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    Ritter
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    Feb 2010
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Gath is offline
    Irgendwann hatte Gath es dann doch nicht mehr so wirklich in der Sumpflilie ausgehalten - und sein Geldbeutel, der neuerdings wieder gefüllt war, verkraftete es auch nicht zu gut, den ganzen Tag nur da drinnen herumzusitzten - und sich auf den Weg in Richtung des Marktes gemacht, um sich dort einfach mal umzusehen. Vieleicht begegnete er ja diesem Yared oder jemandem, der wusste, wo dieser steckte. Vieleicht auch Rekhyt, oder sogar Degro, der irgendwo an einer Ecke stand und den Leuten das Fleisch kleiner Kanninchen andrehte, die Sciathan gefangen hatte.
    Dergleichen war nichts zu sehen, dafür aber etwas ganz anderes, unerwartetes: Er wurde angesprochen, von einer jungen Dame, die ein ganz interessantes angebot zu machen hatte; einfach so. Anscheinend war er nicht der erste, den sie danach fragte.
    "Bewahret, ich bin Keala, Schlosserin von Schwarzwasser. Ich suche Helfer, um meine Werkstatt zu bauen, hättet Ihr vielleicht Interesse? Als Lohn gibt es pro Arbeitstag eine Mahlzeit."
    "Hallo.", grüßte Gath erstmal zurück und ließ sich dann ihre Worte noch einmal kurz durch den Kopf gehen, während er die Frau vor sich musterte: Sie war nicht gerade groß - im vergleich zu ihm sogar ziemlich klein - und sogar noch schmaler gebaut als er. Außerdem hatte sie absolut schwarze Haare und ziemlich bemerkenswerte Augen, in die Gath aber nicht zu genau schauen wollte. Er mochte es selbst nicht so besonders, wenn ihm die Leute zu intensiv in die Augen sahen und deswegen tat er es in der Regel bei anderen auch nicht.
    Alles in allem sah diese junge Dame nicht gerade wie eine Handwerkerin aus.
    "Dein Angebot klingt mal ganz interessant.", entschied er sich schließlich mehr oder minder beim Reden. "Ich glaube, ich kann dir da sogar einigermaßen helfen, denn ich bin vom Beruf her Bootsbauer und kenne mich deswegen ein bischen mit Holz aus, auch wenn ich hier keinerlei Werkzeug habe, und ich habe schonmal ein Haus mitgebaut. Damals aber unter Anleitung eines fähigen Baumeisters und das Gebäude war überwiegend aus steinen und hatte sogar einen zweiten Stock - also ich gehe jetzt einfach mal nicht davon aus, dass dein Plan auch so hoch hinaus geht."

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    Schwertmeister Illdor's Avatar
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    May 2010
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    Illdor is offline
    Ein noch Verwirrter als Finn es selbst schon war? Hatte sich wohl gegen den Kopf gestoßen. Ganz schwerer Fall. „Nun, ich kann dir nicht…“ Der Dieb stoppte abrupt. Er erkannte den Fremden. Azil. Ja…wie könnte er ihn auch vergessen. Den Mann, den er eigenhändig erwürgen wollte. Ohne mit der Wimper zu zucken würde Finn diesen Kerl umbringen, denn noch immer hatte er das Bild der gefolterten Aramee vor seinen Augen. Blutig in seinen Armen…

    „Dass du dich nochmal hierher traust…“, knurrte der Grünäugige. Sein Wahnsinn hatte ein derartiges Ausmaß erreicht, dass Finn nicht wusste, wann er die Kontrolle über seinen Körper verlieren würde. Aber vielleicht wäre dies auch das Beste gewesen, denn dann würde er immerhin ohne Gewissen diesen…Schänder vor seinen Augen hinrichten können. Sein Gegenüber schien im ersten Moment verwirrt. Vielleicht war das Ganze nur ein böses Schauspiel gewesen, aber für eine Inszenierung beherrschte der Mann seine Rolle makellos. Azil erweckte in Finn den Eindruck, als wüsste er tatsächlich von nichts. Der Dieb griff nach dem Dolch, zog diesen und ging langsam auf den Mann mit den eiskalten Augen zu. Er stellte sich vor, wie seine Stahlklinge geräuschlos durch die Kehle dieses abscheulichen Wesens schneiden würde. Wie sie gezielt das Herz dieses Abschaums durchbohren würde…Doch mitten in seinen Gedanken stoppte er sein Vorhaben. Er wusste, dass hitzköpfiges Handeln nie zu etwas Gutem führte und so blieb er stehen, holte abermals tief Luft ein und zauberte wieder ein falsches Lächeln auf sein Gesicht. „Nun…verzeiht mir. Ich habe noch einiges zu erledigen. Wenn ihr eine Unterkunft sucht, dann werdet ihr gewiss eine in Schwarzwasser finden. Doch nun entschuldigt mich.“ Mit diesen Worten verabschiedete er sich von Azil.

    In blutdurstigen Gedanken versunken lief der Dieb rasch durch die weiten Sumpfgebiete. Der Wald war groß, aber Finn hatte sich die verschiedenen Wege schon eingeprägt, sodass er einigermaßen davor geschützt war, sich unnötig zu verlaufen. Seine Hände zitterten vor Zorn und Wut. Wie konnte man nur zulassen, dass solch ein grausamer Mensch frei herumlief? Wer könnte versichern, dass er nicht wegen Aramee zurückkam? Wer garantierte, dass Azil nicht erneut die Maid des Waldes foltern würde? Finn hatte es ihr geschworen. Er würde sie vor ihm beschützen.
    „Wo ist diese verdammte Schmiede?“ Der Myrtaner wusste, er brauchte eine Waffe. Eine Waffe, die scharf genug war, um Knochen mühelos zu durchtrennen. Seine Knochen… Letztendlich war das Ganze mehr oder weniger auch nur aus Wut und Wahnsinn entstanden. Darin steckte keine Intelligenz oder Klugheit – nur Rache und unstillbarer Blutdurst. Was brachte ein Schwert, wenn man nicht damit umgehen konnte? Etwas östlich, abgelegen vom Dorf trat er schließlich in die Schmiede ein.

