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  1. #1 Reply With Quote
    Ehrengarde Demron's Avatar
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    Oct 2009
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    Hier kommen alle Diskussionen bezüglich der Storys hier im Forum rein. Viel Spaß beim Kommentieren und Diskutieren!
    Demron is offline

  2. #2 Reply With Quote
    Legende Thugsoldier's Avatar
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    Jun 2007
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    Super Anfang für eine Geschichte alibombali! Danke dir.
    Thugsoldier is offline

  3. #3 Reply With Quote
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    Sep 2010
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    Quote Originally Posted by Thugsoldier View Post
    Super Anfang für eine Geschichte alibombali! Danke dir.
    Vielen Dank!

    Zu deinem Piratengedicht: Ich musste beim Lesen direkt an deine Orklieder denken, die du in der Gothic3-Serie verwendet hast. So welche zur Arbeit / zum Kampf antreibenden Lieder halt.
    Ich glaub das Reimschema ist nicht immer ganz perfekt, aber ich hab von Gedichten jetzt nicht so die Ahnung, dass ich dir da was besseres vorschlagen könnte.
    Nur den letzten Vers solltest du verbessern:
    Nun hießt die schwarze Flagge!
    Du wolltest wahrscheinlich "hisst" schreiben, statt "hießt", oder? Das würde sich für mich jedenfalls sinniger anhören.

    Insgesamt hat mir das Gedicht/das Lied aber gefallen. Schön dass du direkt was für dieses Forum geschrieben hast!
    alibombali is offline

  4. #4 Reply With Quote
    Legende Thugsoldier's Avatar
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    Jun 2007
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    Quote Originally Posted by alibombali View Post
    Vielen Dank!

    Zu deinem Piratengedicht: Ich musste beim Lesen direkt an deine Orklieder denken, die du in der Gothic3-Serie verwendet hast. So welche zur Arbeit / zum Kampf antreibenden Lieder halt.
    Ich glaub das Reimschema ist nicht immer ganz perfekt, aber ich hab von Gedichten jetzt nicht so die Ahnung, dass ich dir da was besseres vorschlagen könnte.
    Nur den letzten Vers solltest du verbessern:

    Du wolltest wahrscheinlich "hisst" schreiben, statt "hießt", oder? Das würde sich für mich jedenfalls sinniger anhören.

    Insgesamt hat mir das Gedicht/das Lied aber gefallen. Schön dass du direkt was für dieses Forum geschrieben hast!
    Ah ja! Danke, hisst ist natürlich richtig. Habe schon bei meinen Raps oft Diskussionen ausgelöst über mein Reimschema aber es ist sehr einfach: für mich gibt es keines. Ich bin so eher der freie Künstler und schreibe immer in Gedanken an irgendeine Melodie. Dass der Text zur Melodie passt ist für mich immer viel wichtiger als die Schemas.
    Thugsoldier is offline

  5. #5 Reply With Quote
    Legende JFaron's Avatar
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    Sep 2010
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    Muss ich jetzt hier reinschreiben, wenn ich was zu Orsinos Odyssee schreiben will?

    Klingt jedenfalls schon mal spannend, mein Lord. Ach ne, falsches Forum... Im Ernst: Ich finds cool, gerade Alvarez verdient ein paar Storys. Wellentänzer... Das war doch eins der kaputten Schwerter, oder? Ich liebe solche Details Und ich mag solche Einstiege. Erstmal ein paar Personen in den Raum werfen und irgendwann später Hintergründe liefern, wenn man sich bereits ein Bild zur Person gemacht hat.

    Ich würde dich nur bitten irgendwas in Richtung Lesbarkeit zu unternehmen. Du kennst das ja von mir, aber, was solls... Sei es fette (oder sonst wie geartete) Schrift oder ein in Word geschriebener Text, sodass es vernünftige Anführungszeichen („...“) gibt. Oder zumindest Absätze. Bei der Länge geht das noch, aber sonst... Wäre nett

    Aber sonst... Weiter so
    JFaron is offline

  6. #6 Reply With Quote
    Drachentöter Patricius's Avatar
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    Jan 2013
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    Quote Originally Posted by JFaron View Post
    Muss ich jetzt hier reinschreiben, wenn ich was zu Orsinos Odyssee schreiben will?

    Klingt jedenfalls schon mal spannend, mein Lord. Ach ne, falsches Forum... Im Ernst: Ich finds cool, gerade Alvarez verdient ein paar Storys. Wellentänzer... Das war doch eins der kaputten Schwerter, oder? Ich liebe solche Details Und ich mag solche Einstiege. Erstmal ein paar Personen in den Raum werfen und irgendwann später Hintergründe liefern, wenn man sich bereits ein Bild zur Person gemacht hat.

    Ich würde dich nur bitten irgendwas in Richtung Lesbarkeit zu unternehmen. Du kennst das ja von mir, aber, was solls... Sei es fette (oder sonst wie geartete) Schrift oder ein in Word geschriebener Text, sodass es vernünftige Anführungszeichen („...“) gibt. Oder zumindest Absätze. Bei der Länge geht das noch, aber sonst... Wäre nett

    Aber sonst... Weiter so
    Was will denn der imperiale Admiral hie... Ups
    Danke, ich editier das dann am besten gleich nochmal um.
    Ich mag sowas auch sehr. So richtig Kurzgeschichtenmäßig mitten ins Geschehen und dann später Infos liefern. Macht alles ein bisschen interessanter.
    Dann setz ich mich mal ran

    So, schnell gemacht. Nach altbekannter Manier heißt das Schiff natürlich wieder wie ein Metallica-Album
    Patricius is offline Last edited by Patricius; 18.12.2013 at 23:00.

  7. #7 Reply With Quote
    Legende JFaron's Avatar
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    Sep 2010
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    Quote Originally Posted by Patricius View Post
    Der zweite Teil! Bitte nicht zu sparsam mit Kritk sein, ich will mich schließlich verbessern!
    War mir persönlich zu viel des Guten. Sand, "schmutzige Tricks", etc. ist alles super, aber der Klischee-Teil und der Papagei passen nicht zusammen. Imo. (Ich habe das schon richtig als Kritik an R2 verstanden, oder? Lustig, beim Schreiben fällt mir auf, dass ich da einen Raben mit etwas düster gezeichneterer Welt durchaus als passend empfunden hätte ) Folgendes ist jetzt eher Stil, aber mir würde es besser gefallen, wenn du Szenen genauer beschreibst. Der Post wäre bei mir bestimmt 2-3 mal so lang gewesen, ohne (offensichtlich) mehr auszusagen.

