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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    "So ist es.", bestätigte sie und schob sich das Kissen zurecht um sich danach wieder locker darauf zu werfen.
    Mit einem schelmischen Blick sah sie zu ihm rüber.
    "Es ist ja nicht so als würde ich es dir nicht auch ein kleines bisschen gönnen.", gab Zora zu und lachte wieder auf.
    Ihre Heiterkeit wurde nur von einem klopfen an der Tür unterbrochen, auf welches hin sie augenblicklich verstummte.
    "Ja?", erkundigte sich Gil und schielte eigentlich eher an Zora vorbei. Der, der auf der anderen Seite der Türe wartete, hatte offenbar genug Anstand diese nur einen Spalt breit zu öffnen, sodass man ihn nicht sehen aber hören konnte. James. Ganz klar James. "Master Vigilio, das Essen wäre angerichtet, wenn Sie doch bitte in den Speisesaal kommen möchten..?"
    Kurz blickte er auf Zoras Gesichtszüge, sah dann zur Tür und murmelte ihr ein leises "Warte hier." zu, ehe er sich aufraffte, das Hemd mit beiden Händen grob glättete und anschliessend das Selbe mit dem Haar machte und dann mit James nach draussen in den Gang trat.
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  2. #2
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    "Ja?", erkundigte sich Gil und schielte eigentlich eher an Zora vorbei. Der, der auf der anderen Seite der Türe wartete, hatte offenbar genug Anstand diese nur einen Spalt breit zu öffnen, sodass man ihn nicht sehen aber hören konnte. James. Ganz klar James. "Master Vigilio, das Essen wäre angerichtet, wenn Sie doch bitte in den Speisesaal kommen möchten..?"
    Kurz blickte er auf Zoras Gesichtszüge, sah dann zur Tür und murmelte ihr ein leises "Warte hier." zu, ehe er sich aufraffte, das Hemd mit beiden Händen grob glättete und anschliessend das Selbe mit dem Haar machte und dann mit James nach draussen in den Gang trat.


    Zora nickte nur, wartete bis sich die Tür geschlossen hatte und murmelte dann davon dass sie ohnehin keine andere Wahl hatte.
    Mit einem tiefen Seufzen zog sie die Deck von sich, rutschte auf die Mitte des Bettes und sah durch das Fenster in der Decke.
    Ihre grünen Augenpaare begegneten einem sternenübersähten Himmel und das Geräusch der kleinen Wassertropfen auf das Glas lösten irgendwie ein Wohlgefühl in ihr aus.
    Aber ganz so schnell wollte sie sich hier nicht einleben, oh nein!
    "Schlimmer treffen könne...Tze.", schimpfte die Blonde und schloss die Augen.
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  3. #3
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    Zora nickte nur, wartete bis sich die Tür geschlossen hatte und murmelte dann davon dass sie ohnehin keine andere Wahl hatte.
    Mit einem tiefen Seufzen zog sie die Deck von sich, rutschte auf die Mitte des Bettes und sah durch das Fenster in der Decke.
    Ihre grünen Augenpaare begegneten einem sternenübersähten Himmel und das Geräusch der kleinen Wassertropfen auf das Glas lösten irgendwie ein Wohlgefühl in ihr aus.
    Aber ganz so schnell wollte sie sich hier nicht einleben, oh nein!
    "Schlimmer treffen könne...Tze.", schimpfte die Blonde und schloss die Augen.



    Nach etwa fünfzehn Minuten und diversen, hitzig-wirkenden, italienischen Worten, die er unten um sich geschmissen hatte, wollte er EINMAL...nur ein EINZIGES Mal nett sein. Davon würden ihm seine Haare schon nicht ausfallen. Ausserdem machte man es niemandem im Hause Ascaiath auf einen Schlag angenehmer als mit diesen fabelhaft perfekten Spaghetti, die seine Mutter kochte. Von Generation zu Generation weiter gegeben und das obwohl Hayden selbst nichtmal Italienerin sondern Britin war und dieses Völkchen nicht gerade für die Bombastische Kochkunst bekannt war. Aber das waren kleine Makel, die die älteren Generationen bereinigten.
    Dazu lies sich Gil noch eine gute, alte Flasche Rotwein in die Hand drücken, die perfekt mit den Pasta harmonierten. So wie es war balancierte der in Butlerübungen untrainierte Halbitaliener das Tablett nach oben über die pompöse Treppe und schob mit einem Bein besagte Türe vorsichtig auf. Ein regelrechter Schwall Essen drückte sich in das Innere des stilistischen Gästezimmers.
    "Gewöhn' dich nicht dran.", murmelte er, während er das Tablett auf eines der keinen Tische abstellte. "Ich hab' nur wenig Lust dazu den ganzen Abend mit einer miesgelaunten Zicke und ihrem knurrenden Magen zu verbringen..wodurch sie erfahrungsgemäss nicht gerade bessere Laune bekommt."
    Er musste leicht grinsen, ging an die Wand auf der anderen Seite und entnahm die Fernbedienung der Wandhalterung. Mit einem Knopfdruck lies sich gegenüber aus dem Schrank der Fernseher ausfahren. Die Bedienung warf er ihr zuerst zu. "Hier...falls du noch nicht genug Negativschlagzeilen gehört hast."
    Erst dann griff er einen Teller und hielt ihn Zora hin.
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  4. #4
    Schwertmeister Sturmschütze's Avatar
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    Elvira war verunsichert, als sie die Tanzfläche betrat. Alles, was sie bisher gelernt hatte waren klassische Standardtänze. Doch der Rhythmus schien sie zu finden, und die Musik vibrierte in ihrem Körper. Zuerst verunsichert imitierte sie die Bewegungen der anderen, bis sich ihr Körper nahezu von allein bewegte. Und auch wenn sie keine Ahnung hatte, was genau sie tat, so machte es ihr unglaublich Spaß. Lachend wandte sie sich an Dominic, der allerdings wie in Gedanken versunken auf den Boden blickte, bevor er sich einem Turianer zuwandte.

    Die Musik war zu laut und sie zu weit weg, um zu verstehen, was gesagt wurde, aber Dominic wandte sich einen kurzen Moment später wieder ab, wirkte sogar ein wenig entspannter. Zufrieden, dass ihr Plan, ihn auf die Tanzfläche zu schleppen, um seine Gedanken ein wenig zu verstreuen, zumindest minimal Früchte getragen hatte, richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Beat der Musik, schloss die Augen.

    Sie liebte das Tanzen. Zwar wurde sie anfänglich von ihren Eltern dazu gezwungen, doch mit dem Alter lernte sie es zu schätzen. Freestyle war sie allerdings nicht gewöhnt, war sie noch nie in einer Discothek oder Tanzbar gewesen. Doch die Atmosphäre und die Energie, die von der verschwommen, anonymen Masse erweckt wurde, steckte sie nahezu an.

