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  1. View Forum Posts #21
    Ritter Lodrick's Avatar
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    Mar 2009
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Lodrick is offline
    "S" war eine eigenartige Person.
    Lodrick hatte einen Kriminellen erwartet, daran gedacht, dass sie sich gewaltsam Zugang zu ihm verschaffen mussten. Doch nein.
    Er stand dort einfach vor dem Lagerhaus.

    Der Schmied schätzte den Mann auf Mitte bis Ende 30, außerdem machte er irgendwie Eindruck auf ihn.
    Er wirkte kampferprobt.
    Lodrick überließ zunächst Kerdric das Wort.
    Doch "S" wollte nicht zahlen. Ja er wirkte irgendwie sogar etwas verrückt. Doch konnte man einen religiösen Eiferer als verrückt einstufen, solange er nicht am Mord von Massen an Unschuldigen beteiligt war? Eher nicht.

    Trotzdem war Vorsicht geboten, welche durch die Aussage des Händlers, der aus dem Haus kam nur verstärkt wurde.

    "Wir sind nicht hier um gegen dich zu kämpfen." wollte Lodrick von Anfang an für Ruhe sorgen.
    "Hast du denn wirklich überhaupt kein Geld? Nur etwas, dass wir als Anzahlung nehmen können?"
    Der Milizsoldat wusste nicht warum, doch er hatte nicht das Gefühl, dass "S" jemand wie die anderen Steuerhinterzieher war.
    Er wirkte weniger kriminell. Klar, konnte man ihn nicht wirklich einschätzen, doch war es Lodricks Intuition die ihm sagte, dass sie es hier mit jemandem zu tun hatten, der nichts Böses wollte.

    Sonni verneinte.
    Schweigend überlegte Lodrick.
    Es gab eigentlich nur eine möglichkeit. Wir müssen "S" mit in die Bastion nehmen, auch wenn es schwer werden würde. Außer aber...

    "Sonni. Hast du schon mal daran gedacht der Miliz beizutreten?"
    Last edited by Lodrick; 16.10.2011 at 20:16.

  2. View Forum Posts #22
    Paladin Rodeon's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Rodeon is offline
    Er musste grinsen. Eine richtige Antwort hatte er spontan gar nicht parat, er wollte sich erst von Calan überzeugen, bevor er eine Entscheidung traf. Stattdessen stand er auf und stellte sich vor den Kamin. Dort sah er in die Flammen und musste selber an die Flamme denken, die in seinem Innern loderte.
    „Es gibt Leute, die sind zu Höherem berufen“, eröffnete er schließlich dem Milizsoldaten. „Ich weiß, dass du jetzt noch Fragen hast, aber ich muss dich einfach bitten, dich dadurch nicht verunsichern zu lassen. Du wirst früh genug verstehen.“
    Er drehte sich um und sah Calan in die verwirrt dreinblickenden Augen.
    „Komm her, Calar“, forderte er ihn auf. „Sieh in die Flammen. Es ist unglaublich beruhigend, weißt du? Innos’ Geschenk an die Menschheit. Nun komm her und sag mir, ob du dich auch zu Höherem berufen fühlst. Ob du bereit bist deinem Gott zu dienen.
    Wenn du unsicher bist, schau ins Feuer, Calar. Dort findest du die Antwort.“
    Er drehte sich wieder in Richtung des Kamins.
    Und selbst wenn du nichts vorfindest, hast du deine Antwort erhalten, fügte er in seinen Gedanken hinzu. Nicht alle waren für den Pfad geschaffen.

  3. View Forum Posts #23
    Provinzheld Thorleif's Avatar
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    Thorleif is offline
    Während Thorleif aus seinen Gehilfen wartete, bereitete er mit dem anderen schon mal alles vor. Kurz nachdem die beiden fertig waren kam auch schon der Arbeiter mit den Materialien in die Werksatt. Es war nicht viel, eigentlich war es nur ein großer und dicker Baumstamm, der von zwei Gesellen des Händlers getragen wurde und Eisen um den Teil der als Ramme dient zu Verstärken. Griffe um das Gerät zu tragen hatten sie noch bereit. Doch bevor sich anfingen entzündete der Novize mit einem Feuerpfeil die Fackeln an den Wänden, damit sie noch etwas mehr Licht hatten.
    Dann fingen sie auch schon an. Thorleif selber kümmerte sich darum, dass der Rammteil einwenig zackiger wurde, ungefähr so wie ein Hammer mit dem Mann Fleisch klopfte.
    Die beiden Helfer kümmerten sich in der zeit um die Griffe, beziehungsweiße um das Eisenteil, da letzteres ja auch passen musste.
    Es war eine verdammte Arbeit den Baumstamm richtig zu bearbeiten und Thorleif war sich sicher, dass sie noch lange an dem Gerät arbeiten würde. Nicht so lang wie an einem Katapult, aber trotzdem lange.

