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  1. #261
    Frau General Rainbowdemon's Avatar
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    Ich bin übrigens gerade am überlegen meine Geschichte im Zuge unseres Projekts am Anfang noch ein wenig umzuschreiben, weil da ging das ein oder andere doch etwas arg schnell ud ist noch absolut ausbaufähig. Die ein oder andere idee dafür abe ich dafür auch schon
    das heißt dann aber die neuen Forsetzungen müssen noch warten, weil Zaubern kann ich ja leider imemr noch nicht :P
    Ich werde wohl auch noch etwas vor den Prolog setzen, wie alles begann, z.B. Bianca, ich meinte UNSERE Seite
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  2. #262
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    Für heute reicht es mit Basteln und Anpassen. Das kann morgen weitergehen

    Jetzt wird angefangen den Anfang meiner Geschichte umzuschreiben. mal schauen was dabei dann so rauskommt. und nachher noch mal ein Stündchen nach Himmelsrand kann auch cnith schaden... mal überlegen ob ich noch mal weider von vorne anfange um imer ein paar Passedne Bilder zu meiner Geschichte machen zu können... Die Ganzen die ich schon habe alle durchsuchen sist doch etwas aufwendig
    CKomet is offline
  3. #263
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    Quote Originally Posted by CKomet View Post
    Für heute reicht es mit Basteln und Anpassen. Das kann morgen weitergehen
    Also, mir reichts auch für heute. da gehe ich nun ständig zur KG und freue mich, dass die Schmerzen so langsam nachlassen, und dann packt mich das Bastelfieber, den ganzen Tag habe ich jetzt daran gesessen, unglaublich, auch mein armer Rechner braucht jetzt mal ne Pause
    Rainbowdemon is offline
  4. #264
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    Wo ist eigentlich Moiraine abgeblieben? sie wollte doch eigentlich gestern abend wieder zu Hause sein? hoffentlich hat sie sich nichts ordentliches aufgesackt.


    puh. ich habe nun die ersten zwei kapitel meiner Geschichte neu verfasst und sitze am dritten. bis dahin waren es in der urspürnglichen Version gerade mal ein kapitel und nicht mal 1 1/2 wordseiten lang. jetzt bin ich schon bei fast 9 seiten

    frage ist, macht es sinn die neuen version hier nun noch mal zu posten? oder könnte das zur völligen Verwirrung führen?
    CKomet is offline Last edited by CKomet; 15.07.2012 at 12:28.
  5. #265
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    Nachdem ich jetzt 3 Tage keine Ideen gehabt habe zum weiterschreiben, flutschte es dann gestern wieder.
    Ich hätte ewig weiterschreiben können, aber um 2:30 Uhr wollte der Mann ins Bett.

    Ich hätte nie gedacht dass soviel zu tun ist und ich hatte schon Angst, das Farkas mir gleich wieder entgleitet.
    Ria und Tovar meldeten sich und meinten“ Kodlak wir reiten nach Flusswald und ordern da alles“
    „Alea wollen wir jagen gehen?“, fragte Janessa und Alea strahlte sofort über das ganze Gesicht, aber dann erinnerte sie sich an ihre immer noch nicht aufgehobene Ausgangssperre und sie schaute Kodlak an und dieser nickte und lächelte Alea an.
    „Tarja meine kleine Nord gehen wir einkaufen?“, fragte mich Farkas und ich nickte
    „Ich gehe in die Drachenfeste und hole Tilma, Brill und Vignar ab“, meldete sich Nadja zu Wort.
    Und Vilkas meinte“ Ich muss ja noch unseren neuen Schildbruder testen, ob er würdig ist und sich Gefährte nennen kann“
    Kodlak nickte zustimmend und sprach, „Damit ist die Unterredung vorbei, Alea kommst du bitte noch mal zu mir?“
    Farkas nahm mich an der Hand und meinte“ Komm ich zeige dir jetzt unsere Schatzkammer nur Kodlak, Vilkas und ich haben einen Schlüssel dafür“
    Ich war überrascht, weil eine Tür mir nie aufgefallen ist. Also folgte ich ihm, wir gingen in Kodlak´s Zimmer und Farkas schloss die Tür. „Nimmst du bitte die Laterne mit, darin ist es dunkel“ Ich schaute Farkas fragend an“ Wo drin? Ich konnte immer noch keine Tür entdecken.
    Er öffnete den Kleiderschrank, nahm den Schlüssel und schloss die Wand in dem Schrank auf, ich war sprachlos.
    Er schob mich durch die falsche Rückwand und holte noch eine weitere Laterne und folgte mir in den Raum.
    „ So willkommen in der Schatzkammer, hier lagern wir unser Geld, Gold oder Schmucksteine“
    Ich schaute mich um und war sprachlos über den Reichtum die die Gefährten angehäuft hatten“
    Farkas kam auf mich zu und drückte mich an die Wand und küsste mich, meine Knie wurden weich
    „Nein arm sind wir nicht“, meinte er und schaute mich an als würde er auf irgendeine Reaktion warten
    Ich strich ihm über die Wange und sprach“ Selbst wenn du kaum etwas hättest, würde ich dich lieben, für Geld kann man vieles kaufen, aber keine echte Gefühle, Geld ist nicht wichtig, du bist mir wichtig“, ich streckte mich und gab ihm einen Kuss.
    Er nahm einen Geldbeutel und sagte“ Das Geld ist immer abgezählt, es sind jeweils 100 Septime im dem großen Beutel und darin sind 10 kleinere Beutel mit je 10 Septime, wir schreiben Kodlak dann einen Zettel, wie viel Beutel wir genommen haben und er trägt es dann in das Buch für Ausgaben“
    Ich nickte „ Ich habe die Bücher gesehen.“
    „Wie du hast Einblick in die Bücher erhalten? So früh schon? Normalerweise muss man 5 Jahre zu den Gefährten gehören um Einblick in die Bücher zu erhalten“
    Farkas nahm einen der Geldbeutel und wir verließen die Kammer, er schloss die falsche Rückwand wieder ab und hängte den Schlüssel wieder auf.
    Dann ging er zu Kodlak´s Tisch und schrieb auf den Zettel Tirdas 4. Herzfeuer 100 Septime Farkas, dann verliessen wir Kodlak´s Zimmer.
    „Schatz wenn wir schon zum Markt gehen, würde ich gern noch schnell zu Sinmir gehen und meinen Brief nach Bruma abgeben. sagte ich zu Farkas
    Oh weh da fiel mir ein das dieser noch bei Vilkas auf dem Tisch lag, ich ging schnell in Vilkas Zimmer und holte den Brief.
    Ich schaute ihn an und meinte“ So kann ich den doch nicht abgeben, das kann ja jeder lesen.“
    „Nein Schatz, Sinmir verpackt den Brief ordentlich, denn kann keiner mehr lesen, Sinmir packt die Briefe in Umschläge und macht ein Wachssiegel drauf, mach dir keine Sorgen, so jetzt lass uns aber mal los gehen“
    Wir nahmen uns Beutel und Körbe mit und machten uns auf den Weg, in der Methalle war keiner mehr, also waren wohl schon alle unterwegs.
    „Schatz warst du schon mit deiner Rüstung bei Eorlund?“
    „Nein Farkas noch nicht, das muss ich noch machen, ach wir müssen auch noch ins Brisenheim, wir haben dort noch Sachen die wir mit in nach Jorrvakr nehmen können“
    „Ja unserer Eisbärenfell“, Farkas lächelte und nahm mich in den Arm
    „ Ja du Schwerenöter auch das“, kicherte ich
    So gingen wir Hand in Hand auf den Markt, während Farkas einkaufen ging, ging ich in die beflaggte Mähre um Sinmir meinen Brief zu geben.
    Ich ging in beflaggte Mähre, Mikael der Barde war schon wieder an singen und Sinmir saß wie immer auf seiner Bank, ich ging zu ihm hin und begrüßte ihn.
    „Hallo Gefährtin, geht es euch gut?“, fragte er mich
    „Ja Sinmir es geht mir gut und selbst?“
    „Naja etwas langweilig wie immer, was kann ich für dich tun?“
    „ Ich habe hier einen Brief der nach Bruma zur Magiergilde muss und wollte fragen ob ihr einen Boten schickten könntet“
    „Ja Tarja das kann ich tun, sobald wieder ein Bote hier ankommt, schicke ich ihn mit deinem Brief los“, bekam ich zur Antwort
    „Danke Sinmir, was bin ich dir schuldig?“
    „Für die Gefährten ist dieser Dienst umsonst, Tarja“
    Ich bedanke mich bei ihm, er stand auf und verließ die Mähre.
    Ich wollte gerade gehen, als ich hinter mir eine Stimme vernahm „Ja für die Gefährten ist alles umsonst, nicht alle bekommen einen goldenen Gefährtenlöffel, pah“
    Bianca is offline
  6. #266
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    Guten Mittag, meine Lieben,

    ja, ich hoffe auch, dass es unserer Moiraine soweit gut geht. Sie ist ja mit recht gemischten Gefühlen nach Salzburg gefahren, obwohl sowohl sie, als auch ihr Mann nicht 100%-ig auf dem Damm waren. Melde Dich doch mal, Liebes!!!

    Ich bin der Meinung, CKomet, wir sollten nach wie vor alles, was neu ist an unserer Geschichte, hier hineinstellen, dann sehen wir weiter. Auch ich trage mich mit dem Gedanken, ein sozusagen "fehlendes" Kapitel nachzuschreiben, nämlich das, wie alles begann. Wie wir das dann später hier und dort einfügen, darüber können wir uns später noch Gedanken machen.

    @ Bianca

    Du bist ja wirklich fleissig und kreativ im Moment, hoffentlich fühlt sich Dein rl-Männe nicht bald vernachlässigt und stellt Dir den Strom ab!!!

