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  1. #61 Zitieren
    Deus Avatar von Gothaholic
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    Zitat Zitat von Dark_Bauer Beitrag anzeigen
    Ich muss halt jetzt mal gestehen, dass ich keine Ahnung habe, was immersiv sein soll.
    ganz simpel formuliert: Immersion ist in einem Spiel die Illusion aufrecht zu erhalten nicht in einem Spiel zu sein. demzufolge ist für Immersionsfanatiker (nicht bös gemeint) alles "böse" was diese Illusion stört beispielweise ein Menü welches das Spiel pausiert.
    Gothaholic ist offline

  2. #62 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Gallahead
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    Zitat Zitat von Gothaholic Beitrag anzeigen
    ganz simpel formuliert: Immersion ist in einem Spiel die Illusion aufrecht zu erhalten nicht in einem Spiel zu sein. demzufolge ist für Immersionsfanatiker (nicht bös gemeint) alles "böse" was diese Illusion stört beispielweise ein Menü welches das Spiel pausiert.
    Das ist wahrscheinlich der Grund das ich es als nicht Fanatiker deswegen anders sehe. Für mich ist Immersion ein teil dessen was Fanatiker bis aufs Kleinste gegeben haben wollen. Für mich ist Atmosphäre Immersion und wenn ich so tief eintauche das ich alles um mich herum vergesse. Ein pausen Menu oder irgend eine Cutscene reist mich z.B. nie aus dem Spiel.

    Für Immersionsfanatiker muss doch dann VR das immer mehr in Spielhallen im Kommen ist die wahre Immersion sein. In Australien gibt es Spielcenter da kann man per VR in einer Künstlichen Welt umhergehen. Das ist die Vorstufe zu einer Holosuite. Übrigens wäre ein holodeck oder Holosuite für mich die Wahre Immersion. Mal gespannt ob ich sowas noch erlebe. In 40-50 Jahren kann viel Passsieren.
    Gallahead ist offline

  3. #63 Zitieren
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    Die absolute Immersion ist eig das, was z.B. in Matrix passiert ... solange du das System mit den realen Körpern nicht durchschaust. Die Welt darf natürlich spannender sein, mit respawns usw.
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
    Xarthor ist offline

  4. #64 Zitieren
    Sword Master Avatar von Opodeldox
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    Zitat Zitat von Sergej Petrow Beitrag anzeigen
    Unfug. Und objektiv ist bei dir schon mal gar nichts. Du hast andere Vorstellungen für ein RPG und das willst Du als Objektivität verkaufen. Dir macht das Spiel kein Spaß. Mir machen Formel 1 Spiele auch keinen Spaß und wenn sie zu 100 Prozent perfekt wären. So what.
    Wie wäre es wenn du nicht einfach so über Leute urteilst? Mir macht das Spiel Spaß, ich habe ne Menge Zeit damit verbracht und es durchgespielt. Es ist aber leicht Objekt festzustellen, das Elex bei Spielern und Kritikern generell nicht gut angekommen ist und dass die PB es wieder nicht geschafft haben den Markt aufzubrechen. Die Kritikpunkte sind immer die Selben, teils seit Jahren und seit Jahren wir immer das Selbe über den Klee gelobt, was andere aber mittlerweile besser machen und das kann man auch an objektiven Kriterien festmachen.

    Die PB Spiele stagnieren und komme nicht voran, da kann man, so wie einige hier, die Scheuklappen auf setzen und die Mantras "tolle Welt & Immersion" herunterbeten, oder Kritik üben, in der Hoffnung, dass da in Zukunft noch was kommt.

    Wären mit die PB und deren Spiele egal, würde ich sie hier nicht kritisieren. Ja, subjektiv mögen wir Elex, Objektiv ist es kein Erfolg.
    "Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein."
    - Ludwig Erhard
    Opodeldox ist offline

  5. #65 Zitieren
    Waldläufer Avatar von The Deuce
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    Also für mich war Elex nicht sonderlich immersiv. Dafür hat es einfach zu viele ungereimtheiten in der spielewelt, bei den spielemechaniken und auch bei den charakteren gehabt. Die zahlreichen bugs bei release haben ihr übriges getan.

