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  1. View Forum Posts #21
    Provinzheld Stella Lestrange's Avatar
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    Aug 2011
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    Stella Lestrange is offline
    Stella saß im Saloon, sie hatte heute von Eodrian Geld bekommen und sie hatte davon Essen gekauft. Schließlich war die Speisekammer wieder einigermaßen voll. Sie saß alleine im Sessel und aß ein wenig Schinken dazu gekochte Kartoffeln und etwas Brot. Sie fragte sich langsam wo Eodrian war. Zwar hatte sie ihm zugesehen, wie er den anderen half die Stadt wieder aufzubauen aber sie wollte einfach Zeit mit ihm verbringen.

    Schließlich kam Eodrian erschöpft herein. Sie lief zur Speisekammer und holte für ihn etwas zum Essen. Dann übte sie ein wenig druck auf seine Schultern aus so das er seinen Kopf in ihren Schoss legte. ,,Du bist bestimmt Erschöpft.“, sprach die Schwarzhaarige und fing an ihren Liebsten zu Füttern. Dann meinte die Schwarzhaarige:,, Die letzte Nacht war wundervoll gewesen, danke.“ Sie küsste ihn zärtlich und fütterte lieblich weiter. Sie war froh, dass er endlich wieder hier war. Den ganzen Tag über hatte sie kaum etwas tun können. Sie wollte nicht unbedingt, dass er von ihrer schlimmen Art erfuhr. Sie hatte Angst, dass er sie verlassen würde. Dann sah sie sein ermüdetes Gesicht und fragte besorgt:,, Was bedrückt dich?“

  2. View Forum Posts #22
    Schwertmeister Solveg's Avatar
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    Solveg is offline
    Heruntergekommen und auch ein wenig düster wirkte er mit seinem neuen Umhang, der aber eigentlich nur ein abgetragenes Stück war, das man auf die Schnelle irgendwo aufgetrieben hatte. Ptah, der sich sonst um die Kleidung der Wassermagier kümmerte, weilte im Moment nicht in Setarrif, sodass Solveg vorerst auf eine neue Robe verzichten und mit dieser einfachen Kleidung sowie einem dunklen Umhang leben musste. Es gab sicher Schlimmeres. Nein, ganz bestimmt gab es Schlimmeres, zum Beispiel eine Rückkehr in die Kerker von Thorniara. Fröstelnd schüttelte er sich bei diesem Gedanken. Bloß nicht daran zurückdenken, sonst kam er doch nie wieder aus diesem geistigen Loch heraus.
    Rasch ließ er weitere Gänge hinter sich, durchschritt, den Blick dabei gen Boden gerichtet, den Gemeinschaftsraum und trat letztlich nach draußen in den Innenhof des Magierhauses. Genüsslich sog er die milde Abendluft ein, ehe er sich umschaute. Noch bevor er passende Worte für die Person suchen konnte, erledigte sie dies bereits mit einer mit einem angenehmen Lächeln untermalten Begrüßung. Sein Körper dankte es mit einer Gänsehaut, die er sichtlich abschütteln musste, ehe er Worte erwidern konnte: „Adanos zum Gruße, Silvie. Wofür brauchst du einen gebrochenen Mann wie mich?“ Trotz der liebevollen Begrüßung konnte und wollte Solveg das Zurückliegende nicht ausblenden. Zumal ihn das Gefühl beschlich, dass er schon bald wieder damit zu tun haben würde.
    „Um dir die Chance zu geben, dein Gebrechen zu rächen“, entgegnete sie mit einer Strenge, die ihn Glauben machte, dass er die falschen Worte zur Begrüßung gewählt hatte. Seufzend trat er von einem Bein aufs andere und schaute einmal mehr zu Boden. „Will ich das denn?“ – „Die Frage ist nicht, ob du das willst, sondern ob du es schaffst. Du bist der einzige von uns Magiern, der sich ein wenig mit unserem neuen Feind ... auskennt. Ihr alle aus Setarrif mögt eine Beziehung zu den Feuermagiern und den Soldaten des Königs haben, aber in erster Linie sind das Freundschaften. Du aber ... hast die andere Seite kennen gelernt. Hast du Skrupel, gegen sie vorzugehen?“ – „Lässt du mir eine Wahl?“
    Längst hatte er die Augen geschlossen, um in sich gehen zu können. Silvie redete nicht groß drumherum, sie bereitete ihn nicht auf ihre Worte vor, sondern sie sagte offen heraus, worum es ging. Früher hatte er ihre direkte Art geschätzt, jetzt gerade belastete sie ihn eher.
    „Mit dir wäre es sicherlich am leichtesten.“ – „Das beantwortet meine Frage nicht.“ – „Ja.“
    Dann folgte beiderseitiges Schweigen. Ein unangenehmes Schweigen, von dem Solveg ahnte, dass es ihn auf kurz oder lang zur Zustimmung drängen würde. Es war nicht Silvie, die ihn auf diese Weise unter Druck setzt, sondern das Schweigen, das ihm die Wahlmöglichkeiten nahm.
    „Was muss ich tun?“
    Ihr Blick wandelte sich bei seiner Frage deutlich zu einem freudigeren Ausdruck, das war aber auch alles, was sie sich anmerken ließ. Immerhin nicht wieder die Strenge.
    „Erstmal nur wissen, dass nördlich der Stadt Soldaten Rhobars gesichtet wurden. Warum sie dort sind, wissen wir noch nicht. Aber es ist definitiv nicht nur eine Patrouille, die sich verlaufen hat. Ich melde mich bei dir, wenn ich dich brauche.“
    Mit diesen Worten ließ sie ihn allein im Innenhof zurück. Keine Höflichkeiten, keine Zugeständnisse, kein Mitleid. Vielleicht sollte er den Umhang einfach behalten, dann war es nicht schade um die nächste Robe, die seinen nun offensichtlich bevorstehenden Ausflug nicht in einem Stück überlebte. Solange es bei der Robe blieb ...