    Langsam näherte sie sich Dominic.

    "Danke", rief sie über die Elektroklänge. "Dass du mich hierher gebracht hast. Und danke, das du hier bist. Zusammen tanzen macht am meisten Spaß."

    Er erwiderte mit einem kurzen Lächeln und sie runzelte die Stirn.

    "Alles wird gut! Die Polizei wird sie finden und wenn nicht, dann suchen wir eben selbst."



    "Ja, du hast wahrscheinlich Recht. Wenn Sie es nicht schaffen, werde wir es eben tuhen. Kein Problem, ich müsste wohl eher dir danken das du mit mir mit bist. Die Ablenkung tut gut und ist seid Tagen das erste, dass zur Abwechslung auch mal Spaß macht!" lächelnd schüttelte er den Kopf und gab sich das letzte mal den nun dumpfen, basslastigen Beats hin.

    Als er nach einer gefühlten Ewigkeit aus seinem Tagtraum gerissen wurde, war er müde und erschöpft. Elvira tanzte zwar immer noch vor ihm, allerdings auch etwas ruhiger als davor. Die Mühe erneut nach der Uhrzeit zu fragen unterließ er. Stattdessen ging er zu Elvira. "Danke, es war ein toller Abend und wir sollten ihn gemeinsam wiederholen. Aber ich bin fertig, körperlich als auch geistig..." er deutete mit seinem Finger auf seinen Kopf und verdrehte die Augen was Elvira zum Lachen brachte. "Wir hören uns morgen. Ich werde da einmal nachschauen was von dienstlicher Seite wieder ansteht. Machs gut!" er nahm Sie in den Arm und Sie erwiederte seine Umarmung.

    Zögerlich löste er sich von ihr und nickte ihr noch einmal zum Abschied zu. Auf halbem Wege sah er seinen Helm der noch immer auf dem Tisch lag. Beim Vorbeigehen schnappte er ihn sich und wandte sich gleichzeitig um. Elvira tanzte aber mittlerweile wieder und so wandte er sich erneut um und war schneller als vermutet in einem der Shuttles zurück zu den Kasernen.

    Im seinem Quartier streifte er sich halbherzig die Rüstung herunter und genehmigte sich eine lange warme Dusche. Anschließend fiel er fast auf das Bett und schlief einige Momente darauf ein.

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  5. #5
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    Beyo seufzte. Das war wieder typisch Luci. Sie wollte das Offensichtliche nicht wahrhaben. Aussehen, Vorgeschichte, alles sprach für sich.
    "Meinetwegen können wir einen Gentest machen, an der Wahrheit würde das nichts ändern." erwiderte er in ruhigem Ton.
    Doch Dalan blieb nicht so ruhig.
    "Du wirst nie wieder so über sie reden, du kleine - "
    Er setzte auf sie zu und holte mit der Pranke aus. Doch Beyo reagierte schnell genug und hielt den Arm seines Sohnes fest, was sich als nicht gerade leicht herausstellte, da er deutlich mehr Kraft hatte als sein Vater.
    "Genug! Halt dich zurück!"
    Dann sah er zu Luci.
    "Und du auch. Bitte...."
    An diese Art musste Dalan sich jedenfalls gewöhnen. Das würde noch sehr viel schönes Theater geben.....
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  6. #6
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    Beyo seufzte. Das war wieder typisch Luci. Sie wollte das Offensichtliche nicht wahrhaben. Aussehen, Vorgeschichte, alles sprach für sich.
    "Meinetwegen können wir einen Gentest machen, an der Wahrheit würde das nichts ändern." erwiderte er in ruhigem Ton.
    Doch Dalan blieb nicht so ruhig.
    "Du wirst nie wieder so über sie reden, du kleine - "
    Er setzte auf sie zu und holte mit der Pranke aus. Doch Beyo reagierte schnell genug und hielt den Arm seines Sohnes fest, was sich als nicht gerade leicht herausstellte, da er deutlich mehr Kraft hatte als sein Vater.
    "Genug! Halt dich zurück!"
    Dann sah er zu Luci.
    "Und du auch. Bitte...."
    An diese Art musste Dalan sich jedenfalls gewöhnen. Das würde noch sehr viel schönes Theater geben.....


    Mit nahezu Herzerwärmendem, aber grundlegend Falschen Grinsen trank sie noch einmal etwas Wasser und schritt dann etwas näher. Dalan wollte sie wohl packen, aber gerade rechtzeitig hatte Beyo seinen Arm festgehalten. Auf seine Reaktion hin lachte sie abermals verhalten und listig und schnell wurde klar: Diese Frau war ein regelrechtes Arschloch. "Lass ihn los, Beyo.", forderte sie und allein schon deshalb, weil Dalan sich wehrte, tat er es auch. Also tat Luci noch einen Schritt und musste den Hals verrenken um zu dem jüngeren Roten hinauf zu sehen. "Weshalb bist du hier, Kleiner..?"
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  7. #7
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    @ Moku

    "Ja, du hast wahrscheinlich Recht. Wenn Sie es nicht schaffen, werde wir es eben tuhen. Kein Problem, ich müsste wohl eher dir danken das du mit mir mit bist. Die Ablenkung tut gut und ist seid Tagen das erste, dass zur Abwechslung auch mal Spaß macht!" lächelnd schüttelte er den Kopf und gab sich das letzte mal den nun dumpfen, basslastigen Beats hin.

    Als er nach einer gefühlten Ewigkeit aus seinem Tagtraum gerissen wurde, war er müde und erschöpft. Elvira tanzte zwar immer noch vor ihm, allerdings auch etwas ruhiger als davor. Die Mühe erneut nach der Uhrzeit zu fragen unterließ er. Stattdessen ging er zu Elvira. "Danke, es war ein toller Abend und wir sollten ihn gemeinsam wiederholen. Aber ich bin fertig, körperlich als auch geistig..." er deutete mit seinem Finger auf seinen Kopf und verdrehte die Augen was Elvira zum Lachen brachte. "Wir hören uns morgen. Ich werde da einmal nachschauen was von dienstlicher Seite wieder ansteht. Machs gut!" er nahm Sie in den Arm und Sie erwiederte seine Umarmung.

    Zögerlich löste er sich von ihr und nickte ihr noch einmal zum Abschied zu. Auf halbem Wege sah er seinen Helm der noch immer auf dem Tisch lag. Beim Vorbeigehen schnappte er ihn sich und wandte sich gleichzeitig um. Elvira tanzte aber mittlerweile wieder und so wandte er sich erneut um und war schneller als vermutet in einem der Shuttles zurück zu den Kasernen.

