Umfrageergebnis anzeigen: Welche Schulnote würdest du ELEX geben?

  • Sehr gut - Das Spiel liegt auf Augenhöhe mit den besten des Genres

    67 27,92%
  • Gut - Das Spiel ist ein Highlight unter den RPGs, aber es gibt bessere

    97 40,42%
  • Befriedigend - Das Spiel macht Spaß, erobert sich aber keinen Platz in den Ruhmeshallen

    43 17,92%
  • Ausreichend - Das Spiel erfüllt die Mindestanforderungen, die ihr an RPGs stellt, aber auch nicht mehr

    15 6,25%
  • Mangelhaft - Das Spiel hat erhebliche Mängel in wichtigen Bereichen, die es nicht kompensieren kann

    16 6,67%
  • Ungenügend - Das Spiel versagt in allen wichtigen Bereichen mehr oder weniger vollständig

    2 0,83%
 
Teilnehmer
240. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1 Zitieren
    World of Elex  Avatar von ravenhearth
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    In diesem Thread kann jeder User über ELEX abstimmen, sofern sie es tatsächlich gespielt haben.



    Um es einfach und unkompliziert zu machen, halten wir uns bei der Skala an das Schulnotensystem. Die sind zwar in jedem Land ein wenig unterschiedlich (z.B. ist in der Schweiz die 6 die beste Note und in Deutschland die schlechteste), aber bei den meisten sind es immer 6 verschiedene Stufen. Wir haben eine Beschreibung hinzugefügt, wie jede Note auszulegen und zu verstehen sein soll. Bitte haltet euch beim Abstimmen daran.

    Während die Wertungsskala bewusst einfach gehalten ist, steht es jedem User frei, eine ausführlichere und detaillierte Wertung oder gar ein komplettes Review hier in den Thread zu posten. Das ist aber optional. Ihr könnt haarklein aufzählen, was euch stört und gefällt, müsst es aber nicht. Eure Stimmabgabe reicht.

    Hinweis: Es ist empfehlenswert, mit dem Abstimmen zu warten, bis ihr ELEX tatsächlich durchgespielt habt. Denn wenn ihr vorzeitig abstimmt, könnte es sein, dass ihr es später bereut. Die Abstimmung bleibt unbestimmte Zeit offen, es besteht also kein Grund zur Eile.

    Einige Regeln zu diesem Thread:
    • Bitte nur Reviews posten! Wenn ihr Kommentare zu einem Review abgeben wollt oder Fragen dazu habt, benutzt bitte den Diskussionsthread!
    • Bitte deaktiviert eure Signaturen in diesem Thread (es soll nichts ablenken von den mühevoll geschriebenen Reviews)
    • Stimmt nur ab und schreibt nur dann etwas, wenn ihr das Spiel wirklich gespielt habt! Urteilt nicht auf Grundlage dessen, was andere euch erzählen. Bildet euch eure eigene Meinung!


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    ravenhearth ist gerade online Geändert von ravenhearth (17.10.2017 um 16:28 Uhr)

  2. #2 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Ghost Rider
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    Hmmm, anscheinend nutzt niemand diesen Review-Thread zum Bewerten des Spiels. Dann mache ich mal den Anfang und teile auch hier meine Review mit.

    So, ich habe Elex nun ebenfalls durchgespielt. Lt. letztem Savegame habe ich 81 Stunden gespielt. Ladezeiten werden ja nicht mit eingerechnet, ebenso Spielzeit, die man wieder „zurückgesetzt“ hat durch einen älteren Save fehlen hier. Lt. Steam bin ich bei 165 Stunden, aber das ist unrealistisch, da ich oft das Spiel im Hintergrund laufen lasse, wenn ich im Internet surfe, kurz mit dem Hund spazieren gehe oder wenn ich esse und dabei eine Serie schaue.

    Im folgenden eine kurze Bewertung nach meinem subjektiven Eindruck:

    Kampfsystem (Nahkampf)

    - Die Eingewöhnungsphase ist recht schwierig, doch danach macht es eigentlich recht viel Spaß. Und einfach nur „Totklicken“ geht niemals, auch am Ende nicht. Auf „Schwer“ kann das auch mit Level 40 den eigenen Tod bedeuten. Es bleibt daher immer taktisch und gefällt mir persönlich besser als die Kampfsysteme der Konkurrenz wie The Witcher 3 oder Skyrim, in welchem man ohnehin nur „klickt“. The Witcher 3 wiederum ließ mich viel zu oft „Ausweichrollen“ verwenden, wodurch Kämpfe gegen härtere Gegner ein ewiges Gerolle warten. In Elex hat man wenigstens die Wahl zwischen Blocken, Ausweichschritt, Rollen oder Jetpack. Es ist zwar nicht optimal, aber eben doch gut.
    - Zum Fernkampf oder zur Magie kann ich nicht viel sagen, da ich diese nur sehr wenig verwendet habe.

    Bewertung: 4/5 (Gut)

    Charaktersystem

    - Dies gefällt mir soweit ganz gut. Die Skills sind alle nützlich und wichtig, so dass ich mich anfangs wirklich entscheiden muss, was ich lernen will.
    - Dass man nur mit einer besseren Waffe stärker wird, finde ich auch gut. So habe ich mehr das Gefühl, dass eine bessere Waffe auch wirklich Freude bereitet.
    - Auch den Einfluss der Fähigkeitenbäume auf Dialoge war ganz nett.
    - Mir hätte eine Unterscheidung zwischen „Einhändern“ und „Zweihändern“ oder „Axt“, „Schwert“ und „Hammer“ gut gefallen. Ebenso mehr Unterschiede zwischen „Fernkampfwaffen“.
    - Mich stört es sehr, dass man unendlich Elex-Tränke brauen kann. Dadurch habe ich am Ende wieder mehr Skills erlernt als nötig. Und meine Attribute waren am Ende auch alle auf 85. Das stört etwas das Balancing.

    Bewertung: 4/5 (Gut)

    Items / Crafting

    - Das Design der Rüstungen gefällt mir sehr gut, wenn ich auch der Meinung bin, dass es mir besser gefallen hätte, wenn es wie bei Gothic nur „Ganzkörperrüstungen“ geben würde. Helme und Kopfbedeckungen sind ja noch okay, aber wozu Beinlinge. Warum dann nicht auch gleich noch Stiefel, Handschuhe und Armschienen?
    - Es gibt mir abseits der Gilden zu wenige Rüstungen. Die Vielfalt lässt zu wünschen übrig. Außerdem habe ich ab Level 25 bis zum Ende nur noch die selbe Rüstung getragen. Hätte mir gewünscht, dass da noch mehr kommt.
    - Die Nahkampfwaffen der Kleriker sind schön designed, die der Outlaws sind okay. Aber die Schwerter der Berserker gefallen mir überhaupt nicht. Vor allem, je mehr man ein Schwert verbessert, desto hässlicher wird es. Was soll es bringen, wenn die halbe Klinge mit einer Art Gestein versetzt ist? Das sieht unrealistisch und dämlich aus. Aus diesem Grund habe ich als Berserker auch nur mit einem Klerikerschwert gekämpft. Auch die Zweihandschwerter sind viel zu kurz geraten. Ein Zweihänder mit einer Klingenlänge von 80 cm auf dem Rücken? Gothic 1 und 2 haben da doch sehr gut vorgemacht, wie Waffen auszusehen haben.
    - Als Berserker kann ich keine Schwerter der Kleriker verzaubern, was ich schade finde. Aus welchem Grund kann ich denn ein Klerikerschwert nicht „verzaubern“? Ist doch auch nur Metall. Und wenn das schon nicht geht, weshalb habe ich dann nicht wenigstens die Möglichkeit, die Waffen der Kleriker gegen Elexit verbessern zu lassen?
    - Das Aufwertesystem ist sonst ganz gut, jedoch finde ich es schade, dass man keine eigenen Waffen herstellen kann aus seltenen Materialien mit Rezepten
    - Ich habe im ganzen Spiel nur zwei Kronstöckel gefunden. Das kam mir etwas wenig vor.
    - Mir fehlte auch die Möglichkeit, direkte Attributstränke herstellen zu können.
    - Das Kochen mit Rezepten ist vielfältig

    Bewertung: 3/5 (Mittelmaß)

    Sound

    - Die Geräuschkulisse gefällt mir sehr gut, ist aber auch oft sehr fehlerbehaftet. Soundaussetzer, zu leise Geräusche wie Regen oder fehlende Schrittgeräusche oder Schwert-Zieh-Geräusche wirken daher schon manchmal störend.
    - Die Synchronstimmen haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Das einzig störende war für mich, dass es zu wenige verschiedene Sprecher gab und sich viele oft wiederholt haben.
    - Mir fehlte eine richtige 5.1 / 7.1 Unterstützung.
    - Die Schusswaffen könnten ruhig etwas „kerniger“ und wuchtvoller klingen.

    Bewertung: 3/5 (Mittelmaß)

    Musik

    - Die Musik im Spiel hat sich niemals in der Vordergrund gedrängt und wirkte zu keinem Zeitpunkt aufdringlich.
    - Die Stücke passten im Großen und Ganzen immer gut zum Geschehen.
    - Leider ist die Musik aber auch nicht so toll, dass ich sie mir abseits des Spiels anhören würde. Dazu ist sie einfach nicht einprägsam genug.

    Bewertung: 3/5 (Mittelmaß)

    Grafik / Animationen

    - Die Texturen wirken zwar teilweise veraltet und altbacken und auch die Technik geht nicht unbedingt mit der Zeit, aber durch das extrem tolle Design der Umgebung geht es mir ähnlich wie heute noch in Gothic 2. Die Welt wirkt stimmungsvoll. Außerdem gefallen mir die Schatten und die Beleuchtungseffekte. Auch der Himmel, das Wetter und die Weitsicht gefallen mir sehr gut.
    - Die Animationen von Jax (Laufen, Gehen, Rennen, Anhalten, Umdrehen, Springen, etc.) finde ich eigentlich entgegen der Meinung anderer sehr flüssig und realistisch. Ich kann daran nichts negatives erkennen. Grundsätzlich wirken auch die Animationen der Tiere besser als erwartet.

    Bewertung: 5/5 (Sehr gut) (subjektiver Gesamteindruck)

    Steuerung / Menüs / HUD

    - Die Steuerung ist eigentlich gar nicht so schlecht. Das Problem ist eher, dass Jax immer irgendwo hängen bleibt, was mich manchmal echt stört. Wenn ich vor einem gefährlichen Tier davonlaufe und dann Jax ständig am Geröll hängenbleibt oder durch das „Fallen“ von 30 cm einmal komplett stehenbleibt und ich von neuem losrennen muss, und wenn dazu das Sprinten auch noch 2 Sekunden verzögert, dann ist das frustrierend.
    - Die Menüs finde ich eigentlich auch nicht so schlecht. Einzig dier Symbolik empfinde ich als nicht gelungen. Was aber gut funktioniert ist die Maussteuerung im Inventar. Ich kann das Sctollrad benutzen, ich kann alles mit der Maus anklicken, es gibt Vergleiche zur angelegten Ausrüstung. Ist okay.
    - Dass ich (fast) alles an Anzeigen ausstellen kann, gefällt mir sehr gut. Einzig die Schnellwahl-Leiste muss ich akzeptieren, weil diese unter das „HUD“ fällt. Schaltet man das HUD aus, dann sehe ich auch nicht mehr, welches Item ich gerade fokussiert habe. Das möchte ich aber sehen.
    - Die Anzeigen (Radar, Status, Schnellwahl-Leiste) finde ich zu groß geraten und zu aufdringlich. Vor allem die Schnellwahl-Leiste ist mir viel zu groß und viel zu sehr vom Rand entfernt. Kleiner, dezenter und näher am unteren Bildrand würde doch vollkommen ausreichen.

