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Das wichtigste Menschenrecht …??

  1. #61 Zitieren
    Musketeer
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    @ El Tschi,

    naja, um mal in deinem Sprachgebrauch zu bleiben: - Meines Erachtens haben die Autoren in diesem Forum ihre goldbestickten, rotweißen Gürtel der Rhetorik ganz bewußt an irgend einem Nagel hängen lassen, weil sie die Chance erkannt haben, hier mal ohne die disziplintypischen Eifersüchteleien, alleine am Argument orientiert, miteinander reden zu können.

    Zwar weiß ich nicht, ob wenigstens eine ehrliche Meinung übrig bleiben würde, wenn du es auch versuchst, aber diesen Versuch wirst du wohl wagen müßen, wenn dich tatsächlich gegensätzliche Wahrheiten interessieren und nicht nur deine eigene Philosophie.
    Bisher erkenne ich nichts weiter, als Kausalketten, welche alleine schon deswegen nicht "wahr" sein können, weil du sie in ihrer Anlage, meines Erachtes, falsch interpretierst.
    So ist die "Psychoeristik" ein (von wem auch immer) zusammen gesetztes "Kunstwort", welches vermutlich auf Psychologie und Eristik hinweisen soll.
    Jeder, der Zugang zu Wikipedia hat, kann sich anschauen, was unter Eristik verstanden werden kann. Zum Beispiel hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik

    Dabei dürfte wohl auffallen das "Eristik" eigentlich zur Analyse nicht geeignet ist und (entgegen deiner Beschreibung) auch unlautere Methoden erlaubt um in der Diskussion weniger ein Argument, als das mit der Person verbundene Argument in den Vordergrund zu spielen um es (und die Person) "wahr" erscheinen zu lassen.
    Damit wird auch deutlich, warum du das analytische Element der Psychologie nicht sachgemäß anwenden kannst, denn in der Psychologie ist, meines Wissens, der "Auslöser" erheblich wichtiger als das Ergebnis. Was auch die Frage nach einer "Wichtung" klärt. Mit den Mitteln der Psychologie läßt sich deine Wichtung einzelner Rechte deshalb sachlich nicht stützen, doch der weniger der Wahrheit verpflichtete Eristiker in dir wird sicherlich eine andere Möglichkeit finden .
    Wie du das mit den Mitteln der Quantenphysik machen willst würde mich aber interessieren. Haben Quanten eine Basis, oder braucht man dort bei der Wichtung keine solche?

  2. #62 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Sir Ewek Emelot, Du verstehst Regelwerke als universelle Diktate, die quasi erstmal nur den Selbstzweck ihres Vorhandenseins erfüllen, und alsdann von Individuen entsprechend ausgefüllt werden müssen? Was steckt hinter einem Recht? Was hinter der Pflicht, ohne die ein Recht ein Nichts ist? Was soll mit Regelwerken insgesamt geregelt werden?

    Die letzte Justitia Deutschlands brachte das, worum es geht, in ihrer Neujahrsansprache 2013 auf den Punkt, als sie die mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Ute Krechel für ihre Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit im Buch "Landgericht" würdigte und folgendes feststellte:

    "Es geht also im Kern auch um ein rechtsphilosophisches Grundproblem, um die Unterscheidung von Recht und Gerechtigkeit, um die Frage, wie gerecht Recht sein kann. - Diese Frage, sehr geehrte Damen und Herren, muss Juristen – auch uns im Bundesministerium der Justiz – immer wieder beschäftigen, denn für Gesetzgeber und Justiz ist das Ziel, Gerechtigkeit zu erreichen, oberste Leitlinie des Handelns."

    Musketeer, ich fand mich nicht hier ein, um mit dem "Schwarzen Schlappen" zu werfen, sondern um etwas zu diskutieren, was nicht nur ich als Wahrheit sehr interessant fand, sondern auch alle Experten, die sich mit meinen Erkenntnissen auseinander gesetzt haben. Mein Wissen über Kommunikation und Recht ist apodiktisch, und allein diese Tatsache bringt immer wieder Leute in Rage, die in Diskussionsboards aktiv sind, um sich zu beweisen, daß sie vieles besser wissen als andere.

    Ich fühle mich sehr der Wahrheit verpflichtet und nutze meine eristischen Fähigkeiten nur, wenn ich mit Leuten konfrontiert werde, die mich grundlos angreifen und denen es schwer fällt, intelligent zu differenzieren. Kannst Du erklären, was Du unter Wahrheit verstehst?

    Meinst Du mit "Basis" der Quanten sowas wie z. B. ein Parkettboden für Käsefüße? Kannst Du näher erklären, was Du unter Quanten-Basis verstehst, am besten mit Bezug zum Thema? Inwieweit hast Du dich schon mit der Quantenmechanik beschäftigt?
    ... Man gönnt sich ja sonst alles.
    Ei Tschi ist offline

  3. #63 Zitieren
    Deus Avatar von Sir Ewek Emelot
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    Zitat Zitat von Ei Tschi Beitrag anzeigen
    Sir Ewek Emelot, Du verstehst Regelwerke als universelle Diktate, die quasi erstmal nur den Selbstzweck ihres Vorhandenseins erfüllen, und alsdann von Individuen entsprechend ausgefüllt werden müssen? Was steckt hinter einem Recht? Was hinter der Pflicht, ohne die ein Recht ein Nichts ist? Was soll mit Regelwerken insgesamt geregelt werden?

    Die letzte Justitia Deutschlands brachte das, worum es geht, in ihrer Neujahrsansprache 2013 auf den Punkt, als sie die mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Ute Krechel für ihre Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit im Buch "Landgericht" würdigte und folgendes feststellte:

    "Es geht also im Kern auch um ein rechtsphilosophisches Grundproblem, um die Unterscheidung von Recht und Gerechtigkeit, um die Frage, wie gerecht Recht sein kann. - Diese Frage, sehr geehrte Damen und Herren, muss Juristen – auch uns im Bundesministerium der Justiz – immer wieder beschäftigen, denn für Gesetzgeber und Justiz ist das Ziel, Gerechtigkeit zu erreichen, oberste Leitlinie des Handelns."
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    Ich sehe nicht den Bezug zu dem, was ich schrieb. Übrigens schrieb ich nicht von Regelwerken überhaupt, sondern von einer ganz spezifischen Regel, nämlich dem moralischen Gesetz, und dessen Verhältnis zum Recht.

    Eine Unterscheidung zwischen Recht und Gerechtigkeit ist an dieser Stelle gar nicht das Thema. Wie gesagt: Ich sehe den Bezug nicht. Du solltest Dich vielleicht nicht in bloßen Andeutungen ausdrücken, sondern einfach mal sagen, was Du denn eigentlich willst, was Dein Anliegen ist, was Deine Position ist, gegen welche Positionen sich diese Position richtet und durch welche Argumente Du sie begründet siehst. Irgendwelche Zitate von irgendwelchen Laudatorinnen, aus dem Zusammenhang gerissen, helfen da ganz und gar nicht.

