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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Nein, der Threadtitel stammt nicht von mir. Ist nur ordnungsmässig geklaut Hier gehts also weiter! Gogo!

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    Vigilio "Gil" Gaius Ascaiath | London, Terrance Apartment

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    Quote Originally Posted by eis engel View Post

    Mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen beobachtete Gloria die Annäherungsversuche des Turianers und die darauffolgende Reaktion von Zora, doch ehe sie sich auch nur ansatzweise Gedanken darüber machen konnte, stellte ihr Zora die beiden Herren im Wohnzimmer vor. Sie ergriff die ausgestreckte Hand von William.
    „Gloria!“ stellte sich die dunkelhaarige kurz vor. „Schön sie kennen zu lernen, William.“ Wobei sie ihn höflich anlächelte und dabei flüchtig musterte. Dann wandte sie sich Vigilio zu, ging ihm einige Schritte entgegen. „Hi... sehr erfreut sie kennen zu lernen...“


    Kaum ging die Türe auf und eine weitere Person versammelte sich in Williams Hütte, wurde Vigilio skeptisch, warum "E" gerade ihn um den Gefallen gebeten hatte. Offenbar bestand zum einen kaum Bedarf daran, ihn hier zu lassen und zweifelsohne hatten weder die Blondine, noch ihr grünes Anhängsel das geringste Interesse an seinen Theorien und den Plänen und gaben sich lieber weiter ihrer Territorialabgrenzung hin, als sich um ihr Weiterleben zu kümmern und sich die wasserdichten Vorgehensweisen des Cerberus-Agenten anzuhören. Aber schön und gut, so dachte Gil, letztenendes konnte ihm scheiss egal sein, wenn einer von ihnen oder seinetwegen gleich alle mit einem Kopfschuss zu Boden fielen und sich in ihrem eigenen Blut wälzten. Wenn es ihm zu bunt wurde, würde er sich in das nächste Taxi setzen und abhauen. So einfach war das.

    Als die Frau jedoch den Raum betrat und etwas tapsig Williams Hand schüttelte und sich als Gloria Brown vorzustellen versuchte, riss es ihn aus seinen Gedanken und ganz Gentleman-like stand er auf und kam mit diesem sagenumwobenen, Ascaiath-typischen, halb charmanten-halb durchtriebenen Lächeln auf die hübsche Brunette zu und schüttelte ihre Hand, dabei ganz routiniert den Augenkontakt suchend und aufrecht erhaltend. Mit einem zustimmenden Nicken bestätigte der Halbitaliener "Freut mich auch, Gloria.. . Vigilio Gaius Ascaiath." und offenbarte dabei einmal mehr seinen zweischneidigen Einschlag.
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    Luceija is offline Last edited by Luceija; 14.03.2012 at 02:02.

  2. #2
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    Vigilio "Gil" Gaius Ascaiath | London, Terrance Apartment



    Kaum ging die Türe auf und eine weitere Person versammelte sich in Williams Hütte, wurde Vigilio skeptisch, warum "E" gerade ihn um den Gefallen gebeten hatte. Offenbar bestand zum einen kaum Bedarf daran, ihn hier zu lassen und zweifelsohne hatten weder die Blondine, noch ihr grünes Anhängsel das geringste Interesse an seinen Theorien und den Plänen und gaben sich lieber weiter ihrer Territorialabgrenzung hin, als sich um ihr Weiterleben zu kümmern und sich die wasserdichten Vorgehensweisen des Cerberus-Agenten anzuhören. Aber schön und gut, so dachte Gil, letztenendes konnte ihm scheiss egal sein, wenn einer von ihnen oder seinetwegen gleich alle mit einem Kopfschuss zu Boden fielen und sich in ihrem eigenen Blut wälzten. Wenn es ihm zu bunt wurde, würde er sich in das nächste Taxi setzen und abhauen. So einfach war das.

    Als die Frau jedoch den Raum betrat und etwas tapsig Williams Hand schüttelte und sich als Gloria Brown vorzustellen versuchte, riss es ihn aus seinen Gedanken und ganz Gentleman-like stand er auf und kam mit diesem sagenumwobenen, Ascaiath-typischen, halb charmanten-halb durchtriebenen Lächeln auf die hübsche Brunette zu und schüttelte ihre Hand, dabei ganz routiniert den Augenkontakt suchend und aufrecht erhaltend. Mit einem zustimmenden Nicken bestätigte der Halbitaliener "Freut mich auch, Gloria.. . Vigilio Gaius Ascaiath." und offenbarte dabei einmal mehr seinen zweischneidigen Einschlag.


    "Schön Sie kennen zu lernen Gloria und nicht's für Ungut, aber Besuch der Art ist im Moment denkbar unangebracht. Sie sollten in Ihrem eigenen Interesse ein anderes Mal wieder kommen..."
    "Ist schon ok, sie kann für den Moment bleiben."
    Zora wusste das würde sicher den Wenigsten im Raum gefallen, außer einem...
    Vigilio ließ sich nicht lang bieten und bemühte sich um das altbekannte, schmierige Grinsen dass sie bereits kannte.
    Einige Sekunden beobachtete sie seine gekonnt gesetzten Blicke und jede weitere Geste.
    "Herrgott...", gab sie stöhnend von sich "Überfall die Braut später Vigilio."
    Mit einem betont unsaften Ruck drängte sie an ihm vorbei auf den zweiten Sessel, dessen Nebenstehenden er bis dato besetzt hatte. Jedes Mal das selbe mit den Männern...Turianer wie Mensch.
    "Was ist das?", deutete sie auf die Papiere die vor seinem Platz auf dem Tisch lagen.
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  3. #3
    Mal vas Idenna
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    "Oh Himmel... Grün ist Grün, oder nicht? Also wenn Sie möchten dass wir entweder farblich zueiandern passen oder ich wirklich hübsch anzusehen sein soll, müssen Sie mit mir kommen. Aber ich ziehe auch einfach Schwarz an. Also...Ganz wie Sie möchten."
    Odinn ließ seinen Blick von Leif zu Henrietta wandern um ihn dann wieder auf Leif ruhen zu lassen. "Ich persönlich würde Grün empfehlen, aber du solltest besonders darauf achten, dass die Kleidung auch wirklich wasserabweisend ist. Ich würde meinen Mantel in Zukunft trotz allem doch gerne selber nutzen."
    Er blickte auf Henrietta. "Dann hätten wir das ja geklärt. Ich würde dann einfach vorschlagen, dass wir uns hier in knapp 2 Stunden wieder treffen. Solltet ihr deutlich mehr oder weniger Zeit brauchen wisst ihr ja, wo ihr mich erreichen könnt."




