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Chicken el Diabolo
15.09.2005, 20:29
Ich glaub ich probier das jetzt auch mal mit den Storys schreiben.
PS: Die Schreibfehler tun mir jetzt schon leid ;)

Kapitel 1 - Schreckliche Nachrichten

Sonnelicht durchflutete das Zimmer als Brahim die Augen öffnete. Langsam stand er auf, seine Knochen knackten und knirschten: " Diese verfluchte Seeluft bring mich noch um ! " Gähnend steckte er den Kopf zur Tür hinaus und schnupperte die frische Luft. Die Sonne war schon fast aufgegangen. Er schlurfte zur Kaimauer hinüber und sah der aufgehenden Sonne entgegen als er plötzlich einen schwarzen Punkt entdeckte. Nur ein Punkt so groß wie ein Blutfloh doch trotzdem schauderte es den alten Mann. " Was das wohl ist ? Ich weiß nicht warum, aber eine innere Stimme sagt mir das ich es herausfinden sollte. " dachte er fröstelnd. Schnell lief er zurück zu seinem Haus. Fünf Minuten später kam er mit einem rostigen Fernrohr heraus: " Ich hoff es tuts noch ", flüsterte er und hielt es sich ans Auge.

Ein lauter Schrei ließ Pablo aus seinem Nickerchen aufschrecken. " Was ist denn jetzt wieder los ? ", maulte er mürrisch und drehte sich um damit er sah wer ihn aufgeweckt hat. Ein älterer Mann kam vom Hafen her gelaufen, wieder schrie er. Diesmal verstand er was er sagte und es lies ihn erbleichen. " Bei Innos " rief er.

Der alte Mann war Brahim. Und dieser schrie immer wieder: DIE ORKS KOMMEN. WIR SIND VERLOREN !

Chicken el Diabolo
16.09.2005, 14:13
Kapitel 2 - Vorbereitung

"Der Mann hat Recht. Das sind orkische Kriegsgaleeren, mindestens drei. BEI INNOS. Das sind dann über 500 Orks ! Wir ... wir sind verloren. " sagte Lord Hagen und legte das Fernrohr beiseite. Ingmar der neben ihm am Rand der Kaimauer stand klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter: "Innos wird uns helfen, wir dürfen nicht aufgeben !" " Ja mein Freund, du hast recht. Wir müssen alle Bürger zusammentrommeln. Sie sollen Waffen und Rüstungen bekommen. Wir brauchen jeden Mann. Albrecht soll außerdem Boten an Garond und Pyrokar schicken. Sie sollen uns so viele Leute schicken wie möglich. " erwiderte Lord Hagen. " Zum Glück konnten wir die Orks aus dem Minental vertreiben Herr, sonst müssten wir an zwei Fronten kämpfen " Ingmar und Lord Hagen wanden sich zum Gehen.

Die Stadt war seit der Nachricht das drei Kriegsgaleeren der Orks Kurs auf Khorinis nahmen ins totale Chaos gestürtz. Überall rannten Leute in blinder Angst herum und schrien wie verrückt. Brahim der Kartenmacher war nach dem er Lord Hagen alles erzählt hatte ins Koma gefallen. An der Kaserne prügelten sich die Leute um Schwere Milizrüstungen oder starke Waffen. Lord Hagen und die Paladine mobilisierten inzwischen die Verteidigung. Der Durchgang zu Kai 2 sollte gesprengt werden um den Orks so wenig Angriffsfläche wie möglich zu geben. Schwere Kanonen wurden in Position gebracht, Barrikaden an der Kaimauer errichtet und Häuser verammelt. Bürger aller Geldklassen mussten sich in die ihnen gegebene Stellung bringen. Außerdem ließ man noch eine zweite Barrikade an den Wegen zur Untersatd anbringen - laut Lord Hagen fürd den Fall der Fälle. Wir sich wiedersetzte wurde vor das Kriegsgericht gestellt. Gegen fünf Uhr Abends traf die Verstärkung von Garond ein, gegen sechs Uhr die des Klosters. Dann war alles vorbereitet - die Schlacht konnte beginnen.

Chicken el Diabolo
17.09.2005, 18:10
Kapitel 3 - Die Schlacht um Khorinis

" Noch 2 Minuten Sir. Dann sind sie in Reichweite unserer Kanonen. " erschallte der Ruf eines Kanoniers. " Da, die Hunde fangen schon an ihre Kanonen in Position zu bringen. " schrie Albrecht nervös. " Noch 30 Sekunden Sir. " Lord Hagen schluckte schwer. Bisher hatte er immer eine voll ausgerüstete Armee aus Rittern und Paladineb gehabt wenn es um Orks ging, doch der Haufen heute war ein einziges Drama. Zwei Drittel bestanden aus Bauern und Bürgern die noch nie gegen einen einzigen Ork angetreten waren. Ein Sechstel bestand aus Rittern und Paladinen und ein weiteres Sechstel aus kampferprobten Bürgern, Milizen und Magiern. Er hob die Hand: " Auf mein Kommado werden alle Kanonen abgefeuert. " " Noch fünf Sekunden Sir " " Vier ... drei ... zwei ... eins ... JETZT , FEUERT AUS ALLEN ROHREN !!! " Lord Hagen ließ die Hand sinken .