    (Übrigens sehe ich nicht nur keinen Widerspruch zwischen Recht und Gerechtigkeit, sondern beide sind insofern notwendig verbunden, als Recht die notwendige, nicht hinreichende Bedingung für Gerechtigkeit ist, das heißt: Ohne eine rechtliche Verfassung kann es gar keine Gerechtigkeit geben, die eben nicht nur in einem spezifischen Ergebnis besteht, sondern in einer bestimmten Weise, ein Ergebnis zu erreichen, sprich: Es geht nicht nur darum, dass auf die Handlungen eines Diebes oder Mörders ein für diese unangenehmes Ereignis folgt, sondern dieses Ereignis muss aus einer allgemeinen Gesetzugebung erfolgen, die sich eine Gesellschaft gegeben hat, das Ereignis darf also nicht bloß Ausdruck irgendeiner Privatwillkür oder des bloßen Zufalls sein, wie etwa bei Rache oder wenn ein Dieb durch ein Loch im Boden in eine Höhle fällt, aus der er nicht entkommen kann, und die dann sowas wie ein Gefängnis wäre.
    Gerechtigkeit hat folglich einen prozessoralen Charakter, bzw. ergibt sich aus der Einhaltung bestimmter Prozessregeln. Diese Idee findet sich übrigens z.B. auch bei Rawls.)
    Sir Ewek Emelot ist offline

  4. #64 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Zitat Zitat von Sir Ewek Emelot Beitrag anzeigen
    Ich sehe nicht den Bezug zu dem, was ich schrieb. Übrigens schrieb ich nicht von Regelwerken überhaupt, sondern von einer ganz spezifischen Regel, nämlich dem moralischen Gesetz, und dessen Verhältnis zum Recht.

    Eine Unterscheidung zwischen Recht und Gerechtigkeit ist an dieser Stelle gar nicht das Thema. Wie gesagt: Ich sehe den Bezug nicht. Du solltest Dich vielleicht nicht in bloßen Andeutungen ausdrücken, sondern einfach mal sagen, was Du denn eigentlich willst, was Dein Anliegen ist, was Deine Position ist, gegen welche Positionen sich diese Position richtet und durch welche Argumente Du sie begründet siehst. Irgendwelche Zitate von irgendwelchen Laudatorinnen, aus dem Zusammenhang gerissen, helfen da ganz und gar nicht.

    (Übrigens sehe ich nicht nur keinen Widerspruch zwischen Recht und Gerechtigkeit, sondern beide sind insofern notwendig verbunden, als Recht die notwendige, nicht hinreichende Bedingung für Gerechtigkeit ist, das heißt: Ohne eine rechtliche Verfassung kann es gar keine Gerechtigkeit geben, die eben nicht nur in einem spezifischen Ergebnis besteht, sondern in einer bestimmten Weise, ein Ergebnis zu erreichen, sprich: Es geht nicht nur darum, dass auf die Handlungen eines Diebes oder Mörders ein für diese unangenehmes Ereignis folgt, sondern dieses Ereignis muss aus einer allgemeinen Gesetzugebung erfolgen, die sich eine Gesellschaft gegeben hat, das Ereignis darf also nicht bloß Ausdruck irgendeiner Privatwillkür oder des bloßen Zufalls sein, wie etwa bei Rache oder wenn ein Dieb durch ein Loch im Boden in eine Höhle fällt, aus der er nicht entkommen kann, und die dann sowas wie ein Gefängnis wäre.
    Gerechtigkeit hat folglich einen prozessoralen Charakter, bzw. ergibt sich aus der Einhaltung bestimmter Prozessregeln. Diese Idee findet sich übrigens z.B. auch bei Rawls.)
    Mir erschließt sich nicht, was das mit der systematischen Verdrängung des Selbstbestimmungsrechtes mit Reduzierung im GG auf zwei Bereiche (informationelle und sexuelle SB) zu tun hat. Du sprichst von Recht und Gerechtigkeit, die sich gegenseitig bedingen. Was verstehst Du denn unter Gerechtigkeit? Hast Du eine greifbare Vorstellung oder mußt Du auf Bücherwände voller rechtsphilosophischer Erklärungen verweisen? Was ist denn das Ziel von Recht und Gerechtigkeit?
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  5. #65 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Cryser
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    Zitat Zitat von Ei Tschi Beitrag anzeigen
    Mir erschließt sich nicht, was das mit der systematischen Verdrängung des Selbstbestimmungsrechtes mit Reduzierung im GG auf zwei Bereiche (informationelle und sexuelle SB) zu tun hat. Du sprichst von Recht und Gerechtigkeit, die sich gegenseitig bedingen. Was verstehst Du denn unter Gerechtigkeit? Hast Du eine greifbare Vorstellung oder mußt Du auf Bücherwände voller rechtsphilosophischer Erklärungen verweisen? Was ist denn das Ziel von Recht und Gerechtigkeit?
    Du bist von der Selbstbestimmung abgewichen, schaue einfach mal drei, vier Posts nach hinten
    Zudem erinnere ich dich einmal mehr daran, was du für das wichtigste Grund-/Menschrecht hältst, müssen nicht alle anderen auch dafür halten.
    Mich würde zudem mal ernsthaft interessieren, wer denn diese Experten, die du in deiner Argumentation immer wieder bringst, sein sollen.
    Weiterhin muss ich dir leider auch noch sagen: Du wiederholst dich fortlaufend, ich sehe hier wenig inhaltlich neues von dir.

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  6. #66 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Ich sehe, daß Du meiner Frage ausgewichen bist, ob Du eine greifbare Vorstellung von Gerechtigkeit präsentieren kannst. Das ist wichtig, weil die Beurteilung der Wichtigkeit von Menschenrechten sehr viel mit Gerechtigkeit zu tun hat. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wies nicht ohne Grund auf die Bedeutung der Gerechtigkeit hin für die Justiz. Sie hat auch mitbekommen, daß z. B. im BROCKHAUS RECHT der Begriff Gerechtigkeit gar nicht mehr auftaucht. Ob sie inzwischen weiß, daß ihre Pressesprecher Journalisten erzählt haben, Gerechtigkeit sei so unwichtig, daß der Begriff nicht mal mehr im Grundgesetz auftaucht, weiß ich nicht.

    Es ist also festzustellen, daß im Zusammenhang mit der Gestaltung des effektivsten Gesellschaftssteuerers jeder für wichtig halten kann, wie es gerade gefällt und irgendwem Recht ist, was doch recht gut paßt zum Standardspruch "ZWEI JURISTEN, DREI MEINUNGEN" vieler achselzuckender Juristen, denen nichts Gerechtes gelungen ist, und die einfach was sagen müssen in die fragenden Augen des enttäuschten Volkes.

    Und ich sehe, daß hier noch niemand was gegen die von mir öffentlich forcierte Bewußtmachung der bislang weit unterschätzten Bedeutung des Selbstbestimmungsrechtes sagen konnte, was auch kein Wunder ist, weil Juristen sehr gerne das als gottgegeben betrachten, was ihnen ihren meist lukrativen Unterhalt sichert.

