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  1. #1
    Vierzweisieben is offline Last edited by Luceija; 28.10.2011 at 20:42.

  2. #2
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    "Freut mich, Jerry. Heute wäre mir lieber als morgen, aber gut."
    Der Kroganer wich einem Salarianer aus, sah dabei wie zufällig auf die Straße hinter sich. Niemand. Gut.
    "Lass uns da reingehen."
    Kureck wies auf ein Gebäude, dessen obere Hälfte fehlte. Ein kaputtes Leuchtschild verkündete 'otel'.
    "Ich bin übrigens Hailot Grush. Frag nicht."
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  3. #3
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    In der Tat, schade.
    Denn das Essen was sie ihm zeigte sah in der Tat vielversprechend aus.
    Hach, wenn er nur noch etwas von diesem Neutralisierungsmittel dieses verrückten Arztes hätte....
    Nun ja.
    "Ich geh dir mal besser aus dem Weg solange du hier beschäftigt bist. Ruf mich wenn ich dran bin." sagte er und lachte.
    Seinen Hunger konnte er noch ein wenig aufschieben.
    Außerdem war er froh wenn sie mal wieder etwas richtig zwischen die Zähne bekommen konnte.
    Sie war schon sehr abgemagert mittlerweile, das war sicherlich nicht gut.
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  4. #4
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    In der Tat, schade.
    Denn das Essen was sie ihm zeigte sah in der Tat vielversprechend aus.
    Hach, wenn er nur noch etwas von diesem Neutralisierungsmittel dieses verrückten Arztes hätte....
    Nun ja.
    "Ich geh dir mal besser aus dem Weg solange du hier beschäftigt bist. Ruf mich wenn ich dran bin." sagte er und lachte.
    Seinen Hunger konnte er noch ein wenig aufschieben.
    Außerdem war er froh wenn sie mal wieder etwas richtig zwischen die Zähne bekommen konnte.
    Sie war schon sehr abgemagert mittlerweile, das war sicherlich nicht gut.
    Mit einem schweren Seufzen begutachtete sie, wie sich Beyo auf eine der intakten Sessel setzte und mit eher gelangweilter Miene das Fernsehprogramm verfolgte. Sie selbst war auch nach mehreren Minuten noch völlig unfähig aus den Einzelteilen irgendetwas Essbares herauszufinden. Erst später kam ihr die zündende Idee: Wenn ein Italiener eines konnte, war es Pasta kochen. Was wohl auch so ziemlich das einzige Gericht war, welches sie von Sergio 'vererbt' bekommen hatte. Er kam auch nie umhin zu erwähnen, wie seine Grossmutter die damals zubereitet hätte und sie das gefälligst auch weiter zu tragen hatte. Gesagt getan. Zum Glück war sie so vorausschauend und hatte bereits blind ein paar Teigwaren eingepackt und so machte sie sich ans Werk, ehe Beyo noch verhungern würde nach der ganzen Wartezeit.
    Irgendwann hörte man es aus Richtung der Küche sogar leise summen, während Wasser kochte und ein paar Zwiebeln klein geschnitten wurden.
    "Wir sollten das im Übrigen mal nachlesen..", rief sie etwas lauter, sodass Beyo sie hören konnte. "...ob es nicht irgendetwas gibt was wir beide aushalten ohne gleich an Allergien zu sterben. Oder ob das wirklich völlig aussichtslos ist."
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  5. #5
    #17  Forenperser's Avatar
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    Von Vorteil wäre das natürlich schon.
    Aber ob man mit der Essenstechnik schon so weit war, bzw ob so etwas ohne Zusatz von tausend Chemikalien möglich war?
    Naja, darüber konnten sie sich später Gedanken machen.
    Beyo musste zugegen dass das was sie dort zubereitete sehr lecker roch, schon schade dass er es nicht probieren konnte.
    Aber immerhin hatte er selbst noch etwas Gutes für sich, damit tröstete er sich etwas.
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  6. #6
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Wenig später kehrte sie deutlich ausgelaugt und mit einer Schale voller Spaghetti zu ihm zurück und grinste bis über beide Ohren. Der erste Erfolg seit langem! Luceija hatte die Küche erfolgreich besiegt und etwas halbwegs essbares zusammengekocht. Zwar wirkte sie etwas durch den Wind, als sie sich neben ihm auf der Couch fallen lies, aber das passte schon so. Ausserdem hatte sie nun wirklich Hunger und das kam nicht oft vor.
    "Kaum zu glauben das da wirklich etwas draus geworden ist." Zufrieden mit ihrer Arbeit setzte sie sich im lockeren Schneidersitz etwas gemütlicher auf das Sitzmöbel und ass, solange es noch warm war, wobei sie mit grossen, leuchtenden Augen Beyo beobachtete, anstatt des Fernsehers.
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  7. #7
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    Zuckend und seufzend drehte Zora sich, als ihre Augen aufgingen. Oh, wie gut. Das war alles nur ein fieser Traum gewesen un-...Nein. Geschlafen hatte sie, aber nicht geträumt.
    Noch immer saß sie in diesem Glaskasten, nichts um sie rum, außer...Vallan!
    Wie gestochen drehte sie sich in der Sitzposition, sah neben sich und entdeckte ihn ebenfalls noch sitzend.
    Schlief er oder...? Wie ein hungriges Tier am Morgen die Schlafzimmertür anschmachtete, klopfte und kratzte sie an der dicken Trennwand um seine Aufmerksamkeit zu erregen.
    Unwissend dabei, ob sie sich über seine weitere Anwesenheit freuen sollte, wo er doch ihretwegen immer noch hier saß und vor sich hinschmorte.
    Nur wieder und wieder konnte Zora sich in Gedanken bei ihm entschuldigen, würde es abermals tun wenn Vallan sie wieder hören könnte.
    Wobei...Vielleicht wollte er das auch gar nicht? Vielleicht war er sauer, hatte mittlerweile ebenfalls erkannt dass er ohne sie hier besser dran wäre.
    "Nein..."
    Stöhnend ließ sie den Kopf gegen die Scheibe knallen, wischte die aufkommenden Tränen von sich und dachte unwillkürlich immer wieder daran...



