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  1. #81 Zitieren
    Abenteurer
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Wobei die Thalmor für meinen Geschmack zu Bösewicht-Klischee überladen sind.

    Zudem sie, wenn man den Quellen außerhalb TES V glauben schenken kann, nichts weniger anstreben, als die Vernichtung von Nirm selber.

    Im Glauben der Hochelfen haben die Aedra Nirm, also die Welt der Sterblichen, nicht freiwillig erschaffen, sondern wurden von Lorkhan dazu überlistet. Dabei opferten sie einen Aspekt ihrer selbst, welche im Glauben der Hochelfen, zu den Atmern wurde. Anschließend sahen sich die Aedra unfähig das ungewollte Nirm wieder zu vernichten.

    Womit die Thalmor es als ihre Mission ansehen, die Schöpfung wieder zu zerstören, somit zu vollbringen woran die Götter scheiterten, und somit das gesamte Volk der Hochelfen wieder zu einen göttlichen Bestandteil der Aedra werden zu lassen. Was in den Augen der Thalmor die Bestimmung der Altmer ist.
    Was ihren Abscheu gegenüber allen anderen Rassen erklärt, die eben nicht von den Aedra selber abstammen, und somit ebenso unerwünscht sind wie Nirm selber. Und aus diesen Grund kann Talos, in ihren Augen, auch kein Gott sein.

    Noch klischeelastiger, als jemand, der die gesamte Schöpfung aus einer Rassenlehre heraus auslöschen will, und sich selber dabei als einen Aspekt Gottes betrachtet, kann wohl kein Bösewicht in einer Handlung sein.

    Wobei ich nicht verstehe, warum Bethesa sich dazu herabgelassen hat die Thalmor in TES einzuführen. Bisher kam die Reihe auch wunderbar ohne eine Nation aus, die ausnahmslose böse, und diesbezüglich auch noch so extrem klischeelastig, ist.

    Den einzigen Grund, welchen ich mir vorstellen kann, ist der, dass Bethesda wollte, dass die TES V Spieler anfangen den Freiheitskampf der Sturmmäntel zu hinterfragen. Denn ohne abgrundtief böse Thalmor in Nacken, dessen bin ich mir sicher, würde ein Großteil der Spieler auf den Bürgerkrieg wie folgt reagieren: 'Freiheitskampf? Ist immer gut! Schließlich kämpft man hier um die Freiheit! Für die Sturmmäntel! Nieder mit den Kaiserreich, das die Freiheit der Nords unterdrückt (in welcher Form auch immer)!'

    Durch die Thalmor wird der Spieler zumindest angeregt zu überlegen, ob ein Freiheitskämpf immer die bessere Alternative zu einer bestehenden Regierung darstellt.
    Wobei auf der anderen Seite die Thalmor bzw. ihre nicht nur rassistische sondern auch religiös-ketzerische Einstellung überhaupt den Rahmen dafür geben, warum man diesen unsympatischen, zu wenig global denkenden und von Rassismus nicht ganz verschonten Sturmmänteln überhaupt helfen kann: Denn das KAiserreich an sich, das zeigt sich ja in Morrowind, war nie perfekt, bietet aber eigentlich die bessere Lebensart.

    Das war jetzt irgendwie doof verpackt, hier noch einmal einfacher:

    Das Kaiserreich ist nicht perfekt, aber grundlegend die Gute Kraft in der Welt.
    Wenn das Kaiserreich nicht die Sklaven der Thalmor wären, ergäbe die ganze Sturmmantelrebellion keinen Sinn, da von Himmelsrand aus das kaiserlihe Imperium seinen Anfang nimmt/nahm.

    Noch einmal anders ausgedrückt: Ohne die Thalmor hätten selbst die seperatistischten Nords keinen (legitimen) Grund, sich gegen das Kaiserreich aufzulehnen.
    Seidoss ist offline
  2. #82 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Seidoss Beitrag anzeigen
    Denn das KAiserreich an sich, das zeigt sich ja in Morrowind, war nie perfekt, bietet aber eigentlich die bessere Lebensart.
    Das Kaiserreich IST eine Besatzermacht.... Aber eine sehr moderate. [Bild: Troll_Chiller05.gif]

    Denn seien wir ehrlich: Den Dunmern in Morrorwind ging es in TES III gut. Ihre Lebensweise wurde in keinster Weise beschnitten. Durch das TES V DLC 'Dragonborn' erfahren wir, dass die zurückgebliebene kaiserliche Legion sogar versuchte den Dunmern während des 'roten Jahr' zu helfen.

    Der einzige Grund, warum die Dunmer daher gegen das Kaiserreich waren, war mMn nationaler Stolz. Und selbst das nur 'aus Prinzip' heraus, da sie auf jede andere Rasse herabsehen, und nicht weil es ihnen unter der Besatzung schlecht erging. Im Gegenteil, unter der Hand wussten die Dunmer dass sie von der Besatzung nur profitieren konnten.

    Nach den Motto: 'Wir mögen euch nicht, aber schätzen was ihr anzubieten habt!'

    Selbst Dagoth Ur gab gegenüber den Nerevarine zu, dass er in sein neu errichtetes Resdayn das Kaiserreich integrieren wollte.

    Ich denke wenn das Kaiserreich in der dritten Ära tatsächlich über Nacht aus Morrowind verschwunden wäre, wären die Dunmer entsetzt gewesen (und ganz besonders Haus Hlaalu!).

    Wenn das Kaiserreich nicht die Sklaven der Thalmor wären
    Korrektur: Sie sind nicht die Sklaven der Thalmor. Die Thalmor spielen sich nur gerne als dessen Herren auf, um die anderen Völker gegen das Kaiserreich aufzubringen, und gleichzeitig ihre eigene Pseudo-Größe zu demonstrieren.

    In Wahrheit hat das Kaiserreich lediglich einen Waffenstillstand mit den Thalmor geschaffen, und hofft dadurch genügend Zeit zu erlangen, um sich soweit zu stabilisieren und wieder aufzubauen zu können um eine ernstzunehmende Macht gegen die Thalmor zu sein. Und das wissen die Thalmor. Aus diesen Grund haben sie ja den Aufstand in Himmelsrand losgetreten, damit das Kaiserreich dazu keine Chance erhält, sondern sich im Bürgerkrieg weitere destabilisiert und schwächt.

    Sollte
    das Kaiserreich noch einmal alle Nationen Tamriels vereinen, wie es diesen in der dritten Ära gelang, würde dieses das Ende der Thalmor bedeuten.

    Also betreiben sie böse Propaganda und versuchen die anderen Nationen gegen das Kaiserreich aufzubringen.

    Noch einmal anders ausgedrückt: Ohne die Thalmor hätten selbst die seperatistischten Nords keinen (legitimen) Grund, sich gegen das Kaiserreich aufzulehnen.
    Doch natürlich hätten die Nords einen Grund: 'FREIHEIT! Du weißt schon FREIHEIT!'

    Freiheit der Freiheit wegen.

    Einigen Spielern reicht dieser Begriff um Partei für die Freiheitskämpfer zu ergreifen. In den Glauben, dass Freiheit stets das höchste Gut ist, egal in welcher Form.

    Dass Freiheit auch zu Anarchie und Chaos führt, und so mancher Freiheitskampf nur den Platz für menschenverachtende Gewaltherrscher ebnete, wird dabei dann gerne ignoriert.
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (01.01.2018 um 18:55 Uhr)
  3. #83 Zitieren
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen

    ...haben sie ja den Aufstand in Himmelsrand losgetreten, damit das Kaiserreich dazu keine Chance erhält, sondern sich im Bürgerkrieg weitere destabilisiert und schwächt.

    Sollte
    das Kaiserreich noch einmal alle Nationen Tamriels vereinen, wie es diesen in der dritten Ära gelang, würde dieses das Ende der Thalmor bedeuten.

    Also betreiben sie böse Propaganda und versuchen die anderen Nationen gegen das Kaiserreich aufzubringen.FREIHEIT!'

    Dass Freiheit auch zu Anarchie und Chaos führt, und so mancher Freiheitskampf nur den Platz für menschenverachtende Gewaltherrscher ebnete, wird dabei dann gerne ignoriert.
    Deshalb schaue ich jetzt auch mal, was mir am besten gefällt und werde das mit einem 4. Helden nochmal in seiner Gesamhtheit spielen.

    Das stärkste Argument gegen die Kaiserlichen ist, dass man nicht (öffentlich) Thalmor töten darf.
    Das stärkste Argument gegen die Sturmmäntel ist genau das obrige, nälich dass Ulfric einer Thalmor-Gehrnwsche unterzogen wurde
    Seidoss ist offline
  4. #84 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Seidoss Beitrag anzeigen
    Das stärkste Argument gegen die Kaiserlichen ist, dass man nicht (öffentlich) Thalmor töten darf.
    Das stärkste Argument gegen die Sturmmäntel ist genau das obrige, nälich dass Ulfric einer Thalmor-Gehrnwsche unterzogen wurde
    Das sehe ich ein wenig anders:

    • Das stärkste Argument gegen die Kaiserlichen ist, dass sie mit ihren Gesetzen die Traditionen der Nord untergraben (im Guten wie im Schlechten), und man der Ansicht ist, dass ein starkes, nur von Nords regiertes, Himmelsreich alleine gegen die Thalmor, oder den Rest der Welt, bestehen kann. Nach den Motto:

      Mag der Rest der Welt untergehen. Dank seiner Einwohner, den starken Nords, bleibt Himmelsrand bestehen. Die Nords werden bis in Ewigkeit unabhängig, stolz und frei sein. Die Nord brauchen die Hilfe anderer Völker nicht. Noch wollen sie ihre Einmischung. Eingeständnisse und Rücksichtnahme schwächen uns nur.
      Lieber finden wir alle erhobenen Hauptes in einen nicht zu gewinnenden Konflikt den Tod, als uns anderen mit Kompromissen und Eingeständnissen zu beugen!


      Wer Nationalismus oder Stolz, sowie direkten Vorgehen, an höchster Stelle sieht, wird daher wahrscheinlich stärker zu den Sturmmäntel tendieren.

