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  1. #141
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Leicht trotzig neigte er den Kopf.
    "Tja...", begann er schnippisch "Ich würde dir ja gern zeigen wie das geht, aber das übersteigt dann auch meine Kompetenzen."
    Trotz dieser Spitze legte er den Rasierer fürs Erste auf den Nachttisch und rutschte etwas weiter über die Kante auf das Bett.
    "Aber im Ernst...Kann ich sonst irgendwas für dich tun?"
    Nein, er wurde das Gefühl dass er die Dinge versaut haben könnte nicht allzu schnell los.


    Luci legte kurz den Kopf in den Nacken um ihn etwas zu dehnen, dann das selbe Spiel nach den anderen beiden Seiten, bevor sie ein entspannteres Seufzen offenbarte und die Hände zu Fäusten spannte und dann wieder entspannte. Alles, damit das Zittern schneller von ihren Händen verschwinden konnte und es ihr möglich machte zu dem Schweden aufzusehen. Dann sogar eine Hand an seine Wange zu legen und sie sogar ein wenig zu kneifen. Ihrerseits nun in einer bald schon mütterlichen Geste. "Du könntest damit anfangen dir keine Sorgen mehr zu machen." Dabei streichelte ihn zärtlich der Daumen. "Oder zumindest nicht so viele. Mir gehts gut.." Das Zittern an ihren Händen blieb jedoch.
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  2. #142
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    Luci legte kurz den Kopf in den Nacken um ihn etwas zu dehnen, dann das selbe Spiel nach den anderen beiden Seiten, bevor sie ein entspannteres Seufzen offenbarte und die Hände zu Fäusten spannte und dann wieder entspannte. Alles, damit das Zittern schneller von ihren Händen verschwinden konnte und es ihr möglich machte zu dem Schweden aufzusehen. Dann sogar eine Hand an seine Wange zu legen und sie sogar ein wenig zu kneifen. Ihrerseits nun in einer bald schon mütterlichen Geste. "Du könntest damit anfangen dir keine Sorgen mehr zu machen." Dabei streichelte ihn zärtlich der Daumen. "Oder zumindest nicht so viele. Mir gehts gut.." Das Zittern an ihren Händen blieb jedoch.


    Fast war der Blonde gewillt seine Augen zu schließen, da nahm er dieses kaum spürbare Zittern ihrer Hand an seiner Wange war.
    Nunmehr noch skeptischer, fischte er sie an ihrem Zeigefinger von sich und sah etwas pikiert drein. So als hätte er das pikanteste Geheimnis seiner Freundin ausgegraben.
    "Sieht nicht danach aus.", widersprach er also und legte die eigene Rechte nun um ihre "Vielleicht solltest du noch schlafen oder...Was essen?"
    Auf andere, viel naherliegendere Dinge kam er nicht dabei nicht.
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  3. #143
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    Fast war der Blonde gewillt seine Augen zu schließen, da nahm er dieses kaum spürbare Zittern ihrer Hand an seiner Wange war.
    Nunmehr noch skeptischer, fischte er sie an ihrem Zeigefinger von sich und sah etwas pikiert drein. So als hätte er das pikanteste Geheimnis seiner Freundin ausgegraben.
    "Sieht nicht danach aus.", widersprach er also und legte die eigene Rechte nun um ihre "Vielleicht solltest du noch schlafen oder...Was essen?"
    Auf andere, viel naherliegendere Dinge kam er nicht dabei nicht.


    Sie presste leicht ihre Lippen gegeneinander, als sie einen prüfenden Blick an sich hinunter tätigte, der eigentlich immer folgte, wenn irgendjemand essen erwähnte oder auch nur ihr Gewicht irgendwie in Sprache kam. Es war fast schon üblich, dass sie so ein bisschen gezwungen wurde die Schuld bei sich zu suchen. Deshalb schnaubte sie leicht, musste sich aber eingestehen, dass ihr schon in jener Magengegend ein flaues Gefühl rumorte. Wenn man bedachte, dass sie das letzte Mal gestern zu Mittag gefühlte drei Löffel Essen zu sich genommen hatte, war die Reaktion nicht ganz unwahrscheinlich. Ein Rumoren bestätigte ihre Vermutung und es war auch besser diesen Grund für ihre Zitterattacken zu suchen als über andere Möglichkeiten nachzudenken.
    "Jah..sieht so aus als hättest du Recht.. . Zwing mich aber nicht jetzt runter in die Mensa zu stiefeln und über irgendwelche Kotzspuren Hopscotch* zu spielen."

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    *engl. für Hüpfekästchen
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  4. #144
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    Sie presste leicht ihre Lippen gegeneinander, als sie einen prüfenden Blick an sich hinunter tätigte, der eigentlich immer folgte, wenn irgendjemand essen erwähnte oder auch nur ihr Gewicht irgendwie in Sprache kam. Es war fast schon üblich, dass sie so ein bisschen gezwungen wurde die Schuld bei sich zu suchen. Deshalb schnaubte sie leicht, musste sich aber eingestehen, dass ihr schon in jener Magengegend ein flaues Gefühl rumorte. Wenn man bedachte, dass sie das letzte Mal gestern zu Mittag gefühlte drei Löffel Essen zu sich genommen hatte, war die Reaktion nicht ganz unwahrscheinlich. Ein Rumoren bestätigte ihre Vermutung und es war auch besser diesen Grund für ihre Zitterattacken zu suchen als über andere Möglichkeiten nachzudenken.
    "Jah..sieht so aus als hättest du Recht.. . Zwing mich aber nicht jetzt runter in die Mensa zu stiefeln und über irgendwelche Kotzspuren Hopscotch* zu spielen."

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    Ein erneut leicht pikiertes Zischen fand den Weg über seine Lippen, als er noch immer ihre Hand hielt.
    "Du machst wohl Witze?", wollte Leif wissen und zupfte mit der freien Hand am oberen Rand der Bettdecke, die um ihren Oberkörper lag "Erstens-...", warf er einen ungenierten Blick darunter "Lass ich dich so nicht nach unten gehen.", bemerkte er scherzhaft und sah sie dann wieder an "Und zweitens kannst du auch einfach mit mir hier oben frühstücken. Außer du willst unbedingt ein paar Alkoholleichen finden."
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  5. #145
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    Ein erneut leicht pikiertes Zischen fand den Weg über seine Lippen, als er noch immer ihre Hand hielt.
    "Du machst wohl Witze?", wollte Leif wissen und zupfte mit der freien Hand am oberen Rand der Bettdecke, die um ihren Oberkörper lag "Erstens-...", warf er einen ungenierten Blick darunter "Lass ich dich so nicht nach unten gehen.", bemerkte er scherzhaft und sah sie dann wieder an "Und zweitens kannst du auch einfach mit mir hier oben frühstücken. Außer du willst unbedingt ein paar Alkoholleichen finden."