    Ansonsten gefällt mir das. Aber war der Blutopferplatz nicht bis zum Tode? Wenn ja, dann verlange ich eine gute Erklärung, warum Orsino nicht abgedrückt hat Ach, und spielt die Story vor oder nach Risen 2?
    JFaron is offline

  8. #8 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by JFaron View Post
    War mir persönlich zu viel des Guten. Sand, "schmutzige Tricks", etc. ist alles super, aber der Klischee-Teil und der Papagei passen nicht zusammen. Imo. (Ich habe das schon richtig als Kritik an R2 verstanden, oder? Lustig, beim Schreiben fällt mir auf, dass ich da einen Raben mit etwas düster gezeichneterer Welt durchaus als passend empfunden hätte ) Folgendes ist jetzt eher Stil, aber mir würde es besser gefallen, wenn du Szenen genauer beschreibst. Der Post wäre bei mir bestimmt 2-3 mal so lang gewesen, ohne (offensichtlich) mehr auszusagen.

    Ansonsten gefällt mir das. Aber war der Blutopferplatz nicht bis zum Tode? Wenn ja, dann verlange ich eine gute Erklärung, warum Orsino nicht abgedrückt hat Ach, und spielt die Story vor oder nach Risen 2?
    Es spielt ein bisschen vor R2. Aufm Blutopferplatz bis zum Tode? Keine Ahnung. Kritik sollte das nicht unbedingt sein. Ich fand die schmutzigen Tricks eigentlich immer cool, auch wenn sie im Kampf halt total untauglich waren. Was genau meinst du mit Klischee-Teil?

    Ich hab eher einen minimalistischen Stil. Mal sehen ob ich die Ausdauer finde das zu ändern Aber danke für die Kritik, hilft immer
    Patricius is offline

  9. #9 Reply With Quote
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    Las sich so. In der Risen Diskussion ist gerade wieder das Thema "Klischeepiraten" in Risen 2 hochgekommen, da dachte ich, du spielst mit der Aussage "Sind wir jetzt bei solchen Klischeehaften Sprüchen angelangt?" darauf an. Und in dem Fall würde der Papagei als Symbol des "Klischeepiraten" einfach nicht passen

    Habe ich wohl zu viel reininterpretiert...
    JFaron is offline

  10. #10 Reply With Quote
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    Anscheinend

    Ich wollte nur Alvarez ein bisschen lächerlich auf Kosten Orsinos machen. Das WoR verfolg ich ansonsten nur sehr sporadisch, falls es mal Infos zum neuen Projekt der PBs gibt, deswegen hab ich von etwaigen Diskussionen gar nichts mitbekommen
    Patricius is offline

  11. #11 Reply With Quote
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    Zu den "Wettbewerbsbeiträgen" von alibombali:

    Die erste der beiden hat mir sehr gefallen! So ein Risen 2 hätte ich mir auch gewünscht. Schön viele Bezüge zum Spiel. So mag ich das

    An der zweiten ist eigentlich nichts auszusetzen, aber ich meine gemerkt zu haben, dass du mit den Einschränkungen nicht ganz klar kamst, oder? Aber trotzdem sehr gelungen
    Patricius is offline

  12. #12 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Patricius View Post
    Zu den "Wettbewerbsbeiträgen" von alibombali:

    Die erste der beiden hat mir sehr gefallen! So ein Risen 2 hätte ich mir auch gewünscht. Schön viele Bezüge zum Spiel. So mag ich das

    An der zweiten ist eigentlich nichts auszusetzen, aber ich meine gemerkt zu haben, dass du mit den Einschränkungen nicht ganz klar kamst, oder? Aber trotzdem sehr gelungen
    Vielen Dank fürs Lesen!
    Den ersten hab ich geschrieben, als eigentlich noch gar nichts über das Spiel bekannt war, deswegen ist der Beitrag so an Risen (1) verhaftet. Ich hätte es mir allerdings auch gewünscht, dass der zweite Teil etwas näher dran geblieben wäre.

    Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich mit den Einschränkungen klarkam. Ist ja auch schon ne Weile her.^^

    Für den ersten Beitrag hab ich sogar einen Popelgnom bekommen.

    Danke fürs Lesen und Kommentieren! Morgen werd ich mir mal eine deiner Storys zu Gemüte führen, versprochen!
    alibombali is offline

  13. #13 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by alibombali View Post
    Vielen Dank fürs Lesen!
    Den ersten hab ich geschrieben, als eigentlich noch gar nichts über das Spiel bekannt war, deswegen ist der Beitrag so an Risen (1) verhaftet. Ich hätte es mir allerdings auch gewünscht, dass der zweite Teil etwas näher dran geblieben wäre.

    Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich mit den Einschränkungen klarkam. Ist ja auch schon ne Weile her.^^

    Für den ersten Beitrag hab ich sogar einen Popelgnom bekommen.

    Danke fürs Lesen und Kommentieren! Morgen werd ich mir mal eine deiner Storys zu Gemüte führen, versprochen!
    Aber gerne doch! Dann freu ich mich auf deine Kritik. Wenn ich da morgen nichts sehe, dann...
    Patricius is offline

  14. #14 Reply With Quote
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    Patricius, ich lese jetzt "Der Untergang"!

    Mein erster Gedanke (noch vor dem Lesen) war, dass da ja gar keine Absätze drin sind.
    Ein paar davon an passenden Stellen einzubauen wäre schon schön, denn das macht den Text übersichtlicher für den Leser.

    Zum Eigentlichen: Die Atmosphäre, die du da schaffst, finde ich sehr gut. Diese gruselige Vorstellung, sich umzublicken, und dann sind da meterhohe Wesen und hauen alles zu Klump.
    Den König an sich fand ich etwas verplant. Wer nimmt denn nur zwei Berater mit, wenn er plant mit einem Dreimaster zu entfliehen. Da hatte er ja noch richtig Glück, dass das "Gesindel" dabei ist. Ein gütiger König kann das aber ja auch nicht gewesen sein, wenn er einfach so denkt, alle anderen Leute seien "Gesindel". Fehler gab es jedoch einige in dem Text (ich habe zunächst nur den ersten Abschnitt gelesen, weil ich es etwas ausführlicher kommentieren möchte).

