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  1. #1
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    "Glaub ich dir aufs Wort."

    Ein weiteres Lachen schloss sich seinem ersten an. Dieses Mal allerdings, war es wenig dümmlich, sondern viel eher liebevoll.
    Seine Linke hatte sich durch ihre Bewegungen zwangsweise von der vorherigen Position gelöst und war so - glücklicherweise - frei um an ihrem dunklen Shirt zu zupfen. Begleitet von fragenden, fast neugierigen grauen Augen, war es die stumme Frage, wie das hier jetzt weitergehen sollte. Immerhin hatte sie kurz zuvor noch alles daran gesetzt aus diesem Zimmer zu verschwinden.


    Just in dem Moment in dem sie Widerstand bemerkte, der nur physischer Natur war und den Schweden gegen die Wanne laufen lies, veränderte sie auch ihren eigenen Griff um der stummen Frage eine Antwort zu schenken. Jeweils eine fand den Platz an seinen Schultern und schafften es damit sehr subtil, das gesamte Gespann umzudrehen, bis Luci es war, die gegen die Bademöglichkeit stieß. Blicke wurden getauscht, die sehr direkt waren. Eine Augenbraue dabei leicht erhöht, kombiniert mit diesem seltsamen Ascaiath-Lächeln. "Weißt du..", fing sie an, als sie auf das Zupfen an ihrem dunkelblauen Shirt zu reagieren wusste und es über den Kopf hinweg auszog um es dann von sich in den Raum zu werfen, ohne dabei den Blickkontakt unnötigerweise abbrechen zu lassen.
    Ohne Leif eine Chance auf eine Reaktion zu geben, bevor sie mit der zweifelhaften Begründung ihrer plötzlichen Reaktion fertig war, setzte sie sich auf den Rand der Wanne, strich mit dem linken Bein an seinen entlang und blickte dann über ihre Schulter ins Badewasser. Mit einem leichten Lächeln entdeckte sie erst, dass das Wasser nicht nur aufgesprudelt sondern auch beleuchtet war und die normale Badbeleuchtung so absolut überflüssig wurde. Noch schöner war es, das Sprudeln dann genauer zu beobachten, als sie sich rücklings zurücklehnte bis sie mit den Händen die andere Seite der Wanne berühren und sich festhalten konnte. Bereits jetzt platschten einige ihrer langen Haare über die Schultern hinweg zuerst mit den Spitzen in das brodelnde Badewasser und schwommen dann sogar zu einem guten Stück auf der Oberfläche, was ihr ein erneutes Lächeln auf die Lippen zauberte. "...du hast Recht." Ihr Zeigefinger tunkte sie kurz ins Wasser. Prüfte die Temperatur. "Ich muss damit aufhören mir mit solchen Erinnerungen alles zu verbauen was sein könnte, besonders...wo das Mistvieh wahrscheinlich schon längst in einem Kellerloch verreckt ist. Eigentlich...sollten wir das damit feiern. Was meinst du?"
    Dann erst sah sie von der Wasseroberfläche ab und sah über sich und damit auch das Wasser hinweg in Richtung ihres Freundes und wieder ohne Umwege in graue Augen, als die Tropfen von ihrem Finger glitten und bewusst auf ihren Bauch trafen.
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    Luceija ist offline Geändert von Luceija (04.09.2014 um 22:57 Uhr)

  2. #2
    Mahou Shoujo  Avatar von Önee-sama
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    Zitat Zitat von BlackShial Beitrag anzeigen
    Sayuri Henrietta Himemiya

    „Du ... hast mir also noch nicht alles erzählt ...“
    Damit hatte sie fast schon gerechnet.
    Wie viele mochte dieses junge, unschuldig wirkende Mädchen wohl noch auf dem Gewissen haben? Ab wann war es wohl keine Notwehr mehr? War sie in Wirklichkeit mehr als eine Sklavin? Eine Attentäterin vielleicht?
    An ihr konnte sie kein Interesse haben, konnte sich Henrietta doch mehr als sicher sein, dass sie in ihrem ganzen Leben noch nie jemandem einen Grund gegeben hatte, sie beseitigen zu wollen. Weswegen sie auch keine Angst vor dem Mädchen verspürte.
    Nur Sorge. Reine und bedrückende Sorge.
    „Woran man es erkennt?!“
    Wie aus der Pistole geschossen hob die Halbjapanerin ihren Kopf und stellte Zoia eine Frage, bei der sie doch eigentlich nur deren Worte wiederholte. Egal, Hauptsache sie konnte sich ablenken und das Gespräch in eine andere Richtung bringen.
    Sie war wirklich eine gute Zuhörerin und tat es auch sehr gern, aber es gab Situation ... Informationen, die sie einfach nicht hören wollte. Musste, aber nicht wollte. Die Schwarzhaarige jedoch bezahlte Henrietta nicht dafür, weshalb es eigentlich kein Zwang war ... wäre da nicht ihre innere Stimme, die sie doch eigentlich dazu antrieb so lange zu fragen, bis sie alles wusste. Egal bei wem. Verflucht ... - und Entschuldigung, denn eigentlich wollte sie nicht fluchen.
    „Daran, dass du dir wirklich Gedanken darüber machst. Daran, dass du es verarbeiten willst ... in deinen Träumen. In deinen Gedanken. Daran, dass die Bilder dich nicht loslassen.“
    Die junge Frau seufzte, als sie diese Worte aussprach, die sie doch eigentlich sogar wirklich gut kannte. Vielleicht nicht in genau diesem Zusammenhang, doch auch sie hatte viele Jahre mit Bildern zu kämpfen, die sie vergessen wollte. Während sie also so dahockte, gleichzeitig nachdachte, noch immer damit beschäftigt war die Schuhe des Mädchens von dem Bett zu schieben, erhob sie erneut ihre Stimme.
    „Jemand der nicht bereut ... der denkt nicht über seine Taten nach. Jemand der nicht bereut, der muss nach seiner Tat nicht darum kämpfen, ruhig schlafen zu können.“
    Bei diesen Worten beugte sich die Frau wieder ein Stück dem Mädchen entgegen und streckte ihr die Arme entgegen, um ihr etwas aufzuhelfen.
    „Komm, wir müssen die die Jacke ausziehen ...“
    Und ... den Rest auch noch ...


    Zoia lauschte, soweit ihr Zustand mit den permanenten Schmerzen es zu ließ, den Ausführungen von Sayuri. Doch die Antworten verwirrten sie eher. Dass man es verarbeiten wolle. Dass einen die Bilder nicht loslassen. In seinen Träumen und Gedanken. Womit sie wieder bei ihrem schrecklichsten Erlebnis war.
    Bereue ich denn dann doch, wie es damals abgelaufen ist... aber das kann nicht sein! Ich habe es wirklich versucht... Alles andere hätte es nur noch schlimmer gemacht...
    Dann hör auf, immer in diese Richtung zu suchen!
    Aber was könnte ich denn sonst zu damals bereuen...
    Vielleicht den gesamten Tag an sich? Vielleicht dein Leben an sich?
    Den Tag...? Mein... mein Leben?
    Kindchen, wenn du es selbst nicht weist, woher soll ich es dann wissen!?
    Aber-
    Kein Aber! Bevor du nicht weist, woher die Alpträume kommen, dann werden sie auch nicht aufhören!
    Und wie soll ich das herausfinden...
    Das weis ich doch nicht! Aber vielleicht deine neue Freundin - immerhin hört sie sich Alles an, was du von dir gibst...

    Das stimmte. Sayuri hörte sich Alles an, was Zoia so von sich gab. Egal, von was sie zu Reden anfing. So schien die kleine Frau eine gute Zuhörerin zu sein, noch dazu geduldig.
    Vielleicht kann ich Sayuri wirklich einmal dazu befragen... Nur, zu Gestern habe ich keine Alpträume... heißt das, ich bereue nichts von Gestern!?
    Kleines, Gestern ist gerademal einen Tag her! Und du träumst doch genug von damals noch...
    A-
    Kein Aber! Das ist auch etwas, dass du mit deiner Freundin besprechen kannst! Jetzt jedoch lässt du dir dabei helfen, dich auszuziehen, damit du dich säubern kannst und endlich einmal zur Ruhe kommst! Die brauchst du nämlich am dringendsten...

    Ja, das war wahr - Schlaf und Ruhe waren jetzt die vordergründigen Bedürfnisse für ihren ausgelaugten Körper und ihre durcheinander gewirbelten Gedanken.
    „Komm, wir müssen dir die Jacke ausziehen ...“
    Sayuri's Stimme holte sie aus ihren festgefahrenen Gedanken. Dabei bemerkte sie, das die Halbjapanerin ihr ihre Arme entgegen streckte. Zoia legte sofort ihre Rechte auf einen der Arme, schüttelte aber, im Hinblick auf das linke Handgelenk, ihren Kopf, wodurch sie sich an einem Arm in eine aufrechte Sitzposition ziehen lassen musste. Da Sayuri aber sehr behutsam vorging, klappte alles soweit, dass Zoia ohne zu viel Schmerzen in einer aufrechten Sitzposition sich befand. Abschließend nahm ihr die Frau auch die Jacke vom Körper.
    Zoia nahm dies als Gelegenheit, um sich nochmals bei Sayuri zu entschuldigen und richtete das Wort an sie.
    "Es tut mir leid, dass ich dir... so viel Mühe bereite."
    Schwach lächelte sie ihre Gegenüber an, um dann etwas hinzu zu fügen, was Sayuri ihrer Meinung nach wohl glücklich machen würde, bedeutete es doch weniger Arbeit für diese.
    "Aber viel ist es nicht mehr... denn wirklich viel trage ich nicht an mir... vor allem unten drunter..."
    Önee-sama ist offline Geändert von Önee-sama (02.09.2014 um 10:11 Uhr)

  3. #3
    Heldin Avatar von AeiaCarol
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    Zitat Zitat von Luceija Beitrag anzeigen

