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Formel 1 #24 - Tja Hirni, ich war schon wieder schneller!

  1. #41 Zitieren
    Die Lachsschaumspeise!  Avatar von Archol
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    Hast das schnellste auto... gewinnst aber dennoch nicht das rennen.
    Ferrari... so wirds nichts mit der wm...
    Der Fehler lag diesmal halt weniger direkt bei Ferrari selbst als beim ausführenden Angestellten. Der Ferrari war an diesem Wochenende (wenn auch knapp) das Maß aller Dinge, Räikkönen hatte perfekte Bedingungen für seine Quali-Runde und damit die Pole, Vettel war nach einer halben Minute aus dem Rennen, so dass man Ferrari beim besten Willen nicht vorwerfen kann, man hätte Räikkönen strategisch nur als zweite Geige bedient (was bei allen möglichen, passenden oder unpassenden, Gelegenheiten halt so behauptet wird), weil er Ferraris einzige Chance auf Schadensbegrenzung war.
    Er hat es nur einfach nicht hinbekommen. Das Rennen lag auf dem Silbertablett, bessere Voraussetzungen gibt es schlicht und ergreifend nicht. Doch er hat sich von ein paar Runden hinter Bottas (Hut ab vor dieser Mercedes-Strategie, das war perfekt ausgeführt) dermaßen unter Druck setzen lassen und sinnlos über-attackiert, dass seine Reifen schnell den Bach runtergingen. Hamilton auf der anderen Seite hatte bis zum entscheidenden Manöver hingegen fast nie freie Fahrt, hat aber durch seine geduldige Fahrweise die Reifen gut am Leben erhalten. Und das hat den Unterschied ausgemacht.

    tl;dr
    Ferrari braucht endlich einen zweiten Fahrer, mit dem man etwas anfangen kann. Vettel war heute zwar nur unglücklich in eine Kollision verwickelt, nicht unbedingt so, dass man es als Fehler bezeichnen kann, aber bei ihm läuft halt ganz schön viel "unglücklich", siehe auch letztes Jahr. Das Team brauch einfach einen Fahrer, der die Kohlen aus dem Feuer holt, wenn es bei Vettel nicht läuft; am besten jemanden, der zur Not auch in der WM das Szepter übernehmen kann. Räikkönen hat das nicht einmal an einem perfekten Tag drauf, das war heute unzweideutig zu erkennen.
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  2. #42 Zitieren
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    Zitat Zitat von Archol Beitrag anzeigen
    Der Fehler lag diesmal halt weniger direkt bei Ferrari selbst als beim ausführenden Angestellten. Der Ferrari war an diesem Wochenende (wenn auch knapp) das Maß aller Dinge, Räikkönen hatte perfekte Bedingungen für seine Quali-Runde und damit die Pole, Vettel war nach einer halben Minute aus dem Rennen, so dass man Ferrari beim besten Willen nicht vorwerfen kann, man hätte Räikkönen strategisch nur als zweite Geige bedient (was bei allen möglichen, passenden oder unpassenden, Gelegenheiten halt so behauptet wird), weil er Ferraris einzige Chance auf Schadensbegrenzung war.
    Er hat es nur einfach nicht hinbekommen. Das Rennen lag auf dem Silbertablett, bessere Voraussetzungen gibt es schlicht und ergreifend nicht. Doch er hat sich von ein paar Runden hinter Bottas (Hut ab vor dieser Mercedes-Strategie, das war perfekt ausgeführt) dermaßen unter Druck setzen lassen und sinnlos über-attackiert, dass seine Reifen schnell den Bach runtergingen. Hamilton auf der anderen Seite hatte bis zum entscheidenden Manöver hingegen fast nie freie Fahrt, hat aber durch seine geduldige Fahrweise die Reifen gut am Leben erhalten. Und das hat den Unterschied ausgemacht.