    Da hier ja immer wieder genannt wird, dass das betreten von allen gebäuden so immersiv sei, muss ich da mal wiedersprechen. Die Elexianer leben alle in einer welt wo es unzählige tödliche viecher gibt die überall rumstromern aber noch keiner auf der ganzen welt ist je auf die Idee gekommen verschießbare Türen zu erfinden. Vermutlich findet man deswegen außerhalb der lager fast ausschließlich hütten mit leichen drin, sobald die Elexianer zum ersten mal vom Schlaf übermannt werden, werden sie halt sofort von irgendwelchen viechern gefressen. Mit einer türe im eingangsloch der hütte wäre das nicht passiert... Schlösser und verschlossene truhen können sie ja anscheinend alle herstellen. Der sprung zur tür mit schloss dran war dann aber wohl doch zu komplex.
    Obwohl die Berserker technologie hassen können sie mir trotzdem problemlos alle technischen talente beibringen. Der Duke hat zwar angst davor von den Klerikern infiltriert zu werden vertraut aber trotzdem die wichtigsten jobs im lager direkt einem wildfremden typen an. Meine kumpane können natürlich auch alle mit dem Jetpack umgehen, auch, wenn's Berserker sind.
    Ganz viele Viecher haben zwar einen fernkampfangriff den benutzen sie aber nie, ich kann sie problemlos aus der entfernung abballern und sie rennen trotzdem einfach nur stupide auf mich zu. Es sei denn ich tippe einmal kurz den Jetpack an, dann ballern sie mich sofort damit zu, aus dem einfachen grund, weil der Jetpack sonst gameplaytechnisch alles kaputt machen würde. Apropos viecher, da gibt es zwar einen haufen die unterschiedlich aussehen, die haben aber trotzdem alle haar genau das selbe angriffsmuster. Sowas fällt mir auf und reißt mich raus.
    Nicht richtig abgemischte soundlautstärke, clippingfehler, questbugs, "dieser tod wird die geschichte beeinflussen" etc. etc. etc.

    All das erinnert mich daran, dass ich gerade ein hakeliges spiel spiel und verhindert das "versinken" in der spielewelt.
    The Deuce ist offline

  6. #66 Zitieren
    Sergej Petrow
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    Zitat Zitat von The Deuce Beitrag anzeigen
    Obwohl die Berserker technologie hassen können sie mir trotzdem problemlos alle technischen talente beibringen. Der Duke hat zwar angst davor von den Klerikern infiltriert zu werden vertraut aber trotzdem die wichtigsten jobs im lager direkt einem wildfremden typen an. Meine kumpane können natürlich auch alle mit dem Jetpack umgehen, auch, wenn's Berserker sind.
    Die Berserker wollen keine Technologie verwenden, weil sie elexverseucht ist. Das ist der zentrale Punkt. Sie nutzen zwar keine Technologie, aber sie sind nicht dumm.
    Der Pilger sagt dazu, dass es ein leichtes war, die Schilder der Albs beim Konverter in Edan auszuschalten.
    Mit anderen Worten, sie wären durchaus in der Lage, Technik zu nutzen und verstehen sie auch.

  7. #67 Zitieren
    Sword Master Avatar von Opodeldox
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    Zitat Zitat von Sergej Petrow Beitrag anzeigen
    Die Berserker wollen keine Technologie verwenden, weil sie elexverseucht ist. Das ist der zentrale Punkt. Sie nutzen zwar keine Technologie, aber sie sind nicht dumm.
    Der Pilger sagt dazu, dass es ein leichtes war, die Schilder der Albs beim Konverter in Edan auszuschalten.
    Mit anderen Worten, sie wären durchaus in der Lage, Technik zu nutzen und verstehen sie auch.
    Das macht die Sache nicht glaubwürdiger, denn die Berserker haben kein Ausbildungslager für Alptechnologie. Zu glauben sie könnten dann einfach dort hin gehen und das Ding ausschalten ist albern. Ein normaler Mensch, der jeden Tag Auto fährt, kann auch kein Auto reparieren und wir reden hier von SciFi Verteidigungsanlagen, die so gebaut sind, dass man sie nicht zerstören kann. Das hat auch nichts mit dumm sein zu tun, etwas das man nicht kennt, kann man nicht bedienen, oder gezielt zerstören.