Die Luft war plötzlich erfüllt von beißendem Pulverrauch und lauten Explosionen. Die meisten Kanonkugel traffen ihr Ziel. Auf einer der drei Kriegsgaleeren brach ein Feuer aus. Lautes Gegrunze wehte den Verteidigern entgegen. Doch nun hatten zwei der Kriegsgalleren ihre Kanonen im richtigem Winkel stehen. Sofort erwiderten sie das Feuer. Fünf der Kanonenkugel traffen ihr Ziel und sprengten kleine Teile der ersten Barrikade. Die anderen Kugel sausten darüberhinweg in die nahestehenden Gebäude die sofort in Flammen aufgingen. Die dritte Kriegsgaleere, die, auf dem das Feuer wütete, änderte ihren Kurs und hielt mit voller Kraft auf die Kaimauer zu.

Die brennende Galeere war jetzt nur noch 7 Meter entfernt. Viel zu spät um zu bremsen. " OH INNOS. WAS MACHEN DIE DA ? ", kreischte Canthar, der Händler. Dies war das letzte was er sagte bevor er in Beliars Reich überging, denn im gleichen Augenblick krachten 15 Tonnen Schiff in die Kaimauer. Die Steinmauer war in kurzer Zeit so hohem Druck ausgesetzt das sie einfach zerbarst und zersplittete. Drachenei große Steinsplitter flogen nach allen Seiten davon. Einer davon traf den Händler frontal in den Bauch und schleuderte ihn 10 Meter weit durch eine Holzwand in ein brennendes Gebäude das gleich darauf wie ein Kartenhaus zusammenbrach.

" Ziel mit der Kanone auf das brennende Schiff, Brian ! ", schrie Harad seinem Lehrling ins Ohr um den Kanondonner zu übertönen. " Ja Meister ", brüllte Brian zurück. Das Schiff war nach zwei Metern Stein zum Stillstand gekommen. Von der Reling hüpften nun angekokelte Orks herunter. Diese wurden sofort von einer Gruppe Bogenchützen ins Visier genommen. Brian versuchte inzwischen die schwere Kanone in die richtige Stellung zu bringen. Die Orks waren jetzt in einen rasenden Blutrausch gefallen den ihr angebranntes Ego nicht zu lindern vermochte. Zwei Orks, allem anschein nach Elitekrieger rannten nun in ihre Richtung. Harad zog eine Armbrust und zielte auf sie... ein Bolzen zischte durch die Luft und rammte sich in den Kopf des ersten. " Ihr habt mir nie gesagt das ihr so gut mit der Armbrust umgehen könnt Meister. ", ächzte Brian, er hatte die Kanone schon fast in Stellung gebracht. " Im Gegenteil, ich bin eingerostet. Ich habe auf den Bauch des anderen gezielt. ", lachte Harad und zog sein Schwert. " Er ist verrückt geworden, im scheint das hier einen heidenspass zu machen ", dachte Brian bestürtzt. Der andere Ork war inzwischen bedrohlich näher gekommen. Er holte zum Schlag auf Harad aus doch dieser wich ihm geschickt aus und stach ihm mit seinem Schwert in den Rücken. Schwarze Orkblut spritzte und der Elitekrieger brach in einem Todesgrunzer zusammen. " Wie in alten Zeiten. ", gluckste er vergnügt. Ein lautes Donnern unterbrach ihn. Brian hatte die Kanone abgefeuert. Sie zerlegte mehrere Orks die gerade vom Schiff gesprungen waren in ihre Bestandteile.

Doch dann zerbarst plötzlich der gesamte vordere Teil des Schiffes und dutzende Orks strömten heraus und geradewegs auf die Bogenschützen zu.
Diese konnten sie sie nicht mehr alle rechtzeitig aufhalten und eine Augenblick später lagen die Leichen der Schützen am Boden. Von der Kaserne her kamen nun 11 Milizkämpfer und Bürger angerannt und verwickelten die Orkkrieger in einen Kampf. In den Reihen der Verteidigern machte sich nun Entsetzen breit. Die zwei anderen Kriegsgaleeren ließen Boote zu Wasser die fast bis zum Kentern voll waren mit blutrünstigen Orks.

" Ingmar, nimm dir ein paar Männer und hilf den Bürgern da unten die Orks in Schach zu halten ! Albrecht, du bereitest den Orks die mit den Booten kommen einen gebührenden Empfang ! Ich selbst werde mit ein paar Männern die Kanonen wieder besetzten. Diese dummen Trottel schießen vor Angst immer daneben !", rief Lord Hagen seinen Offizieren zu.