    Und weil sich daran bitteschön nichts ändern soll, weil mit der Bewußtmachung des Selbstbestimmungsrechtes erstaunliche Aufklärungspflichten Mächtiger verbunden sind, die Einzelne bei Unwilligkeit auf die Spitze treiben können, indem sie

    "Staatsbürgerdienst nach Vorschrift"


    machen, kann es bei meinem Bemühungen auch gelegentlich zu Wiederholungen kommen.
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  7. #67 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Cryser
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    Zitat Zitat von Ei Tschi Beitrag anzeigen
    Und ich sehe, daß hier noch niemand was gegen die von mir öffentlich forcierte Bewußtmachung der bislang weit unterschätzten Bedeutung des Selbstbestimmungsrechtes sagen konnte, was auch kein Wunder ist, weil Juristen sehr gerne das als gottgegeben betrachten, was ihnen ihren meist lukrativen Unterhalt sichert.

    Natürlich, hier haben einige ihre Vorstellungen des wichtigsten Menschenrechts dargelegt und diese kollidieren nun mal mit deiner Vorstellung.
    Das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit, wir haben hier genug Posts und Argumentationen dazu mitgegeben.
    Statt darauf wirklich einzugehen und gegen diese Dinge wirklich zu Argumentieren stellst du dich hin und sagst uns, durch recht verschwurbelte Sätze, das wir alle falsch liegen, begründest das aber nicht.
    Es gibt Menschen die würden das ignorant nennen
    Und Menschen die sich durch ihre Ignoranz erst auf gar keine Argumentation ihres Gegenübers einlassen, kann man nicht ernst nehmen, denn offensichtlich fehlen ihnen selbst stichhaltige Argumente.
    Definiere das Selbstbestimmungsrecht mal bitte. Du wirst sehen, es hängt von anderen Grundrechten ab.
    Und nenne deine Experten.

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  8. #68 Zitieren
    Musketeer
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    @Ei Tschi
    Naja, tun wir mal einfach so, als sei eine apodiktische Aussage eine Aussage, deren Gegenteil unmöglich wahr sein kann, da der Beweisgrund eine allgemein anerkannte, unumstößliche Wahrheit ist, dann ist das Votum, man wolle diskutieren, bei gleichzeitigen Verweis auf die eigene Apodiktik wohl weiter nichts als ein Hoax .
    Wenn deine Definition des wichtigsten Menschenrechtes ein Ergebnis aus den Bereichen ist, in denen du "Apodiktik" für dich in Anspruch nehmen möchtest, dann ist, in der Sache, die Voraussetzung einer allgemeinen Anerkennung doch bereits hinfällig und damit auch der Beweisgrund irgend einer angedachten Apodiktik.

    Unter Wahrheit verstehe ich ihre vielen (für mich) erkennbaren Formen und die Suche nach einer unumstößlichen Wahrheit.

    Natürlich folge ich gerne deinem Winkelzug in der Frage dir meine Frage nach dem Quant zu erklären .
    Ich habe Anlaß zu der Vermutung, das man dir die Quanten über die Stäbchen eines Parketts beizubringen versucht hat und werde ein bißchen in diesem Bild bleiben, damit du verstehst, wie ich es verstehe.
    Für einen Parkettfußboden mag es angemessen sein, die vielen Holstäbchen, aus denen er gebildet wird, als Quant zu definieren, doch eigentlich ist das viel zu grob definiert, denn auch Holz besteht aus Atomen, welche sich spalten lassen. Nein nicht mit einem Beil, sondern mit wissenschaftlichen Methoden.
    Bei ihren Experimenten sind die Wissenschaftler dann scheinbar auf ein Teilchen gestoßen, das sowohl einen Korpus, wie auch eine Welle hat, dessen Korpus sich aber (nach aktuellen Erkenntnissen) nicht mehr spalten läßt und damit als kleinstes, existierendes Teilchen angesehen wird. Falls ich mich nicht irre, spricht man in der angewandten, experiementellen Wissenschaft eher vom Proton, die Bezeichnung "Quant" für das kleinste, existierende Teilchen scheint aber allgemein üblicher zu sein und nach dem Quant hatte ich gefragt.
    Wenn also zumindestens alles, was wir anfassen können im Grunde genommen aus zusammengesetzten Quanten besteht, dann können wir eine Basis der Quanten nicht beschreiben, weil sie selber die Basis darstellen und eine bestimmte Rangfolge unter den Quanten ist (so weit mir bekannt) wohl auch nicht erkennbar. Damit entfällt eine (Ge)wichtung ebenfalls.
    Da ich mich etwa fünf Minuten mit dem Zeugs beschäftigt habe, hatte ich eigentlich erwartet, das meine Frage von jemanden, der vorgibt diese Dinge internalisiert zu haben und auch weiter verfolgt, eher eine in die Richtung meiner Erklärung gehenden Antwort zu erhalten und nicht eine Gegenfrage. Geschweige denn neue Erkenntnisse.
    Doch was solls. Wie du meiner Signatur unschwer entnehmen kannst, interessieren mich Meinungsfreiheiten auch dann, wenn sie sich für mich als sachlich nicht begründbar darstellen.
    Immerhin bist du eine bisher unbekannte Erfahrung im Bereich der Selbstdarstellung . Diskussionsmöglichkeiten zwischen uns sehe ich allerdings nicht.
    Geändert von Saleph (19.01.2014 um 11:09 Uhr) Grund: Hab mal das atomgrüne Zitat raus genommen zwecks Lesbarkeit

  9. #69 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Zitat Zitat von Cryser Beitrag anzeigen
    Natürlich, hier haben einige ihre Vorstellungen des wichtigsten Menschenrechts dargelegt und diese kollidieren nun mal mit deiner Vorstellung.
    Das Recht auf Leben, das Recht auf Freiheit, wir haben hier genug Posts und Argumentationen dazu mitgegeben.
    Statt darauf wirklich einzugehen und gegen diese Dinge wirklich zu Argumentieren stellst du dich hin und sagst uns, durch recht verschwurbelte Sätze, das wir alle falsch liegen, begründest das aber nicht.
    Es gibt Menschen die würden das ignorant nennen
    Und Menschen die sich durch ihre Ignoranz erst auf gar keine Argumentation ihres Gegenübers einlassen, kann man nicht ernst nehmen, denn offensichtlich fehlen ihnen selbst stichhaltige Argumente.
    Definiere das Selbstbestimmungsrecht mal bitte. Du wirst sehen, es hängt von anderen Grundrechten ab.
    Und nenne deine Experten.
    Das Selbstbestimmungsrecht ist das Recht, sein bißchen Dasein selbst zu bestimmen, dem die Plicht gegenüber steht, das Selbstbestimmungsrecht anderer zu respektieren, das sich allein aus dem Bewußtsein ergibt, worum es letztlich geht und mit welchem "Vehikel" alle dieses Ziel erreichen können. Mir ist dieses Ziel bewußt und ich kann auch das Vehikel dorthin so nutzen, daß ich es nicht schieben muß, während mein Partner sich hinter dem Steuer räkelt, netten Mädchen zuwinkt und auf die Bremse tritt, damit ich müde werde und umfalle. Dann können die Mädchen nur noch mit ihm was anfangen, obwohl sie von mir mehr hätten beim Verwirklichen ihres Selbstbestimmungsrechtes.

