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  1. #1
    Nicashisha Shenanigans  Moku's Avatar
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    Aug 2010
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    Utopia
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    Quote Originally Posted by Peravel View Post
    Sevaris "Venom" Zephyron
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    "Mh.. danke." antwortete Sevaris und versuchte sein Lächeln am Leben zu erhalten. '.. schätze ich.'
    Wirklich zufrieden stellend war Vallans kurze Ansage ja nicht gerade gewesen, aber was hatte er schon erwartet? Er selbst hatte schließlich genau danach gefragt. Nach einer Weile richtete der Schmuggler sich mühevoll auf und setzte ein Bein vor das Andere. Diesmal tat er es allerdings bei Weitem nicht so rasant wie noch vor einigen Minuten.
    Als er an seinem Partner vorbei schritt, spürte er dessen fragenden Blick in seinem Rücken und erklärte sich knapp. "Ich bin in meinem Zimmer."
    Einschlafen würde Sevaris heute sicher nicht. Ansonsten wusste er momentan ebenfalls nichts so recht mit sich anzufangen, wo er darüber nachdachte. Jedoch war nun vielleicht etwas Zeit für sich alleine ganz gut, immerhin hatte er bisher all seine Krisen auch ohne Quasselstrippen-Salarianer oder Spatzenhirn-Nervensägen-Turianer an seinem Arsch überstanden.
    Clain war fast schon am Eindöhsen als er plötzlich ein Geräusch hörte. Fast schon panisch, weil er dachte, man würde ihn plötzlich finden, sprang er auf, hielt sich dann den Mund zu um sich selbst daran zu erinnern keinen Mucks zu machen. Erst dann drückte er sich auf den Boden und konnte eindeutig die Beine eines Turianers ausmachen, die von dem, was er als Cockpit vermutete in einen der Räume verschwand. Es folgte das kurze Zischen der Tür als sie sich schloss, dann Stille.

    Clain blieb mit nahezu angehaltenem Atem liegen.

    Einer fehlte noch.

    Stand up! It gets better.
    [Bild: 1991.png] dragonage-game.de [Bild: 1991.png]
    And the silken sad uncertain rustling of each purple curtain thrilled me, filled me with fantastic terrors never felt before.
    Moku is offline

  2. #2
    Abenteurer Kuroda's Avatar
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    James Jageda



    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    nun war er hier, im Präsidium. So viele tote Zivilisten und zwar aus allen möglichen Spezies Asari Turianer Menschen. All das spielte keine Rolle mehr. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, "Lieutenant Jageda bitte melden sie sich beim neuen Botschafter der Menschen Dominic Osoba. Lieutenant Jageda bitte. Lieutenant Jageda hier, sagen sie dem Botschafter ich befinde mich auf dem Weg. Er war dem Botschafter einmal begegnet direkt nach dem Gethangriff, er scheint ein zuverlässiger und ehrlicher Politiker zu sein, was man von seinem Vorgänger nicht gerade behaupten kann, man der Typ hat vielleicht genervt, dachte sich Jim als er im Fahrstuhl auf dem weg zu den Botschaften war. des weiteren überlegte er angestrengt ob er Irgendwas falsch gemacht hatte, er überlegte und überlegte bis ihn ein Ping und die typische Stimme: "Willkommen in den Citadel-Botschaften" Aus seinen Gedanken reißt

    Er begab sich zu Avina der virtuellen Asari Reiseführerin und aktivierte sie: Wo finde ich Botschafter Osoba? Avina. Avina antwortete: Botschafter Osoba befindet sich in der Botschaft der Menschen gehen sie die Treppe rauf die erste Tür links und dann die zweite Tür rechts.Wünschen sie sonst noch etwas Lieutenant Jageda? Nein das wäre alles Avina Dankeschön. Avina antwortete in ihrer gewohnt höflichen Art:Ich wünsche ihnen einen schönen Tag Lieutenant und melde sie ab. Er ging dem Ihm beschriebenen Weg und klingelte. Die Tür öffnete sich und er befand sich im Vorzimmer, die Sekretärin lächelte ihn an: Hallo Jim wie geht es dir? Gut soweit Jen wie geht es dir und den Kindern, habt ihr euch mittlerweile gut auf der Station eingelebt? Jen ist die Frau seines Stellvertreter, Sergant Santiago Velasquez, er und Santiago sind seit dem Tag befreundet, an dem Hitomi..... er wischte diesen Gedanken beiseite, bis ihre Stimme ihn wieder in die Realität holte. "ach es ist wundervoll hier und die Kinder, dass ist das Vorrecht ein Kind zu sein haben schon ein paar Freunde hier gefunden zwei Menschen einen Turianer und eine sehr junge Asari. Außedem fragen sie die ganze Zeit nach dir und können vor allem von deinen Geschichten über deinen Einsatz und wie du mit ihrem Vater seit Jahren das Gebiet der Allianz sicherer machst, du solltes nein du musst heute Abend zumessen kommen und ein Nein lass ich dir diesmal nicht durchgehen". Dabei zwinkert sie ihm zu. Ja du hast recht, heute abend 19 uhr? Sie nickte fröhlich. "Der Botschafter erwartet dich" er blickte jetzt vielleicht irritiert drein Weißt du worum es geht? sie schüttelte den Kopf und aktivierte die Tür des Büros

    Er trat ein und Dominic Osoba begrüßte ihn: "Ah Lieutenant Jageda nun haben wir ja die Möglichkeit uns etwas näher kennen zu lernen darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten."Ein Kaffe wäre angenehm, zwei stück Zucker, Sir. der Botschafter deutete an sich zu setzen, Jim tat es. "Nun sie fragen sich sicherlich warum ich Sie zu einem persönlichen Gespräch gebeten haben?" Jim nickte. Osoba zog ein Datenpad hervor. "Ich habe über offizelle und inoffizelle Kanäle von einer Sache erfahren die sie sicherlich erfreuen beziehungsweise oder eher gesagt sehr wahrscheinlich Geister der Vergangenheit zu Tage fördern wird. Jim wurde zu nehmend nervöse Was meinen Sie genau Herr Botschafter? "Nun, fuhr der Botschafter fort, im Jahre 2178 waren sie und ihre Einheit die Ghostwolfs während der Offensive auf Torfan eingesetzt worden? Ja das ist korrekt des weiteren trafen sie und ihre Einheit auf jene Batariana die Fünf jahre zuvor ihre Frau ermordeten und ihre Kinder entführten?" gepresst stößt Jim hervor Ja Herr Botschafter diese Informationen sind korrekt "Was waren die letzten Worte eines sterbenden Batarianers kurz bevor er starb? Keldak Herr Botschafter aber ich weiß nicht was sie bedeuten nun brach es aus Jim heraus ich weiß nicht ob es sich um einen Namen, Planeten oder eine Organisation handelt ich weiß nichts! seit verdammten zehn Jahren weiß ich nicht ob meine Söhne tot sind oder ob sie atmen vedammt nochmal also Herr Botschafter warum zum teufel wollen sie das alles wissen? Es tut mir leid Lieutenant dass ich Sie erneut durch diese Hölle gehen lasse aber wie ich sagte meine Informationen geben ihnen Antworten auf Zwei fragen zum Thema Balak. Jim beruhigt sich ein wenig und entwickelt ein Blitzen in seinen Augen dass nur wenige Menschen je zu Gesicht bekommen Was genau meinen Sie Herr Botschafter? Nun was ich Ihnen sagen ist größtenteils geheim aber sie können ihren engsten Freunde zumindest erzählen das ihnen die Information zugänglich gemacht wurde Wobei es sich bei Balak handelt. Nun einer Spezialeinheit ging ein Funkspruch ins netz in dem eine gewisse Kate Bowmann um Hilfe bat ,bei dem Namen zuckte Jim merklich zusamen handelt es sich um Katie Reverend Bowmans Tochter?,batarianische Terroristen die sich "der Kreuzzug" nennt hatte einen Meteoriten gekapert der in die Kolonie moment ach ja hier stehts Terra Nova lenken wollte" Jim sprang aufUm Gottes Willen hatten diese ...... Batarianer Erfolg bitte reden Sie wen dem so ist muss ich meiner Einheit den Wolfs sagen wir alle stammen von Terra Nova! "Nein Lieutenant hatten sie nicht, zwar konnte ihr Anführer fliehen aber immer hin sind die meisten Wissenschaftler die sich auf dem Asteroiden befanden am Leben." Und was hat das ganze jetzt mit mir zu tun? fragte Jim als er einen tiefen Schluck aus der Tasse nahm, "Der Name des Flüchtigen ist - Keldak." Jims Hand wird weich wie Butter die Tasse gleitet ihm aus der Hand und zerschellt auf dem Boden. Er dreht sich zu Botschafter Osoba um Können sie das erneut wiederholen? Osoba tut wie ihm geheißen. Bitte entschuldigen Sie mich Herr Botschafter ich brauche etwas zeit für mich, darf ich wegtreten? Natürlich Lieutenant sobald ich mehr Informationen dies bezüglich habe melde ich mich wieder bei Ihnen." den Rest bekam Jim nichtmal mehr mit, als er wieder zu voller Wahrnehmung fähig war befand er sich in seinem Quartier

