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  1. #1
    Nostalgia Master  Avatar von Forenperser
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    Irgendwo da draußen.....
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    Wiiiiieuuuuhh
    Der ohrenbetäubende Lärm des Alarmgeräusches das aus den Lautsprechern schallte ließ alle Anwesenden zusammenfahren.
    Dann ertönte eine mechanische Stimme.
    "Achtung, Achtung, dies ist ein automatisches Notsignal! Alle Bürger der Citadel werden dazu aufgefordert Ruhe zu bewahren und umgehend Schutzräume aufzusuchen! Alle Sicherheitskräfte werden dazu aufgefordert Posten zu beziehen! Feindliche Präsenzen wurden im Luftraum der Citadel geortet. Wiederholung, feindliche Präsenzen geortet. Es - "
    Ffff-zzzzzz....
    Das Signal erstarb.
    Momente später hörten sie schon die ersten panischen Schreie, Fußgetrappel und andere wirre Geräusche.
    Die Szenerie brach auseinander, keiner der Wachleute interessierte sich mehr dafür dass sie die 3 gerade noch festnehmen oder gar erschießen wollten.
    Die Lautsprecher knackten wieder, diesmal ertönte eine menschliche Stimme.
    "Alle Personen im Tayseri Bezirk, schnellstens Schutz aufsuchen! Alle Personen im Tayseri Bezirk, schnellstens Schutz aufsuchen! Feindliche Lufteinheiten - "
    Wieder brach die Durchsage ab.
    Doch diesmal aus anderem Grunde:
    Krachend schlugen die ersten Bomben unweit ihrer Position ein.
    "Weg!" schrie Beyo.
    Vherrill, er, und Cal stoben auseinander, und keine Sekunde zu früh, im nächsten Moment schlug ein Geschoss genau hinter ihnen ein und zerfetzte einen der Wachmänner in tausend kleine Stücke.
    Taub vom Lärm und in Panik lief der Turianer einfach weiter während um ihn herum weiter Geschosse einschlugen, Personen panisch umherliefen oder verwundet am Boden lagen.
    Ein mittelgroßes Gebäude stürzte vor ihm zusammen und blockierte die weitere Flucht.
    Ohne anzuhalten machte er kehrt und lief immer weiter.
    "Aaargh!"
    Wieder ein Krachen und das darauf folgende ohrenbetäubende, tinitusartige Piepsen, dann wurde er von den Füßen gehoben und mehrere Meter weit geschleudert.
    Das letzte was er sah bevor er die Besinnung verlor waren brennede Gebäude und Leichen.
    Forenperser ist offline Geändert von Forenperser (30.08.2011 um 21:11 Uhr)

  2. #2
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    Minuten später, als das Kichern verschwand und wie ein Schleier von ihr abfiel, lehnte sie nur noch müder und erschöpfter als die gesamten Tage auf Noveria zusammen an dem thessianischen Schlingenbaum und schloss leicht die Augen. Es war alles andere als bequem, aber mit dieser Menge an Hallex-E4 (eine schöne Mischvariante die stark an LSD in Heroinform erinnerte), die sich gerade mit jedem Herzschlag ein Stück weiter durch ihre Venen schob, verwunderte es auch nicht. Die Wirkung war kurz aber intensiv und nachdem sie sich vornehmen musste, die Drogen zu rationieren wie zu Kriegszeiten - sie hatte ja keine Ahnung ob sie jemals wieder an Nachschub kommen würde, der dieser Qualität nahe kam - war sie um jedes bisschen froh, dass sie sich zugestand. Nun aber übermannte sie die Schwäche und die Müdigkeit und döste leise vor sich hin.

    Bis...

    "Achtung, Achtung, dies ist ein automatisches Notsignal! Alle Bürger der Citadel werden dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren und umgehend Schutzräume aufzusuchen! Alle Sicherheitskräfte werden dazu aufgefordert, ihre Posten zu beziehen! Feindliche Präsenzen im Luftraum der Citadel geortet. Wiederholung, feindliche Präsenzen geortet. Es -"
    Ein Alarm, in einer ohrenbetäubenden Lautstärke, donnerte in die Hallen der Citadel hinab und weckte Luceija innert Sekunden und mit einem deutlichen Schrecken. Sie riss die Augen auf, hatte kurzzeitig die Befürchtung, die Cerberus-Leute hätten ihr Versteck entdeckt, realisierte aber schnell, dass es das nicht sein konnte. Auf Grund des starken Halls war es kaum möglich den Inhalt der Nachricht auszumachen, noch dazu betrog weiterer Lärm diverser Personen, aufkeimende Schreie und anfängliches Fussgetrappel ihr Gehör, welches ohnehin schon von dem Rauschmittel-Gemisch betäubt war.

    "Cosa? Qual è? Cosa c'è?", hämmerte sie erschrocken heraus als sie so unsanft aus dem Schlag gerissen wurde. Sie fuhr herum, überprüfte zu aller Erst ob die Drogen noch da waren und kurz darauf ob die Insignie noch dort prangte, wo sie sie angesteckt hatte. Ja, alles war da.
    Wozu der Alarm..?

    Sie sah kam sofort auf die Beine und wollte gerade aus dem Gebüsch kriechen und nach dem Rechten sehen, als die nächste Durchsage durch die Hallen schallte. Viel zu laut und zu undeutlich. Konzentriert sah sie nach oben, als sie versuchte den Worten zu lauschen..
    "Alle Personen im Tayseri Bezirk, schnellstens Schutz aufsuchen! Alle Personen im Tayseri Bezirk, schnellstens Schutz aufsuchen! Feindliche Lufteinheiten - "

    Und wenn es möglich war, dass sich ihre Augen noch mehr vor Schreck weiten konnten, als sie es schon taten, dann in diesem Moment als sie durch die Glasscheibe weit über den botanischen Gärten nach oben sah und man nun zusätzlich zu der wundervollen Aussicht über die Wards "Sterne" funkeln sehen konnte. "Sterne"...die mit rasender Geschwindigkeit aus dem Nichts zu kommen schienen. Deutlich ZU nahe. Verdammt, VIEL zu schnell! Luci konnte ihre Hände unwillkürlich Zittern spüren, als sie beobachtete, wie zwar viele an den Wards vorbei schossen, ein anderes jedoch im Nachbarward einschlug und ein weiteres...auf Kollisionskurs war.

    Und nun...rannte sie. Aus dem Gebüsch und weg. Einfach weg.
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  3. #3
    Ehrengarde Avatar von Oculus
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    Tag drei an dem sie nun ohne dass sich die Matarice auch nur einen Meter bewegte vor der Citadel festhingen. Oculus hatte langsam nicht übel Lust das Schiff über die Rettungskapseln zu verlassen, es es dort treiben zu lassen und sich von einem Schiff der Turianer aufgabeln zu lassen. Allein: Terros hatte es nicht lassen können die Rettungskapsel auszubauen, und dafür eine Geschütz-VI zu installieren.
    Immerhin hatte er es geschafft endlich mit höherer Stelle zu reden, einem Turianer beim zentralen Tower der Cidatel sagte der Name Halietos etwas, und er wollte daher zumindest persönlich mit ihm reden - viele anderen hätten dieses Glück nicht, und würden nach Standartprozedur in eine elendslange Warteschlange eingereiht werden.