    Aniko


    "Jeremy...Mehr nicht. Ich habe keinen Nachnamen, weiß nichtmal ob das sein richtiger Name ist!", himmelarschundzwirn diese Tippse ging ihr vielleicht auf den Kranz!
    Durch das Fenster des Büros auf den Flur konnte sie die ganze Zeit beobachten wie sich schon einige von Karvas' Leuten nach draußen begaben. Wehe ihm eine von diesen Flachzangen würde ohne sie losgehen!
    Zumindest schien keiner eben jenes getan zu haben, als sie aus dem Büro, auf die Beiden Männer zu trat.
    "Captain Aniko übernimmt ab hier.", witzelnd salutierte sie dabei vor ihm, meinte die Sache, hoffentlich erkennbar, ansonsten gäbe es wieder eine Runde Tischefliegen, nicht ernst und räusperte sich.
    "Zumindest die Navigation...Oder so..."
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
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  8. #8
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    "Freut mich." sagte er und lächelte, als er sah wie begeistert sie das Essen runterschlang.
    Es tat gut zu sehen wie sie sich langsam immer weiter erholte.
    Doch prompt meldete sich sein Magen wieder, als wollte er sagen 'Vergiss nicht mich, ich bin auch noch da!'.
    Also erhob sich der Turianer langsam.
    "Dann werde ich jetzt wohl mal meinen Teil zubereiten."
    Zum Glück waren noch einige unbeschädigte und vor allem unverdorbene Vorräte übrig.
    Er hätte keinen Nerv dazu gehabt nochmal Einkaufen laufen zu müssen.
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  9. #9
    .. loves to smile for you  BlackShial's Avatar
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    Vallan Phanux

    Ein dumpfes Geräusch, leise nur, aber es war da, riss ihn aus dem Schlaf. Was war es?
    Langsam öffnete er seine Augen, versuchte etwas um sich herum zu erkennen. Nichts ... was? Ruhig drehte er den Kopf, hatte er wirklich geschlafen? In dieser Zelle? Er musste wahrlich müde gewesen sein ...
    Zora! Erschrocken weitete er seine Augen, versuchte etwas unter dem milchigen Schleier zu erkennen, der ihn noch immer aus der Traumwelt begleitete.
    Sie weinte ... Wieso weinte sie? Er war da, wollte sie in den Arm nehmen ... konnte es nicht. Nur eine Scheibe die sie trennte, nicht einmal besonders breit, doch ihm kam es in diesem Moment so vor, als würde ein ganzes System zwischen ihnen liegen, so weit war sie entfernt.
    Auch er lies seinen Kopf an die Scheibe sinken, eine wahrlich unangebrachte Geste, wäre nicht die Scheibe zwischen ihnen. Es war ihm egal, er wollte ihr nahe sein. Doch so sehr ihn diese Scheibe störte, so ein großes Geschenk war sie doch auch. Nahe sein ... aber nicht zu nahe. Sie würde es nicht wissen, was es bedeutet. Zumal er es auch nicht so wollte, nicht so, nicht zu diesem Zeitpunkt, nicht mit ihr ...
    Er konnte sich ein selbstironisches Lachen nicht verkneifen, wie verworren es doch alles war. Nur eine Scheibe die seine Geste komplett anders wirken lies, aber es war gut so. Langsam hob er seine Pranke, wanderte mit den Krallen daran entlang, nicht sicher ob sie es sehen könnte. Seufzend schloss er seine Augen, presste seine Handfläche an die Scheibe, so als wolle er sie berühren, ihre Wärme spüren ...
    “Zora ...”

    ________________________________________________

    Karvas Rarkin (P-NPC)

    “Die paar Druffies werden kaum gefährlich sein, also dürfte es kaum ein Problem darstellen die aufzumischen!”
    Ob er sich nun zu sicher war oder seine schlechte Laune nur mit ein paar Sprüchen aufzulockern versuchte, konnte man nicht genau sagen. Aber immerhin klopfte er Kar bei seinen Worten lachend auf den Rücken, dem Kleinen würde schon nichts passieren, er hatte schon größere Gefahren durchstanden!
    Doch dann wand er den Blick ab, sah Aniko räuspernd an.
    “Erst mal zeigst du uns das du auch was anderes kannst als nur Sprüche klopfen! Wenn du dann gelernt hast mit einer Waffe umzugehen, ohne dir dabei die kleinen Fingerchen zu brechen, dann darfst du vielleicht darüber nachdenken in vielen vielen Jahren einmal das Kommando zu haben!”
    Lachend legte er ihr seine Pranke auf den kopf und durchwuschelte abermals ihr Haar.
    Als dann jedoch sein Commlink sich bemerkbar machte, wies er seine Leute mit einem Handzeichen an, sich zum Shuttle zu begeben, das bereits vor dem Ausgang bereit stand.
    “Alles klar Leute, lasst uns ein paar Dealer hochnehmen!”