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    Schwertmeister Kerdric's Avatar
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    Kerdric is offline
    Vier Straßenräuber auf einmal? Skeptisch auf dem Knauf seines Schwertes herumtrommelnd betrachtete Kerdric diesen … Wie hatte er sich genannt? Irgendein normaler Name war doch dabei gewesen. Sonni. Und irgendwie wirkte er tatsächlich wie ein erprobter Kämpfer, auch wenn an seiner geistigen Gesundheit wohl berechtigte Zweifel bestanden. So wie die Sache aussah, würden sie ihn also nicht so einfach in die Bastion bringen können, auch wenn er eigentlich dorthin müsste, schließlich hatte er kein Geld und konnte somit seine Steuern nicht bezahlen.
    Den Händler für einen Augenblick beiseite nehmend raunte Kerdric ihm schnell eine Frage zu. »Wieso hat er Schulden?« Ein Schulterzucken war die Antwort.
    »Er arbeitet«, sagte der Händler leise, der anscheinend amüsiert war und zuschauen wollte. »Er will kein Geld, aber die Arbeit ist was wert, und …«
    Der Milizsoldat nickte und wandte sich rasch wieder Lodrick und Sonni zu, so dass er noch überrascht den Vorschlag seines Kameraden anhören konnte. Der Miliz beitreten? Kerdric ließ sich den Gedanken schnell durch den Kopf schießen und kam zu dem Schluss, dass man den Wächter so zumindest in die Bastion bekommen könnte.
    »Was sollte ich in der Miliz?«, fragte der Kämpfer jedoch. »Ich habe meine Aufgabe und komme ihr pflichtgetreu nach, zum Ruhme unseres Herrn!«
    »Die Stadtwache dient auch Innos!«, fiel Kerdric eifrig ein. »Sie … beschützt seine Ordnung, für den König, der von Innos erwählt wurde. Eigentlich macht sie den ganzen Tag nichts anderes, nirgendwo sonst wird den Menschen so viel dabei geholfen … auf Innos’ Pfad zu finden.« Oder sie in den Kerker zu werfen, wenn sie keine Steuern bezahlen können. Diese Rede klang seltsam aus dem Mund des Milizsoldaten, der militärische Anweisungen viel eher gewohnt war als religiöse Bezeugungen.
    »Unwissende, die ihr irrt im finsteren Tal«, seufzte Sonni darauf mit Trauermiene. »Die Stadtwache ist korrupt und verfault bis ins Mark, Drurhang und seine finsteren Lakaien spucken auf das Andenken des Herrn. Und Rhobar II. weilt in weiter Ferne, wo er gegen die Orks kämpft. Nein, die Miliz ist kein Ort für einen innosfürchtigen Menschen!«

  5. View Forum Posts #25
    Krieger Calan's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Calan is offline
    Er hatte eine Antwort erhalten, doch sie warf so viele Fragen auf, dass sie selbst eher einem Rätsel gleichkam. Der Paladin war aufgestanden und hatte sich vor den Kamin gestellt. Ein prasselndes Feuer brannte darin, erhellte und erwärmte den gesamten Raum mit einem fast überirdischen Schein. Kurz überlegte er, dann erhob er sich selbst und stellte sich neben Rodeon. Ins Feuer blicken und eine Antwort finden, auf diese doch reichlich seltsame Frage.
    Ob er sich zu höherem berufen fühlte? Natürlich! Jeder Mensch tat das. Niemand war mit seiner Position zufrieden, alle wollten mehr erreichen, als das, was sie hatten. Sie sahen sich selbst unten und vor sich die Treppen, die sie beschreiten mussten, um mehr zu erreichen. Doch meist waren die Treppen nicht echt und man konnte nicht mehr erreichen. Man war gefangen, wo man war. Doch berufen - ja, berufen fühlte sich jeder zu höherem.
    Doch wie sollte ihm das Feuer darauf die Antwort geben? Es prasselte, es flammte und die einzelnen Zungen schienen an den Holzscheiten zu lecken. Es war nicht zu fassen, nicht direkt zu sehen. Jedes Mal, wenn man eine Flamme sah, veränderte sie sich. Das war das göttliche Wesen des Feuers. Doch eine Antwort war es sicher nicht auf die Frage. Oder es war die Antwort. Das nichts so schien wie es war.
    „Calan… nicht Calar. Ich möchte ehrlich sein: Ich dachte immer, es wäre anmaßend zu denken, dass man für höheres bestimmt wäre oder dergleichen, aber irgendwie tut man es doch. Und wenn du mich schon so fragst… ja! Für Innos – ja!“