    Mit einem Rauschen, inzwischen war es zwar nicht mehr üblich dass Funkgeräte rauschen, aber Terros hatte alle Systeme, die nicht direkt zum Betrieb notwendig waren oder mit Waffen zu tun hatten keiner Wartung unterzogen, und so war der Funk weit schlechter als üblich, meldete sich die Stimme des Operators:
    "Hier spricht der zentrale Cidatel-Tower. Matarice, kommen"
    Sofort schreckte er hoch. Er saß hier schon so elendslang fest, dass er den Großteil der Zeit inzwischen damit verbrachte in mehr oder weniger angenehmen Sitzhaltungen auf dem Sitz des Copiloten zu lümmeln. Eine Schande war dieser Anblick, aber diese Situation war in ihrer Gesamtheit eine Schande, da störte ein fauler Turianer nicht mehr sonderlich.
    "Ah, endlich... Tower, hier spricht der Copilot der Matarice, Oculus Halietos."
    "Ist mir bekannt. Also: sie hängen da schon Tage im All rum, und wollen andocken. Mit einem altem Schiff, das nicht lizensiert ist, dass drei Maschinengewehre des größten Kalibers und zwei Massenbeschleuniger installiert hat.
    So viel habe ich bisher erfahren. Und jetzt erklären sie mir bitte warum das der Fall ist"
    Oculus schnaufte, und sah Terros vorwurfsvoll an: "Das Schiff war auf Omega angedockt, und hätte dort repariert werden sollen. Leider wurden wir wegen einer kleinen Meinungsverschiedenheit von Blus Suns angegriffen und mussten fliehen, dabei hatten wir keine Zeit das Schiff vollständig zu reparieren und zu entwaffnen."
    "Und bitte erklären sie mir, warum, wenn sie das Schiff ordnungsgemäß entwaffnen wollten ein MG mehr angebracht ist als bei der Standartbewaffnung, ebenso wie ein weiterer Massenbeschleuniger?"
    "Nun, was war... ähm" versuchte Terros zu intervenieren. Ein kläglicher Versuch, scheinbar hatte er sich nicht mal eine Ausrede einfallen lassen.
    "Und auf die Erklärung warum statt der Rettungskapseln nun...
    Moment mal, was... die Sensoren waren doch bisher zuverlässig... wo kommen all die Signaturen..."

    Ungläubig sah Oculus von den Instrumenten auf. Warum zeigten die Sensoren plötzlich zig Schiffe an?
    Er blickte auf den großen Monitor, der mit den Außenkameras verbunden waren, und glaubte dass ihn nun auch sein verbleibendes Auge den Dienst aufkündigte.
    [Bild: Angr_Cid.jpg]

    "Seht ihr was ich sehe? Was sind das..."
    *Deet*
    Plötzlich wurde das Cockpit in rotes Licht getaucht.
    *Deet Deet*
    Die 'Missilies incomming' Leuchte blinkte wie wild auf.
    *Deeeet Deeeeeeet*
    Oculus hämmerte sofort auf den holografischen 'Knopf' um die Täuschkörper zu starten, die die Rakten ablenken sollten, gesegnet sei die Ausbildung am fliegenden Gerät.
    *Deeeeeeeeet*
    Doch anstatt dass die Täuschkörper abgeworfen wurden, sah er am Schirm wie 'Rockets lunched' angezeigt wurde, und kurz darauf die drei Masseneffect-Torpedos ausgeklinkt wurden und auf die unbekannten schiffe zurasten, nun um als winzige Explosionen in deren Guardians zu vergehen.
    Erneut sah er Terros vorwurfsvoll an, dieser grinste verlegen.
    "Sorry, aber ich musste mich für ein System entscheiden"

    ---- unterdessen im Kontrolltower der Cidatel ---

    "Halietos? Sind sie noch... "
    Vor einer Reihe von Bildschirmen war ein Turianer von seinem Stuhl gesprungen, jener Turianer der eben noch über Funk mit der Besatzung der Matarice geredet hatte.
    Seine Frage wurde schneller und anders beantwortet als ihn lieb war, die Signatur die die Bezeichnung 'Matarice: bewaffnet!' trug war verschwunden, dafür wurde das Ladar von lauter neuen, unbenannten Kontakte überflutet.
    Der automatisierte Alarm ging los, und am anderen Ende des Raumes öffnete sich die Tür.
    "Was bitte?"
    Schüsse fielen, und eine Asari, die mit für die zentralen Sicherheitsfunktionen verantwortlich war, knallte auf ihr Kontrollpult.
    Der Turianer sah nun zur Tür hinüber, und erschrack fürchterlich.

    [Bild: Geth_Cid.jpg]

    Er schaffte es gerade noch die Sprechanlage zu aktivieren, und brüllte in alle Kanäle zu denen er Zugriff hatte: "Geth! Sie sind ..."
    Wieder peitschten Schüsse durch den Raum, durchsiebten seine Brust und liesen auch ihn zusammenbrechen. "...Tower..." brachte er tödlich getroffen noch über seine Lippen, bevor auch er an seinem Kontrollpult sein Leben aushauchte, die Geth auch auf die letzten seiner Kollegen hier das Feuer eröffneten.
    Die Verdeitigungssysteme der Cidatel waren nun nicht mehr in den Händen der Cidatel Security.
    Oculus ist offline Geändert von Oculus (30.08.2011 um 22:47 Uhr)

  4. #4
    Mal vas Idenna
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    Odinn wollte gerade seinen letzten Bissen mit der Gabel zum Mund führen, als ein Markerschütterndes Signal durch die geöffneten Fenster des Speisesaals zu ihm vordrangen. Er hielt mitten in seiner Bewegung inne, als durch Lautsprecher eine synthetisch klingende Stimme schalte: "Achtung, Achtung, dies ist ein automatisches Notsignal! Alle Bürger der Citadel werden dazu aufgefordert Ruhe zu bewahren und umgehend Schutzräume aufzusuchen! Alle Sicherheitskräfte werden dazu aufgefordert Posten zu beziehen! Feindliche Präsenzen wurden im Luftraum der Citadel geortet. Wiederholung, feindliche Präsenzen geortet. Es - "
    Als das Signal genauso schnell erstarb, wie es erklang, streubten sich seine Nackenhaare. Er ließ die Gabel unwillkürlich sinken, stand auf und ging zur Fensterfront, die vom Präsidiumsring weg zu den Bezirksenden wies. Gerade als er an die Fensterfront herantrat, ertönte eine erneute Durchsage, diesmal keine künstliche sondern eine Menschliche. Aber diese brach ebenfalls ab.
    "Das kann doch nur eine Übung sein... eine verdammt schlechte Übung" murmelte Odinn. Doch dann schimmerte etwas durch den Serpent-Nebel. Kleine leuchtende Punkte. Odinn erschrak, als er realisierte was er da sah.
    "Das ist unmöglich!", raunte er voller Fassunglosigkeit. Die Turianerflotte, oder vielmehr der Teil der Flotte, der Sichtbar war, setzte sich in Richtung Massenportal in Bewegung und nahm Kampfformation ein.
    Odinn schüttelte erneut den Kopf. "Das kann nicht sein. Niemand bei klaren Verstand würde die Citadel angreifen. Niemand!" Er wollte nicht wahrhaben, was sein Verstand schon längst realisierte. Dann durchschlugen die ersten Geschosse den Serpent-Nebel und schlugen irgendwo im Bezirk ein. "Das kann nicht sein!", hauchte er, immer noch starr vor entsetzen. So stand er mehrere Augenblicke da, bis eine Lautsprecherdurchsage ihn aus dieser Starre befreite: "An das Gesamte Allianzpersonal! Die Citadel wird von unbekannten Kräften angegriffen! Ich wiederhole: Die Citadel wird von unbekanntne Kräften angegriffen! Sofortige Evakuierung des gesamten Gebäudes. Das höhrere Verwaltungs- und das Sicherheitspersonal haben sich sofort bei ihren zuständigen Offizieren zu melden. Das ist keine Übung!"
    Nun übernahm Odinns Verstand wieder die Oberhand und er verließ mit eiligen Schritten den Speisesaal.
    "Gerade heute muss ich diesen scheiß Dienstanzug tragen!" Mit diesen Worten riss sich Odinn die Orden und die Achselschnüren von der Uniform und öffnete die obersten Knöpfe, während der die Treppe, die zum Erdgeschoss führte, mit flotten Tempo runterschritt.
    Um ihn herum liefen MP's und Offiziere zu ihren Posten, während einfaches Verwaltungspersonal mit zum Teil panischen Gesichtern ebenfalls gen Ausgang liefen.

