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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Die warme Hand, als Antwort auf sein Handeln, schien wie eine regelrechte Wohltat und ließ Leif neben dem was er sah lächeln. Eine Geste, die eigentlich kaum zu diesem Spiel passte, indem er beide Hände hob, sie um ihr offenbar müdes Gesicht legte, jedoch nur eine dazu benutzte, die Strähnen zur Seite zu streichen.
    Die andere strich abwärts, wanderte ein weiteres Mal über ihr Schlüsselbein, den gesamten Weg zurück, nur um dieses Mal deutlich tiefer und direkt zwischen ihren schmalen Beinen zu stoppen. Doch selbst jetzt geschah nichts, was sie nicht ohnehin schon kannte, als Leif sich noch etwas näher an sie schob und von oben herab in die grünen Augen sah.
    Die Hand auf ihrer Wange war unlängst nach unten gerutscht, umfasste ihren Hals jetzt sehr locker von der Seite, während sein Daumen unter ihrem Kinn ihren Blick hob.
    Es war das letzte Mal, dass er Luceija auf diese Weise musterte und ihr seinen Stempel in Form eines Kusses zärtlich auf die Lippen drückte. Und es war das letzte Mal, dass er diese Frage stellte.
    "Du bist absolut sicher dass du das willst? Nicht das kleinste bisschen weniger als vorhin..?"


    Die Luft zwischen ihnen knisterte wieder, das konnte sie spüren. Auf eine Weise, die keine Biotik benötigte, vielleicht aber ein empfinden dafür. Tiefer, angestrengter Atem drang zwischen ihren leicht geöffneten Lippen hervor und tapfer hielt sie sich in ihrer Position, obwohl jede Faser in ihr nach Ruhe schrie - ihr Hirn aber gegenlenkte und nicht zulassen wollte, dass sie nun einknickte. Sie bewahrte sich diesen Grundrespekt, der, so wusste sie, wohl gleich eine Weile außer Kraft gesetzt werden würde. Deshalb hielt sie sich aufrecht, sonnte sich in den Blicken ihres Freundes, der diese eindeutig wirken lies und nicht deutlicher hätte demonstrieren können, dass ihm der Anblick gefiel.
    "Ja.", gab sie Antwort - noch mit einer Spur Sturheit darin, die sogar hätte von Empörung zeugen können, dass er diese Frage tatsächlich stellte. Schon wieder. "Voglio essere tutto per voi.", hauchte sie mit vollem Ernst.
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  2. #2
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    Die warme Hand, als Antwort auf sein Handeln, schien wie eine regelrechte Wohltat und ließ Leif neben dem was er sah lächeln. Eine Geste, die eigentlich kaum zu diesem Spiel passte, indem er beide Hände hob, sie um ihr offenbar müdes Gesicht legte, jedoch nur eine dazu benutzte, die Strähnen zur Seite zu streichen.
    Die andere strich abwärts, wanderte ein weiteres Mal über ihr Schlüsselbein, den gesamten Weg zurück, nur um dieses Mal deutlich tiefer und direkt zwischen ihren schmalen Beinen zu stoppen. Doch selbst jetzt geschah nichts, was sie nicht ohnehin schon kannte, als Leif sich noch etwas näher an sie schob und von oben herab in die grünen Augen sah.
    Die Hand auf ihrer Wange war unlängst nach unten gerutscht, umfasste ihren Hals jetzt sehr locker von der Seite, während sein Daumen unter ihrem Kinn ihren Blick hob.
    Es war das letzte Mal, dass er Luceija auf diese Weise musterte und ihr seinen Stempel in Form eines Kusses zärtlich auf die Lippen drückte. Und es war das letzte Mal, dass er diese Frage stellte.
    "Du bist absolut sicher dass du das willst? Nicht das kleinste bisschen weniger als vorhin..?"


    Die Luft zwischen ihnen knisterte wieder, das konnte sie spüren. Auf eine Weise, die keine Biotik benötigte, vielleicht aber ein empfinden dafür. Tiefer, angestrengter Atem drang zwischen ihren leicht geöffneten Lippen hervor und tapfer hielt sie sich in ihrer Position, obwohl jede Faser in ihr nach Ruhe schrie - ihr Hirn aber gegenlenkte und nicht zulassen wollte, dass sie nun einknickte. Sie bewahrte sich diesen Grundrespekt, der, so wusste sie, wohl gleich eine Weile außer Kraft gesetzt werden würde. Deshalb hielt sie sich aufrecht, sonnte sich in den Blicken ihres Freundes, der diese eindeutig wirken lies und nicht deutlicher hätte demonstrieren können, dass ihm der Anblick gefiel.
    "Ja.", gab sie Antwort - noch mit einer Spur Sturheit darin, die sogar hätte von Empörung zeugen können, dass er diese Frage tatsächlich stellte. Schon wieder. "Voglio essere tutto per voi.", hauchte sie mit vollem Ernst.



    "Gut..."

    Jede seiner Hände löste sich augenblicklich, als sie noch immer zu ihm aufsah, Leif sich hingegen von ihr abwandte. Noch einmal erhob der Schwede sich und verließ das Bett in Richtung der Tür.
    In den wenigen Metern nahm er nicht nur das zuvor abgestellte Whiskeyglas samt eines Schlucks daraus, seine Hand fand auch den Weg in eine seiner Hosentaschen. Jene, in der sich Keycard und feiner, blauer Stoff den Platz teilten, wobei er fürs Erste nur nach Letzterem fischte und ihn mit einem sehr eindeutigen Grinsen ans Tageslicht beförderte.
    "Lass ihn beim nächsten Mal an, bis ich ihn selbst ausziehen kann...", merkte er an, bevor der Slip zu Boden segelte und er nach der Karte griff.
    Zuerst war es die Tür zum Badezimmer, die er verriegelte. Vor allem um sicherzugehen, dass ihnen hier oben niemand Gesellschaft leisten konnte, ganz egal was durch die Wände drang. Als nächstes fügte sich auch die Tür zum Flur der Wohnung, wobei das dunkelrot leuchtende Panel ihm die Verriegelung versicherte, was Leif die Karte schließlich recht achtlos auf den kleinen Beistelltisch werfen ließ.
    Im Vorbeigehen traf er gerade so und positionierte sich einige Schritte darauf am Bettende, wo er zum Ausgangspunkt zurückkam. Sie von oben ab musterte und wirklich keine Ahnung hatte, ob das hier funktionierte. Dass er es allerdings wollte, stand bei ihrem Anblick völlig außer Frage. Er WOLLTE diese Kontrolle. Kontrolle über diesen perfekt gezeichneten Körper, Kontrolle über das, was damit geschah und nicht zuletzt WIE es geschah, wenn er sich in den nächsten, zweifellos von Egoismus geprägten Stunden, in alten Gewohnheiten wiederfinden und austoben würde. Und er würde sich Zeit lassen. Eine Menge Zeit. Ganz ungeachtet ihrer (beider) Erschöpfung.

    Den noch harmlosen Anfang machte Leif, indem er den schon zuvor verwendeten Gürtel öffnete und bedächtig vom Bund seiner Hose zog. Dabei schien er ganz beiläufig etwas zu erzählen.
    "Du erinnerst dich an unsere Regeln auf der Toilette?", er hob die Brauen und sah sie an "Kein Weglaufen, keine Barmänner-...", schmunzelnd warf er ihr in genau diesem Augenblick den Gürtel vor die Nase "Vermutlich fällt mir was gegen beides ein, aber lass uns noch eine dritte aufstellen."
    Jetzt war es der weiße Longsleeve, der dran glauben musste. In wenigen Handgriffen war Leif das befleckte Oberteil los und ließ es achtlos auf den Boden fallen, bevor er zurück auf das Bett kroch und Luceijas Kinn anhob.
    "Dein italienisch ist unglaublich heiß.", musste er zugeben "Aber ich will alles von dem was du sagst verstehen, also...Verzichte darauf oder übersetz mir deine kleinen Geheimnisse."
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
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  3. #3
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    Quote Originally Posted by AeiaCarol View Post


    "Gut..."

    Jede seiner Hände löste sich augenblicklich, als sie noch immer zu ihm aufsah, Leif sich hingegen von ihr abwandte. Noch einmal erhob der Schwede sich und verließ das Bett in Richtung der Tür.
    In den wenigen Metern nahm er nicht nur das zuvor abgestellte Whiskeyglas samt eines Schlucks daraus, seine Hand fand auch den Weg in eine seiner Hosentaschen. Jene, in der sich Keycard und feiner, blauer Stoff den Platz teilten, wobei er fürs Erste nur nach Letzterem fischte und ihn mit einem sehr eindeutigen Grinsen ans Tageslicht beförderte.
    "Lass ihn beim nächsten Mal an, bis ich ihn selbst ausziehen kann...", merkte er an, bevor der Slip zu Boden segelte und er nach der Karte griff.
    Zuerst war es die Tür zum Badezimmer, die er verriegelte. Vor allem um sicherzugehen, dass ihnen hier oben niemand Gesellschaft leisten konnte, ganz egal was durch die Wände drang. Als nächstes fügte sich auch die Tür zum Flur der Wohnung, wobei das dunkelrot leuchtende Panel ihm die Verriegelung versicherte, was Leif die Karte schließlich recht achtlos auf den kleinen Beistelltisch werfen ließ.
    Im Vorbeigehen traf er gerade so und positionierte sich einige Schritte darauf am Bettende, wo er zum Ausgangspunkt zurückkam. Sie von oben ab musterte und wirklich keine Ahnung hatte, ob das hier funktionierte. Dass er es allerdings wollte, stand bei ihrem Anblick völlig außer Frage. Er WOLLTE diese Kontrolle. Kontrolle über diesen perfekt gezeichneten Körper, Kontrolle über das, was damit geschah und nicht zuletzt WIE es geschah, wenn er sich in den nächsten, zweifellos von Egoismus geprägten Stunden, in alten Gewohnheiten wiederfinden und austoben würde. Und er würde sich Zeit lassen. Eine Menge Zeit. Ganz ungeachtet ihrer (beider) Erschöpfung.

    Den noch harmlosen Anfang machte Leif, indem er den schon zuvor verwendeten Gürtel öffnete und bedächtig vom Bund seiner Hose zog. Dabei schien er ganz beiläufig etwas zu erzählen.
    "Du erinnerst dich an unsere Regeln auf der Toilette?", er hob die Brauen und sah sie an "Kein Weglaufen, keine Barmänner-...", schmunzelnd warf er ihr in genau diesem Augenblick den Gürtel vor die Nase "Vermutlich fällt mir was gegen beides ein, aber lass uns noch eine dritte aufstellen."
    Jetzt war es der weiße Longsleeve, der dran glauben musste. In wenigen Handgriffen war Leif das befleckte Oberteil los und ließ es achtlos auf den Boden fallen, bevor er zurück auf das Bett kroch und Luceijas Kinn anhob.
    "Dein italienisch ist unglaublich heiß.", musste er zugeben "Aber ich will alles von dem was du sagst verstehen, also...Verzichte darauf oder übersetz mir deine kleinen Geheimnisse."


