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[RPG - Zum Blauen Reiher] - Informationen, Steckbriefe, Regeln

  1. #1 Reply With Quote
    Knight Commander Dèna'dul's Avatar
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    [RPG - Zum Blauen Reiher] - Informationen, Steckbriefe, Regeln
    Ergänzendes Material zum Foren-RPG "Zum Blauen Reiher"


    Wie der wachsame Leser erkennen kann handelt es sich bei diesem Thread um eine aktuelle Baustelle; in den nächsten Stunden baut für Sie die Dèna'dul GmbH das "Blauer-Reiher" Ensemble aus Informations-, Off-Topic-, und Geschichten Thread für das Foren RPG "Zum Blauen Reiher".

    Inhaltsangabe
    Richtlinien

    Nichtspielercharaktere Sinn, Zweck und Steckbriefe (Muster-Steckbrief)
    Setting Spielwelt und Zeit (Stadtkarte)
    Währung Metallmünzen und ihr Wert


    Steckbriefe



    NPCs

    Sheila von Lornwell (Untreue Adelige) Offen
    Wedge Gena (Gefreiter der Stadtwache) Offen
    Debb Evans (Gefreite der Stadtwache) Offen


    Quick-Links


    Pflichtlektüre
    To Do: Regeln, Hausordnung, ...

    Steckbriefe
    To Do: Steckbrieferstellung (?)


    Dèna'dul is offline Last edited by Sercil; 18.03.2018 at 21:02.

  2. #2 Reply With Quote
    Hobby Hochstapler  Sercil's Avatar
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    NPC-Steckbriefe
    Nichtspielercharaktere



    Nichtspielercharaktere (NPCs) dienen dazu, die Stadt zu bevölkern. Für die Spielercharaktere können sie Freunde, Auftraggeber, Verbündete, Händler, Informanten, Verwandte, Feinde oder tausend andere Dinge sein, die sowohl für Backstory als auch für den aktuellen Plot relevant sind.
    Darüber hinaus nützen sie uns als Werkzeuge, um leichter miteinander schreiben zu können. Wer einen NPC erstellt, kann seinen Mitspielern hier eine Übersicht geben. Ebenso ist es möglich, Mitspielern anzubieten, sie in ihre eigenen Posts mit einzubinden.

    Soll ein NPC mysteriös bleiben, ist das okay. Der Steckbrief kann später ergänzt werden oder lückenreich bleiben.

    Die hier aufgelistete Struktur soll nur als Hilfe dienen. Lediglich die Kurzbeschreibung und der Punkt "Verwendung" sollten unbedingt ausgefüllt werden.
    Es ist nicht notwendig, die Steckbriefe ständig zu aktualisieren, solange nichts wirklich wichtiges mit ihnen passiert.


    (Natürlich muss nicht jedesmal ein kompletter Steckbrief gemacht werden, wann immer eine Nebenfigur in euren Posts einen Namen bekommt. Ein Steckbrief ist für diejenigen gedacht, die mehrmals auftauchen oder von Mitspielern benutzt werden dürfen)




    Name
    Ein erklärender Titel - (zum Beispiel: Untreuer Adeliger und Ratsmitglied)


    Wichtigstes *
    Eine Kurzzusammenfassung der Hauptpunkte, damit die Leser des Geschichtenthreads wissen, wer gemeint ist.


    Beziehungen

    Eine Beschreibung, mit wem der NPC Kontakt hat und wie sie zueinander stehen. Ein Beispiel:

    Sheila von Lornwell [NPC] : Heimliche Geliebte
    Jeremy Coil : Unliebsamer Zeuge der Affäre mit Sheila


    Ort

    Wo findet man den NPC? Wie sieht sein Haus aus, gibts irgendwas besonderes darüber zu wissen? Falls du diesen Ort schon ausführlich im Geschichtenthread beschrieben hast, kannst du diesen Post auch einfach hier verlinken oder den Abschnitt rüberkopieren.


    Persönlichkeit

    Hier können Charaktereigenschaften aufgelistet werden, die Mitspielern helfen, diesen Charakter selbst zu schreiben. Auch wenn man das nicht wünscht, kann dieser Abschnitt einem selbst beim Schreiben helfen.
    Beispiel:
    Aggressiv, paranoid, übertrieben anspruchsvoll.
    Sieht Geld als Lösung aller Probleme.


    Besonderheiten

    Weitere Details.
    Beispiel:
    Hört zuhause gern laute Orchesteraufnahmen auf Wachszylindermaschinen der Mechanisten und unterstützt Opernhäuser und Musiker großzügig – auch Straßenmusikanten.
    Oder:
    Er sammelt Ornamente der vergessenen Stadt und zahlt dafür gutes Geld. Allerdings gibt es auf dem Schwarzmarkt ebenfalls gute Abnehmer dafür.


    Aussehen/Merkmale

    Hier reichen ein paar allgemeine Infos. Ein besonderes Erkennungsmerkmal wäre hilfreich.


    Stärken/Schwächen

    Hier kann eine kurze Auflistung stehen, die sowohl körperliche, geistige, persönliche oder soziale Stärken/Schwächen beinhalten kann.
    Beispiel:

    +++ Ingenieur der Mechanisten
    ++ Sehr hohe Auffassungsgabe
    + Sehr kräftig (Ex-Hammerit)
    - Hat viele Feinde unter den Hammeriten
    -- Psychische Probleme (starke Paranoia)


    Verwendung *

    Dieser Abschnitt ist wichtig, um Mitspielern mitzuteilen, inwiefern sie den NPC für ihre Posts benutzen können (oder wie nicht). Das kann man nachträglich ändern (Bitte im OT bescheid sagen). Bei Unklarheiten kann man ebenfalls im OT nachfragen.
    Hier hinterlässt man am Besten einen Kommentar.