    Im seinem Quartier streifte er sich halbherzig die Rüstung herunter und genehmigte sich eine lange warme Dusche. Anschließend fiel er fast auf das Bett und schlief einige Momente darauf ein.
    Sie verfolgte Dominic für einen kurzen Moment mit den Augen, bis er in der Menge verschwand. Vielleicht hätte sie ihn begleiten sollen, überlegte sie, doch etwas verriet ihr, dass der Mann nur noch ungestört sein wollte. Sie sollte ihm seine Ruhe gönnen, denn im Gegensatz zu ihr hatte er sein Haustier verloren und musste auch noch am nächsten Tag arbeiten. Elvira hatte in ihrem Leben nie einen Finger rühren müssen, doch sie sah, wie erschöpft ihr Vater stets des Abends nach Hause kam.

    Langsam hielt sie in ihren Bewegungen inne, stand still auf der Tanzfläche, bis sie sich durch die Personen quetschte und zurück zu ihrer Sitzecke wollte. Allerdings war diese bereits erneut besetzt und sie sah sich im Raum um, näherte sich dann den Türen, wo es etwas ruhiger war. Ohne auf die lokale Uhrzeit zu achten, rief sie ihre Mutter an, die innerhalb weniger Sekunden abnahm.

    Ein wehmütiges Lächeln stahl sich über die Lippen der Rothaarigen.

    "Mama", begrüßte sie das Holo, das ihr entgegen strahlte.

    "Elvira! Wie geht es dir? Ich dachte schon, du meldest dich heute gar nicht mehr!"

    "Mama, es ist soviel passiert heute!" begann sie aufgeregt und die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus. Sie erzählte von dem Kroganer, Dominic, dem Überfall im Laden, wie großartig die Citadel ist, dass sie Clarissa Cartel aufsuchen will, nur um ihr großes Idol zu treffen. Ihre Mutter hörte ihr geduldig zu, manchmal zustimmend nickend oder besorgt die stirnrunzelnd. Und Elvira spürte, wie sie das Heimweh trotz dem vielen Neuen und Aufregenden packte. Doch sie würde durch halten, sie würde die Galaxie bereisen und eines Tages nach Hause zurück kommen und ihre Eltern in den Arm nehmen.

    Sie wusste nicht, wie lange sie gesprochen hatte, wie spät es war, doch die Bar leerte sich langsam und die Müdigkeit machte sich langsam bemerkbar. Ihr Vater hatte sich zwischendurch zeigen lassen und ihr Küsse zugeworfen. Sie hatte gekichert und von einigen Umstehenden fragende Blicke geerntet.

    Sie sollte auch langsam die Bar verlassen, dachte sie. Und sich auf die suche nach einer Unterkunft machen.

    "Das Great Zakera Hotel soll gut sein", informierte ihre Mutter sie. "Fünf Sterne, steht hier."

    "Dann werd ich dort hingehen", stimmte sie indirekt zu. "Mach's gut Mama. Gib Papa einen Kuss von mir. Und den anderen auch!"

    Ihre Mutter lachte nur und das Holo verschwand.

    Wenn es etwas gab, das Elvira lernen musste, dann war es die Fähigkeit, allein sein zu können. Sich selbst Motivation zusprechend, verließ sie die Purgatory und machte sich auf den Weg zum Zakera Ward, wo sie das Great Zakera Hotel vermutete.

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  8. #8
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    Gaius holte einmal Luft, schloss die Tür und stakte zurück zu seinem Schreibtisch, wo er sich auf den Stuhl fallen ließ. Er würde Gil nicht davon abhalten, diese Frau zu heiraten, sein Sohn war alt genug, solche Entscheidungen für sich zu treffen. Er hatte ihn stets zur Selbstständigkeit erzogen. Auch wenn er mit dieser Wahl nicht einverstanden war. Außerdem musste er in Erfahrung bringen, wie viel Gil ihr erzählt hatte. Der letzte Kommentar, Gaius runzelte die Stirn, viel zu zielgenau, um nur eine vage Vermutung gewesen zu sein.

    Er schüttelte den Kopf, stürzte sich zurück in seine Arbeit. Er hatte besseres zu tun, als sich über diese Frau aufzuregen. Einer seiner Informanten hatte sich scheinbar selbst in die Luft gejagt und ein ganz bestimmter Manager einer seiner Clubs landete zum sechsten Mal in den Negativschlagzeilen. So langsam hatte Gaius das Gefühl, nur von Inkompetenz umgeben zu sein.

    Ein Klopfen holte ihn einige Zeit später aus seiner Konzentration und irritiert warf er einen Blick auf die Uhr.

    "Ja?"

    "Das Essen ist serviert", bemerkte James ruhig und verschwand wieder.

    Gaius richtete sich auf, ordnete seinen Anzug und machte sich auf den Weg zum Speiseraum. Hayden saß bereits am langerstreckten Tisch und er ließ sich neben sie nieder, warf einen Blick auf die leeren Plätze. Fragend hob er eine Augenbraue und wandte sich wortlos seiner Frau zu.

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  9. #9
    Burgherrin InuKy's Avatar
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    @Sturmschütze
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    Wie jeden Morgen, wurden alle um 0600 Ortszeit geweckt. Routiniert machten sich alle fertig für den morgentlichen Appell vor dem Captain. Um 0620 standen alle geordnet und einsatzbereit in ihren Quartieren während der Captain mit seinen Deckoffizieren durch die Reihen wanderte und alles und jeden überprüfte. Schließlich war das Ritual, wie er es insgeheim nannte um 0700 beendet so das es erst einmal Frühstück gab und der Tag nun lockerer und langsam anlief.

    Er schaute auf seine Zeitanzeige. Es war laut derer 1530. So machte er sich etwas eiliger auf den Weg zu den Waschräumen und zog sich anschließend so schnell es ging die frisch geputzte Rüstung an. Als er schließlich im Shuttle saß, das einer seiner Kameraden ihm genannt hatte um zum Platz zu kommen wo er Soleana verabschiedet hatte, schaute er noch einmal auf die Uhrzeit. 1643. Es war später als er es eigentlich geplant hatte aber trotzdem hoffte er Soleana wieder anzutreffen. Das Shuttle ließ ihn und einige andere unweit des Platzes an einer Art Haltestelle heraus. Jedoch war von ihr noch nichts zu sehen. Also setzte er sich auf eine Bank von der er aus, den Shuttleanlegeplatz und die Aufzüge im Blickwinkel hatte. Zeit, davon hatte er heute genug denn der Captain war guter Laune und genehmigte Ihnen doch Freigang solange man nun wollte, weshalb der Appell morgens so lange gedauert hatte, ein letztes Mal gründlichste Prüfung von allen und allem.