RABUMM, eine Kanonekugel jagte ein paar Orks in Beliars Reich. " Sehr gut Brian !", sagte Hard zu seinem Lehrling. " Oh Innos. Meister, wir haben sie auf uns aufmerksam gemacht !", keuchte Brian vor Angst. Tatsächlich kamen nun 5 Orks auf sie zugeprescht. "Dann zieh dein Schwert und mach sie nieder, Brian. " Harad kramte einen Dolch aus seiner Tasche und warf ihn mit voller Wucht nach dem einen. Der Dolch bohrte sich durch die Rüstung mitten ins Herz eines Orks, welcher dann sofort zu Boden ging. Die anderen vier waren nun bei Harad. Dieser ließ seine geschliffene Erzklinge durch die Rüstung des zweiten Orkes sausen als sei sie Butter. Der durchtrennte Körper flog auseinander. Nun war auch Brian zur Stelle. Doch ein Ork war schneller. Ein Fußtritt ließ Brian durch die Luft segeln und auf den Boden knallen. Bunte Sterne wirbelten vor seinen Augen. Der Ork stand nun über ihm und grunzte mit mordlüsternden Augen erfreut: "Utschatscha, karku tschau. " Brian rollte sich blitzschnell zur Seite. Keinen Augenblick zu früh. Die Orkaxt riss auf dem Platz wo er gerade noch gelegen hatte ein großes Stück Stein heraus. "DUDU, ARKU GNAFNU NUCKU TSCHAU", grunzte der Ork jetzt wieder wutenbrannt. Er holte zum Schlag aus, Brian schrie auf. Gelich würde er Sterben ! Doch plötzlich stach sich ein Schwert durch den Körper des Orks. "Icku, gnagna, tschau ? ", grunzte dieser fagend und stürtzte Tod zu Boden. Hinter ihm erschien Harads Gestalt. " Danke Meister, ihr habt mir das Leb... !", er verstummte mitten im Satz. Ein schreckliche Wunde die von der einen Seite seiner Tallie bis zur anderen Seite reichte ließ ihn erstarren. " Du ... warst ein ...gu ... guter Lehrling ", krächzte Harad. Dann fielen seine Beine nach vorn und der restliche Teil nach hinten. Eine Orkaxt hatte ihn in zwei Teile zerlegt.

" Utschatscha, rucku zucku tschau !!! ", grunzte ein Ork-Elite und kletterte über die Kaimauer. Oben angekommen wurde er aber gleich darauf von Albrecht gezweiteilt. " Bringt die Grünhäute zur Strecke ", schrie er. Er ging ein Stück weiter und schlug einem angreifendem Ork den Kopf ab. Überall waren inzwischen Kämpfe ausgebrochen. Für die Menschen galt nur noch das nackte Überleben. Er hatte seine Männer ausschwärmen lassen, nur zwei waren mit ihm gegeangen. " Oh Nein, dort vorn sind jede Menge Orks, Sir ! ", sagte einer der beiden Ritter und deutete auf einen Teil der Barrikade der von einer Kanonkugel durchbrochen worden war. Albrecht nickte nervös, es waren mindestens 7, : "Machen wir sie nieder !" Die zwei Ritter ließen heilige Pfeile in ihren Händen aufflammen und warfen sie auf die Orks. Diese zogen sofort ihre Äxte und griffen an. Albrecht stieß einen Kampfschrei aus und spaltete dem ersten Ork den Schädel. Den nächsten Ork erging es nicht besser " SIR, DAS IST EIN HINTERHALT. ", rief im Jim, einer der beiden Ritter zu. Albrecht drehte sich rasend schnell um die eigene Achse und schnitt dabei einem der Orks die Beine ab. Der Ritter Jim kämpfte gerade verzweifelt mit drei Orks die hinter ihnen hergeschlichen waren. John, der andere Ritter lag mit aufgeschnittener Kehle in seinem Blut. Die Orks hatten sie nun vollständig eingekreist. Flucht war zwecklos. Müde hob er sein Schwert. " Wir verkaufen unser Leben so teuer wie möglich ", krächzte er, als Jims Kopf an seinen Füßen vorbeirollte. Die Orks grunzten hämisch und hoben ihre Äxte...

" Nehmt das und das und das und das ihr dreckigen Ausgeburten Beliars. " Ingmar, stellvertretender General und Freund Lord Hagens, wütete wie ein gefallener Engel in den Reihen der Orks. Die Orks hatten zwei seiner besten Männer abgeschlachtet, das forderte Rache. Die Kriegsgaleere war nun volkommen abgebrannt doch es waren trotzdem noch zwei dutzend Orks herausgekommen. Er und die Verteidiger versuchten die Orkmenge in Schach zu halten doch immer mehr fielen ihren Äxten zum Opfer. Lange würde er nicht mehr kämpfen können...