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    Druidin  Cécilia's Avatar
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    Oct 2006
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    Es gibt kein Benzin für Satinavs Kettensäge!
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Cécilia is offline
    "Also ist die Quelle des Flüsterns deine Magie?", fragte Cé nach, da es für sie schwierig war, sich vorzustellen, dass Magie und Magiewahrnehmung voneinander getrennt sein sollten, immerhin hatte Namora beides zugleich bekommen.
    Die Doyenne setzte sich auf den Boden und schloss die Augen, um zu ertasten, wie es um Namoras Magie stand. Sie hatte Potenzial, eindeutig, aber es würde schwierig werden, es zu fokussieren.
    "Vielleicht solltest du weniger denken und mehr fühlen. Versuch nicht zwanghaft, das Flüstern abzuschalten, sondern wecke erst deine Magie und wenn sie wach ist, sag mir, ob das Flüstern noch da ist."

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    Provinzheldin Namora's Avatar
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    Jul 2011
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    In der Dunkelheit der Wildnis
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    Namora is offline
    Auf diese Weise hatte es die junge Jägerin noch garnicht versucht. Grübelnd erhob sie sich und kam nach einem kurzen Ordnen der Gedanken auf die beste Idee, die sie an diesem Tag hatte. Lass uns etwas essen gehen, ich habe seit der Sache im Sumpf nichtsmehr gegessen oder getrunken. behutsam klopfte sie den Schmutz vom Sitzen ab und lief mit Cécilia in Richtung der Sumpflilie, wo sie sich schon nach einem heißen Tee für ihre schmerzenden Glieder freute, die eine kleine Erholung brauchten. Außerdem wollte sie sich einen köstlichen Eintopf schmacken lassen, dessen Geruch ihr schon auf seltsame Weise in der Nase lag. Immer wieder konzentrierte sie sich auf dem Weg auf das Geflüster, welches ihnen dank Cécilias Anwesenheit auf Schritt und Tritt folgte. Sie konnte, wenn sich die junge Jägerin konzentrierte das Flüstern leiser werden lassen, so dass es kaum mehr wahrzunehmen war, doch war dies auch alles und immer wenn sie sich auf andere Dinge konzentrierte poppten sie wieder auf normale Lautstärke auf, wie ein Korken, der unter Wasser gehalten wurde und dann an die Wasseroberfläche drang.
    Als sie schließlich die Sumpflilie erreichten und durch die große Holztür traten, wurde Namora wie jedes mal von der Wand aus Gerüchen erschlagen. Abgestandenes Bier mischte sich mit Sumpfkrautrauch und den Ausdünstungen der vielen verschiedenen Körpern zu einem schweren, süßlichen Aroma an das man sich erst wieder gewöhnen musste. Namoras Lieblingsplatz an dem kleinen beschlagenen Fenster, welches sich sogar leicht öffnen ließ war sogar frei und so ließen sich die beiden jungen Frauen an ihm nieder. Namora ließ sich einen heißen Kräutertee und einen Eintopf bringen, wärend Cécilia ein gebliches Getränk bestellte, das Met hieß. Die junge Jägerin kannte es nicht und überlegte ob sie sich später auch einen kleinen Becher davon bringen lassen sollte.
    Der Eintopf schmeckte vorzüglich und wärmte genau wie der vorzüglich schmeckende Kräutertee ihr Inneres, wie die Magie zuvor es nicht geschafft hatte. Gestärkt schob die Jägerin die leere Schüssel von sich und trank den letzten Schluck des Tees, den sie sich mit etwas Honig versüßt hatte.
    Ihr kam der Gedanke, dass sie ihre Übung ja mal an solch einem Überfüllten Ort wagen könnte, denn wenn sie dies alles Ausblenden könnte, wäre es ein wirklicher Fortschritt. Langsam atmente sie ein und aus, wobei sie wieder ihre Augen schloss. Innerlich fühlte Namora diesmal nicht nach dem Flüstern sondern direkt nach der schlummernden Magiequelle, welche sie auch kurze Zeit später erreichte. Es war komplett Still um sie herum geworden und das Flüstern war nurnoch als Hauch zu vernehmen. Namora stellte sich den majestetischen Uhu vor, den sie damals im Wald gesehen hatte und hielt nun fast an diesem Bild, das ihren Verstand dominierte. Was sie nicht sah, war, dass kleinere Äderchen an ihrem ganzen Körper, von Gesicht bis zu den Händen grünlich verfärbten und durch die Haut schimmerten. Das prickeln breitete sich auf den ganzen Körper aus und auch die größeren Adern verfärbten sich. Sie spürte ihre Magie nun ganz deutlich und öffnete vorsichtig die Augen um sich wieder vorsichtig umzusehen. Diesmal riss der innere Faden nicht und das Prickeln verschwand nicht abrupt. Namora sah zu Cécilia und ein leichtes Lächeln huschte über die Lippen der jungen Jägerin, wärend sie nun versuchte ihre Magie ruhig wieder schlafen zu legen. Ihre Adern nahmen langsam wieder die normale Farbe an und auch das Prickeln wurde immer weniger bis es schließlich ganz verschwand.
    Der Erste Erfolg, den sie nun verzeichnen konnte, doch stellte sie nachdem sich ihre Aufregung etwas gelegt hatte fest, dass auch das Flüstern verschwunden war. Nachwievor saß Namora gegenüber von Cécilia, doch sie hörte nichts außer die normalen Geräusche in der Taverne. Vorsichtig konzentrierte sie sich auf ihr Gegenüber und nach kurzer Zeit vernahm sie das Flüstern wieder, doch verschwand es, nachdem die Konzentration wieder nachließ. Hatte es nun eine umgekehrte Wirkung? Hörte sie das Flüstern nurnoch wenn sie es wollte? Zweimal versuchte Namora es erneut mit immer dem gleichen Ergebnis. Nun war das Lächeln, dass sie ausstrahte permanent und sie bestellte sich zur Feier des Tages einen dieser Met-Becher.
    Ich höre es nichtmehr.. es kommt nurnoch wenn ich mich auf dich konzentriere. sagte die junge Jägerin schließlich und man hörte ihr die Erleichterung an.
    Wofür ist diese Magie in mir gut? Was kann ich damit tun? fragte sie schließlich und sah Cécilia neugierig an.