    ________________________________________________

    Nai’Fayla nar Kirreyh

    “Wirklich außerordentlich unfolgsam ... Außerordentlich unfolgsam!”
    Die Stimme durchdrang all die Dunkelheit, die Nai umgab, hallte in ihrem Kopf, immer und immer wieder. Was? Wo?
    Sie versuchte etwas zu erkennen, konnte jedoch nur der Stimme folgen, nichts zeigte sich ihr, außer dieser tiefen Schwärze.
    “Du weißt was das bedeutet, nicht wahr meine kleine, süße Nai?”
    Erschrocken wand sie sich um, wieso konnte sie ihn hören? Wieso konnte sie ihren verfluchten Vater hören?
    Das Weinen und die Schreie von Kindern zogen ihre Aufmerksamkeit plötzlich in eine andere Richtung? Was war das verdammt? Wieso konnte sie nichts erkennen?
    “Bitte Vater ... Bitte tu das nicht!”
    War sie das? War das etwa ihre eigene Stimme?
    “Meine geliebte Tochter ... ich will doch nur das Beste für dich ... also halt still, halt einfach still ... gnihihihihihihi ...”
    Erinnerungen! Dies waren Erinnerungen aus ihrer Kindheit ... Erinnerungen an die Folter ... an das, was ihr Vater ihr immer antat ...
    Ein Schrei der ebenso schnell verstummte, wie er erklang, leises Wimmern und dann nichts mehr ...
    “Siehst du ... Es war doch gar nicht so schlimm. Vertrau deinem Vater ... vertrau ihm meine Hübsche! Papa weiß was er tut, er weiß was du brauchst ...”
    Das war es, wieder eine seiner Methoden sie ruhig zu stellen, damit er weiter an ihr herumexperimentieren konnte. Immer pumpte er sie mit Mitteln voll, die sie unfähig machten sich zu rühren, doch es zuließen, das sie alles sehen konnte!
    “Gnhihihihihihihihihihi”
    Es soll aufhören! Dieses Lachen, sie wollte es nicht mehr hören!
    Sie schrak auf, sitze aufrecht in dem Bett. Es war vorbei ... ein Traum ... es war nur ein Traum ...

    [Bild: Blutlinks.png] Not even a sick game like the [Bild: MU4xeQxjjBlutDaiShi.png] can wreck my smile. [Bild: blutrechts.png]
    BlackShial is offline Last edited by BlackShial; 28.10.2011 at 20:17.

  10. #10
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Mit vollem Mund erwähnte sie noch beiläufig "Ach übrigens, ich hab dir noch was mitgenommen. Hab allerdings keine Ahnung was das ist.. . Sah jedenfalls essbar aus.", ehe sie wieder in den Fernseher starrte und begierig ihr Essen hinunter schlang, was sie sonst niemals tat. Generell ass sie nur äusserst ungern und vermied grosse Portionen. Aber nach dem Koma und ausschliesslich Schlauchversorgung hatte das Essen einen ganz anderen Stellenwert bekommen.
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  11. #11
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    Was auch immer es war, erst einmal wollte er das hier fertig bekommen.
    Trotzdem bedankte er sich bei ihr.
    Als er schließlich fertig war mit dem Zubereiten schlang auch er das Essen gierig und mit Heißhunger herunter.
    Ihm waren diesmal auch die Tischmanieren (am nicht existenten Tisch) egal, zu groß waren Hunger und Appetit, kein Wunder nachdem er sich die ganze Woche über von so gut wie gar nichts ernährt hatte.
    Nach Beendigung spürte er dass er wohl etwas zu schnell gegessen hatte, denn der Magen meldete sich.
    Aber das war egal. Irgendwie war er, trotz der nun leichten Übelkeit, rundum zufrieden.

    Carten
    Nach einer ganzen weiteren grübelnden Weile fand auch er schließlich Schlaf, wenn auch recht unbequemen, aufgrund des simplen Pilotensitzes mit dem er Vorlieb nehmen musste.
    Seine Träume waren wie immer voll von den verschiedensten und verwirrensten Eindrücken.
    Es war schon ziemlich lange her dass er mal einen Klartraum gehabt hatte.
    Geweckt wurde er durch das piepende Signal der VI.
    Scheinbar waren sie am Ziel.
    Er schwang sich hoch, packte seine Sachen zusammen und ging ins Zimmer, wo die Quarianerin immer noch lag, ob schlafend oder bereits wach ließ sich nicht sagen.
    "Wir sind am Ziel." sagte er mit halblauter Stimme.
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  12. #12
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Was auch immer es war, erst einmal wollte er das hier fertig bekommen.
    Trotzdem bedankte er sich bei ihr.
    Als er schließlich fertig war mit dem Zubereiten schlang auch er das Essen gierig und mit Heißhunger herunter.
    Ihm waren diesmal auch die Tischmanieren (am nicht existenten Tisch) egal, zu groß waren Hunger und Appetit, kein Wunder nachdem er sich die ganze Woche über von so gut wie gar nichts ernährt hatte.
    Nach Beendigung spürte er dass er wohl etwas zu schnell gegessen hatte, denn der Magen meldete sich.
    Aber das war egal. Irgendwie war er, trotz der nun leichten Übelkeit, rundum zufrieden.
    Luci ging es da nicht viel anders. Sie hatte ohnehin einen viel kleineren, untrainierteren Magen und war schneller voll als ihr lieb war. Das Gefühl dabei, sich regelrecht überfressen zu haben, war neu und in Kombination gerade irgendwie gut. Vollkommen entspannt hingen sie beide total von der Aufregung des Tages erschlagen mehr in den Sitzgelegenheiten, als dass sie sassen. Währenddessen zappte sie die Programme auf dem Holo-Bildschirm durch, ehe sie an etwas halbwegs interessantem hängen blieb, das sich nicht schon wieder um die Schlacht um die Citadel drehte. Davon hatte sie einfach genug für die nächsten fünfzig Jahre.
    Doch "noch" fand die deutlich kleinere keine Ruhe. Sie schnappte sich das Geschirr und verstaute es rücksichtslos auf dem Küchentisch, bevor sie die Flasche entkorkte, die schon geraume Zeit während ihrer beider Kochpartien die Arbeitsplatte besetzt hatte und roch am Flaschenhals. Mit einem eigenwilligen Schmunzeln kehrte sie zu Beyo zurück und hielt ihm die Flasche Wein hin - das einzige, wovon sie wusste, dass keiner von ihnen beiden daran sterben würde, wenn sie davon tranken (im Notfall hatte sie mit Tabletten vorgesorgt...und noch ein paar anderen Dingen, von denen Beyo nicht die geringste Ahnung hatte). "Du bist der Einzige mit dem ich noch nichts getrunken hab, den Zustand kann ich nicht so belassen."
    Dann setzte sie sich zurück neben ihn auf die Couch und lehnte sich mit dem Rücken an seine Seite. "Trink ruhig..", lachte sie leis, als sie seinen skeptischen Blick bemerkte.
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  13. #13
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    Nachdem sich jeder ein Ziel ausgesucht hatte, trennten sich die drei Blue Suns um auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben.
    Storm konzentrierte sich auf die Splittergruppe der Trockenlandpartei, er überließ Alex und Liam die beiden anderen Gruppen.