    [Bild: screenshot4845mgxf0.jpg] [Bild: screenshot4850flu5y.jpg] [Bild: screenshot4885t8uwi.jpg] [Bild: screenshot4867j7u5t.jpg]
    Rainbowdemon is offline
  7. #267
    Das Schaaf  EMS's Avatar
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    @ EMS

    Na, hoffentlich benehmen sie sich nicht auch zu Hause wie ein altes Ehepaar, das sich im Grunde genommen nichts mehr zu sagen hat, das wäre doch schade.....
    Ganz, ganz sicher nicht!!! Sonst hätte auf die eine oder andere Weise schon längst eine Scheidung stattgefunden. Es ist schon ein Graus, wenn er mal irgendwo nicht mitdarf , wie z.B. bei der Vernichtung der DB.
    EMS is offline
  8. #268
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    Ich vermisse meinen Farkas auch sehr, wenn ich für die DG oder die DB unterwegs bin. Und dann die Drachenjäger-Quests, die man nur von ihm bekommen kann. Ich liebe es, mit ihm Drachen zu jagen, aber wenn man eine solche Aufgabe von ihm annimmt, quasi als Aufgabe für die Gefährten, bleibt er ja immer noch eine Weile bei dem toten Drachen, um "sich alles genau einzuprägen" usw. Ich mache dann zwischendurch ein paar andere Sachen, und nach 48h glaube ich, kann man ihn dann von zu Hause wieder abholen.
    Und was die Drachen angeht, kann man ja auch so mal zwischendurch zu einem der Horte "beamen", und unterwegs sind immer irgendwo irgendwelche von den Flattermännern anzutreffen.
    Rainbowdemon is offline
  9. #269
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    irgendwie wars mit dem Schreiben wie mit em Spielen am Anfang will man schnell durchkommen. Erst beim zweiten Anlauf läßt man sich mehr Zeit

    Hier kommt denn mal der überarbeitete Anfang von Akkirahs Geschichte

    Bruma / Cyrodiil
    Akkirah wurde an Grenze zu Himmelrand nördlich von Bruma im Kaiserreich geboren. Ihre Mutter Anita war eine Nord aus der Gegend von Rifton, ihr Vater Horold halb Nord halb Kaiserlicher aus Bruma. Kennen gelernt haben sich die beiden in der Nähe von Rifton. Akkirahs Vater war Mitglied der Kaiserlichen Armee und auf Kundschaft als er in eine gut versteckte Bärenfalle tappte. Er hatte Glück im Unglück, denn der Schnappmechanismus der Falle war nicht mehr der Beste und damit kam er mit einer leichten Verletzung davon. An dem Tag war Akkirahs Mutter gerade auf Kräutersuche im Wald unterwegs und fand den verletzten Soldaten. Zu dem Zeitpunkt war der Bürgerkrieg noch nicht entfacht und so war es für Akkirahs Vater auch nicht sonderlich gefährlich, Anita zu begleiten, damit sie sich zu hause um seine Wunde kümmern konnte. Es war auch gut gewesen mit ihr zu gehen denn die Wunde entzündete sich und wäre Horold alleine weiter gezogen, wie er es ursprünglich vorhatte, wäre er wohl an einer Blutvergiftung gestorben. Während Anita ihn im Hause ihrer alten Tante pflegte, kamen sich die beide näher. Und so fragte Horold Anita schließlich ob sie seien Frau werden wolle. Sie sagte ja und so zogen sie kurz darauf in die Nähe von Bruma, wo Horold und sein Bruder gemeinsam den Hof der Eltern geerbt hatten. Es dauerte nicht lange und dann kam Faniro, auf die Welt. Zwei Jahre später folgte Akkirah.
    Horold wurde in die Nähe von Bruma versetzt, so dass er viel Zeit hatte bei seiner Familie zu sein. Neben ihrer Arbeit auf dem Hof war Anita immer noch oft in den Wäldern um Bruma unterwegs, um Kräuter zu sammeln. Dabei nahm sie die Kinder fast immer mit. Akkirah war ein ruhiges, stilles zurückhaltendes freundliches Mädchen, während Faniro wild und draufgängerisch war. Aber die beiden Kinder waren ein Herz und eine Seele. Wenn sie gemeinsam in den Wäldern herumstreiften bremste Akkirah den Übermut ihres Bruders, während er sie dazu anstachelte, etwas aus sich herauszukommen. Wenn die ganze Familie mal zusammen war, saßen sie meist gemeinsam vor dem Kamin und lasen. Akkirah liebte es in den alten Büchern, von denen ihre Eltern sehr viele hatten herumzustöbern. Horold brachte Faniro den Umgang mit dem Schwert bei und auch wie man mit einem Bogen umgeht. Akkirah durfte sich an dem Bogenübungen immer beteiligen. Mit einem Schwert in der Hand fühlte sie sich nicht sonderlich wohl.
    Die beiden Kinder hatten eine sehr glückliche Kindheit und fast alle Freiheit die man haben konnte. Als sie älter wurden mussten sie vermehrt auf dem Hof mitarbeiten, der sehr gut lief. Trotzdem blieb ihnen genug zeit zum Jagen oder Kräutersammeln in den Wäldern. Dann nahmen die Spannungen in Himmelsrand zu. Akkirahs Vater wurde versetzt und musste dort wieder als Kundschafter arbeiten. Damit war er nur noch sehr selten zu Hause. Eines Tages, Akkirah war gerade vierzehn geworden, brachte ein Kamerad, mit dem Horold meist unterwegs war die traurige Botschaft, das ihr Vater an einer Lungenentzündung verstorben war.
    Das war ein ziemlicher Schock für die Familie. Anita traf dieser Verlust schwer, denn sie hatte ihren Mann sehr geliebt und so wurde sie vor Kummer schwer krank. Nur ihrer Kinder wegen gab sie sich aber nicht gänzlich auf. Akkirah und Faniro taten alles, um ihre Mutter irgendwie aufzumuntern. Sie arbeiten beide auf dem Hof, damit ihre Mutter sich ausruhen konnte. Ihr Onkel und dessen Frau versuchten auch sie immer wieder dazu zu bringen, wieder am normalen Leben teilzunehmen, aber sie wollte nicht. Ihr größter Wunsch war nur noch, dass ihre Kinder gut versorgt sein würden. Faniro würde die hälfte des Hofes übernehmen, aber Akkirah was sollte aus Akkirah werden? Anita wünschte sich einen guten Mann für ihre Tochter, der sie gut versorgen würde. Akkirah war von der Idee zwar nicht begeistert, aber sie liebte ihre Mutter über alles und so würde sie ihr den Gefallen tun und heiraten, wenn sich ein passender Kandidat finden würde. So machte sich Akkirahs Onkel auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten wenn er unterwegs war um die Ernte zu verkaufen. Akkirah begleitet ihn dabei. Sie war in der Zwischenzeit fünfzehneinhalb Jahre alt geworden.
    Eltan, der Sohn eines einflussreichen Kaufmanns zeigte großes Interesse an Akkirah. Sie war immer nett und freundlich wenn sie mit ihrem Onkel zum Einkaufen in den Laden seines Vaters kam. Wann immer sie kam, führte er sie, während ihr Onkel und sein Vater das geschäftliche erledigten durch die Stadt spazieren. Er machte einen netten charmanten Eindruck, aber irgendwie konnte sich Akkirah nicht wirklich für ihn erwärmen. Als er darum bat, sie auf dem Hof besuchen zu dürfen, hätte Akkirah am liebsten nein gesagt, aber ihr Onkel der neben ihnen stand, als Eltan fragte, sagte sofort zu du so verabredeten sie, das Eltan das darauf folgenden Wochenende zu Besuch kommen sollte.
    Als Eltan sie besuchte, zeigte er sich an allen interessiert, was Akkirah machte. Half etwas linkisch bei der Arbeit mit und tat als würde ihm der Spaß machen. Wenn sie abends beim Essen saßen, erzählte er wortgewandt von den Dingen die er in der Stadt und auf seinen Reisen in die Kaiserstadt erlebt hatte. Damit gewann er fast alle herzen für sich. Nur nicht das von Akkirah. Akkirahs Mutter war begeistert von dem jungen Mann. Er war genau der richtige für ihr kleines Mädchen, dachte sie sich. Bei ihm wäre sie gut aufgehoben. Akkirah sah das ihre Mutter glücklich wirkte und so bemühte sie sich stets ein Lächeln auszusetzen.
    In den nächsten Monaten besuchte Eltan sie häufiger. Anita schien es langsam auch wieder besser zu gehen. Das ihr Tochter so einen, wie sie dachte Traummann bekomme würde, beflügelte sie. Und sie merkte nicht, das Akkirah nur ihretwegen bei dem Ganzen mitmachte. Nur Faniro wusste, das seine Schwester nicht glücklich war. Aber er hatte ihr versprochen, ihrer Mutter gegenüber nichts zu sagen. So verdrückte er sich meist, wenn Eltan zu besuch kam.
    Zwei Monate vor ihrem Sechzehnten Geburtstag hielt Eltan bei Anita um Akkirahs Hand an. Anita strahlte vor Freude und gab ihr Einverständnis. Akkirah hatte Angst, wenn sie nein sagen würde, würde ihre Mutter, der es die letzte Zeit wieder besser ging, wieder schwer Krank werden, also stimmte sie der Hochzeit zu. Der Termin wurde auf den dritten Tag nach ihrem Sechzehnten Geburtstag gelegt. Wer weiß, möglicherweise würde sie auch lernen ihren zukünftigen Mann zu lieben. Bei Ihrem Onkel und ihrer Tante hatte das ja auch geklappt. Ihre Ehe war auch Arrangiert worden und nicht aus Liebe geschlossen, aber sie hatte im Laufe der Zeit Zuneigung füreinander gefunden und lebten nun Glücklich zusammen. Einzig das sie keine Kinder bekommen hatten trübte ihr Glück.
    Eltan hatte von seinem Vater ein kleines Haus am Stadtrand bekommen, nachdem der Hochzeitstermin festgemacht wurde. Zum Haus gehörten auch ein Dienstmädchen und ein Knecht die sich um das Haus, beziehungsweise den Garten und den kleinen Stall kümmerten. Da das Wetter gut war wurde beschlossen dort im Garten in kleinem Kreise zu feiern. Akkirahs Mutter, ihr Bruder, Onkel und Tante würden am frühen Morgen mit der Kutsche kommen. Die Hochzeitszeremonie war recht einfach und kurz gehalten. Nachdem beide ihr Ehegelübbte, „bis das der Tod euch scheide“ gesprochen hatten, ging der Priester auch gleich wieder. Er hatte an diesem Tag noch zwei weitere Trauungen zu vollziehen. Die anschließende Feier war recht gemütlich. Man unterhielt sich, lauschte der Musik des Barden und aß, was aufgetragen wurde. Akkirah war recht still im Gegensatz zu ihrem Mann der in einer Tour am reden war. Gegen zehn machten sich die Gäste dann auf nach Hause.
    Eltan führte seine frisch angetraute Frau ins Schlafzimmer. Akkirah fühlte sich unwohl. Sie wusste was auf sie zukommen würde, denn ihre Mutter und ihre Tante hatten sie darüber aufgeklärt, was von ihr erwartet würde. Aber es wurde anders als sie gedacht hatte. kaum hatte Eltan die Tür hinter sich geschlossen packte er sie brutal und warf sie aufs Batt. Akkirah schrie vor Schreck und Angst auf. Dann zerriss Eltan ihr das Kleid und fiel wie ein Tier über sie her. Akkirah versuchte sich zu wehren aber er war stärker und verpasste ihr mehrfach Ohrfeigen, so dass sie schließlich aufhörte sich zu wehren und alles, was noch folgte über sich ergehen ließ. Er schien ihre Angst zu genießen.
    Die nächsten Tage ließ sich Akkirah kaum draußen sehen. Ihr Gesicht war von den Ohrfeigen noch rot und leicht angeschwollen. Das Dienstmädchen wurde entlassen und Eltan zwang Akkirah ihre Aufgaben zu übernehmen. Und egal wie Akkirah sich bemühte alles vernünftig zu machen, Eltan fand immer einen Grund seine Frau zu schlagen. Dabei achtete er aber darauf, dass man die Blutergüssen nicht sehen konnte. Die Nächte waren eine einzige Qual für Akkirah. Eltan droht ihr sollte sie nicht tun, was er wolle, würde er ihrer Mutter erzählen, was sie für eine schlechte Ehefrau sein. Akkirah hatte Angst, dass sich durch solche Aussagen ihr Zustand wieder verschlechtern würde. Also machte sie gute Mine zum bösen Spiel und wenn sie zum Hof auf Besuch fuhren lächelte sie gezwungen. Der Zustand ihrer Mutter hatte sich aber seit der Hochzeit schon verschlechtert. Vier Monate nach der Hochzeit starb Anita in dem Glauben ihre Tochter wäre gut aufgehoben.
    Die Wochen danach waren für Akkirah noch schlimmer als die Zeit davor. Nun hatte sie nichts mehr, warum sie sich zusammenrissen musste. Sie verließ das Haus kaum noch und ging nicht mehr in die Stadt. Eines Tages kam ihr Bruder zu Besuch. Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er sich die letzte Zeit immer davor gedrückt hatte anwesend zu sein, wenn seine Schwester den Hof besucht hatte. Er konnte Eltan einfach nicht leidern und wusste, dass er sich mit ihm in die Wolle bekommen würde. Daher zog er es vor lieber in den Wald zum Jagen zu gehen. Als Faniro den Garten betrat wurde er zeuge wie Eltan Akkirah gerade schlug. Voller Wut ging Faniro auf Eltan los und riss ihn von seiner Schwester los. Dabei geriet Eltan ins Stolpern und fiel hart mit dem Kopf auf einen Hinter ihm liegenden Holzstapel und brach sich das Genick. Akkirah stand vollkommen appatisch da. Faniro wusste auch erst nicht was er tun sollte. Er sah gerade noch wie der Knecht plötzlich davonlief um die Wachen zu holen, denn er hatte gesehen wie Faniro seinen Herrn wegstieß und dieser Reglos liegen blieb.
    Faniro ergriff Akkirahs Hand und zog sie mit sich: „Wir müssen hier weg, Schwesterchen. Auch wenn ihr nichts getan habt, wird man euch beschuldigen euren Mann getötet zu haben.“
    Willenlos ließ sich Akkirah mitziehen. Faniro war mit einem Pferd da. Er half seiner Schwester beim Aufsteigen, dann stürmten sie davon. Sie machten kurz auf dem Hof, auf dem sie ihre Kindheit verbracht hatten, halt. Akkirahs Tante war entsetzt als sie Akkirah sah. Sie wollte sie dabehalten. Faniro erzählte was vorgefallen war und das es wohl besser sei, Cyrodiil zu verlassen. Auch für Akkirah. Die Tante nickte und packte noch schnell etwas Proviant du ein paar saubere Kleider für die beiden ein. Danach machten sich Faniro und Akkirah auf den Weg nach Himmelsrand. Schließlich kam ihre Mutter dorther. Anfangs blieben sie auf der Hauptstrasse, doch bald erschien es Faniro zu gefährlich. Man könnte sie erkennen und erraten wo sie hinwollten. Also gingen sie auf die Nebenwege. Als sie nach ein paar Tagen die Berge erreichten, mussten sie ihr Pferd zurücklassen. So gingen sie dann zu Fuß weiter. Sie hatten Glück bei der Überquerung der Berge, weil noch Sommer war und die Pässe frei waren. So erreichten sie dann Himmelsrand. Auf der anderen Seite der Berge fanden sie eine kleine verlassene gut erhaltene Hütte. Akkirah wollte dableiben und Faniro war einverstanden. Sie hatte ihm erzählt was die die letzten Monate durchgemacht hatte.


