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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Oct 2009
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    Der Alte Thread befindet sich hier und wurde - um das gesamte Kapitel um die Schlacht auf der Citadel zusammen zu fassen - mit dem alten Thread "Zu neuen Ufern" zusammen gelegt. Nun, eine Ingame-Woche nach der Vernichtung des Reapers, beginnen wir nach dem entsprechenden 1-Wöchigen Time Skip mit diesem neuen Thread.




    Sieben Tage nach Sovereigns Vernichtung

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  2. #2
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    Feb 2010
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    Hinter dem Perseus Nebel
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    Tag3 bei Leifs Praxis

    Kar blickte nach oben, dort wo vor 2 Tagen die Allianz Flotte, mit heftigen Verlusten, Sovereign zerstörte und damit die Citadel rettete. Die ersten Aufräumarbeiten begannen auch um den Citadelraum von Trümmern zu befreien. Langsam begann sich fast alles zu normalisieren, in Leifs Praxis war es nicht mehr so überfüllt wie vorgestern und auch wenn immernoch Verletzte dort ankamen, war das treiben nicht mehr derart hektisch.
    Cheldon blieb noch für einige Zeit dort um auszuhelfen, während Kar dafür sorgte, das die Geräte liefen und die Praxis sicher war, denn C-Sec wurde dort eingesetzt wo Sovereigns Trümmer landeten und wo es bereits mehrere Plünderungen gab, außerdem hatte C-Sec massive Verluste beim Angriff zu verzeichnen. Sie konnten deshalb nicht überall sein, auch wenn Kar sich wünschte das es anders wäre, denn seit gestern plagte ihn Kopf- und Gliederschmerzen.
    Er hatte sich wohl durch die Schusswunde eine Infektion zugezogen und anscheinend war es eine schwerere Infektion denn Kar sah nun einiges verschwommen und er hatte hin und wieder Probleme mit seinem Gleichgewicht, außerdem war seine Körpertemperatur erhöht. An Pause machen dachte Kar jedoch nicht, denn jemand musste für die Sicherheit der Praxis sorgen, der Seargent war immer noch nicht aufgewacht und der Turianerin alles alleine machen lassen ging auch nicht. So sorgte er trotz seines Gesundheitszustandes dafür, das niemand daran dachte die Praxis auszuräumen.
    Als Kar wieder rein in die Praxis gehen wollte überfielen ihn noch starke Krämpfe im Magenbereich, so dass er sich vor Schmerz krümmte und sein Gewehr fallen ließ, dicht gefolgt von einem Schwindelanfall, der beinahe dafür sorgte das er umkippte. Kar konnte sich zwar noch rechtzeitig fangen jedoch war für ihn jetzt klar das er schnellsmöglichst in die Praxis reinsollte ' Keelah, wär ich bloß heute liegen geblieben' Kar stützte sich an der Wand ab um nicht umzufallen und schleppte sich Schritt für Schritt, wobei ihm jeder Schritt immer schwerer fiel rein.
    In der Praxis angekommen merkte Kar das er alles nur noch extrem verschwommen sah, dazu wurden die Schmerzen immer schlimmer und seine Beine fühlten sich dazu immer schwerer. „ Kann ….... nich...... Brauch......“ Mehr konnte Kar nicht rausbekommen bevor er zur Seite fiel undalles um ihn rum schwarz wurde.


    Tag6

    Es war irgendiwe alles verschwommen als Kar seine Augen aufmachte und damit nach drei Tagen wieder aufwachte. Er konnte spüren wie sein Kopf noch leicht schmerzte und mit den Schmerzen konnte Kar sicher sein, das er nicht tot war. Wo er war wusste Kar allerdings nicht, dafür sah er noch alles zu verschwommen um irgendetwas zu erkennen.
    Kar verfluchte sich gedanklich, denn er hätte seine Schusswunde direkt behandeln sollen, dann wäre die Infektion nicht nicht derart schwer gewesen und er hätte nicht das Bewusstsein verloren, so hatte er nun die Folgen einer schweren Infektion zu spüren gehabt. Als Kar versuchte sich aufzurichten überkam ihm plötzlich die Müdigkeit, die dafür sorgte das er sich sinken ließ, die Augen schloss und wieder einschlief.


    Tag7

    Als Kar das nächste Mal wieder aufwachte, konnte er alles klar sehen. Nichts mehr war verschwommen, außerdem waren seine Kopfschmerzen zum Großteil weg, ein leichter dumpfer Schmerz blieb aber noch. Ein kurzer Blick genügte um sicherzustellen das er immer noch in seinem Umwelt-Anzug war, was ihn beruhigte. Da Kar wieder klar sehen konnte schaute er sich um und sah neben den weißen Wänden noch ein Krankenbett im selben Raum. War er noch in Leifs Praxis oder woanders?
    Eigentlich war ihm das auch egal. Fakt war, er lebte noch und ihm ging es wieder soweit gut, das Kar ans Aufstehen dachte, was er auch tat und dann, noch etwas wackelig auf den Beinen zur Tür ging. Als er durch die Tür ging hielt ihn jemand von der Seite an der Schulter fest und als er sich umdrehte sah er wer es war auch wenn er ihn nicht auf dem ersten Blick erkannte. „ Seargent? Was machen sie denn hier?“
    Aus dem Guide " How to invade an Alien Planet "

