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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    2 Wochen Später...


    Sie schlief. Nach einem etwa sieben Stunden langen Tag wurde sie direkt zum Schlafen beordert. Seit Luceija hier war hatte sie mehr geschlafen als wohl in den letzten zwölf, dreizehn Jahren. Und auch gegessen. Zwar kein wirklich gutes essen - sie befand sich immerhin nicht im Urlaub sondern immer noch im selben Untergrundbunker Noverias - aber allemal besser als die Zwangsernährung die sie die ersten paar Tage hatte mitmachen müssen. Luceija war schon untergewichtig seit sie denken konnte. Ihr Tagesablauf akzeptierte nie etwas anderes: Aufstehen, Drogen, Training, Aufträge, noch mehr Drogen, Untersuchungen, Ausflug in Bars oder wenns gerade passte ins Bett von irgendjemandem, an den sie sich am nächsten Tag nicht mehr erinnerte. Aber seitdem sie hier eingebuchtet worden war, unterlag ihr Tagesablauf einem verdammt strengen Plan. Ihre Schlafzeiten wurden drastisch erhöht, die Mahlzeiten gefühlt verdreifacht und die Drogen in noch seltsameren Dosen verabreicht. Viel seltsamer war allerdings für sie, dass sie Therapien mit ihr begonnen hatten, von denen sie nie etwas gehört hatte. Verdammt viele waren verwirrend und oft genug auch schmerzhaft - nicht rein körperlich aber umso mehr seelisch. Am Ende des Tages war sie so müde und so ausgelaugt, dass sie sich nicht einmal mehr Gedanken um all das machen konnte. Sie funktionierte nur noch.

    Piep. Piep. Piep.
    Der Wecker. Luceija drehte sich ein wenig in ihrer spärlichen Schlafgelegenheit und wie bereits gewohnt stand zu ihrer Seite ein Arzt, der sie auf die Füsse zwang und ins Zimmer nebenan schleifte. Man lies sie auf einen Stuhl sitzen und schob ihr eine Schale Essen unter die Nase, dessen Geruch sie mittlerweile schon zum würgen brachte. Es war abartig. Das Essen, der Aufenthalt. Jedes Mal wenn sie an sich hinunter sah, sah sie viel weniger sich und viel mehr eine Unbekannte. Irgendwann registrierte sie sich gar nicht mehr auf die selbe Weise wie zuvor. Es war viel eher wie früher. Lange bevor sie hier her kam. Lange bevor sie auf der Citadel und Omega einen riesen Scheiss verursachte. Und in ihr brannte wieder immer mehr diese Wut, die sie von damals kannte. Und sie wusste genau, in welche Richtung diese Wut ging.
    Ein weiterer Blick nach unten verriet ihr, dass weder die Zwangsernährung noch das regelmässige Überfüttern in den zwei Wochen all zu viel gebracht hatte. Zwar hatte sie ein, zwei Kilo mehr auf den Rippen aber war es kein weltbewegender Unterschied zu vorher. Vielleicht kam es ihr aber auch nur so vor, weil sie sich jeden Tag so sah. Jeden verdammten Tag, der ihr unendlich lang und mühselig vorkam.

    Als sie zurück in ihr-...nun, man konnte es nur als Kammer bezeichnen - brachte, um sich die andere verdammt sträflingsähnliche Kluft über zu werfen, konnte sie einen kurzen Blick auf die restliche Kleidung werfen, mit welcher sie hier her gekommen war. Ein abgetragenes Bündel, aber noch immer ihr bevorzugter Kleidungsstil. Ihre Finger glitten abwesend über den Stoff, während ihr ein schmales Lächeln über die Lippen strich. Sie zog es aus dem Schrank, breitete es aus und strich über die Front. Noch immer klebten verschiedene Umwelteinflüsse auf dem Anzug. Der Waffengurt hing leblos an dessen Seite.
    Sie atmete scharf ein, als ihre Finger einen Gegenstand auf Hüfthöhe streiften. Die selbe Insignie hing noch immer hier. Prangte in glänzendem, beschlagenen Silber am zweiten Gurt um den Anzug. Eine fast schwärzliche, verschmierte Spur beklebte einen Teil der Front.
    Luceijas Atem beschleunigte sich. Ihre Augen verengten sich zu leichten Schlitzen. Der Blick mischte Nachdenklichkeit mit Schmerz, als ihre Hand sich um die Auszeichnung schloss und bereit war, sie vom Stoff zu reissen. Nur Sekunden davon entfernt die einzig normale Kleidung hier zu zerstören.
    Der Schmerz um ihren Verbündeten war noch immer frisch und viel zu tief, alsdass es gut gewesen wäre. Cerberus nutzte das aus, mit allen Mitteln. Ihre Therapien waren genau darauf zugeschnitten. Sie bügelten Sergios Fehler aus. Hetzen sie erneut gegen diese Spezies auf. Gegen ihn. Alle, die damit in Verbindung standen. Und nun...stand sie hier alleine, mit der Insignie in der geballten Faust und zerfressen fast von zwei so unterschiedlichen Seiten.
    Doch diese Era war vorbei. Das war es, was sie hier lernte. Einen Weg zurück in die Normalität. Cerberus' Normalität.