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    Auserwählter Taeris's Avatar
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    Taeris is offline
    Ein letztes Mal hielt Taeris das große Zweihandschwert am ausgestreckten Arm hoch, so dass es waagerecht auf eine der Fackeln im Zimmer zeigte und überprüfte seine Arbeit. Zufrieden wischte er noch einmal flüchtig mit dem Öltuch darüber hinweg und hängte die Waffe schließlich wieder an die Wand gegenüber seiner Schlafstätte. Trübsinnig sah er sich um und befand, dass er den heutigen Abend nicht im Palast verbringen wollte. Nach den Strapazen der letzten paar Tage waren wohl das ein oder andere Bier und ein deftiges Abendessen in der Taverne angebracht. Wenn nicht sogar bitter notwendig.

    So schnallte er sich den Gurt samt Langschwert um die Hüfte, rückte seinen ledernen Waffenrock zurecht und machte sich auf den Weg in die Taverne. Die Wachen am Tor des Palastes grüßten ihn unerwartet gut gelaunt. Beide hatten mit in der Schlacht auf dem Königsplatz gekämpft. Und in der Ferne konnte er schon das Licht erblicken, dass durch die Fenster der Taverne schimmerte. Und man konnte meinen, der Lärm der Gäste dränge bis ans andere Ende des Platzes.

    Als er dort angekommen war, empfing in die gewohnte warm-stickige Luft, schwer mit dem Geruch glühenden Sumpfkrautes und verschüttetem Bier.

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    Waldläufer Eodrian's Avatar
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    Eodrian is offline
    Den ganzen Tag half er im Händerviertel beim Löschen der Häuser, versorgten die Unzähligen Verletzten so gut es ging, trug Leichen, buddelte Gräber, er war die ganze Zeit auf den Beinen und gönnte sich keine Ruhepause. Er redete kaum, wahrscheinlich redete er den ganzen Tag über nicht viel mehr als 5 Wörter. Auch von seinem Kamerad Nigel hatte er nichts mehr gehört. Er wusste nichtmal, ob er die Schlacht überlebt hatte. Doch er konnte sich nicht vorstellen, das Nigel gefallen war. Er dachte nicht weiter drüber nach und arbeite stumpf weiter. Seine Hände und Glieder brannten, sein Gesicht war mit Ruß beschmiert und der Geruch der Leichen setzte sich in seiner Nase fest. Gegen Abend waren alle Brände gelöscht und das Schlachtfeld sah um einiges besser aus als am Morgen. So machte Eodrian sich schnell auf zu Stella.

    "Endlich bin ich wieder bei dir." sprach Eodrian erleichtert. Er kratze sein mittlerweile bärtiges Kinn. Kraftlos lies er sich von ihr Füttern, auch wenn ihm das eigentlich sehr unangenehm war, doch er bekam kaum seine Arme hoch und jeder Knochen schmerzte fürchterlich. Er schaute aus dem kleinen Fenster, welches das Licht der untergehenden Sonne einfallen lies und den Raum in ein feurrotes Farbkleid tauchte.

    Eodrian war in Gedanken versunken, als Stella ihn ansprach.

    "Was bedrückt dich?"

    Das kann ich ihr nicht sagen. Verlassen würde sie mich, wenn sie erfahren würde, zu was ich in der gestrigen Nacht fähig war.

    "Nichts... es ist nur..." Eodrian zögerte.

    "Es ist so viel schlimmes passiert in der letzten Nacht."

    Er wandte den Blick, weg vom Fenster, und schaute ihr in die Augen.