    If the planet you plan to invade is called Terra and populated by a race called humans reconsider your plans. Humans are incurably violent exceedingly fond of warfare and have spent thousands of years dealing with other humans who are a far more formidable foe then all your wussy, over-refined, so-called soldiers. A better idea is to hire humans as mercenaries to conquer other planets. This way your empire will increase even more and humans will find pleasant employment in wanton slaughter and everyone will be happy.
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  3. #3
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    Piep. Piep. Piep.
    Das Geräusch, das er schon seit Tagen hörte, war momentan (wie so oft) die einzige Geräuschquelle des Raumes.
    Eine Woche. Eine Woche seit der verhängnisvollen Nachricht. Er hatte noch genau in Erinnerung wie er sich gefühlt hatte.
    Und wie die ersten 3 Tage danach wie Leben und Tod zugleich gewesen waren.
    Der Abschied von Vherrill und Kureck war mehr oder weniger an ihm vorbei gezogen. Auch alles andere was in dieser Zeit passiert war.
    90% der Zeit hatte er an ihrem Bett gesessen und gewartet. Darauf dass ihr Leiden ein Ende hatte.
    Aber es dauerte so lange. So furchtbar lange.
    Der Doktor war ab und an gekommen und hatte die Untersuchungs-Prozedur weitergeführt.
    Ihn hatte er in Ruhe gelassen, da er eh nicht in der Lage war sich großartig zu unterhalten.
    Er hatte keine Ahnung was er machen würde wenn es passieren würde. Aber wenn es irgendetwas gab das die Geschicke des Universums leitete, so betete er dass, wenn er sie schon nicht mehr lebend wiederbekommen würde, man es doch wenigstens nicht so schwer machen sollte.
    Für ihn, den jede weitere Sekunde des Wartens ein Stück mehr auffraß, und für sie die weiter litt.
    Traurig seufzend beugte er sich über sie und lehnte wie er es schon öfters getan hatte seine Stirn gegen ihre.
    Mit geschlossenen Augen flüsterte er leise alles was ihm auf der Seele lag. Was er für sie empfand, wie er sich fühlte, und dass er ihr alles Gute wünschte.
    Wo auch immer sie sich nun befand.....
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  4. #4
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Eigentlich hatte Gil sich mindestens den Beginn jener neuen, lange herbeigesehnten Arbeit ganz anders vorgestellt. Er verbrachte seit seiner Ankunft in einem zugegeben sehr heruntergekommenen Gebäudeabteil des Zakera Wards daran, irgendwelche schwachsinnigen Unterlagen seines Vorgängers, der vor einer ganzen Generation das letzte Mal hier gewesen sein musste (zumindest erweckte der nicht-archivierte Haufen rückständigen Papieres und das verwahrloste Gebäude die naheliegende Vermutung) zu ordnen, durchzulesen, die wild an den Rand rekritzelten Notizen zu entziffern und sich neue Datenbanken anzulegen. Sekretärinnenarbeit, da stimmte er Cypher zu, als er sich zu Anfang beklagt hatte, nun aber ohne einen Mucks im Nebenraum und eigenem Büro sass und irgendwelche Visitenkarten zusammendruckte, für dessen blosse Kreierung der Halbitaliener keine Zeit verschwenden konnte. Das war ihm klar. Aber er wollte keine anderen Hände diese mittlerweile bröseligen Unterlagen durchsehen lassen. Darunter befanden sich empfindliche Informationen, die den Verlauf und Verbleib der Sparte massivst beeinflussen konnten. Wahrscheinlich war das auch eine der Knackpunkte, weshalb sie sich nicht lange gehalten hatte. Was aber auch damit zu tun haben könnte, dass die Möglichkeiten ins unermessliche stiegen und die Zelle damit ihrem Namen absolut gerecht wurde.

    Gil kam bislang noch nicht einmal dazu das Märchen durchzulesen, hatte aber die wage Vermutung, dass sie ziemlich stark auf ihn, seine Schwester und deren Beziehung zu Cerberus anspielen würde, nachdem der Alte bereits im Würfel den ein oder anderen schrägen Kommentar zu der Sache gerissen hatte. Irgendwie reizte ihn alleine deshalb schon nicht, das Buch wirklich in Anspruch zu nehmen. Es lag noch immer auf der Tischkante unter der kleinen, integrierten Schreibtischleuchte. Unmittelbar daneben ein Datapad, dessen Nachricht die darauf versandt wurde nun schon seit einer halben Woche offen stand. Alle zwei Minuten, nach denen Gil ein paar Papiere auf den linken und ein paar weitere auf den rechten Stapel geschmissen hatte und innerlich betete, dass sich der Schredder schräg hinter sich nicht bald vor zerhäckselten Unterlagen übergeben musste als er ihn mit weiteren, uralten Unterlagen fütterte, starrte er zu jenem Datapad hin. Überflog wenige Wörter des dort geschriebenen, dessen Zusammenhang er nun schon lange kannte.

    An: Vigilio Gaius Ascaiath (v.g.ascaiath@terrafirma.op.cit)
    Von: Gordon Sullivan (gordon_sullivan-ceo.@oneshotindustries.ceo.cit)
    Betreff: Re: Zustand

    Mister Ascaiath,
    die Suche hat viel Zeit in Anspruch genommen, aber wir haben sie finden können. Unten an der Downroad, Industrieviertel, eine kleine Praxis die auf den Namen 'Leif Svensson' angemeldet ist. Greil-Revels-Road 23, Gebäude 7-8-32a. Ihr Zustand scheint kritisch.

    | Gordon Sullivan
    | (gordon_sullivan-ceo.@oneshotindustries.ceo.cit)


    Wie gewöhnlich lenkte ihn schlussendlich das Datapad vollends ab und riss ihn aus seinen Aufräumarbeiten. Er stützte seinen Kopf mittels der grossen Hände auf dem Tisch, strich sich während eines angespannten Seufzen über seinen Nasenrücken und konnte dem Gedanken aus unerfindlichem Grunde nicht stand halten, seine einzige Schwester SO zu verlieren. Auf einem Krankenbett, mit verdammten Siebenunszwanzig Jahren und weiss sonstwer wie vielen, die noch hätten vor ihr liegen können. Allein jener Gedankengang war für sein neu organisiertes Netz aus Informationen viel zu skuril und er musste sich eingestehen, dass er weniger mühe damit hatte sie durch eigener Hand zu töten, wenn es sein Job verlangte, als dabei zuzusehen, wie sie an Maschinen angeschlossen dahinvegetierte wie eine hundertjährige. Auf eine seltsame Art und Weise frass es ihn regelrecht auf und er wurde den Gedanken nicht los ihr wenigstens einen Abschied zu schulden. Wenigstens das.

    Monate und Jahre hatte er damit verbracht sich oberflächlich über ihren Verbleib zu erkundigen. Zeigte dabei ungeahnte Geschwistergefühle und einen gewissen verborgenen Beschützerinstinkt, der ihn jedoch nicht wirklich davor bewahren konnte, selbst Jagd auf sie zu machen. Aber je öfter er die Zeilen durchlas, die unweit von ihm neben seinem gravierten Kugelschreiber und dem kleinen Stapel ockerfarbenen Visitenkarten lagen und er seither nie durchgehend sondern immer nur flüchtig betrachten konnte weil er dieses Gefühl in seinem Inneren dabei nicht akzeptieren konnte, desto unruhiger schien er und desto weniger Sinn schien in seiner Aufgabe zu stecken, die Dokumente an die richtigen Orte zu bringen.

    Nach weiteren untätigen zwölf Minuten in denen er mit sich rang, schälte er sich aus dem gemütlichen Bürosessel, dessen Gemütlichkeit er bislang jedoch kaum geniessen konnte und trat in den Vorraum zu Donal, der auf einem Stuhl sass, die Füsse auf seinem eigenen, kleineren Schreibtisch verschränkte und sich mit einem Zahnstocher ein paar Resten seines Mittagessens entledigte. Erst als er Gil sah, sah er auf und lies das Stückchen Holz in seiner massigen Hand verschwinden.
    "You've made a decision, pal?"
    Vigilio nickte leicht. "Ja.", ihm blieb selbst das Englisch im Hals stecken. Er fühlte sich für den Moment furchtbar mürbe, als er in die Umkleide verschwand, einen neuen Anzug anlegte und seinen Hemdkragen und das Jackett richtete. Ein letzter Blick auf seine Haare. Ein prüfender Blick in den Spiegel, ehe er mit seinem eigenartigen Gefühl und einem Abschied in seinem Halse auf den Weg machte und in eines seiner neuen Skycars stieg. Donal folgte. Jedenfalls bis in die nötige Umgebung. Dort drinnen wollte er keine Störung. Er wollte diesen einen einzigen Moment nutzen und sich verabschieden. Ein letztes Mal. Und dann verschwinden und die wenigen Verbindungen kappen, die sie beide noch verband.
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    Luceija is offline Last edited by Luceija; 15.10.2011 at 13:14.

