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  1. #141 Reply With Quote
    Abenteurer
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    Quote Originally Posted by Bisasam View Post
    Ein großes Problem der elder scrolls Reihe ist, dass sie Religion nicht gut rüberbringt.
    In gothic war das anders. Es gab ein Kloster mit Anhängern und innos war allgegenwärtig. Predigten, Einfluss auf die Dialoge usw. Gabs auch.
    Vielleicht sollte das Götterspektrum auch aufgeteilt werden und in jeder Stadt/provinz ist dann ein gott besonders präsent, der auch einfluss auf Dialoge hat. "Oh, innos. Was für ein Tag." "Bei maras gnade, nein." Oder "julianos hat mir einen ertragreichen Tag geschenkt." Um mal generische Beispiele zu nennen. So könnte man auch eine Handelsstadt (julianos), eine künstlerstadt (dibella), eine Genesungseinrichtung (mara) usw. Machen, welche den hauptaspekt einer gottheit hervorhebt und LEBT.
    Vielem stimme ich zu, aber ich finde eigentlich, dass die Götter bzw. die Religionen und Weltbilder in Skyrim ziemlich präsent sind. Mara, Dibella usw. werden sehr häufig erwähnt, auch mal in schlichten Redewendungen, die Leute kriegen sich vielerorts wegen unterschiedlicher religiöser Ideale in die Haare, der ganze Bürgerkrieg beruht darauf, dass die Nord einen bestimmten Gott nicht mehr öffentlich anbeten sollen, um einen Friedensvertrag nicht zu gefährden. Seitdem ich den Unofficial Patch installiert habe, schreit auch der religiöse Fanatiker in Weißlauf seine Tiraden in die Welt, wie er es tun sollte, vorher war der gute Mann irgendwie buggy und hat stoisch geschwiegen (war nicht unbedingt unwillkommen).
    Aber ja, definitiv sollten einem die Quests nicht mehr so ins Gesicht gedrückt werden. Besonders schlimm ist es mit den Daedra-Quests in Skyrim, man kann sich kaum dagegen wehren. Dieser Wächter Stendarrs in Markarth zwingt mir jedes zweite Mal einen Dialog mit ihm auf, wenn ich an ihm vorbeigehe, weil das Spiel möchte, dass ich mit ihm in das verfluchte Haus gehe und ihn dann dort töten muss. Da ich weiß, wie müllig die damit zusammenhängende Quest ist (nur ein einziger möglicher Lösungsweg), will ich aber nicht und muss immer wieder durch diesen Dialog durchklicken, sobald ich in die räumliche Nähe des Questgebers gerate, aufdringlicher geht es nicht.
    J'Rasha is offline
  2. #142 Reply With Quote
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    Das ist natürlich auch eine Gratwanderung. Die Möglichkeit, Quests abzulehnen, wäre OK (wobei ich persönlich auch kein Problem damit habe, Quest im Tagebuch zu ignorieren, die ich nicht mag oder die gerade nicht zu meinem aktuellen Charakter passen. Wenn man gar nicht erst angesprochen würde, würde man aber in meinen Augen zu viel verpassen. Und auch wenn davon einiges Generisch ist und nur dafür da ist, XP zu sammeln und Zeit zu schinden...solange es einigermaßen verpackt wird Man möchte so ein Spiel ja auch nicht in 20 Stunden durch haben.

