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    Geißel Farings  Faren's Avatar
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    Oct 2006
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    Tooshoo|Gilde: Waldvolk|Rang: Hüter des Waldes
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    Faren is offline
    Der Hüne hatte dem Plan Jarvos und Ornlus zugestimmt, es hatte ihm zwar nicht behagt das sie so offen über die Möglichkeit seines Ablebens sprachen andererseits respektierte er diese direkte Seite am Waldvolk aber auch. Man log einander nichts vor, die Dinge wurden nicht beschönigt und man viel sich einander nicht in den Rücken. Anschließend hatte er sich von den beiden verabschiedet und auf den Weg zur Wächterunterkunft gemacht, es gab eine Menge Dinge über die er würde nachdenken müssen.
    Am nächsten Tag hatte sich der Hüne auf dem Schwarzmarkt Papier und Zeichenkohle besorgt, eine grobe Zeichnung des Naturgeists gefertigt und damit begonnen diese unter Einheimischen und den Jägern herumgezeigt. Vielleicht gab es ja jemanden der diese Tierart kannte und wusste ob sie auf Argaan existierte, andernfalls würde Faren wieder aufs Festland reisen müssen. Nach einigen Stunden erfolglosen Herumfragens war der Einäugige schließlich aber doch noch fünig geworden, ein alter Jäger der am Rande Schwarzwassers in einer kleinen Hütte lebte erkannte das Tier auf der Zeichnung.
    »Das ist ein Vielfraß Jungchen, ein richtiger Teufel der Berge, diese Mistviecher plündern einem die Fallen wenn man sie zu nah am Vorgebirge auslegt.«, zetterte der Alte und schüttelte wütend die Faust in Richtung des Weißaugengebirges.
    »Dann leben sie also hier in den Bergen?«, hatte der Hüne hoffnungsvoll nachgehakt.
    »Sag mal hast du was an den Ohren Junge, ja diese verdammten Viecher leben in den Bergen und jetzt mach das du wegkommst mein Haferschleim wird noch kalt.«, keifte der Greis mit der Dreistigkeit die nur die Alten und Kinder besaßen.

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    homo  Thorwyn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Thorwyn is offline
    „Keee … keee …“, murmelte Thorwyn vor sich hin, den Zeigefinger auf das Stück Pergament gepresst und die Stirn vor geistiger Anstrengung in tiefe Falten gelegt. Mindestens eine Stunde lang hatte er wieder seine Buchstaben geübt, nachdem er sich durch das Herstellen einer entzündungshemmenden Salbe eine Weile davor hatte drücken können, und es am Ende tatsächlich geschafft, alle Schriftzeichen aufzusagen – eine Errungenschaft, über die sich auch Leyla freute, sicher auch deshalb, weil sie doch langsam die Nerven verlieren musste, wenn der Jäger sein Ziel einfach nicht erreichte.
    Er war sich zwar sicher, dass ihm am nächsten Tag wieder der ein oder andere Buchstabe fehlen würde, aber jetzt wollte Thorwyn sein Wissen gleich an echter Schrift erproben, und so hatte er Cantors Pergament herausgeholt und versuchte nun, die ersten Wörter zu entziffern. Er hatte keine Ahnung, was darauf stand, aber die Schrift war schön und regelmäßig – womöglich war das eine ausgerissene Buchseite – und somit recht leicht zu lesen. Zumindest so leicht, wie das für jemanden ohne Leseerfahrung möglich war.
    „Kee-iiin. Ke, ihn?“ Missmutig starrte der Jäger die rätselhaften Buchstaben an. Ke. Ihn. Was hieß das? „Keeiinn … kain … keein? Hm.“ Ergab das Sinn? Egal, einfach mal das nächste Wort probieren. „Mmmeee … Mmeeenn … Mens … Mens … c … h … skh? Menskh? Das kann man doch gar nicht aussprechen.“ Brummelnd versuchte Thorwyn noch eine Weile, den Sinn hinter den beiden Wörtern zu erkennen und lehnte sich schließlich frustriert zurück. „Das ist doof“, beschwerte er sich bei Leyla, die gerade wieder mal irgendeinen Trank zu brauen schien, und sah im nächsten Moment Bartimäus die Heilkammer betreten.
    „Oh, äh, hallo … bewahre“, grüßte der Jäger und stand auf. „Wieder eine Verletzung oder so?“