    "Was ist da drinnen los?", rief eine Stimme von draussen. Kühl und kurz. "Siebenunddreissig, zehn Sekunden."

    "Ich bin fertig.", sagte sie knapp. Schmiss den alten Anzug zurück in den Schrank und wandte sich zur Türe.

    'Willkommen in deinem neuen Leben, Luceija.'
    Luceija is offline

  2. #2
    Ehrengarde Oculus's Avatar
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    Noveria, zwei Wochen nach dem Kämpfen mit dem Überfall der Geth, und auch zwei Wochen nachdem eines der Hochsicherheitslabore in der 'Nachbarschaft' des Cerberuslabors von Rachni überrannt, und schließlich von Shepard gereinigt wurde.
    Erneut befand sich Tom auf einem Schiff, das sich gerade im Landeanflug auf den Raumhafen befand, erneut in Begleitung, doch diesmal handelte es sich nicht um Junkies oder Ärzte. Tom ging gerade gemeinsam mit drei anderen einen Bericht durch, als der Copilot aus dem Cockpit kam. "Sir, wir sind angekommen. In wenigen Minuten landen wir. Weitere Anweisungen?"
    Alle die sich über den Bericht gebeugt hatten sahen kurz auf, und schüttelten nahezu synchron den Kopf.
    "Also keine Anweisungen... wir halten den gesicherten Funkkanal frei, und halten uns zum umgehenden Abheben bereit. In Ordnung?"
    Blicke wurden ausgetauscht, und schließlich nickten wieder alle synchron.
    "Ähm, gut. Als hätten sie das geübt, das Nicken meine ich"
    Plötzlich starrten ihn die vier Männer böse an, und knurrten leise.
    "Schon gut, ich geh ja schon. Direkt unheimlich"
    Nach Minuten stiegen die vier aus, und wurden erneut von einigen der Leute der Forschungsstation empfangen, und erneut führte Tom sein Weg per Zug zum Labor, diesmal jedoch ohne Zwischenfälle.
    Im der Forschungseinrichtung angekommen wurden die vier von einem sichtlich verwirrten Zellenleiter begrüßt: "Guten Tag. Sie sind also zu einem Kontrollbesuch gekommen?"
    "Fast." antwortete einer vom Toms Begleitern an seiner statt. Der zweite seiner Begleiter fuhr fort: " Zuerst würden wir gerne mit ihren Forschern sprechen..."
    Tom: "... und mit einigen ihrer 'Patienten'..."
    Der letzte schloss den Gedankengang nun ab "... und die Ergebnisse bewerten. Wir fragen und doch sehr, ob es sich noch lohnt die Zelle zu unterhalten."
    Der Zellenleiter schluckte, und antwortete noch verwirrter: "Äh in Ordnung. Und ihre drei Begleiter sind?"
    "Ich habe ihnen doch gesagt, dass nicht ich über den Fortbestand der Zelle entscheide. Meine Vorgesetzten haben nun darüber zu urteilen, wie es mit ihnen weitergeht."
    "Und weil die ja schwerlich selbst herkommen können, haben sie A 17 und drei zur Seite gestellt."
    "Und wir, oder zumindest A-Int 23 und ich haben mehr Fachkenntnisse als A 17"
    "Wir werden also herausfinden, ob ihre Forschungen hinreichend Sinn machen, um den Aufwand zu gerechtfertigen"
    "Und sollte es nicht so sein, werden wir die Zelle auflösen. Nach Sonderprotokoll, wenn ihre Einrichtung sauber ist..."
    "Das bedeutet, dass sie eventuell in andere Zellen übernommen werden. Wenn wir Fehler ihrerseits finden, dann nach Notfallprotokoll."
    "Weitere Erklärungen überflüssig"
    Da standen sie nun, die viel von Arachnoidea und warteten die Antwort des sichtlich überrumüelten Zellenleiters ab.
    Oculus is offline