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    Schwertmeister Die Wassermagier's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Die Wassermagier is offline
    Der junge Verstand muss ein kompliziertes Konstrukt sein, dachte sich Kaspan, während er den künstlerischen Auf und Abs der wässrigen Figur folgte und sich wunderte, wie seine einfache Aufforderung solche Folgen mit sich ziehen konnte.
    „Ihr solltet euch als Spielmann versuchen“, kicherte der alte Mann und erhob sich mit knackenden Gelenken von seinem Sitzplatz. Die Musik war verklungen, der Tanz beendet. Es wurde wieder still an dem Ort, an den Kaspan sich der Ruhe wegen zurückgezogen hatte und nun von Kilijan zur Aktion bewegt wurde.
    „Nicht nur ein ambitionierter Schmied, wie es mir scheint. Ich frage mich allerdings, warum wir heute Abend aufeinander getroffen sind. Geplant war es nicht… und doch handeln wir als wäre es das. Dabei müsst Ihr mir nichts beweisen und doch geschieht es. Wo enden wir damit?“
    Er zwickte sich in die Unterlippe und kniff sein rechtes Auge überlegend zusammen. Dann streckte er seine rechte Hand flach aus. In pulsierenden Wellen sammelte sich Wasser darüber, das stetig seine Form veränderte, als wolle es sich nicht klar definieren lassen. Mal ein Kubus, ein Stab, eine Schale, eine Speerspitze oder ein lachendes Kindergesicht.
    „Manipulation ist essentiell. Der Geist kann sich dadurch mehr Werkzeuge erschaffen, als je ein Mann bei sich tragen könnte. Ihr Nutzen unterliegt ganz der Kontrolle und der Erfahrung des Magiers. Ob wir nun musizieren…“, eine große Trommel erschien, die sich mit einem Paukenschlag in tausende Wassertropfen auflöste „ob wir nach Auswegen suchen…“, ein kleiner Schlüssel drehte sich in einem Schloss um „oder ob wir simpel unseren Alltag vereinfachen“, über einer pulsierenden, blauen Blume entstand eine kleine Wolke, aus der Regen herabtropfte.
    „In diesen Tagen des Aufstandes und der Ungewissheit ist ebenfalls nützlich, sich der Kraft des Wassers bewusst zu sein. Es schützt dich“, eine großer Schild erschien und gefror auf einen Wink von Kaspan zu Eis „oder es hält deine Gegner von dir fern“, mehrere Speerspitzen erschienen, froren ebenso wie der Schild zu Eis und schnellten auf Kilijan zu, nur um ein paar Zentimeter vor seinem Gesicht anzuhalten.
    „Du hältst den Schlüssel für so vieles in den Händen“, sprach Kaspan und zwinkerte dem jungen Mann zu.

    Cotton Gray

  6. View Forum Posts #26
    Provinzheld Stella Lestrange's Avatar
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    Stella Lestrange is offline
    Stella sah ihn leicht traurig an und streichelte ihn zärtlich dann neckte sie ihn:,, Du solltest dich wiedermal rasieren oder nicht?“ Er musste bei diesen Worten lächeln und sie erwiderte das seinige. Er hob seinen Kopf, dass sie aufstehen konnte und legte sich schließlich neben ihn. ,,Ich weiß nicht genau was passiert ist in der letzten Nacht. Aber wenn du reden willst kannst du es mir anvertrauen.“ Sie schmiegte sich an ihn und kraulte seine Brust.
    Stella hatte in den letzten Tagen sich sehr verändert. Sie konnte nach wie vor Eiskalt sein. So gab sie sich wenn sie nicht bei Eodrian verweilte und wenn er bei ihr war, zeigte sie ihre sensible Seite. ,,Weißt du, ich kann sehr kalt und Gleichgültig sein wenn ich will. Aber das liegt daran, dass ich Angst habe von meinen Mitmenschen verletzt zu werden. Ich habe Menschen aus purem Vergnügen über den Tisch gezogen. Und daran ist nur mein Vater schuld, er hatte damals den Mann getötet, den ich geliebt hatte.“ Ihr rannen Tränen über die Wange. Man sah ihr an, dass ihr das Geständnis nicht leicht fiel und sich dabei sogar ziemlich hart tat. ,,Aber du musst mir glauben, bei dir kann ich diese Seite fallen lassen und die sein, die ich wirklich bin.“ Sie fing an zu weinen, sie schämte sich in seiner Gegenwart so sehr. Sie hatte Angst, dass er sie verlassen könnte und sie wieder allein wäre. Sie legte sich auf ihn und küsste ihn zärtlich und hauchte:,, Ich hatte es nie einfach in meinem Leben, mir wurden immer nur Steine in den Weg geworfen deshalb hoffe ich, dass du mich verstehen kannst.“ Sie schloss die Augen und weinte stumm weiter, sie ließ ihre Hemmungen fallen und weinte weiter, einfach weiter. Bis sie schließlich warme tröstende Hände verspührte.