    Er aktivierte eine Holodisk ein Bild seiner verstorbenen Frau Hitomi Hallo mein Engel ich.... Ihm stockte der Atem Tränen laufen über sein Gesicht er wischte sie sich beiseite Ich habe heute die Information erhalten nach der ich so lange gesucht habe ich habe herausgefunden was Balack bedeutet es ist der Name des Anführers jener Batarianer die dich töteten und Billy und Johnny entführten. Endlich und hoffentllich finde ich dese Kröte und so auch unsere Kinder endlich wieder nachhause holen um endlich Frieden zu finden und ihnen auch endlich erzählen was für eine tolle Frau du warst. Sie kommen bestimmt nach dir du warst die gütiger und hübschere von uns Beiden, er lächelt bei diesen Worten,Aber mein Engel ich muss Schluss machen, ich treffe mich noch mit Santiago und Jen die beiden haben geheiratet ist dass zu glauben Mister Frauenheld und verheiratet.... ich liebe und vermisse dich mein Engel ich werde dir berichten wenn es neues gibt. Er deaktivierte Disk. Es half hilft ihm das alles zu ertragen Hitomi all das zu erzählen wohl wissend, dass sie ihm nie antwortete. Er rasiert sich, nahm seine sauberste Offiziersmütze und begibt sich in das Quartier der Velsaquez Familie.

    Es war bis jetzt ein gemütlicher Abend man lachte scherzte Jim spielt mit den Kindern erzählt ihnen wie heldenhaft ihr Vater ist und sein Offizier und Freund ihn jedesmal wieder raus boxte. Auch war ein junger Offizer von C-Sicherheit anwesend ein gewisser Armando Bailey netter Kerl der schnell mit Santiago Freundschaft schloss wie sich herausstellte ist er zusammen mit Santiago in Juarez aufgewachsen, zwar in verschiedenen Stadtteilen aber das verbindet wohl, außerdem ist ein Freund von Santiago auch ein Freund von Jim. Er versucht sich normal zu verhalten, aber das ist auf grund der Information von Botschafter Osoba, verständlich schwierig. Plötzlich klingelt es an der Tür. Jen ist öffnet die Tür und eine wunderschöne Frau betritt den Raum die Herren einschließlich Jim erheben sich. "Gentlemen darf ich vorstellen Uaraca Esmeralda Sendaro. Jim stockte der Atem so hatte er nur einmal gefühlt in seinem Leben. "Nein, schalt er sich selbst, so was kommt überhaupt nicht in Frage für dich gab gibt und wird es immer nur Hitomi geben. "Ich habe sie bei meiner Arbeit für Osoba kennen gelernt und dachte da sie noch neu hier ist lade ich sie mit ein" erzählt Jen fröhlich und zwinkert dabei Jim zu. Santiago wollte ansetzen aber Jim kam ihr zuvor Es tut mir leid Jen aber ich habe vergessen dass ich noch einen Haufen Arbeit vor mir habe Berichte zu schreiben Patroullien zusammen stellen du weißt ja als Kompaniechef hat man es nicht gerade einfach. Entschuldige mich wir... sehen uns ehe sie etwas entgegenen konnte war er auch aus der Tür verschwunden. Bisher hatte er ihre Verkuppelungsversuche nie persönlich genommen. Heute konnte er das nicht gebrauchen. Er ärgerte sich noch eine weile bis ihm jemand auf die Schulter klopfte. Er drehte sich um "ist alles in ordnung Esé" Es war Santiago sein bester Freund. Ich habe Information über......

    "Alarmstufe Rot Alarmstufe Rot. Alles befindliche Allianz Navy Personal unverzüglich in der Kaserne melden!" Jim und Santiago stürmten sofort Richtung Kommandozentrale der Allianz Navy


    Verdammt verdammt was ist den jetzt los?
    dachte Jim während er auf dem Weg zur Kaserne war. ca 10 Minuten später im Einsatzbesprechungsraum war das gesamte Regiment anwesend. Colonel Atherton der Regimentskommandant deutet an, dass sich alle setzen sollen. "Guten Abend Ladies und Gentlemen, soeben hat mich Botschafter Osoba informiert, dass es eine neue batarianische Bedrohung für unsere Kolonien gibt. Wie ich so eben erfuhr nennen diese Glubschies sich der Kreuzzug angeführt werden sie von diesem Mann sein Name ist

    [Bild: th?id=H.5023257193088832&pid=15.1]

    Keldak dieser Glubschi ist verantwortlich dass mindestens eine Kolonie von uns in die Sklaverei verschachert wurde. Ferner steckte diese Kreatur auch hinter dem Fall der Mindoir Kolonie. Einige Hieranwesende haben Freunde und Familie durch dieses Ding da verloren. Aber nun haben wir einen Namen. Vor kurzem ist der Kontakt zu unserer Kolonie auf Acadia abgerissen und das letzte was wir sahen bevor die Sicherheitskameras lies Schemen erkennen die auf Batarianer schließen lassen können,sprich wir vermuten,dass der Kreuzzug hinter dem Angriff auf die Kolonie, sicher können wir erst sein wenn wir Vorort sind. Colonel Sir, Lt. Jageda Kompanie Theta was mich beschäftigt sind zwei Dinge zum einen sollte es sich hier um Batarianer mit wieviel Wiederstand müssten wir rechnen und zweitens seit wann arbeiten Batarianer so schlampig Batarianer sieht man meistens nicht bevor sie zu schlagen und selbst wenn man einen Notruf absetzen kann würden die nie vor die Kamera treten und sagen hier sind wir und überfallen eure Kolonie. Sir meine Erfahrung mit Batarianern sagt, da stimmt was nicht. "Sind sie beim Nachrichtendienst Lieutenant?! Nein Sir bin ich nicht Sind sie ein Experte für batarianische Kriegsführung?! Auch das muss ich verneinen Sir! Nun Lieutenant wie gesagt wir werden es herausfinden Wahrscheinlich werden die Glubschies auch nur nachlässig hahahahahaha. Alle Stimmen in das Gelächter ein bis auf Jagedas Kompanie. Nun Aufbruch ist in einer Stunde wegtreten Mariens hurah." hurah stimmten alle mit ein.
    Kuroda is offline Last edited by Kuroda; 03.03.2013 at 00:44.

