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    Ritter Quintilian's Avatar
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    Bruderschaft des Schläfers #42 Ein blutiger Frieden

    Bruderschaft des Schläfers

    [Bild: w3LjTTpqKC4A77M4kGWZUnbenannt.png]
    Tretet der großen Bruderschaft des Schläfers bei, denn ER ist der Erlöser und wird uns befreien!
    Schwört den drei Göttern ab, denn SIE haben es zugelassen das wir gefangen wurden!
    Die, die nicht an ihn glauben oder sich sogar gegen ihn stellen, wird er bestrafen!
    Aber der Schläfer ist barmherzig und gibt jedem von euch eine Chance.
    Erwache!


    Aufnahme
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Um der Bruderschaft des Schläfers beizutreten, muss man seine Bewerbung auf dem Tempelplatz kundtun. Außerdem muss der Schwur des Schläfers abgelegt werden.
    Die Auserwählten des Schläfers, die Gurus, entscheiden über die Aufnahme des Bewerbers. Entscheidend hierbei sind Qualität und Länge der Beiträge.
    Sollte er angenommen werden, wird er in den Rang eines Novizen erhoben und darf nun den heiligen Worten der Gurus lauschen.
    Um ein Magier oder Krieger des Schläfers zu werden, kann nach einer längeren Mitgliedschaft in der Bruderschaft ein Antrag gestellt werden.
    Die Anführer des Lagers entscheiden, ob der Anwärter würdig genug ist ein Teil der Guru/Templer-Gemeinde zu sein.

    Der Schwur für die Aufnahme lautet:
    Ich, [Name einfügen], schwöre Innos und Adanos ab und werde fortan nur dem Schläfer und all seinen Anhängern ergeben sein, bis ich in das Reich des Schläfers einkehre.
    Ich erkenne die jeweiligen Führer des Templer- und Guruordens als die geistigen Leiter der Bruderschaft an, und befolge ihre Befehle, die sie im Namen des Schläfers erhalten. Fortan möchte ich ein Novize sein, eifrig die Lehre des Schläfers studieren und durch harte Arbeit auf den Sumpfkrautfeldern Erlösung erbitten. Erleuchte mich Schläfer, denn dein Weg ist der Weg der Freiheit!



    Wichtige Informationen, die die Aufnahme betreffen
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)


    Der Start
    Alle Neulinge die in der jetzigen Zeit zum RPG stoßen dürfen, jeh nach Situation, unter zwei Szenarien wählen;

    Direkter Start als Novize;
    Du startest als unerfahrener Novize,trägst einen Novizenrock und vielleich schon eine Handaxt oder eine ähnliche Waffe. Zudem kennst du bereits die hohen Mitglieder der Bruderschaft teilweise beim Namen, hast jedoch nur wenige von ihnen getroffen.


    Start als totaler Neuzugang:
    Du startest als Jemand, der sich der Bruderschaft erst noch anschließen will. Von der Bruderschaft hast du grade erst gehört bzw kennst sie schon länger, hast dich jedoch jetzt erst enschieden ihr bei zu treten. Vielleicht hat dich auch ein trauriges Schicksal zur Bruderschaft geführt. Du trägst eine kleine, vielleicht schon alte Waffe und kaum schützende Kleidung....


    Die Skills;
    Dein Charakter kann, salopp gesagt, noch garnichts besonderes. Er ist KEIN Meisterdieb, KEIN Superschlossknacker, KEIN Megabogenschütze und auch KEIN Orkschlächter der alles platthaut. Neue Skills kannst du nur bei jenen lernen die diese Skills bereits beherrschen und bereit sind deinen Charakter zu unterrichten.

    Das Eigentum:
    Als Neuling bist du mehr ein amrer Schlucker. Wenn du von Anfang an etwas bestitz ist dies praktisch ohne Wert bzw der Wert ist eher gering. Bessere Dinge kannst du die erst später zulegen, natürlich nur wen du bis dahin auch genug geleistet hast.

    Rüstungen:
    Die Rüstungen sind nicht nur ein Körperschutzt, sie sind Erkennungszeichen. Man erhält als Novize solch bessere Rüstungen von einem Ranghohen Guru, natürlich nur wenn man schon länger dabei ist und schon vieles geleistet hat.

    Abenteuer
    Ein Neuling sollte natürlich noch nicht die besten Abenteuer erleben- das wäre viel zu Gefährlich! Für einen totalen Neuzugang können sogar Blutfliegen und Scavenger zur Gefahr werden!



    Regeln + Maßnahmen bei deren Verletzung
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    -Eine Beleidigung des allmächtigen Schläfers führt zur fristlosen Verbannung aus der Gemeinschaft!
    -Für die Bruderschaft wird der Begriff "Bruderschaft des Schläfers" bevorzugt. Benutzung von "Sektenlager" oder "Sektenspinner" führt auch zur Verbannung!
    -Novizen können sich untereinander duzen. Alle Templer und Gurus werden ohne Ausnahme mit dem Fürwort "Ihr" angesprochen!
    -Jeder Novize ist verpflichtet mehrmals am Tag zum großen Schläfer zu beten und um Erlösung zu bitten!
    -Niemand kann allein gegen eine Übermacht von Feinden bestehen! (kein Powerplay)
    -Jedes Mitglied ist verpflichtet seine Anliegen deutlich darzustellen! ( Beiträge sollten mindestens 3-4 Zeilen lang sein)
    -Jedes Mitglied sollte seine Brüder bei längeren Abwesenheiten darüber informieren!

    Ernstgemeinte Beleidigungen von Mitgliedern müssen mit einer Woche Tempelplatzreinigen gesühnt werden.
    Eine Prügelei zwischen zwei Mitgliedern wird mit einer Woche Krautentzug oder Tempelplatzreinigen bestraft.
    Ein Diebstahl wird, je nach Wert des gestohlenen Gegenstandes, mit bis zu zwei Wochen Krautentzug und Tempelplatzreinigen bestraft.
    Ein Attentat auf ein Mitglied der Novizen und Templer wird mit dem sofortigen Tod durch die Klinge eines auserwählten Gor Na geahndet.
    Ein Attentat auf die geistigen Führer wird mit Folter und den anschliesenden Tod durch Blutfliegengift bestraft.


    Mitgliederliste
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Oberster Geistiger Führer
    Baal Fish0r (verstorben)
    Cor Harald (verstorben)


    Gurus
    Cor Dark (Oberster Guru)
    Baal Vasili (Prediger und Bibliothekar)


    Templer
    Cor Ringir (Anführer der Templer)
    --Gor Na Sternchenfarbe (Torwache)
    --Gor Na Elvardo (Sumpfhai-Jäger)
    --Gor Na Fred (Sumpfhai-Jäger)
    --Gor Na Abunjan (Leibwache)
    --Gor Na Luman (unbekannt)

    Novizen
    -Derim (Aufseher der Krautsammler)
    -Danilo ( Krautsammler)
    -Quintilian (Schmied)
    -Elio (Alchemielehrling)
    -Neumod (Krautstampfer)
    -Rokefeller (...)
    Anwärter
    -

    Nebencharaktere
    -Galbuon (Forscher)
    -Grush Gar (Ork-Schamane)
    -Praag (Ork-Krieger)



    Ehemalige Mitglieder
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    -Baal Fish0r (gefallen im Schläfertempel)
    -Ardeba (starb wahrscheinlich beim Fall der magischen Barriere)
    -Rygaroth (starb wahrscheinlich beim Fall der magischen Barriere)
    -Big L (starb wahrscheinlich beim Fall der magischen Barriere)
    -Gomez (starb wahrscheinlich beim Fall der magischen Barriere)
    -Cor Cruchot (auf dem Weg nach Khorinis von Orks erschlagen worden)
    -Gor Na Cruzvin (hat Khorinis verlassen und ist nach Nordmar gereist)
    -Sweet (hat die Bruderschaft verlassen und kümmert sich um die Familie)
    -Juno1 (starb wahrscheinlich bei dem Überfall des Schiffes nach Jharkendar)
    -Zombie (starb wahrscheinlich bei dem Überfall des Schiffes nach Jharkendar)
    -Hardstylez (wurde unter der Kontrolle des Machdi von Gor Na Ringir getötet)
    -Gor Na Arminio (bei der Schlacht gegen die Ureinwohner getötet worden)
    -Cor Harald (fiel unter der Kontrolle des Machdi im Zweikampf gegen Cor Elvardo)
    -Cruzvin (wurde von einem Sumpfhai in Stücke gerissen)
    -DucklasMacDuck (von einfallenden Orks wahrscheinlich getötet worden)
    -Dranay (von einfallenden Orks wahrscheinlich getötet worden)
    -Loucan (von einfallenden Orks wahrscheinlich getötet worden)
    -Piet (von einfallenden Orks wahrscheinlich getötet worden)
    -Ignius (in den Ahrmunruinen verschwunden)


    Signatur-Banner
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Das offiziele Banner der Bruderschaft. Auf dass Ungläubige zum Tempelplatz verwiesen werden und unsere Gemeinschaft bereichern.
    Kopiert das in eure Signatur.

    PHP Code:
    [url=http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1176354-Neues-aus-der-Bruderschaft][img]http://upload.worldofplayers.de/files8/Rune.PNG[/img][/url] 
    Die Signatur sieht dann so aus: [Bild: Rune.PNG]


    [Bild: 59zXNLZuArcania_GamesCom_2009_artwork_tushoo.jpg]

    Almanach
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Kapitel 1: Heilige Reglen und Bestrafungen
    geschrieben vom Novizen Ringir (im Auftrag des Schläfers!)

    Am Anfang war nichts und der Schläfer erschuf alles und in seiner Weisheit erschuf er auch den Menschen, doch die Menschen vergaßen ihn und beteten die Götzen Innos, Adanos und Beliar an.
    Dies entzürnte aber den allmächtigen Schläfer und er sprach zum Buddler fish0r
    "Du sollst mein Erwählter sein meine Worte werden die deinigen sein und nun geh! Geh und befreie dich von der Last der Unterdrückung der Erzbarone, des Königs und dieser falschen Götter! Geh nun und Gründe ein Lager im Sumpf und rette die verlorenen Seelen bevor das Ende naht!"
    Und fish0r in seiner Weisheit befolgte die Worte des Erretters und gründete die Bruderschaft im Sumpf und wurde zum Obersten der Bruderschaft Baal fish0r. Die erste gerettete Seele war der Buddler Elvardo, der über ein großes Kampfgeschick verfügte und von da an Cor Elvardo, Führer der Templer und rechte Hand fish0rs, war.


    Nun, Ungläubiger höret die heiligen Worte des Schläfers und stellet sie nie infrage!
    1. Die Worte des Schläfers sind nie infrage zu stellen
    2. Das selbe gilt für die des Baal fish0rs, denn seine Worte sind die des Schläfers!
    3. Der Allmächtige darf nicht durch Beleidigungen entzürnt werden!
    4. Die Bruderschaft sieht es als schwere Beleidigung an, wenn sie mit dem Wort "Sektenspinner" beleidigt wird!
    5. jeder Novize ist verpflichtet den ehrwürdigen Baal fish0r zu ehren und für ihn zu arbeiten!
    6. Jedes Mitglied der Bruderschaft ist verpflichtet seinen Teil zum Wohle der Bruderschaft beizutragen!
    7. Die offizielle Begrüßung der Bruderschaft ist "Schläfer erwache!"
    8. Die Brüder im Sumpf behandeln einander mit Respekt!
    9. Auch die Verbündeten der Bruderschaft werden mit Respekt behandelt!

    Mitglieder werden beim Brechen der heiligen Regel selbstverständlich bestraft, der Schläfer will es so!
    Bestrafungsmöglichkeit 1 : Beim Verstoße gegen die Regeln 1,3,4&6 wird je nach Ausmaß eine Verbannung gewirkt!
    Bestrafungsmöglichkeit 2: Beim Verstoß gegen die Regeln 2&9 wird mit je einer Woche Krautentzug und verhinderten Aufstieg in der Bruderschaft gestraft!
    Bestrafungsmöglichkeit 3 : Beim Verstoß gegen die Regeln 2&7 dürfen die Betroffenen mit Verachtung strafen!
    Hinweis: Die Regel 8. wird je nach Ausmaß mit einer der drei Möglichkeiten bestraft!

    Hinweis 2 : Regln innerhalb der heiligen Regeln gelten nicht für die heiligen Regeln!

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    Kapitel 2 : Die Gilden und Ränge der Bruderschaft
    Die Ränge der Bruderschaft
    (geschrieben vom gelehrigen Schüler des Schläfers, Ringir)

    Die Bruderschaft ist nach Außen in drei Gilden aufgeteilt, die Gilde der Gurus, der der Templer und die Gilde der Novizen, doch in Wirklichkeit herrscht auch innerhalb der Gilden eine feste Hirachie. Eines haben alle Gilden jedoch gemeinsam, sie dienen alle dem Schläfer!

    Die Gilde der Novizen ist die niedrigste Gilde innerhalb der Bruderschaft, sie haben im Gegensatz zu den anderen Gilden keinen richtigen Anführer. Die Novizen sind in der Regel einfache Arbeiter, die Hauptarbeit der Novizen besteht im Sammeln, Stampfen und Weiterverarbeitens des Sumpfkrautes, dem Helfen der Gurus und der Arbeit im Lager. In ihrer Freihzeit sind die Novizen gelehrigen Schüler der Gurus und lauschen deren Reden oder lernen entweder etwas über die Magie des Schläfer oder trainieren ihr Geschick mit dem Schwert.
    Einem fleißigen Novizen sind je nach persönlichem Willem die Gilde der Templer oder der Gurus verfügbar.


    Die Gilde der Templern ist die zweithöchste Gilde der Bruderschaft und ist Novizen, die im Schwertkampf geübt sind, verfügbar.
    Ein Templer ist ein mächtiger Krieger, der nur lebt um dem Schläfer zu dienen. Sie sind es ,die die Bruderschaft und die Novizen vor Tieren und Feinden beschützen und den Nachschub an Crawlerzangen decken. Die Templer sind äußerst diszipliert und ihr Leben besteht nur aus dem Kampf und Aufopferung gegenüber des Schläfers, wenn sie gerade keinen Auftrag haben oder Wache schieben trainieren sie sich den ganzen Tag im Kampf.
    Die meisten Templer haben sich auf den Kampf mit Zweihandschwertern spezialisiert, die mächtigsten unter ihnen können jedoch Magie des Schläfers wirken.
    Man sollte es sich zweimal Überlegen ehe man sich mit einem Templer, der Elite des Schläfers, anlegt!

    Die Gilde der mystischen und rätselhaften Gurus ist die oberste Gilde in der Bruderschaft. Die Gurus sind die mächtigsten Diener des Schläfers sie erhalten oft Visionen von ihm. Der Zuständigkeitsbereich eines Gurus ist vielseitig, manche sind zu Alchimisten geworden, die mächtige, visionenherbeiführende Tränke brauen oder das Sumpfkraut verbessern, andere geben ihr Wissen über den Schläfer und dessen Magie weiter und wiederum andere Meditieren und denken über ihre Visionen nach.
    Sich mit einem Guru anzulege bedeutet... Selbstmord! Sie sind Meister in der Magie des Schläfer und können ihre Feinde innerhalb von Sekunden mit einer Psychokinese zerfetzen oder in deren Körper mithilfe eines Kontrollzaubers schlüpfen.
    Nur die gelehrigsten Novizen werden eines Tages zu Gurus!