  5. #5
    Auserwählter Avatar von Tiberias
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    Chev hatte diese innere Ruhe.
    Er hatte schon lange mit seinem Tod gerechnet und nun wusste er sogar wann und sogar wie er sterben würde. Das beruhigte ihn. Er saß entspannt da, als eine Explosion die Luft zeriss. Der Transporter krachte in irgendwas und blieb stehen.
    Sofort war Chev voll da. Er knallte dem einem Wächter seine Faust ins Gesicht und dem anderen trat er ins Gesicht. Danach nahm er schnell eine Pistole von einem und erschoss beide.
    Tja. Mit dem Tod ist es wohl noch ne Weile hin, dachte er als er sich die Fesseln öffnete.
    Er ging aus dem Transporter und schaute sich um. Anscheind war der Transporter in ein Haus gekracht. Der Fahrer war Tod. Chev wolte grad losgehen, als eine Stimme hinter ihm rief.
    "Halt. Keine Bewegung."
    Chev drehte sich um und sah einen jungen, Chev schätzte ihn auf 24-27, Turianer, der mit einer Pistole auf ihn zielte.
    "Ach komm kleiner." sagte Chev, von seinem alten Selbstbewusstsein gepackt. "Du weißt das ich besser bin, also verschwinde."
    "Das glauben aber auch nur sie. Im Namen des Rates und der Spectre verhafte ich sie."
    "Spectre?? Das ist intressant. Ich habe viele Leute besisiegt. Mariens, STGs, Asarikommandos. Aber nie einen Spectre. Wir wissen beide das ich tod bin. Egal was passiert. Der Rat wird mich jagen. Also lass uns kämpfen. Ohne Waffen. Wenn du gewinnst töte mich, wenn ich gewinne, dann gehe ich freiwillig mit dir mit."
    Verdammt. Die Lüge mit dem Spectre hat ihn nicht überzeugt. Gut. Aber soll ich wirklich kämpfen?
    Der Spectreanwärter überlegte eine Weile. Chev sah das der Turianer endlich einen guten Gegner wollte, aber er auch diesen Auftrag beenden wollte.
    "Komm junge. Ich will einen anständigen letzten Kampf. Und vertrauen kannst du mir. Wenn ich dich besiege würde ich ehh nich von der Station kommen. Daher gehe ich lieber mit dir."
    Nach ein paar Sekunden sagte der Spectre zu und warf seine Pistole weg.
    "Wenn ich diesen Typ erledigt habe, ist mir ein Posten bei den SPECTRES sicher." murmelte der Turianer vor sich hin.
    Beide nahmen ihr Kampfposition ein.
    Ein Kinderspiel wird das, dachte Chev, von Adrenalin, Selbstüberschätzung und jeder Menge Jet gepackt. Keiner von beiden hörte die Explosinen und das Geschrei was von weit her kam.....
    Tiberias ist offline Geändert von Tiberias (31.08.2011 um 16:22 Uhr)

  6. #6
    Veteran Avatar von Mystic-Moon
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    Kar wollte antworten als der Lärm des Alarmgeräusches durch das Schiff drang. Die laufende Nachtichtensendung die sich mit der Frage befasste wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Geth-Angriffes auf die Citadel wäre wurde sofort unterbrochen und stattdessen lief ein Notsignal "Achtung, Achtung, dies ist ein automatisches Notsignal! Alle Bürger der Citadel werden dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren und umgehend Schutzräume aufzusuchen! Alle Sicherheitskräfte werden dazu aufgefordert, ihre Posten zu beziehen! Feindliche Präsenzen im Luftraum der Citadel geortet. Wiederholung, feindliche Präsenzen geortet. Es -"

    ' Und gerade noch behaupteten die das ein Angriff ausgeschlossen wäre ' " Am besten verschieben wir unser Gespräch auf einen besseren Zeitpunkt und suchen erstmal eine Schutzmöglichkeit auf, anscheinend greifen die Geth gerade die Citadel an"
    Kurz darauf ertönte eine zweite Durchsage "Alle Personen im Tayseri Bezirk, schnellstens Schutz aufsuchen! Alle Personen im Tayseri Bezirk, schnellstens Schutz aufsuchen! Feindliche Lufteinheiten - " Die Durchsage brach wieder ab diesesmal jedoch in Begleitung einer Explosion die das Schiff leicht erschütterte.
    Kar rannte infolgedessen sofort zum Geth-Gewehr und befestigte es an seinem Rücken, er wollte sein Geschenk an die Flotille nicht verlieren. Direkt darauf rannte er Richtung Ausgang nicht ohne einmal zu brüllen das Cheeldon auch das Schiff verlassen solle, was er allerding nicht hätte machen zu brauchen da Cheldon schon außerhalb des Schiffes war. Draußen angekommen ließ die Szenerie Kar erstarren. Neben der Panischen Masse und einigen Trümmern die von der Explosion gerade stammten sah Kar noch wie mehrere Objekte sich der Citadel schnell näherten, vorbeischossen einige jedoch in den verschiedenen Wards einschlugen.
    Aus dem Guide " How to invade an Alien Planet "

    If the planet you plan to invade is called Terra and populated by a race called humans reconsider your plans. Humans are incurably violent exceedingly fond of warfare and have spent thousands of years dealing with other humans who are a far more formidable foe then all your wussy, over-refined, so-called soldiers. A better idea is to hire humans as mercenaries to conquer other planets. This way your empire will increase even more and humans will find pleasant employment in wanton slaughter and everyone will be happy.
    Mystic-Moon ist offline

  7. #7
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    Ihr Atem war quasi nicht mehr existent als sie panisch die Gärten abgerannt war in der verzweifelten, letzten Hoffnung auf Rettung vor einer Explosion, die sie nicht aufhalten konnte, von dessen Detonationszeitpunkt sie nur ausgehen konnte aber ganz genau wusste, dass es nur wenige Atemzüge andauern konnte, ehe dieser Ward in Flammen stand.
    Jeder scharfe Atemzug brannte Furchen durch ihre angeschlagenen Lungen. Ihre Glieder begannen ob der plötzlichen, wiedererlangten Bewegungsfreiheit auf eine äusserst behindernde Art und Weise zu schmerzen. Körperlich war sie nach Noveria in einem deutlich schlechteren Zustand und das wusste sie genau. Der Stress während den Therapiesitzungen machte ihr ebenso zu schaffen wie die überzogen langen Ruhepausen, die durch weitere Drogeneinflüsse künstlich in die Länge gezogen wurden.

    Luceijas Herzschlag hämmerte laut gegen ihre Hülle. Wie ein Countdown. Nur wenige Augenblicke blieben ihr. Sie konnte bereits das laute Zischen des beschleunigten Projektiles hören. Wie es die Scheibe des Gartens zerschlug und alles darunter in einem Regen aus Glasscherben unter ging.

    Sie kam nicht weit genug als dieser unerträglich laute Klang ertönte, so viel lauter als die vorherigen Notdurchsagen, und konnte hören wie er irgendwann zu einem leisen Piepen wurde. Die Druckwelle erwischte sie noch zu einem guten Teil, beschleunigte ihren Schritt noch einmal, allerdings in eine andere Richtung, und sie prallte unsanft gegen eine Hauswand.

    Schreie lagen taub in ihren Ohren. Weinen, Jammern..es war fast wie mit den Testsubjekten. "Ihren" Leuten. Über ihrem Kopf krachte irgendetwas hinunter, doch sah sie nicht mehr rechtzeitig was es war. Nur die riesige Staubwolke, die ihre ausgetrockneten Lungen völlig lahm legten.



    Wie lange sie dort lag wusste sie beim besten Willen nicht. Sie wusste nur, dass das Geschrei nicht unbedingt leiser wurde und Panik noch immer der Zentrale Zustand war. Zitternd schlug sie schwere Augenlider auf. Sie lag unter einem Haufen Geröll, so viel erkannte sie. Doch alles war in diesem Schleier versunken. Metallischer Geschmack schien ihren Mund zu dominieren und sie rechnete stark damit, irgendwo in Lippennähe zu bluten. Sie sah nur Füsse, Personen fliehen aus einer sehr erbärmlichen Perspektive. Als sie sich aufrichten wollte, hustete sie. Mehrmals und laut.

    Was war hier nur passiert..?
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  8. #8
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    Und dann ging alles auf einmal ganz schnell: der Alarm der Cidatel heulte durch die Docks, Angehörige aller Rassen die sich gerade in den Docks befanden rannten von ihren Schiffen weg, und riefen panisch nach Luftschutzräumen. Andere liefen zu ihren Schiffen, gewillt die Anweisungen zu ignorieren und mit ihren Schiffen zu fliehen. Wieder andere standen nur ungläubig da, und sahen wie sich weit hinter den Masseneffektfeldern die die Luft in den Docks hielten leuchtende Punkte auf die Cidatel zuschoben die, kaum waren sie überhaupt zu erkennen, zur Größe von Schlachtschiffen heranwuchsen. Oder gar noch größer. Da, inmitten vieler an sich schon nicht kleiner Schiffe tauchte plötzlich ein Koloss auf, das konnte man sogar auf die Distanz abschätzen, der alle anderen Schiffe rund um sich herum wie Spielzeuge aussehen lies.