    tl;dr
    Ferrari braucht endlich einen zweiten Fahrer, mit dem man etwas anfangen kann. Vettel war heute zwar nur unglücklich in eine Kollision verwickelt, nicht unbedingt so, dass man es als Fehler bezeichnen kann, aber bei ihm läuft halt ganz schön viel "unglücklich", siehe auch letztes Jahr. Das Team brauch einfach einen Fahrer, der die Kohlen aus dem Feuer holt, wenn es bei Vettel nicht läuft; am besten jemanden, der zur Not auch in der WM das Szepter übernehmen kann. Räikkönen hat das nicht einmal an einem perfekten Tag drauf, das war heute unzweideutig zu erkennen.
    Die Strategie von Ferrari war trotzdem scheiße. Wieso holt man Kimi so früh rein und riskiert damit, dass man von Bottas ausgebremst wird und die Reifen fast nicht halten? Und das "sinnlose überattackieren" hätte man auch verhindern können, indem man Kimi gesagt hätte, dass sein Abstand auf Hamilton safe ist - was eigentlich üblich ist. Ich nehme mal nicht an, dass sich Kimi da über die Anweisungen der Box hinweggesetzt hat sondern eher, dass da keine (adäquaten) Anweisungen kamen.

    Es war zwar diesmal keine "Zweite Geige"-Strategie, aber toll war sie trotzdem nicht.
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  3. #43 Zitieren
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    Ich denke alle drei Ferrari-Elemente (Vettel, Räikkönen, Team) haben heute mehr oder weniger Mist gebaut und Hamilton dadurch wie schon in Hockenheim ein Rennen auf dem Silbertablett präsentiert, das eigentlich eine sichere Sache für die Scuderia war.

    Vettel hat's am Start versaut. Er wollte zu viel. Im späteren Verlauf des Rennens wäre er sicher mit Stallorder ganz locker an Kimi vorbei gekommen. So hat er einen hohen Preis bezahlt und vielleicht die WM verspielt.

    Kimi hatte freie Fahrt nach vorne, das schnellste Auto im Feld, und hat es trotzdem nicht geschafft zu gewinnen. Hamilton ist da einfach eine Klasse besser als der Iceman.

    Und der Fehler von Ferrari war es wohl, Vettel gestern im Qualifying zweimal vor Kimi auf die Strecke zu schicken - ergo hatte Vettel nicht den Windschatten den Kimi auf seinen beiden schnellen Runde hatte, ergo hat er nicht die Pole geholt, ergo wäre die Startkollision wohl ausgeblieben und es wäre vielleicht ein Doppelsieg für Ferrari, mindestens aber ein Sieg für Vettel geworden. Vettel war gestern deshalb schon ganz schön angefressen, und ich kann's nachvollziehen. Leider agiert Ferrari nach wie vor nicht wie ein WM Team. Die machen zu viele Fehler, sind nicht clever genug, und treffen Entscheidungen (nicht), bei denen ich mich mit deutlich weniger Daten vor dem TV frage, was das jetzt soll. Mercedes macht all diese Fehler deutlich seltener, und Hamilton macht deutlich weniger Fehler als Vettel, deshalb wird die WM wohl leider wieder mit Silber ganz oben ausgehen. Leider, aber verdientermaßen.
    Carador ist offline Geändert von Carador (02.09.2018 um 19:42 Uhr)

  4. #44 Zitieren
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    Zitat Zitat von Merdon Beitrag anzeigen
    Die Strategie von Ferrari war trotzdem scheiße. Wieso holt man Kimi so früh rein und riskiert damit, dass man von Bottas ausgebremst wird und die Reifen fast nicht halten?
    Ganz einfache Antwort: Weil's der optimale Zeitpunkt war. Hamiltons Strategie war zweite Wahl, hat ordentlich Zeit gekostet und nur deswegen Sinn ergeben, weil Strategie A schon durch Räikkönen abgedeckt war. Bottas war ein verschmerzbares Hindernis, das mit den Reifen kein absehbares Problem, bzw. von Räikkönens Fahrweise verursacht.

