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  1. #361 Reply With Quote
    Deus Dukemon's Avatar
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    Jun 2010
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    Stellt euch vor, Scott Ryder würde ich Life and Death: Twilight Reimagined - Biss in alle Ewigkeit vorlesen.
    Ich mag Jacob Weigerts Stimme total und finde es total schade, dass es sooo ungewiss ist ihn noch mal als Scott Ryder zu hören.^^
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  2. #362 Reply With Quote
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    Ich habe gerade auf Deutsch diese besondere Szene auf Kadara gesehen und gehört. Die Sprecherin von SAM muss sich bescheuert vorgekommen sein, als sie das aufnahmen sollte. Die Aufnahmeleitung hat sich vermutlich mit Gewalt das Lachen verkniffen. xD

    Allerdings glaube ich, hier hat die deutsche Bearbeitung die humoristische Verbindung zur Trilogie nicht ganz verstanden.
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  3. #363 Reply With Quote
    Waldläufer Alice Liddell's Avatar
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    Ich bezweifel zwar dass es hier noch jemanden interessiert, möchte es aber dennoch reinpacken.

    Ein schönes Video das erklärt, dass Andromeda, vor allem wenn mal etwas Gras drüber gewachsen ist was man nach 2 Jahren wohl so sagen kann, vielleicht garnicht so schlecht ist und war wie es gern dargestellt wird:

    [Video]

    Und auch ich wünsche mir wirklich, wenn es denn weitergeht, eine direkte Fortsetzung, ein Andromeda 2.
    Aber auf keinen Fall ein Shepardremake oder dass die Reihe so behandelt wird, als wäre alles in Andromeda nie passiert.
    Wer mit Shepard seine Freude hatte, hatte 3 Teile lang Spaß mit ihm. Das reicht. Rydertime!
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  4. #364 Reply With Quote
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    Seit Erscheinen von Andromeda sind das einzige Problem an dem Spiel für mich die komplette Handlung mit den Kett. In bisherigen Biowarespielen, die ich gespielt habe, wurden in den ersten Spielstunden eine durch aus wichtige Figur immer von der Hauptbedrohnung getötet. Cailan von der Dunklen Brut, durch Loghain (der während der Entwicklung mal als alleiniger Antagonist gedacht war). Eine Geschwisterkind von Hawke durch die Dunkle Brut. In Mass Effect Jenkins wurde durch die Geth getötet, weil sie in dem Teil die Gegner waren und zu dem Zeitpunkt die Verbindung zu Saren, der Naihlus erschossen hat, noch nicht vollständig offen gelegt werden sollte. In ME2 wird Shepard selbst durch den aktuellen Hauptgegner getötet. Selbst in Baldurs Gate wie der Ziehvater kurz nach Spielstart vom Hauptgegner getötet.
    Ryders Vater dagegen wurde nicht von den Kett getötet, sondern starb, weil er seinen funktionierenden Helm Ryder gegeben hat. Dessen Helm wurde durch den Aufprall zerstört, weil sie durch eine Explosion der Relikttechnologie von der Plattform gefegt wurden. Es war nur ein funktionierender Helm da, Vater gibt den Helm an Ryder, er überlebt, Vater stirbt. Die Kett waren nicht daran beteiligt. Heißt für mich erstmal, die Geschichte mit den Kett war nicht die erste Idee.

    Die Nexus, Eladeen, Kadara, Aya und Havarl dagegen sind sehr interessante Gebiete mit tollen Ansätzen und Ideen. Aber sobald in der Geschichte irgendwie die Kett eingebracht wurden, war alles vollkommen überladen und überflüssig. Die komplette Energie, Arbeit und das Geld was in die geflossen ist, hat am Ende für bedeutungsvolle Planeten/Außenposten nach Eos gefehlt.