    [Bild: Angr_Cid2.jpg]

    Cheldon musste erst einige Zeit hinsehen, bis er es erkannte, es war jenes Schiff, dass schon den Angriff auf Eden Prime geflogen war, das Flaggschiff der Geth, wie immer wieder gemutmaßt wurde.
    "Am besten verschieben wir unser Gespräch auf einen besseren Zeitpunkt und suchen erstmal eine Schutzmöglichkeit auf, anscheinend greifen die Geth gerade die Citadel an"
    Hörte er es vom Eingang der Evolution kommen. Cheldon war hin und hergerissen, einerseits fürchtete er um sein Leben, andererseits... ein Geth-Angriff, eine absolute Extremsituation die tausende, ach was, Millionen betraf.
    Das war nicht nur eine Ausnahmesituation, der absolute Gipfel aller Ausnahmesituationen, der vermutlich noch um ein vielfaches mehr Leben zu Opfer fallen würden als auf Eden Prime.
    Sollte er sich da verstecken? Während so einer einmaligen Gelegenheit? Nein, er würde versuchen so viele Idividuen wie möglich zu erfassen, diese Gelegenheit würde, so hoffte er, nur Stunden andauern bis die Geth geschlagen würden, und dann nie mehr stattfinden, die musste er unbedingt nutzen.
    "VI, alle Kapazitäten für die individuelle Erfassung von Gemütszuständen freischalten.

    Komme schon Kar, aber kann mich nicht verkriechen, nicht jetzt. Muss ärtzliche Hilfe bereitstellen. Und Informationen sammeln"

    Ihm war bewusst wie dumm das eigentlich war, gerade jetzt seine Forschungen fortzusetzen statt zu fliehen, aber wie er schon gesagt, eine einmalige Gelegenheit. Wenn er jetzt keine Informationen sammelte, dan würde die galaktische Gemeinschaft nie einen Nutzen aus diesem Angriff ziehen können, zumindest was die Forschungen auf dem Gebiet angeht.
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  9. #9
    Held Avatar von Vierzweisieben
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    Er hatte immer gewusst, dass es irgendwann passieren würde. Als das Gebäude bis auf die Notausgänge abgeriegelt wurde und die Sirene ertönte, wusste er, dass er Recht behalten hatte. Er griff nach einer kleinen Tasche, die alles unentbehrliche enthielt, und lief zur Treppe, die ein Stockwerk nach unten führte. Gegen einen solchen Angriff hatte man selbst in Kurecks Wohnung keine Chance.
    "Sicherheitssystem aktivieren."
    Die Tür des Shuttles öffnete sich, der Kroganer warf die Tasche auf den Beifahrersitz und setzte sich daneben.
    Draußen war die Hölle los.

    __________


    Vherril hustete und erhob sich langsam. Wo war Beyo? Cal? Er wusste es nicht, aber er wusste, dass er sie in dieser Staubwolke nicht finden würde. Er zog seine Pistole und versuchte sich zu orientieren. Wo war Fraus' Büro?
    Er ging in die Richtung, in der er das Gebäude vermutete. Als er vor ihm einen Umriss in der Staubwolke sah, glaubte er zuerst, das Gebäude gefunden zu haben. Aber der Umriss war zu unregelmäßig. Im Näherkommen erkannte Vherril einige Büsche, dahinter glaubte er, Bäume zu erkennen. Dann flog aus dem Gebüsch etwas auf ihn zu und warf ihn um.
    Noch während er fiel, erkannte der Drell ein paar geweiteter grüner Augen.
    "Sie?"

    __________


    Trotz des Alarms hatten sie versucht, den Schotten zum Skycar zu bringen, gedeckt von dem Cerberus-Squad, das die Allianzleute in Schach gehalten hatte. Doch als Lea sich umsah, waren die Menschen verschwunden. Stattdessen folgten ihnen mehrere leuchtende Punkte, die etwa auf Kopfhöhe zu schweben schienen. Als die Punkte die Gaswolke verließen, die Lea, Vigilio und der Schotte umgangen hatten, schälten sich unter den Punkten Körper aus dem Nebel. Synthetische Körper.
    "Was zur- "
    Weiter kam sie nicht.
    Vierzweisieben ist offline

  10. #10
    Veteran Avatar von 1!-!1
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    "Achtung, Achtung, dies ist ein automatisches Notsignal! Alle Bürger der Citadel werden dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren und umgehend Schutzräume aufzusuchen! Alle Sicherheitskräfte werden dazu aufgefordert, ihre Posten zu beziehen! Feindliche Präsenzen im Luftraum der Citadel geortet. Wiederholung, feindliche Präsenzen geortet. Es -"

    Vincent sprang auf. "Völlig unmöglich!", schrie er. Selbst in dieser Situation versuchte er Ruhe zu bewahren. Überall um ihn herum waren die Soldaten aufgesprungen, einige rannten sofort aus dem Raum, vermutlich um sich zu bewaffnen, andere sahen völlig verwirrt aus und versuchten, mit einem Blick aus dem Fenster die Bedrohung ausmachen zu können. In kürzester Zeit war die gesmte Fensterfront voller panischer Allianzbeamter. Vincent warf einen Blick auf Odinn, welcher völlig geschockt am Fenster stand. Er selber hatte keinen Platz me hr direkt am Fenster gefunden, das war aber auch nicht nötig. Er konnte gut sehen was da los war. Aus der Entfernung sah er Schiffe, doch es war nicht auszumachen, zu welchem Volk sie gehörten. Batarianer? Sie waren das einzige Volk, dem Vincent die Dreistigkeit zutrauen würde, die Citadel direkt anzugreifen. Dann kam ein neues Schiff aus dem Massenportal. Es war riesig, aus der Entfernung sah es sogar größer aus, als das Massenportal aus dem es gerade gekommen war. Und bei diesem Schiff konnte Vincent ziemlich eindeutig sagen, dass es nicht batarianischen Ursprungs war. Solche Schiffe wurden nicht von den Batarianern gebaut. Kein Volk der Galaxis baute solche Schiffe. Jedenfalls keines, das Vincent bekannt war. Plötzlich sah er einige kleine Schiffe näher kommen. Erst nach einigen Augenblicken realisierte er, dass es sich nicht um Schiffe, sondern um Geschosse handelte. Sie schlugen irgendwo in den Bezirken ein, das letzte von ihnen so nah, das Vincent die Erschütterung spüren konnte. Er sah sich um. Panische Beamte verliesen mit eiligen Schritte den Raum.
    Odinn stand immer noch wie angewurzelt an seinem Platz am Fenster. "Odinn!", rief Vincent. "Odinn, wir müssen hier raus!" Es schien, als würde Odinn Vincent gar nicht bemerken.

    "An das Gesamte Allianzpersonal! Die Citadel wird von unbekannten Kräften angegriffen! Ich wiederhole: Die Citadel wird von unbekanntne Kräften angegriffen! Sofortige Evakuierung des gesamten Gebäudes. Das höhrere Verwaltungs- und das Sicherheitspersonal haben sich sofort bei ihren zuständigen Offizieren zu melden. Das ist keine Übung!"


    Jetzt kam wieder Leben in den Offizier und er bewegte sich auf den Ausgang zu, wobei er unter Flüchen die unnötigen Orden und Achselschnüre seiner Uniform entfernte. Vincent eilte ihm nach. Aber wohin? Wo waren sie noch sicher? Wo konnten sie etwas unternehmen. Noch während er die Treppe zum Erdgeschoss dicht hinter Odinn herunterschritt, erschütterten weitere Explosionen das Gebäude. Dieses Mal waren sie sehr nah. "Verdammt noch Mal!,fluchte der Arzt. "Wer auch immer so wahnsinnig ist, uns anzugreifen, hat tatsächlich die Möglichkeiten, diesen Angriff auch durchzuführen!", stellte er dann fest. Erneut ertönte eine Explosion, welche das Gebäude erbeben lies. Das Geräusch von splitterndem Glas aus den oberen Stockwerken lies Vincent erahnen, das sich soeben die Fensterfront, an welcher er noch vor einer knappen Minute gestanden hatte, verabschiedet hatte. Und das alle, die jetzt noch am Fenster standen, vermutlich tot waren.
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  11. #11
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    Er saß gerade am stillen Örtchen, als es mit einem mal alles andere als still war.
    Als die Sirene losheulte lachte er noch, dachte es sei eine Übung und schrie zum Spaß halblaut "ABC-Alarm! Alle aus den Toiletten ich habe gerade..."