  7. View Forum Posts #27
    Ritter Vryce's Avatar
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    Vryce is offline

    Sturzkampfmöwe

    Der Alkohol tat gut. Eigentlich. Wenn er wirken würde. Wahrscheinlich vermengte der Wirt den Wein mit Wasser, verlangte jedoch den vollen Preis. So hockte der Heimatlose an einem Tisch im hinteren Eck der Taverne, während er die Karaffe immer wieder ansetzte und ordentliche Mengen trank, um wenigstens etwas betrunken zu werden. Ein verwundeter Angehöriger der Akademie – Klingen heißen sie – hatte ihn aufgeklärt, was passiert war. Es gab einen Putschversuch. Der ehemalige stellvertretende Leiter der berühmten Akademie hatte genug von dem myrtanischen Gesocks, das durch die Stadt schlenderte, als würde sie ihnen gehören. Also versuchte er dem König das Leben und für sich gleich ganz Setarrif zu nehmen. Das ging natürlich schief. Der Verräter bezahlte mit seinem Leben, ebenso wie eine beachtliche Anzahl anderer, die ihm blind oder wissend gefolgt waren. Das Chaos in der Goldenen Stadt hatten einige Verbrecher genutzt, um sich zu bereichern. Dabei war Irgamas umgekommen.
    „So einfach geht das“, murmelte der Heimatlose leise, „Am eigenen Blut erstickt, weil einige Chaoten sich die Taschen füllen wollten. Beliar … Ich hasse Diebe“
    Vryces Blick wanderte durch die Taverne. Feierstimmung kam nur gedungen auf. Manche prosteten sich zu, wenige lachten und scherzten. Die meisten betranken sich schweigend, wie man es stets nach einem bitter erkämpften Sieg tat.
    „Setarrif, oh du güldene, wir betrinken dein Bestehen“, flüsterte Vryce und trank einen Schluck aus der Karaffe, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, als die Tür sich öffnete und jemand eintrat. Recht groß, rotblondes, langes Haar. Ein Krieger, darauf schloss der Heimatlose, bevor er auch nur eine Bewegung des Mannes sah.
    Er hob die Schultern. Er wollte sich betrinken.
    „Scheiß Wein“

  8. View Forum Posts #28
    Waldläufer Eodrian's Avatar
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    Eodrian is offline
    Eodrian lies Stella ausreden, bis ihre Worte ein Ende gefunden hatten und sie in Tränen ausbrach. Er nahm sie in den Arm, wischte ihr vorsichtig die Tränen aus dem Gesicht und ihre feuchten Haarsträhnen aus der Stirn. Er nahm sie ganz fest in den Arm, irgendwas musste er doch tun können.
    Er versuchte sie zu beruhigen und fuhr ihr sanft durch die Haare. Als sie aufhörte zu weinen und langsam aufhörte zu schluchzen, drehte er sie auf die Seite und schaute still an die Decke.

    "Gestern..." begann er.

    "Ich hab nicht migekämpft in der Schlacht, hatte ja noch nie nen Schwert in der Hand. Bevor ich hier nach Setarrif gekommen bin, hab ich lediglich mit meiner Axt Bäume gefällt. Also hab ich mich im Händlerviertel umgeschaut und dabei einen Mann entdeckt, wie er eine ganze Familie ermordet hat. Dem Vater den Kopf zermatscht, der Mutter ebenso. Als er sich auch noch auf das kleine blonde Mädchen stürzen wollte habe ich Rot gesehen." Eodrian machte eine kurze Pause. Es fiel ihm sehr schwer das zu erzählen, weil ihm seine Tat selber noch gar nicht richtig bewusst war. Stotternd setzte er fort.

    "Ich weiß nicht mehr viel, aber ich denke ich hab etwa eine halbe Stunde auf dem Mann eingeha..." Er musste schlucken. Er sprach nicht zu Ende, sondern vergrub sein Gesicht im Kissen. Er atmete langsam und ruhig. Sein Kopf war so leer.

  9. View Forum Posts #29
    Provinzheld Stella Lestrange's Avatar
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    Stella Lestrange is offline
    Sie war ihm nicht wütend, er hatte das richtige Getan. Dieser Mann wollte immerhin sich an einem jungen Mädchen vergehen. Sie sah wie er sein Gesicht im Kissen vergrub, dann sprach sie:,, Du hast richtig gehandelt. Du hast dem Mädchen ein schreckliches Schicksal erspart.“ Sie richtete sich auf und nahm ihn in den Arm. Sie küsste ihm auf die Stirn und sprach:,, Gräme dich nicht wegen dieser Sache, ich kenne viel schlimmere Verbrechen und Vergehen.“
    Dann fing sie an ihn wieder zu massieren und lächelte:,, Vielleicht bringt dich ja das auf andere Gedanken Liebster.“
    Schließlich umarmte sie ihn von hinten. Sie wollte ihn nicht loslassen, nie wieder. ,,Hör zu, dir kann es nur besser gehen wenn du damit abschließt und die Vergangenheit Vergangenheit sein lässt. Das macht das Geschehene auch nicht Rückgängig.“ Sie küsste ihn sanft und sah ihm tief in die Augen.