  3. #3
    Auserwählter Tiberias's Avatar
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    Juno erwachte. Sie warauf einer Kranenstation der Asari das erkannte und roch sie sofort.
    Sie hatte leichte Kopfschmerzen und ihr Bauch tat ihr weh. Sie rieb ihn sich als sie mehrer Narben bemerkte.
    Ohh ja stimmt. Die letzten Wochen waren ziemlich hart. dachte sie. Erst die Kömpfe mit dem Lotus und dann mit Anastia und mit Vortex.
    Als sie an ih dachte kamen die unterschiedlichsten Gefühle in ihr hoch. Wut, Hass, Abneigung und und nein das wollte sie nicht wahrhaben. Er hatte ihe Leben zerstört er und sonst keiner. Sie hoffte das er verreckt war. Es sah zumindest so aus als sie ihn das letzte mal sah. Doch wie lange ist das her??
    Stunden? Tage? Wochen?
    Sie stand unter leichten Schmerzen auf und ging zur Tür. Als sie sie öffnete stadn eine Krankenschwetser der Asari vor ihr.
    "Juno!! Legen sie sich hin. Sie sind noch nichts ganz genesen."
    Juno wollte erst protestieren doch dannviel ihr ein das sie Zeit hatte. Wenn sie Anastia töten wollte musstesie vollkommen fit sein.
    "Gut. Aber bitte wie lange war ich bewusstlos??" fragte sie während sie sich aufs Bett zurücklegte.
    "Gute 2 Wochen. Ihr Freund ist auch schon getsern munter geworden."
    "Mein Freund?? Vortex lebt??"
    "Ja. Er lebt. Er ist im Gefängnisskrankenhaus, soviel ich weiß."
    "Ich muss ihn sehen." Juno wollte schon wieder aufstehen
    Die Krankenschwester drückte sie nach unten "Nein müssen sie nicht. Das hat Zeit. Nun schlafen sie etwas."
    Wiederwillig beukte sich Juno und lecgte sich wieder hin...
    Tiberias is offline

  4. #4
    Mal vas Idenna
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    Die Emden befand sich auf direkten Anflug auf die Citadel. Zwei Wochen waren nun seit dem Einsatz auf der Piratenstation vergangen. Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Arcturusstation war die Emden direkt zu Citadel gereist.

    Odinn befand sich auf der Brücke, als der diensthabende Pilot Kontakt mit der Citadel aufnahm: "Citadelkontrolle, hier spricht die SSV Emden. Befinden uns auf direkten Anflug auf die Citadel. Kommen."
    "Hier Citadelkontrolle: Verstanden Emden. Haben Sie auf dem Schirm. Bleiben Sie in Warteposition und warten Sie auf weitere Anweisungen."
    Der "Luftraum" um die Citadell war ungewöhnlich voll mit Schiffen der turianischen Hierarchie. "SSV Emden, hier spricht die Citadelkontrolle: Der Korridor zum Allianzterminal ist zu voll für einen direkten Anflug. Warten Sie ab, bis der Raum wieder frei ist, oder begeben Sie sich per Transporter zum Terminal." "Sagen Sie denen, dass wir einen Transporter nehmen. Undteilen Sie denen mit, dass wir einen "Gast" mitbringen." "Zu Befehl Sir. Citadelkontrolle: Wir werden einen Transporter nehmen. Des Weiteren befindet sich ein Inhaftierter für die Citadellsicherheit an Bord." "Verstanden SSV Emden. Werden die C-Sec. diesbezüglich informieren. Übergeben Sie nun an einen Allianzlotsen. Citadellkonrtolle Ende."
    Odinn wandte sich an seinen XO: "Lassen Sie einen Transporter fertig machen. Wir werden die Emden sobald es geht verlassen. Ich möchte, dass auch der Inhaftierte reisefertig gemacht wird. Ich werde dann direkt meinen Urlaub antreten. Bringen Sie die Emden sicher zur Arcturusstation zurück."
    Dann verließ Odinn die Brücke, um seine "Passagiere" zu informieren, dass es endlich auf die Citadel gehen würde, und um seine Sachen zu holen. Seit knapp einem halben Jahr würde er wieder auf der Citadel sein...

  5. #5
    Croco Jack
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    Arghh, in diesem versifften Dreckstall werde ich also wohnen,he?
    Ich werde das Gefühl nicht los, das Juno mein Schuldspruch war.
    Vortex führte Selbstgespräche, seit er gestern aufgewacht ist.
    Er lag noch im Krankenflügel, doch durch ein Fenster konnte er in den Innenhof spähen.
    Überall Gesindel... doch wusste er, das er dasselbe war.
    Dann kam der Doc rein.
    Sie hatten großes Glück, so ein Bombardement an Kugeln zu überleben... herje.
    Sie werden heute
    Ach hören sie auf! Ist Juno wach?
    Ähm, ja, die Schwester hat alles durchgegeben.
    Gut... gehen sie raus!
    Vortex war keinesfalls in der Position Befehle auszuteilen, aber der Doc merkte das er lieber später wiederkommen sollte.
    Sie hat also überlebt, gut...