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    Kapitel 3: Aufstiegsmöglichkeiten in der Bruderschaft
    (geschrieben vom Almanachschreiber Ringir demütiger Diener des Schläfers und in Beliars Augen Frevler)


    Wie im letzten Kapitel schon beschrieben gibt es in der Bruderschaft Gilden, die Gilde der Novizen ist wohl die einzige bei der man richtig aufsteigen kann.
    Ein kurzes Beispiel:
    Normalerweise betritt ein Novize die Bruderschaft als Krautsammler und dort ist seine Aufgabe, Kraut sammeln. Nachdem er diese Aufgabe gut getan hat und kein Bedarf an neuen Krautsammlern ist kann er zu einen anderen Aufgabenbereich wechseln, wie den Krautstampfern. Tut er seine Aufgabe gut und der Posten wird frei kann er Anführer eines Kraut oder Sammlertrupps oder wenn er von einem Guru berufen wird dessen Assistent oder Assistent des Schmiedes werden. Nachdem eine gewisse Zeit vergangen ist wird der Novizen Aufträge von Gurus erhalten haben und diese im Idealfall auch erfolgreich abgeschlossen haben, und nun, wenn der Novize sich für würdig hält kann er einen Antrag an die Oberen der Bruderschaft stellen, dass er Guru oder Templer werden wolle.
    Wenn die Gurus und der oberste Templer ihn für würdig halten muss der Novize nur noch einen Schwur sprechen
    Für Templer:
    "Ich [Name einfügen] schwöre, dass ich meine Kampfkraft nie gegen einen Diener des Schläfers einsetze und meine Klinge nur für den Schläfer schwingen werde! Ich schwöre, dass ich die Gurus, die Novizen und das Lager der Bruderschaft mit meinem Leben verteidigen werde!
    Ich gelobe für den Schläfer zu kämpfen, bis ich in sein Reich einkehre!
    Der Schwur ist ewiglich und wenn ich ihn breche, so streckt mich nieder!"


    Schwur des obersten Templers Ringir:

    Ich, ..., schwöre beim Schläfer,
    dass ich den Orden bewahren werde,
    dass ich ein glänzendes Vorbild für alle Templer des Schläfers sein werde,
    dass ich das Lager und alle seine Insassen schützen werde,
    dass ich meine Klinge nie gegen einen Bruder richten werde,
    dass meine Feinde vor dem Namen des Schläfers erzittern werden, denn ich werde seine Faust sein!
    Mit der Hilfe des allmächtigen Schläfers lege ich den Titel 'Gor Na' ab, und bin von nun an Cor ...!
    Schläfer, erwache!


    Für Gurus
    "Ich, [Name einfügen], schwöre, dass ich den Schläfer auf ewig ehren und die Ungläubigen vor dem Ende zu retten werde. Ich schwöre, dass ich jedem Ketzer, der gegen den Schläfer handelt, sofort niederstrecke, ich schwöre mein Wissen den Würdigen weiterzugeben und so die Bruderschaft weiterbestehen zu lassen!
    Ich gelobe den Schläfer zu ehren und ihm zu dienen, bis er uns in die Freiheit führt!"



    Chronik der Bruderschaft
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Teil 1 - Die Flucht aus der Barriere

    Kapitel 1: Die Bruderschaft des Schläfers
    Unsere Bruderschaft wurde gegründet vom Ehrwürdigen Baal Fish0r, dem obersten Erleuchteten des Schläfers!
    Schon nach kurzer Zeit folgten ihm viele Anhänger, Harald Juhnke, Elvardo und Cruchot waren die ersten.
    Elvardo ernannte Baal Fish0r sodann zum Cor der Templer und Cruchot zum Cor der Alchemisten. Harald wurde zum Aufseher der Krautsammler.
    Schon bald kamen neue Männer dazu, zum Schutz des Lagers wurde der erste von ihnen zum Templer berufen.
    So dann wurde unser Lager aufgebaut, mehr Männer kamen dazu und ein Handelsvertrag mit dem Vollstrecker Tob94 wurde beschlossen.


    Kapitel 2: Der Krautring
    Schon bald jedoch stellte sich heraus dass eine kleine Gruppe von Männern im Neuen Lager unerlaubt Kraut herstellte! Cor Cruchot konnte dies nicht akzeptieren!
    Er schickte Novize Ringir los der die Gruppe aufrieb, das Problem schien gebannt!
    Doch urplötzlich wurde Vasili, ein Krauthändler, von Banditen zusammengeschlagen und einige Gardisten griffen das Lager an.
    Diese wurden jedoch von Cor Elvardo und Gor na Luman zur Strecke gebracht!
    Durch diesen Zwischenfall war klar: Der Krautring ward noch lange nicht zerschlagen!
    Durch den tollpatschigen Novizen Ringir konnte aber eine der Köpfe des Ringes enttarnt werden: Hecktor, eine Leibwache von Gomez!
    Hecktor wurde daraufhin durch einen Kontrollezauber vom höchsten Turm des alten Lagers gestürzt.
    Jedoch verschwand weiter Kraut aus den Vorräten der Bruderschaft und Ringir machte sich auf den Schuldigen endgültig zu vernichten!
    Er traf diesmal auf Baal Isidro der die Bruderschaft verraten hatte!
    Während er den Abtrünnigen zusammen mit dem Söldner Kharim tötete griffen die Rachelustigen Anhänger des Krautringes das Lager an, doch sie hatten keine Chance gegen die
    Anhänger des Schläfers!

    Kapitel 3: Der Dämonenbeschwörer
    Nach diesem Zwischenfall kehrte wieder Ruhe in die Bruderschaft ein, Cor Cruchot brach in Richtung Orkgebiet auf und die restlichen Mitglieder plagten sich mit niederen Problemen wie etwa einem verräterischen Novizen namens Achilleus oder einem Schattenläufer der die Essensvorräte aus der Küche ‚entwendete’.
    Als Cor Cruchot jedoch zurückkehrt ist er nicht mehr bei Sinne; Er greift die Templer an und fällt urplötzlich in Ohnmacht.
    Das magische Schwert das er zuvor Novize Ringir gab, saugte seine unheilige Kraft aus ihm heraus und beschwor uralte Skelettwächter die sich selbst wieder zusammensetzten wenn sie starben.
    Erst ein mächtiger Zauber seitens Baal Juhnke konnte ihnen Einhalt gebieten!
    Als Cor Cruchot wieder erwachte war er wieder er selbst und berichtete davon wie er sich Xardas zum Feind gemacht hatte und Der Vollstrecker gab seine Meinung sofort zu diesem Thema bekannt; Xardas musste beseitigt werden!
    Während im Lager geplant wurde wie er zu beseitigen sei plagte jedoch schon wieder Achilleus mit einer seiner Untaten die Glaubensbrüder!
    In den folgenden Tagen herrschte reges Treiben in der Bruderschaft und der Vollstrecker machte mehr als nur einmal Druck um die wichtigkeit von Xardas Tod zu verdeutlichen!
    So brachen einige Templer zu Xardas auf, doch aufgrund einiger Probleme die nicht grade unwichtig waren mussten sie immer wieder zurückkehren.
    Letztenendes schafften es Gor Na Sternchenfarbe, Gor Na Luman und Cor Elvardo jedoch an Xardas Golemwächtern vorbei und trafen auf den allbekannten Dämonenbeschwörer.
    Dieser versuchte mit seinen Geistestricks die Templer vor seiner Sache zu überzeugen, was bei Gor Na Luman und Cor Elvardo aufgrund ihres radikalen Fanatismus gänzlich misslang.
    In einem kurzen aber heftigen Gefecht töteten die Templer schließlich den verhassten Feind und entkamen mit vielen wichtigen Schriften über schwarze Magie aus dem Turm der nach dem Tod seines Herren Zusammenbrach…


    Kapitel 4: Der Orkkrieg
    Nach diesem unglaublichen Sieg herrschte in der Bruderschaft jedoch immer noch kein Frieden, ein auf dem Weg zu Xardas hatten Gor Na Luman und Cor Elvardo Bekanntschaft mit einem Ork vom Festland namens Varghash gemacht.
    Dieser berichtete ihnen das er mit einer Menge Ausrüstung des Orkischen Imperiums in die Barriere gekommen sei um den hier anwesenden Stamm vor dem Untergang zu bewahren.
    Der Stamm verriet ihn jedoch und wollte die Waffen nun im Krieg gegen die Lager seinsetzten…
    Da die Baals alles verhindert waren brachen die Templer zusammen mit einigen Söldnern des neuen Lagers in Richtung altes Lager auf; Das erste Ziel der Orkkrieger!
    In einem wahnsinnigen Gemetzel fielen der oberste Gardist Barak, der verräterische Orkgeneral und sein Untergebener sowie zahlreiche Orkkrieger und Gardisten.
    Die Templer blieben bis kurz vor dem Ende der Schlacht deren Ausgang noch imemr Ungewiss war, ohne Verluste, als Gor Na Cruzvin, der sich in einer Ausweglosen Situation befand, den General angriff.
    Er brachte ihn zufall, doch der Preis war hoch; Er wurde von Orkischen Pfeilen gespickt und starb umringt von Orkkriegern. Die Templer, wütend und traurig über diesen Verlust; Schlugen sich wie Dämonen durch die Orkischen Reihen und brachten viele der Unteroffiziere und den Schamanen zu fall.
    Demoralisiert flohen die Orks zurück in ihre Stadt und die Nachzügler wurden von den Gardisten und Söldnern erschlagen…


    Kapitel 5: Die unbekannte Kultur
    Obwohl die Schlacht gegen die Orks gewonnen wurde, brachte vorallem der Tod Gor Na Cruzvins Verzweiflung und Stille in die Bruderschaft des Schläfers. Auch der Erleuchtete Baal Fish0r war verschwunden! Baal Juhnke bekam vom Schläfer eine Vision und machte sich allein auf die Suche nach ihm. Währenddessen kam der Geist von Gor Na Cruzvin ins Lager und brachte den Schläferamboss, später wurde er in einem neuen Körper wiedergeboren. Auf der Suche nach dem Erleuchteten gelangte Baal Juhnke zur Klosterruine, wo er jedoch von einem Fremden mit silberner Rüstung besiegt wurde. Nachdem er wieder erwachte, befand sich der Stab Baal Fish0rs bei ihm, aber vom Erleuchteten war keine Spur zu finden.
    Als die Mine der Bruderschaft teilweise einstürzte, wurde ein Gang freigesetzt, der die Gefährten zum ersten Mal auf unterirdische Tempel eines unbekanntes Volkes stoßen ließ. Sie konnten ihn jedoch nicht weiter erkunden, da sie dort auf Untote trafen und dort ein Fluch herrschte. Wieder bekam die Bruderschaft eine Vision vom Schläfer, dass sie Antworten in einem nahen Orkfriedhof finden würden. Cor Elvardo und Baal Juhnke begegneten dort wieder dem Fremden, der ihnen aber bei der Übersetzung der Sprache des unbekannten Volkes half. Es stellte sich heraus, dass diese alte Kultur Ahrmun hieß und sie ebenfalls den Schläfer anbeteten. Die Bruderschaft übersetzte Schriftrollen zum Schutz gegen den Untotenfluch und erkundete nun den Tempel der Ahrmun. Bei harten Kämpfen gegen untote Templer und Gurus der Ahrmun wurde Gor Na Luman schwer verletzt und sie kehrten in die Bruderschaft zurück. Gemeinsam mit dem Vollstrecker gelang es Baal Juhnke in den großen Tempel vorzudringen und traf dort auf den Geist des letzten geistigen Führers der Ahrmun Y´Korion.
    Nach anfänglicher Feindschaft erfuhr er von Y´Korion, dass die Ahrmun einst in Frieden mit den Orks gelebt haben, aber durch ein Missverständnis ein Krieg ausgelöst wurde, bei dem die Ahrmun schliesslich ausgelöscht wurden. Außerdem fand er den Ort des Schläfertempels heraus, er befand sich unter der Stadt der Orks. Als Dank für die Erlösung des Geistes erhielt die Bruderschaft noch das Amulett der Ahrmun, ein Friedenssymbol für die Orks, und den Schädel des Dämon Garash, der ehemaligen rechten Hand des Schläfers.


    Kapitel 6: Der Weg in die Freiheit
    Die Templer Gor Na Sternchenfarbe und Gor Na Ringir brachen nun mit dem Amulett der Ahrmun zur Stadt der Orks auf. Tatsächlich akzeptierten sie es noch als Friedenssymbol, doch für das Betreten des Schläfertempels forderten die Orks eine Bedingung: Frieden mit Alten und dem Neuen Lager. Nach Zögern stimmten die Anführer Gomez und Lee aber zu, womit die Bedingungen der Orks als erfüllt galten. Die Gefährten Cor Elvardo, Baal Vasili, Baal Juhnke, Gor Na Luman, Gor Na Sternchenfarbe und Gor Na Ringir gelangten nun in das Innere des Schläfertempels. Dort mussten sie sich vielen Kämpfen mit untoten Ahrmun oder Orks stellen und zahlreiche Rätsel und Fallen lösen. Doch die Bruderschaft schaffte es zu einem riesigen Tor, das sich jedch nicht öffnen ließ. Nachdem der Schädel des Dämon Garash in eine Statue gesetzt wurde, bekam jeder einzelne Gefährte eine Prüfung des Glaubens gestellt, wofür man durch ein Portal gehen musste und bei Bestehen in die letzten Hallen des Schläfers angelangte.
    Nach und nach bestanden alle Brüder die Prüfung und kamen in der letzten Halle an. Dort befand sich aber nicht nur der Schläfer, sondern auch der Erleuchtete der Bruderschaft. Doch Baal Fish0r war dem Fluch der Untoten verfallen und griff die Gefährten an, in einem atemberauben Kampf konnten sie ihn jedoch gemeinsam besiegen. Der Schläfer erwachte nun und offenbarte einen Weg die magische Barriere zu zerstören. Mit der Maske des Schläfers, den 5 Fokussteinen und großer magischer Kraft auf den Mittelpunkt der Barriere konzentriert konnte sie zerstört werden.
    Sofort machte sich die Bruderschaft auf die Suche nach den fehlenden Fokussteinen, von denen sie schon zwei besaß. Cor Elvardo fand mit den Novizen Dark und Sweet einen in der Trollschlucht, Gor Na Sternchenfarbe wurde eines weiteren Fokus bei der Bergfeste fündig und Baal Juhnke fand den letzten mit dem Fremden in der Klosterruine, in denen sich auch Ruinen der Ahrmun befanden. Gor Na Ringir fand mit Baal Vasili keinen Fokus, doch den Altar des Schläfers, von dem die Zerstörung der Barriere möglich war. Nun war es soweit. Sie hatten alles erfüllt, um die Freiheit zu erlangen. Fast alle Mitglieder der Bruderschaft brachen zum Altar des Schläfers auf und tatsächlich gelang es Baal Juhnke und Baal Vasili ihre geistige Macht auf die Maske des Schläfers und die 5 Fokussteine zu bündeln, womit die Barriere nach einen gewaltigen Vorgang endlich zerstört wurde. Die Bruderschaft war nun nach so langer Zeit frei!


    Teil 2 - Die Abenteuer in Khorinis

    Kapitel 1: Die Flucht aus dem Minental
    Nach dem Fall der Barriere schlossen sich viele Mitglieder der Bruderschaft dem Flüchtlingsstrom nach Khorinis an. Gor Na Cruzvin ging als Späher voraus, die Gurus Baal Vasili und Baal Juhnke, Templer Gor Na Ringir und die Novizen Dark und Arminio bildeten die Nachhut. Später kamen auch die Templer Cor Elvardo, Gor Na Luman und die Novizen Ignius und Juno nach.
    Als sie in Khorinis ankamen, waren sie von der fruchtbaren Landschaft begeistert und erreichten bald den Bauernhof von Brogan, von dem sie jedoch fliehen mussten, da Milizen sie entdeckt hatten. Die Bruderschaftsmitglieder trafen auf andere Flüchtlinge der Barriere und fanden schliesslich auch Gor Na Cruzvin bei einem kleinen Lager in der Nähe von Onars Hof. Es wurde der Außenposten der Bruderschaft.
    Baal Vasili wurde losgeschickt, um die umliegenden Bauernhöfe zu erkunden, doch er kam nicht zurück. Die Bruderschaftsmitglieder vermuteten, dass er von den Milizen geschnappt wurde. Baal Juhnke kaufte bei Brogan Bauernkleidung für Cor Elvardo und sich, womit sie in die Stadt gelangen konnten, während Gor Na Ringir und Dark den Bauern Onar vor zwei korrupten Milizen retteten und deren Rüstungen erbeuteten. Gemeinsam schafften die vier Gefährten es tatsächlich in die Hafenstadt Khorinis einzudringen, derweil bauten Gor Na Cruzvin mit den Novizen Arminio und Ignius den Außenposten mit Palisaden aus.