    • Das stärkste Argument gegen die Sturmmäntel ist, dass ein vereintes Kaiserreich bereits in der dritten Ära ein Jahrtausend des Frieders und der Stabilität garantiert hat, in welchen alle Völker und Nationen unter einen Banner vereint in friedlicher Co-Existenz miteinander interagierten (wenn auch nicht immer freiwillig!). Ein vereintes Kaiserreich wäre dazu womöglich nicht nur erneut in der Lage, sondern stellt auch die beste Verteidigung gegen den Angriff bzw. der faschistischen Gewaltherrschaft, der Thalmor da.
      Nach den Motto:

      Wenn wir die Kräfte der Völker unter den Banner des Kaiserreiches vereinen, stellen wir eine Macht da, welche die Thalmor vom Angesichts Nirms fegt.
      Danach werden alle Völker, die zu diesen Bündnis bereit waren, erneut vereint und in Frieden unter den Banner des Kaiserreiches leben wie es zu Zeiten der dritten Ära war. Das Kaiserreich bietet Bildung, Handel und Wohlstand, neben seinen Schutz durch die Legionen, für jede Rasse und jedes Volk von Tamriel an.
      Doch dazu müssen wir alle bei Zeiten auch für Entbehrungen und unliebsame Kompromisse bereit sein. Vertraut auf das Kaiserreich! Vereint ist es stark und schützt euch.


      Wer den Gedanken eines übergeordneten Regierung, die über alle Völker und Nationen gleichsam wacht, isolierten Nationalismus Einzelregierungen vorzieht, und glaubt dass das Heil in Diplomatie, Kompromissen und überlegten Vorgehen besteht, wird wahrscheinlich stärker zu den Kaiserreich tendieren.


    Hinzu kommt dann eben noch das, von mir zuvor bereits genannte, recht seichte Element, dass einigen Spielern die Ähnlichkeit der kaiserlichen Kultur zum antiken Rom mehr zusagt, und einigen Spielern die Ähnlichkeit der Nords zu Wikinger mehr zusagt. So dass es auch schlicht dadurch entschieden wird, ob der Spieler Römer oder Wikinger mehr mag.

    Und dann gibt es natürlich noch die Spieler, welche sich schlicht den Sturmmänteln anschließen, aus trotziger Rache dafür, dass das Kaiserreich (bzw. diese inkompetente Legatin) ihr Drachenblut im Tutorial einen Kopf kürzer machen wollte.
    (Was ich als jahrelanger Spieler der Reihe nicht so ernst sehe: Nachdem meine PC sich schon im Tutorial von TES III und TES IV der kaiserlichen Gastfreundschaft in ihren Zellen erfreuen durften, nehme ich den Versuch, meinen PC in TES V nun einen Kopf kürzer zu machen, den Kaiserreich auch nicht mehr Krumm. )



    Die Anzahl der Thalmor, welche man auf Seiten der Sturmmäntel oder des Kaiserreiches abmurksen darf, wie du behauptest, spielt indessen, meiner Meinung nach, keine Rolle. Denn selbst das Kaiserreich schert sich nicht darum, wenn das Drachenblut an diesen Faschisten Massenmord begeht. Oder wurde dein Drachenblut deshalb schon einmal mahnend von einen Vertreter des Kaiserreiches angesprochen?
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (01.01.2018 um 20:01 Uhr)
  5. #85 Zitieren
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen

    Und dann gibt es natürlich noch die Spieler, welche sich schlicht den Sturmmänteln anschließen, aus trotziger Rache dafür, dass das Kaiserreich (bzw. diese inkompetente Legatin) ihr Drachenblut im Tutorial einen Kopf kürzer machen wollte.
    (Was ich als jahrelanger Spieler der Reihe nicht so ernst sehe: Nachdem meine PC sich schon im Tutorial von TES III und TES IV der kaiserlichen Gastfreundschaft in ihren Zellen erfreuen durften, nehme ich den Versuch, meinen PC in TES V nun einen Kopf kürzer zu machen, den Kaiserreich auch nicht mehr Krumm. )



    Die Anzahl der Thalmor, welche man auf Seiten der Sturmmäntel oder des Kaiserreiches abmurksen darf, wie du behauptest, spielt indessen, meiner Meinung nach, keine Rolle. Denn selbst das Kaiserreich schert sich nicht darum, wenn das Drachenblut an diesen Faschisten Massenmord begeht. Oder wurde dein Drachenblut deshalb schon einmal mahnend von einen Vertreter des Kaiserreiches angesprochen?
    1. Ja, Elderskrolls ohne aus der Gefangenschaft ins Freie zu gelangen wäre wie ein Stück Seele auszureißen. Gerade in TES III und IV wird die schicksalsgebundene Notwendigkeit dieses Zustandes ja groß gemacht.

    2. Nee, bisher konnte ich noch immer frei schalten und walten, mein Gedanke war eher, gegeneinander abzuwägen, wo man mehr Talmor offiziell vernichten darf. Da hätte ich mir halt gedacht (ich habe keine der Questreihen bisher durchgespielt), dass man das als Sturmmantel aktiv versuchen würde... oder gerade nicht, weil Ulfric ja ein Talmoragent zu sein scheint? - während man von der Armee kaum einen offiziellen Auftrag zum Vernichten der Talmor bekommt.
    Seidoss ist offline
  6. #86 Zitieren

    Batmanistrator
    Avatar von Thoronador
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    Zitat Zitat von Seidoss Beitrag anzeigen
    Diese ausufernde Diskussion geht doch schon wieder am Ursprungsthema vorbei.
    Was sich mir auch nicht so ganz erschließt, ist die Frage, warum man eine schon seit über fünf Jahren ruhende Diskussion wieder hervorkramt. Das Thema war tot, und das war aus meiner Sicht eigentlich auch gut so, wenn man bedenkt, dass bei diesem Thema öfter mal richtig beleidigt wurde, weil der Diskussionspartner es gewagt hat, eine andere Meinung zu vertreten als man selbst.

    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Wobei ich nicht verstehe, warum Bethesa sich dazu herabgelassen hat die Thalmor in TES einzuführen. Bisher kam die Reihe auch wunderbar ohne eine Nation aus, die ausnahmslose böse, und diesbezüglich auch noch so extrem klischeelastig, ist.
    Die Thalmor sind keine Nation, sie sind nur die Fraktion, welche auf den Sumerset-Inseln, der Heimat der Hochelfen, gerade die Regierung stellt und an der Macht ist. Eine Regierung ist aber nicht immer ein Abbild der Leute, die sie regiert. Daher hat mein Hochelfenmagier in Skyrim auch kein Problem damit gehabt, einerseits die Thalmor anzugreifen (waren ja auch nicht gerade nett zu ihm, wenn er auf sie traf), aber sich andererseits auf die Seite des Kaiserreichs zu schlagen. Man sollte daher stets zwischen den Hochelfen und den Thalmor differenzieren. Jeder Thalmor ist ein Hochelf, aber nicht jeder Hochelf ist ein Thalmor.

    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Die Anzahl der Thalmor, welche man auf Seiten der Sturmmäntel oder des Kaiserreiches abmurksen darf, wie du behauptest, spielt indessen, meiner Meinung nach, keine Rolle. Denn selbst das Kaiserreich schert sich nicht darum, wenn das Drachenblut an diesen Faschisten Massenmord begeht. Oder wurde dein Drachenblut deshalb schon einmal mahnend von einen Vertreter des Kaiserreiches angesprochen?
    Ich glaube, da ist Bethesda auch nicht (oder nicht mehr?) so konsequent, dass das im Spiel spürbare Auswirkungen hätte. Da kommt von beiden Seiten keine Ermahnung, egal auf wessen Seite man sich schlägt und wie viele kaiserliche Soldaten oder wie viele Sturmmäntel man während des Spiels umbringt. Es ist halt Teil der Questreihe, und man möchte dem Spieler keine nennenswerten Möglichkeiten aufgrund seiner Entscheidungen verbauen.
    Thoronador ist offline
  7. #87 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Fed
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Das sehe ich ein wenig anders:

    • Das stärkste Argument gegen die Kaiserlichen ist, dass sie mit ihren Gesetzen die Traditionen der Nord untergraben (im Guten wie im Schlechten), und man der Ansicht ist, dass ein starkes, nur von Nords regiertes, Himmelsreich alleine gegen die Thalmor, oder den Rest der Welt, bestehen kann. Nach den Motto:

      Mag der Rest der Welt untergehen. Dank seiner Einwohner, den starken Nords, bleibt Himmelsrand bestehen. Die Nords werden bis in Ewigkeit unabhängig, stolz und frei sein. Die Nord brauchen die Hilfe anderer Völker nicht. Noch wollen sie ihre Einmischung. Eingeständnisse und Rücksichtnahme schwächen uns nur.
      Lieber finden wir alle erhobenen Hauptes in einen nicht zu gewinnenden Konflikt den Tod, als uns anderen mit Kompromissen und Eingeständnissen zu beugen!


      Wer Nationalismus oder Stolz, sowie direkten Vorgehen, an höchster Stelle sieht, wird daher wahrscheinlich stärker zu den Sturmmäntel tendieren.

    • Das stärkste Argument gegen die Sturmmäntel ist, dass ein vereintes Kaiserreich bereits in der dritten Ära ein Jahrtausend des Frieders und der Stabilität garantiert hat, in welchen alle Völker und Nationen unter einen Banner vereint in friedlicher Co-Existenz miteinander interagierten (wenn auch nicht immer freiwillig!). Ein vereintes Kaiserreich wäre dazu womöglich nicht nur erneut in der Lage, sondern stellt auch die beste Verteidigung gegen den Angriff bzw. der faschistischen Gewaltherrschaft, der Thalmor da.
      Nach den Motto:

      Wenn wir die Kräfte der Völker unter den Banner des Kaiserreiches vereinen, stellen wir eine Macht da, welche die Thalmor vom Angesichts Nirms fegt.
      Danach werden alle Völker, die zu diesen Bündnis bereit waren, erneut vereint und in Frieden unter den Banner des Kaiserreiches leben wie es zu Zeiten der dritten Ära war. Das Kaiserreich bietet Bildung, Handel und Wohlstand, neben seinen Schutz durch die Legionen, für jede Rasse und jedes Volk von Tamriel an.
      Doch dazu müssen wir alle bei Zeiten auch für Entbehrungen und unliebsame Kompromisse bereit sein. Vertraut auf das Kaiserreich! Vereint ist es stark und schützt euch.


      Wer den Gedanken eines übergeordneten Regierung, die über alle Völker und Nationen gleichsam wacht, isolierten Nationalismus Einzelregierungen vorzieht, und glaubt dass das Heil in Diplomatie, Kompromissen und überlegten Vorgehen besteht, wird wahrscheinlich stärker zu den Kaiserreich tendieren.


    Hinzu kommt dann eben noch das, von mir zuvor bereits genannte, recht seichte Element, dass einigen Spielern die Ähnlichkeit der kaiserlichen Kultur zum antiken Rom mehr zusagt, und einigen Spielern die Ähnlichkeit der Nords zu Wikinger mehr zusagt. So dass es auch schlicht dadurch entschieden wird, ob der Spieler Römer oder Wikinger mehr mag.

