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  1. #1
    Held Avatar von Vierzweisieben
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    Hier geht's weiter mit dem RP.
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    Vierzweisieben ist offline Geändert von Luceija (01.04.2012 um 20:21 Uhr)

  2. #2
    Held Avatar von Vierzweisieben
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    Zwischen Tüten, der Außenwand des überfüllten Shuttles und Sayuri eingezwängt, sah Lea aus dem Fenster des Shuttles und hörte den einzigen lokalen Radiosender. Zum Wochenende sollte das Wetter sich bessern.
    Das bedeutete fünf Tage Dauerregen.

    __________


    Kureck rappelte sich auf, hörte Schritte.
    "Ich bin unbewaffnet!", rief er und stieg aus dem zerstörten Gefährt, die Hände erhoben, die Schrotflinte hinter dem Rücken versteckt, und konzentrierte sich auf den hintersten der sieben Menschen.
    Mit einem Schrei stürmte er nach vorn, ließ sich von einem Masseneffektfeld tragen und schoss mit Wucht auf den letzten Menschen zu, der dem Kroganer nicht standhalten konnte, und befand sich im Rücken seiner Gegner.
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  3. #3
    Heldin Avatar von AeiaCarol
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    Leif war, zumindest für den Bruchteil einer Sekunde, bemüht Sam's Wunsch nachzukommen und nicht zu lachen. Aus seinem vorgetäuschten Husten aber, wurde genau das, als er sich amüsiert die Stirn rieb.
    "Urlaub, ja?", fragte er nach und kicherte weiter "Also...Meine Praxis auf der Citadel hat mehr Entspannung geboten als das hier. Im Ernst, was für ein bescheidenes Reisebüro hat dich in Richtung unserer Rosa-Puder-Ranch verfrachtet?"
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  4. #4
    Kämpfer Avatar von Peravel
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    "Urlaub, ja? Also...Meine Praxis auf der Citadel hat mehr Entspannung geboten als das hier. Im Ernst, was für ein bescheidenes Reisebüro hat dich in Richtung unserer Rosa-Puder-Ranch verfrachtet?"
    Leifs Gelächter war ansteckend. Man, sollte er nicht ursprünglich den Rand halten?
    "Reisebüro?" Sam musste herzlich lachen. "Sowas gibt es?" Er lachte sich selbst aus. Diese Unterhaltung war zu köstlich. Er konnte nicht mehr.
    Als er sich wieder einfing ging er auf Leifs nebenbei bemerkte Praxis näher ein.
    "Du hattest also eine Praxis auf der Citadel? Nicht schlecht. Hast du deine Patienten auch ausgelacht? Oder blieb es da beim bescheidenen Husten? Sicher auch suboptimal, seine Patienten zu verpesten." Und wieder gings los. Sam hielt sich diesmal die Hand vor den Mund, er wollte nicht wie ein kleines Kind wirken.

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  5. #5
    Heldin Avatar von AeiaCarol
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    Zitat Zitat von Peravel Beitrag anzeigen
    "Urlaub, ja? Also...Meine Praxis auf der Citadel hat mehr Entspannung geboten als das hier. Im Ernst, was für ein bescheidenes Reisebüro hat dich in Richtung unserer Rosa-Puder-Ranch verfrachtet?"
    Leifs Gelächter war ansteckend. Man, sollte er nicht ursprünglich den Rand halten?
    "Reisebüro?" Sam musste herzlich lachen. "Sowas gibt es?" Er lachte sich selbst aus. Diese Unterhaltung war zu köstlich. Er konnte nicht mehr.
    Als er sich wieder einfing ging er auf Leifs nebenbei bemerkte Praxis näher ein.
    "Du hattest also eine Praxis auf der Citadel? Nicht schlecht. Hast du deine Patienten auch ausgelacht? Oder blieb es da beim bescheidenen Husten? Sicher auch suboptimal, seine Patienten zu verpesten." Und wieder gings los. Sam hielt sich diesmal die Hand vor den Mund, er wollte nicht wie ein kleines Kind wirken.



    "Naja das kommt ganz darauf an wie man es sieht. Selbst wir Ärzte müssen wirtschaftlich denken, musst du wissen...", bevor er sagen konnte, was er im Kopf hatte, musste er einfach in das Lachen seines Sitznachbarn einstimmen. Wirklich selten hatte ihm in letzter Zeit schon der Bauch vor lachen weh getan, aber dieses Gespräch wurde einfach immer besser "Ich hab' mich auf der Citadel mit Kybernetik beschäftigt. Da bedeutet das verpesten von Wunden meiner Patienten im besten Fall einen neuen Arm in den nächsten Wochen oder sowas. Also immer positiv bleiben..."
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  6. #6
    Kämpfer Avatar von Peravel
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    "Naja das kommt ganz darauf an wie man es sieht. Selbst wir Ärzte müssen wirtschaftlich denken, musst du wissen... Ich hab' mich auf der Citadel mit Kybernetik beschäftigt. Da bedeutet das verpesten von Wunden meiner Patienten im besten Fall einen neuen Arm in den nächsten Wochen oder sowas. Also immer positiv bleiben..."
    Kybernetik? Das hörte sich ja interessant an. Und noch viel interessanter war, dass Sam allem Anschein nach jemanden gefunden hatte, mit dessen Humor er etwas anfangen konnte. Nach der ersten, peinlichen Begegnung mit Odinn war das auch bitter nötig. Balsam für die Seele.
    "Immer positiv bleiben also? Hmpf.. ich werds mir merken. Für den Fall, dass ich irgendwann mal bei dir unterm Messer lande. Oh, und natürlich kauf ich mir bis dahin ein gutes Desinfektions Spray." Er lachte wieder kurz und fuhr anschließend mit einer ernsten Frage fort, als er sich sicher genug war, nicht mitten im Satz abbrechen zu müssen, weil er sich nicht mehr fangen konnte.. "Aber eines musst du mir sagen. Wieso bist du nicht geblieben? Ich will ja nicht zu persönlich werden, aber Kybernetik hört sich verdammt interessant an." Nach einer kleinen Pause ergänzte er schnell. "Nicht, dass ich demnächst vor hätte, mich zu kybernetisieren. Das sei mal so zur Sicherheit erwähnt."
    Er musste mal ein wenig Luft zum Atmen schnappen. Er hatte schon lange nicht mehr so viel mit einem anderen gelacht. Das tat gut.