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    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Leyla is offline
    Leise vor sich hin summend goss sie einige Flüssigkeiten zusammen: Etwas vom Sud der frischen Heilpflanzen aus dem Kräutergarten, dazu ein, zwei Tropfen von dem Beruhigungsmittel, das kürzlich erst bei Manon zum Einsatz kam, nun aber deutlich dosierter Anwendung fand. Und zuletzt noch der Saft einer Zwiebel, die zusammen mit etwas Honig eine süße, aber wirksame Flüssigkeit bildete, die normalerweise eher bei Erkältungen zum Einsatz kam, hier aber in erster Linie dazu diente, das gesamte Gebräu genießbar zu machen. Schwungvoll durchmischte sie alles erst im Kolben, danach noch mit einem Rührstab, ehe sie es in einen kleinen Becher goss und damit zu einem der Betten hinüber ging.
    Noch auf dem Weg dorthin betrat jemand die Heilkammer, den Thorwyn so gleich auf eine - für ihn ungewöhnliche - Weise begrüßte, als kenne er ihn schon ein Weilchen. Sein Zusatz, ob es wieder eine Verletzung sei, ließ Leyla aufhorchen, interessiert schaute sie sich daher um und erkannte den Jäger ebenso. Hatte er sich wieder von Blutfliegen überraschen lassen? Auf den ersten Blick wirkte er nicht so. Dennoch unbemerkt in sich hinein grinsend wandte sie sich wieder dem Bett und damit Gath zu, der dort bereits seit einigen Tagen ruhte. Die Symptome deuteten fast ohne Zweifel auf Sumpffieber hin. Er war auch offenbar nicht hier aus der Gegend, sodass er noch viel anfälliger als die Einheimischen war. Thorwyn und sie mussten echt von Glück reden, sich noch nicht damit infiziert zu haben. Osmo hätte ihr zwar sicherlich irgendwie helfen können, dass sie nicht eine halbe Ewigkeit ausfiel, aber angenehmer machte das diese Krankheit natürlich auch nicht. Und für Thorwyn müsste sie sich noch dazu etwas überlegen, denn sie kannte keinen anderen Behandlungsweg, als eine viele Tage andauernde Kur mit verschiedenen Tränken und Aufgüssen.
    "So, es ist wieder Zeit für den Nachttrunk", sprach sie liebevoll und reichte ihm lächelnd den Becher. "Es wird allmählich besser, nicht wahr?"

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    Ritter
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Gath is offline
    Ein Bett. Eine Holzwand. Und ja...
    Viel anderes hatte Gath eigentlich in den letzten Tagen nicht zu Gesicht bekommen. Aber er konnte froh sein, dass er überhaupt immernoch etwas zu Gesicht bekam.
    Der Grund war ganz einfach folgender: Irgendwann, eines Abends, war es ihm plötzlich immer schlechter gegangen, er hatte die Nacht überhaupt nicht geschlafen, Fieberträume gehabt und sonst etwas, sodass er am nächsten Morgen gerade noch so beschließen konnte, nach einem Heiler zu suchen - und dort dann schlussendlich auch von irgendjemand hingebracht worden war, denn er konnte sich bei weitem nicht daran erinnern, dieses Haus, in dem er sich jetzt befand, betreten zu haben.
    Hier hatte er dann auch die Diagnose bekommen: Sumpffieber. Eine ziemlich gefährliche Krankheit, die hier in der Gegend grasierte und für die vor allem die nicht Einheimischen anfällig waren. Und das war der Stadtmensch definitiv. Den Großteil seines Lebens hatte er in Khorinis verbracht, den Rest überwiegend in Vengard, Bakaresh und Setarrif - alles nicht gerade freie Natur. Und nun war er hier und eigentlich hatte er es erstaunlich lange überlebt, ohne krank zu werden... Umso heftiger hatte es ihn schließlich umgehauen.
    Allerdings gab es hier in diesem Haus glücklicherweise eine Heilerin names Leyla, die sich liebevoll um Gath kümmerte und ihn Stück für Stück mit vielen Tränken - mehr oder meistens minder wohlschmeckend - wieder aufpäppelte, wofür der junge Bootsbauer sehr dankbar war. Denn rückblickend und mit mittlerweile wieder halbwegs klarem Kopf - zumindest manchmal - konnte er durchaus erkennen, dass es ihn ziemlich übel erwischt hatte.

    Gerade eben kam die kleine Dame mit den nicht gerade kurzen, blonden Haaren wieder vorbei, um Gath auf ein neues irgendein Gebräu einzuflößen, was ihn der Entlassund irgendwie ein Stück näher bringen würde.
    "Es geht schon...", erwiederte der junge Bootsbauer auf die Frage der Heilerin. "Viel schlechter konnte es ja nicht mehr werden, ohne dass ich am nächsten morgen nicht mehr aufwache... Aber ich hoffe, ich bin so langsam auf dem Weg der Besserung..."
    Mir diesen Worten nahm er den Becher und trank das Zeug, was ihm einen Schlaf ohne Fieberträume beschehren würden.
    "Danke."