    [Offen]
    Alle können diesen Charakter in ihren Posts frei benutzen und erweitern, ohne Einschränkung. Das heißt auch, dass sie diesem NPC neue Charaktereigenschaften, Kontakte usw. andichten können, und auch, dass sie ihn in ihren Posts sterben lassen dürfen, ohne dich um Erlaubnis zu fragen.
    Empfielt sich bei: NPCs, für die man keine besonderen Pläne hat, und die Mitspieler vielleicht verwenden möchten (zum Beispiel einen Adeligen, einen Barkeeper, einen Hehler...)



    __________



    [Eingeschränkt]
    Hier listet man entweder auf, was Mitspieler mit dem NPC machen dürfen, oder was sie NICHT machen sollen.
    Zum Beispiel: "Kann als Händler für Diebeswerkzeug benutzt werden. Soll nicht getötet werden."

    Hier könnten sowohl unwichtige als auch die allerwichtigsten NPCs stehen, daher lässt man den Mitspielern im Zweifelsfall am Besten Freiraum. Es wäre möglich, dass sich ein Gegenspieler zu einem regelrechten "Endgegner" entwickelt, weil ein Mitspieler eine Idee für deinen Charakter hatte und ihn benutzen wollte.

    Empfiehlt sich bei: NPCs, die man zwar teilen möchte, für die man aber bestimmte Vorstellungen hat. Sehr gut geeignet für (potentielle) Boss-NPCs, weil hier ihr "Schwierigkeitsgrad" bestimmt werden und Anregungen für einen neuen Handlungsstrang gegeben werden können.

    Beispiele:

    "Es bräuchte mindestens drei geübte Diebe und Jacknalls Tatze, um ihn zu ermorden."
    "Über ihn ist noch zu wenig bekannt. Es wäre dumm, ihn zu verärgern. Möglicherweise wissen die Hüter mehr über ihn."
    "Ihn auszurauben hätte weitreichende Konsequenzen (wäre aber möglich)"
    "Sie sieht angeblich alles, was in ihrem Haus geschieht. Wie sie das anstellt, ist nicht bekannt."
    "Auf ihn ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Es soll wie ein Unfall aussehen."



    __________



    [Geschlossen]
    Der Erfinder des NPCs ist der einzige, der ihn verändern (oder sogar benutzen) darf. Hier ist natürlich denkbar, den NPC später noch zur offenen/eingeschränkten Verwendung freizugeben.
    Das heißt, der Steckbrief soll den Mitspielern bloß als Übersicht dienen. Nicht als Anleitung, um ihn selbst zu benutzen.
    Man kann Ausnahmen hinzufügen: "Maulwurf bei den Mechanisten: Kann als geheimer Informant benutzt werden."

    Empfiehlt sich bei: NPCs, für die man (noch) größere Pläne hat, welchen andere Spieler unabsichtlich in die Quere kommen könnten.
    NPCs, die nie dazu gedacht waren, mit Mitspielern "geteilt" zu werden.






    Ein fertiges Muster zum Rüberkopieren befindet sich hier. Bei Bedarf gerne anpassen.


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)



    [CENTER][COLOR=wheat][SIZE=5]Name[/SIZE]
    [SIZE=2] (Titel)
    [/SIZE][/CENTER]


    [SIZE=4]Wichtigstes *[/SIZE]
    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Beziehungen[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat] (Name [Spieler/NPC] : Beziehung)

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Ort[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Persönlichkeit[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Besonderheiten[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Aussehen/Merkmale[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Stärken/Schwächen[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [/COLOR][/QUOTE]



    [SIZE=4]Verwendung *[/SIZE]

    [QUOTE][COLOR=wheat]

    [B][COLOR="#008000"][Offen][/COLOR][/B] / [B][COLOR="#FF8C00"][Eingeschränkt] [/COLOR][/B] / [B][COLOR="#B22222"][Geschlossen][/COLOR][/B]
    [COLOR=wheat] (Kommentar)

    [/COLOR][/QUOTE]


    [/COLOR] [/COLOR]

    Sercil is offline Last edited by Sercil; 20.12.2017 at 23:03.

  3. #3 Reply With Quote
    Schwertmeister Rotfront's Avatar
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    Name:

    Rick Tarkus

    Geschlecht:

    Männlich

    Alter:

    32

    Beruf:

    Unteroffizier der Stadtwache

    Charakter:

    Rick ist ein vorsichtiger Mann mit ruhigem Auftreten. Selbst in brenzligen Situationen behält er einen kühlen Kopf und weiß, wie er dabei seine Leute zu befehligen hat. Er kann Menschen gut einschätzen und nutzt diese Fähigkeit zu seinen Gunsten aus. Trotz seiner krummen Geschäfte ist er im Großen und Ganzen der Stadtwache und seine Kollegen treu, besonders zu seinen zwei Unterstellten Wedge und Debb ist er solidarisch und hilfsbereit. Er vermeidet Unordnung am Arbeitsplatz und füllt sein Dienstbuch akribisch mit Berichten und Vorkommnissen. Er hasst große Menschenmassen und den Stadtmarkt mit seinen vielen Geräuschen und Gedrängel hasst er am meisten. Er fühlt sich nachts in seinem Wachhäuschen, während der Regen auf die Dächer der Stadt trommelt, am wohlsten. Zu seinen Vorgesetzten mimt er den disziplinierten und unterwürfigen Soldaten um alle Zweifel an ihm zu zerstreuen.
    Seine Neigung zu alkoholischen Getränken erleichtert seinen Geldsäckel zu oft und durch starken Alkoholeinfluss reagiert er meist impulsiv und kopflos. Beim Karten- oder Würfelspiel zeigt er eine leichte Spielsucht, zudem ist er ein sehr schlechter Verlierer.