    Bewertung: 3/5 (Mittelmaß)

    Dialoge

    - Die Dialoge sind toll geschrieben, ruppig und rauh, wie von Gothic gewohnt. Außerdem gibt es eine Menge Anspielungen auf andere Filme oder Spiele. Z. B. die Sache mit dem Duke: „Du bist der Duke. Du bist die Nummer 1.“ Was musste ich lachen, habe ich doch bereits vorher schon bei dem Namen an „Die Klapperschlange“ gedacht.
    - Die deutschen Sprecher gefallen mir sehr gut, vor allem auch Michael Lott als Jax. Klasse.

    Bewertung: 5/5 (Sehr gut)

    Questdesign / Story / Weltdesign (Spoilergefahr)

    - Es gibt, wie bereits bei Gothic 2, zum Anfang eine Unmenge an Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Man wird förmlich erschlagen an der Masse an Quests. Das gefällt mir sehr gut.
    - Auch die Qualität der Quests gefällt mir in den meisten Fällen gut. Oft sind die Quests auch miteinander verwoben und verzahnt. Das gefällt mir auch sehr gut.
    - Auch die Entscheidungsmöglichkeiten, die Quests unterschiedlich zu lösen, hat mir richtig gut gefallen.
    - Leider hat es ab Kapitel 2 kaum neue Quests gegeben abseits der Hauptquest. Ist gibt soviele Charaktere im Spiel, bei denen ich noch soviel Potential gesehen habe und die mein Interesse geweckt haben, mehr zu erfahren. Z. B. der Setzer Orik mit seiner Mana-Geschichte. Das ist spannend und ausbaufähigt. Ich hatte daher leider wieder das Gefühl, dass niemand von den Neben-Charakteren überhaupt noch etwas neues zu sagen hatte im Laufe des Spiels.
    - Auch finde ich schade, dass nach Kapitelwechsel keine wirklichen Änderungen in der Welt stattfinden. Selbst in Kapitel 4 war Abessa immer noch voller Blut vom Aufstand. Räumt da eigentlich niemand auf?
    - Die Hauptquest war spannend und vielschichtig und vor allem auch wendungsreich. Manhces wurde am Ende zwar etwas emotionslos und banal aufgelöst, aber dennoch wurde ich gut unterhalten und bin gespannt, wie es weitergeht. Das Spiel wirft viele Mysterien in die Wagschale, von denen viele Dinge wohl erst in Elex 2 beantwortet werden.
    - Auch die vielen Briefe, Tagebücher, Aufnahmen, etc. fand ich immer sehr interessant, da sie teilweise das Leben vor dem Einschlag erzählen und zum Teil auch die Hintergründe der Story vertiefen und erläutern. Auch die Sache mit Calaan und den vier Häusern war richtig klasse.
    - Überall in der Welt gibt es etwas zu entdecken und erforschen. Sei es versteckte uests oder besondere Waffen oder einfach nur Tagebücher.
    - Die Gilden unterscheiden sich grundlegend und laden geradezu dazu ein, Elex noch mehrmals durchzuspielen.
    - Nachdem ich es bis jetzt „nur“ einmal durchgespielt habe, weiß ich noch nicht, wie viel anders die anderen möglichen Enden so sind. Fragwürdig ist allerdings, wie Piranha Bytes die verschiedenen Enden in einem Elex 2 umsetzen wird.

    Bewertung: 4/5 (Gut)

    Hier würde ich auch gerne mit 5/5 bewerten, dafür ist mir im Endgame aber zu wenig passiert. Die Welt war mir dann plötzlich zu leblos, wo sie am Anfang im ersten Kapitel noch so voller Leben strotzte. Ein Add-On im Stil von „Die Nacht des Raben“ könnte da noch eine Menge reißen und das Spiel noch runder machen.

    Gesamteindruck (subjektiv): 4,5/5 (Sehr gut)

    Im Großen und Ganzen würde ich das Spiel trotz der Mängel aber mit „Sehr Gut“ bewerten, da es mich extrem motiviert und mir verdammt viel Spaß gemacht hat. Für mich klar besser als die Risen-Reihe und als Gothic 3. Allerdings kommt es leider nicht ganz an Gothic 2 DNdR oder Gothic 1 heran. Elex ist quasi ein ungeschliffener Diamant, der perfekt sein könnte, wenn er noch geschliffen, poliert und mit einem tollen Add-On erweitert wird.

    Ich habe bereits meinen zweiten Durchgang gestartet und bin bereits wieder seit etwa acht Stunden in Magalan unterwegs. Und es motiviert mich bis jetzt immer noch extrem. Dieses Mal kommt der Fernkampf mal dran.

    Grüße
    Ghost Rider
    Ghost Rider ist offline

  3. #3 Zitieren
    Kämpfer Avatar von Dulatus
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    Einleitung
    Ich gab Elex ein Befriedigend da es mir zwar Spaß gemacht hat, aber nicht wirklich mitgerissen hat. Im Weiteren gebe ich dazu meine Meinung ab wieso ich es so empfinde.

    Ersteindruck
    Ich habe Elex gestern mit ca. 45h Spielzeit durchgespielt. Das Spiel ist meiner Meinung nach ein mittel gutes Rollenspiel geworden. Für ungefähr 20-25h reißt einem das PB Konzept mit und die weiteren 20h sind dann leider sehr langweilig. Dies ging mir ähnlich bei den Risen Spielen. Bei Gothic 2 damals wäre es wahrscheinlich genauso für mich gewesen, aber da kannte ich noch keine open World RPGs und war dadurch natürlich total entzückt. Das ist eigentlich auch meine größte Kritik, die PB Jungs machen leider immer das gleiche Spiel. Dieses Mal natürlich mit viel mehr cross over Elementen und ein paar must haves der letzten RPG Jahre, aber im Grunde ist das Spiel 5-10 Jahre seiner Zeit hinterher.

    Die Welt von Elex
    Ich versuche immer das kleine Entwicklerteam im Hinterkopf zu behalten und dafür ist das Spiel sehr schön Bugfrei und die Story hat ein paar gute Momente. Leider werden innovative Quests sehr rare gesät und man sieht sehr viel PB spezifische Quest, die viele zwar lieben, aber eine Evolution schon verdienen. Seltsame Stimmungskiller wie die Romanze mit Caja, die aus dem Nichts auf einmal eine Beziehung anfängt nachdem man die letzte Quest für sie gemacht hat, sind leider viel zu häufig. So wird man aus der Stimmung geworfen, die durch den wirklich krassen Gegensatz der Weltstücke schon nicht so einfach aufrecht zu erhalten ist. Allein dass solche krassen Klimazonen so nahe beieinander sind kommt mir schon merkwürdig vor. Aber Hut ab zum herumexperimentieren. Die Welt wirkt durch die Klimazonen und Fraktionen sehr zerrissen, aber vielleicht sollte genau das erreicht werden.

    Was machen die RPG Kollegen?
    Zwar sind die beiden nächsten Vergleiche von der Größe des Entwicklerteams ein wenig unfair, aber es dient gut zum Vergleich mit Elex.

    Skyrim war auch nur ein weiteres Elder Scrolls Game, das im Grunde auch nicht viel neu gemacht hat, aber es packte einen mit den bombastischen Drachen und ein paar gut geschriebenen Nebenaufgaben. Zudem vermochte es eine sehr gute Stimmung rüber zu bringen und man wurde ins Spiel reingesogen. Vom Gameplay ist Skyrim recht mies und auch die Hauptstory habe ich fast vergessen, aber die Immersion der Welt war exzellent.

    Bei The Witcher 3 (Dessen enorme Entwicklung von Teil 1 bis Teil 3 sehr spürbar ist) kam dem Entwickler eine starke Buchvorlage zu Gute. Zudem kannte ich die Bücher, was für mich die Charaktere natürlich viel besser verstehen lies. Aber davon ab waren die Quests zu 70% unglaublich gut und kreativ geschrieben. Teilweise waren sie das Beste was ich bisher an Quests gesehen habe. Auch das Kampfsystem war nach dem schrecklichen 2. Teil wunderbar geworden. Ferner gab es eine super aufgebaute Welt in die man komplett eingesogen wurde und nach 120 oder 130h mit den Addons ist es das beste Rollenspiel der letzten 10 Jahre und wahrscheinlich auch der kommenden Jahre.

    Wovon leben Rollenspiele?
    Die beiden Beispiele sollen zeigen, dass eine glaubhafte Welt und gut geschriebene Quests sehr wichtig für Rollenspiele sind. Bei Risen z.B. hatte ich keine Probleme das Piraten und Karibik Setting aufzunehmen. Leider hat mir das bei Elex gefehlt, sowie die vorher angesprochene zu zaghafte Evolution der Spiele von PB. Auch kann man sagen, dass die Witcher Macher mit ähnlichen wenn nicht schlechteren Mitteln ihren ersten Teil erstellt hatten und in den letzten 10 Jahren enorm gewachsen sind, irgendwie hat das PB nach Gothic 2 verpasst oder ihnen wurden zu viele Steine in den Weg gelegt. Das ist sehr schade, denn das Potential ist auf jeden Fall da.

    Was könnte PB an Elex verbessern?
    Ich glaube ein reine Mad Max Welt zusammen mit der Eis Welt als Gegenpol hätte der Immersion gut getan. Der Fokus wäre dann klarer gewesen und man hätte sich besser auf die Welt einlassen können. Außerdem können die PBs eine Mad Max Welt sehr gut mit Leben füllen und einzigartige Akzente durch ihre eigne Art setzten.

    Fazit
    Als Resümee will ich sagen, dass Elex schon Spaß gemacht hat und es auf jeden Fall einen Kauf rechtfertigt, aber ich hoffe auf eine stärkere Lernkurve von den PBs, dass Elex 2 besser wird.
    Dulatus ist offline Geändert von Dulatus (05.11.2017 um 12:23 Uhr)

  4. #4 Zitieren
    Neuling Avatar von Wiesel VIII
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    Einleitung:

    Ich bin seit ich 7 Jahre alt bin (also seit 10 Jahren) großer Fan von PB Spielen. Mit Gothic 3 hab ich angefangen (mit Community-Patch ) würde ich (8,5/10) geben , Risen (9/10), Risen 2 (6,5/10), Risen 3 (7,5/10). Gothic 1 (8,5/10) und Gothic 2 (9/10) hab ich erst vor 3 Jahren gespielt (ich habs davor mit der Steuerung einfach nicht hinbekommen ). Ich habe also keine Probleme mit "veralteter Grafik" und "schlechten Animationen", völlig überbewertet und für ein Rollenspiel nicht das wichtigste. Elex ist das erste Spiel von PB mit dem ich mich vor Release sehr beschäftigt habe, ich warte seit dem Interview von Ichberg mit Björn vor 2 Jahren sehnsüchtig auf dieses Spiel und habe mich dementsprechend auf das Spiel gefreut. Jetzt fang ich aber mal mit dem Kritisieren an . Hab übrigens ca. 60 Spielstunden und habs einmal durchgespielt.

    Geschichte/Hauptstory:

    Den Mix aus Fantasie und Zukunftsszenario konnte ich mir am Anfang nur schwer vorstellen, hab mich aber damit abgefunden und ich muss sagen jetzt bin ich echt begeistert. Die Welt ist sehr "realistisch" und die Sache mit "Raketenwerfer gegen Holzbogen" wird gut und glaubwürdig erklärt, ich kann mir das wirklich vorstellen, großes Lob dafür. Die Geschichte an sich ist ganz ok, sie hat mich hin und wieder überrascht und es gab nie Momente die absolut unglaubwürdig oder bescheuert waren. Besser als Risen 2 und 3, schlechter als Gothic 1 und 2. Der namenlose Held hat LEIDER einen Namen, ich persönlich kann den Namen überhaupt nicht ausstehen. Aber zum Glück wird der Name nur selten genannt und in den Dialogen steht kein Name beim Helden, also alles wie immer.