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    Curious Mind  Bartimäus's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Bartimäus is offline
    Eine einzige Freiwillige war gefunden, etwas wenig wie der Waldläufer fand und so verschob er die Jagd noch um einen weiteren Tag, was er Keala auch mitgeteilt hatte. Immerhin hatte es insofern keine Konsequenzen, als dass das Biest nicht noch zusätzlichen Schaden anrichtete, doch damit war auch nicht wirklich zu rechnen gewesen, schließlich musste es schon seit dem Angriff hier sein und trotzdem hatte es Phasen gegeben in denen nichts passiert war.
    Doch auch wenn er diesen Tag untätiger geblieben war, als er vor gehabt hatte, wollte er doch zumindest erreichen, dass er morgen mit ein paar Leuten mehr aufbrechen konnte und so beschloss er nach dem Jäger zu suchen, an den er zuvor schon gedacht hatte.
    "Bewahret Leyla und Thorwyn!", begrüßte er die beiden, als er die Heilkammer betrat.
    "Nein, diesmal habe ich zum Glück keine Verletzung. Eigentlich bin ich wegen deiner Fähigkeiten als Jäger und nicht wegen der als Barbier hier. Ein... Vieh, von dem wir nicht wissen, was es ist, hat gestern -mal wieder- ein Molerat von der Farm gestohlen. Das kann nicht so weiter gehen, ich denke wir müssen es auf jeden Fall finden, doch dazu hätte ich gerne ein paar Gefährten. Keala, eine junge Wächterin mit einem Vogel, ich weiß nicht ob ihr sie kennt, wird auch mit kommen."
    Doch dann erkannte er wie zweideutig dieser Satz klang und so fügte er schnell hinzu.
    "Der Vogel ist ihr Haustier, ein ganz normales Tier!"

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    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Leyla is offline
    "Schlechter wird es jetzt auf keinen Fall mehr", entgegnete sie aufmunternd und nahm den leeren Becher wieder entgegen. "Ein paar Tage verbringt ihr hier sicherlich noch, aber das schlimmste habt ihr längst überstanden. Aber nun schlaft, euer Körper braucht die Ruhe. Alles wird gut."
    Einige Augenblicke lang schaute sie ihn noch lächelnd an, bis sie sicher war, dass er die Augen nicht wieder öffnete, um noch etwas zu erwidern oder einen anderen Wunsch zu äußern. Nebenbei hörte sie bereits mit mindestens einem Ohr zu, was Bartimäus erzählte. Sie hatten also Probleme mit einem Tier, über das sie so ziemlich nichts wussten, außer dass es Wild riss. Vielleicht war auch ein Monster oder irgendetwas in dieser Art. Interessant und in diesem finsteren Sumpf wohl nichts, was selbst Ortsfremde allzu sehr überraschen sollte - befand sie zumindest.
    Rasch brachte sie den leeren Becher noch zurück an seinen Platz, um ihn erst noch auszuspülen, ehe sie zu den beiden Jägern trat. Sie musste dabei an einen Tag zurückdenken, den die beiden Liebenden am Strand des Dschungels verbracht hatten. Als diese Affen aus dem Urwald gekommen waren und mit ihren Sachen gespielt hatten. Oder sie eigentlich sogar klauen wollten, was ihnen im Falle des einen Geweihs sogar gelungen war. Das hier war ja gewissermaßen ähnlich, nur etwas gefährlicher. Und leider ohne Strand.
    "Bewahre", grüßte sie Bartimäus erfreut und legte schließlich einen Arm um Thorwyns Hüfte. Jetzt mit ihm am Strand zu sein, wäre schon ziemlich toll. Einzig der regelmäßige Kontakt zu anderen Menschen fehlte dort - und das war es wohl auch, das die beiden nun hier in Schwarzwasser hielt. Ganz gleich, wie schwer und anstrengend mancher Tag war.

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    homo  Thorwyn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Thorwyn is offline
    Interessiert hörte Thorwyn zu, was Bartimäus erzählte, und kratzte sich nachdenklich das Kinn. Dass der andere Jäger nicht wegen einer Verletzung hier war, war die gute Nachricht, irgendein Vieh, das Molerats riss, die schlechte. Hoffentlich war das Biest das kleinere Übel.
    „Hm, ja, natürlich, da könnte ich schon mitkommen, würde ich … ja“, sagte Thorwyn ein wenig unzusammenhängend und folgte Leyla mit den Augen, als sie die Heilkammer durchquerte, einen Becher ausspülte und am Ende zu ihnen trat. Das Lächeln auf dem Gesicht des Jägers verbreiterte sich noch etwas, und er musste kurz die Stirn runzeln, bevor er wieder wusste, was er sagen wollte.
    „Keala kenne ich nicht, glaube ich.“ Zwar kam ihm der Name irgendwie bekannt vor, aber mehr auch nicht, und so erklärte es sich einfach mit irgendeinem Menschen aus einer der großen Städte, der so geheißen hatte. „Solange das nicht irgendein Schattenläufer oder ein Troll ist, müsste das ja auch zu schaffen sein, wenn wir das Vieh aufspüren können … es ist nur eins, ja? Wie viele sind wir dann, drei? Oder willst du auch noch mitkommen?“, fügte er an Leyla gewandt hinzu. „Ich glaube, dein Bogen verrottet schon langsam.“
    „Ja sicher will ich“, erwiderte sie. „Osmo wird das hier schon irgendwie regeln … ich frag ihn mal ganz lieb. Wir sind ja sicher nicht ewig weg.“
    Wunderbar. Endlich mal wieder zusammen jagen … und hoffentlich ohne seltsame Lichter, die einen in die Irre führen, freute sich Thorwyn und blickte wieder zu Bartimäus. „Hm, das geht doch auch, oder? Nicht, dass wir dann mit einer kleinen Armee durch den Sumpf laufen.“