    "Genau das will ich nicht.", schmunzelte sie und zog mit einem ihrerseits pikierten Lächeln die Bettdecke zurück auf ihre nackte Haut. "Also..nach unten zu gehen. Nichtmal mit der dicksten Schicht Klamotten, die du finden kannst."
    Dann robbte sie zum Rand des Bettes um die Beine darüber zu schwingen und die Füsse dann auf dem kühlen Boden aufkommen zu lassen, was im Augenblick einer reinen Wohltat glich. "Aber...hast du hier nich' sowas wie Arbeit? Oder besteht die jetzt darin, mein...ganz...persönlicher...Arzt zu sein?"
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  6. #146
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    "Oh, keine Sorge.", wehrte er mit einem Wink ab "Soweit ist es längst nicht. Alles was ich genieße, ist das Wochenende."
    Dabei war das beinahe schon wieder zu Ende und er hatte nicht einmal die Hälfte seiner Pläne dafür umgesetzt. Wenngleich er durchaus... ziemlich gute Gründe gehabt hatte.
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  7. #147
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    "Oh, keine Sorge.", wehrte er mit einem Wink ab "Soweit ist es längst nicht. Alles was ich genieße, ist das Wochenende."
    Dabei war das beinahe schon wieder zu Ende und er hatte nicht einmal die Hälfte seiner Pläne dafür umgesetzt. Wenngleich er durchaus... ziemlich gute Gründe gehabt hatte.


    Die Halbitalienerin lachte in einem leisen und etwas unruhigen Ton seinen Kommentar weg. "Na dann..", schmunzelte sie, "Isst du deinen Müsli-Matsch diesmal wieder oder mach ich mich nochmal lächerlich wenn ich dir die Pampe anrühr?" Damit rieb sie ihre Beine leicht, in der bloßen Hoffnung auf etwas mehr Wärme und stand im nächsten Moment auf, lies sogar die Decke einfach von ihrem Körper fallen und zeigte sich nun deutlich ungeniert, auf der Suche nach der Spur ihrer Klamotten. Oder besser...seinen Klamotten. Tatsächlich folgte sie recht schnell der regelrechten Spur durch das Apartment und schlüpfte in das viel zu große Shirt des Schweden. Dabei entdeckte sie das abgestellte Glas Whiskey, dessen Eiswürfelinhalt mittlerweile komplett schmolz und es bis knapp unter den Rand füllte. Kein Zustand, den Luceija wirklich abstieß und es dennoch mit zwei Fingern nach oben und auf Augenhöhe schob. Sich einbildete, dass das Zittern dabei etwas zurückging..
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  8. #148
    Lehrling Kiith's Avatar
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    Quote Originally Posted by Giarra View Post
    JACE

    Jace hatte schon an der Miene des Kroganers erahnen können, dass nicht unbedingt nur ein kurzes Nicken auf seine Frage kommen würde, sondern die halbe Lebensgeschichte des Kerles - oft ließ man bei seinem Feierabendbier den Frust des Tages bei einem kleinen Gespräch mit dem Barkeeper raus.
    Der Turianer hörte die ganze Zeit geduldig zu und putzte währenddessen ein paar Gläser auf Hochglanz, damit er an seinem Arbeitsplatz schon einige als Vorrat hatte und nicht immer zwischen den Plätzen hin- und herherchten musste.
    '' Es kommt immer ein Tag, an dem auf einmal alles besser wird mein Guter. ''
    Einer seiner Standardsprüche, den er ohne Aufzusehen dem Kroganer entgegensprach.
    Nur mit einem Ohr hörte auch die Stimme von Zeus, der wieder eine seiner kleinen Reden hielt und sein unglaubliches Wissen über das Universum preisgab. Es fehlten nur noch die 'Aaaah' und 'Ooooh'- Rufe des Publikums.
    Über was er genau sprach hatte er nicht verstehen können, er musste nebenbei schon den nächsten durstigen Kunden versorgen.


    Dakk ließ ein halblautes Raunen von sich, das ein wenig danach klang als würde ein Büffel ausatmen, und hob den Drink in seinen Händen an. "Netter Spruch. Was dagegen, wenn ich mir den in meinen kleinen Motivationskalender schreibe?", war die vor Zynismus triefende Antwort des Kroganers, die der Turianer hinter dem Tresen wahrscheinlich schon gar nicht mehr mitbekam. Ihm war klar, dass es den Barkeeper am Ende einen feuchten Kehrricht interessierte, was ein aufgebrachter Gast von sich ließ, und ging davon aus, dass gerade jetzt noch mindestens fünf andere Leute mit ähnlichen Problemen an dieser Theke saßen. Solange sie alle etwas bestellten war es dem Kerl wohl gleichgültig, ob sie zwischen den einzelnen Schlücken zusätzlich noch Rummaulten, salarianische Poesie rezitierten oder einfach nur schwiegen. 'So würde ich das zumindest handhaben. Und wer nichts bestellt und mir trotzdem auf die Nerven geht, der bekommt eins übergezogen...', schoss es ihm durch den Kopf, und der grimmige Blick wich kurz einem Gesichtsausdruck voller Genugtuung.

    Bis ihm erneut dieser Bengel und seine Entourage, die offenbar meinten der Laden würde ihnen gehören ins Auge fielen. Bengelchen hatte inzwischen noch einen weiteren Typen in seine Gruppe aufgenommen und war dazu übergegangen, ihm irgend etwas zu erklären, seine Worte mit ausschweifenden Gesten unterstützdend. Dakk drehte sich ein wenig auf dem dabei leise ächzenden Barhocker, sodass er das Geschehen noch besser mit zusammengekniffenen Augen beobachten und der Traube von Feiernden grimmige Blicke entgegenwerfen konnte, ab und zu an seinem Drink nippend.