    Seine Hoffnung beruhte nur darauf das keiner seiner Kameradinnen oder Kameraden Mist bauen würde denn ansonsten, wäre wieder die Standardregelung in Kraft was bedeutete, um 1800 wieder auf dem Kreuzer sein zu müssen, mit dem gründlichen Appell nun jeden morgen dazu. Aber noch schien alles gut zulaufen und er war guter Dinge mit Leana wieder einen tollen Tag verbringen zu können.



    Verdammt ich komme zu spät! Das waren die Gedanken von Solaena, als sie im Fahrstuhl war, um das Krankenhaus zu verlassen. Ihre Schicht hatte heute etwas länger gedauert, da ein Patient reingekommen war, der sofort operiert werden musste. Da sonst keine der OP Schwestern anwesend gewesen war, hatte sie aushelfen müssen. Sonst wäre das für sie kein Problem, aber ausgerechnet heute wo sie mit Levo verabredet war. Sie konnte nur schlecht Nein sagen. Schließlich wollte sie ja irgendwann Ärztin werden und dafür muss sie einige Sachen schon mal gemacht haben. Gelernt hat sie heute definitiv etwas. Sie hoffte nur, dass sie nicht zu spät kam. Solaena flitze nach Hause, zog sich schnell um und machte sich dann auf den Weg zum Treffpunkt. Hoffentlich wartet er noch dachte sie sich, während sie schon fast am Meridian Platz angekommen war. Kurz nach 17 Uhr kam sie am Meridian Platz an und schaute sich nach Levo um.

    Dann erblickte sie ihn auch, wie er auf einer Bank saß und wartete. Sie lächelte und ging zu ihm. "Tut mir Leid für die Verspätung. Eine Operation kam dazwischen. Ich war schon beinahe aus der Tür raus, als der Patient eingeliefert wurde." Solaena blickte Levo an. "Ich hoffe, du musstest nicht allzulange auf mich warten." Solaena hasste es nämlich zu spät zu kommen. Egal ob sie mit Freunden verabredet war oder eine Verabredung hatte. Pünktlichkeit war für sie nun mal wichtig. Zumindestens wenn man sich verabredet hatte.
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  10. #10
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    Quote Originally Posted by Luceija View Post



    Nach etwa fünfzehn Minuten und diversen, hitzig-wirkenden, italienischen Worten, die er unten um sich geschmissen hatte, wollte er EINMAL...nur ein EINZIGES Mal nett sein. Davon würden ihm seine Haare schon nicht ausfallen. Ausserdem machte man es niemandem im Hause Ascaiath auf einen Schlag angenehmer als mit diesen fabelhaft perfekten Spaghetti, die seine Mutter kochte. Von Generation zu Generation weiter gegeben und das obwohl Hayden selbst nichtmal Italienerin sondern Britin war und dieses Völkchen nicht gerade für die Bombastische Kochkunst bekannt war. Aber das waren kleine Makel, die die älteren Generationen bereinigten.
    Dazu lies sich Gil noch eine gute, alte Flasche Rotwein in die Hand drücken, die perfekt mit den Pasta harmonierten. So wie es war balancierte der in Butlerübungen untrainierte Halbitaliener das Tablett nach oben über die pompöse Treppe und schob mit einem Bein besagte Türe vorsichtig auf. Ein regelrechter Schwall Essen drückte sich in das Innere des stilistischen Gästezimmers.
    "Gewöhn' dich nicht dran.", murmelte er, während er das Tablett auf eines der keinen Tische abstellte. "Ich hab' nur wenig Lust dazu den ganzen Abend mit einer miesgelaunten Zicke und ihrem knurrenden Magen zu verbringen..wodurch sie erfahrungsgemäss nicht gerade bessere Laune bekommt."
    Er musste leicht grinsen, ging an die Wand auf der anderen Seite und entnahm die Fernbedienung der Wandhalterung. Mit einem Knopfdruck lies sich gegenüber aus dem Schrank der Fernseher ausfahren. Die Bedienung warf er ihr zuerst zu. "Hier...falls du noch nicht genug Negativschlagzeilen gehört hast."
    Erst dann griff er einen Teller und hielt ihn Zora hin.


    Zora musste einige Male blinzeln um sicher zu gehen dass da tatsächlich ein Teller 'über ihr schwebte'.
    Und keineswegs gehalten von James...Oh nein!
    Ruckartig drehte sie sich auf den Bauch, rappelte sich aus dieser Position auf und schielte zu Vigilio.
    "Zu spät!", beschwor sie und schnappte sich den Teller um sich mit ihm bis in die Ecke zu ihrem Kissen zu verziehen. Dort machte sie es sich im Schneidersitz bequem und betätigte die Fernbedinung.
    Zielstrebig zappte die Blonde sich bis auf Westerlund durch und sah, was auch sonst, ihr eigenes Werk.
    "Du siehst ganz schön alt aus vor der Kamera.", versuchte sie die Sprecherin witzlos zu übertönen, die gerade diverse Aufnahmen vom jungen Ascaiath kommentierte.
    Natürlich fiel dabei immer Citadel, Noveria und nunmehr auch Cerberus in der Berichterstattung.
    In jeder anderen Situation hätte sie sich voller Stolz auf die Schulter geklopft, aber in Anbetracht dessen dass sie es mit ihrer Freiheit löhnen würde, verzichtete sie darauf.
    "Also...", begann sie und drehte schwungvoll einige Spaghetti auf (die, so wie sie aussahen, wirklich nur durch ihn nach oben gebracht wurden) "Wo willst du anfangen? Mit dieser Hochzeitsgeschichte?"
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    Gaius holte einmal Luft, schloss die Tür und stakte zurück zu seinem Schreibtisch, wo er sich auf den Stuhl fallen ließ. Er würde Gil nicht davon abhalten, diese Frau zu heiraten, sein Sohn war alt genug, solche Entscheidungen für sich zu treffen. Er hatte ihn stets zur Selbstständigkeit erzogen. Auch wenn er mit dieser Wahl nicht einverstanden war. Außerdem musste er in Erfahrung bringen, wie viel Gil ihr erzählt hatte. Der letzte Kommentar, Gaius runzelte die Stirn, viel zu zielgenau, um nur eine vage Vermutung gewesen zu sein.

    Er schüttelte den Kopf, stürzte sich zurück in seine Arbeit. Er hatte besseres zu tun, als sich über diese Frau aufzuregen. Einer seiner Informanten hatte sich scheinbar selbst in die Luft gejagt und ein ganz bestimmter Manager einer seiner Clubs landete zum sechsten Mal in den Negativschlagzeilen. So langsam hatte Gaius das Gefühl, nur von Inkompetenz umgeben zu sein.