    Bewaffnung:

    Ein Breitschwert der Marke "Steel & Son" Typ 14 mit der Seriennummer 1851047 welches in der örtlichen Dampfhammerschmiede produziert wurde. Es ist kein Meisterwerk der Schmiedekunst, jedoch ein robustes Schwert, welches in den richtigen Händen zur tödlichen Waffe wird. Ein großer Nachteil ist die für Rost anfällige Schneide welche gut gepflegt werden muss.

    Kleidung:

    siehe Kapitel III: Werdegang

    Was bisher geschah:


    Kapitel I: Eine unerwartete Reise

    Rick Tarkus wurde auf einer kleinen Fischerinsel Namens Seashell Island geboren. Sein Vater George arbeitete als Krabbenfischer, seine Mutter half ihm dabei das Boot instand zu halten und kümmerte sich um den Haushalt. Um des Vaters Handwerk möglichst schnell zu erlernen half Rick schon in jungen Jahren seinem Vater bei der Arbeit, das war das Schicksal jedes jungen Mannes auf der Insel. Somit war sein Leben vorbestimmt. Die Insel lebte hauptsächlich vom Export von Fischen, Krabben, Muschelfleisch und der ein oder anderen Perle die gefunden wurde. Die Güter wurden regelmäßig von der Legas-Hanse abgeholt und Korn, Gemüse sowie Obst importiert. Es war ein beständiges, ja fast sorgenfreies Leben.

    Selbst als der große Krieg zwischen den Clans weit weg im Osten begann, spürte die Insel bis auf weniger Schiffsverkehr in ihrer Umgebung vorerst nichts. Doch dies sollte sich schlagartig ändern. Durch den Angriff der Black-Howitzer Piraten begann auf der Insel ein noch nie zuvor bekannter Terror. Viele Menschen, darunter auch Frauen und Kinder wurden brutal abgeschlachtet. Die Piraten hatten nur eines im Sinn, die Entführung junger Männer und Frauen. Die Männer sollten für die Clans im Osten als Sklavensoldaten dienen oder in den tiefen Schwefelminen schuften. Die Frauen wurden an den zahlreichen Sklavenmärkten feilgeboten. Alles in allem war es für die Piraten ein lohnendes Geschäft und keiner schien Interesse daran zu haben sie vor ihrem Vorhaben zu hindern.

    Und so landete auch Rick in einer schmutzigen Zelle unter Deck der Galeere Zebron welche sich unter dem Kommando des namenhaften Piratenkäptain Briggs befand. Das Schiff sowie die Mannschaft sahen äußerst verwahrlost und grauenhaft aus. Die Gitterstäbe der Zellen waren rostig und dennoch stabil. Das Heu auf dem sie schlafen mussten war blutverkrustet und stank erbärmlich nach aller Art von Ausscheidungen. In den Zellen saßen auch Gefangene von einem anderen Raubzug. Sie waren ausgemergelt und totenstill, ihre geistlosen Augen blickten ins Leere. Für Rick war das Schiff die Hölle auf Erden und von seiner Familie fehlte jede Spur.

    Ein donnernder Knall in der Nacht ließ die Gefangenen aufschrecken, kurz darauf flogen Holzsplitter wie Projektile durch die Luft. Auf Deck wie in den Zellen brach ein heilloses Chaos aus. Die Piraten brüllten in ihrer Heimatsprache wild durcheinander die Planken bebten unter den Schritten der Besatzung. Rick wischte sich Staub und Holzsplitter aus den Augen und sah, dass mehrere Löcher in der Schiffswand klafften. Nach kurzer Zeit war wieder ein Krachen zu hören, instinktiv legte sich Rick mit dem Bauch auf den Boden, die Hände schützend über den Kopf gehoben. Die Salve fand ein weiteres Mal ihr Ziel und stiftete noch mehr Verwüstung an als zuvor. Mehrere Zellen wurden zerstört, am Boden und an den Wänden klebte das Blut getroffener Gefangener. Rick zog sich geistesabwesend mehrere Splitter aus den Händen und tastete hastig an seinem Körper, alles schien an seinem Platz zu sein. Er nahm Augenkontakt mit anderen Gefangenen auf. Manche suchten hastig nach Dingen welche man als Waffe benutzen konnte, auch Rick hob ein spitzes Stück eines zerstörten Balkens auf. Das ist doch Wahnsinn dachte er sich, wie soll man mit Holz gegen deren Krummsäbel angehen? Doch viele Gefangene stürmten trotzdem Richtung Deck, diesen Hass in ihren Augen würde Rick nie wieder vergessen. „Hey du! Komm mal her.“ Rick sah wie ein Gefangener an einem großen Loch in der Wand stand und ihm zuwinkte. Er zwängte sich durch ein verbogenes Gitter und ging zu dem Gefangenen und sah, dass jener nicht von seiner Heimatinsel war. „Da draußen ist ein Beiboot, hängt nur noch an einem Seil. Wir müssen springen und das Seil kappen, nur so können wir diesem Abschlachten entgehen!“ Von oben hallten schon die ersten, mit Schmerz erfüllten Schreie. Rick sah sich das Beiboot an und nickte dem Gefangenen zu. „Wir springen auf drei.“ Rick machte sich bereit zu springen sein Herz schien ihm aus der Brust zu springen. „Eins, zwei, drei!“ Beide Männer sprangen aus dem Loch Richtung Boot, gerade noch so konnte sich Rick an den Sitzplanken der Nussschale festhalten. Das marode Tau kappte unter dem Gewicht des Bootes und der zwei Männer, bei der Landung schlug sich Rick heftig den Kopf an. „Komm wieder zu dir Mann! Es ist noch nicht vorbei.“ Er nahm sich ein mit einem Tau befestigtes Paddel und gab alle Kraft um möglichst schnell von dem Schiff Abstand zu gewinnen. Noch immer Donnerte es, der Lärm der Schlacht war auf Deck versiegt, Rick rechnete nicht damit, dass einer der Gefangenen den Kampf mit den Piraten überlebte. Ohne behelligt zu werden ruderten sie weiter bis eine helle Explosion den Nachthimmel erhellte. Aus dem Piratenschiff drang ein riesiger Feuerpilz, man sah brennende Männer vom Schiff springen und Schreie, überall Schreie. „Ach übrigens, Voilz ist mein Name.“ Rick schaute ihn nur verdutzt an.