    Welche Grundrechte
    sind denn für die Selbstbestimmung wichtig,
    die dir vorschwebt in deinem Kopf, die ja offensichtlich
    erheblich von einer Fremdbestimmung durch ein gottgegebenes Regelwerk abhängt?


    Ich stelle fest,
    daß Du schon wieder
    eine Frage von mir nicht beantwortet hast,
    um deren Beantwortung ich schon zweimal gebeten hatte.
    Wenn mir sowas passieren würde, würde ich mitteilen, daß mir nichts einfällt.

    Die Namen der Experten, die mir durch intensive Auseinandersetzungen zu meinem Wissen verholfen haben, würden dir vermutlich nichts sagen. Versuchsweise kannst Du dir aber gerne mal über zweite-hilfe.de einen Überblick verschaffen und was dazu meinen. Damit entstand die Grundlage meines Wissens. Danach hatte ich noch sehr viel mehr interessante Kontakte, die meine Erkenntnisse bestätigen. Allerdings nicht über Newsgroups und Diskussionsforen. Hier findet man selten renommierte Experten.

    Zitat Zitat von Musketeer Beitrag anzeigen
    Naja, tun wir mal einfach so, als sei eine apodiktische Aussage eine Aussage, deren Gegenteil unmöglich wahr sein kann, da der Beweisgrund eine allgemein anerkannte, unumstößliche Wahrheit ist, dann ist das Votum, man wolle diskutieren, bei gleichzeitigen Verweis auf die eigene Apodiktik wohl weiter nichts als ein Hoax .
    Wenn deine Definition des wichtigsten Menschenrechtes ein Ergebnis aus den Bereichen ist, in denen du "Apodiktik" für dich in Anspruch nehmen möchtest, dann ist, in der Sache, die Voraussetzung einer allgemeinen Anerkennung doch bereits hinfällig und damit auch der Beweisgrund irgend einer angedachten Apodiktik.

    Schon mal daran gedacht, daß mich interessieren könnte, welche Kräfte sich gegen eine Aufklärung über das wichtigste Menschenrecht stellen und wie lustig es ist, mit ihren Scheinargumenten zu spielen? Etwas anderes passiert ja nicht bei den meisten Diskussionen, genauso wie damit gewonnenes Wissen gegrapscht wird und nur bei signifikanten Hinweisen dem Plagiatswesen zugeordnet wird?

    Unter Wahrheit verstehe ich ihre vielen (für mich) erkennbaren Formen und die Suche nach einer unumstößlichen Wahrheit.
    Viele halten die Wirkung für die Ursache und umgekehrt. Nicht nur die Psychowirtschaft lebt prächtig davon. Darunter gibt es auch Betroffene, die nach etwas suchen, was sie glauben, gefunden zu haben oder mal zu finden ...

    Für mich ist Wahrheit das, was sich tatsächlich ereignet und über einen qualifizierten Konsens von "Beobachtungswirklichkeiten" verfizieren läßt bis in mittlerweile rund 300 unterschiedliche Teilchen im Atomkern, deren Treiben ich schon intensiver mit Experimentalphysikern diskutiert habe und deshalb es auch nicht nötig habe, deren Wissen zu behobeln oder mit einem Schwingschleifer zu bearbeiten … Einige unglatte Stellen in deinem Text hier habe ich mal farbig hervorgehoben ...

    Natürlich folge ich gerne deinem Winkelzug in der Frage dir meine Frage nach dem Quant zu erklären .
    Ich habe Anlaß zu der Vermutung, das man dir die Quanten über die Stäbchen eines Parketts beizubringen versucht hat und werde ein bißchen in diesem Bild bleiben, damit du verstehst, wie ich es verstehe.
    Für einen Parkettfußboden mag es angemessen sein, die vielen Holstäbchen, aus denen er gebildet wird, als Quant zu definieren, doch eigentlich ist das viel zu grob definiert, denn auch Holz besteht aus Atomen, welche sich spalten lassen. Nein nicht mit einem Beil, sondern mit wissenschaftlichen Methoden.
    Bei ihren Experimenten sind die Wissenschaftler dann scheinbar auf ein Teilchen gestoßen, das sowohl einen Korpus, wie auch eine Welle hat, dessen Korpus sich aber (nach aktuellen Erkenntnissen) nicht mehr spalten läßt und damit als kleinstes, existierendes Teilchen angesehen wird. Falls ich mich nicht irre, spricht man in der angewandten, experiementellen Wissenschaft eher vom Proton, die Bezeichnung "Quant" für das kleinste, existierende Teilchen scheint aber allgemein üblicher zu sein und nach dem Quant hatte ich gefragt.

    Du hattest nicht nach dem Quant gefragt. Du wolltest etwas anderes wissen von mir. Ich hatte dich gefragt, was Du unter Quanten-Basis verstehst und wollte wissen, inwieweit Du dich schon mit der Quantenmechanik beschäftigt hast, damit ich weiß, wie ich meinen Kognitionstrip für dich am besten anlege.

    Wenn also zumindestens alles, was wir anfassen können im Grunde genommen aus zusammengesetzten Quanten besteht, dann können wir eine Basis der Quanten nicht beschreiben, weil sie selber die Basis darstellen und eine bestimmte Rangfolge unter den Quanten ist (so weit mir bekannt) wohl auch nicht erkennbar. Damit entfällt eine (Ge)wichtung ebenfalls.

    Mit dieser Art von Logik kann ich nichts anfangen. Die ist mir viel zu hoch. Ich denke, ich müßte mich viel länger als 5 Minuten damit beschäftigen ...

    Da ich mich etwa fünf Minuten mit dem Zeugs beschäftigt habe, hatte ich eigentlich erwartet, das meine Frage von jemanden, der vorgibt diese Dinge internalisiert zu haben und auch weiter verfolgt, eher eine in die Richtung meiner Erklärung gehenden Antwort zu erhalten und nicht eine Gegenfrage. Geschweige denn neue Erkenntnisse.
    Doch was solls. Wie du meiner Signatur unschwer entnehmen kannst, interessieren mich Meinungsfreiheiten auch dann, wenn sie sich für mich als sachlich nicht begründbar darstellen.
    Immerhin bist du eine bisher unbekannte Erfahrung im Bereich der Selbstdarstellung . Diskussionsmöglichkeiten zwischen uns sehe ich allerdings nicht.
    Zu wissen, daß man nicht alles wissen kann, ist schon mal was. Darauf kann man aufbauen. Selbstverständlich mit geeigneten Wissenslieferanten. Ich würde dir empfehlen, mal damit anzufangen, herauszufinden, wozu all das letztlich geschieht, worum Du dich und worum andere sich bemühen, und mit welchem "Werkzeug" diese Bemühungen erfolgreich werden oder mißlingen, je nachdem, wie man mit diesem Werkzeug umgeht ...

    Anmerkung: Vertrackte Sache, denn dieses "Werkzeug" mußt Du bereit nutzen, um darüber nachzudenken, was dir das bringen könnte … (Ich verrate dir was: Es ist nicht das Hirn, der Verstand, unser Geist. Vernunftwesen sind schwachsinnige Marionetten ihres Geistes. Beispielsweise kompensieren wir mit Irgendwas, wenn verläßliche Werte unseres Daseins, z. B. Intimbeziehungen, sich successive in einen "Unwert" verwandeln. Unser Alltag ist voll solcher unbewußten Aktivitäten.)
    ... Man gönnt sich ja sonst alles.
    Ei Tschi ist offline Geändert von Ei Tschi (19.01.2014 um 11:43 Uhr) Grund: Anmerkung ...

