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Valdis.
09.06.2005, 20:45
Servus alle zusammen

Ich möchte hier meine Story "Rise to Power" vorstellen, um was es darin genau geht erfahrt ihr erst wenn ihr es durchlest aber im Intro, dass ich jetzt gleich schreibe kann man auf einige Begebenheiten schließen.
Also habt viel Spaß bei dieser Story, so wie wir es haben werden.

Die Denker:
Valdis
Nero





Intro

Im Lande Myrthana wächst die Gefahr durch dunkle Mächte. Nicht nur das Orks Myrthanas Grenzen bedrohen. Nein, sie haben bereits die Kolonie, nach dem Fall der Barriere, besetzt. Nurnoch eine kleine Gruppe von tapferen Paladinen versucht, in der Burg des Alten Lagers verschanzt, ihre Mission der Erzgewinnung zum Sieg zu tragen. Doch die Orks sind nicht das einzige Problem das König Rhobar II in seinem Kampf um Myrthana hat. Tief im Osten der Welt hat sich das abgrundtief Böse geregt und bereitet sich darauf vor, dem Guten den letzten vernichtenden Schlag zu versetzen. Doch auch in der Kolonie erwacht ein längst totgeglaubter Feind Myrthanas, der auf Rache sinnt und nicht eher aufgeben wird bis er sie hat. Auch in Khorinis ist man nichtmehr gänzlich sicher, denn dort wächst die Gefahr eines gigantischen Bauern Aufstandes......Können die Mächte des Guten gegen diese Feinde bestehen ....wir werden sehn...

Valdis.
09.06.2005, 21:26
Kapitel 1 - Das Erwachen



Die Drachen zogen wieder ab, mit ihren gigantischen Schwingen, verschwandem im dunklen Nachthimmel. Diese mörderischen Echsen hatten innerhalb von wenigen Tagen, die einst Idyllische Kolonie in eine Hölle ohne jegliche Wiederkehr verwandelt. Die Paladine steckten ihre Schwerter wieder zurück, gegen diese Kreaturen konnten sie auch mit ihrer großen Stärke rein gar nichts ausrichten, den es waren Geschöpfe Beliars, des bösen Gottes.
Schwer und tief waren die Wunden der überlebenden Paladine, getrübt war ihr Blick von den nie enden wollenden Angriffen der Drachen und Orks, die vor der Burg ihr Lager aufgeschlagen hatten. Lord Garond wusste genau so wie jeder andere der Paladine, die täglich ihr Blut für ihre heilige Mission opferten, dass sie ohne Verstärkung nichtmehr lange durchhalten konnten. Er musste eingestehn das dies ein Himmelfahrts-Kommando war. Doch musste er diese Mission erfüllen, denn ohne das Erz aus der Kolonie würden die Truppen des Königs nicht lange gegen die blutdurstigen Horden der Orks aushalten können.
Garond wusste dies und es ist sein Glaube und seine Loyalität die diesen Mann noch immer auf den Beinen hält.
Niemand in der Burg ahnte wohl in diesem Moment, wer auf einem Bergplateau, südlich der Burg, gerade begann wieder zu sich zu kommen.
Denn es war wohl für sie unvorstellbar dass er noch leben könnte. Nein er musste umgekommen sein....