    Kapitel 2: Die Hafenstadt Khorinis
    In der Stadt fanden sie schnell heraus, dass Baal Vasili wegen vermeintlichen Diebstahls im Gefängnis saß. Dem Einsatz von Novize Dark und dessen Arbeit für die Diebesgilde war es zu verdanken, dass der wahre Täter gefunden und Baal Vasili freigelassen wurde. Am Hafen lernte Baal Juhnke den temperamentvollen Kapitän Juaníto kennen, dessen Dienste er nach langer Arbeit gewann und mit seinem Schiff hatte die Bruderschaft bei Bedarf eine Fluchtmöglichkeit. Außerdem wurde er Bürger der Stadt, nachdem er die Handwerksmeister überzeugte und bei Constantino als Kräutersammler in die Lehre ging. Cor Elvardo fing an für Keroloth, den Kommandanten der Stadtwache, zu arbeiten und deckte einen Maulwurf innerhalb der Miliz auf. Auch Gor Na Ringir wollte für die Miliz arbeiten und seine eigene Bruderschaft ausspionieren. Unglückerweise geriet er in einen Hinterhalt, der Bauer Onar hatte ihn an die Milizen verraten und Gor Na Ringir wurde in das Kloster verschleppt, wo ihm der Glauben an dem Schläfer ausgetrieben werden sollte. Durch eine List gelang es ihm wieder zu fliehen.
    Inzwischen war auch Gor Na Sternchenfarbe in Khorinis angekommen. Er berichtete von einer Horde Orks, die durch den Pass nach Khorinis gekommen waren und das Land unsicher machten. Mit Hilfe von ein paar Milizen konnten Cor Elvardo, Gor Na Sternchenfarbe und Baal Juhnke die Bedrohung der Orks beseitigen. Dies brachte Cor Elvardo eine offizielle Aufnahme bei der Stadtwache ein, er patroilliert von nun an im Hafen.
    Die Bruderschaft konnte von nun an ihren Glauben besonders durch Krautverkauf in der Stadt verbreiten. Doch durch Cor Elvardos Wachposten wurden sie frühzeitig vor einer Gefahr gewarnt: die Paladine kamen mit Schiffen im Hafen an, machten sich in der Stadt breit und wollten den Erzhandel wieder erblühen lassen.
    Gor Na Sternchenfarbe gelang es als Miliz und Paladin verkleidet an ihre Pläne zu kommen. Nachdem sie sich eine Übersicht der Lage verschafft hatten, wollten sie jeden möglichen Sträfling einfangen und wieder zur Arbeit in den Erzminen zwingen.
    Die Bruderschaft konnte also nicht mehr lange auf Khorinis bleiben, zur gleichen Zeit fanden sie gemeinsam mit Galbuon, dem Fremden, in den Ruinen der Ahrmun ein verschlossenes Portal, welches nach Jharkendar führte, einem unbekannten Inselteil, den die Ahrmun früher auch beherrscht hatten. Zeitgleich schloss sich ihnen auch ein ehemaliger Gardist namens Fred an. Als sie bei den Steinkreisen die Teile für den Portalschlüssel gefunden hatten und bei einem Ritual zusammenfügten, scheiterte die Bruderschaft dennoch beim Öffnen des Portals nach Jharkendar. Ihnen blieb nun keine andere Wahl, als mit dem Schiff von Kapitän Juaníto nach Myrtana zu fliehen, da die Paladine mittlerweile die Bruderschaft verfolgte. In einem Endspurt durch die Hafenstadt Khorinis erreichten die Mitglieder der Bruderschaft das Schiff und brachen schliesslich zum Festland auf.


    Kapitel 3: Der Machdi
    Während ihrer Fahrt zum Festland wurde das Schiff von Piraten überfallen. Die Mitglieder der Bruderschaft strandeten verstreut an einem unbekannten Strand, der sich später als Jharkendar heraustellte. Gor Na Sternchenfarbe war von den Piraten gefangen genommen worden und Gor Na Ringir kam mit den Ureinwohnern der Insel in Kontakt. Später erkundeten die anderen Gefährten auch die Insel und fanden Gor Na Ringir im Dorf der Eingeborenen, wo sie freundlich aufgenommen wurden. Sie erfuhren vom Lager der Piraten und verhandelten mit ihnen. Die Gefangenen Gor Na Sternchenfarbe und ein Krieger namens Shinja, der die Bruderschaft dann auch begleitete, konnten befreit werden. Im Gegenzug sollten sie für die Piraten mehr über einen fremden Mann herausfinden, der seit einiger Zeit in Jharkendar war. In der Mine der Ureinwohner traf die Bruderschaft zum ersten Mal auf den Machdi, der anscheinend gedankenmanipulierende Kräfte besaß. Um sich dieser Kontrolle zu entziehen, lernte Cor Harald bei den Priestern die Leere des Geistes. Die anderen Mitglieder der Bruderschaft erforschten die Insel und reaktivierten mit alten Fokussteinen nach und nach das Teleportsystem. Außerdem beanspruchten sie im Canyon eine Erzmine, die unter die Leitung von Novize Fred gestellt wurde.
    Im Tempel des Canyons trafen Cor Elvardo und Cor Harald ein weiteres Mal auf den Machdi. Er stellte sich als Prophet heraus, der schon seit Jahrtausenden auf dieser Welt weilte und auch für den Untergang der Ahrmun auf Jharkendar verantwortlich war. Nachdem der Machdi die beiden Cor einem blutrünstigen Insektenschwarm überlassen hatte, wurden sie durch den Diener Beliars Abu Dun gerettet. Nun lernte auch Cor Elvardo die Leere des Geistes, doch in der Zwischenzeit hatte der Machdi das gesamte Ureinwohnerdorf beeinflusst, sodass die Mitglieder der Bruderschaft in die befestigte Mine im Canyon flohen. Von dort aus koordinierten sie sich neu und erhielten von Abu Dun den Rat den mächtigen Schwarzmagier Leonardo für den Kampf gegen den Machdi zu gewinnen, doch er war verrückt und seine Seele in Splitter gespalten, welche sich in den Fokussteinen befanden. Zudem mussten sie die Geheimnisse des Machdi lüften, also beschloss die Bruderschaft einen alten Geist der Ahrmun in der nahegelegenen Tempelbibliothek zu beschwören. Von Baal Vhanjar, dem einstigen Schriftgelehrten der Ahrmun, erfuhren sie von dem geistigen Führer der Ahrmun von Jharkendar, Y´Queastor. Dieser war ein Vertrauter des Machdi gewesen und hatte sein Volk unwissend in den Untergang geführt, doch konnte er wichtige Dinge zur Quelle der Macht des uralten Propheten preisgeben. Nachdem sie von einem weiteren Geist der Ahrmun, dem Architekten Kharidas, sowohl Aufenthaltsort als auch die geheimen Worte zur Öffnung von Y´Queastors Grab erhalten hatten, waren sie bereit die Geheimnisse des Machdi zu erfahren. Inzwischen hatte Cor Elvardo mit Hilfe der Kontrollrune den Körper eines Ureinwohners übernommen und den letzten Foki geborgen, somit konnten die Bruderschaft in einem Ritual die Seele des Schwarzmagiers Leonardo wieder zusammenfügen. Nun brachen sie gemeinsam mit ihm zur Grabkammer der alten Ahrmun auf, wo sie den Geist von Y´Queastor beschworen. Doch es stellte sich heraus, dass der letzte geistige Führer der Ahrmun von Jharkendar noch immer völlig verblendet war. In seinem Augen war der Machdi bis jetzt ein heiliger Prophet, doch nachdem Y´Queastor von den Absichten des Machdi und seiner Schuld am Untergang der Ahrmun überzeugen konnten, überraschte sie der uralte Prophet höchstselbst in der Grabkammer. Der Machdi überließ die Bruderschaftsmitglieder in einem Kampf gegen einige kontrollierte Ureinwohner, doch diesen Kampf konnten sie gewinnen. Jedoch bezahlten sie dies mit dem Leben von Novize Hardstylez, welcher von Gor Na Ringir getötet wurde, weil dieser unter Kontrolle des Machdi stand.
    Während sich die Bruderschaft nun wieder zu der Mine im Canyon zurückzog, wurde ihre Zuflucht von einem Ureinwohner entdeckt, welcher auch fliehen konnte. unter der Befehlsgewalt von Häuptling Karluk rückte nun eine Kompanie der besten Ureinwohnerkrieger an, um die Bruderschaft zu vernichten. Es begann eine gewaltige Schlacht, die beiden Seiten hohe Verluste zufügte. Erst durch den Tod von Häuptling Karluk und das Einschreiten der Piraten konnte die Bruderschaft den Kampf gegen dir Ureinwohner gewinnen. ein ranghoher Verlust war hierbei der Templer Gor Na Arminio, welcher bei der Schlacht fiel.
    Nun gab es nur noch einen Ort, an dem alles enden konnte: der Tempel des Ureinwohnerdorfes, wo der Machdi seine geheimnisvollen Pläne in den heiligen Hallen vollenden wollte. Die Überlebenden der Bruderschaft konnten sich durch das Dorf bis zum Tempel vorkämpfen, hier berichtete ihnen der verletzte Priester Ibrahim, dass es sich bei dem Geheimnis des Tempels um eine Person handelt. Schliesslich meisterten sie alle Fallen des Tempels und erreichten die heiligen Hallen, in welchem sich bereits der Machdi befand und einen alten Mann folterte. Es gelang dem uralten Propheten durch seine Gedankenbeeinflussung die Mitglieder der Bruderschaft gegeneinander aufzuhetzen, sodass sie sich selbst bekämpfen. Selbst Cor Elvardo und Harald konnten trotz der geistigen Leere nicht standhalten und so entstand ein Kampf zwischen den Beiden, an dessen Ende das Herz von Cor Harald vom Anführer der Templer durchbohrt wurde und starb. Durch dieses Ereignis war die Kontrolle des Propheten gebrochen und der Machdi wurde von allen Mitgliedern der Bruderschaft erstochen. Es stellte sich heraus, dass das Geheimnis der heiligen Hallen der letzte Überlebende der Ahrmun war, Baal Kalross. Kurz bevor er an seinem Wunden starb, konnte er ihnen noch die Möglichkeit zur Öffnung des Portals übermitteln und die Bruderschaft kehrte wieder nach Khorinis zurück.



    Teil 3 - Rückkehr

    Kapitel 1: Die Truppen des Königs
    Der Tross der Bruderschaftsmitglieder erreichte nach einem längeren Marsch das alte Sumpflager, welches noch immer bewohnt war und in der Zwischenzeit von Gor Na Kosh geleitet worden war. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurde schließlich Cor Haralds Leichnahm in der Krypta der Bruderschaft beigesetzt. Nach seinem Tod wurde Cor Dark zum obersten Guru ernannt und Cor Elvardo zum offiziellen Anführer der Bruderschaft erklärt. Doch die Lage im Minental war bereits wieder angespannt, weshalb den Brüdern kaum Zeit blieb, um ihren Sieg gegen den Machdi gebührend zu feiern. Die Paladine hatten nämlich die Burg und die Alte Mine unter ihrer Gewalt und es würde nicht mehr lange dauern, bis sie ihre Hände nach dem Sumpf ausstreckten, um die dortigen "Ketzer" zu verjagen oder zu versklaven. Um etwas Hilfe gegen die Paladine haben zu können, suchte die Bruderschaft Kontakt mit dem neuen Lager: Dieses wurde jedoch nicht mehr ausschliesslich von den Söldnern bewohnt, sondern von auch ehemaligen Gardisten, welche sich unter Gomez dorthin verschanzt hatten.
    Der Matrose Quintilian, welcher nach einer Schlägerei vorerst aus der Bruderschaft geschickt wurde, überbrachte mit einigen Templern dem ehemaligen Erzbaron die Botschaft, doch dieser wollte nur mit dem Anführer der Bruderschaft persönlich verhandeln. Nachdem Cor Elvardo mit Gor Na Sternchenfarbe eingetroffen war, schieterten die Verhandelungen durch den kürzlich zum Templer ernannten Gor Na Fred, der aufgrund vergangener Ereignisse seine Wut nicht im Griff hatte und Gomez töten wollte. Die Lage konnte abgewendet werden, nachdem Gor Na Fred aus dem Neuen Lager flüchtete. Doch auch die anderen hielten es für besser, wenn sie zur Bruderschaft zurückkehrten.
    Auf dem Weg zur Bruderschaft liefen sie jedoch einem Angriffstrupp der Königstruppen in die Arme, denn das Lager wurde mittlerweile von einigen Gegnern von Gomez verraten. Nachdem Cor Elvardo, Gor Na Sternchenfarbe und Quintilian einige Mänenr getötet hatten, wurden sie jedoch überwältigt und in die Burg verschleppt. Sie wurden erneut verurteilt und nach einigen Tagen im Kerker wurden sie in die Alte Mine eskortiert, um dort Erz zu schürzen.
    Natürlich gelangten diese Informationen schnell ins Lager der Bruderschaft. Gor Na Ringir, der inzwischen die toten Gebeine des Schmiedes Cruzvin im Sumpf geborgen hatte, verstärkte gemeinsam mit Gor Na Fred die Verteidigung der Bruderschaft, indem sie Palisaden und Gräben errichten liessen. Vor dem Sumpflager hatten die Königstruppen bereits einen Außenposten errichtet, womit eine Flucht für sie unmöglich war. Unter der Führung von Baal Vasili versuchten Gor Na Ringir und der junge Derim die gefangenen Mitglieder der Bruderschaft aus der Mine zu befreien. Doch ihre Verkleidung in den Waffenröcken war zu offensichtlich und sie wurden geschnappt und zur Arbeit in der Mine gezwungen, nur Gor Na Ringir gelang die Flucht durch eine Teleportrune. Sie führte ihn ins alte Lager, wo er ebenfalls erkannt und unter brutaler Folter vom Schläfertempel berichtete. Für tot gehalten wurde er in den Wald geworden, wo er jedoch von einigen Templern gefunden wurde. Gor Na Abunjan, ein junger Templer, der ebenfalls gefangen worden war, kam als einziger in die Minen.
    Auch Gor Na Fred war mittlerweile bei dem Versuch an dem Außenposten der Königstruppen vorbeizuschleichen gefasst worden und landete in der Mine. Hoffnung starb bei den meisten sehr schnell, denn eine Flucht aus der Mine schien unmöglich. Sie alle litten unter der Aufsicht des brutalen Waffenknechts Rickard, der sie regelrecht quälte. Neben dem Schürfen und Erzählungen über die Vergangenheit kümmerten sich die Gefährten auch um einen wegen Gor Na Sternchenfarbe überfluteten Stollen. Nach Provokationen verlor der Aufseher Rickard die Nerven und schlug Cor Elvardo seine rechte Schwerthand ab, womit sich sein gesamtes Leben ändern sollte. Infolgedessen wurde Rickard zum Sträfling degradiert.
    Außerhalb der Mine führte Gor Na Ringir mit einigen anderen Bruderschaftsmitgliedern einen Angriff auf den Außenposten der Königstruppen, wodurch den Paladinen ein vernichtender Schlag versetzt wurde. Ritter Edwald und ein Waffenknecht überlebten und wurden gefangen genommen. Dadurch sahen sich die Königstruppen gezwungen noch weitere Verstärkung aus Khorinis anzufordern, welche schon bald darauf eintreffen sollte, um eine Großoffensive auf das Lager der Bruderschaft zu planen.