  5. #5
    #17  Forenperser's Avatar
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    "Noch einen."
    Der Barkeeper schob ihm noch einen vollen Becher rüber, Carten nahm ihn und setzte sich wieder an seinen Tisch.
    Eine Woche war er schon hier, und tat.....ja, was eigentlich?
    Momentan stagnierte er, um es am passendsten auszudrücken.
    Irgendetwas fehlte.
    War er ausgebrannt? Nein, er fühlte nach wie vor das Feuer das ihn antrieb das Unrecht zu vernichten.
    Aber gleichzeitig war er auch so müde.....vielleicht lag es daran dass er schon lange keine Ruhe mehr gehabt hatte.
    Und die Geschäfte hier liefen bislang erstaunlich normal ab.
    Bisher hatte er noch nirgends eingegriffen.
    Oder bemerkte er es nur nicht?
    Wie auch immer, es würde bald Zeit werden weiter zu reisen.
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  6. #6
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    "Leif?", die helle Stimme der Schwester weckte ihn augenblicklich.
    Gerade noch wollte er verneinen, weiter mit, nach beiden Seite, ausgestreckten Armen und dem Gesicht auf der Platte auf dem Tisch liegen bleiben, aber da war die Tür auch schon auf.
    "Wir haben Besuch für die Intensivstation, Doktor.", klang es vorsichtig durch den Raum, während er nach wie vor in dieser Position verharrte.
    Schlafen wollte er, nichts, wirklich nichts außer Schlafen!
    Stattdessen wurde er wieder gerufen, immer und immer wieder musste er sich heulende Angehörige antun und aufklären und...
    Genervt hob er den Kopf, sah zur Tür zu seinem Büro wo eben jene Schwester stand. Begleitet von zwei Männern sah sie ihn an: Leif Svensson, motzend und pennend auf dem Schreibtisch - Die Kompetenz in Person.
    Erstaunlich wie wenig ihn diese Tatsache nach dieser elendigen Woche juckte, nämlich gar nicht.
    Um sich einen guten Eindruck dennoch nicht gänzlich zu verspielen, erhob er sich langsam, ging in Richtung Besuch und reichte beiden Männern formlos die Hand zur Begrüßung, ehe er sie hereinbat.
    Fragende Blicke ließ er seine beiden Gegenüber treffen, bevor er den Mund überhaupt aufmachte.
    "Ascaiath, Luceija...Die Schwester.", mit diesen Worten meldete sich der Große, eher im Hintergrund haltende Kerl gleich darauf und deutete ein Nicken in Richtung seines Begleiters.
    Ja...Ascaiath, den Namen kannte er, wäre aber im Moment, bei all dem Stress im Traum nicht auf eine Verbindung zu einem Gesicht dieses Bekanntheitsgrades gekommen und fragte sich zudem, warum er nicht einfach schon früher aufgetaucht war.
    Ohne Belang, schob er den Gedanken beiseite, widmete sich nun gänzlich dem Besuchsgrund.
    Ungefragt informierte er vorsichtig und auch nur grob über den Zustand der Frau, welche seit 7 Tagen keine Regung zeigte.
    "Miss Ascaiath traf am Tag des Angriff in Begleitung und bereits bewusstlos bei uns ein. Seitdem liegt sie auf der Intensivstation und...", langsam nahm er wieder Platz, griff nach dem Pad welches seit einer Woche dauerhaft seinen Tisch zierte und sämtliche Untersuchungen und Behandlungen der Frau nun aufzeigte.
    Es ist nicht so als hätte er einen Moment überlegen müssen, sie und ihre Befunde streiften dieser Tage so oft durch seinen Kopf dass er sie vermutlich nie mehr loswurde.
    'Kroganische Kampfmittel', alleine die Beiden Worte in Gedanken ließen ihn sich schütteln, bevor er weitersprach.
    "Sie zeigt keinerlei Reaktion auf Behandlungen, nichts. Stabil, weder Besserung noch Schlechterung, für den Moment."
    Leif wusste nicht, ob es die Beiden anwesenden, angesichts ihrer scheinbar geistigen Abwesenheit, überhaupt interessiert, also fuhr er nicht großartig fort.
    "Sie dürfen rein, er bleibt draußen.", sagte er bestimmt und deutete dabei auf Donal, der weniger begeistert schien.
    "Alleine der Tötungsversuch einer Patienten auf dem Zimmer von Miss Ascaiath macht das notwendig, der Bereich wird nicht umsonst überwacht."
    Stumm nickte er, wartete auf Reaktion während die Beiden nur einen kurzen Blick austauschen und er bereits aus dem Raum ging.
    Kaum ein paar Schritte weiter blieb er erneut stehen, sah flüchtig über die Schulter und bat um einen Moment der Wartezeit vor dem Zimmer.
    Es war ohnehin Zeit für die Spritzen beider Patientinnen in diesem Raum.
    Betont ruhig und mit einem prüfenden Blick, ob er nicht doch stören könnte betrat er den Raum vorerst allein, steuerte wortlos am Turianer und Luceija vorbei, auf das Bett der Blonden zu, die ruhig da lag.
    Gewohnheitsgemäß und da sie ihn ohnehin schon entdeckt hatte, zog er ihren schmalen Arm zu sich und die Spritze auf, ehe er sie damit kurz zucken ließ.
    "Ist das letzte Mal...Hätten wir anderes Zimmer müssten Sie nicht mehr hier zwischen den ganzen Maschinen liegen. Aber auf dieser Station und bewacht weiß ich Sie zumindest in Sicherheit.", Leif nickte kurz und sah sie besorgt an. Ihr Gesicht war blass, traurig...Sie machte es ihm nicht schwer abzulesen wie sehr sie dieser Angriff nach wie vor belastete, vermutlich auch weil sie bis dato absolut jedes Wort darüber verweigerte.
    Geschafft nickte sie und mied seinen Blick.
    "Schon klar, danke.", mehr kam nicht, ehe sie sich wieder hinlegte und von ihm wegdrehte.
    So leid es ihm tat, wenigstens lebte sie. Irgendwie anders als die Frau, an dessen Bett er jetzt, bewaffnet mit der nächsten Spritze trat und sie ebenso ungefragt in ihren noch schmaleren Arm spritzte.
    Der Turianer döste, den Kopf auf ihrem Bett, in seinen beiden Händen die ihren, hütend wie den eigenen Augapfel. Nur ungern, weil er wusste was der Kerl mitmachte, weckte Leif ihn mit einem vorsichtigen Stoß an der Schulter.
    Ein leises, vermutlich unabsichtliches Murren ehe Beyo dem Arzt in die Augen sah und fragende Blicke warf.
    Den Blick in Richtung der großen Scheibe, auf die beiden wartenden Männer gerichtet, hatte Leif nach wie vor dieses Anliegen...Wieso auch immer.
    "Besuch der Verwandtschaft. Tun Sie mir den Gefallen und bleiben Sie hier, solange er da ist. Keine Ahnung warum man einen Bodyguard im Krankenhaus hat, aber ich trau den Anzugscheißern nicht."
    Betend dass er Beyo nicht zu nahe getreten war, unterstrich er seine Aussage mit einem Nicken und verließ den Raum.
    Ohne die Tür von außen wieder zu schließen, wandte er sich an Vigilio und hielt die Tür demonstrativ weit auf.
    "Sie dürfen..Wie schon gesagt allein..", damit ging sein letzter Blick gen Donal, ehe er darauf wartete dass ihr Bruder sich an ihm vorbei in den Raum begab...
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
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  7. #7
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    in der Wirklichkeit
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    Sie lehnte sich zurück, genoss die Stille die sie umgab, lies sie voll und ganz auf sich einwirken. Nur ein leiser Seufzer entrang ihrer Kehle, als sie aus dem bequemen Sitz aufstand und nach ihren wenigen Habseligkeiten griff, die in der hinteren Ecke des Jäger lagen. Ihre Schrotflinte halfterte sie an ihrer Hüfte, das Datenpad das daneben lag, hob sie ruhig an, tippe darauf herum, bis eine ihr nur allzu bekannte und ebenso verhasste Stimme erklang.
    “Meine kleine Nai, meine geliebte Tochter! Ich wusste du würdest dieses Datenpad finden, nun ... wieso hätte ich daran zweifeln sollen? Immerhin bist du doch meine Tochter! Was ist los, warum so traurig, hm? Hattest du wirklich gedacht ich wäre hier? Oh~ Unser kleines Spiel hat doch gerade erst angefangen! Meine Kleine, meine Süße! Bald wirst du Papa wieder in die Arme schließen können, doch gedulde dich noch etwas. Uh-Uh! Gnihihihihi! Weißt du was wahr ist und was falsch? Nein? Kleine kleine Nai, du solltest nicht allen Informationen trauen. Ich kenne jeden deiner Schritte, ich kenne deine Gedanken, deine Wünsche, Ich habe dich erschaffen! Du bist mein Werk! Dahahaha! Nun komm meine Tochter, Papa wartet sehnsüchtig bei Hito auf dich! Du hast richtig gehört, suche und finde mich in Faia System ... wenn ich den wirklich dort bin! GNIHIHIHIHIHIHIHIH-
    Umgeben von blauem Nebel flog das Datenpad mit voller Wucht gegen die Wand des Jägers, brach vollkommen auseinander und lies widerwärtige Lachen verstummen.
    Tränen sammelten sich in ihren Augen. Tränen der Trauer?
    Tränen des Hasses? Oder waren es Tränen weil sie versagt hatte, sich hat hinters Licht führen lassen? Vielleicht aber auch eine Mischung aus allem. Sie wusste es nicht. Aber eines wusste sie gewiss, sie würde diesen verachtenswerten Bastard finden und ihn eigenhändig zur Strecke bringen!
    Einzig und allein Vergewisserung wollte sie beim wiederholten hören seiner Worte, doch der Hass flammte erneut heller denn je in ihr. Außerhalb des Jägers konnte sie bereits Stimmen vernehmen, nur kurz unterbrochen von dem zischenden Geräusches der sich öffnenden Luftschleuse. Nai’s Blick fiel sofort auf den Menschen vor ihr, der den Jäger fragend musterte. Ob er wusste das er gestohlen war? Es war ihr einerlei, sie hatte keine Zeit sich mit solchen kleinen Fischen zu beschäftigen.
    Ohne etwas zu sagen drängte sie sich an dem Menschen vorbei, der sie just in dem Moment an der linken Schulter packte. In ihr stieg der Wunsch auf diesen Hornkopf in die nächste Ecke zu schleudern, doch dumm war sie sicher nicht, jetzt Aufmerksamkeit zu erregen wäre mehr als nur hinderlich für ihre Suche.
    “Was macht eine Quarianerin mit einem so schicken Jäger, hm?”
    Fauchend riss sie sich von seinem Griff los, ballte die Rechte zur Faust. Dieses verfluchte Pack überall, natürlich hatte sie ihn gestohlen, aber wer würde ihr schon etwas Anderes glauben, ihr, einer Quarianerin.
    “Nimm deine dreckigen Finger von mir, Mensch!”
    Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, schnellte ihre Linke nach vorn, hielt jedoch vor ihm Inne. Seine Waffe schon auf sie zielend, weitete sich sein Blick, als ihr Omnitool erschien und sie anfing etwas darauf herum zu tippen.
    “Das sollte genügen um deine Zunge ruhig zu halten ...”
    Es war ihr einfach zu wider diesen Menschen zu bestechen, doch kaum etwas anderes blieb ihr übrig, dort auf dieser Raumstation, wo es vor korrupten Aliens nur so wimmele.
    Der Mensch nickte, nahm seine Waffe herunter und verschwand sogleich, ohne auch nur ein weiteres Wort von sich zu geben. Ein letzter, prüfender Blick zu ‘ihrem’ Jäger, der ‘Little Rascal’ und auch sie ging ihres Weges. Sie hasste diesen Namen, der Typ dem sie diesen Jäger gestohlen hatte, musste echt einen an der Waffel haben, doch die Credits, die er in ihm versteckt hatte und die Tatsache das sie ein Fortbewegungsmittel dringend nötig hatte, machten alles wieder wett.
    Die Station war genau das, was sie erwartet hatte, dreckig, überfüllt von widerlichen Gestalten, die jede Menge dunkle Geschäfte machten und nicht ein einziger Vertreter ihres Volkes, der nicht der Sklave irgendeines groben Typen war. Abermals ging sie die Daten in ihren Gedanken durch, die neben der Nachricht auf dem Pad zu finden waren, nur vage wusste sie, wo sie hatte anfangen sollen zu suchen.
    Ihr Weg brachte sie zu einer kleinen Bar, am Rande der Station, der perfekte Ort für Nachforschungen. Selbstsicher betrat sie die Bar, schenkte keinem der Besucher auch nur einen Blick, ihr Ziel war einer der Barmänner, besser gesagt der schwächere von Beiden. Ruhig setzte sie sich an die Theke, genau vor ihn.
    “Was darf’s sein?”
    Nai hob ihren Blick, starrte ihn an, hoffte das er ihr ohne Mätzchen zu machen sagen würde, was sie hatte wissen wollen.
    “Informationen ...”
    Der salarianische Barmann räusperte sich.
    “Ich habe keine Informationen ... Seh ich so aus als könnte ich einer Quarianerin wie dir irgendetwas erzählen?”
    Noch war Nai ruhig ... noch.
    “Vourn’Fayla ...sagt dir der Name etwas?”
    Sichtlich eingeschüchtert zuckte der Salarianer bei ihren Worten zusammen, das was es, das Zeichen dafür, dass er genau wusste, von wem sie sprach!
    “I-Ich weiß wirklich nicht wovo-“
    Ihn nicht einmal seine unverfrorene Lüge nicht einmal zu Ende sprechen lassend, sprang die Quarianerin auf und packte ihn sogleich mit der linken an seinem Kragen, zog ihn leicht über den Tresen zu sich.
    “Verarsch mich nicht du dreckiger Abschaum! Sag mir was du weißt oder ich werde dich ebenso auseinander nehmen wie diesen kranken Bosh'tet!”
    Umgeben von blauem Nebel hob sie ihre Rechte und holte weit aus ...