    "Dann solltest du besser damit anfangen Italienisch zu lernen.. .", antwortete sie trocken und mit festem Blickkontakt ihrem Gegenüber, der ihr eine ausgiebige Show präsentiert hatte. Jetzt präsentierte sie ihm eine solche, wenn sie schon mit allem anderen keine Chance mehr hatte ihn unter Druck zu setzen. Ohne ihm ein Lächeln zu widmen, ihn stattdessen aber mit dem Grün ihrer Augen zu durchbohren. Alles was sie präsentieren konnte war sie selbst, mit all den Facetten die sie hatte. Deshalb erschien ihr dieser Satz am natürlichsten. Mit dieser Prise Unverschämtheit und eiskaltem Ernst. Provozierend. Die Übersetzung nach wie vor zurückhaltend.
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  4. #4
    Burgherrin Glorichen's Avatar
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    Quote Originally Posted by simP View Post
    Mit müden Augen, starrte Robert an das ende des langen Korridors durch den er Geführt worden war. Darunter ertappte sich aber ein leicht dreckig grinsendes lächeln, denn sein letzter Tag war Vorüber. Mit Hand und Fußfesseln wurde er von Zwei C - Sec Officer Kanten zur Tür geführt, Schritt für Schritt erhöhte sich sein Herzschlag. Als sie ankamen nahmen sie ihm zuerst die Fußfessel ab und danach befreiten sie seine Hände. Einer der beiden Männer öffnete die Tür und sagte.
    ''So Frost du hast es geschafft, gleich kriegst du noch deine Sachen und dann bist du frei'', ohne lange zu überlegen nickte er dem Officer zu, beim laufen durch die Tür kloppte Rob ihm noch dankend auf die Schulter. Nun betrat er einen Raum der sehr grell beleuchtet war, auf der linken Seite des Raumes befand sich eine große Tür die nach einem Ausgang aussah. Aber ehe er dort hinausgehen konnte wurde er erneut von einem Officer angehalten.
    ''Herr Frost so wollen sie doch nicht auf die Straße oder? Dort drüben ist ein Duschraum, wir haben ihn ein paar Klamotten zurecht gelegt damit sie nicht nackt daraus laufen müssen. Und ach ja vergessen sie ihren krempel nicht, denn holen sie sich nachdem duschen schön bei mir ab!''
    Das war überaus großzügig dachte sich Robert, aber trotzdem hatte er noch keinen richtigen Ort zum schlafen. Nachdem Duschen kehrte Frost frisch zudem Officer zurück die Klamotten die er anhatte waren zwar nicht gerade, dass was er als angenehm Empfand aber es war besser als gar nichts. Der Officer holte eine braune Fress tüte hervor, aus dem er eine Armbanduhr her vorzog ein kleines Taschenmesser ein Feuerzeug und eine kleine Creditchip karte. Der Officer drückte ihm Stirnrunzelnd die Sachen in die Hand und sagte.
    ''So das Wars dann, Ich hoffe wir sehen uns nie wieder!''
    Während Rob die Sachen in seiner Hosentaschen verstaute und dann lässig die Armbanduhr um sein Handgelenk legte, erwiderte er nur mit einem kalten.
    ''Dito'', woraufhin er durch die große Eingangstür schwenkte.
    Als die Tür sich öffnete nahm er erstmal mit geschlossen Augen, einen tiefen Atemzug von der angenehm kühlen Nacht. Ehe sich die grau blauen Augen wieder öffneten und sich die riesige Lichter Kulisse der Citadel vor ihm erstreckte, wurde ihm klar, Robert hatte absolut keinen Plan wo er hier gelandet ist. Er lief ein paar schritte die Straße lang und sah einen Zigaretten Automat, woraufhin Robert nicht zögerte die Creditkarte einzusetzen, er holte sich erstmal seine Lieblingsmarke. Das Feuerzeug brauchte ein paar an Läufe doch funktionierte letztendlich doch, nach einem tiefen Zug auf Lunge sah er ein Schild worauf "Pugatory" stand, was darauf hinwies, dass es nur einige Meter entfernt war. Ein drink würde ihm vermutlich gut tun, so zuckte er mit den Schultern und ging los.

    Im Pugatory angekommen, fühlte er sich zuerst ganz schön erdrückt von der Lautstärke der Musik, dazu kam noch die unglaublich wärme die von den vielen tanzenden Leuten ausging. Zielorientiert strebte er die Bar an, dort angekommen stütze er sich mit beiden armen am Tresen ab und sagte mit Charmantem Blick zu einer Barkeeperin er hätte gerne einen Gin Tonic. Während diese ihm sein Getränk zubereite beobachte er sein Umfeld nicht weit von ihm entfernt war ein Kroganer der sich mit einem Turianischen Barkeeper unterhielt, die großen waren immer die schlimmsten im Knast, ging ihm durch den Kopf hoffentlich bleibt dieser hier ruhig. Roberts blick Wanderte und sah etwas weiter entfernt einen Schwarzhaarigen Mann der wie King Louie zwischen mehreren Frauen auf einer Couch campierte. Grinsend über diesen Glückspilz nahm er lächelnd sein Getränk entgegen und trank zwei große Schlücke.

    Hood hatte eigentlich nur auf diesen Anruf gewartet. Entsprechend war er auch innerhalb von zehn Minuten vor Ort. Die Türsteher begrüßten ihn mit einem Nicken, durchsuchten ihn aber nicht weiter - sie hatten einen Deal, ein Abkommen und solange er nicht das harte Zeug in ihrem Laden vertickte, sahen sie darüber hinweg. Leichte Drogen hoben die Stimmung, die Leute blieben länger und tranken mehr und der Klub höhere Einnahmen. So war alles ein Geben und Nehmen, jeder profitierte. Das mochte er an der Citadel, hier war vieles entspannter, trotz der neuen Sicherheitsvorkehrungen, die sich nach dem Angriff der Geth verstärkt hatten. Aber die galten nicht für sanfte Drogen.

    Er musste nicht wirklich suchen, um seinen Kunden zu finden. Zeus thronte wieder mit diversen Mädchen auf seinem großen Sofa, die ihm das Geld mit teuren Getränken und Drogen aus der Tasche zogen aber vermutlich nichtmal ansatzweise an ihm selbst interessiert waren. Hier ging es um einen lustigen Abend mit Alkohol und Drogen, vielleicht Sex und darum, in den nächsten Wochen jedem erzählen zu können, dass sie mit 'Ihm' gefeiert hatten. Aber Zeus zahlte gut, er war ein Stammkunde und kaufte verlässlich regelmäßig. Mehr konnte Hood sich nicht wünschen.
    Trotzdem blieb er erst einmal am Eingang stehen und ließ das Geschehen auf sich und seine Wenigkeit auf die Anwesenden wirken. Sein Blick scannte die Bar und ... kurz stutzte er, es arbeitete in seinem Hirn und dann entschied er, seine Vermutung einfach zu überprüfen. Er trat neben den athletischen jungen Mann, lehnte sich mit den Ellbogen auf die Theke und setzte ein breites Lächeln auf: "Na wenn das nicht der kleine Frost ist, wer hätte gedacht dass ich dich mal auf der Citadel treffe. Wie bist du denn hierher gekommen?"
    "Never be cruel, never be cowardly.
    And never ever eat pears!
    Remember, hate is always foolish,
    and love is always wise.
    Laugh hard. Run fast. Be kind."
    - 12th Doctor -


    Glorichen is offline Last edited by Glorichen; 05.10.2014 at 15:53.

  5. #5
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    Quote Originally Posted by Tjordas View Post
    "Oh, sie werden lachen. Ich bin nicht bloß Arzt und Psychologe, ich schreibe für mein Leben gern Texte. Auch Lieder. Ich habe für heute Abend etwas vorbereitet. Meinen Einstand sozusagen."
    Der etwas verwahrloste Doktor konnte nicht verbergen, dass ihn der Gedanke an einen selbstgeschriebenen Liedtext ein wenig angewidert zurückweichen ließ - nicht, dass er nichts für Lyrik übrig hätte, doch das meiste, was Liedtextschreiber von sich gaben, konnte man wohl kaum als Lyrik bezeichnen. Den an den Augen eindeutig zurückweisenden Blick versuchte er zumindest mit einem leisen Lachen auszugleichen, doch wurde daraus mehr eine etwas skurrile Mischung. Als Delia allerdings auf einen Auftritt bestand und zudem alle aufforderte, sich wieder den Massen anzuschließen, ließ sich Julian zumindest wieder etwas erweichen, dem Ganzen optimistisch entgegen zu sehen.
    "Hm, warum eigentlich nicht?", nuschelte er, während er bereits die Pfeife ausklopfte und zurück in die Holzschachtel legte.
    "Sind Sie auch mit von der Partie, Doktor?", richtete er dann an Abuyin.
    "Sollen wir auf Sie warten, dann können Sie noch Ihre Schuhe holen."
    Er sah für einen Moment selbst auf seine nackten Füße und den leidig bedeckten, mageren Oberkörper, erwiderte Delias Blick dann aber mit fast so etwas wie Entsetzen.
    "Sie glauben doch nicht, dass ich meinen vorhin mühsam aufgebauten Ruf jetzt wieder zunichte machen will: Natürlich bleibe ich so, wie ich bin!", entgegnete er fast empört, wobei nur der überspielte Ton verriet, dass er mit seinem Entsetzen wohl scherzte. Den Rest jedoch schien er völlig ernst zu meinen, denn er richtete sich so wie er gerade war von der Schwelle auf, machte sich nichteinmal die Mühe, sein Hemd zuzuknöpfen, streckte Delia stattdessen eine Hand entgegen, um ihr aufzuhelfen und ergriff die ihre dabei überraschend sanft und vorsichtig.
    "Achja, ich fürchte, mein Getränk geht wohl schon zu Neige", setzte er dann ein gequältes Lächeln auf und schüttelte sein leeres Whiskey-Glas.

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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Der Iraner war viel zu gut gelaunt um auf die leicht irritierte und exzentrische Art seines Gegenübers sauer zu sein.
    "Großartig. Dann kommen sie doch mit!"
    Die ganze Wahrheit hatte er nämlich noch nicht erzählt. Er hatte nicht einfach aus Jux und Dollerei spontan einen Text geschrieben den er heute vorträllern wollte, nein, er hatte sich fest eintragen lassen.
    Als er samt den anderen beiden eintrat wurde er vom DJ lautstark durch das Mikrofon begrüßt.
    "Und hier der nächste Programm-Punkt und Ehrengast zugleich: Der neue psychologische Experte unserer schönen Institution.......Dr, und nun hören sie gut zu, Abuyin ibn Djadir ibn Omar Kalid ben Hadji al Sharidi!"
    Donnerwetter. Dass jemand seinen Namen sich so schnell einprägen und fehlerfrei in voller Länge aussprechen konnte gab es nicht oft.
    Abu hob beide Hände und wunk in sämtliche Richtungen während er nach vorne schritt, merkte jedoch sofort die eher verhaltene Stimmung die ihm entgegen schlug, genau wie den ganzen Tag bereits.
    Aber das war ok. Deshalb war er ja hier.
    "Also, ä-hem. Test, test!" blubberte er ins Microfon als man es ihm überreichte.
    "Guten Abend Proteus. Oder wie auch immer ich euch begrüßen sollte. Ich hoffe ihr hattet bislang einen schönen Abend. Nun, vielleicht wird er ja noch besser, wie? Ich habe etwas vorbereitet. Ein Einstands-Ständchen sozusagen, um euch meine geschätzte Person etwas näher zu bringen. Also...."
    Er nickte dem DJ zu, welcher das Zeichen verstand und den gewünschten Titel abspielte.
    "An der Noooooordseeeeeeeeküste......oh, falscher Film, sorry."
    Egal ob es offensichtlich war dass dieser erste Anlauf ein gestelltes Missgeschick war oder nicht, es erzielte seine Wirkung. Die ersten skeptischen Gesichter begannen zu schmunzeln, einige lachten sogar.
    "Also nochmal von vorn. Deine Schuld DJ, was verwechselst du auch die Tracks?"
    Er räusperte sich. Jetzt ging es wirklich los. Eine gewisse Nervosität konnte er jetzt nicht mehr verbergen. Immerhin war das ein eigens geschriebener Text, und ein recht eigenwilliger noch dazu. Aber sein Onkel hatte ihm einmal beigebracht dass nichts Zweifel besser zerstreuen und Leute einander näher bringen würde als Humor und Offenheit. Also legte er los.
    "I don't know what you heard about me,
    But my friends call me Sahib,
    Ain't no-one like me, all except me,
    'cause I'm a charismatic I-R-A-N-I"

    Nach diesen ersten Lines war er bereits im stabilen, kreativen Fluß.
    "I don't know what you've heard so far,
    But the ladies say I've got a schâhkâr,
    I've got the looks, as well as the smart's,
    So go ahead and show me some heart's

    Seein' some ladies in this club, there are lot's of beauties,
    Ain't no thing in this galaxy then to see some booty,
    Don't get me wrong, I ain't surely here to rip you off,
    I am here just to help you all to get through stuff

    I talk a lot, look noone here needs to be all alone,
    That doesn't mean you have to share the number of your phone,
    But go ahead, show some kindness and give me a chance,
    Otherwise, I might 's well quit and thus get no finance"

    Es machte richtig Spaß!
    Und mit jeder Zeile sah er die Anzahl von lachenden Gesichtern und im Rhytmus mittanzender Beinpaare steigen.
    "Let's talk clear, you don't want me as a therapist,
    'cause it seems you all think that I'm a terrorist,
    Come hang with me and you'll see that I'm not so rough,
    Let's sit and talk, drink some coffee out of little cups

    Look at my clothes, look at my nose, and hear the way I talk,
    I'm just a normal guy even though I come from Iran,
    I'm not the fella with the guns, trying to be bad,
    No, I'm the fella with with the hummus and the pita bread

    And if you're still like *I just want this guy to fucking go*,
    Then I'll just answer *Chill out hommy, just calm down will yo?*
    But don't assume that my kindness will make me your fool,
    Just try to screw me and I swear that I will make you drool

    Don't be afraid, I sure hope that didn't hurt your trust,
    I don't get into fights, unless I really, really must,
    Throughout my life, I've been taught to keep it really cool,
    Wanna learn? Just give a call to my Uncle Abdul

    Or ask me, I got the nose that knows,
    I'm not opposed to expose I got more hoes than Lowe's,
    Everybody come and be my friend,
    'cause I'm a sympathetic P-E-R-S-I-A-N"


    Abermals hob er beide Arme. Und jetzt tobte die Menge!