    Ich dreh die Frage mal um: Was wäre passiert, wenn Räikkönen nicht gestoppt hätte?
    Die Mercedes-Crew stand bereit, und das war nicht nur ein Bluff. Hätte Räikkönen die Box nicht angesteuert, dann hätte Hamilton die Chance wahrgenommen. Der Abstand war vernachlässigbar, der Undercut drohte. Dann wäre das Gejammer groß, von wegen "warum hat Ferrari Räikkönen nicht früher reingeholt?"

    Zitat Zitat von Merdon Beitrag anzeigen
    Und das "sinnlose überattackieren" hätte man auch verhindern können, indem man Kimi gesagt hätte, dass sein Abstand auf Hamilton safe ist - was eigentlich üblich ist. Ich nehme mal nicht an, dass sich Kimi da über die Anweisungen der Box hinweggesetzt hat sondern eher, dass da keine (adäquaten) Anweisungen kamen.
    Dazu mehrere Gedanken:
    1. Wer sagt denn, dass die Ferrari-Box Räikkönen gesagt hat, er müsse unbedingt an Bottas vorbei? Hat man überhaupt irgendwelchen Funk in der Richtung gehört? Falls nein, muss das ja nicht heißen, dass es ihn nicht gab.
    2. War der Abstand alles andere als safe. Hamilton kam ja heran und war rundenlang in Räikkönens DRS-Fenster, als Bottas noch den Spielverderber mimte. Aber er hätte ja merken können, dass es im Endeffekt unerheblich war, ob er an Bottas vorbeikommt, und dass seine Aufgabe vielmehr darin bestand, Hamilton im Auge zu behalten.
    3. Sollte man von einem Fahrer mit einer solchen Erfahrung erwarten können, dass er auch ohne Fernsteuerung aus der Box die Rennintelligenz besitzt, seine Reifen nicht in einem Kampf ohne Wert zu verheizen. Hamilton war ja auf der anderen Seite auch derjenige, der dem Team gesagt hat, was er so macht und wie er es einschätzt, nicht umgekehrt. Er hat für sich beschlossen, dass er in Räikkönens DRS-Fenster bleiben will, aber ohne zu attackieren, und lag damit goldrichtig.

    Zitat Zitat von Merdon Beitrag anzeigen
    Es war zwar diesmal keine "Zweite Geige"-Strategie, aber toll war sie trotzdem nicht.
    Manchmal liegt es einfach nicht an der Strategie, wenn sie im Nachhinein eher mau aussieht. Strategie kann ein Pflaster sein, das einiges überdeckt. In dem Fall kam der Stopp zum richtigen Zeitpunkt und hätte den Ausschlag geben können, wenn Hamilton im etwas schnelleren Auto auf Platz 2 festgehangen hätte. Aber hier ging es um Qualitätsunterschiede zwischen Fahrern und deren Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit des Autos. Das zugrundeliegende Problem war zu groß für egal welches Strategiepflaster. Eine Strategie, mit der Kimi Räikkönen dieses Rennen gewonnen hätte, gab es schlichtweg nicht.
    Dieselbe Strategie, angewandt auf einen unbeeinträchtigt im Rennen liegenden Vettel hätte aber wohl zum Sieg ausgereicht. Da hätte Hamilton sich noch so sehr anstrengen können, unterm Strich hatte er einfach das knapp schwächere Material und musste darauf hoffen, dass Räikkönen Fehler macht.
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  5. #45 Zitieren
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    Zitat Zitat von Carador Beitrag anzeigen
    Ich denke alle drei Ferrari-Elemente (Vettel, Räikkönen, Team) haben heute mehr oder weniger Mist gebaut und Hamilton dadurch wie schon in Hockenheim ein Rennen auf dem Silbertablett präsentiert, das eigentlich eine sichere Sache für die Scuderia war.

    Vettel hat's am Start versaut. Er wollte zu viel. Im späteren Verlauf des Rennens wäre er sicher mit Stallorder ganz locker an Kimi vorbei gekommen. So hat er einen hohen Preis bezahlt und vielleicht die WM verspielt.