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  9. #149
    Pinata  Tjordas's Avatar
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    Quote Originally Posted by Glorichen View Post
    Delia musste feststellen, dass Julian die Kunst der unangenehmen, prüfenden Pause perfekt beherrschte. Statt ihr zu antworten begnügte er sich zunächst, ihr direkt in die Augen zu sehen, der prüfende Ausdruck, den die seinen dabei ausstrahlten, entging Delia nicht. Sie fühlte sich unangenehm gemustert und war sich bewusst, dass er sie gerade las. Irgendwie. Und offenbar fand er Befriedigung in dem, was er las oder zu lesen glaubte. Sein Lächeln verriet ihm, und während er sich der ankommenden Bedienung zuwandte unterdrückte Delia ein unangenehmes Gefühl. So genau beobachtet zu werden behagte ihr nicht unbedingt, gerade von jemandem, den sie so schlecht einschätzen konnte.
    "Und Sie?", wandte sich die Bedienung an Delia, die irgendwie froh war, unterbrochen zu werden. "Ich nehme noch einen Swiming Pool ... und könnten Sie mir auch einen Kaffee bringen?" Kaffee war ihr Allheilmittel, und half hoffentlich nicht nur gegen das leicht schummrige Gefühl in ihrem Kopf, sondern auch gegen die leichte Anspannung, die sich in den letzten Minuten in ihr aufgebaut hatte.
    Nachdem die Bedienung sich verzogen hatte, hatte offenbar auch Julian beschlossen, das Schweigen zu brechen. "Oh, die Auswertung eines solchen Experimentes steht natürlich noch aus. Mit anderen Worten wird mich der Gedanke an diese Begegnung also noch die ganze Nacht beschäftigen."
    Delia ließ sich zu einem Schmunzeln hinreißen. Die Ankündigung er müsse die ganze nacht an sie ... nein, an dieses 'Experiment' denken, sollte sie weiter aus der Reserve locken, vielleicht sogar ein bisschen flirty rüberkommen. Doch sie glaubte dies zu durchschauen und gab auf diese Ankündigung nicht viel, wie sie es bei jemand anderem in einer anderen Situation getan hätte. Sie würde in diesen Mann und sein Verhalten nicht zuviel hinein interpretieren.
    Statt dessen ließ sie ihre Augenbrauchen fragend in die Höhe fahren, nicht bereit sich anmerken zu lassen, dass sie über den nicht gelungenen Themenwechsel enttäuscht war. Gleichzeitig war sie jetzt aber auch gespannt, was er ihr auftischen würde. Sie war sich ziemlich sicher, dass dieses 'Experiment' nicht wirklich bewusst und auch nicht im Interesse der Wissenschaft durchgeführt worden war. Daher war es vielleicht auch ganz interessant sich anzuhören, was er sich aus den Fingern saugen würde.
    Ja, genau dies war die Einstellung, auf die sie sich jetzt besann.

    Und ... es wurde tatsächlich ganz interessant. Was er sagte, traf unangenehm gut zu, und Delia war sich plötzlich nicht mehr so sicher, ob er diese 'Experimente' nicht doch wirklich durchführte, für sich allein, sein Gegenüber analysierend, jede ihrer Bewegungen und Aussagen prüfend und einordnend. Sie war gelinde gesagt im ersten Moment etwas ... baff. Fast unbewusst verschränkte sie die Arme vor der Brust. So viel Menschenkenntniss hatte sie nicht unbedingt erwartet, und sie fühlte sich ein wenig zu sehr durchleuchtet. Trotzdem war da der kleine Teil von ihr, der genau davor Achtung und Respekt hatte, und nicht zuletzt deswegen lächelte sie.
    "Beeindruckend, Doktor." Sie meinte das irgendwie ernst, auch wenn ihr das Ganze trotzdem noch unangenehm war. "Ich bin mal so frei Ihnen zu sagen, dass Sie sogar weitestgehend recht haben. Wenn ich ehrlich sein darf ...", diesmal war sie diejenige, die ihrem Gegenüber genau in die Augen sah, "... Sie sind furchtbar schwer einzuschätzen, ich möchte mal nicht so weit gehen zu behaupten, Sie seien unberechenbar."
    Die Getränke kamen und sie hielt inne, die Bedienung musste ja nicht wirklich hören, worum es hier ging. Außerdem brachte sie den heißersehnten Kaffee, nach dem sie sogleich griff und an dem noch sehr heißen Getränk schlürfte.
    Es war fast schon eine komische Situation, wie er hinter seinem Glas hervorlugte, und sie hinter ihrer Tasse - und sie musste lachen. Wahrscheinlich immer noch der Whiskey, aber ihr Lachen - mit dem sie selbst nicht gerechnet hatte - entlastete sie irgendwie.
    Deutlich entspannter fuhr sie daher fort: "Sie haben mich nicht abgeschreckt, Jay. Im Gegenteil habe ich jetzt ein wesentlich besseres Bild, als noch heute Nachmittag, wobei diese Situation für mich immer noch völlig abstrus ist. Ich mag Sie irgendwie, wenn ich Ihnen das als meinen Vorgesetzten gegenüber so deutlich sagen darf. Aber Sie sind und bleiben ein völlig verrückter Kerl ... ähm, Mensch. Wenn Sie wollen, können Sie ein sehr sympathischer Mann sein, charmant sogar, auf eine ganz eigenwillige Art und Weise. Was die ... schrägen Seiten an Ihnen angeht, bin ich mir noch nicht sicher, ob Sie das mit Absicht so machen oder ob Sie tatsächlich so unterschiedliche Charakterzüge haben."
    Der Kaffee klärte ihren Kopf ein wenig und sie genoss das starke Getränk, dass ihr irgendwie den Kopf etwas durchpustete.
    "Ich glaube, Sie sind einfach so, wie Sie auch auftreten. Könnten aber wesentlich ... normaler auftreten, wenn Sie wollten. Sie wollen nur nicht, denn Ihnen gefällt es."

    Sie lehnte sich zurück, selbst überrascht aber durchaus zufrieden mit ihrer 'Analyse'. Sie musterte ihn, interessiert an der Reaktion, mit einem Blick, der fast schon fragte: 'und? wie war das?'
    Nach einer Pause fügte sie hinzu: "Und ja, ich möchte wirklich nichts über Ihr Sexualleben wissen; Sie sind immer noch mein Vorgesetzter und es gibt Dinge, die man von seinem Vorgesetzten einfach nicht wissen will und wissen sollte."