    "Sie glauben doch nicht, dass ich meinen vorhin mühsam aufgebauten Ruf jetzt wieder zunichte machen will: Natürlich bleibe ich so, wie ich bin!"
    Delia konnte nicht anders, sie musste einfach lachen, ein lautes, vielleicht leicht betrunkenes, aber aus vollem Herzen kommendes Lachen, das andauerte als Julian aufstand und klar wurde, dass er tatsächlich gedachte, so zur Feier zurückzugehen. Erheitert griff sie daher auch seine Hand, die er ihr hinhielt und ließ sich von ihm auf die Füße ziehen. Sie schenkte ihm ob dieser Geste ein Lächeln und musste sich innerlich gestehen, dass dieser Mann - auf seine ganz eigene verkorkste und ziemlich merkwürdig abgedrehte Art und Weise - durchaus eine gewisse Art von Charme besaß.
    Daher goss sie ihm, nach seiner Bemerkung über das leere Glas, auch kurzerhand den restlichen Whiskey (der vielleicht noch einen Fingerbreit in der Flasche war) ein, drehte sorgfältig die jetzt leere Flasche wieder zu, die sie nun, da sie leer war, locker in der rechten Hand am Flaschenhals hielt, und lief hinter dem Psychologen her hinein in die Kantine.

    Dr. Sharidi strebte direkt auf die Bühne zu und Delia, nicht unbedingt geneigt, ihm dorthin zu folgen, nahm einen kurzen Abstecher zur Bar, stellte kurzhand ohne Kommentar die leere Whiskeyflasche dort ab und suchte sich eine leere Sitzecke vor der Bühne. Hier war es wärmer als draußen, zugebebenermaßen fast zu warm und die Luft entwickelte sich zu einer leicht nach Alkohol und Schweiß riechenden dicken Masse, die das Wort 'Party' nur so herauszuschreien schien. Sie sah sich nach Julian um, und sofern er ihr nicht gefolgt war, winkte sie ihn heran.
    Kaum hatte sie sich wieder zur Bühne gedreht, begann Dr. Sharidi mit seiner Rede. Seinen Ausflug an die Nordsee quittierte sie mit einem weiteren lauten Lachen. Sie wusste nicht, was sie am Nachmittag noch gedacht hatte, aber die düsteren Gedanken von dort waren irgendwie verflogen. Viel eher kam sie zu dem Schluss, dass die Menschen und Ärzte hier ein Haufen verrückter, aber irgendwie sympatischer Leute war. Welcher Arzt ließ sich schon dazu herab, vor seinen Kollegen, Pflegern und Patienten SO etwas zu singen.
    So ließ sie sich von der erheiterten Stimmung, dem Gejohle und Lachen der anderen anstecken, jubelte mit und pfiff sogar zum "sympathetic P-E-R-S-I-A-N" durch die Finger. Dies war der Moment, in dem Delia begriff: Hier würde es ihr gut gehen; trotz aller Schwierigkeiten, Probleme und Merkwürdigkeiten würde sie sich hier gut einleben. Dies war der Moment, indem sie entschied: "Ich mag diesen Job!"
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  6. #6
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    Quote Originally Posted by Glorichen View Post
    Hood hatte eigentlich nur auf diesen Anruf gewartet. Entsprechend war er auch innerhalb von zehn Minuten vor Ort. Die Türsteher begrüßten ihn mit einem Nicken, durchsuchten ihn aber nicht weiter - sie hatten einen Deal, ein Abkommen und solange er nicht das harte Zeug in ihrem Laden vertickte, sahen sie darüber hinweg. Leichte Drogen hoben die Stimmung, die Leute blieben länger und tranken mehr und der Klub höhere Einnahmen. So war alles ein Geben und Nehmen, jeder profitierte. Das mochte er an der Citadel, hier war vieles entspannter, trotz der neuen Sicherheitsvorkehrungen, die sich nach dem Angriff der Geth verstärkt hatten. Aber die galten nicht für sanfte Drogen.

    Er musste nicht wirklich suchen, um seinen Kunden zu finden. Zeus thronte wieder mit diversen Mädchen auf seinem großen Sofa, die ihm das Geld mit teuren Getränken und Drogen aus der Tasche zogen aber vermutlich nichtmal ansatzweise an ihm selbst interessiert waren. Hier ging es um einen lustigen Abend mit Alkohol und Drogen, vielleicht Sex und darum, in den nächsten Wochen jedem erzählen zu können, dass sie mit 'Ihm' gefeiert hatten. Aber Zeus zahlte gut, er war ein Stammkunde und kaufte verlässlich regelmäßig. Mehr konnte Hood sich nicht wünschen.
    Trotzdem blieb er erst einmal am Eingang stehen und ließ das Geschehen auf sich und seine Wenigkeit auf die Anwesenden wirken. Sein Blick scannte die Bar und ... kurz stutzte er, es arbeitete in seinem Hirn und dann entschied er, seine Vermutung einfach zu überprüfen. Er trat neben den athletischen jungen Mann, lehnte sich mit den Ellbogen auf die Theke und setzte ein breites Lächeln auf: "Na wenn das nicht der kleine Frost ist, wer hätte gedacht dass ich dich mal auf der Citadel treffe. Wie bist du denn hierher gekommen?"


    Nachdem der dritte Gin Tonic runter gespült war, tat Rob seinem Körper einen Gefallen und fing an etwas langsamer zu machen. Er bestellte sich, deshalb bei der immer reizender werdenden Kellnerin, ein kühles Bier. Noch immer saß er an demselben Tresen und hatte diesen auch nur verlassen um sich allerhöchstens mal, zu erleichtern. Er wusste eigentlich auch nicht so recht, wo er den hin sollte, so etwas wie eine Wohnung stand ihm derzeit einfach noch nicht zur Verfügung. Mit leicht gesenktem Kopf trommelte er, ungeduldig mit seinem Zeigefinger neben seinem Bier zu der Musik, die im Klub lief. Als er gerade am überlegen war eine Rauchen zu gehen, setzte sich plötzlich ein großer Typ neben ihn der sofort anfing los zu quasseln.
    "Na wenn das nicht der kleine Frost ist, wer hätte gedacht dass ich dich mal auf der Citadel treffe. Wie bist du denn hierher gekommen?", vorsichtig blickten die graublauen Augen in dessen Richtung, ehe Robert überhaupt realisierte, wer sich da neben ihn saß. Mit aufgerissenen Augen und offenem Mund starrte er kurz stockend denn breit grinsenden Mann an, das war doch tatsächlich Hood. Zudem Zeitpunkt auf der Erde als Rob und Luis der Gang beigetreten waren, war Hood schon ein ziemlich angesehenes Mitglied und zog auf freundliche Art und weise die neuen auf, worunter auch Rob und sein Bruder waren. Kopfschüttelnd und dabei lächelnd griff sich Rob die Hand von seinem Nachbarn und gab ihm eine halbe Umarmung als Begrüßung, während er zu ihm sagte.

    ''Das Glaube ich jetzt nicht? Hood! Ähm nun ja was soll ich sagen, ich bin vor ein paar Stunden aus dem Gefängnis entlassen worden, auf der Erde war einiges schief gelaufen. Aber was ist denn mit dir geschehen? Ich habe nur noch mit bekommen, dass du verschwunden warst und ziemlich viele deinen Namen verflucht haben. Aber so wie du aussiehst, scheint es dir ja recht prächtig zu gehen? Was führt dich überhaupt hierher?'', Robert nahm ein paar Schlücke von seinem Bier und umarmte es hinterher auf dem Tresen mit den Händen. Danach fiel sein Blick direkt in die Augen seines Gegenübers.
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  7. #7
    Ritter Tjordas's Avatar
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    Der Iraner war viel zu gut gelaunt um auf die leicht irritierte und exzentrische Art seines Gegenübers sauer zu sein.
    "Großartig. Dann kommen sie doch mit!"
    Die ganze Wahrheit hatte er nämlich noch nicht erzählt. Er hatte nicht einfach aus Jux und Dollerei spontan einen Text geschrieben den er heute vorträllern wollte, nein, er hatte sich fest eintragen lassen.
    Als er samt den anderen beiden eintrat wurde er vom DJ lautstark durch das Mikrofon begrüßt.
    "Und hier der nächste Programm-Punkt und Ehrengast zugleich: Der neue psychologische Experte unserer schönen Institution.......Dr, und nun hören sie gut zu, Abuyin ibn Djadir ibn Omar Kalid ben Hadji al Sharidi!"
    Donnerwetter. Dass jemand seinen Namen sich so schnell einprägen und fehlerfrei in voller Länge aussprechen konnte gab es nicht oft.
    Abu hob beide Hände und wunk in sämtliche Richtungen während er nach vorne schritt, merkte jedoch sofort die eher verhaltene Stimmung die ihm entgegen schlug, genau wie den ganzen Tag bereits.
    Aber das war ok. Deshalb war er ja hier.
    "Also, ä-hem. Test, test!" blubberte er ins Microfon als man es ihm überreichte.
    "Guten Abend Proteus. Oder wie auch immer ich euch begrüßen sollte. Ich hoffe ihr hattet bislang einen schönen Abend. Nun, vielleicht wird er ja noch besser, wie? Ich habe etwas vorbereitet. Ein Einstands-Ständchen sozusagen, um euch meine geschätzte Person etwas näher zu bringen. Also...."
    Er nickte dem DJ zu, welcher das Zeichen verstand und den gewünschten Titel abspielte.
    "An der Noooooordseeeeeeeeküste......oh, falscher Film, sorry."
    Egal ob es offensichtlich war dass dieser erste Anlauf ein gestelltes Missgeschick war oder nicht, es erzielte seine Wirkung. Die ersten skeptischen Gesichter begannen zu schmunzeln, einige lachten sogar.
    "Also nochmal von vorn. Deine Schuld DJ, was verwechselst du auch die Tracks?"
    Er räusperte sich. Jetzt ging es wirklich los. Eine gewisse Nervosität konnte er jetzt nicht mehr verbergen. Immerhin war das ein eigens geschriebener Text, und ein recht eigenwilliger noch dazu. Aber sein Onkel hatte ihm einmal beigebracht dass nichts Zweifel besser zerstreuen und Leute einander näher bringen würde als Humor und Offenheit. Also legte er los.
    "I don't know what you heard about me,
    But my friends call me Sahib,
    Ain't no-one like me, all except me,
    'cause I'm a charismatic I-R-A-N-I"

    Nach diesen ersten Lines war er bereits im stabilen, kreativen Fluß.
    "I don't know what you've heard so far,
    But the ladies say I've got a schâhkâr,
    I've got the looks, as well as the smart's,
    So go ahead and show me some heart's

    Seein' some ladies in this club, there are lot's of beauties,
    Ain't no thing in this galaxy then to see some booty,
    Don't get me wrong, I ain't surely here to rip you off,
    I am here just to help you all to get through stuff

    I talk a lot, look noone here needs to be all alone,
    That doesn't mean you have to share the number of your phone,
    But go ahead, show some kindness and give me a chance,
    Otherwise, I might 's well quit and thus get no finance"

    Es machte richtig Spaß!
    Und mit jeder Zeile sah er die Anzahl von lachenden Gesichtern und im Rhytmus mittanzender Beinpaare steigen.
    "Let's talk clear, you don't want me as a therapist,
    'cause it seems you all think that I'm a terrorist,
    Come hang with me and you'll see that I'm not so rough,
    Let's sit and talk, drink some coffee out of little cups

    Look at my clothes, look at my nose, and hear the way I talk,
    I'm just a normal guy even though I come from Iran,
    I'm not the fella with the guns, trying to be bad,
    No, I'm the fella with with the hummus and the pita bread

    And if you're still like *I just want this guy to fucking go*,
    Then I'll just answer *Chill out hommy, just calm down will yo?*
    But don't assume that my kindness will make me your fool,
    Just try to screw me and I swear that I will make you drool

    Don't be afraid, I sure hope that didn't hurt your trust,
    I don't get into fights, unless I really, really must,
    Throughout my life, I've been taught to keep it really cool,
    Wanna learn? Just give a call to my Uncle Abdul

    Or ask me, I got the nose that knows,
    I'm not opposed to expose I got more hoes than Lowe's,
    Everybody come and be my friend,
    'cause I'm a sympathetic P-E-R-S-I-A-N"


    Abermals hob er beide Arme. Und jetzt tobte die Menge!


