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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    Varant - Gebirge nördlich Mora Suls

    Während die zwei Adepten den Leichnam Japhets in die Bibliothek trugen, sprachen Tinquilius und Askala mit den drei Frauen, der Adeptin und den zwei Novizinnen, um sich auch von deren Gesundheitszustand und Gemütslage ein Bild zu machen. Anschließend reichten sie ihnen etwas Wasser und Proviant. Die jungen Männer und Frauen waren bereits einige Tage hier eingeschlossen und hatten ihre Vorräte aufgebraucht. Hungrig und durstig nahmen sie es entgegen, waren aber bedacht, ihre Würde zu bewahren.
    „Wir sind froh euch gefunden zu haben. Ich hatte zwar immer die Hoffnung, dass die Expedition nicht komplett gescheitert ist und es Überlebende gibt, dass aber fast alle es hierher geschafft haben, freut mich sehr“, sprach Tinquilius einen Moment später und schaute in die Gesichter der fünf neuen Mitglieder der Gruppe. „Vielleicht könntet ihr Askala und mich aber aufklären, was hier geschehen ist?“
    Der Adept, der ihnen die Tür geöffnet und zuerst gesprochen hatte, war nun auch derjenige, der sich kurz räusperte und begann: „Es lief eigentlich alles ganz gut. Meister Myxir und Nefarius führten die kleine Expedition ohne größere Probleme hierher, wir fanden den Tempel schnell und konnten nach kurzer Zeit bereits diesen wieder von seiner Versiegelung befreien. Wir konnten also den Tempel und seine Geheimnisse erforschen und es gab gar keine Probleme, zumindest die ersten Wochen nicht. Während Meister Myxir und Meister Nefarius sich vor allem um die magischen Bücher hier in der Bibliothek kümmerten, um an den Ort die ‚Macht Adanos‘‘ zu gelangen, dem einzigen Bereich des Tempels, soweit wir da wussten, der verschlossen war, kümmerten wir Adepten und Novizinnen uns um die Altäre und darum, die Räumlichkeiten wieder ein wenig aufzuräumen und wohnlich zu machen. Und dann gelang es Meister Myxir und Nefarius, die ‚Macht Adanos‘‘ zu öffnen, zumindest nahmen sie das an. Und damit begannen die Probleme.“
    Der Adept schwieg kurz, schaute in die Gesichter der anderen, die nickten. Eine der Novizinnen fuhr fort: „Zuerst war da dieser Sandsturm, der immer stärker und stärker wurde und dazu führte, dass wir nicht mehr mit Al Shedim kommunizieren konnten.“
    „Und dann dieses Knurren und Kratzen hier überall, das aber nirgendwo herzukommen schien. Es war verwunderlich und auch beängstigend. Und dann waren da diese Lichter.“
    „Lichter?“, fragte Askala interessiert. „Diese an den Wänden?“
    „Nein“, kam es von der zweiten Novizin. „Die Lichter an den Wänden wurden von Meister Myxir bereits zu Beginn aufgeladen durch Magie. Sie meint kleine, fliegende Lichter, die keinen Ursprung zu haben schienen. Sie tauchten unvermittelt auf und verschwanden dann wieder, wanderten durch die Räume und Gänge, manchmal sogar Wände.“
    „Das klingt alles sehr beeindruckend und zugleich verstehe ich auch, dass es beunruhigend gewesen sein muss. Von Geistern, Schemen oder Skeletten habe ich bislang aber noch nichts gehört?“, kam es erneut von Askala. Geduld ist wahrlich nicht ihre Stärke.
    „Die tauchten erst auf, als Meister Myxir und Meister Nefarius ein Ritual vollführten, um den noch verschlossenen Bereich des Tempels zu öffnen. Ein Großteil von uns war dabei, als der magische Schild verschwand, der uns vom restlichen Tempel getrennt hatte, und daraufhin das Chaos losbrach. Wir wussten erst nicht, was geschehen war. Zwei Novizen und eine Adeptin lagen bereits auf den Boden, als wir erst begriffen, dass etwas nicht in Ordnung war. Und dann liefen wir auch schon, mussten uns verteidigen. Zunächst noch alle zusammen, als wir aber in eine größere Halle kamen, wurden wir in zwei Gruppen getrennt.“
    „Aber da waren Myxir und Nefarius noch am Leben? Und noch mehr andere?“
    Der Adept nickte. „Die beiden Meister waren noch am Leben, dazu noch zwei Adeptinnen und eine Novizin, die auf den Beinen waren und ihre verwundeten Brüder und Schwestern mit sich trugen.“
    „Wisst ihr, wohin sie sind?“
    Alle schüttelten den Kopf. „Keine Ahnung, Meister Tinquilius.“
    „In der Grotte“, kam es von einer der Novizinnen. „Oder in den Altarräumen. Die waren auf ihrer Seite des Tempels.“
    „Wir wissen das aber nicht“, kam es vom Adepten eindringlich, „und wollen keine falschen Tatsachen beschwören.“
    „Natürlich nicht, aber das sind die einzigen Orte, zu denen sie fliehen konnten.“
    „Das wissen wir nicht.“
    „Aber…“
    Tinquilius erhob die Hand und alle beide verstummten sogleich. „Ihr habt alles richtig gemacht. Es ist gut, sich nicht Spekulationen hinzugeben, genauso gut aber ist es auch, begründete Vermutungen anzustellen. Und ihr fünf seid dann hierher geflohen.“
    „Er war bereits hier“, meinte eine der Novizinnen und deutete auf den zweiten Adepten, „außerdem war Rebekka hier auch bereits in einer anderen Vorhalle und wir stießen auf sie bei unserer Flucht.“
    „Gut, gut, dass ich es hierher geschafft habt! Es freut mich sehr, euch alle wohlbehalten zu sehen!“ Der Oberste Magier trat einen Moment rüber zu Askala: „Wir müssen Myxir und Nefarius und die anderen finden“, sprach er leise, „was meinst du zu den anderen hier?“
    „Ich kenne nicht alle von ihnen so gut, die beiden Novizinnen sind erst ganz frisch bei uns und der Adept, der hier war, ist ebenfalls erst vor kurzem befördert worden. Die anderen beiden sind erfahren, sowohl in Wissen als auch Magie. Außerdem weiß ich, dass Eliam hier ein erfahrener Kampfstabkämpfer ist.“
    „Ah, das trifft sich gut. Dann meinst du auch, dass wir Rebekka und ihn mitnehmen und die anderen rausschicken?“ Askala nickte. Tinquilius lächelte und schritt wieder auf die anderen zu. „Wie gesagt, ich bin sehr froh, dass ihr alle wohlbehalten hier seid. Wir wissen aber, dass Myxir, Nefarius und die anderen sechs noch irgendwo hier im Tempel sind. Diese müssen wir auch retten. Dafür brauchen wir zwar genügend Kraft, wir dürfen aber nicht zu viele sein. Aus diesem Grund schicke ich euch drei durch den geheimen Gang, aus dem wir gekommen sind, hinaus zu Hilda, der Magierin, die draußen die Stellung hält. Berichtet ihr von den Geschehnissen hier und, wenn es euch möglich ist, nehmt bitte den Leichnam Japhets mit. Ich möchte ihn ungern hier liegen lassen. Rebekka und Eliam, ihr beiden habt bereits mehr Erfahrung und seid auch kampferprobt?“ Beide nickten sogleich. „Gut, dann kommt ihr beiden mit. Zuvor würde ich aber gerne noch mehr erfahren: was haben Myxir und Nefarius herausgefunden? Wissen die beiden, worum es sich bei diesem Tempel handelt? Hat einer von euch fünfen eine Idee?“
    Sofort gab es ein Stimmengewirr und es brauchte einiges an Geduld, um alle auszuhören. Sie mögen geschlagen worden sein, doch ihr Geist ist noch voller Kraft. Tapfere Diener Adanos.