    Die Extremisten hatten sich auf einen kleinen Mond im Hades-Nexus eingenistet. Der Mond selbst hatte durch terraforming Projekte und seinen schweren Kern eine instabile Atmosphäre erhalten. Schwere Gewitter und Stürme waren keine Seltenheit und diese führten zu massiven Störungen der Scanner und der Funkübertragung.

    Diese Infos hatte er nicht von dem Blue Sun Kontaktmann, sondern er hatte auf der Citadel einen Anwerber der Trockenlandpartei getroffen und sich als interessiertes Mitglied gezeigt. Der Anwerber hatte ihn zu einem Konferenzsaal geschickt, in dem sich einige Mitglieder auf der Citadel trafen.
    „Und ich sagen euch meine Freunde diese Alien Parasiten haben es nicht verdient das so viele Menschen ihr leben ließen um einige wenige von ihnen zu retten!
    Erst greifen die Turianer unsere Kolonie an, dann verwehren diese Aliens uns unseren rechtmäßigen Platz im Rat und nun tun sie so als wären wir Menschen plötzlich gleichberechtigte Partner. Ich sage euch, unsere Regierung ist Schwach und ihre Alienherren sind es noch viel mehr. Wenn es nach mir ginge sollten einzig wir im Rat herrschen! Wir die Menschen werden die Galaxie in die Zukunft führen das verspreche ich euch!“
    Storm hatte zwar keine besonders gute Menschenkenntnis, doch die Rede von Marcus Twain, dem extremsten Anhänger der Trockenlandpartei, war reinster Hass auf alles nicht Menschliche. Storm hatte seine eigenen Vorbehalte, doch waren diese weit mehr begründet als die von Twain.
    Nachdem Twain seine Rede beendet hatte, traf sich Storm mit ihm. „Mister Twain ihre Rede war wirklich sehr, erhellend. Mein Name ist Storm und wenn sie kurz Zeit hätten, würde ich mich gern über ihre Denkansätze unterhalten.“
    Storm überwältigte Twain in einer leeren Gasse nur unweit des Konferenzgebäudes. Er setzte all sein Geschick ein, um Twain auf sein Shuttle zu schmuggeln und danach unbehelligt die Station zu verlassen.
    Storm wartete geduldig bis Twain aus seiner Ohnmacht erwachte, er hatte den Hassprediger an einen Stuhl gebunden und ihn eine Dosis White Cristal verabreicht.
    White Cristal besitzt eine ähnliche Wirkungsweise wie das Kokain des 20. & 21. Jahrhunderts ist jedoch noch aufputschender, bei geringerer Abhängigkeit. Die Droge hatte, wie auch der Rote Sand vor allem auf Menschen eine gewaltige Wirkung, nur Nicopol Storm gehörte zu den 0,1% der Menschen die gegen die Wirkung der Droge fast immun waren. Das Einzige was Storm durch White Cristal erlebte war ein minimal erhöhter Herzschlag.
    „Mister Twain, schön das Sie sich wieder erholt haben. Das ganze wird auch nicht sehr lange dauern. Ich bin hier im Auftrag von Vido Santiago. Er hat vor einiger Zeit eine Waffenlieferung verloren und Ihre hat einen Teil dieser Lieferung von einen C-Sec Mann erworben. Nun es ist ganz einfach. Santiago will die Ware wieder zurück und zwar umgehend!“
    Der Rassist wurde sich langsam seiner Situation bewusst und seine anfängliche Benommenheit wich unruhiger Angst. „Wa... was wollen sie? Wieso glauben sie das ich etwas mit einer Waffenlieferung zu tun habe?“
    Storm war es leid sich mit stümperhaften Fragen und Ausreden herumzuschlagen. Er ging langsam auf Twain zu, seine grünen kybernetischen Augen glühten unter seiner Sonnenbrille. Er zog sich die Brille langsam von den Augen und blickte Twain grimmig an.
    „Twain wir wissen beide, dass Sie den Aufenthaltsort der Lieferung kennen. Also ersparen sie mir Zeit und ihnen Qualen und spucken sie die Information aus.“ Während Storm das seinen Gefangen sagte packte er Twains Hand und zermalmte drei seiner Finger.
    Twains Körper zuckte und krampfte vor Schmerzen und sein Schrei hallte durch das ganze Shuttle.
    Nachdem sich Twain wieder gefangen hatte flehte er den kybernetischen Killer um Gnade an. „Bitte Mr. Storm wir sind doch beide Menschen wir beide hassen diese Alien Brut und was denken Sie, macht Ihr Freund Santiago mit diesen Waffen. Er verkauft sie an diese Hure Aria, den verdammten Turianern oder Batarianern! Verstehen Sie nicht? Das sind doch unsere Feinde!“
    Storm wusste, dass Vido keinen Unterschied machte, mit wem er Geschäfte machte. Doch Storm war seinen Auftraggeber soweit loyal, dass er den auch Auftrag durchführen würde, ganz gleich was ein anderer zu seinen Motiven sagen würde.
    „Ich wiederhole mich äußerst ungern! Sagen Sie mir wo die Waffen sind oder es wird nicht nur bei Ihren Fingern bleiben.“
    Der Schock der sich langsam durch Twains Körper gebahnt hatte, war zu seinen Augen vorgedrungen oder seine Angst war zu Panik herangewachsen.
    Storm wusste, dass White Cristal in Twain mit dem Adrenalin dafür sorgen würde, dass er bei Bewusstsein bleiben würde und jedes Gräuel im wachen Zustand miterleben würde.
    Nicopol war nicht besonders stolz darauf andere zu Foltern um an Informationen zu kommen. Doch war er jederzeit darauf vorbeireitet und hatte immer eine kleine Dosis White Cristal an Bord, Storms Glück war, dass die Droge in der Galaxie nicht verboten war und auf Welten wie Illium sogar frei und offen gehandelt wurden.
    Twain hatte nicht lang durch gehalten bis Storm die Informationen hatte die er brauchte. Sein neues Ziel lag im Hades-Nexus auf einen kleinen beinahe unbedeutenden Mond. Der Prediger war für Nicopols weiteres vorgehen nun nutzlos.
    Twain hing blutend im Stuhl, keuchte und bettelte um sein Leben. Storm trat hinten ihm und brach ihm in nur einen Augenblick das Genick. Twain gehörte zu der Sorte Menschen die niemand wirklich vermissen würde und so warf Nicopol den leblosen geschundenen Körper aus der Luftschleuse und ging dann zur Steuerkonsole.
    Während er den neuen Kurs eingab stellte er eine Konferenzschaltung zu Vido und Alex auf.
    „Hier ist Storm. Ich habe die genauen Koordinaten des Extremisten Stützpunktes. Er liegt auf einen Mond im Hades-Nexus und so wie es scheint gibt es dort massive Gewitter. Das heißt sobald ich dort lande gibt es keine Kommunikationsmöglichkeit mehr.“ Storm hielt inne. Das Terrain war unbekannt und er hatte keine Ahnung wie viel Gegenwehr er dort zu erwarten hatte. Doch er konnte weder Alex, noch Liam von Illium abziehen. Da sonst die anderen Gruppen die Ware weg bringen konnten und Vido hatte zu Beginn der Mission gesagt, dass die Blue Suns nicht offiziell in dieser Angelegenheit eingreifen durften. Also war er praktisch allein.
    „Ich benötige ca. 2 Tag bis zum Mond und ich nehme an, dass ihr frühestens in 4 Tagen mit einer Nachricht von mir rechnen könnt. Wenn ihr aber nach 6 Tagen nichts mehr von mir hört werde ich es wohl nicht geschafft haben.“
    Eine kurze Zeit des Schweigens breitete sich aus. Storm gab sich keine Illusionen hin, er hatte kaum Infos über die Waren erhalten, nur das ein paar schwere Mechs darunter waren und wenn er gerade auf diese traf standen seine Chancen noch schlechter.
    „Storm wenn du merkst, dass die Waffen nicht zu retten sind dann sprenge sie! Es ist mir lieber, wenn sie zerstört sind, als wenn sie eventuell gegen die Suns eingesetzt werden könnten. Das gilt auch für dich Hiedelove und wenn dieser Liam Probleme macht, beseitige ihn.“ Damit beendete Santiago das Gespräch und nur noch Alex und Nicopol waren in der Leitung.
    „Wünsch mir Glück und viel Erfolg auf Illium.“
    , damit beendete auch Storm die Kommunikation.