    Über die Besatzung der Tempest und die Leute auf der Nexus habe ich in diesem Forum auch schon alles beschrieben, wie ich die finde. Liam war ein gutes Beispiel, dass man sehr eingeschränkt in der Gestaltung der Tempest war.
    Dukemon is offline

  5. #365 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Alice Liddell View Post
    Ein schönes Video das erklärt, dass Andromeda, vor allem wenn mal etwas Gras drüber gewachsen ist was man nach 2 Jahren wohl so sagen kann,
    vielleicht garnicht so schlecht ist und war wie es gern dargestellt wird:
    Also ich fand es damals nicht so schlecht wie es immer gemacht wurde. Naja die Story ist ihren besten Momenten eine nette Hommage zu ME 1,
    aber sie lässt sehr viel zu wünschen übrig.

    Und auch ich wünsche mir wirklich, wenn es denn weitergeht, eine direkte Fortsetzung, ein Andromeda 2.
    Aber auf keinen Fall ein Shepardremake oder dass die Reihe so behandelt wird, als wäre alles in Andromeda nie passiert.
    Ein Andromeda 2 wird es nie geben. Warum sollte Bioware bzw EA dieses Risiko wagen?
    Wenn sie wirklich ein Andromeda 2 gewollt hätten, dann gäbe es Bioware Montreal noch. Und ich bin mir auch ziemlich sicher das viele Spieler
    ein neues Mass Effect in Andromeda einfach nur ablehnen würden. Aus dem einfachen Grund weil Andromeda nicht als qualitätiver Erfolg gilt.
    Ich würde es mir wahrscheinlich zwar kaufen genauso wie du, aber jedliche Erwähnung (gerade im Titel) von Andromeda ist einfach Kassengift.

    Falls Mass Effect noch eine Zukunft hat, dann wird es wohl ein softer Reboot vor ME1 (Erstkontaktkrieg wäre geil) oder Jahrzehnte nach ME 3 in der Milchstraße.
    Und sie werden es aller Vorraussicht auch nur Mass Effect nennen.
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  6. #366 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    (Erstkontaktkrieg wäre geil)
    Verstehe ich nicht. Kapiere es einfach nicht wieso alle diesen Zeitabschnitte sehen wollen^^

    Da könnte man höchstens nen reinen Shooter draus machen. Dieser Krieg war erstmal mega kurz und ist zudem 100% kanonisch vorgegeben.
    Forenperser is offline

  7. #367 Reply With Quote
    Held Smiling Jack's Avatar
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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Verstehe ich nicht. Kapiere es einfach nicht wieso alle diesen Zeitabschnitte sehen wollen^^

    Da könnte man höchstens nen reinen Shooter draus machen. Dieser Krieg war erstmal mega kurz und ist zudem 100% kanonisch vorgegeben.
    Reicht doch als Tutorial. Und dann gibt es die restliche Milchstraße zu erforschen.
    Mir geht es jedenfalls mehr um Epoche als um den eigentlichen Krieg.
    Smiling Jack is offline

  8. #368 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Alice Liddell View Post
    Und auch ich wünsche mir wirklich, wenn es denn weitergeht, eine direkte Fortsetzung, ein Andromeda 2.
    Aber auf keinen Fall ein Shepardremake oder dass die Reihe so behandelt wird, als wäre alles in Andromeda nie passiert.
    Wer mit Shepard seine Freude hatte, hatte 3 Teile lang Spaß mit ihm. Das reicht. Rydertime!
    Also ich habe Andromeda durchgespielt und habe es auch ganz am Anfang und so ziemlich gegen Ende sehr genossen und manchmal hätte ich sogar fast Lust es noch einmal zu spielen (werde es sicherlich auch irgendwann wieder tun), aber Andromeda Lob hat nun mal seine Grenzen.
    Mich stört ja noch nicht mal so sehr die comichafte Darstellung der Figuren oder die sehr schlechte Mimik. Was mich stört ist die (gegenüber Dragon Age oder Mass Effect Trilogie) schlechtere Ausarbeitung der Charaktere. Das fühlt sich zu sehr nach "Hallo ich bin xyz und ich habe gehört du möchtest die Welt retten. Ich komme mit!" an. Und zum Teil ist die Inszenierung (die normalerweise absolute Stärke der Reihe war) nicht mehr so hochklassig.