  6. #6
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    Lea trug ihre Uniform statt der Rüstung, als sie sich auf den Weg zum Transporter machte, der sie auf die Citadel bringen sollte.
    Odinns Leute kümmerten sich um "Rogue", sodass Lea ihre Gedanken ganz auf Felix richten konnte.
    In den vergangenen zwei Wochen hatte sie mehrmals mit ihm und auch Zernike gesprochen. Der hatte ihr versichert, dass Cerberus alles Nötige tun würde, um Felix' Genesung voranzutreiben - das bedeutete eine Behandlung auf der Citadel.
    Erst wollte Lea zu der kleinen Dienstwohnung fahren, die ihr Cerberus auf der Raumstation zur Verfügung gestellt hatte und in der Felix auf sie warten würde.

    Danach konnte sie sich Vincents Rekrutierung widmen.
    Vierzweisieben is offline

  7. #7
    Auserwählter Tiberias's Avatar
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    25.....26.....27.....28.....30 zählte Chev. Um nicht auser Form zu geraten machte ein paar Liegestütze.
    Er war nun schon ganze 2 Wochen in dieser verdammten Zelle.
    Aber sie müssten bald Citadel erreichen und dann wäre er wieder frei.
    Wie auf Befehl öffnete sich die Tür und mehrer Soldaten kamen rein. Sie fesselten Chev und barchten ihn zum Hangar und setzten ihn in ein Shuttle.
    "Dann geht es also endlich los??"
    Er bekam keine Antwort. Er lehnte sich zurück und wartete das was passierte...
    Tiberias is offline

  8. #8
    Veteran 1!-!1's Avatar
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    "Die Citadel...", murmelte Vincent. Er stand an einem Fenster und hatte einen guten Blick auf die Station.
    Wie immer gab die Citadel einen beeindruckenden Anblick ab, doch Vincent sah zudem unerwartet viele Kriegsschiffe. Die Abzeichen des turianischen Militärs waren deutlich zu sehen.
    Da die Citadel weit von allen feindlichen Gebieten lag, gab es eigentlich keinen Grund, eine ganze Flotte dort zu stationieren. Mit mulmigem Gefühl wandte Vincent den Blick ab und begab sich zum Transporter, der ihn wieder zur Citadel zurückbringen sollte. Dort, so hatte ihm Lea versichert, würden sie das Gespräch über Cerberus fortsetzen.

    "Hat jemand die Flotte da draußen gesehen? Sieht so aus, als ob die sich auf einen Kampf vorbereiten! Aber wer wäre nur so dumm... oder so mächtig... und würde die Citadel direkt angreifen?", fragte Vincent, als er im Transporter saß.
    1!-!1 is offline

  9. #9
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    "Als ob die Turianer einen Grund bräuchten, um mit ihrer Flotte anzugeben", erwiderte Lea.
    Sie ging zu Vincent, darauf achtend, niemandes Aufmerksamkeit zu wecken.
    "Wir reden morgen weiter. Dann treffen wir meinen Vorgesetzten."
    Lea war mittlerweile richtiggehend froh, dass Vincent Cerberus beitreten wollte:
    In den vergangenen zwei Wochen war er ihr sympathisch geworden und es gefiel ihr nicht, ständig vor Odinn verbergen zu müssen, dass sie Cerberus angehörte. Mit Vincent konnte sie (bald) offen darüber sprechen.
    Auch hatte ihr "Urlaub" so auch Cerberus etwas gebracht und Zernike war zufrieden.
    Vierzweisieben is offline

