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    Veteran Avatar von Die Stadtwache
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Die Stadtwache ist offline

    Pons Pfirt, Kerkermeister, Keller der Bastion

    Feueralarm? Rupert und Pons, die gerade von späten Abendessen herunter gekommen waren um im Kerker nach dem Rechten zu sehen, erschraken und sahen sich an. Wenn es brannte und das Feuer auf die Bastion übergriff, dann mussten sie die Gefangenen in Sicherheit bringen. Oder zu mindestens eine Evakuierung vorbereiten, denn normalerweise sollte die Bastion schwer entflammbar sein.
    Ihre genagelten Stiefel donnerten über die Steine der grob gemauerten Kellergänge. Zum Kerker war es nicht weit, doch bevor sie die vergitterte Tür überhaupt erreichten kam ihnen ein junger Kerl entgegen gerannt. In seiner Hand hielt er eine Fackel und rannte beinahe ungebremst in dien Kerkermeister und seinen Untergebenen hinein.
    Rupert reagierte schnell und griff nach dem Arm des Mannes, der die Fackel hielt. »Hoppla!«, brummte er genervt, »wo wollen wir denn hin.« Der griff um den Arm verstärkte sich noch und mit der freien Hand griff er nach der Fackel.
    Erst jetzt bemerkte Pons, dass der Fremde keinen Wappenrock trug. Vielmehr rannte er in zerschlissener Zivilkleidung durch die Gegend. Pons Verwunderung stieg. Wie kam denn ein Bürger hier in die Bastion? Waren die Wachen vor der Tür im Stehen eingeschlafen?
    »Wer seid ihr und was zum Geier macht ihr hier?«
    Der jungenhafte Kerkermeister trat näher an den fremden und musterte sein Gesicht. Er sah verwirrt aus. War er auch vom Roten Wahn besessen?
    Auch Ruperts Blick verfinsterte sich, deine dichten, buschigen Brauen zogen sich bedenklich zusammen. Der alte Mann hatte wohl ähnliche Bedenken wie Pons. Bevor der verdatterte Fremde eine Antwort hervor bringen konnte, schüttelte er ihn und knurrte erneut: »Antworte Wicht, du hast hier unten gar nichts zu Suchen. Entweder lieferst du dem Kerkermeister schnell eine plausible Antwort oder du landest gleich selbst in der nächsten Zelle!«
    »Rupert, Bitte. Du machst ihm ja Angst!« Pons lachte verlegen. »Ähm, mein Name ist Pons Pfirt, ich bin der Weibel der Kerkerwache. Bitte sagt mir, was Ihr hier sucht?«

    Redlef
    Geändert von Redlef (26.07.2017 um 22:32 Uhr)

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    Drachentöter Avatar von Shakuras
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Shakuras ist offline
    "Sehr gut. Dann folgt."

    Der Name Thelyron war der letzte Punkt auf seiner Liste und mit ihm, waren sie endlich soweit.
    Shakuras hatte nach dem unzufriedenen Gespräch mit Feuermagier Kalthar viele Wege auf sich nehmen müssen.
    Er hatte mit den Meistern Ruthen, Vestos und Michael gesprochen und ihnen die Dringlichkeit seiner Aufgabe bewusst machen müssen.
    Er hatte auch mit der Zitadelle direkten Kontakt aufgenommen und angesichts der Brisanz einen vehementen Kampf um jeden Ordensbruder als Begleit ausgefochten.
    Er hatte eine Neuordnung der Novizenschaft vorgenommen, die in seiner Abwesenheit und der ihm Unterstehenden zur Verteidigung der Tempelanlage angelegt war.
    Und er hatte gebetet, für den Schutz und für den Erfolg ihres Tuns.

    Thelyron und Shakuras passierten die bewachten Eingänge des Tempelviertels und schritten geradewegs dem Bestimmungsort, am Pentagramm entgegen.
    Der Alte nahm jeden Einzelnen der Mitreisenden in prüfenden Augenschein und nickte letztlich. Es tat gut die Lehrlinge Ruthens und Vestos unter Ihnen zu sehen.
    Sie besaßen bestimmte und fachkundige Vorkenntnisse. Auch zwei Ordensbrüder der Paladine und sein treuer Gefährte Ernst aus den Reihen der Soldaten hatten ihre Stellung bezogen und würden sie begleiten bis zum Unausweichlichen. Es begann Nacht zu werden und Regen setze ein.
    Im schummrigen Licht des fein leuchtenden Pentagramms richtete Shakuras das Wort an die Dreizehn.

    "
    Brüder...