    Kapitel 2: Eine neue Bedrohung

    Doch es kam alles anders, als eine Patrouille der Königstruppen im Orkgebiet vermisst wurde. Der Suchtrupp fand schliesslich, was dafür verantwortlich war - eine gewaltige Armee der Orks, die sich in den Bergen vereint und gesammelt hatte. Nur einer konnte fliehen und den Kommandanten in der Burg davon berichten, die Großoffensive auf die Bruderschaft konnte erst im letzten Moment gestoppt werden, doch der große Wald wurde unter Leitung von Gor Na Ringir infolgedessen abgebrannt. Die Paladine beschlossen wegen der aufkommenden Bedrohung nun ein Bündnis mit der Bruderschaft, die gefangenen Mitglieder aus der Mine wurden freigelassen und gegen die Geiseln vom zerstörten Außenposten getauscht. Die Gefährten kehrten nun in ihr Lager zurück und bereiteten sich auf die Invasion der Orks und auf die Zusammenarbeit mit den Köngistruppen vor, derweil wurde der Matrose Quintilian als Novize aufgenommen.
    Innerhalb der Bruderschaft herrschte Uneinigkeit, ob das Bündnis mit den Königstruppen richtig war oder ob man mit dem Orks paktieren sollte, da diese ebenso dem Schläfer zugewandt waren. Eine Versammlung im Tempelberg wurde einberufen und mit knapper Mehrheit bestätigte sich das Bündnis mit den Paladinen. Besonders Baal Kagan und der ihm folgende Gor Na Abunjan zweifelten diese Entscheidung offen an und sorgten für einigen Ärger in der Bruderschaft, sodass sie schliesslich zur einer Patrouille mit einigen Königstruppen im Orkgebiet abkommandiert wurden.
    Gor Na Sternchenfarbe war mit Gor Na Fred derzeit als Abgesandter der Bruderschaft in der Burg und besprach Pläne, um gegen dir Orks vorzugehen, wobei sie sich jedoch nicht immer einig waren. Nach dem Verlust seiner Schwerthand fiel Cor Elvardo in tiefe Nachdenklichkeit. Schliesslich traf er den Entschluss, dass er nicht mehr fähig ist den Orden der Templer zu leiten und übergab sein Amt an einen jüngeren Mann - Cor Ringir, der neue Anführer der Templer. Dieser führte sogleich neue Bolzen aus Sumpfhaizähnen und brennendes Pech als Waffe ein. Quintilian stellte in der Schmiede Waffen für die bevorstehende Invasion her und lernte das Leben in der Bruderschaft kennen, währenddessen stieg Derim zum Aufseher der Krautsammler auf. Einige neue Leute fanden schliesslich auch den Weg in die Gemeinschaft - der ehemalige Soldat Danilio, der Chronist Neumod und der Assassine Elio. Sie alle wurden von Cor Dark und Baal Vasili im Aufnahmeritual als Novizen begrüßt.
    Inzwischen hatte ein langer Regen eingesetzt, welcher nicht enden wollte. Bei der Patrouille im Orkgebiet kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen, da einer der Ritter derjenige war, der Gor Na Abunjan und Cor Ringir damals gefoltert hatte. Bei dem Ruinen von Xardas Turm eskalierte die Lage schliesslich und Gor Na Abunjan tötete in seiner Wut gemeinsam mit Baal Kagan alle Königstruppen der Patrouille.




    Bibliothek der Bruderschaft
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    In all den Jahren, in denen die Bruderschaft nun schon Bestand hatte, haben besonnene Gurus, erfahrene Templer oder gelehrige Novien gleichermaßen einiges an Wissen angesammelt, meist in Form von Büchern. Um genügend Stauraum für diese zu schaffen, wurde einer der Räume im inneren des Tempelbergs in eine kleine Bibliothek verwandelt, die jeder mit Erlaubniss eines Gurus aufsuchen darf. Die wichtigsten Werke, die für alle Besucher zugänglich sind, sind hier aufgeführt. Es sind Bücher und Schriften über Magie, Alchemie, Tierverwertung, persönliche Erfahrungen und viele andere wissenwerte Themen. Es gibt auch noch andere Bücher, doch diese sind strengstens geheim und werden an einem Ort aufbewahrt, der für kaum jemanden zugänglich ist...

    Bücher von Cor Elvardo:
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    -Die Lehren des Kampfes (Ein alt wirkendes Buch, mit leicht bräunlichem Papier)
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    Die Lehren des Kampfes
    von Cor Elvardo

    Vorwort:
    Dieses Werk wurde geschrieben, um wissenssuchenden Templer, und aufstrebenden Novizen auf dem Weg zum selbigem Posten eine Hilfestellung zu geben. Alle Beispiele und Kampfbeschreibungen in diesem Buch handen zu meist von zweihändigen Waffen, doch dies wird dem Kämpfer, der bevorzugt mit dem Einhänder ins Feld zieht, auch nicht weiter benachteiligen. Vielmehr geht es in diesem Buch um die Verbindung zwischen Körper und Geist: Waffe und Kämpfer. Wer diese Grundsätze verstehen und beherrschen lernt, hat seine Waffe stets als guten Verbündeten an seiner Seite. Was sich für manchen Leser wie Hirngespinnst anhören mag, ist jedoch Realität. Man darf den alten Veteranen niemals auslachen, der sein Breitschwert vertrauensvoll "Betty" nennt und ständig hegt und pflegt, vor dem Kampf in eine kleine Meditation verfällt oder sich anderweitig mental vorbereiten will. Das wäre höchst unrecht, und der gewagte Spötter sollte am besten einmal einem Kampf am eigenen Leib erfahren, dass diese Art von Bindung zwischen Körper, Geist und Waffe eben KEIN Hirngespinnst ist.

    Kapitel 1: Die Waffe
    Jede Waffe hat ihre Vor- und Nachteile, und selbst der Kampfstab oder das Kurzschwert haben Eigenschaften, mit denen ein geübter Kämpfer einen starken Zweihandmeister niederstrecken kann. Es ist wichtig, zu erkennen, das ein Kämpfer nicht durch seine Waffe gefährlich wird, sondern dadurch, wie er diese einsetzt. Viele Kämpfer und Krieger sehen in ihren Schwertern, Äxten und Bögen lediglich genau das. Tötungswerkzeuge, die nützlich und im Notfall ersetzbar sind. Ein weiser Krieger dagegen, erkennt eine Waffe als Teil seiner selbst an: Als Teil seines Verstandes und Verlängerung seines Körpers. Ein Krieger der seinen Zweihänder als nützliches Werkzeug ansieht, wird gegen den kleinen Jungen und seine geliebte Steinschleuder im Zweifelsfall unterliegen. Eines darf man jedoch niemals vergessen: Nicht jede Waffe eignet sich für jeden besonders gut. Ich für meinen Teil besitzte neben einem Zweihänder eine Armbrust, zu der ich niemals eine solche Bedingung hatte aufbauen können. Und ähnliches ist es mit vielen anderen Kriegern. Bevor man sich für eine bestimmte Waffe entscheidet, sollte man sich für eine bestimmte WAFFENART entscheiden. Nicht immer ist diese Entscheidung im Vorraus nötig, aber durchaus hilfreich und es kann jedem Laien nur geraten werden, so zu verfahren.

    Kapitel 2: Der Körper
    Der wichtigste Teil, den man als passabler Kämpferbeachten muss, wird indirekt vom Körper aus Fleisch und Blut abgeleitet. Unser Geist befielt - unser Körper gehorcht. Und ebenso ist es, wenn man die Waffe als Teil seines Körper anerkennt. Der Geist befielt - die Waffe gehorcht. Dennoch darf man niemals vergessen, dass Waffe und Körper dennoch Unterschiede aufweisen, die man im Kampf beachten sollte oder sogar muss. Stichwort: Das Schwert kann eine Klinge mehrmals parieren, der Arm hingegen nicht. Wenn man die Waffe wirklich als Teil seines Körpers anerkennen will, so müssen alle Feinheiten genaustens übereinstimmen. Niemals kann man eine Waffe als Teil von sich selbst anerkennen, die schlecht ausbalanciert ist oder optisch nicht den richtigen Anforderungen entspricht. Eine Waffe muss dem Träger gefallen, gut in der Hand liegen und perfekt ausbalanciert sein, dann kann man sie steuern, als wäre sie ein angewachsener Teil des Körpers. Die genaue Reichweite bzw. Reichweitenmöglichkeiten der Waffe genau zu kennen, ist auch ein wichtiger Teil dieses Zusammenspiels. Wären deine Finger viel länger, als du sie einschätzt, könntest du sie auch nicht richtig einsetzten.

    Kapitel 3: Der Geist
    Ein Teil, der leider auch von Kriegern vergessen wird, die die oberen Kapitel schon beachten: Der Einklang mit dem Geist. Der Geist lässt sich sowohl durch den Zustand des Körpers, als auch durch die eigene Einstellung zur jeweiligen Situation beeinflussen. Als Beispiel wäre der Geist eines erschöpfen, alten Kriegers zu nehmen. Sein Geist ist ausgelaugt und nicht sehr reaktionsfreudig. Im anderen Fall, der Einstellung, haben wir vielleicht ein depressiven Krieger, der sich selbst die derzeitige Situation schlecht redet. Sein Geist ist niedergeschlagen, von niederer Moral und sich der kommenden Niederlage bewusst, obwohl er dies garnicht müsste. Im Falle des körperlichen Unwohlseins, kann man sich auf vielerlei Weise helfen. Alles was einem im Normalfall Wohllust und Wohlergehen bereitet, ist dienlich. So wäre einer meiner Brüder, Gor Na Luman, als Beispiel hervorzuheben, der vor jedem Kampf eine stärkende Wurzelsuppe einnahm und häufig trainierte, um seinen Körper fit zu halten. Im zweiten Fall muss man gegen das negative Denken ankämpfen, dies kann sowohl die einfachste als auch die schwierigste Methode sein, je nachdem. In extremen Fällen kann der Rat eines Gurus hinzu gezogen werden, den sie sind Meister, was den Kenntnisstand über den menschlichen Geist angeht.

    -Die Hüterklinge (Ein dünner Einschlag, wenige Seiten)
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Die Hüterklinge
    von Elvardo

    Über die Klingen
    Der Erleuchtete brachte uns zur Anfangszeit der Bruderschaft auf viele Dinge, welche unsere Gemeinschaft auch wie eine solche wirken liessen. Einheitliche Glaubensymbole und Rüstungen gehörten dazu, doch niemand hätte sich je träumen lassen, dass es jemals etwas wie uniforme Waffen geben würde. Dies ist gewiss keine strenge Regel, jeder kämpft mit der Waffe, die ihm am besten passt, doch der Großteil meines Orden greift heute zu den erlesenen Hüterklingen. Diese Schwerter zeichnen sich durch ein geringes Gewicht, eine hohe Reichweite und eine sehr scharfe Schneide aus. In den anderen Lagern gibt es kaum Waffen, die mit der Hüterklinge gleichzusetzten wären: Wir sind das einzige Lager, dass eine solch hochwertige Zweihandschneide als Standardmodel eingeführt hat. Das ist bei den Barbaren der anderen Lager jedoch kaum verwunderlich.

    Die Herstellung
    Unsere Hüterklingen bestehen standardmäßig aus selbst abgebautem Erz, sowie einem geringen Anteil an Eisen. Das Metall wird beim Schmieden mehrmals gefalten und in Form gebracht, damit es seine feste Stabilität erhält. Ein schnelles Eintauchen in extra kaltes Wasser trägt zudem zur guten Qualität der Klinge bei. Auch dem Griff wird eine Menge Beachtung geschenkt, denn die Klingen müssen gut in der Hand sitzen und jedweder Belastung standhalten. Die Parierstangen hingegen sind eher kurz gehalten, da sie im Kampfstil unserer Templer nur selten bis garnicht Verwendung finden.

    -Segen der Klinge: Auf in den Kampf mit der Macht des Schläfers (Anleitung zur normalen Schwertweihe)
    -Chronik der Bruderschaft, Band 1 (Der Beginn der Bruderschaft, die Gründung des Lagers)
    -Chronik der Bruderschaft, Band 2 (Bildung des Krautrings - Fall der Barriere)
    -Chronik der Bruderschaft, Band 3 (Geschehnisse in Khorinis - Tod des Machdi)
    -Chronik der Bruderschaftsmitglieder
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Über Baal Fishor
    Der Erleuchtete und Gründer unserer Gemeinschaft: Es ist schwer sein Wesen und seine Eigenschaften genau zu beschreiben oder gar zu bewerten. Nicht etwa, weil ich mich nicht trauen würde ein ordentliches Urteil über ihn zu fällen, vielmehr war Fishor schon seit dem ersten Tag, an dem ich ihn kennenlernte, ein merkwürdiger, unberechenbarer Mann. Er sagte grade heraus was er dachte und machte keinen großen Hehl aus seiner Meinung. Sein Mut und seine Überzeugung waren gewaltig. Gleichzeitig wirkte er allerdings auch etwas arrogant und es schien, als würde er seinen Posten als obersten Guru wahrhaft geniessen. Immer wieder hatte er seine Momante, in denen die Novizen der ersten Tage an seiner Seriösität zweifelten. Doch er war ein guter Anführer und brachte uns viele Ideen und Regeln die unserer Gemeinschaft noch heute hilfreich sind. Sein Tod war mehr als eine Verschwendung, und er traf mein Herz wirklich schwer. Er war mir wie ein Freund.

    Über Cor Cruchot
    Noch unberechenbarer als Fishor war Cruchot, der sich Zeit seines Leben als strenger und herrischer Mann zeigte. Selten hörte man von ihm ein freundliches Wort und gerade zu den Novizen war er sehr streng und seine Geduld mit ihnen hielt sich stark in Grenzen. Dennoch war Cor Cruchot ein Mann, der sich höchst verlässlich zeigte. Seine alchemistischen Fortschritte sind unvergleichbar und auch seine Fähigkeiten als Guru waren mehr als beeindruckend. Leider verschloss er sich im Laufe der Zeit mehr und mehr in seinem Labor. Und als er es dann schließlich doch verliess, wurde er unterwegs durch den Pass von Khorinis durch marodierenden Orks erschlagen, möge der Schläfer seiner Seele einen Platz in seinem Reich lassen.
    Über Cor Harald
    Über Baal Vasili
    Über Gor Na Sternchenfarbe
    Über Gor Na Luman
    Über Gor Na Cruzvin
    Über Gor Na Ringir


    Bücher von Gor Na Luman:
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    Die richtige Zubereitung von Wurzelsuppen aller Art - Verfasst von Gor Na Luman (Ein schlichtes, unscheinbares Buch mit wenigen Seiten)
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    Die richtige Zubereitung von Wurzelsuppen aller Art

    Verfasst von Gor Na Luman


    Vorwort:
    Mein Name ist Gor Na Luman und ich bin ein Templer des Schläfers.
    Schon seit langem trinke ich die Wurzelsuppe und habe sie zu schätzen kennengelernt. Sie ist einfach zu kochen und gibt dem Körper Kraft. Das ist gerade für Krieger wichtig, die in den Kämpfen alles geben müssen. Deswegen ist es wichtig, dass man für seine Kämpfe gestärkt sein muss und hier ist die Wurzelsuppe perfekt geeignet. Sie liegt nicht schwer im Magen. Man fühlt sich auch nicht unwohl, sobald man sie verzehrt hat und ich bin der festen Überzeugung, dass die Wurzeln, die für die Suppe verwendet werden, dem Körper wichtige Kräfte spenden. Immer wenn ich eine Wurzelsuppe getrunken habe, fühlte ich mich besser und hatte das Gefühl, als würde die Suppe etwas bewirken. Es war wie ein Kraftschub, der meine Ausdauer wiederhergestellt hatte und meine Moral verbesserte. Seitdem ich sie trinke, brauche ich keine anderen Mahlzeiten mehr, da sie mir all die Kräfte gibt, die auch in den anderen Mahlzeiten enthalten sind. Ich spreche also von einer ganz klaren Empfehlung. Diese Suppe kann man sogar nach eigenem Belieben verfeinern, aber trotzdem gibt es so einiges zu beachten, denn wenn man etwas falsch machen sollte, ist die Mahlzeit ungenießbar und sorgt eher für eine Minderung der Moral. Dieses Buch soll dem gewidmet sein: Der Zubereitung von Wurzelsuppen aller Art.