    Bewertung: 7/10

    Kampfsystem:

    Mittel zum Zweck, ich hab mich dran gewöhnt und komme ganz gut damit klar, ich kann aber nachvollziehen wenn man das Scheiße findet. Die Ausdauerleiste könnte gut funktionieren aber das tut sie nicht so ganz. Man kann einige Gegnertypen von Anfang an relativ gut besiegen z.B. Raptor, Skex ect. Du schlägst so oft wie möglich auf den Gegner ein, beim letzten Schlag die Spezialattacke, eine Kreis laufen bis die Ausdauer wieder voll ist und weitermachen. Das funktioniert bei einigen Gegnern, nicht bei allen. Für Elex 2 wäre mir das Kampfsystem von Risen 1 am liebsten, mit 10 Verbesserungsstufen in mehreren Waffengattungen. Dasselbe für die Magie. Den Fernkampf habe ich nicht so oft benutzt weil die Gegner meistens zu schnell bei einem sind und dann nur noch Nahkampf geht. Der Bogen hat sich für mich komisch angefühlt, für Elex 2 würde ich mir den Fernkampf von Gothic 3 wünschen, exakt der selbe mit V als Zielhilfe.

    Bewertung: 8/10

    Die Welt:


    1,5 mal Gothic 3. Also gefühlt ist Gothic 3 größer, aber ich hab wahrscheinlich 50% der Welt noch nicht gesehen. Wie in jedem PB Spiel ist die Landschaft sehr schön gemacht, man rennt um jede Ecke um zu schauen ob da was interessantes zu finden ist, meistens findet man Metallschrott, Krüge und gutes Besteck. Es macht wirklich großen Spaß durch die Gegend zu laufen, entlang an Windrädern, Weltenherzen und hässlichen Einfamilienhäusern. Einziger Kritikpunkt sind die Gift,- Radioaktiv,- ect. verseuchten Gebiete. Selbst mit verbesserten Resistenzen bekommt man in diesen Gebieten viel Schaden und man kommt da meistens nicht schnell genug wieder raus und stirbt. Nervt mich persönlich, aber jetzt auch nicht der Weltuntergang. Ich glaube das Jetpack kommt auch noch in die Kategorie. Großartige Idee, muss in alle folgenden Spiele auch rein, mehr muss man dazu nicht sagen.

    Bewertung: 10/10 definitiv

    Musik/Soundeffekte:

    Die Musik ist gut . Sie passt in 99% der Fälle, ist nicht zu aufdringlich, aber die Stücke sind leider nicht sehr einprägsam. Man merkt das Björn kein Musikexperte bzw. Komponist ist (nicht böse gemeint). Gegen die Musik von Kai Rosenkranz hast du da aber auch keine Chance.
    Die Sounds passen immer und haben denn richtigen "Ton" , keine Ahnung. Sie sind auf jeden Fall richtig gut. Besonders wenn man über die Wurzeln eines Weltenherzens läuft hört sich das richtig geil an.

    Bewertung: 8/10

    Nebenaufgaben:

    Es gibt gefühlt 1 Million Quests die man machen kann, langweilig wird einem in Elex bestimmt nicht. Auch die Qualität der Quests ist gut, es gibt fast immer mehrere Lösungswege und das Ergebnis ist teils völlig unerwartet (Ich sag nur Separatisten im verbotenen Tal).
    Wie Ghost Rider schon gesagt hat ist es schade das die Quests mit Potential nicht weitergeführt werden z.B. die mit Orik und seinen Setzlingen, den habe ich auch im verbotenen Tal wieder getroffen und da hätte er einen ruhig ansprechen können. Aber das einzige was er gesagt hat war "Das Mana muss fließen."

    Bewertung: 9/10

    Leveln/Stufenaufstieg:

    Das Leveln mit Attributspunkten und Lernpunkten funktioniert gut, fast alle Fähigkeiten sind nützlich und man muss immer abwägen was man als nächstes Verbessern sollte. Allerdings gibt es einen Glitch/Fehler mit dem man sehr schnell und einfach Leveln kann. Benutze ich jetzt beim 2 durchspielen manchmal. Man ist stets motiviert die Welt zu erkunden um die nächste Stufe zu erreichen und endlich das geile Flammenschwert benutzen zu können. Mit jedem Stufenaufstieg wird man ein kleines Stückchen besser, das merkt man auch und wird dadurch zusätzlich motiviert, etwas das in Skyrim gar nicht und Witcher 3 weniger der Fall ist.

    Bewertung: 9/10

    Fazit:

    Elex ist ein großartiges Spiel, für mich persönlich ist es nicht besser oder schlechter als Gothic 1,2 oder Risen 1 sondern hat andere Stärken und Schwächen. Piranha Bytes haben mit nur 30 Leuten und ca. 2,5 Jahren Entwicklung ein Spiel geschaffen das ich persönlich mit Witcher 3 auf eine Stufe stellen würde. Die Grafik, Geschichte und Inszenierung sind in Witcher vielleicht besser aber Elex ist hat seine eigenen Stärken. Ich habe allerdings den Todesstoß schmerzlich vermisst, bis Risen 1 konnte man jeden umhauen, alles mitnehmen außer die Klamotten und dann hatte man die Wahl ob man die Person umbringt oder nicht, hab ich meistens nicht gemacht. Ich hoffe, dass das in den nächsten Spielen nicht mehr so ist. Es ist evtl. unlogisch das die Person nicht sofort tot ist, ist aber besser für den Spielspaß

    Für Elex 2 sollte PB meiner Meinung nach: Die Welt von Elex (was Größe, Vielfalt und Schönheit betrifft), Inventar (besonders der Teil mit Stärke, Fähigkeiten, Stufe ect.) und Bogenschießen von Gothic 3, Todesstoß von Gothic, Nah/Magiekampfsystem von Risen 1, Geschichte von Gothic 2/dNdR, Quests von Gothic 2/Elex, Musik von Gothic 3, legendäre Gegenstände von Risen 2,3 und Craftingsystem von Risen 1 (von der Art wie das funktioniert, aber mit mehr Waffen zum Schmieden) und das Zauberbuch von Gothic 3 verwenden.

    Bewertung: gefühlte 9/10
    Wiesel VIII ist offline Geändert von Wiesel VIII (11.11.2017 um 15:20 Uhr)

  5. #5 Zitieren
    Ehrengarde
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    Ich habe bereits über 100h auf Ultra von Anfang an gespielt. Auf Begleiter verzichte ich abgesehen von deren Quests und werde deshalb auch nicht darauf eingehen. Jax ist Level 33 und Regent (oberster Kleriker Rang). Ich spiele bevorzugt mit einem Einhandstreitkolben (aktuell Energie Bekehrer III) und setze Fernkampf mit der Geistersehne (legendärer Bogen) und den Flammenwerfer so gut wie gar nicht ein - Ausnahmen gab es aber schon.

    Der Spielstart

    Direkt auf Ultra zu starten ist ziemlich heftig, da man das Kampfsystem noch nicht verinnerlicht hat und die Reaktionen der NPCs und Monster nicht kennt. Die ersten zwei großen Ratten waren jedoch kein Problem. Die KI ist extra so für den leichten Einsteig umgeschrieben ... der Spieler soll es ja immerhin auch aus dem Tutorial hinaus schaffen. Vor dem Gebäude führt aber auch ein Weg abseits zu einem Vogelvieh. Dieses hat mir kräftig den Hintern versohlt, weshalb ich es aufgegeben habe mir den Loot hinter dem Vogel einzustecken (vorbeirennen wäre dennoch gegangen). Also zurück auf den Weg zu Duras. Dieser begleitet Jax bis zum Berserkerlager. Beim ersten mal starb er jedoch, weil ein Unhold mir auch außerhalb der Sichtgrenze gefolgt ist und ich ihn auf Duras lenkte, damit er ihn tötet ... zu früh gefreut -> Duras stirbt. Ok alles zurückspulen und den Unhold nicht versehentlich pullen. Im Lager angekommen gibt es eine Menge Quests, gefühlt sind die meisten aber außerhalb des Gebiets und für mich noch nicht machbar. Immerhin sind vor den Toren ja sogar schon Raptoren und ein normaler Critter hat mich noch zerfleischt. Bis Level 6 habe ich es dann doch irgendwie geschafft (fragt mich aber nicht mehr wie ^^) und ab da an ging es einigermaßen gut voran.

    Das große Problem bei der Sache ist, dass viele Aufgaben noch nicht machbar sind und die nähere Umgebung nicht nur aus schwachen Gegnern besteht, die für mich noch nahezu unbesigbar sind und dennoch keine EXP abwerfen. Effektiv muss man also jede Quest versuchen, die nur irgendwie möglich ist. Daher ist es kein Wunder, wenn viele sagen, dass der Anfang zäh ist. Mit Level 6 habe ich mich das erste mal Skilltechnisch und Waffentechnisch aufwerten können, womit das Spiel erheblich leichter wurde.

    Da der Spielstart den Einstieg in ein Spiel wichtig ist und daher angenehm sein soll, kann ich hier nur eine Schulnote 4 vergeben. Das Problem war aber weder das Tutorial, noch mein gewählter Schwierigkeitsgrad, sondern in erster Linie die Startquests. Das hat sowohl G1 (einmalige Begleiterquests) als auch G2 (Bauernhofquests und Begleitquests) wesentlich besser hinbekommen.

    Gegner KI (Kampf)

    Für das Kampfsystem entscheidend ist die Gegner-KI. Ein G3 Wildschwein lässt dir kaum eine Chance es zu töten, außer du landest den ersten Treffer ("... dann gilt es dran zu bleiben"). Ein G3-NPC ist einfach totzuklicken. Wie schneidet aber die KI in Elex ab? Bisher konnte ich 5 grundlegend verschiedene KIs feststellen, 3 von NPCs und 3 von Monstern.
    Die von NPCs am meisten verwendete KI ist durch reine Taktik einfach zu besiegen, selbst mit dem Eisenknüppel. Hierbei gilt es die Schläge zu blocken oder auszuweichen und dann kräftig zuzuschlagen - fertig. Dann gibt es wenige, aber starke NPCs, die richtige Konterattacken beherschen. Blocken und zuschlagen. Sie stecken zudem weniger Schaden ein und teilen mehr aus. Besiegbar sind sie dennoch, wenn man noch schwach ist, die Wahrscheinlichkeit geht aber gegen 0. Und dann gab es einen Bogenschützen ohne Nahkampfwaffe. Ihn kann man in keine Stunlockkombo hauen und der Bogen haut richtig viel Schaden raus. Auch für mein Level 19 noch unbezwingbar.
    Bei den Mobs ist es ähnlich. Die einfachsten wie Critter oder Schakal sind mit der richtigen Taktik einfach zu besiegen. Jedoch landen sie hin und wieder mal einen Glückstreffer. Je nach eigenem Level kann schon 1 oder 2 Bisse tötlich enden. Dann gibt es höhere Entwicklungsstufen. Monster mit individuellen Skills für Nah- und Fernkampf. Dazu zählen z.B. Mechs und Unholde. Es gibt aber auch Monster wie den Beisser oder Raptoren, die keine Fernkampfangriffe beherschen, im Nahkampf aber umso gefährlicher sind, da sie sich nicht so leicht von den eigenen Angriffen beeindrucken lassen und gerne einen Konterangriff starten (sie stecken quasi in der Angriffsanimation fest und führen sie ununterbrochen zu ende).