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  7. #7
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    Zitat Zitat von Peravel Beitrag anzeigen
    "Naja das kommt ganz darauf an wie man es sieht. Selbst wir Ärzte müssen wirtschaftlich denken, musst du wissen... Ich hab' mich auf der Citadel mit Kybernetik beschäftigt. Da bedeutet das verpesten von Wunden meiner Patienten im besten Fall einen neuen Arm in den nächsten Wochen oder sowas. Also immer positiv bleiben..."
    Kybernetik? Das hörte sich ja interessant an. Und noch viel interessanter war, dass Sam allem Anschein nach jemanden gefunden hatte, mit dessen Humor er etwas anfangen konnte. Nach der ersten, peinlichen Begegnung mit Odinn war das auch bitter nötig. Balsam für die Seele.
    "Immer positiv bleiben also? Hmpf.. ich werds mir merken. Für den Fall, dass ich irgendwann mal bei dir unterm Messer lande. Oh, und natürlich kauf ich mir bis dahin ein gutes Desinfektions Spray." Er lachte wieder kurz und fuhr anschließend mit einer ernsten Frage fort, als er sich sicher genug war, nicht mitten im Satz abbrechen zu müssen, weil er sich nicht mehr fangen konnte.. "Aber eines musst du mir sagen. Wieso bist du nicht geblieben? Ich will ja nicht zu persönlich werden, aber Kybernetik hört sich verdammt interessant an." Nach einer kleinen Pause ergänzte er schnell. "Nicht, dass ich demnächst vor hätte, mich zu kybernetisieren. Das sei mal so zur Sicherheit erwähnt."
    Er musste mal ein wenig Luft zum Atmen schnappen. Er hatte schon lange nicht mehr so viel mit einem anderen gelacht. Das tat gut.




    "Es ist interessant.", bestätigte er mit einem Nicken und zeigte mit dem lächeln das auf seinen Lippen lag, wie sehr er diese Art seiner Arbeit schätzte.
    "Ich war erst ein gutes Jahr auf der Citadel, bis zu den Vorfällen von vor kurzem. Mein wahrsagender Chirurg mit Namen den keine Sau aussprechen kann, schaukelt das Ding jetzt."
    Nach einem Seufzen und viel drumherum reden kam Leif endlich zum Punkt.
    "Es ist einfach so, dass ich immer gebunden war. Frau, Kind, Praxis und sowas. Und die Allianz hat mir die Möglichkeit gegeben mit meiner Arbeit weitere Maßstäbe zu setzen und mal raus zu kommen. Also bin ich weg."
    Etwas ungeduldig rutschte er im Sitz rum und versuchte bloß nicht zu ernst zu werden.
    "Was hast du vorher so gemacht, wenn ich fragen darf? Also ich meine direkt vor diesem Traumurlaub?"
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  8. #8
    Mal vas Idenna
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    Odinn genoss den Flug. Ebenso wie er den warmen Regen genossen hatte, der ihm den Weg zum Shuttel hin ins Gesicht geweht wurde.
    Nun saß er mit vor der Brust verschränkten Armen zwischen Leif und Henrietta und hatte seine Augen geschlossen und sich fest in die Rücklehne gedrückt.
    Seine Wut, die er noch in der Empfangshalle verspürt hatte, war vollkommen verflogen und er war wieder soweit entspannt, dass es ihm nichts ausmachte, dass Henrietta genau neben ihm saß. Er hätte auch nicht wirklich eine Alternative gehabt. Immerhin war ihr Shuttle nicht gerade das größte Modell.
    Er verfolgte das offenbar ziemlich amüsante Gespräch zwischen Leif und Sam nicht weiter. Erst als Leif anfing über seine Arbeit zu sprechen wurde er hellhörig.
    "Es ist einfach so, dass ich immer gebunden war. Frau, Kind, Praxis und sowas. Und die Allianz hat mir die Möglichkeit gegeben mit meiner Arbeit weitere Maßstäbe zu setzen und mal raus zu kommen. Also bin ich weg."
    "Ich möchte darauf hinweisen, dass das Projekt Verschlusssache ist und Sie, Mr. Shelton, nur nach Rücksprache mit der Führung, also Mr. Svensson oder mir, darüber mit Dritten sprechen dürfen. Und bevor Sie auch nur einen Blick in die Akten erhaschen dürfen, muss ich für Sie eine Freigabe für die Geheimhaltungsstufe "Vertraulich" beim Oberkommando erwirken."
    Odinn hatte nicht einmal seine Augen geöffnet.
    Zu sehr, genoss er es, durchgeschüttelt zu werden. Proteus gefiehl ihm immer besser. Vielleicht würde er sich ja hier zur Ruhe setzen, wenn die Allianz keine Verwendung mehr für ihn hatte.

  9. #9
    Kämpfer Avatar von Peravel
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    "Es ist interessant.", bestätigte er mit einem Nicken und zeigte mit dem lächeln das auf seinen Lippen lag, wie sehr er diese Art seiner Arbeit schätzte.
    "Ich war erst ein gutes Jahr auf der Citadel, bis zu den Vorfällen von vor kurzem. Mein wahrsagender Chirurg mit Namen den keine Sau aussprechen kann, schaukelt das Ding jetzt."
    Nach einem Seufzen und viel drumherum reden kam Leif endlich zum Punkt.
    "Es ist einfach so, dass ich immer gebunden war. Frau, Kind, Praxis und sowas. Und die Allianz hat mir die Möglichkeit gegeben mit meiner Arbeit weitere Maßstäbe zu setzen und mal raus zu kommen. Also bin ich weg."
    Etwas ungeduldig rutschte er im Sitz rum und versuchte bloß nicht zu ernst zu werden.
    "Was hast du vorher so gemacht, wenn ich fragen darf? Also ich meine direkt vor diesem Traumurlaub?"