    Thorniara gehört der Heiligen Mutter Kirche. Und die Kirche, das sind wir.
    Der Drache ist besiegt, aber eine andere Bedrohung nimmt uns noch den Atem.
    Eine Bedrohung, die so giftig ist, dass sie Innos' Schöpfung irren lässt und Uns als Feste des Schöpfers erbebt.
    Der Rote Wahn - Unsere Erwählten haben ein Heilmittel gefunden, um die Armen zu erretten.
    Doch für die Heilung aller, braucht es uns.

    Wir haben einen Auftrag!
    Zur Herstellung weiteren Heilmittels fehlt es an alchemistischen Zutaten.
    Herkömmlichen wie seltenen Ingredienzien verschiedener Pflanzen, ihrer Blühten und Pilze.
    Es ist an uns die Zutaten so schnell wie möglich auszumachen, zu ernten und hierher zu bringen.
    Ich trage einen Zettel mit den Benötigten bei mir. Und Meister Ruthen hat mehrere erweiterte Abschriften hiervon angefertigt.
    Sie enthalten zudem einige Details über das Aussehen der Pflanzen und Pilze und an welchen Stellen diese bevorzugt wachsen.
    Wichtig ist, zieht die Pflanzen und Pilze im Gesamten. Packt es an der Wurzel und meidet es, die Zutat ob am Blattwerk oder Wurzel und Stiel zu beschädigen.
    Vor euren Füßen liegt geschnürtes Gepäck von Meister Michael. Decke, Proviant und Werkzeug wie eine Sichel und ein Beutel für unsere Aufgabe sollen genügen.
    Die ehrenwerten Ordensbrüder und der werte Soldat Ernst werden uns begleiten und für unseren Schutz sorgen.

    Und jetzt auf, meine Brüder.
    Gehen wir ins Umland gen Osten.
    Denn es eilt und Innos sei mit uns."

    Wie auf Geheiß setzten sich die Dreizehn in Bewegung und ließen wenig später die Mauern Thorniaras hinter sich.
    Shakuras führte die Truppe über die Wiesen und das anfängliche Gehölz. Sein beschworenes Licht leuchtete ihnen den Weg.
    Beginnen würden sie dann in den nahen Wäldern und mit den anfälligen Pilzen. Thelyron hatte unterdess die Aufgabe, die Zutatenliste laut vorzulesen.
    Einem jeden sollte ins Mark gebrandt sein was und wo sie suchen mussten.

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    Ritter Avatar von Jun
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Jun ist offline
    Jun hob den Panzerhandschuh zum Gruß der Wache am Tor. Diese hatte natürlich schon zuvor schneidigst salutiert, als die kleine Reiterschar sich genähert hatte.
    Prachtvoll wirkten sie in diesen Zeiten. Ihre Rüstungen, ihre Rösser und das Banner des Ordens der aufgehenden Sonne. Sie waren nun mehr ein Teil von hier irgendwie und dann wieder doch nicht, wenn das Banner ausgeholt wurde und die Besten unter ihnen die Stadt verließen. Es erinnerte alle in der Stadt, dass diese Paladine und Ritter dem selben Gott dienten und für diesen stritten, aber doch ihre eigene Mission hatten und nur hier waren um zu helfen, um ihr Gastrecht zu würdigen - nicht jedoch um zu dienen.
    Helfen wollten sie allerdings nun mehr in Stewark. Gerüchte waren bis in die Stadt gekommen. Grün und braun gekleidete Banditen zogen im Umnland umher und verschleppten Leute oder klauten von den Höfen. Zwar vermisste kein Bauer mit großem Grundbesitz seine Leute oder sein Hab und Gut - dafür hatten die meisten Söldner angeheuert. Doch es ging hier mehr um jene die immer Ziel von Banditen waren. Reisende, Kleinbauern, Fischer und kleine Holzfällergruppen.
    Jun wollte sich der Sache annehmen, denn was in der Stadt vor sich ging, hatte er nicht völlig nachvollziehen können und es schien, dass auch hier der Orden das Problem selbst lösen wollte. Das sie nicht zur Virgo kamen, hatte so seinen Grund und das rote Sumpfkraut war dann doch irgendwie noch eine Ursache, doch nach dem 'Massaker' das er und seine Leute im Hafenviertel verursacht hatten, war es vielleicht politisch klüger kein weiteres zu veranstalten. Jun wäre so vorgegangen. Sie waren im Krieg und entweder war man für die Sache oder dagegen. Kriegsrecht bleibt Kriegsrecht und für Milde war nicht viel Platz. Selbst wenn man dann das halbe Hafenviertel hätte abbrennen müssen und ebenso viele Unruhestifter hinrichten - wäre dies innosgerecht. Feuer reinigte Wunden und Geschwüre und als mehr sah er jene die gegen sie waren nicht an - Geschwüre.
    Doch das war nun mehr Sache des Ordens. Stewark war das Ziel und dann das Umland. Jun war froh hier raus zu kommen und seinen Männern die mit durften schien es auch zu gefallen.