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    Es war schon komisch, sich in diesen alten Räumlichkeiten aufzuhalten, Räumlichkeiten voller geheimem Wissen und alter Magie. Wie viele hundert oder gar tausend Jahre waren hier keine lebenden Menschen mehr durchgeschritten? Was war hier wohl alles verborgen, dass man heute noch gebrauchen konnte? Normalerweise hatte er Freude an so etwas, war in dieser Hinsicht ein Forscher oder Entdecker, nicht so heute – noch nicht auf jeden Fall. Solange Myxir und Nefarius irgendwo in diesem Tempel gefangen waren, möglicherweise sogar verletzt, konnte er keine Freude an den alten Gemäuern haben, auch wenn alleine der Teil der Bibliothek, den er bislang kurz gesichtet hatte, vielversprechend war. Hier lagen wahre Schätze der magischen Kunst und des Adanosglaubens, wenn auch eine sehr sektiererische Auslegung. Aber die Rettung der Ratsmitglieder, Adepten und Novizen ging einfach vor. Und nun, nachdem er aus den verschiedenen Berichten der hier Anwesenden ein einigermaßen klares Bild bekommen hatte von dem, was geschehen war, konnte er einen Plan erarbeiten.
    „Wir werden jetzt zurück in den Aufenthaltsraum gehen, der, der direkt an den langen Gang zur Geheimtür liegt. Dort trennen wir uns dann auf: ihr drei werdet mit dem Leichnam Japhets zur Hintertür gehen und draußen Hilda und den anderen Bericht erstatten. Wir anderen vier werden uns den Altären zuwenden. Ihr habt berichtet, dass sich dort und auf den Wegen dorthin jeweils mehrere Räume befinden, da könnten sich die anderen verstecken. Und wenn wir sie dort nicht finden, dann versuchen wir es bei der Grotte und dem Kartenraum. Zu ‚Adanos‘ Macht‘ möchte ich vorerst nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die dort verblieben sind, wenn es zu einem Angriff kam. Das macht keinen Sinn. Sind alle damit einverstanden?“
    Alle nickten sie, dann ging es auch schon los. Die zwei Adepten trugen den Leichnam Japhets, wurden dabei unterstützt von den zwei Novizinnen, die zusammen mit dem einen Adepten eh bald für den Verstorbenen zuständig waren und so bereits schauen konnten, wie sie am besten vorgingen. So ein toter Körper war schließlich nicht leicht, viel schwerer als einer lebenden Person, da diese den Transport noch unterstützen konnte, erforderte somit gar einen erheblichen Aufwand. Tinquilius hoffte inständig, dass sie es schaffen würden.
    Es ging die Gänge zurück, die die beiden Magier vor gar nicht allzu langer Zeit noch selbst genommen hatten, dieses Mal aber gab es keine Geräusche außer denen, die sie gerade selbst machten. Darauf achteten Tinquilius und Askala besonders genau, schritten deshalb natürlich auch voran. Doch niemand, auch kein Schemen, stellte sich ihnen in den Weg. Die Gänge waren verwaist, nur ihre Geräusche und die Lichter an den Wänden zeugten von Leben. So ergab es sich auch, dass sie ohne irgendeinen Widerstand zurück in den Aufenthaltsraum kamen, den Askala, Japhet und er zuerst betreten hatten. Hier war alles so, wie sie es zuvor vorgefunden hatten und auch hier war weder etwas zu sehen noch zu hören.
    „SO, da wären wir nun. Euer Weg führt euch dort durch den Gang hin zur Hintertür.“ Askala und er erklärten zusammen so gut es ging, welche Abbiegungen sie hier und da genommen hatten. „Wenn die Lichtstreifen an der Wand enden, könnt ihr durch einen kleinen Lichtzauber genug sehen. Und an den Abbiegungen habe ich eine kleine Paste aufgebracht in den Gängen, aus denen wir gekommen sind. Mit etwas Magie lassen sie sich aktivieren, ähnlich zu den Lichtstreifen. Ich hoffe, ihr findet den Weg gut und schafft es auch, Japhets Leichnam mit nach draußen zu tragen. Aber ihr drei geht vor! Wenn es eine brenzlige Situation gibt oder ihr nicht mehr könnt, lasst ihn zurück und rettet euch.“ Die beiden Novizinnen und der Adept nickten, dann hoben sie zu dritt den Leichnam hoch und begannen ihren mühsamen Weg hinaus. „So, dann wären vier nun alleine. Wie gesagt, ich würde die Altäre zunächst aufsuchen. Dort gab es keine Schemen oder Skelette, oder?“ Rebekka und Eliam schüttelten beide den Kopf. „Gut, das erleichtert die Situation, auch wenn wir natürlich nicht wissen, was seither geschehen ist. Nun ist die Frage, wo wir zuerst hingehen?“
    Askala schüttelte den Kopf. „Ist die Frage nicht eher, wer wohin geht?“
    „Du möchtest, dass wir uns aufteilen?“
    „Ja, das erscheint mir am logischsten. Wir wären jeweils zu zweit und könnten uns deshalb auch ganz gut verteidigen, meinst du nicht?“
    Tinquilius wandte sich an Eliam und Rebekka. „Wie weit sind die Altäre jeweils von hier?“
    Es war Rebekka, die antwortete. „Der obere Altar befindet sich nach einem längeren Gang oberhalb eines gewundenen Aufgangs. Es sind ein paar Minuten. Der untere Altar, wenn ich mich recht entsinne, liegt direkt an einem abschüssigen Gang. Der Weg dorthin ist nicht so weit, auch wenn der Altar als solches viel größer ist und mehr Räume davon abführen.“
    „Und beim oberen Altar handelt es sich nur um einen Raum?“
    „Es gibt noch einen zweiten kleinen dahinter“, meinte Eliam, „aber ansonsten nur noch eine verschlossene Tür auf dem Weg dorthin.“
    Der Oberste Magier nickte und schaute zu Askala. „Du und Eliam nehmt den oberen und Rebekka und ich den unteren Altar? Ich bin zwar noch nicht ganz davon überzeugt, dass es eine solch gute Idee ist, aber wir wollen Myxir und die anderen schnell finden.“
    „Ganz genau. Eliam, bis du einverstanden mit mir zu gehen?“ Der Adept nickte Askala zu.