    Egal ob Mob oder NPC, sobald das Jetpack genutzt wird, wechseln alle, wenn möglich, in den Fernkampf. Das Jetpack ist für die Flucht in 4 von 5 Fällen ungeeignet. Ich hatte damit schon richtig spektakuläre tote erlebt. Von einem Hausdach zum nächsten sollte es ganz still und heimlich gehen. Mit einmal kommt ein Blutfleck angeflogen und Platsch fliegt man sehr eindrucksvoll zu Boden. Das selbe passiert, wenn der NPC keinen Wegpfad zu Jax findet. Probleme bereitet es dann manchmal, wenn der Gegner auf einem Stein feststecken bleibt (Bug).

    Mobs ohne Fernkampfangriffe bleiben oft auf der Stelle stehen, wenn man sie mit einer eigenen Fernkampfwaffe angreift. Hat man genug Munition dabei (kann schonmal 200 und mehr sein, wenn man geskillt genug ist), sterben sie ganz einfach weg. Mit meinem aktuellen Bogen benötige ich natürlich wesentlich weniger Pfeile, auch bei starken Gegnern.

    Gäbe es nur die leichte Art der KI, wäre mein Ergebnis wohl Schulnote 3. Die bessere KI bewegt sich zwischen Schulnote 1 und 2 (man bedenke, es sind keine Bosse). Wegen den oben genannten KI-Bugs fällt die Note um einen Punkt runter von 2 zur Endnote 3.

    Grafical User Interface

    Nein nein nein ... so ein Interface ist nicht hinnehmbar. Seit Skyrim habe ich kein schlechteres mehr erlebt - und das will was heißen. Gespielt wird bei mir auf PC mit Tastatur und Maus. Dennoch ist das Interface (bis auf die Quickslotleiste und Scrollbar im Inventar) auf den Controller ausgelegt. Ich bin sehr dankbar, dass es Optionen für das Interface gibt wie Radarabschaltung etc, aber das ist auch nur zum kleinen Teil hilfreich. Ok, fangen wir mal an was warum wie stört.

    Das Interface ist zu groß und zu mittig platziert, egal ob durch Quickslotleiste, Ereignisanzeige oder Lebensanzeige. Ich weiß nicht, ob ich das Interface oder das Spiel spielen soll, ehrlich!

    Wer baut zudem Optionen ein um Dinge im Interface auszublenden und haut damit gefühlt 100 verschiedene Sachen in einen Topf? Die Ereignis Anzeige Option stört mich im besonderen Maße. Ich will sehen wie viel EXP ich bekomme, das wird hierüber gesteuert. Ich möchte sehen was ich aus toten NPCs loote, es wird auch hier gesteuert. Ob mein Kälte-Wert steigt oder sinkt und ob eine Reaktion dem NPC gefällt oder nicht, will ich nicht angezeigt bekommen. Egal, es wird über die selbe Anzeige gesteuert. Ich loote eine Manapflanze und weiß, dass ich exakt eine Manapflanze erhalte, die textliche Info dazu wird auch darüber gesteuert. Egal wie ich es drehe und wende, den einen Teil der Anzeigen brauche ich, den anderen nicht und ich kann nur alle zusammen abwählen oder anwählen. So muss ich nun meist hin und her switchen, bleibe aber meist bei der ausgeschalteten Option. So kann man den Spieler natürlich auch ganz einfach frusten, ohne ihn mit schweren Aufgaben zu ärgern.

    Die Questmarker sind zwar schön optional über Y aktivierbar, aber nicht alle Quests sind so beschrieben, dass man sich problemlos zurechtfindet. Hier merkt man wieder klar "zuerst kam der Questmarker, dann die optionale Beschreibung". Bei einigen Quests die eine Wegbeschreibung benötigen und bei dennen sie aus dem Spiel auch logisch erklärbar ist wird sie einfach mal ganz weggelassen. Weitere Quests erklären zwar den Questmarker mit "ich habe dir die Koordinaten in deinen Adjutor eingegeben", dennoch fühlt sich das wie ein fremdes Spielelement an, welches nicht zum Spiel passt. Hier wäre es beispielsweise sinnvoll gewesen den Questmarker mit einer Kurzinfo direkt in die Map einzutragen, wenn man schon die "Koordinaten" bekommt (auch wenn dann 5 Marker gleichzeitig aktiv sind, es geht nur um die handvoll Quests). Dann würde es mehr aus einem Guss wirken.

    An das Inventar gewöhnt man sich, toll wird es dadurch aber noch lange nicht. Die übergeordneten Tabs wählt wechselt man mit [Q] und [E], die darunterliegenden mit [A] und [D] und die Items etc markiert man mit [W] und [S] oder der Maus. Dennoch ist und bleibt es unübersichtlich. Habe ich ein neues Schriftstück erhalten, kann ich es nicht sofort via Shortcut lesen sondern muss in den Questtab und dort das Textinventar öffnen. Leider gibt es so viele Schriftstücke, dass man eine halbe Ewigkeit nach dem Text sucht, auch weil es nicht an oberster Stelle erscheint. Je mehr Schriftstücke dazu kommen, desto kleiner wird auch die Scrollleiste bis hin zu einem ganz kleinen Dreieck. Schlimmer ist das noch beim Verkauf der Sachen. Diese werden in 3 Tabs unterteilt: Waffen, Rüstung/Schmuck und Sonstiges. Leider ist in Sonstiges wirklich alles andere dabei, inklusive der Schriftstücke. Hier sucht man sich wirklich dumm und dämlich nach dem Item, welches man verkaufen will!
    Außerdem glitscht das Inventar öfters mal durch einen Tressor oder den eigenen Kopf, weshalb oft nur ein Teil oder nahezu nichts mehr lesbar ist. Es ist zwar cool, dass sie es wortwörtlich genommen haben das Hologramm direkt ins Spiel zu befördern, aber die Umsetzung benötigt noch einen Feinschliff. Außerdem würde ich es bevorzugen, wenn man noch eine kleine Dynamik mit hinein bringt. So könnte man den Blickwinkel doch auch irgendwie änderbar machen, damit man auch am Inventar vorbeischauen kann. Der Sinn dabei ist weniger das Vorbeischauen, sondern um das Gefühl zu vermitteln, dass das Hologramm tatsächlich Teil der Spielwelt ist. So sieht es aus wie ein Overlay, was es aber nicht ist!

    Egal wie gut der eigene Wille ist, hier kann ich nur eine Note 5- geben und das auch nur, weil es funktionsfähig ist. Besonders schade ist, dass ein Großteil davon schon vor über einen Jahr vor Release von mir und vielen anderen Spielern und/oder Fans kritisiert wurden.

    Kampfsystem

    Darüber ließt man nun wirklich viel im Forum, hier mal die Meinung eines Spielers, der in E-Sports (MMORPGs) weltweit schon Bestleistungen erzielt hat. Da ich erst im zweiten Durchgang den Fernkampf priorisiere und mich mit Magie noch gar nicht beschäftigt habe, beschreibe ich hier nur den Nahkampf. Wie bereits im Vorwort beschrieben spiele ich auf Ultra seit der ersten Minute und ohne Begleiter.

    Der Anfang ist ganz und gar nicht einfach. Das System ist unbekannt und muss auf Herz und Niere erstmal entlarvt werden, vorher wird man keinen Spaß damit haben. Einen Critter oder Beißer habe auch ich kaum klein bekommen, aber das lag ganz einfach an meinen fehlenden Spielerskills! Die Funktionalität ist einfach, sie in den Griff zu bekommen jedoch nicht und das Kampfsystem zu meistern ist gar eine rießige Herausforderung! Hat man es im Griff, kann man gegen einzelne Gegner kämpfen und geht mit einer hohen Siegeswahrscheinlichkeit aus dem Kampf (überstarke Gegner wie Mechs und Rießen mal außen vor gelassen). Sobald aber nur ein zweiter Gegner ankommt, hat man bereits hier sein Ende der Fähigkeiten erreicht. Diese verlangen eine ganz andere Expertise des Spielers ab. Man muss sich im Klaren sein, dass man die Q-Kombo so gut wie nie zum Einsatz bringen kann, wenn man gegen mehrere Gegner kämpft, besonders anfänglich! Zudem braucht man einfach mehr Ausdauer durch den Ausdauerperk und die Tränke aus Goldraune, Wolfskraut und Schnaps (bereits einer Hilft enorm).

    Gekämpft habe ich schon gegen 5 Kreischer zur selben Zeit als Legat ohne Heiltränke. Einmal umgeworfen waren 50-100% HP weg, da dann alle Vögel Jax angreifen, wenn er am Boden liegt. Aus sicherer Entfernung hatte ich beim letzten Versuch die Komboleiste gefüllt, da auch die Q-Attacke mehr Schaden macht, je voller die Leiste ist. Einen Kreischer konnte ich dann direkt mit einem normalen Schlag und der Komboattacke töten -> Ausweichrolle weg und dann die anderen 4 bekämpfen. Aber selbst 3 gleichzeitig sind noch so gefährlich, dass man mit voller HP-Leiste in Sekundenschnelle sterben kann. Später kamen auch 4 Skex oder Wühler hinzu. Humanoide sind sogar noch gefährlicher in Gruppen, besonders jene mit Schusswaffen oder gar Flammenwerfer! Steht man zu weit weg, wechseln sie zum Fernkampf.

    Ich behaupte von mir, dass ich das Kampfsystem noch nicht gemeistert habe, aber kurz davor stehe. Die Ausdauerleiste in Kombination mit der Komboleiste macht, entgegen der Meinung vieler Leute, sinn. Man hat sich etwas dabei gedacht und es ist ziemlich taktisch geworden. Allerdings sehen die Ausweichrollen schon lächerlich aus, zumal man ohne diese nicht weit kommt im Kampf gegen mehrere Gegner. Allerdings kostet die Rolle zu viel Ausdauer um sie ständig einsetzen zu wollen, oft (aber nicht immer) ist daher auch ein zur-Seite-Rennen gefragt. Besonders negativ ist mir aber aufgefallen, dass man Animationen nicht abbrechen kann und somit ein angefangener Angriff, der noch nichteinmal zum Schlag ausgeholt hat, nicht mehr unterbrechbar ist. Dadurch nimmt man den Spieler die Kontrolle über seinen Charakter, die man aber im Kampf gegen Rießen z.B. benötigt. Diese haben nämlich einen extrem schnellen Doppelangriff, der pro Schlag auch mit meiner Regentenausrüstung + Schutzkette + Schutzperk 2/3 etwa 49% meines Lebens zieht (also fast immer Tod in 2 Schlägen). Ausweichen kann man nicht mehr, wenn man bereits die linke Maustaste gedrückt hat. Außerdem sind die Angriffsflächen (und nicht die Hitboxen, das ist eine Fehleinschätzung der Community) teilweise unrealistisch groß. Der Unhold schlägt ins leere? Na und, Schaden darf Jax trotzdem gerne mal fressen. Der Mech macht einen Sprung und somit einen AoE auf alle Gegner in seiner Bodennähe? Nicht ganz, er trifft im selben Radius auch alle Einheiten in der Luft, Jetpack hilft hier Null - unlogisch. Heiltränke sind meiner Meinung nach Overpowert. Es ist zwar schön, dass man nun eine (ebenfall nicht abbrechbare) Animation dazu hat, aber es ist wie in der Gothic.ini zu Gothic 2 beschrieben:
    we feel potion shortkeys suck in gameplay, so you will manually have to enable them here
    Eigentlich kann man fast jeden Kampf mit Heiltränken gewinnen, man muss nur genug davon herstellen. Aus diesen Grund versuche ich aber mit den wenigen auszukommen, die ich irgendwo finde und schränke so zumindest die unbegrenzte Verfügbarkeit ein.