    "Ein herrlicher Tag und wie es riecht - ganz anders. Nach Gras, Sonne und Bauernhöfen. Bald werden die Ernten eingefahren.", sprach Giran, als sie schon etwas weg von Thorniara waren.
    "Gewöhn dich dran. Fürchte nur, dass Adanos den Herbst einleitet, wenn wir zu lange für die Jagd brauchen. Dann wird es frischer und nässer.", entgegnete Jun.
    "Mir egal. Hauptsache wir sind mal längere Zeit unterwegs. Wie früher. - Sollen wir in Stewark auch für Hagen nach dem Rechten sehen?"
    "Ein wenig. So Innos will, wird dort aber alles so sein wie es soll."

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    Korsar der myrt. Krone  Avatar von Yared
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    Unter dem Rabenweilanwesen, Kanalisation, Reichenviertel

    Der Ruß der Fackeln leckte an den niedrigen Gewölben der Abwasserkanäle. In schummrigem Flackern warteten Yared und seine Männer, schweigend, die Armbrüste geladen, aber gesichert. Ein Stück den Tunnel hinab spähte Kaldrin durch einen geöffneten Kanaldeckel hinaus auf die nächtliche Gasse und hinauf zum Dach des dem Anwesen gegenüberliegenden Gebäudes. Zarah hatte dort oben mit Rafferty, einem jungen Scharfschützen der Seesoldaten, Posten bezogen. Sobald Redlef beschließen würde, das Rabenweilanwesen stürmen zu lassen, würde sie Kaldrin das Zeichen zum Angriff weitergeben.
    Der Kapitän hoffte nur, dass es dazu gar nicht erst kommen würde. Wenn Ihnen die Götter gnädig waren würde sich Rabenweil Kampflos ergeben. Feigheit war kein Born des Klammerns an diese, wenn auch schwache Hoffnung. Yared war ohne Weiteres bereit, sein Leben zu riskieren, um die Welt vor diesem Beliarkultisten zu schützen, aber bei dem Gedanken in magischen Angelegenheiten unerfahrene Soldaten auf einen Schwarzmagier anzusetzen kamen ihm immer mehr Bauchschmerzen, je länger er darüber nachdachte. Das hier war kein Job für Seesoldaten, so gut sie auch ausgebildet und so kampferprobt sie auch waren. Eigentlich sollte solche Operationen die Inquisition durchführen oder wenigstens ein Banner gestandener Ordensritter, auf jeden Fall jemand, der sich mit Magie auskannte und sich ihrer zu erwehren wusste.
    "Er ist zurück. Von weiteren Aufgängen zum Anwesen weiß er nichts zu berichten, dafür anderes."
    Yared ließ sich nicht anmerken, wie das unvermittelte Auftauchen des kleinwüchsigen Wandermönchs aus der Finsternis jenseits des Fackelscheins ihn im ersten Moment unvorbereitete erwischt hatte.
    "Was anderes?"
    "Seine Adleraugen haben Schleifspuren gefunden. Schleifspuren, Schlurfspuren, Abdrücke von beschuhten und unbeschuhten Zehen und Ballen eingedrückt und gezogen durch den klammen Dreck längs der Kanäle."
    "Mit wem hat Rabenweil konferiert?"
    "Arvideon ist ihnen gefolgt. Sie führen zum Hafen und retour."
    "Egal ob Rabenweil Urheber des roten Sumpfkrauts oder gar der Aufstände ist, damit haben wir immerhin den Beweis, dass er Verbindungen zu illegalen Machenschaften im Hafenviertel hat. Ob er vielleicht auch etwas mit der Leiche zu tun hat, die wir auf unserem Weg zur Bastion gefunden haben?"
    "Arvideon mag es nicht auszuschließen."
    Yared nickte zustimmend, den Blick immer noch nicht von Kaldrins Ausguck ab- und Arvideon zugewandt. "Dank Euch, Magister."
    "Innos mit euch, Yared. Innos mit euch.", verabschiedete sich der Wandermönch. Er würde am Kampf nicht teilnehmen und zog sich nun zurück, wohin auch immer.
    Yared und seine Männer warteten weiter, schweigend, die Armbrüste geladen, aber gesichert. Über ihren Köpfen schwärzte Ruß die niedrigen Gewölbe der Abwasserkanäle.

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