    '' Geht klar, ich verspreche auch einen ordentlichen Gewinn.''
    "Natürlich. Die Gewinnaufteilung bleibt wie gehabt. Wie Sie Ihren Anteil mit dem Quarianer aufteilen, ist Ihre Angelegenheit. Nur weil Sie jetzt zu zweit sind, wird Ihr Anteil nicht erhöht", der Turianer deutete mit seinen Kopf in Richtung Ten, der immernoch mit Tatonka zu kämpfen hatte, "Sicherlich wird er sich mit einem äußerst geringen Anteil zufrieden geben. Sie haben sich Ihren "Kumpanen" gut ausgesucht. Zumindest vom Kostenpunkt aus gesehen. Allerdings sollten Sie ihn bei zukünftigen Treffen lieber zu Hause lassen. Das ist ja regelrecht peinlich."
    Der Turianer zog aus der Innentasche seines Anzugs ein Datenpad und reichte es Za. "Hier sind alle Informationen drauf, die Sie benötigen. Für die Abwicklung der Ware gelten die üblichen Konditionen. Wir sind uns sicher, dass Sie uns nicht enttäuschen werden."
    Der Turianer ging an Ten vorbei und streichelte im Vorbeigehen Tatonka.
    "Wir werden uns wieder bei Ihnen melden", sagte er im Fortgehen, ohne auch nur über die Schulter zurückzuschauen.

    "Tatonka, wir beide haben da ein ganz klares Kommunikationsproblem. Wenn ich "Sitz" sagen, musst du dich hinsetzen. Hast du verstanden?" Tatonka schaute ihn mit ihren Glubschaugen an und wedelte mit dem Schwanz, nur um sich dann wieder den Büschen zuzuwenden. Ten stand aus der Hocke auf als der Turianer an ihm vorbeiging. Er hatte von der Unterhaltung nichts mitbekommen, da er sich voll und ganz auf Tatonka konzetrieren musste. Er blickte dem Turianer hinterher und ging dann zu Za und zog dabei Tatonka hinter sich her.
    "Wie liefs?"

  4. #4
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    Kaum ging die Türe auf und eine weitere Person versammelte sich in Williams Hütte, wurde Vigilio skeptisch, warum "E" gerade ihn um den Gefallen gebeten hatte. Offenbar bestand zum einen kaum Bedarf daran, ihn hier zu lassen und zweifelsohne hatten weder die Blondine, noch ihr grünes Anhängsel das geringste Interesse an seinen Theorien und den Plänen und gaben sich lieber weiter ihrer Territorialabgrenzung hin, als sich um ihr Weiterleben zu kümmern und sich die wasserdichten Vorgehensweisen des Cerberus-Agenten anzuhören. Aber schön und gut, so dachte Gil, letztenendes konnte ihm scheiss egal sein, wenn einer von ihnen oder seinetwegen gleich alle mit einem Kopfschuss zu Boden fielen und sich in ihrem eigenen Blut wälzten. Wenn es ihm zu bunt wurde, würde er sich in das nächste Taxi setzen und abhauen. So einfach war das.

    Als die Frau jedoch den Raum betrat und etwas tapsig Williams Hand schüttelte und sich als Gloria Brown vorzustellen versuchte, riss es ihn aus seinen Gedanken und ganz Gentleman-like stand er auf und kam mit diesem sagenumwobenen, Ascaiath-typischen, halb charmanten-halb durchtriebenen Lächeln auf die hübsche Brunette zu und schüttelte ihre Hand, dabei ganz routiniert den Augenkontakt suchend und aufrecht erhaltend. Mit einem zustimmenden Nicken bestätigte der Halbitaliener "Freut mich auch, Gloria.. . Vigilio Gaius Ascaiath." und offenbarte dabei einmal mehr seinen zweischneidigen Einschlag.
    Quote Originally Posted by AeiaCarol View Post

    "Schön Sie kennen zu lernen Gloria und nicht's für Ungut, aber Besuch der Art ist im Moment denkbar unangebracht. Sie sollten in Ihrem eigenen Interesse ein anderes Mal wieder kommen..."
    "Ist schon ok, sie kann für den Moment bleiben."
    Zora wusste das würde sicher den Wenigsten im Raum gefallen, außer einem...
    Vigilio ließ sich nicht lang bieten und bemühte sich um das altbekannte, schmierige Grinsen dass sie bereits kannte.
    Einige Sekunden beobachtete sie seine gekonnt gesetzten Blicke und jede weitere Geste.
    "Herrgott...", gab sie stöhnend von sich "Überfall die Braut später Vigilio."
    Mit einem betont unsaften Ruck drängte sie an ihm vorbei auf den zweiten Sessel, dessen Nebenstehenden er bis dato besetzt hatte. Jedes Mal das selbe mit den Männern...Turianer wie Mensch.
    "Was ist das?", deutete sie auf die Papiere die vor seinem Platz auf dem Tisch lagen.


    "Liz, der Kerl ist gefährlich...." erinnerte sie sich an Violets Warnung, während sie in Vigilio´s grüne Augen blickte und sie hatte Recht, er war gefährlich. Aber genau das machte dieses fiese Spiel so interessant! Doch für´s erste miemte Gloria die Unschuldige, schließlich durfte er nicht merken, dass sie hinter ihm her war. Mit einem sanften und leicht verlegenen Lächeln wandte sie sich von ihrer Zielperson ab, als sie auch schon Zora´s fast schon genervtes Stöhnen vernahm. "Überfall die Braut später Vigilio." Dann drängte die Blonde auch schon unsanft an ihnen vorbei und setzte sich auf den Sessel. Ob die immer so zickig war? Dachte die dunkelhaarige amüsiert und folgte Zora, nachdem sie ihre Erlaubnis hatte, zu bleiben und setzte sich aufs Sofa. Ein kurzer Blick auf die Papiere, die vor Zora auf dem Tisch lagen und offenbar Pläne oder ähnliches zu sein schienen - verrieten ihr, dass hier doch mehr im Gange war, als ihr lieb war und sie fragte sich ernsthaft, in was sie da hinein geraten war. Außerdem konnte sie ihre Wanzen nicht an bringen, solange man sie im Auge behielt, zumal es auch sehr unhöflich und ziemlich auffällig gewesen wäre, wenn sie hier einfach durchs Haus marschiert wäre. Sie wartete jetzt einfach mal ab, was geschah.....