Lord Hagen sah inzwischen ein das es zwecklos war am Hafen weiter zu kämpfen. Immer mehr Orks erklammen die Kaimauer.Es war nicht der Blutrausch denen die Bürger zum Opfer fielen, es war ihre Reine Masse, wurde einer getötet rückten zwei nach. " Vatras, gib das Zeichen zum Rückzug. ", sagte er dumpf. " Wie ihr wollt Lord Hagen. " Vatras ließ eine blaue Stichflamme zum Himmel empor schießen die einige Sekunden stehen blieb und dann erlosch. "Ich muss den Rückzug decken Vatras. Geh du zu den anderen Magiern ins obere Viertel. "Was ist mit der zweiten Barrikade ?" fragte Vatras. " Zwecklos, es sind viel zu viele Orks. "antwortete Lord Hagen bestimmt.

Da war das vereinbarte Zeichen. Ingmar seuftzte erleichtert. " RÜCKZUG MÄNNER ", brüllte Ingmar. Von überall her kamen nun Bürger gerannt, verfolgt von den Orks. Ingmar selbst schlug noch zwei Orks den Kopf ab. Dann rannte er selbst um sein Leben.

"Kurtachpak, nagnag ruklakuk tschau ", grunzte ein Ork. Gerade hatten sie vier Bürger in die Enge getrieben, das würde lustig werden. Das dachten sie jedenfalls, denn plötzlich fiel ein Ork tot zu Boden, im Rücken eine klaffende Wunde. " Ihr widerlichen Viecher, STERBT ! ", schrie Lord Hagen und enthauptete einen weiteren Ork. " GRUSCHKAK GNAKAK, TSCHAU ", grunzten die anderen und gingen auf ihn los. Fünf Sekunden später lagen sie alle tot am Boden. " LOS LEUTE, INS OBERE VIERTEL ", fuhr er die Bürger an. " Ja, wir gehen schon. ", sagte einer und rannte davon, die anderen folgten ihm. Lord Hagen wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. " Ich hoffe das das die letzten waren ". Doch dann sah er noch einen Mensch der gerade mit einigen Orks kämpfte. " Der hat sich ganz schön viel vorgenommen. ", Lord Hagen schüttelte den Kopf und lief dem Menschen zu hilfe.

Am Tor des oberen Viertels tobte gerade ein weiterer Kampf. Pyrokar, der oberste Feuermagier war höchstpersönlich anwesend. Die Orks versuchten nun in das noch offene Tor zum Oberen Viertel zu gelangen doch die Feuermagier und ein paar Paladine leisteten heldenhaften Widerstand. " Wir müssen das Tor schließen, Pyrokar ! ", keuchte Marduk und schleuderte einen Kugelblitz auf eine Gruppe Orks die gerade aus dem brennenden Hafenviertel gelaufen waren. " Ich werde dieses Tor erst schließen wenn keiner mehr lebt der hindurch könnte, und im Augenblick spüre ich noch mehrere Überlebende. " Aus einer Gasse kamen mehrer Menschen gerannt, im Schlepptau eine wahre Orkhorde. Die Magier liessen ein Feuerballregen auf sie fliegen und die Orks wanten sich zur Flucht. " Wir können nicht mehr Pyrokar, wir müssen es jetzt schließen ! ", Marduks Stimme war Ernst, " Mit oder ohne eurem Einverständniss. " Warte, da kommen die letzten. ", erwiderte Pyrokar. Zwei Paladine kamen angerannt, einer hatte einen weiteren Bürger auf der Schulter. " Gut, wir können das Tor jetzt schließen. " Der eine Paladin war Lord Hagen, der andere Ingamr, Lord Hagen hatte den kämpfenden Bürger noch mit knapper Not retten können. Der Bürger war Brian...

Es war nun Mitternacht, kein Stern stand am Himmel, nur das Feuer erhellte die Trümmer der einst so schönen Stadt. Die Orks plünderten alles was nicht Niet und Nagelfest war. Dann richteten sich die Orks, ebenso wie die überlebenden Menschen auf eine lange Belagerung ein.

Chicken el Diabolo
18.09.2005, 18:21
Kapitel 4 - Nach dem Fall

Ein neuer Tag begann, er versprach unbarmherzig schön zu werden.

Die Überlebenden hatten eine schreckliche Nacht hinter sich. Die Hälfte aller Verteidiger war gefallen. Den Überlebenden ging es nicht viel besser, jeder hatte eine Verwundung zu beklagen. Manche waren dem Tod näher als dem Leben.