    [Bild: Blutlinks.png] Not even a sick game like the [Bild: MU4xeQxjjBlutDaiShi.png] can wreck my smile. [Bild: blutrechts.png]
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  8. #8
    #17  Forenperser's Avatar
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    Die Quarianerin war sofort aufgefallen als sie die Bar betreten hatte, so natürlich auch ihm.
    Von denen sah man an einem solchen Ort nur selten bis nie welche.
    Gerade als er wieder den Kopf senken wollte hörte und sah er die sich anbahnende Konfrontation.
    Er erhob sich, imemr noch das halbvolle Glas mit Schnaps in der einen Hand, und hielt gerade noch rechtzeitig die Hand der Quarianerin fest, welche mit der biotischen Kraft wohl mindestens eine schwere Verletzung bei dem schwächlich wirkendem Salarianer hinter dem Tresen verursacht hätte.
    "Wäre es nicht fairer das mit jemandem zu tun der sich auch wehren kann?" ertönte seine Stimme grollend.
    Im nächsten Moment schon spürte er einen starken Schlag im Brustbereich, sah kurz das Aufleuchten eines blauen Lichtes und flog dann ca 2 Meter zurück krachend gegen einen Tisch, welcher entzweibrach.
    Den darauffolgenden Schmerz schüttelte er jedoch schnell ab.
    Er erhob sich, leerte das noch noch unbeschädigte Glas in einem Zug und warf es dann splitternd zu Boden.
    Dann entledigte er sich mit einem Schwung seiner Robe, sodass sein Gesicht zu erkennen war.
    Mit gebleckten Zähnen ging er langsamen Schrittes auf die Aggressorin zu.
    "Du bist in der Hölle gelandet."
    Er ergriff die sichtlich überraschte Quarianerin am Hals und schleuderte sie mit Gewalt ebenfalls gegen einen der Tische.
    Die ersten Gäste ergriffen nun panisch die Flucht oder suchten sich Deckung.
    "Und ich bin dein Richter!"
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  9. #9
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Gil hatte keine Nerven für das Ganze. Weder für den Arzt der ihm stark überarbeitet vorkam, noch dafür, dass es Donal offensichtlich nicht gefiel zurück gelassen zu werden. Aber dabei musste er auf seinen Menschenverstand appelieren: Er war hier nun einfach fehl am Platz. Alleine das Vigilio sich dazu entschlossen hatte hier her zu kommen und seine Schwester zu besuchen war ein grosser Schritt. Ein Schritt den er nicht gerne ging aber als Notwendig empfand. Um abzuschliessen. Mit dem Kapitel Luceija. Dem Kapitel der Jagd auf sie und ihren Verrat von Cerberus. Das hier war nicht länger sein Aufgabengebiet und auch nur deshalb konnte er von seinem Exekutionsdrang absehen. Und weil es ihm klar erschien, dass sie wohl ohnehin nicht mehr lange leben würde..wenn man ihren aktuellen Zustand ein Leben nennen konnte.

