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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Story]Im Zeichen des Wassers



Sumpfkrautjunkie
14.10.2005, 21:57
Mit langsamen Schritten schritt er daher. Seine Schuhe versanken mit den Sohlen vollständig im Sand. Die Sonne strahlte erbarmungslos auf ihn herab während ein sanfter Wind feine Muster in den Sand wehte. Trotz der unglaublichen Hitze, war sein Körper von einer leichten Stoffrüstung bedeckt. Auf dem Rücken trug er ein rostiges Schwert. Seine Wasserflasche war schon seit langem leer.
Und er fragte sich, wann er endlich eine Stadt oder eine Oase erblicken würde.
"Warum ist das ganze passiert?", fragte er sich, "Warum ich?".
Vor kurzem lebte er noch in einem kleinen varrantischen Dörfchen.
Das Leben war noch friedlich. Friedlich, bis die anderen Angst bekamen.
Er war gerade 20 geworden, als seine Eltern behaupteten er würde im Schlaf seltsame Formeln reden. "Unverständliche Beschwörungen", nannten sie es.
Er selbst bekam nichts von diesen "Beschwörungen" mit. Die ganzte Geschichte sprach sich schnell im ganzen Dorf um. "Beliarner", nannten sie ihn angewiedert und ängstlich zugleich. Bald traf der Dorfrat den Entschluss ihn aus den Dorf zu verbannen, um die Sicherheit des Dorfes zu garantieren.
Selbst seine Eltern stimmten zu! Er verstand es nicht, wie die eigenen Eltern ihren Sohn so abschieben konnten. Er bekam etwas Proviant und eine rostige Waffe mit und durfte das Dorf nie wieder betreten. Mit Wiederwillen machte er sich damals auf. Aber wohin? Das wusste er nicht, aber er beschloss nach Norden zu gehen, den saftigen Wäldern Myrthanas entgegen.
Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Am fernen Horizont erspähte er etwas. "Eine kleine Oasenstadt?", fragte er sich, "Oder nur eine Fata Morgana?" Er ging auf die vermeintliche Stadt zu. Plötzlich spürte er eine Erschütterung. "Was ist das?", fragte er sich. Die Erschütterung setzte sich fort und wurde langsam stärker. Ängstlich zog er sein Schwert und blickte sich um. Vor ihm schien sich der Sand leicht zu bewegen. "Was ist das?", fragte er sich abermals. Er machte einen Schritt zurück.

Sumpfkrautjunkie
23.10.2005, 21:19
Die Bewegung im Sand hörte abrupt auf, doch der junge Mann war immernoch angespannt. War das nur eine Sinnestäuschung? Angstlich machte er einen Schritt auf die Stelle im Sand zu, die sich gerade eben noch bewegt hatte, um sie zu begutachten. Er beugte sich darüber. Seine seine Hände zitterten.
"Da ist absolut nichts", dachte er laut, "Ich hab es mir nur eingebildet".
Er irrte sich.
Plötzlich schoss etwas aus dem Boden und warf ihn dabei zu Boden. Eine etwa 2 Meter hohe schlangenähnliche Kreatur, mit dem Durchmesser eines großen Baumstamms kam zum Vorschein. Ihre braune Haut war schuppig und voll mit Sand bedeckt. Der Kopf war etwas breiter, als der rest des Körpers, der noch zum Teil unter dem Sand verborgen war. Aber das ungewöhnlichste war das Kiefer der Bestie: Es bestand aus 3 anstatt wie bei anderen Tieren aus 2 Teilen.
Der junge Mann stand panisch auf, hob sein Schwert auf und machte panisch einige Schritte zurück. Das Monster öffnete sein Kiefer unter dem ein riesiger Schlund lag und brüllte ihn an. Es war ein Ton, der durch Mark und Bein ging. "Ein Sandhai!", dachte der junge Mann erschrocken. Er hatte durch die Erzählungen der Alten von ihnen gehört, sie aber nur für Märchenwesen gehalten. Das Monster kam nun auf ihn zu. Es bewegte sich schneller, als man es ihm zutrauen konnte und der Rest des etwa 5 Meter langen Körpers kam aus dem Sand.
