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  1. #121
    Wort-Spinner  Dawnbreaker's Avatar
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    Feb 2012
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    Wau! Was für eine Hochzeitsfeier!!!
    Da gings ja ab!

    Ich weiß im Moment nicht, ob ich weiter Sims 3 zocken soll oder Skyrim. Ich glaube, ich entscheide mich heute mal für die Sims.
    Dawnbreaker is offline
  2. #122
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    Quote Originally Posted by CKomet View Post
    Also von den Schmetterlingen im Bauch hat Akki immer ganz viele wenn Vil in ihrer Nähe ist und ihm gehts da umgekehrt auch nicht besser

    so und nun habe ich mcih entschlossen noch etwas weiterzuschreibeseln
    Bin schon ganz gespannt wie es weiter geht.
    Bianca is offline
  3. #123
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    örks... so lang war nicht geplant
    aber erstens kommt es immer anders und zweitens als geplant.....

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    Die dreitägige Fahrt nach Rifton verlief ohne großartige Zwischenfälle. Nur wenn Vilkas mal die Kutsche verlies war es hinterher immer etwas schwierig wieder hineinzukommen, mit seinem Bein uns seinen Krücken. Aber mit Hilfe des Kutschers und Akkirah schaffte er es jedes Mal. Das Wetter unterwegs war sonnig und Warm. So konnten sie die Fahrt nach Rifton auch wirklich genießen. Als sie Rifton erreichten, brachte Akkirah zuerst Fiinja in die Ställe. Shadre hatte glücklicherweise ein gutes Händchen für Pferde und Fiinja ließ sich von ihm anfassen. Das war schon mal sehr gut. Sie ließ einen teil ihres Gepäcks erst mal auf der Kutsche. Das würde sie später abholen. Zunächst wollten sie und Vilkas erst mal ins Honigheim. Auf dem nicht befestigten Weg vor den Ställen hatte Vilkas leichte Probleme mit seinem Krücken, da diese etwas tiefer in den Boden eindrangen und somit es für ihn schwierig war sich vorwärts zu bewegen. Auf dem festen Untergrund ging es dann aber wieder. Vilkas war froh als sie das haus betraten und er sich erst mal setzen konnte. Während der Fahrt hatte er ja kaum Möglichkeiten sich regelmäßig zu bewegen, was sich dann natürlich konditionell auch wieder bemerkbar machte. Akkirah riss erst mal alle Fenster und Türen auf. Der Markt müsste noch eine Stunde aufhaben, so beschloss sie, bevor sie sich um da Gepäck kümmerte erst Mal dafür zu sorgen das sie etwas zu Essen bekamen und nicht in den Bienenstich zum Essen gehen mussten. Vilkas nickte als Akkirah ihm vorschlug so vorzugehen. Er hätte sich gerne etwas hingelegt, aber die Betten mussten erst mal etwas auslüften und Akkirah hatte die Decken und Laken erst mal fix draußen über die Brüstung der Terrasse gelegt, so blieb er auf dem Stuhl sitzen.
    Akkirah ging zu Marisa zum Einkaufen. Diese freute sich, sehr Akkirah wieder zu sehen. Besonders, als Akkirah ihr noch drei der seltenen Eisgeistzähne gab, von denen sie wusste das Marisa sie zum Kühlen ihrer Waren brauchte. Als sie alles zusammen hatte ging sie noch schnell zu Balimund dem Schmied hinüber. Sie fragte, ihn, ob er ihr ein paar Krücken fertigen konnte, die in weichem Boden nicht unbedingt versinken würden. Balimund war etwas überrascht über diesen Wunsch, aber nachdem Akkirah ihm kurz erzählte, das Vilkas einen schweren Beinbruch hatte nickte er. Er bat Akkirah ihm schon mal eine der jetzigen Krücken zu bringen, damit er die neuen gleich auf die richtige Länge anpassen konnte. Akkirah bedanke sich bei ihm und wollte die eine noch am Abend zu ihm bringen. Dann lief sie schnell nach Hause. Vilkas war eingedöst. Akkirah beschloss ihn nicht zu wecken. Sie nahm eine der Krücken und brachte sie zu Balimund. Dieser versprach ihr sie könne sie am nächsten Morgen wieder abholen, mit den beiden Neuen. Akkirah freute sich darüber sehr. Sie hatte nicht damit gerechnet dass es so schnell gehen würde.
    Dann rannte sie wieder schnell zurück ins Honigheim. Nicht das Vilkas aufwachte und sich wunderte wo seien zweite Krücke geblieben war. Sie hatte Glück, er döste immer noch vor sich hin. Akkirah weckte ihn um erzählte ihm, das sie bei Balimund war und ihm eine seiner Krücken gebracht hatte um ein zweites Paar anfertigen zu lassen, mit dem er auch in weichen Boden gehen konnte. Denn wie sollte er sonst hinunter zum See kommen können. Vilkas schüttelte nur den Kopf. Was würde er nur ohne sie machen?
    Akkirah fing an das Essen vorzubereiten. Es würde einen einfachen Eintopf geben. nachdem sie alle zutaten in den Topf geworfen hatte, bat sie Vilkas ein Auge drauf zu haben, sie würde in der Zwischenzeit ihre Sachen, die noch auf der Kutsche waren holen. Sie stelle den zweiten Stuhl Nahe des Kochfeuers hin und half Vilkas dann hinüberzugehen. Mit einer Krücke war es für ihn doch etwas schwieriger. Dann lief sie schnell zu den Ställen, vor denen die Kutsche stand. Sie nahm den längeren Weg durch den Hinterausgang über die Terrasse, weil sie keine Lust hatte dumme Sprüche der Wachen sich anhören zu müssen. Als sie alle oben hatte war der Eintopf auch fast fertig. Da das es draußen immer noch schön war, beschlossen beide, auf der Terrasse zu sitzen. Als es auf Mitternacht zuging wurde es langsam kühler. Akkirah hatte zwischendurch schon die Betten frisch bezogen und wieder hineingebracht. So konnte sie dann sich auch gleich zu Bett begeben.
    Am nächsten Morgen wurden Akkirah von dem hellen Licht geweckt, das durch die Fenster herein kam. Vilkas störte das nicht, er schlief friedlich weiter. Akkirah blieb noch ein Weilchen liegen, dann stand sie vorsichtig auf. Vilkas grummelte etwas vor sich hin, aber wurde nicht wach. Als Akkirah sich angekleidet hatte, wurde aber auch Vilkas wach. Sie küsste ihn und sagte ihm, dass sie schnell zu den Ställen gehen würde. Anschließend könnten sie dann frühstücken und überlegen wie sie den Tag verbringen wollten. Vilkas nickte schläfrig und Akkirah machte sich auf den Weg. Bei den Ställen traf sie Shadre der dabei war die Boxen frisch einzustreuen. Er fragte, sie, wieso sie Adelante denn nicht mehr hätte, so ein gutes Tier würde man doch nicht einfach fort geben. Akkirah wurde blass bei der Frage. Aber Shadre wusste ja nicht was passiert war. Mit Tränen in den Augen erzählte Akkirah was passiert war und Shadre hatte hinterher ein schlechtes Gewissen Akkirah so drauf angesprochen zu haben und entschuldigte sich dafür. Akkirah versuchte zu lächeln. Damit war das Thema für sie dann auch hoffentlich durch. Als sie mit ihrer Arbeit fertig war ging sie wieder hoch. Sie bereitete das Frühstück vor und half dann Vilkas nach draußen auf die Terrasse.
    Nachdem sie fertig waren, wollte Akkirah zu Balimund gehen und schauen wie weit er mit der Sonderanfertigung war. Vilkas beschloss sie zu begleiten. Er wusste, dass am Markplatz bei der Schmiede eine Bank stand, wo er sich erst mal ausruhen konnte. Akkirah staunte, denn bisher war Vilkas nur ungern in Gegenwart von anderen gelaufen. Aber das hier war nicht Weißlauf, sondern Rifton da schienen anderen Gesetzte zu herrschen, auch was die Gefühlswelt von Vilkas anging. Akkirah lächelte. Es war wirklich eine gute Idee gewesen herzukommen. Vilkas legte seinen linken Arm um Akkirahs Schulter und rechts nutzte er die Krücke. So gingen sie dann langsam hinüber zu Schmiede von Balimund. Vor der Schmiede half Akkirah Vilkas sich vorsichtig auf die Bank zu setzten. Balimund war noch im Haus, so setzte sich Akkirah zu ihren Mann und lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Sie saßen noch nicht lange so da, als sie Balimund aus seinem Haus kommen sahen. „Oh, ihr seid schon da“, grinste er, wartet einen Moment ich muß noch mal kurz hinein um eure Bestellung heraus zu holen. Er verschwand geschwind wieder und kam eine Minute später mit drei Krücken zurück. An den beiden Neuen hatte er unten jeweils einen ca. zehn Zentimeter großen Metallteller angebracht, mit dem die Krücken bei Belastung nicht im tiefen Boden einsinken würden. Sie bedankten sich bei Balimund für die schnelle gute Arbeit und bezahlten ihn. Vilkas nahm erst mal seine normale zweite Krücke und ging zum Stand von Madesi. Akkirah wunderte sich darüber. Als sie an den Stand kamen fragte Vilkas nach dem Rubinstirnreif den Madesi in seiner Auslage hatte. der Rubin war etwas besonderes, denn er war nicht dunkelrot, sondern schimmerte mehr orange farbend. „ Eine gute Wahl, mein Herr“, sagte Madesi. Vilkas nickte, “Er passt hervorragend zu den Augen meiner Frau, wie ich finde.“ Er kaufte ihn und nahm Akkirah ihren jetzigen ab und legte den neuen an. „Vil, ihr seid verrückt, das war doch viel zu teuer.“ „Ja, mein Herz, ich bin verrückt, nach euch und für euch ist nichts zu teuer.“ Akkirah viel ihm um den Hals. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Dann begaben sie sich zurück zu ihrem Haus. Vilkas merkte erst jetzt, wie anstrengend der besuch auf dem Markt für ihn doch gewesen war. Er legte sich erst mal etwas hin. Akkirah bereite in der Zeit schon mal das Mittag essen vor. Danach stellte sie sich etwas auf die Terrasse und genoss die warme Sonne und den Ausblick auf den See. Als sie sich anschließend aber noch mal die Treppe, die hinunter zum Steg führte ansah, bekam sie es doch ein wenig mit der Angst zu tun. Irgendwie hatte sie diese nicht so Steil in Erinnerung. Sie nahm einen der Stühle und trug ihn nach unten, damit wenn Vilkas hinunterging sich anschließend erst mal ausruhen konnte.
    Dann weckte sie Vilkas und gemeinsam aßen sie erst mal. Die Reste würde es dann am Abend geben. nachdem sie sich gestärkt hatten wollten sie es einfach mal wagen, die Treppe hinunter zu gehen. Akkirah ging schritt für schritt Rückwärts vor Vilkas um ihn im Notfall stützen zu können. Aber das war unnötig. Er gelang ohne Schwierigkeiten hinunter. Unten bestand Akkirah aber trotzdem erst mal darauf dass er eine Pause machen sollte. Nach einer Viertelstunde testeten sie dann mal die extra von Balimund angefertigten Krücken, die Akkirah mitgenommen hatte. Sie hatten auf der Unterseite noch ein paar zusätzliche Stifte die im Boden halt gaben, so dass die Teller nicht rutschen konnten. Vilkas nickte. Es funktionierte hervorragend. Sie bleiben den Nachmittag unten am See. Auf einem alten dicken umgefallen Baumstamm, der bis ins Wasser ragte, konnte Vilkas gut sitzen.
    Akkirah hatte das Gefühl die nächsten Tage würden wie im Flug vergehen. Vilkas machte großartige Fortschritte. Die Strecken die er nun gehen konnte ohne Pause machen zu müssen wurden immer größer. Akkirah achtete aber auch immer darauf, dass er sich übernahm und zwang ihn oftmals, eine Pause einzulegen, obwohl er weitergehen wollte. Nach einer Woche gingen sie das erste Mal richtig ins Wasser zum Schwimmen. Vilkas lehnte seine Krücken an den Baumstamm und humpelte auf einem Bein, sich an dem Stamm haltend ins tiefere Wasser. Akkirah blieb direkt neben ihm um ihn bei Bedarf zu aufzufangen oder zu stützen. Anfangs war Vilkas noch recht unsicher und hatte etwas Angst unterzugehen, aber Akkirah war stets an seiner Seite und ein paar Tage später konnte er schon eine längere Strecke schwimmen. Er merkte wie gut es ihm tat, sich im Wasser zu bewegen und seine Muskeln wurden auf diese Art langsam auch wieder kräftiger. Solch Fortschritte hätte er in Weißlauf in so kurzer Zeit nie geschafft. Nun fing er auch langsam an Gewicht auf sein krankes Bein zu legen. Anfangs tat es ihm dabei noch höllisch weh, aber auch der Schmerz verging bald. Sie konnten nun auch schon wieder das kleine Boot benutzten das unten am Anleger lag. Vilkas konnte nun schon recht sicher auch auf wackeligen Untergrund halt finden. Und so ruderte sie häufig wieder zu ihrer kleinen Insel im See.
    Als sie eines Abends auf der Terrasse nach dem Abendbrot saßen, und Vilkas Akkirah im Arm hielt, sagte er mal wieder zu ihr : „Mein Herz, was würde ich nur ohne euch machen. Ohne euch konnte ich nicht mehr sein.“ Sie nahm plötzlich seine Hand und legte sie auf ihren Bauch. Dann sagte sie ganz leise: „Und wir können und wollen nicht ohne euch sein, Vil.“ Im ersten Moment hielt er die Luft und glaubte sich verhört zu haben. Dann sah er sie an. „Wir?“ „Ja, Vil, wir.“ „Heißt das…“, er wusste nicht was er sagen sollte und starrte Akkirah nur ungläubig an. „Ja, das soll es heißen, wenn ich mich nicht irre. Genau werden wir es wohl in einem Monat wissen.“ Vilkas schwieg weiterhin. Akkirah bekam es da dann doch ein wenig mit der Angst zu tun. „Vil, sagt was, sagt doch nur irgendwas.“ „Wird es ein Junge oder ein Mädchen?“ Akkirah konnte nicht anders und fing laut an zu lachen, „Vil, ihr seid unmöglich.“ „Nein, mein Herz, ich bin einfach nur in euch verliebt.“ Er drehte sie um und zog sie an sich und küsste sie.
    In dem Moment hörten sie eine Stimme. „Tut mir leid, ich wollte euch Turteltäubchen nicht stören. Aber ich dacht mir, schau mal vorbei wie es euch geht, da ihr es ja nicht schafft, mal runter zu kommen.“ Brynjolf grinste wie gewohnt frech.