    ~•~ Lavoriamo al buio per servire la luce... siamo assassini ~•~
    ~AC-Forum ~•~ AC-RPG ~•~ ME-RPG ~•~ Skyrim-RPG ~
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  5. #5
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    Ihre Kniehohen Stiefel waren der schnellen Schritte wegen nahezu voller Sand. Vermutlich würde er sie stören, hätte Terissa nicht längst den Eingang mit dem Blick fixiert und schritt zielstrebig darauf zu. Sie bildete sich erneut diesen Geruch ein. Geruch…Nein, das war untertrieben. Gestank des Abschaumes, der sich mit dem ihrer Angst und dem ihres Schweißes und Blutes mischte. Das Zittern das sie trotz der Wärme an diesem Morgen überkam, bedeutete alles auf einmal. Hass, Angst, Aufregung…Es war kein Spiel, dass sie seit Jahren und Monaten mit machte, das war etwas persönliches.
    Der Anblick der nahen, grauen Augen ließ sie längst nicht los. Das Gefühl der langen Krallen an ihrem Kragen schnürte ihr noch so mancher Tage schier die Luft ab und er, Beyo, war der Letzte der ihr helfen konnte und würde diesen hässlichen Kopf auf den nächsten Pfosten platzieren. Es war definitiv und endgültig vorbei mit ehrenhaft, erst recht seit dem der Rote die Citadel nahezu sang und klanglos verlassen hatte. Ja, beinahe wäre das ihrer Beobachtung entgangen, aber auch nur beinahe.
    Jetzt trat sie die wenigen Stufen der Veranda rauf, schüttelte verächtlich schnaufend die Füße wie bei einem lächerlichen Tanz, um wenigstens den haftenden Sand los zu werden.
    Ihre Linke legte sich fest auf das Panel neben der Tür, wobei ihre Hand keineswegs den unbekannten Code eintippen wollte als vielmehr Halt suchen wollte. Die Rechte hielt kurz den ins Gesicht ragenden Kragen, wonach sie sich noch einmal genauer umsah.
    Allem Anschein nach kuschelte ihr Ziel immer noch samt Pseudofreundin am Strand, was ihr zumindest jetzt recht war.
    Sie atmete ein, als würde sie eine Löwenhöhle betreten, stemmte weiter gegen die Wand und das Panel und trat einen Schritt zurück. Die Glastür zur Terrasse, über die sie gekommen war, war hoffentlich nur halb so stabil wie sie aussah.
    Mit einem geplant festen, weit ausgeholten Schwung traf ihr rechtes Bein das Glas. Dessen erstaunlich schnell springenden Scherben der blaue Schimmer, der sie unfreiwillig umhüllte langsam zu Boden trugen. Ohnehin hätte keiner das Klirren gehört und sie überlegte nicht lang wie sie diese Aktion für die beiden Bewohner schönen konnte.
    Die im Garten liegenden, verschieden großen Steine, die sie noch schnell aufnahm würden ihren Zweck hoffentlich tun. Mit der Spitze ihrer Stiefel wirbelte sie das Glas durcheinander, ließ die vier Steinchen beim eintreten nacheinander fallen und verkaufte es so als Dummer-Jungen-Streich, der Kinder, die sich hier wohl hin und wieder am Strand herumtrieben.
    Ihre minimalen Absätze hinterließen angenehme Geräusche im Raum, der das Schlafzimmer darzustellen schien. Eine Spur aus verschiedenen, teils geschmacklosen Kleidern zog eine Spur durch die offene Tür in den Flur, direkt in das nahe Badezimmer, in dem heilloses Chaos herrschte. Hier hatte jemand viel Spaß gehabt. Eines seiner letzten Male, das war sicher.
    Wieder mit der Fußspitze strich sie die Kleidung aus ihrem Weg und sah beiläufig in den Spiegel.
    Kleine Wasserlachen über dem Boden verteilt, Waschzeug auf dem Rand der Wanne und auf dem Waschbecken. Sie fischte mit den Handschuhüberzogenen Fingern zischend en Gegenständen und zuckte als ein harter Gegenstand in ihre Finger geriet. Knurrend umschloss sie die Marke, deren Zeichen eindeutig einen Anhänger der C-Sec ausweisen sollte.
    „Mistkerl…In der Hölle darfst du sie wieder haben.“, raunte sie und ließ den harten Gegenstand in die kleine Tasche an ihrer Hüftlangen Jacke gleiten. Nein…Bis zu Malkizans Kopf und seinem eigenen war das die Trophäe die ihr ein kleines Stück Genugtuung verschaffen würde.
    Zähneknirschend schritt sie weiter in das hübsch eingerichtete Wohnzimmer, wo sie vehement versuchte bei der Sache zu bleiben, aber schließlich schwächelnd eine kurze Pause auf dem weichen Sofa machte. Den Nacken gegen die Lehne gestützt, ließ sie den Kopf für einen Moment seufzend nach hinten sinken.
    Sie hatte so lange auf diese Sache hier gewartet…
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  6. #6
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    Sie hatte Recht, es war ja überhaupt nichts im Haus.
    Dann würden sie wohl erstmal was kaufen müssen.
    Ein wenig Geld war noch über.
    "Wenn es nach dir ginge wären wir wohl den ganzen Tag anderweitig beschäftigt, wie?" sagte er zwinkernd und stieß sie leicht vond er Seite an, nachdem sie sich kurz das Geld vom Appartment geholt hatten und nun (mehr oder weniger blind) in Richtung Stadt gingen.


    Begleitet von einem leisen Knurren nebenher laufend, schnalzte sie belehrend mit der Zunge und sah nach vorn. "Weisst du...immer wenn du das sagst, klingt das so nach einer versteckten Aufforderung. Und immer, nachdem du das erwähnt hast, endete es genau so. Also...pass besser auf was du sagst, solang ich mich noch zusammen reissen kann." Sie amüsierte sich absolut daran, ihren turianischen Begleiter so aufzuziehen. Aber etwas Wahrheit steckte ja darin: Sie waren mehr damit beschäftigt, als sich wirklich kennen zu lernen. Aber andererseits...war das nicht auch eine Art, sich kennen zu lernen?
    Gewohnt rieb sie sich mit einer Hand das Auge und sah anschliessend verdutzt darauf, fragte sich, ob diese Tinte in ihrem Gesicht wirklich hielt. Aber nicht ein bisschen färbte ab. Wohl haftete diese doch deutlich besser als sie angenommen hatte. Anschliessend kramte sie die Creditchips heraus, die sie sich rasch eingesteckt hatte und sah sie durch.. . "Hm...das reicht noch mindestens für nen Wocheneinkauf. Würde grad gut kommen, ohne das wir die Reserven für eine Wohnung auf den Kopf hauen müssen. Müssen wir nur noch innerhalb der 10-Tages-Frist etwas finden.. ."
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  7. #7
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    Ja, ein kleiner Vorrat wäre in der Tat das Beste, so dachte er es sich.
    Jetzt erst fiel ihm wieder ein (und auf) dass sie ja seine Markierungen im Gesicht trug.
    Wie man wohl darauf reagieren würde?
    Auffallen würde es deffinitiv, so deutlich und groß wie die waren.
    Aber sollte es ruhig so sein. Immerhin waren sie beide zusammen und das mussten sie auch nicht verstecken.
    "Solange du dich zusammenreißen kannst?"
    Er lachte. Wie seltsam es doch war, früher herrschte nur Hass und nun erschienen kurze Trennungsmomente schon falsch.
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  8. #8
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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Ja, ein kleiner Vorrat wäre in der Tat das Beste, so dachte er es sich.
    Jetzt erst fiel ihm wieder ein (und auf) dass sie ja seine Markierungen im Gesicht trug.
    Wie man wohl darauf reagieren würde?
    Auffallen würde es deffinitiv, so deutlich und groß wie die waren.
    Aber sollte es ruhig so sein. Immerhin waren sie beide zusammen und das mussten sie auch nicht verstecken.
    "Solange du dich zusammenreißen kannst?"
    Er lachte. Wie seltsam es doch war, früher herrschte nur Hass und nun erschienen kurze Trennungsmomente schon falsch.