  6. View Forum Posts #26
    Paladin Rodeon's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Rodeon is offline
    Diesmal musste Rod lachen und nicht nur grinsen. Aber es war ein freundliches Lachen, zumindest war es als solches gedacht.
    „Für Innos“, sagte er. „Calar, äh, ich meine Calan, sag mir, was heißt eigentlich für Innos?
    Weißt du, ich suche Leute mit Verstand. Leute, die sich nicht hinter dem Namen eines Gottes verstecken um ihr Handeln zu rechtfertigen. Es kam in der Vergangenheit viel zu oft vor, dass Leute, die sich berufen gefühlt haben, mit einem für Innos auf den Lippen Gräueltaten angerichtet haben, für die sich jeder wahre Paladin schämen muss.“
    Nachdenklich schaute er ein weiteres Mal in die Flammen und musste unfreiwillig an den Eid denken, den er als Paladin geleistet hatte.
    „Weiterhin schwöre ich, den Orden der Paladine und seine Heiligtümer, meine Brüder und die Magier des Feuers und alles, das Innos' Schöpfung hervorgebracht hat, zu ehren, zu respektieren und, wenn nötig, zu verteidigen, besonders aber jene, die schwächer sind als ich selbst es bin, und Milde zu üben gegenüber den Fehlgeleiteten“, rezitierte er Teile der Verse, die er nur allzu gut kannte. Danach schwieg er und ließ Calan Zeit darüber nachzudenken.
    „Respektieren, verteidigen, milde zu üben“, fuhr der Paladin schließlich fort, „das ist es, was den Orden ausmacht. Das ist es, wonach wir unser eigenes Handeln richten müssen. Ich möchte, dass du darüber nachdenkst. Denke darüber nach und entscheide, ob du bereit bist mir auf den Pfad zu folgen und dein Leben in den Dienst des Paladinordens zu stellen. Sieh in die Flammen, wenn du unsicher bist. Sie weisen dir den Weg, von nun an bis in alle Zeit, wenn du dich berufen fühlst.“
    Er hatte nicht erwartet, so ein gutes Gefühl bei Calan zu haben. Nun lag es an dem jungen Milizsoldaten, seine Stimme möglichst bald wiederzufinden. Hoffentlich hatte ihn seine Ansprache nicht zu sehr eingeschüchtert.

  7. View Forum Posts #27
    Ritter Lodrick's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Lodrick is offline
    Erstaunt lauschte Lodrick den Ausführungen seines Schülers.
    In der Tat, hätte er selbst es kaum besser sagen können. Auch wenn es nicht ganz richtig war, schließlich gab es immernoch ein paar kurrupte Egoisten die einen Dreck auf die Ordnung und die Ehre Innos gaben.

    Auch wenn er selbst sich nicht immer vorbildlich verhalten hatte, war er nie so weit gegangen und hat jeglichen Stolz beiseite gelegt. Niemals würde er sich auf das Niveau begeben und sich korrumpieren lassen. Das wusste er klar.

    "Ich muss meinem Kollegen vollstes Recht geben. Wo sonst kann man Innos Willen durchführen, als in der Armee, welche diese Stadt vor den Angriffen und dem Einfluss Beliars beschützt?" versuchte er genau so ergriffen zu reden, wie Sonni selbst.
    "Wie könntest du deinem Ansporn, deiner von Innos auferlegten Aufgabe für ihn zu kämpfen besser erfüllen als in der Miliz? Wo anders solltest du deine Bestimmung finden als in den Truppen des Königs?"
    Ob er drauf anspringt?

    "Drurhags Tage sind längst gezielt. Der Hund wurde vertrieben und fristet sein Dasein nun vermutlich an einem finstren Ort. Und wer sonst könnte die Stadtwache von den letzten unehrenhaften Schweinen befreien als ein eifriger Diener Innos wie du einer bist?"

  8. View Forum Posts #28
    Abenteurer Baruch's Avatar
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    Baruch is offline

    Bastion, Baruchs kleine Arbeitskammer

    Was dort von Galen geschildert wurde, übertraf die Befürchtungen des Innos' Gläubigen um ein Vielfaches. Was dort im Bordell an illegalen Machenschaften getätigt wurde, oder mit welchen dieses Gewerbe in Verbindung stand, war kaum zu glauben. Entgegen seiner ursprünglichen Erwartungen hatte der ehemalige Orksöldner den Verwalter nicht enttäuscht und so war es dann doch wohl gekommen, wie Baruch es schon vermutet hatte. Ein Mensch hatte eine Rolle in seinem Leben und ging seinen Pfad, dieser wird ihm von Innos in die Wiege gelegt und entspringt den Wurzeln seiner Familie. Ein Mensch konnte zwar diesen Pfad verlassen, würde jedoch nie so erfolgreich sein, wie wenn er seinem eigenen Weg folgte. So schlug sich Galen schlecht, wenn es um ehrliche Arbeit ging, konnte aber größere Erfolge verbuchen, wenn er auf seinen Wegen wandeln konnte. Dass es für solche Menschen im Reiche Innos' am Ende keinen Platz mehr gab, wusste der Adlige, doch bis das Reich Innos' herbeigeführt war, musste man die Kräfte zum Nutzen der Allgemeinheit kanalisieren, die zur Verfügung standen.

