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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Defendor - Story und Features



SMST
28.01.2010, 21:07
Willkommen!
Hier findet ihr eine Übersicht über Story und Features der Mod "Defendor - Das Herz von Khorinis". Wenn ihr an Einblicken in die im Entstehen befindliche Mod haben wollt, dann besucht den "Defendor - Bildmaterial" (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?t=760805) - Thread.



http://upload.worldofplayers.de/files4/nY3nDefendor_Title.png

Zehn Jahre nach der Verbannung des Schläfers und dem Fall der Barriere ist das Minental zu neuem Glanz erblüht. Aus den drei Gefangenenlagern sind bedeutende Städte geworden und der Reichtum des Tales wurde neu erschlossen. Doch nun steht dies alles auf dem Spiel. Denn plötzlich ist im Norden des Tals ein schwarzer Magier namens Vorrandor aufgetaucht und überzieht das Land mit Krieg. Die nördlichen Gebiete des Tals sind bereits unter seine Herrschaft gefallen, der Pass über die Berge ist blockiert. Die Städte des Minentals bilden eine Allianz, doch selbst diese kann das Böse nicht aufhalten, denn ein dunkles Geheimnis macht Vorrandor unsterblich...

In dieser unsicheren Zeit strandest du an der Küste des Tals. Du wirst dir nun eine neue Exsistenz aufbauen, dich den Städten des Minentals anschließen und für deine neue Heimat kämpfen müssen...

Features:

Eine neue Story, die den Spieler sowohl ins alte Minental als auch in neue Welten tief im Herzen der Erde führt
Insgesamt über 150 NPCs, darunter alte Bekannte aus Gothic 1 und 2!
Komplett überarbeitete Spielwelt - Das Minental erstrahlt in neuem Glanz!
Eine ganze Reihe neuer Talente, darunter Handwerkstalente wie das Schmieden, aber auch neue Diebes- und Magierskills!
Ein überarbeitetes Balancing macht das "leichte" Gothic 1 zu einer komplett neuen Herausforderung!

SMST
31.01.2010, 16:15
Dies ist eine Story-Zusammenfassung der verschiedenen Locations. Hier werden allgemeine Dinge zu den Städten im Spiel gesagt.
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Eine Übersicht:
Ybernia (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?p=11922833&#post11922833)
Innoria (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?p=11922844&#post11922844)
Adaneia (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?p=11922947&#post11922947)
Die Minen (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?p=11923024&#post11923024)
Vorrandors Armee (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?p=11923031&#post11923031)

SMST
31.01.2010, 16:15
Ybernia:

Ybernia, das ehemalige Sumpflager aus Gothic 1, ist der erste Anlaufpunkt des Helden. Seit Lester die Besitzrechte der Bergfestung geltend gemacht hat, ist er der Besitzer der Reichtümer des Minentals. Den Handel mit diesen Gütern - sowohl inneerhalb als auch außerhalb des Minentals - kontrolliert ein Zusammenschluss von Händlern aus Ybernia, der sich "Handelsgilde" nennt. Alle Erträge der Minen und Felder des Tals gehen zuerst durch ihre Hände, bevor sie weiterverteilt werden, und alle Händler des Tals haben eine gewisse Abgabe an sie zu entrichten. Im Gegenzug sorgt die Gilde für freien Handel innerhalb des Tals. Das Zentrum dieses Handels ist Ybernia - Lester hat sich zwar dort nicht direkt niedergelassen, jedoch sind seine Beauftragten von der Handelsgilde in der Stadt und kontrollieren die Vorräte und den Handel der Stadt. Ybernia profitiert davon und ist zu einem Marktzentrum geworden. Die einflussreiche Position der Gilde wird jedoch von vielen misstrauisch beäugt und man munkelt, sie sei korrupt und würde sich am Krieg gegen Vorrandor unerlaubt bereichern ...