Die Geräusche des Krieges lagen noch immer in der Luft als er langsam zu sich kam. Vorsichtig öffnete er seine verstaubten Augen, er blickte in den klaren Sternenhimmel und es flog eine Sternschnuppe am Mond vorbei, der so hell leuchtete als wäre es das letzte mal. Als er durch seinen vertrockneten Mund Luft holen wollte hustete er kräftig. Es lag ein bestialischer Gestank von verbranntem Fleisch in der Luft, es war ganz unerträglich und ungewohnt für ihn. So hatte er die Kolonie nicht in Erinnerung, seine Kolonie.
Was musste hier nur geschehen sein? War er denn so lange Weggewesen? Das Einzige an das er sich noch erinnerte war das die Barriere in sich zusammengefallen war, mit einem lauten Knall und einem Feuerwerk an Blitzen wie er es bis jetzt noch nicht gesehen hatte. Langsam richtete er sich auf. Es fiel ihm schwer. Scheinbar war er doch länger im Koma gewesen als er dachte, so stark geschwächt wie er war musste es wohl so sein. Als er Endlich es fertiggebracht hatte sich hinzusetzen, erfllten die Umgebung seine Augen mit Horror. "Was bei Beliars Zorn ist hier nur geschehen"? Mit diesen kratzigen Worten aus seiner trockenen Kehle stand er auf und sah sich mit weiten und erschrockenen Augen um. "Bei Innos ...". Was er da sah konnte er nicht mit Worten beschreiben ...die gesammte Kolonie schien sich in eine Ausgeburt von Beliars Hölle verwandelt zu haben. Wie war das Möglich? Wer hätte sowas vollbringen können? Schnell überprüfte er seine Ausrüstung. Alles war noch da! Sein Schwert ...und seine Rüstung, eine würdevolle Rüstung wie sie sonst nur König Rhobar II persöhnlich besaß. "Ich muss mich erstmal vor diesen Ork Horden da unten verstecken und mich Stärken, ansonsten wird mich sogar der schwächste Ork Späher mit einem Schlag niederstrecken". Ihm waren die Ork Horden die das Alte Lager zu belagern schienen nicht entgangen zu sein. Sie hatten bereits ein großes Lager um die Burg aufgeschlagen, die Burg in der er einst lebte und von der aus er Jahrzente regierte. Er regierte zwar nur über einen Haufen von Kriminellen, Verbrechern und schlimmerem, aber das war sein Königreich, zumindest war es das einst gewesen. Aber es gab nun andere Prioritäten als der Vergangenheit nachzutrauern, nun musste er sich Stärken und erstmal aus dieser Hölle entkommen. Ducken bewegte er sich zum südlichen Ende des Plateaus von dem er, wie er es aus seiner Erinnerung kannte leich herunterkam. Langsam ging er über den verbrannten und gerölligen Boden bis zum Ende des Plateaus und sprang geschmeidig herunter. Mit einem leisen geräusch kam er auf dem zerstörten Boden auf und ging auf die Suche nach einem geeignetem Rastplatz, bevor ihn die Orks finden würden, denn so dürfte es nicht enden ...nicht mit ihm ....den er war ...Gomez...