  10. View Forum Posts #30
    Summer of Doom Mani's Avatar
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    Mani is offline
    Lässig lehnte sich Mani in seinem neuen Chefsessel zurück. Gestern noch hatte er in seinem neuen Büro sich einquartiert. Allerdings wollte der neue Söldnerführer noch Änderung durchführen. Einen größeren Tisch und einen bequemeren Sitz. Als Boss musste man sich schon wohlfühlen, bei dieser ganzen Arbeit.
    Am Abend studierte Mani einige Skizzen der Kaserne durch. Diese wurden von einem Wombel angefertigt. Irgendwoher hatte er diesen Namen schonmal gehört. Auch die Soldliste ging der Nordmann durch. Der Sold hing vom Verdienst ab. Wer viel für den König und für die Stadt geleistet hatte bekam auch mehr wie ein 0815 Söldner. Das waren die Gesetze. Mani öffnete eine weitere Schublade und dabei entdeckte er ein sehr kleines Paket. Er war schon im Begriff es wegzuschmeißen, doch als er den Inhalt des Pakets sah funkelten seine Augen. Sumpfkraut. Viele Sumpfkrautstängel und bester Qualität auch noch. Carras hat die wohl für schlechte Zeiten aufgehoben. Jetzt waren sie im Besitzt des Nordmanns.
    Plötzlich marschierte ein Mann in die "Verwaltungszentrale" der Kaserne. Der Fremde war um einiges größer als Mani, hatte blondes Haar und trug ein ziemlich dreckiges Hemd und eine aufgeweichte Hose. Als er dem Söldnerführer mitteilte, dass er unter General Lee als Drachenjäger gedient hat, zog dieser die Augenbrauen hoch.

    "Drachenjäger?......Unter General Lee hast du gedient? Ja das kann ja jeder sagen. Schwätzer gibt es auf dieser Welt zu genüge. Wie viele Drachen hast du den getötet? Und warum hab ich dich noch nie gesehen? Beantworte mir zuerst diese Fragen, dann überleg ichs mir", sprach der Nordmann.
    Last edited by Mani; 07.11.2011 at 21:16.

  11. View Forum Posts #31
    Waldläufer Eodrian's Avatar
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    Eodrian is offline
    Gänsehaut bekam er, als er ihre weichen Lippen spürte.

    "Ich bereue meine Tat ganz und gar nicht. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich zu sowas fähig bin."

    Er war erleichtert, dass er ihr alles erzählen konnte. Mit verständnissvollen Augen schaute sie ihn an.

    Sanft fing er an sie zu küssen, bis sie sich leidenschaftlich küssten. Er genoss die Zeit mit ihr so sehr, er sammelt sehr viel Kraft bei ihr.

    Arm in Arm lagen die beiden noch eine ganze Weile auf dem Bett.

    "Wollen wir heute noch etwas unternehmen? Hätte Lust noch ein bisschen frische Luft zu schnappen."

    Es war nur ein Vorschlag, und bevor er sich wieder über sie hermachte und seinen Trieben freien Lauf ließ. Er fand das wäre unpassend jetzt.

    "Also, was sagst du?"

  12. View Forum Posts #32
    Auserwählte Aniron's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Aniron is offline
    Müde wischte Aniron sich über die Stirn, nachdem sie ihre Hände in einer Wasserschüssel gewaschen hatte. Gliedmaßen abzunehmen war keine schöne Sache und gerade hatten sie einem jungen Mann eine zertrümmerte Hand abnehmen müssen. Es war die Schwerthand gewesen, der Soldat war von nun an unbrauchbar im Dienst, wenn nicht sogar im Alltag.
    Was der Aufstand unter den Kriegern angerichtet hatte, war teilweise grausam gewesen. Viele hatten sich beim Einsturz des Arenabodens schon verletzt oder Atemprobleme wegen des Staubes bekommen, ein nicht anderer zu unterschätzender Teil hatte sich im Kampf verletzt. Die Heilkammer platzte aus allen Nähten. Während die mit niederem Rang auf dem Boden auf Decken versorgt werden mussten, konnten die mit höherem Rang sich auf den Liegen von den Strapazen erholen. Danee und Tinquilius hatten gemeinsam die Leitung der Versorgung in die Hand genommen und nicht nur Danees Gewandt, sondern auch Tinquilius Priesterrobe zeugten von blutigen Behandlungen.
    Aniron musste ein wenig schmunzeln, als sie Danees versteinertes Gesicht sah. So viele Männer und dann auch Soldaten, alles vereint, was gegen ihre Prinzipien sprach. In einem hatte die blinde Heilerin sich aber weiterhin durchsetzen können: Keine Waffe innerhalb der Heilkammer. Jeder musste sich von seinem Schwert trennen, manche merkte es in ihrer Bewusstlosigkeit nicht, anderen fiel es schwer, aber einigen wiederrum auch leichter.