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    Quote Originally Posted by Glorichen View Post

    "Sie glauben doch nicht, dass ich meinen vorhin mühsam aufgebauten Ruf jetzt wieder zunichte machen will: Natürlich bleibe ich so, wie ich bin!"
    Delia konnte nicht anders, sie musste einfach lachen, ein lautes, vielleicht leicht betrunkenes, aber aus vollem Herzen kommendes Lachen, das andauerte als Julian aufstand und klar wurde, dass er tatsächlich gedachte, so zur Feier zurückzugehen. Erheitert griff sie daher auch seine Hand, die er ihr hinhielt und ließ sich von ihm auf die Füße ziehen. Sie schenkte ihm ob dieser Geste ein Lächeln und musste sich innerlich gestehen, dass dieser Mann - auf seine ganz eigene verkorkste und ziemlich merkwürdig abgedrehte Art und Weise - durchaus eine gewisse Art von Charme besaß.
    Daher goss sie ihm, nach seiner Bemerkung über das leere Glas, auch kurzerhand den restlichen Whiskey (der vielleicht noch einen Fingerbreit in der Flasche war) ein, drehte sorgfältig die jetzt leere Flasche wieder zu, die sie nun, da sie leer war, locker in der rechten Hand am Flaschenhals hielt, und lief hinter dem Psychologen her hinein in die Kantine.

    Dr. Sharidi strebte direkt auf die Bühne zu und Delia, nicht unbedingt geneigt, ihm dorthin zu folgen, nahm einen kurzen Abstecher zur Bar, stellte kurzhand ohne Kommentar die leere Whiskeyflasche dort ab und suchte sich eine leere Sitzecke vor der Bühne. Hier war es wärmer als draußen, zugebebenermaßen fast zu warm und die Luft entwickelte sich zu einer leicht nach Alkohol und Schweiß riechenden dicken Masse, die das Wort 'Party' nur so herauszuschreien schien. Sie sah sich nach Julian um, und sofern er ihr nicht gefolgt war, winkte sie ihn heran.
    Kaum hatte sie sich wieder zur Bühne gedreht, begann Dr. Sharidi mit seiner Rede. Seinen Ausflug an die Nordsee quittierte sie mit einem weiteren lauten Lachen. Sie wusste nicht, was sie am Nachmittag noch gedacht hatte, aber die düsteren Gedanken von dort waren irgendwie verflogen. Viel eher kam sie zu dem Schluss, dass die Menschen und Ärzte hier ein Haufen verrückter, aber irgendwie sympatischer Leute war. Welcher Arzt ließ sich schon dazu herab, vor seinen Kollegen, Pflegern und Patienten SO etwas zu singen.
    So ließ sie sich von der erheiterten Stimmung, dem Gejohle und Lachen der anderen anstecken, jubelte mit und pfiff sogar zum "sympathetic P-E-R-S-I-A-N" durch die Finger. Dies war der Moment, in dem Delia begriff: Hier würde es ihr gut gehen; trotz aller Schwierigkeiten, Probleme und Merkwürdigkeiten würde sie sich hier gut einleben. Dies war der Moment, indem sie entschied: "Ich mag diesen Job!"


    Auch er schien angesichts der freundlichen Reaktion Delias wieder etwas aufgehellter, rang sich sogar zu einem sehr zarten, geschlossenen Lächeln durch, das aber gerade weil es so viel unauffälliger war als sonst um so vieles ehrlicher wirkte. Als sein Durst auf Alkoholisches aus ihm sprach, konnte er diese aus seiner Sicht übertriebende Sentimentalität jedoch gut kaschieren, hielt stattdessen sein Glas mit beiden Händen Delia entgegen, als diese ihm den letzten Rest des im Grunde doch eher ungeliebten Getränks eingoss. Wie einen heiligen Kelch hielt er den Tumbler, während dieser sich füllte, verneigte sich dann ehrfürchtig und ging dabei einige Schritte rückwärts, bevor er die alberne Scharade auflöste, mit einem Lachen herumwirbelte und den letzten Schluck noch auf dem Weg zu Bar hinunterschüttete wie Medizin. Nach wie vor sah er Abuyins angekündigtem Auftritt eher skeptisch entgegen, doch aufgeladen mit diesem Funken der vielleicht auch nur aus Trunkenheit erwachsenen Lebensfreude hatte er vor, sich der Sache zumindest aus Interesse zu stellen.
    Und es war gar nicht mal so schlecht, wie er wenig später feststellte. Inhaltlich nichts, was einen Literaturnobelpreis verdiente, aber der Menge gefiel es scheinbar und tatsächlich ertappte er sich selbst dabei, wie er immer wieder in den instrumentalen Pausen des Songs kurz klatschte und ungläubig lachend den Kopf schüttelte. Bei so viel geladenem Selbstbewusstsein war klar, dass der Iraner später wohl einiges an Auswahl bezüglich seiner Abendgesellschaft haben würde.
    Nachdenklich betrachtete Julian Delia neben sich für einige Sekunden, stimmte dann aber in ihre Freude lachend mit ein, was er beibehielt noch während er den Schlussapplaus für Abu unterstützte. Der Ernst kehrte erst zurück, als Julian etwas entfernt eine Gruppe von drei Frauen erblickte, die in typischer Tuschelformation leicht zueinander nach vorne gebeugt am Rand der Menge standen und immer wieder unauffällige Blicke in Julians Richtung warfen. Erst, als eine davon mehr oder weniger beiläufig auf ihn zeigte, obwohl sich gerade auf der Bühne etwas viel interessanteres abspielte, begriff er, dass er selbst es war, über den man dort schlecht sprach und dem man die eisigen, strafenden Blicke zuwarf - wessen Freundinnen das wohl waren...
    Der Klang eines spitzen Septakkords auf einer akustischen Gitarre riss ihn aus seinen Gedanken, als kurz darauf ein treibender aber ruhiger Bossa Nova-Rhythmus von der Bühne einsetzte, wohl als eine Art Kontrastprogramm zu der ekstatischen Psychologen-Performance von zuvor. Angesichts der tuschelnden Gruppe dort drüben spürte er einen Moment lang soetwas wie Trotz, der ihn durchfuhr. Er entschloss kurzerhand, diesen Trotz in nützlichere Energie zu verwandeln. Daher stellte er sich nun vor Delia, verneigte sich leicht vor ihr und breitete einladend einen Arm aus, wobei sein offenes Hemd wie ein Umhang an Armen und Schulter hinabfiel.
    "Tanzen Sie?", fragte er dann mit einer Mischung aus charmantem Lächeln und spöttischem Grinsen und streckte ihr wieder die Hand entgegen. Eine seltsame Pose, denn so stilvoll er sie auch ausführte, sie stand in völligem Kontrast zu seinem eher verwahrlosten Äußeren.

    Den gerade von der Bühne hinabsteigenden und gebührend gefeierten Abuyin hingegen empfing derweil eine Traube von jubelnden Menschen am Ende der Treppe. Besonders interessiert und vielleicht auch aufdringlich, wenn man es negativ betrachtete, war dabei eine nicht unansehnliche Frau Anfang Zwanzig, deren leicht gewellte, dunkelbraune Haare dem Doktor in den Weg wirbelten, bevor sie sich vor ihn stellte und eine Hand an desssen rechte Hüfte legte, jedoch sofort wieder zurückschnellen ließ, als sei dies nur ein dummer Unfall gewesen.
    "Entschuldigen Sie bitte, Doktor", warf sie dann eilig mit einem unschuldigen Blick ein, wobei sie sich beunruhigt die Hand vor den Mund hielt und Abuyin mit ihren tiefschwarzen, großen Augen von unten herab entschuldigend ansah, zweimals blinzelte und sich dann umwandte.
    "Kommen Sie doch nachher zu mir an die Bar, wenn Sie wollen", hauchte sie ihm noch über ihre unbedeckte Schulter hinweg zu, ehe sie im Davongehen ihre feingliedrigen Finger über Abuyins Wange und Lippen streifen ließ, dann in verführerischem Hüftschwung sich an der tanzenden Menschenmenge vorbei in Richtung Bar bewegte.
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  8. #8
    Burgherrin Glorichen's Avatar
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    Auch er schien angesichts der freundlichen Reaktion Delias wieder etwas aufgehellter, rang sich sogar zu einem sehr zarten, geschlossenen Lächeln durch, das aber gerade weil es so viel unauffälliger war als sonst um so vieles ehrlicher wirkte. Als sein Durst auf Alkoholisches aus ihm sprach, konnte er diese aus seiner Sicht übertriebende Sentimentalität jedoch gut kaschieren, hielt stattdessen sein Glas mit beiden Händen Delia entgegen, als diese ihm den letzten Rest des im Grunde doch eher ungeliebten Getränks eingoss. Wie einen heiligen Kelch hielt er den Tumbler, während dieser sich füllte, verneigte sich dann ehrfürchtig und ging dabei einige Schritte rückwärts, bevor er die alberne Scharade auflöste, mit einem Lachen herumwirbelte und den letzten Schluck noch auf dem Weg zu Bar hinunterschüttete wie Medizin. Nach wie vor sah er Abuyins angekündigtem Auftritt eher skeptisch entgegen, doch aufgeladen mit diesem Funken der vielleicht auch nur aus Trunkenheit erwachsenen Lebensfreude hatte er vor, sich der Sache zumindest aus Interesse zu stellen.
    Und es war gar nicht mal so schlecht, wie er wenig später feststellte. Inhaltlich nichts, was einen Literaturnobelpreis verdiente, aber der Menge gefiel es scheinbar und tatsächlich ertappte er sich selbst dabei, wie er immer wieder in den instrumentalen Pausen des Songs kurz klatschte und ungläubig lachend den Kopf schüttelte. Bei so viel geladenem Selbstbewusstsein war klar, dass der Iraner später wohl einiges an Auswahl bezüglich seiner Abendgesellschaft haben würde.
    Nachdenklich betrachtete Julian Delia neben sich für einige Sekunden, stimmte dann aber in ihre Freude lachend mit ein, was er beibehielt noch während er den Schlussapplaus für Abu unterstützte. Der Ernst kehrte erst zurück, als Julian etwas entfernt eine Gruppe von drei Frauen erblickte, die in typischer Tuschelformation leicht zueinander nach vorne gebeugt am Rand der Menge standen und immer wieder unauffällige Blicke in Julians Richtung warfen. Erst, als eine davon mehr oder weniger beiläufig auf ihn zeigte, obwohl sich gerade auf der Bühne etwas viel interessanteres abspielte, begriff er, dass er selbst es war, über den man dort schlecht sprach und dem man die eisigen, strafenden Blicke zuwarf - wessen Freundinnen das wohl waren...
    Der Klang eines spitzen Septakkords auf einer akustischen Gitarre riss ihn aus seinen Gedanken, als kurz darauf ein treibender aber ruhiger Bossa Nova-Rhythmus von der Bühne einsetzte, wohl als eine Art Kontrastprogramm zu der ekstatischen Psychologen-Performance von zuvor. Angesichts der tuschelnden Gruppe dort drüben spürte er einen Moment lang soetwas wie Trotz, der ihn durchfuhr. Er entschloss kurzerhand, diesen Trotz in nützlichere Energie zu verwandeln. Daher stellte er sich nun vor Delia, verneigte sich leicht vor ihr und breitete einladend einen Arm aus, wobei sein offenes Hemd wie ein Umhang an Armen und Schulter hinabfiel.
    "Tanzen Sie?", fragte er dann mit einer Mischung aus charmantem Lächeln und spöttischem Grinsen und streckte ihr wieder die Hand entgegen. Eine seltsame Pose, denn so stilvoll er sie auch ausführte, sie stand in völligem Kontrast zu seinem eher verwahrlosten Äußeren.

    Den gerade von der Bühne hinabsteigenden und gebührend gefeierten Abuyin hingegen empfing derweil eine Traube von jubelnden Menschen am Ende der Treppe. Besonders interessiert und vielleicht auch aufdringlich, wenn man es negativ betrachtete, war dabei eine nicht unansehnliche Frau Anfang Zwanzig, deren leicht gewellte, dunkelbraune Haare dem Doktor in den Weg wirbelten, bevor sie sich vor ihn stellte und eine Hand an desssen rechte Hüfte legte, jedoch sofort wieder zurückschnellen ließ, als sei dies nur ein dummer Unfall gewesen.
    "Entschuldigen Sie bitte, Doktor", warf sie dann eilig mit einem unschuldigen Blick ein, wobei sie sich beunruhigt die Hand vor den Mund hielt und Abuyin mit ihren tiefschwarzen, großen Augen von unten herab entschuldigend ansah, zweimals blinzelte und sich dann umwandte.
    "Kommen Sie doch nachher zu mir an die Bar, wenn Sie wollen", hauchte sie ihm noch über ihre unbedeckte Schulter hinweg zu, ehe sie im Davongehen ihre feingliedrigen Finger über Abuyins Wange und Lippen streifen ließ, dann in verführerischem Hüftschwung sich an der tanzenden Menschenmenge vorbei in Richtung Bar bewegte.