Es gibt daneben auch noch die Überreste der alten Schläfer-Bruderschaft. Nach dem Sieg des Namenlosen über den Schläfer und der Offenbarung von dessen dämonischer Natur wandten sich die restlichen Mitglieder der Bruderschaft entsetzt ab. Anstelle des Schläfers wandten sie sich in ihren Gebeten stattdessen an Y'Berion, den heiligen Mann, der die Natur des Schläfers als erster erkannte. Von seinen Visionen beseelt, bauten sie am Rand des Sumpfes die Stadt Ybernia auf. Mit der Zeit wuchs die Bruderschaft wieder. Durch die intensiven Forschungen der Gurus dieser Bruderschaft auf magischem, alchemistischem und anderen Gebieten wurde Ybernia nicht nur zu einem Zentrum des Handels, sondern auch zu einem Zentrum des Wissens.

Das Bürgerrecht der Stadt Ybernia ist mit der Aufnahme in der Bruderschaft verbunden. Wer sich der Bruderschaft anschließt, kann sich in Ybernia niederlassen, einen Beruf erlernen und vielleicht sogar der Handelsgilde beitreten. Doch zuvor muss man den Gurus der Bruderschaft dienen und verschiedene Aufgaben erfüllen. Außerdem muss man in einer Stadt, in der der Besitz alles zählt, den Nachweis eines Vermögens von 1000 Talern erbringen, bevor man sich dort niederlassen kann. Wenn man diese beiden Komponenten erfüllt, wird man Bürger der Stadt ... und kann vielleicht dem dort immer noch ansässigen Kriegerorden der Templer beitreten oder die Weihen zum Guru erhalten.

SMST
31.01.2010, 16:16
Innoria:

In Ybernia kann man auf Gesandte der Stadt Innoria treffen. Innoria, die Stadt im Schatten der Statthalterburg und das ehemalige Alte Lager aus Gothic 1, ist ebenfalls groß und wohlhabend geworden, jedoch ist das Leben hier nicht so friedlich wie in Ybernia. Vorrandor hat sich im Norden des Minentals festgesetzt, und sein Einflussbereich beginnt nur wenige Schritte von den Stadttoren entfernt. Daher ist ganz Innoria ständig in Alarmbereitschaft, nahezu die gesamte wehrfähige Bevölkerung wurde zu den Waffen gerufen. Frauen und Kinder wurden zu Beginn des Krieges über den Pass nach Khorinis geschafft, bevor dieser von Vorrandors Truppen besetzt wurde. Nun ist Innoria eine Festung, die von einigen Außenposten unterstützt ständig bereit ist, einen drohenden Angriff von Vorrandors dunklen Heeren abzuwehren.

In der Burg von Innoria sitzt Trevor, der Oberbefehlshaber der Truppen und königlicher Statthalter des Tals. Diesen Titel hat Lester ihm abgetreten, unter der Bedingung, dass der Handel und die Ressourcen des Tals ausschließlich ihm unterstehen. Ein Handelspakt zwischen der Burg von Innoria und der Bergfestung von Ybernia unterstreicht dieses Abkommen. Trevor ist ein erfahrener General, der unter König Rhobar I. und seinem Sohn, Rhobar II., in den Orkkriegen diente. Nun sieht er sich mit einem Feind konfrontiert, der über schwarze Magie gebietet und seine Verluste auf seltsame Weise immer wieder ergänzen kann. Trevors Infanterietruppen brauchen drindend neue Rekruten ... und ein gestrandeter Held kommt da gerade recht.

Um dem Heer von Innoria beizutreten, muss man zwei Dinge beweisen: seine Kampffähigkeiten und seine Loyalität gegenüber dem König und seinem Statthalter Trevor. Die Aufnahme neuer Rekruten überwacht Diego, die rechte Hand und das allwissende Auge des Statthalters. Einstmals Sträfling in der Minenkolonie, hat er Trevor bei der Einnahme des Tals und der Vertreibung der Orks geholfen und hat sich so hochgearbeitet. Er war es auch, der eine Generalamnestie für alle Gefangenen des Tals bei Trevor erwirkt hat, die beim Wiederaufbau des Tals geholfen haben. Diego ist also wieder eine einflussreiche Persönlichkeit und steht mit den Oberhäuptern der beiden anderen Städte in engem Kontakt.