    Die Zubereitung von herkömmlicher Wurzelsuppe:
    Hierbei gibt es wohl nicht viel zu sagen. Falsch kann man auch nicht viel machen, jedenfalls nicht bei der Zubereitung, sondern dem Sammeln der Wurzeln. Diese sollten nämlich nicht zu dreckig sein, da es sonst die gesamte Suppe zerstören könnte und wer will schon eine Suppe, die nach Dreck schmeckt? Wohl niemand. Ich empfehle deswegen, nur Wurzeln abzuschlagen, die man schon an der Oberfläche sehen kann und nicht zu dreckig sind. Es gibt Leute, die sagen, dass man die Wurzeln einfach abwaschen könne, aber darauf würde ich nicht hören. Das Ergebnis ist am Ende einfach nicht befriedigend. Man sollte sich also einfach die Zeit zum Sammeln der Wurzeln nehmen, anstatt eine Wurzelsuppe am Ende zu haben, die einfach ungenießbar ist und eventuell auch den Körper schaden könnte. Sobald man ausreichend Wurzeln hat, sollte man einen gusseisernen Behälter mit frischem Wasser füllen und es über einer Flamme köcheln lassen. Es sei zu beachten, nicht die Wurzeln sofort in das Wasser zu legen, da der Geschmack sonst darunter leiden könnte. Lieber sollte man warten, bis das Wasser köchelt. Im Anschluss kann man dann die Wurzeln dazugeben und den Behälter mit der Wurzelsuppe von der Flamme nehmen. Nun sollte man abwarten, bis es etwas abgekühlt ist. Es wird nämlich nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, wenn man es allerdings mag, kann man schon jetzt die Mahlzeit zu sich nehmen. Ich persönlich trinke sie erst dann, wenn man sich beim Trinken nicht den Mund verbrennt.

    Die Zubereitung von Wurzelsuppen mit Sumpfhaifleisch:
    Eine weitere beliebte Form der Wurzelsuppe für die Leute, die in ihren Mahlzeiten ständig Fleisch brauchen. Wie immer sollte man darauf achten, dass die Wurzeln nicht zu dreckig sind, aber da auch das beliebte Sumpfhaifleisch in die Suppe kommt, ist es diesmal nicht so schlimm, wie bei der herkömmlichen Variante. Man sagt sogar, dass, wenn die Wurzeln nicht ganz so sauber sind, sie der Suppe durch das Fleisch mehr Aromen dazugeben soll. Wer es ausprobieren will, soll es tun, da ich selbst nur einmal diese Variante probiert habe und deswegen nicht mehr dazu sagen kann. Bei dieser Zubereitung ist aber sonst nicht viel zu sagen. Sobald das Wasser aufgesetzt wird, kommt auch sofort das Fleisch hinein, damit es am Ende umso saftiger ist. Sobald das Wasser köchelt, kommen wieder wie gewohnt die Wurzeln hinein. Danach nimmt man den Behälter von der Flamme, um es schließlich abkühlen zu lassen oder sofort zu verzehren.

    Die Zubereitung von Wurzelsuppen mit Fleischwanzenfleisch:
    Zugegeben, es ist recht gewöhnungsbedürftig, da das Fleisch der Fleischwanzen nicht jedem schmeckt, aber man sollte es wenigstens probiert haben. Das Fleisch sollte aber zuerst in kleine Stücke geschnitten werden und man sollte auch nicht zu viel Fleisch für die Suppe nehmen. Der Grund ist nämlich, dass sich das Fleisch der Fleischwanzen zu schnell mit Wasser vollsaugt und man am Ende keine Suppe mehr hat, sondern riesige Fleischklumpen, die von der Wurzelsuppe durchtränkt wurden. Wem das allerdings lieber ist, kann es auch so machen, aber die Suppenliebhaber sollten weniger Fleisch nehmen. Fehler gibt es hier keine zu machen. Man kann das Fleisch entweder dann in das Wasser legen, sobald man das Wasser in den Behälter gegeben hat oder man macht es während des Köchelns. Es ist auch möglich, das Fleisch erst dann hinzuzugeben, sobald die Wurzelsuppe fertig ist. Bei dieser Variante sind keine Grenzen gesetzt.

    Die Chronik der Ahmun - zusammengetragen von allen Bruderschaftsmitgliedern
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    Wichtige Personen des Volkes der Ahrmun
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    Y´Xarak war der letzte Anführer der Ahrmun, der dem Schläfer wirklich gegenüber gestanden hatte. Zu diesem Zweck hatte er dem Schläfer einen gigantischen und prunkvollen Portalstempel errichten lassen. Von diesem erhielt er schließlich den Schädel des Garash, ein machtvolles Artefakt, dass eine große Menge magischer Energie in sich hatte. Er lebte viele Generationen vor dem Untergang des Volkes, viel ist nicht über ihn bekannt. Man weiß jedoch, dass er schon in Freundschaft mit den Orks lebte, wie seine Nachfolger.

    Y´Korion war der letzte große Herrscher des Volkes der Ahrmun und der Statthalter über ihre Haupstadt Ahrmunrar. Er war zudem der traditionelle Hüter über den Schädel des Garash. Korion führte sein Volk seinerzeit in eine glanzvolle Epoche des Friedens und Wohlstands. Er und Baal Barim wollten zusammen mit den Orks den Schläfer erneut beschwören, doch Missverständnisse und Streitereien lösten einen Krieg aus. Y´Korion starb zusammen mit einigen niederen Gurus in der letzten Schutzhalle des Tempels und wurde zu einem Geist. Jahrtausende verbrachte Y´Korion in dem alten Gemäuer, das langsam aber sicher dem Verfall anheim fiel. Als sich schließlich der Guru Baal Juhnke zu ihm durchkämpfe, wollte er den Eindringling erst vertreiben, doch der Baal erklärte ihm schnell, dass er ebenfalls an den Schläfer glaubte. Das beruhigte Y´Korion und er erzählte dem Fremden so viel er über den Untergang seines Volkes wusste. Letzendlich wurden er und viele andere innerhalb des Tempels dank der Hilfe von Baal Juhnke aus ihrem elendigen Dasein erlöst.

    Baal Barim war der letzte oberste Priester der Ahrmun und stand stetig im Kontakt mit den Priestern der Orks. Er war sehr fanatisch und führte jeden Befehl des Schläfers ohne zu zögern aus. Als der Schläfer ihm berichtete, er wollte nur von einem der beiden Völker angebetet werden, kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf Baal Barim den obersten Priester der Orks niederstreckte. Im folgenden Krieg zwischen Ahrmun und den Orks gehörte Baal Barim zu den größten Befehlshabern der Armee. Ungefähr in der mittleren Zeit des Krieges, als sich die Waagschale gegen die Ahrmun zu senken begann, fiel Baal Barim schliesslich bei der Verteidigung einer ihrer unterirdischen Städte. Sein Leichnam wurde von den Ahrmun geborgen und ehrenvoll bestattet. Viele Jahrtausende später wurde sein Geist von den Mitgliedern der Bruderschaft beschworen, was dem Geist missfiel, da sie Magie Beliars zu diesem Zweck einsetzten, die Geistern große Schmerzen zufügen konnte. Infolge des „Verhörs“ wurde Barim nachdenklich und zweifelte zum ersten Mal daran, ob der Befehl des Schläfers nicht viel mehr eine Prüfung gewessen sei, die er nicht bestanden hatte..

    Cor Arvar war der letzte oberste Templer der Ahrmun und ihr größter Feldherr. Er bildete die Krieger der Ahrmun aus und bewachte zudem ihre große Haupstadt. Er trug ein sehr edle Rüstung aus schwarzem Erz, magischem Erz und Obsidian. Auf Geheiß von Y´Korions verschlossen sie den Hauptzugang der Stadt, als der Krieg für sie mehr als bedrohlich wurde. Merkwürdige, von den Orks beschworene, Dämonen öffneten jedoch die Stadtportale. Cor Arvar starb, als er und seine letzten Templer sich infolge der letzten verzweifelten Gegenwehr in das Grab Baal Barims zurückzogen. Dort starben er und seine letzten Männer, erwachten jedoch zu untoten Leben und stellten sich jedem in den Weg, der die Krypta betreten wollte. Baal Juhnke, Cor Elvardo und Gor Na Sternchenfarbe erlösten ihn infolge eines Kampfes aus seinem Leiden. Später beschworen sie auch seinen Geist aus dem Totenreich, um etwas über die Kampfkunst der Ahrmun zu erfahren. Er gab ihnen viele Informationen mit auf den Weg, bevor sein Geist wieder in das Reich des Todes einkehrte.

    Arvas letzten Worte, auf einer Steintafel niedergeschrieben: "Wir bewachen hier den Teil von Ahrmunrar, in dem Baal Barims Krypta liegt, die Krypta jenes Mannes, der für diesen schrecklichen Krieg verantwortlich ist, er war es der den obersten Orkschamanen Gralag wegen eines lächerlichen Streites um den Schläfertempel getötet hat, wir können nicht länger ausharren, wir haben zuviele Männer im offenen Krieg verloren, jetzt zählt nurnoch die Stadt zu beschützen..... auf Befehl Y'Korions haben wir alle Zugänge verschlossen, jetzt werden uns die Orks nie kriegen...
    ...die Orks haben es anscheinend aufgegeben, nun scheinen sie darauf hoffen, dass wir verhungern oder ersticken, wie naiv... wir haben hier doch eine Menge Wasser und bei den Lavavorkommen wachsen Pflanzen, das sollten sie doch wissen...
    ...überall in der Stadt sind riesige, gehörnte Dämonen aufgetaucht, das Volk bezeichnet sie als Gesandte des Schläfers, aber ich und Y'Korion sind da skeptisch......die Dämonen haben Portale geöffnet, aus denen eine riesige Horde Orks kamen, jetzt gerade metzeln sie unser Volk nieder, brennen unsere Häuser ab und schänden unsere Heiligtümer! Ich werde mein Volk verteidigen, oder beim Versuch sterben!
    -gezeichnet: Cor Arvar, oberster Templer Ahrmuns"


    Rangor war der letzte Vetreter der gemeinen Volkes und laut den Berichten der anderen Geister ein ehrenhafter und ehrlicher Mann. Als sich der grausame Krieg dem Ende näherte, war der schon sehr betagte Rangor der einzige, der diesen Umstand zu akzeptieren bereit war. Er floh mit einem Schiff nach Nordmar und nahm so viele des gemeinen Volkes mit, wie er nur konnte. Sie schafften die Reise und bauten in der Eistundra von Nordmar einige kleine Lagerstätten. Auch blieben ihre Schmiede und Schmelzkunst erhalten. Als jedoch einige Innosgläubige nach Nordmar reisten, wurden nahezu sämtliche Anhänger Rangors von ihnen überzeugt, ebenfalls den Gott Innos anzubeten. Rangor starb als alter Mann, der mitansehen musste, wie die letzten seines Volkes ihren einstigen Glauben verloren.

    Rangors letzte Nachricht in Ahrmunrar: "Ich, Rangor, ich sah, alles ist hoffnungslos, ich nehme meine Getreuen mit nach Nordum, wir können den Krieg nicht gewinnen, ich wünschte die anderen würden das auch einsehen... Ich werde sie alle vermissen, aber sie haben den Weg des Todes gewählt! Ich verlasse nun das Volk Ahrmuns, möge der Schläfer über sie wachen! Meine weltlichen Besitztümer lasse ich zurück, möge der erste, der sie findet sie behalten, ja sogar meine magische Schreibfeder, eines der ältesten Familienerbstücke und von großem spirituellem Wert für mich!"

    Gefahren in den unterirdischen Tempeln
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    Die Steinwächter der Ahrmun waren wundervoll gefertige Statuen die an wichtigen Orten innerhalb ihrer Tempel postiert worden waren. Bestimmte Mechanismen konnten die Wächter aufwecken oder wieder zum Stillstand bringen. Sie dienten dazu die wichtigsten Heiligtümer zu schützen, selbst wenn keiner der Ahrmuntempler mehr zugegen war. Selbst nach Jahrtausenden der Ruhe bewachen sie noch immer die gewaltigen Anlagen der Ahmun.

    Die sterblichen Überreste der im Krieg verstorbenen Ahrmun erwachten aufgrund eines unheiligen Fluches zu einem untoten Dasein. Zusätzlich zu den Wächtern und Schutzzaubern „wachen“ sie nun über die alten Anlagen und hindern jeden Abenteurer daran weiter in die unterirdischen Gefilde vorzudringen. Einige der untoten Templer tragen zudem vergiftete Schwerter, die etwaige Verwundete anfällig für den Untotenfluch machen. Jemand, der von einem untoten Templer vergiftet wurde, muss die unterirdischen Städte schleunigst verlassen, um diesen tragischen Schicksaal zu entgehen.

    Die untoten Baals der Ahrmun sind selten anzutreffen, da es auch zu Lebzeiten nicht viele von ihnen gab. Sie sind noch immer fähig, ihre Runen zu wirken und können einen Abenteurer unvorstellbaren Schaden an Leib und Seele zufügen. Kontakt ist mit diesen Wesen unbedingt zu vermeiden, selbst Baal Juhnke und Cor Elvardo hatten große Probleme mit ihnen und konnten sie nur mit List und Tücke bezwingen.

    An einigen Stellen innerhalb der Tempel hat sich eine Menge magischer Energie angesammelt, die den alten Untotenfluch in sich trägt, der seinerzeit den letzten Überlebenden der Ahrmun den Garaus gemacht hatte. Besonders geistig schwache Menschen fallen ihm leicht zum Opfer, jedoch ist geistige Stärke nur ein temporärer Schutz. Mithilfe passender Gegenflüche und Schutzzauber kann man sich effektiv gegen diesen Fluch zur Wehr setzten, für den Fall der Fälle sollte man jedoch immer Tränke zur Stärkung der mentalen Fähigkeiten dabei haben, da der Fluch einen trotz allen Schutzmaßnahmen schwächen kann.



