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  1. #1
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    Obwohl das die Reaktion war, die sein Innerstes seit nunmehr wenigen Minuten erhofft hatte, verwunderte sie ihn.
    Für einen kurzen Moment schien der Schwede sichtlich aus dem Konzept zu kommen. Er hatte bereits erwartet ihre freie Hand würde nach einer der Weinflaschen langen, nur um sie dann gezielt mit seinem Schädel Bekanntschaft machen zu lassen, doch dem war offensichtlich nicht so.
    So brauchte er einige zählbare Sekunden, bis er aus seiner anfänglichen Starre herausfand und, noch immer am Regal lehnend und zu ihr gebeugt, leicht nach unten sah.
    Die freie Hand unter ihr Kinn geschoben hob er Luceijas Blick, strich mit dem Daumen über die vollen Lippen und musste im selben Moment erneut schmunzeln.
    "Ich hab aufgepasst, ob du es glaubst oder nicht.", flüsterte er dabei. Mehr brauchte es nicht, damit sie ihn verstand "Deswegen weiß ich auch was jetzt kommt."
    Er warf einen letzten, sich vergewissernden Blick in ihre Augen, ehe Leif diesen letzten möglichen Schritt auf sie zumachte, seine Linke in ihr Haar griff und er sie küsste.

    Das hier war-...Anders. Schön. Anders. Aber einfach nicht falsch.


    Ungewohnt. So seltsam nach langer Zeit. So eigenartig von jemandem, in dessen Augen sie sich kurz zuvor beinahe verloren hatte. Als hatte sie jegliche Erinnerung daran verloren wie es sich angefühlt hatte. Und genau deshalb machte es jede Sekunde besser. Die Anspannung, die er aufgebaut hatte zerberstete in tausend Teile vor ihrem inneren Auge, als es soweit war. Als sie die Hände eines Mannes an ihrem Kinn und irgendwo vergraben in ihren Haaren spürte, die jede Stelle fast besser kannten als ihre eigenen. Kaum waren sie sich nah genug für den tatsächlichen Kuss, fielen die Augen zu, als warteten sie nur darauf nach langer Anstrengung ihren Dienst versagen zu dürfen. Stattdessen griff ihre eigene Hand nach seiner Schulter, die dort nur temporär ruhte, bevor sie sich an den fremden Nacken legte. So friedlich und unwahrscheinlich zärtlich es sich auch in den ersten, gefühlten Sekunden zog, so schnell war da auch die beinahe obligatorische Pause, die ein erstes Durchatmen zulies und den Weg für den ebenfalls obligatorischen Blick machte, der zwei grundlegende Fragen stellte. Erstens: War alles so, wie es sich der Gegenüber erhoffte? Und Zweitens: War es das, wo es enden sollte oder doch nur der passende, mehr als angenehme Wegbereiter für mehr?
    Eine Antwort würde man von ihr im Moment wohl nicht bekommen. Sie erzitterte leicht. Vor durchweg positiver Erwartung.
    Hochzeiten waren vielleicht doch nicht ganz so scheiße.
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    Ungewohnt. So seltsam nach langer Zeit. So eigenartig von jemandem, in dessen Augen sie sich kurz zuvor beinahe verloren hatte. Als hatte sie jegliche Erinnerung daran verloren wie es sich angefühlt hatte. Und genau deshalb machte es jede Sekunde besser. Die Anspannung, die er aufgebaut hatte zerberstete in tausend Teile vor ihrem inneren Auge, als es soweit war. Als sie die Hände eines Mannes an ihrem Kinn und irgendwo vergraben in ihren Haaren spürte, die jede Stelle fast besser kannten als ihre eigenen. Kaum waren sie sich nah genug für den tatsächlichen Kuss, fielen die Augen zu, als warteten sie nur darauf nach langer Anstrengung ihren Dienst versagen zu dürfen. Stattdessen griff ihre eigene Hand nach seiner Schulter, die dort nur temporär ruhte, bevor sie sich an den fremden Nacken legte. So friedlich und unwahrscheinlich zärtlich es sich auch in den ersten, gefühlten Sekunden zog, so schnell war da auch die beinahe obligatorische Pause, die ein erstes Durchatmen zulies und den Weg für den ebenfalls obligatorischen Blick machte, der zwei grundlegende Fragen stellte. Erstens: War alles so, wie es sich der Gegenüber erhoffte? Und Zweitens: War es das, wo es enden sollte oder doch nur der passende, mehr als angenehme Wegbereiter für mehr?
    Eine Antwort würde man von ihr im Moment wohl nicht bekommen. Sie erzitterte leicht. Vor durchweg positiver Erwartung.
    Hochzeiten waren vielleicht doch nicht ganz so scheiße.


    Da war er schon wieder. Dieser Moment der ihn ein weiteres Mal zögern ließ, als sie beide in die Augen des jeweils anderen sahen. Einerseits erwartungsvoll demgegenüber was da noch kommen mochte, andererseits mit der wohl letzten greifbaren Möglichkeit das hier noch zu beenden bevor ein Abbruch einem von beiden wirklich unangenehm aufstieß.
    Vielleicht hatten sie diese Grenze aber schon überschritten. Nein, ganz sicher sogar. Spätestens als er ihr kaum spürbares Zittern vernahm und die eigene, wohlige Gänsehaut registrierte, war Leif klar das ihm rein gar nichts daran lag diesen Moment jetzt noch aufzugeben. Ganz im Gegenteil, ließ er zwar kurz von ihr ab, fegte dabei jedoch nur das um ihre Schultern liegende Sakko mit zwei Handgriffen zur Seite auf den Boden, bevor er neben seinem Oberkörper lediglich einen Arm brauchte um sie rücklings gegen das Regal auf Augenhöhe zu "hieven". Während seine Rechte sie mit in dieser Position hielt, hielt die Linke inne noch einmal in ihr Haar zu fassen, ebenso wie Leif sie noch einmal prüfend ansah. Einen Moment brauchte es, bis die nachdenklichen Züge dem - vielleicht unangebrachten - Schmunzeln wichen.
    "Schätze wir suchen nachher die 50er Jahrgänge."
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    Da war er schon wieder. Dieser Moment der ihn ein weiteres Mal zögern ließ, als sie beide in die Augen des jeweils anderen sahen. Einerseits erwartungsvoll demgegenüber was da noch kommen mochte, andererseits mit der wohl letzten greifbaren Möglichkeit das hier noch zu beenden bevor ein Abbruch einem von beiden wirklich unangenehm aufstieß.
    Vielleicht hatten sie diese Grenze aber schon überschritten. Nein, ganz sicher sogar. Spätestens als er ihr kaum spürbares Zittern vernahm und die eigene, wohlige Gänsehaut registrierte, war Leif klar das ihm rein gar nichts daran lag diesen Moment jetzt noch aufzugeben. Ganz im Gegenteil, ließ er zwar kurz von ihr ab, fegte dabei jedoch nur das um ihre Schultern liegende Sakko mit zwei Handgriffen zur Seite auf den Boden, bevor er neben seinem Oberkörper lediglich einen Arm brauchte um sie rücklings gegen das Regal auf Augenhöhe zu "hieven". Während seine Rechte sie mit in dieser Position hielt, hielt die Linke inne noch einmal in ihr Haar zu fassen, ebenso wie Leif sie noch einmal prüfend ansah. Einen Moment brauchte es, bis die nachdenklichen Züge dem - vielleicht unangebrachten - Schmunzeln wichen.
    "Schätze wir suchen nachher die 50er Jahrgänge."