    Er hörte Leif lange und geduldig zu. Aus seiner kleinen Rede schloss Sam, dass Leif wohl auch seine Laster zu tragen hatte, was die Familie anging. Aber er wollte jetzt nicht weiter darauf eingehen, dafür war die Stimmung zu gut. Außerdem kam nun auch Odinn zu Wort, was eine direkte Antwort unmöglich machte.
    "Ich möchte darauf hinweisen, dass das Projekt Verschlusssache ist und Sie, Mr. Shelton, nur nach Rücksprache mit der Führung, also Mr. Svensson oder mir, darüber mit Dritten sprechen dürfen. Und bevor Sie auch nur einen Blick in die Akten erhaschen dürfen, muss ich für Sie eine Freigabe für die Geheimhaltungsstufe "Vertraulich" beim Oberkommando erwirken."
    Vertraulich? Na, wenns sein musste. Sam war gespannt, womit sich die Arbeit hier eigentlich beschäftigte. Schon bald würde er es herausfinden.
    "Selbstverständlich." Gab er kurz ab. Dann wandte er sich wieder seinem Lieblings Gesprächspartner auf Proteus zu.
    "Nun, ich würde sagen, vom Traumurlaub geträumt."
    Er wollte das Ganze nicht näher ausführen, als nötig und sprang daher gleich zum nächsten Thema.
    "Ihr befasst euch hier also mit Kybernetik. Weiß die Öffentlichkeit denn von der Anlage?"

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  10. #10
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    Vallan Phanux

    Nun legte der zwischen Knurren und verlegenen Lachen taumelnde Turianer auch seine andere Pranke auf die Hand des Mädchens. Mit einem Nicken gen Kissen wies er sie an sich wieder hinzulegen.
    “Kennen ist zu viel gesagt. Sie hat mir aber geholfen, wenn ich mich nicht irre ...”
    Ja sicher war er sich natürlich nicht. Aber ihre Stimme hatte er zumindest wiedererkannt und immerhin, wenn sie zu Zarras gehörte musste sie ja eine von den ‘Guten’ sein, oder etwa nicht? Fragend blinzelte Vallan die Artgenossin an, so als würde auch er auf eine Antwort warten.
    “Ja das habe ich. Und wenn sie stillhalten kann ich vielleicht auch das wieder gut machen, was sie sich selbst angetan haben.”
    Schaute sie etwa vorwurfsvoll? Hey! Das war seine Aufgabe, nicht aber die der Turianerin! Aber ... Recht hatte sie ja.
    Mit einem nachdenklichen Kopfschütteln wand er sich wieder seinem Prinzesschen zu. Sie sollte sich einfach behandeln lassen, hätte es Jemand auf sie abgesehen von denen, wären sie doch schon längst nicht mehr am Leben.
    Hoffte er ...

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  11. #11
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    "Ihr befasst euch hier also mit Kybernetik. Weiß die Öffentlichkeit denn von der Anlage?"
    Odinn öffnete die Augen und blinzelte kurz, ehe sich die Augen an das Licht im Shuttle gewöhnt hatten. So wie es aussah, hatte Leif einen besseren Draht zu Sam als er. Anders konnte er sich nämlich die letzte Frage von Sam nicht erklären.
    "Was ist an den Worten "Verschlusssache" und "Vertraulich" nicht zu verstehen? Natürlich weiß die Öffentlichkeit, dass wir hier ein Projekt zur Verbesserung der Gesundheit der Verwundeten betreiben. Immerhin muss das Parlament ja unser Budget genehmigen. Aber außerhalb der Kreise, die sich mit dem Projekt befassen, weiß niemand, wie wir das machen. Und nach den Wünschen der Admiralität soll das auch so bleiben. Die Augmentierung und auch die sonstige Verwendung von Kybernetik im geringen Umfang wird von der Bevölkerung unterstützt. Jedoch sind so weitreichende Eingriffe, wie sie bei denen, die wir behandeln werden, erforderlich sein werden, nicht von der Bevölkerung erwünscht. Man fürchtet Proteste und die will niemand. Reicht ihnen das als Antwort?"
    Er lehnte sich wieder zurück und sah aus dem Fenster. Draußen stürmte es zwar noch, doch hatte der Taifun schon deutlich an Kraft verloren und es war auch kein Grummeln mehr zu hören.

  12. #12
    Veteran Avatar von Mystic-Moon
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    Das war einfach unglaublich, Kar hätte sich niemals träumen lassen einmal an solche Daten ranzukommen. Die Informationen über Sovereign die sich auf dem Datapad befanden und seien es noch so wenige, dagegen waren die ganzen Daten über die Geth die er besaß schon fast wertlos. Die Schlacht vor einer Woche hatte ihm schon gezeigt das Sovereign ein extrem technisch hoch entwickeltes Schiff war, fast schon zu fortschrittlich für Geth. Selbst wenn auf dem Datapad nur relativ wenige Infos über Sovereign standen, was dort zu sehen war zeigte Kar schon das Sovereign kein Geth Schiff sein konnte, das passte einfach nicht zur Geth Technologie zusammen.

    Kar verbrachte die nächsten Stunden damit das Datapad zu studieren und er bekam den Verdacht das es sich bei Sovereign um ein Protheanisches Schiff handeln könnte welches die Geth gefunden haben könnten. Kar wurde dann just von Aniko unterbrochen, welche dann meinte das Karvas beide auf ein Schiff setzen lasse und sie eine längere zusammen verbringen müssten. In Kars Ohren klang das stark nach einem Außeneinsatz. „Kaum bei C-Sec und schon der erste Außeneinsatz, das kann ja was werden. Aber gut, kann ich wenigstens noch die Daten über Sovereign weiter studieren.“
    Aus dem Guide " How to invade an Alien Planet "