    Wärend einzelne Gegner außer Mech und Rießen bereits langweilig sind, macht es durchaus Spaß gegen eine ganze Gruppe von Viechern und Humanoiden zu kämpfen, doch auch hier gibt es das Fustlevel der 100 Angriffe. Einmal gestunnt, kommen die Schläge nur so von allen Seiten rein und man wird im Stunlock gehalten (wird immer wieder neu gestunnt). Da möchte ich noch den Klerikerperk ausprobieren, der Statuseffekte entfernt, ob das hilft - keine Ahnung. Eine grundsätzliche Möglichkeit da raus zu kommen, würde dem Kampfsystem auf jedenfall gut tun. Ein weiteres Problem ist der schwache Fokus. Den starken Fokus kann man in den Optionen auf Manuell stellen und somit de facto deaktivieren. Der schwache Fokus visiert aber immernoch Gegner an, auch wenn er durch den Blickrichtungswechsel schnell geändert werden kann. Nicht selten greift man damit trotzdem einen Gegner an, den man nicht anvisieren wollte. Anstatt den rechts vorne anzugreifen, greift man manchmal den mittig weiter hinten an und schlägt sich in die Mitte der Gegner - man wird umzingelt. Es ist auch unmöglich innerhalb der Kombo das Ziel zu wechseln, selbst wenn er nur 10° weiter rechts oder links steht.

    Mit allen Höhen und Tiefen würde ich dem Kampfsystem eine nüchterne Note 3- geben. Es ist kein Totalreinfall wie es oft gerne gesagt wird, aber ebenso wenig eine Offenbarung. Allerdings reißt es durch die Steuerung (frei vom Kamerawinkel und Ausweichrollen) die Immersion in Stücke, was ich in diese Bewertung jedoch nicht mit einfließen lassen habe.


    So das wars erstmal mit Part I meines Reviews. Bin mal gespannt, ob überhaupt jemand bis hier runter mitgelesen hat. Mehr wäre einfach viel zu viel zu viel für einen Post.
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
    Xarthor ist offline

  6. #6 Zitieren
    Ritter Avatar von Schwarzblut
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    Ich bin positiv überrascht.
    Ich glaube es ist keinem gedient, wenn ich jeden Gedanken zum Spiel ausbreite. Generell bin ich nun Fan von Elex.

    Aber es gibt eine Sache, die meiner Motivation wirklich zugesetzt hat: Kampfsystem:

    Wenn man voll gelevelt ist, ist es ok. Aber:
    Die Zwangswarterei, bis man sich nach einer Gegnerattacke wieder bewegen kann - dieses widerliche Gewarte, bis die "Aua"- Animation vorbei ist, muss aufhören In allen Spielen!
    Das ist die Hölle, liebe PB, da müsst ihr euch echt was einfallen lassen. Es sind so viele Kämpfe. Man kann ja nichtmal weglaufen, wenn man einmal gebissen wird.
    (Vielleicht einen Schnellfluchtmodus (Q), der die Gegnerangriffe kurz aussetzen lässt und gleichzeitig eigene Angriffe unterbindet, bis man am weglaufen ist? Oder weiß der Teufel aber so bitte nie wieder) Das wird es auch sein, was die viele, negative Kritik zum Kampfsystem ausmacht.
    Jedenfalls ist die ständige Quick-Load Notwendigkeit einfach etwas, das langsam mal überwunden werden sollte.. Eine Schnellflucht ist ja quasi schon das Jetpack.. aber es muss auch reagieren, sofort und bevorzugt, nicht erst, wenn der die das Gegner einen in Zeitlupe totgeschlagen hat. Gleiches mit der Ausweichrolle. Das ist einfach noch nicht sinnvoll abgestimmt und das hat auch nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun. Ich habe freiwillig alles auf Schwer gespielt und bin ein ewig gestriger Gothic-Hyper Hyper-Schreier. Aber so langsam kann ich diesen unnötig "künstlich" wirkenden, neeeervigen Umstand eines Kampfsystems nicht mehr ertragen.

    Ansonsten alles top. Kaum Höhlen = doof aber hey, einige wenige tun es im nächsten auch.
    Licht: perfekt!
    Story/ Quests: na endlich
    GrafikSTIL: super!
    FX: ziemlich gut
    Animationen: sind so, wie sie auch mindestens sein müssen. Mir fielen sie zum ersten mal nicht sonderlich negativ auf. Immerhin. Aber für die Gesichter sollte vielleicht noch etwas mehr Aufwand betrieben werden! Aber man erkennt inzwischen tatsächlich Mimik! (Ray ist mir da besonders aufgefallen) wurde aber auch Zeit.

    Musik: ähm... nunja. Ich bin zwiegespalten. Es tat dem Spiel generell gut, eher Sounddesign denn Songwriting zu betreiben. Es funktioniert so. Aber es ist schon schade, wenn fast nie richtige Musik ertönt. Aber besser Ambience-Getöne als schlechte/bzw unstimmige Kompositionen. Björn trifft den notwendigen, akustischen Stil (zB knarzende, runtergepitchte Hörner für die Eispalast-Szenen.. oder war es n Synthi?) aber dieser musikalische Minimalismus hinterlässt keine Spur, verpasst dem Spiel keinen besonderen Charakter, es untermalt nur, was es "eh schon ist". Da wäre etwas mehr Mut durchaus angebracht. Ob er es handwerklich könnte, weiß ich nicht. Wenn nicht, lieber nicht nach den Sternen greifen. Aber das hier war ein bisschen dünn, so passend es auch war.

    greetz
    das lange verschollene Schwarzblut
    Hier könnten die Specs meines neuen PS´s stehen
    Schwarzblut ist offline

  7. #7 Zitieren
    Abenteurer Avatar von xTr3me
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    Ich bin zwar noch nicht ganz durch, aber hier mal mein bisheriger Eindruck:

    Grafik
    Die Grafik sieht eigentlich bis auf die (Gesichts)-Animationen recht ordentlich aus. Insbesondere die Beleuchtung gefällt mir recht gut. Die Texturen könnten noch ein bisschen schärfer sein, aber bis auf die Animationen kann man eigentlich wirklich nicht meckern.

    Bewertung: 7/10

    Story/Inszenierung
    Hier hat PB meiner Meinung nach den größten Sprung gemacht. Die Story ist kreativ und spannend und auch weitaus besser inszeniert als in den Vorgängern, wenn man dort überhaupt von "Inszenierung" sprechen konnte. Natürlich ist die Inszenierung noch sehr weit weg von dem, was Triple-A-Titel auf die Beine stellen, aber dennoch schonmal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Story ist (bisher) für mich zwar nicht immer zu 100% nachvollziehbar und schlüssig, aber es ist sehr schön, dass es nun auch mal Twists gibt. Auch die Charaktere haben wieder etwas mehr Tiefe, es ist jedoch noch viel Luft nach oben.

    Bewertung: 7/10

    Atmosphäre
    Eigentlich Piranha Bytes größte Stärke, aber verglichen mit Gothic 2 oder Risen 1 fehlt es Elex doch sehr an Atmosphäre, auch wenn es immerhin wieder deutlich besser ist, als in Risen 2 und Risen 3. Die Städte wirken weniger lebendig, sind kleiner und es passiert nicht wirklich viel. In Gothic 2 war viel mehr los, es gab einen Markt und es gab allgemein viel mehr NPCs die realistischere Tagesabläufe hatten. Auch die Wälder wirken teilweise etwas leblos, da fand ich war Gothic 3 mit Abstand am besten. Insbesondere durch die wilden Tiere, wie Hirsche, die umherrannten, Hasen, Wölfe oder Wildschweine wirkten die Wälder sehr lebendig. In Elex gibt es zwar eine Menge mutierter Viecher, die da rumlaufen, aber irgendwie wirken diese teilweise deplatziert, ich weiß auch nicht.
    Das verbotene Tal war noch einer der atmosphärischten Orte in Elex. Die Welt ist allgemein wieder toll designt, aber irgendwie fehlt es da ein bisschen. Liegt vielleicht auch an der Größe der Karte.
    Was noch sehr schade ist, ist die Tatsache, dass Crafting wieder nur per Mausklick geschieht. Wenn ich das Brauen von Tränken lerne, will ich das wie in den Vorgängern auch sehen und mir diese nicht stumpf im Menu zusammen klicken. Selbiges gilt natürlich auch für das Schmieden.
    Die Fratkionen sind leider auch sehr nutzlos. Es macht für die Hauptquest scheinbar kaum einen Unterschied, wem man sich anschließt. Welchen Rang man bekleidet ist den anderen NPCS der Fraktion auch vollkommen egal, es reagiert niemand irgendwie anders.

    Bewertung: 7/10

    Quests
    Auch hier habe ich etwas mehr erwartet, da angekündigt wurde, dass es wieder komplexere Quests mit mehreren Lösungswegen und Konsequenzen geben sollte. Konsequenzen sind ja vorhanden, aber die Quests sind meistens nur Hol -und Bringquests. Es wäre schön, wenn es auch mal wieder mehr Quests gäbe, wo man selber nachdenken muss. Der Mordfall in Edan wirkte ja sehr vielversprechend. Ich dachte es käme soetwas wie in Risen 1 in der Vulkanfestung, aber im Endeffekt hat Jax die Quest ja fast alleine gelöst. Hier hat man viel Potential weggewofen. Auch vermisse ich Schalterrätsel in alten Tempeln, wie in Gothic 2 oder Risen 1. In Risen 1 war es auch sehr cool, dass man in den Runinen nur mit Zuhilfenahme mehrerer Spruchrollen weiter kam wie "Nautilus", "Levitation" und "Telikinese". In Elex fehlen solche Dinge gänzlich.

    Bewertung: 6/10

    Kampfystem/Steuerung
    Um mich ans Kampfsystem zu gewöhnen habe ich sehr lange gebraucht. Das liegt zum einen an der hakeligen Steuerung, zum anderen am Ausdauersystem, dessen Sinn sich mir nicht so ganz erschließt. Wenn keine Ausdauer vorhanden ist steht man einfach nur hilflos da. Selbst wenn man blockt und getroffen wird, bekommt man noch Ausdauer abgezogen. Das Fokussystem braucht auch kein Mensch, bei mehreren Gegner funktioniert da garnichts. Ohne aktivierten Fokus ist es allerdings nicht möglich sich im Kampf rückwärts zu bewegen, es sei denn man blockt, was dazu führt, dass die Ausdauer langsamer wieder aufgebaut wird. Da frage ich mich doch, warum man nicht beim alten Kampfsystem von Risen 1 geblieben ist und darauf aufgebaut hat.
    Auch das Leveln und Erhlaten von neuen Fähigkeiten fand ich in Risen 1 viel besser. Damals konnte man noch Konterparaden und schwere Schläge lernen. Bei den schweren Schlägen frage ich mich auch, warum es dafür eine Zusatztaste gibt und die nicht einfach aufladbar sind.
    Die Ausweichrolle wirkt auch deplatziert und unrealistisch, da ist mir der Ausweichschritt aus Risen 1 viel lieber. In Risen 1 war dieser auch technisch noch besser gelöst: In Elex rollt man ständig unbeabsichtigt in der normalen Bewegung hin und her. In Risen 1 musste man "D+D" oder "A+A" viel schneller Drücken, so dass das nicht passiert. (Alternativ konnte man auch "A + Sprungtaste drücken, was natürlich die bessere Option ist)
    Was die Waffen ansich angeht, hätte ich mir mehr Unterschiede im Feedback gwünscht. Ein Bogen fühlt sich z.B. exakt gleich an, wie eine Plasmawaffe. Warum muss man den Bogen z.B. nicht mehr durchspannen?