    „Und du mit mir, Rebekka?“ Als sie nickte, lächelte der Oberste Magier erfreut. „Sehr gut, dann lasst uns losgehen. Wenn einer von uns etwas gefunden hat, dann lassen wir es die anderen wissen. Das betrifft vor allem Schemen und Skelette. Ich glaube kaum, dass sich an beiden Orten welche von ihnen aufhalten werden, weshalb wir nur gemeinsam gegen sie vorgehen sollten. Das stößt gewiss auf Zustimmung, Askala?“ Mit einem Grinsen antwortete die junge Magierin, dann nickte sie. „Gut, dann wären wir ja bereit. Möge Adanos uns alle schützen.“
    Gemeinsam schritten sie noch zu den Gängen, dann trennte sich die kleine Gruppe. Während Askala und Eliam gen oberen Tempel aufmachten, schritten Rebekka und Tinquilius in den Gang, der bereits hier am Anfang leicht abschüssig war.
    „Du warst also im Aufenthaltsraum, als es geschehen ist?“
    „Nicht direkt, Meister. Bevor man zu ‚Adanos‘ Macht‘ kommt, muss man durch eine Halle gehen. Dort war ich, als alles hier geschah. Ich…“
    „Ja?“
    „Ich muss gestehen, dass ich froh bin, dass ich nicht beim Ritual dabei war und erst aufgelesen wurde von den anderen. Auch wenn das feige klingt.“
    „Nein“, kam es eindringlich von Tinquilius, „das tut es gar nicht. Es klingt logisch und vernünftig, nicht anders. Und wir können das mit dem Meister auch lassen. Ich mag Oberster Magier sein, ich habe aber noch nie viel von den starren, hierarchischen Strukturen gehalten. Ich bin Tinquilius, ganz einfach.“ Die junge Frau nickte schnell, schaute dann aber weiter etwas verlegen zu Boden. „Und du brauchst auch keine falsche Bescheidenheit haben vor mir. Ich habe nicht umsonst gewollt, dass du mit mir kommst.“
    „Ich dachte, es geht darum, dass Meisterin Askala Eliam als guten Kämpfer ansieht und ihr… ähm du ihn deshalb mit ihr hast gehen lassen.“
    Schlau und aufgeweckt. „Das war sicherlich ein Grund, das gebe ich gerne zu, und nicht, weil ich glaube, dass Askala nicht alleine fähig ist. Aber das war nicht der Grund, wieso du mit mir gehen solltest. Askala hat sehr positiv von dir gesprochen, von deiner Erfahrung in den Künsten der Magie und auch im Kampf und das scheint mir ein hohes Lob zu sein. Und da wollte ich dich gerne näher kennenlernen, deine Fähigkeiten gerne mit eigenen Augen erleben.“ Aus dem Augenwinkel sah er, dass Rebekka etwas rot angelaufen war, ihr die Situation also definitiv zu viel war. „So, wie sieht es denn im unteren Altarraum aus? Worauf muss ich mich gefasst machen?“
    Sichtlich erleichtert über den Wechsel des Themas, erklärte Rebekka in kurzen aber sehr prägnanten Worten viele der Details des Altarraumes. Während der obere Altar vermeintlich für Opfergaben genutzt wurde, schien der untere hingegen eher einer für die stille Kontemplation zu sein. So war der Raum groß, einige Bänke und zerfallene Stühle standen herum, darum aber waren mehrere kleinere Räume angeschlossen, die für stille, solitäre Kontemplation gedacht schienen. Außerdem gab es noch einen Raum, der anscheinend für eine Art Taufe oder so gedacht schien.
    „Eine Taufe?“
    „Ja, das hat zumindest Meister Myxir vermutet. Meister Nefarius war sich nicht so sicher, er vermutete, dass man auch hier Opfer erbrachte.“
    „Im Wasser? Schwer vorzustellen. Generell scheint mir die Opfergabe eigentlich nicht mit dem Adanosglauben vereinbar, zumindest nicht solche Opfer, von denen du berichtet hast.“
    „Meister Myxir war deshalb auch nicht davon überzeugt, aber Meister Nefarius ließ sich davon nicht abbringen.“
    „Hmm, dann bin ich mal gespannt. Weit wird es ja nicht mehr sein, oder?“ Rebekka schüttelte den Kopf. Ihr Weg hatte sie nun schon ein Stückchen hinab geführt, wurde aber noch etwas abschüssiger. Hier möchte ich nicht hochlaufen müssen. Und dann schien der Gang eben zu werden und sich in eine große Kammer zu öffnen, die mit einem blauen Schimmer durchzogen war. Sogleich sah der Oberste Magier, was Rebekka beschrieben hatte: Hier schienen Messen abgehalten worden zu sein, der Priester hinter dem kleinen Steinaltar, die anderen Diener Adanos‘ davor auf den Bänken und Stühlen. Links und rechts derer waren auch Leuchtstreifen auf dem Boden zu finden, die dann in die einzelnen Räume drumherum zu leiten schienen. Diese Streifen waren aber nicht einfach so auf dem Boden, sie befanden sich in kleinen Rinnen, die mit kristallklarem Wasser gefüllt waren, das sich aus einem kleinen Wasserbecken aus der Mitte speiste. Ein wunderschöner Anblick. „Das… ist wirklich schön.“
    „Nicht wahr?“, kam es von Rebekka, die aufzublühen schien. „Meister Myxir war auch begeistert. Und dort hinten liegt der Raum, wo sich die beiden Meister nicht einig waren, da zwischen den beiden Statuen.“ Tinquilius folgte der jungen Adeptin hinüber zu den beiden Statuen und betrachtete diese intensiv. „Meister Myxir meinte, es wären wohl Hohepriester dieser Sekte, die hier verewigt wurden, meister Nefarius hingegen sprach von göttlichen Wesen, möglicherweise Engeln oder Dämonen.“
    Beide Gestalten hatten etwas Menschliches, sie waren aber zugleich auch auf eine gewisse Art und Weise… gruselig. „Beides möglich, mir gefallen sie auf jeden Fall nicht.“
    Dann traten sie in den hinteren Raum ein. Auch hier war niemand zu finden, nur das bläulich schimmernde Licht, dass in ein Becken geleitet wurde, welches in der Mitte eine Erhebung hatte, auf der gut und gerne ein Mensch passte. Gleichzeitig war aber in der Mitte eine goldene Schale eingelassen, von der aus kleine Rinnsale zum Rand führten.