    Es war in dieser Situation wohl wenig verblüffend, dass der bärtige Freak mit der offenbar fast visionären Menschenkenntnis bei der Bestätigung der Richtigkeit seiner Einschätzung eine merkwürdige Genugtuung empfand und diese durch ein beinahe freches Grinsen nach außen trug, sogar noch, als Delia bereits durch das Verschränken ihrer Arme ihr Unbehagen darüber ausdrückte. Die Frechheit in seiner Miene wich erst dann einem neugierigen Ernst, als Delia ihre eigenen Einschätzungen über ihn darlegte. Aufmerksam legte er dabei sein Kinn in die aufgestützte Hand und hing mit einem halben Schmunzeln schweigend an ihren Lippen. Erst, als sie verstummte, weitete sich das Schmunzeln zu einem amüsierten Lächeln.
    "Gar nicht schlecht, Delia. Aber ohne mich hier wichtiger oder interessanter machen zu wollen, als ich tatsächlich bin: Sie sagen richtigerweise, dass ich durchaus in der Lage dazu bin, ein, wie Sie sagen, 'charmanter' Kerl zu sein, wenn mir danach ist, ich es aber schlicht manchmal bewusst unterlasse. Wer allerdings sagt, dass diese höfliche Seite zusammen mit meinen weniger konformen Verhaltensweisen meine 'wahre Persönlichkeit' ergeben? Vielleicht verbirgt sich hinter diesen scheinbar so offenen Worten ja noch ein dritter Julian Ward, der mein wahres Ich ausmacht und die anderen beiden Seiten nur zum äußeren Schein abwechselnd vorspielt, um von der dritten Seite abzulenken... Möglicherweise liegen Sie aber auch goldrichtig mit Ihrer Einschätzung. Man muss versuchen hinter das zu sehen, was jemand sagt und tut, wenn man so etwas ausschließen möchte... Ach, und was Ihr Unbehagen bezüglich meiner sexuellen Offenheit angeht: Vielleicht haben Sie ja recht und man sollte bei so etwas besser Taten statt Worte sprechen lassen. Auf Ihren Wunsch also halte ich mich mit den Worten bei dieser Sache künftig etwas zurück."
    Wieder folgte nun ein mehr als nur freches Grinsen, das dadurch, dass Julian noch immer seinen Kopf nach vorne gebeugt in seine Hand gestützt hielt, umso unverschämter wirkte.
    Tjordas is offline Last edited by Tjordas; 18.10.2014 at 16:20.

  10. #150
    Mahou Shoujo  Önee-sama's Avatar
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    Quote Originally Posted by BlackShial View Post
    Sayuri Henrietta Himemiya

    Oh? Die Jüngere versuchte also das herrschende Thema abzuwenden und schob die Behandlung in den Vordergrund?
    Natürlich hätte man auch denken können, dass ihr das Verbinden ihres Armes wichtiger war als eine Unterhaltung, doch Henrietta wollte nicht so recht daran glauben. Zoia schien durchweg ein sehr aufgeschlossenes Mädchen zu sein, welches von Selbstzweifeln geplagt ihr bisher kurzes und freiheitsloses Leben gelebt hatte. Gerade die Tatsache, dass des nun ein Ende hatte, wär Grund genug gewesen für das wissbegierige Mädchen jegliche Unterhaltung zu suchen. Immerhin war dies vorher ja auch der Fall gewesen.
    Also blieb entweder nur die Möglichkeit, dass die Halbjapanerin als Gesprächspartnerin gänzlich versagt hatte, da ihre Antworten alles andere als aussagekräftig waren, oder eben der Versuch des Mädchens, von einem Thema abzulenken, dass ihr unangenehm war.
    Unangenehm. Aber wieso hatte sie es dann überhaupt angesprochen?
    Folglich war da also der Gedanke, dass es der Schwarzhaarigen zwar unangenehm war, sie sich aber dennoch gern hatte mitteilen wollen. Oder sie war einfach nur ein Mensch, der grundsätzlich erst sprach, bevor er nachdachte.
    Natürlich lag diese These recht nahe, da die Jüngere in ihrem Leben wohl kaum die Chance bekommen hatte sich in vielen Unterhaltungen zu beweisen …
    Das würde auch ihre starke Bindung zu Arko erklären. Jemand, der nicht viel mit Menschen zu tun gehabt hatte, suchte natürlich trotzdem Nähe. Wenn er diese in einem Tier fand, dann entstand schnell eine ausgeprägte Freundschaft. Obwohl dies auch einfach daran liegen konnte, dass Zoia wohl wirklich ein Händchen für Tiere hatte.
    Wer Tiere liebte, der wurde auch von ihnen geliebt.
    Also saß Henrietta da, fixierte mit ihren braunen Augen das Verbandsmaterial, sah dann zu der verletzten Hand des Mädchens und hob schlussendlich den Kopf, um mit einem von-unten-herauf-Blick das Blau vor ihr deutlich zu erkennen.
    „Es wär vielleicht hilfreicher, wenn wir etwas zum kühlen hätten. Aber ich glaube, dass es vielleicht erst einmal ausreicht, wenn die Hand ruhig gehalten wird.“
    Sie sollte sich tatsächlich eher darum kümmern, dass es dem Mädchen bald besser ging, als ihr Verhalten in solch einen Moment zu analysieren. Dafür gab es noch genug Zeit. Auch wenn es doch gar nicht nötig gewesen war.
    Vorsichtig umgriff sie mit ihren schmalen Fingern das Handgelenk des Mädchens, achtete penibel darauf ihr nicht weiter weh zu tun und griff mit der noch freien Hand nach einer Kompresse.
    „Die ist eigentlich nicht wirklich nötig, aber für bessere Stabilisierung durchaus nützlich.“
    Mit diesen Worten legte sie die Kompresse um das Handgelenk, legte den Finger darüber und griff folglich nach der elastischen Mullbinde. Fürsorglich begann sie die Zoias Hand damit zu verbinden.
    Sie war zwar keine Allgemeinmedizinerin, aber so etwas konnte sie im Schlaf.