    Ansonsten spricht Bisasam ja vieles Richtige an und ein großer Teil davon wird ja auch seit langem kritisiert.
    DocHoliday is offline
  3. #143 Reply With Quote
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    Man sollte aber vielleicht nicht mehrmals vom selben Charakter auf 'seine' Quest angesprochen werden - besonders nicht so wie bei diesem Wächter Stendarrs, der den Spieler sogar in einen handfesten Dialog zwingt. Da frage ich mich wieder, was die Entwickler geraucht haben, um nicht zu bemerken, dass hier eine Kontrolle fehlt, ob der Dialog schon einmal (zehnmal..) geführt wurde. Genauso, wie es mich stark wundert, dass offenbar niemand die Notwendigkeit sah, den Charakteren einen Timer zu verpassen, damit sie ihre Random-Sprüche nicht im 5-Sekunden-Takt ablassen, falls der Spieler sich in 2-3 Meter Abstand aufhält. Den Alchemieladen in Weißlauf verlasse ich immer gerne sehr rasch. Es ist ein bisschen zum Fremdschämen, wenn man ein Spiel im Prinzip sehr mag und in Videos mitkriegt, wie der jeweilige Spieler verständlicherweise nur noch genervt ist von den immer gleichen Sprüchen, die ihm Charakter X ins Ohr pupst. Die Tochter von der Gemüseverkäuferin in Weißlauf hat genau zwei solche Texte, die kann man nach kurzer Zeit mitsingen. Wenn ich in Farengars Arbeitszimmer bin, um Tränke zu brauen, bekomme ich ein "Oh, und ich dachte, ihr wärt schon auf dem Weg zum Ödsturzhügelgrab" zu hören - gehe ich drei Schritte in eine andere Ecke des Raums und dann wieder zurück, kriege ich das noch einmal zu hören. Eigentlich kann ich mir schwer vorstellen, dass Bethesda sich das im nächsten Elder Scrolls noch einmal leistet, aber ich hätte so was auch bei einem Spiel von 2011 nicht wirklich erwartet, um ehrlich zu sein.
    J'Rasha is offline
  4. #144 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by J'Rasha View Post
    ..........
    Dieser Wächter Stendarrs in Markarth zwingt mir jedes zweite Mal einen Dialog mit ihm auf, wenn ich an ihm vorbeigehe, weil das Spiel möchte, dass ich mit ihm in das verfluchte Haus gehe und ihn dann dort töten muss. Da ich weiß, wie müllig die damit zusammenhängende Quest ist (nur ein einziger möglicher Lösungsweg), will ich aber nicht und muss immer wieder durch diesen Dialog durchklicken, sobald ich in die räumliche Nähe des Questgebers gerate, aufdringlicher geht es nicht.
    Diesem Wächter sage ich, dass er schonmal vorgehen soll... Der wartet dann ewig dort.
    Da gibt es noch einige dieser Daedra-Quests, die ich nur einmal gespielt habe.
    Einige sind ziemlich eklich.
    Schnurz is offline Last edited by Schnurz; 16.05.2020 at 19:23.
  5. #145 Reply With Quote
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    Also die Abneigung gegenüber der Deadra Aufgaben verstehe ich nicht, ich mache immer alle. Für mich die lohnenswertesten irgendwie. Fühle mich danach immer sehr mächtig, so als Champion
    GothicJaeger is offline
  6. #146 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by GothicJaeger View Post
    Also die Abneigung gegenüber der Deadra Aufgaben verstehe ich nicht, ich mache immer alle. Für mich die lohnenswertesten irgendwie. Fühle mich danach immer sehr mächtig, so als Champion
    Weil du von Molag Bal benutzt wurdest? Den hässlichen Streitkolben braucht man nicht, gibt genug mächtige Waffen im Spiel und für fähige Verzauberer die Möglichkeit, sich sogar was viel besseres zu basteln.
    J'Rasha is offline
  7. #147 Reply With Quote
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    Nein bei Molag Bal nicht unbedingt die Waffe, wobei ich verzaubern und alchemie meistens ignoriere. Ist mir zu aufwändig, komme mit Loot und Schmieden recht gut durch das Spiel. Bei den deadra geht es mir meistens um das Spielgefühl, so als Schlächter eines mächtigen Dämons umherzustreifen gefällt mir.
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  8. #148 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by GothicJaeger View Post
    Also die Abneigung gegenüber der Deadra Aufgaben verstehe ich nicht, ich mache immer alle. Für mich die lohnenswertesten irgendwie. Fühle mich danach immer sehr mächtig, so als Champion
    Kommt darauf an, ob man mit einem Rollenspiel-Fokus an das Spiel heran geht und wie man seinen Helden gerade interpretiert. Es gibt Ansätze, zu denen passen die Daedra-Quests, sei es weil der Charakter einfach böse sein soll oder wegen des Machtgewinns. Zu einem "guten" Helden passen die Meisten davon nicht (wobei es gerade da ja öfter auch eine Alternative gibt, die Pläne der Daedra zu durchkreuzen und ihre Anhänger zu bekämpfen).
    DocHoliday is offline
  9. #149 Reply With Quote
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    Für einen "guten" Charakter ist das Annehmen von gewissen Daedra-Prinzen halt einfach ein NoGo. Molag Bal, Boethia oder Namira. Hier muss man ja aktiv Böses tun, um an die Gegenstände zu kommen. Bei Meridia, Azura oder Peryite wägt man eher ab. Hier wählt man halt das kleinere Übel.
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  10. #150 Reply With Quote
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    Wenn man gar nicht erst angesprochen würde, würde man aber in meinen Augen zu viel verpassen.
    Da muss ich gleich Einspruch erheben. In gothic beispielsweise wird man nur auf wenige quests angesprochen und verpasst trotzdem nichts.
    Warum? Weil die Dialoge zwar da sind, aber vom Spieler initiiert werden müssen. Der npc erzählt dir erst dann von seinem problem wenn du ihn gefragt hast warum er so dumm aus der Wäsche guckt.
    Und selbst dann musst du noch mit "ok ich machs" bestätigen bevor das im questlog landet. Wobei du auch einfach den Dialog beenden könntest ohne das thema weiterzuverfolgen. Es ist diese Entscheidung, die das Gefühl gibt, die quest nicht aufs auge gedrückt zu bekommen.
    Zwar gibt es die Option "nicht interessiert" bei dem stendarr, ABER wie schon erwähnt wurde, belästigt der einen beim nächsten Mal WIEDER und WIEDER. Und das geht gar nicht.
    By the way: man kann mit der tab-taste sofort den Dialog verlassen ohne je was gesagt zu haben. Ändert am anquaken aber nichts.