Was sollte er nur tun? Er konnte nicht weglaufen, da sich das Monster schneller auf dem Sand fortbewegte als er. Es war schon wenige Schritte von ihm entfernt und holte zum Angriff aus. Da überwand der Mann seine Furcht, hob das Schwert und rannte dem Sandhai entgegen. Dabei stieß er das Schwert mit aller Kraft in den Körper des Monstrums. Der Sandhai schrie.
Der Mann zog das Schwert raus, wobei er sich mit dem Fuß am Körper der Bestie abstieß, und solperte dabei nach hinten. Mit Mühe gelang es ihm das Gleichgewicht zu halten. Der Sandhai biss zu. Nur knapp gelang es dem Mann auzuweichen, indem er zur seite sprang. Mühsam drahte er sich auf den Rücken um aufzustehen und erschrak: Der Kopf der Bestie schoss direkt von oben auf ihn herab. Instinktiv hob er sein schwert ihn die Höhe. Der Sandhai konnte nicht mehr reagieren. Das Schwert drang vom inneren seines weit offenen Mauls in sein Gehirn ein und tötete ihn sofort. Der Körper des Sandhais erschlaffte und fiel zusammen, wobei er den jungen Mann unter sich begrub. Durch den harten Aufschlag wurde er bewusstlos. Als er endlich zu sich kam blickte er dem Gesicht entgegen. Es war das Gesicht eines alten Mannes mit dunkler Haut, Glatze und kurzem weißen Bart, der sich gerade über ihn beugte. "Alles wird gut", sagte der alte Mann.

Sumpfkrautjunkie
24.10.2005, 16:01
"Was?...Wo?..", stammelte der junge Mann. "Ich hab dich hier bewusstlos unter diesem Sandhai gefunden. Du scheinst Glück gehabt zu haben. Nur wenige überleben eine Begegnung mit dieser Bestie." Langsam richtete sich der junge Mann auf und stützte sich liegend auf seine Ellenbogen.
Der Körper der Bestie lag nun neben ihm. Anscheinend hatte der alte Mann den Körper von ihm geschoben und ihm somit das Leben gerettet.Aber wie konnte ein alter Mann so einen schweren Kadaver bewegen? "Ach übrigens", sagte der alte Mann leicht grinsend, "Ich bin Arox." Der junge Mann
war schon mittlerweile aufgestanden. Er sah nun, dass Arox eine blassbraune Kutte trug. "Ich heiße mit Vornamen Cahunatis Kulinis Adagir Nun, aber alle nennen mich einfach nur Chuck", sagte der junge Mann.
"Schön dich kennenzulernen, Chuck!", sagte Arox. "Ich war auf dem Weg in die Stadt und sah etwas seltsames am Horizont. Ich wollte es mir mal genauer ansehen und entdeckte dich unter dem Sandhai." "Danke, das ihr mir das Leben gerettet habt", sagte Chuck, "Aber ihr seid ein alter Mann, wie habt ihr es nur geschafft diesen schweren Kadaver
von mir wegzuschaffen?" "Ich mag zwar alt sein, aber es gibt da so einige Tricks", antwortete Arox. "Tricks? Welche Tricks", fragte Chuck neugierig. "Magie!
Die meisten nennen es Magie" "Ihr seid ein Magier?" Chuck war völlig erstaunt. "Ich bin ein Priester Adanos, des Gottes des Gleichgewichts und des Wetters", antwortete Arox.
"Ihr könnt zaubern, richtig zaubern?" "Ja", antwortete Arox. "Ich... ich...", Chuck zögerte, "Könnt... Könnt ihr mich als Lehrling aufnehmen? Ich will ein Magier werden so wie ihr!"