In der Kapelle in der Burg existiert wieder ein Orden der Feuermagier, angeführt vom inzwischen zum Hochmagier des Feuers ernannten Milten, der den zu Zeiten der Barriere von Gomez vernichteten Orden neu gegründet hat. Die Feuermagier unterstützen die Kriegsanstrenigungen Trevors und seiner Männer auf vielerlei Weise - von der Heilung verletzter Soldaten bis hin zum Studium der alten Schriften ... auf der Suche nach einem Weg, Vorrandor zu vernichten.

SMST
31.01.2010, 16:27
Adaneia:

Im Gegensatz zu den Städten Innoria und Ybernia ist Adaneia, das ehemalige Neue Lager, nicht über den Status eines kleinen Dorfes in den Bergen hinausgewachsen. An den Hängen der Berge leben nun immer noch diejenigen der Söldner und Banditen, die nicht aus dem Tal fortgegangen sind. Adaneia ist ein Zentrum des Reisanbaus und außerdem die erste Anlaufstelle der Erzlieferungen aus der Neuen (ehemals Freien) Mine. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich in Adaneia eine ganze Reihe von Beauftragten der Handelsgilde aus Ybernia befindet, die den Transport des Erzes nach Ybernia und in die Bergfestung kontrollieren. Ansonsten ist das Dorf eher beschaulich. Die Taverne auf dem See gibt es immer noch und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Reisende.

Etwas im Westen von Adaneia befinden sich auch die Wassermagier, und noch immer heuern sie Söldner zur Bewachung der Stadt an. Diese Söldner sind durch ein Abkommen mit Lester, dem Herren der Bergfestung auch dazu verpflichtet, die Mine zu bewachen. Die Wassermagier bleiben unter sich und lassen nur wenig über ihre Studien nach außen dringen. Saturas, jetzt der älteste und weiseste Magier Myrtanas, grollt dem Orden des Feuers noch immer wegen der Zerstörung des Erzhaufens durch den Namenlosen und Milten. Dieses Zerwürfnis ist gerade jetzt fatal, da die Magierorden gegen Vorrandor einig sein müssen. Einige Wassermagier drängen jedoch auf einen Ausgleich mit ihren alten Verbündeten. Und der Held könnte in diese Verhandlungen involviert werden, sollte er sich der Stadt Adaneia anschließen...

Einige ehemalige Banditen haben sich mit einigen existierenden Vagabunden zum Bund der Waldläufer zusammengeschlossen. Dieser geheimnisvolle Verein lebt außerhalb der Stadt in verschiedenen Lagern in Wäldern oder alten Ruinen. Die Bewohner der Stadt mißtrauen diesen "Landstreichern", und bei manchen Söldnern schwelen noch alte Rivalitäten aus der Zeit der Barriere. Die Waldläufer sind ihrerseits extrem mißtrauisch gegenüber Fremden und verhalten sich relativ agressiv den Söldnern gegenüber. Dieser Konflikt droht täglich, zu einem ausgewachsenen Krieg zu werden.