    Aniron drehte sich der nächsten Liege zu, allmählich lichteten sich die Reihen der Unbehandelten, doch immer und immer wieder mussten sie Wunden neu verbinden oder gegen Wundfieber ankämpfen.
    Die Wehmutter beugte sich zu dem Mann, der vor ihr lag. Man hatte ihm die Rüstung abgenommen und einen Lappen auf eine blutende Wunde an der Brust gelegt. Der Mann war bei Bewusstsein, das war schonmal ein gutes Zeichen. Leider schien die Wunde durch das Hemd verklebt.
    "Adanos zum Gruße, mein Name ist Aniron, ich werde mich um Eure Verwundung kümmern", sagte sie, als ihr etwas auffiel. Dieses auffallend rote Haar kannte sie doch! Den hatte sie schonmal behandelt. Aber das war lange her... Es musste vor der Schwangerschaft gewesen sein, da sie sich so schlecht erinnerte. Es war in Al Shedim... Das Turnier! Aber... wie hieß er noch? Er hatte eine Kopfwunde gehabt... glaubte sie zumindest. Sein Name... irgendwas mit D....
    "Ich sehe jetzt nur die Stichwunde, gibt es noch etwas, was Euch wehtut oder was ich behandeln sollte? Kopfschmerzen vielleicht?"
    Die meisten der Soldaten waren stolz und oft musste man es ihnen aus der Nase ziehen, was sie an Verletzungen hatten.
    Draaaa....
    Sie fühlte die Stirn des Rothaarigen. Kein Fieber. Die Wunde schien sich also noch nicht entzündet zu haben. So schob das Hemd hoch und begann die Wunde auszuwaschen.
    Drachen! Er hieß Drachen!

  13. View Forum Posts #33
    Ritter Manuele's Avatar
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    Sturmkampfmöve
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    Manuele is offline
    Da Manuele auf der Seite der Königstreuen gekämpft hatte, musste er, zumindest für den Anfang, seine Gläubiger nicht mehr fürchten.
    Zufrieden und erleichtert sass er am Tresen der Sturmkampfmöve. Wie immer nach einem Kampf hatte er seinen rostigen Einhänder nicht gewaschen, er liess das Blut seiner Feinde eintrocknen. Es war ein Ritual, was seinem Schwert Macht verlieh, so zumindest erzählte eine alte Nordmarer Sage, die ihm Trike mit auf den Weg gegeben hatte.
    Selbstgefällig nahm sich Manuele einen Humpen Bier und genoss das kühle Getränk.
    Es war an der Zeit eine neue Aufgabe zu suchen, er wollte endlich wieder für Lee an die Front, egal wohin.
    Bestimmt warteten die Gardisten schon darauf, dass die Söldner sie aufsuchten.
    Seltsam, dass Robar noch keinen weiteren Versuch unternommen hatte, Etorns Truppen zu schwächen.
    "Wirt, noch ein Bier!" An diesem Abend wollte er feiern und genügend Gold hatte er ausnahmsweise auch dabei. Vielleicht hatte er ja Glück und der General würde sich zu den Männern in die Kneipe gesellen, dann würde er ihn direkt ansprechen. Er wollte nicht wieder warten, bis Taeris oder eines der Schwerter mal auf die Idee kam ihnen die Gedanken ihres Anführers mitzuteilen.
    Last edited by Manuele; 07.11.2011 at 21:22.

  14. View Forum Posts #34
    Provinzheld Stella Lestrange's Avatar
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    Stella Lestrange is offline
    Was sollten sie schon großartig draußen machen? ,,Ja das können wir schon machen.“, meinte sie schließlich. Sie richtete sich lieber nach ihm, da sie wollte das es ihm gut ging. Sie zogen sich ein paar wärmende Sachen an und verließen das Haus.
    Der Schutt verschwand langsam von den Straßen. Die Menschen halfen sich gegenseitig wo sie nur konnten. Manche Kinder weinten nach ihren Eltern oder wurden von Männern zu den Eltern zurückgebracht. Stella blickte sich um und umklammerte den Arm ihres Partners.
    Stella hatte ein wenig Angst bei diesem Anblick. Wenige Häuser brannten noch die meisten waren jedoch schon gelöscht worden. ,,Und das waren die Leute des Königs?“, fragte sie und wirkte leicht verwirrt als sie sich umblickte. Sie war den Duft des Todes gewohnt, doch das hier war ihr zu viel. ,,Liebling, macht dir das ganze hier wirklich nichts aus? Ich meine du wirkst immer noch sehr mitgenommen.“, sprach Stella und sah Eodrian besorgt an. Sie macht sich große Sorgen um ihn. Sie wollte nicht, dass er so kaltherzig werden würde wie sie es sein konnte.