    Der Mittelalter-Scifi-Mix geht einfach nicht auf, da greift Kasachstan die USA an und Kasachstan gewinnt, weil sie wissen, wie deren Atom-U-Boote funktionieren, was die Soldaten in den USA lange lernen müssen - alles klar.

    Zitat Zitat von The Deuce Beitrag anzeigen
    Der Duke hat zwar angst davor von den Klerikern infiltriert zu werden vertraut aber trotzdem die wichtigsten jobs im lager direkt einem wildfremden typen an.
    Die viel wichtigere Frage für mich wäre, wie machen die dort ihren "Profit"? Die Berserker werden keinen Schrott kaufen, die Kleriker sind Gegner und die Alps Feinde. Es gibt kein Wasser, keine Nahrungsgrundlage und Tavar ist extrem leicht angreifbar. Tavar macht keinen Sinn und passt nicht zu dem, was die NPCs über es sagen.
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    - Ludwig Erhard
    Opodeldox ist offline

  8. #68 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Weltenschmerz
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    Zitat Zitat von Sergej Petrow Beitrag anzeigen
    Die Berserker wollen keine Technologie verwenden, weil sie elexverseucht ist. Das ist der zentrale Punkt. Sie nutzen zwar keine Technologie, aber sie sind nicht dumm.
    Der Pilger sagt dazu, dass es ein leichtes war, die Schilder der Albs beim Konverter in Edan auszuschalten.
    Mit anderen Worten, sie wären durchaus in der Lage, Technik zu nutzen und verstehen sie auch.
    Das ist ja aber total schwachsinng.
    Bei den Berserkern gibt es niemanden der sich irgendwie mit Technik beschäftigt, vielmehr ist es sogar verboten. Wie soll sich also jemand das Wissen über die Technik aneignen? Es wird ja auch nirgens unterrichtet. Denk nur mal darüber nach wie lange und intensiv man sich mit komplexen technschen Dingen beschäftigen muss um sie zu verstehen. Da bräuchte es Universitäten oder eine große Bevölkerungsschicht die sich jahrelang beruflich mit Technik beschäftig und das Wissen auch weitergibt um so ein wissen zu erhalten.
    Das haben die Berserker beides nicht ansatzweise.

    Denk nur darüber nach wie es in unserer Welt ist. Es gibt viele Menschen die im technischen Bereich arbeiten und vielleicht sogar studiert haben. Aber selbst von denen wisssen die wenigsten wirklich alles bis ins Detail. Wieviele % der Leute die in der IT Arbeiten wissen genau wie Computer im Detail funktionieren? Wieviele Ingenieure kennen die Funktionsweise aller Bauteile die sie verbauen ins Detail?
    Dank der Arbeitsteilung und vielen verschiedenen Spezialisten funktioniert unser System, aber wäre die Arbeit mit technischen Dingen verboten wäre das Wissen in 1 -2 Generationen verloren.
    Ich bin sowas von Sig.
    Weltenschmerz ist offline

  9. #69 Zitieren
    Moderator Avatar von Schnurz
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    Die Berserker benutzen sehr wohl auch Technik, allerdings auf älterem/niedrigerem Niveau.
    Eine Balliste, ein Schwert, ein Bogen etc. und anderes technisches Gerät, sowie Häuser (auch Holzhäuser benötigen eine gewisse Technik)....
    Sie verschmähen halt nur modernste Technik, wie Feuerwaffen, Roboter, Jetpacks etc...
    Nach dem Motto "Moderne Technik (z.B. Maschinen) ist unzuverlässig".

    Im realen Leben gibt's eigentlich nur Aussteiger, die ähnlich denken.