    Just in dem Moment in dem sie Widerstand bemerkte, der nur physischer Natur war und den Schweden gegen die Wanne laufen lies, veränderte sie auch ihren eigenen Griff um der stummen Frage eine Antwort zu schenken. Jeweils eine fand den Platz an seinen Schultern und schafften es damit sehr subtil, das gesamte Gespann umzudrehen, bis Luci es war, die gegen die Bademöglichkeit stieß. Blicke wurden getauscht, die sehr direkt waren. Eine Augenbraue dabei leicht erhöht, kombiniert mit diesem seltsamen Ascaiath-Lächeln. "Weißt du..", fing sie an, als sie auf das Zupfen an ihrem dunkelblauen Shirt zu reagieren wusste und es über den Kopf hinweg auszog um es dann von sich in den Raum zu werfen, ohne dabei den Blickkontakt unnötigerweise abbrechen zu lassen.
    Ohne Leif eine Chance auf eine Reaktion zu geben, bevor sie mit der zweifelhaften Begründung ihrer plötzlichen Reaktion fertig war, setzte sie sich auf den Rand der Wanne, strich mit dem linken Bein an seinen entlang und blickte dann über ihre Schulter ins Badewasser. Mit einem leichten Lächeln entdeckte sie erst, dass das Wasser nicht nur aufgesprudelt sondern auch beleuchtet war und die normale Badbeleuchtung so absolut überflüssig wurde. Noch schöner war es, das Sprudeln dann genauer zu beobachten, als sie sich rücklings zurücklehnte bis sie mit den Händen die andere Seite der Wanne berühren und sich festhalten konnte. Bereits jetzt platschten einige ihrer langen Haare über die Schultern hinweg zuerst mit den Spitzen in das brodelnde Badewasser und schwommen dann sogar zu einem guten Stück auf der Oberfläche, was ihr ein erneutes Lächeln auf die Lippen zauberte. "...du hast Recht." Ihr Zeigefinger tunkte sie kurz ins Wasser. Prüfte die Temperatur. "Ich muss damit aufhören mir mit solchen Erinnerungen alles zu verbauen was sein könnte, besonders...wo das Mistvieh wahrscheinlich schon längst in einem Kellerloch verreckt ist. Eigentlich...sollten wir das damit feiern. Was meinst du?"
    Dann erst sah sie von der Wasseroberfläche ab und sah über sich und damit auch das Wasser hinweg in Richtung ihres Freundes und wieder ohne Umwege in graue Augen, als die Tropfen von ihrem Finger glitten und bewusst auf ihren Bauch trafen.


    Er würde lügen, wenn er behaupten würde dass ihm das, was er da sah, nicht gefiel.
    War er hingegen wirklich ehrlich-...Ja, dann stieg die Hitze im Badezimmer nebst Wasserdämpfen und Heizungsluft gerade noch einmal signifikant.
    Die instinktive Reaktion seinerseits hätte sie nun schlicht ins heiße Nass geworfen und wäre dann ziemlich bestimmt dem nachgegangen, worauf das hier ohnehin herauslief. Stattdessen jedoch griff er ihre nasse Hand und zog sie noch einmal unwirsch auf die Beine, bevor er an den Shorts rupfte, die sie als einziges noch trug und die ihn an Ersterem hinderten. Nicht jedoch daran, mit der anderen in ihre Haare zu greifen, sich leicht nach vorn zu beugen und das zu tun, was er ohnehin am liebsten tat, bevor er in das Wasser steigen konnte.
    So you can drag me through hell
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  4. #4
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    Zitat Zitat von AeiaCarol Beitrag anzeigen

    Er würde lügen, wenn er behaupten würde dass ihm das, was er da sah, nicht gefiel.
    War er hingegen wirklich ehrlich-...Ja, dann stieg die Hitze im Badezimmer nebst Wasserdämpfen und Heizungsluft gerade noch einmal signifikant.
    Die instinktive Reaktion seinerseits hätte sie nun schlicht ins heiße Nass geworfen und wäre dann ziemlich bestimmt dem nachgegangen, worauf das hier ohnehin herauslief. Stattdessen jedoch griff er ihre nasse Hand und zog sie noch einmal unwirsch auf die Beine, bevor er an den Shorts rupfte, die sie als einziges noch trug und die ihn an Ersterem hinderten. Nicht jedoch daran, mit der anderen in ihre Haare zu greifen, sich leicht nach vorn zu beugen und das zu tun, was er ohnehin am liebsten tat, bevor er in das Wasser steigen konnte.


    "Ich nehm das als Ja.", seufzte sie zwischen intensivsten Küssen und zog den Grossen dann mit bestimmten Griffen weit genug hinunter, damit sie sich wieder bewusst auf den Wannenrand setzen konnte. "Unter einer Bedingung.", murmelte sie zwischen den einzigen Möglichkeiten Luft zu holen, als sie schon ein Bein ins Wasser gestellt hatte und den Blonden Zwei-Meter-Mann mit beiden Händen auf gute 1,30 m nach unten zitierte. "Das hier muss anders werden.", forderte sie und nutzte den breiten Rand jetzt mit einem berechnenden Lächeln dazu um sich darauf zu legen und den rechten Fuss durch das Badewasser gleiten zu lassen, dass weiter unaufhörlich sprudelte und leuchtete und fast schon danach schrie jemanden mit offenen Armen zu empfangen. Etwas Badeschaum angelte sie mit der rechten Hand und landete auf ihm mit blinder Präzision. "Und nie wieder an was anderes als uns erinnern."
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  5. #5
    Heldin Avatar von AeiaCarol
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    Zitat Zitat von Luceija Beitrag anzeigen

    "Ich nehm das als Ja.", seufzte sie zwischen intensivsten Küssen und zog den Grossen dann mit bestimmten Griffen weit genug hinunter, damit sie sich wieder bewusst auf den Wannenrand setzen konnte. "Unter einer Bedingung.", murmelte sie zwischen den einzigen Möglichkeiten Luft zu holen, als sie schon ein Bein ins Wasser gestellt hatte und den Blonden Zwei-Meter-Mann mit beiden Händen auf gute 1,30 m nach unten zitierte. "Das hier muss anders werden.", forderte sie und nutzte den breiten Rand jetzt mit einem berechnenden Lächeln dazu um sich darauf zu legen und den rechten Fuss durch das Badewasser gleiten zu lassen, dass weiter unaufhörlich sprudelte und leuchtete und fast schon danach schrie jemanden mit offenen Armen zu empfangen. Etwas Badeschaum angelte sie mit der rechten Hand und landete auf ihm mit blinder Präzision. "Und nie wieder an was anderes als uns erinnern."


    Ein sehr, sehr süffisantes Lachen entwischte ihm, während er so gezwungen worden war, in die Knie zu gehen und neben ihr saß. Fasziniert beobachtete, wie sie sich bewusst platzierte um den Blonden zu reizen.
    "Dürfte machbar sein."
    Wenn es auch eine ziemlich plumpe Art war ihn herauszufordern, sprang er im selben Moment darauf an und legte zuerst, vergleichsweise neutral, eine Hand auf ihre Stirn, ließ seinen Daumen leicht weiter nach unten und über ihre Lider gleiten um sie zum schließen zu zwingen. Selbst in dieser Position war er noch groß genug, um auf sie herabsehen zu können und die andere Hand auf ihrer Lippe anzusetzen, über das Kinn, den Oberkörper und den Rest ihrer schmalen Gestalt abwärts gleiten zu lassen. Erst auf Höhe ihrer Taille wurde sie deutlich langsamer und ließ sich auf dem letzten Stück zwischen ihre Beine äußerst viel Zeit, während er sich nach vorn über ihren Oberkörper beugte und sein Atem auf Höhe ihrer Brust traf, bevor seine Lippen es taten. Wieder haftete ein sehr breites Grinsen auf seinem Gesicht.
    "Ich hoffe er hat es versäumt dir zu sagen wie unglaublich gut du aussiehst. Ganz besonders so."
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  6. #6
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    Ein sehr, sehr süffisantes Lachen entwischte ihm, während er so gezwungen worden war, in die Knie zu gehen und neben ihr saß. Fasziniert beobachtete, wie sie sich bewusst platzierte um den Blonden zu reizen.
    "Dürfte machbar sein."
    Wenn es auch eine ziemlich plumpe Art war ihn herauszufordern, sprang er im selben Moment darauf an und legte zuerst, vergleichsweise neutral, eine Hand auf ihre Stirn, ließ seinen Daumen leicht weiter nach unten und über ihre Lider gleiten um sie zum schließen zu zwingen. Selbst in dieser Position war er noch groß genug, um auf sie herabsehen zu können und die andere Hand auf ihrer Lippe anzusetzen, über das Kinn, den Oberkörper und den Rest ihrer schmalen Gestalt abwärts gleiten zu lassen. Erst auf Höhe ihrer Taille wurde sie deutlich langsamer und ließ sich auf dem letzten Stück zwischen ihre Beine äußerst viel Zeit, während er sich nach vorn über ihren Oberkörper beugte und sein Atem auf Höhe ihrer Brust traf, bevor seine Lippen es taten. Wieder haftete ein sehr breites Grinsen auf seinem Gesicht.
    "Ich hoffe er hat es versäumt dir zu sagen wie unglaublich gut du aussiehst. Ganz besonders so."