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    Curious Mind  Bartimäus's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Bartimäus is offline
    "Ja klar geht das! Solange es nicht wirklich eine Armee ist oder du gar Paladine mitnehmen willst, ist es kein Problem. Ganz im Gegenteil, ich würde eher sagen, je mehr desto besser, schließlich wissen wir nicht sehr viel, außer dass die Gerüchte immer wilder werden. Aber ja, mehrere sollten es nicht sein, zumindest kam nur eins. Und was dich angeht-"
    Kurz hielt er an Leyla gewandt inne. Thorwyn wusste schon seit längerem von Druiden, er war mit Leyla hier her gekommen und sie war Heilerin, was für ihn so einen gewissen magischen Aspekt beinhaltete, also war sie wohl auch eine. Und wenn nicht, würde sie bestimmt zumindest ebenso von ihrer Existenz wissen wie Thorwyn, also konnte er sich ruhig eine Anspielung erlauben.
    "-kennst du dich doch mit Tieren und so aus, oder nicht? Das wäre dann bestimmt durchaus hilfreich!"
    Für ihre Kommunikation war es zwar vielleicht nicht sehr förderlich, wenn er so sehr um den Punkt herumredete, aber Cécilia hatte es wohl geschafft ihm einzuprägen, dass das Geheimnis bewahrt werden musste, auch wenn Leyla ja eigentlich ohnehin ein Mitglied des Waldvolkes war, aber bei ihm war das damals auch kein Grund gewesen ihm das Druidentum zu offenbaren. Suzuran hatte es sogar geleugnet nachdem er sie mit seinen eignen Augen zaubern sehen hatte, aber gut, mittlerweile war es wohl wirklich eindeutig, dass sie Druidin war!

  9. View Forum Posts #89
    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Leyla is offline
    Osmo überreden ... ihm irgendwie klar machen, dass es nicht wie beim letzten Mal kommen würde, als sie zwei sich im Sumpf verirrt hatten und irgendwann erst spät abends zurück gefunden hatten. Hoffentlich bekam sie ihn rum ... und hoffentlich kümmerte er sich dann auch angemessen um Gath, der brauchte im Moment noch einige Fürsorge. Auf dass sie den wirren Druiden morgen früh irgendwo auftreiben konnte ...
    "Warum sollte ich mich nicht mit Tieren auskennen?", hinterfragte sie Bartimäus' Nachfrage skeptisch. "Ich hab den Großteil meines Lebens im Wald und vor allem auf der Jagd verbracht, natürlich kenne ich mich mit Tieren aus."
    Irgendwie schob sie noch ein schwaches oder eher verlegenes Grinsen nach, weil sie merkte, dass ihre Worte etwas zu drastisch formuliert waren und so womöglich falsch verstanden wurden. Sie wollte Bartimäus nicht abweisen.
    "Hab bisher jedenfalls keine großen Schwierigkeiten dort draußen gehabt. Außer mit der Orientierung im Sumpf. Aber das übernimmst du ja sicherlich", unsicher schaute sie die beiden Jäger abwechselnd an, "übernehmt ihr ... ihr wart doch schon etwas häufiger jagen! Will mich nicht noch mal dort draußen verlaufen."
    Ein unschöner Gedanke, nie mehr zurück zu finden, der sie trotz der feuchtwarmen Luft frösteln ließ, sodass sie sich näher an Thorwyn drückte. Was auch immer sie damals für ein Wesen in die Irre geführt hatte, es war alles verdammt unschön gewesen. Nie wieder, nie, nie wieder wollte sie sowas erleben. Dann lieber noch drei Osmos und jeden Tag ein paar halbstarke Kerle, die sich geschnitten hatten.

  10. View Forum Posts #90
    Curious Mind  Bartimäus's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Bartimäus is offline
    Wie eingeschnappt sie gleich war, scheinbar hatten doch alle Druiden so ihre Gemeinsamkeiten, gleichzeitig bestätigte es aber auch Bartimäus Verdacht.
    "Im Wald und auf der Jagd waren viele hier, ebenso Thorwyn und ich und trotzdem habe ich deine... Kenntnisse angesprochen", versuchte er noch etwas deutlicher zu sein.
    "Aber wie dem auch sei, deine Hilfe ist auf jeden Fall willkommen! Doch wir sollten uns jetzt vielleicht besser schlafen legen, wie es aussieht hattet ihr heute einiges zu tun und morgen sollten wir halbwegs ausgeschlafen sein."
    Thorwyn schien diese Idee besonders gut zu gefallen und so verabschiedet sie sich und machten sich aus, sich am nächsten Tag wieder zu treffen, so wie er es mit Keala auch schon getan hatte. Vielleicht würde sich ja im letzten Moment noch Verstärkung finden und wenn nicht, würden sie es mit zwei Jägern, einer Kriegerin und einer Druidin -vorausgesetzt diese offenbarte sich auch als solche- wohl hoffentlich auch schaffen mit einem einzigen Vieh fertig zu werden und damit auch Bartis immer größer werdende Neugier zu stillen, was es denn überhaupt war, nachdem sie da suchten. Scheinbar wusste darauf niemand eine Antwort und das einzige was aufkam waren Gerüchte und von denen war der Waldläufer noch nie ein Fan gewesen. Aber gut, er würde schon noch bald genug selber sehen...