    Zu ihrem Glück wurden sie zwei Tage später von einem Hanse-Schiff aufgelesen. Ziel dieses Schiffes war eine Stadt von der Rick noch nie zuvor hörte. Die beiden mussten sich auf dem Schiff einbringen aber das war allemal besser als in den Zellen der Piraten zu krepieren.

    Kapitel II: Die Stadt


    Die Stadt war gigantisch, Rick hatte noch nie so viele riesige Gebäude, so viele Menschen und so viel Lärm und Trubel gesehen wie hier. Schon der Hafen an den Wayside Docks wie die Matrosen es nannten war voller Menschen. Die Schiffe wurden mit riesigen Kränen, welche allein mit Muskelkraft bedient wurden, be- und entladen. Hunderte, rustikal aussehende Männer trugen Kisten, Säcke und allerlei Krempel durch die Gegend. Auch sah Rick zum ersten Mal Pferde, Hunde, Katzen und andere Tiere welche sich durch die Gassen schlängelten. Da Voilz mit dem nächsten Schiff Richtung Heimat fahren wollte war Rick nun auf sich allein gestellt. Etwas verunsichert ging er ohne Orientierung durch die Straßen und Gassen der Stadt. An einem Marktplatz sah er wie sich eine Menge um einen uniformierten Stadtschreier versammelte. Da er sowieso nichts Besseres zu tun hatte stellte er sich dazu.

    „Meldet euch noch heute bei der Stadtwache! Verteidigt auf den Straßen das Gesetz und macht sie somit zu einem sicheren Ort! Neben einem sauberen Bett in der Kaserne, einem anständigen Lohn und täglich drei Mahlzeiten könnt ihr zusätzlich eine Karriere in Angriff nehmen. Gesucht sind Frauen und Männer zwischen 20 und 35 Jahren. Weitere Informationen findet ihr an einer örtlichen Bewerbungsstelle.“

    Die Stimme des Stadtschreiers war herausfordernd, sie vermittelte den jungen Leuten eine sichere Zukunft, eine Chance jeden Abend mit einem vollen Bauch ins Bett gehen zu können, vorausgesetzt man hatte keine Nachtschicht. Rick begab sich zu einer Bewerbungsstelle und begutachtete das Infomaterial. Die Ausbildung dauerte nur drei Monate, danach würde er als Rekrut dort eingesetzt werden wo man ihn benötigte. Nach einigen Jahren im Dienst und gutem Arbeitszeugnis steht der Weg offen für eine Offizierslaufbahn. Alles in allem klang es nicht übel, Rick ließ sich ohne weitere Überlegungen einschreiben.


    Kapitel III: Werdegang


    Das Ausbildungslager der Stadtwache befand sich in der Redstone Kaserne im South Quarter. Alle Auszubildenden hatten dort ihre Betten und Truhen für die Uniformen oder privatem Eigentum. Rick teilte sich ein Zimmer mit 20 anderen, gegessen wurde in der Kasernenkantine, welche Platz für gute 250 Männer bot. Tatsächlich gab es drei Mahlzeiten am Tag, zwar meist etwas fad und öfters ohne Fleisch aber es gab schlimmeres. Die Uniformen und Stiefel waren neu und frisch geölt. Rick bekam eine Tunika aus gegerbtem Leder, darunter trug er ein Kettenhemd, welches ihm wie angegossen passte. In den Spitzen seiner dunkelbraunen Lederstiefel war eine Stahlkappe eingesetzt, die Sohlen der Stiefel wurden mit Nieten an das Leder befestigt. Ricks Hände steckten in einem Paar schweren Lederhandschuhen deren Knöchel mit spitzen Nieten versehen waren. Es brauchte etwas Zeit um das Leder einzulaufen, doch danach fühlte sich die Uniform an wie eine zweite Haut. Nur der Eisenhelm wies leichte Gebrauchsspuren auf, eine kleine Beule an der rechten Vorderseite des Helmes drückte etwas, lies sich aber sicher für das ein oder andere Kupferstück beheben. Abgerundet wurde die Ausrüstung mit einem nagelneuen Breitschwert Marke "Steel & Son" Typ 14, welches in einer schwarzen Schwertscheide überreicht wurde. Ihnen wurde gesagt, dass das Schwert zwar ein Massenprodukt sei, doch unter behutsamer Pflege würde es seinen Dienst zuverlässig verrichten.

    Die drei Monate vergingen wie im Fluge. Hauptsächlich wurde entweder an Strohpuppen oder mit Holzschwertern gegeneinander gekämpft. Die Kampfausbildung war in Ordnung, doch fehlte es den jungen Rekruten an theoretischer Ausbildung. Wie verhielt man sich in heiklen Situationen? Wie verhielt man sich gegenüber den Bürgern der Stadt? Wann musste man hart durchgreifen und wann Gnade walten lassen? Zu all diesen Themen mussten die neuen Mitglieder der Stadtwache improvisieren oder sie lernten die Vorgehensweisen der „alten Hasen“. Rick kam mit seinem neuen Beruf gut zurecht. Nur selten kam er in Situationen in denen ein gezücktes Schwert nötig war, doch wirklich benutzten - sprich töten – musste er es nicht. Rick verbrachte die Zeit mit Patrouillen, Torwachen, Eskorten oder anderen alltäglichen Aufgaben der Stadtwache.