  5. View Forum Posts #25
    Ritter Azil Al-Fidai's Avatar
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    Feb 2010
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    Hashashin-Meister
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    Azil Al-Fidai is offline
    Fragend legte Azil den Kopf schief, als der Mann - Finn - stockte. Wusste er doch etwas? Nun, offensichtlich. Denn der Blutdurst und die Wut, die er ausstrahlte, war wohl selbst für einen Blinden unübersehbar. Und fühlbar... der junge Mann trat einen Schritt zurück, dann noch einen. Was hatte er diesem Finn getan, dass er ihn so sehr umbringen wollte? Er wusste nicht, was das hätte rechtfertigen sollen - aber gut, eigentlich wusste er überhaupt nichts mehr. Vielleicht hatte er ihm ja eine Frau ausgespannt oder so - anders konnte Azil sich die Wut des Mannes nicht wirklich erklären. Aber eines war noch sehr viel wichtiger als diese Mordlust: Die Erkenntnis, das Finn etwas wusste. Etwas über ihn, etwas, was Azil wissen wollte - immerhin konnte ihm sein Gegenüber Informationen über ihn geben. Vielleicht wenigsten seinen Namen, und der Varanter war sich beinahe sicher, dass Finn seinen Namen wusste. Das erkannte man... an den Augen, an den Lippen, die lautlos etwas wie einen Namen formten. Doch er wollte anscheinend weg - beziehungsweise hatte vielleicht noch was vor. Der ehemalige Schmied grinste leicht. "Du entkommst mir nicht so leicht..."

    Ohne irgendwelche Geräusche zu verursachen verfolgte Azil den Mann. Wohin wollte er, was hatte er vor? Wieso floh er so einfach, wenn er ihn doch umbringen wollte? Fragen über Fragen, die der junge Mann nicht beantworten konnte. Aber es kam ihm beinahe natürlich vor, jemanden so zu beschatten, wie er es gerade tat. Wieso nur? War das auch eine Art Erbe aus seiner Vergangenheit? Ein leises Seufzen entfloh ihm, schnell warf er noch einen Blick auf Finn, der mittlerweile vor einer abgelegenen Schmiede angehalten hatte. Der Geruch... kam ihm auch bekannt vor. Der Gestank des Rauches und des Eisens... Kopfschüttelnd hielt sich der junge Mann im Schatten der Bäume verborgen, war durch seine dunkle Kleidung weder sichtbar noch hatte er irgendwelche Geräusche gemacht. Niemand konnte ihn bemerkt haben.

  6. View Forum Posts #26
    Schwertmeisterin Keala's Avatar
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    Jul 2010
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    Man sieht sich immer zweimal.
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    Keala is offline
    Er nahm gleich an, und kannte sich sogar mit Hausbau aus! Was für eine glückliche Fügung!
    »Es kommt darauf an, was Ihr unter 'hoch hinaus' versteht. Ich werde höhere Türen und höhere Decken brauchen, aber um Innos Willen kein Strohdach! Aber vielleicht sollte man Genaueres eher in der Lilie besprechen.«

    Die beiden Handwerker begaben sich zur Sumpflilie und setzten sich an einen Tisch, wobei Kea auffiel, dass der Mann sich noch nicht vorgestellt hatte. Dass sie überhaupt wieder in die Lilie durfte, lag daran, dass sie der Mama hatte versprechen müssen, den Vogel an ein Band zu nehmen, also sozusagen an eine Leine zu nehmen. Heute hatte sie dieses Band allerdings vergessen, dummerweise. Sie hatte ja auch nicht damit gerechnet, in die Lilie zu kommen.

    »Die Werkstatt soll neben die Dorfschmiede, und sie soll mindestens zwei Räume haben, einen Schlafraum und einen Werkraum. Außerdem sollen Türen und Decken hoch werden. Ich weiß, wenn man mich anschaut, klingt das ein wenig kurios, aber es wird noch jemand anders darin wohnen, der hier in Schwarzwasser durch keine Tür passt«, legte Keala ihre Pläne dar. »Das schwierige am Bau wird der Untergrund. Meint Ihr, es gibt eine Lösung, damit das gesamte Gebäude nicht im Morast versinkt? Und ... verratet Ihr mir Euren Namen?«