    Ein Klopfen holte ihn einige Zeit später aus seiner Konzentration und irritiert warf er einen Blick auf die Uhr.

    "Ja?"

    "Das Essen ist serviert", bemerkte James ruhig und verschwand wieder.

    Gaius richtete sich auf, ordnete seinen Anzug und machte sich auf den Weg zum Speiseraum. Hayden saß bereits am langerstreckten Tisch und er ließ sich neben sie nieder, warf einen Blick auf die leeren Plätze. Fragend hob er eine Augenbraue und wandte sich wortlos seiner Frau zu.


    "Nachdem er vorhin aus deinem Büro kam, hat er das Essen mit nach oben genommen.", beantwortete Hayden die 'Frage' ihre Mannes prompt und lächelte.
    Ihre zappelnde Gestalt verriet ihre Aufregung über all das was um sie herum gerade geschah.
    "Kannst du dir das vorstellen, Gaius?", brach es nach Sekunden aus ihr heraus und sie sah ihn aus ihren stolz leuchtenden Augen an "Unser kleiner Vigilio wird heiraten? Heiraten!"
    Irgendwie beschlich sie das Gefühl er teilte ihre Euphorie nicht ganz. Kurz folgte sie seinem sich verziehenden Gesicht und knurrte halblaut.
    "Also bitte-...Hättest du sie ihm noch selbst aussuchen wollen, oder was ist los?"
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    "Nachdem er vorhin aus deinem Büro kam, hat er das Essen mit nach oben genommen.", beantwortete Hayden die 'Frage' ihre Mannes prompt und lächelte.
    Ihre zappelnde Gestalt verriet ihre Aufregung über all das was um sie herum gerade geschah.
    "Kannst du dir das vorstellen, Gaius?", brach es nach Sekunden aus ihr heraus und sie sah ihn aus ihren stolz leuchtenden Augen an "Unser kleiner Vigilio wird heiraten? Heiraten!"
    Irgendwie beschlich sie das Gefühl er teilte ihre Euphorie nicht ganz. Kurz folgte sie seinem sich verziehenden Gesicht und knurrte halblaut.
    "Also bitte-...Hättest du sie ihm noch selbst aussuchen wollen, oder was ist los?"
    "Entschuldige, dass ich deine Euphorie nicht teile", begann er ruhig, wandte sich dem Essen zu. "Sie besitzt keinen Anstand und keinerlei Manieren. Du solltest sie unterweisen, bevor wir sie an die Öffentlichkeit lassen. Außerdem möchte ich keine Frau in meinem Haus haben, die den Tod unserer Tochter in eine Diskussion zieht, um ihren Standpunkt klar zu machen."

    Und außerdem wünschte er sich etwas Ehrliches für seinen Sohn. Aber das konnte er seiner Frau schlecht erzählen.

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    Vigilio seufzte demonstativ, als er die leicht verfremdete Stimme einer Nachrichtensprecherin hörte, die - wie Gil bereits angekündigt hatte - gerade einmal die ganze Dreckwäsche durchwühlte die ihm gehören soll. Er hörte nur halb zu, während er die Gabel ganz ungalant in den Rand seiner eigenen Spaghettiportion drückte und währenddessen die beiden Gläser - selbstverständlich Rotweingläser, die aussahen, als wären sie noch nie benutzt worden (einen leisen Dank sprach er hierbei an James aus) mit dem gut gereiften Tropfen füllte.
    Bislang stand uns Mister Ascaiath leider nicht zu einem Interview zur Verfügung. Die polizeilichen Untersuchungen laufen allerdings auf Hochtouren.
    Bei dem schlechten Witz musste er lachen. "Oooh, sicher tun sie das. Hilfe, hilfe, das Haus ist umstellt..!", gab er sich in der Schauspielerei und nahm mit der rechten die Weingläser zwischen seine Finger und balancierte mit der linken seinen Teller. Ganz ohne grosses Trara setzte er sich auf das Bett neben ihr und stellte dann den Teller auf das am Fussende angebrachte, rollbare Tischgestell, dass der Schwarzhaarige im Anschluss routiniert näher zog. Sehr angenehm...wie Frühstück im Bett, nur eben...am Abend. Und mit deutlich besserem Mahl. Eines der Rotweingläser fand dabei den Weg in Zoras Richtung.
    Gil tat es der Blondine gleich und zwirbelte ein paar Spaghetti auf der Gabel auf, wobei die Nachrichten ein paar seiner wohl schlechtesten Bilder ablichteten, an die er sich erinnern konnte - oder eben auch nicht erinnern konnte. Eines, wie er gerade aus einem Mercedes stieg, ein anderes Bild davon, wie er zusammen mit Donal aus einem Tabakladen gekommen war, nach dessen Besuch er sich direkt eine neue Zigarette drehte. "Archivbilder? Aus welchem Jahr war das - den Siebzigern? Etwas mehr Mühe hättet ihr euch schon geben können.."
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  14. #14
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    Vigilio seufzte demonstativ, als er die leicht verfremdete Stimme einer Nachrichtensprecherin hörte, die - wie Gil bereits angekündigt hatte - gerade einmal die ganze Dreckwäsche durchwühlte die ihm gehören soll. Er hörte nur halb zu, während er die Gabel ganz ungalant in den Rand seiner eigenen Spaghettiportion drückte und währenddessen die beiden Gläser - selbstverständlich Rotweingläser, die aussahen, als wären sie noch nie benutzt worden (einen leisen Dank sprach er hierbei an James aus) mit dem gut gereiften Tropfen füllte.
    Bislang stand uns Mister Ascaiath leider nicht zu einem Interview zur Verfügung. Die polizeilichen Untersuchungen laufen allerdings auf Hochtouren.
    Bei dem schlechten Witz musste er lachen. "Oooh, sicher tun sie das. Hilfe, hilfe, das Haus ist umstellt..!", gab er sich in der Schauspielerei und nahm mit der rechten die Weingläser zwischen seine Finger und balancierte mit der linken seinen Teller. Ganz ohne grosses Trara setzte er sich auf das Bett neben ihr und stellte dann den Teller auf das am Fussende angebrachte, rollbare Tischgestell, dass der Schwarzhaarige im Anschluss routiniert näher zog. Sehr angenehm...wie Frühstück im Bett, nur eben...am Abend. Und mit deutlich besserem Mahl. Eines der Rotweingläser fand dabei den Weg in Zoras Richtung.
    Gil tat es der Blondine gleich und zwirbelte ein paar Spaghetti auf der Gabel auf, wobei die Nachrichten ein paar seiner wohl schlechtesten Bilder ablichteten, an die er sich erinnern konnte - oder eben auch nicht erinnern konnte. Eines, wie er gerade aus einem Mercedes stieg, ein anderes Bild davon, wie er zusammen mit Donal aus einem Tabakladen gekommen war, nach dessen Besuch er sich direkt eine neue Zigarette drehte. "Archivbilder? Aus welchem Jahr war das - den Siebzigern? Etwas mehr Mühe hättet ihr euch schon geben können.."