    Irgendwie konnte man in das Szenario eine seltsame Metapher einflechten. Wie sie hier lag, einmal wieder völlig bar vor den Augen ihres behandelnden Arztes. Regelrecht präsentiert auf einem ebenen, neutralen, ja sterilen Untergrund, der nichtmal im Ansatz irgendwelchen Komfort geben wollte, während ihre Augen geschlossen blieben und sich seine Hände fachmännisch über den hellen Körper bewegten. Unterschiedlich war nur, dass er kein Skalpell führte. Keine Schnitte ansetzte, sondern eine wesentlich intimere Situation schuf, die Lucis Lippen ein tiefes Seufzen und anschließendes Lächeln entlockte. Ganz besonders bei dem für sie extrem ungewöhnlichen Kompliment, dass ihr sogar eine Art rosetouch auf die Wangen klatschte, der aber genauso gut von anderen Dingen an anderer Stelle hätten ausgehen können. "Dann passen wir wohl ziemlich gut zusammen..", seufzte sie ein weiteres Mal, als ihre rechte Hand außer Kraft gesetzt unlängst in das sprudelnde Badewasser gesunken war und in aller Leichtigkeit beinahe darin herumschwebte.
    Es war anders. Definitiv anders. Niemand sah sie aus solchen Augen. Berührte sie mit einer solchen Präzision. Und machte dazu noch diese Art von Kompliment, ohne sie wirklich unwohl dabei fühlen zu lassen. Was auch immer er tat, er tat das richtige und tat ihr gut. Wirklich gut. Tief in ihrem Inneren.
    "Ich war ja eigentlich nie wirklich der Typ für Beziehungen..", brachte sie fast atemlos in das leichte Sprudelgeräusch im Hintergrund und zwischen ihren Atemzügen ein. Das beinahe dunkle, charakteristische Lächeln permanent präsent.
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  7. #7
    Burgherrin Avatar von Glorichen
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    Zunächst schwieg er nur und antwortete nicht auf die Fragen. Ihr Zögern und ihre Skepsis schienen ihn selbst ein wenig in seiner Entscheidung zu beeinflussen, sodass er sie nur weiterhin eindringlich musterte, wobei sein rechtes unteres Augenlid zweimal unmerklich zuckte. Doch nach unendlich wirkenden Momenten der nahezu bewegungslosen Stille brach plötzlich und unvermittelt ein breites, fast charmantes Lächeln durch seine eiserne Mimik.
    "Oh, gefährden würde Sie das nicht im Geringsten, ich gefährde mich hier gerade eher selbst. Nur ihre Vorgesetzten kennen den offiziellen Operationsbericht, wie sollten Sie dann also wissen, dass es irgendwelche Abweichungen gibt? Natürlich sollten Sie trotzdem tunlichst vermeiden, das die Uneingeweihten wissen zu lassen. Das gefährdete meine Stellung hier, und, da ich der einzige fähige Neurologe bin, der sich hierfür beworben hat, gefährdeten Sie damit das ganze Projekt und folglich Ihren eigenen Arbeitsplatz. Aber wenn Sie die Sache selbst herausfänden und sie dem Commander blauäugig mitteilten, träte genau das ein. Sie sehen also, es wäre in unser aller Interesse, ganz genau zu wissen, was Sie besser nicht erwähnen sollten. Sollte man Sie dennoch konfrontieren, ist es Ihnen gestattet, die Wahrheit zu sagen, um Ihre weitere Karriere nicht zu gefährden. Es wäre allein meine Verantwortung"
    Wieder stockte er für einen Moment, um Delias Mimik so gut es ging zu analysieren, doch etwas sagte ihm, dass diese immernoch zweifelte.
    "Und bezüglich Ms. Ascaiaths Genesung: Es ist meine und Dr. Svenssons Aufgabe, sie gesund zu halten, doch es ist Ihre Aufgabe, sie körperlich fit und kampfbereit zu machen. Sehen Sie: In diese Anlage fließen riesige Summen und ich kann Ihnen versichern, dass nach dem ersten Planquartal die Ergebnisse hervorragend sein müssen, damit diese Gelder auch weiterhin fließen. Sehr gute Ergebnisse reichen da nicht, wir brauchen beeindruckende Ergebnisse, die selbst medizinisch ungebildete Generäle den Sinn in dieser Einrichtung erkennen lassen. Sie können Ihre Trainingspläne sicher auch nach einem Standardkonzept umsetzen und gute Ergebnisse erzielen. Aber wenn Sie wirklich hinter dieser ganzen Anlage stehen und Ihnen der Durchschnitt nicht genügt, dann sollten Sie Ihre Patienten besser kennen als sich selbst"
    Julian räusperte sich leicht, als seine Stimme zum Ende seiner Ausführungen hin etwas heiser wurde und er ein Halsbonbon aus seiner Kitteltasche zog, es knisternd entrollte und dann mit ausgebeulter Wange in leicht schmatzendem Ton gelassen mit dem Verpackungspapier auf Delia deutete. Es war fast ein wenig unheimlich, wie ruhig er mit diesen Geheimnistuereien umging und sie rational abwog, stets mit diesem sachten Lächeln, als sei das alles nur ein sehr deplatzierter Witz.
    "Ein definitives 'Ja', oder dieses Gespräch hat nie stattgefunden. Ich kann keine Zögerlinge brauchen", ergänzte er mit einem freundlichen Ton, der so gar nicht zum fast drohenden Inhalt passen wollte.

    Dr. Ward beobachtete sie genau, Delia sah und spürte, dass er versuchte sie irgendwie zu lesen. Stur hielt sie seinen Blick, schaute ihm direkt in die Augen und wartete auf seine Antwort. Das Gefühl, dass das hier irgendwie unangenehm und schwierig für sie werden konnte, nahm zu. Delia biss sich von innen auf die Unterlippe, ein unbewusster Ausdruck ihrer Anspannung, die auch sein plötzliches Grinsen nicht linderte.
    "Oh, gefährden würde Sie das nicht im Geringsten, ich gefährde mich hier gerade eher selbst. Nur ihre Vorgesetzten kennen den offiziellen Operationsbericht, wie sollten Sie dann also wissen, dass es irgendwelche Abweichungen gibt? Natürlich sollten Sie trotzdem tunlichst vermeiden, das die Uneingeweihten wissen zu lassen. Das gefährdete meine Stellung hier, und, da ich der einzige fähige Neurologe bin, der sich hierfür beworben hat, gefährdeten Sie damit das ganze Projekt und folglich Ihren eigenen Arbeitsplatz. Aber wenn Sie die Sache selbst herausfänden und sie dem Commander blauäugig mitteilten, träte genau das ein. Sie sehen also, es wäre in unser aller Interesse, ganz genau zu wissen, was Sie besser nicht erwähnen sollten. Sollte man Sie dennoch konfrontieren, ist es Ihnen gestattet, die Wahrheit zu sagen, um Ihre weitere Karriere nicht zu gefährden. Es wäre allein meine Verantwortung"
    Delia hatte bei diesen Worten eher das Gefühl, es ginge darum, IHN nicht zu gefährden, nicht sie selbst. Vielmehr schien er ihr die Pistole auf die Brust zu setzen, um sich irgendwie selbst zu schützen. Andererseits schien er es wirklich für notwendig zu finden, dass sie diese Details erfuhr.
    UND er schien es für notwendig zu empfinden, den Druck auf sie zu erhöhen, was sie mit einem leichten Zusammenkneifen der Augen quittierte:
    "Und bezüglich Ms. Ascaiaths Genesung: Es ist meine und Dr. Svenssons Aufgabe, sie gesund zu halten, doch es ist Ihre Aufgabe, sie körperlich fit und kampfbereit zu machen. Sehen Sie: In diese Anlage fließen riesige Summen und ich kann Ihnen versichern, dass nach dem ersten Planquartal die Ergebnisse hervorragend sein müssen, damit diese Gelder auch weiterhin fließen. Sehr gute Ergebnisse reichen da nicht, wir brauchen beeindruckende Ergebnisse, die selbst medizinisch ungebildete Generäle den Sinn in dieser Einrichtung erkennen lassen. Sie können Ihre Trainingspläne sicher auch nach einem Standardkonzept umsetzen und gute Ergebnisse erzielen. Aber wenn Sie wirklich hinter dieser ganzen Anlage stehen und Ihnen der Durchschnitt nicht genügt, dann sollten Sie Ihre Patienten besser kennen als sich selbst"
    Delia rührte sich nicht, doch in ihrem Kopf arbeitete es.
    "Ein definitives 'Ja', oder dieses Gespräch hat nie stattgefunden. Ich kann keine Zögerlinge brauchen."
    Was war das nur für ein merkwürdiger Kerl. Delia schwankte zwischen Sympathie, die er vor dem Gespräch bei ihr geweckt hatte, und Antipathie, die sein Ton und sein Verhalten während des Gesprächs hervorgerufen hatten. Er wirkte völlig entspannt und es schien ihm irgendwie nichts auszumachen, dass er sie dermaßen unter Druck setzte und ... ihr gewissermaßen keine Wahl ließ, und das - wie Delia vermutete - aus kalter Berechnung heraus. Immer noch hielt sie seinen Blick fest und versuchte, aus diesem Mann schlau zu werden und zu entscheiden.

    Schließlich verschränkte sie die Arme vor der Brust: "Sie wissen genau wie ich, dass Sie mir gerade die Pistole auf die Brust gesetzt haben", sagte sie geradeheraus.
    "Sie reden, als wenn ich eine Wahl hätte. Aber Sie setzen ebenso darauf, dass mir am Wohl meiner Patienten genug liegt, um Sie nicht zu verraten. Und vielleicht haben Sie Recht damit ..." Sie forschte im Gesicht des Doktors, kämpfte dabei innerlich mit ihren Gefühlen. Die Allianz hatte sie gefördert und aus ihr gemacht, was sie wahr. Aber ... hier ging es Menschen, um verletzte und verletzliche Menschen. Andererseits hatte sie keinen Schimmer, WAS kommen würde, wenn sie jetzt zusagte.
    Dann fiel ihr Sgt. Morris ein, und die anderen Patienten, die sie gestern besucht hatte. Alle mit mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen und Verletzungen. Dies war eine Gelegenheit, etwas zu bewirken, eine wichtigere Rolle in der Welt und der Galaxie zu spielen, als nur pubertierenden Teenies einige sportliche Übungen zu zeigen.
    Sie rieb sich die Augen und hielt in der Bewegung inne, sodass ihre Hände ihre Augen verdeckten. Matt war nicht hier ... aber Matt hätte ihr den Kopf gewaschen: tu das Richtige, tu was du als richtig empfindest - wie in den Geschichten, in denen der Held sich gegen die Mächte auflehnt, um das Richtige zu tun. Okay, das war kitschig aber ... es hatte einen wahren Kern.