    „Bryn“, Akkirah sprang auf und begrüßte den Chef der Diebesgilde, der am Treppenaufgang stehen geblieben war. Auch Vilkas stand auf und ging mit Hilfe seiner Krücken zu dem unerwarteten Gast um ihn zu begrüßen. „Oh“, Brynjolf ging Vilkas entgegen. „Ich wusste nicht das ihr Verletzt seit. Dann wäre ich direkt zu euch gegangen. Aber damit wäre dann auch geklärt, warum ihr uns noch nicht besucht habt.“
    „Wollt ihr euch nicht setzten, Bryn?“ fragte Akkirah. „Ich hole etwas zu trinken raus.“ „Warum nicht, um diese Zeit sollten sich ja sonst kaum noch jemand hier draußen rum treiben und mich bemerken. Aber erzählt, was ist passiert? Manche Dinge bekommen wir ja nun auch nicht mit.“
    Vilkas begann zu erzählen, was geschehen war, während Akkirah Nachschub an Getränken nach draußen holte. Für Vil und Brynjolf hatte sie von dem guten Schwarzdorn-Met ein paar Flaschen geholt, denn sie ahnte es würde eine lange Nacht werden und für sich selbst etwas kalten Tee. Akkirah war immer noch erstaunt, wie gut sich Vilkas und Brynjolf verstanden. Das war ja mal ganz anderes gewesen. Als Vilkas mit seiner Erzählung zu Ende war, sah er Akkirah fragend an. ‚Wollen wir es ihm sagen?’ Akki schüttelte den Kopf. Sie fand es noch zu früh. Akkirah fragte Brynjolf stattdessen, wie es unten in der Diebesgilde lief. Sie erfuhren, dass es dort sehr Betriebsam war. Langsam füllte sich ihre Schatzkammer wieder, und man fürchtete die Diebesgilde weiterhin in der ganzen Stadt und Umgebung. Das freute Akkirah zu hören, denn sie gehörte ja einige Zeit zu ihnen und damals sah es alles andere als rosig bei den Dieben aus. Kurz vorm Morgengrauen verabschiedete sich Brynjolf von den beiden. Vilkas und Akkirah gingen hinein und legten sich ins Bett. Vorsichtig strich Vilkas über ihren Bauch. „Kann es uns schon hören?“ „Ich weiß es nicht, aber ich glaube es spürt dass wir beide da sind.“ „Versprecht mir gut auf euch aufzupassen und nichts zu tun, was euch oder unserem Kind schaden könnte.“ „ Vil, niemals würde ich absichtlich so etwas tun.“ Sie nahm ihn in den Arm. Dann schlief sie auch schon ein.
    Am nächsten Morgen war Vilkas vor ihr wach. Er hatte Frühstück gemacht und es ihr ans Bett gebracht. “Vil…“, weiter kam sie nicht. Er hatte ihr den Finger auf den Mund gelegt. „Ihr müsst euch nun schonen und ich kümmere mich so gut ich kann um euch.“ „Vil, ich bin nicht krank, Ich bin nur ein bisschen Schwanger. Da brauche ich mich noch nicht zu schonen.“ „Aber ich muß doch irgendwas für euch tun.“ „Werdet einfach nur schnell wieder gesund, mein Liebster, ich brauche eine kräftigen Mann an meiner Seite, wenn ich in einigen Monaten etwas unförmig werde. Und nun kommt, setzt euch zu mir und wir essen erst mal das was ihr gezaubert habt.“ Er tat wie ihm geheißen und nachdem sie fertig waren war es Akkirah, die das Tablett wieder wegbrachte. „Und nun kommt. Ich habe heute etwas Besonderes mit euch vor, mein Liebster. Vilkas schüttelte den Kopf, was mochte sie nun schon wieder ausgeheckt haben? Akkirah packte ein paar Klamotten ein und dann gingen sie hinunter zum See. „Warte hier“, bat sie ihn und verschwand bei den Ställen. Kurze Zeit später kam sie mit Fiinja, die mit einem leichten Fellsattel gesattelt war, zurück. Sie hatte die Stute schon öfters mitgebracht, damit sie Vilkas kennen lernen konnte. Sie hatte vor ihm nie irgendwelche Anzeichen von Furcht gezeigt, worüber Akkirah sehr froh war. „Heute versuchen wir mal ein wenig auf dem Pferd zu sitzen, Vil.“
    „Bitte, wie soll ich da denn hochkommen, mein Herz?“ „Das lasst mal meine Sorge sein“, grinste sie. „Als erstes ab ins Wasser mit euch.“ Er wollte sich ausziehen, aber Akkirah hielt ihn zurück. „Es ist besser ihr behaltet eure Sachen an.“ Erstaunt sah er sie an. Aber sie ging dann mit ihrer leichten Kleidung, die sie angezogen hatte vor in das Wasser. Fiinja folgte ihr. „Was ist mit euch, Vil? Muss ich euch erst holen?“ Vil schüttelte den Kopf und ging bei dem Baumstamm, der ins Wasser ragte wie immer hinein. Als sie ihm tieferen Wasser waren kletterte Akkirah auf den Rücken der Stute. „und nun ihr Vil“. Sie reichte ihm die Hand und half ihm hinauf. Es war ein komisches Gefühl nach so langer zeit wieder auf einem Pferd zu sitzen und dann noch im Wasser. Als er fest saß lenkte Akkirah die Stute ans Ufer. Vil klammerte sich an Akkirah fest, denn er fühlte sich etwas unsicher. „Und ihr wisst, was ihr tut, mein Herz?“ „Ja, ich würde sagen, wir machen einen kleinen Ausritt.“ Sie ließ die Stute im Schritt zum Sonnenhof gehen und dann kehrte sie auch gleich wieder um. Im tieferen Wasser stiegen sie beide wieder ab. „und? War es schlimm?“ „Nein, es war wundervoll, mein Herz. Aber ist es eine gute Idee, jetzt wo ihr….“ „Vil, wollt ihr mich jetzt bei jeder Gelegenheit fragen, egal was ich mache, ob es gut, Sinnvoll oder was weiß ich ist?“ sie seufzte. „Hätte ich das gewusst hätte ich noch nichts gesagt.“ „Mein Herz, es tut mir leid“, Vilkas nahm sie traurig in die Arme. “Aber ich weiß nicht wie ich nun mit euch umgehen soll. Ich bin ja noch nie Vater geworden.“ „Sie küsste ihn. „Irgendwie werden wir das schon hinbekommen. Erst mal würde ich aber sagen, machen wir ganz normal weiter, wie immer. Und als erstes sollten wir nun erst mal aus den nassen Klamotten raus, sonst fangen wir uns beide noch eine Erkältung ein, und das ist bestimmt nicht gut für uns drei. In der Tasche am Baumstamm habe ich trockne Kleidung rein getan.“ Sie schwammen gemeinsam zum Baumstamm, wo Akkirah Vilkas half zum Ufer zu gelangen. Finja begab sich auch ans Ufer und begann zu grasen. Noch im Wasser hatte Akkirah ihr die Zügel abgeschnallt, damit sie sich darin nicht verfangen konnte. Nachdem sich beide umgezogen hatten legten sie sich nebeneinander einfach in die Sonne und schliefen ein. Ein schrilles Wiehern weckte beide. Akkirah schreckte hoch. Sie sprang sofort auf zum Baumstamm wo sie ihren Bogen und ihr Schwert, das sie immer bei sich hatte abgelegt hatte. Eine riesige Frostspinne war bis ans Seeufer vorgedrungen. Vilkas war zwischenzeitlich auch wieder auf den Beinen, konnte aber nichts anderes machen, als sich zum Baumstamm zurückzuziehen. Mit seiner Krücken hätte er keine Chance gegen das Monster. Akkirah brauchte glücklicherweise nur eine Schuss um die Spinne ins jenseits zu schicken. Sicherheitshalber jagte sie aber noch einen zweiten Pfeil in den toten Körper. Dann ergriff sie ihr Schwert und ging zu dem toten Tier. Fiinja war hinauf zu den Ställen gelaufen, wo sie sich sicher fühlte. Das war Shadre merkwürdig vorgekommen und so hatte er eine der Torwachen gebeten ihn zum Ufer hinab zu begleiten um zu schauen was dort los war. Als sie die tote Riesenspinne sahen fluchte Shadre. Wenn eine jetzt schon so dicht an die Stadt ran kam, würden andere bald folgen. Man sollte etwas dagegen unternehmen. Akkirah sah Vilkas an. „Er hat Recht Vil. Die Umgebung sollte abgesucht werden und die Spinnen müssen getötet werden. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ihr allein hier unten gewesen wärt.“ Akkirah lief ein eisiger Schauer über den Rücken. Sie fiel Vilkas zitternd in die Arme. Vilkas fuhr ihr durchs Haar. „Keine Angst, mein Herz. Ohne euch komme ich hier nicht runter. Aber das zeigt mir, das ich wohl auch langsam anfangen sollte wieder Waffen in die Hand zu nehmen. Mit einem Bogen kann man auch im Sitzen aus was erreichen. Und durch das Rudern sind meine Arme denke ich schon wieder kräftig genug geworden um eine halten zu können. Wir wollten hier unten eine Zielscheibe aufstellen. Was meint ihr dazu mein Herz?“ Akkirah nickte. „Lasst uns das morgen in Angriff nehmen.“ Sie schwieg eine Moment. „Trotzdem würde ich zuvor noch lieber die Umgebung durchkämmen und schauen ob noch mehr diese Kreaturen sich hier rum treiben oder ob das ein verirrtes Tier war.“ Vilkas sah sie ernst an. Er wusste, dass er ihr das nicht ausreden konnte und so nickte er schließlich. „Aber ihr müsst mir versprechen vorsichtig zu sein.“ „ Das verspreche ich euch.“
    Für diesen Tag hatten beide genug Aufregung. Vilkas begleitete Akkirah zu den Ställen. Sie kamen nur langsam vorwärts, da der weg hoch recht steil war. Dort angekommen sattelte Akkirah Fiinja ab und brachte sie in ihre Box, wo Vilkas ihr noch ein paar Äpfel gab. Da sie nun schon oben waren, beschlossen sie durch das Stadttor in die Stadt zu gehen. „Was haltet ihr davon heute im Bienenstich zu essen? Der Fisch den Keearva zubereitet ist immer ein Gedicht“ Akkirah sah Vilkas an. „Hört sich gut an. lass uns das machen.“
    Später gingen sie dann hinüber in ihr kleines Häuschen und machten es sich für den Rest des Abends drinnen gemütlich, denn es war ein Gewitter aufgezogen und sie könnten nicht draußen sitzen.
    Der Nächste Morgen begann neblig. Akkirah hatte beschlossen liegen zu bleiben, denn sie war irgendwie müde. Vilkas hielt sie dabei fest in seinem Armen. Als die Zeit kam, das die Marktstände aufmachten, standen dann beide auf. Gemeinsam kauften sie ein. Vilkas konnte nun schon auf kurzen Strecken Akkirahs normales Tempo mithalten. Sie schaute aber immer ob er sich dabei nicht übernahm. Sie waren nun schon fast einen Monat in Rifton. Akkirah hoffte, das Vilkas in den nächsten drei Monaten soweit wieder hergestellt war, das sie zurück nach Weißlauf konnten. Auf den Weg dorthin würde sie gerne in Ivarstadt halt machen und endlich den langen weg hinauf zu den Graubärten absolvieren. Sie hatte dieses Vorhaben immer wieder aufgeschoben, aber nun wollte sie es hinter sich bringen. Und zwar noch bevor ihr Kind zur Welt kam und sie es durch so eine anstrengende Tour in Gefahr brachte. Und sie wollte es gemeinsam Mit Vilkas machen. Sie fürchtete sich immer noch vor dem was sie dort erfahren könnte. Aber ein Leben in Ungewissheit war noch schlimmer, besonders wenn sie nicht wusste inwiefern es ihr Kind beeinflussen könnte. Vielleicht hätte sie doch noch warten sollen, bevor sie die Kräuter absetzte. Aber nun war es zu spät. Jetzt musste sie sich dem Stellen. Vilkas bemerkte ihre grüblerische Stimmung. „ Was habt ihr, mein Herz? Fühlt ihr euch nicht wohl?“ Sie schüttelte den Kopf. „ Es geht mir gut. Ich habe nur über unsere Zukunft nachgedacht.“ Sie erzählte ihm was ihr durch den Kopf gegangen war. „Wir werden gemeinsam da hochgehen und herausfinden was es mit diesen Drachen auf sich hat, mein Herz. Aber nun lasst uns zurückgehen und Frühstücken. Ihr müsst schließlich für zwei essen.“ „Wollt ihr, dass ich bald durch die Gegend rolle? Und dem armen kleinen Wurm in mir schwindelig wird?“ Bei der Vorstellung mussten beide lachen. Das Wetter blieb den ganzen Tag neblig und grau. So drehten Akkirah und Vilkas mehrmals eine Runde durch die Stadt.
    Auch die nächsten Tage blieb das Wetter regen verhangen. Akkirah schob ihre Spinnenjagd daher noch auf. Bei so einem Wetter verkrochen sich diese Tiere sehr gerne und waren schwer aufzufinden. So gingen Akkirah und Vilkas halt täglich mehrmals durch die Stadt. Hinten herum bei der Stadtmauer, waren sie auch meist ungestört, da dort selten jemand entlang ging. Die Meisten zogen es vor den Hauptweg am Kanal zu nutzen.
    Als sie den einen Nachmittag sich zu ihrer Runde aufmacht, trafen sie vor dem Bienenstich einen Kurier. Er hatte einen Brief für sie dabei. Akkirah und Vilkas beschlossen noch mal umzudrehen und erst lesen, was in Jorrvaskr los war. Sie schrieben regelmäßig und bekamen genauso häufig Nachrichten zurück. In Weißlauf war alles ruhig. Die Gefährten hatten genug zu tun du Aela und Farkas wechselten sich wie vorher abgesprochen war ab, was die Führung der Gefährten anging. Frogar hatte sich bei Skulvar und Lina gut eingelegt. Er kam aber immer noch regelmäßig hoch in die Methalle um mit den Gefährten ab und an den Schwertkampf zu üben, oder wenn Ria da war, mit ihr zu lernen. Lina und Skulvar konnte gerade mit ach und krach lesen und ihm daher kaum noch was beibringen. Jervar der Stallbursche war aus Cyrodiil zurückgekehrt. Allerdings hatte er angekündigt, das er bald Endgültig zurück ins dorthin ziehen würde. Er hatte dort ein Mädchen kennen gelernt und würde sie gerne Heiraten, Allerdings wollte sie nicht mit ihm nach Himmelsrand kommen und er hatte in der Stadt wo sie lebte, schon einen Stall gefunden, in dem er zukünftig arbeiten konnte. So war Skulvar nun auf der Suche nach einen neuen Stallburschen.