  15. View Forum Posts #35
    Szieeeeh Fooood!  Drakk's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Drakk is offline
    „Außer dem Stich hier ist nichts...“ murrte der Hüne und sah zu wie Aniron die wunde Auswusch. Am Vorabend war der Rotschopf an der Taverne zusammen gesackt und hatte scheinbar das Bewusstsein verloren – als er Aufwachte fand er sich im Lazarett wieder.
    Dem Hünen war ein wenig Mulmig zu mute. Nicht weil er auf die Heiler angewiesen war, nein – vielmehr gefiel es ihm nicht das sie ihm seinen Zweihänder abgenommen hatten. Er fühlte sich immer ein wenig Nackt wenn er sein Schwert nicht bei sich führte.

    Um ihn herum lagen noch einige anderen Verletzten. Der Veteran blickte sich kurz um und stellte erleichtert fest das kein ihm Bekanntes Gesicht im Lazarett lag. Als Tinquilius an seiner liege vorbei kam nickte ihm der Hüne kurz zu. Nach der ganzen Sache würde der Nordmann den Magier aufsuchen müssen und einiges mit ihm klären.

    „Mein Name ist Drakk. Der Rest interessiert gerade nicht.“ führte der Hüne weiter. Langsam begann sein Hirn zu Arbeiten, er kannte die Frau bereits – nach dem Turnier in Al-Shedim hatte sie ihn und Kalyvala zusammengenäht. Nur war er damals nicht von einem Schwert getroffen worden.
    „Bekommt man hier auch nen Schnaps?“ fragte der Veteran und verzog ein wenig das Gesicht als Aniron begann das Hemd von der Wunde zu lösen.

  16. View Forum Posts #36
    Schmetterling  Redsonja's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Redsonja is offline
    Sie hatte ihr Kind bei Viraya gelassen, denn sie musste sich erstmals die Beine vertreten und so ein kleines Wesen war nicht für den Schankraum gemacht, zumal die Schwarzmagierin sowieso am lesen war. Was wusste Redsonja auch nicht genau.
    Auf alle Fälle betrat sie den Schankraum und überlegte sich eben, ob sie ein Bier bestellen soll oder nicht, als sie Taeris erkannte. Er sass mit einem schlaksigen Typen am Tisch und schien sich nicht zu unterhalten. Die rothaarige Kriegerin grinste breit und trat auf den alten Freund zu.

    "Taeris!" Sprach sie. "Was für eine Freude dich zu sehen."

    Als er sich erhob, umarmte sie ihn und blickte seine verhältnismässig chice Kleidung an.

    "Siehst gar nicht so schlecht aus." Bemerkte sie noch immer grinsend. "Was treibst du so?"

    Wollte sie wissen, während er etwas zur Seite rückte. Der Fremde hob darauf hin die Augenbraue und setzte seinen Krug wieder an.

  17. View Forum Posts #37
    Auserwählter Taeris's Avatar
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    Taeris is offline
    Skeptisch sah Taeris Redsonja aus den Augenwinkeln heraus an, ehe er sich ganz zu ihr drehte. Zugegeben, so oft diese "Zufallsbegegnungen" auch vor kamen. Das plötzliche Auftauchen der rothaarigen Frau überrumpelte ihn.

    "Sonja?! Du lebst ja noch!"

    brachte er schließlich hervor - um sich im selben Augenblick innerlich für diese reichlich überflüssige und dämliche Feststellung zu ohrfeigen.

    "Kann man...von dir nicht gerade behaupten. Du siehst blass um die Nase aus."

    blasser als sonst jedenfalls, dachte er noch bei sich und betrachtete die Kriegerin mit eindringlich.

    "Wo zum Teufel hast du gesteckt?!"