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    General Ryu Hayabusa's Avatar
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    May 2005
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    inmitten der Pfälzer Highlands :o
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Ryu Hayabusa is offline
    Pfeifend machte der Templer Ordnung in der Schmiede. Heute war wieder ein arbeitsreicher Tag gewesen, voll mit Ruß, Stahl und der glühenden Hitze der Esse. Umso mehr freute er sich dann auf sein Feierabendbier am Feuer, welches vor der Schmiede bereits am Brennen war und wo die meißten schon ihren Feierabend genossen. Zufrieden legte er alle seine Werkzeuge wieder schön, der Größe und Nutzhäufigkeit nach sortiert auf den Tisch neben seinem Arbeitsplatz, damit auch alles seine Ordnung befand. Selbst die Metallreste stapelte er fein säuberlich und musterte aus, was sich noch verwenden ließ und was nicht. Und das war bei Ryu doch eine Menge. Irgendwann dann hörte er die Schritte, welche sich in der Schmiede umher bewegten. Intressanterweise hatte sich wohl jemand verirrt, statt einfach die Leute draußen zu fragen. Also entweder war es einer der anderen Handwerker, oder ein Tagedieb. Letzterer würde dennoch nicht lange überleben. Sich eher sicher darin, den Vorteil zu haben, käme es zum Ernstfall, trat er hinter dem Fellvorhang hervor, der seinen Raum abgrenzte und erspähte dort am Eingang einen eher unscheinbaren Typen. Kurze Haare, die irgendwie so gar nicht Ryu's Geschmack einer heroisch-epischen Frisur entsprachen und auch sonst eher der Typ, der zwar ganz gut in Form schien, aber auch nicht hobbyweise Bäume ausriss. Lässig, die Arme verschränkt lehnte der Templer sich gegen den Türrahmen. Als er die Stimme erhob zuckte der Eindringling leicht, obgleich er nun überrascht war, oder von den orange-rotglühenden Augen des Wyvernkriegers erschrak konnte der Templer jedoch nicht zuordnen.

    "Und was kann man um diese Zeit für dich tun, Fremder? Die Handwerker haben bereits zugemacht... Also solltest du morgen wieder kommen. Oder gibts irgendwas ganz dringendes?"

  8. View Forum Posts #28
    Schwertmeister Das Waldvolk's Avatar
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    Dec 2006
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    In den Wäldern
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Das Waldvolk is offline
    Sie waren wieder erschienen. Eiskalt ihre Blicke und Wahnsinn und Blutdurst auf der Ssirn tätowiert. Sie hatten zwar nur Essbesteck und sahen aus wie liebe Jungen, aber das war nur Tarnung. Dahinter verbargen sich grausamste Grausamkeitsmonsterfresser-Monster. Wie sie ihn ansahen und wie gewandt sie sich bewegten. Osmo konnten diese Kräutermafiaagenten nichts vormachen. Sie waren gut, verdammt gut und der Deal den sie ausgemacht hatten und Osmo wieder völlig vergessen hatte, dürfte steigen.
    Sie brachten alles sogar vorbei ohne die Lieferkosten zu berechnen. Blieb die Frage, ob Osmo einen Rabatt hatte und wenn dann wodurch erwirkt?

    Oder war das alles ein Trick und in ein paar Monden gäbe es eine dicke Rechnung? Osmo mochte sich das nicht ausmalen. Lieber malte er an dem was er sah und das war ein Faultier das an einer nackten, blonden Frau hing.

    "Die Liste war natürlich gefälscht, aber ihr habt die Geheimschrift entziffert und mir das mitgebracht, was ich wollte. Wir sind im Geschäft Agenten der Kräutermafia. Doch bevor wir über das Geschäft reden. Seht ihr das! Wenn ihr die seid, die ihr vorgebt zu sein, dann stellt das Bild nach. Du trägst ihn und sie trägt dich! Los! - Und dann dürft ihr mir Fragen stellen! Los! Los!", forderte Osmo an und meinte es natürlich ernst.

    ornlu

  9. View Forum Posts #29
    Druidin  Cécilia's Avatar
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    Oct 2006
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    Es gibt kein Benzin für Satinavs Kettensäge!
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Cécilia is offline
    Was war mit Magie möglich? Eine gute Frage. Hatte Rekhyt ihr nciht die gleiche gestellt, und sie hatte nur unzureichend antworten können? Dämliches Versäumnis. Cé überlegte einen Moment, wie sie antworten sollte, schaute sich in der Taverne um. Keala war soeben hereingekommen, aber Cés Blick verweilte nicht lange. Um dieses Problem konnte sie sich später kümmern. Namora hatte Vorrang.

    "Mit Magie kann man eine Menge machen. Die Druiden verstehen sich als Hüter der Natur, dementsprechend können wir mit der Magie in die Natur eingreifen. Wir können Tiere, Pflanzen und Menschen beeinflussen. Man könnte manipulieren sagen, aber das hat etwas Wertendes, etwas Negatives. Und Beeinflussung muss nicht negativ sein. Ich selbst bin nicht allzu weit im Studium der Magie, aber die Grundlagen werde ich dich lehren können", erzählte Cé im Flüsterton, schließlich musste ja nicht jeder alles mitkriegen, nur weil er zufällig grad in der Lilie war.
    "Das mit dem Flüstern ist ein guter Fortschritt. Zumindest riskierst du nun nicht mehr deine Geistesgesundheit in der Nähe von anderen Angehörigen des Druidenzirkels. Nun übe in nächster Zeit so oft du kannst das Wecken und das Wachhalten der Magie. Wenn du das Wecken einwandfrei beherrschst, dann versuche, etwas zu tun, während du die Magie wachhälst. Später im Kampf hast du schließlich nicht ewig Zeit, deine Magie zu wecken, sie für einen Zauber wachzuhalten und dann den Zauber selbst zu wirken."