    If the planet you plan to invade is called Terra and populated by a race called humans reconsider your plans. Humans are incurably violent exceedingly fond of warfare and have spent thousands of years dealing with other humans who are a far more formidable foe then all your wussy, over-refined, so-called soldiers. A better idea is to hire humans as mercenaries to conquer other planets. This way your empire will increase even more and humans will find pleasant employment in wanton slaughter and everyone will be happy.
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  13. #13
    Kämpfer Avatar von Peravel
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    "Ihr befasst euch hier also mit Kybernetik. Weiß die Öffentlichkeit denn von der Anlage?"
    Odinn öffnete die Augen und blinzelte kurz, ehe sich die Augen an das Licht im Shuttle gewöhnt hatten. So wie es aussah, hatte Leif einen besseren Draht zu Sam als er. Anders konnte er sich nämlich die letzte Frage von Sam nicht erklären.
    "Was ist an den Worten "Verschlusssache" und "Vertraulich" nicht zu verstehen? Natürlich weiß die Öffentlichkeit, dass wir hier ein Projekt zur Verbesserung der Gesundheit der Verwundeten betreiben. Immerhin muss das Parlament ja unser Budget genehmigen. Aber außerhalb der Kreise, die sich mit dem Projekt befassen, weiß niemand, wie wir das machen. Und nach den Wünschen der Admiralität soll das auch so bleiben. Die Augmentierung und auch die sonstige Verwendung von Kybernetik im geringen Umfang wird von der Bevölkerung unterstützt. Jedoch sind so weitreichende Eingriffe, wie sie bei denen, die wir behandeln werden, erforderlich sein werden, nicht von der Bevölkerung erwünscht. Man fürchtet Proteste und die will niemand. Reicht ihnen das als Antwort?"
    Er lehnte sich wieder zurück und sah aus dem Fenster. Draußen stürmte es zwar noch, doch hatte der Taifun schon deutlich an Kraft verloren und es war auch kein Grummeln mehr zu hören.


    Heute war definitiv nicht sein Tag.
    'Gut gemacht, Sam, hast es wieder mal geschafft. Aber das sind wir ja mittlerweile von dir gewöhnt. Du stichst einfach mit deiner Brillanz heraus. So wie immer. Diesmal hast du unsere Erwartungen sogar übertroffen. Einen packst du heute noch, dann überreichen wir dir im Namen aller die Lizenz zum Versagen. Den goldenen Gral der Peinlichkeit. Den Blanko-Scheck für die dümmsten Kommentare, die jemals irgendjemand von sich gegeben hat. Für den wirst du sicher Verwendung finden. Nicht, dass du ihn nötig hättest. Aber trotzdem: Damit kommst du noch ganz groß raus, warte es nur ab.'
    Diesmal machte Sam sich gar nicht erst die Mühe, zu versuchen, sich da raus zu reden. Ganz abgesehen davon, dass er dazu ganz offensichtlich nicht im Stande war. Stattdessen kratzte er sich am Hinterkopf und lächelte verlegen.
    "Ja, tut es. Heute ist wohl nicht mein Tag, wenn es um meine Auffassungsgabe angeht. Ich werde es mir sicherheitshalber aufschreiben, sobald wir da sind." Der letzte Satz war sein verzweifelter Versuch, das ganze ins Lächerliche zu ziehen. Als ob es nicht schon so lächerlich genug wäre..

    Peravel ist offline Geändert von Peravel (29.03.2012 um 14:41 Uhr)

  14. #14
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    Thanatos entschied sich zu schweigen. Reden war noch nie seine Stärke gewesen und er wusste nicht was er darauf antworten sollte. Der Mensch verwirrte ihn zunehmend. Persönlich Gespräche kamen bei ihm nicht vor, geschweige zwischen ihm und einer anderen Rasse. Er entfernte sich von der Trennscheibe und verzog sich in eine dunklen Ecke, wo er ungestört war. Eine turianische Melodie summend holte er wieder das rote Döschen hervor, darauf achtend, das der Mensch davon nichts mitbekam. Gedankenverloren betrachtete er die goldene Verzierung und fuhr sachte darüber. Wann würden sie kommen? Seine Zukunft war ungewiss. Seufzend verstaute er wieder das Döschen, verschränkte die Arme, legte die Beine übereinander und lehnte sich an die kalte, schmutzige Metallwand. Der Schmerz begann wieder zu zunehmen. Bei den Geistern, wie gerne würde er dem Quarianer eine Kugel verpassen, sein Gehirn in alle Winde verstreut...


    Fast als wäre sie eingeschlafen konnte Luceija mit der ruhenden Stirn gegen die Glasscheibe etwas Ruhe finden. Und das obwohl sie von oben bis unten mit einem eiskalten Schweissfilm überzogen war, der ihr der Anstrengung in ihrem Inneren an der Haut klebte. Sie blieb unheimlich ruhig und still und bewegte sich nicht einmal. Selbst in ihrer unangenehmen, auf den Unterschenkeln knienden Position, nicht. Alles was geschah war, dass ihre Hand allmählich hinabrutschte und mit einem leisen Quietschen leblos neben sie fiel.
    Diesmal lautlos rutschten weitere Tränen über ihre Wangen. Um richtig zu weinen war sie unterdessen viel zu müde und zu ausgelaugt. Keine Kraft mehr. Und solange sie noch einen Funken Verstand in sich hatte, musste sie diesen Sammeln und sich von ihrem Dasein in dieser Welt verabschieden. Ihre letzten Abschiede bereitlegen, einen...inneren Frieden finden, sich auf das Besinnen was ihr in ihrem Leben wichtig gewesen war. Und diese Vorbereitung kostete Zeit. Zeit die sie hatte, ehe die Hölle über sie hineinbrach.. .
    I'm so caught up with you, slow love in solitude
    Don't eat and we drink too much, four walls and that one room love
    We’ll drift away again
    You give me something to numb the pain
    We don't talk and we keep the door shut
    We’re together just a little too much
    Luceija ist offline

  15. #15
    Mal vas Idenna
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    "Ja, tut es. Heute ist wohl nicht mein Tag, wenn es um meine Auffassungsgabe angeht. Ich werde es mir sicherheitshalber aufschreiben, sobald wir da sind."
    "Ja, tun Sie das. Ich hoffe einfach, dass Sie sich erstmal an das Klima hier auf Proteus gewöhnen müssen, damit es auch wieder mit Ihrer Auffassungsgabe klappt."
    Odinn schaute kurz Sam an, während er dies sprach, lehnte sich dann wieder zurück und schloss die Augen. Die Reise mit dem Shuttle war zwar kein Vergleich mit der auf einem richtigen Kriegsschiff, aber immerhin etwas.