    Schon bald wurde er einem alten Eisen namens Derek zugeteilt. Er hatte schon gut 25 Jahre in der Stadtwache gedient und machte einen robusten Eindruck. Als er 23 war hatte er während einer Keilerei ein Stilett ins linke Auge bekommen, seither trug er eine schwarze, lederne Augenklappe, was ihn ein wenig furchterregend aussehen ließ. Zuerst war Derek zurückhaltend und beobachtete Rick sehr genau. Nicht jedoch weil er sich vergewissern wollte ob Rick gute Arbeit leistete. Er wollte wissen ob Rick vertrauenswürdig war, ob er bei der ersten Gelegenheit zu Dereks Vorgesetzten rennen würde um ihn auffliegen zu lassen. Derek war nämlich das Paradebeispiel für einen Mann der Stadtwache, der es mit dem Gesetz nicht so ganz ernst nahm. Er wusste wie man den Bürgern mit Erpressung, Drohungen oder körperlicher Gewalt den einen oder anderen Geldsäckel abknöpfen konnte. Und er dachte nicht daran ein gutes Beispiel für Rick zu spielen, dafür war sein Sold viel zu mickrig. Also dauerte es nicht lange und er weihte Rick in das ein oder andere Geheimnis ein. Obwohl es Rick zu Anfang eher Unbehagen bereitete Derek dabei zu helfen sich neben dem Sold noch etwas dazuzuverdienen, profitierte er dabei doch recht gut und gewöhnte sich schnell an Dereks Methoden. Den zusätzlichen Sold investierten beide in Alkohol oder verspielten ihn bei Karten oder Würfeln. Rick hatte von dem zusätzlichen Geld nicht viel, doch ging es mehr darum sich als Starken unter den Schwächeren zu etablieren. Und soweit sie vorsichtig vorgingen und nicht den falschen Leuten auf den Schlips traten, war ihre Nebentätigkeit sicher.


    Kapitel IV: Ruf der Pflicht


    Als Derek die Stadtwache aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste, war Rick bestens Ausgebildet. Und es kam für ihn noch besser, aufgrund seiner angeblich vorbildlichen Leistung konnte Rick eine Unteroffizierslaufbahn beginnen. Während dieser Zeit blieb er sauber was die Nebentätigkeiten angingen. Er legte ein gutes Zeugnis ab und wurde befördert, danach durfte er zwei Wachleute Wedge und Debb befehligen. Gegenüber ihnen wollte er nichts von seinen dubiosen Geschäften erzählen. Sie waren beide gute und gewissenhafte Diener der Stadtwache und Rick wollte es auch dabei belassen. Anders als Derek blieb er vorsichtig. Jeder den er mit einweihte musste bezahlt werden und könnte ihm eines Tages einen Dolch in den Rücken stoßen. Trotz des monotonen Arbeitsplatzes, ein Stadttor zwischen Dayport und Downtowne, war die Arbeit erträglich, da die drei hauptsächlich nachts arbeiteten. Zur Tageszeit waren die Straßen allerhand voll mit Menschen und die mit Pferden bespannten Karren blockierten ständig die Straßen beim Tor, da sie auf Schmuggelware durchsucht werden mussten. Das bedeutete jede Menge Arbeit, die Bezahlung war zwar besser und der Arbeitsplatz etwas sicherer, aber die drei entschieden sich eher für die gemütliche aber etwas gefährlichere Variante. Meistens hatten sie es mit Betrunkenen Bürgern zu tun, welche immer davon brabbelten Ärger mit ihren Frauen zu bekommen wenn sie nicht bald nach Hause kämen. Manchmal hatten sie es auch mit aggressiveren Individuen zu tun. Mit Drogen vollgepumpte Schläger oder dem organisierten Verbrechen. In solchen Situationen lag die rechte Hand immer am Schwertgriff bereit um den ersten Angriff starten zu können. Bei heikleren Situationen hatten sie auch einen Alarmknopf im Wachhäuschen, welcher ein Signal in die nächstliegende Kaserne und umgebene Wachposten sendete. Jedoch war die Situation noch nie so ausgeartet, dass sie davon Gebrauch machen mussten. Meistens ließ Debb von ihrem erhöhten Posten einen Bolzen um die Ohren der Vandalen pfeifen, das war für die meisten Warnung genug. Ansonsten reichten die Schwertkünste von Rick und Wedge aus um Hartgesottene zu entwaffnen und festzunehmen. Tote hatte es noch nie gegeben und das wollten sie auch so beibehalten, bei Toten musste man im Nachhinein eine Menge Papierkram erledigen. Rick nahm ab und an etwas von seinem dazuverdienten Geld beiseite um die Dienstzeit von sich und seinen Leuten mit Fleisch, Brot und Bier etwas erträglicher zu machen. Das hob die Moral und ließ einen nicht träge im Dienst werden. Zudem stärkte es die Solidarität zwischen den Drein was Rick wichtiger war als Geld.

    Eines Nachts, Rick hatte frei und verbrachte seinen Abend in einer Spelunke in Downtowne, kam er zu Informationen die ihn nachdenklich zurückließen. Ein Wachmann, sozusagen ein Berufsgenosse, von Lord Kinfield saß in dieser Nacht mit Rick an einem Tisch und beide genehmigten sich mehr Bier als gut für sie gewesen wäre. Der Wachmann konnte kaum ganze Sätze von sich geben, doch in Zuge seines Rausches teilte er Rick sehr prekäre Informationen zu Anwesen und Hab und Gut des Edelmanns mit. Die Wachposten waren unterbesetzt, die Einstiegsmöglichkeiten unbewacht, der Lord hatte einen unter einem Wandteppich versteckten Save in seiner Behausung welcher ein kinderleichtes Schloss zu haben schien. Zudem sammle er vergoldete Trinkhörner und „anderen wertvollen Krimskrams“. Rick behielt die Informationen im Hinterkopf und brachte sie Tags danach mit dröhnendem Kopf auf Papier. Derek verkaufte früher des Öfteren solche Informationen an hiesige Diebe und verdiente eine Menge damit. Doch Rick war sich nicht sicher ob er sie verkaufen konnte, immerhin war er in den dunklen Kreisen der Stadt keine vertrauenswürdige Person und das Risiko dabei erwischt zu werden war sehr hoch. Man könnte erkannt werden, in eine Falle geraten oder schlimmeres. Am Ende eines solchen Geschäfts hieß es entweder mit einem prall gefüllten Geldsäckel davonkommen oder man ging mit gefesselten Händen auf den Stufen zum Galgen hinauf…
    Rotfront is offline