  10. #10
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Die Sicherheitstüre an ihrer Schlafstätte - sie zog es vor, das Wort "Gefängnis" zu benutzen - öffnete sich mit dem gewohnten Geräusch weichender Druckluft. Dahinter stand ein Mann in komplettem Schutzanzug, bewaffnet mit einem zeitgemässen Sturmgewehr der Cerberus Skunkworks - die Hauptquelle für Waffen und Ausrüstungen aller Spezialeinheiten, die nur Ansatzweise in Verbindung mit Cerberus standen. Selbst Luceija bezog damals ihre Waffen von jenem Hersteller. Sie waren zuverlässig, überhitzten zwar relativ schnell, aber hatten eine extrem gute Feuerrate, die so manchen Kampf entscheidete. Allerdings zog sie handlichere Pistolen vor. Diese konnte man leichter an oder unter der Kleidung verstecken und taten letztenendes ebenso ihren Zweck.
    Doch auch dieser Mann wirkte so, als habe er eine Ahnung wie er mit dem Baby in seiner Hand umzugehen hatte. Eine seiner Hände lag sicherheitshalber um den Griff, den Zeigefinger in Abzugsnähe, während die andere den Lauf festhielt. Er nickte Luceija zu und dann knapp zur Seite, den langen Gang entlang der augenscheinlich ins nichts führte. Doch kannte sie ihn schon zu gut: Er endete in einem Untersuchungszimmer, umschlossen von Meterdicken, mehrfach verstärkten Wänden, die nach Aussen hin nicht einmal eine wilde Schiesserei verraten würde. Bei all dem, was die junge Cerberus-Agentin schon gesehen hatte, verwunderte es sie aber auch nicht: Viele der durchnummerierten "Patienten" brachen in markerschütterndes Geschrei aus, wurden hysterisch, bekamen Anfälle oder beleidigten einfach nur, was ihnen gerade in die Quere kam. Lautstark. Da bot es sich an, die einzelnen Untersuchungszimmer derartig voneinander abzuschotten. Doch bis auf dieses eine Mal, als sie einen Blick in ein unverschlossenes Zimmer erhaschen konnte, in dem gerade ein junger Mann Anfang zwanzig "therapiert" wurde, traf sie hier auf niemand anderen.

    Man führte sie weiter und in besagtes Untersuchungszimmer, in welchem bereits Galvannos mit einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau stand, die ebenfalls schneeweisse Arztkittel trugen. Sie verloren kein Wort. Keines, welches an sie selbst gerichtet war. Untereinander unterhielten sie sich fröhlich über irgendwelche Geschehnisse auf Port Hanshan. So wie sie heraushörte ging es um die dortige Führungsriege und irgendwelche Probleme in irgendwelchen Hotels. Erst als sie sich auf den Behandlungsstuhl setzte, trafen sie erste Blicke.
    "Fortsetzung Behandlung nach sieben Stunden Schlaf.", klang es seitens des Griechen selbst, als er erneut jedes Wort auf eine Art Diktiergerät einsprach. "Siebenunddreissig wird vernetzt, Start der systematischen Desensibilisierungstherapie, Tag fünfzehn. Gut, legen wir los."
    Luceija selbst verhielt sich verhältnismässig ruhig. Um genauer zu sagen ungewohnt ruhig. Es erschien tatsächlich so, als habe sie sich unterdessen an die Behandlungsmethoden des zweifelhaften Ärzteteams gewöhnt oder war zumindest auf bestem Wege dazu.
    "Zurücklehnen.", kommentierte die weibliche Stimme, dessen junge Frau nun neben ihr stand und ihr etwas wie eine Holobrille aufsetzte. Der Mann, der bis dato noch kein Wort verloren hatte, trat an die andere Seite des Tisches und injizierte ihr erneut ein Mittel direkt in die Venen. Kurz darauf öffnete man ihr den Mund, schob ihr zwei kleine Tabletten zwischen die Zahnreihen und klappte ihn wieder zu, wobei sie sie eigenständig zerkaute. Unter Aufsicht gab es zudem auch kaum eine Chance, dem anschliessenden Schlucken auszuweichen.
    "Zwei Medika-FX, zusätzliche Injektion der Beta-Probe Dextro, mittlere Dosierung. Drittversuch."
    Zeit war kein Faktor mehr, an welchen sie sich halten konnte. Denn ihr Körper brauchte nicht lange um auf die medika-fx zu reagieren. Ihre Sicht verschwamm, die Farben preschten regelrecht aus jeder grauen Fläche heraus, bildeten nach und nach neue Formen und noch skurrilere Gebilde. Sie wusste nicht mehr, wohin sie schauen sollte. Geräusche waren um das dreissigfache lauter als normal und ergaben zusammen mit dem was sie sah keinen Sinn mehr. Und der Schlag folgte sogleich: Dextro-Amino-Säuren. Sie kamen massivst verdünnt mit der zuvor injizierten Flüssigkeit in ihren Blutkreislauf. An diese Gefühle erinnerte sie sich genau. Das seltsame Prickeln in ihrem Innern, dieses kitzeln, welches auf ihren Knochen haftete wie bei einer beginnenden Grippe. Das sich verlangsamende Atmen.
    "Starte nun die visuellen Effekte.". Und das Holobild vor ihren Augen sprang an. Es lag so nah an ihren Augen an, dass sie nicht wegsehen konnte. Es war derartig hell, dass sich die Bilder sogar durch die geschlossenen Augen hindurch in ihren Geist brannten. Ihr Atem verdreifachte sich, doch für sie selbst war es, als würde sich nicht einmal ein einziger Atemzug bilden. Die Visuellen Eindrücke verstärkten die Wirkung der Säuren in ihrem Blut, die wie Invasoren gegen ihren Körper kämpften. Sie sah Dinge, die selbst Fornax-Leser abscheulich finden würden. Kriegsbilder. Dinge, die Turianer taten. Dinge, die so nah an ihre eigenen Erlebnisse kamen, dass sie immer wieder an Malkizan zurück denken musste. Und dabei ebenso unweigerlich an Beyo. Immer und immer wieder. Es war klar was Cerberus wollte: Ihren Hass entfachen. Sie "normalisieren". Sich zurückerinnern, was geschehen war. Warum es falsch war, dieser Rasse zu vertrauen. Warum es falsch war, ihm zu trauen. Dabei waren die Eindrücke derartig intensiv, dass sie sich nur bis zu einem gewissen Punkt dagegen wehrte. Das war schon das dritte Mal, dass sie diese Methode benutzten und jedes Mal sank diese Barriere ein Stück und nährten die Zweifel, die schon immer in ihr kämpften. Jetzt hies es: Verstand gegen Gefühl.
    Luceija is offline