  3. #3
    .. loves to smile for you  BlackShial's Avatar
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    Vallan Phanux

    “Ja ...”
    Irgendwie war dies alles, was der Turianer von sich geben konnte.
    Eigentlich wollte er ja ein ‘Verlauf dich aber nicht’ dahinter setzten, doch er verstummte. Natürlich war klar das er den Grünen nicht hätte aufmuntern können, dennoch machte es ihn etwas traurig das er rein gar nichts bewirken konnte, außer einem gequälten, falschen Lächeln.
    Ach, was hatte er auch erwartet? Er war kaum die richtige Person um jemanden aufzumuntern. Irgendwie gab es sowieso keine Person, die so etwas konnte. Außer vielleicht sie hat mehr als 30 Umdrehungen und hat eine schöne Farbe ...
    Ha! Vielleicht sollte er dem Grünen ja einen ausgeben! Das wäre doch was! Gut, vielleicht nicht sofort, immerhin brauchte er selbst ja auch erst einmal Ruhe. Etwas Ruhe und einen Schluck von dem Ruou, den er sich vor der Reise eingepackt hatte. Perfekt!
    Keuchend stemmte sich der Turianer gegen die Wand, krabbelte an dieser herauf und machte eine nicht ganz so graziöse Drehung, wie er eigentlich gewollte hätte.
    “Grarrrghuuuaua!”
    Zähneknirschend humpelte der sonst so klapsige Kerl in Richtung Tür. Sevaris war schon längst weg und somit konnte er in aller Seelenruhe jammernd durch das Schiff trotten, nicht einmal bemerkend das er eine kleine, blaue Blutspur hinterließ.

    ___________________________________

    Nai’Fayla nar Kirreyh

    Abermals durchzogen Schmerzen den ganzen Körper der Quarianerin, als sie mehr als unbeholfen von dem Turianer herunter rollte und auf dem dreckigen Boden aufkam.
    Schlauer Kerl ... Was hatte sie wohl vorher bereits versucht? Es war ja nun nicht so, dass sie sich gern im Dreck räkelte ...
    “Dreg zu Dreg!”
    Noch immer wütend fuchtelte sie erneut herum und versuchte das Bein des Turianers zu greifen. Egal ob sie es dafür hätte umklammern müssen oder hineinbeißen. Letzteres war sogar der eigentliche Plan, der jedoch mit einem einfachen ‘Klong’ zu Nichte gemacht wurde, als sie noch immer sturzbetrunken bemerkte, dass sie ja einen Helm trug ...
    Egal, irgendwie würde sie ihn schon noch unter sich auf den Boden drücken, dahin wo er hingehörte. Niemand ... wirklich niemand nannte sie fett, nicht ohne mit unzähligen blauen Flecken davonzukommen!

    ___________________________________

    Valerija Estella de L’aqua zé Castro (P-NPC)

    Schwester?
    Oh komm schon!
    Das war ein Mensch! Mal davon abgesehen das es ebenso unmöglich wie überraschend war, dass die Salarianerin einen Turianer als Bruder haben konnte, gehörte nun auch noch ein Mensch zu der Familie?!
    Doch bevor die Serbin überhaupt etwas sagen konnte, weiteten sich ihre Augen vor Erstaunen und absoluter Fassungslosigkeit.
    Das ... kam unerwartet. Wann wurde sie das letzte Mal umarmt? Vor ungefähr 12 Jahren vielleicht?
    Noch immer leicht perplex konnte sie Serbin kaum mehr sprechen.
    “Freut ... mich ...”
    Melissa. Aber ja! Die, die alle für Clarissa halten, oder irgendwie sowas. Sie hätte sich wirklich besser informieren sollen, als bloß nach peinlichen Geheimnissen ihrer Geldgeberin zu suchen.
    Am Ende aber ... erklärte das zwar vieles, aber bei weitem nicht genug. Diese Familie wurde von einem Moment zum anderen immer ... grotesker.
    “Ich nehme an ... sie wollen ihre Schwester abho- Äh ... verabschieden? Das ist aber nett!”
    BlackShial is offline

  4. #4
    Auserwählte AeiaCarol's Avatar
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    Ein überraschter, unfreiwilliger Schrei entwich der Blonden als sie mit voller Wucht zu Boden ging. Rücklinks liegend und ihr Gegenüber ziemlich ungünstig auf sich sitzend sah. Die Waffe ruhte noch in ihrer weit ausgestreckten Rechten, die mit einem spontanten Schlag gegen die Schläfe des Rotschopfes aushalte. Zwar schien er davon leicht benommen, ließ sich jedoch längst nicht abschütteln-...Oder werfen.
    Und irgendwie, völlig unfreiwillig, musste Zora in Anbetracht der Situation lachen. Nicht lauthals, darauf war sie bedacht, als sie die Lippen amüsiert schürzte und den Commander so gewiss stutzen ließ.
    "Was glauben Sie, wie weit diese kleine Ritt Sie bringen wird, hm?", zischte sie immer noch belustigt und näherte sich dem angespannten Gesicht des zehn Jahre Älteren.
    "Ist nur so ein Bauchgefühl, aber ich denke-...", und die letzten Worte sprach sie wispernd in das Ohr zu dem sie nunmehr hochgebeugt war "Ich denke ich habe Ihre Leute gerade allesamt besser im Griff als Sie."
    Ihr neckischer Blick musste seinen Rest tun, um ihn zur Weißglut zu treiben.
    So you can drag me through hell
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    And you can throw me to the flames
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  5. #5
    Mal vas Idenna
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    Mit voller Wucht traf der Pistolengriff seine Schläfe, doch konnte Odinn sich noch halten, mit Zora unter sich. Mühsam drückte er ihre Hand mit der Pistole wieder zu Boden und konzentrierte sich darauf, endlich die Kontrolle über die Waffe zu erringen, als seine Gegnerin scheinbar amüsiert anfing zu sprechen.
    "Was glauben Sie, wie weit diese kleine Ritt Sie bringen wird, hm?
    Ist nur so ein Bauchgefühl, aber ich denke-... ich denke ich habe Ihre Leute gerade allesamt besser im Griff als Sie."

    Perplex sah er in das Gesicht der Blondine. Wofür hielt sie diese Vorstellung? Eine Schmierenkomödie?
    "Hören Sie", begann er brummend und mir mit Mühe seinen Ärger im Zaum haltend, "ich weiß nicht, wie Sie das so geplant haben. Aber denken Sie wirklich, Sie können hier reinschneien, einen Arzt und Offizier der Allianz anschießen und entführen und dabei auch noch einen weiteren Offizier zum Mitmachen zwingen und danach einfach weiterleben, als sei nichts passiert? Sie werden zur Rechenschaft gezogen. Sie und ihr Freund!" Bei seinen letzten Worten zeigte Odinn in Richtung Sam und Beyo.
    "Und Ihren "Bekannten" hier", ein verächtlicher Blick in Richtung Sam folgte, "können Sie dann mit vor Gericht nehmen. Auf Wehrkraftzersetzung und Beihilfe zur Entführung steht nämlich Gefängnis."
    Last edited by Mal vas Idenna; 28.02.2013 at 22:55.