    Nachdem Akkirah und Vilkas den Brief gelesen hatten, beschlossen sie erst mal ihren Spaziergang zu machen. Sie würden später antworten. Der Kurier würde nicht vor morgen früh zurück nach Weißlauf gehen. Wie gewohnt gingen sie gemütlich hinten um die Häuser an der mauer entlang. Beim Friedhof machten sie eine kurze Pause. Akkirah war versucht mit Vilkas hinab in die Zisterne der Zersplitterten Flaschen zu gehen, aber da er noch keine Leitern klettern konnte, war das keine gute Idee. Abgesehen davon könnte es auffallen wenn Spuren dorthin führen und nicht wieder weg, besonders wenn diese eindeutig jemanden zuzuordnen waren, wie die Abdrücke die Vilkas Krücken hinterließen. Vilkas ahnte was in ihr vorging. „Ihr könnt jederzeit zu ihnen hinunter gehen und sie besuchen, wenn ihr es möchtet, mein Herz.“ „Nicht ohne Euch, mein Liebster.“ Sie schlang ihre Arme um ihn. So standen sie einige Zeit Nahe der Mauer da. Plötzlich drehte sich Vilkas um “Hey, ihr Göre, kommt sofort zurück.“ Akkirah sah wie ein kleines Mädchen davonlief. Sie hatte versucht aus Vilkas Gürteltasche, die er immer bei sich trug, denn sie wussten ja nie, ob sie nicht doch spontan auf die Idee kamen noch etwas zu kaufen, das Gold zu stehlen. Akkirah hatte Vilkas losgelassen und war dem Mädchen hinterher gestürmt. Die Kleine hatte nicht damit gerechnet das Akkirah so flink war und hatte keine Chance ihr zu entkommen. Akki erwischte das Mädchen am Arm. „Bitte tut mir nichts“, weinte sie. Die kleine hatte leuchtend rote kurze Haare. Sie wirkte im ersten Moment wie ein kleiner Junge. Sie mochte vielleicht 12 maximal 13 sein. „ Was soll ich denn nun eurer Meinung nach mit euch machen?“ fragte Akkirah sie. „ Bitte lasst mich einfach laufen. Ich werde euch auch nie wieder bestehlen. Das verspreche ich euch.“ Akkirah stand da und wusste nicht was sie tun sollte. Sie sah Vilkas langsam näher kommen. Er schaute recht grimmig drein. „Wir sollten sie der Wache übergeben“, meinte er, als er näher gekommen war. „Sollen die sehen, was sie mit ihr machen.“ „Nein, bitte übergebt mich nicht der Wache. Die stecken mich ins Gefängnis, und dann kann ich meinem Bruder nicht mehr helfen. Und dann stirbt er.“ Sie stand vor Angst zittern da und weinte „Ganz ruhig Kleine, und dann erzählt warum euer Bruder sterben sollte.“ „Akki, sie will dich doch nur überreden sie laufen zu lassen und tischt dir eine herzzerreißende Geschichte auf.“ Akkirah warf Vilkas einen scharfen Blick zu, der ihn zum Schweigen brachte. „Fangt an, Mädchen.“
    „Mein Bruder hat sich vor der Stadt in einer Höhle versteckt. Er kann nicht laufen, weil er verletzt ist und braucht Medizin. Brynjolf sagte, wenn ich…“ Erschrocken hielt sie ihre Hand vor den Mund als sie den Namen aussprach und fing wieder an zu weinen. „Vielleicht sollten wir beide ihm einen Besuch abstatten“, meinte Akkirah „Er wird mich umbringen, weil ich ihn verraten habe…“ „Dann erzählt weiter.“ Also Brynjolf sagte wenn ich eine gewisse Summe an Gold zusammenbekomme, dann würde er mir die Medizin besorgen.“ Wie habt ihr Brynjolf kennen gelernt?“ „Er hatte mich auf dem Markplatz beobachtet, als ich an einem Stand etwas zu essen klaute und dabei nicht gesehen wurde. Dann sprach er mich an und sagte ich könne für ihn arbeiten. Er würde dafür sorgen das ich genug Gold bekomme um auch für meinen Bruder zu sorgen.“ Akkirah wusste nicht was sie davon halten sollte. Es sah Brynjolf ähnlich, sich eine kleine Diebin, die möglicherweise Potential hatte, für sich zu gewinnen. Aber Akkirah fand, das das Mädchen noch zu jung war. Aber sie wusste auch das sie sonst wohl kaum andere arbeit bekommen würde. So würde nur das Waisenhaus bleiben, und das war schlimmer als alles andere. Und was war mit ihrem Bruder? Akkirah kniete sich vor dem Mädchen nieder. „Wo ist euer Bruder?“ „ Er ist in einer Höhle nahe der Stadt. Er braucht Medizin, er wurde von einer Frostbisspinne verletzt, als wir die Strasse entlang zogen. Er hat versucht mich zu verteidigen und dabei bekam er einen Hieb einer ihrer Vorderbeine ab. Wir konnten mit knapper Not fliehen, weil sich ein Bär einmischte, aber dann entzündete sich die Stelle. Er braucht dringen Medizin, sonst stirbt er.“ „Wo ist die Höhle?“ Das Mädchen beschrieb es ihr. „Vil, bringt sie zu uns nach Hause.“ Ihre Stimme ließ keinen Widerspruch zu, das wusste er. „und was werdet ihr tun“, fragte er und in seiner Stimme klang Besorgnis. „Ich werde die Höhle aufsuchen. Aber ich werde mir Hilfe mitnehmen. Ich hoffe Saphir und Vipir sind da.“ Vil nickte. Er kannte die beiden und wusste das Akkirah einiges auf sie hielt.
    Dann gingen er und das Mädchen. Akkirah ging zurück zum Friedhof und betrat durch den Geheimgang die Zisterne der Diebe. Die anwesenden staunten nicht schlecht, als sie Akkirah sahen. Brynjolf war auch anwesend und kam ihr sogleich entgegen. „ Was macht ihr hier, Mädchen, solltet ihr nicht bei Vil sein?“ „Ich brauche eure Hilfe, Bryn. Wir haben eure kleine Diebin erwischt, als sie Vil die Tasche leeren wollte.“ „Verdammt, ich habe sie für besser gehalten…“ „Sie ist zu jung und sie hat viel zu viel Angst um ihren Bruder.“ „Ich würde ihr gerne helfen, aber ich kann es nicht alleine tun. Naja, könnte schon, aber ich habe Angst es alleine zu machen.“ „Ihr habt Angst? Das sieht euch aber gar nicht ähnlich, Mädchen.“ „Ich erwarte ein Kind, Bryn. Und ich habe schon mal eines verloren. Ich möchte das nicht noch mal durchmachen und ich denke auch Vil würde durchdrehen, wenn mir etwas passiert. Und bis ich jemand von den Gefährten geholt habe kann es schon zu spät sein.“ „Ich werde euch helfen, Mädchen.“ Er sah sie besorgt an. „Rune und ich werden euch begleiten.“ Er rief nach Rune. „Ihr sollte euch aber noch umziehen. In der Rüstungskammer sollte sich sicherlich etwas Passendes für euch finden. Und die eine oder andere Waffe findet sich da sicherlich auch.“ Akkirah fiel Brynjolf um den Hals. „Ich danke euch.“ Nachdem Akkirah sich mit einer leichten Lederrüstung, einem guten Bogen und einem soliden Einhänder ausgerüstet hatte, gingen die drei zunächst in die zersplitterte Flasche, wo Akkirah kurz die Anwesenden begrüßte, um dann durch einen weiteren Geheimgang, nach draußen, außerhalb der Stadt zu gelangen. Sie fanden die Höhle anhand der Beschreibung die das Mädchen abgegeben hatte. ein war mehr ein loch als eine höhl, aber mit einem sehr kleinen Eingang so das große Tiere sie nicht als Wohnstätte benutzt haben. In der Höhle lag ein Junge der gut 16 oder 17 war. Er war bewusstlos. Akkirah erkannte, das er wenn er nicht bald ein Gegenmittel bekam, sterben würde. Sie hatte nichts Passendes dabei. „Wir müssen ihn ins Honigheim bringen.“ Bryn und Rune nickten. Rune nahm den Jungen hoch und trug ihn. Draußen wurde es glücklicherweise langsam dunkel. Das Wetter trug sein Teil dazu bei, das die vier ungesehen zu Akkirahs Haus gelangte. Sie brachten den Jungen rein. Als Das Mädchen ihren Bruder sah schrie sie kurz vor Freude auf, die aber sofort in Angst umwandelte, als sie Brynjolf sah. „Habt keine Angst, meine Kleine“, sagte Akkirah, „Bryn ist ein guter Freund von mir und wird euch schon nichts tun.“ Bryn grinste: „Nun, wenn das Mädchen das sagt muß es wohl stimmen.“ Vil der erleichtert war, Akkirah wieder zusehen war begrüßte dann erst mal Bryn und Rune. Er bat beiden einen Met an, wozu diese nicht nein sagten. Akkirah bat Rune aber noch, den Jungen nach untern zu tragen in das kleine Gästezimmer. Als Rune wieder hochgegangen war, kümmerte sich Akkirah um die Wunde des Jungen, sie bat das Mädchen, das wie es ihr zwischenzeitlich gesagt hatte. Lana hieß, von oben eine Schüssel mit heißen Wasser und zu holen. Angstvoll ging sie nach oben, aber sie tat wie ihr geheißen. Vilkas kochte etwas Wasser und füllte es ihr in eine Schüssel, dann verschwand sie wieder nach unten. Akkirah hatte dem Jungen schon mal das Hemd ausgezogen. Die Spinne hatte ihn am rechten Arm erwischt, aber die Schwellung durch das Gift zog sich schon bis zur Schulter hoch. Akkirah sah sich in ihrem kleinen Labor um, ob sie passende Zutaten hatte um das Fortschreiten der Schwellung zu verhindern. Sie nahm etwas Wasser aus der Schüssel, tat ein paar Kräuter hinzu und flösste sie dem Jungen ein. Sie hoffte damit ein fortschreiten der Entzündung einzudämmen. Dann schnitt sie die Wunde die sich entzündet hatte auf und ließ das Sekret das sich darin gebildet hatte abfließen. Das Mädchen stand mit bleichen Gesicht neben ihr und hielt die kleine Schale die Akkirah ihr gegeben hatte unter die nun offene Stelle. Als der größte teil ausgelaufen war nahm Akkirah eine Flasche des guten Altoweins und goss sie über die Wunde. Danach verband sie sie mit sauberen Tüchern. Dann nahm sie das Mädchen bei der Hand und ging mit ihr nach oben. Sie säuberte schnell die kleine Schale und wusch sich selbst die Hände und auch die des Mädchens und ging dann zu den Männern, die sich es in der Küche gemütlich gemacht hatten. „Ihr müsst vor ihnen keine Angst haben“, sagte sie zu der kleinen die tapfer versuchte zu nicken. „Ich habe getan was ich tun konnte, wir müssen nun abwarten. Ich möchte mich nochmals bei euch beiden bedanken, Bryn und Rune. Es müsste noch genug Eintopf da sein. Ich würde mich freuen wenn ihr noch etwas bleibt. „Da sagen wir doch nicht nein, oder Rune?“ Rune nickte. „Kann ich euch irgendwie Helfen, mein Herz?“ „Nein, mein Liebster, ihr bleibt hübsch brav sitzen. Ich mache das hier schon.“ „Aber, ihr sollt euch doch….“ „VIL, ich bin nicht krank, bei Talos“. Bryn fing an zu lachen, Rune saß da und verstand nichts, während Vilkas beschämt schwieg. Sofort ging Akkirah zu Vil und küsste ihn, „Tut mir leid Vil, ich wollte euch nicht so anfahren.“ Dann fing Akkirah an sich um den Eintopf zu kümmern. Lana stand schweigend neben ihr. Akkirah merkte das sich das Mädchen hier oben unwohl fühlte. „Wenn ich möchte geht hinunter zu eurem Bruder und setzt euch zu ihm.“ Dankbar verschwand die Kleine. Akkirah holte noch einen weitern Stuhl den sie an den kleinen Tisch stellte, nachdem Brynjolf ihn etwas in die Mitte des Raums gerückt hatte, so das sie zu viert dran sitzen konnten. Dann brachte Akkirah noch ein paar weitere Flaschen Met und stelle sie auf den Tisch. Da der Eintopf nur aufgewärmt werden musste war er schnell fertig. Für sich selbst stelle sie einen Becher kalten Tee hin. Nachdem die Männer ihre Schüsseln gefüllt hatten nahm Akkirah eine schale und brachte sie nach unten. „Hier, Lana. Versucht eurem Bruder etwas davon zu geben. den Rest esst ihr selbst. Wenn ihr mehr wollt kommt einfach nach oben.“ Sie lächelte das Mädchen an. dann ging sie wieder nach oben. Als sie endlich bei den Männern am Tisch saß erhob Brynjolf seine Flasche. „Auf unser Mädchen, das in kürze Mutter wird.“ Akkirah wusste nicht was sie sagen sollte. Vilkas ergriff ihre Hand und drückte sie fest. Rune staunte, aber gratulierte dann sofort Akkirah und Vilkas. Während sich die Männer unterhielten ging Akkirah zwischendurch immer wieder mal hinunter und schaute nach ihren beiden jungen Gästen. Lanas Bruder Jorar schlief. Sein Atem war aber gleichmäßig und kräftig, was Akkirah als gutes Zeichen wertete.
    Sie fragte Lana, warum sie denn überhaupt alleine auf der Strasse unterwegs waren. Ihre Eltern waren Magd und Knecht auf dem Gutshof eines wohlhabenden Mannes in der Gegend von Markath. Ihre Eltern kamen bei einem Überfall auf den Hof ums Leben, als sie draußen auf den Feldern arbeiteten. Der alte Gutsbesitzer behielt die beiden auf dem Hof, Jorar, der von Geburt an ein steifes Bein hatte war schon seit einiger Zeit als Stallbursche beschäftigt. Und Lana durfte aus Mitleid bleiben und half in der Küche so gut sie konnte. Als der alte Mann starb ging da Gut an den einzigen Sohn über. Dieser war ein mieser Kerl, der besonderen Gefallen an minderjährigen Mädchen hatte. Lana war es mehrfach gelingen ihm zu entschlüpfen, bevor er sich an ihr vergehen konnte. Eines Tages fand man den Kerl erschlagen in seinen Gemächern. Man verdächtigte Jorar, ihn umgebracht zu haben, da er mehrfach damit gedroht hatte, es zu tun, sollte der Mann sich an seiner Schwester vergreifen. Bevor man ihn ergreifen konnte floh Jorar mit seiner Schwester. Er war unschuldig, aber wer würde das schon einem verkrüppelten Jungen glauben. Und so zogen sie durchs Land und versuchten sich durch Gelegenheitsarbeit über Wasser zu halten. Aber in diesen Kriegszeiten war es schwer Arbeit zu finden und so gelangten sie in die Nähe von Rifton, wo Jorar dann von der Spinne erwischt wurde. Während Lana ihr die Geschichte erzählte hatte Akkirah angefangen ein provisorisches Lager aus Stroh und Fellen zu errichten auf dem Lana schlafen konnte. Nachdem sich das Mädchen schlafen gelegt hatte ging Akkirah wieder nach oben und erzählte den anderen was den beiden widerfahren. Diese waren ziemlich erschüttert als dass erfuhren. Akkirah hatte sich überlegt wie man den beiden möglicherweise helfen konnte, ohne sie großartig zu trennen. Für Jorrvaskr wollten sie ja eine Hilfe für Tilma haben. Und das Mädchen hatte zuvor schon in einer Küche gearbeitet. Und Skulvar suchte einen neuen Stallburschen, da Jervar gehen wollte. Alle fanden diese Idee nicht schlecht. Langsam wurde es auch Zeit für die Bryn und Rune zu gehen. Akkirah und Vilkas verabschiedeten sich draußen von den beiden, die wieder durch ihren Geheimgang zurück zu Gilde wollten. „Passt gut auf euch auf, mein Mädchen“, sagte Bryn zu Akkirah, als er sie umarmte. Akkirah nickte nur. Dann gingen sie und Vilkas wieder hinein. Akkirah schaute noch mal nach den beiden Kindern bevor sie ins Bett ging und in Vilkas Arm einschlief.
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  4. #124
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  5. #125
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    Wow, Komet, da hast Du aber auch einige Deiner sonntäglichen Stunden für geopfert!!!!