  11. #11
    Mal vas Idenna
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    "Ist sicherlich nur ein Manöver. Schließlich wurde das turianische Militär vom Citadelrat beauftragt, den Frieden zu wahren. Es ist also nur logisch, dass die einen möglichen Angriff auf die Citadel durchgehen." Odinn gefiel die herablassende und arrogante Art, mit der Lea, Vincent und eigentlich die meisten Allianzsoldaten, mit denen Odinn bisher zutun hatte, über die anderen Völker sprachen.
    Als ob die Menschheit so viel besser wäre. Immerhin hatten es die Ratsvölker geschafft, relativ friedlich die verschiedenen Rassen zu vereinen. Die Menschheit war zu einer Vereinigung unter einem Parlament erst vor knappl 40 Jahren im Stande gewesen. Außerdem schädigte die allgemein herablassende Art der Menschen gegenüber den anderen Völkern das Ansehen der Allianz.

    Was er den anderen jedoch nicht erzählte war, dass er und alle Besatzungsmitlieder der Emden die Anweisung erhalten hatten, dass sie sich nicht mehr als ein Sternencluster von der Arcturusstation entfernen durften. Die Gesamte 5. Flotte war in relativer Einsatzbereitschaft. Irgendwas musste den Rat so sehr aufgeschreckt haben, dass selbst die Allianzführung eine ihrer besten Flotten in Alarmbereitschaft versetzte.

    Der Transporter begann seinen Landeanflug auf dem Allianzterminal...

  12. #12
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Eine Türe öffnete und schloss sich wieder, als die Gestalt heraus getreten war. Ein ansehnlicher, junger Mann. Seine Haare lagen genau so, wie es hatte sein müssen. Der Anzug, den er trug war frisch gebügelt, das Hemd lag mit einem perfekten gebügelten Stehkragen unter dem offenen Sakko. Er fuhr sich testweise durch das frisch gewasche, recht "verwegene" Haar und schob in selbiger Aktion die Sonnenbrille, die er trug, etwas weiter zurück auf die Nase.
    Hinter ihm, knapp über der Türe, wurde der Eingang mit hellen Neonlettern als Gentleman's Club angeschrieben. Er wirkte mehr als zufrieden, als er aus dem Laden gekommen war, kurz die Pistole checkte, die er unter der Jacke verbarg und sich dann auf den Weg durch die Strassen der Citadel machte. Gil war nicht betrunken, aber er hatte da drinnen nichts desto trotz den ein oder anderen Drink zu sich genommen. Wieso auch nicht. Das, was er hatten tun müssen hat er getan. Er hatte sich vor etwa drei Wochen von Kosh verabschiedet, der irgendwann im Laufe des Monats wieder einmal vorbeischauen wollte, hatte einige Treffen mit dem Alten hinter sich und hatte nun - wenn man das so nennen konnte - Urlaub. Genauer gesagt, war es der letzte Tag seines Urlaubs. Bereits für morgen hatte er sich kurzfristig mit Zernike verabredet. Nach so langer Zeit war es langsam überfällig, dass er sich meldete...
    Luceija is offline

  13. #13
    Held motzel's Avatar
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    Drei Mann in einem uralten Landungsschiff waren im Begriff, die Citadel zu betreten.