    "Achtung, Achtung, dies ist ein automatisches Notsignal! Alle Bürger der Citadel werden dazu aufgefordert, Ruhe zu bewahren und umgehend Schutzräume aufzusuchen! Alle Sicherheitskräfte werden dazu aufgefordert, ihre Posten zu beziehen! Feindliche Präsenzen im Luftraum der Citadel geortet. Wiederholung, feindliche Präsenzen geortet. Es -"

    Ah, verflucht! Warum waren genau über seinem Klo die Lautsprecher befestigt? Es haute ihm fast das Trommelfell raus. Unverrichteter Dinge zog er seine Hose hoch, und stürmte aus dem Klo in den Gang. Wahrscheinlich eine Übung, wer würde die Cidatel angreifen? Dazu waren weder Batarianer in der Lage noch Geth.
    "Ok, betet dass das keine Übung ist, weder Menschen, noch Aliens noch Götter haben das Recht mich wegen einer Übung beim Schei... Ach du..."
    Sekündlich begriff er dass es keine Übung war, durch das Fenster im Gang, diese Basis hier war in einem Hochhaus untergebracht, und hier auf dieser Ebene waren alle Außenwände mit Fenstern versehen, sah er wie sich immer größer werdende Punkte auf die Cidatel zuschoben, und inmitten dieser Schiffe sah er es: Riesig, elegant und dennoch unheimlich, wie eine vielleibrige Schlange mit einem Kopf, jenes Monster das schon über Eden Prime hergefallen war, das Flaggschiff der Geth.
    Nur kurz hatte er Zeit dazustehen und zuzusehen, dann nahm er die Beine in die Hand und rannte was das Zeug hielt zu Claires Büro, so lauteten immerhin die Anweisungen.
    "Tut mir Leid, Gott, der letzte Satz war ein Witz, sid so gut und bring mich hier lebend..."

    *Krach*
    Ohne große Vorwarnung durchschlug ein Unförmiges Metallteil das riesige Glasfenster, und rasselte sogleich durch den Boden, um auch in den unteren Stöcken die Fassade zu ruinieren. Seamus drehte sich nur kurz um, und rannte dann weiter w as das Zeug hielt.


    ---


    Es war finster, so dunkel wie man es sich nur vorstellen konnte, und oben und unten wechselten ihre Rolle ständig. Dafür war es fast völlig still, keine Sirenen, kein Alarm, nur das Geschrei zweier Turianer.
    Für wenige Sekunden hatte sich Oculus gefreut, als er am Schirm sah, das die Rakete der der Alarm galt nicht direkt auf die Matarice zukam, sondern offenbar ein anderes Ziel hatte - wen verwunderte es, hier war eine halbe turianische Flotte und die Destiny Ascension, wer würde in Angesicht dieser Streitmacht eine wertvolle Rakete für eine alte Blechbüchse opfern?
    Doch es reichte schon dass die Rakete die Matarice streifte: das Schiff wurde herumgewirbelt, kurz blizte noch die Meldung auf, dass der Transportraum aufgerissen, die Triebwerke schlicht und einfach durchschlagen, und die Sensorphalanx pulverisiert wurde, dann wurden Terros und Oculus von den Sitzen gerissen und gegen alles geschleudert was im Cockpit war, einschlich des jeweils anderen.
    Seither ging es eine gefühlte Ewigkeit so dahin, völlige Dunkelheit, Ungewissheit was sie da angegriffen hatte, und wo sie hingetrieben wurden - bis der Sturz schließlich etwas gebremst wurde, und sie beide mit einem mal an die selbe Wand geschleudert wurden.
    Dann ging der Sturz gleichförmig so weiter.
    Terros fing sich als erster und plapperte völlig unmotiviert Sätze aus dem Lehrbuch, Verse aus Gedichten oder Satzfetzen früherer Unterhaltungen nach.
    Oculus schaffte erst ihn aufmerksam zuzuhören als er sagte "Wenigstens hats uns im Kampf erwischt. N Mensch den ich kannte sagte dann kommt man nach Valhalla, das Paradies der Krieger.
    Sind gar nicht alle unvernünftig diese Menschen, dort gehts dann nur darum sich auf den letzten Kampf aller Zeitalter vorzubereiten, sagte er, kämpfen, fressen, saufen, das wartet auf einen, wenn man Thor und Odin anbetet, und als Krieger stirbt. Dachte mir, das wärs doch, die Erfüllung..."
    "Terros, sei bitte still, wenn sie dich beim letzten Kampf aller Zeitalter mitmachen lassen sprengt du ihre eigenen Götter in die Luft, mit deinen Konstruktionen"

    Für kurze Zeit war es wieder still. Bis: "Aber die Matarice hat es geschafft! Die Schildbooster waren ihr Geld wert!"
    "Ja, toll, jetzt treiben wir im All, blind und taub, keine Ahnung wohin es geht, statt von einer Explosion zerissen zu werden."
    "Wir leben!"
    "Noch. Und ein tolles Leben, hilflos durchs All zu treiben"
    Ein Quietschen, das unverkennbar, woher hätte es sonst kommen können, vom Gehäuse der Matarice kam beendete die eben entflammte Diskussion, und als die Kraft, die sie gegen die Wand drückte, stärker wurde war ihnen klar dass sie etwas erreicht haben mussten. Hatte ein Schiff sie entdeckt und in Schlepptau genommen?
    *Krach*
    Das verneinte die Frage wohl, etwas schlug hart gegen die Ausenhülle, und schleuderte die beiden wieder durcheinander.
    *Krach Krach Krach*
    Kaum hatten sie das Gefühl den ersteh Zusammenstoß überlebt zu haben, da fanden auch schon drei weitere statt, ganz dicht hintereinander.
    Und als der letzte überstanden war, und nur noch ein fürchterliches Kratzen an der Hülle zu hören war, drang ein schmaler Lichtstrahl ins Innere der Matarice.

    Das dämmrige Licht war eine Wohltat nach der Zeit der völligen Finsternis, und zugleich ein Schock: alles hier drinnen war durcheinandergeworfen worden, Terros hatte eine stark blutende Platzwunde am Kopf, und sein Gesichtsausdruck wirkte... entrückt.
    "Wow, sind wir... tot?" fragte er, und anhand seiner Stimme merkte man sofort, dass er vollkommen weggetreten war.
    Doch irgendwie schaffte er es noch vor Oculus aufzuspringen und sein Gesicht gegen jenen Spalt zu drücken durch den das Licht fiel.
    "Hey, HEY! Sieh dir das an! Menschen! Menschen haben das Jenseits erobert!"
    "Nein, wir leben. Ein Wunder..."
    Oculus ist offline

  12. #12
    Auserwählter Avatar von Tiberias
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    Chev begann den Kampf mit einer dreifachen Schlagkombination. Der Turianer wich allen drei Schlägen aus. Nach dem letzten Schlag von Chev sprang der Turianer zur Seite und schlug Chev mit voller Wucht in die Seite.
    Dieser war von seinem Jet, er hatte beinahe 3 Spritzen auf einmal genommen bevor er seine Zelle verlassen hatte, schon sehr betäubt und schlug mit dem Ellenbogen in das Gesicht des Turianers.
    Diesr taumelte kurz zurück und begann ebendfalls eine Schlagkombo.
    Chev tauchte ab und schlug dem Turianer zweimal in den Bauch und zog den dritten zum Kinn.
    Der Kampf zog sich so weiter doch Chev bemerkte das er langsamer und schwächer wurde, während sein Gegner noch topfit war. Chev wusste das, sollte er den Kampf nicht schnellstmöglich beenden, verloren hatte.
    Er ging schnell ein paar Varianten durch, was der Turianer bemerkte und schnell noch vorn sprang und ihn packte und einen Tritt in den Magen verpasste und dann wieder schnell in ein paar Tische warf.
    Verdammt. Das wars