Lord Hagen hatte um 5 Uhr morgens eine Krisensitzung im Rathaus einberufen in der das weitere Vorgehen besprochen werden sollte. Er sprach auch das aus was alle dachten: " Die Stadt ist gefallen. Bis auf das obere Viertel liegt alles in Trümmern. Wir sind nun auf die Gnade Innos angewiesen. " " Was isn mit denen im Minental, häh ? Die machen sich wohl nen faulen Lenz oder was ? " schrie ein Mann aus den Reihen der Zuschauer. " Die restlichen Streiter Innos sind zu gegebener Zeit nicht in der Lage uns zu helfen, genauso wenig wie die ehrenwerten Magier des Feuers. ", erwiderte Lord Hagen ruhig. Zu gerne hätte er den unverschämten Kerl in Ketten legen lassen aber einen Aufstand könnte er sich nicht leisten. " Was ist mit den Bauern, sind die auch in Gefahr. ", fragte ein weiterer Bürger. " Ich denke nicht das die Orks versuchen irgendetwas anzugreifen, wir haben sie trotz allem sehr stark dezimiert. Sie werden sich innerhalb der Schützenden Mauern unserer Stadt verkriechen.Ich schätze ihre Zahl auf ca. 120 "antwortete Lord Hagen "Keine weiteren Fragen ? Gut, jeder Bürger weiß was er im Falle eines Angriffes zu tun hat. Abtreten ! ", schloss Ingmar die Sitzung.

Später standen die zwei Paladine auf dem höchsten Turm und sahen auf die zerstörte Stadt hinab. Die verkohlten Ruinen der Unterstadt strahlten eine Trostlosigkeit aus die Lord Hagen einen eisigen Schauer versetzte. Über den schwarzen Trümmern tummelten sic die Orks. " Ich hätte nie gedacht das es so weit kommen würde. Der namenlose ist mit unserem Schiff abgehauen und nun liegt die Stadt in Trümmern. Was soll ich tun, was soll ich nur tun ? ", flüsterte Lord Hagen traurig. So hatte Ingmar seinen Freund noch nie gesehen, der Lebenswille schien ihn verlassen haben. " Kopf hoch. Irgendwas passiert noch, glaub mir. Ich weiß das noch irgendetwas passiert was uns rettet. ", sprach Ingmar mit lauter Stimme. " Ich hoffe du hast Recht mein Freund. " Lord Hagen lächelte schwach.

Chicken el Diabolo
19.09.2005, 11:15
Kapitel 5 - Mit dem Schiff nach Khorinis

" Bramsegel setzen, Hauptsegel runterlassen. ", schrie Jorgen seine Mannschaft an." Der Kapitän hat mir das Kommando überlassen bis er wieder aufwacht, ALSO LEGT EUCH GEFÄLLIGST IN DIE RIEMEN ! " " Ja klar, wenn ich gewusst hätte auf was ich mich da alles einlasse hätte ichs mir nochmal überlegt mitzukommen. ", flüsterte Milten Lester zu. " Ach, das hier macht mir nichts aus. Meine Kopfschmerzen sind endlich weg. Da hat er mal wieder ganze Arbeit geleistet. " Der namenlose und seine Crew waren inzwischen wieder aus Irdorath herausgekommen und befanden sich wieder auf dem Weg nach Khorinis " Was wollen wir eigentlich noch in Khorinis ? ",fragte Lester. "Hast du nicht zugehört, er hats doch gestern abend noch gesagt ! "erwiderte Milten. " Nun ja ...öhm... da ich keine Kopfschmerzen mehr hatte hab ich mir gedacht ...na ja... rauch doch mal wieder einen. Darauf bin ich dann wohl eingeschlafen. " Milten gluckste: " Diese verdammten Entzugserscheinungen. Na ja, ist ja auch egal. Wir werden dort jedenfalls das Kriegschiff den Paladinen übergeben und dann die restliche Insel erkunden. Ich glaube er hat genug von Krieg und Orkschnippeln und will deshalb nicht aufs Festland. "

" *gähn* ahhhhh, so ein Schläfchen tut doch gut. Der untote Drache da war wirklich ne hatre Nuss. ", dachte er sich als er schlaftrunken auf das Hauptdeck trat. " Morgen, altes Haus. Wie gehts? ", rief ihm Lee zu. Lee stand neben Jorgen am Steuerrad und schaute ihn grinsend an. " Ein bisschen Muskelkater aber sonst gehts mir blendend. Wie lange wird die Reise wohl noch dauern ? ", er drehte sich zu Jorgen um. Dieser studierte gerade die Seekarte. er blickte gar nicht erst auf: " Mhhm, laut meinen Berechnungen und dieser Karte ... mhhm, 12 durch 7 mal 4 ... 2 Tage, maximal. " " Gut, ich frage mich was die Paladine wohl sagen werden wenn wir wieder mit ihrem Schiff in den Hafen einlaufen. " Lee schloss die Augen und stellte sich die dummen Gesichter vor. Dabei musste er unwillkürlich lachen.