    Zu einer Entscheidung gekommen, nahm sie die Hände von den Augen und blicke Julian mit festem Blick an.
    "WENN diese Geschichte irgendwie ans Licht kommen sollte, werde ich weder Sie noch jemand anderen schützen, dann werde ich preisgeben, was ich weiß. Ich habe der Allianz viel zu verdanken und ich will nicht rausgeworfen werden. Ich werde nicht lügen. Aber ich habe auch Verantwortung meinen Patienten gegenüber, ganz egal wie überdimensional gut die Ergebnisse werden sollen. Dies sind Menschen, und sie haben die bestmöglichste Betreuung verdient."
    Ein letzter prüfender Blick: "Sie bekommen mein 'Ja' - unter einer Bedingung: dass das, was sie mir gleich sagen werden, nichts mit terroristischen oder ähnlichen Angelegenheiten zu tun hat, mit nichts, was die Allianz gefährden oder unterwandern oder sonst wie negativ beeinflussen soll oder wird. Ich werde nichts tun, was die Allianz gefährdet."
    "Never be cruel, never be cowardly.
    And never ever eat pears!
    Remember, hate is always foolish,
    and love is always wise.
    Laugh hard. Run fast. Be kind."
    - 12th Doctor -


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  8. #8
    Pinata  Avatar von Tjordas
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    Dr. Ward beobachtete sie genau, Delia sah und spürte, dass er versuchte sie irgendwie zu lesen. Stur hielt sie seinen Blick, schaute ihm direkt in die Augen und wartete auf seine Antwort. Das Gefühl, dass das hier irgendwie unangenehm und schwierig für sie werden konnte, nahm zu. Delia biss sich von innen auf die Unterlippe, ein unbewusster Ausdruck ihrer Anspannung, die auch sein plötzliches Grinsen nicht linderte.
    "Oh, gefährden würde Sie das nicht im Geringsten, ich gefährde mich hier gerade eher selbst. Nur ihre Vorgesetzten kennen den offiziellen Operationsbericht, wie sollten Sie dann also wissen, dass es irgendwelche Abweichungen gibt? Natürlich sollten Sie trotzdem tunlichst vermeiden, das die Uneingeweihten wissen zu lassen. Das gefährdete meine Stellung hier, und, da ich der einzige fähige Neurologe bin, der sich hierfür beworben hat, gefährdeten Sie damit das ganze Projekt und folglich Ihren eigenen Arbeitsplatz. Aber wenn Sie die Sache selbst herausfänden und sie dem Commander blauäugig mitteilten, träte genau das ein. Sie sehen also, es wäre in unser aller Interesse, ganz genau zu wissen, was Sie besser nicht erwähnen sollten. Sollte man Sie dennoch konfrontieren, ist es Ihnen gestattet, die Wahrheit zu sagen, um Ihre weitere Karriere nicht zu gefährden. Es wäre allein meine Verantwortung"
    Delia hatte bei diesen Worten eher das Gefühl, es ginge darum, IHN nicht zu gefährden, nicht sie selbst. Vielmehr schien er ihr die Pistole auf die Brust zu setzen, um sich irgendwie selbst zu schützen. Andererseits schien er es wirklich für notwendig zu finden, dass sie diese Details erfuhr.
    UND er schien es für notwendig zu empfinden, den Druck auf sie zu erhöhen, was sie mit einem leichten Zusammenkneifen der Augen quittierte:
    "Und bezüglich Ms. Ascaiaths Genesung: Es ist meine und Dr. Svenssons Aufgabe, sie gesund zu halten, doch es ist Ihre Aufgabe, sie körperlich fit und kampfbereit zu machen. Sehen Sie: In diese Anlage fließen riesige Summen und ich kann Ihnen versichern, dass nach dem ersten Planquartal die Ergebnisse hervorragend sein müssen, damit diese Gelder auch weiterhin fließen. Sehr gute Ergebnisse reichen da nicht, wir brauchen beeindruckende Ergebnisse, die selbst medizinisch ungebildete Generäle den Sinn in dieser Einrichtung erkennen lassen. Sie können Ihre Trainingspläne sicher auch nach einem Standardkonzept umsetzen und gute Ergebnisse erzielen. Aber wenn Sie wirklich hinter dieser ganzen Anlage stehen und Ihnen der Durchschnitt nicht genügt, dann sollten Sie Ihre Patienten besser kennen als sich selbst"
    Delia rührte sich nicht, doch in ihrem Kopf arbeitete es.
    "Ein definitives 'Ja', oder dieses Gespräch hat nie stattgefunden. Ich kann keine Zögerlinge brauchen."
    Was war das nur für ein merkwürdiger Kerl. Delia schwankte zwischen Sympathie, die er vor dem Gespräch bei ihr geweckt hatte, und Antipathie, die sein Ton und sein Verhalten während des Gesprächs hervorgerufen hatten. Er wirkte völlig entspannt und es schien ihm irgendwie nichts auszumachen, dass er sie dermaßen unter Druck setzte und ... ihr gewissermaßen keine Wahl ließ, und das - wie Delia vermutete - aus kalter Berechnung heraus. Immer noch hielt sie seinen Blick fest und versuchte, aus diesem Mann schlau zu werden und zu entscheiden.

    Schließlich verschränkte sie die Arme vor der Brust: "Sie wissen genau wie ich, dass Sie mir gerade die Pistole auf die Brust gesetzt haben", sagte sie geradeheraus.
    "Sie reden, als wenn ich eine Wahl hätte. Aber Sie setzen ebenso darauf, dass mir am Wohl meiner Patienten genug liegt, um Sie nicht zu verraten. Und vielleicht haben Sie Recht damit ..." Sie forschte im Gesicht des Doktors, kämpfte dabei innerlich mit ihren Gefühlen. Die Allianz hatte sie gefördert und aus ihr gemacht, was sie wahr. Aber ... hier ging es Menschen, um verletzte und verletzliche Menschen. Andererseits hatte sie keinen Schimmer, WAS kommen würde, wenn sie jetzt zusagte.
    Dann fiel ihr Sgt. Morris ein, und die anderen Patienten, die sie gestern besucht hatte. Alle mit mehr oder weniger traumatischen Erlebnissen und Verletzungen. Dies war eine Gelegenheit, etwas zu bewirken, eine wichtigere Rolle in der Welt und der Galaxie zu spielen, als nur pubertierenden Teenies einige sportliche Übungen zu zeigen.
    Sie rieb sich die Augen und hielt in der Bewegung inne, sodass ihre Hände ihre Augen verdeckten. Matt war nicht hier ... aber Matt hätte ihr den Kopf gewaschen: tu das Richtige, tu was du als richtig empfindest - wie in den Geschichten, in denen der Held sich gegen die Mächte auflehnt, um das Richtige zu tun. Okay, das war kitschig aber ... es hatte einen wahren Kern.

    Zu einer Entscheidung gekommen, nahm sie die Hände von den Augen und blicke Julian mit festem Blick an.
    "WENN diese Geschichte irgendwie ans Licht kommen sollte, werde ich weder Sie noch jemand anderen schützen, dann werde ich preisgeben, was ich weiß. Ich habe der Allianz viel zu verdanken und ich will nicht rausgeworfen werden. Ich werde nicht lügen. Aber ich habe auch Verantwortung meinen Patienten gegenüber, ganz egal wie überdimensional gut die Ergebnisse werden sollen. Dies sind Menschen, und sie haben die bestmöglichste Betreuung verdient."
    Ein letzter prüfender Blick: "Sie bekommen mein 'Ja' - unter einer Bedingung: dass das, was sie mir gleich sagen werden, nichts mit terroristischen oder ähnlichen Angelegenheiten zu tun hat, mit nichts, was die Allianz gefährden oder unterwandern oder sonst wie negativ beeinflussen soll oder wird. Ich werde nichts tun, was die Allianz gefährdet."



    "Sie wissen genau wie ich, dass Sie mir gerade die Pistole auf die Brust gesetzt haben. Sie reden, als wenn ich eine Wahl hätte. Aber Sie setzen ebenso darauf, dass mir am Wohl meiner Patienten genug liegt, um Sie nicht zu verraten. Und vielleicht haben Sie Recht damit ..."
    Mit eindeutig gespielter Empörung und Überraschung hielt er in einer schützenden Geste die Hände nach oben und hob seine Augenbrauen weit, um sich nonverbal von dieser Anschuldigung freizusprechen, doch dabei verkniff er sich ein Grinsen so eindeutig, dass Delia wohl erkennen konnte, wie richtig sie mit ihrer offensiven Vermutung lag.
    "Ich weiß nicht, was Sie da andeuten, Ms. Hall, mir geht es hier doch auch nur um die Patienten", hängte er daraufhin mit einem leichten Schmunzeln an und beobachtete dann still ihre Mimik während der Entscheidungsfindung, blinzelte dabei immer wieder auffällig interessiert. Als Delia dann endlich die Stille durchbrach und ihre Bedingungen festsetzte, beugte sich der Doktor noch interessierter noch vorne zu ihr, stützte sich mit den Ellenbogen auf seine Knie und faltete geduldig die Hände ineinander. Bis zum Schluss sah er davon ab, sie zu unterbrechen, weitete stattdessen nur sein halbseitiges Grinsen, während seine Zunge das Bonbon in seinem Mund von einer Wange zur anderen schob.
    "Ein definitives 'Ja' hatte ich mir zwar bedingungsloser vorgestellt, aber ich will das einmal gelten lassen", witzelte er, während seine Mimik und Gestik etwas wie eine gütige Begnadigung andeutete, doch dann hielt die Seriosität wieder Einzug in seine Gesichtszüge.
    "Ich kann Sie aber beruhigen: Nichts hiervon wird die Allianz gefährden. Meiner Meinung nach weiß die Allianz nur leider nicht immer, was gut für sie ist. Ich will nur das Optimum aus den Menschen hier herausholen - schon aus persönlichem Ehrgeiz - und das wird der Allianz ja wohl kaum schaden, oder?"
    Wieder lächelte er breit mit geschlossenen Lippen, sodass sich seine Augen zu freundlichen Halbmonden verformten. Dann löste er endlich den Blick von Delia und entlastete sie von seiner penetranten Musterung, als er auf seinem Datenpad wieder die Akte Luceijas aufrief und grob überflog.
    "Wenn ich Sie dann also einweihen darf... Sie haben die Krankenakte sicher auch einmal kurz angesehen. Nichts davon ist gelogen, also erzähle ich Ihnen nichts Geheimes, wenn ich zusammenfassend sage, dass Ms. Ascaiath das Resultat jahrzehntelanger neurologischer Experimente ist. Laut des offiziellen Kenntnisstandes ist sie der erste Mensch, der ohne ein biotikfähiges Nervensystem im Säuglingsalter nachträglich erfolgreich eines ausbilden konnte. Dazu waren sicherlich Unmengen von sehr zerstörerischen Medikamenten nötig und natürlich auch jede Menge Eezo-Infusionen. Und aus welchen Gründen auch immer hat man ihr sogar ein sehr primitives Biotik-Implantat eingesetzt, aber das muss jemand anderes gewesen sein, als die Leute, die die Experimente mit ihr durchgeführt haben. Um ehrlich zu sein, interessiert mich die Lebensgeschichte dahinter auch wenig. Soweit also, was Sie vielleicht schon wissen. Was sich erahnen lässt ist, dass der permanente Einsatz von Drogen in verantwortungslosen Mengen Konsequenzen mit sich bringt. Können Sie mir folgen?"
    Tjordas ist offline

