PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [News] Daniel Erickson im Gespräch mit gameinformer



TheE
11.08.2010, 15:47
Die englische Webseite gameinformer.com (http://gameinformer.com/b/features/archive/2010/08/06/storytelling-in-star-wars-the-old-republic.aspx) hat einen sechsseitigen Artikel veröffentlicht, der größtenteils die Inhalte eines Interviews mit Daniel Erickson, Lead Principal Writer bei TheOldRepublic wiedergibt. Der Artikel fasst den bisherigen Informationsstand nochmal umfassend zusammen, enthält aber auch einige Neuerungen.

Im Bezug auf die NPC - Begleiter wird er überraschend konkret: Jeder soll seine eigene Geschichte, seine eigenen Motivation mitbringen. Alle werden entsprechend auch unterschiedlich auf die Aktionen des Spielers reagieren. Ebenfalls erwähnt er, dass der Spieler den Begleiter mitnehmen werde den er mag, um auch neue Inhalte (vermutlich Gesprächsoptionen wie in MassEffect) freizuschalten, vielleicht auch eine Romanze einzugehen.

Weiterhin sind die Aussagen über das Moralsystem in TheOldRepublic aufschlussreich. So werde sich das Moralsystem nicht an dem orientieren was der Spieler sage, sondern an seinen Taten. Erickson unterfüttert dies auch gleich mit einem Beispiel: ein Sith - Krieger werde wohl kaum zu seinem Meister gehen und ihm sagen: "Hey, ich glaube an Frieden, schöne Blumen und liebe Kätzchen." - er wäre sofort tot. Vielmehr wird er den Auftrag des Meisters einige Jünglinge zu töten annehmen. Die Entscheidung ob er sich nun gut oder böse verhält trifft er erst, wenn er bei den Jünglingen ankommt und sie entweder tötet oder freilässt.

Außerdem ging Erickson nochmal au die Ereignisse aus KotoR ein. Gerade die Frage, warum Malak und Revan plötzlich als Sith aus dem Krieg zurückkamen wurde in beiden Spielen nie beantwortet: in den Außenregionen trafen beide auf den Sith-Imperator, der sie zu Sith machte und als Vorhut zurück in die Republik schickte, wo sie alles für seine Ankunft vorbereiten sollten. Dies schlug allerdings durch Malaks Verrat fehl. Auf die Frage, ob man nun Revan und die Exilantin aus KotoR2, die Revan folgte, wiedersehen werde, antwortete Erickson nur, dass alle offenen Fragen geklärt werden.

Und es gibt noch einen weiteren Artikel. Wie die Kollegen von DarthHater berichten, bietet das englische Game Developer Magazine (http://www.gdmag.com/homepage.htm) in seiner neusten Ausgabe einen Artikel von Damion Schubert, seines Zeichens Lead Combat Designer bei BioWare. Der Artikel dreht sich in erster Linie um die Frage, wie einfach ein Spiel für Einsteiger sein muss.

Back in 1971, Nolan Bushnell of Atari said, "All the best games are easy to learn, and difficult to master," a design philosophy now treated as instinctual by nearly every designer in the industry. This describes a philosophy of smoothly escalating levels of investment. Casual to hardcore is not a binary option -- it's a sliding scale. We, as designers, want to find ways to smooth out that climb so that players increase their commitment level to our game. Good games convert casual players into hardcore ones, because these games are worth the investment.
Links:


Zum Artikel auf gameinformer.com (englisch) (http://gameinformer.com/b/features/archive/2010/08/06/storytelling-in-star-wars-the-old-republic.aspx)
Zur Meldung auf DarthHater (englisch) (http://darthhater.com/2010/08/10/biowares-schubert-on-casual-versus-hardcore/#comments)