Valdis.
10.06.2005, 14:58
Mit schwachen und leisen Schritten bewegte sich Gomez vorwärts. Immer auf der Hut vor den Orkischen Truppen im Norden. Er erinnerte sich noch an diese Gegend, früher konnte man hier gut Jagen, aber diese zeiten waren wohl vorbei. Doch plötzlich konnte Gomez mit seinen Ohren ein ihm alzu vertrautes Geräusch hören. "Das muss doch ein Scavenger sein! Der kommt mir gerade Recht". Er ging in die Hocke und schlich langsam über den braunen, vertrockneten Boden, hinüber zu dem Hügel wo er den Scavenger vermutete.
Er richtete sich auf und konnte tatsächlich einen einzelnen Scavenger erspähen. Der Scavenger hatte ihn auch schon bemerkt und begann laut, mit seinem großen Schnabel zu schreien. Dies musste eine Tat Innos sein, solch ein >Glück zu haben und zwischen all diesen toten Wesen hier noch ein Scavenger zu finden, welchen er mit leichtigkeit besiegen konnte. Der Scavenger begann auf ihn los zu rennen und kam immer näher während Gomez sich nun vollends aufgerichtet hatte und mit einem müden und erhabenen Lächeln dem Scavenger entgegen grinste. Als der Scavenger nurnoch einen Meter von ihm entfernt war und Gomez solangsam den Boden unter ihm sich zu bewegen fühlte, zog er blitzschnell sein Schwert. Es machte ein schleifendes Geräusch als Gomez das Schwert aus der Scheide zog. Das Schwert war groß und majestätisch, übersäht mit Verziehrungen, ein wahres Meisterwekr der Schmiedekunst von Myrthana. Der Scavenger sprang hoch in die Luft und riss seinen blutigen und großen Schnabel in die Höhe um den Schädel seines Gegner zu zertrümmern, doch Gomez war schneller. Er lies sein Schwert in die Höhe schnellen und es in den Hals des Scavengers gleiten. Blut spritze und der Scavenger verendete in einem Angst durchzogenem Schrei bevor er wieder auf dem Boden, vor Gomez füßen, aufkam. Gomez kniete sich hin und weidete den Scavenger voller Vorfreude auf die endliche Mahlzeit aus und obgleich das Fleisch noch Roh war schlang er es hinunter als ob er seit Wochen nichts gegessen hatte. MIt einem deutlisch gestärkten und erleichtertem Gesichtsausdruck stellte er sich wieder auf und betrachtete den Mondhimmel. "Das hat mich wieder auf die Beine gebracht. Jetzt kann ich endlich meine Reise aus diesem Gottverlassenem Flecken Erde antreten!" Sagte er zu sich selbst. Das Schwert steckte Gomez wieder in die Scheide und ging in Jogging Tempo los zum alten Austauschplatz, von dem aus er früher den König mit Erz beliefert hatte. IN seinem jetzigen Zustand konnte Gomez den patroullierenden Orks leicht ausweichen, diese Orks hier schienen sich nur auf die Bewohner der Burg zu konzentrieren und erwarteten wohl keinen Menschen der gerade versuchte sich über den Austauschplatz aus dem Staub zu machen. Doch genau das hatte Gomez vor. Vielleicht würde er ja in Khorinis jemanden aus dem alten Lager finden der ihm genauer erzählen konnte was in Innos namen hier vorgefallen war. Er ging über den Weg, entlang des berges hoch zum Austauschplatz, doch was er da sah hatte er nicht