    „Ich sehe, wieso Nefarius es für einen Opferraum hält, kann mir aber auch gut vorstellen, dass hier getauft wurde. Das Wasser soll ja nicht verloren gehen, sondern nach dem Kontakt mit dem Kopf oder Körper wieder in das Becken fließen. Schwierig. Es beunruhigt mich aber schon.“ Er schaute sich och einmal kurz um, sah aber nichts, was ihm weiterhelfen konnte. „Dann lass uns einmal die anderen Räume absuchen, vielleicht hat sich dort ja jemand versteckt. Und wenn nicht, dann müssen wir zu Askala und Eliam gehen.“
    Und so machten sich die beiden an die Durchsuchung der anderen Räume. Auch wenn ihnen nichts und niemand begegnete, so hatte der Oberste Magier doch die ganze Zeit über ein mulmiges Gefühl. Eine Macht lag hier in der Luft, die ihm gar nicht gefiel.
    „Wir scheinen Pech oder Glück zu haben, bislang niemanden getroffen zu haben. Was hältst du davon, dass wir hoch gehen zu Askala und Eliam?“
    „Ja, sehr gerne. Vielleicht haben die ja wen gefunden?“
    Wir können es nur hoffen. Adanos steh uns bei!

  3. View Forum Posts #243 Reply With Quote
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    Sie waren fast genauso schnell wieder im Aufenthaltsraum wie sie auch hinunter in den unteren Altar gebraucht hatten. Auf dem Weg war ihnen erneut nichts und niemand begegnet, sie hatten auch nichts gehört. Dieser Teil des Tempels schien wirklich komplett frei von Schemen oder Skeletten zu sein, auch wenn der Oberste Magier nun auch hier sich der komischen, düsteren Magie bewusst war, die hier überall in der Luft, ja auch in den Gemäuern hing. Jetzt wusste er auch, was ihn von Anfang an gestört hatte. Woher sie aber kam? Dies war der Tempel von Adanosanhängern, hier sollte es solch eine Magie nicht geben. Ja, es war zwar eine Sekte, aber konnte eine Adanossekte so anders sein als die restlichen Strömungen, die an den Gott des Gleichgewichts glaubten?
    „Ich glaube, ich hörte etwas“, riss ihn Rebekka aus seinen Gedanken. Und sogleich hörte3 er es auch. Es war das aufeinanderprallen von zwei Gegenständen, vermeintlich Holz auf… Knochen? „Es kommt vom oberen Altar, oder?“
    Sofort sammelte er seine magische Kraft, die seine Hände bläulich schimmern ließ, und machte sich mit Rebekka auf den Weg hinauf in den oberen Altarraum. Und die Geräusche schienen wirklich von dort zu stammen, denn sie wurden lauter und lauter. Als sie den gewundenen Aufgang hinauf liefen, konnten sie auch schon die ersten Lichtblitze sehen, Anzeichen für den Einsatz von Magie, zugleich auch die unmissverständlichen Geräusche eines physischen Kampfes.
    „Halte dich bereit, aber gib auch auf dich Acht! Wenn es zu viele sind, halte dich raus und flieh nötigenfalls“, rief er Rebekka noch zu bevor sie um die letzte Biegung bogen und sogleich in einem Wirrwarr aus Kämpfern landeten. Tinquilius entließ seine erste Eislanze, die ein menschliches Skelett in den Rücken traf und zu Boden warf, und erschuf sogleich die nächste, die ein weiteres Skelett in der Hüfte traf und dies eexplodieren ließ. Auch dieses Skelett ging zu Boden. Nun war Tinquilius aber schlau genug, auch die beiden am Boden liegenden Skelette komplett zu neutralisieren mit weiteren Eisgeschossen. Die beiden Adeptinnen, die sich gegen diese Skelette gewandt hatten, schauten ihn verwundert an. „Los, weiter, Askala und Eliam brauchen Hilfe!“ Beide nickten und wandten sich dann um zu den weiteren Skeletten. Auf den ersten Blick sah er noch drei weitere menschliche Skelette, von denen zwei versuchten Eliam auszuschalten, während das dritte sich Askala zugewandt hatte. Diese aber schien nicht direkt mit dem Skelett zu interagieren, schleuderte stattdessen Geschosse in eine andere Richtung. Wieso das nur? Während er näher heranlief und ein weiteres Geschoss erschuf, deutete er den beiden Adeptinnen an, Eliam zu helfen, während er Rebekka bei sich behielt. Die junge Adeptin sandte eine ein Eisgeschoss in das Skelett, das Askala gerade einen Hieb verpassen wollte, dem diese aber ausweichen konnte, und wandte sich nach dem Treffer dann Rebekka und ihm zu. Auch Tinquilius‘ Eislanze flog zum Skelett, traf jedoch nur dessen hochgezogenen Schild. Und dann sah Tinquilius, was Askala beschäftigte: ein Schemen, der nur wenige Meter entfernt dunkle Geschosse formte und der Magierin entgegenwarf. Diese feuerte noch ein Eisgeschoss diesem entgegen, erschuf dann ein Schild.

    „Wir müssen das Skelett ausschalten, damit wir gegen den Schemen helfen können.“ Die junge Adeptin neben ihm nickte und lief mit einem Mal nach rechts weg. „Was…?“, begann er zu fragen, kam jedoch nicht weiter, da ein Eisgeschoss der Adeptin das Skelett zur Seite ausweichen sah, dann lief es mit erhobenem Schwert auf sie zu. Tinquilius erkannte sofort seine Chance und schleuderte eine Eislanze in die Seite des Skeletts, dass eine weitere in dessen Rücken. Das Skelett wollte sich noch umdrehen, wurde dann aber von einem weiteren Eisgeschoss getroffen und fiel in sich zusammen. „Gute Taktik“, rief er Rebekka zu, die sichtlich erschöpft war. „Halt dich zurück oder hilf den anderen dreien, ich kümmere mich um den Schemen.“
    Und dies tat er auch. Schnellen Schrittes und mit Händen nach vorne gestreckt begab er sich näher an Askala heran, die nun nicht mehr stand, sondern hinter ihrem Schild kniete und abgemüht aussah. Sogleich formten sich viele kleine Eiskristalle in seiner Hand, auch wenn er bereits spürte, dass auch seine Kraft endlich war und er allmählich an seinen Reserven gehen musste. Den Zauber vollendete er aber trotzdem und schickte eine Wand aus Eiskristallen dem Schemen entgegen. Dieser hatte Tinquilius bereits gesehen und war dabei mehrere dunkle Geschosse seiner Magie entgegenzuschleudern. Diese neutralisierten viele der Eiskristalle, jedoch nicht alle, sodass ein paar das Geisterwesen trafen. Dieses schrie wutentbrannt auf und wich dann zur Seite. Tinquilius hatte jedoch bereits die nächste Wand aus Eiskristallen geschaffen und losgeschickt, nun auch selber schnaubend vor Anstrengung. Dieses Mal kamen weniger dunkle Geschosse, somit kamen mehr Eiskristalle durch und der Wutschrei wandelte sich in einen voller Schmerzen.