    Habe morgen einen weiteren Termin zur KG, den ich absichtlich auf morgens früh gelegt habe, deswegen werde ich bald in die Heia gehen. Vorher möchte ich Euch aber noch ein paar schöne, ganz frische Bilder zeigen:

    [Bild: screenshot4689ztbrj.jpg] [Bild: screenshot47346ip3t.jpg] [Bild: screenshot4745lko9k.jpg] [Bild: screenshot4755oqqfx.jpg]

    Und jetzt gehe ich heia machen. Euch allen wünsche ich eine
    Rainbowdemon is offline Last edited by Rainbowdemon; 09.07.2012 at 11:14.
  6. #126
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    Buäh.... ich war gestern ncht ein einziges mal in Himmelsrand *seufz*

    Irgendwie wollte ich den Teil am Wochenende noch fertig bekommen und dann kam wieder die ein oder andere Idee wurde 10 mal umgeschrieben bis es für mich einigermassen okay war ... und dann war der Tag auch schon um und ich entsetzt wie spät es schon war

    Örks und nun ist auch schon die nacht um, ich bin todmüde und habe nicht sonderlich viel lust mich zur Arbeit aufzuraffen
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  7. #127
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    Örks und nun ist auch schon die nacht um, ich bin todmüde und habe nicht sonderlich viel lust mich zur Arbeit aufzuraffen
    Traurig, aber leider wahr - das WE hat viel zu wenige Stunden!!!!
    Ich sehe es für mich immer als Belohnung an, wenn ich einen Tag im Büro rumgebracht habe und dann abends nach Himmelsrand verschwinden kann.

    Ich finde es toll, dass Akki wieder schwanger ist!!!
    Rainbowdemon is offline
  8. #128
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    Guten Morgen Mädels,
    ich wünsche euch allen einen schönen Montag.