    Zoia nahm mit ihren fest geschlossenen Augen und ihrem 'Mantra', dass sie in Gedanken runter betete, nicht alles wahr, was Sayuri sagte. Nur die Wörter 'Kühlen' und 'ruhig' drangen zu ihr durch.
    Ja, kühlen hilft! Kenne ich von... Beulen... wenn Arko mich umgerissen hat... hilft bei der Beruhigung...
    Beruhigung hätte sie jetzt eigentlich auch bitter nötig. Immerhin schlug ihr Herz hanz schnell und sie erwartete irgendwo in ihrem Hinterkopf, dass sie jeden Moment unheimliche Schmerzen spüren würde...
    Dabei war es grotesk: Vor nicht mal weniger als 2 Stunden etwa hatte sie im Park erst eine handfeste Schlägerei hinter sich gebracht, danach war sie querfeldein gerannt und schließlich hatte sie sich einen Schusswechsel mit einer Killerin geliefert! Dadurch hätte ihr eigentlich klar sein müssen, dass Sayuri das nur hätte überbieten können, wenn sie jetzt versucht hätte, Zoia gewaltsam umzubringen... was in etwa so wahrscheinlich war, wie das Zoia zum nächsten Ratsmitglied der Menschen auf der Citadel gewählt worden wäre. Nicht dass sie sich etwas hätte darunter vorstellen können, wenn man ihr davon erzählt hätte.
    Als dann ihr Handgelenk von der anderen Frau vorsichtig umfasst wurde, hielt sie ihren Atem an.
    Ob... es sehr weh tut!?
    Doch nichts dergleichen stellte sich ein. Stattdessen war es eine sanfte Berührung.
    „Die ist eigentlich nicht wirklich nötig, aber für bessere Stabilisierung durchaus nützlich.“
    Zoia öffnete vorsichtig eines ihrer Augen und atmete erleichtert aus. Dann sah sie dabei zu, wie die Halbjapanerin ihr etwas ans Handgelenk gab und dann ganz sachte dieses mit einer Art Binde umwickelte.
    Das tut... irgendwie... gut! Ob sie eine...
    Kurz musste sie nachdenken, ehe ihr das Wort einfiel.
    Ob sie eine Krankenschwester ist!?
    Sie sah Sayuri in die Augen und lächelte schwach.
    "D-danke! Du bist... sehr freundlich, weist du das?"
    Dann fügte sie etwas verlegen hinzu.
    "Bist du vielleicht eine Art... Krankenschwester? Die die Menschen verarztet?"
    Das machen diese Leute doch oder? Zumindest sagten das Alle in mei-... in der Gang...

    Dann nahm ihr Gesicht einen fragenden Ausdruck an.
    "Nur eins habe ich nicht so ganz verstanden gehabt: Einige der Kerle lachten immer so dreckig, wenn sie von Krankenschwestern redeten. Meist ging es darum, dass die irgendein 'Schwesternvideo' geschaut hatten. Eins hieß glaube ich 'Wilde Krankenschwestern 13'... Nur, habe ich da keine Ahnung, warum man bei Krankenschwestern auf einem Video schmutzig Lachen muss... Oder weist du das, Sayuri?"
    Erwartungsvoll sah sie ihre Gegenüber an, die gerade mit dem Verband fertig geworden war...
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  11. #151
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    Augenblicklich malte sich ein Lächeln auf die Lippen des Schweden. Zum einen war es der Anblick der Schwarzhaarigen, der ihn kurz stillschweigend, mit leicht geneigtem Kopf die Aussicht genießen ließ und ihr dezent bissiger Kommentar zu seiner letzten Reaktion auf ihre unbestreitbar niedliche Geste.
    "Das...", setzte er zwischendurch bereits an und verlor für einen Augenblick den Faden "Würdest du nochmal für mich machen?"
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  12. #152
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    Quote Originally Posted by AeiaCarol View Post
    Augenblicklich malte sich ein Lächeln auf die Lippen des Schweden. Zum einen war es der Anblick der Schwarzhaarigen, der ihn kurz stillschweigend, mit leicht geneigtem Kopf die Aussicht genießen ließ und ihr dezent bissiger Kommentar zu seiner letzten Reaktion auf ihre unbestreitbar niedliche Geste.
    "Das...", setzte er zwischendurch bereits an und verlor für einen Augenblick den Faden "Würdest du nochmal für mich machen?"


    "Du stellst ziemlich bescheuerte Fragen.", legte die Halbitalienerin fest und hob dann fast pikiert die rechte Augenbraue, die auch eine gewisse, gespielte Arroganz in ihre Züge integrierte. Sie sah ihn jedoch nicht lange an, sondern schritt mit alles andere als geschmeidigen, sondern eher leicht breitbeinigen Bewegungen in Richtung des Sessels, wo sie den Slip einsammelte und ihn schlussendlich wieder die schmalen Beine entlang nach oben anzog. Abschließend sogar den Gummibund zurück an ihre Hüfte schnalzen lies. Beidhändig die Haare einsammelnd, zwirbelte sie sie zusammen und warf sie über die Schulter nach hinten und damit aus ihrem Gesicht. "Falls du dich erinnerst: Das ekelhafte Zeug hab ich dir schonmal vor zweieinhalb Jahren vorgesetzt. Und schon das war komisch. Also machs jetzt nich noch seltsamer: Isst du den Brei oder nicht?"
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  13. #153
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    Ihre Überheblichkeit quittierte der Blonde mit einem süffisanten Lachen, noch bevor er aufstand und unmittelbar auf seine Freundin zuging, wobei er sehr dicht vor ihr zum stehen kam.
    In dieser Position umfasste er das Kinn der deutlich Kleineren, überstreckte ihren Kopf leicht nach oben und drückte ihr einen Kuss auf.
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  14. #154
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    Ihre Überheblichkeit quittierte der Blonde mit einem süffisanten Lachen, noch bevor er aufstand und unmittelbar auf seine Freundin zuging, wobei er sehr dicht vor ihr zum stehen kam.
    In dieser Position umfasste er das Kinn der deutlich Kleineren, überstreckte ihren Kopf leicht nach oben und drückte ihr einen Kuss auf.
    "Es ist nicht seltsam und ich mag es."