    „Verschwinde, Schemen, und du kommst mit dem Leben davon“, rief er dem Wesen entgegen. Dieses aber reagierte genau so, wie er es erwartet hatte: wutentbrannt und voller Schmerzen lief es nun auf ihn zu, eine dunkle Wolke aus Magie um sich formend. Was auch immer es war: Tinquilius wollte damit nicht in Berührung kommen. Deshalb vollführte er mit Schweißperlen auf der Stirn einige Gesten und kurz bevor der Schemen bei ihm war, erschien vor ihm auch schon sein Schutzschild. Der Schemen prallte mit seiner Magie darauf und vermochte nicht diesen zu durchdringen, auch wenn er Tinquilius einige Schritte nach hinten trieb. Erste Risse zeigten sich, immer mehr Schweißperlen erschienen auf seiner Stirn. Na, so hatte ich mir das aber nicht gedacht. Ich muss es irgendwie zur Seite schmeißen, damit ich einen Angriffszauber nutzen kann. Doch wie? Er streckte die Hände aus und schob langsam das Schild und damit auch den Schemen vor sich her, der in seiner alten Sprache dem Obersten Magier Schimpfwörter entgegenzuwerfen schien – zumindest nahm er das an. Doch auch wenn er das Wesen ein Stückchen nach hinten treiben kann, so konnte er doch keine Kraft aufbringen und sein Schild verlor auch immer mehr an Stärke. Gerade als er glaubte, er könnte nicht mehr, prallte erst ein Eisgeschoss, dann zwei weitere in den Rücken des Schemen. Dieser schrie auf, wollte sich noch umwenden, wurde dann aber von weiteren Eisgeschosse aus einer anderen Richtung getroffen und fiel auf die Knie. Tinquilius ließ seinen Schild fallen und formte nun auch mit letzter Kraft eine Eislanze, die er dann mitten in das sich windende Geisterwesen schickt. Dieses heulte noch einmal auf, dann verpuffte es – und es herrschte Stille.
    Alle atmeten sie auf, auch die anderen, die die Skelette besiegt hatten und deshalb in den Kampf gegen den Schemen hatten eingreifen können. „Puh, das war viel“, meinte Tinquilius nach vorne gebeugt mit den Händen auf seine Oberschenkel gestützt. „Aber allen geht es gut?“ Er schaute auf und sah ein Nicken, sowohl von den drei Adeptinnen als auch von Eliam und Askala. „Gut, das freut mich. Aber was ist hier passiert? Wo kamen die her?“ Askala wollte anfangen, doch auch sie war nach vorne gebeugt und atmete schwer. „Lasst uns einfach alle einmal durchatmen und dann könnt ihr berichten. Gerade herrscht hier ja auf jeden Fall keine Gefahr mehr.“
    Zwei der acht vermissten Leute haben wir nun wiedergefunden, wo sind aber Myxir und Nefarius? Und die Verwundeten?

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    Shakuras hörte Francoise aufmerksam zu und bedankte sich bei seiner Gastgeberin für den Tee. Dann zauberte sie den Seelenbrand aus der Vitrine.
    "Das wäre es.", murmelte er gedankenverloren bei und betrachtete die Rune auf dem Tisch wie einen geheimnisvollen Schatz. Vorsichtig streckte er die Finger nach ihr aus, nicht ohne zu Fragen. "Darf ich?" Sie nickte und Shakuras nahm den grauen Stein, der an Farbe verloren hatte, auf. Behutsam hielt er die Rune in der Hand, strich mit den Fingern fast liebkosend über die Maserungen des Steins und folgte den eingebrannten Gravuren zum Sinnbild vom Seelenbrand. Jede Rune war ein Unikat und bei manchen ließ es sich von ihrem Zustand und der Qualität auf den Wert und Charakter des Trägers und Wirker schließen. Diese hier sah nach einer jüngeren Generation aus, das schloss er aus dem verwendeten Stein. Sie war auch kaum abgenutzt und gebraucht, eher gepflegt und nochmals rein gehalten. Die Seelenbrandrune war damals aufgrund ihrer Intensität und Gefährlichkeit nur in den höchsten Feuermagiekreisen erlernbar gewesen. Eine schöne Erinnerung und Andacht vergangener Zeiten, die Francoise da hatte. Er selbst hatte seine als auch vieles andere noch im Minentaltempel, gut versteckt hinter geheimen Mechanismen, die die unbekannten Gängen des Innoshauses freilegten und verschlossen vor fremder Hand durch Magie. Er spielte schon länger mit dem Gedanken, den Tempel aufzusuchen und sich seiner Habe zu bemächtigen. Sein Herz sehnte sich danach wieder den sakralen Stab der Erleuchtung in der Nähe zu wissen. Der Alte seufzte. Und legte den Stein wieder vorsichtig ab.

    "Ein ganz wunderbares Geschenk aus älteren Tagen, das Ihr hier habt und pflegt, Oberste. Die Zauberrune Seelenbrand entstand noch aus meiner Zeit, in der ich höhere Positionen und Mitbestimmungen in der Kirche und im Kloster ausübte. Die Erforschung und Wiedererschaffung mitsamt ihrer benötigten Ingredienzien der Rune war die Antwort auf das Erstarken böswilliger Naturen auf der Insel Khorinis. Ihre Macht sollte im Kleinen wie im Großen wirken und die Spreu vom Weizen trennen. Ich erinnere mich, dass auch vorzugsweise die Inquisitoren von ihr Gebrauch gemacht haben. Der Seelenbrand entdeckt und entzündet die im Kern eines jeden Wesen liegenden Mali und bereitet ihnen Schmerzen. Im Kleinen wie im Großen. Der, der ohne Sünde vor Innos ist, hatte nichts zu befürchten. Andere und Orks und Widernatürliches umso mehr." Er nahm einen Schluck heißen Tees und es schien ihm zu munden. "Eine Rune, die großes Verantwortungsbewusstsein abverlangt."

    "Habt Ihr schon einmal versucht sie wiederzuerwecken? Ihre magische Signatur, die dem Stein aufgelegt ist, wiederzufinden, loszulösen und in der Astralen neu hervorzurufen?"