    Doch Chev sah die Pistole neben ihm liegen. Er griff nach dieser und feuerte drei Schüsse auf den Turianer ab.
    Dessen Brust wurde von den Schüssen zerissen und er viel rückwärts um.
    Chev atmete erstmal durch und stamd auf. Der Turianer lebte noch. Chev ging auf ihn zu und sagte.
    "Tja. Gut gekämpft, aber ich denke mir das ich es doch versuchen sollte zu fliehen. Wer weiß, vielleicht klappt es ja? Also war ein guter Kampf, aber verloren ist verloren."
    Chev schoss dem Turianer ohne eine Regung zweimal in den Kopf und ging zu dem Loch in der Wand, in das der Transporter gestürzt war.
    Erst jetzt merkte er warum der Transporter abgestürzt war.Am Himmel war ein riesiges Schiffaufgetaucht. Größer als die Ascension.
    Chev stockte der Atem. Doch nun sah er auch die vielen kleineren Schiffe. Geth. Er hatte schon ein paar davon gesehen aber nir so viele.
    Und was schlimmer war, sie landeten auf der Citadel.
    "Heilige Scheiße. Ich muss hier echt weg."
    Ohne weiter nachzudenken rannte Chev zum Cockpit des Transporters, zog die Leiche des Fahrers heraus und zog dessen Klamotten an. Danach suchte er sich ein Gewehr von den beiden toten Marines und ging zum Aufzug des Gebäudes.
    So sollte ich es besser zum Hangar schaffen als mit meinen Gefängnissklamotten und einer Pistole, dachte er.
    Als er unten ankam und sich die Tür geöffnet hatte, sah er gleich in die lüfe meherer Gewehre.
    Scheiße!!
    Tiberias ist offline Geändert von Tiberias (03.09.2011 um 09:04 Uhr)

  13. #13
    Mal vas Idenna
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    Odinn bemerkte erst auf der Treppe, dass ihm Vincent gefolgt war.
    "Verdammt noch Mal! Wer auch immer so wahnsinnig ist, uns anzugreifen, hat tatsächlich die Möglichkeiten, diesen Angriff auch durchzuführen!""Jeder, der die Citadel angreift, ist entweder verrückt oder verdammt mächtig. Und ich glaube, wir haben es hier nicht mit verrückten zu tun", antwortete Odinn auf Vincents bemerkung. Und wie um diese Annahme zu bekräftigen erschütterte eine gewaltiger Einschlag das Gebäude. So stark, dass sich Odinn am Geländer der Treppe festhalten musste.
    Am Ende der Treppe angekommen, blieb Odinn stehen, unschlüssig welche Richtung er einschlagen sollte. Nach links ging es zur Lobby und war somit auch der Weg ins Freie.
    Scheiße! Er gehörte weder zum Sicherheitspersonal, noch zur Verwaltung. Eigentlich gehörte er in diesem Moment auf die Emden, die sich mit dem Rest der 5. Flotte wahrscheinlich bereitmachte, dem Treiben hier ein Ende zu versetzen, sollte die turianische Flotte versagen.
    Er stand nur wenige Augenblicke vor der Treppe und doch wurde er zig mal angerempelt und mit Flüchen belegt.
    Er sah kurz zu Vincent und prüfte mit einem kurzen Blick dessen Gemütsverfassung. Er schien noch recht gefasst zu sein.
    Dann sah Odinn wieder zur Beschilderung. Mittlerweile hatte sich auf diesem Gang ein schier endloser Strom von Soldaten, Beamten und Zivilisten, der sich richtung Lobby quälte, gebildet.

    Verdammt! Wenn er schon nicht seinen Platz als Kommandant einnehmen konnte, so wollte er doch nicht tatenlos zusehen, wie die Citadel, seine "Heimat" von irgendwelchen Unbekannten angegriffen wurde. Er drehte sich um und bestieg die ersten Stufen der Treppe, die er gerade eben noch in die andere Richtung benutzt hatte. Ein MP, der offensichtlich dafür zuständig war, dass alle das Gebäude verließen, stellte sich ihm in den Weg: "Alle Personen, die keine Sonderfunktion inne haben, haben das Gebäude umgehend zu verlassen!"
    Odinn sah den MP direkt in die Augen: "Ich wurde der operativen Abteilung der Allianzaufklärung zugeteilt und werde das mir anvertraute und streng vertrauliche Material nicht einfach so aufgeben. Wollen Sie etwa dafür verantwortlich sein, dass streng geheimes Material in die Hände des Feindes gelangt? Lassen Sie mich durch. Schließlich stehe ich in der Hierarchrie deutlich über Ihnen." Damit schob Odinn den verdutzten MP beiseite und blickte über seine Schulter zu Vincent. "Kommen Sie mit? Ich werde zu Staff Lieutenant Moore gehen. Sie ist schließlich mein befehlshabender Offizier. Soll sie bestimmen, ob ich als Feigling in der Ecke hocke, oder ob ich den Kern der galaktischen Zivilisation mit verteidigen soll." Damit begann Odinn die Stufen zu erklimmen und zum Büro von Claire zu eilen.
    Der MP, der am Ende der Treppe stand, hatte offensichtlich nicht den Mut, sich einem Staff Commander in den Weg zu stellen, zuckte mit den Schultern und eilte ebenfalls zur Lobby. Gut das Odinn sehr überzeugend wirken konnte, wenn es sein musste.
    Geändert von Mal vas Idenna (31.08.2011 um 21:53 Uhr)

  14. #14
    Nostalgia Master  Avatar von Forenperser
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    "Hey.....du musst wieder aufstehen."
    "Ja. Du kannst jetzt nicht da liegen bleiben."
    "Steh wieder auf."
    "Komm schon. Wir alle warten auf dich."
    "Uuh...." stöhnte der Turianer.
    So viele verschiedene Stimmen. Dieses helle Licht.....und Sillhouetten.
    Träumte er? Sicherlich. Sicher lag er gerade in seinem Bett und es war mitten in der Nacht.
    "Nein, du schläfst nicht."
    "Du befindest dich in Gefahr. Du musst jetzt aufstehen."
    Die Stimmen wurden klarer. Und mit einem Luftschnappen betrachtete er wie das Licht schwächer wurde und die Silhouetten klare Gestalt annahmen.
    Alle waren hier. Standen um ihn herum, der am Boden lag, Vherril, Luceija, Boston, Javed.....alle die ihm jemals in irgendeiner Weise nahe gestanden hatten.
    "Aber....was ist los?"
    "Steh schon auf."
    "Wir helfen dir auch."
    Alle streckten sie ihm ihre vielen Hände entgegen um ihn auf seine wackeligen Beine zu ziehen.
    Es war beinahe schon beschämend.
    "Aber....was soll ich nun tun?"
    "Erinnere dich."
    "Erinnere dich."
    "Erinnere dich."
    "Erinnere dich."
    Erinnere dich....so viele Stimmen, so viel Echo.
    "Hrrrch."
    Und mit einem tiefen, schnappendem Luftzug öffnete er die Augen nur um von Chaos um ihn herum fast wieder verschlungen zu werden.
    Er stand mit wenig Stabilität auf einer erhöhten Position, geschaffen durch den Schutthaufen eines zusammengefallenen Gebäudes, und sein Blick streifte ungläubig über die Szenerie des verwüsteten Bezirks.
    Er hatte sich erinnert....aber auch vergessen.
    Er hatte nicht den geringsten Anhaltspunkt was passiert war.
    Stumm, als wenn die zeit stehen bleiben würde, strich sein Blick weiter über das grauenhafte Schauspiel.
    Ein leichter Windzug kitzelte ihn im Gesicht und ließ seine zerfetzte Kleidung ein wenig flattern.
    Forenperser ist offline