erwartet. Eine ganze Gruppe von Orks schien den Pass zu überwachen, hier würde er nicht durchkommen. Schnell! Er musste sich shcnell etwas anderes überlegen bevor ihn diese dummen Orks noch entdecken würden. Gomez sah sich hektisch um, doch dann erspähte er den geöffneten Eingang zur verlassenen Miene. Würde er da durch kommen? Gäbe es dort einene Weg? Dass wusste Gomez zwar nicht, aber es war die einzige Chance die er im Moment hatte. Also entschloss sich Gomez kurzerhand und Willensstarkem Blick auf Erfolg, dazu in die verlassene Miene zu gehen und dort nach einem Weg nach Khorinis zu suchen. So rannte Gomez in die verlassene Miene. In der Miene sah es nicht gerade einladend aus ...sogar in der alten Miene fühlte man sich heimischer als hier. Aber zumindest gab es hier keine Minecrawler die sich mit ihm anlegen konnten, immerhin nicht das. Gomez hielt kurz an als es zu dunkel wurde um noch etwas zusehen. In dieser Finsternis konnte er nichtmal die Hand vor Augen sehen, wie sollte er da nur durch kommen? Er bewegte sich langsam vorwärts, dann bemerkte er aber einen dicken, länglichen Gegenstand am Boden. War das etwa eine Fackel? Gomez beugte sich nach unten, es war tatsächlich eine Fackel! "Innos scheint mir heute Gnädig zu sein" lachte Gomez in die Miene und zündete mit einem flammendem Geräusch die Fackel an. Jetzt war es schon viel heller und man konnte endlich einen Weg durch die Miene erkennen. Er machte sich wieder auf den Weg zu dem kleinen Licht das er hinter der nächsten Kreuzung entdeckte. Das Licht schien so Hell wie es Gomez schon lange nichtmehr gesehen hatte. Das musste der Eingang nach Khorinis sein. Jedoch wurde die Vorfreude auf die gelungene Flucht von einem dumpfen grollen unter Gomez füßen gestört.Der Boden begann zu zittern und einige große Steinbrocken brachen aus der Wande neben ihm. Gomez konnte gerade noch rechtzeitig ausweichen, sonst wäre es wohl im ihn geschehen gewesen. "Was bei Beliar war das denn"? Das Grollen hörte aprupt wieder auf nachdem Gomez gesprochen hatte. "Verdammt, die Kolonie wird noch untergehn wenn das so weiter geht"! Nun aber nichts wie raus hier bevor noch etwas anderes passiert dachte sich Gomez und rannte schnell zu dem Ausgang der wenige Meter vor ihm lag. Mit einem letzten Sprung schaffte es Gomez in das Licht, kurz darauf landete er auf hartem sandigen Boden. Das Gestein schmerzte in Gomez Arm, auf dem er gelandet war. Verdammte scheiß Steine, dachte sich Gomez und stand auf. MIt einem tiefen Huster befreite er seinen Rachen von dem Sand den er geshcluckt hatte und schaute nach vorn. "Endlich ...ich bin wieder da ....nach so langer zeit ...das hier ...ist Khorinis"! Ein breites Grinsen machte sich in Gomez' Gesicht merkbar. Er musste zuerst einmal frische Luft nach diesem Horro schnappen. Endlich frische Luft, rein, frei von dem Gestank toter Lebewesen und vermodertem Boden. Als erstes sollte er sich hier umsehen. Gomez ging zufrieden über seine Rückehr gerade aus weiter, immer Asschau haltend nach einem Weg...