    Wer die Begleitung war, die Leif ansprach, war ihm schon klar, noch bevor er das Gebäude betreten hatte. Es war der selbe Turianer der die Schuld daran trug, dass Cerberus sich gegen sie wandte. Der selbe der dafür Verantwortlich war, dass ihre Zukunft verbaut war und wahrscheinlich auch der Grund, weshalb sie nun hier lag. Beyo Vhan. Entgegen seiner Hoffnung, Koshs "Therapie" sei erfolgreich gewesen, war er hier. Erinnerte sich offenbar. Hielt sogar ihre Hand und bot zusätzlich zu seiner Rasse ein abscheulich geschlagenes Bild. Gil konnte eins und eins zusammen zählen: Er wich nicht von ihrem Bett.
    Er nickte Leif knapp zu als er an ihm vorbei ging und ein verhaltenes Danke aussprach, welches kaum an Ehrlichkeit und mehr aus einem inneren Höflichkeitsdrang heraus über seine Lippen kam. Wer noch in jenem Raum lag, interessierte ihn in diesem Augenblick nicht. Das hier war sein Ding. Seine kleine, epische Lebensaufgabe. Ein Appell an sein früheres Leben. Ein Schlussstrich zwischen ihm und einem losen Band, welches allmählich einen Rattenschwanz nach sich zog.
    Als er Beyo sah, schnaubte er hörbar und rümpfte leicht die Nase. Oh er hasste diese Turianer. Und er hasste ihn. Ihn im speziellen. Dieses niedere, knallrote Stück Scheisse, der in seinen Augen nicht im geringsten eine Existenzberechtigung hatte. Er hatte seine Familie zerstört, ein perfekt eingespieltes System zerbrochen, Cerberus so viele Tote gekostet und sich auch am Verlust von Sergio beteiligt gezeigt. Ein Hass kochte in ihm auf und er musste all seine mentalen Fähigkeiten zusammennehmen, um nicht hier und jetzt Beyos Schädel gegen die nächste Wand zu rammen, so lange bis ER es war der nicht mehr aufwachte.