    Ich habe nichts gegen ein Andromeda 2. Aber dann bitte wieder mit mehr Drama (ich finde Andromeda fühlt sich meistens für Kinder gemacht an, wenig Dramaturgie, viel Gelächter und Witzchen).

    Ich befürchte aber, unser geliebtes Mass Effect ist leider vorüber.

    Ich hoffe immer noch, dass Bioware ein Sci Fi Spiel ähnlich der Mass Effect Reihe macht, dass aber nichts mit Mass Effect mehr zu tun hat. Neue Ideen. Neues Design. Neuer Wind. Neue Inspirationen. Neues Glück.
    Thugsoldier is offline

  9. #369 Reply With Quote
    Abenteurer Joel Sundberg's Avatar
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    Für meinen Geschmack hat das Spiel gemessen an der Ausgangssituation, in der sich die Charaktere befinden, einen zu heiteren; teilweise sogar albernen Grundton und da komme ich gleich zu einem Punkt, der mir neben der schwachen 08/15-Story auch heute noch sauer aufstößt. Die Dialoge. Dialoge, die auf B-Movie Niveau rangieren. Dialoge, die mich ruckartig aus der Spielwelt reißen; statt mich tiefer eintauchen zu lassen (besonders Liam schießt da häufig den Vogel ab). Da ist dieser gezwungene platte Humor, den mir die Autoren aufdrücken wollen. Man kommt an den Gedanken einfach nicht vorbei, dass die Entwickler eine jüngere Zielgruppe ansprechen wollten, fast jeder Charakter in diesem Spiel hat einen "coolen" oder "lustigen" Spruch auf Lager, egal wie unpassend die Situation dafür auch sein mag. Mehr Ernsthaftigkeit, hätte dem Spiel gutgetan ... Verdammt schade, dass der Charakter, der am meisten davon ausstrahlte; sehr früh das Zeitliche segnete. Dazu kommt noch, dass keiner der Squad Mitglieder sterben kann, vollkommen egal wie dämlich Ryder sich anstellt oder welche Entscheidungen er trifft. Man vergleiche das mal mit dem ersten Teil der Trilogie, als man sich für Ashley oder für Kaidan entscheiden musste und auch Wrex konnte, je nach dem welche Entscheidungen man getroffen hatte sterben. Genau solche Sachen steigern doch die Intensität und hauchen dem Spiel mehr Tiefe ein.

    Dazu kommt noch, dass ich zu Ryder (der Held in spe) keine emotionale Bindung aufbauen konnte. Ich konnte nicht mitfühlen. Nicht mitfiebern. Warum? Nun, zum einen liegt es wohl daran, dass Ryder meiner Meinung nach ein blasser Charakter ist; ohne Sam (leider ohne Ausschalter) absolut austauschbar. Nicht so schwach gezeichnet, wie der Archon; aber auch nichts woran man sich noch lange erinnern wird. Dann fehlen einfach diese Gänsehautmomente, die zur Charakterbindung beitragen. Man stelle sich vor, der Archon richtet vor Ryders Augen ein Squad Mitglied hin, eiskalt. Wie gefällt dir das Pathfinder? Wie kommst Du damit klar? Dieser Einschnitt trifft Ryder bis ins Mark und zieht ihn den Boden unter den Füßen weg. Nach ein paar Besuchen im Vortex (der Alkohol spült den Schmerz weg ... jedenfalls solange er wirkt) und aufmunternden Gesprächen mit der Crew, rappelt sich Ryder langsam wieder auf, schöpft durch verschiedene Erfolgserlebnisse (ein Gewölbe aktiviert hier, eine Kett Basis zerstört da) wieder Mut und Selbstvertrauen, bereit, den Archon zu besiegen, ihn in den Arsch zu treten; seinen verdammten Schädel wegzupusten ... Solche Ereignisse erzeugen beim Spieler Emotionen, intensivieren die Story und werten die Charaktere auf. Diese Momente werden benötigt, damit die Figuren sich weiterentwickeln und einen Wandel durchmachen können, aber sie fehlen hier und hinterlassen eine fade Story, blasse Figuren und einen austauschbaren Helden.