Doch die Söldner selbst sind gespalten. Auf der einen Seite stehen die unerbittlichen Söldner, die die Waldläufer am Liebsten vernichten würden, und unter denen Jarvis den Ton angibt. Und auf der anderen Seite gibt es solche Söldner, die sich schon in der Barriere gut mit den jetztigen Waldläufern verstanden und auch jetzt noch gute Beziehungen zu ihnen unterhalten. Gorn, der Wortführer dieser Fraktion, verteilt regelmäßig Aufträge an die Waldläufer, und einige arbeiten als Boten für die Wassermagier, wodurch diese viel erfahren, was im Tal vor sich geht. Gorn schickt außerdem jeden, der ihn um Aufnahme bei den Söldnern ersucht und der ihm nicht geeignet erscheint, zu den Waldläufern, damit er bei diesen ausgezeichneten Jägern und meisterlichen Bogenschützen Erfahrungen sammelt, bevor er Söldner wird. Jedoch empfangen die Waldläufer Neulinge nicht unbedingt mit offenen Armen. Man muss zunächst ihr Vertrauen gewinnen und einen Fürsprecher unter ihnen finden. Dieser testet einen und schickt einen zum Waldläuferanführer Arjieno, der einem eine finale Aufgabe stellt. Dies erfordert jedoch mehr Zähigkeit, als es die beiden anderen Städte tun. Nur die zähesten Kerle werden Waldläufer oder Söldner ... und vielleicht eines Tages ein Magier des Wassers.

SMST
31.01.2010, 16:36
Die Minen:

Der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Minental sind natürlich die Minen, in denen das magische Erz abgebaut wird. Der Bergbau ist inzwischen unter der Kontrolle von Lester, der durch seine Besitzurkunde das alleinige Schürfrecht hat.

Die ehemalige Freie Mine im Westen des Tals ist im Augenblick die einzige im großen Stil betriebene Mine. Neben den reichen Vorkommen an magischem Erz haben Schürfer dort kürzlich Eisenerzadern entdeckt. Nun stellen die Schmelzer aus dem so gewonnenen Eisen Stahl her, der seinesgleichen sucht. Das magische Erz wird hingegen an die Hafenstadt geliefert und aufs Festland verschifft. Beziehungsweise wurde, denn Vorrandors Truppen haben den Pass besetzt und nun bleiben die Schmelzer auf ihrem Erz sitzen.

Die alte Mine im Norden ist abgeriegelt. Das Wasser, welches dort immer noch steht, macht einen Erzabbau unmöglich. Es heißt zwar, dass einige Bereiche immer noch begehbar sind, aber die Erzadern liegen größtenteils unter Wasser.

Da ist es nicht verwunderlich, dass es in letzter Zeit verstärkt Pläne gibt, die Verlassene Mine am Pass wieder in Betrieb zu nehmen. Doch Vorrandors Besatzung macht solche Pläne zunichte. Vorerst ...

SMST
31.01.2010, 16:36
Vorrandor:

Während sich der Held also in den einzelnen Städten beliebt macht und Stimmen und Erfahrung für seine Aufnahme sammelt, erfährt er auch immer mehr über Vorrandor und den tödlichen Konflikt, in dem sich das Minental befindet. Nach und nach erfährt er die Zusammenhänge hinter Vorrandors dunklem Treiben.

Die Festung des Schwarzmagiers hat er auf den Ruinen des alten Klosters am Meer errichtet, wo er angeblich einem Spalt aus dem Inneren der Erde entstiegen sein soll. Angeblich. Seine Armee besteht in der Hauptsache aus von Dämonen besessenen Menschen. Wie er seine Armee rekrutiert, ist zunächst ein Geheimnis.
Die besessene Armee hat einen Großteil der Nordhälfte des Minentals unter ihre Kontrolle gebracht und den Pass versperrt, der den einzigen Weg aus dem Tal darstellt. Unter dem Einfluss der schwarzen Magie Vorrandors mutieren die Tiere in diesem Gebiet zu dunklen Kreaturen, die wesentlich stärker sind als ihre Pendants in den normalen Regionen. Dazu kommt noch, dass die Nordhälfte des Tals von einer dicken Nebelschicht umgeben ist, die die Sicht wesentlich einschänkt.

Als sei das alles nicht genug, scheint Vorrandor selbst unsterblich und über tausend Jahre alt zu sein. Zumindest konnte die Macht des größten Wassermagiers des vereinten Myrtana, Saturas des Weisen, nicht ausreichen, um ihn zu vernichten. Es muss irgendein schwarzes Geheimnis sein, dass ihn diese Macht erringen lässt...