  6. #6
    Ehrengarde Oculus's Avatar
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    "Wir drei? Man könnte es wohl selbstständig nennen, leider. Ich weiß nicht wie sehr sie medizinische Details interessieren, die schnellste Erklärung ist dass ich beim Geth-Angriff auf Eden Prime war, dort während und nach dem Angriff Menschen verarztet habe und bei den Nachbehandlungen auf Auffälligkeiten gestoßen bin, die ich viel zu kurz danach, als die Cidatel angegriffen wurde, wieder bei einigen Überlebenden festgestellt habe. Äußerst geringe, aber bei allen Fällen auffällig gleiche Veränderungen der Gehirnaktivität, leichte Änderungen des Verhaltens, so was eben. Jetzt ist natürlich jeder nur an Wiederaufbau und Vergessen des Gräuel interessiert, und die noch vorhandene Gefahr wird ignoriert, und darum sind wir bei der Forschung auf uns allein gestellt, abgesehen von einigen Geldspenden besorgter Bürger die das alles erst finanzierbar machen."
    "Ja, und darum unterstellt man uns häufig Bauernfängerei und Ausnutzen einer von uns künstlich geschaffenen Panik."
    Oculus is offline

  7. #7
    Auserwählte AeiaCarol's Avatar
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    Quote Originally Posted by Mal vas Idenna View Post
    Mit voller Wucht traf der Pistolengriff seine Schläfe, doch konnte Odinn sich noch halten, mit Zora unter sich. Mühsam drückte er ihre Hand mit der Pistole wieder zu Boden und konzentrierte sich darauf, endlich die Kontrolle über die Waffe zu erringen, als seine Gegnerin scheinbar amüsiert anfing zu sprechen.
    "Was glauben Sie, wie weit diese kleine Ritt Sie bringen wird, hm?
    Ist nur so ein Bauchgefühl, aber ich denke-... ich denke ich habe Ihre Leute gerade allesamt besser im Griff als Sie."

    Perplex sah er in das Gesicht der Blondine. Wofür hielt sie diese Vorstellung? Eine Schmierenkomödie?
    "Hören Sie", begann er brummend und mir mit Mühe seinen Ärger im Zaum haltend, "ich weiß nicht, wie Sie das so geplant haben. Aber denken Sie wirklich, Sie können hier reinschneien, einen Arzt und Offizier der Allianz anschießen und entführen und dabei auch noch einen weiteren Offizier zum Mitmachen zwingen und danach einfach weiterleben, als sei nichts passiert? Sie werden zur Rechenschaft gezogen. Sie und ihr Freund!" Bei seinen letzten Worten zeigte Odinn in Richtung Sam und Beyo.
    "Und Ihren "Bekannten" hier", ein verächtlicher Blick in Richtung Sam folgte, "können Sie dann mit vor Gericht nehmen. Auf Wehrkraftzersetzung und Beihilfe zur Entführung steht nämlich Gefängnis."


    "Ihre Gesetze interessieren mich nicht im Geringsten.", zischte sie und trotz allem Selbstbewusststein wechselte die Züge der Blonden von Belustigung in Wut.
    "Welche Kamera wird schon beweisen wer hier auf wen geschossen hat, hm? Mal ganz davon abgesehen dass gewiss niemand gegen mich sprechen würde, wissen Sie durch Presseartikel doch nur zu gut wer ihnen allen danach im Nacken sitzt."
    Nicht dass man auf diese Unterstützung hoffen durfte, aber für einen Bluff sollten die Cerberus-Gerüchte längst ausreichen. Wieder begann sie ansatzweise zu grinsen.
    "Vielleicht reicht es aber auch schon aus dass jemand wie Sie, den man doch erst kürzlich für untauglich erklärt hat, sich seit Neuestem auf wehrlose Schwangere stürzt. Was denken Sie welches Karriere- oder gar Lebensende würde Ihnen besser gefallen?"
    Tiefer hätte sie die Wunden wohl nicht reißen können. Und irgendwie meinte Zora sich dessen bewusst zu sein, während sie stille Sekunden weiter unter dem Rothaarigen lag, ihn nicht lange musterte und noch einmal nach der Waffe fischte. Er war nicht ohne Fassung, sondern mit einem schnellen Griff vorbereitet, dessen Einsatz ihre andere Hand wiederrum nutzte um ihm mit voller Wucht ins Gesicht zu schlagen.
    Ebenso waren die wohlgepflegten Fingernägel endlich zu etwas gut, indem sie reißerisch über die Haut des Mannes fuhren.
    Wo blieb der Turianer?
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    AeiaCarol is offline Last edited by AeiaCarol; 01.03.2013 at 00:04.

  8. #8
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    Das Wasser perlte an seinem Körperpanzer runter und bewies eindeutig wie es schüttete. Zum Glück war er wasserdicht verpackt aber den Personen, die gerade evakuiert werden sollten, ging es eher nicht so gut. Aufgrund dessen, dass es sich um eine Feier handelte, lief die große Mehrheit in ihren besten Anzügen und Kostümen herum. Chip wanderte so durch den Regen, man konnte durch das Helmvisier gerade 10 Meter weit schauen. Dies lag jetzt nicht am Visier selbst, sondern eher am schlechten Wetter. Ein Kind, vielleicht 10 Jahre alt, lief an ihm vorbei und rief nach seiner Mutter, bevor der kleine wieder in einer Wand aus Regenbändern verschwand. Er war kaum im stande zu folgen, da tauchten im kühlen Nass noch weitere Personen auf. Sie standen um irgendwas herum, den Schildern zu urteilen dem Landeplatz und damit der Evakuierungszone. Chip staunte nicht schlecht, als er an den Herren in ihren teuren Anzügen vorbei ging. Man sah sofort, die waren nass bis auf die Knochen.

    Ihm fiel eine junge Dame in einem kurzen Cocktailkleid auf, sie hatte nicht einmal eine Jacke dabei. Obwohl er selbst nur Patient war, seine Herkunft vergas man nicht. Da sich niemand um die junge Dame kümmerte, aktivierte er kurzerhand sein Universalschild und hielt es ihr wie ein schützender Schirm über ihren Kopf. Obwohl dieses Universalschild nur aus Licht bestand, das Energiefeld war echt und ließ den Regen an der Außenseite abperlen. Sie bedankte sich mit einem nicken, zum Sprechen war sie zu sehr am zittern. Chip begleitete die junge Dame zu einem der Kodiak Shuttle, welche hier alle noch am Boden standen. Ein riesen Landeplatz voll mit Kodiak Shuttle und sonstigen Fahrzeugen aber keines schien zu funktionieren. Jeder saß hier fest und sie liefen wie Schafe auf einer Weide umher, getrieben vom ratlosen Personal. Er setzte die junge Dame in ein Shuttle, wo noch ein Platz frei war und sah sich die Leute genau an. Sie waren durchnässt, froren und blickten hilfesuchend umher, fragten sich was los war.

    Er blickte ins Cockpit, um sich einen Überblick zu verschaffen, erkannte das Problem. Diese Shuttles gehörten zur Anlage und waren leider vom Administrationsbüro gesperrt. Er vermutete einen Fehler, bei diesem Regen vielleicht ein Computerfehler. Jedenfalls waren alle Shuttle gesperrt. Ein Problem, ohne Zweifel. Das Universalschild diente auch ihm als Regenschutz, als er noch einmal ausstieg und sich umsah. Es schien selbst das Sicherheitspersonal völlig ratlos zu sein aber was ihn noch weiter verunsicherte, es kümmerte sich niemand wirklich um die Gäste. Sie wollten alle hier weg aber auf das gezwunge Bleiben war niemand eingestellt. Zum Glück erspähte er links von sich ein Allianz Abzeichen. Er ging darauf zu und erkannte ein Allianz Kodiak Shuttle. Bei den Privaten Kodiaks wusste er es nicht aber bei den Allianz Shuttles war er sich dank seiner Ausbildung sicher. Auch hier saßen frierend Leute im Shuttle und wurderten sich, warum sie nicht einfach abflogen. Chip öffnete ein Staufach und holte ein paar Utensilien hervor. Etwas was man hier dringend gebrauchen konnte. Eine Notfallüberlebensausrüstung aus dem Hause Allianzmilitär.