    Und dann gibt es natürlich noch die Spieler, welche sich schlicht den Sturmmänteln anschließen, aus trotziger Rache dafür, dass das Kaiserreich (bzw. diese inkompetente Legatin) ihr Drachenblut im Tutorial einen Kopf kürzer machen wollte.
    (Was ich als jahrelanger Spieler der Reihe nicht so ernst sehe: Nachdem meine PC sich schon im Tutorial von TES III und TES IV der kaiserlichen Gastfreundschaft in ihren Zellen erfreuen durften, nehme ich den Versuch, meinen PC in TES V nun einen Kopf kürzer zu machen, den Kaiserreich auch nicht mehr Krumm. )



    Die Anzahl der Thalmor, welche man auf Seiten der Sturmmäntel oder des Kaiserreiches abmurksen darf, wie du behauptest, spielt indessen, meiner Meinung nach, keine Rolle. Denn selbst das Kaiserreich schert sich nicht darum, wenn das Drachenblut an diesen Faschisten Massenmord begeht. Oder wurde dein Drachenblut deshalb schon einmal mahnend von einen Vertreter des Kaiserreiches angesprochen?
    Jetzt muss ich mich doch mal einklinken

    In vielen Punkten liegst Du meiner Meinung gar nicht so falsch, aber es gibt zwei Punkte, die mich stören.

    1. Der nicht zu gewinnende Konflikt. Die Nord können es locker flockig mit den Thalmor aufnehmen, zumindest in ihrer Heimat.

    2. Das Kaiserreich als übergeordnete Schutzmacht. Wo waren die Legionen denn bei der Oblivionkrise? Wo waren sie beim Einmarsch der Argonier in Morrowind?. Das Kaiserreich schert sich primär nur um die Herzlande und nicht um die Provinzen. Daher wurde ja auch der Friedensvertrag unterzeichnet, der dem Kaiserreich so zum Nachteil gereichte. Um die Herzlande zu retten hat man die Provinzen und die Werte des Kaiserreichs verkauft. Warum sollte man so einem Kaiserreich die Treue halten?

    Für mich war der zweite Grund der Hauptgrund für die Sturmmäntel zu spielen.
    Fed ist offline
  8. #88 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Thoronador Beitrag anzeigen
    Die Thalmor sind keine Nation, sie sind nur die Fraktion, welche auf den Sumerset-Inseln, der Heimat der Hochelfen, gerade die Regierung stellt und an der Macht ist.
    Danke für den Hinweise, aber ich denke, du weißt wie ich es meinte.

    Zitat Zitat von Fed Beitrag anzeigen
    1. Der nicht zu gewinnende Konflikt. Die Nord können es locker flockig mit den Thalmor aufnehmen, zumindest in ihrer Heimat.
    Das die Nord davon ausgehen habe ich doch geschrieben. Ob sie es wirklich gekonnt hätten werden wir nie erfahren.

    Zudem ist es schön für die Nords, sollten sie den Thalmor tatsächlich erfolgreich Wiederstand leisten können. Nur bringt dieses wenig den restlichen Völkern Tamriels.

    Die Seite der Sturmmäntel ist somit mMn nur interessant, wenn es einen nur um die Zukunft von Himmelsrand geht, und der Rest Tamriels ruhig unter die Herrschaft der Thalmor fallen darf. Gemäß den Motto: Jeder kämpft für sich! Nur der stärkste überlebt! Was durchaus zu der Engstirnigkeit von Ulfric und seiner Anhängern passt, aber doch bei der Wahl des Spielers, sollte er keinen Nord verkörpern, mit in Betracht gezogen werden sollte.

    Denn was hat ein Altmer, Argonier, Bretone, Bosmer, Kaiserlicher, Khajiit, Reguard oder Dunmer davon, dass die Nords ein nationalistische Bastion für ihr Volk im Himmelsrand gegen die Thalmor errichtet haben?

    Diesbezüglich haben diese übrigen Völker bei einer Vereinigung ihrer Kräfte, unter den Banner des Kaiserreiches, eine weit größere Chance ihre Heimat, und somit ganz Tamriel, aus den Klauen der Thalmor zu befreien.
    Und gleichzeitig die Grundlage für ein dauerhaftes Bündnis der Völker... wenn sie diese Chance nuzen.

    Ein weit lohnenswerter Ziel und weit mehr in Einklang zur klassischen Erzählweise, in welcher alle Völker vereint gegen das böse in den Krieg ziehen und es so besiegen, mMn, als das, nach den Willen der Sturmmäntel, freie aber isolierte Himmelsrand der Nord.
    2. Das Kaiserreich als übergeordnete Schutzmacht. Wo waren die Legionen denn bei der Oblivionkrise?
    Gute Frage, aber nicht in Cyrodiil. Denn laut Ocato waren zu diesen Zeitpunkt alle Legionen nicht im Herzland sondern in den Provinzen stationiert. Womit Bethesda in TES IV das fehlen der selbigen in Oblivion erklären will.

    Zudem vergisst du bei deiner Argumentation zu erwähnen, dass in 'Dragonborn' von den Dunmern selber erwähnt wird, wie die Legionäre der Zivilbevölkerung von Morrowind während der Oblivionkrise, und den unmittelbar darauf folgenden 'roten Jahr', geholfen haben, und so dazu beigetragen dass die Dunmer diese Krisen überleben.

    Was den Verbleib der Legionen zwischen TES III und V betrifft ist die Lore daher leider sehr widersprüchlich. Laut IV waren sie während der Oblivion-Krise in den Provinzen, um dort die Bevölkerung zu schützen. Laut Lore, außerhalb der Reihe selber, waren sie ins Herzland zurückgerufen worden, womit Bethesda erklären will, warum sich nahezu alle Provinzen von den Kaiserreich losgesagt haben, und dieses in TES V auf verlorenen Posten steht. Laut DLC 'Dragonborn' waren die Legionen aber wieder zum Zeitpunkt der Oblivion-Krise, und während des 'roten Jahr', in den Provinzen und halfen dort der Bevölkerung.

    Die TES Lore als Ganzes ist leider alles andere als ein stabiles Konstrukt, und widerspricht sich gänzlich mit jeden neuen Ableger. Wenn wir aber von den letzten Ablager, also den DLC 'Dragonborn' ausgehen, waren die Legionen, wie gesagt, zu besagten Zeitpunkt in den Provinzen und schützen die Bevölkerung. Womit diese Aussage wohl aktuell Kanon sein wird.

    Wo waren sie beim Einmarsch der Argonier in Morrowind?.
    Der Einmarsch fand nach der Oblivionkrise und nach den 'roten Jahr' statt. Während beiden Ereignissen waren die Legionen noch in Morrowind stationiert (siehe oben). Zu Beginn der vierten Ära hatte sich Morrowind dann aber vom Kaiserreich losgesagt, angeblich weil dessen Legionen sie nicht vor Merunes Dagons Invasion hatten beschützen können (ungeachtet der Tatsache, dass die Armeen der Dunmer ebenso wenig dazu in der Lage gewesen waren) und somit das Kaiserreich kein Recht, in den Augen der Dunmer, mehr besaß sie übergeordnet zu verwalten.
    Und da Morrowind zum Zeitpunkt der Invasion aus Schwarzmarsch keine Provinz des Kaiserreiches mehr war stand das Land auch nicht mehr unter seinen Schutz. Wahrscheinlich war das Kaiserreich zu diesen Zeitpunkt sogar mehr oder weniger dankbar dafür, dass sie sich, wo ihr Herzland doch selber eine Krise nach der anderen durchmachte, nicht auch noch um die Verwaltung dieser östlichen Provinz sorgen musste.

    Diesbezüglich kannst du das Kaiserreich also nicht für den Fall Morrowinds an Schwarmarsch verantwortlich machen. Ursache war eine unglückliche Kombination aus den Lossagen als Provinz, welche von den Dunmern selber ausging, und den Nachwirkungen des 'roten Jahres', welches die Dunmer als ganzes stark geschwächt hatte.

    Und die Argonier hatten diese Chance schlicht genutzt.

    Das Kaiserreich schert sich primär nur um die Herzlande und nicht um die Provinzen.
    Wenn das Kaiserreich keine Interessen an den Provinzen hätte, hätte es sie doch überhaupt nicht besetzt, nicht wahr?

    Wenn es ihnen nur um die Rohstoffe ging, hätte das Kaiserreich die Verwaltung der Provinzen längst aufgegeben, denn die Kosten der Verwaltung übersteigen, laut Quelle in TES III, die Einnahmen durch Steuern, Bodenschätze etc. um das vielfache.
    Siehe das Buch: 'Die östlichen Provinzen.'

    Ich würde daher soweit gehen, zu behaupten, dass das Kaiserreich, trotz Korruption, tatsächlich zu jenen selbsternannten Rettern zählt, welche mit der Absicht handeln alle Nationen, unter einen Banner, unter einen Reich, friedlich und dauerhaft zu vereinen (Selbst wenn diese Nationen es überhaupt nicht wollen! ).
    So naiv es auch klingt. Wäre dieses nicht der Fall, hätte das Kaiserreich bereits während der dritten Ära die Provinzen längst abgestoßen, da sie ihn hauptsächlich nur Verluste und weniger wirtschaftlichen Gewinn verschaffen.

    Für diese Vermutung spricht die Tatsache, dass die Bevölkerung durch ihre Besatzer nicht versklavt, ausgebeutet, oder unterdrückt werden, wie wir in Morrowind zum Zeitpunkt der Blüte des Kaiserreiches sehen konnten. Stattdessen ist das Kaiserreich stets bemüht *räusper* allen die Bildung und den Wohlstand, sowie die für sie üblichen Menschenrechte, zu bringen.

    Und, ja, natürlich ist auch der wirtschaftliche Vorteil, welchen die Provinzen den Kaiserreich zu Beginn zusichern, ein mitbestimmender Faktor. Die skrupellosen Ausbeuter, die ein Land ausbeuten und dann wegwerfen, wie du das Kaiserreich darstellen willst, sind sie in TES aber nicht.

    Dafür schreibt Bethesa das Kaiserreich, zumindest in TES I-IV, zu sehr als the good guys. Was Sinn macht, da die Aufgabe des PC in alle diesen Teilen die ist, im Auftrag des Kaiserreiches, die jeweilige Provinz (und in TES I sogar das gesamte Reich) vor Schaden zu bewahren.

    Um die Herzlande zu retten hat man die Provinzen und die Werte des Kaiserreichs verkauft.
    T'schuldigung. Aber das ist militärischer Standard. Wenn das Heimatland angegriffen wird, werden natürlich die im Ausland stationierten Truppen zurückgerufen, sollte die Lage es erfordern. Keine Regierung der Welt würde, bei einen direkten Angriff auf ihr Land, sich selber und das Heimatland wissentlich opfern nur um den Verbündeten im Ausland mit Truppen beizustehen.