  10. #70 Zitieren
    Musketeer
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    @ El Tschi,

    nun, recht freundlichen Dank für deine Empfehlungen in meine Richtung . Aus meinem Erleben läßt sich Wahrheit meistens mit zwei bis drei einfachen Sätzen wenigstens skizzieren. Um denkende Wesen in die Irre zu führen, müssen schon mal recht eigene Philosophien entwickelt und Gläubige gefunden werden.
    Deshalb gehe ich nach wie vor davon aus, meinen Verstand nicht erhalten zu haben um ihn nicht zu nutzen und werde das auch in Zukunft so halten, weshalb zum Beispiel eine Expertenmeinung, welche nicht kritisch hinterfragt werden soll, zwar noch eine Meinung bleibt, allerdings eine nicht wirklich ernst zu nehmende .
    Du bist noch nicht mal ein Experte (im Sinne von Detailwissen, das nicht jedem zugänglich ist) und deine Theorie des wichtigsten Menschenrechts ist bereits mehrfach widerlegt, wie auch deine vorgestellten Methoden der Meinungsbildung als nicht der Wahrheitsfindung dienend gekennzeichnet sind.
    Die Freiheit des Geistes mag auch die Freiheit einschließen, die Bahnen des logisch strukturierten Denkens zu verlassen. Das sollte man aber vielleicht besser nicht ohne einen wirklich guten Mentor machen, deshalb man freundlicher Rat an dich, dir einen solchen mal schleunigst in deiner realen Umgebung zu suchen.

  11. #71 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Zitat Zitat von Musketeer Beitrag anzeigen
    @ El Tschi,

    nun, recht freundlichen Dank für deine Empfehlungen in meine Richtung . Aus meinem Erleben läßt sich Wahrheit meistens mit zwei bis drei einfachen Sätzen wenigstens skizzieren. Um denkende Wesen in die Irre zu führen, müssen schon mal recht eigene Philosophien entwickelt und Gläubige gefunden werden.
    Deshalb gehe ich nach wie vor davon aus, meinen Verstand nicht erhalten zu haben um ihn nicht zu nutzen und werde das auch in Zukunft so halten, weshalb zum Beispiel eine Expertenmeinung, welche nicht kritisch hinterfragt werden soll, zwar noch eine Meinung bleibt, allerdings eine nicht wirklich ernst zu nehmende .
    Gern geschehen, wertvolle Empfehlungen haben mich noch nie besonders angestrengt.

    Daß man den Begriff Wahrheit mit wenigen Worten so treffend beschreiben kann wie nie zuvor und damit das, was die Wahrheit ist, allgemeingültig weil widerspruchsfrei nachvollziehbar für die meisten Vernunftwesen erklären kann, habe ich dir ja nun gezeigt auf deinen Versuch hin nach meiner Frage, was Du unter Wahrheit verstehst. Es ging nicht um Beschreibungen dessen, was wahr ist. Dafür benötigen selbst Experten oft mehr als ein Buch, um Unwissenden Sachverhalte den Tatsachen entsprechend zu skizzieren.

    Weil Du damit die Aufgabenstellung offensichtlich etwas durcheinander gebracht hast (das Erklären eines Begriffes ist wirklich was anderes als seine Ausfüllung), wird es dir vermutlich auch nicht gelingen, in zwei bis drei einfachen Sätzen wenigstens die Wahrheit zu dieser deiner Behauptung zu skizzieren:

    Du bist noch nicht mal ein Experte (im Sinne von Detailwissen, das nicht jedem zugänglich ist) und deine Theorie des wichtigsten Menschenrechts ist bereits mehrfach widerlegt, wie auch deine vorgestellten Methoden der Meinungsbildung als nicht der Wahrheitsfindung dienend gekennzeichnet sind.
    Experten zeichnen sich übrigens nicht dadurch aus, daß ihnen Detailwissen zugänglich ist. Wäre das so, wie Du meinst, wären ja alle Google-Nutzer Experten.

    Die Freiheit des Geistes mag auch die Freiheit einschließen, die Bahnen des logisch strukturierten Denkens zu verlassen. Das sollte man aber vielleicht besser nicht ohne einen wirklich guten Mentor machen, deshalb man freundlicher Rat an dich, dir einen solchen mal schleunigst in deiner realen Umgebung zu suchen.
    Wenn Du nun verzweifelt nach etwas gesucht hast, um dich für meine Empfehlung zu revanchieren, muß ich dir leider mitteilen, daß ich damit gar nichts anfangen kann. Logisch strukturiertes Denken kann überhaupt erst gelingen, wenn man herausgefunden hat, wozu letztlich alles geschieht, und welches "Werkzeug" dazu alle benutzen. Auch Wesen mit sehr wenig Hirn, das vielleicht nur aus der Informationstrennung besteht, ob Wahrgenommenes für die jeweilige Erscheinungsform der Schöpfung vorteilhaft ist oder nicht. Damit kann auch das hirnärmste Wesen sein Selbstbestimmungsrecht nutzen kann und wird nicht versehentlich einer Fremdbestimmung geopfert und aufgefressen von einem Stärkeren, der vorgibt, er hätte das Recht dazu ...

    Wer hätte gedacht,
    daß eine derart
    erbauliche Diskussion
    hier entsteht,
    nachdem ich mich
    eigentlich schon
    zurückziehen wollte …?


    Frage an alle, die können oder möchten: Was spricht gegen meine Definition der Wahrheit:

    Wahrheit ist, was sich tatsächlich ereignet und bis in mittlerweile rund 300 unterschiedliche Teilchen im Atomkern über einen qualifizierten Konsens von "Beobachtungswirklichkeiten" verifizieren läßt.
    ... Man gönnt sich ja sonst alles.
    Ei Tschi ist offline Geändert von Ei Tschi (19.01.2014 um 17:35 Uhr) Grund: Frage an alle, die können oder möchten ...

  12. #72 Zitieren
    Musketeer
    Gast
     
    @ El Tschi,

    na hoppla, da ist ja tatsächlich mal ein Körnchen nachvollziehbarer Wahrheit, denn es stimmt tatsächlich das du mir einiges gezeigt und eine neue Erfahrung vermittelt hast. Wenn ich auch gut darauf hätte verzichten können. Meine Aufgaben stelle ich mir selber und, so weit es dich betrifft, sehe ich sie als erfüllt an .

  13. #73 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Zitat Zitat von Musketeer Beitrag anzeigen
    @ El Tschi,

    na hoppla, da ist ja tatsächlich mal ein Körnchen nachvollziehbarer Wahrheit, denn es stimmt tatsächlich das du mir einiges gezeigt und eine neue Erfahrung vermittelt hast. Wenn ich auch gut darauf hätte verzichten können. Meine Aufgaben stelle ich mir selber und, so weit es dich betrifft, sehe ich sie als erfüllt an .