    Ein kleines, listiges Lachen gab sie zur Antwort...er legte es darauf an. Und wenn er so weiter machte, konnten sie die Städtetour gleich ganz streichen. Irgendwo vielleicht fast schon lächerlich, aber die Beziehung mutierte mittlerweile zu einer solchen Anziehung, dass man sich ernsthaft fragen musste, ob sie auch noch andere Gedanken hatten, wenn sie einander ansahen und aufzogen. Naja, eben ein Hormoncocktail zu beginn, nichts, was in irgendeiner Weise unnatürlich gewesen wäre. Aber war es nunmal etwas neues. Etwas spezielles und unbekanntes. Etwas, was offenbar beiden gut tat und die ganze Scheisse von Damals in weiten Hintergrund rückte. Nicht einmal hatte sie mehr ernsthaft an die Sache bei Malkizan und die erste Begegnung mit ihrem heutigen Freund denken müssen. Na gut...die ganz erste wohl schon, denn es hatte etwas verdammt lustiges zu vergleichen, wie sie ihm die Abscheu damals buchstäblich ins Gesicht gespuckt hatte. Ih, Turianer. Furchtbar eklig, hässlich und fremd. Riecht komisch und sieht so unnatürlich und abnormal aus. Tzeh...hätte sie ihr damaliges Ich vor sich, hätte sie diese schon erschossen. Sie beide waren der lebende Beweis: Gegensätze ziehen sich an. Oh ja, und WIE sie sich anzogen.. .
    "Oh komm schon Schätzchen, setz dein Glück nicht aufs Spiel.. . Du bist nachher derjenige, der nichts zu Essen bekommt und mich nachher wieder mit Magenknurren und diesen grossen Hundeaugen anstarrt."
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  9. #9
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    "Ganz ruhig. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, Deal?"
    Der Gang in die Stadt dauerte nicht all zu lange.
    Dafür war es extrem unübersichtlich.
    "Ich würde sagen wir trennen uns kurz. Du suchst nach Sachen für Menschen und ich nach meinem Kram."
    Ansonsten würde das wohl ewig dauern.
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  10. #10
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    "Wird nicht einfach, aber okay..", stimmte sie zu, klopfte Beyo leicht auf die Brust und grinste ihm kurz entgegen. "Wird nicht lange dauern.. . Lass mich einfach nicht warten." Sie zwinkerte ihm zu, drehte sich dann ab und sah sich neugierig um. Gerade noch rechtzeitig hielt sie ihren Freund noch auf um ihm die eine Hälfte Creditchips in die Pranke zu drücken und dann aber wirklich los zu gehen. Je eher sie hier fertig waren desto besser. Einkaufen und das Ganze. Essen... . All diese regulären Dinge. Schon irgendwie komisch, nun so..."normal" zu leben.

    Luci schlenderte ein wenig die Strasse entlang. Einkaufen...als hätte sie daran so viel Interesse. Frau hin oder her, sie LIES normalerweise für sich einkaufen und hatte noch immer keine Ahnung was man irgendwie herstellen und zubereiten konnte, dass man sich nicht direkt vergiftete. So unbeholfen war sie nunmal. Man sah ihrem Apartment auf Omega auch an, wie gern sie selbst gekocht hatte: Die Platten waren noch unbenutzt. Wenn sie ass - und das kam selten genug vor - waren es irgendwelche Fertiggerichte. Irgendetwas, hauptsache schnell. Und in etwa ähnlich führte sie es auch hier und jetzt. Da sie Beyo ja nicht in ihren Einkauf mit einberechnen musste, hatte sie da freie Wahl und würde einfach das erstbeste Regal Fertigkram mit einem Schub ihres Armes in einen Beutel verfrachten und damit hatte es sich. Wenn da nicht noch die ganzen anderen Artikel wären, die sie brauchen würde...Waschutensilien, endlich mal ein verdammtes Shampoo - sie konnte nicht ewig mit so turianischem, unbekannten Zeug ihre Haare waschen - und die gesamten Kleinigkeiten, die man bei einem neuen Haushalt eben benötigte.
    Aber schon im ersten Laden war es ihr einfach nur noch mühsam. Sie warf fast schon lustlos irgendwelches Zeug zusammen, mit dem sie einfach satt wurde...sie kannte sich ja immerhin: Sie ass so gut wie nichts und das sah man ihr auch deutlich genug an. Mit einem Beutel in der Hand, den sie sich ungeschickt über die Schulter warf, fiel ihr da dann aber tatsächlich ein recht interessanter Laden ins Auge. Ein typischer Tabakladen wie schon auf der Citadel und auf Omega zu Hauf. Stolz über ihren Fund war es das erste Päckchen Zigaretten, mit dem sie nach einer gefühlten Ewigkeit aus dem Shop herausstolzierte und sich auf eine Bank fallen lies. Seufzend und so schon gestresst von einem blossen Hausstandseinkauf. Und nicht nur das: Diese Blicke gingen ihr gelinde gesagt auf den Keks. Natürlich war das ein Schild, das sie hier im Gesicht trug: Ein Neonschild mit der Aufschrift "Ich hab was mit nem Turianer". Offensichtlicher konnte man das ja nicht anderen entgegen werfen. Daran...musste sie sich in der Tat noch gewöhnen. Denn wenn sie etwas hasste, dann waren es Blicke. Neugierige Blicke in ihrem Nacken, strafende Blicke. Dabei musste sie die Oberhand haben, sonst war es nichts weiter als eine unangenehme, furchtbar penetrante Sache. Sie kam sich dabei immer vor, als wolle man ihr das Innerste durch die Augen herausziehen und durchleuchten... .
    Seufzend steckte sie sich also eine der frisch erworbenen Zigaretten in den Mundwinkel, wohl im Wissen, dass ihr Companion das nicht im Gerigsten toll finden würde, wenn sie nun mit Alternativdrogen fortfuhr. Aber alles, so wusste sie genau, konnte er ihr auch nicht ausreden. Das war eben sie. Der kleine, italienische Sturkopf par Excellence..
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    "Wird nicht einfach, aber okay..", stimmte sie zu, klopfte Beyo leicht auf die Brust und grinste ihm kurz entgegen. "Wird nicht lange dauern.. . Lass mich einfach nicht warten." Sie zwinkerte ihm zu, drehte sich dann ab und sah sich neugierig um. Gerade noch rechtzeitig hielt sie ihren Freund noch auf um ihm die eine Hälfte Creditchips in die Pranke zu drücken und dann aber wirklich los zu gehen. Je eher sie hier fertig waren desto besser. Einkaufen und das Ganze. Essen... . All diese regulären Dinge. Schon irgendwie komisch, nun so..."normal" zu leben.