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    Bruderschaft des Schläfers #20 Der Tempel des Schläfers
    Bruderschaft des Schläfers #21 Der Tempel des Schläfers (Kapitel 2)
    Bruderschaft des Schläfers #22 Die Prüfungen des Glaubens
    Bruderschaft des Schläfers #23 Der Schläfer erwacht!
    Bruderschaft des Schläfers #24 Die Suche nach den Fokussteinen
    Bruderschaft des Schläfers #25 Freiheit - Der Fall der Barriere
    Bruderschaft des Schläfers #26 Die Hafenstadt Khorinis
    Bruderschaft des Schläfers #27 Verbreitung des Glaubens
    Bruderschaft des Schläfers #28 Die geheimnisvolle Insel
    Bruderschaft des Schläfers #29 Ankunft in Jharkendar
    Bruderschaft des Schläfers #30 Der Machdi
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    Bruderschaft des Schläfers #35 Eine neue Zeit
    Bruderschaft des Schläfers #36 In den Händen der Paladine
    Bruderschaft des Schläfers #37 Die Pflichten eines Sträflings
    Bruderschaft des Schläfers #38 Ein gebrechliches Bündnis
    Bruderschaft des Schläfers #39 Freund oder Feind?
    Bruderschaft des Schläfers #40 Der lange Regen

    Außenposten der Bruderschaft
    Muds Plauderecke
    Kneipe zum lachenden Gyrger
    Neues aus der Bruderschaft





    [Bild: 7c96vq2UiG1Cover.jpg]


    Möge der Schläfer euren Weg erleuchten!
    Last edited by Quintilian; 18.11.2013 at 19:28.

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    Ein hitziger Kampf brach im Lagerhaus aus. Zwei Ork-Veteranen mit schweren Metallrüstungen gefolgt von einem einfachen Orkkrieger stürmten in den Raum. Die Verteidiger waren in der Überzahl, aber das hatte noch nichts zu bedeuten, vorallem, da die Orks jederzeit Nachschub bekommen konnten.
    Gemeinsam streckten die Orks einen der beiden Ritter nieder, dann teilten sie sich auf. Paladin Girmrod kämpfte mit einem der Elite-Fellhäuter und die beiden anderen mit Gor Na Kahn und dem anderen Ritter.
    Mit seinem riesigen gezackten Zweihänder -jedenfalls war das Schwert für einen Mensch ein Zweihänder, der Ork führte es mit einer Hand- hielt die Bestie Gor Na Kahn auf Abstand, während sich der andere Krieger mit dem verbliebenen Ritter beschäftigte.
    Für eine Windfaust war der Raum zu eng, deswegen benutzte der Guru einen Telekinesezauber, um dem Ork das Schwert aus der Hand zu reißen. Doch selbst dann wehrte er sich. Die Metallrüstung konnte einige Hiebe von Gor Na Kahn wegstecken, und schließlich wagte der Ork einen halsbrecherischen Angriff nach vorn. Mit den stachelbesetzten Handschuhen konnte drosch der Ork auf den Templer ein, der seinen Zweihänder nicht richtig schwingen konnte, da der Ork viel zu nah an ihm war. Als der Gor Na den Ork niederstrecken wollte, packte er einfach mit der einen Hand den Zweihänder und schlug mit der anderen dem Templer in die Magengrube. Ein Wurzelranken-Zauber erledigte das Problem, Kahn konnte sich von dem Ork befreien und ihn an einer empfindlichen Stelle der Rüstung aufspießen. Der andere Orkkrieger hatte eine schwere Verletzung erhalten, tötete den verbliebenen Ritter aber. Für Kahn war das verletzte Biest jedoch kein Problem.

    Dann schaute der Guru Dark sich um. Girmrod hatte es geschafft, wenn auch mit einer Kopfverletzung. Den Helm hatte er verloren, und der Innos-Anbeter blutete aus einer hässlichen Wunde in seinem Gesicht. Während Kahn die Tür verschloss und verriegelte, trafen sich die Blicke der beiden Kontrahenten. Kaltblütig schaute der Paladin den Guru an, und Dark erwiederte den Blick. "Ich sollte ihn hier und jetzt töten..." dachte der Cor. Zu zweit hätten sie durchaus gute Chancen gegen den Paladin, er wollte das Bündnis aber nicht brechen, vorallem nicht jetzt....

    Girmrod war der erste, der zu reden begann: "Vielleicht werde ich heute noch sterben, doch einst ist sicher..."
    Mit einer Drehung und einem wuchtigen Hieb schlitzte er den überraschten Gor Na Kahn mit dem rot leuchtenden Schwert 'Schläferblut' auf, Blut spritzte durch den ganzen Raum.
    Brüllend stürmte er auf den Schläferanbeter zu. "Hexer, du wirst hier und jetzt sterben!"
    Der Schläfer erwache!

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    Ritter Derim's Avatar
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    In der Bruderschaft des Schläfers
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    Derim war ein paar Stunden weggetreten bis er dann wieder Aufwachte. Auch wenn er nun ein wenig Rückenschmerzen hatte war er nun Ausgeruht und wieder voll Fuktionstüchtig. Aber diese Müdigkeit und Bewusstlosigkeit kann nicht an dem Jungspund liegen...es musste irgendetwas anderes sein. Stimmte etwas nicht mit dem Sumpfkraut? Egal was es war, Derim würde dem allen bei gelegenheit nachgehen.

    Der Regen hatte immer noch nicht nachgelassen. Auch schien es etwas Kälter geworden zu sein. Die Rüstung des Jungspunds wurde auch nur Langsam Trocken. Hoffentlich würde es nicht mehr lange dauern bis diese Trocken wird. Derim war Froh darüber das es fast alle Heil hier her geschafft hatten. Die Templer hatten einige Schußwunden erleiden müssen und einer der Novizen wurde ein Bein Abgebissen.

    Dennoch war ihnen das Schlimmste zum Glück noch nicht wiederfahren. Nämlich das die Orks sie schon gefunden haben und sie alle nun Tot währen. Oder Schlimmeres. Nun wollte aber der Jungspund sich hier und da mal nützlich machen, und ging nun den einem oder anderen hin um mit anzupacken wo es möglich war das er Helfen konnte.

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    Ritter Dark Klumpen's Avatar
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    Beinahe reflexartig griff Dark zu seiner Windfaustrune und wirkte sie voll aufgeladen auf den heranstürmenden Paladin. Der grünliche Wind hätte Girmrod weggeschleudert, aber einen Zentimeter vor seiner Rüstung erleuchtete ein blauer Schutzzauber, der den Wind absorbierte oder um ihn herum lenkte. Am Hals des Paladins leuchtete ein Amulett ebenfalls blau.
    In letzter Sekunde sprang der Guru zur Seite, das Schwert schnitt nur ein Stück Stoff an seiner rechten Schulter ab. "An mir wirst du Scheitern! Ich werde dich eigenhändig zu deinem geliebten Innos schicken!" brüllte der Guru ihn immernoch siegessicher an. Der fanatische Paladin lachte nur: "DU willst mich töten? Deine Magie ist wirkungslos, Hexer! Ich werde Schläferblut mit deinem Herzblut tränken!"
    "Diese letzte Weihe hat das Schwert schon erhalten..." wollte der Guru sagen, und erinnerte sich wieder an die Geschehnisse in Jharkendar. Cor Harald war Cor Elvardo unterlegen, und Schläferblut hatte die rote Weihe erhalten. Eine weitere Weihe wollte er aber sicher nicht zulassen.
    "Wenn ich mit dir fertig bin, werde ich mit deinen ketzerischen Brüdern weitermachen, und schon bald wird es keine Bruderschaft des Schläfers mehr geben!" donnerte der Paladin und spuckte das Wort Bruderschaft aus.
    Etwas nachdenklich und in Trauer zog der Guru seinen Kampfstab, auch wenn dieser ihm wohl nicht viel gegen die schwere Rüstung und die überlegenen Schwertkünste Girmrods nützte.
    "Für den Schläfer, du wirst es bereuen, dich mit uns angelegt zu haben!"
    Beide stürmten wutentbrannt aufeinander zu, und bald traf Holz auf Eisen, und Eisen auf Holz....
    Der Schläfer erwache!

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    Ritter Quintilian's Avatar
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    Kurz darauf ging der Weg ins Ungewisse los.
    Danilo spielte seine Beunruhigung zwar herunter, aber der ehemalige Matrose spürte, dass auch ihm aufgrund dieses Schaben an den Wänden weiterhin etwas unangenehm war. Nachdem der einhändige Templer den Abmarsch koordiniert hatte, reihte sich Quintilian in der Gruppe Novizen ein, zu denen auch Danilo und der wiedergekehrte Neumod gehörte. Der Jungspund schien noch irgendwo nachzuhängen. Schnell wurde ihm klar, dass er nur einen winzigen Teil dieses Komplexes gesehen hatte. Dieser Bereich hier unter der Erde musste riesig sein.

    Natürlich entging Quintilian ebenso nicht, wie den anderen rocktragenden Novizen nicht, dass es hier recht kühle Luft herrschte. Die Kisten, in denen sie die Vorräte lagerten, mussten sie alle schwerlich mit ins Innere der Mine tragen, zu dem sie sich aufmachten. Bald schon erkannte der Schmied die Gegend ein wenig wieder, denn die Außenwände wurden sandfarben. Schliesslich kamen sie an einem Ort an, wo runenverzierte Säulen und Wandmalereien die Gegend schmückten. Fast alle Novizen hatten so etwas noch nicht gesehen, sie machten große Augen und betrachteten interessiert ihre Umgebung.

    "Ich glaube hier in der Nähe hatten wir den toten Minecrawlern die Zangen entnommen, wenn ich mich nicht irre." sagte Quintilian fast beiläufig zu dem abenteuerlustigen Novizen, denn auch er konnte seine Blicke nicht wirklich von den Überbleibsel dieses alten Volkes abwenden. "In der Mine hat mir Gor Na Elvardo davon etwas erzählt, da bin ich mir sicher, doch die Erinnerung ist leider etwas zu schwach."

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    Ritter Dark Klumpen's Avatar
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    Irgendwie musste er den Fanatiker überlisten und am Kopf treffen, andere Schwachstellen bot die Paladinrüstung nicht. Girmrod hackte wild auf den Guru ein, mit dem Kampfstab konnte er die Schläge aber gut abwehren. Als die Klinge sich tief ins Holz bohrte, konterte Dark. Er stieß die Klinge zurück und lies den eisenverstärkten Stab auf den Kopf des Paladins niederschnellen. "Hahaha! Denkst du, dass du mich so leicht besiegen kannst? Ich fang jetzt erst richtig an!" lachte Girmrod, als er den Hieb mühelos abfing.

    Langsam zweifelte der oberste Guru, aufgeben würde er aber nie. Mit mehr Glück als Können wehrte er die nächsten, präziseren und schnelleren Angriffe ab. Die ersten Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn. Als das erste Klopfen an der Holztür ertönte, passte Dark kurz nicht auf und der hohe Paladin schaffte es, einen Treffer zu landen. An seiner Hüfte, wo die Klinge sich in sein Fleisch gebohrt hatte, färbte sich diehalb zerfetzte Robe rot. "Für Gor Na Kahn!" zischte er mit zusammengebissenen Zähnen und wagte einen Gegenangriff. Wieder scheiterte sein Vorhaben, Girmrod wehrte jeden Hieb mühelos ab. "Niemand besiegt mich!" triumphierte er. Schläferblut glänzte im Lichtschein der Fackel gespenstisch rot, bevor es sich im Körper des Gurus versenkte. Mühelos schnitt es durch den Stoff und das darunterliegende Fleisch, schabte an einer Rippe vorbei und trat am Rücken des Gurus wieder aus...
    Der Schläfer erwache!

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    Der Schläfer erwache  Sternchenfarbe's Avatar
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    Sternchenfarbe is offline
    Weil er momentan nichts zu tun hatte, ging Gor Na Sternchenfarbe in den Räumen, die ihm noch blieben spazieren.
    In der Küche begannen derweil schon ein paar Waffenschmiede mit Spitzhacken den Boden aufzubrechen.
    Garond wollte unbedingt zu den Kerkern, in denen er weitere Überlebende vermutete, außerdem wollte er versuchen durch den geheimen Gang zu entkommen, das hatte der Templer am Rande mitbekommen.

    Den Orks hingegen schien es derzeit zu reichen den Burghof eingenommen zu haben, sie versuchten gar nicht in die Gebäude zu gelangen, in denen sich die letzten Verteidiger verschanzten.
    Auch hörte man von draußen kaum noch etwas, die Trommeln und Kriegshörner der Orks waren verstummt..Dann kamen dem Templer die Sorgen.
    Der Mann, der sein halbes Bein bereits verloren hatte, er würde bald behandelt werden, aber die Männer, die noch hier waren, hatten kaum Ahnung von medizinischer Behandlung.
    Mit Glück kommt er durch, dachte er sich, als er an dem Verletzten vorbeiging.
    Wenn hier wenigstens ein paar Kräuter wären, dann könnte der alte Templer versuchen, ihm die Sache leichter zu machen, aber die waren alle im Haus der Magier und dazwischen waren mehr als genug Orks.
    Einen Heiltrank besaß Gor Na Sternchenfarbe noch, aber auch er würde nach der Amputation verbraucht sein.

    Nach einem Seufzen setzte er sich hin, seine Augen wanderten durch den Raum.
    Hier werde ich garantiert nicht sterben, dachte er sich, während er langsam zornig über die derzeitige Situation wurde.

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    Provinzheld Truppen des Königs's Avatar
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    Truppen des Königs is offline

    Edwald

    Irgendwie war er noch in das Haus der Erzbarone gelangt, trotz seiner erheblichen Verletzungen, die er noch aus der letzten Schlacht trug. Aktiv hatte er nicht am Kampfgeschehen teilnehmen können, aus versteckter Position war es Edwald nur möglich gewesen ein paar Mal die Armbrust abzufeuern. Geschützt hatte damit eigentlich nur sich selbst und nun besaß er sogar noch die Ehre, dass er als einiger der Wenigen am Leben war.

    Der doppelt angetäuschte Angriff der Orks traf ihre ungeordneten Reihen hart, besonders nachdem die Fellhäuter die Mauer am Südtor stark zertrümmert hatten und schliesslich über Leitern in Scharen in das Innere der Burg gelangt waren. Jetzt waren noch Kommendant Garond und sein Berater Oric am Leben, dazu Dagmor und wenige andere Ritter sowie Waffenknechte. Der Templer Gor Na Sternchenfarbe schien ebenso hartnäckig bei ihnen zu bleiben. Aber das war es dann auch schon. Von hohen Paladinen wie Girmrod oder Rodrik fehlte jede Spur und alle verbliebenen Männer schienen erschlagen worden zu sein. Die dürftige Barrikade am Eingang des Erzbaronhauses dürfte nicht lange halten.

    "Die Orks versuchen hineinzugelangen!" hörte Edwald einen Ritter rufen, doch er selbst hatte keinerlei Kräfte, um ihnen zu helfen. Die dumpfen Schläge von der Sperre wurden lauter, als der Ritter einsam an einer der Mauern zusammengekauert saß. Blut tränkte seine Hände, als Edwald seinen Verband überprüfte.

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    Ritter Dark Klumpen's Avatar
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    Dark Klumpen is offline
    Mit einer Drehung zog Girmrod das Schwert wieder aus dem Körper des Gurus und versenkte es gleich wieder in seiner rechten Kniekehle. "Knie nieder vor deinem Herrn, bevor du stirbt!" brüllte Girmrod hysterisch. Die Beine des Gurus gaben nach und er landete vor dem Paladin auf Knien und Händen. Mit letzter Kraft hob er seinen Kopf hoch und blickte in die Augen seines Henkers. "Sag lebewohl zu deinem Schläfer, ich schicke dich nämlich direkt zu Beliar!"
    Aber Dark warf sich zurück und hob den Kampfstab, fing mit aller Kraft den Schwerthieb ab. Seine Ellbogen knallten auf den Stein und taten beinahe genauso weh wie sein aufgeschlitztes Bein und die durchlöcherte Taille. Aber seine Arme hielten dem Druck stand. Sein eigenes Blut tropfte von Schläferbluts Spitze in sein Gesicht. Wütend hob der Eidbrecher das Schwert und wich zurück. "Wenn du unbedingt vor deinem Tod leiden willst. Bitte!"
    Kurz fragte sich Dark, ob er einfach hätte sterben sollen.Jetzt zwang er sich selbst, aufzustehen. Unter stärksten Schmerzen tat er es dann auch, während Girmrod einen Meter entfernt auf ihn herablächelte und gehässig grinste.