    Der Wind peitschte ihm um die Ohren und das wütende Rauschen der Wellen, die gegen die Felsen der Insel schlugen, vermengte sich mit den fernen, gequälten Schreien aus der brennenden Stadt.
    Kommafehler

    Ein Gardist schrie gegen den Sturm an: "Folgt mir, eure Majestät! Wir müssen zu den Anlegestellen gelangen, oder alles ist verloren!"
    Hier müsstest du einen (Doppelpunkt-)Punkt setzen. Sonst ist der Satz ja nicht abgeschlossen. Alternativ ginge auch hinter der wörtlichen Rede ein normaler Punkt, aber das fände ich weniger schön.

    Jeder einzelne maß mindestens zwanzig Ellen und erhoben sich somit weit sichtbar über die Häuser der Stadt an der Bucht. Er sah mindestens Acht dieser Monstren. Er hatte natürlich viele Berichte über jene Wesen, die sein Reich zerstörten, gelesen, doch sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen war etwas ganz anderes. Es war ein schreckliches, aber trotzdem seltsam schönes Schauspiel, den Titanen zuzusehen, selbst nur für ein Sekunden.
    Fehler sind rot, Verbesserungen grün markiert.
    Den letzten Satz finde ich irgendwie schrecklich verschachtelt mit all den Kommata. Das erste kann da auf jeden Fall weg.

    "Wir müssen weiter!" Der Mann nickte und rannte weiter.
    Eine unschöne Wortwiederholung. weiter weiter.

    Aus den Augenwinkel sah er noch wie der Blitz in die Spitze der Festung, seines Palastes, einschlug und die komplette Turmspitze in Schutt und Asche legte.
    "Aus dem Augenwinkel" oder "Aus den Augenwinkeln". Da musst du dich entscheiden.

    Sie mussten weiter, also überquerten sie die Abbruchstelle mit einem beherzten Sprung und rannten weiter zur Anlegestelle.
    Wieder eine Wortwiederholung "weiter...weiter". Außerdem könnte hinter das erste "weiter" ein Komma.

    Der ranghöchste Offizier der Gardisten, die ihn begleiteten, rief den Männern zu: "Löst die Seile! Bereitmachen zum auslaufen! Alle aufs Schiff!" Er wollte bereits fragen, welches Schiff denn gemeint sei, als er es, durch das Schwarz der Nacht, in den Wellen treiben sah.
    Die roten Kommata lieber wegmachen, die grünen dafür einfügen.
    Auslaufen muss in diesem Falle groß. Das Auslaufen eben.

    Durch das Glas der Kapitanskajüte sah er die inzwischen brennende Königsfestung und die in Flammen stehende Stadt. Sein Reich lag ihn Schutt und Asche. Seine Armee war ihn den wenigen Tagen seit dem Erscheinen der Ruinen geschlagen, seine Familie vermutlich tot, seine Dynastie dem Aussterben nah und das einzige, was er hatte, waren die Kleidung die er am Leibe trug, die Befehlsgewalt über die vielleicht zehn Mann an Bord und dieses Schiff gen Nirgendwo.
    Das fand ich, war eine sehr schöne Stelle.
    Die kleinen Fehlerchen bitte trotzdem nicht übersehen.


    Soweit so gut!
    Falls du noch Nachfragen bei einigen der Markierungen hast, stell sie gerne. Ich mach entweder noch heute, oder aber morgen weiter.
    Es ist nur so, dass ich grad auch wieder sehr viel für die Uni zu erledigen hab, sonst würde ichs auch jetzt schon tun.
    alibombali is offline

  15. #15 Reply With Quote
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    Huch! So viele Fehler.

    Ist natürlich unschön, haste recht. Wird sogleich korrigiert. Ich muss leider gestehen, dass ich später keine Lust mehr zum Korrekturlesen hatte, daher die Rechtschreibfehler. Die Zeichensetzung wär mir dabei so wie so nicht aufgefallen. Ich und Kommata sind ein ewiger Feind.

    Ich hatte mir das eigentlich so gedacht, dass der König schnell fliehen muss und daher keine Zeit hatte die richtigen Leute mitzunehmen. Die sind halt zufällig in die selbe Richtung geflohen. Dadurch, dass der König so Hals über Kopf fliehen musste hatte er natürlich nicht geplant mit einem Dreimaster zu fliehen, der lag da halt noch im Wasser. Hab ich dann wohl nicht klar genug aufgezeigt. Naja, trotzdem ein großes Danke für die Kritik Hilft immer.

    Edit: Lass mich raten: Du studierst Germanistik, oder was?
    Patricius is offline

  16. #16 Reply With Quote
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    Ich habe vor zwei Tagen Sir Ewek Emelots Geschichte „Die magische Quelle“ gelesen und jetzt soll es endlich einen Kommentar geben.



    Dass es ein Gothic-Risen-Hybrid ist, gefällt mir ja schonmal aus Prinzip gut. Auch die andeutungsweise Schilderung der politischen Ereignisse in Myrtana. Dass du damit auch das Königreich Biblur in die Risen-Welt integrierst, hätte ich mir denken können. So sehr kenne ich mich mit Biblur ja bislang nicht aus – ich hab glaub ich erst eine deiner Goblin-Geschichten gelesen – aber verständlich ist das ganze trotzdem. Auch die Verbindung zwischen Cronos als Wassermagier und den Goblins, da Biblur offensichtlich in Jharkendar liegt.
    Die Figuren fand ich alle sehr authentisch, am besten natürlich die beiden Goblins. Sestabian, der nicht will, dass der Gyrger getötet wird, und falls doch wenigstens den Körper – für die Wissenschaft! - haben will. Ja, das fand ich sehr gut. Josanna war mir zwar ziemlich unsympathisch, wie sie sich da für nachhaltigen Umgang mit der Natur einsetzt, um im Endeffekt nur ihre Kunden nicht zu vergraulen, aber das gehört wohl zu einer solchen Figur ein bisschen dazu. Allgemein ist mir aufgefallen, dass du – auch wenns jetzt vielleicht ein bisschen blöd klingt – einfach wahnsinnig viele Wörter kennst. Also altertümliche, wissenschaftliche, oder einfach ungewöhnliche. Das ist mir schon in anderen Geschichten von dir aufgefallen und das macht sie auch authentischer. Ich hätte die Händlerin und den Wissenschaftler beispielsweise nicht so gut darstellen können, weil die bei mir kaum Fachvokabular gehabt hätten. Der Seemann ebenso.
    Dazu kommt auch noch, wie du wissenschaftliche Dinge beschreiben kannst. Das war hier besonders das Uhrwerk, was mich beeindruckt hat. In „Der Graf von Sulden“ fand ich deine Beschreibung über die Drehung der Erde schon so gut, wie Alzhara mit der Vampirin die Sonne einholen wollte. Das sind auf jeden Fall große Stärken in deinen Geschichten!


