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  1. #1 Zitieren
    automatic news bot
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    Einige Seiten haben etwas ausführlicher gespielt und ihre Tests erst in den letzten Wochen oder Tagen veröffentlicht. Wir stellen daher nun also die neuesten Tests zu Risen 3 vor.

    Den Anfang macht GBase.ch. Daniel Boll, altgedienter Rollenspieltester des Magazins seit Gothic-Zeiten, schreibt in seinem sehr ausführlichen Testartikel:
    Als Gothic-Fan muss ich attestieren, dass Risen 3: Titan Lords so nahe an den Wurzeln des grossen Vorbildes "Die Nacht des Raben" ist, wie kein Teil zuvor. Die 46 Stunden effektive Spielzeit, die Steam mir anzeigt, haben mich grösstenteils sehr gut unterhalten. Das Rollenspiel überzeugt mit dem typischen Piranha-Bytes-Charme, den herben Sprüchen, dem schwarzen Humor, seinen schrägen Charakteren, den detailverliebten, abwechslungsreichen Inselwelten, der Quest-Vielfalt und der motivierenden Charakterentwicklung. Dumm nur, dass es wieder mal an einigen Stellen hapert. Die Spielbalance wurde erneut in den Sand gesetzt, kann selbst auf Schwer nur wenig Anspruch bieten und schadet damit sogar in direkter Weise dem grossen Angebot an Erlern- und Sammelbarem. Wozu Gold, Rohstoffe und Ruhmpunkte in sekundäre Kampffertigkeiten, Zaubersprüche oder Stärketränke investieren, wenn selbst starke Gegner mit geringem Aufwand erledigt werden können? Und wäre ich nicht so neugierig, hätte ich zumindest ab der zweiten Hälfte sogar abgelegene Gegenden und Nebenmissionen links liegen lassen können. Wozu Mühe und Zeit investieren, wenn mir das Ergebnis eh nicht gross weiterhilft? Bessere Waffen machen sich auch nur dahingehend bemerkbar, dass ich für einen Drachensnapper nur noch drei, statt vier Treffer benötige. Langweilig!
    Risen 3 erhält 7,5 von 10 Punkten.

    Auch Gamezoom.de testete das Rollenspiel. Hier in der PS3-Variante.
    Natürlich werden Fanboys mit Risen 3: Titan Lords glücklich werden - besonders da sich der Ableger etwas mehr an der Gothic-Serie orientiert. Und natürlich sind der Umfang und die Spielzeit (rund 30 Stunden) grandios. Vor einigen Jahren wäre Deep Silver mit dem Spiel auch sicher ein ultimativer Erfolg gelungen. Im Jahr 2014 muss man aber festhalten, dass andauerndes Ruckeln, eine ungenaue Steuerung, pixelige Schatten, matschige Texturen, leblose Charaktere mit steifen und emotionslosen Animationen und essentielle Storyteile, die nicht anständig in das Spiel eingebunden wurden (Schattenwelt) No-Gos sind, die einen AAA-Titel von mittelmäßigen Spielen unterscheiden.
    Risen 3 erhält 6 von 10 Punkten.

    Computerspiele.com schreibt hingegen:
    Risen 3: Titan Lords macht es mir nicht einfach. Auf der einen Seite sehe ich hier durch all die verschiedenen Systeme wie das Schmieden, die Charakterentwicklung, Alchemie, die Fraktionen und, und, und unheimlich viel Potenzial, das aber durch die vielen Macken nie so richtig zum Zuge kommt. Die leichte Rückbesinnung auf die älteren Piranha Bytes Spiele ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn jetzt noch ein etwas ausgereifteres Kampfsystem, bessere Technik (besonders menschliche Animationen) und wieder eine zusammenhängende Welt Einzug in die Serie finden würden, dann wäre ein Platz an der Spitze fast schon sicher. Denn das Talent ist definitiv vorhanden, nur an der Umsetzung hapert es irgendwie.
    Eine Wertung wird nicht vergeben.

    Auch Games.ch analysiert das Spiel in einem ausführlichen Test.
    Risen 2 hatte mehr als nur ein Problem. Das Kampfsystem wirkte zu wenig taktisch und vor allem liess die Karibik keine richtige Immersion aufkommen. Es war schwer diese Insel als lebende, aus jedem Pixel atmende Welt zu erleben, dafür wirkte alles ein bisschen zu zerstückelt und zu konstruiert. ?Risen 3? ist jetzt die natürliche und gelungene Evolution des Piraten-Settings: grösser, vielfältiger und deutlich liebevoller designt. Jede Insel hat ihren eigenen Stil, erinnert mal mehr an ?Black Flag? oder eben verschiedenste Teile Mittelerdes, arbeitet jeweils mit anderer Flora und Fauna. Es gibt mehr zu erkunden, mehr zu entdecken. Und beim Kampfsystem hat Piranha Bytes ordentlich ausgemistet und sich neue Dinge einfallen lassen, setzt mehr auf Komboketten und hat vor allem seine K.I. in die Nachhilfe für Schwertkünstler geschickt.
    Weiterhin wird das Fehlen eines großen Autorenteams beim Entwickler Piranha Bytes anhand der als manchmal recht platt empfundenen Charaktere und Dialoge diagnostiziert. Und auch die dramatischen Höhepunkte der Geschichte, die man nie mehr vergisst, fehlen einfach. Letztendlich wird das Spiel doch noch mit 88 % bewertet.

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    World of Risen ist offline

  2. #2 Zitieren
    Fighter
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    wenn selbst die computerbild spiele solch weise worte schreibt ist die kacke echt am dampfen!

    edit: achso computerspiele nicht computerbildspiele. ^^
    Xenitic ist offline

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