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View Full Version : Vorstellungen: Gildenlose



Trilo
13.08.2006, 22:55
http://home.arcor.de/trilo87/WoG/Trilo/Trilo/trilohead.jpg





Charakter-Name:
Trilo Pyrotas ya Torese

ehemalige Titel:
- Ritter von Khorinis
- Adjutant des Generalstabes
- Gardist Vengards
- Herzog von Braga
- Leiter der Diebesgilde
- Anführer der Schwarzen Hand

Charakter-Alter:
24 bei RPG-Eintritt
--> mitlerweile knapp 40 Sommer alt

Geburtstag:
26. Januar

Größe:
1.78 Meter

Gilde:
Gildenlos

Rang:
Einzelgänger


Waffen:
zwei brüniertes Langschwerter an der Seite (die Nachtwinde)

Rüstung:
edler verstärkter Mantel und Hose (http://www.komarckart.com/mtg_23.jpg)

Vorgeschichte:
Trilo ist der Sohn einer Familie von geringem Stand, welche an der Grenze zur Barriere ihr dasein fröhnte. Als Trilo jedoch zum fahrenden Händler Adelios, den schon seit seiner Geburt her kannte und achtete, lief, nahm das Unglück seinen Lauf. Voll Freude strotzend, seinen Freund getroffen zu haben, nach Hause laufend mit einer neuen Pfanne in der Hand, sah er den grauenvollen Anblick. Seine Eltern hingen von der Decke herab mit dem dünnen Seil, dass Trilo noch wenige Minuten zuvor zur Belustigung an den Schwanz einer Kuh band um diese durch ziehen zu ärgern. Ohne zu zögern befreite er sie....doch leider zu spät; sie waren bereits in einer besseren Welt, so glaubte Trilo. Voller Verzweiflung rannte er zu Adelios, dem einzigen den er noch hatte. Jedoch, wenige Meter vor dem Wagen des Händlers erstarrten seine Bewegungen. Er traute seinen Augen kaum, als er sah wie Adelios zwei überall im Land gesuchten Banditen einen großen Beutel voll Goldmünzen in die gierigen, mit Blut getränken Hände gab. Trilo verstand die Welt nicht mehr, seinen einzigen Bekannten zu sehen, dass dieser der Urheber an dem Anschlag gegen seine Eltern ist. Er beschloss Adelios zur Rede zu stellen. Vor ihm stehend erschrak der Verräter und fragte Enos, den einen der Banditen wieso der "Kleine" denn noch am Leben sei, da Samu, der andere der Banditen, ihn doch hätte meucheln sollen. Die beiden starrten sich ratlos an, jedoch nicht lannge. Ohne auch nur ein Wort miteinander zu wechseln, verstanden sie sich. Trilo erkannte die Gefahr und wollte fliehen, doch es war scheinbar zu spät. Enos hatte ihn bereits an den Haaren gepackt und fing an zu beten, zu Innos. In dem Moment geschah das Wunder, ein Reiter sprang mit seinem Gepanzerten Ross aus einer Versenkung hervor und köpfte Enos. Die leblose Hülle des Banditen sank zu Boden Und tränkte die fruchtbare Erde darunter blutrot. Adelios stand geschockt da, eine quälende! und läh mende Angst war in seinen Augen abzulesen. Plötzlich begann er zu fliehen, doch war eine Flucht vor dem Reiter zwecklos, denn der zog seine reich verzierte Armbrust und schoss einen Bolzen zielgenau in den Hinterkopf von Adelios, welcher kurz darauf ebenfalls zu Boden sackte. Der Reiter nahm danach den Kopf von Enos und steckte ihm zu dem anderem Kopf in seiner Tasche. Trilo erkannte das Gesicht und erschrak erneut. Es war das von Narben übersäte Gesicht von Samu, dem anderen der beiden Banditen. Trilo lag auf dem Boden und war wie gelähmt von dem Anblick den der Reiter hinterlies. Es war wie auf einem Schlachtfeld, überall klebte Blut und selbst der Reiter war mit dem roten Saft des Lebens besudelt. Dieser steckte seine Armbrust und sein Schwert wieder weg. Danach kam er auf Trilo zugeritten und sagte mit einer tiefen verbitterten Stimme das es ihm Leid tue. Trilo verstand nicht was der Reiter meinte, doch noch bevor er weiter darüber nachdenken konnte spürte er einen dumpfen Schmerz in der Magengegend. Sein Retter versetzte ihm einen empfindlichen Schlag und Trilo fiel in Ohnmacht. Nachdem Trilo wieder zu sich kam, stand ein Trupp Milizen vor ihm und nahm ihn wegen dreifachen Mordes in Gewahrsam. Trotz jeglichen Versuches der Erklärung hörte ihm niemand zu, außer einem Kerkermitgefangenen der ihm jedoch nicht glaubte und ihn verspottete. Trilo war sich sicher das er hingerichtet wird, doch es kam schlimmer als er annahm. Er wurde dazu verurteilt in die Barriere geworfen zu werden. Es blieb ihm nichts anderes als die Strafe anzunehmen, da ihm sonst Exekution bevor stand. Und so wurde Trilo in die Barriere geworfen.