    Für Elex finde ich das irgendwie in Ordnung, denn der Meteorit hat ja fast alles zerstört,
    wie z.B, dass die Windräder nicht mehr funktionieren, mit den Fahrzeugwracks kann keiner mehr etwas anfangen.... selbst ein Bildungssystem gibt es in dem Sinne nicht mehr.
    Die Kleriker und die Alps hüten die Fragmente Ihres technischen Wissens wie ihren Augapfel um es, wenn nötig bzw. möglich gegen ihre vermeintlichen Widersacher einzusetzen.
    Ich bin gespannt, wie das in Elex 2 weiter geht.
    [Bild: KoA-Sig.jpg]
    Für alles, was juckt, schmerzt oder sticht.... gibt es einen Trank. (Alchemiemeisterin in Rathir)
    Schnurz ist offline Geändert von Schnurz (11.01.2018 um 10:24 Uhr)

  10. #70 Zitieren
    Ritter Avatar von Todesglubsch
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    Zitat Zitat von Schnurz Beitrag anzeigen
    Die Berserker benutzen sehr wohl auch Technik, allerdings auf älterem/niedrigerem Niveau.
    Eine Balliste, ein Schwert, ein Bogen etc. und anderes technisches Gerät, sowie Häuser (auch Holzhäuser benötigen eine gewisse Technik)....
    Ah das wäre ein schöner Dialog im Spiel gewesen. Und in der nächsten Zwischensequenz brennen die Berserker Goliath ab, weil sie ihren Fehler erkannt haben.
    Bzw. analog zu den anderen grandiosen Zwischensequenzen in Elex: Zwei Berserker stehen nackt, stocksteif, vor nem kleinen Feuer und erzählen sich selbst, dass Goliath abgebrannt ist.
    Todesglubsch ist offline

  11. #71 Zitieren
    General Avatar von Kwonos
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    Zitat Zitat von Dark_Bauer Beitrag anzeigen
    Ich muss halt jetzt mal gestehen, dass ich keine Ahnung habe, was immersiv sein soll.
    Also ich weiß es schon. Aber ich kann das nicht durch eigene Emotion nachvollziehen.
    Zitat Zitat von Gothaholic Beitrag anzeigen
    ganz simpel formuliert: Immersion ist in einem Spiel die Illusion aufrecht zu erhalten nicht in einem Spiel zu sein. demzufolge ist für Immersionsfanatiker (nicht bös gemeint) alles "böse" was diese Illusion stört beispielweise ein Menü welches das Spiel pausiert.
    Und basal formuliert: Immersion ist das Gefühl, in eine Spielwelt einzutauchen.
    Kwonos ist offline

  12. #72 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Gallahead
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    Zitat Zitat von Kwonos Beitrag anzeigen
    Und basal formuliert: Immersion ist das Gefühl, in eine Spielwelt einzutauchen.
    und jeder Taucht anders ein.
    Gallahead ist offline

  13. #73 Zitieren
    Kämpfer Avatar von llEill
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    Zitat Zitat von Gallahead Beitrag anzeigen
    und jeder Taucht anders ein.
    Für mich passiert das zum Großteil durch den Soundtrack. Wie man eine Welt baut, was darin logisch ist und was nicht, kann man immer irgendwie an den Haaren herbeiziehen. Wenn ich aber durch die Welt laufe und der Soundtrack baut eine stimmige, zum Setting passende Atmosphäre auf, ist mir Logik egal, dann bin ich einfach drinnen.
    Und das fehlt leider bei Elex total. Es gibt hier eher so Hintergrundtracks und Geräusche, keine wirklichen Kompositonen, die dir die Welt cineastisch näher bringen.
    llEill ist offline

  14. #74 Zitieren
    Abenteurer Avatar von AWombat
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    Zitat Zitat von llEill Beitrag anzeigen
    Für mich passiert das zum Großteil durch den Soundtrack. Wie man eine Welt baut, was darin logisch ist und was nicht, kann man immer irgendwie an den Haaren herbeiziehen. Wenn ich aber durch die Welt laufe und der Soundtrack baut eine stimmige, zum Setting passende Atmosphäre auf, ist mir Logik egal, dann bin ich einfach drinnen.
    Und das fehlt leider bei Elex total. Es gibt hier eher so Hintergrundtracks und Geräusche, keine wirklichen Kompositonen, die dir die Welt cineastisch näher bringen.
    Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Ich hab mir noch nie Soundtracks zu Spielen angehört/sie mir gemerkt. Mir ist insbesondere in G3 die Hintergrundmusik zu aufdringlich. Ich mag es da eher dezent. Auch ist das für mich das Thema Sound insgesamt eher untergeordnet. Wenns halbwegs passt und nicht stört, dann ist es für mich gut. Für mich passt das in Elex, ich hab nix zu meckern.