  16. #16
    Heldin Avatar von AeiaCarol
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    Zitat Zitat von BlackShial Beitrag anzeigen
    Vallan Phanux

    Nun legte der zwischen Knurren und verlegenen Lachen taumelnde Turianer auch seine andere Pranke auf die Hand des Mädchens. Mit einem Nicken gen Kissen wies er sie an sich wieder hinzulegen.
    “Kennen ist zu viel gesagt. Sie hat mir aber geholfen, wenn ich mich nicht irre ...”
    Ja sicher war er sich natürlich nicht. Aber ihre Stimme hatte er zumindest wiedererkannt und immerhin, wenn sie zu Zarras gehörte musste sie ja eine von den ‘Guten’ sein, oder etwa nicht? Fragend blinzelte Vallan die Artgenossin an, so als würde auch er auf eine Antwort warten.
    “Ja das habe ich. Und wenn sie stillhalten kann ich vielleicht auch das wieder gut machen, was sie sich selbst angetan haben.”
    Schaute sie etwa vorwurfsvoll? Hey! Das war seine Aufgabe, nicht aber die der Turianerin! Aber ... Recht hatte sie ja.
    Mit einem nachdenklichen Kopfschütteln wand er sich wieder seinem Prinzesschen zu. Sie sollte sich einfach behandeln lassen, hätte es Jemand auf sie abgesehen von denen, wären sie doch schon längst nicht mehr am Leben.
    Hoffte er ...


    "Ach...Wenn du dich nicht irrst, ja?", meckerte Zora und dachte im Traum nicht daran zu kooperieren, was ihre eigene Genesung anging.
    "Und die Schützen vor unserem Haus? Die sind geflohen als Sie mit Ihren Spritzen gerannt kamen und Samariter spielen wollten?"
    Pah! Sie würde nicht noch einmal irgendjemandem mit einer Spritze in Richtung ihrer Armbeuge trauen, nicht ein Hundert Jahren!
    Wie ein räudiger Köter verkroch sie sich am anderen Ende des Bettes und kauerte sich zusammen.
    "Das letzte Mal als mir jemand mit Spritzen kam, bin ich einem Bunker voll potentieller Terorristen aufgewacht, der vielleicht Auslöser für all das hier war. Also packen Sie Ihre Sachen besser und gehen."


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    Zitat Zitat von Mystic-Moon Beitrag anzeigen
    Das war einfach unglaublich, Kar hätte sich niemals träumen lassen einmal an solche Daten ranzukommen. Die Informationen über Sovereign die sich auf dem Datapad befanden und seien es noch so wenige, dagegen waren die ganzen Daten über die Geth die er besaß schon fast wertlos. Die Schlacht vor einer Woche hatte ihm schon gezeigt das Sovereign ein extrem technisch hoch entwickeltes Schiff war, fast schon zu fortschrittlich für Geth. Selbst wenn auf dem Datapad nur relativ wenige Infos über Sovereign standen, was dort zu sehen war zeigte Kar schon das Sovereign kein Geth Schiff sein konnte, das passte einfach nicht zur Geth Technologie zusammen.

    Kar verbrachte die nächsten Stunden damit das Datapad zu studieren und er bekam den Verdacht das es sich bei Sovereign um ein Protheanisches Schiff handeln könnte welches die Geth gefunden haben könnten. Kar wurde dann just von Aniko unterbrochen, welche dann meinte das Karvas beide auf ein Schiff setzen lasse und sie eine längere zusammen verbringen müssten. In Kars Ohren klang das stark nach einem Außeneinsatz. „Kaum bei C-Sec und schon der erste Außeneinsatz, das kann ja was werden. Aber gut, kann ich wenigstens noch die Daten über Sovereign weiter studieren.“



    "Wunderbar...", seufzte Aniko bei den Worten des Quarianers zu seiner Beschäftigung "Das heißt dann Schach- oder Starrwettbewerbe mit der dürren Turianerin. Denn, du wirst es kaum glauben, aber wir bekommen Babysitter."
    In einem kurzen Anflug von Frustration und Unwillen, die Citadel direkt wieder verlassen zu müssen, stapfte Aniko aus dem Gebäude.
    "Hier lang.", beorderte sie Kar in Richtung, in der sie Karvas erwarten würde.


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    Zitat Zitat von Mal vas Idenna Beitrag anzeigen
    "Ja, tut es. Heute ist wohl nicht mein Tag, wenn es um meine Auffassungsgabe angeht. Ich werde es mir sicherheitshalber aufschreiben, sobald wir da sind."
    "Ja, tun Sie das. Ich hoffe einfach, dass Sie sich erstmal an das Klima hier auf Proteus gewöhnen müssen, damit es auch wieder mit Ihrer Auffassungsgabe klappt."
    Odinn schaute kurz Sam an, während er dies sprach, lehnte sich dann wieder zurück und schloss die Augen. Die Reise mit dem Shuttle war zwar kein Vergleich mit der auf einem richtigen Kriegsschiff, aber immerhin etwas.