    Bezüglich diesen Vorwurf, welchen in TES zahleiche Charaktere den Kaiserreich machen, kann ich nur Kopfschütteln und mich fragen wie naiv diese Figuren sind.

    Für mich war der zweite Grund der Hauptgrund für die Sturmmäntel zu spielen.
    ts ts ts, und das bei deinen Avatar. Ein wahres Mitlied des Hauses Indoril hätte lieber Selbstmord begangen als mit den Nord, den Jahrtausenden alten Todfeinden aller Dunmer, gemeinsame Sache zu machen.
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (02.01.2018 um 14:00 Uhr)
  9. #89 Zitieren
    Abenteurer
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    Zitat Zitat von Thoronador Beitrag anzeigen
    Was sich mir auch nicht so ganz erschließt, ist die Frage, warum man eine schon seit über fünf Jahren ruhende Diskussion wieder hervorkramt. Das Thema war tot, und das war aus meiner Sicht eigentlich auch gut so, wenn man bedenkt, dass bei diesem Thema öfter mal richtig beleidigt wurde, weil der Diskussionspartner es gewagt hat, eine andere Meinung zu vertreten als man selbst.
    Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch keine der 3 Möglichkeiten gespielt ud wollte eigentlich nur wissen:
    1) (Wo) kann man (am meisten) Thalmor (bedingt durch die Quest(reihe) klatschen?
    2) Im zeitlich eng begrenzten Rahmen des Spiels und nicht bzgl. irgendwelche spekulativen kosopolitischen Gedanken:
    Wie schadet man den Thalmor mehr, indem man das Kaiserreich aus Himelsreich vertreibt und mit dem zumindest noch im Spiel geäußerten dem Plan, die Thalmor zu klatschen oder indem man die Sturmmäntel endlich besiegt und die kaiserliche Armee sich wieder dem Schutz Himmelsrands annimmt, auch wenn man akut nichts gegen die Taloserfolgung machen kann?

    Ich habe die Sturmmätel inzwischen durchgespielt, weil es zu meinem Nord passte: Angepisst davon, fast hingerichtet worden zu sein, sich im Himmelsrand heimisch fühlend, die Thalmor hassend.
    Da ich außerdem nichts von den Gerüchten über Ulfrics Thalmog-Geheim-Agentenschaft herausfinden konnte, blieb da nur ein sympatischer, fast schon gerade noch so ein bisschen mit den an ihre Familien denkenden Gegnern mitfühlender Anführer, der Himmelsrand groß machen will.

    Ulfric bleibt bis zum Schluss sympatisch, aber ich muss sagen: Außer mit einem Nord würde ich die Sturmmäntel nicht nochmal spielen, zumal sogar Ralof anmerkt, ob ein Waffenstillstand bis zur Überewindng der Drachenkrise nicht sinnvoll wäre, denn das ganze Leid ist furchbar, das der Krieg bringt.
    Außerdem finde ich die Worte Jarl Baalgruufs, Frikkas und General Tullius ausgesprochen überzeugend.
    Und natürlich hat es ich sehr enttäuscht, dass man während der Sturmmäntelqueste keine Thalmor klatscht, sondern im Gegenteil: Dass man im Verlauf der Sturmmantelqueste nichts anderes tut, als den Thalmor in die Hände zu spielen, indem man das eigene Volk schlachtet und die kaiserliche Armee, die zwar Vertragsmäßig dem Aldmeribund unterstellt ist, aber faktisch auch deren Hassfeind ist - siehe: http://de.elderscrolls.wikia.com/wiki/Legat_Fasendil Hochelf, sehr sympatischer Kerl + ein Satz, den man von Kaiserlichen hören kann: Die Sturmmäntel vergessen gerne, dass es das Kaiserreich ist, der den Bund von Himmelsrand fernhält" - ausdünnt und somit, zuzüglich eigener Verluste, jegliche Möglichkeit, dem Aldmeribund entgegenzutreten, ausmerzt.

    Ich bin jetzt also gespannt, wie ich mit meinem Hochelfen die Kaiserliche Armee empfinden werde, denn der ist ja save: Entweder er tut dem Reich was gutes und kann nebenbei ein paar Thalmorpatruillen latschen, oder er ist als einziger nicht dem Rassismus der Thalmor ausgesetzt und arbeitet sich in einer für ihn sicheren Hierachie nach oben, ohne ein fanatischer Thalos-Hasser sein zu müssen.
    Seidoss ist offline
  10. #90 Zitieren
    Mythos
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    Die beiden Fragen konnte ich nicht unbeantwortet lassen.

    Zitat Zitat von Seidoss Beitrag anzeigen
    1) (Wo) kann man (am meisten) Thalmor (bedingt durch die Quest(reihe) klatschen?
    Auf keiner. Kaiserliche Legion und Sturmmäntel sind zu sehr beschäftigt sich gegenseitig auszulöschen, dass keine Zeit bleibt um gegen die eigentlichen Feind vorzugehen.

    2) Im zeitlich eng begrenzten Rahmen des Spiels und nicht bzgl. irgendwelche spekulativen kosopolitischen Gedanken:
    Wie schadet man den Thalmor mehr...
    Die Thalmor haben den Bürgerkrieg in Himmelsrand losgetreten,
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    durch Ulfric, der zu Beginn ein Schläfer der Thalmor war, und in ihren Auftrag die Nord gegen das Kaiserreich aufbrachte. Später packten Ulfric dann eigene Ambitionen, eine eigene starke Nation der Nord zu errichten, und er wandet sich gegen seine elfischen Meister
    damit die Armee des Kaiserreiches keine Chance hat zu alter Stärke zurückzufinden, und sich schön weiter im Kampf gegen die Sturmmäntel dezimieren lässt, ohne dass das wertvolle Blut von Thalmor dafür verschwendet wird. Denn die Thalmor haben den selben Masterplan wie das Kaiserreich: Den Wahnstillstand nutzen um die eigenen militärischen Kräfte wieder aufzubauen, und dann das noch geschwächte Kaiserreich endgültig zu vernichten.

    Das einzige was den Plan der Thalmor noch den vollständigen Triumph nehmen wird (ihr Ziel erreicht haben sie ja bereits auf jeden Fall!) ist ein schnelles Beenden des Konfliktes, indem eine Seite den Sieg erringt, und somit weitere Verluste von Soldaten verhindert werden.
    • Auf Seiten des Kaiserreichen werden, theoretisch, dabei weniger Legionäre den Tod finden, und das Kaiserreich behält Himmelsrand als Unterstützer im seinen Kampf gegen die Thalmor.

    • Auf Seiten der Sturmmäntel hat das Kaiserreich den Tod aller in Himmelsrand stationierter Legionäre zu beklagen, und verliert die Unterstützung Himmelsrands im seinen Kampf gegen die Thalmor.

    Die entscheidende Frage lautet daher: Traust du den Kaiserreich zu, dass es sich wieder aufrappeln und die Thalmor besiegen kann?
    oder
    Bist du der Ansicht, dass das Kaiserreich ehe den Untergang geweiht ist, dementsprechend keine Unterstützung mehr erhalten sollte, und stattdessen jede Nationen auf sich gestellt eine weit größere Chance hat gegen die Thalmor zu bestehen?

    Wenn du diese Frage für dich beantwortet hast, weißt du auch, ob, aus deiner Sichtweise, der Sieg der kaiserlichen Legion oder der Sturmmäntel den Thalmor mehr Schaden zufügt.




    Eine allgemeingültige Antwort gibt es bei diesen Konflikt nicht.
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (02.01.2018 um 20:36 Uhr)
  11. #91 Zitieren
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Die beiden Fragen konnte ich nicht unbeantwortet lassen.



    Auf keiner. Kaiserliche Legion und Sturmmäntel sind zu sehr beschäftigt sich gegenseitig auszulöschen, dass keine Zeit bleibt um gegen die eigentlichen Feind vorzugehen.



    Die Thalmor haben den Bürgerkrieg in Himmelsrand losgetreten,
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    durch Ulfric, der zu Beginn ein Schläfer der Thalmor war, und in ihren Auftrag die Nord gegen das Kaiserreich aufbrachte. Später packten Ulfric dann eigene Ambitionen, eine eigene starke Nation der Nord zu errichten, und er wandet sich gegen elfischen Meister
    damit die Armee des Kaiserreiches keine Chance hat zu alter Stärke zurückzufinden, und sich schön weiter im Kampf gegen die Sturmmäntel dezimieren lässt, ohne dass das wertvolle Blut von Thalmor dafür verschwendet wird.

    Das einzige was den Plan der Thalmor noch den vollständigen Triumph nehmen wird (ihr Ziel erreicht haben sie ja bereits auf jeden Fall!) ist ein schnelles Beenden des Konfliktes, indem eine Seite den Sieg erringt.
    • Auf Seiten des Kaiserreichen werden, theoretisch, dabei weniger Legionäre den Tod finden, und das Kaiserreich behält Himmelsrand als Unterstützer im seinen Kampf gegen die Thalmor.
    • Auf Seiten der Sturmmäntel hat das Kaiserreich den Tod aller in Himmelsrand stationierter Legionäre zu beklagen, und verliert die Unterstützung Himmelsrands im seinen Kampf gegen die Thalmor.

    Die entscheidende Frage lautet daher: Traust du den Kaiserreich zu, dass es sich wieder aufrappeln und die Thalmor besiegen kann,
    oder
    bist du der Ansicht, dass das Kaiserreich ehe den Untergang geweiht ist, dementsprechend keine Unterstützung mehr erhalten sollte, und stattdessen jede Nationen auf sich gestellt eine weit größere Chance hat gegen die Thalmor zu bestehen.

    Wenn du diese Frage für dich beantwortet hast, weißt du auch, ob, aus deiner Sichtweise, der Sieg der Kaiserlichen Legion oder der Sturmmäntel den Thalmor mehr Schaden zufügt.




    Eine allgemeingültige Antwort gibt es bei diesen Konflikt nicht.
    Zitat meiner Freundin, der ich deinen Beitrag gerade vorgelesen habe: "Diese Antwort klingt sehr professionell und freundlich, und freundlich gibt bei mir immer Extrapunkte" XD.

    Ähm, ich sehe das tatsächlich inzwischen ähnlich, Ulfric ist mir sympatisch und selbst wenn er, ob ihm das nun bewusst ist, oder nicht, von den Thalmor angestachelt wurde, ich denke er hat Potential und von den seinen Idealen begleitetn Nord vs Welt Nationalismus mal abgesehen auch gute Gedanken.
    Aber die Argumente der Kaiserlichen überzeuge mich dann doch mehr.