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    Helgen
    Fast zwei Jahre lebten Akkirah und ihr Bruder Faniro in der kleinen Hütte. Durch die Jagt und das Sammeln von Kräutern konnte sie sich die Zeit über gut versorgen. Die Hütte lag recht gut gelegen Nahe des Handelweges nach Rifton Faniro tauschte die Felle und Kräuter meist an vorbeiziehende Händler, die auf den Weg nach Rifton waren, gegen lebensmittel und andere Dinge, die sie in ihrer abgeschiedenen Hütte gebrauchen konnten. Akkirah begleitete ihn meist, hielt sich aber in der Nähe von Menschen meist im Hintergrund. Eines Tages lernte Faniro bei einer Gruppe Händlern eine Rotwadonin kennen und verliebte sich unsterblich in sie. Er wusste nicht was er machen sollte. Seine Schwester wollte nicht fort von hier und sie zwingen mitzukommen wäre nicht richtig. Also beschloss er bei seiner Schwester zu bleiben. Akkirah merkte aber wie unglücklich ihr Bruder mit dieser Entscheidung war. Sie überzeugte ihn davon mit den Händlern zu gehen, wenn sie sich auf den Rückweg machten. Sie selbst würde versuchen ihre Tante nahe Rifton zu suchen. Sie wollte hier bleiben. Sie wusste nicht warum sie sich so entschieden hatte, aber sie spürte, das sie nicht fort gehen konnte. Faniro versuchte alles um sie doch noch zu überreden mitzukommen, aber Akkirah konnte stur sein. Also ging er alleine fort. Akkirah versprach ihm ihn irgendwann in Hammerfell zu besuchen. Sie würde ihn da schon wieder finden.
    Da der Winter nahte und sie genug Vorräte hatte beschloss Akkirah über den Winter in der Hütte zu bleiben. Sie hatte noch einige Bücher von den Händlern, mit denen Faniro gegangen war bekommen, so würde sie zu mindestens eine Zeitlang sich beschäftigen können. Vor der Hütte hatten sie eine Strohpuppe aufgestellt, an der sie und ihr Bruder den Umgang mit dem Schwert geübt hatten. Faniro hatte darauf bestanden das sie lernen musste, sich im Notfall auch selbst verteidigen zu können. Nur mit Bogen kommt man ja nicht immer weit. Im Laufe der Zeit hatte sie an den Übungen Spaß gefunden. Und so nutzte sie jetzt jeder Gelegenheit, wenn das Wetter es zuließ die arme Puppe zu behaken. Als der Frühling kam, beschloss Akkirah dann endlich aufzubrechen. Der letzte Sturm hatte der Hütte auch fast das Dach abgedeckt. Mit Mühe und Not hatte sie es provisorisch wieder flicken können.
    Sie machte sich in Richtung Ivarstatt auf. Hier in der Gegend, sollte ihre alte Tante, bei der ihre Mutter groß geworden war gelebt haben. Sie vermied es die Stadt zu betreten. Sie fand den einsam gelegenen Hof und musste leider feststellen, dass ihre Tante schon vor Jahren verstorben war. Zuvor hatte sie den Hof noch verkauft. Wo sollte Akkirah nun hin. Hätte sie doch mit ihrem Bruder mitgehen sollen? Sie wusste es nicht. Aber nun war es eh zu spät für solche Überlegungen. Sie trottet mit gesenktem Kopf weiter Richtung Norden. Sie wusste nicht warum ausgerechnet nach Norden. Sie suchte sich einen Unterschlupf für die Nacht. Unter einem Felsvorsprung machte sie es sich so gut es ging gemütlich. Sie schlief recht unruhig. Am nächsten morgen aß sie die Reste von dem Kaninchen, das sie am Vortag erlegt hatte und abends über einem kleinen Feuer gebraten hatte. Dann zog sie weiter. Als sie zu einer Kreuzung kam vernahm sie Kampflaute. Vorsichtig schlich sie im Schutz der Bäume näher zu dem Ort, von wo der Lärm kam. Dann verschwamm alles um sie herum.
    Akkirah erwachte mit schmerzendem Kopf. Sie fühlte wie sie durchgeschüttelt wurde. Langsam öffnete sie die Augen. Sie saß auf einer Kutsche. Ihre Hände waren gefesselt. Wo war sie, was machte sie hier, wo kam sie her? Lauter fragen die ihr durch den Kopf schossen. Das dröhnen in ihrem Kopf ließ sie keinen klaren Gedanken fassen. Vorsichtig sah sie sich um. Sie waren zu viert auf der Kutsche. Der Mann vor ihr hatte ein freundliches Gesicht. Er hatte sich gerade mit dem schmächtigen Kerl Lokir neben sich unterhalten. Aus dem Gespräch ging hervor das Lokir dabei erwischt wurde, wie er ein Pferd stehlen wollte. Der Mann neben dem Akkirah saß trug einen Knebel im Mund. Vor ihnen war eine weitere Kutsche und hinter sich waren einige Wachen in kaiserlichen Rüstungen.
    „Ah, endlich wacht ihr auf.“ Der Mann vor ihr sprach sie an. „Wo sind wir, was ist passiert? Warum sind wir gefangen? Wer seid ihr?“ Die Fragen sprudelten nur so aus Akkirah heraus.
    „Bis auf euch und dem Pferdedieb sind wir eine Gruppe von Sturmmänteln, die in einen Hinterhalt der kaiserlichen geraten sind. Ihr habt euch eine schlechten Zeitpunkt ausgesucht um durch die Gegen zu ziehen. Man hat vermutet ihr würdet zu uns als Späher gehören.“
    „Sturmmäntel?“ Der Mann ihr gegenüber sah sie erstaunt an. „Ihr habt noch nie von den Sturmmänteln gehört?“ Akkirah schüttelte den Kopf. „Also Mädchen, habt ihr hinter dem großen Mond gelebt?“ „Ich weiß nicht, wo ich her komme. Mir tut der Kopf furchtbar weh und ich habe das Gefühl, da fehlt etwas aber ich weiß nicht was. Ich kann es nicht beschreiben.“ Sie senkte den Kopf. n Aber so wurde ihr leicht übel, also hob sie ihn wieder und sah sich um. Sie näherten sich einer gut befestigten Stadt.
    „Wo Sind wir?“ „Das da vorne ist Helgen. Als Kind war ich oft da gewesen.“ Ein Anflug von Traurigkeit klang in der Stimme des Mannes. „ Es wundert mich nur, dass sie uns hierher bringen. Ich hatte damit gerechnet wir würden nach Einsamkeit gebracht werden.“
    „Seid endlich mal still da auf der Kutsche“, erklang es ungehalten von einer der Wachen.
    Sie schwiegen, bis ihre Kutsche in dem Ort neben der anderen abhielt. Sie mussten hinunter springen und Aufstellung nehmen. Als alle untern standen wurden sie nacheinander aufgerufen und auf einer Liste abgehakt. Als der Pferdedieb an die Reihe kam unternahm er einen Fluchtversuch. Weit kam er nicht und stürzte von einem Pfeil in den Rücke getroffen tot zu Boden. „Noch jemand der fliehen, will?“ fragte die Frau in der kaiserlichen Rüstung, die hier scheinbar etwas mehr zu sagen hatte. Niemand antwortet. Als Akkirah an die Reihe kam und ihren Namen nannte, sah der Kaiserliche Soldat, die die Liste kontrolliert auf und sagte zu der Frau „Sie steht nicht auf der Liste“.
    „Vergesst die Liste, sie geht zum Block wie alle anderen hier.“
    Der Soldat schüttelte bedauernd den Kopf. „Tut mir leid, ihr müsst den andere folgen.“
    Akkirah wusste nicht was sie von der Sache halten sollte. Sollte das ihr Ende sein? Und müsste sie nicht eigentlich Angst empfinden? Irgendwie schien das hier alles so unwirklich. Am liebsten hätte sie laut gelacht. Aber sie ließ es sein. Eine Priesterin sprach gerade, als einer der Mitgefangenen sie unterbrach. Freiwillig ging er zu dem Holzblock und kniete sich nieder. Er schien keine Angst zu haben. Akkirah bewunderte ihn. Würde sie, wenn sie an der Reihe war, genauso tapfer sein? Als der Henker mit dem Beil zum Schlag ausholte schloss Akkirah die Augen. Sie bekam nicht sofort mit, das sie die Nächste war die aufgerufen wurde um vorzutreten. Erst als sie ein zweites Mal aufgefordert wurde ging sie wie eine Marionette zum Block. Nun gab es kein Zurück mehr. dachte sie. Plötzlich erschall ein schauriger Schrei aus der Ferne. Alle sahen sich erstaunt um. Nachdem sich die Aufregung wieder gelegt hatte wurde Akkirah niedergedrückt. ‚Wohin werde ich gehen, wenn ich sterbe? Werde ich meine Eltern wieder sehen?’ Sie hatte immer noch keine Angst. War das normal? Sie legte ihren Kopf auf den Block und sah den Henker an. Er trug eine schwarze Maske. Er erhob sein schweres Beil. Und dann tauchte etwas auf, das Akkirah in Angst versetzte. Ein riesiges Geflügeltes Wesen landete auf dem Wachturm der Festung und sah auf die Anwesenden herab. Akkirah hatte das Gefühl als das Tier seinen Blick über die Menge schweifen ließ und dabei irgendwelche Worte in einer ihr unverständlichen Sprachen sagte, es würde jemanden suchen. Wieder durchfuhr sie ein Schauer der Angst. Das lief alles so schnell ab, das man es gar nicht so schnell beschreiben konnte. Der Henker hatte nicht mitbekommen was hinter seinem Rücken vor sich ging. Er hatte sich vollkommen auf seien Aufgabe konzentriert. Dann wurde er von einer Druckwelle umgestoßen, Er fiel auf Akkirah der die Luft wegblieb und sie kurz Besinnungslos wurde.
    Es war Ralof von Flusswald, der Mann der ihr auf der Kutsche gegenüber gesessen hatte der sie am Arm packte und ihr auf die Füße half. „Schnell, Mädchen, wir müssen hier weg, bevor das Vieh und erwischt. Folgt mir zu dem Turm da drüben. Dort sind wir vorübergehend in Sicherheit. Benommen folgte sie Ralof. Bevor sie den Turm erreichten sah sich Akkirah noch mal um. Der Drache flog durch die Luft und Verbrannte mit seinem Feuerstahl alle die ihm in die Quere kamen. Und vom Himmel, der Wolkenverhangen war und in deren Mitte ein riesiges schwarzes Loch gähnte fielen Steine herab die die Stadt in Schutt und Asche legten. So etwas hatte Akkirah noch nie gesehen und auch nichts darüber gehört. Was ging hier nur vor. Sie stand immer noch vor dem Turm als sie wieder von Ralof gepackt wurde und ins innere des Turms gezogen wurde. Hier hatten sie fast alle der Gefangenen versammelt. Sie hatten sich in der zwischen zeit von den Fesseln befreit. Er nun bemerkte Akkirah das ihre Hände immer noch gefesselt waren. Aber es gab keine zeit zum verschnaufen. Ralof zog sie weiter den Turm hoch. Während sie die Treppen hoch stürmten Wurde direkt hinter ihnen ein Loch in den Turm geschlagen. Der Drachenkopf wurde sichtbar. Akkirah erstarrte wieder und traute sich nicht, sich zu rühren. Dann war er auch schon wieder weg. „Los Mädchen, Springt durch das Loch rüber zum Gasthof.“ Wir kommen gleich nach.“