    "Du solltest froh sein dass der wirklich schmutzige Kram noch in einem Umschlag, tief begraben in meinem Unterwäscheschrank liegt und nicht bei Westerlund."
    Ein irritierter Blick ließ nicht lang auf sich warten. Zumindest sah es aus den Augenwinkeln heraus so aus.
    "Was?", zuckte sie gleichgültig mit den Schulter und hob das Weinglas "Ist vielleicht einer der sichersten Orte in meiner Wohnung gewesen. Neben dem Schrank mit dem Whiskey."
    Zora sah für einen Augenblick auf den Bildschirm zurück und musterte die letzten Bilder die von Vigilio über die Mattscheibe flimmerten. Kurz darauf setzte Werbung ein.
    "Darum wird dir das Zeug auch nicht dabei helfen deine möglichen Ziele heute abend zu erreichen.", die Blonde zwinkerte und stellte das Glas zurück.
    So you can drag me through hell
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  15. #15
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    Beyo beobachtete das Treiben skeptisch. Luci übernahm sich an ihm.
    "Nun, wegen dir bestimmt nicht!"
    Wütend legte sein Sohn beide Hände unsanft auf beide Schultern und starrte ihr mit hasserfülten Augen in die ihren.
    "Keine Träne würde ich vergießen wenn du morgen einfach sterben würdest!"
    Das war es. Das war zuviel. Dalan mochte nicht wissen auf was für einen wunden Punkt er seine Krallen gerade gestoßen hatte, aber das war Beyo egal.
    In Raserei verfallend ballte er seine rechte Hand zur Faust und verpasste seinem Sohn einen Schlag an die Schläfe.
    Vor Überraschung und der Wucht des Schlages fiel ließ dieser seine Freundin loß und fiel zu Boden. Einige Sekunden brauchte er um wieder gerade gucken zu können, wie sein Blick verriet.
    "Wieso?!"
    Ebenso wütend richtete er sich wieder auf und funkelte nun beide wieder mit angriffslustigen Augen an.
    "Rede nie wieder so! Du hast keine Ahnung was mit ihr los ist!"
    Am Gesichtsausdruck erkannte er dass Dalan nach einigen Momenten realisierte dass etwas mit ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht stimmen musste. Doch das bremste seine Wut nicht lange.
    "Und was sie macht ist in Ordnung?! Sie macht sich über eine Verstorbene lustig! Über meine Mutter, verdammt!"
    Das fing ja gut an. Wenn sowas die Normalsituation in den nächsten Tagen, Wochen oder auch Monaten darstellte sah Beyo Schwarz für ein gutes Auskommen.
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  16. #16
    Schwertmeister Sturmschütze's Avatar
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    @ Inuky
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    Verdammt ich komme zu spät! Das waren die Gedanken von Solaena, als sie im Fahrstuhl war, um das Krankenhaus zu verlassen. Ihre Schicht hatte heute etwas länger gedauert, da ein Patient reingekommen war, der sofort operiert werden musste. Da sonst keine der OP Schwestern anwesend gewesen war, hatte sie aushelfen müssen. Sonst wäre das für sie kein Problem, aber ausgerechnet heute wo sie mit Levo verabredet war. Sie konnte nur schlecht Nein sagen. Schließlich wollte sie ja irgendwann Ärztin werden und dafür muss sie einige Sachen schon mal gemacht haben. Gelernt hat sie heute definitiv etwas. Sie hoffte nur, dass sie nicht zu spät kam. Solaena flitze nach Hause, zog sich schnell um und machte sich dann auf den Weg zum Treffpunkt. Hoffentlich wartet er noch dachte sie sich, während sie schon fast am Meridian Platz angekommen war. Kurz nach 17 Uhr kam sie am Meridian Platz an und schaute sich nach Levo um.

    Dann erblickte sie ihn auch, wie er auf einer Bank saß und wartete. Sie lächelte und ging zu ihm. "Tut mir Leid für die Verspätung. Eine Operation kam dazwischen. Ich war schon beinahe aus der Tür raus, als der Patient eingeliefert wurde." Solaena blickte Levo an. "Ich hoffe, du musstest nicht allzulange auf mich warten." Solaena hasste es nämlich zu spät zu kommen. Egal ob sie mit Freunden verabredet war oder eine Verabredung hatte. Pünktlichkeit war für sie nun mal wichtig. Zumindestens wenn man sich verabredet hatte.


    "Ist schon ok. Ich hatte eher damit gerechnet das ich zu spät kommen werde. Aber so haben wir uns quasi direkt getroffen denn ich bin auch erst seid einigen Minuten hier." er stand auf und gab ihr freundlich die Hand.

    "So, was könnten wir heute denn anschauen? Ach...bevor ich es vergesse, du hast vermutlich Hunger oder? Einer meiner Kameraden hat mir gesagt das es im Apollo´s super Essen und Getränke zu vernünftigen Preise gäbe. Ist ja sowieso nur um die Ecke oder?" ein kurzer Blick nach rechts ließ seine Frage wortlos beantworten.

    "Ah da ist es ja!" er nickte in Richtung des Cafes und wartete geduldig die Antwort von Soleana ab. Er freute sich das Sie doch noch kam, er hatte schon die Befürchtung gehabt das es wieder einmal am Anfang scheitern sollte. Glücklicherweise hatte sich dieses Mal sein Bauchgefühl getäuscht gehabt.



    @Moku
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    Sie verfolgte Dominic für einen kurzen Moment mit den Augen, bis er in der Menge verschwand. Vielleicht hätte sie ihn begleiten sollen, überlegte sie, doch etwas verriet ihr, dass der Mann nur noch ungestört sein wollte. Sie sollte ihm seine Ruhe gönnen, denn im Gegensatz zu ihr hatte er sein Haustier verloren und musste auch noch am nächsten Tag arbeiten. Elvira hatte in ihrem Leben nie einen Finger rühren müssen, doch sie sah, wie erschöpft ihr Vater stets des Abends nach Hause kam.

    Langsam hielt sie in ihren Bewegungen inne, stand still auf der Tanzfläche, bis sie sich durch die Personen quetschte und zurück zu ihrer Sitzecke wollte. Allerdings war diese bereits erneut besetzt und sie sah sich im Raum um, näherte sich dann den Türen, wo es etwas ruhiger war. Ohne auf die lokale Uhrzeit zu achten, rief sie ihre Mutter an, die innerhalb weniger Sekunden abnahm.