    Mir war bis ungefähr zur Mitte der Geschichte gar nicht klar, worauf das ganze hinauslaufen würde. Ob das jetzt nur der erste Post einer langen (und ernsten) Geschichte sein würde, womit ich zwischenzeitlich gerechnet hatte, als Cronos und Mendoza sich über den Titanen unterhalten hatten. Zu dem Zeitpunkt fand ich Mendoza auch noch etwas zu weich dargestellt. Klar, er ist grimmig und so, lässt sich dann aber von Cronos doch mehr gefallen, als ich von ihm gedacht hätte. Als mir dann klar wurde, dass das alles nur darauf hinauslaufen sollte, dass die Protagonisten sich in der Wildnis treffen und zur Gyrgerfestung laufen sollten, war das aber irgendwie wieder okay für mich. Da war dann ja auch klar, dass die Story gar nicht so hochernst, sondern durchaus humoristisch sein soll. (In einer ernsten Story hätte ich es wohl sehr bemängelt, dass Mendoza den Gyrger für einen Titanen hielt. )
    Die Pointe, dass der Gyrger gar nicht der Herrscher, sondern ein Laufbursche der Gnome ist, hat mich schon ziemlich überrascht. Genau wie das Wort Gyrger als Gnomenwort für Lehrer.
    Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ichs mir ja denken können. Die Goblins sind bei dir eine hochentwickelte Kultur, dann können die Gnome ja schlecht die fiesen dümmlichen Kerls bleiben, die sie in Risen (1) noch waren.


    Zur Mitte der Story hatte ich mir ja schon gedacht, dass die Goblins dann Kontakt zu den Gnomen herstellen würden, und das hat sich ja auch bewahrheitet. Aber irgendwie hätte ich mir davon auch noch mehr gewünscht. Kannst ja am besten einfach noch eine Goblin-Gnom-Story schreiben.


    Den Kapitän fand ich übrigens etwas ekelig.


    Die Story hat mir insgesamt großen Spaß gemacht!


    Ein paar Fehlerchen hab ich dir noch rauskopiert:


    Aber insofern die Fage gattungsbezogen war



    Das ärmliche Häuslein, das ihr als der Sitz der ötlichen Kaufmannsinnung gewiesen worden war



    Er war ihr entschieden unnsympathisch.



    „Der Gyrger“, dozierte Cole, „ist ein übles Ungeheuer so die Menschen fängt [ist das gewollt? Da war ich mir nicht sicher.] und frisst, vor allem kleine Kinder. Hat schon einige entführt, in seine dunkle Höhle. Hat Gnome um sich, die er kontrolliert, ist nämlich schlau und weiß die kleinen Mistviecher zu beherrschen. So haust der Gyrger wie ein kleiner König, uns aber, uns guten Menschen, uns bedroht er immerzu. Schon mancher ist die in Wildnis gezogen und ward nicht mehr gesehen. Wegen dem Gyrger.“



    Das Gebüsch explodierte, und das nächste, was Sestabian klar erfasste, war, dass er am Boden lag, der Kopf zwischen einem ungemein prächtigen Exemplar der Mandevilla Sanderi und einem weitaus weniger Hübschen Hintern eines gewissen Exemplars Gobbo Sapiens Nudus eingeklemmt.



    Coles Arguemnt zeitigte Wirkung und brachte den reichen Händler zum Einlenken.



    Das war es! Auf dieser Insel lebten Pupurschnecken! [Müsste es nicht "purpur" sein, wenn die Dinger rot sind?]
    alibombali is offline

  17. #17 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by alibombali View Post
    Ich habe vor zwei Tagen Sir Ewek Emelots Geschichte „Die magische Quelle“ gelesen und jetzt soll es endlich einen Kommentar geben.



    Dass es ein Gothic-Risen-Hybrid ist, gefällt mir ja schonmal aus Prinzip gut. Auch die andeutungsweise Schilderung der politischen Ereignisse in Myrtana. Dass du damit auch das Königreich Biblur in die Risen-Welt integrierst, hätte ich mir denken können. So sehr kenne ich mich mit Biblur ja bislang nicht aus – ich hab glaub ich erst eine deiner Goblin-Geschichten gelesen – aber verständlich ist das ganze trotzdem. Auch die Verbindung zwischen Cronos als Wassermagier und den Goblins, da Biblur offensichtlich in Jharkendar liegt.
    Biblur liegt nicht direkt in Jharkendar, sondern eher in dessen Nähe. Bei Interesse: "Neue Zeiten, alte Sitten" behandelt das recht ausführlich. Jedenfalls freut mich, dass dieser Croos-Over-Kram nicht als unpassend gewertet wird.