  4. #4 Reply With Quote
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    Sheila von Lornwell
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    Wichtigstes
    Sheila ist mit einem reichen Händler verheiratet, der häufig außerhalb der Stadt ist. Sie ist ihm untreu und insgeheim in Trevor Ashcroft verliebt. Als Großgrundbesitzerin und Freundin der Baffords und Trevors könnte sie auch nach einer Scheidung luxuriös leben, doch der Gedanke bereitet ihr dennoch schlaflose Nächte.

    Lord Bafford weiß von ihrer Affäre. Jeremy hat sie mit Trevor gesehen, allerdings ist unklar, ob er ahnte, was vorging, Bafford überzeugte sie davon, Jeremy ermorden zu lassen.


    Beziehungen

    Trevor Ashcroft [NPC] : Heimlicher Geliebter
    Jeremy Coil [Spieler] : Unliebsamer Zeuge
    Bafford-Familie : Enge Vertraute und Freunde


    Ort

    West-Dayport
    Ihr Anwesen liegt abseits der Hauptstraße gegenüber einem Posten der Stadtwache.
    Es ist von hohen Sträuchern und vielen Bäumen umgeben. Umtriebiges Efeu und Hecken erschweren neugierige Blicke. Der Garten ähnelt einem Park voller in Tierformen geschnittener Büsche, exotischer Pflanzen aus aller Herren Länder, einem großen Teich mit ebenso exotischen Fischen, einem Gazebo, Wintergarten und einer Sauna.


    Persönlichkeit

    Hysterisch
    Geizig
    Selbstbezogen
    Charismatisch
    Fantasievoll

    Lebt für ihren Garten, aber auch für die High Society.
    Liebt Trevor Ashcroft weitaus mehr als ihren Gatten.


    Besonderheiten

    Hat ihren Garten eigenhändig bepflanzt und gepflegt. Ihr Ehemann brachte vor vielen Jahren Fische und Pflanzen von seinen Geschäftsreisen mit, inzwischen ist das nicht mehr so.

    Sie soll viel von ihrem Geld übers ganze Haus verteilt versteckt haben - und viele Verstecke vergessen haben. Wie reich sie ist, ist ihr kaum klar.

    Würde ihre Affäre auffliegen, würde sie Haus, Garten und Ansehen in der feinen Gesellschaft verlieren. Also beinahe alles, was für sie zählt.


    Aussehen/Merkmale

    Trägt oft ausgefallene, mit exotischen Blüten dekorierte Hüte, um Leute zu beeindrucken


    Stärken/Schwächen

    +++ Kräuter- und Pflanzenexpertin
    + Versteht sich auf Heil- und Giftkräuter
    - Kann weder mit Zahlen noch mit ihrem Vermögen umgehen
    -- Ahnungslos, was krumme Geschäfte angeht
    --- Bei Panik absolut unberechenbar


    Verwendung

    [Offen]
    Keine Beschränkungen



    Sercil is offline Last edited by Sercil; 20.12.2017 at 23:03.

  5. #5 Reply With Quote
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    Wedge Gena
    (Gefreiter der Stadtwache)



    Wichtigstes

    Wedge ist ein junger und ambitionierter Hüter des Gesetzes. Während seine Brüder das Handwerk des Vaters übernahmen und mit dessen klapprigen Handelskoggen in See stachen, wollte Wedge, beeinflusst von Rittern und anderen Geschichten bei Hofe, schon immer ein Schwert für die gute Sache schwingen. Was damals mit Holzstöcken begann, führte er später in der Stadtwache mit einem Stahlschwert fort. Innerhalb der Stadtwache hatte er sich einen Ruf als begnadeter Schwertkämpfer erarbeitet.


    Beziehungen

    Rick Tarkus [Spieler] : Direkter Vorgesetzter
    Debb Evans [NPC] : Arbeitskollegin
    Familie Gena : Eltern und Brüder


    Ort

    Downtowne
    Wedge bezieht ein kleines Zimmer in einer abgekapselten Garnison. Darin befinden sich legendlich ein altes Bett, ein Schreibtisch und eine rustikale Kiste. Da er so gut wie immer in der Nachtschicht arbeitet schmücken derbe Wollvorhänge das Zimmer vor einstrahlendem Licht. Die Garnison liegt in der Nähe seines Elternhauses, indem ihm noch immer eine Möglichkeit zum Übernachten freigehalten wird.


    Persönlichkeit

    Pflichtbewusst
    Hilfsbereit
    Humorvoll
    Überstürzt
    Vorlaut

    Er nimmt seine Rolle in der Stadtwache ernst.


    Besonderheiten

    Pflegt überdurchschnittlich oft seine Ausrüstung und Waffen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen sieht er aus wie frisch aus der Ausbildung.

    Hilft seinen Eltern oftmals bei häuslichen Arbeiten aus, er kann daher geschickt mit Holz und Werkzeugen umgehen.

    Kann durch den Einfluss seines Vaters am Markt recht gut feilschen.


    Aussehen/Merkmale

    Wedge sticht durch seine durch seine gut gepflegte Ausrüstung hervor. Alle Metalloberflächen sind blitzblank und die Kleidungsstücke aus Leder weißen keinerlei Abnutzungserscheinungen auf. Aufgrund mangelnden Bartwuchses rasiert er verbissen seine kümmerliche Gesichtsbehaarung.