"Nein!", antwortete Arox. Diese harte Antwort überraschte Chuck. "Warum nicht?", fragte Chuck mit einer etwas leiseren Stimme. Arox antwortete: "Nur Adanos selbst erwählt seine Diener. Als Diener Adanos trägt man eine sehr große Verantwortung und es ist nicht so leicht wie viele es sich vorstellen" Mit einem Lächeln fuhr Arox fort: "Aber vielleicht erwählt dich Adanos eines Tages. Vielleicht wirst du eines Tages zum Wassermagier. Wenn du willst kannst du mich begleiten, ich spüre deine Offenheit und Neugier"
Ein Funken Hoffnung keimte in Chuck auf: "Ja, ich will euch begleiten!" "Gut, dann gehen wir jetz in die Sadt" Arox deutete auf einen schmalen Strich am Horizont. Sie machten sich zu zweit auf den Weg. Sie sprachen nur wenig. Chuck spielte mit dem Gedanken, eines Tages ein Wassermagier zu werden. Er dacht, wie toll es doch wäre.

Die kleine Stadt war mit einer Lehmmauer umrundet. Dahinter standen Flache Lehmhäuser.
Die Nacht war bereits hereingebrochen, als sie durch das kleine Stadtor gingen. Die Straßen waren schwach mit Fackeln beleuchtet. Nur wenige gestalten waren zu sehen. Gegenüber dem Stadttor stand ein etwas großeres Gebäude. "Das müsste das Gasthaus sein", sagte Arox und beide gingen hinein.

Sumpfkrautjunkie
25.10.2005, 16:59
Der Raum war erfüllt von Sumpfkrautqualm. Wenige Männer saßen an
einfachen Holztischen, plaudernd und biertrinkend. Der Gastwirt wischte
gerade mit einem schmutzigen Lappen den Tresen, als er Arox und Chuck an
Eingang bemerkte. Er ließ den Lappen fallen und kam mit hastigen schritten
auf die beiden zu. "Willkommen in meiner bescheidenen Taverne", grüßte er
sie, "Hinter euch liegt bestimmt eine lange Reise und ihr wollt seid bestimmt
hungrig und durstig!" Erst jetzt bemerkte Chuck seinen unglaublichen Durst.
Er hatte wirklich seit langem nicht getrunken. "Und wenn ihr einen Schlafplatz
sucht", fuhr der Wirt fort, "seid ihr bei mir genauso richtig."
"Wir hätten gern ein Zimmer mit zwei Betten für eine Nacht", sagte Arox
"Jawohl mein Herr, ehmt das zweite Zimmer von rechts", sagte der Gastwirt und gab ihnen den
Schlüssel. Arox wandte sich nun an Chuck und drückte ihm einpaar Münzen in
die Hand: "Hier, kauf dir etwas zu Essen und etwas zu Trinken. Ich komme
gleich wieder" Dann verschwand Arox aus dem Gasthaus.
Chuck setzte sich an einen Freien Tisch, nahe dem Tresen und bestellte erstmal einen Krug Wasser.
Der verwunderte Wirt brachte ihm den Krug, den Chuck in einem Zug leerte.
Nach einem zweiten Krug Wasser, war sein Durst endlich gestillt. Dann
bestellte sich Chuck noch eine Wüstenrattensuppe, die er Genussvoll schlürfte.
Plötzlich betrat ein Mann das Lokal. Er trug einen dunklen Umhang und sein
Kopf war mit einer Kapuze bedeckt. Irgendwas in Chuck sagte, dass da etwas
nicht stimmt. Er behielt den Mann aus den Augenwinkeln im Auge. Der Mann
ging zielsicher auf den Tresen zu, hinter dem gerade der Wirt stand und sich
nun zum neuen Gast wandte. Dieser jedoch zog mit beachtlicher
Geschwindigkeit sein Kurzschwert und setzte die Spitze dem Wirt an die
Kehle. Alle Stimmen im Raum verstummten.
"Gib mir dein Gold!", forderte der Mann mit ruhiger Stimme.
"Ich...Ich...", stammelte der Wirt. Ihm stand seine Angst ins gesicht geschrieben.