    Ohne Widerworte tat Akkirah was ihr gesagt wurde. Sie Sprang hinüber zum Gasthof. Dieser war durch den Angriff weitestgehend zerstört. Irgendwie gelang es ihr, trotz der gefesselten Hände heil hinab auf den Boden zu springen. Draußen erwartete sie ein Inferno. Immer noch fielen Steine vom Himmel. Und der Drache schien mit seinem Feuer überall zu sein. Die noch verbliebenen Soldaten versuchten ihn mit ihren Bögen zu erwischen. Der Dache schien darüber nur zu lachen, hatte Akkirah das Gefühl. In einer Ecke gegenüber des Gasthofs sah Akkirah einen Mann und eine Jungen. Und dann tauchte der Soldat, der die Listen überprüft hatte auf. „Hadvar“, rief der Mann der neben dem Jungen Stand „Ihr lebt noch.“ „Sieht so aus. Hmmm. Viele sind nicht mehr am Leben. Versucht den Jungen in Sicherheit zu bringen. Ich muß zu General Tullius.“ Dann sah er Akkirah. „ Ihr lebt auch noch? Nun folgt mir und bleibt dicht hinter mir.“ Akkirah nickte nur. Dann folgte sie dem kaiserlichen Soldaten. Was sollte sie auch sonst machen. Als sie gerade an einer Mauer waren, landete der Drache über ihnen. Akkirahs herz schien fast stehen zu bleiben. Wieder hatte sie das Gefühl, das Tier suche jemanden. Sie spürt es förmlich. Dann erhob sich das Tier wieder. Hadvar lief weiter und Akkirah hatte einige Mühe ihm zu folgen. Auf einem großen Platz trafen sie auf einige der Sturmmäntel die entkommen konnten. Unter ihnen war Ralof. Akkirah lief zu ihm rüber. Er hatte sie schließlich gerettet, als sie am Boden unter dem Henker lag. Außerdem war er genau wie sie ein Gefangener der kaiserlichen gewesen, die vorhatten sie ins jenseits zu befördern. Hadvar schüttelte nur den Kopf und verschwand hinter einer Tür. Akkirah folgte Ralof in die Festung vor der sie standen. Die anderen Sturmmäntel schienen woanders hin gelaufen zu sein. In der Festung fanden sie nur die Leiche von einem von ihnen. Ralof schnitt Akkirah nun als erstes die Fesseln durch. „Nehmt euch die Waffe von Gunjar. Er braucht sie nicht mehr“ Ralof sah den Mann traurig an. „ Er war ein guter Freund.“ Dann drehte er sich um. Plötzlich hörten sie schwere Schritte näher kommen. „Kaiserliche“ flüsterte Ralof. „ Macht euch zum Kampf bereit.“ Akkirah nahm die Axt in die Hand. Dann kamen auch schon zwei kaiserliche Soldaten. Ralof nahm sich den Größeren mit der schweren Rüstung vor und Akkirah kämpfte gegen den kleineren der beiden. irgendwie gelang es ihr, ihn zu überwältigen und mit der flachen Seite der Axt bewusstlos zu schlagen. Sie hatte noch nie einen Menschen getötet. Sie nahm dem am Boden liegenden Mann das Schwer ab. Damit konnte sie besser umgehen, als mit einer Axt. Ralof hatte seinen Gegner durchsucht und einen Schlüssel bei ihm gefunden. Dieser passte zu der Tür, die sie passieren mussten um weiter zu kommen.
    Sie folgten dem Gang. Akkirah blieb hinter Ralof und achtete darauf, ob von hinten noch jemand kommen würde. Plötzlich hörten sie vor sich stimmen. Sie waren zum Gefängnis der Festung vorgedrungen. Ein paar Sturmmäntel waren wohl hier vor ihnen angekommen. Und waren nun in einen Kampf mit den hier stationierten Wachen geraten. Ralof kam seinen Kameraden sofort zur Hilfe. Akkirah schlug einem kaiserlichen der sie nicht bemerkt hatte, das Schwert aus der hand, als er einen am Boden liegenden Sturmmantel töten wollte. Ein anderer Sturmmantel tötete den Soldaten. Ralof der verbliebenen Sturmmantel und Akkirah durchsuchten alles nach nützlichen Gegenständen. Dann gingen sie weiter. In einem Lagerrau nahmen sie sich etwas Proviant mit. Akkirah hatte zuvor den Rucksack mitgenommen, der auf einer Ablage beim Gefängnis lag, in den man nun die gefundenen Dinge stecken konnte.
    Es dauerte nicht lange als die drei erneut auf kaiserliche trafen. Es waren doppelt so viele wie sie selbst. Akkirah versuchte sich so gut es ging zu wehren. Sie wusste nicht wo sie es gelernt hatte, aber sie war froh etwas mit dem Schwert umgehen zu können. Es gelang ihr einen Gegner zu entwaffnen und niederzuschlagen. Wieder war sie nicht in der Lage den wehrlosen Mann zu töten. Dann sah sie wie Ralof von einem Pfeil ins Bein getroffen wurde. Dadurch wurde er aus dem Gleichgewicht gebracht und eine weiterer kaiserliche wollte ihn mit einem Schwert durchbohren, als Ralof kurzzeitig seine Deckung aufgab. Diesmal ging es nicht anders und Akkirah rammte dem Soldaten mit aller Kraft ihr Schwert in die Seite. Ralof sah sie dankbar an und nickte nur. Zu mehr fehlt die zeit denn es waren immer noch zwei Bogenschützen am Leben. Ihr eigener Kamerad war von einem von ihnen niedergestreckt worden, als er den Mann, den Akkirah nur bewusstlos geschlagen hatte, den Rest gab. Akkirah hatte einen der Bögen aufgesammelt. Damit konnte sie viel besser umgehen, als mit einem Schwert. Sie sah wie Ralof auf die beiden Bogenschützen zustürmte .trotz seines verletzten Beins. Ohne nachzudenken nahm sie den Bogen zur Hand und ehe sich die beiden versehen waren sie auch schon von Akkirahs Pfeilen tödlich getroffen. Ralof hatte Glück gehabt, das er als er auf die beiden zulief ins straucheln geriet und dadurch ihre Pfeile fehl gingen.
    „Lasst mich nach eurer Wunde schauen, Ralof.“ Er sträubte sich zuerst dagegen, aber dann ließ er Akkirah gewähren. Sie brach den Pfeil ab und zog dann den Rest aus dem Bein. Es blutete heftig. Akkirah nahm einen Gürtel von einem der Toten und band damit erst mal das Bein ab. Dann zerriss sie das Hemd eines der Soldaten in Streifen. Damit verband sie die Wunde so gut es ging. Sie warteten eine weile bis die Blutung weitestgehend aufhörte. Dann gingen sie weiter. Ralof musste seinen Arm um Akkirah legen, damit sie ihn stützen konnte. So kamen sie nur langsam vorwärts, aber immer noch besser als gar nicht.
    Sie wussten nicht mehr wo sie waren. Als sie eine Holzbrücke überquerten hatten brach hinter ihnen ein Teil der Decke ein und zerstörte die Holzbrücke. Egal wo sie nun waren ein zurück gab es nicht mehr. „Geht alleine weiter. Dann könnt ihr es vielleicht schaffen. Und mit Hilfe zurückkommen.“ „Nein, wir gehen gemeinsam weiter. Wir schaffen es schon.“ Ralof merkte das sich Akkirah nicht umstimmen lies, also legte er wieder seinen arm um ihre Schulter und so gingen, bzw. humpelten sie weiter. Als sie zu einem Schmalen Gang kamen, bat Akkirah Ralof, er möge kurz warten sie wolle erst mal die Lage erkunden bevor sie weiter gingen. Er nickte und lehnte sich an einem Felsen um zu warte. Akkirah schlich mit gespannten Bogen weiter. Am ende des Gangs war eine Höhl mit Forstbissspinnen. Die Tiere hatten Akkirah nicht bemerkt und so gelang es ihr sie zu überraschen und alle fünft zu töten bevor sie ihr zu nahe kamen.
    „ Es kann weitergehen, Ralof“, Sagte Akkirah, als sie zurück zu ihm kam. „Was war da vorne denn gewesen?“ „Nur ein paar Spinnen, nichts wildes.“ Als Ralof die Spinnen dann sah schüttelte er sich. „Ich hasse Spinnen, die haben viel zu viele Augen“ Akkirah grinste. Dann gingen sie weiter. Die Luft veränderte sich langsam. Akkirah hatte das Gefühl, die würden bald rauskommen. Sie kamen durch einen Gang in eine riesige Höhle. Akkirah sah sich von weiter um und entdeckte einen Bären. „Wir müssen schauen das wir uns daran vorbei schleichen“, meinte Ralof. Sie sah ihn nur kopfschüttelnd an. „Ihr und schleichen?“ Wartet hier. Ich kümmere mich um das Tier. Wieder schlich sie vor und ging zur anderen Seite. Sie wollte sollte etwas schief gehen, das Tier auf alle Fälle von Ralof fern haben. Mit zwei gut gezielten Schüssen brach der Bär dann aber kurz vor ihr zusammen. Das letzte Stück aus der Höhle hinaus verlief ohne weitere Probleme. Es war nach Mittag als sie die Höhle verließen. Als sie raus kamen stieß Akkirah Ralof in Deckung hinter einen Felsen. „Was…“, doch dann sah er den Drachen am Himmel kreisen. Sie warteten eine zeitlang, dann sagte Akkirah er ist fort. Ich spüre es.
    Sie aßen erst mal etwas von dem Brot das sie aus dem Vorratslager mitgenommen hatten. Als sie fertig waren meine Ralof. „Der nächste Ort ist Flusswald. Dort leben meine Schwester und ihre Familie. Dort sollten wir hingehen. Die Menschen müssen vor dem Drachen gewarnt werden. Es ist aber wohl besser, wir trenne uns.“ „Ihr kommt alleine nicht weit mit eurem Bein. Wir werden gemeinsam gehen.“ Sie hatte wieder mal Recht. Also machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Flusswald.
    CKomet is offline
  10. #270
    Moiraine Sedai
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    Hallo, Ihr Lieben,