    "Odinn...", zischte Leif neben Sam und sah seinen Kollegen stirnrunzelnd an.
    "Abgesehen davon dass keiner von uns recht bei Sinnen war als wir herkamen, ich erinnere dich in etwaige Schlägereien, wäre es unschön Shelton mit solchen Flötentönen wieder zu verscheuchen, denkst du nicht?"
    Diese Belehrung würde dem Rothaarigen schätzungsweise wenig passen. Aber es reichte ja schließlich, wenn er Sayuri im Takt mit gemeinen Kommentaren malträtierte.
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  17. #17
    Mal vas Idenna
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    "Odinn...", Odinn sah zu Leif hinüber.
    "Abgesehen davon dass keiner von uns recht bei Sinnen war als wir herkamen, ich erinnere dich in etwaige Schlägereien, wäre es unschön Shelton mit solchen Flötentönen wieder zu verscheuchen, denkst du nicht?"
    Odinn runzelte missmutig die Stirn.
    "Zugegeben, unser Benehmen war nicht gerade vorbildlich, aber es lag da auch ziemlich an den Begleitumständen, die jetzt nicht gegeben sind. Außerdem, wer solche simplen Aussagen nicht verkraften kann, hat hier nichts zu suchen", antwortete er leise.
    Er schwieg einen Moment und sah aus dem Fenster des Passagierraums nach draußen.
    "Wenn du es verkraftest, mit mir ein Zimmer zu teilen, wird Mr. Shelton auch die paar Stunden am Tag mit mir aushalten. Egal, welche Töne gespielt werden."
    "Ich wollte jetzt nicht euer Gespräch unterbrechen. Die Belehrung über die Geheimhaltungsstufe hätten Sie sowieso über sich ergehen lassen müssen, M.r Shelton. Da dachte ich, es würde sich direkt hier anbieten", sprach Odinn nun wieder in der für ihn typischen Lautstärke, die immer noch ziemlich leise war, "dann müssen Sie nur noch das entsprechende Formular unterzeichnen und schon hätten wir den ersten Teil ihrer Formalen Einstellung hinter uns."

  18. #18
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    Vallan Phanux

    Tief, wirklich verdammt tief seufzend zog der Turianer seine Pranke zurück und stützte damit sein anscheinend immer schwerer werdenden Kopf ab. Was sollte er nur tun?
    “Ergötze mich mit deinen Gedanken ...”
    Er sah sie nicht an, schloss stattdessen die Augen und seufzte abermals. Was die Turianerin von diesem Schauspiel halten mochte war ihm egal, mehr als nur egal.
    “Was haben wir schon für Möglichkeiten? Ich glaube fast wir sollten froh sein über jeden Strohhalm nach dem wir greifen können.”
    Kopfschüttelnd öffnete er seine Augen wieder und legte seinen Kopf leicht schräg, sah Zora fast schon flehend an.
    “Wenn du ihr schon nicht vertraust, was ich auch gar nicht verlange, dann vertrau einfach mir ... Schau mich an.”
    Bei seinen letzten Worten tastete sich Vallan langsam an dem Gesicht des Mädchens entlang und hob dieses sachte mit seiner Kralle an.
    “Ich möchte gern wieder in das wunderschöne Gesicht blicken, ohne all das Blut. Wenn Goldhörnchen uns etwas hätte antun wollen, dann wären wir nicht hier, oder?”
    Keine Sekunde lang lies er mit seinem Blick von der blonden Schönheit ab, keine Sekunde lang war es ihm fähig sich von diese grünen Augen zu lösen.
    “Vertrau mir einfach ... Egal was passiert, ich werde dich beschützen.”
    Leichter gesagt als getan. Nach all dem was sie hatte durchmachen müssen. Nach all dem was er versprochen hatte und nicht halten konnte. Nach all dem was er ihr angetan hatte ...
    Zumindest hätte er verstehen können, wenn sie ihm rein gar nichts schenken wollte. Weder ihr Vertrauen noch ihre Freundschaft ...

    _________________________

    Sayuri Henrietta Himemiya

    Noch immer in Gedanken versunken starrte die Halbjapanerin aus dem Fenster des Shuttles, spielte dabei unentwegt an dem Gürtel ihres pinken Regenmantels herum. Leise seufzend überlegte sie was sie nur tun sollte damit der Staff Commander nicht enttäuscht von ihr war, doch wollte ihr einfach nichts einfallen ...
    Nichts desto trotz verfolgte sie das Gespräch der Männer nebenbei, kaum anders zu erwarten von jemanden mit ihrem Beruf. Nur leise vernahm sie die Stimmen, vermochte jedoch jedes der Worte genau zu ordnen.
    "Zugegeben, unser Benehmen war nicht gerade vorbildlich, aber es lag da auch ziemlich an den Begleitumständen, die jetzt nicht gegeben sind. Außerdem, wer solche simplen Aussagen nicht verkraften kann, hat hier nichts zu suchen"
    Sie zuckte innerlich zusammen. Nicht das sie den Drang hatte ihre Stimme zu erheben. Nicht das sie der Meinung war Shelton-kun brauche ihre Unterstützung um sich zu verteidigen, dies ganz sicher nicht. Doch irgendetwas veranlasste sie dazu etwas zu sagen, was auch immer es war ... Sie dachte nicht einmal darüber nach, einfach so sprudelte es aus ihr heraus.
    “Und Menschen die unter welchen Umständen auch immer lieber mit der Faust sprechen als mit ihrer Stimme sind richtig auf Proteus? Verstehen sie mich nicht falsch, aber Leute die Fragen stellen, so unangebracht sie auch sein mögen, sind für solch ein Projekt vielleicht besser geeignet als solche, die ausholen wenn sie etwas nicht verkraf-“
    Sie hielt inne.
    Langsam hatte sie sich zu der Person gedreht, von der die vorherigen Worte kamen und kaum das sie ihn ansah, stockte ihr der Atem. Natürlich hatte sie seine Stimme vernommen, wie hätte sie diese jemals mit der eines anderen verwechseln können? Doch ...
    Nach Luft schnappend biss sich die Halbjapanerin auf die Unterlippe. Oh das hätte sie nicht tun sollen ...
    “E-es tut mir l-leid! Bitte verzeihen sie mir meine unangebrachten Worte!”
    Schnell wand sie ihren Blick ab und starrte auf den Boden. Das war nicht gut, wirklich nicht gut. Sie hätte einfach still in ihrer Ecke sitzen sollen, wie sie es vorhatte. Von. Anfang. An!