    Der Gegenspieler ist auch nur ein schlechter Witz. Archon. Abgesehen davon, dass er wie eine Teenager-Version eines Standard Kett aussieht und in keiner Weise bedrohlich wirkt (wer zum Teufel war für dieses Charakterdesign verantwortlich?), verkörpert er die pure Eindimensionalität und ist so schnell vergessen, wie ein labbriger Cheeseburger von McDonalds. Diese Figur lässt mich absolut kalt. Warum? Ich erfahre kaum etwas über ihn. Wo kommt das etwas komisch dreinblickende Kerlchen her? Welchen Hintergrund hat er? Keine Ahnung.

    Meiner Meinung nach ist Mass Effect: Andromeda nur unterer Durchschnitt. Das Mass-Effect-Universum hätte mehr verdient gehabt und die Fans auch.

    Die neue Version von BioWare ist nicht in der Lage, mich mit einem zweiten Teil zu begeistern, davon bin ich überzeugt.
    Joel Sundberg is offline

  10. #370 Reply With Quote
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    Seit ich MEA reduziert gekauft habe, habe ich es vielleicht gerade mal 2 oder 3 Stunden gespielt. Mein Speicherstand ist noch immer vor dem ersten Gewölbe, mit Pipi.

    Ich kannte es schon zu genüge durch Lets Plays, aber so was hat mich noch nie aufgehalten. Es ist einfach kack langweilig und schlecht. Es reizt mich Null die Story weiterzumachen oder jeden nur denkbaren Dialog mit den Squaddies zu suchen, so wie es damals bei ME1-3 der Fall war.
    Seid ihr auf der Suche nach guter Science Fiction zum lesen? Dann folgt mir auf Facebook - https://www.facebook.com/CampbellEMichael/
    Pain87 is offline

  11. #371 Reply With Quote
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    Meine Kritikpunkte an dem Spiel hatte ich nun auch schon öfters genannt. Ihr scheint mir größtenteils jedoch die Charakterausarbeitung über drei Spiele (plus/minus DLCs) mit einem einzeigen Spiel zu vergleichen. Ja, Andromeda ist "heiterer" als die Trilogie. Andromeda erklärt aber auch warum wir mit Ryder keinen Bierernsten Soldaten spielen, der auch weiß wie er die Leute von sich überzeugt. Das bekommt er ja von seiner eigenen Crew zu spüren, die im Grunde nur in seiner Truppe sind, weil sie sich an das Stück Ai Protokoll halten, das noch da ist und für das sie sich gemeldet hatten. Drek und Peebee kommen erst dazu, als sie selber sehen was Ryder da versucht zu tun. Klar für alles wird SAM als Erklärung genutzt, das ist ein Fehler, weil es Ryder in er Erzählung deklassiert und auch SAM bleibt still, wenn der Plot will das die Kett mit ihren Aktionen Erfolg haben. Das stört auch mich sehr. Die Kett sind in vielen Punkten das größte Problem von Andromeda. Zum Beispiel wie planlos die Nexus vor sich hin vegetiert und kein weiteres Verantwortungsgefühl zeigt nun mit bestmöglichsten Einsatz dem Parthfinder kurz die Lage zu erklären und dann auch ihn losziehen zu lassen. Nein, eine Adisson hat nichts besseres zu tun als die direkte Zusammenarbeit mit dem Parthfinder erstmal zu erschweren und den Grammatiknazi spielen zu lassen. Und dann zögert sie den Start der Tempest hinaus.