  10. Visit Homepage View Forum Posts #30
    Ritter
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Gath is offline
    "Meinen Namen... Tut mir leid, dass ich mich noch gar nicht vorgestellt habe, im Normalfall bin ich nicht so unhöflich.", entschuldigte sich der junge Bootsbauer als sie schlussendlich in der Taverne saßen. "Ich bin Gath."
    Kurz ging er in Gedanken noch einmal durch, was die junge Dame gerade über die Werkstatt erzählt hatte. "Du willst also normal hohe Türen hier haben, zwei Räume, die dann wahrscheinlich etwas größer sein dürften und ja.... Das mit den Räumen und groß müssen wir sehen. Es kann durchaus sein, dass wir den Wohnraum etwas unterteilen müssen, dass ist in der Regel stabiler. Und ein Dach decken sollte ich gerade noch hinbekommen, auch wenn das bei mir wohl eher Bretter wären, schließlich baue ich ja in der Regel Boote. Und mit diesem Boden hier ist das wirklich eine verdammt große herausvorderung, denn alles, was ich bisher gebaut habe, musste schwimmen oder hatte einen fertigen Plan... Aber im Prinzip müssen wir doch nur eine Stelle finden, wo der Boden so viel aushält, dass man ein paar Pfeiler reinrammen kann... Oder sollte das partou nicht klappen, kann man auch versuchen, das Haus irgendwie schwimmend zu konstruieren..."
    Gath war schon vollkommen in Gedanken wie man dies hier am besten bewerkstelligte, denn wenn er es sich recht überlegte: Es war schon wirklich verdammt lange her, dass er das letzte mal etwas gemacht hatte, was halbwegs seinem Beruf entsprach.
    "Aber mal zwei Fragen: Erstens, weißt du ob es hier in Schwarzwasser irgendjemanden gibt, der schonmal ein Haus gebaut hat und deswegen weiß, wie man die Pfeilerin den Boden rammt, und zweitens,", fügte der junge Bootsbauer grinsend an, "gibt es hier in der Taverne eigentlich irgendwas was an Trinken besonders empfelenswert ist?"

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    homo  Thorwyn's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Thorwyn is offline
    Thorwyn hatte inzwischen schon wieder fast vergessen, wie durchgedreht dieser Osmo war. So hatte er auch gedacht, sie könnten mit all den Behältnissen, in denen sich exotische Dinge wie Waranspucke oder Sumpflurkermist befanden, sowie mit dem übrigen Kram einfach vorbeischauen, sich die Belohnung aushändigen lassen und dann wieder verschwinden.
    Stattdessen empfing Osmo sie auf gewohnt verwirrende Weise – immerhin verstand Thorwyn, dass der Verrückte irgendwie zufrieden war und sie das Richtige besorgt hatten – und forderte sie auf … was zu tun? Stirnrunzelnd starrte der Jäger das Bild an. Eine offenbar nackte blonde Frau mit irgendeinem Tier in den Armen war darauf zu erkennen, auch wenn sie aus unerfindlichen Gründen nicht auf dem Boden stand, sondern auf dem linken Bildrand, so dass sie in der wirklichen Welt nach unten gefallen wäre. Allerdings gab es in der wirklichen Welt auch keinen grünen Himmel, aus dem blaue Pilze wuchsen, so wie auf diesem Kunstwerk …
    „Äh … was?“, fragte Thorwyn nach einigen Momenten. „Ich bin gar nicht auf dem Bild. Und wie soll das denn … äh. Sie kann mich nicht hochheben, ich bin doch viel zu groß …“ Er stockte und kratzte sich am Kinn. Wie redete man am besten mit einem Verrückten? Der lebte offensichtlich in seiner eigenen Welt, da half es wahrscheinlich nicht, logisch zu argumentieren, zu drohen oder andere Dinge zu tun, die man normalerweise tat, wenn etwas nicht klappte und man vor eine unmögliche Aufgabe gestellt wurde.
    „Wenn ihr die seid, die ihr vorgebt zu sein, dann stellt das Bild nach“, hatte Osmo gesagt. Vielleicht half ihnen das weiter, denn wenn sie nicht die waren, die sie angeblich vorgaben zu sein …
    „Wir sind gar nicht von der Kräuermafia!“, platzte Thorwyn daher einfach mal heraus. „Wir, äh, äh, sind unabhängig und, äh, müssen uns beeilen, weil sie hinter uns her sind!“ Was für ein Schwachsinn. Dennoch sah der Jäger sich hektisch um und fuhr fort. „Also … brauchen wir die vierhundert Münzen. Oder den Sand, so und so viel Zillionen Körner oder so.“

  12. View Forum Posts #32
    Schwertmeister Illdor's Avatar
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    Illdor is offline
    Mit Schmieden hatte der liebe Dieb aus Myrtaner ja schon öfters Begegnungen gehabt, auch wenn es öfters darum ging ihnen ihre frisch hergestellten Waffen zu klauen, um sie dann später zu verscherbeln. Finn hatte keine Angst vor denen, obwohl diese meist von riesiger Statur waren, den Grünäugigen an Berge voller Fleisch erinnerten und fürchterliche Gerüche von sich gaben. Dieser Mann, der ihn empfing, war anders. Er war nicht unbedingt groß, wenn nicht sogar kleiner als der Dieb selbst, aber seine Körperhaltung und sein selbstbewusstes Auftreten zeigten, dass er sich keineswegs wegen seiner Größe schämte oder gar versteckte. Dieser Mann war ein Tier...soviel stand fest...

    "Nun, verzeiht wenn ich eure Nachtruhe gestört habe, aber es geht mehr um die Sicherheit des Dorfes, als um ein persönliches Anliegen." Finn schluckte. Trotz des Trainings musste er sich Mühe geben, um sich zu verstellen. Er sah dem Mann in die Augen, seine rot-orangen Augen, die im schwachen Licht teils eine solche diabolische Wirkung auf Finn erzielten, dass dieser sein Blick rasch wieder sank. Er wusste nicht, warum er solch eine...Furcht verspürte. War es seine Urangst, dass von dieser Bestie vor ihm erweckt wurde? Nein, das konnte nicht sein, zumahl er viel schlimmere Dinge gesehen und erlebt hatte. War es unerwarteter Respekt? Der Braunhaarige Junge aus Myrtaner wusste es nicht... "Ich habe von euch ...gehört...Ich kann euch nicht viel über mein Anliegen berichten, aber es ist zum Wohle des Dorfes, wenn ihr mir ein Schwert gibt, damit ich es zum Schutze verwenden kann." Getrieben von der Wut merkte Finn erst zu spät, dass Letzteres eher wie ein Befehl, als wie eine Bitte klang.