    _________________________

    Nai’Fayla nar Kirreyh

    “Lebe für uns weiter.”
    Immer und immer wieder hallte diese Stimme in ihrem Kopf. Keine Bilder offenbarten sich ihr, nur Worte die aus der Dunkelheit erklangen.
    “Erfüll dir deine Wünsche.”
    Babam Babam Babam ...
    “Lebe deine Träume.”
    Begleitet von dem Herzschlag den sie vernahm, tönten immer wieder die Worte in der Schwärze. Immer lauter wurden sie, immer leiser jedoch der Herzschlag.
    “Du hast es verdient Nai.”
    Babam Babam ... babam ...
    “Du hast es verdient zu leben.”
    babam ...
    “Weil wir dich lieben ...”
    Stille.
    Nur langsam wich die Dunkelheit dem weichen Licht des Schiffes. Nur langsam vernahm sie die dumpfen Schläge, die den kleinen Raum erfüllten.
    Nur ein Traum ... Nur ein verdammter Traum ...
    Als die Quarianerin sich versuchte aufzurichten, benetzten heiße Tränen ihre Wangen, machten es ihr unmöglich etwas zu erkennen. Noch immer fühlte sie sich wie in einem Traum, doch die Geräusche des Batarianers belehrten sie eines Besseren. Und sie war dankbar dafür ...
    “Es tut mir leid ...”
    Ohne es wirklich kontrollieren zu können sprach sie, dachte nicht einmal darüber nach. Sie konnte nicht sehen ob er sich noch in ihrer Nähe befand, ob er sie hätte hören können. Aber es war ihr egal, sie musste es einfach sagen.
    Wie lange hatte sie wohl geschlafen?
    Mit einem Kopfschütteln richtete sie sich nun vollends auf und hob ihren Kopf. Er war schwer, dröhnte vor Schmerzen. Doch sicher war, sie hatte zumindest etwas Ruhe finden können.
    “Ich wollte dich nicht aus deinem Bett werfen.”
    Warum entschuldigte sie sich? Sie wusste es nicht. Dieser plötzliche Anflug von Freundlichkeit war ihr zu wider, doch konnte sie diesem kaum mehr entkommen.
    Dieser verdammte Traum!
    Und kaum zu fassen das dieses Vierauge noch immer trainierte ...
    “Ruh dich lieber aus, nach so einem Kampf solltest du dich wohl kaum noch weiter überansträngen.”
    Pah! Ekelhaft! Wieso machte sie sich überhaupt Gedanken darüber? Es konnte doch ihr egal sein ... Verflucht!
    In Gedanken über diese widerwärtige Freundlichkeit fluchend, die sie so plötzlich überkam, griff sie nach der Tasche mit den Lebensmitteln.

    [Bild: Blutlinks.png] Not even a sick game like the [Bild: MU4xeQxjjBlutDaiShi.png] can wreck my smile. [Bild: blutrechts.png]
    BlackShial ist offline Geändert von BlackShial (30.03.2012 um 19:33 Uhr)

  19. #19
    Burgherrin Avatar von Giarra
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    Nea ging mit langen Schritten den täglichen, sich nie verändernden weg zu ihrem Arbeitsplatz in einem Krankenhaus auf Omega. Die zierliche Turianerin achtete penibel darauf so wenig wie möglich neben ihrem angestammten Weg zu gehen, der ihr eine gewisse Sicherheit auf dieser zuerst verschreckenden Raumstation gab und sie geordnet in den Alltag führte.
    Fast angekommen hörte sie plötzlich aus einer der Nebengassen ein leises Stöhnen. Es klang nach einem Menschen ... kein Bass in der Stimme, kein Sirren, fast schon langweilig monoton klingend. Wie auf einem Gleis bog Nea ein und wurde langsamer, als ihr Verdacht bestötigt wurde : ein Mensch. Er wirkte schwer verletzt, verlor schon das Bewusstsein. Fast wie bei einer Maschine klappte in Nea ein Schalter um und sie tastete Puls, kontrollierte die Pupillenreaktion, besah sich Kopf und Brust. Er hatte einen glatten Durchschuss durch das Schulterblatt erlitten und war durch den Blutverlust derart geschwächt.
    Sie zog ihren speziellen Commlink hervor und rief ein Einsatzteam, das den Verletzten ins Krankenhaus transportieren sollte.
    Sie besah sich die Blutspuren um ihn herum - der Mann muss sich noch hergeschleppt haben. Vorsichtig durchsah sie seine Taschen, fand aber nichts, das auf einen Namen hinwies. Stetig die Finger an seinem Handgelenk spürte sie einen abfallenden Puls und begann laut und tark mit den Zähnen zu klacken, ein deutlicher Ausdruck ihrer Nervosität.
    '' Na los, halt durch .... ''


    ___

    Zaara

    Za tappte mit Tatonka zu einem Tisch, der draußen vor der Tür stand und lehnte sich tief einatmend zurück.
    '' Okay, weißt du was .... schlag du doch einmal etwas vor. Ich gebe dir einige Minuten Bedenkzeit ... und dann will ich Ergebnisse. ''
    Die Drellfrau wollte Ten nicht zeigen, dass sie in ihrem Innersten zutiefst verunsichert und ratlos war. Der Auftrag war in ihren Augen - welch Ironie - schwer und da war es unglaublich wichtig alles bis ins kleinste Detail durchzuplanen.
    Sie band Tatonkas Leine an den Tisch - und hoffte, dass sie nicht anziehen würde - und verschwand mit der Entschuldigung, ihrem Varren Wasser zu holen.
    In Wahrheit verschwand sie aufs Damenklo und weckte sich mit einem Schwall Wasser auf, versuchte ihre Gedanken zu ordnenen und ihre Gfeühle unter KOntrolle zu bringen. Sie wusste, dass das Sensibelchen Ten es nicht mehr lange aushalten würde, wenn sie ihn weiter so behandelte - er hielt einfach nichts aus.
    Erfrischt kehrte sie nach einer viel zu langen Zeit tatsächlich mit Wasserschüssel zurück. Begeistert verteilte Tatonka das gesamte Wasser über ihre und Tens Füße.
    I see you shiver with antici....
    Giarra ist offline Geändert von Giarra (30.03.2012 um 20:22 Uhr)