    Sobald Ryder seiner Aufgabe nachgeht und der wirklich spannende Teil los geht, zeigt Andromeda das es potential hat. Außerdem bereitet das Spiel auf akzeptable Weise Handlungsstränge vor, die in weiteren Erzählungen in Ruhe fortgeführt werden können. Ich sagte ja auch schon, dass ich die Ansätze um Jien Garson und die Ryder Familie spannend finde. Und nur die Kett sind halt wieder der 0815 Genozid Bösewicht, der, immer wenn er auftaucht, die gesamte Handlung stört.
    Dukemon is offline

  12. #372 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Alice Liddell View Post
    Wer mit Shepard seine Freude hatte, hatte 3 Teile lang Spaß mit ihm. Das reicht. Rydertime!
    Och, ich würde mich über beides freuen. Sowohl ein Remake mit weniger Bugs und besserer Grafik (Cutscenes) von der Shepard-Trilogie als auch Neues aus der Andromeda-Galaxie. Wie sehen die Planeten jetzt aus? Was steckt hinter den Kett und wie kam es zu der Geißel? Es gibt genug zu erfahren.

    Alles in allem finde ich es sehr schade, dass man in einem Mass Effect-Forum mit dem Unterforum Mass Effect: Andromeda fast nur (mit wenigen Ausnahmen) zu lesen bekommt, wie schlecht das Spiel ist. Anstatt dass Leute es nutzen können, um sich mal halbwegs neutral darüber auszutauschen. Die Mehrheit der Argumente rührt von der Enttäuschung, dass Garrus, Tali und Co. nicht mehr dabei sind und aus einer Glorifizierung der Trilogie. Die wenigsten sind wirklich berechtig und auch Shepards Geschichte ist bei weitem nicht perfekt.
    Andromeda Hate sollte seine Grenzen finden.

    Ich arbeite mal kurz ein paar der Argumente ab.
    1. "Hallo ich bin xyz und ich habe gehört du möchtest die Welt retten. Ich komme mit!" in Andromeda
    Gründe der Shepard Squaddies, warum sie sich ihm anschließen: Wrex will Fist erschießen, Garrus will Saren zur Strecke bringen und Tali: https://www.youtube.com/watch?v=ISU_I5Nyox8 ab 4:45 (schlechter Ton). In ME2 werden die meisten bezahlt, damit sie mitmachen, und wenn nicht, dann wollen sie die Galaxie vor den Kollektoren retten. In ME3 schließen sie sich an, um die Galaxie vor den Reapern zu retten.
    2. Der Archon sieht nicht gefährlich aus.
    Gegner sind nicht gefährlich, weil sie gefährlich aussehen, sondern weil sie durch ihre Handlungen jemanden oder etwas bedrohen. Gutes Beispiel wäre Jim Moriarty im BBC Sherlock Holmes. Es ist eine persönliche Vorliebe, wenn man Gegenspieler nur als solche empfindet, wenn sie wie das personifizierte Böse aussehen. Nötig ist es nicht.
    3. Der Archon hat keinen Hintergrund.
    Der Archon ist der Anführer der Kett in der Andromeda-Galaxie. Er hat ein ausgemachtes Interesse an der Reliktechnologie und organsiert ansonsten den Aufstieg der vereinnahmten Spezies. Saren ist der (vermeintliche) Anführer der Geth. Er bereitet die Ankunft der Reaper vor, sammelt protheanische Sender und ist indoktriniert. Inwiefern weiß man jetzt über den einen mehr als über den anderen?
    4. Das Spiel ist nach 2-3 h kack langweilig.
    Nach 2-3 h ist doch gerade mal das Tutorial beendet. Man weiß, man steckt in einer schlimmen Situation, der erste Planet (Eden Prime, Feros, Erde/Mars, Habitat 7) unterstreicht diesen Eindruck und man sucht nun nach Hilfe bei Verantwortlichen (Citadel, Nexus), die man natürlich nicht bekommt (der Rat, Addison). Jetzt gehen die Spiele doch erst richtig los. Und gerade ME1 braucht recht lange, um in die Gänge zu kommen (bis man da mal von der Citadel wieder runterkommt...).