    Kimi hatte freie Fahrt nach vorne, das schnellste Auto im Feld, und hat es trotzdem nicht geschafft zu gewinnen. Hamilton ist da einfach eine Klasse besser als der Iceman.

    Und der Fehler von Ferrari war es wohl, Vettel gestern im Qualifying zweimal vor Kimi auf die Strecke zu schicken - ergo hatte Vettel nicht den Windschatten den Kimi auf seinen beiden schnellen Runde hatte, ergo hat er nicht die Pole geholt, ergo wäre die Startkollision wohl ausgeblieben und es wäre vielleicht ein Doppelsieg für Ferrari, mindestens aber ein Sieg für Vettel geworden. Vettel war gestern deshalb schon ganz schön angefressen, und ich kann's nachvollziehen. Leider agiert Ferrari nach wie vor nicht wie ein WM Team. Die machen zu viele Fehler, sind nicht clever genug, und treffen Entscheidungen (nicht), bei denen ich mich mit deutlich weniger Daten vor dem TV frage, was das jetzt soll. Mercedes macht all diese Fehler deutlich seltener, und Hamilton macht deutlich weniger Fehler als Vettel, deshalb wird die WM wohl leider wieder mit Silber ganz oben ausgehen. Leider, aber verdientermaßen.
    Naja, er war angefressen, aber zumindest im Interview meinte er, dass es Ärger über seine eigene Runde war. Er hätte ja auch so die Chance gehabt, Kimi zu schlagen. Und wie bei Red Bull wechselt sich Ferrari bei der Qualireihenfolge jedes Wochenende ab.

    Zitat Zitat von Archol Beitrag anzeigen
    Ganz einfache Antwort: Weil's der optimale Zeitpunkt war. Hamiltons Strategie war zweite Wahl, hat ordentlich Zeit gekostet und nur deswegen Sinn ergeben, weil Strategie A schon durch Räikkönen abgedeckt war. Bottas war ein verschmerzbares Hindernis, das mit den Reifen kein absehbares Problem, bzw. von Räikkönens Fahrweise verursacht.

    Ich dreh die Frage mal um: Was wäre passiert, wenn Räikkönen nicht gestoppt hätte?
    Die Mercedes-Crew stand bereit, und das war nicht nur ein Bluff. Hätte Räikkönen die Box nicht angesteuert, dann hätte Hamilton die Chance wahrgenommen. Der Abstand war vernachlässigbar, der Undercut drohte. Dann wäre das Gejammer groß, von wegen "warum hat Ferrari Räikkönen nicht früher reingeholt?"

    Dazu mehrere Gedanken:
    1. Wer sagt denn, dass die Ferrari-Box Räikkönen gesagt hat, er müsse unbedingt an Bottas vorbei? Hat man überhaupt irgendwelchen Funk in der Richtung gehört? Falls nein, muss das ja nicht heißen, dass es ihn nicht gab.
    2. War der Abstand alles andere als safe. Hamilton kam ja heran und war rundenlang in Räikkönens DRS-Fenster, als Bottas noch den Spielverderber mimte. Aber er hätte ja merken können, dass es im Endeffekt unerheblich war, ob er an Bottas vorbeikommt, und dass seine Aufgabe vielmehr darin bestand, Hamilton im Auge zu behalten.
    3. Sollte man von einem Fahrer mit einer solchen Erfahrung erwarten können, dass er auch ohne Fernsteuerung aus der Box die Rennintelligenz besitzt, seine Reifen nicht in einem Kampf ohne Wert zu verheizen. Hamilton war ja auf der anderen Seite auch derjenige, der dem Team gesagt hat, was er so macht und wie er es einschätzt, nicht umgekehrt. Er hat für sich beschlossen, dass er in Räikkönens DRS-Fenster bleiben will, aber ohne zu attackieren, und lag damit goldrichtig.