    Davon abgesehen wollte ich meinem Post noch was hinzufügen:

    Ich wünsche mir intime Gildenquests zurück. Und damit meine ich nicht die angesprochenen zauberquests, sondern richtige aufstiegsquests.
    Falls TESVI in hochfels spielt, könnte man den direnniturm zum magier-hq machen und wie bei den telvanni aufstiegsquests einbauen. Da die direnni adelig sind, könnte man das prima mit politischem aufstieg verbinden. Fände das viel besser als irgendein austauschbares artefakt. Denn sein wir mal ehrlich: die akademie-hq könnte auch sonstwo spielen. Da kommt himmelsrand gar nicht wichtig vor. Und dass ancano ein thalmor ist spielt auch keine rolle. Der handelt eh aus Machtgier.
    Sowieso eignet sich das Adelssystem von hochfels hervorragend für interessante gildenquests. Wenn man dann noch konsequent ist und nur EIN Adelshaus pro Durchgang erlaubt, sind sogar schöne rivalenquests möglich wo die häuser sich gegenseitig backstabben.
    Unter der Bedingung eines 4. Neutralen wegs könnte man die Häuser auch ähnlich morrowind in die hq einbinden, sodass man den Adel einigen (oder dominieren) muss um z.b. gegen die thalmor anzukommen (oder ein alternatives erstrebenswertes ziel).

    Oh und Bethesda sollte mal zum Arzt gehen und sich den "wander-virus" entfernen lassen. LOKALE Quests Funktionieren nämlich wesentlich besser als die wo man sich nen wolf zum anderen ende der map läuft. Und mich haben lange wege zum questziel noch nie zum erkunden bewegt.

    Falls ich direnni falsch geschrieben habe, tut mir das leid. Ich schreibe aus dem kopf heraus.

    Edit: der Beitrag wird zwar immer länger, aber ich wollte mal die telvanni aus morrowind und neloth aus dragonborn loben. Als ich damals die telvanni mal durchgespielt habe, war ich positiv überrascht. Man muss im wahrsten sinne des wortes aufsteigen und seine macht demonstrieren. Als ich meinen pilz fertig hatte, war ich echt glücklich. Auch dass die telvanni den kaiserlichen kult in den keller verbannen und ungeniert Sklaven halten passte wie die Faust aufs auge. Klar hatte ich es als nicht-dunmer schwerer, aber es fühlte sich gut an. Und dass die so weit weg vom startgebiet sind, tut sein übriges um sie als Eigenbrötler und hochnäsige schnösel zu etablieren.
    Neloth war auch toll. Spannt einen für seine Zwecke ein, verbindet dank mit beleidigung und bietet mir am Ende die Mitgliedschaft im Fürstenhaus an. Klasse. Wenn DAS jetzt noch nach TESVI kommt...
    Bisasam is offline Last edited by Bisasam; 18.05.2020 at 19:24.
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