    Ob ich den Kaiserlichen das zutraue? Ja und nein: Einerseits kam mir das Kaiserreich bis TES IV immer so stark vor, dass meine größte Verwunderung bis heute nicht dem Aileiden 2.0 Rassismus der Hochelfen oder den Anti-KaiserreichschenNord gilt, sondern der Tatsache: WIe schaffen es ein paar piefige Elfen fast ganz Tamriel in Schutt und Asche zu legen?
    Daher meine Verwunderung: Was in Thalos Namen, ernsthaft bitches? Da ist einmal kein erwählter von Azura oder den neun!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Göttlichen (man merkt, meine größte Abscheu gegenüber den Thalmor ist nicht ihre Arroganz an sich, arogante Fazken gibt es viele in Tamriel, sondern dass sie sich über die Entscheidung nicht von Menschen sondern der Götter höchst selst stellen, die Talos zu einem der ihren erklärt haben) und schon geht hier alles den BAch runter? *sprachloses Kopfgeschüttel*
    Seidoss ist offline
  12. #92 Zitieren
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen



    Das die Nord davon ausgehen habe ich doch geschrieben. Ob sie es wirklich gekonnt hätten werden wir nie erfahren.
    Die geographische Lage lässt aber eher auf einen Sieg der Nord schließen. Gut geschützt durch Gebirge und klimatisch den Nord in die Hände spielend. Zudem bessere Ortskenntnis der Nord, die Elfen würden ihr blaues Wunder erleben, zumindest bei einem Verteidigungskrieg.

    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Zudem ist es schön für die Nords, sollten sie den Thalmor tatsächlich erfolgreich Wiederstand leisten können. Nur bringt dieses wenig den restlichen Völkern Tamriels.

    Die Seite der Sturmmäntel ist somit mMn nur interessant, wenn es einen nur um die Zukunft von Himmelsrand geht, und der Rest Tamriels ruhig unter die Herrschaft der Thalmor fallen darf. Gemäß den Motto: Jeder kämpft für sich! Nur der stärkste überlebt! Was durchaus zu der Engstirnigkeit von Ulfric und seiner Anhängern passt, aber doch bei der Wahl des Spielers, sollte er keinen Nord verkörpern, mit in Betracht gezogen werden sollte.


    Denn was hat ein Altmer, Argonier, Bretone, Bosmer, Kaiserlicher, Khajiit, Reguard oder Dunmer davon, dass die Nords ein nationalistische Bastion für ihr Volk im Himmelsrand gegen die Thalmor errichtet haben?

    Diesbezüglich haben diese übrigen Völker bei einer Vereinigung ihrer Kräfte, unter den Banner des Kaiserreiches, eine weit größere Chance ihre Heimat, und somit ganz Tamriel, aus den Klauen der Thalmor zu befreien.
    Und gleichzeitig die Grundlage für ein dauerhaftes Bündnis der Völker... wenn sie diese Chance nuzen.

    Ein weit lohnenswerter Ziel und weit mehr in Einklang zur klassischen Erzählweise, in welcher alle Völker vereint gegen das böse in den Krieg ziehen und es so besiegen, mMn, als das, nach den Willen der Sturmmäntel, freie aber isolierte Himmelsrand der Nord.
    Zum einen: Die Redguard haben das ebenso getan. Warum sollten die Nord nicht das recht dazu haben für ihre Interessen einzustehen? Manchmal ist es besser keinem dekadenten Ältestenrat Rede und Antwort stehen zu müssen.
    Und das "glorreiche Kaiserreich" besteht derzeit aus Cyrodiil, Skyrim und Highrock. Von welchem gemeinsamen Banner sprichst Du da? Die Dunmer werden beispielsweise niemals wieder freiwillig ein Teil des Kaiserreichs werden.

    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Gute Frage, aber nicht in Cyrodiil. Denn laut Ocato waren zu diesen Zeitpunkt alle Legionen nicht im Herzland sondern in den Provinzen stationiert. Womit Bethesda in TES IV das fehlen der selbigen in Oblivion erklären will.

    Zudem vergisst du bei deiner Argumentation zu erwähnen, dass in 'Dragonborn' von den Dunmern selber erwähnt wird, wie die Legionäre der Zivilbevölkerung von Morrowind während der Oblivionkrise, und den unmittelbar darauf folgenden 'roten Jahr', geholfen haben, und so dazu beigetragen dass die Dunmer diese Krisen überleben.

    Was den Verbleib der Legionen zwischen TES III und V betrifft ist die Lore daher leider sehr widersprüchlich. Laut IV waren sie während der Oblivion-Krise in den Provinzen, um dort die Bevölkerung zu schützen. Laut Lore, außerhalb der Reihe selber, waren sie ins Herzland zurückgerufen worden, womit Bethesda erklären will, warum sich nahezu alle Provinzen von den Kaiserreich losgesagt haben, und dieses in TES V auf verlorenen Posten steht. Laut DLC 'Dragonborn' waren die Legionen aber wieder zum Zeitpunkt der Oblivion-Krise, und während des 'roten Jahr', in den Provinzen und halfen dort der Bevölkerung.

    Die TES Lore als Ganzes ist leider alles andere als ein stabiles Konstrukt, und widerspricht sich gänzlich mit jeden neuen Ableger. Wenn wir aber von den letzten Ablager, also den DLC 'Dragonborn' ausgehen, waren die Legionen, wie gesagt, zu besagten Zeitpunkt in den Provinzen und schützen die Bevölkerung. Womit diese Aussage wohl aktuell Kanon sein wird.



    Der Einmarsch fand nach der Oblivionkrise und nach den 'roten Jahr' statt. Während beiden Ereignissen waren die Legionen noch in Morrowind stationiert (siehe oben). Zu Beginn der vierten Ära hatte sich Morrowind dann aber vom Kaiserreich losgesagt, angeblich weil dessen Legionen sie nicht vor Merunes Dagons Invasion hatten beschützen können (ungeachtet der Tatsache, dass die Armeen der Dunmer ebenso wenig dazu in der Lage gewesen waren) und somit das Kaiserreich kein Recht, in den Augen der Dunmer, mehr besaß sie übergeordnet zu verwalten.
    Und da Morrowind zum Zeitpunkt der Invasion aus Schwarzmarsch keine Provinz des Kaiserreiches mehr war stand das Land auch nicht mehr unter seinen Schutz. Wahrscheinlich war das Kaiserreich zu diesen Zeitpunkt sogar mehr oder weniger dankbar dafür, dass sie sich, wo ihr Herzland doch selber eine Krise nach der anderen durchmachte, nicht auch noch um die Verwaltung dieser östlichen Provinz sorgen musste.

    Diesbezüglich kannst du das Kaiserreich also nicht für den Fall Morrowinds an Schwarmarsch verantwortlich machen. Ursache war eine unglückliche Kombination aus den Lossagen als Provinz, welche von den Dunmern selber ausging, und den Nachwirkungen des 'roten Jahres', welches die Dunmer als ganzes stark geschwächt hatte.

    Und die Argonier hatten diese Chance schlicht genutzt.



    Wenn das Kaiserreich keine Interessen an den Provinzen hätte, hätte es sie doch überhaupt nicht besetzt, nicht wahr?

    Wenn es ihnen nur um die Rohstoffe ging, hätte das Kaiserreich die Verwaltung der Provinzen längst aufgegeben, denn die Kosten der Verwaltung übersteigen, laut Quelle in TES III, die Einnahmen durch Steuern, Bodenschätze etc. um das vielfache.
    Siehe das Buch: 'Die östlichen Provinzen.'

    Ich würde daher soweit gehen, zu behaupten, dass das Kaiserreich, trotz Korruption, tatsächlich zu jenen selbsternannten Rettern zählt, welche mit der Absicht handeln alle Nationen, unter einen Banner, unter einen Reich, friedlich und dauerhaft zu vereinen (Selbst wenn diese Nationen es überhaupt nicht wollen! ).
    So naiv es auch klingt. Wäre dieses nicht der Fall, hätte das Kaiserreich bereits während der dritten Ära die Provinzen längst abgestoßen, da sie ihn hauptsächlich nur Verluste und weniger wirtschaftlichen Gewinn verschaffen.

    Für diese Vermutung spricht die Tatsache, dass die Bevölkerung durch ihre Besatzer nicht versklavt, ausgebeutet, oder unterdrückt werden, wie wir in Morrowind zum Zeitpunkt der Blüte des Kaiserreiches sehen konnten. Stattdessen ist das Kaiserreich stets bemüht *räusper* allen die Bildung und den Wohlstand, sowie die für sie üblichen Menschenrechte, zu bringen.

    Und, ja, natürlich ist auch der wirtschaftliche Vorteil, welchen die Provinzen den Kaiserreich zu Beginn zusichern, ein mitbestimmender Faktor. Die skrupellosen Ausbeuter, die ein Land ausbeuten und dann wegwerfen, wie du das Kaiserreich darstellen willst, sind sie in TES aber nicht.

    Dafür schreibt Bethesa das Kaiserreich, zumindest in TES I-IV, zu sehr als the good guys. Was Sinn macht, da die Aufgabe des PC in alle diesen Teilen die ist, im Auftrag des Kaiserreiches, die jeweilige Provinz (und in TES I sogar das gesamte Reich) vor Schaden zu bewahren.
    Das nenne ich mal eine proimperiale rosa Brille Warum hat Rom versucht Germanien zu erobern? Viel war da nicht zu holen. Warum hat Trajan versucht die Parther zu unterjochen? Auch da gab es nicht viel außer jede Menge Sand. Warum wollte Alexander sein Reich bis nach Indien ausdehnen? Es ist die Lust an der Eroberung und manchmal gibt es da nur wenig Logik. Talos war ein Eroberer. Er war weder ein böser noch ein guter Mann.. Aber wenigstens brachte er den Menschen und Elfen Sicherheit. Das Kaiserreich der vierten Ära dagegen will alles und gibt nur wenig.
    Und ich finde nicht, dass die Dunmer dem Kaiserreich sehr zugetan sind. Im Gegenteil.


    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    T'schuldigung. Aber das ist militärischer Standard. Wenn das Heimatland angegriffen wird, werden natürlich die im Ausland stationierten Truppen zurückgerufen, sollte die Lage es erfordern. Keine Regierung der Welt würde, bei einen direkten Angriff auf ihr Land, sich selber und das Heimatland wissentlich opfern nur um den Verbündeten im Ausland mit Truppen beizustehen.