  20. #20
    Waldläufer Avatar von Thanatos Sepultura
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    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Sato befand sich im Cockpit-Bereich, hatte die Arme hinter dem Rücken verschränkt und betrachtete die Sterne mit Augen eines kleinen Kindes. Voller Geheimnisse, Geschichten und Gefahren. Während den Geschäftsreisen träumte er am liebsten vor sich hin und summte ein kleines Liedchen. Er wippte mit seinen Füssen vor und zurück und entsann sich plötzlich, das er noch ein Geschäftgespräch zu erledigen hatte. Summend watschelte er zur Commanlage, . „Sollte Gespräch führen, bevor Erde erreicht wird. Wirklich wichtiger Kunde Sato. Sollte man nicht warten lassen.“ Die Anlage flackerte kurz auf und nahm Verbindung auf. Vor Sato materialisierte sich ein asiatischer Mensch, der grimmig drein blickte. „Ohayou gozaimasu Nagashato-San, Führer des Yakuza-Clan des gelben Meeres!“ „Ohayou Sato-San, wir erwarten Ihre Lieferung. Bringen Sie den roten Wüstensand auch mit?“ „Tue ich. Brauche 10 Minuten bis Erde erreicht ist. Hoffe kann Hong Kong anfliegen?“ „Hai Sato, der Zoll ist lahmgelegt.“ „Prima, breche den Kontakt in dem Fall ab. Jaa nee Nagashato-San. Gratuliere zu ihrer eh Schwangerschaft.“ Der Salarianer bekam nicht mehr mit, wie der fette Japaner ihn verwirrt anblickte.




    Sato betrat den Eingang des japanischen Tempels und fand sich in einem botanischen Garten wieder. So weit das Auge reichte, waren Blauglockenbäume in die grüne Wiese gepflanzt, die gerade wundervoll blühten. Im Teich tummelten sich die Kois, die gross und fett waren. Im Tempel war es friedlich. Leise spielte ein Windspiel, die Melodie war angenehm und beruhigend. Mönche waren damit beschäftigt den Kies in schöne harmonierende Muster zu formen, als sie plötzlich verärgert aufblickten. Ein tollpatschiger Salarianer konnte nicht auf den Steinplatten gehen und war mitten in den Kies getreten. 'Linkischer Salarianer' dachte der Mönch. „Ohayou, verzeihen Sie vielmals, haarloser Mensch. Suche den Yakuza-Führer Nagashato-San. Ich bin Mannovai Locahona Nalkeshia...“Dem Mönch war es verboten zu sprechen, also zeigte er nur genervt in Richtung des Schreins. Sato bedankte sich höflich und lief quer über den Garten zum Schrein, wovor ein Mensch sich niederkniete.„Ohayou gozaimasu Nagashato-San, hoffe, störe nicht. Mannovai Locahona Nalkeshia Ektub Aratoes Sato Slerion zu Ihren Diensten.“ -er hielt dem Yakuza-Boss fälschlicherweise die Hand hin. Der Mensch, er war dick und trug eine traditionelle japanische Tracht, stand auf, drehte sich um und öffnete die Augen, die Geste des Salarianers missachtend. „Ohayou Sato-San, durchaus nicht, endlich treffen wir uns mal persönlich. Die Ware ist bereits ausgeräumt, nehme ich an?“ - „Hai, Ware geliefert, Geld bereits gezahlt. Arigato. Aber frage mich, wofür persönliche Ehre Sie zu treffen?“ - „Geschäftssache, Kommen Sie rein. Wollen Sie was zu trinken. Kalten Tee mit Honig? Es ist so warm draussen.“ Der Salarianer konnte gar nicht antworten. Der Clanführer schnippte mit dem Finger uns sofort hielt Sato einen Tee in der Hand, gebracht von einer Magd. Sie begaben sich zu einem niedrigen Tisch, bei dem Sato beträchtlich Mühe hatte sich hinzusetzen. Die Hälfte seines Tee schwappte über. Ob dem Japaner dies ärgerte wurde aus seinem versteinerten Gesicht nicht klar.„Nun Sato-San, ich habe nur wenig Zeit. Wichtige Geschäfte rufen mich, also komm ich zum Punkt. Ich habe eine beträchtliche Menge von „Ersatzteilen“ auf Omega gelagert, die ich in London sehen möchte.“ - „Kein Problem. Sollte Bezahlung stim-“, Der ergraute Japaner unterbrach ihn.,„Das ist aber nicht der eigentliche Grund, warum ich Sie hergebeten habe. Wir wollen Sie dauerhaft einstellen, unsere Organisation zahlt gut. Mein Clan-Oberhaupt schaut immer nach fähigen Leuten, was denken Sie?“ - „Brauche Zeit, möchte meine Selbständigkeit wahren, hoffe Sie verstehen.“Sato bewegte sich ruckartig, um es sich bequemer zu machen, als plötzlich ein Schatten ins Licht trat. Ein Schwert so schwarz wie die Nacht, befand sich plötzlich vor den Augen Satos, der erschrocken aufschrie.„Chuso Kazuko! Der Gast ist keine Gefahr! Ziehe das Katana zurück! Augenblicklich!“ Er blickte zu Sato, ich muss mich für Kazuko Hotaru entschuldigen, er traut Fremden nicht.“Langsam drehte Sato sich um und blickte erstaunt in das Gesicht eine Turianers. Er war riesig, grösser als ein normaler Turianer, schwarz wie die Nacht, mit weisser Clanmarkierung. Über dem rechten Auge zog sich eine weisse Narbe. „Kazuko, geh! Ich komme klar.“ Missmutig verzog sich der Turianer wieder. „Bin verwirrt, Turianer auf der Erde?“ - „Hotaru ist hier aufgewachsen“, mehr sagte Nagashato dazu nicht. „Sie können sich ja die Festanstellung durch den Kopf gehen lassen.“Er stand auf, das Gespräch war beendet. Sie verbeugten sich.„Jaa nee, Nagashato-San, möge Ihr Nachwuchs in Ihrem Bauch wohl gedeihen!“Mit zitternden Beinen lief Sato zurück zu seinem Schiff. Der Japaner schüttelte nur den Kopf. Ein seltsamer Kauz, Keine Ahnung über die Xenobiologie, aber auf seinem Gebiet einer der Besten.
    Thanatos Sepultura ist offline Geändert von Thanatos Sepultura (31.03.2012 um 00:49 Uhr)

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