    Ein wehmütiges Lächeln stahl sich über die Lippen der Rothaarigen.

    "Mama", begrüßte sie das Holo, das ihr entgegen strahlte.

    "Elvira! Wie geht es dir? Ich dachte schon, du meldest dich heute gar nicht mehr!"

    "Mama, es ist soviel passiert heute!" begann sie aufgeregt und die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus. Sie erzählte von dem Kroganer, Dominic, dem Überfall im Laden, wie großartig die Citadel ist, dass sie Clarissa Cartel aufsuchen will, nur um ihr großes Idol zu treffen. Ihre Mutter hörte ihr geduldig zu, manchmal zustimmend nickend oder besorgt die stirnrunzelnd. Und Elvira spürte, wie sie das Heimweh trotz dem vielen Neuen und Aufregenden packte. Doch sie würde durch halten, sie würde die Galaxie bereisen und eines Tages nach Hause zurück kommen und ihre Eltern in den Arm nehmen.

    Sie wusste nicht, wie lange sie gesprochen hatte, wie spät es war, doch die Bar leerte sich langsam und die Müdigkeit machte sich langsam bemerkbar. Ihr Vater hatte sich zwischendurch zeigen lassen und ihr Küsse zugeworfen. Sie hatte gekichert und von einigen Umstehenden fragende Blicke geerntet.

    Sie sollte auch langsam die Bar verlassen, dachte sie. Und sich auf die suche nach einer Unterkunft machen.

    "Das Great Zakera Hotel soll gut sein", informierte ihre Mutter sie. "Fünf Sterne, steht hier."

    "Dann werd ich dort hingehen", stimmte sie indirekt zu. "Mach's gut Mama. Gib Papa einen Kuss von mir. Und den anderen auch!"

    Ihre Mutter lachte nur und das Holo verschwand.

    Wenn es etwas gab, das Elvira lernen musste, dann war es die Fähigkeit, allein sein zu können. Sich selbst Motivation zusprechend, verließ sie die Purgatory und machte sich auf den Weg zum Zakera Ward, wo sie das Great Zakera Hotel vermutete.


    "...genau. Der I.U.W.M sendet einen General zu der Pressekonferenz die bald im oberen Präsidium abgehalten wird. So und nun folgt die Reportage "Batarianer - Immer noch unzurechnungsfähig?"..."

    Langsam öffnete er die Augen. Den Display hatte er nicht eingeschaltet als er zurückgekommen war. Dieser Gedanke ließ ihn wieder hellwach werden und er richtete sich so schnell es sein momentaner Zustand zuließ auf. "Endlich wach? Private, ziehen Sie sich um und gehen Sie wieder auf ihren Posten. Die Presse schnüffelt derzeit hier herum und wir wollen das ´Alles unter Kontrolle`- Erscheinen wahren. Ranus und Trace...ich habe es bereits an die zuständigen Stelle weitergeleitet. Kopf hoch, wir werden Sie finden, das verspreche ich Ihnen! Dafür halten Sie alles andere wie üblich am Laufen. Private..." Genris stand auf und verließ auch sofort wieder das Quartier.

    Etwas anderes, als dem nachzugehen was ihm aufgetragen wurde, bleib ihm ohnehin nicht übrig. Nach dem kargen Frühstück hatte er sich umgehend der Wachablösung angeschlossen mit der er nun wieder im Vorbereich des Huerta stand. Mit Maris hatte er flüchtig ein aufklärendes Gespräch geführt. Anteilnehmend hatte Sie ihn in den Arm genommen und ihm wie Genris die Zuversicht gegeben das alles klappen würde. Während des abklingenden morgentlichen Betriebes hatte er Elvira eine Nachricht via Universalwerkzeug geschickt in der stand, wo er sich gerade befand und das er wohl für die nächsten 5 Tage vorzeitig keinen weiteren freien Tag ergattern würde. Allerdings hatte er ihr zugesichert das es nach Schichtende um 1800 unter Umständen kein Problem sei noch etwas zu unternehmen. Maris war flüchtig von ihm über Elvira informiert worden aber wie Sie so war, hatte Sie es lächelnd mit einem "Ich werd bestimmt mit ihr gut klar kommen! Aber versprech mir das ich das nächste Mal dabei bin!" abgetan.

    Maris...erst jetzt erinnerte er sich an den Turianer und die Asari in der Nähe des Ladens von Trace Mutter. Die Asari, hatte sie nicht auch eine Uniform des Huerta angehabt? Nein...er musste sich getäuscht haben und dabei beließ er es auch fürs erste...

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  17. #17
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    Beyo beobachtete das Treiben skeptisch. Luci übernahm sich an ihm.
    "Nun, wegen dir bestimmt nicht!"
    Wütend legte sein Sohn beide Hände unsanft auf beide Schultern und starrte ihr mit hasserfülten Augen in die ihren.
    "Keine Träne würde ich vergießen wenn du morgen einfach sterben würdest!"
    Das war es. Das war zuviel. Dalan mochte nicht wissen auf was für einen wunden Punkt er seine Krallen gerade gestoßen hatte, aber das war Beyo egal.
    In Raserei verfallend ballte er seine rechte Hand zur Faust und verpasste seinem Sohn einen Schlag an die Schläfe.
    Vor Überraschung und der Wucht des Schlages fiel ließ dieser seine Freundin loß und fiel zu Boden. Einige Sekunden brauchte er um wieder gerade gucken zu können, wie sein Blick verriet.
    "Wieso?!"
    Ebenso wütend richtete er sich wieder auf und funkelte nun beide wieder mit angriffslustigen Augen an.
    "Rede nie wieder so! Du hast keine Ahnung was mit ihr los ist!"
    Am Gesichtsausdruck erkannte er dass Dalan nach einigen Momenten realisierte dass etwas mit ihrer gesundheitlichen Verfassung nicht stimmen musste. Doch das bremste seine Wut nicht lange.
    "Und was sie macht ist in Ordnung?! Sie macht sich über eine Verstorbene lustig! Über meine Mutter, verdammt!"
    Das fing ja gut an. Wenn sowas die Normalsituation in den nächsten Tagen, Wochen oder auch Monaten darstellte sah Beyo Schwarz für ein gutes Auskommen.