    Mo'tzel hatte ja eigentlich woanders hingewollt; aber nach der Nummer mit den Blue Suns war er lieber erstmal bei Oculus und Terros geblieben.
    Sie waren vor zwei Wochen eigentlich ganz gut weggekommen - nachdem sie einmal gestartet waren, hatte sie niemand verfolgt. Die Suns hatten einen zu großen Schlag erlitten,um so schnell zu reagieren, wie es erforderlich gewesen wäre.
    Tja, also prinzipiell alles okay; wenn da nicht Oculus' Auge gewesen wäre. Mo fragte sich, ob der Turianer schon darüber hinweg war oder nicht; äußerlich lies er sich zwar nichts anmerken, aber Mo bezweifelte doch sehr stark, dass das irgendeine Aussagekraft hatte.
    motzel is offline

  14. #14
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    Regen. Immerzu Regen. Selbst, wenn es mal nicht regnete, war die Luft unglaublich feucht.
    Vherril konnte sich nicht vorstellen, wie man es ohne Atemmaske in diesem Dschungel aushalten mochte, geschweige denn, wie schnell seine Lungen hinüber wären, würde er auch nur einige Stunden nicht die angenehm trockene Luft atmen, die er in kleinen Flaschen immer dabei hatte.

    Vor einer Woche hatte Beyo von dem Turianer, für den er dessen Grundstück bewachte, erfahren, dass er Leute suchte, die an einer Expedition in den Urwald von Invictus teilnahmen, die von der Firma Sirta Foundation gesponsert wurde.
    Für Vherril und Beyo war es eine willkommene Gelegenheit gewesen, für einige Zeit wirklich unterzutauchen und sich gleichzeitig ein gewisses Startkapital für ihr weiteres Leben auf Invictus zu erarbeiten.

    Vherril trat durch eine kleine Luftschleuse in das hermetisch abgeriegelte Zelt, das sie sich mit einem Söldner und einer Asari teilten, die anscheinend aus bloßer Abenteuerlust hier waren.
    Die fünf Blue Suns und die Wissenschaftler, letztere die einzigen hier, die direkt für Sirta Foundation arbeiteten, hatten jeweils eigene Unterkünfte, sodass mit den zwei Versorgungszelten, die auch einige Techniker beherbergten, insgesamt fünf High-Tech-Zelte sich am Rand einer kleinen Lichtung drängten.
    Vherrils Schicht war erstmal vorbei und während drüben frische Proben analysiert wurden, legte der Drell sich auf seinen Schlafsack.
    Regen trommelte gegen das Zeltdach.
    Vierzweisieben is offline

  15. #15
    Mal vas Idenna
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    Der Transporter setzte sanft auf. Odinn verließ ihn als erster. Drei C-Sec. Beamte, zwei Turianer und ein Mensch, warteten bereits. Der Mensch zeigte seine Marke: "Wir sollen hier einen Allianzinhaftierten abholen." Odinn nickte und deutete mit seinem Kopf auf einen weiteren Allianztransporter der ebenfalls zur Landung ansetzte: "Da kommt er."
    Kaum war der Transporter gelandete verließen zwei Soldaten, Chev in ihrer Mitte, den Transporter. Die beiden Soldaten sahen zu Odinn, der auf die drei Beamten der C-Sec. wies. Dann setzten sich die Soldaten in Bewegung. Zum menschlichen C-Sec. Beamten sagte er: "Die beiden MP's kümmern sich um den Papierkram."
    Odinn holte seine Sachen aus dem Transporter und wandte sich anschließend an seine beiden Begleiter: "So da wären wir: die gute alte Citadel. Ich weiß ja nicht, was ihr noch vor habt, aber ich mache mich jetzt auf den Weg zu meiner Wohnung." Damit nahm er seinen Koffer und ging zum Aufzug am Ende des Terminals.

  16. #16
    Auserwählter Tiberias's Avatar
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    Chev:
    Chev wurde von C-Sec Beamten in eine kleine Zelle gebarcht. Er hatte kein Ton gesagt. Als er ankam amchte er sich gleich darauf auf seinem "Bett" bequem und schlief ein...