    Ich freute mich dass ich Nadja glücklich gemacht hatte, aber nun machte mir etwas anderes Sorgen, also stand ich auf und verließ Vilkas Zimmer und ging zu Kodlak ins Zimmer.

    „Kodlak hast du noch einen Moment Zeit für mich?“
    „Aber immer doch mein Mädchen, was ist den los?“
    Ich setzte mich auf den Stuhl und meinte“ Weisst du wir haben ein echtes Problem!“
    „Warum haben wir ein Problem?“, fragte Kodlak
    „ Wir haben ein Platzproblem, bei 4 Pärchen wird es eng werden.“, meinte ich
    „Vier Pärchen? Wo kommt jetzt das 4. her? Ach Vilkas und Slygia?“
    „ Nein nicht Vilkas und Slygia, sondern Nadja und Vilkas.“
    Kodlak schaute mich verwirrt an“ Wie Vilkas und Nadja?“
    „Na offensichtlich haben sich Vilkas und Nadja verliebt. Nadja erzählte es mir gerade“
    Kodlak grübelte, er stand auf und ging im Zimmer auf und ab, dann blieb er plötzlich stehen und meinte“ Also pass auf mein Vorschlag wäre, der grosse Schlafraum bekommt Türen. Auf der linken Seite würden dann Ria und Tilma ihr Zimmer haben. Tovar bekommt das rechte Zimmer, plus einen Kleiderschrank. Die anderen 3 Betten würden bleiben, für Neuzugänge.
    Alea´s Zimmer wird umgeräumt so dass ein Doppelbett reinpasst. In Skjor´s Zimmer ziehen Athis und Janessa, wo sie sich einrichten können.
    Vilkas Zimmer hat schon ein Doppelbett, bleibt nur noch Farkas Zimmer, es müsste auch so umgeräumt werden das ein Doppelbett reinpasst. was hälst du davon?
    „Also ich finde die Idee gut, aber lass uns das besprechen, wenn alle wieder da sind, ich möchte diese Entscheidung ungern ohne Vil, Farkas und Alea fällen“, sagte ich
    „Ja wir behalten uns diese Idee mal im Hinterkopf“
    „Aber wo bekommen wir noch 2 Doppelbetten her? fragte ich
    „ Zwei Bettgestelle müssten wir noch haben und Matratzen, Decken und Kissen gibt es bei Belethor“, erklärte mir Kodlak
    „ Okay dann weiß ich ja bescheid“, sagte ich
    Ich bedankte mich bei Kodlak und wollte nach oben in die Methalle gehen, als ich am großen Schlafsaal vorbei kam.
    Ich hörte wie Ria sagte“ Oh Nadja du siehst so hübsch aus ohne den albernen Helm, komm lass uns mal gucken ob ich nicht was schönes für dich zum anziehen habe“
    Ich freute mich so für Nadja und ging nach oben in die Methalle, aber da war keiner, also ging ich zur Hintertür raus und sah wie Athis und Janessa mit den Übungspuppen übten.
    Alea hatte den 2 Händer von Vorstag in der Hand und sie sah damit genauso ungeschickt aus, wie ich, als ich mit Farkas in Orotheim war und ich das Teil versuchte zu halten, unweigerlich musste ich kichern.
    Ich setzte mich auf die Veranda und schaute den 4 beim Üben zu, als sich Tovar zu mir setzte.
    „Hallo Tarja geht es dir gut?“
    „Ja Tovar ist es alles okay, ach übrigens kann ich dich was fragen?“
    „Ja was hast du für ein Problem?“, fragte er mich
    „Also ich habe einen Dietrich gefunden, aber ich kann damit gar nicht umgehen, gibt es hier in Weisslauf jemand der so was kann, versteh mich nicht falsch ich will nirgends einbrechen um Leute zu bestehlen, sondern manchmal gibt es in Höhlen Kisten die abgeschlossen sind“
    Tovar lächelte und meinte“ Kisten die in Höhlen stehen, stehen da meist schön länger und wenn du fest genug auf das Schloss schlägst, dann bricht das Schloss auf und du kannst die Sachen rausnehmen, aber meist sind die Sachen in den Kisten dann auch schon alt, also Waffen aus Kisten kannst du liegen lassen, nimm nur das Gold, Edelsteine, Metalle oder Schmuck mit, selbst wenn der Schmuck nicht mehr schön aussieht, man kann den Stein raus machen und das Metal wieder einschmelzen. Eorlund nimmt dir so was gern ab, er kann nicht nur gute Waffen und Rüstungen schmieden, sondern macht auch tollen Schmuck, den seine Frau unten auf dem Marktplatz verkauft“
    Ich hielt Tovar einen Met hin, aber er lehnte ihn ab und meinte“ Nein ich trinke keinen Met mehr, ich beschränke mich nur noch auf Wasser und Milch, Met gibt es nur noch zu Festlichkeiten und nicht mehr zu jeder Uhrzeit“
    „Milch?? Hier gibt es auch Milch?“
    „Ja die gibt es neuerdings bei Carlotta“
    „Tovar dann denke nochmal an mich, wenn du wieder welche holst und bring mir bitte welche mit. Meinst du es gibt auch irgendwo Honig?“
    „ Da fragst du am besten Ri`Saad, vielleicht weiss er das?
    „Danke Tovar für deine Hilfe“
    „Ach nichts zudanken, ich helfe doch gern wenn ich es kann“, meinte er
    Plötzlich ging die Hintertür auf, Ria stand in der Tür und rief uns zum Essen.
    Ich sagte zu Ria“ Ich komme gleich rein, fangt schon mal ohne mich an“
    Ich ging zu der Einbuchtung an der Mauer und schaute drüber über das weitläufige Gebiet vom Fürstentum Weisslauf. Mir fehlte Farkas so sehr, ich griff an mein Amulett, ein paar Tränen liefen mir die Wange runter“ Farkas du fehlst mir, bitte komm bald wieder“, flüsterte ich in den Abendhimmel und plötzlich war da so ein Gefühl als würde mir jemand über die Wange streicheln, ich legte meine Hand auf die Stelle und ich bildete mir ein dass die Luft um mich herum nach Farkas roch, ich hob den Kopf um den Geruch in mich aufzunehmen um ihn nie wieder zu vergessen. Er war so nah und so fern, mein geliebter Farkas“
    Erneut flüsterte ich „Schlaf schön mein Geliebter, wo immer du auch bist und pass gut auf dich und Vilkas auf“
    Ich trocknete meine Tränen und ging in die Methalle und setzte mich an den Tisch, ich biss lustlos in mein Käsebrot, heute nahm ich mir einen Met, damit ich später gut einschlafen konnte. Die Gefährten hatten sich alle um Nadja versammelt und überschütteten sie mit Komplimenten zu ihrem neuen Aussehen, sie sah auch toll aus in dem Kleid was Ria ihr gegeben hatte, es war ein helles Leinenkleid mit langen Ärmeln und es fiel richtig toll an ihr runter und betonte an manchen Stellen ihren weiblichen Körper.
    Vilkas würde jetzt wahrscheinlich vor ihr auf die Knie gehen, wenn er hier wäre.
    Ich wünschte allen Gefährten eine gute Nacht und ging dieses mal in Farkas Raum um in seinem Bett zu schlafen, den hier fühlte ich mich ihm näher. Ich zog mein Schlafhemd an und kroch unter Farkas Decke und schlief bald ein.
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  9. #129
    Diener der Nachtmutter  TheDarkRuler's Avatar
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    Sag mal Comet.
    Bist du zufällig im RealLife Autorin?
    Liest sich echt super (Ja, ich les hier mit. )

    @Bianca: Deins liest sich auch sehr gut.
    "I won't run, I will stand and look ahead to what I must do. I must face the fear, I won't let it control me anymore.
    I will use my heart that holds my courage and my bravery to move forward to what I must do."

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  10. #130
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    Quote Originally Posted by TheDarkRuler View Post
    Sag mal Comet.
    Bist du zufällig im RealLife Autorin?
    Liest sich echt super (Ja, ich les hier mit. )
    neeeeeeeeee ich bin nur technische zeichnerin, die irgendwie gerade eine komische Schreibphase hat... so was habe ich zuvor noch nie gemacht... da sieht man mal wozu einem manch threads und spiele bringen können
    und bei meinen chaotischen schreibstil, schreibfehlen und was weiß ich nicht noch alles, würde ich es sicherlich schwer haben meine Brötchen auf diese Art zu verdienen

    diese Woche ist nach der Arbeit wohl auch mal wieder durchgehend spielen angesagt, sofern es mit gelingt meine XBox ans I-net anzubinden und es dann schaffe dieses Dawnguard zu installieren. ich habe mir schon vor ein paar Tagen mal eine Akkirah auf der Xbox rekonstruiert Andere Chars machen mir momantan ja irgendwie keinen richtigen Spaß
    CKomet is offline
  11. #131
    Moiraine Sedai
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    Von hier kommen sie.

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    Hyzenthlay legte die schlafende Annika vorsichtig ins Bett und deckte sie mit einer Felldecke zu. Das Mädchen hatte lange geweint und war dann erschöpft in Hyzenthlays Armen eingeschlafen. Leise gingen die Waldelfe und Farkas hinaus auf die Veranda und lehnten die Tür an.

    „Ich hätte nicht gedacht, dass der Wolf in ihr schon so stark ist. Unglaublich… wenn Du nicht gewesen wärst…“ sagte Farkas leise.
    „Ich hasse Hircine“, flüsterte Hyzenthlay. „Was hat er der Kleinen nur angetan? Wie konnte er das nur zulassen? Werwölfe sind seine Kreaturen, ob sie das Blut willentlich in sich aufgenommen haben oder nicht. Wie hat er zulassen können, dass man ihr das antut?“ Sie lehnte sich an Farkas, der seinen Arm um sie legte und sie an sich zog.
    „Ich habe eine gute Nachricht für Dich. Brynjolf hat mit Grelod geredet und sie hat zugestimmt, die Papiere fertigzumachen, damit wir Annika mit nach Weisslauf nehmen können. Constance wird uns heute die Dokumente vorbeibringen, damit wir sie ausfüllen und unterzeichnen können. Außerdem hat sie etwas über Rawen herausgefunden. Sie hat es zumindest angedeutet…“
    Hyzenthlay drehte sich zu ihm um und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Wir können sie wirklich mitnehmen? Das ist wundervoll! Ich hätte den Gedanken, sie hierlassen zu müssen, nicht ertragen.“ Sie schlang ihre Arme um seine Hüfte und schmiegte sich an ihn. „Was wohl die anderen sagen werden, wenn wir mit ihr in Jorrvaskr auftauchen? Bei den Gefährten gab es so lange Zeit schon keine Kinder mehr. Du und Vilkas, Ihr wart die letzten…“ Sie hob den Kopf und sah ihn an.
    „Ja, das waren wir“, flüsterte Farkas. „Aber ich glaube, die anderen würden sich sehr über etwas frischen Wind in Jorrvaskr freuen. Es ist zu ruhig geworden, die letzten Zyklen. Es gab kaum neue Bewerber, keine neuen Gesichter und die Routine wurde irgendwann zur Langeweile. Erst seitdem Du zu uns gekommen bist…“
    Hyzenthlay hob ihre Hand, legte sie an seine rechte Wange und gab ihm einen Kuss. Sie wusste, wie schwer es für ihn war, über seine Vergangenheit zu sprechen. Darüber dass seine Eltern getötet worden waren, als er und Vilkas noch ganz klein waren, und Kodlak sie mit zu den Gefährten und dort unter seine Fittiche genommen hatte. Die Erinnerung war auch nach all den Jahren immer noch sehr schmerzhaft für ihn und sie wollte ihn nicht unnötig unter Druck setzen. Irgendwann würde er ihr alles erzählen, da war sie sich sicher.