  9. #9
    Burgherrin Avatar von Glorichen
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    Zitat Zitat von Tjordas Beitrag anzeigen
    "Sie wissen genau wie ich, dass Sie mir gerade die Pistole auf die Brust gesetzt haben. Sie reden, als wenn ich eine Wahl hätte. Aber Sie setzen ebenso darauf, dass mir am Wohl meiner Patienten genug liegt, um Sie nicht zu verraten. Und vielleicht haben Sie Recht damit ..."
    Mit eindeutig gespielter Empörung und Überraschung hielt er in einer schützenden Geste die Hände nach oben und hob seine Augenbrauen weit, um sich nonverbal von dieser Anschuldigung freizusprechen, doch dabei verkniff er sich ein Grinsen so eindeutig, dass Delia wohl erkennen konnte, wie richtig sie mit ihrer offensiven Vermutung lag.
    "Ich weiß nicht, was Sie da andeuten, Ms. Hall, mir geht es hier doch auch nur um die Patienten", hängte er daraufhin mit einem leichten Schmunzeln an und beobachtete dann still ihre Mimik während der Entscheidungsfindung, blinzelte dabei immer wieder auffällig interessiert. Als Delia dann endlich die Stille durchbrach und ihre Bedingungen festsetzte, beugte sich der Doktor noch interessierter noch vorne zu ihr, stützte sich mit den Ellenbogen auf seine Knie und faltete geduldig die Hände ineinander. Bis zum Schluss sah er davon ab, sie zu unterbrechen, weitete stattdessen nur sein halbseitiges Grinsen, während seine Zunge das Bonbon in seinem Mund von einer Wange zur anderen schob.
    "Ein definitives 'Ja' hatte ich mir zwar bedingungsloser vorgestellt, aber ich will das einmal gelten lassen", witzelte er, während seine Mimik und Gestik etwas wie eine gütige Begnadigung andeutete, doch dann hielt die Seriosität wieder Einzug in seine Gesichtszüge.
    "Ich kann Sie aber beruhigen: Nichts hiervon wird die Allianz gefährden. Meiner Meinung nach weiß die Allianz nur leider nicht immer, was gut für sie ist. Ich will nur das Optimum aus den Menschen hier herausholen - schon aus persönlichem Ehrgeiz - und das wird der Allianz ja wohl kaum schaden, oder?"
    Wieder lächelte er breit mit geschlossenen Lippen, sodass sich seine Augen zu freundlichen Halbmonden verformten. Dann löste er endlich den Blick von Delia und entlastete sie von seiner penetranten Musterung, als er auf seinem Datenpad wieder die Akte Luceijas aufrief und grob überflog.
    "Wenn ich Sie dann also einweihen darf... Sie haben die Krankenakte sicher auch einmal kurz angesehen. Nichts davon ist gelogen, also erzähle ich Ihnen nichts Geheimes, wenn ich zusammenfassend sage, dass Ms. Ascaiath das Resultat jahrzehntelanger neurologischer Experimente ist. Laut des offiziellen Kenntnisstandes ist sie der erste Mensch, der ohne ein biotikfähiges Nervensystem im Säuglingsalter nachträglich erfolgreich eines ausbilden konnte. Dazu waren sicherlich Unmengen von sehr zerstörerischen Medikamenten nötig und natürlich auch jede Menge Eezo-Infusionen. Und aus welchen Gründen auch immer hat man ihr sogar ein sehr primitives Biotik-Implantat eingesetzt, aber das muss jemand anderes gewesen sein, als die Leute, die die Experimente mit ihr durchgeführt haben. Um ehrlich zu sein, interessiert mich die Lebensgeschichte dahinter auch wenig. Soweit also, was Sie vielleicht schon wissen. Was sich erahnen lässt ist, dass der permanente Einsatz von Drogen in verantwortungslosen Mengen Konsequenzen mit sich bringt. Können Sie mir folgen?"

    Sein 'unschuldiges' Gehabe und sein Schmunzeln und Grinsen verärgerte Delia. Doch sie stellte dies erst einmal zurück, abwartend, was denn nun für ein Geheimnis auf den Tisch kam.
    Was er ihr dann eröffnete, klang eher wie ein schlechter Film als nach Realität. Unglauben und Mitgefühl spiegelte sich dabei in ihrem Gesicht, während sie sich bemühte, das aufzunehmen, was ihr gerade beschrieben wurde. Die Krankengeschichten der Patienten hatte sie sich bisher nicht angesehen, nur den aktuellen Falll, die aktuellen Verletzungen (die ja sowieso häufig den Höhepunkt bildeten). Entsprechend war ihr das bisher entgangen und sie war gelinde gesagt geschockt, wie jemand so etwas einem Menschen, einem Kind! antun konnte.
    Sie suchte nach ihrer Fassung und griff nach ihr, erinnerte sich an Beruhigungsmethoden und hatte sich schließlich nach einer kurzen Weile wieder einigermaßen im Griff.
    "Was sich erahnen lässt ist, dass der permanente Einsatz von Drogen in verantwortungslosen Mengen Konsequenzen mit sich bringt. Können Sie mir folgen?"
    Delia nickte, sie konnte erahnen, was da alles im Spiel gewesen sein musste.
    "Ich vermute, Sie sprechen von einer Abhängigkeit von Medikamenten oder ähnliches." Ihre Stimme klang leicht belegt und sie fragte sich, welche Auswirkungen das Ganze haben würde. "Darf ich vermuten, dass die Notoperation nicht oder nicht nur aufgrund einer Fehlfunktion ihres Implantats durchgeführt werden musste?"
    Sie war sich nicht sicher, ob Drogen und ein gestörtes oder falsch implantiertes Biotikimplantat eine so gute Kombination war.
    "Never be cruel, never be cowardly.
    And never ever eat pears!
    Remember, hate is always foolish,
    and love is always wise.
    Laugh hard. Run fast. Be kind."
    - 12th Doctor -


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  10. #10
    Pinata  Avatar von Tjordas
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    Zitat Zitat von Glorichen Beitrag anzeigen
    Sein 'unschuldiges' Gehabe und sein Schmunzeln und Grinsen verärgerte Delia. Doch sie stellte dies erst einmal zurück, abwartend, was denn nun für ein Geheimnis auf den Tisch kam.
    Was er ihr dann eröffnete, klang eher wie ein schlechter Film als nach Realität. Unglauben und Mitgefühl spiegelte sich dabei in ihrem Gesicht, während sie sich bemühte, das aufzunehmen, was ihr gerade beschrieben wurde. Die Krankengeschichten der Patienten hatte sie sich bisher nicht angesehen, nur den aktuellen Falll, die aktuellen Verletzungen (die ja sowieso häufig den Höhepunkt bildeten). Entsprechend war ihr das bisher entgangen und sie war gelinde gesagt geschockt, wie jemand so etwas einem Menschen, einem Kind! antun konnte.
    Sie suchte nach ihrer Fassung und griff nach ihr, erinnerte sich an Beruhigungsmethoden und hatte sich schließlich nach einer kurzen Weile wieder einigermaßen im Griff.
    "Was sich erahnen lässt ist, dass der permanente Einsatz von Drogen in verantwortungslosen Mengen Konsequenzen mit sich bringt. Können Sie mir folgen?"
    Delia nickte, sie konnte erahnen, was da alles im Spiel gewesen sein musste.
    "Ich vermute, Sie sprechen von einer Abhängigkeit von Medikamenten oder ähnliches." Ihre Stimme klang leicht belegt und sie fragte sich, welche Auswirkungen das Ganze haben würde. "Darf ich vermuten, dass die Notoperation nicht oder nicht nur aufgrund einer Fehlfunktion ihres Implantats durchgeführt werden musste?"
    Sie war sich nicht sicher, ob Drogen und ein gestörtes oder falsch implantiertes Biotikimplantat eine so gute Kombination war.