    "Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet, Galen, so bin ich gewillt, eure Verspätung zu tolerieren und mir euren Vorschlag anzuhören. Auch rate ich euch, dass ihr euch einen Decknamen zulegt, da es noch andere Leute gibt, die mit mir zusammenarbeiten und es gegebenfalls nützlich sein könnte, mit diesen in Verbindung zu treten, jedoch schadet, wenn jemand euren Namen kennt und sich dann einmal gegen euch oder uns wendet. Ich kann euch so besser schützen. Aber lasst nun euren Plan hören."
    , führte der Verwalter mit ruhiger Stimme aus, bevor er ein neues Pergament vor sich legte, um sich bei den Worten seines Gegenübers Notizen machen zu können.

  9. View Forum Posts #29
    Waldläufer Galen's Avatar
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    Auf dem Weg zurück nach Thorniara | Waffenknecht | Dieb, Diebeskunst II, Einhand I (4/4) | derzeit un-uniformiert
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    Galen is offline

    Baruchs Arbeitszimmer

    „Nennt mich Petyr, Herr.“, Galen lächelte, "Petyr Fingers."
    Das lief ganz gut bisher…
    „Ich weiß, dass Euch das Bordell ein Dorn im Auge ist. Ein Mann des Glaubens, wie Ihr einer seid, hat wahrscheinlich nur Abscheu dafür übrig. Daher wird der Vorschlag, den ich habe, Euch vielleicht zunächst recht unverschämt vorkommen, aber: lasst es stehen.“, Galen beobachtete die Mimik Baruchs und versuchte darin etwas zu erkennen, doch der Verwalter blieb zunächst kühl.
    Er lauert, was da noch kommen mag…

    Galen räusperte sich kurz.
    „Lass es mich Euch erklären: zunächst einmal ist es eine unheimlich praktische Sammelstelle für Abschaum aller Art. Im Keller gibt es einige Räume für Treffen, die nicht jeder mitbekommen muss, außerdem hat es einen Hintereingang in einem kleinen Hinterhof. Ihr seid kein Mann, der sich die Hände gern an zwielichtigen Geschäften schmutzig macht, drum gebt es weiter an jene, die damit ihr Leben bestreiten. Genau dort kann man einen Ort schaffen, in dem sich solche Leute rekrutieren und instruieren lassen. Dies zum ersten.“, Galen machte eine kurze Pause und ließ das Gesagte auf Baruch wirken, bevor er fortfuhr.

    „Zum Zweiten könnt Ihr Thorniara daran bereichern. Ein Krieg kostet Geld, Material, Verpflegung der Truppen, Rüstzeug, Waffen, Belagerungsgerät, Verteidigungsanlagen, Truppen im Allgemeinen. Mein Vorschlag wird nicht für all das aufkommen können, aber zumindest einen Teil der Last von der Stadtkasse nehmen: führt eine spezielle Steuer ein für Huren. Ein Goldstück meinetwegen pro ... Dienstleistung. Und das alles über Euch als Verwalter, wo Ihr doch sicher seht, wo das Geld am dringendsten benötigt wird.“, Galen runzelte die Stirn und dachte über seine nächsten Worte etwas angestrengter nach.

    „Was die Kundschaft angeht, die ihr in diesem Hurenhaus haben wollt… erlasst ein Verbot für die Mitglieder der Stadtwache, der Miliz, des Paladinordens, des Magierordens. All jene Streiter Innos, die rein in den Kampf ziehen sollen. Lasst ein Exempel statuieren an Mitgliedern derselben, die dort regelmäßig ein und aus gehen. Ich kann euch Namen bringen, wenn Ihr wünscht. Für alle anderen, für gewöhnliche Bürger, Reisende, Handwerker, lasst es offen. Für die Steuer. Und außerdem…“, Galen konnte sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen, „…zeigt mir einen Mann, der von sich aufrecht behaupten kann, er wäre ein wahrer Streiter Innos’, wenn er nie der Versuchung widerstehen muss. Erst die Versuchung und das Widerstreben gegen sie macht einen wahren Gläubigen, oder nicht?“

    Der letzte Teil könnte ein wenig schwieriger werden. Galen räusperte sich noch einmal kurz.
    „Was den Eigentümer angeht… nach Recherche im Grundbuch sollte er aufzufinden sein. Gewinnt ihn für Euch… oder setzt einen Mann ein, der ohnehin bereits in Euren Diensten steht. So könnt Ihr sicher sein, dass in dem Haus nichts vor sich geht, von dem ihr nicht auch erfahren würdet. Und dass die Steuer vollständig bei Euch ankommt.“, damit endete Galen seinen Vortrag und wartete auf eine Reaktion Baruchs.
    Last edited by Galen; 16.10.2011 at 21:40.