    Auf die Frage bezogen, ob Elex immersiv ist, würde ich daher sagen, dass die Frage nur jeder für sich beantworten kann, nach seinem Empfinden.
    Ganz zu schweigen von der Frage, ab welcher "Eintauchtiefe" der Spieler für sich von "ist immersiv" oder "ist nicht immersiv" spricht.

    Auch die allgemeine Stimmung/Gefühlslage, in der man sich gerade selbst befindet, dürfte wohl einen Einfluss auf das Spielerlebnis allgemein haben.
    Mir geht es ja z.B. auch bei Musik so, dass ich zu unterschiedlichen Stimmungen auch unterschiedliche Musikstücke lieber höre bzw. auch gar nicht hören mag.

    Ein objektives Messen der Immersion in Form von "das Spiel ist zu xx Prozent immersiv" oder so wird es wohl nicht geben können.
    Und Preudo-Wertungen (xx von xx Spieler fanden das Spiel immersiv) helfen da halt auch nicht wirklich weiter, da sie in Wahrheit einem selbst keinerlei Hinweise auf die voraussichtliche Wahrnehmung Spiels bzw. das zu erwartende Spielergebnis liefern.

    Im Endeffekt ist mir persönlich das auch völlig egal, warum mir ein Spiel Spass macht (und darum geht's für mich beim Spielen) und mich bei Laune hält. Hauptsache es tut's
    AWombat ist offline

  15. #75 Zitieren
    Ehrengarde
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    Und wenn Björn jetzt deinen Post lesen würde, würde er sich wieder an den Kopf kratzen und sich in seiner Aussage bestädigt fühlen, dass es auf Glück ankommt, wie immersiv ein Spiel ist. Diese "pseudo-Wertung", wie du sie nennst, ist doch gerade das, was für den Entwickler entscheidend ist. Wenn in Elex vielleicht jeder 2. Spieler ein immersives Erlebnis hatte, waren es in Gothic vielleicht 9/10 Spielern (die Zahlen treffen natürlich nicht exakt zu - ich weiß nur, dass die Zahl in Gothic viel höher liegt). Fassen wir doch mal die Aussagen in dem Thread ein wenig zusammen:
    Es gibt Leute, die benötigen für Immersion:
    - einen besseren Soundtrack
    - eine logische Welt (z.B. woher bekommt Travar Wasser und Nahrung, ...)
    - echte Lehrer statt ingame ausgelöste Menüskillung
    - sinnvollere Monsterverteilung und logischer Respawn (damit am Ende nicht nur die selben riesen Mobs stehen oder beim Neuladen plötzlich andere Mobs geladen werden)
    - ...
    Es gibt Leute, den ist Punkt 1 und 3 egal, benötigen aber 2 und 4 für ein immersives Erlebnis, andere brauchen keine dieser Punkte und wieder andere sogar alle. Auch Leute, die vielleicht keinen der Punkte für ihre Immersion benötigen, haben vielleicht eine tiefere Immersion, wenn diese Dinge ausgearbeitet werden. Die Liste ist natürlich unvollständig und ist nur ein kurzer Anriss um etwas zu erklären. Je mehr solcher Punkte erfüllt werden, desto mehr Leute werden in ein Spiel wirklich eintauchen können und auch wenn es den einen oder anderen hier nicht interessiert (ist ja auch deren gutes Recht), so hat es doch eine Aussagekraft für Entwickler. Mit "Glück" hat Immersion halt nicht viel zu tun, man kann gezielt darauf hin entwickeln.

    Ich will übrigens nicht sagen "es gibt objektiv betrachtet 2 von 5 Leuten, die Elex als immersiv empfinden", denn das kann man wirklich schlecht feststellen. Aber man erkennt auf jeden Fall, dass Elex nicht so immersiv wie Gothic ist, einfach weil es viel zu viele Leute gibt, die sehr viel konstruktive Kritik im Bezug auf Immersion bringen. Auch in Gothic gibt es solche Punkte, aber letztlich ist es einfach wesentlich Runder im Gesamtbild.