    Luci schlenderte ein wenig die Strasse entlang. Einkaufen...als hätte sie daran so viel Interesse. Frau hin oder her, sie LIES normalerweise für sich einkaufen und hatte noch immer keine Ahnung was man irgendwie herstellen und zubereiten konnte, dass man sich nicht direkt vergiftete. So unbeholfen war sie nunmal. Man sah ihrem Apartment auf Omega auch an, wie gern sie selbst gekocht hatte: Die Platten waren noch unbenutzt. Wenn sie ass - und das kam selten genug vor - waren es irgendwelche Fertiggerichte. Irgendetwas, hauptsache schnell. Und in etwa ähnlich führte sie es auch hier und jetzt. Da sie Beyo ja nicht in ihren Einkauf mit einberechnen musste, hatte sie da freie Wahl und würde einfach das erstbeste Regal Fertigkram mit einem Schub ihres Armes in einen Beutel verfrachten und damit hatte es sich. Wenn da nicht noch die ganzen anderen Artikel wären, die sie brauchen würde...Waschutensilien, endlich mal ein verdammtes Shampoo - sie konnte nicht ewig mit so turianischem, unbekannten Zeug ihre Haare waschen - und die gesamten Kleinigkeiten, die man bei einem neuen Haushalt eben benötigte.
    Aber schon im ersten Laden war es ihr einfach nur noch mühsam. Sie warf fast schon lustlos irgendwelches Zeug zusammen, mit dem sie einfach satt wurde...sie kannte sich ja immerhin: Sie ass so gut wie nichts und das sah man ihr auch deutlich genug an. Mit einem Beutel in der Hand, den sie sich ungeschickt über die Schulter warf, fiel ihr da dann aber tatsächlich ein recht interessanter Laden ins Auge. Ein typischer Tabakladen wie schon auf der Citadel und auf Omega zu Hauf. Stolz über ihren Fund war es das erste Päckchen Zigaretten, mit dem sie nach einer gefühlten Ewigkeit aus dem Shop herausstolzierte und sich auf eine Bank fallen lies. Seufzend und so schon gestresst von einem blossen Hausstandseinkauf. Und nicht nur das: Diese Blicke gingen ihr gelinde gesagt auf den Keks. Natürlich war das ein Schild, das sie hier im Gesicht trug: Ein Neonschild mit der Aufschrift "Ich hab was mit nem Turianer". Offensichtlicher konnte man das ja nicht anderen entgegen werfen. Daran...musste sie sich in der Tat noch gewöhnen. Denn wenn sie etwas hasste, dann waren es Blicke. Neugierige Blicke in ihrem Nacken, strafende Blicke. Dabei musste sie die Oberhand haben, sonst war es nichts weiter als eine unangenehme, furchtbar penetrante Sache. Sie kam sich dabei immer vor, als wolle man ihr das Innerste durch die Augen herausziehen und durchleuchten... .
    Seufzend steckte sie sich also eine der frisch erworbenen Zigaretten in den Mundwinkel, wohl im Wissen, dass ihr Companion das nicht im Gerigsten toll finden würde, wenn sie nun mit Alternativdrogen fortfuhr. Aber alles, so wusste sie genau, konnte er ihr auch nicht ausreden. Das war eben sie. Der kleine, italienische Sturkopf par Excellence..