    "Scheiß auf die Jahrgänge...", war die einzig logische Reaktion auf einen Kommentar, den sie jetzt mit Sicherheit nicht mehr hören wollte. Insbesondere nicht, nachdem sich die zierliche Halbitalienerin überaus gut mit ihrer neuen Position anfreundete, die dünnen Beine in einem schlechten versuch grazil zu wirken zur Stütze um seine Hüften legte und sie damit überrascht wurde, mit welcher Leichtigkeit er sie einfach so hoch hob. Die einzige, logische Fortsetzung dessen war eine Hand, die in aller offensive ihren Weg über den Nacken in sein Hemd fand und den Körper dann nur etwas näher zog um die Sache mit dem Küssen nochmal zu testen. Gleichzeitig hielt ihn Hand zwei mit einem beherzten Griff ins Haar nahe. Im Vergleich zu vorher nahm das Küssen nun etwas andere Ausmasse an, war weniger ruhig und geduldig und mehr das, was die beidseitige Gänsehaut kommandierte. "Und?", fragte sie zwischen dem wilden Kollidieren ihrer Lippen gegen die anderen, "Wie viel hiervon liegt am Outfit?"
    So schlecht wie ihr Hirn gerade funktionierte und sich deutlich auf anderes zu konzentrieren wusste, so interessiert war sie, warum DAS ausgerechnet jetzt passierte, wo sie als aufgetakeltes Blondinchen durch die Gegend rannte.
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    "Scheiß auf die Jahrgänge...", war die einzig logische Reaktion auf einen Kommentar, den sie jetzt mit Sicherheit nicht mehr hören wollte. Insbesondere nicht, nachdem sich die zierliche Halbitalienerin überaus gut mit ihrer neuen Position anfreundete, die dünnen Beine in einem schlechten versuch grazil zu wirken zur Stütze um seine Hüften legte und sie damit überrascht wurde, mit welcher Leichtigkeit er sie einfach so hoch hob. Die einzige, logische Fortsetzung dessen war eine Hand, die in aller offensive ihren Weg über den Nacken in sein Hemd fand und den Körper dann nur etwas näher zog um die Sache mit dem Küssen nochmal zu testen. Gleichzeitig hielt ihn Hand zwei mit einem beherzten Griff ins Haar nahe. Im Vergleich zu vorher nahm das Küssen nun etwas andere Ausmasse an, war weniger ruhig und geduldig und mehr das, was die beidseitige Gänsehaut kommandierte. "Und?", fragte sie zwischen dem wilden Kollidieren ihrer Lippen gegen die anderen, "Wie viel hiervon liegt am Outfit?"
    So schlecht wie ihr Hirn gerade funktionierte und sich deutlich auf anderes zu konzentrieren wusste, so interessiert war sie, warum DAS ausgerechnet jetzt passierte, wo sie als aufgetakeltes Blondinchen durch die Gegend rannte.


    Er fror regelrecht in der Bewegung fest, mit der seine Hand sich zärtlich und zeitgleich bestimmt ihren Oberschenkel, nunmehr unter ihr kurzes Kleid, hinaufarbeitete.
    Nicht offen zeigend, dass er eine Ahnung hatte worauf diese Frage anspielte, sah er sie geradewegs an und flüsterte, die Stirn gerunzelt.
    "Das Outfit?"
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    "Ist es.", antwortete er etwas irritiert. Natürlich war das Flüstern durch die Tür zu ihm gedrungen und auch wenn der Italiener nichts genaueres gehört hatte, war er stutzig, sagte jedoch nichts.
    Hatte Beyo Geheimnisse die sein Vorhaben gefährden würden, würde er sie ohnehin nicht preisgeben.
    Er musste also unter Umständen noch vorsichtiger sein.
    "Könntest du mir dabei helfen die Waffen und den Kleinkram in den Van zu schaffen? Das schwere Zeug das die Crew braucht ist schon drin. Der Doc ist noch für kleine Mädchen."
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    Er fror regelrecht in der Bewegung fest, mit der seine Hand sich zärtlich und zeitgleich bestimmt ihren Oberschenkel, nunmehr unter ihr kurzes Kleid, hinaufarbeitete.
    Nicht offen zeigend, dass er eine Ahnung hatte worauf diese Frage anspielte, sah er sie geradewegs an und flüsterte, die Stirn gerunzelt.
    "Das Outfit?"


    "Du weisst genau was ich meine..", flüsterte sie in ihrem unverwechselbaren Dialekt ihrem Gegenüber zu und man musste kein Arzt sein um herauszufinden, dass es weiterhin kontinuierlich bergab ging mit der Konzentration, je höher seine Hand wanderte. Aber besonders jetzt, wo er jegliche Aktion mit einem Mal pausierte (wenngleich nicht zurückfuhr) konnte sie nur mühselig den Drang ignorieren, ihm dafür eine zu knallen.
    Schlussendlich jedoch zog sie die im Hemd vergrabene Hand mit sehr dezentem Einsatz der kurzen Nägel wieder heraus um besagtem Kleidungsstück an der Knopfleiste zu zeigen, wer tatsächlich die Überhand hatte. "...solltest am besten wissen, dass ich normalerweise nicht so aussehe."
    Daraufhin folgte ein sehr direkter und keinesfalls ängstlicher Blick in die Augen ihres Gegenübers. "Wieso also gerade heute?"