    Bewertung: 4/10

    Sound/Musik
    Die Musik finde ich eigentlich sogar besser als die von Risen 2 und Risen 3. Insbesondere bei den Flashbacks wird die Stimmung so ziemlich gut eingefangen. Zwischen Gothic und Elex liegen hier aber auch Welten, insbesondere was die Sondeffekte aund Ambientsounds angeht.

    Bewertung: 5/10

    GUI
    Die GUI ist leider sehr unübersichtlich. Es fehlen viele Informationen, wie die Charakterwerte und in den einzelnen Reitern sind einfach viel zu viele Items, sodass man da den Überblick verliert. Auch hier finde ich hat Risen 1 das deutlich besser gemacht. Auch frage ich mich, warum man Spruchrollen/Magie nicht aus dem Menu heraus aufrufen kann. Man hat halt nur 10 Quicksolts und bei Tränken geht es ja auch. In Risen 1 konnte man teilweise sogar während des Kampfs schnell das Menu öffnen und einen Zauber auswählen, dass kann man in Elex vergessen.

    Berwertung: 3/10

    Fazit
    Ich finde Elex deutlich besser als Risen 2 und Risen 3. An Gothic 2 oder Risen 1 kommt es aber bei weitem nicht ran. Jedoch finde ich, dass sich PB wieder in die richtige Richtung bewegt. Ich hoffe beim Nachfolger besinnt sich PB wieder mehr auf ihre alten Stärken. Eine hoffentlich wieder kleinere, athmosphärische Welt, in der es an jeder Ecke was zu entdecken gibt (hoffentlich auch hin und wieder mehr als nur ein "guter Becher" und wieder interessantere Quests. Ich hoffe auch beim Kampfsystem sowie beim Crafting & Levelsystem schaut man sich vielleicht die alten Teile nochmal an und orientiert sich wieder mehr an diesen.
    xTr3me ist offline Geändert von xTr3me (06.12.2017 um 19:56 Uhr)

  8. #8 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Hirtius
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    Ich schreibe eine schnelle Bilanz zu dem Spiel. Ich habe es nicht durchgespielt, da ich mich nicht dazu durchdringen konnte. Einmal im ersten Kapitel neu angefangen und einmal im zweiten Kapitel ausgemacht.

    Erst einmal eine Liste was ich an den anderen PB Teilen so mochte und wo ich ihre Stärke fand:

    Gothic 1 + 2: Hatten beide eine geile Spielatmosphäre, was ich sehr gut fand. Leider war G1 zu einfach und G2 DNDR hat das Problem dann behoben und die Schwierigkeit deutlich angehoben (Immer noch zu einfach, wenn man es erst einmal kennt) und das ist auch der Grund, warum es zu meinen Lieblingen gehört. Vor allem die Charaktere liebe ich bei den Gothic Teilen + eben die deutsche Synchro. Es gibt wohl kein Spiel auf der Welt, welches einen so stumpfen Humor hat und die Sprache so geil rüberbringt. (In deutsch natürlich)

    Gothic 3 war wesentlich schlechter in diesen Aspekten, hatte aber eine wesentlich größere Fülle und bot meiner Meinung nach mehr Spielanteile. Wenn ich so nachträglich über Gothic 3 nachdenke, dann war es für mich die größte Welt mit den meisten Spielanteilen. Es gab so viele verschiedene Gebiete und diese Gebiete waren eben auch recht groß. Gothic 2 hatte auch viele verschiedene Gebiete, aber die waren eben dementsprechend klein. Leider war der Fernkämpfer in Gothic 3 mit dem Community-Patch viel zu schwach und auch das Spieldesign bzw. das Aussehen des Spiels gefällt mir überhaupt nicht.

    Die normal Grafik von G1 und G2 kann ich mir noch heute antun, da sie ihren Charme versprüht. Die Grafik von Gothic 3 eben nicht.

    Risen 1: War wie ein schlechter Klon von Gothic 2 in einer anderen Welt. Hatte seinen Charme und auch eine deutlich höhere Schwierigkeit, aber war bei weitem nicht so gut. Die Charaktere und die Spielwelt wirkten recht leer. Es gab zwar ausreichend Gegner, aber das macht eine Spielwelt ja eben nicht lebendig. Für mich machen Charaktere die Spielwelt lebendig. Glaubhafte Charaktere.

    Risen 2 und 3: Die schlimmsten Teile überhaupt für mich. Hatten gar nichts mehr mit den Stärken von PB zu tun und waren auch der Grund, warum ich die Spiele nur für jeweils 2 Stunden angefasst habe. Wirkten nicht sympathisch und sehr fremd.


    Nun sind wir bei Elex angekommen: Elex macht viel richtig, aber auch einiges falsch. Das was Elex aber falsch macht, sind Dinge, die für mich wichtig sind.

    Mein größtes Manko: Attribute haben NULL Effekt auf deinen Charakter. Was ist das für ein Rollenspiel, wo Attribute keinen direkten Einfluss auf deinen Charakter haben? 100 Konstitution machen dich nicht kräftiger. Du hältst nicht mehr aus. 100 Stärke machen nicht, dass du eine Fleischwanze mit einem Schlag erledigen kannst.

    Eine direkte Bitte an PB: Ändert das. Patcht es nach, wenn ihr es noch nicht getan habt. Das gehört in ein richtiges Rollenspiel dazu (Für mich)
    Das ist der Hauptgrund warum ich Elex nicht mehr spiele.

    Spezialisierungen: Hier nimmt man irgendwie das System von Morrowind + Oblivion, nur wesentlich schlechter und weniger ausgereift. Du kannst in Elex alles erlernen. Du kannst gleichermaßen Fernkämpfer, Magier UND Nahkämpfer sein. Es hat keinen Einfluss. Du kannst alles gleichgut machen, wenn du denn willst. Denn wie viel Schaden du im Fernkampf machst, hängt nämlich nur an 2 Sachen: Einerseits deiner Waffe, andererseits der 3 Fernkampftalentpunkte. Du brauchst also nur 3 Talentpunkte um das Maximum beim Fernkampf rauszuholen (Außer natürlich du bist Kleriker. Dann natürlich 4)
    Beim Nahkämpfer sind es dann schon ein paar mehr Punkte, aber die meisten sorgen nicht dafür, dass du mehr Schaden machst, sondern ob du strauchelst, oder ob der Gegner mehr strauchelt. Aber den direkten Schaden erhöhen glaube ich auch nur 3 Punkte und eben die Nahkampfwaffe.

    Bei Elex kann man glaube ich im Durchschnitt bis Level 30 leveln und ohne zu exploiten kommst du sicherlich an 5-10 große Elextränke ran. Du hast also locker 30-40 Talentpunkte und man kann mir doch nicht sagen, dass man mit diesen Talentpunkten nicht locker klarkommt und mal eben alles erlernt. Du kannst der beste Nah UND Fernkämpfer sein und bist dennoch komplett schlecht in allem.

    Ich habe auf Hardcore gespielt, hatte die besten Fernkampftalente, war Kleriker und hatte die beste Waffe und habe Ewigkeiten für meine Gegner gebraucht. Ich war zwar nie in der Gefahr, dass man mich hätte töten können, aber so ein Zyklop hat eine Menge ausgehalten. Ich frag mich wirklich, wie Nahkämpfer das schaffen wollen. Meinen Schaden hätte ich auch nicht mehr erhöhen können.

    Also kommen wir weiter und sprechen nun über den Schwierigkeitsgrad:

    Ich spiele grundlegend auf Hardcore und für mich ist ein fordernder Schwierigkeitsgrad keiner, wo ich 10 Stunden für normale Gegner brauche, sondern wo man meine spielerischen Fähigkeiten abfragt. Bei Elex muss ich nur den richtigen Waffenmodi anhaben, vor meinen Gegnern weglaufen und im Kreis rennen und 1000 Munitionskugeln abfeuern und besiege jeden Gegner. (So etwas erwartet man auch von Fernkämpfern) Für diese Zyklopen die im zweiten Kapitel mit dieser Natja das Teil überrennen wollten, habe ich dann halt eben 15 Minuten gebraucht. Ist für mich in dieser Hinsicht schlechtes Balancing. Man gibt den Gegnern viel HP, viel Schaden und nimmt dem Spieler viel HP und viel Schaden. Das ist schwer, aber das fordert mich nicht.

    Diese Zyklopen kann so jeder töten. Der Schwierigkeitsgrad macht das Spiel für mich also nicht schwieriger, sondern sorgt nur dafür, dass ich länger für meine Gegner brauche.

    Ebenso ist es ulkig, dass ich die ersten 4-6 Spielstunden nicht einmal die JUNGTIERE töten kann. PB erlaubt mir nicht einmal die Jungtiere zu töten, außer ich nutze die KI aus. Ich rede natürlich vom Hardmode. Aber HARDMODE heißt doch nicht, dass jeder Gegner abnormal hohe Werte hat und du niedrige, sondern einfach nur, dass das Spiel anspruchsvoller ist. Aber das Spiel ist nicht anspruchsvoller, wenn ich die ersten 10 Spielstunden in den Städten rumlaufen muss, weil mich selbst Jungtiere erledigen und das mit 2-3 Attacken. Das ist nervig, schlecht balanciert und einfallslos. Aber nicht fordernd bzw. anspruchsvoll. Ich bin da durch andere Titel vielleicht einfach nur verwöhnt. Aber vom Balancing und dem Spielverhalten halte ich da leider recht wenig. (Nachtrag: Klar, Hardcore heißt auch, dass ich Werte erhöhe und daran rumschraube, aber so wie es in diesem PB-Teil ist, ist es einfach schlecht)

    Auch die Waffenvielfalt ist recht wenig, wenn man betrachtet, dass Waffen fast ausschließlich die einzige Möglichkeit sind, deinen Schaden zu erhöhen. Vor allem auf niedrigen Level gibt es keine Waffen und du fühlst dich wirklich die ersten paar Spielstunden aufgeschmissen. Du kommst in die erste Stadt und wirst mit Waffen überschwemmt, die 50 Stärke und Geschick brauchen.

    Was gibt es sonst zu sagen? Quest waren in Ordnung. Leider gab es zu wenige und anscheinend kommen im weiteren Verlauf nur sehr wenige dazu.

    Fraktionen gefielen mir, auch wenn es kaum Konsequenzen gab. Als Kleriker ist der oberste Anführer schon jemand besonderes, oder? Aber wenn Ulbrecht beim Konverter stirbt und NIEMAND außer einmal kurz darüber spricht, dann ist das nicht sonderlich atmosphärisch für mich.

    Begleiter gingen in Ordnung. Das Jetpack ist richtig geil. Elex sollte man nur begrenzt verfügbar machen und es sollte mehr Auswirkungen haben.

    Sonst wirkte auch die Spielwelt auf mich recht kalt und ich kann PB wirklich nur nochmal darum bitten, dass sie sich beim nächsten Mal mehr um das Balancing kümmern und eben die Attribute wieder zu Attributen machen. Attribute müssen einen Einfluss haben, sonst sind sie witzlos. Ist auch der Grund, warum ich Elex nicht mehr spiele und neuere Teile nicht spielen werde. Im Augenblick ist Elex für mich ein Action-Abenteuer, kein richtiges Rollenspiel.