    Delia war richtig gut gelaunt, so gut wie seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr. Und sie schob den Gedanken beiseite, dass der Whiskey daran vielleicht nicht ganz unschuldig war. Vielmehr war es für sie eine Mischung aus allem und der dankbaren Entlastung, nicht mehr nur den unangenehmen Vor- und Nachmittag im Kopf zu haben. Vermutlich war das einfach eine unglückliche Verkettung wirklich blöder Umstände gewesen, quasi ein 'Pass auf, so ist die nackte Tatsache', dem dann schleißlich Abends die schützende Kleidung übergezogen wurde. Letztendlich hatte sie mit den meisten Konflikten hier selbst nicht viel am Hut und den Rest würde sie schon irgendwie meistern. Irgendwie hatte sie immer alles gemeistert.

    "Tanzen Sie?" Delia sah auf, ein wenig in Gedanken war sie gewesen und starrte daher einen kleinen Augenblick etwas irritiert Julian an, der da vor ihr stand, sich in bestern Gentlemanmanier um einen Tanz mit ihr bemühte, während seine Kleidung, bzw. das was daran nicht vorhanden war, die ganze Szenerie irgendwie etwas absurd wirken ließ. Fast wünschte sie, er würde zumindest sein Hemd zuknöpfen, dann würde er wengistens nicht ganz so nach Gestrandet aussehen. Sein Grinsen, oder Lächeln, oder was das war, wirkte dabei umso mehr passend zu dieser absolut merkwürdigen Situation, dass Delia erneut auflachte, dann ein gespielt zierlich-schüchternes Lächeln aufsetze und einen Knicks vollführte. "Warum auch nicht?", fügte sie hinzu und erst dann fiel ihr auf, was da für Musik lief und sie verzog ein wenig verunsichert das Gesicht.
    "Ich habe nur leider keinen blassen Schimmer, wie man DAZU tanzt ...", gestand sie dann mit einem entschuldigenden Lächeln und fragte sich gleichzeitig, wie sie es schaffen sollte, ihm dann auch noch nicht auf die blanken Füße zu treten.
    "Never be cruel, never be cowardly.
    And never ever eat pears!
    Remember, hate is always foolish,
    and love is always wise.
    Laugh hard. Run fast. Be kind."
    - 12th Doctor -


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  9. #9
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    Jace hatte sich wieder an die Bar gestellt und begann die immer schneller ankommenden Bestellungen routiniert zu bearbeiten. Es gab bis jetzt keine besonderen Wünsche und in seinem Bewegungsablauf waren die Handgriffe schon fast automatisch eingebrannt und liefen wie von selbst - nur die Konversation und der small talk kam nicht von allein.
    Hier ein Pina Colada, da spezielle drinks für eine Gruppe hübscher Asari.
    Schließlich drehten sich einige Menschen an der Bar um, eine Gruppe junger Männer, die das erste Mal zu feiern schienen. Auch Jace sah kurz auf und erblickte eine große Gestalt, einen bulligen Kroganer, der mit nicht ganz so freudiger Miene zur Bar stapfte. Der Hocker ächzte sogar die Musik übtönend, als er sich setzte.
    „Einen Burukh, am besten gleich im Ein-Liter-Glas“
    Na ein Glück, dass sie tatsächlich eigens für sie angefertigte, extrem große Gläser hatten. Der Turianer sah einen Liter als viel zu übertrieben und schon fast vermessen an, aber war es sein eigenes seelisches Gleichgewicht, das dadurch in Gefahr gebracht wurde, wenn der Körper überfordert war? Nein, war es nicht.
    '' Einen Liter also, kommt gleich. ''
    Er stellte ein monströses Glas vor den griesgrämigen Kroganer und nach ein paar Minuten Herumgemische stand ein großer bunter Cocktail vor ihm.
    '' Kein guter Tag, was? ''



    „Das spart uns beiden Zeit, und mir die Nerven zwanzig Mal nach dem selben Scheiß fragen zu müssen“, gab Dakk noch als zusätzliche Erklärung, während der Barkeeper schon nach einem der extra großen Gläser griff. Dann machte er es sich so bequem auf dem Barhocker wie es möglich war und beobachtete den Turianer mit grimmiger Genugtuung dabei, wie er seinen Drink zubereitete.
    Ein Burukh war nur ein echter Burukh, wenn der Drink angezündet und kurz brennen gelassen wurde Es tat gut, dem Getränk einen Moment beim lodern zuzusehen, bevor die Flammen zügig und gekonnt erstickt wurden. Nach dem äußerst amüsanten Gespräch mit seinem letzten Kunden hatte der Kroganer kurz das starke Bedürfnis gehabt, etwas in Brand zustecken, vorzugsweise den Wagen dieses Spinners. Da war das doch eine einigermaßen gute Alternative.

    '' Kein guter Tag, was? ''
    Für einen Moment blickte er an dem Turianer vorbei hinter die Theke, halblaut knurrend. Dann umgriff er das Glas. Noch war der Drink darin recht warm – der beste Zeitpunkt, einen großzügigen Schluck davon zu nehmen. Der Barkeeper musste also zunächst warten, während das warme alkoholische Getränk Dakks Kehle hinunterrann. Erst, als dass Glas sich wieder auf dem Tresen befand bedachte er Jace mit einem abschätzenden Blick, und schließlich auch mit einer Antwort.

    „Der Tag war noch das beste heute. Der macht aber auch meistens das, was man von ihm verlangt: morgens fängt er an und abends hört er auf. Es sind die Arschlöcher, die man währenddessen trifft, die einen zur Weißglut treiben können“. Er gestikulierte etwas mit seinen Händen, um seinen Aussagen noch mehr Gewicht zu verleihen. „Du machst deine Arbeit, und du machst sie gut. Und dann laufen dir immer wieder diese zwei Sorten von Spinnern über den Weg: Die Einen, die meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Denen reicht es schon, irgendwann mal einen beschissenen Modellbausatz zusammengesetzt zu haben und schon halten sie sich für clever genug dich infrage zu stellen und dir ständig drinnen rumzupfuschen. Die Anderen halten sich auch irgendwie für besonders schlau, und in ihrer Schläue wollen sie dir dann aus allem einen Strick drehen, dich melken, oder was auch immer, Hauptsache am Ende sind sie die Gewinner und du der Gelackmeierte! Und wenn das schlimmste von beiden Seiten in einer Persönlichkeit zusammenkommt, dann könnte man...!“ Dakk atmete tief ein und ballte die linke Hand zur Faust, als müsste er seiner Aggression gleich auf sehr physische Art und Weise Luft machen. Schließlich jedoch rutschte er nur etwas auf dem Stuhl herum und senkte die Hand. „...sehr, sehr wütend werden. 'Kein guter Tag' fasst es dann doch ganz gut zusammen“.
    Dakk drehte sich ein wenig zur Seite, sodass er sich mit dem rechten Arm auf dem Tresen abstützen und ein wenig in den Raum hinein blicken konnte. Dabei fiel ihm wieder der junge Mann ins Auge. Mit Überraschung stellte er fest, dass die Traube um ihn herum noch weiter gewachsen war. Und alle seine Begleiter hingen ihm an den Lippen, während der Bengel großspurig – und schwer überhörbar – herumprahlte, von seinen Privatangestellten erzählte und gleichzeitig ausgerechnet über die Berufung herzog, der Dakk nachging. Er schnaubte auf, und wendete sich nochmals an den Barkeeper.
    „Noch so ein Pisser...vermehren die sich eigentlich nur untereinander? Als ob der irgend eine Ahnung hätte. Irgend. Eine. Solche Bengel wie der da ziehen die Leute über den Tisch, selten ist's andersrum. Ich... ach, das führt doch zu nichts“. Damit brach Dakk kopfschüttelnd ab, bevor er sich selbst schon wieder in Rage reden konnte, und nahm stattdessen noch einen Schluck von seinem Getränk.

    Kiith is offline

  10. #10
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    Quote Originally Posted by Luceija View Post
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    "Dann solltest du besser damit anfangen Italienisch zu lernen.. .", antwortete sie trocken und mit festem Blickkontakt ihrem Gegenüber, der ihr eine ausgiebige Show präsentiert hatte. Jetzt präsentierte sie ihm eine solche, wenn sie schon mit allem anderen keine Chance mehr hatte ihn unter Druck zu setzen. Ohne ihm ein Lächeln zu widmen, ihn stattdessen aber mit dem Grün ihrer Augen zu durchbohren. Alles was sie präsentieren konnte war sie selbst, mit all den Facetten die sie hatte. Deshalb erschien ihr dieser Satz am natürlichsten. Mit dieser Prise Unverschämtheit und eiskaltem Ernst. Provozierend. Die Übersetzung nach wie vor zurückhaltend.


    Die Zähne durch ein Grinsen gebleckt, sah er nicht wenig überrascht über den Rand seines Glases hinweg, aus dem er noch einen Schluck nahm.
    Gerade als Leif es absetzte und etwas wenig schlagfertiges antworten wollte, hielt der mickrige Rest der braunen Flüssigkeit seine grauen Augen fest und ließen ihn erneut schmunzeln.
    Als hätte er einen wirklich bemerkenswerten Plan ausgeheckt, sah er dann zur Schwarzhaarigen auf und legte die wenigen Zentimeter zwischen ihnen zurück. Den Arm an ihr vorbei ausgestreckt, stellte der Blonde das Glas auf der Matratze, gleich neben einem der weichen Kopfkissen ab.

    Eine wackelige Angelegenheit, legte er nunmehr beide Arme um sie, hievte Luceija auf den eigenen Schoss und drehte sich etwas umständlich mit ihr, um am Ende selbst so zu sitzen, dass er mit dem Rücken am Kopf des Bettes lehnte.
    In dieser Position war sie es, die nun wieder auf und vor ihm auf Knien, jeweils zu rechts und links seiner Beine saß.
    Zum ersten Mal war die Italienerin so größer als er selbst, ließ Leif oberhalb ihres Nackens in das schwarze Haar greifen und sie zu sich nach unten ziehen.
    Noch wenig grob, teilte er den bitteren Geschmack des Whiskeys in einem Kuss mit ihr und legte ihre fast winzigen Hände auf die eigenen Schultern, womit sie es war, die über den Kopf des Bettes einen Blick aus dem Panoramafenster hätte haben können.
    Nicht, dass er tauschen wollte, als Leif die Hand, die nicht an ihrer Hüfte lag, an das Glas zurückführte, um nach einem der Eiswürfel zu fischen.

    Seine Lippen zogen sich stumm zurück, als auch er sich vermeintlich entspannt anlehnte.
    "Nein."
    Das viel gezeigte Schmunzeln zierte sein erschöpftes, aber nicht unglückliches Gesicht wieder, als er den Whiskeygetränkten Würfel an ihrer Unterlippe ansetzte und ignorierte, dass einige Tropfen auf dem eigenen Oberkörper landeten.
    Wie ein Maler, bewaffnet mit einem Kohlestift oder vergleichbarem, begann er Striche zu ziehen. Zu Beginn noch etwas ziellos, erreichte der Blonde schnell ihr Schlüsselbein und war damit fast auf Brusthöhe. Dass er noch deutlich tiefer gehen würde, war klar, als er dennoch zuerst nur leicht rechts abwärts steuerte.
    "Ganz einfach weil du mir heute Abend die Gefallen tust und nicht umgekehrt...", ein ziemlich süffisantes Grinsen blühte auf, als Leif das schmelzende Eis an empfindlichster Stelle hinterließ und mit dem Zeigefinger ausgiebig nachfuhr. Dabei würde es nicht bleiben.
    "Also..? Was wolltest du sagen?"
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
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  11. #11
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Die Zähne durch ein Grinsen gebleckt, sah er nicht wenig überrascht über den Rand seines Glases hinweg, aus dem er noch einen Schluck nahm.
    Gerade als Leif es absetzte und etwas wenig schlagfertiges antworten wollte, hielt der mickrige Rest der braunen Flüssigkeit seine grauen Augen fest und ließen ihn erneut schmunzeln.
    Als hätte er einen wirklich bemerkenswerten Plan ausgeheckt, sah er dann zur Schwarzhaarigen auf und legte die wenigen Zentimeter zwischen ihnen zurück. Den Arm an ihr vorbei ausgestreckt, stellte der Blonde das Glas auf der Matratze, gleich neben einem der weichen Kopfkissen ab.