    Na gut, so neugierig war sie nicht mal. Die Antwort kannte sie im Grunde ja schon. Aber der Gedanke, dass er hierbei ins Straucheln kam und zugeben musste, dass ihm einfach gefallen hatte, was Luceija zwecks Verkleidung aus sich gemacht hatte, amüsierte sie zugegebenermaßen sehr. Wobei klar war, dass sie damit klar kam, dass sich hieraus nicht mehr entwickeln würde. Einfach nur etwas lohnenswerter Zeitvertreib. Das war es ja, was er wollte. Was alle wollten, die sie bislang hatte auf die Liste setzen können. Oder?
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    "Du weisst genau was ich meine..", flüsterte sie in ihrem unverwechselbaren Dialekt ihrem Gegenüber zu und man musste kein Arzt sein um herauszufinden, dass es weiterhin kontinuierlich bergab ging mit der Konzentration, je höher seine Hand wanderte. Aber besonders jetzt, wo er jegliche Aktion mit einem Mal pausierte (wenngleich nicht zurückfuhr) konnte sie nur mühselig den Drang ignorieren, ihm dafür eine zu knallen.
    Schlussendlich jedoch zog sie die im Hemd vergrabene Hand mit sehr dezentem Einsatz der kurzen Nägel wieder heraus um besagtem Kleidungsstück an der Knopfleiste zu zeigen, wer tatsächlich die Überhand hatte. "...solltest am besten wissen, dass ich normalerweise nicht so aussehe."
    Daraufhin folgte ein sehr direkter und keinesfalls ängstlicher Blick in die Augen ihres Gegenübers. "Wieso also gerade heute?"

    Na gut, so neugierig war sie nicht mal. Die Antwort kannte sie im Grunde ja schon. Aber der Gedanke, dass er hierbei ins Straucheln kam und zugeben musste, dass ihm einfach gefallen hatte, was Luceija zwecks Verkleidung aus sich gemacht hatte, amüsierte sie zugegebenermaßen sehr. Wobei klar war, dass sie damit klar kam, dass sich hieraus nicht mehr entwickeln würde. Einfach nur etwas lohnenswerter Zeitvertreib. Das war es ja, was er wollte. Was alle wollten, die sie bislang hatte auf die Liste setzen können. Oder?


    "Wieso also gerade heute?"
    Glücklicherweise hatte er diese Frage kommen sehen. Und nicht nur das: Er zierte sich nicht ihr eine Antwort zu geben. Nur der Moment war so gänzlich unpassend, woraufhin der Schwede, der eisern ihren Blick hielt, ihre kleine krallende Hand packte und sie auf die eigene Schulter packte. Vermutlich hielt es sich so besser fest, auch wenn sie mit dem Rücken nach wie vor Halt an der Wand fand.
    "Hättest du damals Augen für mich gehabt? Mit Vhan?", etwas herausfordernd hob er die Brauen. Seine Hand lag weiter auf ihrem bloßen Oberschenkel, wobei sie die Beine geschickt um ihn geschlungen hatte. Es war kaum noch einen Zentimeter und er wäre unter diesem unfassbar knappen Kleid angekommen.
    Natürlich wartete er neben diesen Gedanken nicht ernsthaft auf eine Antwort, sondern sprach weiter.
    "Du warst ein Job, Luci. Das erste Mal genauso wie das zweite Mal. Situationen wie -.. Diese hier gab's vorher nicht zwischen uns, weil ich einfach nur dein Arzt war."
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    "Wieso also gerade heute?"
    Glücklicherweise hatte er diese Frage kommen sehen. Und nicht nur das: Er zierte sich nicht ihr eine Antwort zu geben. Nur der Moment war so gänzlich unpassend, woraufhin der Schwede, der eisern ihren Blick hielt, ihre kleine krallende Hand packte und sie auf die eigene Schulter packte. Vermutlich hielt es sich so besser fest, auch wenn sie mit dem Rücken nach wie vor Halt an der Wand fand.
    "Hättest du damals Augen für mich gehabt? Mit Vhan?", etwas herausfordernd hob er die Brauen. Seine Hand lag weiter auf ihrem bloßen Oberschenkel, wobei sie die Beine geschickt um ihn geschlungen hatte. Es war kaum noch einen Zentimeter und er wäre unter diesem unfassbar knappen Kleid angekommen.
    Natürlich wartete er neben diesen Gedanken nicht ernsthaft auf eine Antwort, sondern sprach weiter.
    "Du warst ein Job, Luci. Das erste Mal genauso wie das zweite Mal. Situationen wie -.. Diese hier gab's vorher nicht zwischen uns, weil ich einfach nur dein Arzt war."


    Einen ganzen Moment lang verfolgte sie seine Augen mit ihren. Vom linken hin zum rechten und wieder zurück. So lange, bis sie ein paar Dinge zu verkraften wusste. Denn kaum hatte der Schwede einen gewissen Namen auf dem Silbertablett unter ihre Nase gehalten wurde ihr schlecht von einem kurzen Aufquellen an Wut. Man merkte es beispielsweise daran, wie sie sich kurz und hoffentlich eher unauffällig mit der Hand in seine Schulter gekrallt hatte. Wie sie kurz still wurde und sich ernsthaft bemühte, diese Parts nun zu trennen und auch die Botschaften, die der Arzt gerade vermittelte, ordentlich zu filtern. Diese Zeit lag hinter ihr. Lange genug hatte sie sich damit abgemüht, hatte sich gewünscht, dass alles einfach nur vorbei war und der Turianer aufhörte in ihrem Kopf zu spuken wie ein unheimlicher Geist. So lange, bis sie den Entschluss fasste vollkommen dicht zu machen und sich keine weitere Minute darum zu scheren, was passiert war. Sich keine Minute mehr um ihn zu scheren. Ihn, wenngleich nicht mehr präsent, so zu behandeln, wie es diese räudigen Köter, diese Missgeburten von Aliens eben verdient hatten. Wie er es sich selbst zuzuschreiben hatte, nachdem, was er ihr angetan hatte.

    Jetzt aber war sie nicht mehr auf Trident. War nicht mehr auf der Citadel um ihm nachzurennen und dabei ihre einzig wahre, treue Familie - Cerberus - zu hintergehen, bis sie selbst ebenso viel wert war wie die ausserirdischen Immigranten. Sie lag - wortwörtlich - in anderen Händen. Sah in die faszinierend ungewöhnlichen Augen eines anderen Menschen und fühlte sich trotz vieler, innerer Schwierigkeiten jemandem auch nur noch ein bisschen zu vertrauen hier wohl. Auch, wenn es scheinbar um nichts anderes ging als um einen schönen Abend während einer eher nervenzehrenden Hochzeit, dessen Reden sie ohnehin nur gekränkt hätten. Die tote Tochter.