    "Hmm..", raunte sie nur, machte sich aber nichtmal die Mühe die Augen bei diesem Kuss zu schließen, sondern blinzelte ihn unbefangen weiter an, kaum, dass er seine wieder auf sie ausrichtete. Erwartungsvoll und wenig beeindruckt von dem Ausbleiben einer vernünftigen Antwort. "...das ist dann hoffentlich ein Ja. Und...doch. Es ist seltsam. Na jedenfalls für mich." Sie schüttelte nur kurz den Kopf, lies ihren Mundwinkel nach oben zucken und nickte hinter sich gen Küche. "Meinst du du Ju-...Ward ist da und ich muss mir mehr anziehn? Drei Schichten Winterkleidung oder so..?"
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  15. #155
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    Wenig beeindruckt von der Vorstellung an einen streunenden Neurologen zuckte Leif mit den Schultern und nickte gen Schrank.
    "Du kannst in eine von meinen übergroßen Hosen steigen, aber ich denke nicht dass er schon wach ist."
    Während der Schwede das Gefühl nicht loswurde dass etwas in dieser Wohnung - abgesehen von Ward - nicht stimmte, wandte er sich wieder dem Bett zu, fischte nach dem liegen gelassenen Rasierer und stapfte in Richtung Badezimmer zurück.
    "Falls doch was sein sollte, bin ich ja da."
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  16. #156
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    Wenig beeindruckt von der Vorstellung an einen streunenden Neurologen zuckte Leif mit den Schultern und nickte gen Schrank.
    "Du kannst in eine von meinen übergroßen Hosen steigen, aber ich denke nicht dass er schon wach ist."
    Während der Schwede das Gefühl nicht loswurde dass etwas in dieser Wohnung - abgesehen von Ward - nicht stimmte, wandte er sich wieder dem Bett zu, fischte nach dem liegen gelassenen Rasierer und stapfte in Richtung Badezimmer zurück.
    "Falls doch was sein sollte, bin ich ja da."


    "Na dann muss ich mir ja keine Sorgen machen.", schmunzelte sie leicht und steuerte dann auch schon eine in der Ecke stehende Tasche an, die sie aus dem Augenwinkel entdeckt und sofort wiedererkannt hatte. Es war die selbe Tasche, aus der sie schon am Vortag die entsprechende Kleidung genommen hatte um der Feier im Erdgeschoss des Darwin-Towers beizuwohnen und die nun kurz vor "ihrer" Bettseite auf einem kleinen Haufen lag. Unbeachtet.
    Vor der dunklen Tasche ging sie in die Knie, zog den Reissverschluss grob auf und wühlte in dem zusammengewürfelten Berg aus Frischwäsche, bei der sie sich nicht im Geringsten die Mühe gemacht hatte sie sorgfältig einzupacken, als sie ohnehin vorhatte vom Planeten zu verschwinden. "Versprich mir, dass du das Ding nicht zu sehr benutzt, nachher siehst du noch aus wie Captain Schéplog.*", womit sie um einen leichten Lacher nicht herum kam.
    Jetzt ergab sich der unwahrscheinliche Vorteil des Synthetikstoffes, der tatsächlich nicht knitterte, auch, wenn sie die Hose aus dem untersten Ende der Tasche hervorzog. Dabei musste sie allerdings etwas Zugkraft aufwenden, wobei unweigerlich auch ein paar ganz bestimmte Teile aus dem vollgepackten Beutel fielen, die vorher am oberen Rand sorgfältig eingesteckt wurden..und zwar nichts geringeres als ein paar der abgerissenen Kartonteilchen, die einmal unheimlich wichtigste Gegenstände in Lucis Leben gewesen waren: Die Überreste der Postkarten. Die sie allerdings auch erst bemerkte, als sie die Synthetikhose schon am kleinen Reisverschluss vorne verschloss. Mit einem Mal blickte sie daher unheimlich verdattert vor sich auf den Boden, kniete sich wieder hin und wagte es fast nicht, die heruntergefallenen, beschrifteten Kleinstteilchen zu berühren. Fast so, als würden sie zerbrechen, kaum, dass sie ein Finger daran legte. Ihre Gesichtszüge froren entsprechend schnell ein bei diesem Anblick..


    *Captain Schéplog kannte nun wirklich jeder. Selbstverständlich gehört auch dieser Charakter zum atemberaubenden Casting der Erfolgsserie Singus Ein lop-ses. Die Schauspielerin Tuuklu ist von Elcorianischer Herkunft und spielt eine Pilotin des Militärs mit einer großen Vorliebe zur französischen Menschenkultur, die Sel'Don noch aus Kindheitstagen kennt. Hin und wieder erhofft sie sich ein Rendezvous mit dem Salarianer, der sie allerdings mit flinken Sprüchen jedes Mal ablehnt. Dennoch verbindet beide eine tiefe Freundschaft. Bei den Zuschauern wurde sie 2181 zum unbeliebtesten Charakter des Fernsehkrimis gewählt.
    Luceija spricht den Charakternamen Captain Schéplog IMMER falsch aus. Selbst, wenn sie sich noch so sehr bemüht, was wohl an ihrem starken Akzent liegt.
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  17. #157
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    "Klar.", entgegnete er lachend und hatte sich im angrenzenden Bad schon einen Schwall Wasser ins Gesicht geworfen, wagte jedoch noch einmal einen Blick durch die offene Tür.
    "Wenn du außerdem endlich mal Staffel acht mit mir-...", er neigte dem Kopf und blinzelte sie an. Zuerst hatte Leif nicht begriffen was da vor sich ging, geschweige denn konnte er es recht sehen . Also erkundigte er sich und seine Stimme war dabei deutlich sanfter als noch zuvor.
    "Was ist?"
    Diesmal war es mehr als offensichtlich, das etwas nicht in Ordnung war.
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  18. #158
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    "Klar.", entgegnete er lachend und hatte sich im angrenzenden Bad schon einen Schwall Wasser ins Gesicht geworfen, wagte jedoch noch einmal einen Blick durch die offene Tür.
    "Wenn du außerdem endlich mal Staffel acht mit mir-...", er neigte dem Kopf und blinzelte sie an. Zuerst hatte Leif nicht begriffen was da vor sich ging, geschweige denn konnte er es recht sehen . Also erkundigte er sich und seine Stimme war dabei deutlich sanfter als noch zuvor.
    "Was ist."
    Diesmal war es mehr als offensichtlich, das etwas nicht in Ordnung war.