Chicken el Diabolo
19.09.2005, 14:44
Kapitel 6 - Schlacht um das obere Viertel

Der erste Tag nach dem schrecklichen Massaker neigte sich dem Ende zu. Die Menschen hatten den ganzen Tag gearbeitet. Sie mussten die Verteidigung des oberen Viertels noch weiter ausbauen. Fals das Tor nun aus welchem Grund auch immer aufgehen sollte würden die Orks es trotzdem nicht leicht haben, den eine große Barrikade aus Sandsäcken, Kisten und spitzen Holzkeilen würde ihnen für das Erste den Weg versperren. Die Orks bauten zur selben Zeit zwischen den Ruinen Zelte aus Tierfellen auf und entzündeten große Leuchtfeuer, keine Fleischwanze würde nun unbemerkt aus dem Oberen Viertel mehr kommen. Die Leuchtfeuer würden zwar die ganze Insel auf sie aufmerksam machen doch die Orks fürchteten weder Angriffe der Söldner noch der Ritter aus dem Minental. Dafür hatten sie sich zu gut in den Ruinen verkrochen. Sie könnten die Angriffe mit Leichtigkeit abwehren, doch für Angriffe ihrerseits reichten die Truppen nicht aus. Lord Hagen hatte richtig geschätzt, es waren nur noch 147 Orks übrig. Außerdem hatte sich eine Kriegsgaleere in Rauch aufgelöst. Der Kapitän des besagten Kriegsschiffs saß schmollend und grübelnd in seinem Zelt. Dann kam ihm eine wunderbar böse Idee.

" Kruschnaknak, pashgnakk ", grunzte der Orkkapitän zornig. Er war sehr wütend, fast seine gesamte Mannschaft wurde entweder von den Menschen umgebracht oder aber sie gingen im Feuer zugrunde. Nur noch er und zwei seiner Offiziere waren am Leben. Er war vor den anderen Kapitänen bloßgestellt, entehrt. Er musste nun irgendetwas tun was die Trottel beeindruckte und ihn, falls sie ihn beim Kaiser anschwärzten in ein besseres Licht tauchte. " KRUSCHNAKNAK, PASHGNAKK ", grunzte er abermals. Nun kamen zwei grobschlächtige Orks in sein Zelt gerannt, der eine hatte in der Hand noch eine gebratene Scavengerkeule. " PASHGNAKK, RUTAK MUTAK WURKS, RUCKU ZUCKU ", fauchte er den Ork mit der Keule an. Dieser schmiss sie sofort aus dem Zelt. " Kruschnaknak, luftak Grufrak suk ? ", grunzte der Kapitän fragend. "Sukuwucku, Gnagna tschau. ", grunzte der andere Ork als Antwort. " Gutu, gucku arku Wauk !", grunzte der Kapitän, dieses mal klang es wie ein Befehl. " Utschatscha, hährghärghärg, utschatscha. ", grunzten die Orks und gingen aus dem Zelt. Sie lachten, dies war die Sprache die sie verstanden. Kommen, sehen, niedermachen.

Dann, um Mitternacht begann es. Eine Horde Orks kam mit einem Rammbock vom Hafen. Dies sah ein Ritter der gerade Wache hielt. Er schlug mit einem Gestock auf eine Gußeiseren Glocke. Im gleichen Moment war das ganze Viertel wach. Schleunigst wurden die Schwerter umgeschnallt, Lord Hagen trat aus dem Rathaus und brüllte den verbliebenen Paladinen Befehle zu. "ALARM, DIE ORKS GREIFEN AN ", schrie ein weiterer Ritter. Die Orks legten 10 Meter lange Leitern an die Mauer un begannen hochzuklettern. Brian, der Lehrling des Schmieds hatte die Armbrust seines Meisters mitgenommen als er floh. Nun zielte er auf den Orkhaufen unten am Tor. " Ich werde euch alle töten. Ich werde meinen Meister rächen, dachte er. Dann ließ er einen Bolzen durch die Luft fliegen. Ein Ork wurde davon getroffen, rappelte sich aber wieder auf, zog den Bolzen heraus und mischte sich wieder unter die Orks. " Das ... das kann doch nicht sein " schrie er. Nocheinmal ließ er ein Bolzen durch die Luft schnellen. *ZACK* *GRUNZ* Ein Ork fiel zu Boden wo er diesmal auch liegen blieb. Brian stöhnte: " Puhhh, ich dachte schon die sind unsterblich. "

Aus sicherer Entfernung sahen drei Orks dem Schauspiel zu. Der Orkkapitän, Kruschnaknak und Pashgnakk. " Härghärghärg, Munschen wuk tschau. ", sagte Pashgnakk und fuhr sich symbolisch mit dem Finger über die Kehle.