    Da jeglicher Versuch jemanden von etwas zu überzeugen, von dem der anderen schon im Ansatz abgeneigt ist, zum Scheitern verurteilt ist, soll das nur den stillen Mitlesern dienen. Ich lasse mich auch nicht davon überzeugen, dass Andromeda soooo viiiiiiel schlecher ist. Es ist eben anders als die anderen 3 Teile. Es ist etwas neues und genau darum mag ich es.

    Und Drack ist der bessere Kroganer! (für mich)
    Autoola is offline

  13. #373 Reply With Quote
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    Und Drack ist der bessere Kroganer!
    Als Grunt?
    Definitiv^^

    Wrex, not so much xP
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  14. #374 Reply With Quote
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    @Autoola

    Na ist doch großartig, wenn dir das Spiel gefällt. Für dich ist der Archon, wie ich herauslesen kann, ein akzeptabler bis guter Gegenspieler, für mich ist er eben ein Pappaufsteller, ein sterbenslangweiliger Bösewicht mit der Ausstrahlungskraft einer verschrumpelten Kartoffel. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung.

    Quote Originally Posted by Autoola View Post
    2. Der Archon sieht nicht gefährlich aus.
    Gegner sind nicht gefährlich, weil sie gefährlich aussehen, sondern weil sie durch ihre Handlungen jemanden oder etwas bedrohen. Gutes Beispiel wäre Jim Moriarty im BBC Sherlock Holmes. Es ist eine persönliche Vorliebe, wenn man Gegenspieler nur als solche empfindet, wenn sie wie das personifizierte Böse aussehen. Nötig ist es nicht.
    Das war nur die vergammelte Kirsche auf dem abgelaufenen Sahnetörtchen. Auch ein furchterregendes Aussehen könnte den Archon nicht mehr retten. Er ist und bleibt ein leerer Windbeutel, für mich jedenfalls.

    Quote Originally Posted by Autoola View Post
    3. Der Archon hat keinen Hintergrund.
    Der Archon ist der Anführer der Kett in der Andromeda-Galaxie. Er hat ein ausgemachtes Interesse an der Reliktechnologie und organsiert ansonsten den Aufstieg der vereinnahmten Spezies. Saren ist der (vermeintliche) Anführer der Geth. Er bereitet die Ankunft der Reaper vor, sammelt protheanische Sender und ist indoktriniert. Inwiefern weiß man jetzt über den einen mehr als über den anderen?
    Schau dir einfach mal folgende Wikis an und dann sag mir, welcher von den beiden Charakteren mehr Tiefe hat.

    https://masseffect.fandom.com/de/wiki/Saren_Arterius
    https://masseffect.fandom.com/de/wiki/Archon
    Joel Sundberg is offline

  15. #375 Reply With Quote
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    In Mass Effect macht Saren nicht mehr als der Archon in Andromeda. Der Unterschied allein ist, dass die Normandy Besatzung nur Bürokratie als Problem haben. Die Tempest Besatzung leidet unter kronischen Versagen und dämlicher Nachlässigkeit, damit der Archon in der Handlung der clevere und mächtigere bleibt.
    Saren wurde nach Mass Effect weiter ausgearbeitet. Der Archon hatte nur dieses Spiel und zu dem wird ein tieferer Hintergrund auch nicht passen, da es ihm ein Individuum geben würde was ein Gegensatz zu den Kett stellen würde. Dort gibt es keine Individuen. Die Kett sind für die Entwickler eine faule Methode, um immer einen Antagonisten zu haben, der nicht näher ausgearbeitet werden muss, damit keine Zeit drauf geht dieses zu zeigen und der zu einem mega krassen effektreichen Endbosskampf kommt, an dem man 3 mal, mit drei verschiedenen Objekten interagieren muss. Interagieren bedeutet in diesem Fall dann drei mal einen Knopf gedrückt halten.
    Dukemon is offline Last edited by Dukemon; 29.06.2019 at 00:44.