  10. View Forum Posts #30
    Krieger Calan's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Calan is offline
    Wie er da so ins Feuer blickte, wurde er ruhiger. Es flackerte, es prasselte und verströmte seine Wärme, die ihn erfüllte. Und so langsam konnte er auch den Paladin ein bisschen besser einschätzen. Es lag etwas Nachdrückliches in seiner Stimme, als er diese fast poetischen Verse rezitierte. Er stand voll hinter dem, was sie ausmachte, das konnte Calan fast spüren.
    „Ein guter Eid.“ flüsterte er nachdenklich, während er weiter ins Feuer blickte, dass ihm die Augen schmerzten. „ein wirklich guter Eid. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll, du hast schließlich schon selbst beantwortet, wofür Innos steht. Ich hab ihn erst wirklich hier in der Miliz kennengelernt. Die Kameradschaft, die Zusammengehörigkeit. Im Namen Innos.“ Es musste seltsam klingen, was er da brabbelte, aber für ihn machte es alles einen Sinn. Ohne Zweifel, es war richtig was er sagte, zumindest für ihn. „Ich bin kein dummer Schlächter, wenn du das meinst. Ich werde mich verteidigen, wenn es sein muss. Aber ich werde nie jemanden grundlos angreifen. Zwar weiß ich immernoch nicht, worum es hier eigentlich geht, aber die Zeit, in denen ich Menschen hassen konnte ist vorbei. Ich bin ruhiger geworden. Reifer. Habe mich weiterentwickelt.“
    Wieder stockte er und wandte seinen Blick von den Flammen ab. Er musste darin nicht länger die Antwort suchen, er kannte sie schon. „Es ist der Traum eines jeden Mannes, für den Orden der Paladine zu kämpfen.“ Tief schnaufte er und legte eine Hand in die andere, um sich zu beruhigen. „Ich fühle mich bereit. Nicht, damit dieser Traum wahr wird, sondern weil ich an das glaube… was du eben gesagt hast. Okay – ein bisschen auch für diesen Traum.“ ergänzte er und grinste. Wie auch immer Rod entscheiden würde, er hatte die Wahrheit gesagt, was wohl das wichtigste war.

  11. View Forum Posts #31
    Veteran Karad's Avatar
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    Karad is offline
    Karad war hundemüde und lag nun erschöpft in seinem Bett in der Garnision. Den Tag ließ er nochmal Revue passieren.

    Er hatten den ganzen Tag draußen im Wald verbracht und seine Fallen aufgestellt. Die meisten Schwirigkeiten bereitete ihm die Kastenfalle. Weil sie so groß und schwer war, war es sehr anstregend sie zu tragen. Außerdem musste er erst einmal einen geeigneten Platz für die Falle finden. Doch letzendlich fand er die beste Stelle. Sogfältig versteckte er sie. Danach machte er sich daran, die Fußfallen zu verstecken. Das reichte dann auch für den heutigen Tag. Nachdem er fertig war machte sich der Jäger zurück nach Thorniara um dort noch einmal ein ausgiebiges Abendessen in der Kantine.

    Jetzt lag er halt todmüde im Bett. Der Waffenknecht überlegte, wie er am besten, wenn die Fallen zuschnappten, die Tiere tranportieren.
    Da kamen ihm gleich zwei Dinge in den Sinn. Ein Baumhaus, dass er im Wald bauen ließ um dort dann einen Unterschlupf zu haben, in dem er seine Beute lagern konnte und auch schlafen konnte. Außerdem wollte er noch bei Coragon, eine Ausschreibung dalassen, dass ein Jäger beim einsammeln der Beute hilfe bräuchte. Mit diesen Gedanken schlief er ein, bevor es dann morgen zu Schicht auf dem Osttor ging.