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    Es dauerte einige Minuten, bis Tinquilius und die anderen der immer größer werdenden Gruppe sich einigermaßen beruhigt hatten, wieder von ihrem Kampfmodus heruntergekommen waren und somit das Gespräch suchen konnten. Tinquilius und Rebekka waren zwar erst später dazu gekommen und man sollte meinen, dass sie deshalb weniger außer Atem und Kraft waren, doch Tinquilius hatte sich in der ganzen Zeit hier im Tempel und auch vor diesem nicht so erschöpft gefühlt wie jetzt.
    „Es freut mich zunächst, dass wir euch beiden gefunden haben. Damit geht die Zahl der Vermissten immer weiter zurück. Nun fehlen nur noch Myxir, Nefarius, eine Adeptin, eine Novizin und zwei Novizen, richtig?“ Die beiden frisch dazugekommenen Adeptinnen nickten. „Wo kommt ihr denn her und was ist hier geschehen?“
    Kurz erklärte eine der beiden, mit Ergänzungen der anderen, wie sie auch beim Ritual dabei gewesen waren und zusammen mit Meister Myxir und Meister Nefarius und den anderen geflohen waren. Sie waren gemeinsam gen Grotte geflohen, da sie dort Sicherheit finden konnten. „Es gibt dort eine kleine Erhebung im Wasser, zu der man leicht hinkommt und die man gut verteidigen kann. Außerdem scheint dort ein größeres Tunnelsystem zu bestehen, das wollte Meister Nefarius nutzen.“ Doch kurz bevor sie angekommen waren, griffen ein paar Schemen sie aus einem Seitengang an und sie wurden von den anderen getrennt. Sie konnten sich zunächst verstecken, flohen dann hier hinauf. „Vermutlich sind zwei der drei Verwundeten aber bei dem Angriff gestorben“, mutmaßte eine der beiden.
    Der Oberste Magier schüttelte betrübt den Kopf. „Das ist sehr traurig zu hören. Möge Adanos ihre Seele wohl aufnehmen.“ Für einen kurzen Moment schwiegen sie alle, dann wandte er sich an Askala. „Und was geschah dann hier?“
    „Eliam und kamen hier im Oberen Altar an und wollten uns dem hinteren Raum zuwenden, als der Schemen mitten aus dem dunklen Becken dort in der Mitte auftauchte, kurz darauf auch dann die Skelette. Adanos sei Dank kamen die beiden aus dem hinteren Raum dazu, sonst wäre es um uns geschehen gewesen, bevor ihr beiden überhaupt hier aufgetaucht wäret.“
    „Er ließ seinen Blick daraufhin durch den Raum schweifen, der größer war als der Untere Altarraum, dafür ging aber nur eine Tür ab. Die Lichter an den Wänden hier strahlten matter, erhellten den Raum kaum. Dazu dieses Becken dunklen Wassers und der eindeutig blutüberströmte Altar, der zwar die Zeichen Adanos‘ aufnahm, der zugleich aber auch weitere Zeichen hatte, die Tinquilius eher an diejenigen erinnerte, die er im Sumpflager vor all so vielen Jahren gesehen hatte. Komisch, wie kommen die hierher? Gibt es da eine Verbindung?
    „Gruselig, oder?“, kam es von Askala, die seinem Blick gefolgt war. „Wie können dies Adanosdiener gewesen sein?“
    „Ich weiß es auch nicht.“ Er wandte sich wieder den anderen zu. „Aber gut, dass wir es soweit geschafft haben. Damit wären wir hier durch und müssten zur Grotte hinunter. Können sich Myxir und Nefarius sowie die anderen dort halten, was meint ihr?“
    Die beiden Adeptinnen schauten sich an, dann zuckten sie vorsichtig mit den Schultern. Auch Eliam schien unsicher, lediglich Rebekka nickte. „Die Grotte erschien mir als gut zu verteidigen. Ich denke, dass sie es geschafft haben sollten.“
    „Gut, gut.“ Er atmete tief ein und aus. „Dann lasst uns noch einen kurzen Moment ausruhen und uns etwas stärken, bevor wir zur Grotte aufbrechen. Ich denke, wir können die kleine Verschnaufpause all gut gebrauchen. Außerdem sind wir ansonsten so oder so zu spät. Adanos wird aber schon über seine treuen Diener gewacht haben, da bin ich mir sicher.“

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    Während sie sich alle einen Moment erholten, schaute der Oberste Magier sich in dem Oberen Tempel etwas genauer um. Zwar waren Myxor und Nefarius nicht hier, doch die komische Magie, die er hier spürte, und die Tatsache, dass der Schemen aus dem Becken mit schwarzem Wasser gestiegen war, ließen ihm keine Ruhe. Irgendetwas war gewaltig faul hier. Vielleicht hätte ich doch noch einige Zeit in der Bibliothek hier verbringen sollen, um mehr über diese Sekte hier zu erfahren? Besonders ihre Riten und Praktiken scheinen mir so ganz anders zu sein als bei all den anderen Adanoskulten, die ich bislang kennenlernen durfte. Selbst in Jharkendar, einer der eher ungewöhnlichsten Adanosreligionen, wurde nicht so etwas praktiziert wie hier. Selbst in den verlassenen Tempeln dort herrschten nicht eine solch komische Magie. Sie erinnert mich wirklich mehr an das Sumpflager. Damals war ich aber noch zu unerfahren, meine Erinnerungen sind also möglicherweise eingetrübt durch spätere Erfahrungen oder Wunschdenken.