  15. #15
    Provinzheld Avatar von Grimmi
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    Als er die Augen öffnete, bemerkte er noch nicht richtig wach, wie das Bett ganz leicht zu vibrieren schien und von der anderen Seite des Zimmers hörte er ein kurzlebiges Zittern. Zuhause auf der Erde hatte er einmal ein paar Nächte in einem billigen Hotel direkt vor einer Bahnstrecke verbracht. Immer wenn ein schwerer Güterzug vorbeifuhr, begann das ganze Gebäude zu zittern. Vielleicht waren es die Schränke und Kommoden, die in kurzen Abständen immer wieder gegen die Tapete gedrückt wurden. So ähnlich hörte es sich jetzt auch an nur metallischer. Er gähnte mit geschlossenem Mund und drehte sich auf die Seite. Erst da fiel ihm auf, dass er allein in dem großen Bett lag. Sein müder Blick wanderte von den zerknautschten Kissen zur Uhr. Es war eindeutig noch zu früh zum Aufstehen. Kaum hatte er seine Augen zugemacht, begann das Bett wie bei einem Erdbeben zu wackeln. Im Zimmer nebenan zerschellte etwas am Boden. Wahrscheinlich diese komische Soldatenfigur, die er gestern beim Hereinkommen gesehen hatte. Das vermeintliche Erdbeben hörte so schnell wieder auf, wie es angefangen hatte. Moment Erdbeben? Auf der Citadel? Der Geruch von Rauch und Asche mischte sich in die Luft. Grimmi sprang aus dem Bett und befahl den Schutzblenden sich zu öffnen. Es sah so aus, als würde die ganze Wand hoch gehoben, um ein riesiges Fenster preis zu geben. Die Wohnung lag sehr weit oben. Von hier aus hatte man einen atemberaubenden Blick. Blinzelnd gewöhnte er sich an die Helligkeit, während er das gesamte Ausmaß eines Angriffs auf die Citadel zu erfassen versuchte. Geschosse mit bläulich leuchtenden Schweifen zerfetzen Turianische Schlachtschiffe oder verfehlten sie und schlugen stattdessen auf der Citadel ein. Er überlegte, wo sich der nächste Hafen oder Hangar befand. Aber welcher Pilot, der gut genug wäre, durch die angreifenden Schiffe hindurch zu manövrieren, würde dann noch auf ihn warten? Möglicherweise ein Pilot mit gutem Geschäftssinn. Zweifellos seine beste Chance zu Überleben. Neben dem Bett suchte er nach seiner Unterhose, fand aber nichts. Dann erspähte er seine Sachen über einen Stuhl vor dem Schreibtisch gehängt. Während er sich anzog, bemerkte er die aufgegangene Schublade, in der ein altmodischer Bilderrahmen mit der Vorderseite nach unten lag. Neugierig griff er nach dem Bild, da wurde am Fenster ein Düsengeräusch lauter. Als er sich umgedreht hatte, konnte er nur noch ein großes schwarzsilbernes etwas vorbeidonnern sehen dicht gefolgt von einem blauen Strahl. Ruckartig schleuderte es ihn gegen den Schreibtisch und sofort wieder in die andere Richtung gegen die Fensterscheibe. Unter ohrenbetäubenden Lärm kippte das ganze Zimmer nach vorne über. Geistesgegenwärtig rollte er zur Seite, bevor der Schreibtisch ihn zerquetschte. Krachend durchschlug der Tisch das Glas, das komplett wegbrach. Er fiel. Sein Puls stieg ins unermessliche. Er bekam keine Luft. Eine unglaubliche Kälte saugte ihm die Körperwärme aus. Splitter schrammten seine Unterarme. Sofort hüllte er in sich in ein schützendes Masseneffektfeld. Die Türen des schweren Kleiderschranks unter ihm gingen auf und der Schrank begann gefährlich schnell auf ihn zu zutaumeln. Hosen und Hemden flogen ihm entgegen und das Oberteil einer Systemallianzuniform blieb an seinem Kopf hängen und versperrte ihm sie Sicht. In letzter Sekunde riss er es beiseite und schleuderte ein biotisches Projektil, dass den Schrank in weite Ferne katapultierte. Gleichzeitig krachte es laut über ihm. Das oberste Ende des Gebäudes war endgültig abgerissen und steuerte nun ebenfalls auf den Boden zu. Luft bekam er immer noch nicht. In seiner Brust begann es zu stechen und zu brennen, seine Schläfen pochten schmerzhaft. Ein Blick über seine Schulter. Selbst wenn er den Fall überleben würde, würde der Brocken ihn zermalmen. Panisch rang er nach Atemluft, wo keine war. Grimmi wollte nicht sterben. Auf keinen Fall. Mit letzter Kraft riss er sich zusammen und machte sich selbst zum biotischen Geschoss. Er konnte Druck auf jedem einzelnen Knochen fühlen und flog dabei mehrere hundert Meter aus der Bahn des abstürzende Hochhauses. Unter ihm erkannte er das Kahjetan Freizeitbad, dessen Dach teilweise schon eingebrochen war. Sein Körper leuchtete hellblau auf und er bewegte sich wie durch Geisterhand direkt über die Schwimmhalle. So nahe am Boden schien er immer schneller und schneller zu fallen. Dann dehnte er das Masseneffektfeld aus soweit er konnte und versuchte den Fall zu verlangsamen so gut es ging. Noch bevor er realisierte, dass er bereits in der Halle war, schlug er auf. Wasser spritzte in die Höhe. Er ruderte zur Oberfläche und schnappte gierig nach Luft. Am Rand sah er einen Drell über zwei toten Hanar kauern. Ein paar Meter weiter lag ein toter Kroganer, aber es sah nicht so aus, als ob hier eine Bombe eingeschlagen hätte. Irgendwas stimmte ganz und gar nicht.
    Grimmi ist offline

  16. #16
    Held Avatar von Vierzweisieben
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    Die eigentliche Behandlung seiner Verletzungen war abgeschlossen, auch wenn Félix noch einige Zeit mit der Rehabilitation und bei einem Psychiater verbringen würde.
    Als das Chaos begann, war Félix gerade dabei, das Krankenhaus zu verlassen, wobei er sich auf einen Gehstock stützte, da sein rechtes Knie nicht vollständig verheilt war.
    Doch bevor er sich auf den Weg in die Schutzräume machen konnte, traten zwei Menschen an ihn heran, ein Mann und eine Frau.
    "Herr Yago?"
    "Ja?"
    "Die Citadel wird angegriffen, wir haben Anweisung, Sie an einen sicheren Ort zu bringen."
    "Was? Angegriffen, von wem?"
    "Das wissen wir selbst momentan nicht, aber die Lage ist ernst. Wenn Sie uns bitte folgen wollen."
    Während er den beiden zu einem Shuttle folgte, fragte er:
    "Wessen Anweisung ist das? Wohin bringen Sie mich?"
    "Anweisung der Allianz. Sie sind liiert mit einer Lea Houben. Wir bringen die Angehörigen unserer Mitarbeiter in Sicherheit."
    Der Mann setzte sich ans Steuer, während Félix und die Frau auf einer der beiden Rückbänke platznahmen.
    "Was ist mit Lea? Geht es ihr-"
    "Sie ist momentan ebenfalls auf dem Weg in Sicherheit. Sie werden sie bald treffen."
    Erleichtert lehnte sich Félix zurück. Dann wurde plötzlich alles schwarz.