    Übrigens würde mir persönlich diese "pseudo-Wahrnehmung" selber sehr viel nützen, denn ich bin jemand, der erst sehr spät eintauchen kann. Also für mich wäre das tatsächlich ein Hinweis auf "voraussichtliche Wahrnehmung", einfach weil ich ein möglichst rundes Spiel im Bezug auf Immersion benötige. Aber letztlich ist auch die Frage: wie will man ein Spiel objektiv sonst danach bewerten, wie immersiv es ist? Man kann ja nicht seine eigene Meinung auf jeden anderen beziehen und sagen "ich finde Elex (nicht) immersiv, also ist es das objektiv betrachtet auch so".
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
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  16. #76 Zitieren
    Sword Master Avatar von Opodeldox
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    Zitat Zitat von Gallahead Beitrag anzeigen
    und jeder Taucht anders ein.
    Nein, das halte ich für falsch, Menschen sind nicht derart unterschiedlich, sondern sehr gleich. Es gibt eindeutig Schwerpunkte für jeden, aber davon auch nicht viele, ehr eine einstellige zahl, ich denke da an:

    * Sounddesign & Musik
    * Gameplay/Mechaniken
    * Story
    * Weltdesign

    Das sind die Dinge, aus denen man eine immersive Welt baut und wenn man ein kleines Budget hat, muss man Schwerpunkte setzen, oder man hat schlicht genug Budget um alles zu machen.

    Dark Souls 3 z. B. legt seinen Schwerpunkt auf die Mechaniken, das Welt und Sounddesign und erreicht viel mit einem kleinen Budget, dadurch dass sie eben keine offene, große Welt haben, sondern eine kleinere, lineare Welt, die aber wesentlich besser designed ist.

    Das Selbe gilt für die Musik, in DK3 gibt es Musik nur in Bosskämpfen, dort ist sie dann aber sehr gut und in das Geschehen integriert, so kann man mit kleinem Budget wenige Stücke haben, die aber jeweils sehr gut sind.

    Die Mechaniken in Dark Souls 3 sind auch minimal, das Kampfsystem ist nicht ausufernd komplex, aber das was da ist, ist sehr gut umgesetzt und tight.

    Dark Souls 3 zu entwickeln hat auch ca. 3 Jahre gedauert und hatte kein wesentlich höheres Budget, aber ist ist ein immersiveres Spiel als Elex.

    So einen Titel von den PB zu sehen wäre toll, und besser als das konstante höher, schneller, weiter.

    Zitat Zitat von AWombat Beitrag anzeigen
    Und Preudo-Wertungen (xx von xx Spieler fanden das Spiel immersiv) helfen da halt auch nicht wirklich weiter, da sie in Wahrheit einem selbst keinerlei Hinweise auf die voraussichtliche Wahrnehmung Spiels bzw. das zu erwartende Spielergebnis liefern.
    Das ist keine Pseudobewertung. Wenn 0 von 100 Spielern das Spiel nicht immersiv fanden, sagt dir das etwas, genauso wenn 100 von 100 Spielern es immersiv fanden.
    "Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, dass der Einzelne sagen kann: Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein."
    - Ludwig Erhard
    Opodeldox ist offline

  17. #77 Zitieren
    Ehrengarde
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    Zitat Zitat von Opodeldox Beitrag anzeigen
    * Gameplay/Mechaniken
    Das würde ich in Klammern setzen. Alleine daraus entsteht keine Immersion, sie kann jedoch Immersion unterstützen. Hier tritt, je nachdem um was es sich genau handelt, wieder das Thema "Flow" ein.

    Aber da wären wir wieder bei dem Thema Tetris und "Flow = Immersion?". Ansonsten stimme ich mit deinem Post überein (obwohl ich persönlich sehr wahrscheinlich kaum Immersion in DS erleben könnte).
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
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  18. #78 Zitieren
    Ritter Avatar von Todesglubsch
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    Die Soul'esquen Spiele sind einfach fokussierter. Selbst die beiden deutschen Machwerke, Lords of the Fallen und The Surge, haben ein immersiveres Setting, trotz Schwäche. Man konzentrierte sich, wie oben geschrieben, auf wenige Punkte, anstatt das Spiel auszuwalzen.

    PB würde stark von jemanden profitieren, dessen einzige Aufgabe es ist Ohrfeigen zu verteilen und den Rotstift anzusetzen. Streicht die Hälfte der Spielwelt weg, die Welt wäre immer noch groß, aber leichter zu füllen. Und die Fraktionen?