    Manchmal liegt es einfach nicht an der Strategie, wenn sie im Nachhinein eher mau aussieht. Strategie kann ein Pflaster sein, das einiges überdeckt. In dem Fall kam der Stopp zum richtigen Zeitpunkt und hätte den Ausschlag geben können, wenn Hamilton im etwas schnelleren Auto auf Platz 2 festgehangen hätte. Aber hier ging es um Qualitätsunterschiede zwischen Fahrern und deren Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit des Autos. Das zugrundeliegende Problem war zu groß für egal welches Strategiepflaster. Eine Strategie, mit der Kimi Räikkönen dieses Rennen gewonnen hätte, gab es schlichtweg nicht.
    Dieselbe Strategie, angewandt auf einen unbeeinträchtigt im Rennen liegenden Vettel hätte aber wohl zum Sieg ausgereicht. Da hätte Hamilton sich noch so sehr anstrengen können, unterm Strich hatte er einfach das knapp schwächere Material und musste darauf hoffen, dass Räikkönen Fehler macht.
    Ich hatte das Reifen verheizen auf die Phase zwischen Kimis und Hamiltons Boxenstop bezogen. Da hat Kimi im Endeffekt unnötig Gas gegeben (eben vllt. weil er nicht wusste, dass der Abstand zu Hamilton schon so groß ist), für mich sah es jetzt nicht so aus, als würde er übermäßig hart Bottas attackieren. Und andere Autos hatten ja auch keine Probleme damit, in ähnlichem Abstand hinter der Konkurrenz zu fahren.
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  6. #46 Zitieren
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    Das Thema "Wer fährt 2019 neben Vettel" ist endlich durch - Charles Leclerc und Kimi Räikkönen tauschen die Cockpits. Ferrari bekommt damit ein aufstrebendes Talent, vielleicht einen zukünftigen Weltmeister und vor allem jemanden, der wieder Feuer in's zweite Auto bringt. Sauber bekommt dafür den Iceman, zwecks Prestige und der Suche nach Sponsoren sicher keine schlechte Sache. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, was Räikkönen bei Sauber will... außer vielleicht den Kreis zu schließen und dann nach 2020 seine Karriere zu beenden.
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  7. #47 Zitieren
    Das letzte Einhorn Avatar von Merdon
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    Kimi hängt sogar noch 2 Jahre dran, hätte ich nicht erwartet.

    Zitat Zitat von Carador Beitrag anzeigen
    Das Thema "Wer fährt 2019 neben Vettel" ist endlich durch - Charles Leclerc und Kimi Räikkönen tauschen die Cockpits. Ferrari bekommt damit ein aufstrebendes Talent, vielleicht einen zukünftigen Weltmeister und vor allem jemanden, der wieder Feuer in's zweite Auto bringt. Sauber bekommt dafür den Iceman, zwecks Prestige und der Suche nach Sponsoren sicher keine schlechte Sache. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, was Räikkönen bei Sauber will... außer vielleicht den Kreis zu schließen und dann nach 2020 seine Karriere zu beenden.
    Na Weltmeister werden natürlich.
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  8. #48 Zitieren
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    Zitat Zitat von Merdon Beitrag anzeigen
    Na Weltmeister werden natürlich.
    Wie konnte ich daran nicht denken xD
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  9. #49 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Carador
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    Ferrari schafft es echt immer wieder auf's neue mich negativ zu überraschen... statt fast sicher geglaubter erster roter Startreihe gibt's nur Platz 3 und 5. Das ist einfach nicht weltmeisterlich genug um Weltmeister zu werden.
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  10. #50 Zitieren
    Lehrling Avatar von L96A1
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    Mit dieser Strategie in Singapur war das wohl für Ferrari nichts.
    Anfangs ging es noch für Vettel, aber nach seinem Boxenstop (war das ein Undercut-Versuch?) und mit den neuen Reifen, war das Rennen dann irgendwie auch gelaufen.
    Schade eigentlich, hatte mich auf ein spannendes Rennen zwischen Hamilton, Verstappen und Vettel gefreut.
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  11. #51 Zitieren
    Ritter Avatar von Der-Orden-Xar
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    Tja Ferrari und Strategie, immer wiedermal wieder ein unschönes Thema für die roten.