    Auch dauerte es nicht lange, bis ihn der royalblaue Blick des Turianers traf. Ihm drehte es den Magen um. Im negativen Sinne. Er hätte kotzen können, auf der Stelle. Äusserlich offenbarte er davon wenig abgesehen von todbringenden Blicken seinerseits.
    Die Türe schloss sich hinter ihm und der turianisch-präsente Geruch warf ihn um wie eine Welle. Dazwischen der leichte, den er auch von sich kannte und seine Sinne leicht anschlagen lies. Das hier war nicht nur eigenartig, es fühlte sich auch eigenartig an. Konfrontiert zwischen Vergangenheit und Zukunft, den Tatsachen nun unweigerlich ins Gesicht sehend.

    Abwertend spuckte er ihm die Worte vor die Füsse, die ihm auf der Zunge lagen und offenbarte dabei seinen, zu Luceija leicht unterschiedlichen Dialekt, der allerdings in Kombination mit jener gleichen, sattgrünen Augenfarbe und den Gesichtszügen, Bewegungen und alledem schon sehr an die Komapatientin vor ihnen beiden erinnerte.
    "Halt dich zurück, Turianer. Ich bin nicht deinetwegen hier."
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    Luceija is offline Last edited by Luceija; 15.10.2011 at 16:23.

  10. #10
    Burgherrin Giarra's Avatar
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    Sav saß zu Hause auf ihrem Sofa, das wie alles andere unberührt geblieben war. Sie hatte sich in eine kuschlige Decke gewickelt und erholte sich für wenige Stunden. Sie sah sich einen einigermaßen guten Film an, in der Hand ein Stück Kuchen. Nachdem die Sovereign zerstört wurde waren viele Aufgaben in ihrem Bereich gefallen, die sie normalerweise nie hätte machen müssen.
    Verletzte bergen, Tote finden, Sachverhalte in die Datenbank aufnehmen - aber nur ein einziges Profil erstellen. Sie hatte sich erst an die neuen Verhältnisse gewöhnen müssen, aber nunmehr hatte sie ein sehr gutes Gefühl, da sie tatsächlich mehr Lebende gerettet als Tote geborgen hatte.
    Karvas ging es schon sehr viel besser, sie hatte den Eindruck ,dass er ein wenig ... zerfleddert wirkte, aber ihre Sicht auf seine Gesundheit war sowieso sehr subjektiv eingefärbt.
    Sam wurde am zweiten Tag nach de Ende der Schlacht gefunden und - wie es sein Wunsch gewesen war - eingeäschert.
    Sav war die Hauptverantwortliche als es an die Beerdigung ging. Sie wusste, dass er seine Asche in die Weitem des Weltraums entlassen wollte und organisierte am vierten Tag - als die Aufräumarbeiten langsam in Fahrt kamen - eine kleine Zeremonie. Viele C-Secler waren anwesend und beteuerten ihr Beileid, Sams Mutter - sie war praktisch seine ganze Familie - war anscheinend ebenfalls umgekommen, da sie nicht erschien.
    Als Sav seine Asche langsam in den Weltraum schweben sah hatte sie endgültig von ihm Abschid genommen. Die Beerdigungsvorbereitungen hatten sie das Vergangene verarbeiten lassen, einen Platz hatte immer in ihem Herzen, aber sein Tod war in ihren Gedanken nicht mehr derartig präsent.
    Die Turianerin schaltete völlig ab, nach ihrem Ausbruch in der Arztpraxis sah sie sich fast genötigt das wenigstens alle 2 Tage einmal zu tun, nur so war sie halbegs ausgeglichen und sie selbst.
    I see you shiver with antici....
    Giarra is offline

  11. #11
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    "Na da hab ich ja jetzt ein gutes Opfer gefunden!”
    Schmerzerfüllt stemmte sie sich auf, schob dabei einen Teil des kaputten Tisches von sich. Als sie endlich wackelig auf den Beinen stand, musterte sie ihren Angreifer genauer. Ein Vierauge also. Kein gewöhnlicher Batarianer, wie ihr auffiel, er wirkte grotesk übertrainiert und auch seine Gesicht war mehr als nur auffallend. Sie war also nicht die Einzige in der Bar, die die Blicke der Besucher auf sich zog, zumindest wenn er sich nicht so feige unter seinem Mantel versteckt hätte.
    Kaum hatte sie ihr Gleichgewicht wieder, wich sie mit einem Sprung nach Rechts aus und rannte weiter zu dem Barmann, den sie kurz zuvor noch hatte angreifen wollen. Er schuldete ihr noch Antworten, doch zuvor würde er ihr helfen müssen. Genau wissend, das sie keine reala Chance hatte gegen diesen Batarianer, zumindest nicht im fairen Kampf.
    “Ich bin schon länger in der Hölle als du es dir vorstellen kannst Batarianer!”
    Abermals leuchtete sie blau auf, vollkommen vom Nebel umschlossen richtete sie ihre Hände auf den salarianischen Barmann, der sich hinter der Theke versteckte.
    “Wer bist du, das du dir das Recht nimmst über mich zu richten?!”
    Ihm kaum eine Chance lassend zu antworten, schleuderte sie den Salarianer in die Luft, mit aller Kraft die sie hatte, auf den Batarianer zu.

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    BlackShial is offline

  12. #12
    #17  Forenperser's Avatar
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    Er hatte aufgrund der nicht ganz vollständigen Erinnerung an diesen Dreckssack erst einige Momente gebraucht bis er realisierte wen er vor sich hatte.
    Doch trotz seiner verachtenden Art und dem Satz den er ihm vor die Füße warf zeigte er keinerlei aggressive Regungen.
    Was sollte es bringen?
    Vielmehr herrschte nun erst einmal einige Minuten Stille.
    "Bist du stolz?" fragte er dann nach einer weiteren Weile in den Raum.
    "Wie du und euresgleichen sie zerstört habt?"
    Er drehte sich zu ihm und sah ihm fest in die Augen.
    "Jaaa, so sieht es aus. Tut ganz schön weh, oder? Zugeben zu müssen dass ihr einen riesen Teil Schuld daran tragt."
    Mit einer Handbewegung über die Schulter verwies er auf Luceija.
    "Ihr habt sie mit eurem geistigen und medizinischem Dreck vollgepumpt bis zum bitteren Ende. Sieh sie dir an. Bist du nun zufrieden? Freut es dich was du zerstört hast? Wen du und deinesgleichen zerstört haben?"
    Er drehte sich wieder zum Bett. Denn er wollte nicht dass er irgendeine Form von Schwäche oder Trauer in seinen Augen sah. Diese Genugtuung wollte er ihm nicht geben.
    "10% Überlebenschance. Sie stirbt!"
    Dann schwieg er wieder.
    Es war einfach zu viel.
    Forenperser is offline Last edited by Luceija; 15.10.2011 at 23:10.