    Klerikerstadt? Eine Stadt bedeutet, dass es Freizeiteinrichtungen gibt. Zivilisten. Kinder. Wo sind sie denn?

    "Ah was für ein herrlicher Vulkan. Genau in Spuckreichweite zu unseren drei Feinden! Der perfekte Ort für eine Stadt. Jacob, pack die Zivilisten und Kinder aus!"
    - "Uuuuhr Sir... wir haben wohl die Luftlöcher vergessen. Die Zivilisten und die Kinder sind in ihren Transportkisten verreckt."
    "Kein Problem, klauen wir sie einfach von den anderen Völkern. Zum Glück hat keiner von uns Türen erfunden!"

    Macht aus dem Teil eine Festung. Ein Vorposten. Feldlager. Forschungsstation. Irgendwas was erklärt, wieso nur Soldaten drin rumlaufen.

    Und die Berserker mit ihrer wunderschönen "Stadt". Also den paar Hütten die viel zu weit verteilt sind mit dem Pallisadenwall den man nicht verteidigen kann.
    Macht die Berserker zu Nomaden. Ziehen von Pampa zu Pampa, pflanzen Weltherzen und lassen sich nicht langfristig nieder. Im Spiel sind sie gezwungen sich länger niederzulassen, weil der Anführer verschwunden ist. Streicht die Copy-Paste-Holzhütten und lasst sie in Zelten wohnen, bzw. pflanzt bei Goliath eine zerstörte Stadt und lasst die Nomaden darin wohnen. Häuserruinen, aber mit Stammesschmuck verschönert. Dann hättet ihr auch ne Erklärung wieso da so ein großes "Hochhaus" steht, wo der Anführer drin wohnt. Und sieht vermutlich besser aus als die drölfzig verteilten Copy-Paste-Bungalows in der Wildnis.

    Die Kuppelstadt. Tja. Die kann bleiben. Vielleicht etwas vergrößern, aber die ist in Ordnung. Legt sie als Hub an. Der Punkt, an dem der Spieler öfters zurückkommt. Der Anker, der die Spieler hält. Lasst die Spieler bei Spielstart in die Kuppelstadt führen und von DA aus in die drei Lager.

    Last but not least: Die Outlaws. Tja, soweit kam ich im Spiel garnicht, daher kann ich nichts über sie sagen. Aber es gilt vermutlich das gleiche wie bei den Klerikern: Keine Stadt, macht aus dem Blechhaufen ein Räuberlager. Ein Verteilungslager, wo die Outlaws ihren Schrott sammeln, den sie dann "exportieren" und verkaufen. Also "aus dem Spiel" exportieren. Ein roter Lore-Faden der aus dem Spiel herausragt und den man in einer Fortsetzung weiterstricken kann. Vielleicht gibt es da draußen mehrere "neutrale" Städte, die tatsächlich den Schrott kaufen?

    TL;DR: Fokussierter arbeiten!
    Todesglubsch ist offline

  19. #79 Zitieren
    Sergej Petrow
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    Zitat Zitat von Opodeldox Beitrag anzeigen
    Nein, das halte ich für falsch, Menschen sind nicht derart unterschiedlich, sondern sehr gleich. Es gibt eindeutig Schwerpunkte für jeden, aber davon auch nicht viele, ehr eine einstellige zahl, ich denke da an:

    * Sounddesign & Musik
    * Gameplay/Mechaniken
    * Story
    * Weltdesign

    Das sind die Dinge, aus denen man eine immersive Welt baut und wenn man ein kleines Budget hat, muss man Schwerpunkte setzen, oder man hat schlicht genug Budget um alles zu machen.

    Dark Souls 3 z. B. legt seinen Schwerpunkt auf die Mechaniken, das Welt und Sounddesign und erreicht viel mit einem kleinen Budget, dadurch dass sie eben keine offene, große Welt haben, sondern eine kleinere, lineare Welt, die aber wesentlich besser designed ist.

    Das Selbe gilt für die Musik, in DK3 gibt es Musik nur in Bosskämpfen, dort ist sie dann aber sehr gut und in das Geschehen integriert, so kann man mit kleinem Budget wenige Stücke haben, die aber jeweils sehr gut sind.