  16. #376 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Dukemon View Post
    In Mass Effect macht Saren nicht mehr als der Archon in Andromeda. Der Unterschied allein ist, dass die Normandy Besatzung nur Bürokratie als Problem haben. Die Tempest Besatzung leidet unter kronischen Versagen und dämlicher Nachlässigkeit, damit der Archon in der Handlung der clevere und mächtigere bleibt.
    Ein wichtiger Faktor sind die Dialoge zwischen Commander Shepard und Saren Arterius (die Anhörung beim Rat, das Aufeinandertreffen auf Virmire und das Finale im Anhörungsbereich der Citadel), die wesentlich dazu beitragen Sarens Motivation zu verstehen - seine Handlungen nachvollziehbar wirken zu lassen. Die Dialoge zwischen Ryder und den Archon dagegen, sind substanzlos, wie ein Furz im Wind.

    Quote Originally Posted by Dukemon View Post
    Saren wurde nach Mass Effect weiter ausgearbeitet. Der Archon hatte nur dieses Spiel und zu dem wird ein tieferer Hintergrund auch nicht passen, da es ihm ein Individuum geben würde was ein Gegensatz zu den Kett stellen würde. Dort gibt es keine Individuen. Die Kett sind für die Entwickler eine faule Methode, um immer einen Antagonisten zu haben, der nicht näher ausgearbeitet werden muss, damit keine Zeit drauf geht dieses zu zeigen und der zu einem mega krassen effektreichen Endbosskampf kommt, an dem man 3 mal, mit drei verschiedenen Objekten interagieren muss. Interagieren bedeutet in diesem Fall dann drei mal einen Knopf gedrückt halten.
    Prima, da hätte ich einen Vorschlag für den zweiten Teil (der hoffentlich nie erscheinen wird): Zombies. Hintergrundgeschichte? Nicht notwendig. Motivation? Vollkommen egal. Entwicklung? Ja ja, sicher, sicher doch. Dialoge? Na klar, Zombies sind ja auch so gesprächig ...
    Joel Sundberg is offline

  17. #377 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Joel Sundberg View Post
    ... teilweise sogar albernen Grundton und da komme ich gleich zu einem Punkt, der mir neben der schwachen 08/15-Story auch heute noch sauer aufstößt. Die Dialoge. Dialoge, die auf B-Movie Niveau rangieren...
    Dito!
    Es gibt ein paar wenige Dialoge die wirklich gut sind und wirklich nachvollziehbar sind. Ich finde z.B. dass der Vater in den Nebensträngen viel zu schnell verarbeitet und vergessen wurde. Das Thema hatte so viel Potenzial.

    Quote Originally Posted by Joel Sundberg View Post
    ... Meiner Meinung nach ist Mass Effect: Andromeda nur unterer Durchschnitt. Das Mass-Effect-Universum hätte mehr verdient gehabt und die Fans auch. Die neue Version von BioWare ist nicht in der Lage, mich mit einem zweiten Teil zu begeistern, davon bin ich überzeugt.
    Leider dito. Andromeda hat viel Potenzial verschenkt. Durch kleine Einbuße, die wirklich nicht hätten sein müssen. Der Verlust der Ernsthaftigkeit zerstört leider die ganze Atmosphäre.