    Traurigerweise bemerkte sie dadurch erst jetzt - jetzt, wo sie Zeit hatte sich diese Gedanken zu machen - dass sie wirklich noch viel zu viele Dinge hatte, die regelrecht an ihr fraßen. Dass alleine schon solche kleinen Dinge noch solche, unschönen Flashbacks generierten. Nicht aus übriger Liebe. Sondern auch tiefsitzendem Schmerz durch ein noch tiefgründigeres, wortwörtlich unterirdisches Verhalten.
    Hinzu kam dann, was er gerade zu ihr gesagt hatte. Etwas, was sich in ihrem Inneren anfühlte wie eine Tür, auf die sie nur zurennen, sie hinter sich verschließen und nie wieder zurücksehen musste. Eine kleine Möglichkeit zur Flucht, ein kleiner Moment der Flucht. Weil sie alleine schon keinen Drang von seiner Seite verspüren musste, der sie zu unangenehmen Antworten kommandierte. Oder gar zu irgendwelchen, utopischen Geständnissen. Weil er trotz vertrauen nichts forderte. Sondern nur diese Türe bot.

    Viel zu knapp und bevor - so hoffte sie - man irgendwelchen Schmerz aus ihren Augen lesen konnte schloss sie sie etwas zu fest im gleichen Moment indem sie sich weit genug nach vorne beugte um beide Hände an je eine Wange ihres Gegenübers zu legen und sich mit kurzen aber intensiven Küssen zu wiederholen. Und zwischendrin zu antworten: "Das reicht mir."

    "Der einzige Arzt dem ich traue."
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    Einen ganzen Moment lang verfolgte sie seine Augen mit ihren. Vom linken hin zum rechten und wieder zurück. So lange, bis sie ein paar Dinge zu verkraften wusste. Denn kaum hatte der Schwede einen gewissen Namen auf dem Silbertablett unter ihre Nase gehalten wurde ihr schlecht von einem kurzen Aufquellen an Wut. Man merkte es beispielsweise daran, wie sie sich kurz und hoffentlich eher unauffällig mit der Hand in seine Schulter gekrallt hatte. Wie sie kurz still wurde und sich ernsthaft bemühte, diese Parts nun zu trennen und auch die Botschaften, die der Arzt gerade vermittelte, ordentlich zu filtern. Diese Zeit lag hinter ihr. Lange genug hatte sie sich damit abgemüht, hatte sich gewünscht, dass alles einfach nur vorbei war und der Turianer aufhörte in ihrem Kopf zu spuken wie ein unheimlicher Geist. So lange, bis sie den Entschluss fasste vollkommen dicht zu machen und sich keine weitere Minute darum zu scheren, was passiert war. Sich keine Minute mehr um ihn zu scheren. Ihn, wenngleich nicht mehr präsent, so zu behandeln, wie es diese räudigen Köter, diese Missgeburten von Aliens eben verdient hatten. Wie er es sich selbst zuzuschreiben hatte, nachdem, was er ihr angetan hatte.

    Jetzt aber war sie nicht mehr auf Trident. War nicht mehr auf der Citadel um ihm nachzurennen und dabei ihre einzig wahre, treue Familie - Cerberus - zu hintergehen, bis sie selbst ebenso viel wert war wie die ausserirdischen Immigranten. Sie lag - wortwörtlich - in anderen Händen. Sah in die faszinierend ungewöhnlichen Augen eines anderen Menschen und fühlte sich trotz vieler, innerer Schwierigkeiten jemandem auch nur noch ein bisschen zu vertrauen hier wohl. Auch, wenn es scheinbar um nichts anderes ging als um einen schönen Abend während einer eher nervenzehrenden Hochzeit, dessen Reden sie ohnehin nur gekränkt hätten. Die tote Tochter.

    Traurigerweise bemerkte sie dadurch erst jetzt - jetzt, wo sie Zeit hatte sich diese Gedanken zu machen - dass sie wirklich noch viel zu viele Dinge hatte, die regelrecht an ihr fraßen. Dass alleine schon solche kleinen Dinge noch solche, unschönen Flashbacks generierten. Nicht aus übriger Liebe. Sondern auch tiefsitzendem Schmerz durch ein noch tiefgründigeres, wortwörtlich unterirdisches Verhalten.
    Hinzu kam dann, was er gerade zu ihr gesagt hatte. Etwas, was sich in ihrem Inneren anfühlte wie eine Tür, auf die sie nur zurennen, sie hinter sich verschließen und nie wieder zurücksehen musste. Eine kleine Möglichkeit zur Flucht, ein kleiner Moment der Flucht. Weil sie alleine schon keinen Drang von seiner Seite verspüren musste, der sie zu unangenehmen Antworten kommandierte. Oder gar zu irgendwelchen, utopischen Geständnissen. Weil er trotz vertrauen nichts forderte. Sondern nur diese Türe bot.

    Viel zu knapp und bevor - so hoffte sie - man irgendwelchen Schmerz aus ihren Augen lesen konnte schloss sie sie etwas zu fest im gleichen Moment indem sie sich weit genug nach vorne beugte um beide Hände an je eine Wange ihres Gegenübers zu legen und sich mit kurzen aber intensiven Küssen zu wiederholen. Und zwischendrin zu antworten: "Das reicht mir."

    "Der einzige Arzt dem ich traue."


    Er schmunzelte, wie schon so oft an diesem Abend und wiederholte auch die Geste, in welcher er seine Hand unter ihr Kinn schob und die Italienerin kurz von ihren Küssen abhielt. Einen langen Moment sah er ihr aus grauen Augen entgegen und war sich nicht sicher, wieso er diese Verantwortung wieder und wieder einging.
    "Und das hier ändert nichts daran.", beteuerte Leif trotzdem "Du weißt wessen Tür auch in Zukunft immer offen steht."
    Doch das war nur eine Randnotiz, die er anbringen wollte, bevor er die Hand nunmehr wieder in ihrem Haar vergrub und der feine Stoff des Kleides endlich seiner anderen, deutlich bestimmteren Rechten wich.
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    "Sicher, sicher."
    Möglichst schnell ging er an ihm vorbei voran damit er nicht sah dass ihm ein wenig Schweiß über die Stirn lief.
    Verdammt. Wieso jetzt nervös werden? Er hatte es alles genau durchkalkuliert und er war immerhin nicht ganz allein in der Sache.
    Aber er sah es ein: Was nützte das schon? Er würde immer noch in einen Saal bis oben hin voll mit Cerberus-Leuten öffentlich in Erscheinung treten. Einige davon hassten ihn sogar noch mehr als der Durchschnitt es bereits tat.
    Und dann war da noch der Fakt dass er nach Durchzug des Plans weitere Feinde haben würde.
    "Was kann schon passieren. Nichts was du nicht schon erlebt hast." versuchte er sich innerlich zur Beruhigung zu sagen.
    Und das stimmte ja auch. Er hatte schon so viel überlebt, eigentlich war dies nichts weiter als ein ganz durchschnittlicher Arbeitstag für ihn.
    "Ich brenne schon darauf es dem Drecksack zu zeigen." sagte er als sie bereits bei der zweiten Verlade-Fuhre waren gen Enrico gewandt.
    Ohja, das tat er. Er sagte aber nicht welchem.
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  11. #11
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    Er schmunzelte, wie schon so oft an diesem Abend und wiederholte auch die Geste, in welcher er seine Hand unter ihr Kinn schob und die Italienerin kurz von ihren Küssen abhielt. Einen langen Moment sah er ihr aus grauen Augen entgegen und war sich nicht sicher, wieso er diese Verantwortung wieder und wieder einging.
    "Und das hier ändert nichts daran.", beteuerte Leif trotzdem "Du weißt wessen Tür auch in Zukunft immer offen steht."
    Doch das war nur eine Randnotiz, die er anbringen wollte, bevor er die Hand nunmehr wieder in ihrem Haar vergrub und der feine Stoff des Kleides endlich seiner anderen, deutlich bestimmteren Rechten wich.