  13. View Forum Posts #33
    Ehrengarde Suzuran's Avatar
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    Jun 2009
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    Am Waldrand bei den Riesen und Zwergen
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Suzuran is offline
    "Wenn sie nur echt wäre", murmelte sie vor sich hin und blickte das magische Gebilde verträumt an, ehe sich die reine Magie in den Händen ihres Schülers verflüchtigte. "Das war schon gut...wie du siehst, brauchst du eine gute Vorstellung davon, vielleicht die Erinnerung an den Geschmack, die rötliche Farbe, die so intensiv erscheint, wie die Liebe...deine Magie wird durch diese Gefühle gelenkt und dann können solche Dinge entstehen. Versuch es nochmal und halte sie diesmal länger, probier es mit einem Gedanken, der dich vielleicht besonders berührt...es wird deine wichtigstes Grundlage sein diese reine Magie zu wirken, also streng dich an.", erklärte sie und lehnte sich zurück.

  14. View Forum Posts #34
    Schwertmeisterin Keala's Avatar
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    Jul 2010
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    Man sieht sich immer zweimal.
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    Keala is offline
    Gath ... Kea schnalzte mit der Zunge. Nie gehört bei den Wächtern. Aber man konnte auch nicht absolut jeden Wächter oder Handwerker einer Ortschaft kennen. Obwohl ... so groß war Schwarzwasser nun auch wieder nicht, nichts gegen eine Stadt wie Thorniara oder Setarrif. Man konnte dennoch nicht jeden kennen.
    »Ein Hausboot ... würde auch passen, denn Amboss oder Esse werde ich nicht in meiner Werkstatt haben. Aber versuchen wir trotzdem vorher die Pfahlmethode, sofern wir die Pfähle irgendwie tief genug in den Morast kriegen, dass das hält«, überlegte Kea.
    Sie schaute sich in der Sumpflilie um und grinste dann, als hätte jemand einen Witz gemacht, den nur sie gehört hatte.
    »Die Leute hier schwören auf Sumpfkrautbier. Manche aber auch auf Gorims Fusel oder Met. Wie dir beliebt.«

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    Ritter
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Gath is offline
    "Met klingt in der Regel recht gut, aber irgendwie... Ich glaube, davon habe ich letzter Zeit zu viel getrunken. Sumpfkraut ist was, da lass ich lieber die Finger davon. Etliche Monate Letargie, zu viele blaue Augen und Flecken und Prellungen und sonstige Ergebnisse irgendwelcher Schlägereinen und Geld hatte ich dann auch keines mehr... Nein, das brauch ich echt nicht. Aber was ist den das für ein Gorim Zeug? Klingt zumindest mal ganz interessant, ob es auch so schmeckt, werden wir noch sehen.", kommentierte der junge Bootsbauer die Getränkeauswahl der Sumpflilie, wie sie ihm mal von einer Einheimischen dargelegt wurde. Er selbst kannte hier eigentlich nur den Met, mit Degro zusammen hatte er mehr als genug davon getrunken.
    "Aber die Frage, ob du hier irgendeinen Baumeister kennst, hast du mir noch nicht beantwortet.", bohrte Gath nochmal kurz nach, bevor er noch etwas völlig anderes hinzufügte: "Mal eine ganz andere Frage: Bist du dir sicher, dass du genügend Geld zusammen bekommst, um so ein Haus zu bauen? Und genügend starke Männer, die gescheit Bretter schleppen können? Ich meine, ich bin nicht von hier, mehr als ein Treffen mit Yared und Freundesbesuch hat mich bisher nicht hierher gebracht."

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    Provinzheld Wertan's Avatar
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    Wertan is offline
    Was für Gedanken sollen einen denn besonders berühren? Vorallem Liebe.. hmm.. würde ich doch nur wissen was sie genau meint, nuschelte Wertan sich selbst zu.
    "Gut, das wird ein Kinderspiel", log er, denn einen wahren Plan hatte er nicht. Liebe war für ihn eine fremde Sache, denn er erinnerte sich nicht genau an jenes Gefühl. Er wusste, es gab mehrere wie ihn, es gab mehrere die noch Kinder in diesen Bereichen waren, Kinder die aus einer geplünderten Ruine aufstehen sollte, deren graues Bild der Wirklichkeit in Farbe gebracht werden sollte. Er war jedoch noch nicht so weit, denn Liebe kam ihm wie ein viel intensivieres Gefühl vor, nur welches? Freundschaft kannte er, aber alles was stärker, bindender war, blieb ihm bislang verwehrt.
    Rote Erdbeere, mit welchem Gefühl? Ah, ich habs!, und er lies die Magie wieder an seine Handfläche zulaufen und dort trat sie aus. Gebändigt wirbelte sie auf seiner Handfläche herum, gerade soviel wie Wertan sie nicht aufhielt und einen kurzen Moment darauf formte sie sich um, sie formte sich um zu einer Erdbeere. Da die Gefühle der Schlüssel waren, dachte er an etwas ganz genaues. Er dachte daran wie er sich beim Orküberfall hinter einem Schrank versteckte, als kleines Kind, das Bild hatte er noch genau vor Augen. Etwas splitterte und etwas krachte, und dann lief ein Rinnsal aus Blut durch die Offene Tür. Die rote Substanz kämpfte sich durch den Staub auf dem Boden, bis vor ihn, sie war rot, Blut.
    Wut kam in ihm auf, Rachegefühle, er wollte Gerechtigkeit. Er schloss seine Augen, versuchte die Gefühle zu unterbinden und atmete tief ein, tief und ruhig, er schluckte sie herunter und wollte sie verbannen. Es war in diesem kurzen Moment ein schweres Stück, jedoch wusste er, dass ein weiteres Feuer und ein anderes Feuer entzünden würde. Das Rache keinen Frieden, sondern nur mehr Krieg brachte. Er öffnete die Augen, als er fast beruhigt war und die aus Magie geformte Erdbeere war blutrot.