" Arrggg ", der erste Ork war über die Mauer gesprungen und fing an wild um sich zu schlagen. Gleich darauf wurde ervon Cedric, einem Ritter, unsanft in Beliars Reich befördert. " Das Tor ist bald hinüber. ", kreischte Ruga, ein Milizsoldat und feuerte einen Bolzen auf die Orks vor dem Tor ab. Brian stand direkt neben ihm und feuerte ebenfalls mit der Armbrust auf die Orks. " Wo sind die anderen ? ", fragte Brian Ruga. " Alle an der Mauer. Versuchen die Orks abzuwehren ... aber .... OH NEIN. DAS GITTER AM TOR, ES IST OFFEN. " Das Gitter zur Unterstadt ächzte ein letztes mal, dann zerbrach es in Stücke.

" Menschenskinder, hey du wach auf. ", Jorgen rüttelte den Held unsanft wach. " Häh ? Wasnlos ... ach Mama, lass mich weiterschlafen. " Der Held öffnete langsam die Augen. Es war immer noch Nacht doch ein schimmern lies annehmen das es bald Morgen sein würde. " Warum weckst du mich Jorgen? Spinnst du ? ", fragte der Held grimmig. " Ich hab mich verzählt Minjung. 4 mal 6 ist nicht 26 sonder 24. Wir kommen nicht erst heut abend an sondern schon in 1 Stunde. Man müsste es jetzt schon sehen. Vorhin war es noch zu dunkel als das ich etwas erkennen konnte doch da scheint ein Fest oder irgendsowas zu sein. Die Wolken über der Stadt sind hell erleuchtet. ", sagte Jorgen. " Ich komme, warte kurz vor der Tür. ", immer noch blinzelnd stieg der Held aus dem Bett und ging mit Jorgen zusammen an Deck. " BEI INNOS. HOL SOFORT DIE ANDEREN. IN GEFECHTSSTATION ", geschockt von dem Anblick wandte sich der Held ab.

*Ratsch* Ingmar tötete einen Ork und duckte sich unter einem Axthieb weg. Sofort ließ er sein Schwert wieder hochschnellen und tötete damit den anderen Ork. Die Orks hatten die Mauer und das Tor eingenommen, er, Lord Hagen und 14 andere Bürger und Ritter kämpften nun mit letzter Kraft im Rathaus. " HEIAAAA ", brüllte Cedric neben ihm und enthauptete zwei Orks auf einmal. Ingmar parierte einen Schlag und taumelte, " Keine Kraft, so Müde. " stammelte er. Jeder Muskel in seinem Körper schrie nach Erlösung. Nur sein Gehirn hatte den Kampf noch nicht aufgegeben. Fünf weitere Minuten vergingen, neben ihm schrie Hakon, ein Händler auf. Ingmar hatte keine Kraft mehr sich umzudrehen. Er stolperte und dann * BUMMMMMMMMMMM * ein Kanonenschuss ließ alle Orks abrupt innehalten und den Kopf zur Tüt drehen. Ein Grunzer ertönte : " RUSCHNAK SUCHKAK, NARNAR RUCKU ZUCK" Der Ork der Hakon gerade töten wollte hielt mitten im Schlag inne und rannte zur Tür hinaus. Genau wie alle anderen. Die Verteidiger sahen sich unsicher an: " Was zum Beliar machen die ? Wollen die uns jetzt in Sicherheit wiegen ? ", fragte Brian, er hatte tapfer gekämpft und mindestens ein dutzend getötet. Lord Hagen kam die Treppe runter gerannt. Er strahlte: " Der namenlose hat uns mal wieder gerettet. Und zwar in allerletzter Sekunde. Los kommt. Die Orks haben gerade wichtigeres zu tun als uns abzumurksen. " Sie traten aus dem Rathaus heraus und blickten direkt aufs Meer hinunter. Es waren keine Mauern oder Häuser mehr da die ihnen die Sicht versperren konnten. In der Khorinschen Bucht lag das königliche Kriegsschiff. Anmutig wie immer. Und feuerte gerade aus allen Löchern auf die zwei Orkkischenkriegsgaleeren. Eine hatte schon Schlagwasser und sank wie ein Stein. Die zweite Galeere konnte gerade einmal 3 Schüsse abgeben, dann traf eine Kanonkugel die Pulverkammer und sie ging ihn in einer gewaltigen Explosion in Flammen auf.

" Los, lasst ein Boot ins Wasser. Wir gehen rüber und rächen Khorinis ", befahl der Held Gorn und Diego. " Endlich wieder kämpfen. ", kicherte Gorn und rieb sich die Hände.

Kruschnaknak und Pashgnakk lehnten an der Mauer in der Ruine der Kaseren. Sie keuchten und zitterten. Ihr Kapitän war tot. Eine Kanonkugel hatte sein Zelt in die Luft gesprengt, zusammen mit ihm. Pashgnakk fuhr plötzlich zusammen: Kruschnaknak, LOK HAKKEN. " Den Namen hatten ihnen ihr General gesagt, es war der gefährlichste Mann in ganz Myrtana. Sie hatten immer wieder Steckbriefe von ihm erhalten. Wer dem General seinen Kopf besorgte bekam eine Medallie verliehen und wurde zum Orkoberst ernannt. Wenn sie ihn jetzt niedermachten und irgendwie hier wekommen würden oder dem General begeneten. Dann könnten sie die Karriereleiter um einige Stellen überspringen. Aber nur einer von ihnen könnte Orkoberst werden. Das wurde Kruschnaknak schneller klar als Pashgnakk. Kruschnaknak nahm den Knauf am unteren Ende der Axt und schlug Pashgnakk bewusstlos. Dann machte er sich zum Sprung bereit.