    „Wir werden nicht nach Hoch-Hrothgar gehen können, wenn Annika bei uns ist. Der Weg hinauf ist zu gefährlich und wir können sie nicht einfach bei irgendjemandem im Ort lassen. Was ist, wenn sie wieder die Kontrolle verliert?“
    „Wir könnten trotzdem nach Ivarstatt reisen und uns dort umsehen. Vielleicht finden wir eine Lösung, wenn wir dort sind“, schlug Farkas vor.
    „Du könntest mit Annika im Tal warten und ich gehe alleine hinauf…“ sagte Hyzenthlay leise. „Die Graubärte wollen ja mit mir sprechen. Sie können mir meine Fragen beantworten und danach reisen wir weiter nach Weisslauf…“
    Farkas schwieg eine ganze Weile lang. „Ich kann nicht…“, sagte er leise. „Ich kann Dich nicht alleine gehen lassen. Nicht nach allem, was geschehen ist. Wenn Dir etwas passiert… ich ertrage das nicht noch einmal. Der Schmerz war einfach zu groß…“ Seine Stimme erstarb. In diesem Moment bereute sie ihre Worte. Sie sah in seine Augen und spürte seinen Schmerz in sich, deutlich und klar.
    „Es tut mir leid“, flüsterte sie und lehnte ihre Stirn an seine. „Ich wollte nicht… Du hast Recht, wir sollten nach Ivarstatt gehen und uns dort umsehen. Wenn sich keine Möglichkeit bietet, werden wir wiederkommen. Annika geht erst einmal vor. Die Graubärte haben schon so lange gewartet, sie können auch noch ein wenig länger warten. Ich werde nicht allein gehen, das verspreche ich Dir.“ Sie spürte, wie seine Arme sie fest an seinen Körper drückten und schloss die Augen. Sie spürte seinen Herzschlag, die Wärme seines Körpers und die Kraft, mit der er sie in seinen Armen hielt.

    Sie wusste nicht, wie lange sie dort gestanden hatten – plötzlich wurden sie durch ein leises Klopfen aus ihren Gedanken gerissen. Sie öffnete die Augen und sah ihn an. „Das wird Constance sein“, murmelte er. Sie gab ihm einen langen Kuss, löste sich sanft aus seinen Armen und trat ins Haus. Sie warf einen kurzen Blick auf Annika, die immer noch in die Decke gerollt tief und fest zu schlafen schien. Sie ging zur vorderen Eingangstür und öffnete sie. Wie erwartet stand Constance vor der Tür, mit einem Buch und mehreren Papieren in der Hand. Hyzenthlay ließ sie ins Haus treten und schloss die Tür. Sie bat ihr den Stuhl am Tisch an und setzte sich zu ihr. Farkas trat zu ihnen und setzte sich auf den Hocker.
    „Grelod hat wie versprochen die Papiere fertig gemacht. Anscheinend kann sie es gar nicht erwarten, das Mädchen loszuwerden. Es handelt sich um eine Einverständniserklärung, dass sie Euch das Sorgerecht für Annika überschreibt und damit sämtliche Ansprüche aufgibt. Ihr müsst nur noch Eure Namen eintragen und uns mitteilen, wohin Ihr sie mitnehmen werdet. Normalerweise wird sehr genau geprüft, an wen ein Kind übergeben wird, aber in Eurem Fall… Brynjolf hat sich für Euch eingesetzt und Maven Schwarzdorn kennt Euch anscheinend auch. Das reicht uns. Wohin werdet Ihr sie mitnehmen?“, fragte Constance.
    „Wir werden sie mit nach Weisslauf nehmen“, antwortete Hyzenthlay. „Ich bin die Heroldin der Gefährten in Jorrvaskr, Farkas gehört ebenfalls zu ihnen. Sie wird bei den Gefährten unterkommen, wo sich immer jemand um sie kümmern kann. Es ist immer jemand dort, sie wird nie allein sein. Wir werden nicht immer Jorrvaskr sein; unsere Aufgaben erfordern es, dass wir längere Reisen unternehmen müssen. Aber Ihr braucht Euch keine Sorgen zu machen. Jeder einzelne der Gefährten wird dafür sorgen, dass es ihr gutgeht. Das verspreche ich Euch. Es wird ihr gutgehen.“
    „Daran habe ich keinen Zweifel. Vom ersten Moment an, als sie Euch sah, war sie wie fixiert, sie hat Euch keinen Moment lang aus den Augen gelassen und als Ihr fort wart, hat sie immer wieder nach Euch gefragt. Ich frage mich, warum…“, Constance schüttelte den Kopf. Sie nahm Feder und Tinte aus einem kleinen Beutel und füllte die Papiere aus. Dann gab sie beides an Hyzenthlay und Farkas weiter, damit sie unterschreiben konnten. „Ich gratuliere Euch, Ihr habt soeben ein Kind adoptiert“, sagte sie lächelnd. „Ich vermute, Ihr möchtet noch ein wenig mehr über sie wissen, oder?“
    Farkas nickte. „Ich glaube, das wäre nicht schlecht. Woher kommt sie? Wer waren ihre Eltern?“

    „Sie kommt aus einem kleinen Ort mit dem Namen Hügelhain. Soweit ich weiß, befindet sich dieser Ort südlich von Rorikstatt, an die Berge grenzend. Er besteht nur aus ein paar Höfen, die Bauern bestellen ihre Felder und kümmern sich um ihr Vieh. Ein unscheinbarer Ort, von dem ich vor Annikas Ankunft auch noch nie etwas gehört hatte. Ihre Eltern sind Tormon und Kirstien Sturmband, ein noch recht junges Paar, sie haben dort einen Gemüsehof mit einem Hofburschen. Sie beliefern die Ortschaft Rorikstatt und manchmal liefern sie auch nach Weisslauf. Wie ich Euch bereits sagte, haben sie Annika im Waisenhaus abgegeben, als sie begann, sich merkwürdig zu verhalten, nachdem sie von einem wilden Tier gebissen wurde. Sie hatte sich im nahen Wald verlaufen und man hatte sie später verletzt gefunden. Ihre Mutter fürchtete um ihr ungeborenes Kind und so sahen sie keine andere Möglichkeit, als sie hierher zu bringen. Das arme Mädchen, sie hat am Anfang sehr viel geweint. Und die anderen Kinder waren deswegen nicht sehr nett zu ihr, haben sie immer aufgezogen und ausgelacht. Bis sie auf einmal auf einen der Jungen losgegangen ist und ihn gebissen hat. Das sah Grelod natürlich nicht gerne. Die Kleine hatte ganz schön unter ihr zu leiden.“ Constance seufzte. Dann zog sie das schwarze Buch hervor, das sie zur Seite gelegt hatte, und schlug es auf.

    „Nachdem Ihr gestern gegangen seid, habe ich mich ein wenig in Grelods Büchern umgesehen. Allerdings habe ich zunächst nichts über einen Jungen namens Rawen Schwarzhaupt finden können. Also habe ich gewartet, bis Grelod sich ein wenig beruhigt hat. Häufig nimmt sie ein Beruhigungsmittel, damit sie ein wenig schlafen kann. Als sie müde wurde, habe ich sie nach dem Jungen gefragt. In dem Zustand ist sie meist umgänglicher. Aber mit dem Namen konnte sie nichts anfangen. Also gab ich ihr die Beschreibung und kurz bevor sie einschlief, nannte sie mir einen Namen.“
    Sie sah Farkas und Hyzenthlay an. „Und jetzt wird es merkwürdig, ich kann irgendwie nicht glauben, dass es sich um einen Zufall handelt. Der richtige Name von Rawen Schwarzhaupt lautet Rickur Sturmband.“ Sie machte eine kurze Pause. „Zunächst ist mir die Namensgleichheit nicht aufgefallen. Ich habe in den Büchern gesucht und bin nach längerer Suche fündig geworden. Rickur Sturmband stammt aus Hügelhain, genauso wie Annika. Es ist ein kleiner Ort, daher gehe ich davon aus, dass häufiger zwischen den Familien dort Ehen eingegangen werden. Aber so wie es aussieht, ist Rawen Schwarzhaupt mit Annika verwandt, aber ich kann auch nicht sagen, wie genau. Wie Ihr sagtet, ist er vor ungefähr 30 Jahren zu Grelod ins Waisenhaus gekommen. Seine Familie wurde ermordet, seine Eltern und seine Schwester. Anscheinend wurden sie von einer wilden Bestie angegriffen, die nachts auf den Hof kam und ins Haus eindrang. Nur der Junge hatte den Angriff überlebt. Naja, er hatte ziemliches Glück. Er wurde von der Bestie schwer verletzt und verbrachte lange Zeit im Tempel in Weisslauf, bevor er zu uns kam.“

    Während Constance über Rawen Schwarzhaupt erzählte, hatte Hyzenthlay auf die Adoptionspapiere gestarrt und ihren Worten gelauscht. Doch bei den letzten Worten riss sie plötzlich den Kopf hoch und sah die junge Frau an. „Das kann nicht sein … Ich hätte es gespürt, wenn...“ Sie fühlte, wie Farkas ihr seine Hand aufs Knie legte und es beruhigend drückte. „Wie war er so, als er die Jahre im Waisenhaus war. Hat Grelod irgendetwas darüber vermerkt?“, fragte er.
    Prüfend warf Constance der Waldelfe einen Blick zu und fuhr dann fort. „Er war ein schwieriger Junge. Wohl die erste Zeit in sich zurückgezogen, hatte viel geweint und sich von den anderen Kindern ferngehalten. Genau wie Annika. Irgendwann kam es zu Zwischenfällen, immer wieder griff er die anderen Kinder an. Wieso, hat sie nicht im Buch festgehalten. Also begann Grelod, ihn mit aller Härte zu bestrafen. Bis er das Mannesjahr erreichte und von einem Tag auf den anderen verschwand. Grelod hat nie erfahren, wohin er gegangen ist. Sie hat nie wieder etwas von ihm gehört.“
    „Gab es keine anderen Verwandten, die den Jungen hätten aufnehmen können?“
    „Es ist seltsam, dass Ihr das fragt“, antwortete Constance. „Ja, es gab Verwandte. Nachdem Rickur zu ihr kam, erfuhr Grelod, dass er Verwandte in Cyrodiil hatte, in Bruma. Anscheinend Onkel und Tante seiner Mutter. Der Name des Onkels war Arno Grunstar. Grelod schrieb ihnen ein Brief, weil sie wissen wollte, ob sie den Jungen vielleicht nehmen wollten. Wochen später erhielt sie eine Absage. Sie hätten den Jungen aus gesundheitlichen Gründen nicht nehmen können. Aber sie hatten Geld geschickt, eine große Summe, 1000 Goldstücke. Ich habe keine Ahnung, was Grelod mit dem Geld gemacht hat. So wie ich sie kenne, hat sie es vor Wut im See versenkt. Also blieb der Junge bei ihr und machte ihr und den anderen Kindern das Leben zur Hölle. Ich weiß nicht, ob Arno Grunstar noch in Bruma lebt und ob er überhaupt noch am Leben ist.“
    Sie schlug das Buch zu. „Das ist alles, was ich aus den Büchern erfahren konnte. Und jetzt sagt mir: haltet Ihr das für Zufall? Zwei Kinder aus demselben Ort mit dem gleichen merkwürden Verhalten. Vor 30 Jahren ein Junge und heute ein Mädchen. Mich würde zu sehr interessieren, was dahinter steckt. Vielleicht habt Ihr eine Idee?“ Ihr Blick fiel auf Hyzenthlay. „Zwei Kinder von einem wilden Biest angegriffen und verletzt. Danach ändern sie ihr Verhalten, werden aggressiv und „unheimlich“. Ich persönlich halte Werwölfe für einen Mythos, aber irgendetwas ist dennoch sehr merkwürdig an der ganzen Sache.“
    „Da habt Ihr Recht, etwas ist merkwürdig. Aber wir können Euch leider auch nicht weiterhelfen. Aber vielleicht sollten wir Annikas Eltern eine Nachricht schicken, dass sie jetzt bei uns ist. Damit sie zumindest wissen, wer sich um ihre Tochter kümmert, wenn sie es schon nicht selbst tun wollen.“, sagte Farkas. „Vielleicht werden wir selbst mal nach Hügelhain reisen. Ihr habt uns sehr geholfen, Constance. Wir danken Euch sehr für Eure Hilfe. Vielleicht helfen uns diese Informationen, Rawen Schwarzhaupt zu finden. Es ist wirklich sehr wichtig für uns.“
    Constances Blick fiel abwechselnd auf Farkas und auf die neben ihm sitzende Waldelfe. Sie spürte deutlich, dass etwas in der Luft lag, das sie ihr nicht sagen wollten. Irgendetwas an der Geschichte hatte bei den beiden etwas ausgelöst, das war deutlich auf ihren Gesichtern zu erkennen. Sie stand auf und hob ihren Stuhl zurück.
    „Schickt Ihnen eine Nachricht, wenn Ihr wollt. Und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich informieren könntet, solltet Ihr etwas über Rickur herausfinden. Ihr habt mich neugierig gemacht, und mich würde sehr interessieren, was aus dem Jungen geworden ist.“ Sie nickte ihnen noch einmal zu, nahm das Buch und wandte sich zur Tür um.
    „Ich danke Euch“, hörte sie Hyzenthlays Stimme. „Ihr habt uns sehr geholfen. Ihr wisst gar nicht, wie sehr.“
    „Ihr habt Euch der kleinen Annika angenommen, da war es das Mindeste, was ich für Euch tun konnte“, antwortete die junge Frau lächelnd. Sie nickte den beiden noch einmal zu und verschwand durch die Eingangstür.