    Stärken/Schwächen

    +++ Ausgezeichneter Schwertkämpfer
    ++ Soziale Kompetenz
    + Feilschen
    --- leicht provozierbar
    -- überstürztes impulsives Handeln


    Verwendung

    [Offen]
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  6. #6 Reply With Quote
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    Debb Evans
    (Gefreite der Stadtwache)



    Wichtigstes

    Debb kommt aus einer Familie von Wilderern, welche eine spärliche Holzhütte außerhalb der Stadtmauern besaß. Ihre Kindheit wurde täglich von Arbeit geprägt. Sie lernte schon früh Jagen, Gerben und das Schmuggeln der Ware in die Stadt. Sie bekam schnell den Sinn für Pfeil und Bogen und stellte sich sogar aus der Sicht ihres Vaters geschickt damit an. Aufgrund der harschen Arbeitsbedingungen glich sie von der Statur her eher einem erwachsenen Mann als einer zierlichen Stadtfrau. Nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern suchte sie Arbeit innerhalb der Stadtmauern und landete somit in der Stadtwache. Den Bogen tauschte sie dort mit einer Armbrust, deren wuchtige Feuerkraft sie faszinierte.


    Beziehungen

    Rick Tarkus [Spieler] : Direkter Vorgesetzter
    Wedge Gena [NPC] : Arbeitskollege


    Ort

    South Quarter
    Da sich Debb der Gesellschaft ihrer Kolleginnen in der Garnison enziehen wollte, bezieht sie eine kleine Wohnung in einem brüchigem Mehrfamilienhaus am Rande zu den Wayside Docks. Ihre Wohnung ist geschmückt mit alten Waffen, bevorzugt mit Armbrüsten aller Art. Neben einer kleinen Küche steht eine massive Werkbank, mit der sie Waffen auseinandernimmt und an neuen Mechanismen tüftelt.


    Persönlichkeit

    Zurückgezogen
    Stilles Verhalten
    Unaufgeschlossen
    Gehorsam
    Loyal


    Besonderheiten

    Sie ist eine gute Schützin mit allerlei Fernkampfwaffen. Den Aufbau und Funktionalität sämtlicher Armbrüste hat sie sich an ihrer Werkbank verinnerlicht.

    Sie fühlt sich zu keinem Geschlecht hingezogen und bevorzugt ein Leben ohne Partner.

    Trotz der unterschiedlichen Eigenarten betrachtet sie Wedge und Rick mehr als Freunde als Arbeitskollegen.



    Aussehen/Merkmale

    Debb kann man erst bei genauem Hinsehen als Frau identifizieren. Sie ist von großer, muskolöser Statur. Unter ihrem Helm trägt sie kurzes, braunes Haar. Ihr Gesicht hat meist einen emotionslosen aber wachsamen Ausdruck.


    Stärken/Schwächen

    +++ Hervorragende Armbrustschützin
    ++ Fingerspitzengefühl für allerlei Mechanismen
    + Geduldig
    --- mangelnde soziale Kompetenzen
    - mäßige Schwertkämpferin


    Verwendung

    [Offen]



    Rotfront is offline

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    Jeremy Coil
    Chef (und einziger Mitarbeiter) von Coil Locksmiths



    Wichtigstes

    Jeremy war Lehrling des renommierten Schlosser- und Tresormeister Colton aus Auldale. Bei einem Auftrag in Baffords Anwesen warf der Wachkommandant ihm vor, er habe sich unsittlich gegenüber Baffords Schwester verhalten und sie bespäht. Bafford fürchtete, Jeremy habe beim Herumstöbern zu viel über seine illegalen Geschäfte erfahren. Daher nutzte Bafford seine Verbindungen zu den Hammeriten, um den Schlossergesellen auf unbestimmte Zeit in Cragscleft einzukerkern.
    Jeremy nutzte eine Gelegenheit zum Ausbruch. Aus Angst vor dem Gesetz und schlechtem Gewissen für seine Verfehlungen verhält er sich zurückgezogen und anständig.
    Seine Familie und sein Meister brachen alle Verbindungen ab, sodass ihm lange Zeit nur die Gesellschaft der Heiden blieb. Als der Hammeritenorden an Macht verlor, wagte sich Jeremy wieder in die Stadt, um sein Leben neu aufzubauen.
    Er nahm einen Kredit bei einer mächtigen Bande von Geldverleihern auf und kaufte davon Kleidung, Unterkunft und Werkzeug. Als umherziehender Schlosser versuchte er, sich das Gold zu verdienen, doch knapp vor dem Rückzahlungstermin stahl ein Einbrecher sämtliche Ersparnisse.
    Sheila von Lornwell hat ein Kopfgeld von 41 Silbermünzen auf ihn ausgesetzt, da sie fürchtet, er könnte ihre Affäre mit Trevor aufdecken. Da Jeremys Tod den Geldverleiher um eine Menge Gold bringen würde, lassen Auftragsmörder ihn noch in Ruhe. Zumindest diejenigen, die ihr Handwerk verstehen.


    Beziehungen


    Sheila von Lornwell [NPC] - Möchte seinen Tod


    Ort


    Gasthof zum Blauen Reiher – Zimmer im obersten Stock


    Persönlichkeit


    Stilles Wasser
    Aufrichtig, unermüdlich fleißig, gutmütig
    Naiv und zwanghaft neugierig
    Tagsüber meist verschlafen, miesepetrig, abwesend und träge. Nachts das genaue Gegenteil.


    Besonderheiten


    Er schätzt knallharte Ehrlichkeit, Fleiß, Verlässlichkeit und Vertrauen. Sein Meister verkörperte all diese Eigenschaften und Jeremy kann niemandem etwas abschlagen, der sich genauso verhält.
    Leute, die das Gegenteil davon sind, machen ihn verrückt.
    Schlösser bedeuten für ihn Vertrauen, Sicherheit und Verlässlichkeit. Sie halten gute Leute davon ab, zu Gelegenheitsdieben zu werden. Viele Leute könnten niemals ohne sie auskommen. Daher wird es ihm widerstreben, seine Handwerkskunst zum Stehlen einzusetzen.