    Ihr Gegenüber ließ sichangesichts ihrer völlig korrekten Vermutung gerne unterbrechen und nickte daher überdeutlich, wobei er mit dem Zeigefinger auf seine Gesprächspartnerin deutete.
    "Vollkommen richtig. Und wir reden hier nicht von einer wohl ausdefinierten Sucht. Da ich Ms. Ascaiath noch nicht direkt mit ihrer Krankengeschichte konfrontiert habe, kann ich das nur vermuten, aber es geht hier nicht nur um körperliche Abhängigkeiten von einer oder zwei Chemikalien. Wenn man einbezieht, dass man die Experimente bereits im Kindesalter begonnen hat, ist die psychische Abhängigkeit wohl der wichtigere Faktor. Ehrlich gesagt wundert es mich auch nicht, dass sie bisher die einzige bekannte Person ist, bei der solche Experimente geglückt sind. Man hat es sicher schon bei Tausenden versucht, wenn nicht bei mehr, aber die Nerven- und Organschäden durch die nötigen Chemikalien dürften wohl mehr als 95% innerhalb eines Jahres getötet haben. Ich nehme an, dass unsere Patientin Transplantationen erhalten hat, vielleicht sogar mehrere, um das auszugleichen. Sie sehen also, das Ganze ist mit enormem Aufwand verbunden gewesen. Da draußen wird es aber sicher noch einige mehr geben, bei denen die Prozedur geglückt ist, und dennoch erschließt sich mir der Nutzen der Sache nicht ganz: Sicher ist ihr Nervensystem nun grundsätzlich bereit für ein Biotiktraining. Ihre Hardware stimmt sozusagen. Aber ihre Software ist dafür wohl kaum geeignet und in ihrem Alter wird Sie das wohl auch nicht mehr ausgleichen können. Ich würde davon ausgehen, dass sie höchstens 25% der Leistung eines von Kindesalter an trainierten Biotikers erreichen wird, und das setzt voraus, dass Sie ihre Arbeit nahezu perfekt machen. Kurz gesagt: Enormer Aufwand für wenig Nutzen auf dem Schlachtfeld. Sie ist ein Prestige-Projekt. Für ihre Peiniger damals, wie für die Allianz jetzt"
    In nur angedeutetem Mitgefühl presste Julian kurz die Lippen aufeinander und zuckte beiläufig die Schultern. Wenn man nur von Zahlen und Fakten sprach ließ sich leicht die schmerzhafte Realität hinter den Experimenten ausblenden. Doch vielleicht hätte er nichteinmal dann besondere Empathie gezeigt.
    "Wie dem auch sei, kommen wir zu dem, was für Sie interessant sein dürfte: Wie von Ihnen vermutet, ist bei besagter Operation ihr altes, sehr schlecht verpflanztes Hirnimplantat permanent von einer biotik-stimulierenden Substanz überreizt worden, die sie kurz vorher eingenommen haben muss. Der Verstärker hingegen hat mit seinen Reizen die Stammhirnsignale blockiert. Das führte zu Herzrhythmusstörungen, Atemlähmung, Übergeben... Keine schöne Sache. Bei neueren Geräten ist soetwas weniger wahrscheinlich und damit wäre dieses Risiko für die Zukunft gebannt - wir wissen nun aber, dass Ms. Ascaiaths Nervensystem erstens sehr labil ist, und dass wir zweitens mit häufigen unvorhergesehenen Reaktionen durch Drogenkonsum rechnen müssen. Und obwohl dieser Konsum auf der Anlage verboten ist und normalerweise zu ihrem Ausschluss führen würde: Als Prestigeobjekt will ich sie ungern direkt wieder abtreten müssen. Ich schlage daher vor, dass wir mit diesen Umständen versuchen zu arbeiten, und dass Sie Ihre Vermutungen über Ms Ascaiaths Drogenkonsum nicht in Ihren Berichten erwähnen. Ich erwarte nicht, dass Sie lügen. Lassen Sie nur die verdächtigsten Suchtindikatoren aus Ihren Berichten heraus. Sehen Sie es einfach als... erhöhten Schwierigkeitsgrad. Als eine persönliche Herausforderung, sozusagen, von der vorerst niemand wissen muss"
    Tjordas ist offline

  11. #11
    .. loves to smile for you  Avatar von BlackShial
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    Zitat Zitat von Önee-sama Beitrag anzeigen
    Zoia lauschte, soweit ihr Zustand mit den permanenten Schmerzen es zu ließ, den Ausführungen von Sayuri. Doch die Antworten verwirrten sie eher. Dass man es verarbeiten wolle. Dass einen die Bilder nicht loslassen. In seinen Träumen und Gedanken. Womit sie wieder bei ihrem schrecklichsten Erlebnis war.
    Bereue ich denn dann doch, wie es damals abgelaufen ist... aber das kann nicht sein! Ich habe es wirklich versucht... Alles andere hätte es nur noch schlimmer gemacht...
    Dann hör auf, immer in diese Richtung zu suchen!
    Aber was könnte ich denn sonst zu damals bereuen...
    Vielleicht den gesamten Tag an sich? Vielleicht dein Leben an sich?
    Den Tag...? Mein... mein Leben?
    Kindchen, wenn du es selbst nicht weist, woher soll ich es dann wissen!?
    Aber-
    Kein Aber! Bevor du nicht weist, woher die Alpträume kommen, dann werden sie auch nicht aufhören!
    Und wie soll ich das herausfinden...
    Das weis ich doch nicht! Aber vielleicht deine neue Freundin - immerhin hört sie sich Alles an, was du von dir gibst...

    Das stimmte. Sayuri hörte sich Alles an, was Zoia so von sich gab. Egal, von was sie zu Reden anfing. So schien die kleine Frau eine gute Zuhörerin zu sein, noch dazu geduldig.
    Vielleicht kann ich Sayuri wirklich einmal dazu befragen... Nur, zu Gestern habe ich keine Alpträume... heißt das, ich bereue nichts von Gestern!?
    Kleines, Gestern ist gerademal einen Tag her! Und du träumst doch genug von damals noch...
    A-
    Kein Aber! Das ist auch etwas, dass du mit deiner Freundin besprechen kannst! Jetzt jedoch lässt du dir dabei helfen, dich auszuziehen, damit du dich säubern kannst und endlich einmal zur Ruhe kommst! Die brauchst du nämlich am dringendsten...

    Ja, das war wahr - Schlaf und Ruhe waren jetzt die vordergründigen Bedürfnisse für ihren ausgelaugten Körper und ihre durcheinander gewirbelten Gedanken.
    „Komm, wir müssen dir die Jacke ausziehen ...“
    Sayuri's Stimme holte sie aus ihren festgefahrenen Gedanken. Dabei bemerkte sie, das die Halbjapanerin ihr ihre Arme entgegen streckte. Zoia legte sofort ihre Rechte auf einen der Arme, schüttelte aber, im Hinblick auf das linke Handgelenk, ihren Kopf, wodurch sie sich an einem Arm in eine aufrechte Sitzposition ziehen lassen musste. Da Sayuri aber sehr behutsam vorging, klappte alles soweit, dass Zoia ohne zu viel Schmerzen in einer aufrechten Sitzposition sich befand. Abschließend nahm ihr die Frau auch die Jacke vom Körper.
    Zoia nahm dies als Gelegenheit, um sich nochmals bei Sayuri zu entschuldigen und richtete das Wort an sie.
    "Es tut mir leid, dass ich dir... so viel Mühe bereite."
    Schwach lächelte sie ihre Gegenüber an, um dann etwas hinzu zu fügen, was Sayuri ihrer Meinung nach wohl glücklich machen würde, bedeutete es doch weniger Arbeit für diese.
    "Aber viel ist es nicht mehr... denn wirklich viel trage ich nicht an mir... vor allem unten drunter..."

    Sayuri Henrietta Himemiya

    „Unsinn!“
    Energisch protestierte die Halbjapanerin, als sie die Entschuldigung hörte. Sowas aber auch, war es doch sie, die sich eigentlich entschuldigen sollte.
    „Das ist das Mindeste, was ich tun kann.“
    Das war es. Immerhin war sie ja an der ganzen Situation schuld. Eigentlich hätte sie das Mädchen auch gleich so zurichten können, hätte es kaum einen Unterschied gemacht.
    „Außerdem bin ich dir das bisschen Hilfe doch wohl schuldig ...“
    Und noch viel mehr! Aber das konnte noch warten. Ihre Schuldgefühle würde sie schon früh genug mildern können, wenn das denn überhaupt möglich war ... nach solch einem Tag.
    „Wenn ... Wenn ...“
    Sie stockte.
    Eine Sekunde. Es hatte etwas gedauert, bis sie endlich die Worte des Mädchens verarbeiten konnte, war sie doch immerhin damit beschäftigt sich erneut die Schuld an all dem zu geben. Doch als die Worte endlich durch das ganze Wirrwarr in ihrem Kopf gedrungen waren, fingen ihre Hände wieder an zu zittern.
    Erneut wurde sie sich bewusst, was sie tat ... und auf was dies alles hinauslief.
    Oh Gott, wie oft hatte sie diese Tatsache bisher bereits vergessen können? Ob sie das wohl noch einmal konnte? Bitte ... bitte!
    „Du ... trägst nichts darunter?“
    Wieso? Wieso tat sie das nicht? Wieso musste sie ein Mädchen entkleiden, dass anscheinend nichts von Unterwäsche zu halten schien? Wieso lies jemand eine junge Dame in diesem zarten Alter - natürlich momentan noch geschätzt - so freizügig herumlaufen? Wieso?!

    [Bild: Blutlinks.png] Not even a sick game like the [Bild: MU4xeQxjjBlutDaiShi.png] can wreck my smile. [Bild: blutrechts.png]
    BlackShial ist offline Geändert von BlackShial (06.09.2014 um 18:20 Uhr)

  12. #12
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    Zitat Zitat von BlackShial Beitrag anzeigen
    Sayuri Henrietta Himemiya

    „Unsinn!“
    Energisch protestierte die Halbjapanerin, als sie die Entschuldigung hörte. Sowas aber auch, war es doch sie, die sich eigentlich entschuldigen sollte.
    „Das ist das Mindeste, was ich tun kann.“
    Das war es. Immerhin war sie ja an der ganzen Situation schuld. Eigentlich hätte sie das Mädchen auch gleich so zurichten können, hätte es kaum einen Unterschied gemacht.
    „Außerdem bin ich dir das bisschen Hilfe doch wohl schuldig ...“
    Und noch viel mehr! Aber das konnte noch warten. Ihre Schuldgefühle würde sie schon früh genug mildern können, wenn das denn überhaupt möglich war ... nach solch einem Tag.
    „Wenn ... Wenn ...“
    Sie stockte.
    Eine Sekunde. Es hatte etwas gedauert, bis sie endlich die Worte des Mädchens verarbeiten konnte, war sie doch immerhin damit beschäftigt sich erneut die Schuld an all dem zu geben. Doch als die Worte endlich durch das ganze Wirrwarr in ihrem Kopf gedrungen waren, fingen ihre Hände wieder an zu zittern.
    Erneut wurde sie sich bewusst, was sie tat ... und auf was dies alles hinauslief.
    Oh Gott, wie oft hatte sie diese Tatsache bisher bereits vergessen können? Ob sie das wohl noch einmal konnte? Bitte ... bitte!
    „Du ... trägst nicht darunter?“
    Wieso? Wieso tat sie das nicht? Wieso musste sie ein Mädchen entkleiden, dass anscheinend nichts von Unterwäsche zu halten schien? Wieso lies jemand eine junge Dame in diesem zarten Alter - natürlich momentan noch geschätzt - so freizügig herumlaufen? Wieso?!