    ______________________________________
    Ich mag verachten, was du sagst, aber ich werde vieles tun, damit du es sagen darfst.
    ( Frei nach Voltaire )
    Gruß
    Musketeer

    Das ist fast schon zu viel Anerkennung aus deinem Munde. Vermutlich ist dir aber bewußt geworden, was für eine Rolle es spielt für die Anwendung des Selbstbestimmungsrechtes, wenn man weiß, was die Wahrheit ist.

    Voltaire lebte in einer Zeit, in der die Menschenrechte noch darum kämpfen mußten, überhaupt wahr genommen zu werden. Deine zur Schau gestellte Generosität ist für mich schwer daneben. Wer andere verachtet für das, was sie denken, sagen oder tun, dem fehlt was wichtiges in seinem Bewußtsein. Die Schuld ist das schnellste Pferd der Welt. In Wahrheit ist es aber nur so winzig ist wie ein Heupferd. Das kann nur in großen Schwärmen so verheerende Schäden anrichten ...

    Juristen haben übrigens die schnellsten Pferde. Doch die fallen schnell um, wenn man ihre schwächste Stelle kennt. Nachdem es viele Kräfte in unserer Gesellschaft gibt, die von der massenhaften Mißachtung des Selbstbestimmungsrechtes profitiert haben auf sehr bequeme Weise, ist mir klar, daß die mir nicht zustimmen und sich einiges einfallen lassen, damit alles bleibt wie es ist. Der Wunsch nach Verwirklichung der Menschenrechte vieler ist allerdings sehr viel stärker als etwas, das ich gerne sichtbar mache und dazu nicht mal meinen "Schwarzen Schlappen" abstreifen muß …
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  14. #74 Zitieren
    General Avatar von Harvald
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    Ich gehöre zur Klasse der Juristen, und du wirst meine Schwachpunkte dennoch nicht finden.

    Selbstbestimmung kann nicht das wichtigste Menschenrecht sein, denn es funktioniert nur innerhalb der durch die eigene Körperlichkeit und die Umwelt vorgegebenen Grenzen. Jede darüber hinausgehende Selbstbestimmung ist im wahrsten Sinne tödlich.

    Recht und Gerechtigkeit haben nicht das geringste miteinander zu tun. Man kann wie es auch die Nazis gemacht haben ein Rechtssystem in sich schlüssig aufbauen, das mit Gerechtigkeit nicht das geringste zu tun hat.

    Recht ist nichts anderes als ein Vertrag zwischen einer Masse von selbstbestimmten (?) Individuen die sich darauf geeinigt haben das die genannte Regel das Zusammenleben aller Individuen verbessert. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, das nur ein sehr kleiner Teil von Individuen an diesem Prozess teilhat und dieser aus eigenen Motiven zunächst mal seinen eigenen Vorteil sichert, beziehungsweise die Vorteile derer die ihn bezahlen und damit zu grösserer persönlicher Freiheit beitragen.

    Der kategorische Imperativ funktioniert nur aus einer Sicht des Durchschnitts. Das grösste Raubtier der Erde ein Mensch wird stets davon ausgehen, dass ihm keiner das Wasser reichen kann und daher kann für ihn aus seiner subjektiven Sicht keine Freiheit zu groß sein. Der ärmste und schwächste der Mensch wird hingegen auf eine Unmenge von Schutzmechanismen und Verboten aus sein. So etwas wie Allgemeinheit ist nichts als eine verblendende Form von Durchschnittlichkeit, das dem einzelnen starken oder schwachen Individuum nicht gerecht werden kann.

    Wahrheit existiert nicht. Es gibt lediglich subjektive Wahrnehmung und das ist gut so. Ich möchte gar nicht in deinem Kopf stecken und du würdest dich in meinem auch nicht wohl fühlen. Das Gehirn ist ein seltsamer Ort, es füllt Lücken auf eine ihm plausible Weise und diese Wiese ist nicht mit dem wie ein anderes Hirn zu Schlüssen kommt vergleichbar. Eine Hergang 10 Zeugen 12 verschiedene Hergangsschilderungen, das ist kein Einzelfall. Das Hirn macht einen Vorgang für einen selbst plausibel, auch wenn er noch so unvorstellbar ist. Daher kommen auch die ganzen Verschwörungstheorien, die unplausibles erklärlich machen. Ob es die grosse Juristenverschwörung zu Lasten eines Angeklagten oder Anspruchstellers ist oder der Tod von Lady Di. Gerichtliche Verfahren sind dabei noch ein weiteres Thema über das man schreiben könnte.

    Das wichtigste Menschenrecht bleibt das uneingeschränkte Recht auf Leben bis zum gott- oder selbstgewollten Tod. Alles was dazwischen kommt ist Makulatur und wir können hoffen, das wir alle gleich behandelt werden.
    Harvald ist offline Geändert von Harvald (21.01.2014 um 10:58 Uhr)

  15. #75 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Zitat Zitat von Harvald Beitrag anzeigen
    Ich gehöre zur Klasse der Juristen, und du wirst meine Schwachpunkte dennoch nicht finden.
    "Dennoch" zu schreiben, offenbart schon den ersten Schwachpunkt, denn wer wollte behaupten, es wäre ein Leichtes, Schwächen bei der Gesellschaftsgruppe zu finden, die mit schwer erreichbarer Kompetenz, dem Recht auf Gewalt und dem Recht auf's letzte Wort, mit den schnellsten Pferden der Welt davongaloppieren können.

    Ich hoffe, Du verkraftest es, daß ich ohne Umschweife zu deinen nächsten Schwachpunkten komme:

    Selbstbestimmung kann nicht das wichtigste Menschenrecht sein, denn es funktioniert nur innerhalb der durch die eigene Körperlichkeit und die Umwelt vorgegebenen Grenzen. Jede darüber hinausgehende Selbstbestimmung ist im wahrsten Sinne tödlich.
    Wenn dem so wäre, daß Selbstbestimmung nur innerhalb der eigenen Körperlichkeit und innerhalb der von der Umwelt vorgegebenen Grenzen funktioniert, müßten Hirnwesen mit dem Anspruch "gottähnlichste Erscheinungsform der Schöpfung", längst ausgestorben sein. Du verstehst unter "Umwelt" doch sicher nicht auch die Einschränkungen durch Gesetze, Rechtsnormen, Verordnungen usw. - oder doch?

    Aber selbst das könnte den Bedeutungsanspruch des Rechtes auf ein selbstbestimmtes Dasein nicht verringern, denn aus den vielen Einschränkungen nährt sich ja das Recht, das Du zum Schluß deines Beitrages als wichtigstes Menschenrecht erkennst: Das uneingeschränkte Recht auf Leben, von mir aus auch verknüpft mit dem Recht der Hoffnung auf "Gleichbehandlung". Die hat defakto nie funktioniert und wird auch nie funktionieren, weil Gleichbehandlung voraussetzen würde, daß "Behandelte" gleich sein müßten. Damit hätte sich nie etwas bewegt, und Bewegung ist ja nicht ganz unwichtig … Folglich könnte diese Hoffnung also nicht mal als Träumchen taugen mit dem Hirnbedürfnis der Entlastung unbewältigter Wacherlebnisse (Zweck unserer mitunter merkwürdigen Hirnaktivitäten während des Schlafes). Bist Du anderer Meinung, dann erkläre doch mal, was Du unter "Gleichbehandlung" verstehst.