    Eine wackelige Angelegenheit, legte er nunmehr beide Arme um sie, hievte Luceija auf den eigenen Schoss und drehte sich etwas umständlich mit ihr, um am Ende selbst so zu sitzen, dass er mit dem Rücken am Kopf des Bettes lehnte.
    In dieser Position war sie es, die nun wieder auf und vor ihm auf Knien, jeweils zu rechts und links seiner Beine saß.
    Zum ersten Mal war die Italienerin so größer als er selbst, ließ Leif oberhalb ihres Nackens in das schwarze Haar greifen und sie zu sich nach unten ziehen.
    Noch wenig grob, teilte er den bitteren Geschmack des Whiskeys in einem Kuss mit ihr und legte ihre fast winzigen Hände auf die eigenen Schultern, womit sie es war, die über den Kopf des Bettes einen Blick aus dem Panoramafenster hätte haben können.
    Nicht, dass er tauschen wollte, als Leif die Hand, die nicht an ihrer Hüfte lag, an das Glas zurückführte, um nach einem der Eiswürfel zu fischen.

    Seine Lippen zogen sich stumm zurück, als auch er sich vermeintlich entspannt anlehnte.
    "Nein."
    Das viel gezeigte Schmunzeln zierte sein erschöpftes, aber nicht unglückliches Gesicht wieder, als er den Whiskeygetränkten Würfel an ihrer Unterlippe ansetzte und ignorierte, dass einige Tropfen auf dem eigenen Oberkörper landeten.
    Wie ein Maler, bewaffnet mit einem Kohlestift oder vergleichbarem, begann er Striche zu ziehen. Zu Beginn noch etwas ziellos, erreichte der Blonde schnell ihr Schlüsselbein und war damit fast auf Brusthöhe. Dass er noch deutlich tiefer gehen würde, war klar, als er dennoch zuerst nur leicht rechts abwärts steuerte.
    "Ganz einfach weil du mir heute Abend die Gefallen tust und nicht umgekehrt...", ein ziemlich süffisantes Grinsen blühte auf, als Leif das schmelzende Eis an empfindlichster Stelle hinterließ und mit dem Zeigefinger ausgiebig nachfuhr. Dabei würde es nicht bleiben.
    "Also..? Was wolltest du sagen?"


    Wie auf Befehl hin kam ein Seufzen über ihre Lippen. Sie schmeckte Whiskey an ihrer, lies die Zunge noch einmal darübergleiten und empfand ihre erste Vermutung als überaus richtig. Single Malt, den sie schon an seinen geschmeckt hatte. Die ihm einen ungewohnten Beigeschmack verliehen, an den sie sich erst noch gewöhnen musste und sich noch nicht einig war, ob ihm dieser stand. Auf seinem vorsichtigen Eiswürfelweg nach unten, wobei die Form eines Würfels ziemlich schnell ziemlich deutlich litt und sich unter seinen großen Händen rasch deformierte, hinterließ er eine Bahn aus wohligem Schauer auf ihrer Haut. Schloss die Poren in einem zielgerichteten Weg, wobei das Kondenswasser, dass größtenteils durch seine großen Finger hindurchlief, keine Umwege machte sondern über den Körper der Halbitalienerin floss wie eine dünne Schicht kalten Schweißes. Ihre Augen schlossen sich auch hierbei vorsichtig; die Finger krallten sich in die starken Schultern, wobei sie ab einem gewissen Druck auch seine Haut nachzugeben wusste. Sie schmunzelte kurz, als das Seufzen einem Wimmern glich, das nichts mit dem gemein hatte, als sie sich unter Tränen in seinen Armen wog. Es war die ganz andere Art von Wimmern, die auch das Schmunzeln innert Sekunden wieder von ihren Lippen riss. Nicht zuletzt bei anderen Behandlungen.
    Sich glücklicherweise mit der Hilfe ihrer Arme ganz gut auf den wackligen Beinen haltend, antwortete sie mit etwas schludriger Aussprache, die die englischen Wörter beinahe von ihrem Dialekt auffressen lies. "Ich sagte: Alles. Ich will...alles..für dich sein."
    Erst dann öffnete sie wieder die müden Augen. Lies eine ihrer stützenden Hände in Richtung seines Nacken wandern, bevor sie eine Tendenz nach oben annahm und eventuell ihr Ziel - den Hinterkopf - erreichen konnte, wenn er sie denn ließe. Er war interessant...dieser ungewisse Thrill. Den, den sie wieder und wieder herausforderte. Wäre sie nicht sie selbst, wenn sie es nicht wenigstens versuchen würde. "Lernt man in eurem Studium nichts anständiges? Oder nur, wie man Drinks mit Eiswürfeln verunstaltet."
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    Wie auf Befehl hin kam ein Seufzen über ihre Lippen. Sie schmeckte Whiskey an ihrer, lies die Zunge noch einmal darübergleiten und empfand ihre erste Vermutung als überaus richtig. Single Malt, den sie schon an seinen geschmeckt hatte. Die ihm einen ungewohnten Beigeschmack verliehen, an den sie sich erst noch gewöhnen musste und sich noch nicht einig war, ob ihm dieser stand. Auf seinem vorsichtigen Eiswürfelweg nach unten, wobei die Form eines Würfels ziemlich schnell ziemlich deutlich litt und sich unter seinen großen Händen rasch deformierte, hinterließ er eine Bahn aus wohligem Schauer auf ihrer Haut. Schloss die Poren in einem zielgerichteten Weg, wobei das Kondenswasser, dass größtenteils durch seine großen Finger hindurchlief, keine Umwege machte sondern über den Körper der Halbitalienerin floss wie eine dünne Schicht kalten Schweißes. Ihre Augen schlossen sich auch hierbei vorsichtig; die Finger krallten sich in die starken Schultern, wobei sie ab einem gewissen Druck auch seine Haut nachzugeben wusste. Sie schmunzelte kurz, als das Seufzen einem Wimmern glich, das nichts mit dem gemein hatte, als sie sich unter Tränen in seinen Armen wog. Es war die ganz andere Art von Wimmern, die auch das Schmunzeln innert Sekunden wieder von ihren Lippen riss. Nicht zuletzt bei anderen Behandlungen.
    Sich glücklicherweise mit der Hilfe ihrer Arme ganz gut auf den wackligen Beinen haltend, antwortete sie mit etwas schludriger Aussprache, die die englischen Wörter beinahe von ihrem Dialekt auffressen lies. "Ich sagte: Alles. Ich will...alles..für dich sein."
    Erst dann öffnete sie wieder die müden Augen. Lies eine ihrer stützenden Hände in Richtung seines Nacken wandern, bevor sie eine Tendenz nach oben annahm und eventuell ihr Ziel - den Hinterkopf - erreichen konnte, wenn er sie denn ließe. Er war interessant...dieser ungewisse Thrill. Den, den sie wieder und wieder herausforderte. Wäre sie nicht sie selbst, wenn sie es nicht wenigstens versuchen würde. "Lernt man in eurem Studium nichts anständiges? Oder nur, wie man Drinks mit Eiswürfeln verunstaltet."


    Er würde sich der Beseitigung des glänzenden Wasserfilms auf ihrer Brust später widmen. Fürs Erste glitt der Eiswürfel weiter abwärts, sparte ihren Bauchnabel dabei nicht aus und stoppte oberhalb seines 'Ziels', als er ihre Frage mit einem sehr dunklen Lachen quittierte.
    "Im Grunde lernen wir vor allem wie wir blutjungen Dingern das Leben retten. Im Idealfall so charmant, dass wir sie ein paar Wochen nach dem zunähen auch gleich noch vögeln können."
    Seine grauen Augen warfen einen sehr eindeutigen Blick nach oben, wobei der Blonde gleichgültig mit dem Schultern zuckte.
    Das letzte bisschen des Eiswürfels war nebenbei unlängst zerflossen, sodass nur noch seine Fingerkuppen unterhalb ihres Nabels auflagen und er nun Zeige- und Mittelfinger unvorbereitet und tief zwischen ihre Beine gleiten ließ. Das eiskalte Restwasser tat dabei sein übriges, als er sich wieder etwas aufrichtete und die Lippen, begleitet von der Zunge, auf ihrer Brust ansetzte.
    Nur sehr kurz zögerte der Schwede noch und hob für sie unsichtbar die Braue.
    "Lass das.", befahl er halblaut und spürte das Treiben in seinem Nacken "Solange du diese Sache mit deinen Fingern nicht im Griff hast, machst du das nicht bei mir."
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  13. #13
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    Er würde sich der Beseitigung des glänzenden Wasserfilms auf ihrer Brust später widmen. Fürs Erste glitt der Eiswürfel weiter abwärts, sparte ihren Bauchnabel dabei nicht aus und stoppte oberhalb seines 'Ziels', als er ihre Frage mit einem sehr dunklen Lachen quittierte.
    "Im Grunde lernen wir vor allem wie wir blutjungen Dingern das Leben retten. Im Idealfall so charmant, dass wir sie ein paar Wochen nach dem zunähen auch gleich noch vögeln können."
    Seine grauen Augen warfen einen sehr eindeutigen Blick nach oben, wobei der Blonde gleichgültig mit dem Schultern zuckte.
    Das letzte bisschen des Eiswürfels war nebenbei unlängst zerflossen, sodass nur noch seine Fingerkuppen unterhalb ihres Nabels auflagen und er nun Zeige- und Mittelfinger unvorbereitet und tief zwischen ihre Beine gleiten ließ. Das eiskalte Restwasser tat dabei sein übriges, als er sich wieder etwas aufrichtete und die Lippen, begleitet von der Zunge, auf ihrer Brust ansetzte.
    Nur sehr kurz zögerte der Schwede noch und hob für sie unsichtbar die Braue.
    "Lass das.", befahl er halblaut und spürte das Treiben in seinem Nacken "Solange du diese Sache mit deinen Fingern nicht im Griff hast, machst du das nicht bei mir."


    Zeit für Widerworte auf die harsche Anklage ihrer Fingerplatzierung hatte sie nicht, denn schon längst hatten andere Finger eine andere Platzierung gefunden und eine junge Frau komplett aus dem frechen Konzept gebracht. Als drücke man einen Schalter war die wohlplatzierte Anklage schon vergessen. Er brachte sie zum Schaudern. Dazu, die freie Hand fest an seine Schulter zu klemmen, leicht zuzudrücken und sich seinem Körper minimalst krümmend entgegenzuwenden. Dabei eindeutiges Wohlbefinden äussernd. Anstatt jedoch die getadelte, andere Hand vollständig von seinem Nacken zu entfernen, schob sie diese - ungeachtet der Biotikimplantatschnittstelle, an der ein kleiner Blitz ihrer beider Haut traktierte (und unklar war, ob er von ihr oder ihm ausging) - weiter nach oben und versenkte sie in seinem Haar um sich hieran festzuhalten als es schwer war mit geschlossenen Augen dem Drehen vor ihrem inneren Auge entgegen zu wirken. Dabei war sie in dieser Haltung unweit seines Schopfes, roch unheimlich angenehme Nuancen aus dem Blond heraus und fühlte sich nicht nur unsagbar gut, sondern auch enorm wohl dabei. "Sobald...", keuchte sie atemlos und konnte nicht wirklich laut in ihren Worten sein - der Hals schon jetzt trocken wie Staub, "...sobald ich das kann...wirst du mich...drum anbetteln."
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  14. #14
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    Zeit für Widerworte auf die harsche Anklage ihrer Fingerplatzierung hatte sie nicht, denn schon längst hatten andere Finger eine andere Platzierung gefunden und eine junge Frau komplett aus dem frechen Konzept gebracht. Als drücke man einen Schalter war die wohlplatzierte Anklage schon vergessen. Er brachte sie zum Schaudern. Dazu, die freie Hand fest an seine Schulter zu klemmen, leicht zuzudrücken und sich seinem Körper minimalst krümmend entgegenzuwenden. Dabei eindeutiges Wohlbefinden äussernd. Anstatt jedoch die getadelte, andere Hand vollständig von seinem Nacken zu entfernen, schob sie diese - ungeachtet der Biotikimplantatschnittstelle, an der ein kleiner Blitz ihrer beider Haut traktierte (und unklar war, ob er von ihr oder ihm ausging) - weiter nach oben und versenkte sie in seinem Haar um sich hieran festzuhalten als es schwer war mit geschlossenen Augen dem Drehen vor ihrem inneren Auge entgegen zu wirken. Dabei war sie in dieser Haltung unweit seines Schopfes, roch unheimlich angenehme Nuancen aus dem Blond heraus und fühlte sich nicht nur unsagbar gut, sondern auch enorm wohl dabei. "Sobald...", keuchte sie atemlos und konnte nicht wirklich laut in ihren Worten sein - der Hals schon jetzt trocken wie Staub, "...sobald ich das kann...wirst du mich...drum anbetteln."