    wir sind gestern abend wieder zurückgekommen, waren aber so müde, dass wir eigentlich nichts mehr auf die Reihe gekriegt haben, außer Essen...

    Salzburg war wirklich sehr schön (bis auf das Wetter, gestern hat es dort gegossen wie aus Eimern, irgendwann sind meine Füße in den Schuhen schwimmen gegangen...), der Vortrag hat viel Spaß gemacht, unsere Stimmen haben durchgehalten und wir haben sogar ein paar "Aaahs" und "Oooohs" geerntet... War schön, und eine sehr nette Truppe, vor der wir da gequatscht haben. Da gehe ich gerne wieder hin.
    Natürlich mussten wir uns ein wenig tourimäßig verhalten und haben uns die Altstadt, ein paar Kirchen und natürlich die Festung Hohensalzburg angeschaut. Sehr beeindruckend und sehr spannend, was man dort so zu sehen kriegt (unter anderem einen sehr gut erhaltenen Keuschheitsgürtel, so'n Ding hab' ich noch nie in "echt" gesehen...).
    Aber es war gut, dass es so geregnet hat, ich will nicht wissen, wie voll es da ist, wenn das Wetter in Salzburg so richtig schön ist...

    @Bianca: Nette Idee mit der "Schatzkammer", ich hab' mir auch schon überlegt, wie ich die finanziellen Angelegenheiten in der Geschichte unterbringe, bisher hab' ich's einfach unter den Tisch fallen lassen. Und Hyzenthlay ist eh reich wie Krösus, seitdem sie bei der Diebesgilde gearbeitet hat.

    Meine Geschichte geht ja eigentlich erst bei Kapitel 4 so richtig los, die ersten drei sind ja eher lose Erzählungen. Ich werde sie auf alle Fälle auch noch umschreiben, aber damit lasse ich mir Zeit, bis ich im zweiten Spieldurchgang mit Hyzenthlay soweit bin. Ich weiß zwar schon, wie meine Geschichte anfangen soll, aber ich muss mich da in Ruhe hinsetzen. Wenn ich umgeschrieben habe, werde ich das hier wahrscheinlich auch reinsetzen, der Vollständigkeit halber...

    So, jetzt guck ich mal woanders rein, sieht aus, als ob Ihr alle sehr fleissig wart!

    ~ Moiraine
  11. #271
    Heldin
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    Freut mich das es euch gefällt, ich weiss ja auch nicht, wie ich immer auf die Idee komme, manchmal bin echt selbt von mir übberrascht.