  11. View Forum Posts #91
    Ehrengarde Berash's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Berash is offline
    Berash strich die Kapuze zurück und zog das Tuch vom Mund weg. Das Gesicht vollkommen entblößt, das lange, weiße Haar lose fallend, so stand er vor Ornlu. Die Haut im Gesicht war blass, schon beinahe bleich. Die lange Zeit ohne Sonne hatte dafür gesorgt. Und auch jetzt war es ein ungewohntes Gefühl für den einstigen Herren Bakareshs. "Grüße, Ornlu." Erwiderte Berash. Allein diese Wortwahl zeigte, dass Berash die Bräuche des Waldvolks nicht übernommen hatte. Nicht aus Unwillen oder Faulheit. Nein, einfach, weil Berash sich dem Waldvolk nicht zugehörig fühlte. Sich nie wirklich gefühlt hatte...
    "Ja, mein Weg ist nicht zuende. Das Ziel liegt mir verborgen im Nebel, lässt nur Schemen erkennen." Berash legte unbewusst die Rechte auf den Knauf seines Schwertes. Sein Körper wahr angespannt, wirkte für alles bereit. DOch sein Geist war klar. So klar und zielgerichtet wie schon lange nicht mehr...
    "Ich hatte mal ein Ziel. Ich war Teil einer Gemeinschaft, war Gebieter von herausragenden Kriegern und Gesegneter des dunklen Gottes. All dies vereinte sich zu einem Ziel, einem dem ich viele Jahre gefolgt bin. Doch dann... dann kam der Krieg nach Varant. Nach Bakaresh, hinein in mein Heim, meine Stadt. Von einem Tag auf den anderen war alles fort, verloren auf einen Schlag. Kein Ziel, keine Gemeinschaft, verlassen und allein." Mit einer fahrigen Geste strich sich der Krieger über die Stirn.

    "Ziellos bin ich gewesen, rastlos umher gestreift auf der Suche nach einer neuen Gemeinschaft. Doch Beliar spielt gerne Spielchen, scheint mir. Fallen ließ er mich, stieß mich hinab zu Boden. Und so bin ich dann hier gelandet." Die rechte verkrampfte sich um den Griff des Schwertes, als er an die Gefangenschaft und das vorführen vor aller Augen dachte. "Mein Körper und mein Geist waren in Ketten gelegt, ersteres von euch, das andere von mir. Doch diese Ketten sind gesprengt..." Berash holte tief Luft, wappnete sich.
    "Auch wenn mein Eid unter Zwang abgelegt wurde, bin ich ein Mann von Ehre. Ich möchte weiterziehen, mein Glück an einem anderen Orte suchen. Deshalb bitte ich darum, diese Gemeinschaft, wo ich nur einer unter gleichen Bin, verlassen zu dürfen." So, nun war es raus.

  12. View Forum Posts #92
    Waschweiber-Verführer Ornlu's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Ornlu is offline

    Schrein der Mutter

    Manche Situationen kennen nur eindeutige Antworten. Man muss weder um den heißen Brei reden, noch sich groß erklären oder etwas anderes vollbringen. Manches ist wie es ist.