    Zum Abschluss noch was positives: Das Erkunden bei Elex macht mit dem Jetpack Bock.
    Jetzt ist die Katze aus dem Sack.
    Hirtius ist gerade online Geändert von Hirtius (11.12.2017 um 01:56 Uhr)

  9. #9 Zitieren
    Ritter Avatar von c0ckr0ach
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    So, ich habe jetzt nach etwas längerer Pause wieder angefangen Elex zu spielen; wollte ihm eine Chance geben, habe die ersten Patches abgewartet und stecke nun schon wieder in einem Motivationstief das Spiel weiter zu spielen. Ich habe jetzt knapp 35 Stunden gespielt, bin allerdings in Sachen Mainquest noch nicht weit vorgedrungen. Dennoch kann ich sagen, dass ich von der Welt schon sehr viel gesehen und mich mit allen Spielmechaniken zur genüge auseinandergesetzt habe, um eine möglichst realistische Bewertung abgeben zu können.

    Ich habe mich der Übersicht halber an der Formatierung von "xTr3me" bedient.

    Grafik

    Das grafische Grundgerüst macht einen soliden Eindruck, dennoch merkt man bei manchen Texturen und vor allem bei den Animationen der Charaktere das Alter der Genom Engine schon an. Besonders in Zwischensequenzen hätte man lieber auf eine andere Erzählmöglichkeit zurückgreifen sollen, die sehen nämlich alle durchweg schlecht aus. Dazu aber später mehr. Ein besonderes Lob kann ich allerdings in Richtung Artdesign aussprechen, das hat mir im Ganzen doch sehr gut gefallen. Das Monsterdesign wiederum nicht, diese "Elexzombies" sehen aus wie die Untoten aus Risen (und bewegen sich auch so), die Moloche finde ich etwas arg aufgequollen und auch die mechanischen Gegner wie Roboter und Drohen sind eher schlecht aus recht designed.

    Bewertung: 7/10

    Story/Inszenierung

    Diesen Punkt kann nur soweit kritisieren, wie ich auch gespielt habe.

    Der Aufbau der Storyerzählung ist wie bei PB gewohnt relativ frei im Verlauf des Spiels mit wenigen Zwischensequenzen eingebunden, und viele wichtige Informationen erhält man direkt im Gespräch mit den Schlüsselcharakteren. Auch hier muss ich wieder auf die schlechten Zwischensequenzen eingehen, da sie zum Storytelling gehören. Durch die schlechten Animationen, die mehr einem Spiel aus 2005 ähneln als einem aus 2017, die durchweg fehlende musikalische Untermalung wichtiger Szenen und auch die wirklich teils schlecht geschriebenen Dialoge, macht das Ansehen dieser Cutscenes keinen Spaß. Der Blureffekt, der in den Dialogen genutzt wird täuscht nur bedingt über die schwachen Hintergrundtexturen hinweg.

    Bewertung: 5/10

    Atmosphäre

    Das Spiel fühlt sich durchweg etwas zusammengestückelt an. Jeder Spielabschnitt hat seinen eigenen Charme, alles in Allem fügen sich die einzelnen Fraktionen nur sehr schlecht ineinander ein. In gewissen Spielabschnitten fand ich die Landschaft allerdings sehr schön gestaltet, die Beleuchtung hat gepasst und insgesamt kam ein wohliges Gefühl auf.

    Ein dicker Kritikpunkt ist die Musik. Die ist nämlich, wie soll ich sagen, scheiße. Die Melodie ist todlangweilig und eher nervig als angenehm zu hören, in Cutscenes fehlt sie komplett - ein Totalausfall für den ich 30% Punkte der Atmosphäre abziehen muss.

    Bewertung: 4/10


    Quests

    Zu viele undurchsichtige Questverläufe, langweilige Aufträge, Mainquest kommt nur sehr langsam in Fahrt. Wie bereits erwähnt sind die Dialoge alles andere als gut geschrieben, und sehr oft sind lange Fußwege notwendig um wieder einmal festzustellen, dass der Charakter immernoch zu schwach ist, um die dort ansässigen Mobs über den Jordan zu befördern. Die einzige Questreihe, die mir positiv in Erinnerung geblieben ist, ist die der Krallen (Diebesgilde).

    Bewertung: 4/10

    Kampfystem/Steuerung

    Umstritten im Forum, klar in den (inter)nationalen Bewertungen: Das Kampfsystem ist Schrott. Die Grundmechanik ist relativ simpel, die Umsetzung katastrophal. Die Animationen fühlen sich hölzern an, das Trefferfeedback ist so gut wie nicht vorhanden und das Ausdauersystem ist aufgesetzt. Der direkte Vergleich zu dem Kampfsystem eines Dark Souls erschließt sich mir nur bedingt. Grundlegend ist dazu zu sagen, dass die nicht abbrechbaren, langen Schlaganimationen deutlich zum ungenauen Kampf beitragen. Die Fernkampfwaffen fühlen sich an, als hätte Jax einen Stock im Hintern, der ihm fast zu den Ohren wieder herauskommt. Die Soundfiles für Treffer, Waffe ziehen oder auf Metalltreppen laufen hören sich an, als hätte man in einem Blecheimer ein Handymikrofen zum recorden benutzt. Eines der am schlechtesten ausgeführten Kampfsysteme der letzten 15 Jahre.

    Bewertung: 1/10

    Sound/Musik

    08/15 Geplätscher, man merkt ihr einfach an, dass der "Komponist" eigentlich bisher gar nichts mit einer so wichtigen Aufgabe zu schaffen hatte. Ich vermisse KaiRo, und zwar gewaltig.

    Bewertung: 3/10

    GUI

    Die GUI ist durch ihre vielen Reiter und untergeordneten Menüpunkte viel zu unübersichtlich. Selbst nach langer Spielzeit habe ich durchweg auf falsche Menüpunkte geklickt, musste immer relativ lange suchen um den gewünschten Skillbaum, Inventarplatz oder Ähnliches zu finden. Die fehlenden Charakterwerte sind eigentlich eine Frechheit, denn gerade solche Angaben machen ein Rollenspiel doch aus...

    Berwertung: 3/10

    Fazit

    "Ich finde Elex deutlich besser als Risen 2 und Risen 3. An Gothic 2 oder Risen 1 kommt es aber bei weitem nicht ran."

    Ich finde Elex genauso schlecht wie Risen 2 und 3, das Setting ist allerdings interessanter als dieser Karnevals-piraten-Quatsch Doch das Gameplay ist wegen des Kampfsystems und der Animationen ebenso schlecht wie in den Vorgängern. Nach Risen 1 haben PB aufgehört gute Spiele zu machen, und Elex wird vorerst mein letztes PB Game gewesen sein, welches ich mir gleich zu Release kaufen werde - selbst dann, wenn es wieder ein neues Setting und den "es wird jetzt wieder alles gut"-Spruch geben wird. Daran kann ich nicht mehr glauben, denn die letzten 3 PB Titel haben gezeigt, dass es die Piranhas einfach nicht mehr drauf haben. Ob das nun daran liegt, dass das Herzblut verloren gegangen ist, viele gute Mitarbeiter die Firma gewechselt haben und einfach niemand mehr Bock hat, ein richtig geiles Game zu machen - das weiß man nicht. Ich weiß allerdings, dass hier nichts "mehr zu holen" sein wird - und damit verabschiede ich mich langsam aber sicher aus dem PB Universum und wünsche weiterhin alles Gute - auch den Fans und Spielern, denen Elex gefallen hat.

    Alle meine Ausführungen spiegeln nur meine eigene Meinung dar, und ich möchte nicht, dass sich jemand angegriffen fühlt. Sollte dem doch so sein, bitte ich um Entschuldigung. Aus der Objektiven Bewertung ist allerdings nur zum Teil etwas geworden.

    Bis bald,

    c0ckr0ach
    c0ckr0ach ist offline Geändert von c0ckr0ach (30.01.2018 um 16:47 Uhr)

  10. #10 Zitieren
    Neuling Avatar von TodesengelHD
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    Ich möchte jetzt kein großes Review über das Spiel machen, da dies schon in vorher ausführlich passiert ist. Ich möchte nur kurz sagen wie mir das Spiel gefällt.Grafik: (4/5)Ich bin nicht der größte Grafikexperte und werde es auch nie sein, jedoch finde ich die Grafik in Elex gar nicht so schlecht, nicht atemberaubend aber auch nicht schlecht, wie viele behaupten. Es reicht, um die Spielwelt flüssig und ehrlich darzustellen und das reicht mir. Da brauche ich keine AAA-Grafik. Außerdem muss man bedenken, wie viele Personen an dieser Grafik gearbeitet haben, nämlich nicht viele. Dafür ist sie schon ganz ordentlich.Kampfsystem5/5)Endlich ein Kampfsystem nach Gothic, das sich wieder sehen lassen kann. Anspruchsvoll und ein großer Grund zum üben. Risen an sich fand ich gar nicht so schlecht, nur das Kampfsystem in 2 und besonders in 3 fand ich nicht gut. Dummes Rechtsklick gespamme. Jetzt muss man beim Kampf überlegen und taktisch vorgehen und nicht einfach nur dumm draufrennen wie früher. Story2/5)Die Story an sich war gut, mir aber zu weit in den Hintergrund gerückt. Man hat eine Hauptmission zur Story gemacht, dann aber wieder viele Nebenmissionen, so das nie bei mir wirklich eine gute Stimmung aufgekommen ist. Ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzten. Allerding ist dieses Problem schwer zu lösen, in einer Open-World Map. Ist mir halt so aufgefallen. Fande ich sehr schade, weil der Ansatz der Geschichte wirklich spannend sein könnte. Welt5/5)Manche sagen, dass Elex in allen Punkten besser sei wie Gothic, bzw gleich. Für mich jedoch nur die Grafik, was aber an 17 Jahren unterschied liegt, aber auch die Welt. Ich habe noch nie so eine große Welt erkundet und hatte so viel Spaß dabei. An jeder Ecke fand man etwas und wenn man irgendwann mal Stark genug war, um die ganze Welt erkunden zu könne, habe ich Stunden verbracht, diese Welt zu erforschen und habe angefangen sie lieben zu lernen. Das hat bei mir nicht einmal Gothic geschafft. Da muss man PB echt für loben, das haben sie in diesem Spiel echt gut gemacht.Fazit: (16/20)Das Spiel ist in meinen Augen echt gut gelungen, mit ein paar Macken, die jedoch in meinen Augen nicht tragisch sind. Es kommt in meinen Augen nicht ganz an de Gothic Teile ran, ist aber für mich ein guter und würdiger Nachfolger. So kann ich mich schon auf das nächste Spiel von PB freuen. Meine Note liegt so zwischen einer 2 und 2-.
    TodesengelHD ist offline

  11. #11 Zitieren
    Knight Commander Avatar von Asgoroth
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    ELEX– Kurzfazit

    Hinweis: Das Review enthält Spoiler.

    Hier gelangt ihr zu meinem ausführlichen Fazit.

    Das Spielgefühl und die Spielwelt (7/10)

    - Läuft dadurch Gefahr, ähnlich„seelenlos“ wie Risen 3 zu werden
    - Zu viel Inspiration von Fallout, bzw. einem amerikanischenEndzeitsetting
    - Spielwelt ist zu groß -> viele Orte sind ohne Relevanz oder leer(z.B. Geothermale Fabrik)- Teilweise Logik-Löcher in der
    Spielwelt und unlogische Klimazonen -> Wieso ist Abessa so grün? (nach demMetoriteneinschlag) Woher kommt die Wüste von Tavar?