    Er begann sofort damit ein paar Personaldienstleistende heranzuwinken und ein paar Decken, Zeltplanen als Deckenersatz und Verbandszeug zu verteilen. Die Leute holten sich noch eine Lungenentzündung oder schlimmeres, wenn sie nicht bald etwas warmes zum überziehen hatten. Gerade die Leute, welche noch im freien standen, brauchten einen Regenschutz. Er sah in ein anderes Shuttle und erbeutete ähnliches. Ein paar Sicherheitsleute trugen ebenfalls eine leichte Rüstung und waren gut geschützt. Er bat sie freundlich um Unterstützung, immerhin hatten gerade diese Leute eine gute Ausbildung genossen und sollten wissen, wie gefährlich diese Lage für alle Gäste war. Sie begannen auch gleich einen Unterstand zu bauen, während Chip weiter nach Material suchte. So langsam schien das hiesige Personal wind von dieser Aktion zu bekommen. Langsam aber sicher begann man damit
    Chip Allison is offline Last edited by Chip Allison; 01.03.2013 at 00:33.

  9. #9
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    Verdammt, er hatte es ja gewusst!
    Jetzt hieß es schnell handeln. An seine eigene Knarre kam er nicht ran, also nahm er sich blitzschnell und ohne zu fragen die Waffe von Sam vom Gürtel, der sich eh nicht hätte wehren können, dank seiner menschlichen Last die er trug.
    Das kämpfende Paar war so mit sich selbst beschäftigt dass er sich gefahrlos in die Position begeben konnte die gerade nötig war.
    "Stopp!"
    Der Lauf der Pistole drückte halbfest gegen den Nacken des Rothaarigen.
    "Und zwar augenblicklich! Wollen sie die Sache wirklich noch schlimmer machen? Hören sie auf damit und helfen sie uns endlich! Danach kann jeder wieder seiner Wege gehen, unversehrt!"
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  10. #10
    Mal vas Idenna
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    Die Wut stieg immer weiter in ihm hoch. Mit jedem Wort der Blondine hatte er mühe, sich zu zügeln und ihr nicht einfach mit einer Kopfnuss die Nase zu brechen. Doch er schaffte es, eine Wutausbruch zu verhindern. Stattdessen konzentrierte er sich auf ihre Hand mit der Pistole und hatte ihr beinahe die Pistole aus eben dieser Hand entrissen, als er etwas metallisches in seinem Nacken spürte.
    "Stopp!"
    Instinktiv verharrte der Rothaarige Odinn in seiner augenblicklichen Haltung.
    "Und zwar augenblicklich! Wollen sie die Sache wirklich noch schlimmer machen? Hören sie auf damit und helfen sie uns endlich! Danach kann jeder wieder seiner Wege gehen, unversehrt!"
    "Hier ist aber nicht mehr jeder unversehrt. Den Menschen, den Sie scheinbar so bitter nötig brauchen, haben Sie eine Kugel durch den Arm gejagt! Wer garantiert mir, dass Sie uns nach der Erledigung dessen, was der Arzt für Sie tun soll, am Leben lassen? Außerdem bin ich Offizier der Allianz und Leiter dieser Einrichtung. Ich kann nicht einfach so abhauen!"
    Trotz des Turianers in seinem Nacken drückte er die Reporterin weiter zu Boden und versuchte sie so gut es ging zu fixieren, damit sie ihn nicht abwerfen konnte.
    Last edited by Mal vas Idenna; 01.03.2013 at 14:37.

  11. #11
    #17  Forenperser's Avatar
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    Sein Arm zitterte. Das war zu viel. Alles zu viel. Diese ganze Situation machte ihn verrückt. Sie hatten keine Zeit. Sie verquatschten hier wertvolle Zeit wenn jederzeit ein anderer vom Allianz-Personal hier auftauchen könnte und ihren Plan endgültig ruinieren würde. War das vielleicht sogar der Plan des Rotschopfes? Bestimmt!
    Aber nicht mit ihm! Der Turianer hatte genug. Wenn es auf die nette Tour nicht ging, dann eben so.
    Mit einer nicht gerade leichten Armbewegung schlug der Turianer seine Handfeuerwaffe an die Schläfe des Menschen, sodass dieser von Zora runterfiel und kurz benommen liegen blieb. Diesen Moment nutzte er um der Blonden aufzuhelfen, dann richtete er wieder seine Waffe auf ihn.
    "Aufstehen! Sofort! Und keinen Laut mehr!"
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  12. #12
    Mal vas Idenna
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    Verdammt noch mal! Heute schien es jeder auf seine Schläfe abgesehen zu haben. Hatte der Schlag der blonden Reporterin nur leichtes Schädelbrummen verursacht, beförderte der Schlag des Turianers ihn direkt auf die nasse Erde, wo Odinn ein paar Augenblicke benommen liegen blieb.
    "Aufstehen! Sofort! Und keinen Laut mehr!"
    "Ist ja gut", brummte Odinn und hielt sich den Kopf. Langsam stand er auf und hob wieder seine Hände.
    "Dann startet mal euren Fluchtversuch." Finster blickte er die zwei Geiselnehm an. Sam schenkte er keine Beachtung.

  13. #13
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    Verdammt noch mal! Heute schien es jeder auf seine Schläfe abgesehen zu haben. Hatte der Schlag der blonden Reporterin nur leichtes Schädelbrummen verursacht, beförderte der Schlag des Turianers ihn direkt auf die nasse Erde, wo Odinn ein paar Augenblicke benommen liegen blieb.
    "Aufstehen! Sofort! Und keinen Laut mehr!"
    "Ist ja gut", brummte Odinn und hielt sich den Kopf. Langsam stand er auf und hob wieder seine Hände.
    "Dann startet mal euren Fluchtversuch." Finster blickte er die zwei Geiselnehm an. Sam schenkte er keine Beachtung.


    Sie brauchten ein Shuttle. Eines außerhalb des Tummultes das am Landeplatz vor der Anlage herrschte. Ungewöhnlich war es nicht, dass Obrigkeiten entfernt der Öffentlichkeit landeten oder aber die noblen Karossen jener abseits abgestellt wurden.
    Diesmal ohne Ambitionen den Commander weiter zu verärgern, sah sie ihn bestimmt an.
    "Haben Sie Shuttles abseits des großen Landeplatzes?"
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  14. #14
    Mal vas Idenna
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    "Haben Sie Shuttles abseits des großen Landeplatzes?"
    Verächtlich blickte er die Reporterin an.
    "Sie sind doch sonst über alles informiert. Da sollten Sie doch wissen, dass ein Shuttle auf dem Trainingsgelände extra für den Admiral bereitsteht."
    Odinn bemühte sich nicht einmal, den herablassenden Ton in seiner Stimme zu verbergen. Genauso wie er sich gar nicht erst bemühte, sich eine Möglichkeit auszudenken, die beiden in eine Falle zu locken. Er wusste nicht, wo sich das Sicherheitspersonal aufhielt und ebenso wenig wusste er, wie der Turianer reagieren würde, wenn die kleine Gruppe in noch größeren Schwierigkeiten geraten würde. Und DAS wollte er um Leifs Willen nicht riskieren.
    Er zeigte in Richtung des, der Landezone gegenüberliegenden, Teil der Forschungsanlage.
    "Dort hinten ist das Gelände."

  15. #15
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    "Haben Sie Shuttles abseits des großen Landeplatzes?"
    Verächtlich blickte er die Reporterin an.
    "Sie sind doch sonst über alles informiert. Da sollten Sie doch wissen, dass ein Shuttle auf dem Trainingsgelände extra für den Admiral bereitsteht."
    Odinn bemühte sich nicht einmal, den herablassenden Ton in seiner Stimme zu verbergen. Genauso wie er sich gar nicht erst bemühte, sich eine Möglichkeit auszudenken, die beiden in eine Falle zu locken. Er wusste nicht, wo sich das Sicherheitspersonal aufhielt und ebenso wenig wusste er, wie der Turianer reagieren würde, wenn die kleine Gruppe in noch größeren Schwierigkeiten geraten würde. Und DAS wollte er um Leifs Willen nicht riskieren.
    Er zeigte in Richtung des, der Landezone gegenüberliegenden, Teil der Forschungsanlage.
    "Dort hinten ist das Gelände."