    Zum nächsten Schwachpunkt, armer Harvald:

    Recht und Gerechtigkeit haben nicht das geringste miteinander zu tun. Man kann wie es auch die Nazis gemacht haben ein Rechtssystem in sich schlüssig aufbauen, das mit Gerechtigkeit nicht das geringste zu tun hat.
    1. Um zu dieser Feststellung kommen zu können, müßtest Du erklären können, was Gerechtigkeit ist. Ich bitte darum. Nicht daß der Vorwurf im Raum steht, Du würdest deine Schwachpunkte verstecken ...

    2. Wenn es Systeme gab, deren Regelwerke so aufgebaut waren, daß sie mit G nicht das Geringste zu tun hatten, was ich für völlig ausgeschlossen halte, nicht nur weil mir bewußt ist, was G bedeutet und wie man G nachvollziehbar erklären kann, bedeutet das nicht, daß Recht und Gerechtigkeit unabhängig wären voneinander und keinerlei Bezugspunkte hätten. Ist logisch, oder?

    Recht ist nichts anderes als ein Vertrag zwischen einer Masse von selbstbestimmten (?) Individuen die sich darauf geeinigt haben das die genannte Regel das Zusammenleben aller Individuen verbessert. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, das nur ein sehr kleiner Teil von Individuen an diesem Prozess teilhat und dieser aus eigenen Motiven zunächst mal seinen eigenen Vorteil sichert, beziehungsweise die Vorteile derer die ihn bezahlen und damit zu grösserer persönlicher Freiheit beitragen.
    Dagegen ist nichts einzuwenden. Da gibst Du Allgemeinwissen wieder, dem ich mich noch nie entgegengestellt habe. Mir erschließt sich nur nicht, was Du damit im Zusammenhang mit dem Bestreiten der Bedeutung des Selbstbestimmungsrechtes sagen wolltest.

    Mit dem hier kann ich leider überhaupt nichts anfangen. Es wimmelt von Allgemeinplätzen, denen das Wissen der fundamentalen Mechanik fehlt, dem Wissen vom genial einfachen Programm der Evolution, dessen Fehlen die absurdesten Schlußfolgerungen ermöglicht:

    Der kategorische Imperativ funktioniert nur aus einer Sicht des Durchschnitts. Das gröste Raubtier der Erde ein Mensch wird stets davon ausgehen, das ihm keiner das Wasser reichen kann und daher kann für ihn aus seiner subjektiven Sicht keine Freiheit zu gross sein. Der ärmste und schwächste der Mensch wird hingegen auf eine Unmenge von Schutzmechanismen und verboten aus sein. So etwas wie Allgemeinheit ist nichts als eine Verblendende Form von Durchschnittlichkeit, das dem einzelnen starken oder schwachen Individuum nicht gerecht werden kann.
    Kommen wir zu einem im Internet nicht selten anzutreffenden "Schwachpunkt-Komplex", den ich jetzt nur mal unabhängig von weiteren inhaltlichen Schwächen anhand dieser Überbegriffe kennzeichnen möchte: Überheblichkeit, Besserwisserei, Selbstgefälligkeit, Selbstüberschätzung. Womit schaffst Du es, dich über das Konsenswissen von Hirnforschern, Sozialpsychologen und anderen disziplintangierten Wissenschaftlern zu stellen? Das tust Du damit:

    Wahrheit existiert nicht. Es gibt lediglich subjektive Wahrnehmung und das ist gut so. Ich möchte gar nicht in deinem Kopf stecken und du würdest dich in meinem auch nicht wohl fühlen. Das Gehirn ist ein seltsamer Ort, es füllt Lücken auf eine ihm plausible Weise und diese Wiese ist nicht mit dem wie ein anderes Hirn zu Schlüssen kommt vergleichbar. Eine Hergang 10 Zeugen 12 verschiedene Hergangsschilderungen, das ist kein Einzelfall. Das hiern macht einen Vorgang für einen selbst plausibel, auch wenn er noch so unvorstellbar ist. Daher kommen auch die ganzen Verschwörungstheorien, die unplausibles erklärlich machen. Ob es die grosse Juristenverschwörung zu Lasten eines Angeklagten oder Anspruchstellers ist oder der Tod von Lady Di. gerichtliche Verfahren sind dabei noch ein weiteres Thema über das man schreiben könnte.
    Dazu nur mal so viel mit der Hoffnung, es möge ordentlich funzen in deiner Denkbeule (ich habe auch eine, sei nicht beleidigt, aber dort spielen sich offensichtlich andere Vorgänge ab): Mittlerweile gibt es mehr als 7 Milliarden subjektive "Wahrnehmer", die ihre Wahrnehmungen für die Wahrheit halten, aber in der Regel nicht erklären können, was sie unter Wahrheit verstehen. Die meisten verwechseln, was von ihrer fokussierenden Wahrnehmung mit mehr oder weniger egoistischer Wertung, Erinnerung und Erwartungsgestaltung übrig bleibt, mit der Wirklichkeit, also genau dem, was bei ihnen im Oberstübchen ankommt und dann zu all den partnerschaftlichen Mißverständnissen, Reibungsverlusten, Frustrationen, Aggressionen und Gewalteskalationen führt, die wir mit mehr Bewußtsein zum Recht auf ein selbstbestimmtes Dasein und sich daraus für Kontakte ergebende Konsequenzen dramatisch verringern könnten.

    Das kann ich feststellen, weil ich mich seit vielen Jahren damit beschäftige und ich renommierte Konfliktexperten innerhalb weniger Minuten über meine Erkenntnisse so aufklären kann, daß sie noch nie mit allgemeingültigen Denk-, Rechts- und Erfahrungssätzen oder mit verständig lebensnaher Betrachtungsweise angegriffen werden konnten. Und daß mehr als 7 Milliarden Vernunfwesen unterschiedliche Wahrnehmungen haben, wird dir hoffentlich nicht mal im Traume einfallen … Auch nicht als einer der Juristen, die gewohnt sind, sich über Rechtsstreite das Blaue vom Himmel zu greifen und es als Kariertes wieder hinauf zu lügen.