    "Und doch bist du hier. Kamst sogar zurück, obwohl du im Grunde hättest auf ewig abhauen können. Vielleicht ist hier doch etwas, was dich zurückkehren ließ. Vielleicht ist hier auch etwas, weswegen du dein Gesicht künftig auch noch hier blicken lassen willst. Das mit der Ehre und so - ist mir Jacke wie Hose.
    Was ist schon Ehre? Sie nährt nicht die Familie die ein Mann zurück lässt, wenn er der Ehre halber den Kampf für sich oder seinen Herren - sei es ein Gott oder Mensch - sucht. Sie ist nur ein Ideal und Ideale der Menschen scheitern nunmal am Menschen selbst. Ein Mann sollte sein Leben leben. Sein wie er ist, statt daran zu scheitern etwas zu sein, was nicht mal die Götter sind.
    Und da ich auf das Leben leben zurück kam, sage ich dir, dass dies kein Problem sein dürfte. Man kann keinen Wolf an der Leine ausführen. Er zerbeißt sie und nimmt sich dann seinen Herrn vor. Ein Wolf ist frei und wild - versteht dies ein Freund auf Augenhöhe, werden sie niemals Feinde sein. Geh wohin dich das Schicksal führt. Lebe wieder, wie du gelebt hattest. Vergiss aber nicht, dass der Pfeil eines Waldläufers immer trifft, wenn der Wolf ihn an den Bären oder Löwen verrät. Dies ist die Konsequenz deiner Zeit bei uns. Seh es als einen 'ehrhaften' Zug meinerseits oder einfach nette Geste, bevor du noch einen von uns beißt oder wütend wirst, weil es hier keine Jungfrauen mehr gibt. Ich werde dazu sorgen, dass man dich nicht mehr und nicht weniger als das sieht was du warst - eine Art Anwärter, der eben erkannte dass dieser ganze Zirkus hier nicht sein Ding ist. - Bewahre, Berash.", wünschte Ornlu und ging dann.
    Er hatte weniger Sorge, dass Berash, der seine Heimat und seinen ganzen Status an diese Innosler verlor, nun zu denen rennen würde, um die Füsse ihrer Oberfeuertante zu küssen oder mit Rhobar in eine Besenkammer zu verschwinden, um den Stock in den Arsch gesetzt zu kriegen. Nein, nein Ornlu stellte sich mehr vor, wie dieser Berash ein paar Paladine meucheln würde bevor er selbst hängt. Sei es aus Rachegelüsten oder falls er an diesem Ideal hielt, eben der Ehre halber als Emil oder so von Bakaresh - beides wäre Rache und würde nicht die interessieren die ihn hängen.
    Noch einmal blickte Ornlu zurück, doch Berash war schon weg.
    Last edited by Ornlu; 18.11.2011 at 03:11.

  13. View Forum Posts #93
    Abenteurer Curia Dakon's Avatar
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    Curia Dakon is offline
    Erst war Curia Überacht, als Alon ihn nach Angriffs - und Abwehrstellung fragte. "Na ja, wahrscheinlich ist es am besten, dem Kontrahenten so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Gleichzeitig sollte man je nach Situation schnell Zurückweichen, oder nach vorne muss, weshalb man auf alle fälle gut beraten ist, wenn man leicht in die Knie geht."
    Der Händler stellte sich schräg zu Alon, ging eicht in die Knie, und zog seine Sax, und sah seinen Lehrmeister an. „Diese Stellung ist wie mir scheint nur für Kämpfe geeignet, bei denen man nur einen Gegner hatte, oder Die Kontrahenten keine möglichweit haben mich von der Seite anzugreifen, wie zum Beispiel in einem schmalen Flur.“

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    Alon is offline
    Alon nickte.
    „Für den Anfang gar nicht mal schlecht. Schön, dass du dir dabei auch was gedacht hast – leichte Schrägstellung ist gut, in die Knie gehen auch. Da du Rechtshänder bist, solltest du das linke Bein nach vorne stellen – nicht zu sehr, etwa… so, ja. Die Waffe hältst du dann vor dich, sei aber bereit, auszuweichen – mit einem Messer zu blocken ist nicht sehr klug. Es gibt natürlich Ausnahmen, wenn es dir günstig erscheint oder der Gegner eine leichte Waffe hat. Aber zurück zur Abwehrstellung; so sieht es schon gut aus. Im Laufe der Ausbildung verfeinern wir sie noch – je nachdem, was du lernst, kannst du die Stellung an deine Möglichkeiten anpassen.
    Jetzt zur Angriffsstellung – du wirst sehen, sehr unterscheidet sie sich noch von der anderen Stellung. Geh nicht zu sehr in die Knie, halte die Waffe nach oben oder zur Seite, auf jeden Fall bereit zum Stechen oder Schlagen. Beim Angreifen gehst du dann auf deinen Gegner zu, mit erhobenem Körper, und dann greifst du schnell an. Aber wie gesagt, wir greifen das nochmal auf. Kommen wir zum heutigen Programm.
    Heute beginnen wir mit dem Parieren – oder in deinem Fall einfach zur Verteidigung. Ich nehme anfangs einen Stock, da es noch zu gefährlich wäre mit einer scharfen Klinge. Ich schlage auf dich ein und du versucht so gut wie möglich, auszuweichen oder zu blocken. Aber denke daran – benutze nicht die Arme, auch wenn das hier noch harmlos ist – stelle dir vor, es wäre eine richtige Klinge. Wir haben in den letzten Tagen und Wochen viel gemacht – nun musst du es einsetzen. Die Beinarbeit war für das Ausweichen und das schnelle Bewegen, die Kraftübungen – die du hoffentlich alleine fortgesetzt hast – dafür, dass du auch mal dein Messer zum Blocken benutzen kannst.
    Gut, fangen wir langsam an und schauen, wie es geht. Bereit?“
    Der Jäger wartete keine Antwort ab und schlug schon das erste Mal auf seinen Schüler ein. Curia zuckte zusammen, als das Holz seine Seite erwischte, dann spannte er seinen Körper an und machte sich bereit für den nächsten Schlag. Das Holz glitt dem Schüler an der Klinge vorbei, da diese in einem schlechten Winkel zu dem Stock stand, und krachte an seine Schulter. Alon wartete einen Moment, dann schlug er wieder zu.