    __________


    Zernike saß am Konferenztisch des 'Würfels' und sah zu, wie nach und nach die Zivilisten hereingeführt wurden. Es waren nicht besonders viele, daher hatte er angeordnet, sie in den kleineren Aufenthaltsraum zu bringen und dort aufzuwecken. Selbst in dieser Situation wollte er kein Risiko eingehen und hatte die Zivilisten betäuben lassen, damit sie den Ort des Gebäudes nicht kannten.
    Über eine sichere Frequenz gab er noch einmal allen Agenten, die momentan im Einsatz waren, Weisung, sofort zum 'Würfel' zu kommen.
    Das Gebäude war einigermaßen sicher, außerdem musste das Vorgehen Cerberus' besprochen werden.
    Die anderen Zellenleiter - wenn sich denn welche auf der Citadel befanden - würden wohl das gleiche tun.
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  17. #17
    Auserwählter Avatar von Tiberias
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    "Identifizieren sie sich!!" forderte ein Sergant der Allianz auf.
    "Ich bin Private Miles Johnson." sagte Chev. "Ich war Pilot des Gefangenentransporters, der abgestürzt ist. Was geht eigentlich vor?? Ich habe nur die Gethschife gesehen und dieses......dieses Riesenschiff."
    "Hmm gut. Wir wissen es selber nicht. Colonel O`Neill will das wir uns sofort zum Allianzhangar begeben. Anscheind erwartet er einen Angriff der Geth."
    "Gut. Ich begleite sie."
    "Hätten sie so oder so machen müssen. Los Männer losgehts."
    So setzte sich die 7 Mann Gruppe in Bewegung in Richtung Hangar.
    -----------------------------------------------

    Auf einem Gethschif setzten sie die mechanischen Kreaturen auch in Bewegung. Um zu verhindern das die Soldaten der Citadel die Arbeit der Souverign behindern, sollte dieses Schiff sie um die Einnahme des Allianzhangars kümmern....
    Tiberias ist offline

  18. #18
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    "Kommen Sie Lea, packen Sie ein bisschen mit an, der Kerl hält sich für besonders schlau und macht sich extra schwer.", knurrte Vigilio angestrengt als er Tom in Richtung Skycar hievte und ihn diese Aktion allein fast umgehauen hatte. Nicht unbedingt mal des Gewichtes wegen, viel eher dieser Zähigkeit die der Dicke an den Tag legte. Den Alarm hatte Gil zwar realisiert aber für eine Übung abgetan. Im Schlimmsten Falle war es eine Reaktion auf ihre Aktion in den Gassen. Und hier wo sie waren die angebrochene Schlacht kaum auszumachen. Erst als Lea sich ruckartig umdrehte und etwas beobachtete, was aus dem Nebel auf sie zu zu kommen schien, wandte auch Gil den Kopf. "Was zur- "

    Was er da sah kannte er. Allerdings von Bildern, Horrorgeschichten und den Erzählungen der eingesetzten Agenten auf Eden Prime, denen er dutzende Male lauschen durfte auf seinem Weg zum angehenden Zellenleiter. Auch gab es da einen Fall, bei dem man ihm ein paar Überbleibsel von Eden Prime mitgebracht hatte um die zur Forschung weiter zu geben und vorher selbst noch einen Blick darauf werfen zu können. Aber Gil war kein Forscher, kein Historiker, er konnte mit diesen Geth nichts anfangen bis auf die Tatsache, dass sie ihnen im Bezug auf die Quarianer zuvor gekommen waren und Arbeit erspart hatten. Aber bislang hatte er so ein Vieh noch nie..."lebendig"..."aktiviert" gesehen.

    "Lea, verschwinden sie von hier. Und zwar schnell.", kommandierte der Ältere in einer ruhigen, aber sehr angespannten Tonlage. Er nutzte seinen Griff um Tom vor sie zu buchsieren, sodass er im Notfall als Schild dienen konnte (oder besser verschwand er hinter seiner Masse), hielt ihn daher nurnoch mit einer Hand und zog mit der anderen wieder seine Waffe, die er diesmal jedoch nicht auf Tom sondern in Richtung der Wolke hielt aus der die Geth auf sie zu kamen.
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  19. #19
    La fionda dei cereali  Avatar von Luceija
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    Schweres Husten hallte aus der Gasse in der Luceija lag. Sie hatte schon lange keine Orientierung mehr. Als die Rakete - oder was auch immer dieses Geschoss des Angreifers gewesen sein mag, jedenfalls war es riesig - auf sie zu geflogen kam nahm sie nur die Beine in die Hand und wollte einfach nur so schnell es ging weg. Verständlicherweise. Wäre sie nicht gerannt sondern an jenem Ort geblieben, an dem sie nahezu fasziniert die Geschosse dabei beobachtete, wie sie sternschnuppengleich ihren Weg durch den leeren Raum flogen, wäre nun nichts mehr von ihr übrig. Nicht einmal mehr ein verkohlter Leichnam, einfach gar nichts mehr.
    Sie keuchte stark im kläglichen Versuch den Staub aus ihrer Lunge zu drücken, ehe sie sie füllte wie Beton ein Schlagloch und sie noch inmitten dieser ohnehin schon ungünstigen Situation eine Panikattacke erlitt. Dann nutzte sie ihre Arme, die glücklicherweise weder gebrochen noch angeknackst waren und zog sich damit mit aller Kraft aus den Trümmern, die auf sie eingefallen waren. Nichts schien gebrochen, so stellte sie fest nachdem sie sich aus dem Geröll geschält und an ein übriges Stück Hauswand gelehnt hatte. Ersteinmal die Atemübungen durchziehen. Schön gleichmässig. Einatmen. Ausatmen. Einatmen - Metall gegen Beton. Luceija hob leicht ihren Kopf um die Szenerie vor sich zu erkennen. Sie konnte dutzende Leichen zählen. Einige davon erkannte sie an ihren durchnummerierten, erbärmlichen Jacken wieder, andere an den Allianzuniformen aber die meisten waren einfache Passanten, denen sie nie zuvor begegnet war. Weiter entfernt liefen Silhouetten durch das Chaos - in einer bedeutend ruhigen Gangart - und waren, so schätzte sie, offenbar dabei Überlebende zu bergen. Sie hatten ihre Taschenlampen gezündet und suchten die Umgebung ab.
    'Hm..', überlegte Luci beiläufig, als sie alles herzlichst gerne zur Ablenkung benutze um ihren Atem auf ein akzeptables Level zu senken. 'Scheinen ziemlich grosse Leute zu sein, die ihre Taschenlampen so weit oben tragen. Vielleicht Stirnlampen. Oder Turianer. Ugh, gar nicht gut.. .'

    Da war dieser metallene Geschmack wieder. Sie leckte sich leicht über die Lippen und entdeckte das Zentrum des metallenen zur rechten Seite an ihrer Unterlippe. Instinktiv langte sie mit den Fingern der rechten Hand an jene Stelle und verschmierte die Blutung nur mehr als sie zu entfernen. Ein Blick genügte um endgültig zu bestätigen: Ja, es war Blut welches sie da zwischen Daumen und Zeigefinger verrieb.

    Irgendetwas knackte und klapperte seltsam. Fast so, als läge in der Nähe ein halb-zerstörtes Radio, welches verzweifelt nach einem automatischen Signal suchte. Sie ignorierte es weitestgehend, auch wenn se es bedenklich fand, dass das Geräusch näher kam.

    Nein...das waren keine Menschen. Luci kroch langsam vorwärts und versuchte nicht auf ihre schmerzenden Glieder zu achten. Hinüber zur nächsten, bewaffneten Leiche der sie sicherheitshalber die Pistole abnahm und sich gleich ein Stück sicherer fühlte ob der wiedererlangten Bewaffnung.

    Dann stand sie auf, zurück auf wackelige Beine. Ein Kopfschmerz kündigte sich an, als sie sich erhob und sich die völlig verstaubten Haare hinter das Ohr strich, sich dort aber nicht lange hielten.

    Das Klackern kam näher. Nein. Es waren definitiv keine Menschen. Oder Turianer. Oder irgendetwas bekanntes. Es waren die Angreifer.
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  20. #20
    Held Avatar von Vierzweisieben
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    Lea lief zurück zu Vigilios Skycar, als sie Schüsse hörte. Sie konnte den Mann nicht einfach im Stich lassen. Lea ging zum Kofferraum und betrachtete dessen Inhalt. Die Geth hatten Scheinwerfer benutzt, waren also auf Licht angewiesen. Sie griff sich die Blendgranate und lief in einem Bogen um die Straße herum, in der sie Vigilio gelassen hatte, sich dabei nach Geth umsehend. Noch waren keine zu entdecken, vermutlich waren sie einer Art Vorhut begegnet.
    Hier musste es sein. Sie achtete darauf, nicht zu nah an der Gaswolke zu stehen, bog um die Ecke und eröffnete das Feuer. Sie machte sich keine Sorgen, versehentlich Vigilio zu treffen, schließlich hatte der seinen "Schild".
    Als sich mehrere der Roboter nach ihr umdrehten, warf sie die Granate und warnte Vigilio.
    "Blendgranate!"
    Ein großes Trümmerstück bot Lea Deckung, während sie ihr Gesicht abwandte und den Knall abwartete.
    Dann kam sie wieder aus ihrer Deckung hervor.
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