    Was habt ihr für einen Vortrag gehalten???
    Macht ihr das einfach so oder von Berufwegen aus?
    Bianca is offline
  12. #272
    Moiraine Sedai
    Gast
    Mein Mann und ich (naja, besonders mein Mann) haben ein, nennen wir es mal, spezielles Hobby - andere würden es einen Tick, eine Macke oder einfach nur Spinnerei nennen : Kakteen und andere Sukkulenten (darunter fallen z.B. Aloen und Agaven). Und mein Mann ist in einer örtlichen Ortsgruppe der Deutschen Kakteengesellschaft sehr engagiert. Die trifft sich einmal im Monat und fast jedes Mal hält dort irgendwer einen Vortrag: über eine bestimmte Kakteengattung, seine Sammlung oder über eine Reise, die er an einen Pflanzenstandort gemacht hat.
    Da mein Mann und ich uns seit ein paar Jahren auch den Luxus solcher Reisen gönnen, haben wir uns letztes Jahr gedacht, dass wir ja auch Vorträge darüber halten könnten (zumal die Reisen aus den anderen Vorträgen in den 70er/80er Jahren stattfanden). Hier bei uns haben wir dann einen Vortrag über unsere Reise Südafrika/Namibia gehalten - über die Aloen, die Natur und Tierwelt, die es dort zu sehen gibt (bzw. die wir mit der Kamera einfangen konnten). Und die Österreicher waren neugierig und wollten ihn auch sehen/hören.

    Jetzt müssen wir unser Auto erstmal zur Werkstatt bringen. Morgen ist dort TÜV-Tag und wir brauchen eine neue Plakette!

    ~ Moiraine
  13. #273
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    Hallo ihr lieben
    da ist man einen Tag unterwegs und nicht am Heimischen PC und schon habe ich soooo viel nachzuholen
    Freu mich schon eure Erzählung zu lesen, will ja wissen wie es weitergeht!
    Habt Ihr euch schon bei der Thematik Linksammlung entschieden, wenn ja worauf!?

    Ist eine ausführliche Kritik, in welche Richtung diese dann auch ausfallen sollte, von Euch eigentlich erwünscht? Mit Kritik meine ich nicht Aussagen wie, hat mir gefallen die Geschichte, sondern eine Ausführliche Kritik.

    Allen noch einen schönen Rest-Sonntag!
    Gruß
    Kiam
    Kiam is offline
  14. #274
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    Quote Originally Posted by Kiam View Post
    Habt Ihr euch schon bei der Thematik Linksammlung entschieden, wenn ja worauf!?

    Ist eine ausführliche Kritik, in welche Richtung diese dann auch ausfallen sollte, von Euch eigentlich erwünscht? Mit Kritik meine ich nicht Aussagen wie, hat mir gefallen die Geschichte, sondern eine Ausführliche Kritik.

    Allen noch einen schönen Rest-Sonntag!
    Gruß
    Kiam
    ich denke wir haben uns entschieden und es wird sicherlich bald auf öffentlich bekanntgeben

    und ich dneke etwas kontruktive Kritik kann nie schaden. Ob man sich dann im nachhinein dran orierntiert bleibt ja aber jedem schreiberling selbst überlassen
    CKomet is offline
  15. #275
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    Ja, Kiam, wir haben da etwas in der Mache, Du hast ja sicherlich die eine oder andere Andeutung über unsere "Bastelstunden" gelesen.....

    Konstruktive Kritik sollte jeder Schreiberling zulassen, ich will nur keine Sätze lesen wie: Ich find das Scheisse! Auch solche Deppen sind nicht totzukriegen, aber auch nicht ernstzunehmen, und wir sind voller Tatendrang und deshalb im Moment auch nicht so oft hier, sondern woanders
    Rainbowdemon is offline
  16. #276
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    und wieder ein bisschen was geschafft teil drei der überarbeitung ist fertig.
    das waren zuvor gerade mal drei Sätze
    ----------------------------------------------
    Flusswald