    Die Mechaniken in Dark Souls 3 sind auch minimal, das Kampfsystem ist nicht ausufernd komplex, aber das was da ist, ist sehr gut umgesetzt und tight.

    Dark Souls 3 zu entwickeln hat auch ca. 3 Jahre gedauert und hatte kein wesentlich höheres Budget, aber ist ist ein immersiveres Spiel als Elex.

    So einen Titel von den PB zu sehen wäre toll, und besser als das konstante höher, schneller, weiter.
    Dark Souls ist ein völlig anderes Spiel. Es ist zwar auch im weitesten Sinne ein Rollenspiel. Das war es aber schon mit Gemeinsamkeiten. Schon alleine der Schwerpunkt, der eher auf die Bosskämpfe ausgelegt ist, ist ein komplett anderer.

    Man muss das, worauf man wert legt, natürlich besonders gut machen. Scheint ja bei DS auch zu funktionieren. DS spiele ich ganz gerne. Bin da auch seit dem ersten Teil dabei. Das ist für mich aber eher in der Liga von Castlevania oder so. Ein Spiel für nebenher. Da kann man sich nicht so lange mit beschäftigen.

    Und nein. So ein Titel von PB wäre fürchterlich. Wenn ich PB-Spiele spiele, möchte ich ein RPG haben, möglichst mit einer Openworld, möchte ich erkunden können, möchte spüren, wie mein Char stark und stärker wird, usw..

  20. #80 Zitieren
    Abenteurer Avatar von AWombat
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    Zitat Zitat von Opodeldox Beitrag anzeigen
    Nein, das halte ich für falsch, Menschen sind nicht derart unterschiedlich, sondern sehr gleich. Es gibt eindeutig Schwerpunkte für jeden, aber davon auch nicht viele, ehr eine einstellige zahl, ich denke da an:

    * Sounddesign & Musik
    * Gameplay/Mechaniken
    * Story
    * Weltdesign

    Das sind die Dinge, aus denen man eine immersive Welt baut und wenn man ein kleines Budget hat, muss man Schwerpunkte setzen, oder man hat schlicht genug Budget um alles zu machen.
    Du hast natürlich recht, dass es - je nach Spieltyp unterschiedliche - Techniken/Methoden/Schwerpunkte gibt, die mehr oder weniger vorhanden sein müssen, damit ein Spiel funktioniert. Und natürlich haben alle Entwickler die Hoffnung, dass wenn sie sich bei der Umsetzung der ihrer Meinung nach wichtigen Dinge Mühe geben bzw. Geld und Zeit investieren, das dann hinterher von den Spielern auch positiv wahrgenommen wird. Daher ja auch der Versuch den "Mainstream" sprich einen möglichst großen Teil der Spielerschar abzuholen indem man Dinge, die in der Vergangenheit mal gut ankamen weiterverwendet. Kann klappen, muss es aber nicht. Auch der Mainstream ist ja keine feste Konstante.

    Deine Aussage, dass Menschen in Bezug auf Ihre Wahrnehmung/Emotionen/Empfinden eines Spieles sehr gleich sind, halte ich für Humbug.
    Alleine die unterschiedlichen Aussagen in diesem Thread zur Frage der Immersion widerlegt dies doch schon.

    Zitat Zitat von Opodeldox Beitrag anzeigen
    Das ist keine Pseudobewertung. Wenn 0 von 100 Spielern das Spiel nicht immersiv fanden, sagt dir das etwas, genauso wenn 100 von 100 Spielern es immersiv fanden.
    Es sagt genau das, was es ist: Dass von xx Spielern xx auf die Frage, ob das Spiel für sie immersiv war ja oder nein geantwortet haben. Mehr nicht. Es sagt nichts darüber aus, wie ich die Frage beantworten werde, wenn ich das Spiel durchgespielt habe. Das war ja Gegenstand meine Aussage. Vielleicht bin ich ja von 101 Spielern der einzige, der die Frage anders beantwortet. Schlimmstenfalls lasse ich mich von solchen Wertungen im Vorfeld negativ/positiv beeinflussen und spiele dann mit einer unterschwelligen Erwartungs-/Ablehnungshaltung.
    AWombat ist offline

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