    Keine Sorge das Licht am Ende de Tunnels ist nur das Mündungsfeuer.

    Es gibt eine Existenzdimension, die so weit von Ihrer eigenen entfernt ist, dass Sie es sich nicht vorstellen können.
    Ich bin jenseits ihrer Vorstellungskraft, ich bin Sovereign!

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  14. #14
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    Er war ein wenig skeptisch, da er den Wein den er vor 7 Tagen getrunken hatte nur mit Hilfe des Neutralisierungsmittel vertragen konnte.
    Aber wenn sie sagte dass er diesen hier so vertrug, dann vertraute er ihr.
    "Na dann." sagte er, und schenkte sich ebenfalls etwas ein.
    "Auf....auf uns beide."
    Das erschien ihm der passendste Trinkspruch.
    Beide stießen ihre Gläser leicht gegeneinander.
    Zuerst nahm er nur einen kurzen, vorsichtigen Schluck. Als der letzte Zweifel beseitigt war trank er den gesamten Rest in einem Schluck leer.
    Verdammt, das tat echt gut-
    Und sie hatten noch fast die gesamte Flasche übrig.
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  15. #15
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    Storm hatte nur ungenaue Koordinaten von Twain bekommen, also ging er vorsichtig in Sinkflug um sich die Anlage etwas näher anzuschauen. Die Turbulenzen waren heftig und sein Bordcomputer begann durch die statisch aufgeladene Atmosphäre seine Funktion einzustellen. Nicopol war kein guter Pilot und erst recht kein guter Mechaniker. Für einen Rückzug war es zu spät. Die Anzeigen flackerten und noch ehe er fluchen konnte traf ein heller Blitz das Shuttle.
    Aus dem Sinkflug wurde ein Sturzflug und Storm taumelte nach hinten um sich an einen sicheren Ort zu flüchten.
    Noch ehe das Shuttel zu einer Bruchlandung aufsetzte, hatte Nicopol einen Sicherheitsgurt anlegen können. Der Aufprall war so hart, dass er einige Zeit bewusstlos war und als er wieder zu sich kam, lag er in mitten von Trümmern, Kabeln, Abdeckungen und sonstigen Einrichtungsgegenständen, die einst feinsäuberlich den Innenraum seines Shuttles ausfüllten.
    Mit schmerzverzerrtem Gesicht richtete sich Storm auf und betrachtete das Chaos. Er war noch am Leben, er hatte zwar schwere Prellungen an Oberkörper und Beinen, eine Platzwunde am Kopf aber immerhin keine Brüche.
    Im Durcheinander fand er seinen Kampfanzug und seine Waffen. Vorsichtig stieg er aus dem Wrack heraus, über ihm und um ihn herum herrschte ein permanentes Gewitter, dumpf grollte das Donnern durch seinen Helm und wurde nur durch eine Atemzüge unterbrochen.
    Die Atmosphäre war entgegen der Wünsche der Salarianern nicht lebensfreundlich. Einige Kilometer von seiner Absturzstelle entfernt schien permanent der Blitz einzuschlagen.
    Storm hatte Gerüchte gehört, dass es Technologien gab, die Blitze kompensieren und in nutzbare Energie umwandeln konnten. Doch da er sich nie auf einer Gewitterwelt wie dieser befunden hatte war er nie auf solche Einrichtungen gestoßen.
    Nicopol ging davon aus, dass die Station an dem Punkt seien musste, an dem die Blitze so häufig einschlugen.
    Storm brauchte einige Zeit um sich durch die zerklüftete Umwelt zu kämpfen, er war immer darum bedacht in Spalten, Gräben oder Tälern vor den blitzen Schutz zu suchen. Schließlich hatte er die Station erreicht und seine Hoffnung nicht entdeckt worden zu sein bewahrheitete sich. Während der ganzen Zeit seit dem Absturz war er auf keine Patrouillen gestoßen und um die Station schien es auf keine Wachen zu geben. Das war bei dem Wetter auch nicht weiter verwunderlich.
    Mit vorgehaltener Waffe und in geduckter Haltung schlich er zu einem kleinen Eingang der Station. Über ihm schwebte bedrohlich die Gewittersuppe und nur kurz blickte er auf und sah erstaunt die Antennen, die wie Magnete für die Blitze in den Himmel ragten und in jeder Sekunde mehrfach mit Blitzen zum Strahlen gebracht wurden.
    Seine Glückssträhne schien weiter anzuhalten, denn der Eingang war nicht verschlossen. Nicht so glücklich war jedoch der Umstand, dass in der dahinter befindlichen Luftschleuse