"Wird's bald?" Der Räuber wurde langsam ungeduldig. Chuck verstand nicht
wirklich, was er da gerade tat: Mit einem Ruck war er vom Stuhl
aufgesprungen. Bevor der Räuber ihn überhaupt wargenommen hatte, war
Chuck mit gezogenem Schwert direkt vor ihm, trat ihm mit voller Kraft das Bein weg und schlug dem fallenden Räuber das Schwert aus der Hand. Der Räuber lag nun mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Chuck stand mit
gezogenem Schwert über ihm: "Was sollte das?", fragte er zornig. Der Räuber
schwieg. "Warum hast du das getan?", fragte Chuck erneut. "Töte mich wenn
du willst. Ich habe keine Angst vor dem Tod!", antortete der Räuber. Chuck sah ihn erstaunt an. "Was? Traust du dich nicht, Kleiner?", lachte der Räuber. Zorn stieg in Chuck hoch. Er hasste diesen Mann. Seine Hände verkrampften sich. Einerseits wollte er den Mann für seine Tat töten, doch andererseit wollte es nicht. Der Räuber nützte diese Unaufmerksamkeit und und trat Chuck liegend das rechte Bein weg, rollte sich zur Seite, schnappte sich sein auf dem Boden liegendes Schwert und stand in der selben Bewegung auf. Chuck wollte wieder
aufstehen, doch es war zu spät: Die Klinge des Angreifers raste auf seinen
Hals zu. Chuck schloss verzweifelnd die Augen. Plötzlich hörte er ein
klirrendes Geräusch und spürte zugleich, dass es irgenwie Kälter geworden
war. Er machte die Augen auf und erblickte eine Eissäule. In ihr war der Räuber mitten in seiner Schlagbewegeung gefangen. Chuck stand auf und erblickte Arox an der Tür. "Ihr wart es? Ihr habt mir schon wieder das Leben gerettet!", sagte Chuck erstaunt. "Macht nichts, ich bin schließlich ein Diener Adanos", lächelte Arox, "Chuck, am besten du gehst jetzt schlafen, wir haben morgen einen langen Tag vor uns" Ohne Wiederworte verschwand Chuck in ihrem Zimmer. Er war tatsächlich müde, doch er konnte lange nicht einschlafen. Er stellte sich immernoch die Frage was sich da gerade in ihm abgespielt hatte. Ohne es zu merken schlief er ein.

Sumpfkrautjunkie
31.10.2005, 16:46
Er wacht am frühen Morgen des nächten Tages auf. Arox stand am anderen Ende des Raumas mit verschränkten Armen an der Wand gelehnt und schien ihn seltsam anzustarren. "Guten Morgen, Chuck!", grüßte er. "Guten Morgen, Arox!", erwiederte Chuck.
Chuck saß nun aufracht im Bett und streckte sich. Es war schon länger her, dass er in einem bequemen Bett geschlafen hatte.
"Komm mit, gönnen wir uns ein Frühstück!", forderte Arox freundlich auf und beide verließen ihr Zimmer. Der Wirt schien auch erst vor kurzem aufgestanden zu sein. Er reinigte mit einem dreckigen Lappen die Tische: "Das Frühstück ist leider noch nicht fertig, meine Herren!" "Macht nichts, wir können warten!", sagte Arox und wandte sich an Chuck: "Wir gehen in der Zwischenzeit vorräte einkaufen." Chuck nickte und sie verließen das Gasthaus. "Ich habe mir erzählen lassen, was du gestern gemacht hast", begann Arox, "Das war sehr mutig von dir. Du scheinst ein guter Kämpfer zu sein." "Eigentlich bin ich kein Kämpfer, mein Onkel hat mir mal einpaar Tricks mit dem Schwert gezeigt, aber das wars schon", sagte Chuck. "Deine Bescheidenheit gefällt mir, aber was nicht ist kann noch werden. Am besten wir kaufen dir ein neues Schwert. Deins scheint nämlich ziemlich rostig und abgenützt zu sein." "Wohin wollen wir eigentlich reisen?", fragte Chuck kurz darauf. "Nach Norden zum Kloster der Wassermagier. Ich bin im Auftrag des Rates unterwegs.", antwortete Arox. Chuck wollte fragen, was Arox genau für den Rat machen sollte, aber er ließ es dann sein. Es ging ihn nichts an. Nachdem sie bei einem Händler Proviant eingekauft hatten begaben sie sich zum Schmied. "Guten Morgen!". grüßte Arox den Schmied, der munter auf seinem Amboss herumhämmerte. "Was wollt ihr?", fragte der Schmied.