    "Mich...wirst...du.. nicht töten!" ächzte der Guru. "Das wollen wir doch mal sehen!" antwortete Girmrod mit einem Lächeln auf den Lippen.
    Der Kampfstab brach in zwei, als die Klinge zum dritten Mal dieselbe Stelle traf. Kaum noch zu Emotionen in Stande, zusehr damit beschäftigt, den Schmerz zu unterdrücken, starrte Dark auf die nun nutzlose Waffe. Das Teil mit der Eisenverstärkung behielt er, dass andere warf er dem Paladin entgegen, der es spottend abwehrte.
    Stattdessen nahm er in die Linke seinen alten, gezackten Obsidiandolch. Der Schmerz verwirrte zwar seine Sinne und machte das Denken schwer, vielleicht auch nur deswegen glaubte er immernoch, seinen Konrtrahenten töten zu können, zumindest bevor er selbst verblutete.

    Als der Paladin das nächsten mal ausholte, machte Dark keine Anstalten den Angriff zu blocken, sondern taumelte einfach nach hinten, lies die Klinge vor ihm die Luft zerschneiden und schlug dann selbst unbeholfen mit dem Knüppel zu. Sein rechtes Bein hätte beinahe unter der Belastung nachgegeben, gerade so konnte er das Gleichgewicht behalten indem er die Last auf das linke Bein übertrug.
    Wieder wehrte Girmrod spottend den Hieb ab. Dann stach Dark mit dem Dolch zu. Überrascht taumelte Girmrod zurück, aber nicht weit genug. Der Dolch zerriss das Band seines Amuletts. Klimpernd landete der blaue Edelstein auf dem Boden. "Nein, das wirst du bereuen! STIRB!" brüllte Girmrod hasserfüllt.

    Nun konnte Dark seine Meisterdisziplin ausüben. Der Schmerz trübte seine Sinne und hätte ihn beinahe übermannt, aber dennoch wirkte er rechtzeitig die Telekineserune, kurz bevor Schläferblut ihn durchbohrt hätte. Wie beim Orkelite riss er Girmrod das Schwert aus der Hand. Diesmal schleuderte er es aber nicht weg, dieses Mal drehte er es und nahm all seine magische Kraft zusammen, um es dem Paladin durch die Rüstung ins Herz zu treiben. Dann verschwamm seine Sicht und alles wurde dunkel...
    Der Schläfer erwache!

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    Der Schläfer erwache  Sternchenfarbe's Avatar
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    Sternchenfarbe is offline
    Die verbliebenen Männer hatten sich schnell vor der verbarrikadierten Tür eingefunden, mit Ausnahme derer, die nichtmehr zum Kämpfen in der Lage waren.
    Selbst Garond, der Oberbefehlshaber der Burg stand nun Seite an Seite mit dem alten Templer, während ein Schlag nach dem Anderen den blockierten Eingang traf.
    "Ich will, dass alle Männer hier sind, wenn sie durchbrechen," hatte der Paladin seinem Berater gesagt, der daraufhin im Obergeschoss verschwand, "Die Verletzten sollen oben Stellung beziehen und soviele Schüsse abgeben wie möglich," fuhr er fort, während er mit einer Hand auf das Podest hinter ihnen zeigte.
    Gor Na Sternchenfarbe hatte kurz gezögert, aber dann gab er einem der Ritter ein Zeichen, sein Plan war, die Tür noch zusätzlich mit dem Schweren Eichentisch im Thronsaal zu versperren.
    Dieser nickte und kam ohne ein Wort zu sagen mit.
    Als die Beiden mit ihrer Schweren Last zurück kamen, war auch schon Oric, der Berater wieder da, im Schlepptau hatte er noch einige Männer, die vermutlich oben auf den Zimmern waren.

    Nun trat Garond vor, er wollte seinen Männern ein letztes Mal Mut zusprechen, als ein Mann von oben angehechtet kam, völlig außer Atem rief er einige Worte, aber nur "Verstärkung und "Lord Hagen" war zu vernehmen.
    Der Gesichtsausdruck des Befehlshabers schien auf einmal wieder etwas glücklicher zu wirken und auch die Ritter waren sichtlich ereichtert.

    Nachdem der Späher einen Moment durchgeatmet hatte, begann er zu erzählen: "Lord Hagen ist am Pass aufgetaucht, er hat mindestens Hundert Mann dabei, wenn nicht mehr.
    Er wird uns retten kommen, oder ?"

    Garond zögerte, er hatte nicht erwartet, dass Hagen die Stadt schutzlos zurück lässt, aber das war eindeutig die Chance, den Kampf noch zu ihren Gunsten zu wenden.

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    Barristan

    In Reihen marschierten sie den Abhang des Passes hinunter. Das schüttere, weiße Haar von Barristan wurde wieder von einem Helm bedeckt und sein für das Alter fitter Körper wurde von der Ritterrüstung geschützt, wie es vor seiner unehrenhaften Entlassung war, die nur durch Girmrods großen Einfluss auf Kommendant Garond zustande gekommen war. Zu gern würde er den erstaunten Blick in den Augen des Paladin und Beraters sehen, wenn sie sich wieder begegneten.

    Schon auf der Ferne hörte er die lauten Geräusche des Kampfes - klirrende Waffen und Schmerzensschreie. Die Kompanie von gut fünfzig Mann, die letzten verbliebenen Königstruppen, welche zum Schutz der Hafenstadt Khorinis angedacht waren und nun von Lord Hagen höchstselbst angeführt wurden, beschleunigte ihren Schritt auf ein Eiltempo. Eine Entscheidung des Krieges gegen die Orks auf dieser Insel würden sie hier herbeiführen, nicht wenn sie nicht in der Stadt verbarrikadierten. Dann würde es auf langer Zeit nur dasselbe wie hier geschehen, die Vorräte wurden knapp und ein Nachschub war unmöglich, da die Orks dann die Bauernhöfe geplündert hatten.

    Die Truppe hielt ihre Waffen bereits bereit, als sie auf die ersten Belagerer trafen. Der alte Ritter war einer der Ersten in der Truppe und schickte selbst zwei Orks in Beliars Reich. Ihre eigenen Verluste hielten sich gering auf drei Männer, aber es hatte sich auch um vergleichweise wenige Angreifer gehalten, wobei ihnen der Überraschungseffekt zugute kam.

    Erst jetzt sah Barristan, dass die Mauer zum Südtor fast vollkommen zerstört worden war. Eine große Ramme, geschützt durch Holzüberdachung, stand dort und hatte diese Seite zertrümmert. Mit viel Anstrengung machten sie den Rammbock untauglich, als einer der Ritter neben Barristan von einem Bolzen getroffen wurde. Ein Ork hatte auf der Mauer Aufstellung und sie unter Beschuss genommen. Die Leitern, die noch aufgestellt waren, kamen ihnen entgegen.
    "Stürmt die Burg, nutzt die Leitern! Für Innos!" gab Lord Hagen den Befehl. Barristan folgte diesem als Ritter.

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    Mythos Elvardo's Avatar
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    Elvardo is offline
    Angekommen im ersten Abschnitt der Ruinen machte der Tross kurz halt, da viele der Bruderschaftsmitglieder vollkommen überwältig von diesem Anblick waren und auf anhieb vergaßen, weiter zu gehen. Auch Elvardo lies seinen Blick über die verziehrten Wände streifen, eien leicht nostalgische Wirkung auf ihn ausübten. Die Skelette derer, die sie hier unten an den Fluch des Untodes verloren, lagen noch genau dort wo sie die wandelnden Leichen ihrer Kameraden einst niedergestreckt hatten. Der kaum auszuhaltende Gestank hatte sich mittlerweile glüchlicherweise verflüchtigt und lag nur noch als leicht modriger Hauch in der Luft. Der Templer drehte sich an Ort und Stelle ein wenig um die eigene Achse, um sich wieder ein wenig in den Ruinen zu orientieren. Schließlich bemerkte er das Gebäude, welches einem Haus ähnelte und aus dem sie einst die große Menge an Schiftrollen geborgen hatten. Er deutete mit einer Hand in die Richtung des Baus.
    “Dort müssen wir lang!”
    “Seid ihr sicher, Elvardo?” Fragte ein Tempelr den ehemaligen Großmeister. “Es ist schon lange her, dass ihr das letzte Mal hier gewessen seid!”
    Elvardo nickte bestimmt.
    “Ganz sicher. Ich habe diese Ruinen einst ein Stück weit mit Cor Harald, der seinerzeit noch Baal Juhnke hies, und und Gor Na Luman erkundet. Dort befindet sich eine Art Halle, von der aus viele Gänge in unterschiedliche Bereiche führen. Wir haben damals nur kleinere Quartiere und Labors aufgefunden, aber wenn wir etwas intensiver suchen, werden wir vielleicht auch den Gang finden, der uns zur großen Stadt von Ahrmunrar bringt.”
    “Müssen wir uns dort vor irgendetwas in Acht nehmen?” Woltle ein Novize aus der großen Gruppe leicht ängstlich wissen.
    “Nicht mehr so sehr wie damals, so viel ist sicher. Es gab einst einen Fluch in diesen Gängen, der die alten Erbauer zu einem Untoten dasein verdammte, doch dieser konnte gebrochen werden. Mit etwas Glück, werden wir hier unten auf keinerlei Widrigkeiten stoßen.”
    Ganz überzeug war Elvardo davon allerdings nicht, seitdem die Untoten die “Herrschaft” über diesen Komplex verloren hatten, konnten in der langen Zeit durchaus auch lebende Kreaturen davon besitzt ergriffen haben. Doch er hatte nicht vor, die Nerven der Novizen bis zum Kollaps zu strapazieren...

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    Truppen des Königs is offline

    Schwertmeister Cedric

    Ebenso wie seine übrigens Ordenbrüder der heiligen Flamme schickte sich Schwertmeister Cedric an, die deutlich angeschlagene Kerkerfestung des Minentals über die Belagerungsleitern der Orks zu stürmen. Sie mussten sich schleunigst beeiligen, auf der einen Seite waren da ihre Gefährten die noch in der Burg um ihr Leben kämpfen, auf der anderen die orkischen Bolzen, die ihnen entgegenkamen und sie an ihrem Vorhaben hindern sollten. Aus den Augenwinkeln musste Cedric mit ansehen, wie ein Ritter neben ihm auf der Leiter von einem Bolzen getroffen wurde, sich krampfhaft an den Sproßen zu halten versucht, einen ächzenden Schmerzenlaut von sich gab und schließlich seitlich von der Leiter kippte, Unmerklich verzog der Schwertmeister das Gesicht und hatte alle Mühe, dem fallenden Kameraden nicht nachzuschauen. Wütend kletterte er weiter, bis er die Spitze der Leiter erreichte und zum ersten mal einen Blick auf den Innenhof der burg erhaschen konnte.

    Das Innere der Burg glich einen totalen Schlachtfeld. Angreifer und Verteidiger hatten sich in verbitterten Gefechten regelrecht massakriert und säumten nun eine große Fläche des Bodens, der über und über mit dem Blut der beiden Rassen befleckt war. Wie es schien hatten sich die meisten Ritter und deren Verbündete zurrückgezogen soweit sie konnten, einzig und alleine eine kleine Gruppe aus Rittern und diesen merkwürdigen Kriegern mit verziehrten Schulterplatten und kahlgeschorenen Köpfen hielt hier vorne noch stand. Die ungleichen Verbündeten standen Rücken an Rücken in einer Art Schutzkreis, umgeben von einer großen Anzahl von orkischen Kriegern, die unentwegs auf die Menschen einschlugen: Hilfe war bitter nötig!

    Dicht gefolgt von dem rüstigen Krieger Barristan, welcher trotz seines Alters weit schneller und stärker war als viele andere Ritter, schwang sich Cedric von der Leiternspitze, und wurde um eine haarebreite vom Bolzen des orkischen Schützen auf der Mauer verfehlt. Der Krieger bleckte wütend die Zähne und legte einen weiteren Bolzen in die starre Armbrustsehne ein, versuchte, sie schussbereit zu kriegen bevor die beiden Ritter ihn erreichen würden. Bevor er jedoch zum geziehlten Schluss kam, erreichte noch ein dritter Ritter in seienr Nähe den Innenhof, und streckte den abgelenkten Ork mit einem geziehlten Hieb nieder. Der Krieger ging brüllend in die Knie, der Bolzen surre gen Himmel davon. Unter Schmerzen zog der Ork seine große Axt und wehrte einen weiteren Streich des Ritters ab, da hatten ihn Cedric und Barristan bereits erreicht und gemeinsam den Gnadenstoß gegeben.
    “FÜR MYRTANA! FÜR DEN KÖNIG! FÜR INNOS!” Riefen die drei ruphorisch und stürmten auf die Orks zu, welche den Ring aus Verteidigern zu dezimieren versuchten. Zwei der felltragenden Kreaturen fielen unter ihren Hieb, da drehten sich die ersten Orks zu ihnen herum...

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    Danilo is offline
    Langsam erkannte Danilo in der Dunkelheit die Umrisse von bereits vor langer Zeit eingestürzten Steinhäusern, die einstmals reich verziert waren. Der Zahn der Zeit nagte an ihnen und hatte Decken einstürzen und Wände zerbröseln lassen. Von den Verzierungen waren oft nichtmehr als Konturen geblieben, die man auf dem ersten Blick nicht zu erkennen vermochte.
    Ein Hauch von Tot lag in der kalten, staubigen Luft, eines der Überreste vom damaligen Untotenfluch, der laut Gor Na Elvardo aber schon vor einiger Zeit aufgehoben wurde. Der verstümmelte Templer kannte aber immerhin noch den Weg, der warscheinlich in die große Stadt des untergegangenen Volkes führte, dort sollten sie sicher sein. Danilo befürchtete aber, dass sich dort bereits schlimmeres Ungeziefer als Zombies oder ähnliches eingenistet hatte...

    Um so tiefer sie in die uralten Bauten eindrangen, umso kälter wurde es auch. Erst jetzt fiel dem Novizen auf, dass sein gutes altes Wolfsfell ebenfalls abhanden gekommen war. Er verfluchte nochmal den bereits toten Sumpfhai, bevor er über einige Gerippe stieg und seinen Weg ins Innere der Ruinen fortsetzte. Leere Steinregale standen in der einstmals geräumigen Unterkunft, in der Mitte war bereits ein Teil der Decke eingestürzt und bildete einen großen Schutthaufen. "Wir sollten von Glück sprechen, wenn wir hier nicht lebendig begraben werden. Langsam wird das Ungeziefer zur geringsten Gefahr..." dachte der Novize.

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    Ritter Quintilian's Avatar
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    Quintilian is offline
    Kurze Zeit blieben sie noch, um die größere Halle etwas genauer zu betrachten, dann ging es aber schon weiter. Der einstige Templerführer Cor Elvardo milderte ein wenig ihre Befürchtungen, dass der Untotenfluch, der hier einst geherrscht hatte, schon vor einiger Zeit gebrochen worden war. Quintilian wollte sich generell nicht verrückt machen. Falls es hier drinnen Gefahren gab, die noch zu den Orks an der Oberfläche dazukamen, dann waren sie höchstwahrscheinlich sowieso verloren und daran konnte man nichts ändern. Oft machte einen die Angst selbst noch mehr kaputt.

    Schliesslich durchquerten sie einen längeren Gang, der an vielen Regalen und kleinen Wohnbereichen entlangführte. Einige waren im Laufe der Zeit in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein, wobei unklar war, ob dies nicht durch fremde Gewalt geschah, aber die meisten Anlagen schienen doch erstaunlich gut erhalten.