    zwei Wachen standen. Zwei kurze Salven später und die Hirnmasse des Einen klebte an der Wand und der Andere brach Blut spuckend zusammen. Storm zerrte die beiden Leichen nach draußen und verbarg sie hinter einen Felsen, danach ging er wieder zur Luftschleuse.
    In der Station gab es keinen Alarm und das Zusammentreffen auf die zwei Menschen schien Storm mehr zufällig. Dennoch begab er sich nicht in die Selbstsicherheit und schlich sich weiter von Vorsprung zu Vorsprung und Schatten zu Schatten.
    Sein Sichtfeld war immer noch durch seinen Helm leicht eingeschränkt und auch wenn ihm sein Omni-Tool sagte, dass die Luft über genug Sauerstoff verfügte, doch wollte er kein Risiko eingehen und darüber hinaus hatte er einen Plan.
    Einer der Wachleute hatte auf seinen Omni-Tool einen Plan der Station und nur einige Korridore vom Eingang entfernt befand sich das Lüftungssystem der Anlage.
    Es gab zwar für den Fall eines Ausfalles ein Ersatzsystem, doch Storm wollte die Anlage auch nicht deaktivieren.
    Ein talentierter Hacker hatte auf Storms Omni-Tool eine VI Wurm installiert, diese war praktisch Idioten sicher und hatte viele nützliche Möglichkeiten ein ungesichertes System zu Infizieren. Da die meisten Wartungs- und Steuerungssysteme ungesichert waren, musste Storm die VI nur noch mit der gewünschten Programmierung versehen und in das System einspeisen.
    Der Raum zum Lüftungssystem war durch zwei weitere Wachen bewacht und selbst wenn Storm die noch zu überwindenden 100m schaffte, war es zu riskant sich gleich gegen zwei bewaffnete Gegner zu stellen. Darum nahm Nicopol sein Scharfschützengewehr von Rücken klappte es auseinander und legte es gegen seine Schulter an. Verborgen im Schatten eines schlecht beleuchteten Einganges atmete er einmal kurz ein und gab zwei dicht aufeinander gefolgte Schüsse ab.
    Seine Ausbilder hatten ihn damals während seiner Ausbildung stehst Extrarunden rennen lassen. Da er dadurch seine Waffe sofort überhitzte und dadurch leichte Beute wäre.
    Doch Storm war kein blutiger Anfänger mehr und so trafen beide Schüsse direkt in die Köpfe der Wachen. Dass es nun auf kurz oder lang zu einem Alarm kommen würde, störte Storm nicht. Er klappte seine überhitzte Waffe zusammen und Zog seine Locust vom Gürtel.
    Mit weiten schnellen Schritten überwand Nicopol die strecke zur Tür mühelos und trat über die Leichen hinweg in den Raum hinein. Innen stürzte unbeholfen ein Techniker mit einem großen Werkzeug auf ihn zu. Ein einzelner Schuss der das Knie des Technikers zerfetzte reichte um den Plumpen Angriff abzuwehren, ein weiterer durchschlug den Kopf des am Boden liegenden Mannes und brachte seine schmerzverzerrten Schreie und Flüche zum verstummen.
    Nicopol aktivierte das VI Programm und verband es mit dem Lüftungssystem. Die grüne Umweltanzeige erlosch kurz und flammte danach rot blinkend auf. Kurz darauf brach in der gesamten Anlage ein schallender Alarm aus und die Lüftung begann anstatt die verbrauchte Luft aufzuarbeiten und mit der gefilterten Außenluft zu vermischen, nun die ungefilterte Außenluft in die Anlage zu Pumpen.
    Die Räume in denen Atmungsgeräte vorhanden waren, befanden sich in den vielen solcher Anlagen in der Nähe von Ausgängen. Das bedeutet, viele würden es nicht schaffen und die die Storms Weg kreuzten würden vermutlich einen gnädigeren Tod erleiden, als das langsame Ersticken.
    Die wenigen Personen, die Nicopol auf seinen weiteren Weg durch die Station antraf, waren leichte Beute, die mehr mit sich zu tun hatten, als einen bewaffneten Killer in ihrer Panik zu bemerken.
    Der VI Wurm hatte seinen Dienst erfüllt, er hatte dem Ersatzsystem vorgegaukelt, dass die Lüftung einwandfrei funktionierte und damit konnte Storm die Anlage ohne große Schwierigkeiten von Extremisten befreien.
    Es gab im hinteren Teil der Anlage Laboreinrichtungen und davor eine art Lagerhalle. Nicopol vermutete, dass in der Lagerhalle die Waffenlieferung versteckt war und wenn irgendjemand am Leben war, dann vermutlich in den Laboren, da diese über separate Lüftungs- und Energieversorgungen verfügten.