    Das Haus, von vermeintlichen Kindsköpfen leicht demoliert, lag hinter Terissa.
    Jetzt trugen ihre klangvollen Absätze sie zielstrebig durch die verhältnismäßg schmalen Straßen dieses Lochs.
    Für vermeintlich Verliebte sicher ein schönes Nest, nur dass sie es besser zu wissen vermochte.
    Mit Blick erregender Verzierung im Gesicht saß die Schwarzhaarige nur Meter weiter auf einer Bank. Der Göttin sei Dank nicht mit Spritzen, sondern "nur" Zigaretten, die sie zuvor fröhlich aus dem angrenzenden Geschäft getragen hatte. Dürr und ausgelaugt wirkte sie auf die Justikarin. Wenigstens war ihr Begleiter nicht in der Nähe, wobei sie nicht wusste wie weit er entfernt war und somit, welche Gefahr er darstellte. Er konnte sie beim besten Willen nicht kennen, andersrum aber hätte sie sich keine Minute halten können und ihn direkt auf offener Straße jedes seiner Hörner einzeln gezogen.
    Zugegebenermaßen dumm, dass das mit der Kleinen nicht mehr ihr Primärziel war.
    Ruhig und mit erneut auskundschaftdenden Blicken, sah sie sich um und stieß sich von der Laterne, an die sie bisher gelehnt war.
    Etwas Angst machten ihr Begegnungen mit diesen Menschen schon noch ein wenig. Alles andere war sie ja gewohnt, aber das...
    Ohne stehen zu bleiben setzte sie sich unaufgefordert neben die Menschin und sah sie beim genüsslichen Ziehen an.
    "Turianer...", schlussfolgerte sie unmissverständlich auf die Verzierung hin.
    "Würde der dich auch um einen dieser Stengel bitten, so wie ich jetzt?"
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  12. #12
    #17  Forenperser's Avatar
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    Da diese Welt nun einmal von den Menschen dominiert wurde musste er erstmal eine ganze Weile suchen bis er einen auf Turianer ausgerichteten Laden gefunden hatte.
    Zwar hatte er keine Schmährufe oder ähnliches an den Kopf geworfen bekommen, aber die ständigen neugierigen Blicke und Tuscheleien nervten schon genug.
    Glücklicherweise war das Geschäft ziemlich übersichtlich eingerichtet, weshalb es nicht lange dauerte bis er alles gefunden hatte was er brauchte.
    'Bewaffnet' mit 2 recht großen, bis zum Rand vollen Tüten, machte er sich wieder auf den Weg.
    Dabei fiel ihm ein dass sie gar keinen Treffpunkt ausgemacht hatten an dem sie wieder zusammenstoßen sollten.
    "Was soll's."
    Den Weg zurück zum Appartment würde sie ja kennen.
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  13. #13
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Das sich die Fremde unaufgefordert neben Luceija gesetzt hatte, war ihr nicht entgangen, aber ignorierte sie diese gekonnt, so wie sie es auch bei anderen getan hatte. Sie lehnte sich viel eher ganz typisch gelassen zurück, sodass sie mehr lag als sass und ihrem Rücken dabei nicht den geringsten Gefallen tat. Ein Seufzen verriet ihre momentane Entspannung, als sie erneut am Glimmstängel nuckelte und den Rauch übertrieben langsam über ihre Unterlippe nach draussen schwappen lies und ihn dabei mit halb geöffneten Lidern beobachtete, wie er sich in der Luft verflüchtigte.
    Als sie allerdings sprach, hob sich Lucis linke Augenbraue, die so eingerahmt von ihren Haaren und verdeckt von der schwarzen Farbe ihrer Clanmarkierungen kaum zu erkennen war und sah durch den Haarschleier hindurch aus den Augenwinkeln in ihre Richtung. Sagte sie..."der"? Turianer? 'Ah', erinnerte sie sich. 'Die Markierungen. War ja klar, dass früher oder später einer nachhaken würde.' Das es gleich eine Asari war, die so interessiert schien, machte grundsätzlich ja keinen grossen Unterschied, aber hoffte sie einfach, dass es nicht eine von denen waren, die nur ihren Genpool erweitern wollten. Auf den Scheiss hatte sie nun nicht im Geringsten Lust.
    Instinktiv rutschte sie auf der Bank einmal zur Seite. Nicht eingeschüchtert, sondern eher mit der natürlichen Distanz und dem Ekel, den sie gegenüber Aliens aufgebaut hatte. Diese billigen Flittchen waren ihr einfach zu wider. Wollte mit deren Art nichts zu tun haben, und das vermied sie auch nicht mittels Körpersprache zu vermitteln.
    Während sie aber so weiterrauchte, kam irgendwann der Kommentar der Fremden und sie war eindeutig etwas verwirrt. "Das ist der absolut schrägste Spruch den ich je gehört hab, um sich ne Kippe zu klauen."
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  14. #14
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    Und wieder einmal wurde sie unsanft mitgezerrt, nun schon so oft in so kurzer Zeit, dass sie eigentlich schon dran gewöhnt sein musste. Vorbei an den Wachen, direkt in die obere Etage.
    Ihr Plan war zwar aufgegangen, doch sie hatte keine Chance sich von dem Griff des Vierauges zu lösen. Der Batarianer war ein ganz anderes Kaliber als der Vorcha, der sich diesem aufdrängte und dabei zischend fluchte. Wenn diese stinkenden Dinger so etwas wie Stolz hatten, dann musste sie den seinen wohl verletzt haben als sie ihn in die Menge schleuderte. Oh dieses Ungeziefer war ja so berechenbar ...
    Er musste wohl seinen Willen bekommen haben, denn der Batarianer lies von ihr ab und stieß sie zu der Fratze herüber. Noch immer nichts sagend bewegte er sich auf die Tür zu, die allem Anschein nach das letzte Hindernis war, was zwischen ihr und diesem Chef von dem Schuppen stand.
    Wahrlich das letzte Hindernis, denn kaum das der Batarianer hinter der Tür verschwunden war lies sie sich provokativ keuchend zusammensacken, so das es dem Vorcha kaum mehr möglich war sie zu halten. Keifend beugte er sich zu ihr herunter und zog an ihrem Anzug, um sie zu sich zu drehen.
    “Mach mir hier kein Zzterbzzen Zzlampe, izz zzulde dir noch wazz!”
    Das waren die letzten Worte die er aus seinem sabbernden Maul bringen konnte, denn schon schnellte die Hand der Quarianerin herauf, in ihrer Hand ihr Messer, welches sie dank des gespielten Ohnmachtanfalls problemlos ziehen konnte. Mit einem lauten Knacken vergrub sich die Klinge unter dem Kiefer des Alienes, der nicht mehr als ein pfeifendes Geräusch von sich geben konnte. Mit voller Wucht rammte Nai ihre noch freie Hand gegen das Messer, so das es sich unter einem weiteren Knacken im Hals des Vorcha drehte.
    Zuckend in seiner eigenen Lache von orangfarbenen Blut liegend verließ ihn sein letzter Lebensfunke. Und weiteren röchelnden Atemversuchen.
    “Vielleicht schaffst du es ja in deinem nächstem Leben.”

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  15. #15
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    Das sich die Fremde unaufgefordert neben Luceija gesetzt hatte, war ihr nicht entgangen, aber ignorierte sie diese gekonnt, so wie sie es auch bei anderen getan hatte. Sie lehnte sich viel eher ganz typisch gelassen zurück, sodass sie mehr lag als sass und ihrem Rücken dabei nicht den geringsten Gefallen tat. Ein Seufzen verriet ihre momentane Entspannung, als sie erneut am Glimmstängel nuckelte und den Rauch übertrieben langsam über ihre Unterlippe nach draussen schwappen lies und ihn dabei mit halb geöffneten Lidern beobachtete, wie er sich in der Luft verflüchtigte.
    Als sie allerdings sprach, hob sich Lucis linke Augenbraue, die so eingerahmt von ihren Haaren und verdeckt von der schwarzen Farbe ihrer Clanmarkierungen kaum zu erkennen war und sah durch den Haarschleier hindurch aus den Augenwinkeln in ihre Richtung. Sagte sie..."der"? Turianer? 'Ah', erinnerte sie sich. 'Die Markierungen. War ja klar, dass früher oder später einer nachhaken würde.' Das es gleich eine Asari war, die so interessiert schien, machte grundsätzlich ja keinen grossen Unterschied, aber hoffte sie einfach, dass es nicht eine von denen waren, die nur ihren Genpool erweitern wollten. Auf den Scheiss hatte sie nun nicht im Geringsten Lust.
    Instinktiv rutschte sie auf der Bank einmal zur Seite. Nicht eingeschüchtert, sondern eher mit der natürlichen Distanz und dem Ekel, den sie gegenüber Aliens aufgebaut hatte. Diese billigen Flittchen waren ihr einfach zu wider. Wollte mit deren Art nichts zu tun haben, und das vermied sie auch nicht mittels Körpersprache zu vermitteln.
    Während sie aber so weiterrauchte, kam irgendwann der Kommentar der Fremden und sie war eindeutig etwas verwirrt. "Das ist der absolut schrägste Spruch den ich je gehört hab, um sich ne Kippe zu klauen."


    "Wie alt bist du, dass du nicht schlimmere Sprüche von einem Schnorrer gehört hast? Oder hast du deine stolzen 20 Jahre bisher ausnahmlos in den Nobelvierteln der Citadel verbracht?"
    Eine gezielte Frage über ihre bisherigen Umstände und das möglichst unauffällig.
    Fordernd hielt sie die Hand in ihre Richtung auf und lächelte dabei. Ihre Abneigung war unverkennbar, aber für sie bei weitem nicht wichtig.
    "700 Jahre und du weißt wovon ich rede."
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  16. #16
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    "Also"
    , sagte Kureck und ließ sich auf den Sitz des Copiloten fallen, der unter dem Gewicht ächzte.
    "Wir haben Glück, dass sich die Allianz so an die Turianer rangemacht hat, nach diesem Erstkontaktkrieg."
    Das Schiff hatten sie längst hinter sich gelassen. Kureck bezweifelte jedoch, dass sie ein festes Ziel anstrebten, er glaubte, Chev fliege einfach herum.
    "Ich kenne einen Turianer, der mal irgendeine 'kooperative Mission' mit deinem Sergeant durchgeführt hat und ihn daher kennt. Er will uns auf Omega treffen."