    "Nun, mann kann nicht alles wissen."
    Sie reagierte, indem sie sich in Bewegung setzte. Geradewegs über die riesige Grasfläche, überflutet durch den Regen, wodurch es schwer fiel in ihren hohen Schuhen zu laufen. Kurz blieb sie stehen, zog sie von ihren Füßen und stapfte weiter. Irgendwo hinter ihr schnaufte Sam mit dem Arzt auf der Schulter. Beyo hielt den Commander in Schach und sie bemühte sich das Shuttle zu erspähen.
    "Da.", machten die grünen Augen es schließlich aus und warfen einen Blick über die Schulter.
    Gesichert war es durch den für Angestellte und geladene Gäste begrenzten Zugang Gott sei Dank nicht.
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  16. #16
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    Dass das Shuttle einem höheren Tier gehörte war ersichtlich. Es wirkte schon von außen deutlich geräumiger und schien eine etwas dickere Panzerung zu haben.
    Ob es innen auch großartig anders aussah?
    Der Turianer freute sich jedenfalls jetzt schon aus diesem verdammten Regen rauszukommen. Er war bis ins Knochenmark durchnässt. Das würde sicher eine hübsche Erkältung geben.
    Auch wenn er die Augen eigentlich vorne hätte halten sollen konnte er es nicht verhindern hin und wieder mal Blicke über die Schulter zu werfen. Die Paranoia ließ ihn einfach nicht los. Immerhin würde jeder direkt auf den ersten Blick sehen dass bei dieser seltsamen Prozession etwas unrechtmäßiges vorging.
    Endlich waren sie an der Außenhülle angekommen.
    "Schneller...." dachte sichd er Rote nervös als der Mensch den Zugangscode eintippte.
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  17. #17
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    Dass das Shuttle einem höheren Tier gehörte war ersichtlich. Es wirkte schon von außen deutlich geräumiger und schien eine etwas dickere Panzerung zu haben.
    Ob es innen auch großartig anders aussah?
    Der Turianer freute sich jedenfalls jetzt schon aus diesem verdammten Regen rauszukommen. Er war bis ins Knochenmark durchnässt. Das würde sicher eine hübsche Erkältung geben.
    Auch wenn er die Augen eigentlich vorne hätte halten sollen konnte er es nicht verhindern hin und wieder mal Blicke über die Schulter zu werfen. Die Paranoia ließ ihn einfach nicht los. Immerhin würde jeder direkt auf den ersten Blick sehen dass bei dieser seltsamen Prozession etwas unrechtmäßiges vorging.
    Endlich waren sie an der Außenhülle angekommen.
    "Schneller...." dachte sichd er Rote nervös als der Mensch den Zugangscode eintippte.


    Odinn setzte als Erster einen Fuß in das Shuttle, gefolgt von Beyo, der es scheinbar am eiligsten hatte, sowie dem Gespann aus Sam, Leif und Zora. Letztere winkte den Deutschen augenblicklich ins Hintere des Gefährts, während der Turianer hoffentlich samt MacDarragh zusah dass sie in die Luft kamen.
    Svensson brachten sie in eine kleine, luxuriöse Kabine, wo Zora nach Handtüchern, Hemden, Stoffen-...Eben irgendetwas zum sauberen verbinden der Wunde suchte. Dabei bemühte sie sich nicht zu oft in die Richtung ihres Freundes zu sehen.
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  18. #18
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    Auch als sie drinnen waren und die Tür sich geschlossen hatte hielt der Turianer seine Waffe vorsichtshalber weiter in Position.
    Der Turianer setzte sich neben den Rothaarigen auf den Co-Pilotensitz.
    "Na dann mal los."
    Als die Motoren des Schiffes endlich das erlösende Brummen von sich gaben und er spürte wie das Schiff langsam die ersten paar Meter vom Boden abhob fiel ihm ein riesiger Stein vom Herzen.
    Wenn nun nur alles glatt ging. Aber bei dem Chaos was momentan herrschte würden sie wohl kaum auffalllen.
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  19. #19
    Kämpfer Peravel's Avatar
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    Samuel "Shelton" Rashovski
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    Auch als sie drinnen waren und die Tür sich geschlossen hatte hielt der Turianer seine Waffe vorsichtshalber weiter in Position.
    Der Turianer setzte sich neben den Rothaarigen auf den Co-Pilotensitz.
    "Na dann mal los."
    Als die Motoren des Schiffes endlich das erlösende Brummen von sich gaben und er spürte wie das Schiff langsam die ersten paar Meter vom Boden abhob fiel ihm ein riesiger Stein vom Herzen.
    Wenn nun nur alles glatt ging. Aber bei dem Chaos was momentan herrschte würden sie wohl kaum auffalllen.

    Sam legte seinen Freund so behutsam wie möglich auf die nächstgelegene Couch, wobei er sich sehr bemühen musste nicht zusammen mit dem Schweden auf dem Boden zu landen. Der Marsch zum Shuttle mitten durch den Sturm hatte ihn in seinem ohnehin schon geschwächten Zustand mehr als nur ausgelaugt. Hinzu kamen die bisherigen Ereignisse, die ihn so sehr mitgenommen hatten, dass seine Nerven mittlerweile völlig blank lagen. Sich an der Wand abstützend begann er, gemeinsam mit Zora nach diversen nützlichen Gegenständen zu suchen. Im Gegensatz zu ihr wusste er jedoch, wo sich an Bord eines Allianz Shuttles die ärztliche Grundausstattung befand, weswegen er bereits kurze Zeit später mit einem Erste-Hilfe-Koffer zurück zu Leif taumelte. Mit vor Erschöpfung, Verzweiflung und Alkoholeinfluss zitternden Händen öffnete er die Box und nahm das Medi-Gel zur Hand. Die ganze Zeit über hatte er Zora keinerlei Beachtung geschenkt, sondern stattdessen all seine Aufmerksamkeit Leif gewidmet, bis Letztere plötzlich neben ihm auftauchte und Anstalten machte, zu helfen. Doch Sam streckte lediglich seinen Arm in ihre Richtung aus und erhob erschöpft seine Stimme.
    "Keinen Schritt weiter!" Seine Frustration war kaum zu überhören. "Du lässt deine Finger von ihm. Ich mache das!"
    Mühsam riss er Leifs Kleidung in der Nähe der Schusswunde auf und fing an, seine Wunde zu behandeln. Die Verzweiflung stand ihm dabei ins Gesicht geschrieben. Er hasste sich dafür was er getan hatte. Immer noch tat. Er selbst hatte es genau so wenig verdient, die Wunden des schwedischen Arztes zu behandeln, doch es war seine Pflicht. Wenn er schon auf ganzer Linie versagt hatte .. dann musste er wenigstens das hier tun.

    Sam hatte in der letzten Stunde seine Kindheitsfreundin Zora zum Weinen gebracht, seinen Vorgesetzten Odinn hintergangen und seinem einzigen Freund Leif gegen seinen Willen eine Entscheidung aufgezwungen, die dieser zutiefst bereuen würde, sobald er wieder zu sich kam. Er war seiner Position als Sicherheitsbeauftragter des C-Darwin Pojektes nicht nachgekommen, sondern hatte zahlreiche Schwüre gebrochen und noch mehr Verbrechen begangen. Es hatte sich also in all der Zeit nichts geändert. Er war nach wie vor ein schlechter Mensch. Er hatte keine Erlösung verdient. Oder Gnade. Er war Abschaum. Aber das, was ihn wirklich fertig machte, war die Tatsache dass er Zora offenbar auf sein Niveau gezogen hatte. Sein kleines, unschuldiges Mädchen .. Nun hatte auch sie Blut an ihren Händen. Das, wovor Sam sich am meisten gefürchtet hatte, war eingetreten - Nein, er selbst hatte dazu beigetragen. Er hatte sie mit in seinen Abgrund gezogen.