  13. #13
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    Vherril saß mit offenem Hemd auf dem Balkon im vierten Stock des Hauses. Nach den Kämpfen hatte er Beyo, Kureck und Oculus seine Addresse gegeben und sich nach Invictus aufgemacht. Er hatte genug von der Zerstörung und sobald der Wiederaufbau organisiert war und funktionierte, war seine Hilfe entbehrlich gewesen.
    Unten schloss der Salarianer die Werkstatt ab, in der Vherril sein Bestes tat, um die Computer der Skycars am Laufen zu halten. Sie besaßen zwar keine KI, hatten aber trotzdem ihren eigenen Willen.
    Der Drell lehnte sich zurück und atmete die trockene Luft ein, die selbst jetzt am Abend nur langsam abkühlte.
    Es war immer noch Sommer auf Invictus.
    Vierzweisieben is offline

  14. #14
    #17  Forenperser's Avatar
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    "Das Schicksal."
    Er prüfte den Puls des Salarianers.
    Doch dieser war durch die Wucht des Sturzes zum Glück nur ohnmächtig geworden.
    Der Batarianer erhob sich wieder und wischte sich das Blut vom Gesicht das an seinen Lippen herunterlief.
    Mit festen Griff nahm er sich die Tischplatte von einem der kaputten Tische und schlug die Quarianerin mit voller Kraft, sodass sie wieder einige Meter zurück und auf den Boden fiel.
    Carten spuckte verachtend aus.
    "Und mein Vater!"
    Forenperser is offline Last edited by Forenperser; 15.10.2011 at 17:09.

  15. #15
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Vigilio hielt sich vorerst in einer Antwort zurück und zog es vor um das Bett herum zu gehen, auf der gegenüberliegenden Seite Beyos stehen zu bleiben und zu seiner Schwester hinunter zu sehen. Nur Momente später zog er einen kleinen Hocker an das Bett heran und setzte sich. Er musste sich setzen. Was Beyo da sagte war nicht unbedingt falsch, neutral betrachtet entsprach es der kompletten Wahrheit. Allerdings war er von seiner Cerberus-Laufbahn geprägt und verblendet genug um diese Anschuldigungen nur oberflächlich sacken zu lassen. Er lies sich, lies Cerberus nicht die Schuld in die Schuhe schieben: Sie taten das richtige. Sie war gut aufgehoben und eine Bereicherung für die Organisation gewesen, weil sie ihren Körper zu einem guten Nutzen einsetzte. Sich selbst für das grössere Ziel hergegeben hatte. Das sie das nicht selbst entscheiden konnte, drang garnicht erst in seinen Gedankengang.

    "Uns - mich - trifft hier keine Schuld.", schnaubte er in einem in etwa gleichsam erzürnten Tonfall wie auch schon Beyo selbst. "Du kannst das doch garnicht verstehen, so weit reicht dein schmaler Horizont nicht." Vigilio ergiff die Initiative und widmete Luceija erste, direkte Blicke. Es war gut, dass er sich gesetzt hatte, denn ihre blasse, hagere Erscheinung lies ihn innerlich leicht zusammenzucken. Ihm wurde nie die Gelegenheit gegeben, seine kleine Schwester genauer anzusehen. Selbst als er mit Kosh Beyo und sie gefangen hatte, war das Zeitfenster so knapp. Nun aber sah er in voller Blüte was aus dem kleinen, schwarzhaarigen Mädchen geworden war, welches einst mit freudigem Lachen zu ihm aufgesehen hatte und ein unsagbar schönes Leuchten in ihren Augen hatte. Er griff hin zu ihrer einzigen Hand, die nicht in den Händen des abartigen Turianers lag und stellte erstaunt fest, wie klein ihre Finger noch immer waren. Und wie kalt. Kurze Fingernägel, die wahrscheinlich nie eine grossartige Maniküre gesehen hatten über die er in einer sehr verhaltenen Geste mit dem Daumen steichelte. Irgendwo war sie noch immer diese Kleine, die er in Erinnerung hatte. Auch wenn ihr Äusseres bereits schon so...tot wirkte. In jeglicher Hinsicht.

    "Sie war stolz darauf, ein so wichtiger Teil dieser Organisation zu sein. All das tat sie freiwillig und hat der Menschheit damit einen selbstlosen, absolut wichtigen Dienst erwiesen und eine essenziell wichtige Rolle eingenommen. Du siehst nur das was du vor dir hast. Es liegt viel mehr hinter all dem. Dinge, die du dir nicht einmal ansatzweise ausmalen kannst."
    Er hielt bewusst ihre Hand. Unter anderem um ihm zu signalisieren, dass er hier mehr mitzureden hatte als er. Er war ein Verwandter, Beyo nur ein liebeskrankes Anhängsel, der keine Ahnung hatte um wen er hier eigentlich trauerte. Das er damit auch reizte, war ihm ebenfalls klar. Und es gab ihm eine gewisse Genugtuung.

    "Das sie nun stirbt und leidet", er stellte es als Tatsache hin, beachtete die lächerlichen 10% gar nicht erst. Sie hatte keine Chance. "ist nicht unser Verschulden. Es ist deines. Ganz allein deines."
    Gil offenbarte dabei einen ungewöhnlich hohen Anteil an Emotionen, nun wo er sich ohnehin unbeobachtet fühlte und lediglich bei diesem Scheusal von Alien sass, dem er keine Rechenschaft schuldig war. Er trauerte ebenfalls. Auf seine Art und Weise. Und gerade jetzt, als er sah wie ihre eiskalte Hand so zerbrechlich in seiner warmen ruhte und in ihr daschfahles Gesicht sah, kochte es ihn ihm und es tat ihm tatsächlich weh sie so zu sehen. Das hier war definitiv ein Abschied.
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  16. #16
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    „Seargent? Was machen sie denn hier?“
    Auf turianische Art und weise lächelte er, sicher nicht besonders ‘hübsch’ bei seinem zerfledderten Gesicht, den kleinen Quarianer an, hob dabei seine Linke und deutete auf seine Rüstung, besser gesagt auf das Zeichen darauf.
    “Captain ... Und ich bin hier, um dich zu deinem Dienst abzuholen.”
    Lachend nahm er die Pranke von Kar’s Schulter, lies kurz seinen Blick auf diese schweifen, bevor er wieder zu dem Quarianer sah. Noch ungewohnt kam ihm dieser Arm vor, nicht der seine, doch trotz allem ein Teil von ihm.
    “Ich hörte ... das ich dir mein Leben verdanke ...”
    Er seufzte tief, er wollte nie, das sich jemand für ihn in Gefahr begibt, er war es doch, dessen Aufgabe es war, alle zu beschützen! Selbst der Kroganer rettete ihm das Leben, doch hatte er nicht einmal mehr die Chance gehabt, ihm zu danken.
    “Und dabei hast du dir eine Kugel eingefangen ... Du hast meinen Dank ... aber ..”
    Tief Luft holend, brach es sogleich aus ihm heraus.
    “Keiner meiner Männer wirft sein Leben so einfach weg nur um mich zu retten! Damit das klar ist! Nochmal so ein Ding und ich bring dich höchstpersönlich zur Flotille zurück und wenn ich dich dafür hinter mit her schleifen muss!”
    Verärgert funkelte er den Quarianer an, lies keine Widerworte zu. Wie er es hasste, wenn er die Schuld an den Verletzungen seiner Leute trug.
    Doch kaum eine Sekunde später, beruhigte er sich wieder.
    “Ich hoffe dir geht es wieder etwas besser? Die Citadel Sicherheit hat alle Hände voll zu tun ... Aber natürlich kannst du dir erstmal Urlaub nehmen um dich zu erholen ...”
    Er lachte wieder, klopfte Kar dabei mit seinem kybernetischen Arm auf die Schulter, hoffentlich nicht zu stark, denn noch konnte er kaum damit umgehen.
    Breit grinsend deutete er mit seiner Linken auf die Schulterplatte des Quarianers.
    “Und das da kommt ab, ein Mitglied der C-Sec hat sich auch als Solches auszuweisen!”