    Bezüglich diesen Vorwurf, welchen in TES zahleiche Charaktere den Kaiserreich machen, kann ich nur Kopfschütteln und mich fragen wie naiv diese Figuren sind.
    Das ist keineswegs militärischer Standard. Es ist wie beim Schach, manchmal muss man auch die Dame opfern um den Gegner Schachmatt zu setzen.
    Und es war strategisch dumm das Herzland zu beschützen (vor allem die geographische Lage ist denkbar ungünstig). Das Blatt hatte sich endlich gewendet und man hat nur für den Schutz der Hauptstadt auf die sichere Karte gespielt. Wie dumm das ganze war sieht man an der mangelnde Stärke der Thalmor Hammerfell einzunehmen. Die Thalmor waren auch am Ende und hatten ihren größten Trumpf, den Überraschungseffekt ausgespielt. Trotzdem unterzeichnete der schwache Kaiser einen Friedensvertrag, der absolut zu ungunsten des Kaiserreichs ausgefallen ist. Man fragt sich was der gute Mann vorher eingeworfen hat, so dumm war das.


    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    ts ts ts, und das bei deinen Avatar. Ein wahres Mitlied des Hauses Indoril hätte lieber Selbstmord begangen als mit den Nord, den Jahrtausenden alten Todfeinden aller Dunmer, gemeinsame Sache zu machen.
    Wie schon gesagt: Ich mag zwei Rassen in TES. Dunmer und Nord. Ich persönlich bevorzuge bei den Häusern ganz klar die Telvanni, aber da es keinen passenden Avatar dafür gab, muss halt ein Ordinator genügen
    Und man sollte bei Haus Telvanni mit allem rechnen

    Und abschließend möchte ich noch anmerken: Das derzeitige Kaisereich ist für mich ein halbtoter Komapatient. Mit dem Weißgoldkonkordat hat man jegliche Chance auf einen Fortbestand verschleudert.
    Zumindest wie Bethesda die Sache in Skyrim dargestellt hat. Das kann sich schnell ändern, man kennt ja Bethesda

    Zudem finde ich den Bürgerkrieg insgesamt sehr unbefriedend und es hat mir keine Freude diese Questreihe zu spielen. Egal ob ich als Kaiserlicher Sturmmäntel getötet habe oder als Sturmmäntel Kaiserliche, ich fühlte mich immer schlecht dabei. Und er war alles in allem ziemlich oberflächlich. Man wollte einen klassischen Germanen gegen Römerkonflikt, der aber bei TES nicht richtig funktioniert, da die Nord ein integraler Bestandteil des Kaiserreichs sind und nicht etwa eine typische besetzte Provinz.

    Aber was solls, Retcons ist man ja mittlerweile gewohnt

    Und ich stimme Dir zu: Es gibt auf die Frage welche Seite recht hat keine allgemeingültige Antwort. Es liegt stets im Auge des Betrachters
    Fed ist offline Geändert von Fed (02.01.2018 um 21:23 Uhr)
  13. #93 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Fed Beitrag anzeigen
    Die Dunmer werden beispielsweise niemals wieder freiwillig ein Teil des Kaiserreichs werden.
    Wiiiiirklich? Da muss nur mein Nerevarine aus Akavir zurückkehren, der zufällig ein Kaiserlicher bei meinen letzten Durchgang war. Der ruft einmal kurz: 'Heil den Kaiserreich!' und schon schwenken allen Dunmer ihren Banner im Wind.



    Nein ernsthaft:

    Ich hatte in TES III nicht den Eindruck, dass die Dunmer das Kaiserreich derart abgrundtief hassen. Wenn du dort die Dunmer zu den verschiedenen Völkern befragt, wirst du feststellen, dass die Kaiserlichen das einzige Volk sind, über welches die Dunmer nicht mehr negatives zu sagen außer: 'Wir hatten schon lange vor ihnen eine Hochkultur. Also sollen sie sich darauf nichts einbilden!'
    Was schon recht schmeichelhaft ist, wenn man sich ansieht, mit welchen üblen Beschimpfungen und Vergleichen die Dunmer dort die restlichen Völker ansonsten bezeichnen.

    Wenn du dir die Geschichtsbücher über die Zeit durchließt, wo Resdayn vertraglich Bestandteil des Kaiserreich wurde, wirst du feststellen, dass, mit Ausnahme des Hauses Indoril (die sowieso jeden Anlass nutzen Selbstmord zu begehen ), den übrigen Häusern der Zusammenschluss schlicht egal war, oder sie es sogar begrüßten fortan Bestandteil des Kaiserreiches zu sein.

    Hätte es das Tribunal gewollt, hätte es damals Tiper Septins Eroberungsfeldzug mit Beginn der dritten Ära auf die selbe Weise ein Ende setzen können, wie ihrer Zeit den Invasoren aus Akavir. Stattdessen entschloss das Tribunal sich dagegen und brachte Tiper Septin an den Verhandlungstisch, um mit ihn die Zukunft Resdayn als Bestandteil des Kaiserreiches zu besprechen.

    Selbst Dagoth Ur, der von seinen Anhängern knapp ein Jahrtausend danach angebetet wurde, damit er ihre Heimat von falschen Göttern und Fremdländern befreit, fand den Gedanken, das Kaiserreich in sein Resdayn zu intrigieren, ironischerweise verlockend.

    Wie ich bereits gesagt habe: Die Dunmer mögen die Kaiserlichen bzw. das Kaiserreich nicht, weil sie auf jede Nation außerhalb ihres glorreichen Resdayn herabsehen.
    Aber es stellt eine der wenigen Elemente außerhalb ihrer eigenen Nation da, welche die Dunmer zumindest tolerieren. Was man z.B. hingegen von den Nords und Himmelsrand nicht sagen kann.

    Auch gibt es TES V eine Zufallsbegegnung mit einen Dunmer, der gerade auf den Weg ist sich der kaiserlichen Armee anzuschließen.
    Ebenso zeigen die übrigen Dunmer dort keinerlei Ablehnung gegenüber den Kaiserreich... wohl aber gegenüber den Nord und besonders Ulfric Sturmmantel mit seinen Nationalismus.

    Daher denke ich, dass das Kaiserreich und die Dunmer durchaus wieder in Zukunft als Verbündete zusammen kommen könnten. Sie haben in der dritten Ära bereits bewiesen, dass sie dazu in der Lage sind.
    Zudem repräsentiert das Kaiserreich eines der wenigen fremdländischen Mächte, welche sie nicht vollständig verachten und dessen Vorteile mitunter sogar schätzen.

    Und der Feind meines Feindes ist noch immer mein Freund.

    Das nenne ich mal eine proimperiale rosa Brille Warum hat Rom versucht Germanien zu erobern? Viel war da nicht zu holen. Warum hat Trajan versucht die Parther zu unterjochen?
    Dabei scheinst du zu vergessen, dass das Kaiserreich, auch wenn dessen Legion-Rüstungen in TES III und TES V eindeutig von der römischen Kultur inspiriert wurden (in TES IV scheinen es hin dessen eher die Hopliten der Griechen zu sein), eben nicht Rom oder eine andere Besatzermacht unserer Weltgeschichte darstellt, noch mit diesen gleichgesetzt werden soll.

    Stattdessen repräsentiert es, trotz Besatzermacht, in TES I-IV eher das typische geeintes Reich aller Völker, wie wir es immer wieder im Fantasy-Genre als Ideal vorfinden.
    Es ist sozusagen (fast) perfekt in seiner Umsetzung, indem es die Gleichheit aller Rassen und Völker fordert, sowie Akzeptanz aller Religionen und Kulturen, Wohlstand und Bildung verspricht, und mit einer unbesiegbaren *hüstel* Armee, die über alle den wacht. Für den perfekten Status müsste man eigentlich nur noch die Demokratie einführen.

    Die östlichen Provinzen, wie z.B. Morrorwind und Schwarzmarsch, schlossen sich sogar in der dritten Ära freiwillig den Kaiserreich an, weil sie die damit verbundenen Vorteile für ihre Nation nutzen wollten.

    Wenn sich die Einheimischen der Provinzen in den besetzten Gebieten beschweren, dann schlicht aus 'Prinzip' heraus, nicht weil sie wirklich darunter zu leiden haben.

    Allgemein fällt mir zu der Umsetzung des Kaiserreich in TES I-IV, und seiner Beziehung zu den Provinzen, nur folgende Szene aus den 'Leben des Brian' ein:

    https://youtu.be/BbOedZN3Sb4



    Fragwürdig wurde das Kaiserreich erst in TES V, wo Bethesda versuchte, im Zuge der allgemeinen Popularität von Dark-Fantasy CRPG's, wie der 'the Witcher' Reihe oder der 'Dragon Age' Reihe, und Dark-Fantasy Serien wie 'Game of Thrones' auch ihrer Reihe die benötigte 'Finsternis' und Fraktionen im 'Graubereich' abseits von Gut oder Böse zu liefern.

    Was auch Seidoss fassungslose Frage in seinen Beitrag zuvor erklärt, wie Tamriel zwischen TES IV und TES V einer derartigen Verwüstung zum Opfer fallen konnte.

    Ob Bethesda dieser Wandel zu dark and gritty gelungen ist ist hingegen fraglich.

    Das ist keineswegs militärischer Standard. Es ist wie beim Schach, manchmal muss man auch die Dame opfern um den Gegner Schachmatt zu setzen.
    Und es war strategisch dumm das Herzland zu beschützen (vor allem die geographische Lage ist denkbar ungünstig).
    Deutschland würde im Kriegsfall auch nicht Deutschland aufgeben, nur weil es strategisch schlechter zu verteidigen ist als einige andere Abschnitte Europas.
    Gleiches gilt für alle die anderen Länder der Welt. Die eigene Heimat hat nun einmal immer Vorzug gegenüber den Rest der Welt.

    Daher finde ich es doch arg seltsam, dass du verlangst dass das Kaiserreich seine Herz den Feind überlassen soll, nur um einige Provinzen zu retten.



    Zudem finde ich den Bürgerkrieg insgesamt sehr unbefriedend und es hat mir keine Freude diese Questreihe zu spielen.
    Sehe ich genauso. Sympathisch ist keine der Fraktionen IM SPIEL SELBER umgesetzt, und ihre Questreihen wirken uninspiriert und langweilig. Weswegen es schwer fällt sich in irgendeiner Weise mit einer der beiden Fraktionen zu identifizieren.

    Weswegen ich auch mittlerweile nach der oben von mir genannten Formel meine Wahl in TES V treffe:

    Kaiserliche= Römer! Cool. Römer mag ich mehr als Wikinger=Nord!

    Denn mehr haben beide Fraktionen nicht aufzubieten.

    Wie schon gesagt: Ich mag zwei Rassen in TES. Dunmer und Nord.
    Das ist ja, als würde man über Herr der Ringe sagen: 'Meine Lieblingsrassen dort sind die Elfen und die Orks', oder über Star Trek: 'Meine Lieblingsvölker dort sind die Klingonen und die Romulaner!' etc.