    Omegastation-Backyard

    Thanatos sass im Backyard, eine Bar auf Omega, die er eigentlich nicht so wirklich leiden konnte, als er einen unbekannten Anruf auf seinem Omnitool erhielt.
    "Hier Outcast, was wollen Sie?"
    "Guten Abend, mein Name ist Mr. Nelson“, sagte ein Mann mit britischem Akzent, „ Kontaktmann eines gewissen Sergeant. Ich hätte einen Auftrag für Sie, falls Sie Interesse haben. Dabei geht es um die Eliminierung eines Turianers, eines Kroganers und eines Menschen. Wobei Letzterer wenn möglich lebendig gefangen werden soll. Wir überweisen Ihnen 50000 Credits sofort, 350000 Credits bei erfolgreichen Ausgang der Mission. Diese Mission würde für Sie höchste Prioritätsstufe haben. Weitere Informationen, die Sie wissen sollten werden Ihnen übermittelt. Falls Sie Interesse haben, schicken Sie uns umgehend unter dieser Codierung eine Nachricht, auf Wiedersehen.“
    Sepultura pfiff leise durch die Zähne. '400000 Credits? Damit kann ich mir eine Menge Alkohol kaufen.' Er betrachtete die Zusatzinformationen und sein Gesicht spannte sich ein wenig. Sah nach ziemlich viel Arbeit aus.


    Turianer (Nelius Sorona): Der Turianer befindet sich momentan im Hafensektor A auf Omega, um die beiden anderen Ziele zu treffen. Er besitzt Informationen über den Aufenthalt der Familie des Menschen, die der Mensch und der Kroganer nicht erhalten dürfen. Falls es physische Daten geben sollte, zerstören Sie sie. Der Turianer wird sie vermutlich bei sich haben. Schalten sie den Turianer zuerst aus. Die beiden anderen Ziele werden früher oder später den Turianer aufsuchen. Sollte Ihnen es nicht gelingen den Turianer auszuschalten, benachrichtigen Sie uns sofort, damit die Familie an einen anderen Ort gebracht werden kann.


    Kroganer (Kureck): Der Kroganer hat keine besondere Bedeutung. Eliminieren Sie ihn.


    Der Mensch (Chev Chelios): Wenn nicht vermeidbar töten Sie ihn. Sonst nehmen Sie ihn gefangen und bringen ihn auf die Citadel (Transport wird für sie bereit gestellt). Dort wird er vom Sergeant in Gewahrsam genommen.



    „Tja eine nette Summe, die man nicht ignorieren kann...“



    Omegastation - Hafensektor A

    Die Übung war ganz einfach. Sein Training bei der Flotte hatte ihn zu einem ausgezeichneten Scharfschützen gemacht. Sein erstes Ziel, Nelius Sorona, war im Begriff eine andere Welt zu betreten. Thanatos hatte kein Mitleid mit ihm. Sein Landsmann wartete nervös zwischen den Containern. Die anderen beiden Ziele waren noch nicht in Sicht - gut so. Vom Balkon aus hatte er einen ausgezeichneten Blick auf den Raumhafen. In aller Ruhe montierte er den Scharfschützen-Ansatz an die Lancer. Er zog scharf die Luft ein und behielt sie im Körper. Sanft strich Sepuldura über den Abzug - Kopfschuss. Wieder ein Leben weniger. Rasch befestigte er sein Gewehr an seinen Panzer und lief zur Treppe. Niemand hatte bemerkt, dass soeben ein Turianer erschossen wurde.

    Als er den Toten untersuchte fand er das DataPad und untersuchte es kurz. "So, so. Die Familie ist also auch auf der Citadel."
    Er liess es auf den Boden fallen und zerschoss es mit seiner Stinger. Erstes Ziel war erledigt fehlten noch zwei. Er genehmigte sich einen Schluck aus seinem Flachmann und ging zu seiner Schussposition zurück. Die Vorchas würden den Turianer innerhalb von Minuten finden und von hier wegbringen. Von der Panzerung bis zum Körper liess sich alles verwerten.
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  17. #17
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    Quote Originally Posted by AeiaCarol View Post
    Terissa Dalirian | Trident



    "Wie alt bist du, dass du nicht schlimmere Sprüche von einem Schnorrer gehört hast? Oder hast du deine stolzen 20 Jahre bisher ausnahmlos in den Nobelvierteln der Citadel verbracht?"
    Eine gezielte Frage über ihre bisherigen Umstände und das möglichst unauffällig.
    Fordernd hielt sie die Hand in ihre Richtung auf und lächelte dabei. Ihre Abneigung war unverkennbar, aber für sie bei weitem nicht wichtig.
    "700 Jahre und du weißt wovon ich rede."


    Ihre gelachte Antwort glich eher einem abfälligen Schnauben. Wirklich zu Lachen war ihr gerade nicht zu Mute, was sollte sie darauf auch sagen? Ausser..."Würd mir schon reichen wenns eins wird." . Auf eine Konversation in eine solche Richtung hatte sie kein Interesse, also öffnete sie die Schachtel und streckte der Asari kommentarlos die Kippe entgegen, ohne sie dabei eines grossen Blickes zu würdigen. Na wenigstens die Sucht konnte sie nachvollziehen und Alien hin oder her offertierte sie eine ihrer Zigaretten.
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  18. #18
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    Mit den Schultern zuckend folgte er Zora, machte aber anstandshalber einen größeren Bogen um die Gruppe von Menschen, im Gegensatz zu seinem Schützling. Nun ... Er als Turianer konnte es sich wohl nicht erlauben sich noch unbeliebter zu machen als er schon war.
    Leicht vornüber gebeugt stützte er sich auf Zora’s Sessellehne ab und folgte ihrem Deuten. Hm, noch einer von diesen Rosahäuten der einen Faible für diese altertümlichen Datenpads zu haben schien ... Ein Waffenhändler mit Hang zu alten Dingen? Ob er wirklich nur ein Waffenhändler war?
    Sein prüfender Blick fiel auf die dunkelhaarige Schönheit, die sich auf dem Sofa platzierte. Oh! Ob er vielleicht?
    Argh! Nein!
    Sich die fauchende Worte seines Prinzesschens ins Gewissen rufend verwarf er diesen Gedanken sofort wieder und beugte sich noch etwas weiter nach vorn. Tja was nun? Wieder machte sich das ungute Gefühl in ihm breit ...