    Schliesslich sah er etwas vor sich den Jundspund Derim, der in letzter Zeit besonders auffiel. Zu seinem schweren Verletzungen kamen auch noch die regelmäßigen Schwächeanfälle dazu, die sich der ehemalige Matrose nicht so recht erklären konnte. Er schob sich leicht an einem der Novizen vorbei, um neben dem jungen Bub zu stehen.
    "Was ist eigentlich zurzeit mir dir los? Hast du schon einmal mit einem der Gurus geredet?" fragte Quintilian ihn ernst, aber auch mit leichten Hintergedanken der Sorge.

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    Provinzheld Slicer's Avatar
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    Slicer is offline
    Bereits die dritte Fackeln in Folge fiel als ausgebrannter Stumpen zu Boden. Er war eine lange Zeit vergangen, seitdem Galbuon eien Weggabelung gefundne hatte, so dass er nun seit gefühlten Stunden gradeaus lief. Es war durchaus nicht auszuschließen, dass dem wirklich so war. Immer die gleichen Konturen an den Wänden zu sehen langweilte ihn und machte ihn schläfrig, auch die Zahl der untoten Überreste hatte abgenommen und somit bot dieser Gang nichts mehr, was Galbuon zumindest ein wenig Ablenkung erlaubte. Galbuon wunderte sich über die geringe Zahl der Wächter, es war zu vermuten das dieser Gang hier keien große Rolle bei der Verteidigung der Stadt gespielt hatte. Im starken Kontrast dazu standen die Gänge, die er noch zur Zeit der Barriere besucht hatte, in denen es nur so vor Zombies gewimmelt hatte.
    Vermutlich stapelten sich die Leichen in anderen Gängen zu Hauf, dachte Galbuon belustigt.
    Plötzlich verschwanden die Wände aus seinem durch das Fackellicht begrenztem Lichtfeld und seine Schritte bekamen einen hallenden Unterton: Endlich hatte er diesen Gang hinter sich gelassen und war auf eine größere Halle gestoßen. Augenblicklich schaltete sich Galbuons Forscherinstink wieder und unwillentlich beschleunigte er seine Schritte, um etwas schneller vorran zu kommen, und um vielleicht auf etwas zu stoßen das von wissenschaftler Bedeutsamkeit sein könnte.
    Auch dieser Raum war stockduster, was nicht so ganz in Galbuons bekanntes Bild passte: Eigentlich waren in diesen Hallen immer helle Erzlampen zu finden, die die Umgebung mit einem orangroten Schein erhellten. Vielleicht waren diese ja im Krieg mit den Orks zerstört worden...
    Es dauerte wieder einige Zeit, bis Galbuon tatsächlich auf etwas stieß. Ein leicht erhöhtes Steinpodest brach vor ihm aus der Dunkelheit. Es war reich verziehrt, so wie viele Dinge die die Ahrmun geschaffen hatten, und hielt einen seltsamen Apparat, dessen Sinn und Zweck sich Galbuon selbst nach längerem nachdenken nicht so ganz erschließen wollte. Es war eien Halterung aus Metall, die eine blaufarbene, kristalline Linse hielt. Darunter wiederrum befand sich eine weitere Halterung, welche für einen kleinen, eckigen Gegenstand geschaffen worden war, vermutlich einen Kristall, welcher jedoch nicht vorhanden war.
    Unschlüssig tippte Galbuon gegen die blaue Kristalllinse. Wahrscheinlich war dieses Gerät ohne den fehlenden Kristall sogut wie nutzlos, doch sollange in den Ruinen diese Dunkelheit herrschte war es sogut wie unmöglich, dass andere Kristall zu finden, wenn es den überhaupt noch existierte. Die Orks hatten sicherlich einige Dinge geplündert, bevor sie die Stadt wieder verliesen, und es war gut möglich das sie den Kristall entfernt hatten, sofern er noch einen anderen Nutzen als die Aktivierung dieses Apparates gehabt hatte.
    Enttäuschung machte sich in dem Abenteurer breit. Er hatte wohl keine andere Wahl, als weiter durch die Dunkelheit zu irren und zu hoffen, einen Ausgang zu finden der seine Odysee zu einem guten Ende bringen wurde...
    Last edited by Slicer; 20.10.2013 at 13:45.

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    Mythos Elvardo's Avatar
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    Elvardo is offline
    Vielen Brüdern lief ein kalter Schauer den Rücken herunter, als sie dem Weg weiter folgten. Ab hier begangen also die Ruinen, in denen keine Luftzyrkulation mehr herrschte und daher stetig die gleiche Temperatur herrschte. Die allgemeine Atmosphäre wurde dadurch kaum verbessert, eher im Gegenteil, sie schürte nur noch mehr nervösität unter den Novizen. Aber selbst ohne sie hätten diese Ruinen nach wie vor einen bedrückenden Einfluss gehabt. Der Anblick der Teils verfallenen und teils leerstehenden Wohnhäuser, die in diesem Abschitt in den Felsen gehauen worden waren, wirkte wie ein trauriges Mahnmal an die Schönheit und Lebendigkeit, die hier einst geherrscht hatte. Den WOhnhäusern folgten schließlich die zur Seite wegführenden Gänge, von denen einige in geheimnisvolle Labore und Vorratsräume, und wieder andere in einfache Soldatenunterkünfte führten. Vor dem Tor einer dieser Gänge lag auch der Überrest eines Ahrmuntemplers, mit dem Gor Na Luman einst gefochten hatte. Die edle Klinge, die neben der Leiche am Boden lag zog einige Blicke auf sich, da sie im schein der roten Erzlampen glänze und kaum Korrosionspuren aufwies, alles was den hellen glanz unterbrach waren einige, braunrote Streifen, die jedoch kein Rost, sondern menschliches Blut waren.

    "Habt ihr hier mit Baal Juhnke und Gor Na Luman gegen die untoten Templer der Ahrmun gefochten?" Fragte Gor Na Boba flüsternd, als könnten lautere Gespräche den toten Krieger wieder zum Leben erwecken.
    "Ja, es war genau hier. Mehrere verdammte Templer und ein Guru der Ahrmun bewachten diesen Abschnitt und forderten uns heraus, sie waren würdige Gegner und verlangten unsere gesamten Fähigkeiten ab, um sie zu besiegen. Nach dem erfolgreichen Kampf mussten wir uns jedoch zurückziehen, da die Schwerter der Templer vom Fluch des Untodes beladen waren und Gor Na Luman nahezu tödlich vergiftet haben."
    Gor Na Boba nickte stumm und warf einen letzten Blick auf die Klinge des Toten, welche ihm offenbar zu gefallen schien.
    "Das Desing ähnelt unseren Hüterklingen, doch trotzdem sieht die Klinge dieser Waffe gänzlich anders aus...." Stellte er murmelnd fest, überwand sein inere Zögern und näherte sich der Klinge mit wenigen Festen schritten, den Leichnahm dabei nicht aus den Augen lassend.
    Vorsichtig packte er den Griff der Waffe mit der rechten Hand, dann nahm er die linke dazu und hielt die Waffe in den Schein einer Erzlampe. Zufrieden nickte der Gor Na und befestigte die Klinge ebenfalls an dem Waffengurt, den jeder Templer trug um seine Hüterklinge tragen zu können.

    “Ihr wedet eure Wahl nicht bereuen.” Merkte Elvardo beinahe nebensächlich an, als der jüngere Templer wieder nehmen ihm marschierte.
    “Die Klinge, derer ihr euch grade angenommen habt, wurde wohl von den besten Schmieden unserer Glaubensvorfahren gefertigt. Es wundert mich, dass euch nicht an anderer zuvorkam-”
    “Hättet ihr sie ebenfalls genommen, wärt ihr noch in der Lage einen Zweihänder zu führen?”
    Harkte Gor Na Boba interesiert nach. Elvardo nickte zustimmend.
    “Gewiss hätte ich das, wo sich Schläferblut doch nun in den Händen eines Paladins befindet.”
    Er senkte den Tonfall etwas und schien nur noch mit sich selbst zu sprechen.
    “Ich frage mich, ob ich Schläferblut jemals wieder sehen werden. Ich werde diese edle Klinge nie wieder in der Schlacht tragen können, doch... ich denke ihr versteht was ich meine, Gor Na."

    Schweigend führten sie die Gruppe weiter, bis sie an eine Art Weggabbelung kamen, welche Elvardo unbekannt war. Krampfhaft dachte er nach, ob sie nicht schon hier gewessen waren, doch er kam letzendlich zu dem Schluss, dass dem nicht so war.
    "Nun müssen wir weise wählen, Brüder." Verkündete er laut damiit ihn alle hören können.
    "Weiter als bis hier her, drang nur der weise Guru Baal Juhnke zusammen mit unserem Verbündeten Tob in die Ruinen vor. Keiner der Wege wird uns ins verderben Führen, doch dennoch wäre es besser wenn wir uns auf anhieb den für den Richtigen entscheiden würden."
    Sein Ausruf war gleichzeitig ein Appel an die Baals gewessen die den Tross begleiteten. Auch wenn er die Sprache der Ahrmun gut lesen konnte, hoffte er das Baal Vasili und Baal Yjordes sich auch in jüngster Zeit immer mal wieder mit der Sprache befasst hatten und somit weit mehr der alten Sprache behalten hatten, als er.

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    Lehrling Praag's Avatar
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    Praag is offline
    Verstand einer diese haarlosen Morralugs. Erst hatten sie erbitterten Widerstand geleistet und sich als durchaus ehrenvolle Lugs dargestellt die lieber den Tod suchten als sich zurück zu ziehen, dann jedoch hatten sie sich mit einem aus maroden Holzstücken zusammengezimmerten Boot in den überschwemmten Sumpf zurückgezogen wie feige, ausgehungerte Wölfe, die man mit ein paar Schlägen mit dem Holzknüppel aus dem Vorratskammern verscheuchte. Zugegeben, Praag konnte durchaus verstehen das diese Lugs nicht vorhatten, ihre Behausung bis zum bitteren Ende zu verteidigen, den es war nicht mehr viel übig was einem Morra hier noch als Unterschlumpf vor Wind und Wetter hätte dienen können. Das vom Himmel fallende Wasser des Gottes Adanos hatte ihren Behausung in einen größeren Binnensee verwandelt, der allerhöchstens noch den Fischen als genehm erscheinen würde. Dennoch verstand er diesen Zwiespalt der Lugs nicht, wieso sie erst bleiben, aber dann doch flüchteten...

    Und nun war auch noch an ihn die aufwendige Aufgabe gefallen, herauszufinden wohin sich diese Morras verkrochen hatten. Einen dicken, gefällten Baumstamm als Boot und einen dünneren Ast als Riemen nutzend, durchkämmte er nun die überschwemmte Gegend, während seine Brüder die noch trockenen Bauten und den steinernen Tempel der Glatzkopfmorras untersuchten. Der Orak fühlte sich ein wenig verloren auf seinem Baumstamm, wie auch immer dieses Gebiet einst ausgesehen haben mochte, nun schauten nur noch einzelne Bäume, die mit ihren seltsamen Auswüchsen und Blättern auch alle andere als einladend aussahen, aus dem trüben Wasser heraus, dessen Grund er nicht zu sehen vermochte. Auch das bereitete ihm sorgen, wer wusste schon, was dort unten alles unter der Wasseroberfläche lauerte? Vielleicht irgendwelche flinken Fischwesen die nur darauf warteten, die Füße des Oraks anzuknabbern, oder doch große Ungeheuer die ihn mit giftigen Tentakeln und glitischigen Klauen in die Tiefe zogen?

    Der Orak atmete stoßweise aus und ein, und versuchte krampfhaft, sich wieder auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Irgendwohin mussten diese Morras doch geflüchtet sein. Aufs Meer hinaus würden sie mit ihren primiten Booten wohl kaum geschwommen sein, der kleinste Wellengang hätte sie sinken oder kentern lassen. Wo waren sie also nun? Gegen einen überschwemmten Baum geschwommen und hier mit Mann und Maus untergegangen? Oder doch an einem geheimen Ort, der sich noch vor den AUgen des Oraks verbarg, irgendwo in den tiefen des Nebels...
    Last edited by Praag; 09.11.2013 at 15:20.

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    Ritter Derim's Avatar
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    Derim is offline
    Derim schloss sich einer Gruppe von Novizen an um etwas tiefer in die Höhle, Ruiene oder was auch immer das war wo sich Derim befand. Für Derim was es eine Art Mine. Schließlich kame sie in einer Großen Halle an. Auf den Säulen und Wänden waren Schriftzüge oder manche waren einfach nur so mit Zeichen verschönert. "Beeidruckent" sagte Derim zu Mirrak welcher darauf hin vor Erstaunen auch nur Nickte.

    Schließlich drang sich als sie weiter liefen Quintilian zwischen die beiden welcher dann fragte was mit dem Jungspund los sei. "Ich weiß es selber nicht. Entweder Erlaubt sich jemand einen Streich und mischt mir was ins Sumpfkraut. Oder es ist eine Unbekannte Nebenwirkung des Elexiers. Und nein ich habe noch keinen Guru diesbezüglich Aufgesucht." Erklärte Derim Ruhig.

    Schließlich gingen sie ein ganzes Stück. Der Jungspund konnte Mittlerweile seine blicke nicht mehr von diesem Faszenierenden Gewölbe abringen. Derim Wünschte es sich zu gerne diese Schriftzüge Lesen zu können. Manche konnte er sogar Lesen da sie in der Sprache der Menschen standen. Schließlich setzte die Gruppe ihren gang vor und verließen somit die etwas Größere Halle.

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    Provinzheld
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    Danilo is offline
    Wie sich schnell herausstellte, waren nur die wenigsten der Steinwohnungen derart beschädigt wie die Letzte. Beeindruckt von den filigranen Verzierungen, der ihm unbekannten Schrift und überhaupt von dieser riesigen, aber ebenfalls trostlosen und traurigen Ruine, in der einst wohl die Menschen gelebt und ihrem Alltagsleben nachgegangen waren. Leider wusste Danilo nicht viel von dieser verlorenen Kultur, nur dass sie eine riesige Stadt besaßen und diese durch einen Krieg zerstört wurde.
    Nach einiger Zeit kamen sie an einem Skelett vorbei, welches sogar noch die Überreste einer Rüstung trug und an dem noch einige Fleischfetzen hingen. Eine wunderschöne, und gleichzeitig tödliche Klinge, die aus einem schwarzen, glänzenden Material geschmiedet wurde, lag noch in den bleichen Händen des Toten.
    SO eine Waffe will ich später auch haben. Hmm... das Material kommt mir so bekannt vor... Er dachte kurz nach und erinnerte sich wieder: Das ist doch dieses schwarze Gestein, welches auch vereinzelt in der Mine vorkam. Wenn wir die Scheiße hier überstehen, könnten wir die Mine wieder in Betrieb setzen und unsere eigenen Klingen daraus herstellen!
    Gor Na Boba war der erste, der sich eines dieser sonderbaren Schwerter schnappte. Weiter in einem der Gänge lagen noch weitere, und die Templer ergriffen die Gelegenheit und holten sich die anderen Schwerter, ehe sie weitergingen. Nach einiger Zeit, in der Danilo weiterhin die Architektur der alten Kultur bestaunte, kamen sie zu einer Weggabelung. Ihr jetziger Führer, Gor Na Elvardo sprach offen aus, dass er noch nie so weit in die Ruinen vorgedrungen war, und dass beide Gänge sie nicht in die Verdammnis führen würden. Woher will er das wissen? Vielleicht lauert in beiden Beliar auf uns?
    Nicht wirklich beruhigt blieb der Novize stehen, während sich die höheren Mitglieder unterhielten. Leider konnte er nicht viel verstehen, bis Baal Yjordes laut verkündete:
    "Der rechte Weg führt uns zur Stadt Ahrmunrar! Und jetzt bewegt euch endlich weiter!"

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