    Zoia hatte den Protest irgendwo erwartet. Dennoch war sie sich klar, dass sei Beide wegen ihr in dieser Situation waren.
    Schließlich war es meine Dummheit im Park! Denn-
    Das hatten wir heute auch schon, Kindchen!
    Aber es stimmt doch!
    Ja und trotzdem kein 'Aber' mehr für heute! Deine neue Freundin meint immerhin, das sie dir Hilfe schuldig ist! Also nimm die doch erstmal an! Alles andere könnt ihr später klären!
    Okay...

    Zumindest registrierte sie die Hilfsbereitschaft bei der anderen Frau. Zoia kannte sowas nicht wirklich, daher fehlten ihr Erfahrungen, wie man sowas auch nur entfernt einschätzen konnte. Und weil sie sich so schuldig für heute fühlte, wollte sie Sayuri ihre Arbeit so leicht wie möglich machen - trotz der Schmerzen, die sie hatte! Also hob Zoia ihren Pulli schon mal mit ihrer Rechten an, als sie von der Halbjapanerin abgelenkt wurde.
    „Du ... trägst nicht darunter?“
    Ja, das hatte ich ihr doch gesagt... ob sie ein Problem damit hat?
    Zoia begriff weiterhin nicht, wie man sich als Frau gegenüber einer anderen Frau genieren konnte. Klar, bei Männern hätte sie es verstanden, waren das doch im Grunde nur allesamt 'Schweine' oder 'Bestien'! So versuchte sie die Situation ein wenig aufzuklären, damit Sayuri ihr folgen konnte.
    "Doch, natürlich trage ich etwas darunter! Einen Slip unter dem Rock, sonst wäre es ja kalt!"
    Dabei sah sie Sayuri an, nach dem Motto, wie sie so eine Frage überhaupt stellen konnte.
    "Aber der Pulli ist mit der Jacke mir viel zu warm gewesen, wenn ich da noch ein Shirt drunter an gehabt hätte... zudem brauche ich bei meiner Größe keinen BH!"
    Dann sah sie sich Sayuri genauer an. Dabei verglich sie ihre Körpergrößen in Gedanken und musste dann einfach fragen.
    "Du siehst nicht größer aus, als ich. Auch da vorne rum."
    Mit ihrem linken Arm deutete sie auf die Brust von Sayuri, dabei darauf bedacht, nicht zu sehr den arm zu bewegen, um das Handgelenk zu schonen.
    "Du trägst doch bestimmt auch keinen BH? Hab ich recht?"
    Da das nun geklärt war, könnten sie ja jetzt endlich weiter machen.
    Önee-sama ist offline

  13. #13
    Heldin Avatar von AeiaCarol
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    Zitat Zitat von Luceija Beitrag anzeigen
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    Irgendwie konnte man in das Szenario eine seltsame Metapher einflechten. Wie sie hier lag, einmal wieder völlig bar vor den Augen ihres behandelnden Arztes. Regelrecht präsentiert auf einem ebenen, neutralen, ja sterilen Untergrund, der nichtmal im Ansatz irgendwelchen Komfort geben wollte, während ihre Augen geschlossen blieben und sich seine Hände fachmännisch über den hellen Körper bewegten. Unterschiedlich war nur, dass er kein Skalpell führte. Keine Schnitte ansetzte, sondern eine wesentlich intimere Situation schuf, die Lucis Lippen ein tiefes Seufzen und anschließendes Lächeln entlockte. Ganz besonders bei dem für sie extrem ungewöhnlichen Kompliment, dass ihr sogar eine Art rosetouch auf die Wangen klatschte, der aber genauso gut von anderen Dingen an anderer Stelle hätten ausgehen können. "Dann passen wir wohl ziemlich gut zusammen..", seufzte sie ein weiteres Mal, als ihre rechte Hand außer Kraft gesetzt unlängst in das sprudelnde Badewasser gesunken war und in aller Leichtigkeit beinahe darin herumschwebte.
    Es war anders. Definitiv anders. Niemand sah sie aus solchen Augen. Berührte sie mit einer solchen Präzision. Und machte dazu noch diese Art von Kompliment, ohne sie wirklich unwohl dabei fühlen zu lassen. Was auch immer er tat, er tat das richtige und tat ihr gut. Wirklich gut. Tief in ihrem Inneren.
    "Ich war ja eigentlich nie wirklich der Typ für Beziehungen..", brachte sie fast atemlos in das leichte Sprudelgeräusch im Hintergrund und zwischen ihren Atemzügen ein. Das beinahe dunkle, charakteristische Lächeln permanent präsent.


    Irgendwo zwischen sehr intensiven küssen oberhalb ihres Bauchnabels wurde er hellhörig. Es war kaum zu fassen wie sie es immer noch - unter seiner buchstäblichen Hand! - fertigbrachte zu quatschen und diese "Sache" mit Anekdoten aufzuhalten.
    Nicht dass er ihr nicht gern zuhören würde. Für gewöhnlich...Doch irgendwie schweiften sie zu oft von der eigentlichen Sache ab, als dass er jetzt etwas anderes tun könnte, als die Schultern aufzurichten und sie von oben anzusehen.
    Wie üblich die linke Braue leicht nach oben gezogen, musste er lächeln, was ihren geschlossenen Augen sicher entging. Gleichermaßen die Vorbereitung auf diesen sehr fiesen Plan, der es vorsah sie kurzerhand von der Kante ins Innere der Wanne zu schmeißen und daraufhin ziemlich dreckig zu lachen. Er ließ dem Wasser, wie auch seiner Freundin kurz Zeit sich wieder zu sammeln, bevor er ihr über den Rand hinweg "nachsah" und grinste.
    Fast tadelnd hob er den Finger - und natürlich die Braue - und wusste dass das hier kein gutes Ende für ihn haben würde. Trotzdem verschwand das Grinsen nicht.
    "Also wenn du dich nicht jetzt wieder unentschieden hast, dann halt die Klappe und lass mich machen."
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
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  14. #14
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    Zitat Zitat von AeiaCarol Beitrag anzeigen

    Irgendwo zwischen sehr intensiven küssen oberhalb ihres Bauchnabels wurde er hellhörig. Es war kaum zu fassen wie sie es immer noch - unter seiner buchstäblichen Hand! - fertigbrachte zu quatschen und diese "Sache" mit Anekdoten aufzuhalten.
    Nicht dass er ihr nicht gern zuhören würde. Für gewöhnlich...Doch irgendwie schweiften sie zu oft von der eigentlichen Sache ab, als dass er jetzt etwas anderes tun könnte, als die Schultern aufzurichten und sie von oben anzusehen.
    Wie üblich die linke Braue leicht nach oben gezogen, musste er lächeln, was ihren geschlossenen Augen sicher entging. Gleichermaßen die Vorbereitung auf diesen sehr fiesen Plan, der es vorsah sie kurzerhand von der Kante ins Innere der Wanne zu schmeißen und daraufhin ziemlich dreckig zu lachen. Er ließ dem Wasser, wie auch seiner Freundin kurz Zeit sich wieder zu sammeln, bevor er ihr über den Rand hinweg "nachsah" und grinste.
    Fast tadelnd hob er den Finger - und natürlich die Braue - und wusste dass das hier kein gutes Ende für ihn haben würde. Trotzdem verschwand das Grinsen nicht.
    "Also wenn du dich nicht jetzt wieder unentschieden hast, dann halt die Klappe und lass mich machen."
    Wirklich Todbringende Blicke hatte Leif wahrscheinlich noch nie gesehen. Zumindest nicht bis heute, bis an diesem Tag, an dem er diese, sehr, sehr leichtsinnige Aktion durchführte, während sich die Halbitalienerin in einem beinahe schon Deliriumähnlichen Zustand befand. Die Augen geschlossen hatte und mit nichts und niemandem bösen rechnete, während sie auf dem Rand der Wanne gelegen hatte und unter überaus angenehmen Küssen nicht nur zart lächeln konnte sondern auch ihre Umwelt ausgeblendet hatte, weshalb er sie in ihrer Unachtsamkeit perfekt überlisten konnte und schlussendlich...ins Wasser fiel.
    Ein ordentliches Platschen später, dass einen gewissen Teil um die große Wanne herum unter Wasser setzte, tauchte die kleine Schwarzhaarige aus wie ein begossener Pudel und mit eben jenem Todesblick, den er vermutlich noch nie SO auf sich gespürt hatte. Dass das Krieg bedeutete, sollte in diesem Moment glasklar sein.
    "Du mieser Dreckskerl..", fluchte Luci zwischen zusammengepressten Zähnen hindurch, nachdem sie fast schon klischeehaft etwas Wasser ausspuckte, dass sie unfreiwillig beinahe geschluckt hatte. So sass sie nun bedroeppelt vor dem langen Rand der ungewohnt tiefen Wanne auf den Knien und taxierte den Schweden erstmal, bevor sie rasch tastend nach der dort liegenden Seife tastete, die sie ihm ungeniert entgegen warf. "Glaub ja nicht, dass du hier jetzt noch rein kommst ohne auf - sehr - brutale Art draufzugehn." Natürlich wars nicht all zu schwer zu erkennen, dass die Halbitalienerin keinen tatsächlichen Groll auf Leif hegte, wenn sie vielleicht auch ein bisschen angesäuert war über den direkten Ueberfall. Aber ihn so einfach wortlos gewinnen zu lassen war nicht drin.
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  15. #15
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    Wirklich Todbringende Blicke hatte Leif wahrscheinlich noch nie gesehen. Zumindest nicht bis heute, bis an diesem Tag, an dem er diese, sehr, sehr leichtsinnige Aktion durchführte, während sich die Halbitalienerin in einem beinahe schon Deliriumähnlichen Zustand befand. Die Augen geschlossen hatte und mit nichts und niemandem bösen rechnete, während sie auf dem Rand der Wanne gelegen hatte und unter überaus angenehmen Küssen nicht nur zart lächeln konnte sondern auch ihre Umwelt ausgeblendet hatte, weshalb er sie in ihrer Unachtsamkeit perfekt überlisten konnte und schlussendlich...ins Wasser fiel.
    Ein ordentliches Platschen später, dass einen gewissen Teil um die große Wanne herum unter Wasser setzte, tauchte die kleine Schwarzhaarige aus wie ein begossener Pudel und mit eben jenem Todesblick, den er vermutlich noch nie SO auf sich gespürt hatte. Dass das Krieg bedeutete, sollte in diesem Moment glasklar sein.
    "Du mieser Dreckskerl..", fluchte Luci zwischen zusammengepressten Zähnen hindurch, nachdem sie fast schon klischeehaft etwas Wasser ausspuckte, dass sie unfreiwillig beinahe geschluckt hatte. So sass sie nun bedroeppelt vor dem langen Rand der ungewohnt tiefen Wanne auf den Knien und taxierte den Schweden erstmal, bevor sie rasch tastend nach der dort liegenden Seife tastete, die sie ihm ungeniert entgegen warf. "Glaub ja nicht, dass du hier jetzt noch rein kommst ohne auf - sehr - brutale Art draufzugehn." Natürlich wars nicht all zu schwer zu erkennen, dass die Halbitalienerin keinen tatsächlichen Groll auf Leif hegte, wenn sie vielleicht auch ein bisschen angesäuert war über den direkten Ueberfall. Aber ihn so einfach wortlos gewinnen zu lassen war nicht drin.