    Und mit so viel qualifiziertem Konsenswissen kann ich auch dein Resümee hier tragfähig beurteilen und darf es als Nonsens bezeichnen:

    Das wichtigste Menschenrecht bleibt das uneingeschränkte Recht auf Leben bis zum gott- oder selbstgewollten Tod. Alles was dazwischen kommt ist Makulatur. und wir können hoffen, das wir alle gleich behandelt werden.
    Jegliches Leben entsteht im Zusammenspiel unterschiedlicher Erscheinungsformen mit dem überall erkennbaren bipolaren Wechselspiel der Kräfte (Komplementarität, Dualismus, YIN & YANG usw. …). Ein bißchen zuviel Fremdbestimmung dabei, und aus einer Mücke wird ein Elefant, oder umgekehrt. Mit dieser etwas überzogenen Übertreibung schließe ich mal deinen Beitrag hier ab, um dir und Mitlesern klarzumachen, wie wichtig Selbstbestimmung ist. Es gibt defakto nichts wichtigeres, sofern es einem nicht völlig egal ist, was in der Zukunft passiert, also genau dort, wo sich unser Leben abspielen wird.
    Aber nett, daß Du dich bemüht hast als sicherlich sehr erfolgreicher Jurist …
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  16. #76 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Cryser
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    Kann man diesen Menschen hier nicht rauskicken? Ich sehe hier nur, wie sämtliche User in ständiger permanenz von ihm als Dumm verkauft und beleidigt werden, auch wenn das in "gehobenerem" Stil passiert.
    Zudem wird, wie gesagt, jegliches Diskutieren, was ja die Eigenschaft eines Forums ist, hier zerstört und zwar in diversen Threads.

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  17. #77 Zitieren
    Knight Commander Avatar von Phael
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    Zitat Zitat von Cryser Beitrag anzeigen
    Kann man diesen Menschen hier nicht rauskicken? Ich sehe hier nur, wie sämtliche User in ständiger permanenz von ihm als Dumm verkauft und beleidigt werden, auch wenn das in "gehobenerem" Stil passiert.
    Zudem wird, wie gesagt, jegliches Diskutieren, was ja die Eigenschaft eines Forums ist, hier zerstört und zwar in diversen Threads.
    Einfacher wäre es natürlich, solche Leute einfach kollektiv zu ignorieren. Verstehe nicht, warum sich manche Menschen die Mühe machen, endlose Diskussionen mit solchen Bollwerken der Ignoranz zu führen.
    Phael ist offline

  18. #78 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Cryser
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    Zitat Zitat von Phael Beitrag anzeigen
    Einfacher wäre es natürlich, solche Leute einfach kollektiv zu ignorieren. Verstehe nicht, warum sich manche Menschen die Mühe machen, endlose Diskussionen mit solchen Bollwerken der Ignoranz zu führen.
    Praktiziere ich auch schon intensiv seid mir gedämmert hat, dass man hier nur auf Granit schlägt
    Allerdings kann man ja nichtmal an ihm vorbeidiskutieren, dazu müsste er ja aufhören dauernd dazwischen zu schreiben. Das funktioniert offensichtlich nicht.

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  19. #79 Zitieren
    Kannst du es ihnen geben?  Avatar von korallenkette
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    @Ei Tschi: Tatsächlich empfinde auch ich als eine der Moderatoren dieses Forums Deinen Diskussionsstil als Störung der Gespräche hier.
    Ich bitte darum, entsprechend unserer Netiquette, süffisante Überheblichkeiten und diese häufig mitspielenden unterschwelligen Beleidigungen derjenigen, die Deinem speziellen Weltbild nicht folgen mögen, zu unterlassen.
    korallenkette ist offline

  20. #80 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Ei Tschi
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    Ich könnte mir vorstellen, daß grenzenloses Gestalten virtueller Welten die Grenzen des Selbstbestimmungsrechtes stärker zu verwischen vermag als übliche Interpretationsspielräume beim Anwenden von Gesetzen. Fiel mir gerade ein zum Thema.

    Ich kenne nicht wenige engagierte Menschen, die gerne über solche Themen diskutieren würden. Die Unterdrückungsmechanismen des Selbstbestimmungsrechtes sind doch wirklich erstaunlich. Daß nur die sexuelle und die informationelle Selbstbestimmung im GG auftauchen, dem Fundament unserer Gesetze, wirft doch ein merkwürdiges Licht auf unsere Gesellschaft. Mich wundert, daß hier noch niemand was dazu gemeint hat. Mit so viel Zustimmung habe ich nicht gerechnet.

    korallenkette, ich schrieb gerade, während die letzten Posts hier entstanden, bin zwischendurch immerwieder abgelenkt worden. Werde aber darüber nachdenken, was ich eben doch einigermaßen erstaunt wahrgenommen habe.

    Am 21. JAN 2014 drangehängt: Meine ersten Bemühungen hier im Thread "Logik des Privateigentums" über den ich auf dieses Forum hier aufmerksam wurde, sind ignoriert worden, obwohl ich mich mit einer Diskussionsforenerfahrung von mehr als 20.000 Beiträgen mit öffentlicher Anerkennung fitter Juristen sachlich und ohne jegliche Süffisanz in die Diskussion eingebracht hatte mit meinem Wissen. Den Hintergrund und meine Motivation für Forenkontakte brachte ich hier im letzten Beitrag dieser Diskussion auf den Punkt.

    Danach sammelte ich über weitere Diskussionen all das ein, was mittlerweile auch von Sozialpsychologen ernst genommen wird für wissenschaftliche Studien, weil das Anschwellen entsprechender Massen-Aktivitäten durch Wechselidentitäten ("anonyme" Accounts) äußerst ergiebig sind für die Beurteilung von Marschrichtungen menschlicher Gesellschaften.

    Wird man dann trotz lange genug geübter Coolness mit deftigen Anschwärzungen und mit zusammenfassenden unwahren Behauptungen bedacht, die im angenehmsten Fall süffisant geratende Richtigstellungen provozieren, darf man von Moderatoren nicht erwarten, daß sie sich alle dazu gelaufenen Aktivitäten zu Gemüte führen und damit die Situation gerecht beurteilen. Zumal über die Definitionen des Begriffe Wahrheit und Gerechtigkeit noch sehr viel Meinungsvielfalt existiert. (User, die entsprechende Informationen hinterlassen, haben eine rasch ermittelbare Identität und sind damit nicht anonym und beleidigungsfähig.) Solche Entwicklungen lassen sich in der Regel nur mit viel Interesse und Aufwand korrigieren. Viele solcher Gemeinsamkeiten "beleben" deshalb auch unsere Gesellschaften mit entsprechenden Entwicklungen.

    Ich hatte hier schon mal mitgeteilt, daß ich mich hier zurückziehe, was mir dann allerdings durch entsprechendes Interesse schwer gemacht worden ist. Mich ignorieren wäre schon zu viel Zuwendung. Ich bin mit dem, was hier sichtbar wurde, zufrieden, werde aber auch jetzt keine Nutzung des "Plädoyer-Effektes" zulassen, mit dem die einflußreichste Macht unserer Scheindemokratie etwas leistet, was unsere Gesellschaft schon längst mal hätte diskutieren müssen. Dann wären nicht solche Automatismen entstanden, die beispielsweise Fälle wie Gustl Mollath ermöglichten und viele andere produzieren, weil die allermeisten Betroffenen nicht die Abwehrsubstanz eines Gustl Mollath haben. Dessen Kräfte sind durch zu viele krasse Verletzungen des Selbstbestimmungsrechtes enorm gewachsen und haben die bislang effektivste Bewußtmachung der weit verbreiteten Angst des "kleinen Volksherrschers" ausgelöst. Der rennt noch immer, aber immer weniger, vor dem "schwarzen Mann" davon.
    ... Man gönnt sich ja sonst alles.
    Ei Tschi ist offline Geändert von Ei Tschi (21.01.2014 um 10:45 Uhr) Grund: Am 21. JAN ...

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