    Neinneinnein. Bei allem was ihr lieb war. Das war es nicht, was sie hören wollte. Nicht jetzt. Keine Sentimentalitaeten ausgerechnet in diesem Moment. Angestrengt versuchte sie die Kommentare daher zu überhören, so nett sie auch gemeint waren. Sie würde es wagen. Würde durch die Tür gehen. Aber in diesem Zeitrahmen, indem sie über die Schwelle treten würde, würde sie sowas nicht hören wollen. Stattdessen belies sie es beim stillen Genießen diverser Berührungen auch noch jenseits des Momentes an dem das Kleid über den Kopf hinweg verdächtig schnell auf dem Boden unweit des Jacketts landete.
    Ein gutes Gefühl, sich erstmalig nicht mehr für den eigenen Körper zu schämen. Einerseits sah sie seit der OP und den 2 Jahren Ruhe deutlich gesünder aus, und andererseits kannte er das hier ja schon. Nur hatte er bisher keine Gelegenheit die helle Haut zu berühren ohne das Vorhaben zu verfolgen irgendwelche Verletzungen zu nähen.
    Nur kurze Zeit später gesellte sich eine graue Anzughose dazu, wobei diese zu verlieren deutlich umständlicher war und die Halbitalienerin kaum noch aus ihren Augen sehen konnte.
    Irgendwann verstärkte sich dann endlich der Druck ihrer Beine, die sich erneut festgeklammert hatten und nur ein einziges Wort brauchte es, dass in sein Ohr dringen sollte. "Jetzt."
    Phase 3: Trinken.
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    Neinneinnein. Bei allem was ihr lieb war. Das war es nicht, was sie hören wollte. Nicht jetzt. Keine Sentimentalitaeten ausgerechnet in diesem Moment. Angestrengt versuchte sie die Kommentare daher zu überhören, so nett sie auch gemeint waren. Sie würde es wagen. Würde durch die Tür gehen. Aber in diesem Zeitrahmen, indem sie über die Schwelle treten würde, würde sie sowas nicht hören wollen. Stattdessen belies sie es beim stillen Genießen diverser Berührungen auch noch jenseits des Momentes an dem das Kleid über den Kopf hinweg verdächtig schnell auf dem Boden unweit des Jacketts landete.
    Ein gutes Gefühl, sich erstmalig nicht mehr für den eigenen Körper zu schämen. Einerseits sah sie seit der OP und den 2 Jahren Ruhe deutlich gesünder aus, und andererseits kannte er das hier ja schon. Nur hatte er bisher keine Gelegenheit die helle Haut zu berühren ohne das Vorhaben zu verfolgen irgendwelche Verletzungen zu nähen.
    Nur kurze Zeit später gesellte sich eine graue Anzughose dazu, wobei diese zu verlieren deutlich umständlicher war und die Halbitalienerin kaum noch aus ihren Augen sehen konnte.
    Irgendwann verstärkte sich dann endlich der Druck ihrer Beine, die sich erneut festgeklammert hatten und nur ein einziges Wort brauchte es, dass in sein Ohr dringen sollte. "Jetzt."
    Phase 3: Trinken.


    Gefühlt etwas zu forsch ging das hier von statten. Angenehm wie es war, hatte Leif für den Hauch einer Sekunde das Gefühl ihre Kehrseite etwas zu innige Bekanntschaft mit dem Regal machen zu lassen. Ganz nebenbei war es nicht allzu einfach das Gefühl loszuwerden, er könne irgendetwas 'kaputt' machen. Und dabei dachte er beim besten Willen nicht an den Wein, sondern das Fliegengewicht, das er noch immer locker heben konnte. Doch spätestens als sie die schmalen Beine noch einmal fester um ihn legte, die Hände im Nacken vergraben und dieses heisere "Jetzt." hauchte, gab er seinen festen Griff um ihre Oberschenkel und die Küsse auf.

    Nicht dass Leif die Sache damit beendet hätte. Beim besten Willen nicht. Viel eher vernahm er mit einem Wohlwollen, dass sie noch immer die beigen, hohen Schuhe trug.
    Damit stand die Italienerin hoch genug, als er ihre kleinen Hände und die umschlungenen Beine mit wenigen Griffen von seinem Körper löste und sie innerhalb eines Augenblickes von sich weg, mit dem Gesicht in Richtung Regal drehte, wobei sie ebenso schnell Halt fand.
    "Nicht dass ich dir das Kommando entziehen will, aber -..", flüsterte er durch ein paar Strähnen hindurch in ihr Ohr und stand dabei wieder direkt hinter ihr. Eine Hand legte sich auf die ihre, festhaltend am Regal, die andere fand ihren Weg und legte sich um ihre Taille.
    "Jetzt."
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    Gefühlt etwas zu forsch ging das hier von statten. Angenehm wie es war, hatte Leif für den Hauch einer Sekunde das Gefühl ihre Kehrseite etwas zu innige Bekanntschaft mit dem Regal machen zu lassen. Ganz nebenbei war es nicht allzu einfach das Gefühl loszuwerden, er könne irgendetwas 'kaputt' machen. Und dabei dachte er beim besten Willen nicht an den Wein, sondern das Fliegengewicht, das er noch immer locker heben konnte. Doch spätestens als sie die schmalen Beine noch einmal fester um ihn legte, die Hände im Nacken vergraben und dieses heisere "Jetzt." hauchte, gab er seinen festen Griff um ihre Oberschenkel und die Küsse auf.