    „Ich glaube, wir sind alle bereit“, kam es von Askala, die an den Obersten Magier herangetreten war. „Aber du scheinst mir noch nicht wieder bereit zu sein?“ Auch sie schaute in das Becken mit dem schwarzen Wasser. „Es ist schon komisch, oder? Ich habe noch nie so dunkles Wasser gesehen, dass zugleich aber nicht faulig riecht.“
    2Ah ja, genau das ist es, was mich die ganze Zeit gestört hat“, meinte Tinquilius sogleich. „Es riecht nicht. Generell riecht es hier nicht, oder?“ Askala nahm eine Nase voll Luft und schüttelte dann den Kopf. „Es muss ja nicht nach Muff riechen, nach abgestandener Luft, nach Magieeinsatz und nach abgestandenem Wasser sollte es schon riechen. Wieso tut es das nicht?“
    „Magie?“
    „Ja, nur was für eine Magie und wieso sollte sie das unterdrücken? Was ist der Grund dahinter?“ Er hielt kurz inne und dachte kurz darüber nach, das Wasser zu berühren, doch die Vorstellung missbehagte ihm. „Ich werde aus dem ganzen hier noch nicht schlau. Ich habe bereits mehrere alte Tempelanlagen und Höhlen hier in Varant oder auf Khorinis geöffnet und betreten, mich mit Geistern, Magie und Monstern auseinandersetzen müssen, doch niemals missfiel mir eine Situation so wie diese.“
    „Ich kann nicht behaupten, so viel Erfahrung zu haben wie du, doch auch ich fühle mich hier unwohl. Rebekka hat etwas Ähnliches gesagt, als ich gerade mit ihr sprach. Sie fühlt sich bereits seit dem Ritual unwohl.“
    „Ich wüsste zu gerne, was es damit auf sich hatte. Weiß hier jemand mehr?“
    Askala schüttelte mit dem Kopf. „Es sind alles nur Adepten und Adeptinnen, die haben nur wenig von den Plänen erfahren.“
    „Natürlich. Es war ja auch nicht so relevant und wenn zwei Ratsmitglieder mit Jahrzehnten an Erfahrung da sind, reicht das, wenn die alles wissen. Ich hoffe nur inständig, dass wir die beiden gleich finden.“
    „Oh ja. Da wir aber schon so viele gefunden haben, bin ich frohen Mutes, dass wir auch die anderen noch finden werden“, meinte Tinquilius, dann drehte er sich zu den anderen um und sagte bestimmt: „So, nun weiter mit uns! Wir müssen Myxir, Nefarius und die anderen finden.“
    Und so setzte sich die Gruppe, die mittlerweile aus sechs Mitgliedern und Mitgliederinnen bestand, in Bewegung. Sie waren allesamt nicht mehr ganz frisch, hatten zu viele Kämpfe hier erlebt und zu viel Stress abbekommen, doch er sah in allen Gesichtern eine Entschlossenheit, wie er sie nur wünschen konnte. Ja, sie waren erschöpft, trotz der kleinen Verschnaufpause, aber sie waren auch Diener Adanos‘ und hatten eine Mission. Dennoch hetzten sie nicht. Tinquilius und Eliam gingen voraus, dahinter die beiden frisch gefundenen Adeptinnen und Rebekka und Askala bildeten den Schluss. Sie waren nun eine schlagkräftige Gruppe, sechs Magieanwender und -anwenderinnen, Vorsicht war aber dennoch geboten. Bis zum Aufenthaltsraum aber, den sie nach einiger Zeit erreichten, war ihnen erneut nichts und niemand begegnet. Es blieb still, es blieb ruhig. Kein Geräusch drang an ihre Ohren, kein Licht flackerte oder brachte neue Erkenntnisse, weshalb die Gruppe nach einer kurzen Pause in dem großen Aufenthaltsraum sich auf den Weg gen Grotte machte, nun aber noch vorsichtiger als zuvor schon, mussten sie doch jederzeit mit einem Angriff rechnen.
    „Und ihr sagtet, dass da welche aus einer Seitenhöhle kamen?“ Die Adeptinnen nickten. „Was war besonders an dieser?“
    „Nicht viel. Es gab auch hier ein kleines Becken, künstlich erschaffen, dessen Wasser schwarz war.“
    „Schwarzes Wasser? Aber die restliche Grotte später führt normal gefärbtes Wasser?“
    „Ja, soweit ich mich erinnern kann.“
    Tinquilius ahnte Böses, hatte nun aber auch einen Plan. „Sagt mir kurz vor dem Höhleneingang Bescheid, ich habe eine Idee, wie wir mit den Schemen umgehen können.“
    Es ging weiter und weiter hinab hin zur Grotte. Die Wände, die zuvor noch stark bearbeitet waren, wurden rauer und natürlicher, so als habe man hier kaum arbeiten müssen, um die unterirdische Grotte zu finden. Im Gegensatz zu den Altarräumen war es hier aber feuchter, es lag ein Geruch von Moos und Algen in der Luft. Dies scheint mir tatsächlich natürlicher. Hoffentlich bleibt es so. Kurz darauf gaben ihm die Adeptinnen Bescheid. Sogleich schloss er für einen Moment die Augen und sammelte seine Magie. Die Hände erstrahlten blau, eine feine Eisschicht bildete sich auf seiner Haut und kleine Eiskristalle begannen sich um seine Finger zu bilden. Und dann sah er auch schon den Eingang. Auch hier war zunächst nichts zu sehen, erst als sie näher kamen, konnte man das schwarze Becken erkennen, dessen Wasser nicht, wie in den Altarräumen, komplett still war, sondern leichte Wellenbewegungen vollzog, so als wäre etwas unterhalb der Wasseroberfläche.
    „Askala, wenn du mir kurz den Rücken freihalten könntest?“
    Die junge Magierin kam nach vorne und sammelte ebenfalls ihre Kräfte. Kurz atmete er noch einmal tief durch, dann schritt er direkt in den Eingang der Höhle und entsandte seine Magie – keine Sekunde zu früh, wie das Brodeln des schwarzen Wassers klarmachte. Doch sein Zauber wirkte. Zwar versuchte ein Schemen aus dem Wasser aufzusteigen, doch Tinquilius‘ Eiseskälte erfasste das Gewässer sogleich und ließ es binnen wenige Sekunden komplett zu gefrieren. Kurz bevor dies geschehen war, hörte er noch einen verzweifelten Ruf des Schemens oder der Schemen, dann war die Eisdecke dicht und die Gefahr gebannt. Einen Moment schien das Wasser noch zu brodeln und Tinquilius pumpte weiter Magie in den Zauber, dann hörte es auf. Nun bleibt eine Frage offen: sind die Schemen in diesen Becken gefangen oder können sie zwischen diesen reisen? Sind wir also vorerst sicher oder kommen bald mehr?
    Er ließ die Magie verebben, das Eis blieb aber natürlich bestehen und konnte bei den kühlen Temperaturen hier unten hoffentlich auch noch eine Weile durchhalten. Etwas erschöpft keuchte er kurz, dann konnte er sich wieder fangen und schaute in die Runde. „Wir sollten nun etwas Ruhe vor den Schemen haben, bleibt aber wachsam!“
    Und dann ging es auch schon weiter. Wo Myxir und die anderen wohl sind? Hat Adanos auf sie Acht gegeben?

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    Voran und immer weiter voran ging es für die kleine Gruppe, während der Gang immer natürlicher und dunkler wurde. Die Lichtstreifen an den Wänden wurden seltener und seltener, sie hörten aber nicht ganz auf, weshalb sie auch ohne eigene Lichtzauber vorankamen. Das war dem Obersten Magier recht, konnten sie so doch etwas weniger auffällig zur Grotte gelangen, denn niemand wusste, ob dort nicht noch Schemen und Skelette auf sie warten würden. Generell wussten sie wenig über alles hier, auch wenn sich aus den bisher gefundenen Puzzle-Teilen ein immer klareres Bild ergab, wieso man hier immer wieder von einer Sekte gesprochen hatte, die ganz klar getrennt war von den anderen varantinischen Adanoskulten, von denen sich die meisten schließlich auch zu einer Religion verbunden hatten.