  15. View Forum Posts #95
    Abenteurer Curia Dakon's Avatar
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    Curia Dakon is offline
    Wennigstens stimmte die Stellung die der Händler eingenomen hatte.
    Ehe er reagieren konnte wurde er bereits von Alons Stab getroffen, Áuch den Zweiten Schlag konnte er nicht rechzeitig abwerhrne, und traff seine Schulter.
    Erst beim Virten versuch gelang es ihm rechtzeitig zur Seite zu springen, und demStabenede zu entkommen.
    Als die beiden Schließlich einePause machten, hatte Curia massenhaft blaue und grünne flecken Abgekommen. Schwer atmend sah er Alon an. mitlerwiele erkannte er öfter, wohin der nächste schlag kommen wird, allerdings gelang es ihm nur selten dem Stabende auszuweichen.

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    Curious Mind  Bartimäus's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Bartimäus is offline
    Es war eine gute Entscheidung gewesen, nichts zu überstürzen und gestern noch nicht aufzubrechen, denn so hatten sich noch einige Gefährten mehr auftreiben lassen und so war heute der Tag an dem die Jagd begann. Auch neben Keala, Thorwyn und Leyla waren es alles bekannte Gesichter, die sich gemeldet und versammelt hatten. Gemeinsam war die Gruppe dann aufgebrochen und hatte ihre Suche dann logischerweise dort begonnen wo die ganze Sache begonnen hatte, bei der Moleratfarm. Natürlich waren zwei Tage alte Spuren nicht die verlässlichsten, doch es war durchaus wahrscheinlich, dass das Wesen nicht all zu weit weg war, schließ war es immer wieder zu seinen 'Jagdgründen' zurückgekehrt. Mit etwas Glück lebte es sogar seit seinem ersten Erscheinen am gleichen Ort, um den herum es natürlich im Laufe der Zeit mehr Spuren hinterlassen hätte. Doch das waren alles nur Vermutungen und das einzige was sie wirklich weiterbringen würde, waren Taten.

    Der Anfang des Weges, den das Monster nach seinem Überfall genommen hatte, war sogar noch ziemlich gut zu erkennen. Es war eilig durch das Geäst gestürmt und sogar den einen oder anderen verschossenen Pfeil der Wächter konnte man finden. Immerhin ein Anfang, aber ab da wurde es schwieriger, denn offenbar wusste sich das gesuchte Tier in der Umgebung fortzubewegen. Ein Grund zum Aufgeben war das aber noch lange nicht! Wozu hatten sie denn sowohl Jäger als auch Druiden mit? Und dass das Glück dazwischen funkte konnte natürlich auch immer sein. Oder das Pech, je nachdem wie man eine Begegnung mit dem Vieh auffassen würde.

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    Alon musterte seinen Schüler. Bei jeder kleinsten Bewegung zuckte er zusammen. Der Jäger dachte, ob er nicht zu weit gegangen war, doch da kam ihm in den Sinn, dass es vielleicht gut wäre, Curia abzuhärten.
    Und wenn, dann richtig!, dachte er.
    "Nochmal. Diesmal ein wenig schneller. Versuche wirklich, schnell zu reagieren und die bestmögliche Lösung zu finden - ich weiss, es ist schwer, aber es ist sehr wichtig, wenn du kontern willst. Am besten, du versuchst, mich zu berühren. Noch Fragen?", doch wieder schlug er gleich zu, als er die Frage beendet hatte.

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    Schwertmeisterin Keala's Avatar
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    Anscheinend hatte Bartimäus es geschafft, noch ein paar andere zu überzeugen, ihm zu helfen. Gute Sache. Es erinnerte sie an das Motto des "Kleeblatts", wie man Athos, Aramis und Porthos auch manchmal nannte. "Einer für alle, alle für einen." Außer Bartimäus und Kea waren da eine blonde Frau und ein Mann, der ihr irgendwoher bekannt vorkam. Faring konnte das wohl kaum sein, Niklas, Faren und sie waren die einzigen Orksöldner, die nach der Reise in die Heimatlande der Orks auf Argaan zum Waldvolk gekommen waren. Wobei ihr auffiel, dass sie Niklas auch schon ewig nicht mehr gesehen hatte, aber der schien sauer auf sie zu sein. Vermutlich wegen dieser ... klitze, klitzeklitzekleinen Lappalie mit der Desertation in den Nordlanden, bei der Faren und sie die anderen in der Gewissheit, dass sie getötet werden würden, zurückgelassen hatten. Dennoch, wie schon gesagt, hatte sie ihn schon lange nicht mehr gesehen. Und dieser Mann,d er ihr so bekannt vorkam, den konnte sie überall mal gesehen haben. Silden, Montera, Al Shedim, Trelis, Khorinis, Drakia, Thorniara, Setarrif, Schwarzwasser. War nicht so, dass sie vor oder nach Faring nicht herumgekommen war.