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    Provinzheldin Namora's Avatar
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    Namora is offline
    Namora nickte und verstand, dass dies wohl eine etwas längerfristigere Aufgabe war. Es würde viel Arbeit erfordern ihre Magie auf dem Level zu halten, dass sie es ohne großen Aufwandt wecken konnte um dann einen Zauber zu flechten, die sie sicherlich mit der Zeit noch kennenlernen würde. Der bestellte Met wurde ihr vor die Nase gestellt und neugierig steckte sie eben diese in den becher. Es roch süßlich, nach Honig und als die junge Jägerin einen kleinen Schluck davon nahm, schmeckte sie auch eben diesen Honig sehr stark heraus. Es war ein süßes, alkoholisches Getränk, wie Namora feststellte und sie wusste, dass es wohl an diesem Abend bei einem becher bleiben sollte, wenn sie nicht wieder die selbe Erfahrung wie mit ihrem ersten Bier haben wollte.
    Immer wieder versuchte sie ganz nebenbei ihre Magie zu wecken, doch gelang es ihr noch nicht ohne sich zu konzentrieren. Es schien, als wären diese Kräfte noch zu tief in ihr vergraben, als dass sie so einfach an sie herankam wie zum Beispiel Cécilia es konnte. Doch nahm sie sich vor dies weiterhin zu übung und sah zu ihrem gegenüber, die ebenfalls ihren Met genießen zu schien. Danke, dass du mir hilfst. Ich glaube wenn ich dich nicht angesprochen hätte, wäre ich irgendwann dem Wahnsinn verfallen und würde immernoch denken, dass die Natur mich verhext hat. lächelnd nahm sie einen weiteren kleinen Schluck des Honigweins, der sie angenehm wärmte. Am heutigen Tag würde sie wohl keine weiteren Übungen machen, da ihre Glieder immernoch ziemlich steif wirkten, da sie die ganze Nacht im Schneidersitz unter dem großen Baum gesessen hatte, doch würde sie sich am nächsten Tag wärend ihrer Schicht wieder an kleineren Übungen versuchen um Schritt für Schritt den Zugriff auf die Magie zu vereinfachen, bis sie es im Schlaf beherrschte.
    Um die beiden Frauen herum wurde es indess immer lauter, da der Alkohol und der Einfluss des Sumpfkrauts langsam seine Wirkung bei den Arbeitern und Wachen entfaltete, die vor kurzem Feierabend hatten und diesen nun gebürlich feierten.. wie jeden Abend. Nach kurzer Zeit drehte sich Namora um und öffnete das kleine, beschlagene Fenster. Knarrend gaben die alten Schaniere nach und schwangen zurück, was den beiden Frauen eine frische Briese bescherrte, die einen leichten, sumpfigen Geruch mit sich brachte, die allerdings niemanden, der schon länger hier lebte mehr zu stören schien. Auch Namora störte sich nichtmehr daran und empfand es eher als Beruhigend, da sie keinen Industrielärm oder ähnliches hörte, wie in Setarrif. Es war eine harmonische Gemeinschaft und die Jägerin war froh sie nach ihrer Flucht gefunden haben, es kam einem Heimatsgefühl gleich, was ihr sehr behagte. So wollte sie auch diesen Abend abschlissen und sich am nächsten tag, frisch ausgeruht ans Werk machen ihre Magie zu schulen und unter Kontrolle zu bringen.

  18. View Forum Posts #38
    Schwertmeister Das Waldvolk's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Das Waldvolk is offline
    "Unsinn! Gold? Niemand braucht Gold!", meinte Osmo und zupfte an seinem Kinnbart herum. Was hatte dieser Typ da noch gesagt? Osmo konnte nur den Kopf schütteln.
    "Dein Kollege ist etwas wirr im Kopf, heh?", fragte er die Frau und überlegte weiter.
    "Wenn aber die Quanten sich mit dem Dreieck im Kreis vereinen, sollten die Schuhe passen. Ich sehe keinen anderen Weg. Ausser wir kämmen die draußen die Ziegen, bis sich das Leder krümmt.", warf er dann ein und kniete ab um die STiefel des Wirren zu begutachten.

    "Und die Hosen? Die leben ja! Wie hälst du das durch, wenn die ganze Zeit Bienen bei dir da unten rum krabbeln und brummen? Ihr Agenten seid mir schon welche. Also los! - Ich hab mich als Kenner ausgewiesen und nun seid ihr dran. Alle sind in der Kräutermafia. Ihr könnt mir vertrauen. Ich sage nur - Codewort: Zwiebelsuppe!", meinte der Wirre und erhob sich wieder.

    "Und nun stellt es nach oder zeigt mir den Tanz der Maulwürfe. Sonst explodiert ihr! - Ich singe sogar!", sprach er bevor er begann rhythmisch zu klatschen und loszusingen...

    "HOSSA! HOSSA HOSSA!
    Fiesta, Fiesta Myrtana, heut geb
    ich zum Abschied für alle ein Fest.
    Fieste, Fiesta Myrtana es gibt viel
    Nebelgeist der glücklich sein läßt.
    Alle Freunde sind hier, feiern
    noch einmal mit mir.
    Wir machen Fiesta, Fiesta Myrtana,
    weil ihr dann den Alltag, die Sorgen
    schnell vergeßt.
    Adio, Adio Myrtana,..."