    Der Anblick zog tiefe Furchen in ihr innerstes und biss sich so sehr mit dem, was sie eigentlich darstellte. Da war diese geöffnete Tasche, die harmlosen Eindruck machte und mit Klamotten überquoll. Die dann aber noch zusätzlich von diesen Schnipseln gesprenkelt war. Ein normales Verhalten wäre gewesen, diese Schnipsel zu schnappen, sie in einer Faust zu zerknüllen, soweit es die teils harten Kanten des Kartons zuließen und sie dann so wie sie waren in den Abfall zu werfen. Luci aber war der festen Überzeugung, dass diese Kartenteile wegzuwerfen einer regelrechten Todsünde gleichkommen würde. Da waren wenige Worte, die man lesen konnte. Ein paar Buchstaben, die sich über die Einzelteile in krakeliger Ärzteschrift zogen. Aber dennoch war der Inhalt..das gesamte so viel wichtiger. Irgendwann, irgendwann innerhalb der zweieinhalb Jahre oder vielleicht auch erst später waren sie zur Symbolik ihrer Freundschaft und schlussendlich auch der ihrer Beziehung geworden. So oft sass sie zu Hause auf Omega an einem Tag, an dem sie allein schon rechnerisch auf eine dieser neuen Botschaften wartete wie ein Adler, der auf die Jungen achtete. Einmal hatte sie sich sogar dabei erwischt wie sie wütend geworden war - richtig wütend - als sie am erwarteten Zeitraum keine Karte in ihrem Postfach fand. Egal wie oft sie am Tag dort hin gewandert war und nachgesehen hatte. Sie wurde sogar etwas nervös. Begann, sich ein wenig Sorgen zu machen, wobei ihr das Gefühl zunächst noch weitestgehend fremd erschien. Und kaum kam sie an - kaum konnte sie wieder einen kleinen Ausschnitt seines perfekten, kleinen Lebens mitverfolgen und die Tadel lesen, die er in seinen Erzählungen verbarg, entstand ein Lächeln auf ihren Lippen. Ja. Es war so einfach, aber es machte sie unsagbar glücklich.
    Und dann, als sie schlussendlich dieses eine Mal im Weinkeller teilten und die ersten Spuren von Emotion in ihr keimten wie ein hartnäckiger Parasit und er sich festklammerte, da...wurden auch diese Karten zu einem essenziellen Teil ihrer Beziehung. Einer Art Symbolik. Einem Strang, an den sie sich geklammert hatte und in den sie viel mehr Liebe gesteckt hatte, als sie sich hätte eingestehen wollen.
    Sie hing an dem billigen Papier. Hing an jedem Wort darauf, an jedem kitschigen Bildchen und der eingedrückten Kugelschreiberschrift, die sie mit dem Finger ertasten konnte, während ein Hauch seines Geruches noch an ihnen kleben wollte.

    Als sie sie zerstört unten in ihrem Zimmer vorfand - wissend, dass Leif höchstselbst sich deren angenommen hatte - brach eine Welt für sie zusammen. Und sie würde lügen wenn sie behaupten wollte, dass es für sie keine Symbolik einer schon im Keim erstickten Beziehung für sie gewesen war. Umso schmerzlicher wurde ihr das wieder bewusst, als ihr die Einzelteile jetzt entgegen fielen. Sie sie ungläubig und mit großen Augen betrachtete. Nicht anfassen wollte...es dann aber doch, sehr vorsichtig und zögerlich tat.
    Sie konnte das schwer beschreiben, was gerade in ihr vorging. Deshalb antwortete sie auch nicht, als sie die Frage aus dem Bad hörte. Es kam dem Gefühl gleich das man als kleines Kind hatte. Wenn man von Geburt an einen Lieblingsteddybären hatte, der einem irgendwann einfach weggenommen und zerrissen wurde. Eigentlich ein unheimlich lächerliches Gefühl. Kindisch, überflüssig..all das. Aber es klemmte sich mindestens ebenso stark in sie wie sich das Zittern ausweitete, dass schon seit dem ersten Augenaufschlag begonnen hatte. Nicht zuletzt deshalb sank sie nun vollends auf den Boden und presste ihr linkes Handgelenk gegen ihre Lippen. Wieder bebten ihre Nasenflügel angestrengt, die Augen erröteten und brannten leicht. Und das Zittern ihrer Hand wanderte auf den Rest ihres Körpers um. Wie peinlich sie sich selbst war, sah ihr Freund wohl als einziges nicht, als sie realisierte wie nah ihr der Anblick wieder und wieder ging und wie sich sich überhaupt nicht zusammenreissen konnte und schnell schon wie ein kleines Mädchen weinte. Wegen ein paar unscheinbaren Postkarten...
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  19. #159
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    "So you think that star cluster shining bright in the sky, will speak the fate of your evening, tell the truth to your lie, don't let the features you read control the tickets you buy. Soon as you learn that you live, you're just beginning to die. Smell the perfume of the silent dream, fly the ocean, read a story to me. Speak the wisdom of a redwood tree. Speak to meee...*"
    Unablässig trommelten Finger zum Takt der Musik auf die Rückseite des metallischen Datapad-Rahmens. Dabei klonkte in regelmäßigen Abständen eine dünne Plastikpanzerung, die den Grip der Handflächen verstärkte, gegen das andere Material und gab einen kontinuierlich nervtötenden Ton von sich. Der Gesang, der sich dazu mischte, konnte man ebenfalls nicht gerade als das Non-Plus-Ultra betiteln und zog sowohl von links als auch rechts einige Blicke auf den jungen Mann, der bewaffnet mit einem an einem Visor integrierten Headset irgendeinen Text inmitten der Wartenden Citadelbewohner durchscrollte und wohl nur bedingt die Aufmerksamkeit auf den Aufschrieb setzen konnte. Sogar sein Bein zuckte im Takt, als er nuschelnd mit sang und den dicken Stoff der C-Sec-Kluft dabei regelmäßig in Falten warf und diesen unangenehm rascheln lies. Es dauerte nicht lange - wahrscheinlich war es die Bridge, die nun einsetzte - da bewegte er sogar regelmäßig den wuscheligen Schopf zuckend zur linken und zur rechten und brachte damit das mittlerweile herausgewachsene, schlohweisse Haar zum unruhigen Wackeln, dass mit der Mischung aus übriggebliebenen, brandschwarzen Spitzen - die allein daher kamen, dass er seit langem nichtmehr das natürliche Weiß überfärbt hatte - ein bisschen an ein Stachelschwein erinnern konnten. Vorausgesetzt er hätte sie lange nicht gewaschen, was natürlich nicht zutreffend war.
    Interessanterweise erkannte man an dem vor sich hin singenden, jungen Mann nicht nur das unnatürlich wirkende Aussehen sofort, sondern auch, dass er ziemlich Jung sein musste. Links und Rechts von ihm saß niemand mehr - die meisten Personen hatten sich bereits pikiert an den anderen Rand gesetzt und nuschelten unzufriedene Phrasen. Stören lies sich Craig dabei allerdings nicht, als er mit dem Finger den Text in seiner Hand bis zum Anschlag nach unten zog. Wenn man auf den Display seines Visors sah, erkannte man, dass ein Fenster geöffnet war, das in einer unheimlichen Schnelligkeit einzelne Wörter hintereinander anzeigte und jedes einzelne davon - was man nur sah, wenn man das Datapad mehr als genau unter die Lupe nehmen würde - mit dem riesigen Text auf dem Pad übereinstimmte. Offenbar eine Schnell-Lese-App.