    Da es für Ralof mit seinem verletzten Bein schwierig gewesen wäre, abseits von Weg zu gehen, mussten Akkirah und er auf dem Hauptweg nach Flusswald gehen Andauernd hielten sie Ausschau nach kaiserlichen Soldaten oder suchten den Himmel ab, nach dem Drachen. Flusswald lag eine knappe Tagesreise von Helgen entfernt. Aber bei dem Tempo, das die beiden anschlagen konnten, würde sie bestimmt mehr brauchen. Immer wieder machten beide eine kurze Pause. Als es Abend wurde schlugen sie ein Lager Nahe des Weges unter einem großen Baum auf. Wilder Tiere waren ihnen bisher nicht begegnet und so hofften sie auch die Nacht über nicht weiter belästigt zu werden. Sie verzichteten darauf ein Feuer anzuzünden, denn sie wollten nicht, dass feindliche Soldaten angelockt wurden.
    Akkirah hatte unterwegs nach ein paar Heilkräutern Ausschau gehalten, die sie auf die Wunde von Ralof legen konnte und war fündig geworden. Ein kleines Bächlein war auch in der Nähe zu finden. Dort wusch die die Stoffstreifen so gut es ging aus, bevor sie einen neuen Verband anlegte. Dummerweise hatte sie vergessen zusätzliche Stoffstreifen mitzunehmen. Nachdem sie eine Kleinigkeit gegessen hatten schlief Ralof vor Erschöpfung ein. Akkirah versuchte auch etwas zu schlafen, was ihr nicht so recht gelang. Von jedem Geräusch wurde sie sofort wieder wach.
    Sobald der Morgen dämmerte machten sie sich dann wieder auf den Weg. Unterwegs deutete Ralof auf das imposante Bauwerk auf dem Berg auf der anderen Flussseite. „Ich habe nie verstehen können, wie meine Schwester es schafft unter diesem Grab der alten Nords zu leben. Ich hatte immer angst davor.“ „Mit gefällt es irgendwie.“ „Ihr wisst nicht, was sich da für Wesen rum treiben. Untote, Drauge und Schlimmeres.“ „ Ihr hört euch wie ein Kind an, dem man Schauermärchen erzählt hat“, lachte Akkirah. Ralof warf ihr einen bösen Blick zu und schwieg dann. Langsam gingen sie weiter. Kurz bevor sie den Fluss erreichten kamen sie an drei großen Findlingen vorbei. „ Das sind ganz besondere Steine. Jeder von ihnen trägt ein bestimmtes Zeichen. Es gibt in Himmelsrand dreizehn dieser Steine. Sie stehen für das jeweilige Sternzeichen unter dem die Menschen geboren wurden. Jeder Mensch hat sein Zeichen. Meines ist der Krieger, der auch bei diesen dreien zu finden ist.“ Ralof macht eine Pause. „Unter welchen Sternzeichen seid ihr geboren?“ Akkirah zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht.“ Sie wirkte plötzlich traurig. Seit dem Schlag auf ihren Kopf fehlte ihr einiges an Erinnerung an ihr früheres Leben. Was hatte sie zuvor getan? Wer war sie? Woher kam sie? Einerseits schien es gut zu sein, das ein oder andere nicht mehr zu wissen spürte sie, aber andere Dinge vermisste sie irgendwie, obwohl sie nicht wusste welche. „Lasst uns doch einfach schauen, ob eines der drei Zeichen hier das Eure ist. Es heißt wenn man unter einem der Zeichen auf den Steinen geboren wurde, leuchten sie beim ersten Mal, wenn man sie berührt auf.“ Akkirah ging zu den Steinen hinüber. Sie berührte nacheinander jeden der Steine. Als sie den Dritten anfasste durchfuhr sie ein Schauer und tatsächlich fing der Stein an zu leuchten. Ralof war erstaunt. Er bei ihm war damals nichts passiert. Außer, dass er ein kribbeln in sich gespürt hatte. „Ein Dieb also.“ Akkirah sah ihn entsetzt an. War sie wirklich ein Dieb? Hatte sie damit ihr Lebensunterhalt verdient? Ralof sah das sie nicht Glücklich über diese Information war. „Jeder kann sein Schicksal selbst bestimmen. Nur weil von den Göttern etwas vorgegeben war, heißt es nicht das man sich auch daran halten muß“, versuchte er Akkirah aufzumuntern. Sie beschlossen weiter zu gehen. Wenn sie am Abend in Flusswald ankommen wollten, sollten sie nicht unnütze Zeit vertrödeln. Sie hatten auch weiterhin glück, außer einem Jäger begegnete ihnen unterwegs niemand. Einmal musste Akkirah einen Wolf verscheuchen, aber ansonsten passierte nichts. So erreichten sie am frühen Abend Flusswald. Der Schmied Alvor erkannte Ralof als erstes und begrüßte ihn von weitem. Ralof antwortete kurz und wandte sich dann dem kleinen Steg zu der zu der Mühle am Fluss führte. Die Mühle war von seinem Vorfahren hier gebaut worden und nun führte seine ältere Schwester Gerdur mit ihrem Mann Hod sie. Als Gerdur Ralof sah kam sie auf sie zugelaufen. Ralof, mein Bruder, was führt euch hierher?“ Dann sah sie sein Bein. „Was ist passiert, Seid ihr schwer verletzte?“ Und dann erst warf sie eine Blick auf Akkirah. „Wer ist das?“ Akkirah fühlte sich etwas unwohl unter dem prüfenden Blick von Gerdur. „Hod, Hod hört ihr mich? Kommt schnell, Ralof ist da.“ Sie führte Ralof zu einem Baumstumpf auf den er sich setzten konnte. Akkirah blieb hinter ihm stehen. Hod kam von der Säge herab und gesellte sich zu ihnen. „Nun erzählt endlich, Bruder, was ist passiert. Ich habe euch weit fern von hier in Windhelm vermutet.“ „Scheinbar sind die Nachrichten von Helgen noch nicht bis hierher gedrungen.“ Ralof senkte den Kopf. „Helgen wurde in Schutt und Asche gelegt. Aber nicht durch den Krieg, sondern von einem Drachen. Er kam aus dem Nichts als wir alle auf unsere Hinrichtung gewartet haben. Eigentlich erstaunlich. Wäre er nicht aufgetaucht wären ich heute nicht hier.“ Er machte eine Pause. „Als wir aus Helgen fliehen konnten, sahen wir den Drachen davonfliegen. Er entschwand in Richtung Flusswald.“ Dann deutete er auf Akkirah. „Das ist übrigens Akkirah. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft bis hierher zu gelangen.“ Er sah sie lächelnd an „Eine Freundin von Ralof ist uns immer Willkommen.“ Sie sah Akkirah nun freundlicher an. Dann wandte sie sich wieder an Ralof: „Wir sollten ins Haus gehen. Ihr müsst euch hinlegen.“ Dann drehte sie sich wieder zu Akkirah um. „Ihr seid auch herzlich eingeladen bei uns zu bleiben, solange ihr wollt.“ „Ich danke euch“, sagte Akkirah leise. Gerdur ging vor und diesmal stützte Hod seine Schwager. Akkirah folge ihnen nur. Plötzlich kam ein kleiner Junge angelaufen, der im Schlepptau einen großen Hund hatte. „Onkel Ralof, Onkel Ralof. Schaut mal.“ Er fuchtelte mit einem Holzschwert herum. „Bald kann ich auch den Sturmmänteln beitreten. Ich über jeden Tag fleißig mit dem Schwert.“ Ralof strich dem Jungen übers Haar. Das sieht schon gar nicht übel aus, mein Junge.“ Er sah den strengen Blick seiner Schwester. „Aber nun sollten wir erst mal zu eurem Haus gehen. Ich muß mich etwas ausruhen.“ Der Junge wollte noch was sagen, unterließ es aber als er seien Mutter ansah. Das Haus stand auf der anderen Seite der Hauptstrasse, etwas zurückgelegen. Neben dem Bett von Frodnar stand das Gästebett auf den Ralof immer schlief, wenn er zu Besuch war. Er legte sich sogleich hin. Seine Schwester zog ihm die Hosen aus und gab ihrem Sohn Order eine Schüssel mit frischem Wasser zu holen. Dann nahm sie den Verband ab. Akkirah hielt sich im Hintergrund. Die Wund hatte sich dank der Kräuter die Akkirah darauf gepackt hatte nicht entzündet. Gerdur drehte sich zu Akkirah um. „Ihr kennt euch mit Wundbehandlungen gut aus, wie mir scheint. Ich hatte befürchtet Schlimmeres zu sehen.“ „ „Er sollte noch zwei Tage die Blätter der Blauen Bergblume auf die Wunde gelegt bekommen. Dann sollte das Schlimmste überstanden sein“, sagte Akkirah. Sie reichte Gerdur ein paar der Pflanzen die sie unterwegs gefunden hatte. Gerdur nahm sie und legte sie auf die frisch gewaschene Wunde und verband ihren Bruder dann wieder. Dieser war zwischenzeitlich eingeschlafen. Er hatte Anfangs doch recht viel Blut verloren. Als Gerdur fertig war sah sie sich um. „Hmmm… mal schauen wo wir euch unterbringen können. Ich vermute ihr teilt nicht das Bett mit meiner Bruder oder?“ Erschrocken sah Akkirah sie an. „Nein, das tue ich nicht. Mir würde ein Plätzchen im Schuppen reichen.“ Da meldete sich Frodnar zu Wort. „Darf ich im Schuppen schlafen? Stump passt schon auf das mich da niemand überrascht. Sie ist doch nicht sonderlich groß und kann daher gut in meinem Bett schlafen.“ und warf einen bettelnden Blick zu seiner Mutter. „Meinetwegen müsst ihr keine Umstände machen. Ein Dach über den Kopf reicht mir vollkommen aus.“ „Ihr macht keine Umstände. Ihr habt meinen Bruder das Leben gerettet, da ist es das mindeste das ihr hier im Haus schlafen könnt. „Ihr Frodnar habt die Erlaubnis ein paar Tage im Schuppen zu verbringen.“ Sie kannte ihren Sohn, er würde so lange nicht ruhe geben bis sie irgendwann doch zusagte. Sofort stürmte er raus um sich dort einzurichten. Gerdur sah ihm lachend nach. „ Er ist genauso wild wie mein Bruder. Und nun kommt, ihr solltet etwas anständiges anziehen. Die Lumpen die ihr tragt sind nicht sonderlich Kleidsam.“ Sie zog Akkirah mit sich zu einer alten Kommode und kramte darin herum. Sie fand ein paar alte aber gut erhaltene Kleider, die Akkirah gerade so passen könnte. „Wenn ihr einen Gürtel tragt passt es doch“, sagte Gerdur als Akkirah ein blaues Alttagskleid anprobierte. Akkirah nickte dankbar. Dann half sie Gerdur beim Zubereiten des Abendessen. Hod hatte Frodnar in den Schuppen begleitet um zu sehen, wie er sich seine Unterkunft vorstellte, und Ralof schlief noch. Das nutzt Gerdur um Akkirah ein paar Fragen zu ihrer Herkunft zu stellen und zu erfahren wie sie ihren Bruder kennen gelernt hatte. Viel konnte Akkirah nicht erzählen, denn sie erinnerte sich an kaum etwas, das Geschehen war, bevor sie auf der Kutsche als Gefangene wieder zu sich kam. Sie wusste nur das ihre Eltern tot waren und das ihr Bruder fort gegangen war. Und das sie ihn vermisste. Gerdur versuchte sie zu trösten. „Eines Tages werdet ihr ihn wieder sehen. Und euch auch wieder an das erinnern, das zur Zeit für euch nicht greifbar ist. Hier seid ihr auf alle Fälle jederzeit willkommen und ihr könnt bleiben so lange ihr wollt.“ „Ich danke euch recht herzlich für die Freundlichkeit.“, antwortete Akkirah. „Nun seid doch nicht so förmlich. Da ihr Ralof gerettet habt, gehört ihr nun zur Familie.“ Sie legte Akkirah den Arm um die Schulter. Als das Essen fertig war bat sie Akkirah Ralof zu wecken und sie selbst ging nach draußen um ihren Mann und Sohn zum Essen zu holen. E trotz allem was geschehen war, wurde es ein sehr netter unterhaltsamer Abend und Akkirah fing an sich hier wohl zu fühlen.
    Als Akkirah später im Bett lag überlegte sie lange, was sie tun sollte. Wo sollte sie hingehen? Was sollte sie machen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Sie konnte gut mit dem Bogen umgehen. Vielleicht würde sie als Jägerin ihre Zukunft verbringen. Ralof hatte ihr vorgeschlagen, sich doch den Sturmmänteln anzuschließen. In Helgen hatte sie gezeigt, das sie Kämpfen konnte. Auch wenn sie noch mit dem Schwert etwas üben müsse. Akkirah war von dieser Idee nicht sonderlich begeistert. Sich den Sturmmänteln anzuschließen würde bedeuten andere Menschen töten zu müssen. Etwas das ihr gar nicht gefiel. Ihr drehte sich fast immer noch der Magen um, wenn sie an die drei Männer dachte, die durch ihr Schwert und Ihre Pfeile starben. Aber die Alternative wäre gewesen selbst das leben zu lassen. Sie hatte da keine andere Wahl gehabt. Irgendwann schlief sie dann ein.
    Sie wurde wach als Gerdur das Frühstück zubereitete. „Warum habt ihr mich nicht geweckt, ich hätte euch doch geholfen.“ „Ihr brauchtet euren Schlaf, Akki.“ Nach dem Frühstück gingen Gerdur und Hod wieder ihrer Arbeit bei der Holzmühle nach. Akkirah wusste nicht so recht was sie anfangen sollte sie unterhielt sich mit Ralof, bis dieser sich wieder hinlegte. Er hatte leichtes Fieber bekommen und war Müde. Das war bei so einer Verletzung nicht weiter wild.