    Quote Originally Posted by Pain87 View Post
    Seit ich MEA reduziert gekauft habe, habe ich es vielleicht gerade mal 2 oder 3 Stunden gespielt. Mein Speicherstand ist noch immer vor dem ersten Gewölbe, mit Pipi.
    Ich kannte es schon zu genüge durch Lets Plays, aber so was hat mich noch nie aufgehalten. Es ist einfach kack langweilig und schlecht. Es reizt mich Null die Story weiterzumachen oder jeden nur denkbaren Dialog mit den Squaddies zu suchen, so wie es damals bei ME1-3 der Fall war.
    Es ging mir ähnlich. Fairer Weise muss ich zugeben, dass das Spiel am Anfang einen deutlichen Knick macht und später wieder besser wird. Ich würde es dennoch empfehlen zu Ende zu spielen.

    Quote Originally Posted by Dukemon View Post
    Sobald Ryder seiner Aufgabe nachgeht und der wirklich spannende Teil los geht, zeigt Andromeda das es potential hat. Außerdem bereitet das Spiel auf akzeptable Weise Handlungsstränge vor, die in weiteren Erzählungen in Ruhe fortgeführt werden können. Ich sagte ja auch schon, dass ich die Ansätze um Jien Garson und die Ryder Familie spannend finde. Und nur die Kett sind halt wieder der 0815 Genozid Bösewicht, der, immer wenn er auftaucht, die gesamte Handlung stört.
    Leider wurde aber viel Potenzial verschenkt. Guter Grundgedanke im Groben, schlechte Umsetzung im Detail.

    Quote Originally Posted by Autoola View Post
    Ich arbeite mal kurz ein paar der Argumente ab.
    1. "Hallo ich bin xyz und ich habe gehört du möchtest die Welt retten. Ich komme mit!" in Andromeda
    Gründe der Shepard Squaddies, warum sie sich ihm anschließen: Wrex will Fist erschießen, Garrus will Saren zur Strecke bringen und Tali: https://www.youtube.com/watch?v=ISU_I5Nyox8 ab 4:45 (schlechter Ton). In ME2 werden die meisten bezahlt, damit sie mitmachen, und wenn nicht, dann wollen sie die Galaxie vor den Kollektoren retten. In ME3 schließen sie sich an, um die Galaxie vor den Reapern zu retten.
    Es geht nicht nur um die Gründe selbst, es geht um die glaubhafte Inszenierung. Ich kaufe den meisten Charakteren in Andromeda nicht ab, dass es sie wirklich mitnimmt.

    Quote Originally Posted by Autoola View Post
    3. Der Archon hat keinen Hintergrund.
    Der Archon ist der Anführer der Kett in der Andromeda-Galaxie. Er hat ein ausgemachtes Interesse an der Reliktechnologie und organsiert ansonsten den Aufstieg der vereinnahmten Spezies. Saren ist der (vermeintliche) Anführer der Geth. Er bereitet die Ankunft der Reaper vor, sammelt protheanische Sender und ist indoktriniert. Inwiefern weiß man jetzt über den einen mehr als über den anderen?.
    Man erfährt viel über Saren in dem ersten Mass Effect Buch, soweit ich mich erinnern kann. Die Mass Effect Bücher sind definitiv underrated.
    Thugsoldier is offline

  18. #378 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Also den Archon mit Saren gleichzusetzen ist schon ein hartes Stück.

    Auch ohne die Bücher hat Saren 10x mehr Charakter. Vor allem ist er auch weit tragischer und nachvollziehbarer. Der Archon ist einfach ein x-beliebiger Alien-Overlord.
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  19. #379 Reply With Quote
    General Pain87's Avatar
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    Quote Originally Posted by Dukemon View Post
    Ihr scheint mir größtenteils jedoch die Charakterausarbeitung über drei Spiele (plus/minus DLCs) mit einem einzeigen Spiel zu vergleichen.

    Selbst wenn ich Andromeda nur mit ME1 vergleiche, kackt Andromeda in jeder Hinsicht ab und nein, die Grafik zähle ich nicht dazu. ME1 wäre mit MEA Grafik immer noch besser als Andromeda und Andromeda mit ME1 Grafik immer noch schlechter als ME1.^^
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