Nero Leto
10.06.2005, 16:36
Kapitel II - Aufstieg des Bösen

Stille herrschte im Thronsaal. Unangenehme Stille.
Ein Blick aus dem klaren Fenster, der Tag war finster und grau, ein dichter Schleier aus Nebel schlängelte sich durch das von Myrthana abgelegene Reich Anfalas. Schreie, welche nur gedämpft durch die dicken und sogleich kalten Steinwände, drangen in das Innere und hallten mit einem kaum verstehbaren Echo am Ausgang des Raumes.
Immer wieder lachte die Sonne hinein und warf ihre Schatten in die Ecken, doch so schnell sie auch kam, wurde sie bekämpft und besiegt.
Kaum hatte sich der Prinz im Saal wieder gefunden begann General Amon Wörter im allgemein ernsten Tonfall auszuhusten:" Die wirtschaftliche Lage sinkt, Lord. Wir müssen etwas unternehmen. Allmählich verlassen all die Bauern ihre Höfe und ziehen nach Khorinis. Man sagt sich dort wäre ein Aufstand geplant, doch mehr weiß ich nicht."
Sogleich murmelte der König Worte von welchen man behaupten konnte animalisch zu klingen.
"Bürger beschweren sich, Preise werden teuerer und viele leiden an Krankheiten von unvorhersehbare Abstammung. Wir müssen was unternehmen.", fügte der Oberbefehlshaber der Shakura hinzu und schlug nervös mit den Fäusten auf den fein polierten Marmortisch.
Gelächter von Kindern drang in den Raum, war die Lage wirklich dermaßen schlimm?
Schweigend lauschte Prinz Valdis auf einen Arm gelehnt den Diskussionen der Herren. "Sohn, wir müssen handeln, so darf dies nicht enden."
Valdis zog überrascht eine Augenbraue hoch. Sein Herz pulsierte schneller und die Anspannung stieg rasant.
"Nein Vater, nicht wenn wir früh genug etwas unternehmen.", meinte der Prinz und konzentrierte sich anschließend wieder auf das Klappern des Geschirrs.
Man konnte erraten, dass Küchendamen durch alle Gänge gehetzt rannten und warme Speisen verteilten.
Fünf mussten es gewesen sein, Valdis erkannte sie alle an ihrer Stimme.
Fiona war die jüngste und sogleich schönste dieser Dienstmädchen, sie wurde ganz alleine dem Prinzen zugestellt, langer Kummer hatte ihn verfolgt als er erfuhr sie würde einen edlen Gutsherr aus Myrthana heiraten und so das Leben des Prinzen zu ruinieren.
"Ich bin alt, Sohn. Ich spüre es, langsam rückt der Tod mir näher, doch ich befürchte du bist nicht bereit ein solches Reich zu führen.", erwiderte der König und schnaufte tief nach Luft.
"Was? Vater, wie könnt ihr nur so was von mir halten, ich kann die Führungsperson übernehmen, ihr wisst es nur noch nicht."
Zorn und sogleich Beleidigung loderte im Herzen von Valdis als er dem König den Rücken kehrte, General Amon zu sich winkte und den Saal verließ.
Ene dünne, kaum sichtbare Staubdecke hatte sich über den Boden gelegt und endete als er seine Kammer erreichte und die Tür öffnete, welche ein lautes Jaulen von sich gab sodass es im ganzen Gang hallte.
"Mein Vater. Er weiß gar nichts, ich bin bereit, doch er will es nicht mals zulassen, er vertraut mir nicht, er hat Angst ich würde mir einen Namen machen und ihn in den Schatten stellen. Was meint ihr, Amon?", gab Valdis zur Kenntniss, ließ sich auf sein Bett nieder und betrachtete das beschmückte Muster der Wäsche.
Der General zögerte, er war überrascht über die Worte welche den Mund des Prinzen verließen, doch er fügte hinzu:" Ich bin ganz eurer Meinung, mein Gebieter. Euer Vater ist alt, ihr solltet an die Macht."
Schäumend floss der Fluss durch den Marktplatz. Donnernd unterdrückte dieser all die Gespräche, auch die welche am höchsten Turm des Schlosses war.
"Gut, ihr sagtet doch eine Lieferung wäre eingetroffen. Was ist es Amon?", murmelte Valids neugierig und schnippte kurzfristig mit den Fingern.
Der General gehorchte und zog hastig einen kleinen Beutel aus seiner Brusttasche, reichte es dem Prinzen und trat anschließend wieder einige schritte zurück.
"Hmmm."
Valdis löste die Schnur vom Linnen und schüttelte das Objekt auf das Bett. Es fühlte sich kalt an, dünn war es ebenso.
Sofort erkannte er es.
Es war ein Amulett.
Langsam griff Valdis nach der Kette und band sie sich über den Hals. Sie hatte eine nicht für Ketten übliche Form, diese war mit reinem Bonze überzogen, Gold sollte ebenfalls den Träger entzücken, doch was herausragte war der Stein, ein wertvoller Edelstein.
So schwarz wie die Nacht, so glatt wie ein polierten Stück Marmor und so geschliffen, dass es einem Diamant ähnelte.
"Mondstein, mein Meister. Es ist sehr wertvoll und man erzählt sich nur auserwählte dürfen solch etwas tragen.", erklärte Amon leise.
Wie besessen von dem Anblick des Edelsteins begann der Prinz zu lachen. Ein Lachen welches durch alle Gänge und Räume dröhnte. Es war, als würde er von Bosheit ergriffen.
Kurzfristig öffnete Valdis den Mund und sprach:" Ich werde meinen Vater entthronen. Heute noch, werdet ihr mir helfen?"
Entsetzt begann der General zu schwitzen, zitterte am ganzen Leibe und kniete sich vor seinen Meister.
"Ja, das werde ich, mein Gebieter."
"Gut, stelle eine kleine Meute zusammen, fünf Leute würden reichen.", erzählte der von einer unbeschreiblichen Macht Ergriffene und presste die Lippen aufeinander um so ein ungewohntes Grinsen zu verkneifen...