    Die Seife, die geradewegs seine Schulter traf, brachte ihn mehr zum lachen als alles andere. Allgemein amüsierte ihn dieses Szenario so unglaublich, dass er bald kichernd wie ein kleines Mädchen mit der Stirn am Rand der Wanne lehnt und eine völlig krumme Haltung einnahm, wobei er nicht umhin kam auch noch mit der übergroßen Hand auf den Badewannenrand zu klopfen. Ganz nebenbei ging sein Plan, ihr einfach in die Wanne zu folgen, fürs erste "baden".
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  16. #16
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    Die Seife, die geradewegs seine Schulter traf, brachte ihn mehr zum lachen als alles andere. Allgemein amüsierte ihn dieses Szenario so unglaublich, dass er bald kichernd wie ein kleines Mädchen mit der Stirn am Rand der Wanne lehnt und eine völlig krumme Haltung einnahm, wobei er nicht umhin kam auch noch mit der übergroßen Hand auf den Badewannenrand zu klopfen. Ganz nebenbei ging sein Plan, ihr einfach in die Wanne zu folgen, fürs erste "baden".


    Beinahe Minuten lang sah sie da zu, verzog das Gesicht in eine wirklich grimmige Miene, je länger er über die Schwarzhaarige komplett nasse Frau lachte und je stärker dieses Lachen dabei wurde und er schlussendlich fast schon nach Luft ringen musste. Ganz gleich wie gut sie es fand, dass der Blonde gluecklich war, konnte sie nicht abschalten wie sehr sie nervte, wenn sich andere auf ihre Kosten amüsierten. Schlussendlich war das der Auslöser dafür, dass Luci "Oh. Das findest du also lustig, huh?" aussprach und nur wenige Augenblicke später das zweite Bademittel nutzte und die Flasche, dessen Inhalt sicher die Blubberblasen im Schaumbad generiert hatte, ohne dem verziehen einer Miene über seinem Kopf ausdrückte, ehe ein absolut unamüsiertes "Ha. Ha." folgte und nun ihre eigene, linke Augenbraue auf arrogante Weise nach oben rutschte.
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  17. #17
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    Beinahe Minuten lang sah sie da zu, verzog das Gesicht in eine wirklich grimmige Miene, je länger er über die Schwarzhaarige komplett nasse Frau lachte und je stärker dieses Lachen dabei wurde und er schlussendlich fast schon nach Luft ringen musste. Ganz gleich wie gut sie es fand, dass der Blonde gluecklich war, konnte sie nicht abschalten wie sehr sie nervte, wenn sich andere auf ihre Kosten amüsierten. Schlussendlich war das der Auslöser dafür, dass Luci "Oh. Das findest du also lustig, huh?" aussprach und nur wenige Augenblicke später das zweite Bademittel nutzte und die Flasche, dessen Inhalt sicher die Blubberblasen im Schaumbad generiert hatte, ohne dem verziehen einer Miene über seinem Kopf ausdrückte, ehe ein absolut unamüsiertes "Ha. Ha." folgte und nun ihre eigene, linke Augenbraue auf arrogante Weise nach oben rutschte.


    Nein, ihre Aktion trug nicht dazu bei diesen Lachanfall zu beenden. Ganz im Gegenteil amüsierte der Anblick der schmollenden Schwarzhaarigen den Schweden nur weiter und ins fast unermessliche, bis sein Bauch vor lauter Lachkrämpfen nicht mehr konnte und er sich in dieser komischen Situation durchs matschige Haar strich um unfreiwillig die Suppe zu verteilen die sie darauf gegossen hatte.

    Selbst das allerdings machte ihm wenig aus, als er mit tränenden Augen nach oben und in ihr wenig begeistertes Gesicht sah, kurz überlegte, bevor er in ihr Haar griff und sie äußerst bestimmt zu sich zog, um ihr einen Kuss zu geben.
    Sein Daumen strich versöhnlich über ihre nasse Wange, noch während er sich kaum von ihr entfernte und aus grauen Augen in tiefgrüne blinzelte.
    "Du musst wissen dass dieses Gesicht ziemlich niedlich ist."
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  18. #18
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    Nein, ihre Aktion trug nicht dazu bei diesen Lachanfall zu beenden. Ganz im Gegenteil amüsierte der Anblick der schmollenden Schwarzhaarigen den Schweden nur weiter und ins fast unermessliche, bis sein Bauch vor lauter Lachkrämpfen nicht mehr konnte und er sich in dieser komischen Situation durchs matschige Haar strich um unfreiwillig die Suppe zu verteilen die sie darauf gegossen hatte.

    Selbst das allerdings machte ihm wenig aus, als er mit tränenden Augen nach oben und in ihr wenig begeistertes Gesicht sah, kurz überlegte, bevor er in ihr Haar griff und sie äußerst bestimmt zu sich zog, um ihr einen Kuss zu geben.
    Sein Daumen strich versöhnlich über ihre nasse Wange, noch während er sich kaum von ihr entfernte und aus grauen Augen in tiefgrüne blinzelte.
    "Du musst wissen dass dieses Gesicht ziemlich niedlich ist."


    "Oh tut mir leid für dich..", murmelte sie in einem Anflug von Sarkasmus, als sie kaum eine Handbreit von seinem Gesicht und mit ihren Lippen von seinen entfernt war. Beide Augenbrauen hoben sich nun um wenigstens ein bisschen pikiert dreinzusehen, wo sie ihn noch immer auf der Unterlippe schmeckte und sich instinktiv darüberlecken musste, bevor sie die Ausführung fortsetzte - was sie schon viel zu sehr darin verriet wie egal ihr die Streiterei eigentlich war. "...dass dich mein Gesicht so amüsiert.", flüsterte sie dann.
    Nur kurze Zeit später und so delikat über den Rand gebeugt, auf dessen anderer Seite und noch fern jedes Wassers der perfekte Schwede sass, wischte sie Leif mit einer Hand etwas dieses dickflüssigen, unterdessen weisslich-durchsichtigen Badesubstanz aus den Haaren und hielt ihm diese mehr oder weniger direkt vor die Augen. "Vorallem sagt das derjenige, dem Badelotion vom Gesicht tropft." Damit imitierte sie letztlich zum Abschluss einen Kuss, der nicht über das bloße, ansatzweise Berühren seiner Lippen mit ihren hinaus ging, ehe sie sich zurück ans andere Ende der Wanne lehnte.
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    "Nicht so voreilig, Kleiner.", tadelte sie den Batarianer und bekam ihr wohlwollendes Grinsen gegenüber dem Menschen nicht vom Gesicht, während sie zu ihm hintrat und ihm Zeige- wie Mittelfinger unters Kinn legte. Wie bei einem Kätzchen begann sie die weiche Haut zu kraulen und legte den Kopf schief. Obwohl sie ihn ansah, sprach sie weiterhin mit Shell.
    "Nehmen wir ihn mit.", warf sie einen Blick über die Schulter "Wohin auch immer deine kleingeistigen Auftraggeber uns schicken, er soll mitkommen. Er ist doch viel zu schade um in diesem Bunker zu versauern."
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  20. #20
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    "Oh tut mir leid für dich..", murmelte sie in einem Anflug von Sarkasmus, als sie kaum eine Handbreit von seinem Gesicht und mit ihren Lippen von seinen entfernt war. Beide Augenbrauen hoben sich nun um wenigstens ein bisschen pikiert dreinzusehen, wo sie ihn noch immer auf der Unterlippe schmeckte und sich instinktiv darüberlecken musste, bevor sie die Ausführung fortsetzte - was sie schon viel zu sehr darin verriet wie egal ihr die Streiterei eigentlich war. "...dass dich mein Gesicht so amüsiert.", flüsterte sie dann.
    Nur kurze Zeit später und so delikat über den Rand gebeugt, auf dessen anderer Seite und noch fern jedes Wassers der perfekte Schwede sass, wischte sie Leif mit einer Hand etwas dieses dickflüssigen, unterdessen weisslich-durchsichtigen Badesubstanz aus den Haaren und hielt ihm diese mehr oder weniger direkt vor die Augen. "Vorallem sagt das derjenige, dem Badelotion vom Gesicht tropft." Damit imitierte sie letztlich zum Abschluss einen Kuss, der nicht über das bloße, ansatzweise Berühren seiner Lippen mit ihren hinaus ging, ehe sie sich zurück ans andere Ende der Wanne lehnte.


    "Hm-...", schnurrte er und schielte nach oben, als könne er Salat aus Shampoo, Wasser und Haar erhaschen, während sie sich zurücklehnte.
    Viel konnte er mit diesen letzten Worten nicht anfangen, doch wurde es langsam kalt in dieser Position, womit er sich behäbig erhob und ihr folgte. Um sich auszustrecken war zwar zu zweit nicht genügend Platz, aber es reichte um sich zu setzen und nach einem der Schwämme zu greifen, die auf der anderen Seite der Wanne lagen.
    Mit Wasser vollgesogen, wrang er ihn daraufhin wortlos ein paar Mal über dem eigenen Kopf aus und gab den buchstäblich begossenen Pudel neben ihr.
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