    Nicopol Storm betrat vorsichtig die Lagerhalle, der Alarm war inzwischen verstummt und Nicopol war sehr froh darüber. Um sich einen Überblick zu verschaffen kletterte Storm auf eine der Kisten und legte seine MP an. Eine metallisch krächzende Stimme schreckte ihn auf.
    „Feind entdeckt, Angriffsmatrix aktiv.“
    Nicopol reagierte bevor er darüber nachdenken konnte und warf sich von der Kiste auf den Boden und rollte unbeholfen ab. Denn einen Augenblickspäter schlug nur knapp über ihn eine Rakete in die Decke und die Druckwelle presste Storm noch stärker auf den Boden.
    Er hatte einen der Mechs gefunden, oder besser gesagt der Mech hatte ihn gefunden und war nun darauf Programmiert worden Storm zu eliminieren.

    Keine Sorge das Licht am Ende de Tunnels ist nur das Mündungsfeuer.

    Es gibt eine Existenzdimension, die so weit von Ihrer eigenen entfernt ist, dass Sie es sich nicht vorstellen können.
    Ich bin jenseits ihrer Vorstellungskraft, ich bin Sovereign!

    Drachs is offline

  16. #16
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    Quote Originally Posted by BlackShial View Post
    Vallan Phanux

    Ein dumpfes Geräusch, leise nur, aber es war da, riss ihn aus dem Schlaf. Was war es?
    Langsam öffnete er seine Augen, versuchte etwas um sich herum zu erkennen. Nichts ... was? Ruhig drehte er den Kopf, hatte er wirklich geschlafen? In dieser Zelle? Er musste wahrlich müde gewesen sein ...
    Zora! Erschrocken weitete er seine Augen, versuchte etwas unter dem milchigen Schleier zu erkennen, der ihn noch immer aus der Traumwelt begleitete.
    Sie weinte ... Wieso weinte sie? Er war da, wollte sie in den Arm nehmen ... konnte es nicht. Nur eine Scheibe die sie trennte, nicht einmal besonders breit, doch ihm kam es in diesem Moment so vor, als würde ein ganzes System zwischen ihnen liegen, so weit war sie entfernt.
    Auch er lies seinen Kopf an die Scheibe sinken, eine wahrlich unangebrachte Geste, wäre nicht die Scheibe zwischen ihnen. Es war ihm egal, er wollte ihr nahe sein. Doch so sehr ihn diese Scheibe störte, so ein großes Geschenk war sie doch auch. Nahe sein ... aber nicht zu nahe. Sie würde es nicht wissen, was es bedeutet. Zumal er es auch nicht so wollte, nicht so, nicht zu diesem Zeitpunkt, nicht mit ihr ...
    Er konnte sich ein selbstironisches Lachen nicht verkneifen, wie verworren es doch alles war. Nur eine Scheibe die seine Geste komplett anders wirken lies, aber es war gut so. Langsam hob er seine Pranke, wanderte mit den Krallen daran entlang, nicht sicher ob sie es sehen könnte. Seufzend schloss er seine Augen, presste seine Handfläche an die Scheibe, so als wolle er sie berühren, ihre Wärme spüren ...
    “Zora ...”