    Sevaris "Venom" Zephyron
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    Vallan Phanux

    “Ja ...”
    Irgendwie war dies alles, was der Turianer von sich geben konnte.
    Eigentlich wollte er ja ein ‘Verlauf dich aber nicht’ dahinter setzten, doch er verstummte. Natürlich war klar das er den Grünen nicht hätte aufmuntern können, dennoch machte es ihn etwas traurig das er rein gar nichts bewirken konnte, außer einem gequälten, falschen Lächeln.
    Ach, was hatte er auch erwartet? Er war kaum die richtige Person um jemanden aufzumuntern. Irgendwie gab es sowieso keine Person, die so etwas konnte. Außer vielleicht sie hat mehr als 30 Umdrehungen und hat eine schöne Farbe ...
    Ha! Vielleicht sollte er dem Grünen ja einen ausgeben! Das wäre doch was! Gut, vielleicht nicht sofort, immerhin brauchte er selbst ja auch erst einmal Ruhe. Etwas Ruhe und einen Schluck von dem Ruou, den er sich vor der Reise eingepackt hatte. Perfekt!
    Keuchend stemmte sich der Turianer gegen die Wand, krabbelte an dieser herauf und machte eine nicht ganz so graziöse Drehung, wie er eigentlich gewollte hätte.
    “Grarrrghuuuaua!”
    Zähneknirschend humpelte der sonst so klapsige Kerl in Richtung Tür. Sevaris war schon längst weg und somit konnte er in aller Seelenruhe jammernd durch das Schiff trotten, nicht einmal bemerkend das er eine kleine, blaue Blutspur hinterließ.

    Letzten Endes hatte Sevaris es in sein Bett geschafft und starrte nun schon einge ganze Weile lang an die Decke. Seine Schmerzen ließen ihn nicht zur Ruhe kommen - vor allem seine innerlichen, seelischen Schmerzen. Je mehr er versuchte, krampfhaft über seine Fehler nachzudenken, desto härter hämmerte es in seinem Schädel.
    "Urgh.. das ist das schlimmer als der Kater vor zwei Jahren nach dem Dutzend Ryncol auf Omega!"
    Oh ja.. der Kater. Kroganischer Ryncol alleine war schon ein Getränk für sich - aber vergifteter kroganischer Ryncol war selbst für ihn zu viel.
    Halt .. das war die Idee! Seine Rettung! Alkohol!
    Stöhnend hievte sich der grüne Turianer auf seine Beine und wankte zur Tür.


    Sheyito Kambaras
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    Eve fühlte sich immer noch etwas schwach auf den Beinen, doch sie hatte sich wieder soweit im Griff, dass sie Nics Hilfe erstmal nicht brauchte. Humpelnd folgte sie Shey und Nic, die zielstrebig auf den See zu hielten.
    Der Morgen war noch so jung, dass sich Tau und letzte Nebelreste auf ihren Gesicht zu einen feuchten Film sammelten. Der leichte Wind rauschte kühl um ihren entkräfteten Körper und lies sie etwas frösteln.
    Wenn sie zurück auf der Citadell war, so schwor sich Eve, würde sie erstmal ein langes Bad nehmen und auf der Lucifer eine heiße Dusche!

    Die Baumreihen wurden lichter und schon sah sie das quecksilbrige Funkeln des Sees. Einige der dünneren Bäume waren noch immer abgeknickt oder hingen halb entwurzelt schräg aus dem Boden. Eve hatte kein besonders großes Interesse an Botanik, das hatte sie nie, doch ihr war ebenso bewusst das die entstandenen Schäden noch eine weile sichtbar waren.

    Als sie wieder nach vorn blickte und einem Ast auf Augenhöhe ausgewichen war, erblickte sie die dunkle Schönheit der Lucifer, die mit leicht nach oben gefalteten Flügeln über dem Wasser schwebte. Ihr Freund aus der Kindheit, McFarlane war begeistert von Schiffen und Eve wettete, dass er sich in dieses Schiff sofort verliebt hätte. Wenn er denn noch leben würde.
    Eve verdrängte die schmerzliche Erinnerung und blickte zur Laderampe hinauf. Dort reichte die Pilotin Nic helfend die Hand und zu Eves Verwunderung nahm er sie sogar an. Zwar mit einem verbissenen Gesichtsausdruck aber es war ein Anfang.

    Nachdem auch Eve die Rampe erklommen hatte trat die Pilotin, Arcaia Victis, war ihr Name, so erinnerte sie sich nun Stellte sich in die Luke und blickte zum Wrack der Skyhammer am anderen Ufer hin.
    "Und? Was ist habt ihr die Daten der Matriarchin und wo verflucht nochmal ist der Rest des Teams?", die Fragen waren mehr als begründet aber vor allem wollte Eve sich zu letzteren nicht äußern. Durch ein kurzes Zeichen von Nic öffnete sie das sichere Fach in ihrem Anzug und hohlte den Datenträger heraus um ihn Victis zu überreichen.
    "Hier sind alle Daten die in den Archiven der Skyhammer zu finden waren."
    Nachdem die Pilotin den Datenkristall in Händen hielt erhob Nic das Wort und zog die Aufmerksamkeit auf sich.
    "Es wird keiner mehr vom Team kommen, Victis. Sie haben es leider alle nicht geschafft nur wir 3 sind lebend aus dieser Todesfalle entkommen!"
    Die Pilotin öffnete ihr Omni Tool und griff auf eine detaillierte Übersichtskarte der Gegend zu. Dann vergrößerte sie einen Kartenausschnitt nahe der Felswand.
    "Ach ja? Und was ist dann das?"
    Eves Augen wurden weiter und noch ehe sie ihr aufsteigendes Entsetzen begreifen konnte, dröhnde ein donnerndes monströses Brüllen an ihr Ohr. Nic fluchte laut und riss sein Gewehr hoch um sich der Gefahr zu versichern in der sie schweben konnten.
    "Mist! Dieses Drecksvieh hat überlebt! Victis keine Zeit mehr für Erklärungen! Dieses Ding wird uns auslöschen wenn wir nicht sofort losfliegen!"
    Victis nickte kurz und rief einige Befehle, wie Luke schließen Schilde hoch und Steigflug auf 2000m, durch ihr Omni Tool die durch eine syntetische Stimme quittiert wurden. VI, dachte Eve, doch ihr war nicht bewusst, dass VI's auch Schiffe fliegen konnten.

    Victis voran ging das Team zum Cockpit der Lucifer, dort schwang sich die Turianerin gekonnt in ihren sehr bequem aussehenden Stuhl und übernahm das Steuer. Die Lucifer reagierte sofort auf die schnellen Befehle der Pilotin und reaktivierte die Antriebe. mit einem kurzen Ruck beschleunigte das Schiff und ging in Steigflug.
    "Hey Storm wollen sie die Ehre haben ihrem einstigen Comandoschiff den Todesstoß zu geben?", die Frage der Pilotin beantwortete Nic mit einem düsteren grinsen als er sich an die Konsole neben Victis stellte die nun die Waffensysteme zeigte.