    Und da klatschte er weiter und forderte beide auf nun dazu zu tanzen, während er mit dem Lied vom neuen begann und noch lauter HOSSA! rief.

    ornlu gildo

  19. View Forum Posts #39
    Waldläufer Wolvn's Avatar
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    Wolvn is offline

    Am nördlichen Rand des Gebietes

    Die Dunkelheit umschloss sie. Töne drangen aus dem Stammgedränge vor ihnen. Es waren Waldtöne ... Sumpftöne. Das Zwitschern und Krächzen von Vögeln, das Summen und Zirpen von Insekten und das immer wieder auftretende Knacken. Wolvn und seine beiden Kumpel hatten sich am Rand des Waldes niedergelassen. Auf einem schmalen Streifen zwischen Gebirge und Sumpf war ein bischen Gras.
    Feroy strich darüber und Leo packte die Verpflegung aus. Wolvn lud einen Arm voll Holz ab, welches er dann an einer geeigneten Stelle aufbaute. Währenddessen sagte er:"Du weißst schon wo wir jetzt hin müssen, oder Feroy?"
    "Natürlich. Schwarzwasser ist kaum ... also ja es ist zu verfehlen, aber ich kenn den Weg. Wir müssen uns wohl ein Stück durch Unterholz und Matsch kämpfen, aber nichts Unüberwindbares."
    "Ein Wald kann mich sowieso nicht aufhalten.", kam es kauend von Leo.
    "Och ... doch, ich denke schon. Nicht nur das das Gelände unwegig ist, es sollen auch merkwürdige Tiere in diesem Wald hausen. Geschweige denn von den Gerüchten von seltsamen Ereignissen wuuuuuuuwuu."
    "Ha ... Maus du bist unterhaltsam wie immer."
    "Man gibt sein Bestes. Ich will doch dafür sorgen das ihr beide euch nicht aus Langeweile prügelt."
    "Ach ... eine Prügelei. Das fehlt mir auch irgendwie. Stimmts Wolvn?"
    "Was? Du? Ach ... ja lange keine Frischlinge mehr reingekommen was." Dann arbeitete er weiter an seinem Feuer.
    "So siehts aus. Die Abreibung die die immer bekommen haben. Die alten Zeiten waren noch aktiver."
    "Seine freie Zeit mit Gewalt zu füllen ist aber auch nicht gerade das Beste, mein Bester.", Feroy richtete sich im Sitzen auf, schloss die Augen und sprach übertrieben betont. Leo brüllte vor Lachen los, als er das Gesicht sah, was Wolvn dazu brachte auch von seiner Glut aufzuschauen. Er musste schmunzeln und pustete nach einem Kopfschütteln weiter.

    Als das Feuer brannte kam Feroy herran und entzündete einen der braunen Stängel. Das Kraut kunstvoll zwischen Mittelfinger und Zeigefinger geklemmt zog er daran und stieß die leicht grünlichen Rauschschwaden in den Sternenhimmel. Tatsächlich war der Sturm nicht in ihre Richtung gezogen und die Sterne strahlten hell.
    "Genießt es meine Kumpel ... da drin hat man immer wieder Blätter zwischen sich und dem Gestirn."
    Wolvn stocherte in der Glut und Leo erwärmte sich ein Stück Fleisch. Der Langhaarige fiel plötzlich nach hinten und rekelte sich. "Leute, genießt die Zeit allgemein. Jeder Moment verrinnt ohne Widerkehr. Jeder Moment ist heilig für sich und das Leben. Schaut dort hinauf. Die Sterne kennen keine Zeit. Wenn wir unter der Erde liegen,scheinen sie immer noch herrab auf die kargen Landstriche der Welt. Denn ihnen ist egal was sich hier unten bewegt."
    "Unsere Maus wird poetisch." Wolvn nahm spontan Leo's Spitznamen für Feroy.
    "Der soll mal was essen. Heee Mäuslein, dein Käse ist hier."
    "Wie?" Feroy schnippte hoch und konnte gerade den herransausenden Käse fangen, der von Leo geworfen war.

  20. View Forum Posts #40
    Burgherrin Leyla's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Leyla is offline
    Sie versuchte erst gar nicht, das Wesen dieses Osmos näher zu verstehen. Er war eben so, wie er war. Und was er war, das war seltsam, um nicht zu sagen: verrückt. Aber in der Hinsicht war er wohl einfach ein hoffnungsloser Fall. Dass Thorwyn dazu noch halbwegs passende Worte fand, erstaunte sie, aber auch diesmal hinterfragte Leyla es nicht näher, sondern nahm es hin, genau wie Osmos neuste Idee, zu singen und zu klatschen, wozu sie tanzen sollten.
    "Äh...", murmelte sie halblaut fragend, während sie in einem halbwegs rhythmischen Schunkeln den Geliebten ansah, der schulterzuckend einstieg, sodass die beiden mehr oder minder geplante und teilweise koordinierte Bewegungen zu diesem Lied vollführten: Auf und ab, hin und her, mal ein Hüpfer zwischendurch, während Leyla weiter über das Bild nachdachte, dann Thorwyn eine Weile mit ihren Blicken abtastete und letztlich entschied, zum letzten Ton Osmos in die Arme des Geliebten zu springen. Und er fing sie dort nicht nur auf, sondern erwiderte auch ihren Kuss, fast so, wie es das Bild zeigte. Nur dass Thorwyn eben keine Frau war. Aber das konnte man bei der Länge seiner Haare durchaus mal kurz übersehen, zumal er während der Suche nach der Waranspucke sogar kurz das Weibchen mimen musste, wenn auch nur magisch bedingt im Kopf des Waranmännchens.
    Damit hatten sie nun doch sicherlich mehr oder minder zwei Wünsche dieses Verrückten erfüllt? Der Tanz und das Nachnahmen des Bildes. Halbwegs.
    "Bekommen wir jetzt unseren Sand?", fragte die Blonde irgendwann, weder aufdringlich, noch irgendwie zurückhaltend. Auch wenn sie jederzeit zugeben würde, diesen Menschen gern schnellstmöglich vergessen zu können. Seine Experimente konnten doch eigentlich nur schief gehen, jedenfalls wenn er genauso arbeitete, wie er sich ihnen gegenüber verhielt.

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