    Akkirah beschloss etwas spazieren zu gehen und sich im Ort und der Umgebung etwa umzuschauen. Gegenüber der Schmiede war eine alte Frau am Gerben von Leder. Immer wieder redete sie auf dem Mann, der ihr Sohn zu sein schien, ein. „Ich weiß was ich gesehen habe. Es war ein Drache der über Flusswald flog.“ „Ach Mutter, wenn ihr so weiter redet, werden euch bald alle für verrückt halten.“ „Ich bin nicht verrückt, es war ein Drache. Er war groß und schwarz.“ Akkirah ging zu den beiden. „Sie hat Recht. Es war ein Drache, den sie gesehen hat. Es muß der gewesen sein, der Helgen angegriffen hatte.“ „Da hört ihr es Sven, ich sagte ja es war ein Drache. Ich danke euch Mädchen.“ Dann drehte sie eich wieder um und wandte sich ihrer Arbeit zu. „Ihr seid doch alle verrückt. Drachen, Ihr spinnt.“ Dann ging Sven zum Gasthof. Akkirah beschloss vor der Stadt nach Kräutern zu suchen. Diese könnte sie verkaufen und für das Geld vielleicht beim Schmied eine leichte Lederrüstung erstehen. Sie hatte glücklicherweise den Bogen, den sie in Helgen einen der Soldaten abgenommen hatte mitgenommen, um im Notfall sich verteidigen zu können. Sie merkte gar nicht wie die Zeit verging und so kam sie erst am Nachmittag wieder zurück nach Flusswald. Dort suchte sie den Händler auf Lucan und seine Schwester Camilla auf. Sie kauften ihr die Kräuter ab und sie bekam ein nettes Sümmchen dafür.
    Sie beschloss erst mal zurück zu Gerdurs Haus zu gehen. Hoffentlich hatte man sie nicht vermisst, weil sie so lange fort war. Nur Ralof war im Hause. Die anderen waren noch am Arbeiten in der Mühle. „Ihr wart lange unterwegs, Akki. Ich war schon am überlegen ob ich Frodnar und Stump losschicken sollte um nach euch zu sehen.“ „Ich war vor der Stadt und habe ein paar Kräuter gesammelt. Was macht euer Bein?“
    „Es schmerzt etwas, aber ansonsten ist alles in Ordnung und ich denke ich kann bald zurück zu meiner Einheit gehen. Ich hoffe die Mehrheit meiner Kameraden hatte genauso Glück gehabt wie wir.“ Akkirah nickte. Dann begann sie das Abendessen vorzubereiten. Gerdur und Hod freuten sich, das sie gleich nach ihrer Arbeit essen konnten. Wieder wurde es ein gemütlicher Abend und diesmal schlief Akkirah gleich ein, nachdem sie sich zu Bett begeben hatte. Am nächsten Tag suchte Akkirah Alvor den Schmied auf und erkundigte sich nach einer Lederrüstung. Ihr Geld reichte noch nicht ganz dafür. Alvor bot ihr an, sie könne den Restbetrag abarbeiten du ihm ein wenig in der Schmiede halfen. Dankbar nahm Akkirah, das Angebot an. So lernte sie auch gleich die Grundbegriffe des Schmiedens. Alvor versprach ihr die Rüstung bis zum nächsten Nachmittag anzupassen, denn sie war in der jetzigen Form etwas zu groß für Akkirah. Der restliche Tag verlief fast wie der vorherige. Akkirah kümmerte sich ums Abendessen, und abends wurde über die frühere Abenteuer und Streiche von Ralof und Gerdur gesprochen, Akkirah konnte sich kaum verstellen, das die so vernünftig wirkenden Schwester von Ralof, so ein Wildfang gewesen sein sollte. Es stimmte sie traurig, dass sie selbst nichts über ihre Vergangenheit sagen konnte, aber sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Sie war froh hier untergekommen zu sein.
    Am nächsten Tag half sie bis zum Nachmittag in der Sägemühle mit. Danach lief sie hinüber zu Alvor um zu schauen, ob ihre Rüstung schon fertig war. Sie war es. Alvor bat sie ins Haus zu seiner Frau zu gehen um sie anzupassen Alvor hatte wirklich gute Arbeit geleistet. Die Rüstung passte wie an gegossen. In der Rüstung fühlte sich Akkirah gleich wie ein anderer Mensch. Freudestrahlend ging sie zurück zum Haus von Hod und Gerdur.
    Als Akkirah strahlend in ihrer Lederrüstung das Haus betrat konnte Ralof, der die meiste Zeit des Tages alleine das Haus gehütet hatte nicht anders, als sie am Arm anfassen und sie an sich zu ziehen um sie in den Arm zunehmen. Es war von ihm keinerlei Hintergedanken dabei. Er wollte sich einfach nur mit ihr freuen, aber sie fasste das vollkommen falsch auf. Es war ein Fluch aus der Vergangenheit der sie einholte. Auch wenn sie nicht wusste was früher geschehen war, führte die Handlung dazu, das sie in große Panik geriet sich losriss und Ralof eine heftige Ohrfeige verpasste. Ralof stand vollkommen verdattert da und wusste nicht was er tun und sagen sollte. Akkirah hatte sich in ihrer Panik fluchtartig der Tür zugewandt und rannte nach draußen und stürmte kopflos davon. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen und wollte einfach nur fort. Als sie auf Höhe des Handelskontor von Lucan war lief sie Gerdur in die Arme, die heute etwas früher ihre Arbeit beendet hatte. „Was ist los, Kleines“, vorsichtig nahm Gerdur sie in die Arme. Akkirah konnte keinen richtigen Satz zustande bringen. „Ralof hat…. Ich .. zugeschlagen… fort, will nur fort.“ „Beruhig euch erst mal. Und dann sehen wir was weiter gemacht wird. Kommt erst mal wieder mit ins Haus.“ „NEIN! Ich will nicht wieder hinein. Er wird mich verprügeln. Ich habe Angst“ flüsterte sie. „Niemand wird euch etwas antun. Und warum sollte Ralof euch verprügeln wollen, das würde er niemals machen, es sei denn er wird herausgefordert. Kommt, setzt euch auf die Bank hier.“ Gerdur setzte sich zuerst und zog Akkirah mit hinunter. Es dauerte eine Weile bis sich Akkirah wieder beruhigte. Sie verstand sich selbst nicht. Aber irgendwas musste in ihrer Vergangenheit passiert sein, das sie nun in Angst und schrecken versetzt hatte. „Glaubt ihr ich kann euch alleine lassen, ohne das ihr versucht davon zu laufen?“ Gerdur sah Akkirah ernst an. Sie nickte nur. „Okay, dann bleibt hier sitzen und ich gehe hinein und rede mit Ralof.“
    Gerdur begab sich ins Haus. Ralof saß auf dem Bett mit gesenkten Kopf. Als Gerdur zu ihm trat, fragte er: „Habt ihr Akki gesehen? Sie geriet plötzlich in Panik, verpasste mir eine Ohrfeigen und lief davon. Ich wollte ihr erst folgen aber hatte dann die Befürchtung, sie würde noch mehr Angst bekommen. Schwester, ich verstehen das nicht. Ich habe ihr doch nichts getan.“ Er sah sie traurig an. „Akki sitzt draußen und ist ein wenig durch den Wind. Irgendwas müsst ihr doch getan haben um sie so zu verschrecken.“ „Ich weiß nicht. Sie kam freudestrahlend mit ihrer neuen Rüstung hinein. Ich freute mich mit ihr und habe sie am Arm gefasst und dann umarmt. Mehr nicht.“ „Nun, für sie schien das wohl etwas mehr gewesen zu sein. Wer weiß was sie schon durchgemacht hat.“ Gerdur legte ihren Arm um ihren Bruder. „Kommt, kleiner Bruder, lasst uns gemeinsam rausgehen und mit ihr reden.“ Er nickte und dann gingen sie hinaus. Akkirah saß auf der Bank und starrte auf den Boden. „Akki?“, Gerdur trat zu ihr. "Ralof möchte mit euch sprechen." Vorsichtig hob sie den Kopf und sah ihn an. Er erschrak, als er die Angst in ihrem Blick sah. Er trat einen Schritt zurück. „Akki, ich wollte euch nicht in Angst versetzen es tut mir leid. Bitte verzeiht mir.“ Akkirah brauchte etwas bevor sie etwas gepresst antwortete. „Auch ich möchte mich für mein Verhalten entschuldigen. Ich weiß nicht was über mich kam, aber ich hatte einfach nur Angst. Ich wollte euch nicht schlagen.“ „Nun da das geklärt ist, können wir doch wieder hineingehen, was meint ihr?“ Akkirah nickte immer noch schüchtern. Ralof wollte ihr die Hand geben um ihr beim Aufstehen zu helfen, zog sie aber schnell wieder zurück, als er ihren Blick sah. Was hatte man ihr angetan, das sie solche Angst hatte? Akkirah selbst schämte sich für die Reaktion. Sie wollte es nicht, es passiert einfach. Sie stand auf und ging hinter den beiden anderen her. An diesem Abend war die Stimmung irgendwie etwas gedrückt, auch wenn keiner es direkt sagte. Diese Nacht schlief Akkirah wieder sehr schlecht. Sie beschloss dass sie am folgenden Tag gehen würde.
    Als alle beim Frühstück saßen teilte Akkirah den anderen mit, dass sie heute weiterziehen würde. Sie hatte schon lange genug die Gastfreundschaft in Anspruch genommen. Auf die Fragen, was sie denn tun wolle und wohin sie gehen würde, konnte sie keine Antwort geben. Gerdur war versucht sie zu überreden zu bleiben, aber sie spürte, dass es keinen Sinn hatte. Akkirah hatte sich entschieden zu gehen und davon würde sie niemand abhalten können. Gerdur bat sie, da sie wahrscheinlich eh in Richtung Weißlauf gehen würde, Dem Jarl einen Nachricht zu überbringen, das sie die Bewohner von Flusswald wegen des Drachen ängstigen würde. Sie wusste nicht ob schon irgendwer dem Jarl über die Ereignisse in Helgen berichtet hatte. Aus Helgen war zu mindestens niemand durch Flusswald gekommen. Akkirah versprach dem Jarl bescheid zu geben. Sie verabschiedete sich von Hod und Gerdur, bevor diese zur Mühle gingen und fing dann an ihre Sachen zu packen. Als sie fertig war, bat Ralof sie darum, ein Stück mit ihr zu gehen. Akkirah staunte, denn Ralof hielt sich seit der Ankunft fast nur im Haus auf, weil er nicht wollte, dass ihn möglicherweise jemand fremdes, der durch den Ort kam sah. Akkirah nickte. Sie nahmen aber nicht den direkten Weg durch das Dorf sondern gingen außen herum. „Falls ihr es euch doch noch anders überlegt, kommt zu den Sturmmänteln. Wenn ihr meinen Namen nennt, wird man euch bestimmt ohne zu zögern aufnehmen.“ „Danke Ralof, ich werde mich daran erinnern.“ Sie lächelte ihn an. „Passt gut auf euch auf, wenn ihr zurückgeht.“ Sie reichte ihm die Hand. Zögernd ergriff er sie und drückte sie schließlich etwas fester zum Abschied. „Passt auch ihr gut auf euch auf.“ Sie nickte und dann drehte sie sich um und machte sich auf den Weg nach Weißlauf.
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  17. #277
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  18. #278
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    danke morgen werde ich es an andere Stelle noch etwas überarbeiten und Bilder miteinfügen. die müssen nur noch schnell gemacht werden, was heißt Akkirah fängt doch noch mal neu an
    Buäh... das heißt wieder für Akkirah wochenlang ohne Vilkas leben zu müssen
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  19. #279
    Heldin
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    Da geht es dir ja wie mir.
    Ich fang dann auch nochmal von vorne an, wegen den Scrennies.
    Ausser mein Spiel ist jetzt nicht mehr zickig, dann kann ich weiter machen wo ich auf gehört habe.
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  20. #280
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    den aktuellen speicherstand behalte ich auch in greifbare Nähe. alle anderen landen wieder in dem sicherungsordner. habe eh schon wieder viel zu viele aktuell rumliegen, und das nervt doch irgendwie

    mal schauen wieweit ich denn diesmla komme die aktuelle akkirah steht ja gerade vor dem mühsam erarbeiten level 54 bei etwas über 400 stunden

    edit:
    ich habe nun etwas mit meiner neuen Akkirah angefangen... sie hat nun eine neue Frisur bekommen, mir war mal danach

    und ich mußte leider feststellen das doch keine Bank vor dem Haus von Gerdur steht... verdammt ärgerlich, weil ich da doch einen passenden Screenshot machen wollte :eek

    und nun ab ins bett... orgen ist la leider wieedr abeiten angesagt
    CKomet is offline Last edited by CKomet; 16.07.2012 at 00:39.
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