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  17. #17
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    Eine leichte Genugtuung überkam ihn.
    Wie grotesk, in einer solchen Situation.
    Aber er merkte dass er scheinbar einen Wunden Punkt getroffen hatte. Ja, auch wenn er nun versuchte alles auf ihn abzuladen wusste er innerlich dass der Turianer Recht hatte, und das war für ihn wohl schlimmer als alles andere.
    Doch lange hielt diese Genugtuung nicht an. Sie würde dennoch sterben.
    Ihm war es völlig egal dass es seinem Gegenünber nicht passte, momentan war alles andere unwichtig, und so strich er Luceija sanft über ihre eiskalten Wangen.
    "Bald.....bald hast du es überstanden." flüsterte er in Gedanken.
    Bloß: Wann würde *bald* wohl sein?
    7 Tage litt sie nun schon. Wieso musste das so lange dauern?
    Wenn er sie schon nie mehr in lebendigem Zustand bei sich haben konnte sollte sie doch wenigstens kein qualvolles Ende haben.
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  18. #18
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    Keuchend lag sie am Boden, von Schmerzen übermannt, die ihren Körper immer schwerer werden ließen. Sie hatte keine Chance gegen den Kerl, all die biotische Macht die sie kurz zuvor noch in ihrem Körper spürte, wich diesen entsetzlichen Schmerzen. Welche davon ihre üblichen Leiden waren und welches die Zeichen des Kampfes, konnte sie nicht unterscheiden, einzig und allein das Wissen, das sie kaum mehr konnte, war ihr gewiss.
    “Schicksal? Vater? Pah! Ich erzähl dir mal was von Schicksal und Vätern!”
    Nur mühsam konnte sie sich wieder aufstemmen, atmete schwer, hielt sich die Seite in ihrer krümmen Stellung. Alles tat ihr weh, ihr Kopf schien fast zu platzen, oder zumindest wünsche sie sich die, bei den Schmerzen die sie davon abhielten sich weiter zu bewegen. Kurz überlegte sie, ob sie sich eine Dosis ihrer Schmerzmittel spritzen sollte, doch der Batarianer würde ihr sicher keine Zeit dafür lassen, es musste so gehen!
    “Mein verdammter Vater hat mich mein Leben lang als Forschungsobjekt missbraucht ...”
    All ihre letzte Kraft lies sie in ihren rechten Arm wandern, den sie von biotischem Licht umgeben anhob.
    “Also erzähl du mir nichts von Schicksal!”
    Schwankend rannte sie los, nicht mehr die Kraft besitzend noch einen Gegenstand nach ihm zu schleudern, gab sie all ihre Hoffnung in den Schlag, zu dem sie ansetzte.

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  19. #19
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    Etwas fester umklammerte ihre Hand, als er untätig mit ansehen musste wie der Turianer sie berührte. Dieses Gefühl der Erbrechens kehrte wieder als sich unweigerlich Bilder des uralten Alien-Kultfilms in seinem Geiste auftat. Das hier war weder normal, noch natürlich, es war einfach nur abartig. Hässlich. Grotesk. Falsch. Allem voran falsch. Er war sich sicher das dieser Beyo nicht einmal eine Ahnung davon hatte, was er da mit ihr machte. Das waren Tiere, abstossende Tiere, keine Menschen mit richtigen Gedanken und Gefühlen!
    "Wieso machst du nur so eine Scheisse, Luci...", flüsterte er leis, als er das Spektakel mit ansah.

    "Ich will nur eines wissen, Turianer: Warum und warum gerade sie?", wobei er ihn am liebsten bereits ein weiteres Mal mit blossem Betrachten umgebracht hätte und dabei Lucis Hand etwas zu fest hielt, sich diese aber glücklicherweise nicht über Schmerzen beklagen konnte.
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  20. #20
    #17  Forenperser's Avatar
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    Wie? Was hatte sie gesagt?
    Ihre Worte lenkten ihn für einen Moment vom aktuellen Geschehen ab. Scheinbar lange genug für sein Gegenüber.
    Der Schlag der schon ziemlich verletzten traft ihn im Gesicht. Er taumelte einige Schritte zurück und hielt sich eines seiner Augen was recht schnell anschwoll.
    Dieses Mädchen hatte einen außergewöhnlich starken Willen. Etwas Ungeheuerliches trieb sie an. Hass? Trauer?
    Jedenfalls war er sich sicher dass sie ihn im gesunden Zustand wohl schlimmer erwischt hätte.
    Aber der Kampf war entschieden.
    Sie setzte schon zum nächsten Angriff an, doch der Batarianer hielt nur ihre Handgelenk fest und drückte so feste dass es leicht knackte.
    Dann gab er ihr mit all seiner Kraft einen Kopfstoß an den Helm.
    Zwar splitterte des Glas nicht, aber die Erschütterung schien ihr den Rest gegeben zu haben, sie sackte kraftlos langsam gen Boden, wenn auch nicht völlig ohnmächtig.
    Er packte sie am Hals, zog sie grob nach oben und warf mit der anderen Hand die Münze.
    Wie in Zeitlupe drehte sie sich im Hochflug und kam nach vielleicht 30 Centimetern wieder langsam zurück in Richtung seiner flachen Handfläche.
    Nachdem er gespürt hatte wie die Münze wieder in seine Hand gefallen war schloss er kurz die Augen.
    Dann blickte er auf seine Hand.
    Die goldene Münze zeigte das Gesicht seines Vaters.
    "Du hast Glück."
    Sie würde heute nicht sterben. Aber das bedeutete nicht dass er sie einfach gehen lassen würde.
    Er wollte wissen was die Bedeutung dessen war was sie eben gesagt hatte.
    Immer noch die Hand fest um ihren Hals geklammert schleifte er sie äußerst unsanft mit sich, in Richtung seiner Unterkunft.
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