    Nicht dass Leif die Sache damit beendet hätte. Beim besten Willen nicht. Viel eher vernahm er mit einem Wohlwollen, dass sie noch immer die beigen, hohen Schuhe trug.
    Damit stand die Italienerin hoch genug, als er ihre kleinen Hände und die umschlungenen Beine mit wenigen Griffen von seinem Körper löste und sie innerhalb eines Augenblickes von sich weg, mit dem Gesicht in Richtung Regal drehte, wobei sie ebenso schnell Halt fand.
    "Nicht dass ich dir das Kommando entziehen will, aber -..", flüsterte er durch ein paar Strähnen hindurch in ihr Ohr und stand dabei wieder direkt hinter ihr. Eine Hand legte sich auf die ihre, festhaltend am Regal, die andere fand ihren Weg und legte sich um ihre Taille.
    "Jetzt."


    Einige Zeit später...

    Der Luftmangel von vorhin war nicht mit jetzt zu vergleichen. Aber schlussendlich war es ja das, worauf sie beide angespielt hatten. Sie hatten mehrere Möglichkeiten einfach Nein zu sagen, sich umzudrehen, die Klamotten anzuziehen (oder hoch zu ziehen) und dann ihrer Wege zu gehen. Niemand hätte je etwas schlechtes darüber gesagt. Der Ruf wäre gewahrt gewesen, die Weste beider weiterhin rein. Niemand hätte vom anderen irgendein schmutziges Detail erfahren und - auch wenn er den schon hatte, hätte er nicht eben einen schönen Ausblick auf das zerfurchte Schlachtfeld gehabt, dass Luceija ihren Rücken nannte aber eher aussah als hätten hier die Verflossenen nach dem Koitus ihre Striche eingekerbt.

    Stattdessen aber sagte KEINER nein. Da fielen eher andere Wörter, dessen Großteil der jeweils andere nicht verstand weil sie in einer anderen Sprache waren. Worte waren jedoch das letzte, die hier gesprochen werden mussten, denn über eines waren sich beide auch ohne Absprache einig: Das hier war...Anders. Schön. Anders. Aber auf keinen Fall falsch.

    Nur...war es zudem irgendwie...noch viel, viel weniger Falsch. Also Richtig. So richtig, dass sich Luci fünfzehn wunderbare Minuten später mit der Stirn gegen die des Arztes gelehnt wiederfand, wobei ihre Augen wieder einmal - jedoch nun endlich friedlich - geschlossen waren, die Münder noch halb aufeinander lagen und gerade so viel Platz ließen, dass sie beide die verdammt nötige Luft einatmen und ihre Herzfrequenzen auf eine Normalgeschwindigkeit senken konnten. Nein, dass hier war ihr eine Spur zu richtig. Dieses Richtig, dass man bemerkt, wenn man so gegeneinander gelehnt keinerlei Bedürfnis hat an der Position etwas zu ändern. Genau deshalb...

    Sie wusste dabei nicht, ob er sich jetzt gerade bewegen wollte oder es ihr nur so vor kam, aber sicherheitshalber durchbrach sie dann doch wiederwillig die Stille, verfestigte ihren Griff, der gerade an seinem Hinterkopf lag und sagte: "Leif - nicht." Eine Reaktion die sie, wenn er sie jemals wieder darauf ansprechen sollte, tausendfach verleugnen würde.
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    Der Luftmangel von vorhin war nicht mit jetzt zu vergleichen. Aber schlussendlich war es ja das, worauf sie beide angespielt hatten. Sie hatten mehrere Möglichkeiten einfach Nein zu sagen, sich umzudrehen, die Klamotten anzuziehen (oder hoch zu ziehen) und dann ihrer Wege zu gehen. Niemand hätte je etwas schlechtes darüber gesagt. Der Ruf wäre gewahrt gewesen, die Weste beider weiterhin rein. Niemand hätte vom anderen irgendein schmutziges Detail erfahren und - auch wenn er den schon hatte, hätte er nicht eben einen schönen Ausblick auf das zerfurchte Schlachtfeld gehabt, dass Luceija ihren Rücken nannte aber eher aussah als hätten hier die Verflossenen nach dem Koitus ihre Striche eingekerbt.

    Stattdessen aber sagte KEINER nein. Da vielen eher andere Wörter, dessen Großteil der jeweils andere nicht verstand weil sie in einer anderen Sprache waren. Worte waren jedoch das letzte, die hier gesprochen werden mussten, denn über eines waren sich beide auch ohne Absprache einig: Das hier war...Anders. Schön. Anders. Aber auf keinen Fall falsch.

    Nur...war es zudem irgendwie...noch viel, viel weniger Falsch. Also Richtig. So richtig, dass sich Luci fünfzehn wunderbare Minuten später mit der Stirn gegen die des Arztes gelehnt wiederfand, wobei ihre Augen wieder einmal - jedoch nun endlich friedlich - geschlossen waren, die Münder noch halb aufeinander lagen und gerade so viel Platz ließen, dass sie beide die verdammt nötige Luft einatmen und ihre Herzfrequenzen auf eine Normalgeschwindigkeit senken konnten. Nein, dass hier war ihr eine Spur zu richtig. Dieses Richtig, dass man bemerkt, wenn man so gegeneinander gelehnt keinerlei Bedürfnis hat an der Position etwas zu ändern. Genau deshalb...

    Sie wusste dabei nicht, ob er sich jetzt gerade bewegen wollte oder es ihr nur so vor kam, aber sicherheitshalber durchbrach sie dann doch wiederwillig die Stille, verfestigte ihren Griff, der gerade an seinem Hinterkopf lag und sagte: "Leif - nicht." Eine Reaktion die sie, wenn er sie jemals wieder darauf ansprechen sollte, tausendfach verleugnen würde.


    Es war der klägliche Versuch sich für einen Moment umzusehen, um sich der Zweisamkeit weiter sicher zu sein. Dieses Bild wäre trotz der Tatsache dass er es wenigstens irgendwann geschafft hatte seine Hose wieder dahin zu ziehen wo sie eigentlich hingehörte für Jedermann ziemlich eindeutig gewesen. Luceija schien das weitaus weniger zu kümmern als ihn, wie ihr offener Einwand deutlich machte.
    Einen Moment verlegen um eine vergleichbare Reaktion, hob der Blonde den Kopf und drückte ihr einen beruhigenden Kuss auf die Stirn. Womöglich eine ebenso deplatzierte Geste wie die, in der er beide Arme noch einmal um sie legte und sie eng an sich zog.
    Irgendetwas zu sagen wusste Leif nicht. Vielleicht war es besser so, rettete und bewahrte den Moment, der auf eine ganz eigene Weise besonders war.
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    Es war der klägliche Versuch sich für einen Moment umzusehen, um sich der Zweisamkeit weiter sicher zu sein. Dieses Bild wäre trotz der Tatsache dass er es wenigstens irgendwann geschafft hatte seine Hose wieder dahin zu ziehen wo sie eigentlich hingehörte für Jedermann ziemlich eindeutig gewesen. Luceija schien das weitaus weniger zu kümmern als ihn, wie ihr offener Einwand deutlich machte.
    Einen Moment verlegen um eine vergleichbare Reaktion, hob der Blonde den Kopf und drückte ihr einen beruhigenden Kuss auf die Stirn. Womöglich eine ebenso deplatzierte Geste wie die, in der er beide Arme noch einmal um sie legte und sie eng an sich zog.
    Irgendetwas zu sagen wusste Leif nicht. Vielleicht war es besser so, rettete und bewahrte den Moment, der auf eine ganz eigene Weise besonders war.