    Kann mir jemand diese komischen RTL-Kommentare und Boxenfunks erklären? Wieso sollte Charlie eingreifen, nur weil Sirotkin Leute aufhält? Seit wann kann man einfach bei der Rennleitung darum bitten vorbeigewunken zu werden, wenn keine Überrundung ansteht?
    Die Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott die Welt geschrieben hat.
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  12. #52 Zitieren
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    Zitat Zitat von L96A1 Beitrag anzeigen
    Anfangs ging es noch für Vettel, aber nach seinem Boxenstop (war das ein Undercut-Versuch?) und mit den neuen Reifen, war das Rennen dann irgendwie auch gelaufen.
    Ja das war wohl ein Undercut-Versuch. Da aber Vettel nach dem Stopp hinter Perez fest hing hat es nicht funktioniert. Und ab einem gewissen Punkt hat Vettel seine mittleren Reifen natürlich viel mehr managen müssen als Hamilton und Verstappen ihre harten.


    Zitat Zitat von Der-Orden-Xar Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand diese komischen RTL-Kommentare und Boxenfunks erklären? Wieso sollte Charlie eingreifen, nur weil Sirotkin Leute aufhält? Seit wann kann man einfach bei der Rennleitung darum bitten vorbeigewunken zu werden, wenn keine Überrundung ansteht?
    Perez hat sich beschwert, dass Sirotkin ständig (zu) stark in den Scheitelpunkt der Kurven reinbremsen würde, um möglichst weit ausholen zu können und Perez so auf den Geraden die Chance zu nehmen ihn zu überholen. Perez empfand das als unfair und wollte Sitorkin deshalb von der FIA "aus dem Weg geräumt" haben. Keine Ahnung was RTL dazu gesagt hat - aber auf Sky UK war die Meinung eindeutig: wenn er es nicht schafft vorbei zu kommen ist es sein Problem. Kein Fahrer muss Platz machen nur weil der Fahrer hinter ihm es nicht schafft ihn zu überholen. Diesen Blödsinn gab's mal (oder gibt es noch?) in der DTM, Fahrer mit älteren Reifen mussten Fahrer mit frischen Reifen vorbei lassen um ihnen die Zeiten nicht kaputt zu machen. Aber in der F1 gibt's sowas zum Glück nicht.
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  13. #53 Zitieren
    Das letzte Einhorn Avatar von Merdon
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    Der Undercut-Versuch von Vettel hätte auch ohne Perez nicht geklappt. Als Hamilton nach einer Runde auch in der Box war, war Vettel noch nicht an Perez dran (eigentlich hat die Ferrari-Strategie gar nicht so schlecht funktioniert, Vettel kam genau in einer Lücke von über 5 Sekunden zum Vordermann raus). Die eine Runde hat eben für einen Undercut nicht ganz gereicht.

    Wenn Vettel die Softs genommen hätte, dann wäre aus dem Undercut aber gleich zweimal nichts geworden. Mit den Softs wäre er niemals so viel schneller als Hamilton auf gebrauchten Hypersofts gewesen. Es wäre interessant gewesen, ob Vettel gegen Rennende dann auf alten Ultrasofts Hamilton hinter sich halten hätte können, aber es war wenigstens ein realistischer Versuch, an Hamilton vorbei zu kommen.

    Dass er dann noch den Platz an Verstappen verloren hat, war allerdings wiederrum Perez geschuldet. Im Nachhinein sieht die Strategie natürlich ziemlich doof aus, aber wenn sie geklappt hätte, wären es praktisch 14 Punkte mehr im WM-Kampf gewesen (+7 Vettel, -7 Hamilton), so hat er mit 3 Punkten vergleichsweise wenig verloren. Und da er in der WM hinten liegt, muss auch das eine oder andere Risiko eingegangen werden.