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  20. #160
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    Unablässig trommelten Finger zum Takt der Musik auf die Rückseite des metallischen Datapad-Rahmens. Dabei klonkte in regelmäßigen Abständen eine dünne Plastikpanzerung, die den Grip der Handflächen verstärkte, gegen das andere Material und gab einen kontinuierlich nervtötenden Ton von sich. Der Gesang, der sich dazu mischte, konnte man ebenfalls nicht gerade als das Non-Plus-Ultra betiteln und zog sowohl von links als auch rechts einige Blicke auf den jungen Mann, der bewaffnet mit einem an einem Visor integrierten Headset irgendeinen Text inmitten der Wartenden Citadelbewohner durchscrollte und wohl nur bedingt die Aufmerksamkeit auf den Aufschrieb setzen konnte. Sogar sein Bein zuckte im Takt, als er nuschelnd mit sang und den dicken Stoff der C-Sec-Kluft dabei regelmäßig in Falten warf und diesen unangenehm rascheln lies. Es dauerte nicht lange - wahrscheinlich war es die Bridge, die nun einsetzte - da bewegte er sogar regelmäßig den wuscheligen Schopf zuckend zur linken und zur rechten und brachte damit das mittlerweile herausgewachsene, schlohweisse Haar zum unruhigen Wackeln, dass mit der Mischung aus übriggebliebenen, brandschwarzen Spitzen - die allein daher kamen, dass er seit langem nichtmehr das natürliche Weiß überfärbt hatte - ein bisschen an ein Stachelschwein erinnern konnten. Vorausgesetzt er hätte sie lange nicht gewaschen, was natürlich nicht zutreffend war.
    Interessanterweise erkannte man an dem vor sich hin singenden, jungen Mann nicht nur das unnatürlich wirkende Aussehen sofort, sondern auch, dass er ziemlich Jung sein musste. Links und Rechts von ihm saß niemand mehr - die meisten Personen hatten sich bereits pikiert an den anderen Rand gesetzt und nuschelten unzufriedene Phrasen. Stören lies sich Craig dabei allerdings nicht, als er mit dem Finger den Text in seiner Hand bis zum Anschlag nach unten zog. Wenn man auf den Display seines Visors sah, erkannte man, dass ein Fenster geöffnet war, das in einer unheimlichen Schnelligkeit einzelne Wörter hintereinander anzeigte und jedes einzelne davon - was man nur sah, wenn man das Datapad mehr als genau unter die Lupe nehmen würde - mit dem riesigen Text auf dem Pad übereinstimmte. Offenbar eine Schnell-Lese-App.


    Hanna betrat die Haupthalle von C-Sicherheit, von wo aus mehrere, röhrenartige Gänge wegführten. Sie wählte einen Gang, der von der riesigen Säule, in welcher der Hauptfahrstuhl sich bewegte, vollständig verdeckt wurde.

    Hauptverwaltungsebene“, stand an einem Schild in mehreren Sprachen neben der aus bläulichem Glas besteenden Tür. Das Schild zeigte die eckigen und abgehackt wirkenden Symbole der turianischen Sprache, die geschwungenen, fast arabisch wirkenden Linien der Asari und kleine Codes mit kaum wahrzunehmenden Buchstaben. Das Alphabet der Salarianer. Bedeuten taten sie jedoch alle dasselbe, nämlich das Hanna dort hinein musste, um diesen Craig irgendwas zu treffen.
    Sie schlenderte durch das schlauchige Gebilde, wich ein paar großen Turianern aus, die mit ihren dornenbewährten Köpfen fast die Decke des Ganges streiften und kam schließlich in einen der typisch symmetrischen Räume. Hanna schaute sich um. Sofort fiel ihr eine Gruppe sehr schnell redender Salarianer auf, die sich um einen Artgenossen gescharrt und auf ein Datenpad starrten. Weiter im Gang stand ein Elcor, der vermutlich auf etwas wartete. Und schließlich sah sie einen jungen Mann auf einer der blaugepolsterten Bänke sitzen. Junger Mann, mochte vielleicht etwas verfrüht gewesen sein, denn er wirkte seltsam alt, geschuldet der Tatsache, dass seine schwarzen Haare offenbar getönt waren, die Farbe jedoch teilweise rausgewachsen war. Jetzt offenbarte sich von der Kopfhaut her ein zwei bis drei Zentimeter langer, fast strahlend weißer Haarwuchs. Sein Gesicht schien jedoch, wie Hanna beim Herantreten sah, kaum ältere Züge aufzuweisen, als Anfang bis Mitte Zwanzig.

    Die Person trug einen Visor, ähnlich wie ihn Will benutze, klopfte rhythmisch auf ein Datenpad und klopfte mit seinen Füßen auf den Boden. Scheinbar hörte er Musik. Hanna schüttelte den Kopf und musterte die Person noch eingehender. Sie war in einigem Abstand stehen geblieben, hatte die Arme vor der Brust verschränkt und den Kopf schief gelegt.
    Der Kerl, so es denn Craig war, war von schlaksiger Gestalt und die C-Sec Uniform schien merkwürdig Fehl an Platz und zudem eine halbe Nummer zu groß. Hanna konnte keinerlei Bewaffnung erkennen, was ihre Befürchtung untermalte, dass er einer dieser hilfsbedürftigen, unselbstständigen Kerle mit hochdekoriertem Universitätsabschluss aber keinerlei Lebenserfahrung war.

    Das soll doch wohl ´n Scherz sein“, knurrte sie leise, riss sich dann aber zusammen und schritt schnell auf den Mann zu.
    Sir. Entschuldigung, Sir!“ Hanna winkte mit ihrer Hand kurz vor seinem Gesicht, was ihm offenbar einen Schrecken einjagte. Er schaute zu ihr auf. Ob er die Musik, die leise aber vernehmlich von seinem Visor ausgegangen war, abgeschaltet oder nur leiser gedreht hatte, wusste Hanna nicht.

    Mein Name ist Agent Ilias“, stellte Hanna sich vor. „Sind Sie…“, verzweifelt suchte sie seinen Namen… Craig, Craig…
    Sind Sie der Profiler?“, rettete sie sich.
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