  12. Visit Homepage View Forum Posts #32
    Schwertmeister Kerdric's Avatar
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    Kerdric is offline
    Mit plötzlich sich erhellender Miene betrachtete Sonni die beiden Soldaten, so dass Kerdric tatsächlich glaubte, dass der Wächter noch nichts von diesen uralten Neuigkeiten erfahren hatte, auch wenn dies fast unmöglich erschien. Andererseits wirkte der Mann ja ohnehin nicht gerade normal, vielleicht lebte er innerlich immer noch in anderen Zeiten.
    »Ist es wahr? Drurhang ist gefallen, der Schatten gebannt? Die besten Neuigkeiten sind dies seit langem, seit Gotha vor kurzem den Angriff der Orks abwehrte … ob die Paladine dort noch immer standhalten?«
    »Die Orks sind besiegt«, ergänzte Kerdric rasch. »Innos hat auf dem ganzen Festland triumphiert, nur noch diese Insel ist übrig und muss noch befreit werden. Kommst du jetzt?«
    Vor Aufregung konnte sich Sonni nun anscheinend kaum noch halten. »Ja! Oh ja! Doch nein!« Er hielt inne. »Meine Aufgabe habe ich hier noch zu erfüllen. Ein gegebenes Wort wird gehalten, denn verflucht ist der Eidbrecher vor Innos! Er ist meine Ehre, und meine Ehre ist mein Leben! So halte ich hier weiter Wache, bis meine Pflicht endet oder einer kommt, um meine Bürde weiterzutragen.«
    »Schon gut, Sonni«, schaltete sich in diesem Moment grinsend wieder der Händler ein. »Die da drin sind fertig, du kannst gehen.« Er kicherte. »Stadtwache. Das würde ich gerne sehen, aber mein Schiff fährt leider in Kürze.«
    »Wohlan denn!«, verkündete der Wächter und reckte den Speer in die Höhe. »So lasset uns nicht zaudern noch zagen, große Taten harren unser, Kameraden! Zahlreich ist noch immer Beliars Gezücht, und von allein vernichtet’s sich nicht! Tragen wir Innos’ Licht in die Welt hinaus und in die Herzen der Menschen hinein! Auf!«
    Verblüfft von der Wirksamkeit der eingeschlagenen Taktik hätte Kerdric beinahe vergessen, Sonni zu folgen, lief ihm dann aber doch kopfschüttelnd hinterher. Dies war mit Sicherheit bei weitem der seltsamste seiner Fälle.

  13. View Forum Posts #33
    Paladin Rodeon's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Rodeon is offline
    „Du kannst keine Menschen hassen?“, fragte Rod etwas verdutzt. „Keine Sorge, keiner erwartet von dir Perfektion. Du bist erst am Anfang des Weges, das musst du dir immer vor Augen halten. Um dich weiterzuentwickeln, musst du Schritt für Schritt in die richtige Richtung voran schreiten.“
    So viel philosophieren wollte er gar nicht, das war eigentlich gar nicht so seine Art. Aber es bot sich irgendwie an.
    „Wie gesagt möchte ich, dass du gründlich darüber nachdenkst“, forderte Rod erneut„Nimm dir einen Tag, zwei, soviel du brauchst, um zu einer Entscheidung zu kommen. Ich weiß nicht, ob du Familie hast, wenn ja berede es mit ihr. Dir muss klar sein, dass dein jetziges Leben mit dieser Entscheidung endet und ein neues beginnt. Nicht alle sind dazu bereit, das aufzugeben. Bete, schlafe, denk darüber nach. Mehr verlange ich nicht. Überlege dir Fragen, die du noch von mir beantwortet haben willst. Und dann komme zu mir zurück. Du weißt, wo du mich finden kannst.“

  14. View Forum Posts #34
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    Baruch is offline

    Bastion, Baruchs kleine Arbeitskammer

    Der Verwalter staunte doch bloß innerlich, denn anmerken lassen durfte er sich das nicht. Galen oder besser gesagt Petyr hatte ihn überrascht, denn er dachte weiter, als bis zum nächsten Tag und offenbarte Baruch hier Möglichkeiten, die dieser in seinen vorherigen Überlegungen nicht bedacht hatte. Nachdenklich blickte er auf die Notizen, die er bereits gemacht hatte und dann herüber zu seinem Gesprächspartner, ehe er den Blick erneut auf das Pergament richtete. Der ehemalige Orksöldner hatte eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht, die allesamt nicht gerade leicht umzusetzen waren, aber wo ein Wille war, da schuf Innos auch einen Weg und so war der Reichsbürger gewillt, die Vorschläge in die Tat umzusetzen, um so dem Reich zu dienen.

    "Es scheint so, als ob Petyr Fingers schon zu lange auf seine Reichsbürgerurkunde wartet. Ich werde wohl am Besten mal selbst nachhören, wieso sich das so verzögert und ihm diese dann persönlich überbringen.", verkündete der Verwalter, wobei sich für den Hauch eines Moments ein Grinsen auf seinem Gesicht zeigte, ehe es der kühlen und emotionslosen Miene des strengen Mannes wich, "Was die Steuer angeht, brauche von euch noch ein paar schmutzige Informationen über den Vorsteher der Hafenregistratur, der hier in Thorniara, auch das Steuerwesen leitet. Er hat eine Menge Dreck am Stecken, ich habe schon einige Beweise, aber es reicht noch nicht ganz, um ihn zu stürzen. Die Huren dürften bestimmt etwas wissen. Sobald das Geschehen ist, kann ich dafür sorgen, dass die Besteuerung unter die Überwachung der Miliz fällt und mich um dergleichen kümmern. Eine Umsetzung des Verbots, sowie das Statuieren des Exempels, folgt kurz darauf. Teilt mir die Namen mit, sobald ihr könnt. Dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die Stadt einen ehrenvollen Reichsbürger wie Petyr Fingers zur Kontrolle einsetzt. Wie wir das Bordell dann genau für uns nutzen, können wir ja auch ein andermal besprechen. Ihr könnt Petyr mitteilen, dass ich mich um die Probleme bei seiner Reichsbürgerurkunde bis zu unserem nächsten Treffen gekümmert habe."