    "'Schuldigung."
    Wahrscheinlich mochte es ziemlich ungewöhnlich sein, dass sie gerade so reagierte, aber brauchte sie auch wirklich so lange um sich wieder an die Realität zu gewöhnen. Runter zu kommen. Doch spätestens nach ein paar, weiteren Minuten in denen sie ihrer Asthmatikerlunge gönnte sich zu entspannen und sie das auch selbst zuließ, nachdem sie unverhofft nochmals in einer so innigen Umarmung landete, war es soweit wieder das Wort zu ergreifen und die eigenwillige Stille einzudämmen, die sich zwischen ehemals Arzt und Patientin gelegt hatte.
    "Jetzt haben wir alles, aber immer noch keinen Wein...", seufzte sie noch immer eine Spur zu leise über seine Schulter hinweg, auf der sie ihren Kopf abgelegt hatte und aus kleinen Augen die Regale im sachten Blaulicht begutachtete.
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    "'Schuldigung."
    Wahrscheinlich mochte es ziemlich ungewöhnlich sein, dass sie gerade so reagierte, aber brauchte sie auch wirklich so lange um sich wieder an die Realität zu gewöhnen. Runter zu kommen. Doch spätestens nach ein paar, weiteren Minuten in denen sie ihrer Asthmatikerlunge gönnte sich zu entspannen und sie das auch selbst zuließ, nachdem sie unverhofft nochmals in einer so innigen Umarmung landete, war es soweit wieder das Wort zu ergreifen und die eigenwillige Stille einzudämmen, die sich zwischen ehemals Arzt und Patientin gelegt hatte.
    "Jetzt haben wir alles, aber immer noch keinen Wein...", seufzte sie noch immer eine Spur zu leise über seine Schulter hinweg, auf der sie ihren Kopf abgelegt hatte und aus kleinen Augen die Regale im sachten Blaulicht begutachtete.


    Es war eine wohl letzte Geste dieser Art, als er ihr, kurz bevor er sie freigab noch einmal durch das nicht mehr ganz perfekt sitzende, blondierte Haar strich.
    "Da is' was Wahres dran.", stimmte der Schwede dann, sich einen Schritt entfernend, zu und fischte ihr auf dem Boden liegendes Kleid auf um es ihr zu reichen.
    Es dauerte einige Minuten, bis sowohl Luceija als auch er wieder angezogen waren und einen vorzeigbaren, nicht allzu abgearbeiteten Eindruck machten.
    "Allerdings bezweifle ich, dass wir hier unten was finden bevor wir oben vermisst werden. Zumindest nach der Pause gerade eben."
    Tatsächlich drangen keine Geräusche von der Feier bis zu ihnen nach unten durch und er konnte nur hoffen, dass es umgekehrt ganz ähnlich war.
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  17. #17
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    Ohne den Blick von den Amaturen abzuwenden, als er den ÜLG-Antrieb aktivierte und die Navigation zum nächstgelegenen Massenportal initiierte, nickte er verstehend zu den von Sam entdeckten Informationen und startete an einem zweiten Bildschirm direkt die Recherche nach der Firma Serrice Technology, die allerdings auf Illium mehrere Filialen inne hatten. "Wie soll das weiterhelfen?", warf er währenddessen kurz ein, jedoch ohne jeglichen Vorwurf im Ton, wie die Formulierung der Frage vielleicht suggerieren könnte. "Was soll ein Symbol von Serrice Technology bedeuten? Ist Sadrios Mitarbeiter? Käufer? Terminal-Nutzer? Brauche mehr Informationen um die richtigen Fragen stellen zu können." Nachdem alle Kursdaten gesetzt waren, kanalisierte sich Corvans Nervosität darin, dass er Sam das Datenpad wortlos entriss und selbst versuchte, irgendeine zusätzliche Information daraus zu ziehen.

    Als es Sam plötzlich aus seinem Halb - Schlaf riss, und er völligst übermüdet versuchte die Fragen die bei Corvan aufkamen zu analysieren. Musste er sich für den Augenblick erst einmal Sammeln, bis ihm daraufhin auffiel das Corvans Fragen berechtigt waren. Doch fiel ihm Zuerst keine Antwort ein, und er deshalb noch einmal einen Blick auf das Datenpad setzten wollte, da riss der Salarianer ihm wie aus dem Nichts das Datenpad aus den Händen. Leicht erschrocken hob er die Hände an so wie als würde man sich ergeben, dabei gab er eine Merkwürdiges Geräusch von sich. Als er Corvan beobachtete wie dieser auf dem Datenpad versuchte etwas herauszufinden erlaubte er sich die Frage,, Und habe ich irgendwas übersehen?'' Bei der Frage breitete sich in ihm Unwohlsein aus.
    "Sinnlos ist ein Leben, ohne Sinn für Unsinn!"
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  18. #18
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    Es war eine wohl letzte Geste dieser Art, als er ihr, kurz bevor er sie freigab noch einmal durch das nicht mehr ganz perfekt sitzende, blondierte Haar strich.
    "Da is' was Wahres dran.", stimmte der Schwede dann, sich einen Schritt entfernend, zu und fischte ihr auf dem Boden liegendes Kleid auf um es ihr zu reichen.
    Es dauerte einige Minuten, bis sowohl Luceija als auch er wieder angezogen waren und einen vorzeigbaren, nicht allzu abgearbeiteten Eindruck machten.
    "Allerdings bezweifle ich, dass wir hier unten was finden bevor wir oben vermisst werden. Zumindest nach der Pause gerade eben."
    Tatsächlich drangen keine Geräusche von der Feier bis zu ihnen nach unten durch und er konnte nur hoffen, dass es umgekehrt ganz ähnlich war.