    Der letzte Überfall war nun zwei Tage her, so alt waren die Spuren, die sie fanden. Kea kniete sich daneben, rührte allerdings nichts an. Sie war keine Fährtenleserin, und wollte für die erfahrenen Spurenleser der Gruppe nicht die Spuren zerstören. Alles, was sie aus dem Abdruck ableiten konnte, war, dass es nichts übermäßig Großes war, wie in den Wächterquartieren gemunkelt wurde. Keine Trolle, Zyklopen, Schattenläufer, Orks, Oger, sonstwas. Angesichts der Tatsache dass kein Ork so einen Abdruck hinterlassen würde, atmete sie leise auf. Was auch immer das war, sie würde helfen, es zu erwischen. Der Papagei auf ihrer Schulter schien vor sich hin zu dösen, oder die Fährte interessierte ihn nicht. Ein Vogel war aber schließlich auch nicht für seinen Geruchssinn bekannt, wie etwa Wölfe. Die Wächterin stand wieder auf.
    »Entgegen den Gerüchten nichts Riesiges. Und auf alle Fälle kein Ork. Ich bleibe dabei«, erklärte sie, wenngleich wohl nur Bartimäus den letzten Satz verstand.
    Last edited by Keala; 18.11.2011 at 19:58.

  19. View Forum Posts #99
    Abenteurer Curia Dakon's Avatar
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    Curia hatte nicht genug zeit sich vorzubereiten, und wieder traf ihn alons Stab an der Schulter. wütend über sein versagen, parierte er den nächsten schlag mit der Sax, während der mit der Linken hand versuchte an Alon ranzukommen, dieser schlug mit dem anderen Ende des Stabes nach ihm und traf an der linken Hand.. erst nach einige weiteren versuchen gelang es dem Händler zu berühren.
    Nachdem sie die Übung beendet hatten, verabschiedete er sich von seinen Lehrer, und ging zur Sumpflilie, da seine Schicht begann.

  20. View Forum Posts #100
    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    Osmo hatte sich tatsächlich breitschlagen lassen und ihr sogar viel Erfolg auf der Jagd gewünscht. Wie ernst sie diese Äußerung wohl nehmen konnte? Wenn es Ironie war, dann hoffte er womöglich, dass sie gar nicht wieder kam und er wieder seine Ruhe hatte, über die er hin und wieder irgendwas murmelte, wenn er in ihrer Nähe arbeitete. Vielleicht wünschte er sich aber auch einfach nur, dass sie so erfolgreich waren, dass es schnell vorbei war und er umgehend wieder auf ihre Unterstützung bauen konnte. Ein naiver Gedanke oder selbst bei einem Menschen wie Osmo irgendwie gerechtfertigt? Es gab schließlich in jedem Menschen etwas Gutes ...
    Nach dem vergangenen Abend wusste sie noch dazu eines: Bartimäus schien bescheid zu wissen. Über Druiden und ihre Fähigkeiten ... oder über einige Geheimnisse zumindest. Das war an sich nicht allzu tragisch, hier Schwarzwasser wussten vermutlich einige Menschen einige Sachen und viele andere vermuteten vieles Andere, das sie irgendwo gehört und ihren Vorstellung angepasst hatten. Nur woher wusste er über sie bescheid? Oder riet er einfach, weil er glaubte, ein Gespür dafür zu haben? Thorwyn hatte sich zum Glück nichts anmerken lassen, sodass von ihrer Seite her eine Bestätigung offen blieb. Sie würde es zu gegebener Zeit offenbaren, falls derlei Fähigkeiten auf dieser Jagd nötig waren. Traditionell hatte sich bislang auf den gemeinsamen Jagden mit Thorwyn herausgestellt, dass es auch sehr gut ohne Magie ging. So wie es der Kodex auch vorschrieb. Nur sollte das hier wirklich eine normale Jagd werden? Was sie bislang über dieses Wesen mitbekommen hatte, ließ auf nichts Alltägliches schließen. Die Spuren hingegen wirkten ihrer Einschätzung nach nicht übermäßig gefährlich. Wenn sie es nicht besser wüsste - und eigentlich war das nicht der Fall, solange es nur einige vage Erzählungen über all das hier gab - würde sie diese Abdrücke einem Menschen zuordnen. Was gab es da groß zur Auswahl an menschenähnlichen Tieren? Spontan fehlten ihr die Ideen. Aber in diesem Schlamm hier waren sowieso nicht wirklich eindeutige Abdrücke zu finden ... da konnte genauso gut jemand einen Pfahl oder etwas in der Art in den Boden gedrückt und dann wieder entfernt haben. Kam in Sachen Vertiefungen auf feuchtem Untergrund im Grunde genommen auf dasselbe hinaus.
    "Weiß nicht ... das kann irgendwie alles sein", murmelte sie schließlich nach eingehender Betrachtung, da sonst niemand etwas sagte. "Was meinst du, großer Jagdmeister?", fragte sie den Geliebten neckisch, um die Runde hier nicht allzu ernst zu gestalten.

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