  15. View Forum Posts #35
    Kämpfer Albertus's Avatar
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    Irgendwo zwischen Thorniara und Setarrif
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    Albertus is offline
    Albertus hatte sich lange Zeit auf dieser komischen Insel verlaufen. Er streifte durch Wälder und Gebirge jetzt hatte er endlich eine Stadt entdeckt und war vor ein paar Stunden durch das gewaltige Stadttor geschritten. Albertus kannte sich nicht wirklich in dieser Stadt aus, er wusste ja noch nichtmal ihren Namen. Ein wunder das man sojemanden wie ihn überhaupt in solch eine Stadt lies. Der alte Soldat trug schlielich immernoch seine alte Uniform diese war nun schon völlig zerfetzt. Man konnte es nurnoch als Uniform erkennen wenn man ganz genau hinsah, dass große Wappen auf der Brust war noch leicht zu erkennen ansonsten aber nicht mehr viel. Die Farben waren völlog ausgewaschen und verblichen vom langen tragen dieses Kleidungsstückes.

    Albertus streifte nun also nichtmehr durch die Wälder und Gebirge dieser neuen Insel auf die er vor langer Zeit mit der Armee des Königs kam. Nun streifte er durch die dunklen Gassen einer ihm völlig unbekannten Stadt. Er wusste weder wohin er gehen sollte noch was er nun machen sollte.
    Der alte Soldat war von Narben aus dem Krieg gegen die Orks gezeichnet. Niemand würde so einen wie ihn in sein Haus lassen um ihm Obdach zu gewähren, also musste der Mann sich eine andere möglichkeit für die Nacht aussuchen, aber wo sollte er schon hin.
    Hinzu kam die Angst das er in einer dieser dunklen Gassen von einem Dieb überfallen oder gar ermordet werden könnte, das einzige was Albertus noch hatte war ein kleines Messer was er sich in Vengard selbst geschmiedet hatte, dieses war aber schon alt und abgenutzt.
    Albertus versuchte nicht daran zu denken das man ihn überfallen würde und irrte weiter.

  16. View Forum Posts #36
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
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    „Ja… ja, ich werde mich bei dir melden und meine Entscheidung mitteilen.“ antwortete der Varanter und trat einen Schritt zurück. „und gut darüber nachdenken. Ich – danke dir für diese Chance. Ich wünsche eine gute Nacht. Für Innos!“
    Mit diesen Worten, die aus seinem leicht überforderten Mund kamen verließ er den Raum, schloss die Türe hinter sich und blieb erstmal stehen. War das wirklich passiert? Was so verwirrend begonnen hatte, hatte sich schnell zu einer Art ‚Bewerbungsgespräch‘ entwickelt, das in sich selbst immer verwirrender wurde. Es war wirklich die Chance seines Lebens. So etwas kam nie wieder und tatsächlich würde sich sein Leben dadurch einschneidend ändern. Es sollte gut überlegt sein.
    Kurz atmete er schnaufend aus, dann schritt er weiter, in die Schlafkammer, die er als Milizsoldat mit vielen anderen teilte. Die Gedanken schwirrten in seinem Kopf.

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    ZA von Gath
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
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    Es war Nacht in Thorniara und nur noch wenige Gestalten trieben sich auf der Straße herum. Zum einen die etwas zwielichtigeren, die nciht gesehen werden wollten, zum anderen Nachtwachen, die genau diese Leute sehen wollten, und noch ein paar verirrte Nachtschwärmer, die noch nicht in ihrer Stammwirtschaft angekommen waren, schon wieder nach Hause mussten oder rausgeschmissen worde waren.
    Zu den sich schon auf dem Heimweg Befindlichen zählte sich auch Flarke an diesem Abend, denn morgen früh musste er mal wieder früh aufstehen und allen Leuten ihren Schichtplan für den Tag überreichen - und es war ja durchaus davon auszugehen, dass der von allen abgeholt wurde, denn so ziemlich kein Soldat kam auf die Idee, sich freiwillig eine Disziplinarstrafe einzuhandeln.
    Da der Wachtmeister doch schon irgendwie bei der Arbeit des nächsten Tages war, lief er ziemlich unaufmerksam über den Marktplatz - und rannte so geradewegs in jemanden hinein, er aus einer der Nebengassen angestolpert kam. Ansich kamen da zwar gelegentlich Leute heraus, die auch meistens noch ziemlich betrunken waren aber... Als Flarke sich wieder vom wie üblich tadellos sauberen Boden Thorniaras erhob - wenn man nicht im Dunkeln zu genau hinschaute, stimmte das sogar fast - erblickte er vor sich aber eine erstaunlich abgerissene Gestalt - und bei solchen Leuten sprang nunmal der Instinkt einer jeden Stadtwache an.
    "Kannst du nicht aufpassen, wo du hintorkelst? Wie ist dein Name?", verlangte Flarke zu wissen und irgnorierte dabei jetzt einfach mal die Tatsache, dass er gerade keine Uniform trug und deswegen nicht als Stadtwache zu erkennen war.