    Als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, verlor Hyzenthlay die Selbstbeherrschung, die sie nur mit Mühe aufrecht hatte erhalten können. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen und sie fing am ganzen Körper an zu zittern. Ihr Finger krallten sich in die Tischkante, nur mit Mühe konnte sie sich aufrecht halten. Das Atmen fiel ihr schwer, Schweißperlen traten ihr auf die Stirn. „Er ist ein Werwolf… Farkas, er ist ein Werwolf. Wieso habe ich das nicht gespürt? Ich hätte es doch spüren müssen. Ich habe den Wolf in Sinding gespürt und auch in Annika. Wieso nicht bei ihm? Wie kann das sein? Das ist unmöglich…“ Ihre Stimme erstickte. Sie bekam keine Luft mehr und fing an zu keuchen.
    „Hyz, beruhige Dich!“ Farkas kniete sich vor ihr auf den Boden, nahm ihr Gesicht in seine Hände und sah ihr in die Augen. „Atme ganz ruhig. Es ist alles in Ordnung.“ Er strich ihr beruhigend über die Wange und ließ sie keinen Moment lang aus den Augen, bis ihre Atmung sich wieder normalisiert hatte.
    „Er ist wie ich. Wie Sinding und Annika. Wie kann er seinesgleichen so etwas antun? Wieso habe ich das nicht gespürt? Ich hätte es spüren müssen. Wie…“
    „Ich weiß es nicht, aber darauf werden wir die Antwort finden, früher oder später. Was wir heute erfahren haben, ist unheimlich wertvoll. Es hat uns einen großen Schritt weitergebracht. Wir werden ihn finden, Hyz.“
    „Hircine hat es die ganze Zeit gewusst. Er hat es gewusst und sich wahrscheinlich köstlich über mich amüsiert. Oh, wie sehr ich ihn hasse! Wie gerne würde ich…!“

    „Hyz? Farkas? Ich hab‘ Hunger…“ hörten sie auf einmal die leise Stimme von Annika.
    Sie drehten sich zu dem Mädchen um, das mit zerzausten Haaren, verschlafenen Augen vor dem Bett stand.
    „Na, dann komm her und wir machen Dir etwas zu essen. Wir haben auch noch nicht gegessen und haben wahrscheinlich genauso viel Hunger wie Du“, sagte Farkas und zeigte auf den frei gewordenen Stuhl. Das Mädchen kam auf sie zu, setzte sich aber nicht auf den Stuhl sondern kroch bei Hyzenthlay auf den Schoß. Sie spürte, dass mit de Waldelfe etwas nicht stimmte und schmiegte sich ganz fest an sie. Hyzenthlay musste lächeln.
    „Hast Du gut geschlafen?“. Annika nickte. „Ich habe komisch geträumt. Ich habe einen Wolf gesehen, er wollte mit mir spielen, aber ich kam nicht an ihn ran. Immer wenn ich zu ihm gerannt bin, ist er zurückgesprungen. Das war komisch. Dabei wollte ich doch mit ihm spielen.“ Sie griff nach einem Stück Brot, das Farkas auf den Tisch gelegt hatte. Hyzenthlay warf Farkas einen vielsagenden Blick zu.
    „Nana, erst einmal musst Du warten, bis der Tisch vollständig gedeckt ist. Dann können wir gemeinsam essen, verstanden? Du musst Dich nur noch einen kleinen Moment gedulden“, wies Farkas sie zurecht.
    Annika wurde rot und zog ihre Hand zurück. Es dauerte ein paar Minuten, bis Farkas Käse, Gemüse, getrocknetes Fleisch und noch mehr Brot auf den Tisch gestellt hatte. Außerdem füllte er ein paar Becher mit Wasser. Gemeinsam begannen sie zu essen. Mit großem Heißhunger verschlang Annika ihr Frühstück; sie würde erst noch lernen müssen, dass die Zeit des Hungerleidens vorbei war.
    „Es gibt etwas, was wir Dir sagen müssen, Annika“, sagte Farkas augenzwinkernd.
    Annika sah ihn aus großen Augen an. „Hab‘ ich was falsch gemacht? Das wollte ich nicht… Bitte seid nicht böse auf mich. Ich wollte nicht…“ Ihre Augen begannen, sich mit Tränen zu füllen.
    „Shh, Du hast nichts falsch gemacht. Überhaupt nicht. Wir müssen Dir etwas sehr Schönes sagen.“ Hyzenthlay strich dem Mädchen über das Haar.
    „Grelod hat uns die Erlaubnis gegeben, dass Du mit uns kommen kannst. Du musst nicht mehr zurück ins Waisenhaus. Du kommst mit uns nach Weisslauf und wirst fortan bei den Gefährten leben.“
    Annikas Augen wurden immer größer und fingen auf einmal an zu strahlen. Ihr Mund verzog sich zu einem Lachen. „Ehrlich? Ihr nehmt mich mit? Ich kann bei Euch bleiben?“ Auf einmal quietschte sie vor Freude laut auf, umarmte Hyzenthlay, sprang von ihrem Stuhl und schlang ihre Arme um Farkas‘ Hals. „Ich komme mit Euch“, jauchzte sie. Farkas nahm sie in die Arme, hob sie hoch und setzte sie auf seinen Schoß. „Ja, Du kommst mit uns. Du wirst mit uns nach Weisslauf reiten und dort unsere Familie kennenlernen und bei ihr wohnen.“
    „Ich werde bei Euch bleiben“, flüsterte Annika. Sie drückte sich fest an Farkas und lehnte ihren Kopf an seine Schulter.

    „Aber bevor wir nach Weisslauf aufbrechen, müssen wir noch etwas mit Dir bereden“, sagte Hyzenthlay. Sie zog ihren Stuhl zu Farkas hinüber und sah dem Mädchen in die Augen. „Weißt Du noch, was heute Morgen passiert ist?“
    Langsam nickte die Kleine. „Ich wollte Grelod wehtun…“ flüsterte sie.
    „Weißt Du, woher dieser Wunsch kam? Wieso wolltest Du ihr wehtun?“
    „Das kam von hier drin“, Annika deutete auf ihren Bauch. „Das hier drin wollte Grelod wehtun.“
    „Was ist da drin, Annika?“
    „Ich weiß nicht“, antwortete das Mädchen leise. „Manchmal denke ich, dass etwas in mir drin ist, das raus will. Wenn ich wütend bin. Dann will ich jemandem wehtun. Und dann fühlt es sich an, als ob etwas aus mir raus will. Ich werde dann böse und möchte jemanden beißen, wie Grelod.“ Sie schaute Hyzenthlay mit großen Augen an. „Du hast auch etwas in Dir drin. Ich kann das fühlen. Es ist wie bei mir. Bei Farkas ist das komisch.“
    „Ja, ich habe auch so etwas in mir drin. Und ich träume auch manchmal von einem Wolf, der mich begleitet, den ich streicheln kann und mit dem ich spiele. Ich habe einen Wolf in mir, Annika, und Du hast einen Wolf in Dir. Das Tier, das Dich gebissen hat, war das ein Wolf?“
    Annika nickte. „Ein großer hässlicher Wolf. Ich bin einem Kaninchen nachgelaufen und das lief in den Wald. Ich sollte eigentlich nicht in den Wald gehen, aber ich wollte doch das Kaninchen haben. Als ich im Wald war, wusste ich nicht mehr, wie ich nach Hause komme. Ich habe Angst gekriegt und angefangen zu weinen. Und dann war da dieser Wolf und der hat mich gebissen. In mein Bein.“
    Hyzenthlay nickte, sie hatte die Narbe der Bisswunde gesehen, als sie Annika gewaschen hatte.
    „Weißt Du noch, wie der Wolf aussah?“
    „Groß und schwarz und hässlich. Sein Fell war kaputt und ein Auge. Ich glaube, er war sehr alt. Er hat geblutet, seine Zähne haben geblutet. Er hat geknurrt und mich dann ins Bein gebissen und ist dann weggerannt. Ich habe geschrien. Ich hatte solche Angst…“
    „Ich weiß. Aber Du warst sehr tapfer“, antwortete Hyzenthlay. „Dieser Wolf ist der Grund dafür, dass Du jetzt den Wolf in Dir drin hast. Und wenn Du wütend bist, dann will er ausbrechen. Aber Du darfst ihn nicht rauslassen, hörst Du? Wenn Du den Wolf rauslässt, passieren ganz schlimme Dinge. Wenn Du das Gefühl hast, dass der Wolf aus Dir raus will, dann musst Du ganz stark sein und dagegen ankämpfen. Du darfst ihn nicht rauslassen, unter keinen Umständen. Heute Morgen hätte er Dich fast überwältigt. Du darfst das nie wieder soweit kommen lassen, versprichst Du mir das?“
    „Aber er ist so stark, viel stärker als ich. Wie kann ich machen, dass er nicht kommt? Ich will nicht, dass er kommt. Ich will kein Wolf sein. Ich will ihn nicht. Kannst Du ihn wieder wegmachen? Er macht mir Angst. Ich habe Angst, wenn ich ihn fühle.“
    „Ich kann ihn nicht wegmachen, Annika, das geht leider nicht. Aber wir werden Dich mit nach Weisslauf nehmen und dort ist jemand, der Dir helfen kann, ihn zu kontrollieren. Ihr Name ist Aela und sie ist wie Du und ich. Sie hat auch einen Wolf in sich, einen großen und starken Wolf. Und sie weiß, wie man mit ihm umgeht. Sie wird Dir helfen, mit Deinem Wolf umzugehen, so dass er nicht einfach kommen kann, wann er will. Aber Du musst mir versprechen, dass Du gegen ihn ankämpfen wirst, wenn Du ihn spürst. Du darfst ihn nie wieder so weit rauslassen, wie heute Morgen. Niemand darf wissen, dass Du den Wolf in Dir drin hast. Es gibt schlimme Leute, die Böse Dinge tun, wenn sie erfahren, dass Du einen Wolf in Dir trägst. Du darfst es niemandem außer mir, Farkas und unserer Familie erzählen. Kannst Du das? Du darfst nur mit uns darüber reden.“
    Annika nickte. „Ich will ihn nicht fühlen. Ich will, dass er weggeht. Wenn ich ihn fühle, dann denke ich an ganz schlimme Dinge. Davor habe ich Angst.“
    „Es ist gut, dass Du ihn nicht willst. Ich will meinen Wolf auch nicht. Aber ich habe ihn nun mal, und auch ich muss lernen, mit ihm umzugehen. Das fällt mir genauso schwer, wie Dir. Wir werden das gemeinsam schaffen. Versprochen?“
    „Versprochen…“ flüsterte Annika.
    Hyzenthlay beugte sich vor und gab dem Mädchen einen Kuss auf die Wange. „Das ist gut. Dann können wir ja bald aufbrechen. Wir haben alles erledigt, was wir hier in Riften machen wollten. Also können wir wieder nach Hause reiten. Hast Du schon mal auf einem Pferd gesessen?“
    Annika schüttelte den Kopf.
    „Weißt Du was? Wir besorgen Dir gleich erst einmal etwas Neues zum Anziehen. Dieses alte Kleid werfen wir weg, das brauchst Du nicht mehr. Und sobald Du etwas Anständiges angezogen hast, zeigen wir Dir unsere Pferde und Du kannst Dir aussuchen, auf welchem Du reiten willst. Meinst Du, das würde Dir gefallen?
    Annika fing an zu grinsen. „Ja“, flüsterte sie. Ihre Augen leuchteten.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Und so in etwa könnte er aussehen, der Gute ... ähm Böse:

    [Bild: 2012-07-09_00007h5p1j.jpg] [Bild: 2012-07-09_000129xr6q.jpg] [Bild: 2012-07-09_0001866ql5.jpg] [Bild: 2012-07-09_00021w1r6m.jpg]

    ~ Moiraine
    Last edited by Moiraine Sedai; 10.07.2012 at 11:07.
  12. #132
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    so... meine XBox kann mich mal kreuzweise....

    oder edr router oder was weis ich... die dummen teile wollen sich nciht finden und damit kann ich keine i-net verbindung aufbauen... und ich habe keien lust mir jetzt noch irgendwelche gebrauchsanweisungen vom routrdurchzulesen und da alle mögliche zu testen...

    ich gehe jetzt wieder am PC spielen. und wehe zickt das da jetzt auch noch rum :motz:
    CKomet is offline
  13. #133
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    Oh DarkRuler, danke für das Lob.
    Skyrim ist jetzt für mich Spiel und Schreibbeschäftigung zum abschalten, aber mit meinen Mitschreiberinnen kann ich nicht mithalten, die sind umeiniges besser.

    Moiraine das ist wieder so wunderbar geworden, ich bin schon gespannt wie Alea die "Mutterrolle" hinnimmt.
    Bianca is offline
  14. #134
    Moiraine Sedai
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    So, jetzt hatte ich auch ein paar Minütchen, um (fast) alles nachzulesen.
    Gestern war ich den ganzen Tag total heiser und bin nur unter der Bedingung zur Arbeit gegangen, dass ich an einem geöffneten Fenster sitzen kann. Es gab auch keinen Stunk und ich hatte den ganzen Tag frische Luft. Nachts hatte ich dann irgendwie eine Schreibphase - bis drei hab' ich an meinem Teil getippt und Rawen erstellt - ich war mal neugierig, was da bei rauskommt. Ist eigentlich ganz gut geworden - nur leider kriegt man ja dieses spöttische Lächeln nicht hin, dass er ja immer auf den Lippen hat! Mir ist aufgefallen, dass es mittlerweile mehr Frisuren/Bartbewuchs gibt als am Anfang, kann das sein? Ich hab' zwar noch nie einen Nord erstellt, aber ich fand die Auswahl echt groß! Klamottentechnisch müsste ich noch etwas ändern, aber dazu müsste ich mit ihm spielen und eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich das überhaupt will...

    @Rainbowdemon: Was ein toller Teil, ich bin schwer begeistert! Erst diese abgefahrene Hochzeitsparty (Brynjolf, also ehrlich... hihihi *g*), dann diese wunderschöne Episode mit Skuld - das hast Du sehr schön und einfühlsam geschrieben! Wunderschön!

    @Bianca: Ich lese Deine Teile immer sehr gerne! Du bringst ganz viele Kleinigkeiten rein, auf die ich zum Beispiel überhaupt nicht kommen würde - Apfelkompott zum Beispiel. Aber so ein ganz kleines (nur ganz klein ) Plappermaul ist Deine Tarja ja schon, kann das sein?

    Naja, Aela soll ja nicht die Mutterrolle übernehmen - ich glaube, das würde sie gar nicht auf die Reihe kriegen. Sie soll der Kleinen beibringen, wie sie mit ihrem Werwolf umgehen kann, wie sie ihn kontrollieren und beherrschen kann. Und dafür gibt es keine Bessere als Aela - Hyzenthlay hat ihren Werwolf ja selbst nicht unter Kontrolle, wie soll sie Annika denn da was beibringen...

    So, Wecker hat geklingelt, jetzt muss ich mich langsam fertigmachen - ich darf nämlich heute noch zur Arbeit *ächz* Bin mal gespannt, wie die Nacht so wird...

    ~ Moiraine
  15. #135
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    Ja sie plappert viel im Gegnsatz zu mir, ich halte mich da an Farkas Spruch" Ich bin es leid den ganzen Tag nur zu reden"
    Ich bin eher die Zuhörerin, ich rede nicht gern, das hab ich mir abgewöhnt, mir hört eh niemand zu und so rede ich nur, wenn man mich direkt anspricht. Deswegen hasse ich auch Diskussionen, jeder redet durcheinander und laut und ich bin nicht der Typ dafür.
    Und seit damals diese ein Erkältung hatte, wo mein Ohr 6 Wochen zu war, hör ich auch schlechter, so das ich da kaum folgen kann.

    Ich wünsch dir eine ruhige Nacht.
    Bianca is offline
  16. #136
    Moiraine Sedai
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    Hihi, mit Plappermaul meinte ich eigentlich, dass sie manchmal Sachen nicht so ganz für sich behalten kann, aber vielleicht irre ich mich ja auch. Fiel mir nur so auf...

    Wieso hört Dir keiner zu, wenn Du was sagst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so uninteressant ist, was Du zu sagen hast!
    Aber Du hast Recht, ich kann Gesellschaften, in denen alle quer durcheinander reden und sich gegenseitig übertönen, auch nicht ausstehen. Da werde ich auch sehr schnell sehr schweigsam. Oder in Gruppen, in denen ich kaum jemanden kenne, da brauch ich auch sehr lange, bis ich auftaue. Erst mal muss ich einschätzen, mit wem ich es da zu tun habe...

    Naja, es ist Ferienzeit, erfahrungsgemäß sind die Nächte da nicht ruhig. Aber vielleicht haben sie ja ein Einsehen mit mir und quälen mich nicht allzu sehr. Irgendwie krieg ich die Nacht schon rum!

    ~ Moiraine
    Last edited by Moiraine Sedai; 09.07.2012 at 22:26.
  17. #137
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    Kommt das so rüber????
    Da steckt wieder ein Stück Bianca drin, ich mag es nicht, wenn was unausgesprochen bleibt ich brauch immer Klarheit und Struktur, das läuft dann halt unterbewusst mit ein, ich merk das gar nicht.
    Also wenn an der Arbeit diskutiert wird, dann werd ich hektisch und verschluckt Buchstaben und dann werde ich übergangen und da das kein schönes Gefühl ist, bin ich ruhig.
    Ich brauch auch immer Zeit zum auftauen, aber es ist egal ob es Leute sind die ich schon lange kenne oder nicht, das hab ich auch erst seit ich die probleme mit der Schilddrüse habe, mir fehlt einfach die Spontanität.
    Bianca is offline
  18. #138
    Moiraine Sedai
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    Klar merkst Du nicht, wenn Du was von Dir in die Geschichte einbringst. Ich hab' auch schon ganz viel von mir meine Geschichte eingebaut und das auch erst hinterher bemerkt... Naja, und manchmal auch absichtlich! Ich glaube, das lässt sich gar nicht verhindern!
    Aber ja, Tarja hat anscheinend so'n bisschen den "Drang", Dinge zu klären...

    Ist ja aber eigentlich blöd, wenn Du etwas Wichtiges zu sagen hast, und dann hört Dir keiner zu!

    Bei mir ist es eher die Vorsicht: was sind das für Typen und kann ich mich "gefahrlos" auf die einlassen? Und will ich mich überhaupt auf die einlassen? Da bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden. Gebranntes Kind sozusagen!

    So, jetzt mach ich mich mal fertig. Gerade läuft ein so wunderschönes Flöten- und Harfenstück von Omnia auf meinem MP3-Player - schön für friedliche Abende - eines meiner Lieblingsstücke - "Bran" von Omnia Und irgendwie ist das für mich DAS Lied, dass nach dem Ende von Tarmon Gai'don (Endschlacht beim Wheel of Time) laufen sollte - einfach magisch! Wie die Reihe ausgeht, ist zwar noch nicht klar, aber ich hab' da schon so meine eigenen Vorstellungen...

    Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Abend.

    ~ Moiraine
  19. #139
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    Mir geht das auch so, du kannst Menschen jahrelang kennen und zack bumm eins Tages bekommst ein Gefühlsmesser zwischen die Rippen gekloppt und hinterher ärgere ich mich, das ich mich diesen Leuten jahrelang abgegben habe. Dann lieber keine menschliche Gefühlsdusselei, dann wird man auch nicht enttäuscht, ist bei mir auch Selbstschutz.
    Tarja (Bianca) möchte alles geklärt haben, das stimmt.

    Bis morgen Moiraineund lass dich nicht stressen.
    Bianca is offline
  20. #140
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    Quote Originally Posted by Bianca View Post
    Skyrim ist jetzt für mich Spiel und Schreibbeschäftigung zum abschalten, aber mit meinen Mitschreiberinnen kann ich nicht mithalten, die sind umeiniges besser.
    Vielen Dank, liebe Bianca, aber dass wir anderen besser sind, würde ich so nicht stehen lassen.

    Wir alle legen unser Herzblut in unsere Geschichten, jeder von uns hat andere Ideen, drückt sich anders aus, hat eine andere Sichtweise, ich glaube, dass unseren Lesern alle Geschichten gefallen, haltet doch nur mal ein Augenmerk auf die Klicks, die wir haben, wenn jemand von uns eine neue Fortsetzung gepostet hat, die steigen dann immer ganz schön schell in die Höhe!
    Ich würde nicht sagen, dass die Eine oder die Andere besser ist, wir sind nur alle ANDERS, das ist der Unterschied, und auch, wenn die meisten von uns Farkas in ihr Herz geschlossen haben, oder eben ihr Alter Ego, so ist auch jeder Farkas anders, und es ist immer wieder spannend, zu lesen, wie andere unseren Lieblings-Nord sehen und was ihnen zu ihm einfällt, stell doch bitte Dein Licht nicht so unter den Scheffel! In Deiner Geschichte gibt es, finde ich, immer etwas zu lachen!!!! Das finde ich sehr schön, und Ihr alle sprudelt nur so vor Ideen, auf die ich nie kommen würde!!!!

    Nachts zu arbeiten, stelle ich mir schrecklich vor, arme Moiraine, aber das ist sicherlich auch, wie alles andere im Leben, Gewohnheit. Die Idee mit dem Besuch von Skuld hatte ich schon seit einigen Tagen, ich musste nur noch einen Übergang finden, auch den Grund ihres Besuches hatte ich schon im Kopf, aber wie die nächtliche Unterhaltung ablaufen würde, sowas kommt erst, während man scheibt und sich die Situation bildlich vorstellt.
    Ich hatte gehofft, dass besonders Dir dieser Teil gefällt, denn Du hattest mich ja nach meiner ersten Erwähnung der Nornen danach gefragt, ob ich dieses Thema weiterführen möchte, und zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch so gar keine Idee diesbeüglich. Nun - kommt Zeit - kommt Rat, und spätestens seit James Bond wissen wir ja, dass man niemals nie sage sollte!!
    Ich freue mich, dass sich meine Hoffnung dahingehend bewahrheitet hat und auch ich wünsche Dir eine ereignisarme Nacht, erträgliche Temperaturen und vernünftige Kollegen.

    [Bild: screenshot47109wuhk.jpg] [Bild: screenshot4740uguk6.jpg] [Bild: screenshot4759pfu3u.jpg] [Bild: screenshot47677zu6w.jpg]
    Rainbowdemon is offline Last edited by Rainbowdemon; 09.07.2012 at 23:15.
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