    Kurz: Da hast du dir ja die richtigen beiden Rassen ausgesucht.
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (03.01.2018 um 15:46 Uhr)
  14. #94 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Fed
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    Zitat Zitat von maekk03 Beitrag anzeigen
    Wiiiiirklich? Da muss nur mein Nerevarine aus Akavir zurückkehren, der zufällig ein Kaiserlicher bei meinen letzten Durchgang war. Der ruft einmal kurz: 'Heil den Kaiserreich!' und schon schwenken allen Dunmer ihren Banner im Wind.



    Nein ernsthaft:

    Ich ...


    Das ist ja, als würde man über Herr der Ringe sagen: 'Meine Lieblingsrassen dort sind die Elfen und die Orks', oder über Star Trek: 'Meine Lieblingsvölker dort sind die Klingonen und die Romulaner!' etc.



    Kurz: Da hast du dir ja die richtigen beiden Rassen ausgesucht.

    Ich hab deinen Beitrag aus Platzgründen abegkürzt, beziehe mich aber auf deinen ganzen Beitrag

    Die Imperialen aus den alten TES, die Du beschreibst existieren in dieser Form in TES V nicht mehr. Du hast das ja selbst schon festgestellt.
    Die Imperialen hatten keine großen Begabungen wie andere Völker, sei es die Magie bei den Bretonen oder Hochelfen oder die Schmiedekunst der Orks.
    Ihre Stärke war die Diplomatie und damit war ihre Aufgabe als Kleber zwischen den verschiedenen Völkern zu fungieren. So war es früher, daher hatten natürlich die Dunmer mit ihnen nur wenig Probleme.
    Nur hat TES V die Karten neu gemischt und die Imperialen haben ihre komplette Regierungskompetenz verloren. In dieser Form sind sie einfach nur überflüssig.

    Und zu dem Verhältnis von Dunmer und Nord. Das ist von Haus zu Haus verschieden. Haus Redoran mag zwar die Nord nicht, aber es herrscht Respekt vor ihrer Stärke. Und für ein Bündnis braucht es oft nicht mehr.
    Haus Hlaalu, das sich dem Kaiserreich angebiedert hat, wie geht es diesem Haus in TES V? Ach ja, es wurde aufgelöst. Da kann man doch von einer zukünftige Zusammenarbeit zwischen Dunmern und Imperialen ausgehen

    Bei deiner Argumentation nimmst Du dir die Freiheit heraus die Gegebenheiten in TES V teilweise zu ignorieren (denn Du hast sie durchaus festgestellt). Das ist dein gutes Recht, denn das alte TES hat mir auch mehr zugesagt. Es war ausgeglichener. Einen ähnlichen Zustand gibt es übrigens auch in Fallout 4. Auch dort prallen die "Alten" mit den Neueinsteigern zusammen wenn es um die Bruderschaft geht.

    Versteh mich bitte nicht falsch: Die Idee mit dem kalten Krieg finde ich gar nicht so schlecht, ein bisschen Konfliktpotential schadet nicht. Aber man sollte gewisse Grundregeln beibehalten und wenn ich eine Rasse oder eine Fraktion um 180 Grad verändere, dann führt das zu Missverständnissen und auch zu Unmut unter den Fans.
    Es sind Bethesda Welten, daher können sie machen was sie wollen, aber man hätte für den Bürgerkrieg dieses ganze "Germanen" gegen "Römer" überhaupt nicht gebraucht. Stattdessen hätte man einfach zwei Jarls um den Königstitel kämpfen lassen sollen und die Legion, bzw. der Kaiser hätte als eine Art Schiedsrichter fungieren können. Der Spieler hätte sich auf eine Seite schlagen können und dann die Legion für sich gewinnen müssen. Dieses Szenario hätte besser zum alten TES gepasst. Und die Thalmor hätten ja ruhig Öl ins Feuer gießen können.
    Aber mit dem Weißgoldkonkordat wurde das Kaiserreich so inkompetent dargestellt, dass meiner Meinung nach, nur noch ein Drachenblut auf dem Thron das Reich retten könnte. (Viel Konjunktiv fällt mir gerade auf)

    Und nochmal zu meinen Lieblingsrassen: Ich finde das gar noch so ungewöhnlich: Die Nord liebe ich, weil ich Skandinavien, Germanen/Wikinger mag. Weil ich gerne Krieger spiele und sie mir optisch auch sehr zusagen.
    Die Dunmer liebe ich, weil sie von allen Völkern am vielseitigsten sind. Die Redoran sind die edlen Krieger, die Telvanni exentrische Magier, Hlaalu waren die Geschäftsleute. Und dann gibt es noch die Aschländer, die von den Häusern gar nichts halten. Auch die Architektur macht sie einzigartig. Morrowind ist das Neuseeland von Tamriel. Eine Reise durch tausend Welten und jede Ecke ist anders.
    Generell sind die Rassen in TES gut gelungen, ich mag eigentlich alle bis auf eine: die Bosmer. Unheimliche kleine Kerle sind das. Und seit Glathir sind sie endgültig unten durch. Dem Ebenerzrüstung Bosmer in Mournhold hab ich noch verkraftet, aber Glathir war zuviel

    Und zur Strategie: Wenn die Aufgabe der Hauptstadt/teilweiser Gebietsverlust den Sieg bringt, dann macht ein kluger Feldherr das. Siehe Napoleon und Moskau oder auch der Einfall der Russen in Ostpreußen im ersten Weltkrieg.
    Daher sehe ich die Entscheidung des Kaisers vorschnell den Friedensvertrag zu unterzeichnen als ein weiteres Stilmittel an um die Schwäche des Kaiserreichs zu zeigen. Bethesda wollte hier eine klare Botschaft vermitteln.
    Wir werden erst in TES VI wissen was Bethesda für die Zunkunft der Reihe und vor allem für das Kaiserreich geplant hat.
    Fed ist offline Geändert von Fed (06.01.2018 um 11:01 Uhr)
  15. #95 Zitieren
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    Zitat Zitat von Straly Beitrag anzeigen
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Kleine Zusammenfassung:
    Ulfric ist, wenn auch mürrisch, ein Schläferagent der Thalmor. Den Thalmor selbst liegt viel daran, dass der Krieg zwischen Kaiserreich und Sturmmänteln weiter geht. Würde das Kaiserreich siegen, würden die Thalmor in eine schwächere Position gedrängt, aber auch ein Sieg Unfrics wäre nicht in ihrem sinne. D.h. offiziell stehen die Thalmor hinter dem Kaiserreich, sie unterstützen aber auch die Rebellion mit äußerster Vorsicht.
    Meine Schlußfolgerung:
    • Wer neutral bleibt, stärkt die Thalmor
    • Wer für das Kaiserreich ist, schwächt die Thalmor

    Nur über das, was sein könnte würde man an der Rebellion teilnehmen, bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.

    Quelle
    Daran möchte ich anknüpfe:

    Neutral: Wenn der Waffenstillstand wirklich nur kurzfristig ist, is die Drachen geplättet sind, stimmt das definitiv, dann gewinnen nur die Thalmor, weil der Krieg noch länger währen wird.

    Wenn der Frieden somit aber erzwungen wird weil Drachenblutautorität = enzig wahrer Anwärter auf den Großkönigthron... bzw. mit gutem Verhandlungsgeschick und der Aufdeckung Ulfrucs als Thalmoragent (oder FOlter oder was da war, spricht: Dass die THalmor der Auslöser für den Bürgerkrieg sind) ein Frieden der beiden Parteien in den Weg geleitet werden kann ("Die Armee war schon immer in Himmelsrand, Anbetung Thalos wieder erlauben, gemeinsam gegen die Thalmor kämpfen!), dann ist die Neutrale haltung die beste.



    Pro Kaiserreich: Wenn man mit diesen und jenen Kaiserlichen spricht (zum beispiel mit dem hochelfischen Legat im Lager Rift, der die Thalmor hasst) und sich beispielsweise, wenn man die Sturmmäntel spielt, den Argumenten Balgruufs, Frikkas und Tullius Glauben schenkt, dabei dann ignoriert, dass es bisher kaum bis keine Informationen gibt, dass das Kaiserreich gewillt oder in der Lage ist, einen aktiven Gegenschlag gegen die Thalmor langfristig vorzubereiten bzw. u.a. die gerade genannten Personen als Zeichen sieht, dass das Kaiserreich sich eben doch auf einen Gegenangriff vorbereitet:
    Dann ist es langfristig betrachtet besser, der Kaiserlichen Armee zum Sieg zu verhelfen, den in seinem Ursprung von den Thalmor iniziierten Aufstand niederzudrücken, den Rasssmus der Sturmmäntel - den man weder auf jeden einzelnen Anhänger Ulfrucs übertragen, noch in seiner Breite weg- bzw. schönreden kann - auszutreiben und wieder das Kaiserreichsche Ideal der Alle Rassen für das eine Allgemeinwohl, das eine Allgemeinwohl für alle Rassen einzuführen, da man nur als vereintes Kaiserreich und im übrigen auch wieder unter Einbezug der Magier, die nämlich den (ok, nicht in Skyrim) gegenüber Magie höchst anfälligen Hochelfen in den Arsch treten kann.

    Kurzfristig lässt sich nicht leugnen, dass der Bürgerkrieg viele unnötige Opfer fordert, man keinen einzigen Thalmor metzelt und den Nord wieder die Anbetung Thalos verbietet und den Thalmor vollen Handlungsspielraum lässt, wie in Markart bereits geschehen.



    Pro Sturmmäntel: Ja, das ist am schwierigsten.
    Gegen die STurmmntel spricht nicht nur der sie begleitende Rassismus so wie ihre Kurzsichtigkeit, dass sie annehmen, sie könnten mehr erwirken, als das Kaisserreich und alle (Hoch)Elfen aus Himmelsrand zu vertreiben - falls Ulfric irgendetwas anderes überhaupt anstrebt von Wegen Himmelsrand zum Zentrum der Menscheit machen etc...
    Vor allem steht den Sturmmänteln der Egoismus Ulfrucs entgegen (ist nicht sein wirkliches Ziel lediglich, selbst Großkönig zu sein?) und natürlich das Hauptargument: Er wurde von den Thalmor aufgestachelt, diese Rebellion zu beginnen!