    Juno:
    Juno schlich durch die Gänge des Krankenhauses. Nachdem die Schwester weg war schlich sie sich aus dem Zimmer und bewegte sich richtung Gefänginss, Zwar tat ihr alles weh, aber sie hatte beschlossen endlich mit dem Lotus aufzuräumen, wie es schon lange geplant war. Und anfangen würde sie mit einem Gefangen der die Flucht ergreifen will. Sie lief, sich an der Wand stützend, und einer Pistole in der Hand Richtung Gefängnisstrakt, wo Vortex war...
    Tiberias is offline

  17. #17
    Croco Jack
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    Hm, diese Warterei stinkt mir. Ich im Gefängniss,he ich werde doch eh ...
    Plötzlcih öffnete sich die Tür, und jemand trat ein.
    Juno!
    Vortex saß mit verschränkten Armen auf der Krankenliege, doch als er Juno sah, stand er auf. Seine Wunden schmerzten dabei zwar, aber er musste einfach...
    Er sah ihre Waffe, sie war auf ihn gerichtet.
    Ich hätte nichts anderes erwarten dürfen dachte er sich.
    Juno ich ....

  18. #18
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    "Warte!", rief Lea Odinn hinterher, der schon den Aufzug gerufen hatte.
    "Ich wollte dir danken, Odinn. Ich weiß nicht, ob ich das allein geschafft hätte."
    Vierzweisieben is offline

  19. #19
    Ehrengarde Oculus's Avatar
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    2,141
    Der Zellenleite, Tom hatte seinen Namen inzwischen vergessen, hatte sich endlich wieder gefangen, und unternahm gleich mal den Versuch, gewisse Umstände schönzureden:"Ich... nun... sehen sie sich um, fragen sie herum. Aber passen sie bei den Versuchspersonen auf, einige sind nicht mehr ganz richtig. Und nehmen sie es nicht persönlich wenn einige Ärzte etwas ruppig sind, sie wissen ja wie Wissenschaftler so drauf sind wenn sie unter Druck sind"
    "Ja" entgegnete einer vom Toms Begleitern "Ist mir nicht unbekannt. Und natürlich sind wir von der Arachnoidea Intelligence Agency professionell genug, sowas zu ignorieren."
    "Allerdings" pflichtete der zweite Begleiter zu "ist ja nicht so, dass wir auf Grund von Sympathie entscheiden würden was wir in unseren Bericht schreiben."
    "Ach ja, ich vergaß die Herren vorzustellen: die Herren 23 und 22 von der Arachnoidea Intelligence Agency, der A-Int unserem Nachrichtendienst und Spezialistenpool, und mein Arachnoidea 19, der da ist falls mir was passiert. Reine Vorsichtsmaßnahme, es sind schon mehr als einmal Mitglieder unserer Zelle einfach so verschwunden."
    "Sehr erfreut" sagte der Zellenleiter in einem Tonfall, der kaum Zweifel daran lies, dass er nicht wirklich besonders erfreut war.
    Eine Zeit lang sagte niemand was, bis der Kerl der als A-Int 22 vorgestellt wurde in die Hände klatscht, und gut gelaunt sagte: "Na dann wollen wir mal, bin schon gespannt was die hier so anstellen" "Wenn es wieder was mit Riesenameisen ist" warf sein Kollege, A-Int 22, ein "Dann bin ich dafür die Zelle ohne weitere Verzögerungen zu schließen. Durfte vor zwei Monaten das Potential einer Zelle einschätzen, gab ihr noch eine Chance und was geschieht vor ein paar Tagen? Entführen einen Admiral, bringen ihn um und werden dann von diesem Shepard ausgelöscht. Hab schön eins auf den Deckel bekommen weil ich 'freie Hand für die weiteren Forschungen' vorgeschlagen habe"
    Oculus is offline

  20. #20
    Mal vas Idenna
    Gast
    Quote Originally Posted by Vierzweisieben View Post
    "Ich wollte dir danken, Odinn. Ich weiß nicht, ob ich das allein geschafft hätte."
    Odinn hielt kurz inne und drehte sich dann zu Lea und Vincent um: "Natürlich hättest du es geschafft... nur nicht so elegant." Bei seinen letzten Worten huschte ein Lächeln über seine Lippen. Dann setzte er trocken fort: "Und außerdem war ich es dir schuldig."
    Der Aufzug traf just in deisem Moment ein und seine Türen öffneten sich mit einem leisen Zischen. Odinn betrat den Aufzug und wählte auf dem Tastenfeld die Etage, in der die Zollabwicklungen stattfanden. "Wir sehen uns dann spätestens bei der Verhandlung." Mit diesen Worten schloss sich die Fahrstuhltür und der Lift setzte sich in bewegung. Bevor die Beiden aus seinem Blickfeld verschwanden, deutete er einen Gruß an.

    Endlich. Er hätte es keine Sekunde länger mit den Beiden ausgehalten...

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