    Die Figuren fand ich alle sehr authentisch, am besten natürlich die beiden Goblins. Sestabian, der nicht will, dass der Gyrger getötet wird, und falls doch wenigstens den Körper – für die Wissenschaft! - haben will. Ja, das fand ich sehr gut. [Eigentlich sind diese Figuren doch ganz schön überzeichnet, aber es soll hier natürlich auch eine komische Wirkung erzielen.] Josanna war mir zwar ziemlich unsympathisch, wie sie sich da für nachhaltigen Umgang mit der Natur einsetzt, um im Endeffekt nur ihre Kunden nicht zu vergraulen, aber das gehört wohl zu einer solchen Figur ein bisschen dazu. Allgemein ist mir aufgefallen, dass du – auch wenns jetzt vielleicht ein bisschen blöd klingt – einfach wahnsinnig viele Wörter kennst. Also altertümliche, wissenschaftliche, oder einfach ungewöhnliche. Das ist mir schon in anderen Geschichten von dir aufgefallen und das macht sie auch authentischer. Ich hätte die Händlerin und den Wissenschaftler beispielsweise nicht so gut darstellen können, weil die bei mir kaum Fachvokabular gehabt hätten. Der Seemann ebenso.
    Dazu kommt auch noch, wie du wissenschaftliche Dinge beschreiben kannst. Das war hier besonders das Uhrwerk, was mich beeindruckt hat. In „Der Graf von Sulden“ fand ich deine Beschreibung über die Drehung der Erde schon so gut, wie Alzhara mit der Vampirin die Sonne einholen wollte. Das sind auf jeden Fall große Stärken in deinen Geschichten!
    Ich finde eigentlich, dass ich oft relativ monoton schreibe und immer dieselben Formulierungen oder Wörter benutze, umso mehr freut es mich, wenn das doch nicht diesen Eindruck erweckt.


    Mir war bis ungefähr zur Mitte der Geschichte gar nicht klar, worauf das ganze hinauslaufen würde. Ob das jetzt nur der erste Post einer langen (und ernsten) Geschichte sein würde, womit ich zwischenzeitlich gerechnet hatte, als Cronos und Mendoza sich über den Titanen unterhalten hatten. Zu dem Zeitpunkt fand ich Mendoza auch noch etwas zu weich dargestellt. Klar, er ist grimmig und so, lässt sich dann aber von Cronos doch mehr gefallen, als ich von ihm gedacht hätte. Als mir dann klar wurde, dass das alles nur darauf hinauslaufen sollte, dass die Protagonisten sich in der Wildnis treffen und zur Gyrgerfestung laufen sollten, war das aber irgendwie wieder okay für mich. Da war dann ja auch klar, dass die Story gar nicht so hochernst, sondern durchaus humoristisch sein soll. (In einer ernsten Story hätte ich es wohl sehr bemängelt, dass Mendoza den Gyrger für einen Titanen hielt. )
    Die Pointe, dass der Gyrger gar nicht der Herrscher, sondern ein Laufbursche der Gnome ist, hat mich schon ziemlich überrascht. Genau wie das Wort Gyrger als Gnomenwort für Lehrer.
    Aber wenn ich jetzt so drüber nachdenke, hätte ichs mir ja denken können. Die Goblins sind bei dir eine hochentwickelte Kultur, dann können die Gnome ja schlecht die fiesen dümmlichen Kerls bleiben, die sie in Risen (1) noch waren.
    Insbesondere dann nicht, wenn Mendoza noch ankündigt, dass es auf Faranga auch ganz sicher keine im Geheimen lebende Kultur zu finden gebe!


    Zur Mitte der Story hatte ich mir ja schon gedacht, dass die Goblins dann Kontakt zu den Gnomen herstellen würden, und das hat sich ja auch bewahrheitet. Aber irgendwie hätte ich mir davon auch noch mehr gewünscht. Kannst ja am besten einfach noch eine Goblin-Gnom-Story schreiben.
    Naja, vielleicht setze ich von hier aus zu einer weiteren Erzählung an. Mal sehen.


    Den Kapitän fand ich übrigens etwas ekelig.
    He, immerhin hat er sich sehr aufopferungsvoll um seine Maria bemüht!


    Die Story hat mir insgesamt großen Spaß gemacht!
    Genau das sollte sie auch, freut mich, dass es gelungen ist,


    Ein paar Fehlerchen hab ich dir noch rauskopiert:

    Aber insofern die Fage gattungsbezogen war



    Das ärmliche Häuslein, das ihr als der Sitz der ötlichen Kaufmannsinnung gewiesen worden war



    Er war ihr entschieden unnsympathisch.



    „Der Gyrger“, dozierte Cole, „ist ein übles Ungeheuer so die Menschen fängt [ist das gewollt? Da war ich mir nicht sicher.] [Ja, das ist gewollt und soll so ein Bisschen die Provinzialität und zugleich Legendenhaftigkeit der Erzählung vermitteln. Es ist eben ein örtliches Volksmärchen und wird mit etwas veraltetem örtlichem Dialekt erzählt.] und frisst, vor allem kleine Kinder. Hat schon einige entführt, in seine dunkle Höhle. Hat Gnome um sich, die er kontrolliert, ist nämlich schlau und weiß die kleinen Mistviecher zu beherrschen. So haust der Gyrger wie ein kleiner König, uns aber, uns guten Menschen, uns bedroht er immerzu. Schon mancher ist die in Wildnis gezogen und ward nicht mehr gesehen. Wegen dem Gyrger.“



    Das Gebüsch explodierte, und das nächste, was Sestabian klar erfasste, war, dass er am Boden lag, der Kopf zwischen einem ungemein prächtigen Exemplar der Mandevilla Sanderi und einem weitaus weniger Hübschen Hintern eines gewissen Exemplars Gobbo Sapiens Nudus eingeklemmt.
    Die Kommasetzung halte ich für richtig: Vor dem "und" muss nicht, aber kann ein Komma hin, weil da eine Pause gemacht wird und ein neuer Hauptsatz beginnt, und "was Sestabian klar erfasste" ist ein Nebensatz inklusive Prädikat, wird also auch mit Kommata abgetrennt.


    Coles Arguemnt zeitigte Wirkung und brachte den reichen Händler zum Einlenken.
    Das "zeitigen" ist durchaus richtig. Kennst Du die Wendung nicht: "Wirkung zeitigen"?



    Das war es! Auf dieser Insel lebten Pupurschnecken! [Müsste es nicht "purpur" sein, wenn die Dinger rot sind?]
    Ja, das ist wohl einfach ein Tippfehler gewesen.
    Danke fürs Lesen und kommentieren!
    Sir Ewek Emelot is offline

  18. #18 Reply With Quote
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    Sir Ewek Emelot hat die Hoffnung auf einen Kommentar wahrscheinlich schon aufgegeben.
    Aber trotz Kopfweh und Referatsvorbereitungsdruck habe ich mir die Zugfahrt gestern mit seiner Geschichte „Eine gute Idee“ versüßt!