    Noch im Steigflug fuhren die doppel Ionenkanonen aus der Unterseite heraus und richteten sich nach hinten aus, direkt auf das Wrack der Skyhammer. Nic gab noch einige Korrekturen ein und befahl den Geschützen mit voller kraft zu Feuern. Eve hatte indessen beschlossen, dass sie das sehen Wollte und öffnete eine weitere Konsole um auf ihr eine Videoverbindung des Hecks und eine Analyse der noch auf dem Planeten befindlichen Sonde zu haben.
    Sie sah einen gewaltigen Lichtblitz der sich durch die Wolken, durch die sie bereits geflogen waren, schnitt und das Wrack der Skyhammer traf.
    Noch ehe der Energieschlag aufgehört hatte begann der Haufen Schrott zu beben und die Sonde zeichnete plötzliche seismische Aktivitäten aus dem Zentrum des Wracks auf.
    beeindruckt schaute Eve zu Nic hinüber der noch etwas gebannt auf seine Konsole und dort sein Werk analysierte.
    "Du hast den Element Zero Kern beschossen? Aus der Stratosphäre Heraus?!"
    Langsam drehte sich Nic zu ihr um schaute auf die Daten, die die Sonde auffing.
    "Tja Eve Scharfschützen können nicht nur mit einem Gewehr gut schießen!", Nic grinste dabei und genoss die Sicht auf das Display.
    Aus dem detonierenden E-Zero Kern war eine gewaltige Bombe geworden die eine irrwitzige Druckwelle aus blanker glühender Hitze aussendete.
    Eve war darüber fast so überrascht, wie über Nics Zielkünste und sie vermutete, dass die Skyhammer wohl den größten E-Zero Reaktor der gesamten Allianzflotten besessen haben musste.
    Denn die Sonde hatte aufgehört zu senden und die Druckwelle breitete sich noch weiter aus, erst als sie sich zu einer Größe von Irland ausgebreitet hatte wurde sie schwächer.

    Die Lucifer hingegen hielt Kurs und flog nun mit ÜLG zum nächsten Massen Portal, als Victis wieder auf Auto Pilot schaltete drehte sie ihren Stuhl zu den 3 Überlebenden des Teams.
    "Storm ich glaube sie sind ein ganz passabler Ersatz als Waffenoffizier und wenn sie es nun auch noch hinbekommen ihr Team halbwegs heil durch eine Mission zu führen könnten sie fast so gut werden wie ihr verstorbener Vorgänger."
    Eve sah wie Nics lächeln verschand. Und da ist er wieder der alte Hass auf die Turianer.

    Beeindruckt, wenn auch gleichzeitig erschöpft und nicht zuletzt aufgrund seines Schlafmangels verausgabt, schenkte Sheyito dem Schiff, welches ihm gerade seinen kleinen Hintern rettete, nicht wenig Beachtung. Auch Nics Zielkünste trugen ihren Teil dazu bei, das Interesse des Salarianers bezüglich Monolith zu wecken. Er war ein wenig verunsichert und wollte seinen Lebensrettern nicht unhöflich erscheinen, weswegen er vorerst ruhig blieb und das Geschehen um ihn herum kommentarlos beobachtete. Doch als plötzlich alle ihre Klappe hielten und eine peinliche Stille den Raum erfüllte, meldete Shey sich letztendlich zu Wort, wobei er versuchte das Thema zu wechseln.
    "Ich glaube, ich habe mich noch gar nicht für meine Rettung bedankt. Ihr hättet mich genau so gut auf diesem Planeten sitzen lassen können - immerhin kennt die Crew bis auf zwei Mitglieder mich nicht einmal. In diesem Fall wäre ich wohl gerade eben .. so ziemlich .. gestorben. Also könnte man mehr oder weniger sagen, dass ich ab jetzt jede Sekunde in der ich lebe euch zu verdanken habe."
    Er war sichtlich aufgeregt. Wie immer redete er deshalb viel zu viel, ohne es zu bemerken.
    "Also .. danke. Und -" er räusperte sich kurz, leicht verlegen, "Ich heiße Sheyito. Sheyito Kambaras. Sur'Kesh Vetarr Ushibo Kheilen Manrah Sheyito Kambaras."

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  20. #20
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    Quote Originally Posted by Peravel View Post
    Samuel "Shelton" Rashovski

    Sam legte seinen Freund so behutsam wie möglich auf die nächstgelegene Couch, wobei er sich sehr bemühen musste nicht zusammen mit dem Schweden auf dem Boden zu landen. Der Marsch zum Shuttle mitten durch den Sturm hatte ihn in seinem ohnehin schon geschwächten Zustand mehr als nur ausgelaugt. Hinzu kamen die bisherigen Ereignisse, die ihn so sehr mitgenommen hatten, dass seine Nerven mittlerweile völlig blank lagen. Sich an der Wand abstützend begann er, gemeinsam mit Zora nach diversen nützlichen Gegenständen zu suchen. Im Gegensatz zu ihr wusste er jedoch, wo sich an Bord eines Allianz Shuttles die ärztliche Grundausstattung befand, weswegen er bereits kurze Zeit später mit einem Erste-Hilfe-Koffer zurück zu Leif taumelte. Mit vor Erschöpfung, Verzweiflung und Alkoholeinfluss zitternden Händen öffnete er die Box und nahm das Medi-Gel zur Hand. Die ganze Zeit über hatte er Zora keinerlei Beachtung geschenkt, sondern stattdessen all seine Aufmerksamkeit Leif gewidmet, bis Letztere plötzlich neben ihm auftauchte und Anstalten machte, zu helfen. Doch Sam streckte lediglich seinen Arm in ihre Richtung aus und erhob erschöpft seine Stimme.
    "Keinen Schritt weiter!" Seine Frustration war kaum zu überhören. "Du lässt deine Finger von ihm. Ich mache das!"
    Mühsam riss er Leifs Kleidung in der Nähe der Schusswunde auf und fing an, seine Wunde zu behandeln. Die Verzweiflung stand ihm dabei ins Gesicht geschrieben. Er hasste sich dafür was er getan hatte. Immer noch tat. Er selbst hatte es genau so wenig verdient, die Wunden des schwedischen Arztes zu behandeln, doch es war seine Pflicht. Wenn er schon auf ganzer Linie versagt hatte .. dann musste er wenigstens das hier tun.

    Sam hatte in der letzten Stunde seine Kindheitsfreundin Zora zum Weinen gebracht, seinen Vorgesetzten Odinn hintergangen und seinem einzigen Freund Leif gegen seinen Willen eine Entscheidung aufgezwungen, die dieser zutiefst bereuen würde, sobald er wieder zu sich kam. Er war seiner Position als Sicherheitsbeauftragter des C-Darwin Pojektes nicht nachgekommen, sondern hatte zahlreiche Schwüre gebrochen und noch mehr Verbrechen begangen. Es hatte sich also in all der Zeit nichts geändert. Er war nach wie vor ein schlechter Mensch. Er hatte keine Erlösung verdient. Oder Gnade. Er war Abschaum. Aber das, was ihn wirklich fertig machte, war die Tatsache dass er Zora offenbar auf sein Niveau gezogen hatte. Sein kleines, unschuldiges Mädchen .. Nun hatte auch sie Blut an ihren Händen. Das, wovor Sam sich am meisten gefürchtet hatte, war eingetreten - Nein, er selbst hatte dazu beigetragen. Er hatte sie mit in seinen Abgrund gezogen.


    "Du lässt deine Finger von ihm. Ich mache das!"
    Die Blonde zuckte nicht unauffällig. Einige Zeit, die Sam mit der Versorgung des Arztes verbrachte, lag Stille im winzigen Raum, ehe Zora entgegen des Befehls ein Stück näher rutschte.
    "Sammy, lass mich das wenigstens erklären.", bettelte sie kleinlaut und legte die Hand sachte auf seine angespannte Schulter. Die Enttäuschung war nahezu greifbar und es war der erste, allererste Moment indem sie bereute. Jeden Schritt den sie aus London in das Schiff und auf diesen Planeten getan hatte um zu helfen wo vielleicht nicht mehr zu helfen war. Und was war der Preis...?
    Alles was ihr neben der mühsam, künstlich friedlichen Fassade im letzten Monat aufgebaut und gelebt hatte noch geblieben war. Ganz gleich wie schön es auch war, wenn man daran glaubte.
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