    Das Kleid war sehr praktisch. Um es anzuziehen musste man nicht viel mehr machen als bei einem Pulli. Wenn sie da die anderen Hochzeitsgäste sah, würden die wohl weder aus ihren Kleidern rein noch rausfinden ohne eine ganze Garde an Helfern dabei zu haben. Um ihre Haare, die etwas strubbelig waren und aus dem Zopf gefallen waren zu bändigen, entschied sie sich dazu dass schwarze Haarband zu lösen und das lockere Flechtwerk zu entwirren, bevor sie mit einer Hand etwas Volumen rein brachte und sie dann einfach konsequent offen trug - ganz gleich ob ihr die Strähnen dabei etwas ins Gesicht fielen. Erst dann nutzte sie kurz beide Hände um den unteren Saum des kurzen Kleides wieder auf die notwendige Länge zu ziehen.
    "Und du glaubst, dass es weniger auffällig ist wenn wir nach viel zu langem Aufenthalt im Weinkeller mit Nichts zurückkommen?", fragte sie mit leicht erhobenen Brauen und lächelte dann leicht. Also war es wieder der routinierte Dreh zum Regal und schlussendlich ziemlich spontanen Griff nach zwei der ältesten Flaschen, die sie greifen konnte. Direkt danach folgten präzise Schritte zu ihrem Doc und drückte ihm die Flaschen in die Hand. "Hier. Versteh das aber nicht so, dass du aus der Pflicht, mir hier noch mehr raus zu schmuggeln, jetzt so einfach befreit bist."
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  19. #19
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    "Sicher, sicher."
    Möglichst schnell ging er an ihm vorbei voran damit er nicht sah dass ihm ein wenig Schweiß über die Stirn lief.
    Verdammt. Wieso jetzt nervös werden? Er hatte es alles genau durchkalkuliert und er war immerhin nicht ganz allein in der Sache.
    Aber er sah es ein: Was nützte das schon? Er würde immer noch in einen Saal bis oben hin voll mit Cerberus-Leuten öffentlich in Erscheinung treten. Einige davon hassten ihn sogar noch mehr als der Durchschnitt es bereits tat.
    Und dann war da noch der Fakt dass er nach Durchzug des Plans weitere Feinde haben würde.
    "Was kann schon passieren. Nichts was du nicht schon erlebt hast." versuchte er sich innerlich zur Beruhigung zu sagen.
    Und das stimmte ja auch. Er hatte schon so viel überlebt, eigentlich war dies nichts weiter als ein ganz durchschnittlicher Arbeitstag für ihn.
    "Ich brenne schon darauf es dem Drecksack zu zeigen." sagte er als sie bereits bei der zweiten Verlade-Fuhre waren gen Enrico gewandt.
    Ohja, das tat er. Er sagte aber nicht welchem.


    Der Italiener nickte zufrieden, als er die letzte Kiste in den Van wandern sah, antwortete dabei allerdings nicht auf das was der Turianer von sich gab.
    Zu seiner Erleichterung hatte auch Ward es irgendwann ins Freie geschafft.

    Wie selbstverständlich konnte Enrico sich so nur kurz darauf auf dem Fahrersitz niederlassen, startete den Wagen wortlos und begann sich, hochkonzentriert, durch den dichten Verkehr Londons zu schlängeln.
    "Der Wagen ist derselbe wie die, den das Hotel für Anlieferungen oder andere Fahrten nutzt. Wir kommen mit der Rückendeckung vor Ort also problemlos bis zu den Diensteingängen und dann zur Feier.", begann er nach einer guten Viertelstunde der Fahrt, als es nur noch kontinuierlich Bergauf ging.
    Eine enge Kurve, vermeintlich mitten im Nirgendwo, zwang ihn kurz darauf scharf nach rechts, eine weitere, noch deutlich stärkere Steigung nach oben, bis endlich die geschickt platzierten Lichter der Feier zu sehen waren. Er nahm die lange Auffahrt des Hotels, rechtsseitig gelegen und durch eine halbhohe Mauer vom Geschehen getrennt. Für einen Moment konnte jeder im Wagen einen Blick auf die Menge der Gäste werfen, bevor der Van in die Unterführung rollte, von dem aus die Seiteneingänge abgingen.
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  20. #20
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    Quote Originally Posted by Luceija View Post

    Das Kleid war sehr praktisch. Um es anzuziehen musste man nicht viel mehr machen als bei einem Pulli. Wenn sie da die anderen Hochzeitsgäste sah, würden die wohl weder aus ihren Kleidern rein noch rausfinden ohne eine ganze Garde an Helfern dabei zu haben. Um ihre Haare, die etwas strubbelig waren und aus dem Zopf gefallen waren zu bändigen, entschied sie sich dazu dass schwarze Haarband zu lösen und das lockere Flechtwerk zu entwirren, bevor sie mit einer Hand etwas Volumen rein brachte und sie dann einfach konsequent offen trug - ganz gleich ob ihr die Strähnen dabei etwas ins Gesicht fielen. Erst dann nutzte sie kurz beide Hände um den unteren Saum des kurzen Kleides wieder auf die notwendige Länge zu ziehen.
    "Und du glaubst, dass es weniger auffällig ist wenn wir nach viel zu langem Aufenthalt im Weinkeller mit Nichts zurückkommen?", fragte sie mit leicht erhobenen Brauen und lächelte dann leicht. Also war es wieder der routinierte Dreh zum Regal und schlussendlich ziemlich spontanen Griff nach zwei der ältesten Flaschen, die sie greifen konnte. Direkt danach folgten präzise Schritte zu ihrem Doc und drückte ihm die Flaschen in die Hand. "Hier. Versteh das aber nicht so, dass du aus der Pflicht, mir hier noch mehr raus zu schmuggeln, jetzt so einfach befreit bist."


    "Toll..", begann er halblaut zu schmollen und warf ein Blick auf die Flaschen in seiner Hand. Natürlich nicht ganz ernsthaft
    "Und ich dachte eine Flasche von dem Zeug vorhin jedes halbe Jahr reicht dir."
    Ohne Anstalten zu machen, ihr bei ihrer Suche zu helfen - er hatte weder Ahnung noch eine freie Hand - beobachtete er sie bei der konzentrierten Suche nach noch mehr von diesem Zeug.
    Zumindest solang, bis jeder von ihnen seine Aufmerksamkeit der deutlich vernehmbaren Musik von draußen zukommen ließ.
    DAS war wirklich die perfekte Möglichkeit um aus diesem Keller rauszukommen ohne uncharmant zu sein. Nicht dass er das sein wollte. Es war nur so, dass es langsam aber sicher etwas kühler hier unten wurde.
    "Lass den Wein Wein sein und lass uns nach oben gehen. Ich will unser Lied in voller Länge hören und dazu tanzen."
    Ok. Mit Sicherheit würde er sich dafür eine fangen. Aber wenigstens versuchte er es noch, mit einem unschuldigen Schulterzucken zu mildern.
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