    _________________________________

    Sayuri Henrietta Himemiya

    “Masaka ... Männer sind doch alle gleich, können ein tannengrün nicht einmal von einem limonengrün unterscheiden!”
    Kopfschüttelnd zog sie leicht am Ärmel des Arztes und sah zu ihm herauf.
    Als plötzlich der Blick ihres Staff Commander auf sie fiel, wand sie sich ihm sofort wieder mit großen Augen zu. Doch Fehlanzeige, jegliche Hoffnung wurde ihr durch seine Worte genommen. Nicht das er hätte betteln sollen das sie bei ihm blieb ... Doch ohne jedes Zögern fand er sich damit ab und schickte sie mit Doktor Svensson mit ...
    Mit großen, traurigen Augen sah sie ihn an, drehte sich dann jedoch langsam von ihm weg.
    “Wenn ich ihnen nicht zur Last falle, würde ich sie gern begleiten Doktor Svensson. Denn sollten sie nach einem schwarzen Mantel greifen, brauch es unbedingt Jemanden der ihnen dann auf die Finger haut!”
    Einverstanden! Immerhin musste eine gute Ehefrau ja auch mit den Freunden des Mannes gut auskommen und nicht bei jeder Trennung anfangen mit weinen. Sie würde ihn ja bald wiedersehen, ihren Helden ...

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  19. #19
    #17  Forenperser's Avatar
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    Aufgrund seiner eigenen 'Beschäftigung' nahm der Batarianer die Kampfhandlung von Nai nicht wirklich wahr.
    Er zog immer noch mit voller Kraft am Arm des Kroganer-Monsters.
    Und endlich knackte es grotesk, gefolgt vom lauten Aufheulen der Bestie.
    Er hatte ihm den linken Arm gebrochen.
    Voller Wut brüllend leuchtete Goran in einem biotischen Blau und zog mit einer solchen Wucht dass nicht nur sein Arm wieder freikam, sondern mehrere Gitterstäbe brachen und in Richtung Ring flogen.
    "Warte nur, du Käfer! Ich brauch keine 2 Arme um dich zu zerfetzen!"
    Da hatte er wohl Recht, denn Kraft hatte diese Laune der Natur noch genug.
    Aber jetzt hatte er ihm auch unfreiwillig Waffen verschafft.
    Mit der linken Hand hob er ein kleines, aber dafür sehr spitz abgesplittertes Teil eines Gitterstabes, mit der rechten ein großes, langes.
    "Meinst du etwa diese Zahnstocher könnten mich in irgendeiner Art verletzen?"
    "Ich bin gewillt es auszuprobieren!"

    Beyo
    Luci war noch nicht da als er zu Hause ankam.
    Also nutzte er die Zeit um seine Einkäufe gut zu verstauen und anschließend eine Dusche zu nehmen.
    Diese war überfällig, er hatte seit dem gemeinsamen Bad keine richtige Körperhygiene mehr gehabt (ließ man das Baden im Meer aus).
    Seufzend legte er sich auf das gemeinsame Bett, was nun einen äußerst seltsamen Geruch enthielt.
    Eine Mischung aus ihm, ihr, und Meereswasser.
    Gewöhnungsbedürftig.....aber gut, durchaus gut.
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  20. #20
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    Nai’Fayla nar Kirreyh

    Triumphierend lachend presste sie ihre Hände auf den kalten Boden, das Messer neben ihr liegend, benetzt von der orangefarbenen Flüssigkeit. Sie hatte es geschafft, sogar ganz ohne Biotik!
    Doch egal wie selbstsicher sie sich in diesem Moment fühlte, so schwer war es doch sich aufzurichten mit dem noch immer schmerzenden Bein. Verdammt! Diesem Batarianer würde sie mehr als nur ins Knie treten, dass war sicher!
    Knurrend richtete sie sich auf und steckte das Messer wieder in die dafür vorgesehene Halterung. Ja, es war gut das sie es bei sich behalten hatte.
    Doch schon war ihre Zeit des kurzen Triumphes vorüber, denn mit dem zischen der sich öffnenden Tür betrat auch wieder der Batarianer das kleine Zimmer. Er brauchte nicht lang um zu realisieren was los was. Blitzschnell machte er einen Satz nach vorn und riss Nai mit einem Schlag gegen den Oberarm von den Beinen, noch bevor sie überhaupt reagieren konnte. Mit einem schmerzvollen Keuchen prallte die Quarianerin auf dem Boden auf. Er musste die Reflexe eines wilden Tieres haben, denn schon stand er neben ihr und beugte sich leicht zu ihr herunter, dabei mit seiner großen Hand nach ihrem Arm greifend. Ein Ruck, mit voller Kraft so schien es, riss er sie wieder zu sich herauf.
    Wieder schrie sie auf, diesmal voller Schmerz und Verzweiflung, nicht anders konnte sie bei dem Gefühl welches von ihrem Arm aus ging. Jegliche Fähigkeit diesen zu rühren verloren, baumelte sie in der Luft vor dem Batarianer, der Ohnmacht nahe.
    Doch selbst wenn sie sich hätte rühren können, so war es bei den schnellen Bewegungen des Vierauges kaum möglich sich zur Wehr zu setzen. Kaum das er sie in die Luft gehoben hatte, verlagerte er sein Gewicht aufs linke Bein nur um das Rechte zu erheben und es mit voller Wucht in die Seite der Quarianerin zu treten.
    Wie ein rohes Stück Fleisch flog sie durch den kleinen Raum und prallte mit voller Wucht gegen die Tür, aus der der Batarianer Sekunden zuvor gekommen war. Wirklich bekam sie es nicht mehr mit das diese sich dadurch öffnete, doch die Stimme ... Die Stimme konnte sie vernehmen.
    “Ich glaube das reicht Borus. Wenn du es zu sehr übertreibst kann ich nicht dafür garantieren das Vourn dir das verzeiht ... Und glaub mir, er kann sehr nachtragend sein.”
    Die Stimme kannte sie! Das musste Cole sein ... Doch in diesem Moment war es etwas anderes, was sie in Gedanken quälte. Denn wieder ... wieder wurde sie durch ihren Vater vor dem sicheren Tod gerettet. Wenn auch nur indirekt, so war es doch ihm zu verdanken ...
    Sie hasste es! Hasste ihren Vater ... hasste ihr verfluchtes Leben!
    Mit einem grotesk klingenden Knurren kam der bis dahin stumme Batarianer auf sie zu und zog sie wieder zu sich herauf, schliff sie dann jedoch abermals hinter sich her. Sein Ziel war die Scheibe des Büros, dicht neben dem Empore auf dem Cole die ganze Zeit über den Kampf wachte. Sie wieder am Helm packend drückte er sie grob gegen die Scheibe, so das sie den Kampf sehen konnte und sicher auch die beiden Kämpfenden sie ...
    Ein leises Knacken forderte sie dazu auf ihren noch funktionstüchtigen Arm zu heben und zu versuchen sich abzustützen. Hätte der Batarianer noch kräftiger gedrückt wäre ihr Visier, das ohnehin schon angebrochen war, vollends in Stücke zersplittert.
    Hustend rang sie nach Atem, doch alles schmerzte. Nichts außer Blut brachte sie heraus, welches das inne ihres Helmes benetzte. Ein widerliches Gefühl ...

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