    "Genau...", erwiderte er wenig ernst und drückte einen von vielen Küssen auf die Haut ihres Oberkörpers. Vom Kinn, über ihre Schultern und das deutlich sichtbare Schlüsselbein, bis zur Brust, wo er das zuvor hinterlassene Gemisch aus Wasser und Whiskey beseitigte. Unter wenig zärtlichem Einsatz von Lippen, Zunge und den weißen Zähnen, dauerte es eine Weile, bis er gefährlich leise wieder zu Wort kam. Dabei sah Leif nicht nach oben, sondern auf Augenhöhe direkt auf die feuchte Haut seiner Freundin.
    "Und weil ich so viel Angst vor deiner Schreckensherrschaft habe, wenn sie dich erst mal austrainiert haben, werd' ich meine Zeit bis dahin noch nutzen..."
    Vor allem nutzte er den Anstoß der kleinen Entladung ihrerseits, als er in Luceijas Nacken griff, was sie mit der Aufgabe ihr Gleichgewicht zu halten, jetzt völlig allein ließ.
    Die andere Hand, die noch immer zwischen ihren Beinen lag, hatte sie bisher kaum in Richtung 'Wahnsinn' getrieben.
    Jetzt hingegen gingen Impulse ohne Vorwarnung und in immer kürzer werdenden Abständen buchstäblich durch ihren kleinen Körper, statt bloß über die Haut.
    Der starke Reiz durch das frische Implantat wurde durch die potenzierte Wucht der Energie ergänzt. Hatten sie bisher mit seiner Biotik gespielt, war sie um ein vielfaches schwächer und an weniger sensiblen Stellen angewandt worden.
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    "Genau...", erwiderte er wenig ernst und drückte einen von vielen Küssen auf die Haut ihres Oberkörpers. Vom Kinn, über ihre Schultern und das deutlich sichtbare Schlüsselbein, bis zur Brust, wo er das zuvor hinterlassene Gemisch aus Wasser und Whiskey beseitigte. Unter wenig zärtlichem Einsatz von Lippen, Zunge und den weißen Zähnen, dauerte es eine Weile, bis er gefährlich leise wieder zu Wort kam. Dabei sah Leif nicht nach oben, sondern auf Augenhöhe direkt auf die feuchte Haut seiner Freundin.
    "Und weil ich so viel Angst vor deiner Schreckensherrschaft habe, wenn sie dich erst mal austrainiert haben, werd' ich meine Zeit bis dahin noch nutzen..."
    Vor allem nutzte er den Anstoß der kleinen Entladung ihrerseits, als er in Luceijas Nacken griff, was sie mit der Aufgabe ihr Gleichgewicht zu halten, jetzt völlig allein ließ.
    Die andere Hand, die noch immer zwischen ihren Beinen lag, hatte sie bisher kaum in Richtung 'Wahnsinn' getrieben.
    Jetzt hingegen gingen Impulse ohne Vorwarnung und in immer kürzer werdenden Abständen buchstäblich durch ihren kleinen Körper, statt bloß über die Haut.
    Der starke Reiz durch das frische Implantat wurde durch die potenzierte Wucht der Energie ergänzt. Hatten sie bisher mit seiner Biotik gespielt, war sie um ein vielfaches schwächer und an weniger sensiblen Stellen angewandt worden.


    Zwar war der dünne Film aus Whiskey und Wasser nahezu verschwunden, aber genauso gut hätte er bleiben können. Denn schnell hätte er sich vermischt. Mit einem hauchdünnen, nahezu unsichtbaren Film aus Schweiß, der sich passgenau auf die weiche Haut gelegt hatte. Das helle Fleisch nun leicht schimmern lies, als sich der dürre Körper zuerst weiter nach vorn beugte, als die Kraft zu Gunsten der Müdigkeit daraus wich. Beide Hände hatten sich beim Durchlaufen der prickelnden Spannung krampfhaft um die Schultern des Blonden gelegt und dünne, demolierte Nägel winzige Kratzspuren hinterlassen lassen, als sie um Halt rangen. "Was tust du da..", stellte eine kraftlose Stimme keuchend eine Frage, die ausschließlich ins Ohr des Mannes ragen konnte, bis es zu viel wurde und die Überwältigung der Sache ihren Rücken wieder nach hinten beorderte. Ebenso wie den Kopf in den Nacken, wobei die dicken Strähnen nur teilweise über die Schulter hinweg nach hinten fielen. Man kleinere an ihrem Haaransatz beobachten konnte, wie sie flusig abstanden, als das unverkennbare, bläuliche Energiekonstrukt in den weiblichen Nacken drang und mit einem leisen, charakteristischen Surrgeräusch in der Luft zuerst die Schultern und dann die Arme und den Torso einhüllte, bis ihr gesamter Körper und größtenteils auch seiner von den wolkig-nebligen Energiewellen umgeben waren. Natürlich war der Druck auf Lucis Biotikimplantat eine Sache die Heikel genug war - nichtmal wegen der garnicht so lang geschehenen Operation, sondern des bloßen Gefühls wegen, an welches sie noch nicht im Geringsten gewohnt war. Aber Grund zur Besorgnis gab es kaum - sie ging in dem eigenartig-guten Gefühl regelrecht auf. Seufzte angestrengt und spürte scheinbar alles doppelt, als die Stimulationen der großen Hand mittels Biotik mehrere Ecken ihres Hirns zugleich reizten und es dabei scheinbar überluden. An anderer Stelle und unter anderer Hand hätte sie es hier definitiv mit der Angst zu tun gehabt - denn solche Experimente waren nicht gerade ungefährlich. Hätte er sich beispielsweise auch nur ein bisschen weniger unter Kontrolle und Luceija extremes Pech, hätte er besonders bei diesem ausgelieferten Zustand jeder Zeit die Möglichkeit gehabt ein paar Sicherungen durchbrennen zu lassen und ihr nicht nur die Lichter auszuknipsen. Aber was die Grundlage hierfür war, lag im wahrsten Sinne auf der Hand: Sie vertraute ihm. In jedem Moment in dem sie existierte. Umso intimer war die Situation jetzt. Überreizte doch jedes Fünkchen davon ihre Sinne, bis es schwer war den Unterschied zwischen Fantasie und Realität auszumachen und nichts blieb als die Augen zu schließen. Wobei sie sogar ignorierte, dass zumindest die obere 'Behandlung' auch einen eher schmerzlichen Schwall mit sich zog. Es war gut so. Es war genau so wie es war absolut perfekt. Doch sie ahnte, dass der Schwede noch lange nicht am Ende seines Lateins angekommen war. Und alleine die Vorahnung genügte schon um das Fass zum Überlaufen zu bringen und ihre Beine sehr stark an seine Seiten zu pressen, wo sich noch Halt zu suchen nahezu unmöglich schien.
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  16. #16
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    Es war ein großartiges Gefühl. Er hatte das Gefühl dass durch diesen lockeren, selbstbewussten Auftritt nun nahezu alle Zweifel zerstreut waren welche die Leute gehabt haben könnten.
    Bevor er aus dem Getümmel kam musste er erstmal ein paar dutzend Hände schütteln.
    Erst als das nächste Stück aufgelegt wurde legte der Trubel sich langsam.
    Nun machte er sich gleich in Richtung Bar.
    Eine solch nette Einladung schlug doch kein Mann der Welt aus, er schon gar nicht.
    "Hat ihnen mein Auftritt gefallen?"
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  17. #17
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    Zwar war der dünne Film aus Whiskey und Wasser nahezu verschwunden, aber genauso gut hätte er bleiben können. Denn schnell hätte er sich vermischt. Mit einem hauchdünnen, nahezu unsichtbaren Film aus Schweiß, der sich passgenau auf die weiche Haut gelegt hatte. Das helle Fleisch nun leicht schimmern lies, als sich der dürre Körper zuerst weiter nach vorn beugte, als die Kraft zu Gunsten der Müdigkeit daraus wich. Beide Hände hatten sich beim Durchlaufen der prickelnden Spannung krampfhaft um die Schultern des Blonden gelegt und dünne, demolierte Nägel winzige Kratzspuren hinterlassen lassen, als sie um Halt rangen. "Was tust du da..", stellte eine kraftlose Stimme keuchend eine Frage, die ausschließlich ins Ohr des Mannes ragen konnte, bis es zu viel wurde und die Überwältigung der Sache ihren Rücken wieder nach hinten beorderte. Ebenso wie den Kopf in den Nacken, wobei die dicken Strähnen nur teilweise über die Schulter hinweg nach hinten fielen. Man kleinere an ihrem Haaransatz beobachten konnte, wie sie flusig abstanden, als das unverkennbare, bläuliche Energiekonstrukt in den weiblichen Nacken drang und mit einem leisen, charakteristischen Surrgeräusch in der Luft zuerst die Schultern und dann die Arme und den Torso einhüllte, bis ihr gesamter Körper und größtenteils auch seiner von den wolkig-nebligen Energiewellen umgeben waren. Natürlich war der Druck auf Lucis Biotikimplantat eine Sache die Heikel genug war - nichtmal wegen der garnicht so lang geschehenen Operation, sondern des bloßen Gefühls wegen, an welches sie noch nicht im Geringsten gewohnt war. Aber Grund zur Besorgnis gab es kaum - sie ging in dem eigenartig-guten Gefühl regelrecht auf. Seufzte angestrengt und spürte scheinbar alles doppelt, als die Stimulationen der großen Hand mittels Biotik mehrere Ecken ihres Hirns zugleich reizten und es dabei scheinbar überluden. An anderer Stelle und unter anderer Hand hätte sie es hier definitiv mit der Angst zu tun gehabt - denn solche Experimente waren nicht gerade ungefährlich. Hätte er sich beispielsweise auch nur ein bisschen weniger unter Kontrolle und Luceija extremes Pech, hätte er besonders bei diesem ausgelieferten Zustand jeder Zeit die Möglichkeit gehabt ein paar Sicherungen durchbrennen zu lassen und ihr nicht nur die Lichter auszuknipsen. Aber was die Grundlage hierfür war, lag im wahrsten Sinne auf der Hand: Sie vertraute ihm. In jedem Moment in dem sie existierte. Umso intimer war die Situation jetzt. Überreizte doch jedes Fünkchen davon ihre Sinne, bis es schwer war den Unterschied zwischen Fantasie und Realität auszumachen und nichts blieb als die Augen zu schließen. Wobei sie sogar ignorierte, dass zumindest die obere 'Behandlung' auch einen eher schmerzlichen Schwall mit sich zog. Es war gut so. Es war genau so wie es war absolut perfekt. Doch sie ahnte, dass der Schwede noch lange nicht am Ende seines Lateins angekommen war. Und alleine die Vorahnung genügte schon um das Fass zum Überlaufen zu bringen und ihre Beine sehr stark an seine Seiten zu pressen, wo sich noch Halt zu suchen nahezu unmöglich schien.