    Bei Kimi gabs keine realistische Chance auf einen Undercut, also hätte alles außer Softs keinen Sinn gemacht.

    Zitat Zitat von Carador Beitrag anzeigen
    Perez hat sich beschwert, dass Sirotkin ständig (zu) stark in den Scheitelpunkt der Kurven reinbremsen würde, um möglichst weit ausholen zu können und Perez so auf den Geraden die Chance zu nehmen ihn zu überholen. Perez empfand das als unfair und wollte Sitorkin deshalb von der FIA "aus dem Weg geräumt" haben. Keine Ahnung was RTL dazu gesagt hat - aber auf Sky UK war die Meinung eindeutig: wenn er es nicht schafft vorbei zu kommen ist es sein Problem. Kein Fahrer muss Platz machen nur weil der Fahrer hinter ihm es nicht schafft ihn zu überholen. Diesen Blödsinn gab's mal (oder gibt es noch?) in der DTM, Fahrer mit älteren Reifen mussten Fahrer mit frischen Reifen vorbei lassen um ihnen die Zeiten nicht kaputt zu machen. Aber in der F1 gibt's sowas zum Glück nicht.
    In der DTM macht das ja wenigstens halbwegs Sinn, da Fahrer, die schon gestoppt haben, nicht mit Fahrern, die ihren Pflichtstop noch erledigen müssen, nicht wirklich konkurrieren. Und da es so viele Fahrzeuge eines Herstellers gibt, ist Blockieren noch um ein Vielfaches einfacher als in der F1.

    Im Falle Sirotkins hatten aber beide Fahrer schon ihren Pflichtstop erfüllt, das Duell war ein reines Duell um die Platzierung. Nur wegen den Reifen hätte Sirotkin nicht nochmal stoppen müssen, auch wenn sie schon deutlich älter waren. Wenn Vettel fast das ganze Rennen auf einem Set Ultrasofts fährt, reichen die Softs locker für die gesamte Renndistanz.
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  14. #54 Zitieren
    Ritter Avatar von Der-Orden-Xar
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    Perez hat sich beschwert, dass Sirotkin ständig (zu) stark in den Scheitelpunkt der Kurven reinbremsen würde, um möglichst weit ausholen zu können und Perez so auf den Geraden die Chance zu nehmen ihn zu überholen. Perez empfand das als unfair und wollte Sitorkin deshalb von der FIA "aus dem Weg geräumt" haben.
    Danke, den Anfang hatte ich nicht mitbekommen, nur das Perez sich bei Charlie beschwert hat. Ich meine bei RTL herrschte auch kurz Verwirrung, dass Sirotkin blaue Flaggen gezeigt wurden, bis Danner darauf hingewiesen hat, das im Hintergrund HAM zu sehen war. Ansonsten: Danke für die bestätigung, dass
    Kein Fahrer muss Platz machen nur weil der Fahrer hinter ihm es nicht schafft ihn zu überholen.[...] [I]n der F1 gibt's sowas zum Glück nicht.
    Zitat Zitat von Merdon Beitrag anzeigen
    Im Falle Sirotkins hatten aber beide Fahrer schon ihren Pflichtstop erfüllt, das Duell war ein reines Duell um die Platzierung. Nur wegen den Reifen hätte Sirotkin nicht nochmal stoppen müssen, auch wenn sie schon deutlich älter waren. Wenn Vettel fast das ganze Rennen auf einem Set Ultrasofts fährt, reichen die Softs locker für die gesamte Renndistanz.
    Vettel und Hülk (47 zu 46 Runden). Die soft haben bei Mercedes und Verstappen sogar länger gehalten, als bei Sirotkin.
    https://pbs.twimg.com/media/DnOnrAdXcAAxVdD.jpg

    Also ja, die Reifen konnten die Runden von Sirotkin aushalten, solange er keinen Reifenmord begeht.
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