    Mit schier brennenden Augen saß sie an die Scheibe gedrückt, nahm Vallans Erwachen im ersten Moment kaum wahr, ehe sie seine Hand über die Scheibe fuhren sah.
    Er war nicht...War er?
    Für einen Moment sah sie stumm zu ihm rüber, die Augen geschlossen sah er aus als würde er wieder schlafen oder...Traurig?
    Durch das Glas getrennt legte sie ihre Hand auf die seine, beobachtete einfach für einen Moment und fühlte sich beinahe noch unwohler dabei.
    Was zum Teufel hatten die letzten Tage mit ihr gemacht? Warum saß sie hier und weinte um seine Situation die ihretwegen entstanden war. War sie das wirklich?
    Natürlich war sie das! Mit einem Schlag feuerten ihre beiden Hände flach gegen die durchsichtige Trennwand, mündeten in einem verzweifelten Schluchzer den sie mit hängendem Kopf versuchte zu verbergen. Er würde ohnehin nichts hören dort drüben. Dennoch sprach sie, undeutlich und unter den mittlerweile gewohnten Tränen.
    "Ich weiß nicht wo es herkommt und was ich tun kann um es wieder gut zu machen...Ich weiß es nicht, ich habe keine Idee...", zugebenermaßen hatte sie eine, welche ihrer vorigen aber gänzlich unähnlich war und dem Turianer für den Moment vielleicht eher missfallen würde.
    Aber das war egal. Er würde hier rauskommen, wenn Zora es denn täte, und irgendwann würde auch sie das und...Bis dahin war sie zwar längst vergessen, aber...Seufzend hob sie den Kopf, wollte gerade eben den eigenen Entschlus mit einem Nicken für sich besiegeln, aufstehen und rausgehen um es jedem zu erzählen.
    Aber man kam zu ihr. Er kam zu ihr!
    Mit weichen Knien und wankenden Schritten waren es wenige Sekunden die sie getrennt hatten, ehe die junge Frau in seiner Umarmung lag.
    Wieder musste sie weinen. Dieses Mal jedoch war es etwas anderes...
    Du bist hier?", sie krächzte diese wenigen Worte heraus, nahm den angenehmen Duft des Mannes im Anzuges auf. Oh, wie sehr sie das vermisst hatte. Kaum irgendwo war es schöner als bei ihm, als mit ihm.
    Seine dunkle, ruhige Stimme ließ sie fast vollends beruhigen.
    "Du hast mich anrufen lassen. Ich bin hier damit wir die Sache in Ordnung bringen können.", ein Stück weit drückte er Zora von sich, betrachtete sie und nickte zuversichtlich.
    "Die großen Jungs und wir zwei haben noch einige Gespräche vor uns, bevor wir daran denken können dass du hier rauskommst."
    Diese Worte klangen niederschmetternd, selbst nachdem sie viel weniger als sein Auftauchen erwartet hätte.
    Zumal...Vallan! Wieso hatte er noch keinen Ton davon gesagt?
    Erste Schritte aus der Zelle gegangen wandte sie sich vom Mann neben sich und lief zur Zelle des Turianers, nichts mehr als Glas durch welches sie blicken konnte. Diesmal aus anderer Perspektive, die Hand jedoch wieder dagegen drückend.
    Sie wusste dass er nicht verstehen würde, aber...
    "Ich komme wieder...Gleich. Versprochen...", , langsam rutschte ihre Hand an der Scheibe runter, hoffte er würde verstehen, selbst als William sie wie ein kleines Kind vom Käfig eines Zootieres wegzog und zur Eile zwang.
    Im Gehen einen Blick zurückwerfend bemühte sie sich um ein Lächeln zu Vallan, welches er hoffentlich noch sehen konnte.
    Hauptsache er dachte nicht daran gerade alleine gelassen zu werden. Das würde sie nicht...Nein, nie...
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  17. #17
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    Eine halbe Stunde 'wartete' er nun im gemeinsamen Zimmer. Tat er das? Odinn hatte ihn nicht darum gebeten, aber irgendwie kam es ihm nicht nett vor sich jetzt in sein Bett zu fleetzen und einfach so zu schlafen.
    Zumal er durchaus etwas zu essen gebrauchen könnte, wie sein Magen ihm verriet.
    Schlurfend und immer noch unsäglich müde bahnte Leif sich seinen Weg durch ein paar schmale Gänge des Schiffes, vorher auch von Odinn bereits durchlaufen, bis er dessen Tisch erreichte. Zuerst sich selbst versorgend setzte er sich mitsamt dem Essen ungefragt zu ihm. Ja, so war er nunmal.
    "Ehrliche Worte...Hm...", drauflosquaselnd stochterte er in seinem Essen.
    "Ich würde gerne etwas mehr über meine zukünftigen Arbeitspartner wissen. Zwangsweise werde ich dazu wohl nach Ihrem Schiff fragen müssen. Also...Wollen Sie mir etwas von sich erzählen?"
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  18. #18
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    "Alles klar. Haliot??? Das klingt ja selbst für einen Kroganer merkwürdig."
    Sie mieteten sich in einem kleinen Zimmer ein. Der Besitzer, ein Hanar, war richtig glücklich darüber Gäste zu haben.
    Als sie ihr Zimmer, eine kleine 2 Zimmer Wohnung, betreten hatten nahm Chev mit dem Russen Kontakt auf. Leider ging nur seine "Mailbox" ran.
    "Ach Verdammt. Ich hab ihm ne Nachricht hinterlassen. Entweder meldet er sich oder kommt hierher. Wir werden sehen."
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  19. #19
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    "Der Clan heißt eben so."
    "Ach, verdammt. Ich hab ihm 'ne Nachricht hinterlassen. Entweder meldet er sich oder kommt hierher. Wir werden sehen."
    "Ich komme gleich wieder."
    Kureck verließ das Zimmer, blickte sich kurz um und verschaffte sich dann einen Überblick über andere Gäste.
    Sie waren anscheinend die einzigen, außer einem Volus, der im Zimmer über Chev und Kureck wohnte. Darüber war ein provisorisches Dach errichtet worden, um das Innere des Gebäudes bewohnbar zu machen. Kureck kehrte um.
    "außer uns wohnt hier nur ein Volus. Der hat hoffentlich nichts damit zu tun."
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  20. #20
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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Er war ein wenig skeptisch, da er den Wein den er vor 7 Tagen getrunken hatte nur mit Hilfe des Neutralisierungsmittel vertragen konnte.
    Aber wenn sie sagte dass er diesen hier so vertrug, dann vertraute er ihr.
    "Na dann." sagte er, und schenkte sich ebenfalls etwas ein.
    "Auf....auf uns beide."
    Das erschien ihm der passendste Trinkspruch.
    Beide stießen ihre Gläser leicht gegeneinander.
    Zuerst nahm er nur einen kurzen, vorsichtigen Schluck. Als der letzte Zweifel beseitigt war trank er den gesamten Rest in einem Schluck leer.
    Verdammt, das tat echt gut-
    Und sie hatten noch fast die gesamte Flasche übrig.
    Den Hinweis, dass er den Wein nicht so schnell runterziehen sollte, lies sie diesmal einfach sacken und beobachtete ihn lieber dabei, wie er sich an dem zugegeben qualitativ nicht gerade besten Gesöff erfreute. Wie sie schon gesagt hatte, er war so ziemlich der einzige der ihr näher stand als für ein einfaches "Hallo" und noch nie mit ihr zusammen getrunken hatte, also genoss sie einfach, dass er es tat, da war und sie die Zeit mit solchen Nichtigkeiten füllen konnten und zum ersten Mal nicht um ihr Überleben kämpften.
    Wenig später fand sie sich mit dem Kopf auf seinem Oberschenkel wieder und sah in jener überaus gemütlichen Position weiter fern, wobei sie das Programm selbst dabei kaum beachtete. Es war einfach nur der Moment. Nur das Gefühl. Mehr brauchte sie jetzt nicht.
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