    Aber was hatten diese Symbole zu bedeuten, die ich oben im Oberen Altarraum gesehen habe? Und auch unten im Unteren Altarraum diese Statuen. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich gesagt, dass es sich dabei um den Schläfer oder eine ähnliche Gottheit gehandelt haben muss. Aber war das möglich?
    Sie bogen gerade um eine Ecke ab, als er einen entsetzten Seufzer von sich ließ, andere folgten diesem auch von den restlichen Teilnehmern: vor ihnen lagen die Leichname dreier Brüder und Schwestern ihres Glaubens. Sogleich trat Tinquilius an sie heran und schaute ihre Körper genauer an, in ihre Gesichter und auf ihre Verwundungen. Eine war ihrer Robe nach eine Adeptin, die anderen beiden eindeutig Novizen.
    „Sie haben es also nicht geschafft,“, meinte eine der Adeptinnen, die sie im Oberen Altarraum gefunden hatten. „Ich hatte es ja schon fast geahnt.“
    „Vermutet hatte ich es auch nach euer beiden Beschreibungen der Geschehnisse, aber es bestürzt mich trotzdem. Drei so junge Gläubige liegen einfach tot hier herum.“ Er schüttelte den Kopf und stand wieder auf. „Ich hoffe wenigstens, dass die anderen drei es besser überstanden haben und noch leben. Lasst sie uns auf die Seite und auf ihre Rücken legen, ihre Hände gefaltet auf ihren Oberkörpern.“
    Sogleich machten sich die sechs daran und waren binnen kurzer Zeit auch schon wieder auf dem Weg. Trauerworte, Gebete und dergleichen würden sie später sprechen, wenn die Lage klarer war, wenn das Chaos, das hier herrschte beseitigt war.
    „Da vorne ist mehr Licht“, kam es von plötzlich von Rebecca und riss ihn aus seinen Gedanken, als sie vor ihnen eine Gabelung sahen, von der aus rei Gänge abgingen. „Es strahlt viel heller und intensiver, fast weißlich.“
    Tinquilius schaute in die Richtung, wohin die Adeptin deutete, und nickte dann. Ja, es wirkte tatsächlich wie ein weißes Licht. „Haltet euch bereit, wir wissen nicht, von wem es stammt. Ist dies auch der Tunnel, der schlussendlich zur Grotte führt?“ Die Adeptin neben ihm nickte. „Dann lasst mich vorgehen, Eliam an meine Seite und ihr anderen dann dahinter. Askala, du bildest den Schluss, falls wir von hinten angegriffen werden sollten.“
    Alle nickten sie, dann machten sie sich vorsichtig auf den Weg in den Gang, der mit neuem Licht zu erstrahlen schien. Dieses blieb zunächst stationär, wurde nur minimal heller, weil sie näherkamen. Dann aber bewegte es sich plötzlich. Sogleich hob Tinquilius seine rechte Hand und die anderen blieben stehen. Eliam streckte seinen Kampfstab aus, Tinquilius‘ Hände erstrahlten in tiefem Blau. Das weiße Licht bewegte sich weiter, schien gar ein Stückchen näher zu kommen. Während sich kleine Eiskristalle in den Händen des Obersten Magiers bildeten, schritten Eliam und er langsam weiter.
    „Weicht von uns, Schemen!“, rief der Oberste Magier, „und nehme eure Skelettschergen mit euch!“ Das Licht blieb plötzlich stehen, zunächst aber keine Antwort. „Glaubt nicht, dass wir uns nicht zur Wehr setzen können, zwei eurer Kollegen können euch bereits nichts mehr berichten.“
    „Tinquilius?“, kam es von einer älteren Stimme, die der Oberste Magier sogleich erkannte. Kurz darauf trat auch das Licht näher an sie heran und er erkannte, dass es sich dabei um eine Lichtkugel handelte, die von einem älteren Magier gewirkt wurde. „Tinquilius? Bist du es wirklich?“
    Der Oberste Magier ließ seine Hand etwas sinken, seine Magie verebben. Der Mann, der da gerade einen Lichtzauber wirkte, war niemand anderes als der vermisste Myxir. „Oh Myxir, ich bin so froh dich zu sehen!“, rief er und trat sogleich auf den Ratsmagier zu, um ihn in seine Arme zu schließen. „Ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet, nachdem ich die Leichen vorne gesehen habe. Aber du bist wohlauf?“
    Der andere nickte mit einem breiten Lächeln. „Nefarius und Esmé sind es beide, sie sind weiter hinten bei der Grotte. Und ich war gerade auf einem kurzen Wachgang um zu schauen, ob die Schemen wieder aufgetaucht sind. Aber…“, er schwieg einen Moment und schaute den Obersten Magier voller Überraschung an. „Aber was machst du hier? Wieso bist du nicht auf Argaan?“
    „Ich bin hier um euch zu retten. Nachdem ihr euch nicht mehr gemeldet habt, haben wir beschlossen nach euch zu schauen und ich bin mit einigen aufgebrochen.“
    „Hier sind mehr?“ Sogleich ließ Tinquilius die anderen nachkommen, die Myxir allesamt herzlich begrüßte. Vor allem Eliam, Rebekka und die beiden Adeptinnen, Aaliyah und Ayla, bei denen er nicht gewusst hatte, ob sie noch lebten. „Es freut mich sehr euch alle zu sehen! Nefarius und Esmé werden mindestens ebenso erfreut sein! Wir hätten nicht mehr gedacht, dass sonst noch jemand hier lebt und mit einer Rettungsaktion hatten wir eh nicht gerechnet. Aber was ist mit den anderen geschehen?“
    „Wir haben ein paar nach draußen geschickt, es scheint also nur die drei vorhin im Gang und den Nomaden Japhet erwischt zu haben. Möge Adanos sie wohl bei sich aufnehmen. Draußen auf dem Plateau sind noch weitere, mittlerweile müssten es acht sein, also eine stattliche Zahl mit der unsrigen zusammen.“ Er hielt kurz inne vor Freude, Myxir endlich gefunden zu haben. „Aber lass uns zu Nefarius gehen. Ihr müsst berichten, was hier geschehen ist, was es mit dem Ritual auf sich hat und wir müssen dringend besprechen, was wir nun machen.“
    Der alte Magier nickte. „Und du musst erzählen, was dich nach Varant treibt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man nach dir geschickt hat.“
    „Nein, Nein, keine Sorge. Es hat andere Gründe, persönliche Gründe, für die ich deine Hilfe brauche. Aber lass uns das später besprechen. Nun auf zu Nefarius und Esmé!“
    Sie hatten tatsächlich nun alle Vermissten gefunden. Was sollte aber nun geschehen? Sie mussten hier wieder heraus, aber solange der Sturm wütete, war eine Entkommen unmöglich. Und konnten sie die geweckten Schemen wirklich einfach hier sich selbst überlassen? Andere konnten gefährdet sein durch sie.

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