    Nicht einen Zentimeter hatte sie sich mehr bewegt, als Dalan die Initiative in seiner Wut ergriff und je eine seiner Klauenhände grob auf ihre Schultern setzte und sie spüren konnte, wie stark er zugriff. Es war ja nicht das erste Mal, dass sie einem fremden Turianer so nah war..und ahnte schon, dass es nicht das letzte Mal gewesen war. Irgendwie hatte sie ein unbeschreibliches Talent dafür, diese Rasse zum Austicken zu bringen. Wahrscheinlich auch nur Routine, nach so vielen Begegnungen, die sie durchgestanden hatte. Jetzt hingegen starrte sie nicht mit hasserfüllten, gelb-grünen Augen in die Eisblauen des jungen Dalan. Sie belies es bei dieser Nähe und schloss sie für einen ganz kurzen Moment, der ihr innerhalb dieser Phase jedoch deutlich langsamer erschien als er war. Sie atmete tief ein, in mehreren Zügen und nahm diesen Geruch auf, der so permanent an ihm klebte wie eine Motte am Licht. Sie konnte den Hauch Moschus herausziehen, der sich mit einer Note Mesquite, einem Süsshülsenbaum, vermischte. Und zusätzlich ein Ton, der so einmalig war, dass es schwer war ihn in ihrer Position zu verkennen. Noch ehe Beyo den Schlag ausgeführt hatte, musste sich die Halbitalienerin zusammenreissen und sich kurz und knapp eintrichtern, dass dieser Geruch nicht dem Mann gehörte, den sie liebte. Aber etwas ganz anderes war ihr damit bestätigt worden.
    Als die Hände von ihren Schultern verschwanden, schlug sie wie benommen ihre Augen wieder auf und belies das zarte Lächeln auf ihren Lippen, dass sich hier eingenistet hatte. Ein kurzer Blick streifte von Beyo zu Dalan und wieder zurück. Sie nickte Beyo kurz zu und berichtete ihm dann von ihrer Erkenntnis: "Du hast recht. Er ist dein Sohn." Womit sie nicht nur auf den einzigartig-betörenden Geruch anspielte (den und dessen Auswirkungen auf sie sie ihrem Geliebten besser verschwieg, sie hatte nur wenig Interesse daran ihn jetzt auch noch eifersüchtig zu wissen), sondern auch von seiner aggressiven Art und seinem Verhalten. Der Apfel fiel ja bekanntlich nicht weit vom Stamm. Sie ging betont langsam an ihnen vorbei und setzte sich auf die Couch.
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  18. #18
    #17  Forenperser's Avatar
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    Mit einem Schlag ging die ganze Hitze des Konflikts flöten.
    Wie von einem einzelnen Verstand gelenkt folgten die Köpfe der beiden Turianer Luceija wie sie sich auf das Sofa setzten, sahen sich dann gleichzeitig verständnislos in die Augen und hoben ratlos die Arme.
    Aber immerhin: Sie standen nicht mehr kurz davor sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Es dauerte nicht lange bis Beyo sich dazu entschied sich neben seine Freundin zu setzen.
    Dalan kratzte sich am Hinterkopf und schien sich irgendwie fehl am Platze zu fühlen.
    "......es war eine lange Reise. Wenn es euch nichts ausmacht mach ich mich auch mal kurz frisch...."
    Mit diesen Worten drehte er sich um und verschwand nach oben ins Bad.
    Dann sah Beyo zu Luceija.
    "Sicher das alles ok ist?"
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  19. #19
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    "Du solltest froh sein dass der wirklich schmutzige Kram noch in einem Umschlag, tief begraben in meinem Unterwäscheschrank liegt und nicht bei Westerlund."
    Ein irritierter Blick ließ nicht lang auf sich warten. Zumindest sah es aus den Augenwinkeln heraus so aus.
    "Was?", zuckte sie gleichgültig mit den Schulter und hob das Weinglas "Ist vielleicht einer der sichersten Orte in meiner Wohnung gewesen. Neben dem Schrank mit dem Whiskey."
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    Auf diese Bemerkung hin schüttelte der Halbitaliener lachend den Kopf. Er ass eine weitere Gabel, spülte die Pasta mit dem fruchtig-leichten Wein hinunter und kommentierte sie dann: "Mach dir mal keine falschen Hoffnungen. Hätte ich das vor gehabt, hätte ich eine zweite Flasche mitnehmen sollen. Glaube kaum das eine Halbe ausreicht."
    Er ass noch etwas weiter und hängte kurze Zeit später noch hinten an: "Und abgesehen davon: Etwas so wichtiges in deinem Unterwäscheschrank zu verwahren ist ungefähr so klug wie den Schlüssel zu einem Hochsicherheitstrakt unter der Fussmatte zu verstecken. Du wirst doch nicht glauben, dass irgendjemand zögern wird, da rein zu fassen?!
    Naja...ausser vielleicht, sie sind getragen."
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  20. #20
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    Mit einem Schlag ging die ganze Hitze des Konflikts flöten.
    Wie von einem einzelnen Verstand gelenkt folgten die Köpfe der beiden Turianer Luceija wie sie sich auf das Sofa setzten, sahen sich dann gleichzeitig verständnislos in die Augen und hoben ratlos die Arme.
    Aber immerhin: Sie standen nicht mehr kurz davor sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Es dauerte nicht lange bis Beyo sich dazu entschied sich neben seine Freundin zu setzen.
    Dalan kratzte sich am Hinterkopf und schien sich irgendwie fehl am Platze zu fühlen.
    "......es war eine lange Reise. Wenn es euch nichts ausmacht mach ich mich auch mal kurz frisch...."
    Mit diesen Worten drehte er sich um und verschwand nach oben ins Bad.
    Dann sah Beyo zu Luceija.
    "Sicher das alles ok ist?"


    Ihr freudloses Auflachen verriet das Gegenteil, aber sie machte sich nicht viel daraus. Sie trank wieder etwas Wasser aus ihrer Flasche und war geistig sowas von durch, wie man es nur sein konnte. Ihr Verhalten hatte etwas von einem eigenartigen Schockzustand. "Oh nein...nein, nichts ist okay.", schüttelte sie den Kopf und trank darauf gleich noch einen Schluck. Lachte leis und seltsam. "Ist dir klar was hier passiert?", fragte sie ihn und sah zu ihm auf und in seine Augen die an Schönheit die seines Sohnes bei weitem übertrafen. "Halt dir dieses Chaos mal vor Augen: Keine Woche gönnt man uns! Keine verfluchte, einzelne Woche, da rast wieder irgendetwas oder irgendjemand durch unsere Scheibe und zerstört uns unser Leben! Ich könnte ja verstehen, wenn es EINMAL passieren würde, aber mal ehrlich: SO oft..?"
    Schon wieder glänzten ihre gelblich-grünen Augen und man konnte gut sehen, dass sie hinter ihrer Fassade langsam keine Kraft mehr besass alles durchzustehen, wo es doch eh in ihrem Tod resultierte.
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