    Aussehen/Merkmale


    Zierlich, gut gekleidet, jung. Hält sich meist im Hintergrund.
    Trägt häufig einen sehr großen, klappernden Koffer am Rücken, in dem sich seine mobile Werkstatt befindet. Wegen seiner Statur wirkt dieser Koffer umso gewaltiger.
    Trägt seit Cragscleft eine Augenklappe über dem linken Auge. Er prüft häufig, ob sie die unansehliche Wunde darunter richtig verdeckt.


    Stärken/Schwächen


    ++ Schloss- und Sicherheitsfachmann: Kann geläufige Schlösser relativ schnell knacken, leise aufbrechen, “Dietrichsicher” machen. Kann außerdem passende Schlüssel ohne Vorlage anfertigen oder kopieren. Kann auch Mechanismen (wie Türriegel) überlisten. Fähig, Wachleute in ihrem eigenen Haus ein- oder auszusperren.
    Besonders hochwertige Schlösser könnten ihm standhalten, zu lange dauern oder nur mit viel Lärm aufzubrechen sein.
    + Sonderschlösser: Hat ein Händchen dafür, ungewöhnliche Mechanismen zu finden und zu öffnen – Zum Beispiel geheime Krypta-Eingänge oder Colton-Tresore in Auldale.
    + Trickreich
    + Schleichen: Ist von Natur aus unauffällig, braucht aber Anweisungen von geübten Dieben, um die Gruppe nicht zu gefährden
    - Kein Stück redegewandt
    - Einäugig: Hat einen großen toten Winkel links, was sich von anderen ausnutzen lässt.
    -- Blauäugig
    -- Kein Berufskrimineller: Nicht bereit, Wachleute ernsthaft zu verletzen oder dem Einbruchsopfer persönliche oder zu viele Gegenstände zu stehlen


    Verwendung


    Ist zwar kein NPC, aber wenn er sich entweder auf seinem Zimmer oder in der Gaststube des Reihers aufhält, kann man auf jeden Fall auf ihn zugehen und seinen Part übernehmen (solange er nichts Wichtiges tun oder sagen muss).
    Sercil is offline

  8. #8 Reply With Quote
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    Spielwelt

    Der Gasthof zum Blauen Reiher stellt das Zentrum der Geschichte dar. Er eignet sich insbesondere als Treffpunkt für die Charaktere. Ansonsten eignen sich alle Orte, die in der Thief-Serie vorkommen oder angedeutet werden, als Schauplätze für das Rollenspiel. Es ist üblich, eigene Orte zu kreieren, die zu der Serie passen, zumal die Spiele nicht viel über die einzelnen Stadtteile verraten.

    Der Blaue Reiher befindet sich in Dayport. Dieser Distrikt ist aus der Mission von Dark Project 2 / Thief 2 "Partytime" bekannt. Wer nach Inspiration für bestimmte Orte dieses Viertels sucht, findet sie dort. Der Blaue Reiher stammt aus der Tutorialmission von Thief 3 (Thief Deadly Shadows).


    Zeitraum

    Die Geschichte findet zeitlich nach Thief 1 und vor Thief 2 statt. Der Waldfürst wurde besiegt, der Hammeritenorden hat einen Großteil seines Einflusses verloren (ist aber noch präsent), der Mechanistenorden befindet sich im Aufstieg. Alle Fraktionen sind somit zugänglich.



    Dayport

    Dieser große Distrikt deckt praktisch alles von der Arbeiterklasse bis hin zu Adelsleuten ab, wobei allgemein eher mittelständischer bis gehobener Wohlstand herrscht. Es ist allerdings kein Reichenviertel wie Auldale. Dayport ist stilistisch im Vergleich zum Rest der Stadt eher viktorianisch angehaucht. Der Mechanistenorden lässt sich in ihrem Turm Angelwatch nieder. Hier befindet sich der Blaue Reiher.
    Diebe nutzen die hohen Dächer, die sie die "Straße der Diebe" nennen, um sich ungesehen durch dieses Viertel zu bewegen und ihren Raubzügen nachzugehen.
    (Thief-Wiki Artikel)



    Der Gasthof zum Blauen Reiher

    Auch im Blauen Reiher treffen gutgestellte Arbeiter und Handwerker auf den Mittelstand und vereinzelt auf die Reichen. Diebe, die über den durchschnittlichen Beutelschneider hinaus gehen, nutzen diesen Ort als Treffpunkt und Unterschlupf. Die Hausbesitzer und Wirte selbst vermitteln teilweise Crews und Aufträge.
    Das Haus hat einen guten Ruf und möchte diesen auch bewahren. Daher herrscht große Geheimhaltung, um die Sicherheit aller nicht zu gefährden. Einbrüche in Gästezimmer oder andere Aktivitäten, die das Auge der Stadtwache auf das Haus ziehen könnten, werden nicht gerne gesehen.



    Weitere Stadtteile
    Übersetzungen oder Zusammenfassungen folgen bei Bedarf. Ich gehe davon aus, dass keiner von uns besonders umfangreiche Infos braucht.

    Shoalsgate

    Hightowne

    Downtowne

    New Quarter

    Old Quarter

    South Quarter

    North Quarter

    Shalebridge

    New Market

    Wayside Docks

    Eastport

    Auldale



    [Bild: 4NgZxN0.png]

    Karte: Dèna'dul
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  9. #9 Reply With Quote
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    Die Währung im RPG wird dem Setting halber in Metallmünzen angegeben, welche folgende Gegenwerte hätten:


    Eisen Kupfer Silber Gold Platin
    1,00 EUR 10,00 EUR 100,00 EUR 1000,00 EUR 10 000,00 EUR
    Sercil is offline

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