Nero Leto
10.06.2005, 19:34
Was war es? Was hat seine Seele dermaßen ergriffen sodass er Gefühle empfand die ihm sonst nicht durch den Kopf gingen? Es schmerzte in der Brust, Verzweiflung, genauso wie Hass stieg in ihm hoch. Besessen musterte er den teuflischen Mondstein und begutachtete seine Form.
Sein Gesicht spiegelte sich, so klar als würde er in den sauberstes Spiegel sehen. Der Tag endete, auch wenn nicht sichtbar, nur intuitiv.
Amon kniete noch immer mit dem Boden bis zur Matte gesenkt und wagte es nicht sich zu bewegen.
Der dunkle Prinz hingegen stolzierte in seiner Kammer herum, blickte hin und wieder aus dem Fenster und verabscheute es Kleinkinder spielen zu sehen, Eltern freundlich miteinander zu reden und Wachmänner zufrieden Leute in das Markgebäude passieren ließen.
"Das Königreich wird untergehen, wenn ich nicht etwas unternehme."
Der Tonfall klang tief, ein rauer Klang versteckte sich darin und bewies so seine Änderung.
General Amon zögerte, nach langen begutachten konnte man erkennen wie dieser Furch empfand und leicht am Körper zitterte.
Schweißperlen tropften diesen über die Stirn und beendeten ihre Reise auf der Strohmatte.
"Amon, ich besorg mit die fünf Shakura Truppen, wir werden heute noch meinem Vater einen schönen Besuch erstatten.", fluchte Valdis und lachte sich in die geballte Faust.
Grillen zirpten fröhlich umher, sogar ein Falter hatte sich an den Gittern des Fensters festgehalten und so den Schlaf genossen.
"Ja, m...mein..", stotterte der General und verschwand aus dem Zimmer.
"Achja, Amon. Wir werden uns spätestens wenn die Kirchglocken ertrillern im Thronsaal treffen, falls ich Verspätung habe, töte sie, töte sie alle, doch lass mir meinen Vater, er wird spüren was es heißt, gequält zu werden.", befahl der Prinz und richtete sich von der Bettkante auf, versuchte dem üblen Geruch des Aborts aus den weg zu gehen und schloss mit einem lauten Knall die Tür.
Die Schritte des Generals entfernten sich, bald waren sie kaum noch zu vernehmen, doch...Was war das? Schnelle Schritte, als ob jemand Amon folgen würde, hallten lauthals im Gehäuse und drangen bis zu Valdis.
Schnaubend öffnete er die Tür, erblickte einen der treusten Anhänger des Königs wie er in einen Weg einbog welcher nur für Shakarusmitglieder gestattet war.
"Dich werden wir noch kriegen.", murmelte dieser mit einem Grinsen welches nicht von ihm kam, sondern ein anderes Ich konstruierte.
...
Es war soweit, die Glocken läuteten und lautes Marschieren in den Gängen war zu vernehmen. Ein kurzer Blick in den Hof verriet es wurde keinerlei Aufmerksamkeit errungen und schon machte sich der junge Prinz auf den Weg in den Thronsaal.
Seine Schritte waren hastig, wurden immer schneller.
Worte, sogar Schreie waren aufnehmbar und kamen genau vom Ziel welches Valdis beschäftigte.
Er trat ein, und erkannte Leichen, alles Tote lagen um ihn herum.
Der Geruch schmeckte vermodert, fast schon Ekel erregend.
Gab es noch lebende?
"Du hast dich nicht durchsetzen können Amon, du hast uns alle verraten und betrogen, du wirst nun sterben."
Die Stimme klang bekannt, es war der König, er bedrohte den General mit einem Schwert indem er es an die Kehle gelegt hatte und jederzeit, trotz seines Alters, bereit war dem General den Tod zu bringen.
"Sohn, gut dass du hier bist, General Amon wollte uns alle töten, uns alle!", meinte der Vater entsetzt und nahm tief Luft. "Lass ihn leben.", befahl Valdis und baute sich vor seinem Vater auf.
Dieser staunte mit großen Augen und stotterte unverstehbare Worte.
"Ich werde es nicht zulassen, Amon ist mein treuer Ergebener.", fügte Valdis hinzu und preiste seine weißen Zähne indem er eine verbissene Miene ausdrückt.
Mit dem Kopf schüttelnd holte der König aus, warf schon beinnahe bereit den Hieb auszuführen doch wurde vom Prinzen gestoppt.
Valdis zog ruckartig seine Klinge und schlug mit voller Wucht auf den arm seines Vaters ein.
Der König war von Körper und Hand getrennt...
"Du hast einen Fehler gemacht Vater, für den musst du nun büßen."
Der Schmerzen erleidende König robbte am Boden verzweifelt umher, versuchte mit seinem übrig gebliebenen Arm die Blutung zu stoppen doch es gelang ihm nicht.
"Du wirst sterben!!!"
Mit diesen Worten verlor der einst herrschende König und Vater von Prinz Valdis seine Existenz. Die im Kadaver steckende Klinge wurde zurückgelassen und Valdis konnte sich als rechtmäßiger Erbe den Titel des Königs verschreiben…