    Für die Sturmmäntel spricht, dass sie für ihre Freiheit wollen, die ihnen zumindest in religiösen Dingen auch zusteht.
    Die Thalmor sind der Feind alle Lebens, weil sie einer veralteten Religion anhängen - zumindest habe ich über ganz TES III-IV es stes so verstanden, vor allem bei Nights of the nine, dass es die Götter waren, die Thalos zu einem der ihren gemacht haben, und nicht nur ein Fanatischer Verehrungskult der Menschen nach seinem Tod.
    Sprich: Die Sturmmäntel sind entgegengesetzt der Thalmorischen Meinung tatsächlichen diejenigen, die die wahre Religion verbreiten.

    Kurzfristig Befreien die Sturmmäntel also das Kaiserreich und, so zumindest der Plan, auch die Thalmor und führen wieder die einzig wahre Religion der Neun ein.

    Auch hierbei sterben aber viele gute Leute, die man eventuell - Wie Elisif bzgl. Torrig vermutet - mit guten Argumenten hätte überzeugen können.

    Langfristig lässt sich nichts genaues sagen: Entweder gewinnen die Thlamor, wenngleich sie Himmelsrand aufgeben müssen, weil dem Kaiserreich die Wiege seiner Kultur und seine, von den eigenwilligen Orks abgesehen, stärksten und tapfersten Krieger abhanden kommen und mit dem Zentrum der Thalosverehrung auch geht auch weithin die Motivation verloren, warum das Kaiserreich gegen das Konkordat vorgehen sollte.

    Wenn allerdings Ulfric seine elfiscen Herren zur Gänze überwinden und seine großen Regen in Taten umwandeln können sollte und jeglichen Rassismus in Himmelsrand aktiven bekämpfen sollte, dann könnte er endlich die realistishe Großoffensive gegen die Elfen unternehmen: Nord sind Kälteresistent, Orks sind extrem zäh, Bretonen sind nahezu unempfindlich gegen Magie, können aber Atronarchen beschwören, die die Thalmor wegbrutzeln


    Letztlich folge ich einem mir hier gesagten weisen spruch: Was traut ihr euch selbst zu und was traut ihr den jeweilgen Parteien zu.
    Danach entscheidet.
    Seidoss ist offline
  16. #96 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Fed Beitrag anzeigen
    Auch dort prallen die "Alten" mit den Neueinsteigern zusammen wenn es um die Bruderschaft geht.
    Was mMn aber Bethesda Schuld ist, da sie versäumen den Neueinsteigern verständlich zu machen, warum die Bruderschaft tut was sie tut, und zudem JEDE Gelegenheit nutzen die Bruderschaft unsympathisch wirken zu lassen.
    FO 4 ist, auch wenn es dieses nicht offen dalegt, eindeutig darauf ausgelegt, dass man für die Synth Partei ergreift und gegen die Bruderschaft vorgeht.

    Diesbezüglich verhält sich TES V bei der Umsetzung des Kaiserreich/ Sturmmäntel Konflikt zwar etwas neutraler, aber auch dort ist Bethesda eindeutig sehr bemüht das Kaiserreich extrem unsympathisch dastehen zu lassen und den Spieler in Richtung der Sturmmäntel zu drängen. Wie du bereits selber geschrieben hast. Was mich als jahrlanger Spieler der TES Reihe doch sehr überrascht, da das Kaiserreich bisher das Gesicht der Reihe was, sozusagen, selbst das Wappen des Kaiserlichen Drachen ist allgegenwärtig und prangt sowohl auf den Titelbild von Morrowind wie Skyrim.

    Allgemein fällt es mir daher schwer, für irgendeine Fraktion dort Partei zu ergreifen (sowohl in FO 4 wie TES V). Besonders lasse ich mich ungerne, wenn ich so schon die Wahl habe, unterschwellig zu der, in den Augen der Autoren, richtigen Partei drängen.

    Wobei ich diesbezüglich Bethesda nicht allzu große Vorwürfe machen möchte. Den meisten Autoren gelingt es nicht bei der Inszenierung solcher Konfliktes in einen Spiel tatsächlich absolut neutral zu bleiben und keine Seite zu... bevorteilen.
    Das es dann aber auch noch derart plump geschieht, und Bethesda es versäumt auch der unliebsamen Partei nachvollziehbare Motive zu geben, dann aber doch schon.

    Aber mit dem Weißgoldkonkordat wurde das Kaiserreich so inkompetent dargestellt, dass meiner Meinung nach, nur noch ein Drachenblut auf dem Thron das Reich retten könnte. (Viel Konjunktiv fällt mir gerade auf)
    DAS wäre doch die ultimative Lösung. Das Drachenblut besteigt, nach der Ermordung von Titus Mede II, den Thron. Schließlich bevollmächtigte die Tatsache, dass die Septins alle (angeblich) Drachenblut waren, diese in der dritten Ära zur Herrschaft über das Kaiserreich. Anschließend nimmt er einen neuen cyrodiilschen Namen an, wie es bereits Hjalti Frühbart bzw. Talos Sturmkrone bei seiner Krönung zum Kaiser Tiper Septin getan hat. Und herrscht fortan als dieser über das Kaiserreich, ohne das TES auf diese Weise noch einmal zur Rasse oder den Geschlecht des Kaiser Bezug nehmen muss.

    In TES VI erfahren wir daher von der Thronbesteigung des Drachensblutes als *beliebiger neutraler Kaisername* und in TES VII hat dieser dann einen Großteil von Tamriel wieder unter den Banner des Kaiserreich vereint und den verdammten Thalmor geht es endlich an den Kragen. Sowieso der einzige Aspekt von TES, der mir derzeit überhaupt nicht zusagt, da die Thalmor einfach zu platt und klitscheebeladen böse sind.

    Eine bessere Auflösung dieses Konfliktes, und ein gleichzeitiges Brauchkraulen der TES V Spieler, kann sich Bethesda doch eigentlich nicht erschaffen, oder?



    Generell sind die Rassen in TES gut gelungen, ich mag eigentlich alle bis auf eine: die Bosmer. Unheimliche kleine Kerle sind das. Und seit Glathir sind sie endgültig unten durch. Dem Ebenerzrüstung Bosmer in Mournhold hab ich noch verkraftet, aber Glathir war zuviel
    Volle Zustimmung: Alleine wenn man die Buchreihe: 'Ein Tanz im Feuer' gelesen hat, oder sich mit der Kultur der Bosmer und ihren Beerdigungsriten auseinandersetzt.

    Wobei ich mir sicher bin, dass ein Großteil der Bosmer-Spieler in TES, insbesondere die Neueinsteiger in TES V, nicht einmal wissen was für gruselige Freaks sie da verkörpern und sie stattdessen mit den typischen Waldelfen von Tolkien inspirierten Welten gleichsetzen.
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (06.01.2018 um 16:36 Uhr)
  17. #97 Zitieren
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    Das geht jetzt zwar langsam am Thema vorbei XD aber ich muss die Bosmer mal in den Schutz nehmen.
    In Oblivion habe ich meine Rasse fast immer danach ausgewählt, welche Gilde ich zu erst durchspielen will, und wenn es die Dunkle Bruderschaft war, habe ich immer einen Bosmer genommen.
    Seidoss ist offline
  18. #98 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Seidoss Beitrag anzeigen
    Das geht jetzt zwar langsam am Thema vorbei XD aber ich muss die Bosmer mal in den Schutz nehmen.
    Du weißt,

    dass Bosmer eine von Frauen (die dort aufgrund des überlegenden Körperbaus auch als das 'starke Geschlecht' gelten) dominierte Gesellschaft ist in welcher Männer nahezu kein Mitspracherecht haben.
    Und dass ihre Kultur jegliche Flora als so heilig betrachtet, dass alleine das fällen eines Baumes, egal aus welchen Gründen, die Ermordung des Holzfäller rechtfertigt. Und dass sich Bosmer daher ausschließlich von jeglicher Fauna ernähren. Letzteres führt dazu, dass Bosmer auch nicht abgeneigt sind die übrigen Völker Tamriels, egal ob Mensch oder Mer, als Delikatesse zu verspeisen.
    Pastete aus Menschenfleisch, oder gebratener Mer am Spieß? Bosmer haben diesbezüglich keinerlei moralische Bedenken. Im Gegenteil, soetwas gilt als Zeichen des guten Geschmackes und wird z.B. bei respektvollen Feierlichkeiten gerne angeboten.
    Ihre Liebe zu den Fleisch von Mensch und Mer geht sogar soweit, dass die Bosmer ihre eigene Rasse verschlingen. In der Kultur der Bosmer wird der Tote nicht beerdigt oder verbrannt wie es bei den anderen Rassen Tamriels übrig ist, sondern, in Sinne des Leichenschmauses , während der Beerdigungsrite von den eingeladenen Trauernden gegessen. Sie nehmen den Verstorbenen wortwörtlich in sich auf, bis kein Stück mehr von ihn übrig ist. Optimal als schmackhafte Delikatesse zubereitet. Bereite dich also einmal darauf vor, dass dein Bosmer, nach seinen Tod, von seinen Lieben wie ein schmackhaftes Gericht zubereitet, Freunden und Verwandten auf einen Teller serviert, und anschließend von allen Anwesenden aufgegessen wird.

    Wenn du all dieses weißt, will ich nichts gesagt haben...
    maekk03 ist offline Geändert von maekk03 (06.01.2018 um 18:43 Uhr)
  19. #99 Zitieren
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    Skyrim ist ein Rollenspiel und gerade in den TES Spielen hat man für Computerspielverhältnisse viele Freiheiten und Geslatngsmöglichkeiten (wenngleich natürlich nicht zu vergleichen mit P&P wie DSA oder D&D)

    Sprich: Ich muss nicht mit allem einverstanden sein: Ich bin in der Realität ja auch kein Dieb oder eiskalter Assassine: Ich spiele eine Rolle, und wenn die sich von meiner Realtät abhebt, kann ich umso besser abschalten
    Seidoss ist offline
  20. #100 Zitieren
    Mythos
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    Zitat Zitat von Seidoss Beitrag anzeigen
    Skyrim ist ein Rollenspiel und gerade in den TES Spielen hat man für Computerspielverhältnisse viele Freiheiten und Geslatngsmöglichkeiten (wenngleich natürlich nicht zu vergleichen mit P&P wie DSA oder D&D)

    Sprich: Ich muss nicht mit allem einverstanden sein: Ich bin in der Realität ja auch kein Dieb oder eiskalter Assassine: Ich spiele eine Rolle, und wenn die sich von meiner Realtät abhebt, kann ich umso besser abschalten
    Ich habe ja auch nicht deine Fähigkeit des Rollenspiel angezweifelt, sondern nur ob du wirklich alles weißt, was die Rasse Bosmer und ihre Kultur in TES ausmacht.

    Denn Kannibalismus, sowie die Verspeisen von Mensch und Mehr, ist schwerlich in Schutz zu nehmen.

    maekk03 ist offline
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