  18. View Forum Posts #38
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    Albertus erkannte einen größeren Platz am Ende einer Gasse und ging mit schnellem Schritt auf diesen zu, kurz vor dem Platz stolperte er über einen Stein genau in eine andere Person hinein. Beide vielen sie zu Boden nach dem Albertus und der Andere wieder aufgestanden waren machte dieser komische Kautz den jungen Mann an und wollte seinen Namen wissen. "Entschuldigt mich das ich in euch hinein gestolpert bin. Dort muss wohl ein Stein oder so wtwas ähnliches auf dem Boden gelegen haben. Mein Name ist Albertus ich komme aus Vengard und bin neu hier. Ich kenne mich noch nicht so aus, als ich damals mit der Armee des Königs hierher kam habe ich mich ziemlich schnell in den Gibirgen und Wäldern verirrt. Jetzt suche ich in dieser Stadt eine Unterkunft und will mein leben nun wieder in den Griff bekommen. Entschuldigt mich nochmal das ich euch zu Boden geworfen habe. Ich hoffe es ist Ihnen nichts passiert." Der junge Mann streifte sich einwenig die Kleidung ab und richtete seine Fetzen wider. Wer dieser komische Kerl wohl sein mag der ihn angemacht hat ?

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    Dieser Kerl war erstaunlich dreist - zumindest hätte er sich so einen Tonfall weder getraut, wenn er ein Soldat gewesen wäre, noch wenn er wüsste, wer Flarke war.
    Gerade wollte der Wachtmeister wieder den Mund aufmachen, als er doch den Worten dieser abgerissenen Gestalt zuhörte: Der Typ war aus Vengard und ein Soldat!
    "Im wesentlichen nein.", beantwortete Flarke immernoch leicht verstimmt die letzte Frage des Fremden. "Und du bist wirklich vom Festland? Mit der Armee hierher gekommen und warst jetzt so lange sonst wo? Ich fürchte für dich, da werde ich eine Untersuchung einleiten müssen. Ich bin übrigens Flarke, Wachtmeister Thorniaras und dementsprechend dein direkter Vorgesetzter, Albertus, solange du nicht beschließt, endgültig als Dissertant das weite zu suchen.", klärte er seinen Gegenüber in einem knappen und immernoch leicht verärgerten Tonfall auf.
    "Und ich könnte dich mit zur Bastion nehmen, wo du eine vernünftige Uniform bekommen würdest, einen Schlafplatz, Verpflegung und Sold, solange du deinen Treueschwur an den König nicht vergessen hast."

  20. View Forum Posts #40
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    "Desertiert, ich !? Niemals ! Ich habe im Namen des Königs gegen die Orks gekämpf viele Kameraden und Freunde sterben sehen und wurde selber das ein oder andere mal stark verwundet, wie ja schwer zu übersehen ist. Ich mag vieles sein aber bestimmt kein Deserteure.
    Ich war los im Namen des Königs die Insel zu erkunden. Ich hatte einen zweiten Mann dabei doch dieser wurde von wilden Tieren gefressen. Nur ich konnte mich noch so gerade in Sicherheit bringen, dabei habe ich mich wohl verirrt. Ich würde mich nur zu gerne wieder in den Dienst des Königs stellen. Natürlich kenne ich meinen Treueschwur noch ich durfte ihn damals kurz vor Kriegs beginn ablegen."
    Sagte Albertus Freundlich aber bestimmt zum Wachtmeister. Flarke hatte Albertus vorgeschlagen das sie beide zusammen zur Bastion gehen sollten. Dort würde er Frische Kleidung, eine Unterkunft und sogar Sold bekommen. Besser hätte es eig garnicht laufen können für den geschwächten Soldaten des Königs. Der Soldat wollte seine Freude aber nicht offen zeigen, da das zeigen von Freude immer von schwäche zollt.

    Also murmelte Albertus freundlich: "Unterkunft, frische Kleidung und Sold? naja besser als nichts und ich kann immerhin wieder im Dienste des Königs Arbeiten. Für König Rhobar III. Lang lebe der König ! ! !"

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