    Hättest ruhig auch einen neuen Thread dafür eröffnen können. Ist ja eigentlich, wie ich bemerkt habe, nicht so richtig eine Fortsetzung von „Die magische Quelle“. Aber vielleicht willst du in dem Thread ja noch weitere Goblin-Storys sammeln?

    Du beginnst jedenfalls mit einer guten Einleitung, die mich als Leser wieder kurz und knackig auf den aktuellen Stand im Königshaus bringt und gleichzeitig erklärt, wie die gesamte Königsfamilie auf hohe See gelangt ist.
    Schnell staunte ich schon wieder über die ganzen Wörter die du so kennst. Da ich im Zug saß, konnte ich „Dejeunieren“ natürlich nicht schnell eben bei Wikipedia nachschauen. Jetzt seh ich, dass es einfach frühstücken heißt. Wirkt natürlich sehr elitär, solche Wörter zu gebrauchen, aber das passt bei deinen Geschichten immerhin zu den Hauptfiguren.
    Die recht zahlreichen verschiedenen Goblins hatte ich dann ziemlich schnell so weit drauf, dass ich sie auseinanderhalten konnte, ohne ständig nachschauen zu müssen. Das ist sicherlich dein Verdienst, durch die tolle Frühstücksbeschreibung. Sonst vergess ich so viele Namen nämlich sehr schnell wieder. Irgendwie muss ich mich, wenn ich mir die Leute so vorstelle, aber immer wieder gedanklich dazu ermahnen, dass das ja Goblins sind. Häufig stell ich mir die dann versehentlich als Menschen vor.

    Über Greg und seine Piraten freue ich mich ja immer, wenn sie irgendwo in Storys auftauchen, weil das ja meistens dann lustig wird. Bei dir speziell habe ich erst überlegt, ob du dir da einen (garstigen) Goblin-Greg ausgedacht hast, aber das war dann ja doch wohl ein menschlicher.
    Du hast da an einigen Stellen auch geschickt so ein bisschen Laido-Komik eingebracht, fand ich. Es wirkte manchmal etwas von „Wracks“ inspiriert, wie Greg da so nachdenkt und seine Leute ihn als total tiefgründig empfinden.
    Ein lustiger Schreibfehler ist mir noch aufgefallen:
    63 Meter Rumflänge
    Müsste es nicht „Rumpflänge“ heißen? Kurz darauf noch ein Fehlerchen:
    , befahlt Greg,
    Seltsame Sache übrigens mit Gregs Schiff. Da hätte ich mir doch noch eine Erklärung gewünscht, wie Greg dazu kam, mit den Goblins ein Schiff zu entwerfen. Gibt es da eine Geschichte von dir zu? Ich hab von deinen Goblin-Sachen bislang ja erst zwei (mit dieser hier drei) gelesen.
    Königin Sabatha übernimmt dann das Kommando und ohne sie wäre Oleg wohl auch aufgeschmissen gewesen. Witzig, wie sie immer über alles die Kontrolle und die Ahnung hat, aber glücklicherweise auch ohne vollends unglaubwürdig zu wirken. Ich fand die Szene so gut, wie sie ihre ganze Familie abgesehen von ihrem Gatten auf die Probe stellt, als hätte sie alle Zeit der Welt.
    Herrlich waren übrigens auch Olegs Überlegungen dazu, wie man das Frühstück an Deck hätte fortsetzen können. Er hat halt seine Prioritäten!
    Dann noch zwei Fehlerchen:
    Die Wuschelschaft
    , als ein einzelnen Schiff
    Die Stelle später, an der Greg sinniert, dass er ja geizig ist, die anderen das aber nicht wissen brauchten, fand ich auch sehr gelungen. Das war irgendwie wieder dieser Greg aus „Wracks“ finde ich. Das ist übrigens nicht blöd gemeint, dass ich sage, er erinnert mich an den Greg von Laido. Damit will ich nicht sagen, du hättest das irgendwie geklaut oder so. Es gefällt mir einfach sehr gut, ob die Ähnlichkeit jetzt beabsichtigt ist oder nicht.

    Bei dem Sprichwort „Mit Crème Brûlée siegt die Armee“ musste ich dann richtig lachen, was ich mir im Zug aber spießigerweise verkniffen hab. Hat mich irgendwie an Marie Antoinette erinnert. Aber vielleicht bekommen in Biblur die Arbeiter und Soldaten ja tatsächlich so tolle Sachen, das weiß ich ja nicht.

    Dann ein Fehler:
    zwischen den beiden Insel
    und außerdem:
    Kaum“, widersprach Selindan, „es sind kaum Wolken am Himmel
    Wortwiederholung! Kannst ja gucken, ob dir da ne Alternative einfällt.

    Ja, der Ausgang des Kampfes allgemein war relativ unspektakulär, was aber ja auch nichts schlechtes ist. Sie haben halt durch einen Trick gewonnen und nicht durch offene Schlacht. Die seltsame Verbindung der Königin Sabatha mit Greg macht mich neugierig. Gibt es das irgendwo im Story-Forum nachzulesen?

    Insgesamt eine schöne, witzige und unterhaltsame kleine Geschichte. Der Stil ist gewohnt einwandfrei, die Charaktere haben Wiedererkennungswert, vor allem halt Sabatha, die Herrscherin und Strategin, aber dann doch sehr nett ist. Sie freute sich über die Verbindung ihrer Tochter mit dem Crestin von Gotha nicht nur wegen der politischen Entwicklung, sondern auch weil sie sich in ihrer Tochter wiedererkennt. Es hat großen Spaß gemacht, die Story zu lesen!
    Und bitte fühle dich ruhig motiviert, noch weitere Goblin-Geschichten hier zu veröffentlichen. Ich versuche, dich nächstes mal nicht so lange auf den Kommentar warten zu lassen!
    alibombali is offline

  19. #19 Reply With Quote
    Deus Sir Ewek Emelot's Avatar
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    Quote Originally Posted by alibombali View Post
    Sir Ewek Emelot hat die Hoffnung auf einen Kommentar wahrscheinlich schon aufgegeben.
    Aber trotz Kopfweh und Referatsvorbereitungsdruck habe ich mir die Zugfahrt gestern mit seiner Geschichte „Eine gute Idee“ versüßt!
    Oh, die Gesundheit geht natürlich eigentlich vor! Da solltest Du Dir also keinen solchen Stress machen, obgleich ich das natürlich umso mehr zu schätzen weiß.