  18. View Forum Posts #38
    Veteranin Selina's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Selina is offline
    Einige Zeit war vergangen. Ziemlich viel Zeit sogar, wenn sie ehrlich sein sollte und sie hatte weder Ferdinant noch Manuele gesehen. Ersterer ahnte vielleicht was ihm blühen würde und hielt sich so zu seinem eigenen Wohle von ihr Fern, letzteren galt es aber erst einmal zu finden und das war gar nicht so leicht. Was für Anhaltspunkte hatte sie denn auch? Er war Navigator, mietete ein Lagerhaus und befand sich hoffentlich wirklich noch in Setarrif. Für seinen Beruf würde er in einer Stadt ohne Hafen wohl kaum berühmt werden können, die Anzahl an Bürgern Setarrifs machte die Suche auch nicht gerade leichter und die Mieter aller Lagerhäuser durchzugehen, würde auch in nicht gerade wenig Arbeit ausarten.
    Das einzige was ihr damit eigentlich noch blieb war ein Name, ein Name nach dem sie fragen müsste, vermutlich oft, aber welcher Ort war besser für die Beschaffung von Informationen geeignet als die Taverne?
    Wenn man die Frage stellen würde, wie klug es für eine gutaussehende Frau war um diese Zeit dieses Gebäude zu betreten, würde die Antwort wohl nicht mehr ganz so positiv aussehen, aber darauf konnte die Adeptin jetzt keine Rücksicht nehmen. Irgendwie würde sie den angetrunkenen (um nicht zu sagen besoffenen) Männern, schon entgehen können und je mehr Leute dort waren, desto größer war auch die Chance, dass jemand die gesuchte Person kannte.
    Kurzerhand setzte sie ihren Beschluss also in die Tat um, betrat den stickigen Schankraum und machte den Wirt ausfindig. Er war gerade dabei einem Kunden ein Bier zu bringen, als die Schwarzhaarige einfach auf ihn zuschritt und ihre Frage stellte.
    "Entschuldigt! Ich weiß, ihr habt viel zu tun, also ich werde ich mich kurz halten: Kennt ihr einen Mann namens Manuele? Er soll Navigator sein und sich hier aufhalten."
    Der Wirt drehte sich von dem Kunden um, der sofort einen Schluck von dem Bier nahm und schien etwas überrumpelt von ihrer plötzlichen Frage.
    War ja klar... der wusste nichts, solange er nicht ausreichend motiviert war etwas zu sagen, erkannte Selina etwas genervt und machte sich innerlich schon bereit ihm ein paar Goldmünzen zukommen lassen zu müssen.

  19. View Forum Posts #39
    Waldläufer Eodrian's Avatar
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    Eodrian is offline
    Schnellen Schrittes führte er Stella durch die Stadt. Er wollte schnell an dem Elend vorbei, einmal damit Stella nicht allzuviel davon mitbekam, außerdem hatte er selbst auch genug davon.

    "Ist schon okay, Stella. Das hier geht schon vorbei. Lass uns hier nicht lange verweilen."

    Also gingen die beiden zügig durch die Straßen. Es war schön spät Abends und es wurde Nacht.

    "Endlich angekommen." Erleichtert ließ sich Eodrian auf den Hintern fallen und ließ seine Beine vom Steg baumeln. Er hatte sie ganz vorne zur Spitze der Anlegestelle geführt. Er nahm ihr Hand und half ihr beim hinsetzen. Es war Vollmond, er stand hoch über dem Horizont und spiegelte sich auf dem pech-schwarzen Meer. Nicht nur der Mond spendete etwas Licht, auch die verbliebenen Brände in der Stadt beleuchteten die Umgebung.

    Er zog Stella näher an sich ran, es war recht kühl und sie zitterte etwas. Ganz langsam begannen sie sich zu küssen.

    Dann löste er sich von ihren zarten Lippen. Er streichte ihr durchs Haar und schaute ihr in die glänzenden Augen.

    "Du bist wirklich unglaublich, Stella Lestrange. Ich empfinde unglaubliches für dich." Fest nahm er ihre Hand, als er

    gespannt auf ihre Reaktion wartete.

  20. View Forum Posts #40
    Schmetterling  Redsonja's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    "Ich hatte dir vor langer Zeit einmal von jener Reise erzählt, auf der ich mit Ceyx, Carras, Bloodflowers und Anaya in jenes Lang gereist bin, in dem wem Asche geregnet hat. Wir sind dorthin zurückgegangen. Wir - das waren Troan, Viraya und ich. Leider weiss dieses Land meine Freunde zu dezimieren. Wenigstens ist Troan nicht gestorben, im Vergleich zu Ceyx und Anaya damals - soweit die Kurzform. Ein andermal kann ich dir gerne die ganze Geschichte erzählen."

    Versprach sie, dann holte sie tief Luft.

    "Vor drei Tagen bin ich hier angekommen. Schlussendlich. Es war aufreibend. Daher wohl die Blässe. Ich habe ein Kind zur Welt gebracht."


    Sprach sie und lächelte fein, schaute Taeris dabei aber direkt an. Sonst würde er es bloss für einen ihrer Spässe halten.

    "Aber ich muss zwischendurch trotzdem mal raus. Ich bin nicht dazu geboren die ganze Zeit fürsorgliche Mutter zu spielen. Meine Schwertarme wollen ja trainiert bleiben. Schliesslich - es wird dich überraschen, habe ich die Schwierigkeiten nicht in jenem fernen Land lassen können."
    Last edited by Redsonja; 07.11.2011 at 22:16.

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