    + Sehr vielfältige Spielwelt
    + An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken
    + Organische Spielwelt (Reißer kämpfen gegen Raptoren; Berserker kämpfen gegen Alp-Spähtrupps)
    + Das Nachforschen der vernichtenden Zivilisation, vor allem derFabriken ist sehr spannend
    + Wilde Vermischung verschiedener Welten und Themen passt unerwartetgut zusammen

    Das Kampfsystem (4/10)

    - Fühlt sich unfair an
    - Skill erhöht nur Schaden, jedoch nicht Technik
    - Schlagabfolge schlecht gewählt (Stichwort: erster Hieb macht am wenigsten Schaden)
    - Gegner Fokussierung oft schwammig und frustrierend (ich spielte daher mit manueller Fokussierung)
    - Hitboxen schlecht definiert
    + Kämpfe durch wenig Exp. der Monster Nebensache
    + Den meisten Kämpfen kann man durch Jetpack/Sprinten ausweichen (ich selbst kämpfte die ersten 20 h so gut wie gar
    nicht)

    Der Sound (6/10)

    - Tonmischung teilweiße mangelhaft -> Kampf- und Laufgeräusche viel zu laut
    - Sound erinnert teils stark an Fallout
    + Björn Pankratz hat als Komponist gute Arbeit geleistet -> Netter Soundtrack

    DiePräsentation
    (6/10)

    - Weitsicht teils ungenügend
    - Beleuchtungsübergang zwischen Innenräumen und Tageslicht mir eine Spur zu hart
    - Cutscenes teils so veraltet das diese Comedy gleichen
    - Das Charaktermenü ist eine herbe Enttäuschung -> weder meine Erfahrungspunkt, noch HP, noch mein Kältwert wird mir
    angezeigt (obwohl dieser z.B. relevant für Perks ist)

    + Grafik trotz der alten Engine sehr hübsch
    + Lichtstimmungen sehr gelungen
    + LED-Elemente sehr schön design
    + Animationen wurden merklich verbessert

    Die Geschichte
    (8/10)


    -Dialoge drohen gegen Ende manchmal zu Bedeutungsschwanger zu werden

    -„Show don’t tell“ – Zu viele Dinge werden hingegeben, ohnedass man sie nachvollziehen kann -> Elex-Entzug,
    Vergangenheit als Alp Commander etc.

    - Nicht Wahl der Fraktion bestimmt Verlauf des Spiels, sondern relativbelangloser Kältewert
    + ungeahnte Wendungen und verschiedene Wege des Spiels zu beenden
    + Packende und durchweg fesselnde Geschichte
    + Auch Sammel-Quest wurden kreativ verpackt
    + Eine der besten Geschichten aus der Feder Piranha Bytes

    Quests, Fraktionen und NPCs


    Quests(8/10)


    - Konsequenzen dieser oft komisch, bzw. zu wenig Reaktion/ Auswirkung-> z.B. Abessa-Konflikt

    - Spätere Kapitel an Nebenquests ausgedünnt
    - Ungenutztes Potential, z.B. die Spannungen zwischen den Fraktionenoder der Machtkampf im Fort der Outlaws
    + Große Entscheidungsvielfalt auch in den kleinsten Nebenquests
    + Kein Schwarz/Weiß, auch Gutgläubigkeit wird bestraft
    + Quests sind sehr abwechslungsreich und unterhaltsam

    Fraktionen
    (8/10)


    - In allen Lagern sofortiger Zugang zum Anführer -> Dadurch gehtder Charme des Besondern, den z.B. Gomez hatte verloren

    - Woher haben die Kleriker Magie?
    - Fraktionsquest können alle bereits im 1 Passus erledigt werden
    - Lager nicht immer sehr logisch bzw. funktional aufgebaut
    + Es gibt nicht die „richtige“ Fraktion, jede hat ihreSchattenseite
    + Deutliche Unterscheidungen -> Hoher Wiederspielwert
    + Fraktionen interagieren miteinander und stehen im Konflikt zueinander
    + Selbst innerhalb der Fraktionen gibt es verschiedene Ausrichtungenund Auslegungen der jeweiligen Ideologie

    NPCs (9,5/10)


    - „Pilgerreise“ von Berserkeranführer Thorald enttäuschend

    - Romanzen ohne Bedeutung/Auswirkungen
    + Markante, interessante und einzigartige Charaktere die sich ins Gedächtnis einbrennen
    + Begleiter abwechslungsreich und auch deren Questreihen sind interessant und motivieren -> Teils sehr unvorhersehbare Wendungen und gravierende Entscheidungen
    + Fort der Outlaws sticht mit seinen einzigartigen Individuen hervor

    Das Balancing
    (7/10)


    - Völlige Freiheit gefährdet Balancing -> Beste Rüstung + Waffebereits in Passus 1 erreichbar

    - Anfang sehr frustrierend, das Ende dagegen umso besser
    + Fernkampf sehr interessant gebalanced -> anfangs lächerlich schwach, gegen Ende overpowered
    + Gegnertypen für jede Stufe

    Fazit
    (7,5/10)


    Elex ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, jetzt geht es darum den Diamanten weiter auszuarbeiten und mindestens das Level zu halten. Weiter so, ich hatte Spaß beim Spielen!
    Asgoroth ist offline Geändert von Asgoroth (19.11.2018 um 19:30 Uhr)

  12. #12 Zitieren
    Provinzheld
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    Hier ist mal mein Feedback zu Elex. Das hier wird aber kein Review, dazu ist es erstens einfach schon zu lange her, seit ich Elex durchgespielt habe (ca. ein Jahr). Und zweitens werde ich nicht mal ansatzweise versuchen, den Anschein von Objektivität zu erwecken. Dieses Feedback wird vermutlich etwas chaotisch, da mein Gehirn oder zumindest große Teile davon seit einiger Zeit die Kooperation verweigert. Außerdem wird es definitiv Spoiler geben.


    Ich fang mal mit den Fraktionen, denen man beitreten kann, an.
    Elex ist vermutlich das erste PB-Spiel, bei dem ich für keine der drei Fraktionen auch nur den Hauch von Sympathie hatte. So sind mir die Berserker mit ihren Gesetzen zu strikt, deren Verletzung - soweit ich verstanden habe - entweder mit dem Tod oder mit Verbannung bestraft wird. Wobei Verbannung in das Tal wegen der dort herrschenden Gefahren praktisch einem Todesurteil gleichkommt. Auch die strikte Ablehnung von fortgeschrittener Technologie finde ich seltsam. Dagegen gefällt mir deren Einsatz für die Natur, auch wenn ich den Eindruck habe, dass sich dieser Einsatz nur auf Pflanzen beschränkt. So kann ich mich an keine Tiere im Berserkerlager erinnern und frage mich, warum diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen wurde. So gibt es zwar einen zahmen Schakal im Lager der Mitte und ein weiterer Schakal hat Freundschaft mit ein Outlaw bei einer Tankstelle geschlossen, sowie eine Magierin der Berserker, die einen Unhold als Freund hat (zu finden im mittleren Bereich der Karte), aber als Fraktion haben Berserker mit Tieren nichts am Hut.
    Ich weiß jetzt nicht, welche Fähigkeiten die Magie der Berserker verleiht, da ich Ihnen nicht beigetreten bin, aber meiner Meinung nach wäre die Magie als umgewandeltes Elex prädestiniert dafür, um mit ihr die Natur in Teilen und als Ganzes zu beeinflussen. Zum Beispiel dass man mit der Magie und Vögeln die Umgebung überwachen kann, dass die Krieger einen tierischen Kampfgefährten, die im Lager trainiert werden, an ihrer Seite haben oder dass die Magier auf einem Raptor in die Schlacht reiten. Diese Kooperation zwischen Berserkern und Natur könnte auch als „bessere“ Erklärung dienen, warum die anderen Fraktionen trotz ihrer überlegenen Waffen und Technologie die Berserker nicht einfach plattmachen.
    Zu den Outlaws kann ich recht wenig sage, außer dass bei denen das Recht des Stärkeren gilt, was sie mir nicht sympathischer macht im Vergleich zu den Berserkern. Außerdem haben sie, soweit ich mich erinnere, im Süden des Lagers mehrere kleine Käfige und einen weiteres zahmes Tier, was darauf schließen lässt, dass man zumindest bei ihnen mit Tiere arbeitet. Etwas das ich eigentlich von den naturaffinen Berserkern erwarten hätte. Übrigens nette Referenz an den Film „Escape from New York“ aka „Die Klapperschlange“, wenn man den Duke trifft.
    Die Kleriker sind ein Haufen religiöser Spinner, die die Rakete im Berg anbeten, ohne dass die Mehrheit von ihnen das weiß. Und deren Rekrutierungsmethoden sind auch nicht gerade sehr ethisch. Allerdings besitzen sie Energiewaffen, was für mich der einzige Grund war, warum ich ihnen dann beigetreten bin.
    Die Kleriker sind die Einzigen, soweit ich mich erinnere, von denen man die Ursprünge erfährt und man somit nachvollziehen kann, warum sie so sind wie sie sind. Von den beiden anderen Fraktionen weiß nichts über deren Ursprünge, was es zumindest bei den Berserkern für mich schwer macht, sie so zu akzeptieren wie sie sind. Denn die Berserkern wirken auf mich durch die Naturverbundenheit und durch das Gesetz, zu Fremden freundlich zu sein, wie Abkömmlinge von Hippies. Aber dazu passt deren hierarchische Gesellschaft nicht. Dazu müsste diese wesentlich mehr demokratisch und auf Kooperation aufgebaut sein.
    Übrigens, warum müssen alle Gruppierungen in Elex am Ende totalitär sein? Die Kleriker waren die einzigen, die zumindest anfangs noch einen Triumvirat hatten.


    Die Welt von Elex ist interessant gestaltet, auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum das Gebiet der Outlaws eine Wüste ist. Das Einzige was die Karte brauchen könnte, wären mehr „Secrets“, in denen man dann auch wirklich was tolles finden kann, anstatt weiteres Toilettenpapier oder Trockenfleisch…
    Wie wäre es denn mal mit einer wirklich starken und einzigartigen Waffe oder Rüstung? Die einzigartigen Waffen im Spiel fand ich dagegen ziemlich nutzlos, da sie nicht mit voll ausgebauten Standardwaffen mithalten konnten.


    Das Crafting ist ganz nett, allerdings finde ich es etwas langweilig, Waffen nur in zwei Stufen aufrüsten zu können.


    Das Jetpack ist ein nettes Gimmick im Spiel, aber die Logiklöcher die dadurch entstehen…
    Beispiel: Wenn man davon ausgeht, dass der Jetpack, denn man am Anfang findet, Jax gehörte, warum ist der Feigling dann nicht den Abhang runter gesprungen? Oder warum hat jeder Begleiter, also auch der Berserker, dem man zuerst begegnet, einen Jetpack. Sind die Berserker nicht gegen Technologie? Und warum reagieren Berserker nicht auf den Jetpack, den man die ganze Zeit offen auf dem Rücken trägt?


    Das Gleiche gilt auch für die Teleporter. Nettes Gimmick für Leute unter Zeitdruck, aber warum stehen diese dort, wo sie sind? Wer hat sie dorthin gestellt? Wäre es nicht passender zum Setting gewesen, wenn man statt Maschinen vielleicht seltsame Elexformationen genommen hätte, die wegen einer Laune der Natur Menschen zwischen den Formationen hin und her teleportieren, ?


    Zum Nahkampfsystem kann ich jetzt nicht wirklich viel sagen, da mein Charakter sich auf Fernwaffen konzentriert hat.


    Dass die Charakterattribute wie Stärke usw. nur Ausrüstung und Fertigkeiten freischalten, finde ich überhaupt nicht gut. Das war doch schon in den vorherigen PB-Spielen viel besser gelöst. So hat das für mich zumindest nicht mehr wirklich viel mit RPGs zu tun.


    So, mehr fällt mir im Moment nicht ein.
    "Kommunikation ist ein wunderbares Mittel, Missverständnisse in die Welt zu schaffen." - Thom Renzie
    Viperfdl ist offline

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