Es waren nur noch 20 Orks die Widerstand gegen den Helden, Milten, Lester, Gorn und Diego leisteten. Die anderen waren beim Anblick der sinkenden Galeeren in die umliegenden Wälder begleitet. " Ob noch Überlebende gibt. ", fragte Lester Diego. " Wohl kaum. ", Diego schüttelte den Kopf.

" Vielleicht schleichen noch Orks herum Lord Hagen. ", Brian war nicht wohl in seiner Haut, er fand das Lord Hagen gerade viel zu leichtsinnig durch die Stadt lief. Alle Überlebenden plus Frauen und Kinder liefen in einem Konvoi zum Hafen hinunter " Ach was, die sind doch alle geflohen als sie sahen was aus ihren Schiffen geworden ist. ", Lord Hagen lachte heiter. Sie liefen jetzt an den Ruinen der Kaserne vorbei. Plötzlich sah er einen Schatten, " Vorsicht ", brüllte er und stieß Lord Hagen beiseite. Im gleichen Moment zischte eine Orkaxt durch die Luft, genau an der Stelle wo Lord Hagen gerade gestanden war. Der Ork der geworfen hat war sichtlich geschockt das er nicht getroffen hatte. Viel zu spät nahm er die Beine in die Hand um davonzulaufen, Bosper, ein Jäger und Bogner, schoss ihm einen Pfeil hinterher und traff ihn in den Rücken. Der Ork brach röchelnd zusammen. " Du hast mir das Leben gerettet Junge. Wie kannn ich dir danken ? ", Lord Hagen klang eher erstaunt als verängstig. Brian setzte zu einer Antwort an doch dann kam der Held und vier weitere Männer un unterbrachen ihn. " Da kam ich ja gerade rechtzeitig ", sagte der Held. " Nun kommt Leute. Wir werden wohl erst mal auf das Schiff gehen. Wir haben noch genug Proviant für zwei Tage. " Die meisten konnten es gar nicht glauben, für sie war es als seien sie aus einem langen, langen Alptraum erwacht, ohne Einwände folgten sie dem namenlosen.

Chicken el Diabolo
19.09.2005, 19:33
Kapitel 7 - Ende und Anfang

Den ersten Tag schliefen alle Überlebenden komplett durch. Der Held höchstpersönlich teleportierte sich ins Kloster um Nachricht an die Magier im Feuerkloster zu geben. Diese waren nachdem sie den Bürgern geholfen hatten ins Obere Viertel zum Kloster per Teleportrune zurückgekehrt, sie wollten es auf einen eventuellen Angriff vorbereiten und dann zurückkehren. Niemand hatte mit so einem frühen Angriff gerechnet.

Die Wahrheit war, der Orkkapitän lies die zwei anderen Orkkapitäne von seinen Offizieren umbringen. Danach stachelte er die Meute auf und ließ sie das Obere Viertel angreifen.

Am Spätnachmittag des zweiten Tages auf dem Schiff waren die meisten Menschen wieder von ihren Wunden geheilt. Der Held und Lord Hagen sahen auf die verwüstete Stadt hinab. " Was wollt ihr jetzt tun ? ", fragte der Held. " Die Überlebenden werden Khorinis wohl wieder aufbauen, doch nach dieser Schlacht wird es wohl eher ein kleines Fischerdorf werden. Die Erzvorkommen sind erschöpft und sonst gibt es hier nichts von Bedeutung. Vielleicht werden sie auch als Siedler nach Jarhkendar ziehen. Der alte Tempel in dem die Wassermagier leben soll ja wieder restauriert sein. Ich persönlich gehe zurück aufs Festland. Ja, das Leben geht weiter, in diesen Tagen haben viele Menschen ihr Leben gelassen. Aber es ist auch ein Anfang, früher oder später wäre die Stadt trotzdem Untergegeangen. Die Bürger waren dekadent und habgierig. Doch diese Schlacht hat die Überlebenden zusammengeschweißt, es ist ein unsichtbares Band entstanden das nie mehr reißen wird. ", antwortete Lord Hagen und ging ohne ein weiteres Wort zu sagen. Die Hochstimmung nach der Rettung war längst verflogen.

Lord Hagen hatte Recht gehabt, das Leben ging weiter.
Ein neuer Tag entstand, die Bürger machten sich an die Aufräumarbeiten der neuen Stadt. Des neuen Khorinis. Doch dies ist eine andere Geschichte....


Ende