    Hättest ruhig auch einen neuen Thread dafür eröffnen können. Ist ja eigentlich, wie ich bemerkt habe, nicht so richtig eine Fortsetzung von „Die magische Quelle“. Aber vielleicht willst du in dem Thread ja noch weitere Goblin-Storys sammeln?
    Ich plane tatsächlich zumindest noch einen Abschnitt, der dann auch wieder auf Faranga spielen soll.

    Du beginnst jedenfalls mit einer guten Einleitung, die mich als Leser wieder kurz und knackig auf den aktuellen Stand im Königshaus bringt und gleichzeitig erklärt, wie die gesamte Königsfamilie auf hohe See gelangt ist.
    Schnell staunte ich schon wieder über die ganzen Wörter die du so kennst. Da ich im Zug saß, konnte ich „Dejeunieren“ natürlich nicht schnell eben bei Wikipedia nachschauen. Jetzt seh ich, dass es einfach frühstücken heißt. Wirkt natürlich sehr elitär, solche Wörter zu gebrauchen, aber das passt bei deinen Geschichten immerhin zu den Hauptfiguren.
    Das soll vor allem eine komische bzw. satirische Wirkung erzielen, ähnlich wie der Gebrauch wissenschaftlicher Sprache im ersten Post.
    Die recht zahlreichen verschiedenen Goblins hatte ich dann ziemlich schnell so weit drauf, dass ich sie auseinanderhalten konnte, ohne ständig nachschauen zu müssen. Das ist sicherlich dein Verdienst, durch die tolle Frühstücksbeschreibung. Sonst vergess ich so viele Namen nämlich sehr schnell wieder. Irgendwie muss ich mich, wenn ich mir die Leute so vorstelle, aber immer wieder gedanklich dazu ermahnen, dass das ja Goblins sind. Häufig stell ich mir die dann versehentlich als Menschen vor.
    Ich persönliche halte diese kleine Passage ja für eine meiner besten, was vielleicht auch daran liegt, dass ich da durchaus gewisse reale Personen habe einfließen lassen, was dann natürlich nur ich selbst weiß. Jedenfalls ist das Vorstellen des "Figureninventars" (sozusagen) immer etwas, womit ich ein Bisschen ringe, weil es halt blöd ist, wenn man später plötzlich Figuren einführt, die eigentlich immer dabei waren, aber alle auf einmal einzuführen ein Bisschen überfordernd sein kann. Das sind auch oftmals die Stellen, wo ich selbst als Leser von Romanen nicht ganz mitkomme oder den Überblick verliere. Umso mehr freut mich ja, dass das hier gelungen ist.

    Über Greg und seine Piraten freue ich mich ja immer, wenn sie irgendwo in Storys auftauchen, weil das ja meistens dann lustig wird. Bei dir speziell habe ich erst überlegt, ob du dir da einen (garstigen) Goblin-Greg ausgedacht hast, aber das war dann ja doch wohl ein menschlicher.
    Du hast da an einigen Stellen auch geschickt so ein bisschen Laido-Komik eingebracht, fand ich. Es wirkte manchmal etwas von „Wracks“ inspiriert, wie Greg da so nachdenkt und seine Leute ihn als total tiefgründig empfinden.
    Klar ist der von "Wracks" inspiriert! Woher auch sonst?
    Ein lustiger Schreibfehler ist mir noch aufgefallen:

    Müsste es nicht „Rumpflänge“ heißen? Kurz darauf noch ein Fehlerchen:
    Jaja, die Fehler...

    Seltsame Sache übrigens mit Gregs Schiff. Da hätte ich mir doch noch eine Erklärung gewünscht, wie Greg dazu kam, mit den Goblins ein Schiff zu entwerfen. Gibt es da eine Geschichte von dir zu? Ich hab von deinen Goblin-Sachen bislang ja erst zwei (mit dieser hier drei) gelesen.
    "Neue Zeiten, alte Sitten" stellt die (bislang unvollständige) Vorgeschichte dar. Da werden auch die Verbindungen zwischen den Goblins und Greg erklärt, die aber eigentlich auch so logisch sind: Die Goblins haben den Erstkontakt zu den Menschen über die Wassermagier hergestellt, und zwar in Jharkendar (das ist aus dem ersten Post bekannt bzw. wurde da erwähnt). Und in Jharkendar lebten ja auch die Piraten. Entsprechend muss es da Berührungspunkte gegeben haben.
    Königin Sabatha übernimmt dann das Kommando und ohne sie wäre Oleg wohl auch aufgeschmissen gewesen. Witzig, wie sie immer über alles die Kontrolle und die Ahnung hat, aber glücklicherweise auch ohne vollends unglaubwürdig zu wirken. Ich fand die Szene so gut, wie sie ihre ganze Familie abgesehen von ihrem Gatten auf die Probe stellt, als hätte sie alle Zeit der Welt.
    Ich wollte hier vor allem auch zeigen, dass der Rest der Familie - und auch Crestin - ähnlich intelligent sind. Und natürlich betätigt sich Sabatha als Erzieherin. Oleg wäre übrigens womöglich gar nicht so überfordert. Ich habe auch überlegt, ob ich die Dialoge da ein Bisschen ändere. Zum Beispiel indem Oleg Sabathas Angaben zu Kurswechseln usw. ein Bisschen ändert, womit sich zeigen würde, dass sie zwar die strategisch richtigen Entscheidungen trifft, aber eben seefrauisch durchaus Rechenfehler anstellt.
    Herrlich waren übrigens auch Olegs Überlegungen dazu, wie man das Frühstück an Deck hätte fortsetzen können. Er hat halt seine Prioritäten!
    Dann noch zwei Fehlerchen:



    Die Stelle später, an der Greg sinniert, dass er ja geizig ist, die anderen das aber nicht wissen brauchten, fand ich auch sehr gelungen. Das war irgendwie wieder dieser Greg aus „Wracks“ finde ich. Das ist übrigens nicht blöd gemeint, dass ich sage, er erinnert mich an den Greg von Laido. Damit will ich nicht sagen, du hättest das irgendwie geklaut oder so. Es gefällt mir einfach sehr gut, ob die Ähnlichkeit jetzt beabsichtigt ist oder nicht.
    Wie gesagt: Ist beabsichtigt. Es gibt sogar eine Erzählung, wo eine direkte Brücke zwischen "Wracks" und meinen Goblinerzählungen geschlagen wird, und zwar in der Kurzgeschichtensammlung "Khorinis, I live you" von El Toro und mir, wenngleich das auch wirklich nur über diverse Ecken stattfindet, und eben eher in Form bloßer Anspielungen.