"Kennst du dich damit aus Amulette in Schwerter einzuarbeiten?", fragte Arox. "Ja, aber das Kostet extra." "Welches Schwert würde dir gefallen?" fragte Arox Chuck und deutete auf ein Regal voller Schwerter. Chuck wählte einen bescheidenen Einhänder mit einer dünnen Klinge. "Hier!", Arox gab dem Schmied ein Amulett, "Arbeite das in dieses Schwert ein!"
"Das wird etwas dauern, aber nach einer Stunde sollte es fertig sein", sagte der Schmied und streckte fordernd die Hand aus, "300 Goldstücke!", Arox gab ihm das Gold. Plötzlich sprach jemand von hinten: "Schmied, kann ich mal kurz deinen Schleifstein benützen, meine Axt wird wieder stumpf!" Chuck und Arox drehten sich um. Sie blickten einer fast 2 Meter großen Mann entgegen. Sein Gesicht hatte einen kräftgen Braunton und er trug eine gute Stoffrüstung. Am Rücken hing eine große Zweischneidige Axt. "Gleich, aber das kostet was", rief der Schmied. "Geht klar!", antwortete der Mann und wandte sich nun an Arox: "Ihr seid wohl auch auf der Durchreise, werter Herr Magier" "Ja wir sind unterwegs nach Norden", sagte Chuck.
"Ihr habt einen Begleiter!", stellte der Mann fest, "Zufällig bin ich auch nach norden Unterwegs, genauergesagt nach Myrthana. Wir könnten Gemeinsam gehen. Diese Region ist für Reisende ziemlich gefährlich!" "Ihr habt recht" , Arox schien dem Mann zu vertrauen, "Ihr könnt uns Begleiten. Wir brechen in wenigen Stunden auf." "Ich bin übrigens Ratak", stellte sich der Mann vor.
"Ich bin Chuck" "Ich bin Arox, wir gehen gleich zum Gasthaus um zu Frühstücken, wenn ihr wollt könnt ihr mitkommen."
"Das Angebot nehm ich an, aber ich komme etwas später, wenn ich meine Axt geschliffen habe." Arox nickte und ging zusammen mit Chuck zurück zum Gasthaus. "Wir können ihm trauen", sagte Arox und beantwortete dabei die Frage, dei Chuck gerade aussprechen wollte. Wärend des Frühstücks gesellte Ratak zu ihnen. Ratak erzählte von seiner Zeit als Soldat, in der er gegen die Sklavenjäger kämpfte. Nach dem Frühstuck gingen sie nochmal zum Schmied um sich Chucks Waffe abzuholen. Das Amulett schimmerte bläulich. Chuck nahm es entgegen und fasste mit der Hand um den Griff. Ein leises Kribbeln durchfuhr seine Finger. "Was ist das?", fragte Chuck. "Dieses Schwert ist leicht magisch. Das Amulett kann deine magischen Kräfte fokusieren und dann als Blitz entladen", beantwortete Arox seine Frage. Chuck starrte ihn verwirrt an. "Keine Sorge, ich werde dir den Umgang noch erklären", lachte Arox und wandte sich an Ratak: "Und du kannst ihm bestimmt beibringen wie man richtig gut mit dem Schwert kämpft?" "Na klar!", sagte Ratak. Kurz darauf verließ die Gruppe das kleine Dorf.