    Es war zweifelsfrei ein schmaler Grad zwischen dem, was ihn Luceija in derartige Stimmung versetzen ließ und der Gefahr, hierbei einen Fehler zu machen, der sie im wahrsten Sinne des Wortes hätte umhauen können.
    In diesem Moment aber sah Leif viel mehr wohlwollend dabei zu, wie sich ihr ganzer Körper und nicht zuletzt ihr Verstand dieser Sache hier anzupassen versuchte. Hoffentlich vergeblich, gefiel ihm dieser Anblick, als er die Intensität trotzdem kurzzeitig verringerte. Die Hand, die zuvor noch mit dem Eiswürfel gespielt hatte, entledigte sich nunmehr etwas mehr der eigenen Hose, nur um die Schwarzhaarige dann an der Hüfte gepackt aus ihrer Position zu reißen und wenig sanft direkt AUF seinen Schoss zu verfrachten.
    Selbst schnell vereinnahmt von der Energie, die jetzt auf sehr spezielle Weise noch deutlicher wie ein Kreislauf durch beide Körper floss, zog der Blonde Luceija am Nacken so weit es eben ging an sich.
    "Mach die Augen auf.", verlangte er leise und wusste, wie schwer das bei der Überreizung aller Sinne war. Doch eben deswegen stand ihm der Sinn besonders danach, in beispielloses grün eintauchen zu können. Natürlich nicht, ohne dieses anhaltende Grinsen.
    "Ich glaube noch hat dich niemand gehört.", vermutete er und sprach dabei selbst etwas lauter "Und ich habe gedacht du würdest die weibliche Belegschaft mit mir davon überzeugen wollen dass ich dir gehöre."
    Er verlor diesen anhaltenden Ausdruck auf seinem Gesicht nur kurz, als er ihr einen sehr langen, beinahe schon wieder zarten Kuss auf die Lippen drückte.
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  18. #18
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    Nachdem der dritte Gin Tonic runter gespült war, tat Rob seinem Körper einen Gefallen und fing an etwas langsamer zu machen. Er bestellte sich, deshalb bei der immer reizender werdenden Kellnerin, ein kühles Bier. Noch immer saß er an demselben Tresen und hatte diesen auch nur verlassen um sich allerhöchstens mal, zu erleichtern. Er wusste eigentlich auch nicht so recht, wo er den hin sollte, so etwas wie eine Wohnung stand ihm derzeit einfach noch nicht zur Verfügung. Mit leicht gesenktem Kopf trommelte er, ungeduldig mit seinem Zeigefinger neben seinem Bier zu der Musik, die im Klub lief. Als er gerade am überlegen war eine Rauchen zu gehen, setzte sich plötzlich ein großer Typ neben ihn der sofort anfing los zu quasseln.
    "Na wenn das nicht der kleine Frost ist, wer hätte gedacht dass ich dich mal auf der Citadel treffe. Wie bist du denn hierher gekommen?"
    , vorsichtig blickten die graublauen Augen in dessen Richtung, ehe Robert überhaupt realisierte, wer sich da neben ihn saß. Mit aufgerissenen Augen und offenem Mund starrte er kurz stockend denn breit grinsenden Mann an, das war doch tatsächlich Hood. Zudem Zeitpunkt auf der Erde als Rob und Luis der Gang beigetreten waren, war Hood schon ein ziemlich angesehenes Mitglied und zog auf freundliche Art und weise die neuen auf, worunter auch Rob und sein Bruder waren. Kopfschüttelnd und dabei lächelnd griff sich Rob die Hand von seinem Nachbarn und gab ihm eine halbe Umarmung als Begrüßung, während er zu ihm sagte.[/FONT]
    ''Das Glaube ich jetzt nicht? Hood! Ähm nun ja was soll ich sagen, ich bin vor ein paar Stunden aus dem Gefängnis entlassen worden, auf der Erde war einiges schief gelaufen. Aber was ist denn mit dir geschehen? Ich habe nur noch mit bekommen, dass du verschwunden warst und ziemlich viele deinen Namen verflucht haben. Aber so wie du aussiehst, scheint es dir ja recht prächtig zu gehen? Was führt dich überhaupt hierher?'', Robert nahm ein paar Schlücke von seinem Bier und umarmte es hinterher auf dem Tresen mit den Händen. Danach fiel sein Blick direkt in die Augen seines Gegenübers.

    Hoods Grinsen wurde bei der überraschten Reaktion des jungen Mannes noch breiter, strahlte Freude aus, während er die Umarmung Roberts erwiderte. Er bedeutete der Kellnerin, die gerade herübersah, ihm einen dieser süßen bunten Drinks zu bereiten, während er den 'jungen Frost' aufmerksam musterte.
    ''Das Glaube ich jetzt nicht? Hood! Ähm nun ja was soll ich sagen, ich bin vor ein paar Stunden aus dem Gefängnis entlassen worden, auf der Erde war einiges schief gelaufen. Aber was ist denn mit dir geschehen? Ich habe nur noch mit bekommen, dass du verschwunden warst und ziemlich viele deinen Namen verflucht haben. Aber so wie du aussiehst, scheint es dir ja recht prächtig zu gehen? Was führt dich überhaupt hierher?''
    Hoods Augen verengten sich ein wenig, sein Blick wurde ernster und schienen Rob noch eingehender zu mustern. Ein wissendes Nicken begleitete die ersten Worte, auf die folgenden zuckte er dann die Achseln, lächelte wieder breit und breitete selbstsicher die Arme aus.
    "Ich muss dir sicher nicht erklären, was für ein Sauladen die Gangs auf der Erde sind, besonders in Manhatten. Ich hab die Chance gekriegt, mich mit einem Passagierschiff auf die Citadel zu mogeln, eine Chance, die sich wohl keiner entgehen lässt. Tja und hier bin ich, verdiene mein Geld mit der Partysucht anderer Leute", ein sehr kurzer Seitenblick streifte Zeus und seinen Hühnerhaufen, "aber davon abgesehen halte ich mich von den richtigen miesen Geschäften fern. Bin auf der Erde zu oft auf die Fresse gefallen. So wie du wohl auch ..."
    Wieder ein musternder Blick des Dealers. "Maaaan, du hast dich gemacht Kleiner. Aber wie zum Teufel bist du in 'nem Gefängnis der Citadel gelandet?"
    "Never be cruel, never be cowardly.
    And never ever eat pears!
    Remember, hate is always foolish,
    and love is always wise.
    Laugh hard. Run fast. Be kind."
    - 12th Doctor -


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  19. #19
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    Es war zweifelsfrei ein schmaler Grad zwischen dem, was ihn Luceija in derartige Stimmung versetzen ließ und der Gefahr, hierbei einen Fehler zu machen, der sie im wahrsten Sinne des Wortes hätte umhauen können.
    In diesem Moment aber sah Leif viel mehr wohlwollend dabei zu, wie sich ihr ganzer Körper und nicht zuletzt ihr Verstand dieser Sache hier anzupassen versuchte. Hoffentlich vergeblich, gefiel ihm dieser Anblick, als er die Intensität trotzdem kurzzeitig verringerte. Die Hand, die zuvor noch mit dem Eiswürfel gespielt hatte, entledigte sich nunmehr etwas mehr der eigenen Hose, nur um die Schwarzhaarige dann an der Hüfte gepackt aus ihrer Position zu reißen und wenig sanft direkt AUF seinen Schoss zu verfrachten.
    Selbst schnell vereinnahmt von der Energie, die jetzt auf sehr spezielle Weise noch deutlicher wie ein Kreislauf durch beide Körper floss, zog der Blonde Luceija am Nacken so weit es eben ging an sich.
    "Mach die Augen auf.", verlangte er leise und wusste, wie schwer das bei der Überreizung aller Sinne war. Doch eben deswegen stand ihm der Sinn besonders danach, in beispielloses grün eintauchen zu können. Natürlich nicht, ohne dieses anhaltende Grinsen.
    "Ich glaube noch hat dich niemand gehört.", vermutete er und sprach dabei selbst etwas lauter "Und ich habe gedacht du würdest die weibliche Belegschaft mit mir davon überzeugen wollen dass ich dir gehöre."
    Er verlor diesen anhaltenden Ausdruck auf seinem Gesicht nur kurz, als er ihr einen sehr langen, beinahe schon wieder zarten Kuss auf die Lippen drückte.


    "Mach die Augen auf."
    Langsam - sehr langsam...schlug die Halbitalienerin ihre Augen auf. Zögerlich kam ein helles Grün unter müden Augenlidern zum Vorschein - geschwungene, dicke, schwarze Wimpern, die wie ein Vorhang eine strahlende Farbe verhüllten um sie vor den neugierigen Blicken des Publikums so lange wie nötig verborgen zu wissen. Sie musste aufsehen. Aus jener Position ebenso wie aus jeder anderen. Hinauf in die grauen, wundervollen Augen, die so viel verbargen. Für die sie Worte suchte, auch wenn in ihrem Kopf nicht genug Ordnung herrschte.
    Der schmale Grad war längst überschritten. Hatte sie eingesogen in eine ganz eigene, spezielle Form einer neuerschaffenen Realität, in der sie sich suhlte. Von der sie trank und an der sie sich nährte. In der kein Schmerz wirklich schmerzhaft war. Eine Welt, in der Chaos regierte.
    Nicht zuletzt nach Wechseln der Position war es schwer, sich dieser Welt nicht völlig hinzugeben. Sie musste stark sein, seinem Wunsch folgen und den Blick konstant halten, mit dem sie im Gegensatz zu ihm kein Lächeln auf ihr Gegenüber übertrug. Viel eher lies sie das Chaos zu und ihre Hände davon führen, die beide das Kinn des Blonden nach oben rissen, kaum dass sich ihre Lippen wieder getrennt hatten. Jede fand am äußersten Ende seines Halses Halt, lies die Daumen mit einem gewissen Druck in Richtung Kehlkopf streichen. Das Zucken ihrer bläulichen Hülle verlieh ihr dabei eine seltsame, unwirkliche Umrahmung als sie sich gänzlich über sein Gesicht beugte, es aber nicht zulassen wollte, dass sich ihre Lippen noch einmal berühren.
    "Und ich habe geglaubt...dass du deinen Job nicht aufs Spiel setzen willst. Und schau wo wir...jetzt sind."
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  20. #20
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    Quote Originally Posted by Glorichen View Post
    Hoods Grinsen wurde bei der überraschten Reaktion des jungen Mannes noch breiter, strahlte Freude aus, während er die Umarmung Roberts erwiderte. Er bedeutete der Kellnerin, die gerade herübersah, ihm einen dieser süßen bunten Drinks zu bereiten, während er den 'jungen Frost' aufmerksam musterte.
    [FONT=Verdana]''Das Glaube ich jetzt nicht? Hood! Ähm nun ja was soll ich sagen, ich bin vor ein paar Stunden aus dem Gefängnis entlassen worden, auf der Erde war einiges schief gelaufen. Aber was ist denn mit dir geschehen? Ich habe nur noch mit bekommen, dass du verschwunden warst und ziemlich viele deinen Namen verflucht haben. Aber so wie du aussiehst, scheint es dir ja recht prächtig zu gehen? Was führt dich überhaupt hierher?''
    Hoods Augen verengten sich ein wenig, sein Blick wurde ernster und schienen Rob noch eingehender zu mustern. Ein wissendes Nicken begleitete die ersten Worte, auf die folgenden zuckte er dann die Achseln, lächelte wieder breit und breitete selbstsicher die Arme aus.
    "Ich muss dir sicher nicht erklären, was für ein Sauladen die Gangs auf der Erde sind, besonders in Manhatten. Ich hab die Chance gekriegt, mich mit einem Passagierschiff auf die Citadel zu mogeln, eine Chance, die sich wohl keiner entgehen lässt. Tja und hier bin ich, verdiene mein Geld mit der Partysucht anderer Leute", ein sehr kurzer Seitenblick streifte Zeus und seinen Hühnerhaufen, "aber davon abgesehen halte ich mich von den richtigen miesen Geschäften fern. Bin auf der Erde zu oft auf die Fresse gefallen. So wie du wohl auch ..."
    Wieder ein musternder Blick des Dealers. "Maaaan, du hast dich gemacht Kleiner. Aber wie zum Teufel bist du in 'nem Gefängnis der Citadel gelandet?"

    Mit eingefrorenem Blick lauschte Rob gespannt den Worten seines Gegenübers. Die Freude war groß bei ihm, endlich sah er ein Gesicht, das ihm nicht vollkommen fremd war. Hood war scheinbar auch froh ihn wiederzusehen denn dieser erzählte freudig darauf los, was ihm geschehen war. Als das Wort "Partysucht" fiel, konnte Robert nur grinsend mit dem Kopf schütteln und lies dabei leise von sich.
    ''Dieser Hood! Aber wie ich sehe, scheinst du, das ja ziemlich im Griff zu haben. Ja die Zeit auf der Erde ... in dieser Gang, das hatte man sich doch ganz anders vorgestellt, ein Leben voller Ruhm hieß es doch immer.'', lachte Rob bitter hinterher.
    Es entstand für einen Moment stille bis Hood sagte.
    "Maaaan, du hast dich gemacht Kleiner. Aber wie zum Teufel bist du in 'nem Gefängnis der Citadel gelandet?", Robert verzog für einen Moment das Gesicht so wie als hätte Hood in ein Fettnäpfchen getroffen, doch wusste er das diese Frage käme. Etwas zögerlich sagte er.
    ''Als ich aussteigen wollte, meinten die Schweine zu mir ich solle einen letzten Auftrag erfüllen und dann wäre ich raus. In dem Moment hatte ich wohl keine andere Wahl, hätte ich nur gewusst, was mich erwartet. Kurz nachdem nämlich der Deal abgeschlossen war kam auch schon die Polizei diese miesen Drecksäcke von Oberhäuptern der Gang hatten das mit Absicht eingefädelt am liebsten wäre ihn vermutlich gewesen, dass ich dabei drauf gegangen wäre.'', er atmete tief ein, mit vorsichtiger stimme und sehr ernster Mimik fügte er noch hinzu.
    ''Als ich dann in ein Gefängnis in Manhattan eingelocht wurde, hatten die meisten Typen darin es auch schon auf mich abgesehen. Keine sechs Monate war ich dort da haben sie mir diese Narbe hinzugefügt, deshalb wurde ich auch hier auf die Citadel verlegt.'', Rob zog den Kragen seines T-Shirts etwas hinunter woraufhin, eine Feine lange Narbe in der Nähe der Halsschlagader zum Vorschein kam.
    An seinem Bier wackelnd das mittlerweile leer war dachte Rob nach, ob er das mit dem Tod seines Bruders erzählen sollte, doch irgendwie fand er, es war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür.
    simP is offline

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