    Bei dem Sprichwort „Mit Crème Brûlée siegt die Armee“ musste ich dann richtig lachen, was ich mir im Zug aber spießigerweise verkniffen hab. Hat mich irgendwie an Marie Antoinette erinnert. Aber vielleicht bekommen in Biblur die Arbeiter und Soldaten ja tatsächlich so tolle Sachen, das weiß ich ja nicht.
    Vor allem ist es ja die Königin, die Crème Brûlée (bzw. Pralinen) braucht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber die biblurer Armee wird in der Tat sehr gut versorgt - was übrigens auch in "Neue Zeiten, alte Sitten" angeschnitten wird.

    Dann ein Fehler:


    und außerdem:

    Wortwiederholung! Kannst ja gucken, ob dir da ne Alternative einfällt.
    Hm, ja. Mal sehen.
    Ja, der Ausgang des Kampfes allgemein war relativ unspektakulär, was aber ja auch nichts schlechtes ist. Sie haben halt durch einen Trick gewonnen und nicht durch offene Schlacht. Die seltsame Verbindung der Königin Sabatha mit Greg macht mich neugierig. Gibt es das irgendwo im Story-Forum nachzulesen?
    Siehe oben. Und ja, das ist ein etwas unspektakuläres Ende, soll aber auch nicht das richtige Ende sein, weil ja noch ein dritter Abschnitt geplant ist. Ich lege das zwar so an, dass man diese Abschnitte auch als Kurzgeschichten lesen kann, damit ein Leser eben einen einigermaßen befriedigenden Abschluss hat, sollte es mit dem Weiterschreiben nicht recht klappen, aber geplant ist doch, dass es am Ende eher Kapitel sein sollen.

    Insgesamt eine schöne, witzige und unterhaltsame kleine Geschichte. Der Stil ist gewohnt einwandfrei, die Charaktere haben Wiedererkennungswert, vor allem halt Sabatha, die Herrscherin und Strategin, aber dann doch sehr nett ist. Sie freute sich über die Verbindung ihrer Tochter mit dem Crestin von Gotha nicht nur wegen der politischen Entwicklung, sondern auch weil sie sich in ihrer Tochter wiedererkennt. Es hat großen Spaß gemacht, die Story zu lesen!
    Ich mag eigentlich die ganze Familie. Ich wollte hier vor allem auch mal ihre Kinder etwas stärker beschreiben, vor allem Selindan, den ich schon vorher an anderer Stelle eingeführt hatte. Hier nun wuchs mir Rhademe, die Tochter, stärker ans Herz.
    Und bitte fühle dich ruhig motiviert, noch weitere Goblin-Geschichten hier zu veröffentlichen. Ich versuche, dich nächstes mal nicht so lange auf den Kommentar warten zu lassen!
    Nun, vielen Dank für den Kommmentar und insbesondere auch fürs Fehlerlesen! Wenn die Geschichte lustig war, hat sie ihren Zweck erfüllt.
    Sir Ewek Emelot is offline Last edited by Sir Ewek Emelot; 14.06.2014 at 13:56.

  20. #20 Reply With Quote
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    Ein paar Worte zur Fortsetzung von "Mitternachtswache" von Deceptor!

    Den ersten Abschnitt finde ich ehrlich gesagt etwas sperrig. Der Held kommt an, erwähnt kurz die Schatten und hat eigentlich direkt Uldreds Vertrauen. Ich hätte als herrischer Uldred ja erstmal gefragt "Und warum kommst du mit dieser Bürde auf unsere Insel und bringst unsere Gemeinschaft in Gefahr?" Das geht mir also etwas zu schnell!
    Auch die Stelle mit Konrad und Kurgan finde ich nicht ganz so schön, muss ich sagen. Es wirkt etwas gezwungen, wie du da die Gothic-Zitate einbaust. Versteh mich nicht falsch, ich selbst erliege auch oft der Versuchung, irgendwo ein "Wo ist eigentlich xyz? Wollte er nicht zyx?" einzubauen. Aber dass, wo Konrad sich nur ans Feuer gestellt hat, Kurgan ihn deswegen aus dem Weg haben will, finde ich dann doch bei aller Arschigkeit Kurgans nicht ganz so glaubwürdig.

    Ab dem zweiten Absatz gefällt mir das alles aber schon viel viel besser!
    Irgendwelche "Schwarzen Banditen" sollen was mit dem Schatten zu tun haben oder zumindest hat der Held Interesse an ihnen, und will zu deren Lager. Gut, es ist nicht ganz originell, aber es verspricht, sehr spannend zu werden!
    Diesmal fand ich auch Kurgans Grobheit für seine Verhältnisse angebracht.

    Die Beschreibung des Helden im letzten Absatz hast du dann sehr gut hinbekommen. Das Unbehagen, welches sein Blick auslöst, was ja wahrscheinlich von den Schattten kommt... oder einfach, weil er ein harter Typ ist. Und dann die relative Einfachheit seiner Kleidung und seiner Bewaffnung. Sehr schön!

    Ich hoffe, du schreibst zügig weiter!
    Es interessiert mich ehrlich, deine Version von Taranis und dem Dorf der Magier weiterverfolgen zu können, da sie ja schonmal was die Personen angeht, vom Spiel abweicht. Und meistens kommen solche Projekte zum Erliegen, wenn das Spiel dann veröffentlicht ist und der Schreiber das Original kennt. Deshalb - schreib schnell weiter, damit du im August in einem Stadium der Story angekommen sein wirst, in welchem du nicht mehr aufhören kannst/möchtest.
    alibombali is offline

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