Als Trilo die Barriere wieder verlassen konnte, da sie ja gefallen war, machte er sich auf nach Khorinis und schloss sich dort den Miliztruppen an und stieg auch rasant in Ansehen und Fähigkeiten. Als er den Stand eines Ritters inne hielt, nahm sein Leben eine erneute Kehrtwende, denn seine Geliebte Wenda verschwand und eine lange Zeit des Irrens und Zweifelns begann. In dieser zeit fand der Recke auch seinen Glauben bezüglich der Götter, auch wenn jener nicht gerade positiv war. Letztendlich starb er bei einem Arbeitsunfall an seinem Hause. Er durchstach sich sein bein mit einer Leitersprosse und die Wunde entzündete sich stark. Er hätte sein Bein amputieren müssen, da er es niemals bis in die Stadt geschafft hätte. Doch niemals hätte er sein bein amputiert; er war ein Kämpfer und ohne dieses Bein wäre er nicht mehr derselbe und würde zuGRunde gehen. Das wusste er. Als die Schmerzen immer unerträglicher wurden und der Tod sowieso näher kam, machte er dem ganzen ein schnelles Ende. Sein stets griffbereiter Dolch schoss in seinen Leib. Ein letzter Schmerzensschrei und es war vobei. Der Riter weilte nicht mehr unter den Lebenden. Seine geliebte Idylle am Rande des Hofes von Lobart knapp außerhalb der Stadt war nun sein Verhängnis geworden.



Seine Freunde und Gefährten bestatteten ihn würdevoll und auch seine kurze Zeit später wiedergekehrte Wenda trauerte mit. Diese zog es dann vor in weiter entfernte Regionen zu leben, da zu viel Schmerz in Khorinis für sie verweilte. Auf einem Brennenden Floß zog Trilo ein in die Hallen Beliars. Doch nicht für immer wie es schien, denn der ehrwürdige Zirkel um Xardas schaffte es ihn wieder ins Leben zurück zuholen. Wie und warum ist jedoch noch unklar für ihn. Dies galt es als nächstes zu klären. Danach würde wohl der Ritterorden um Rhobar und Innos und vor allem Wenda die nächste Priorität sein...


Nachdem dann Khorinis von den Orks attackiert und eine Massenflucht zum festland folgte, trennten sich erneut die Wege von Wenda udn Trilo. Dann jedoch nach seiner Ankunft dort, machte er endlich das wahr, was er schon ewig vorhatte. Er fragte sie, ob sie denn seine Frau werden wollte und sie sagte natürlich zu. Überschattet wird jedoch de derzeitige Situation von dem Legat seines Blutes, dnen Trilo ist der nachfahre des Nepolemo ya Torese. Eines Paladins, welcher ausgestoßen eurde, da er sowohl Geweihter Innos als auch Beliars wurde und einen Pakt mit Letzterem schloss um immer mehr Macht anzuhäufen. Seine Auswirkungen sind noch heute in Gorthar teilweise zuspüren. Und auch Trilo selbst scheint unweigerlich denselben Pfad beschreiten zu müssen.

Doch seit dem ist einiges an Zeit vergangen und auch Trilo folgte nicht ganz den Pfaden, die er zu gehen bestimmt war. Seine Verlobte geriet ins Vergessen oder wurde auch absichtlich dorthin verstoßen. Andere Sorgen quälen ihn. Braga, ein neues zu Hause, wurde von ihm erobert und bleibt ein brodelndes Fass am Pass. Immer wieder geriet der ehemalige Ritter in Konflikte mit einer Organisation, welcher eine zwar bezaubernd aussehende, aber zugleich verabscheuungswürdige Frau vorsteht: Ethea. Fast alle seine Kräfte flossen nun in dieses neue Projekt in seinem Leben, denn er ist es müde geworden dahin zu siechen und sich um alles und jeden zu kümmern. Nun zählt nur noch er und sein halbdämonisches Leben. Ein Umstand welcher in mittlerweile auch zur Diebesgilde trieb, bei welcher er nun erneut wohl eine Karriereleiter erklimmen wird. Doch dies ist ungewiss. Wie so vieles im Leben eines Mannes, der eigentlich schon längst aufgehört hat zu existieren...

Einige Jahre später und es bleibt ein Berg voller Scherben mit verlorenen Errungenschaften, gescheiterten Aufstiegen und wertlosen Erfolgen. Braga war ihm ebenso entglitten wie die Diebesgilde oder die schwarze Hand. es scheint fast so, dass alles was Trilo berührte unweigerlich einer beschleunigten Entropie anheim fiel. Die Dämonen waren fort, doch sämtliche Ambitionen mit Ihnen. Was bleibt ist eine Hülle gefüllt mit Schwermut, Reue und einem Gefühl keinen Platz in dieser Welt zu haben.


~to be continued~











zugelassen 06.01.2005 (Renata)

Viraya
31.07.2010, 21:55
Name: Viraya
Alter: Vielleicht 20 Jahre, vielleicht 25, manche behaupten sogar älter, andere jünger, aber keiner weiss es so genau.
Rüstung: keine
Waffe: Dolch
Beruf: Diebin
Startpunkt: Myrtana
Aussehen: Langes, schwarzes Haar, das leicht gekringelt ist, wenn es nass wird, blau-grüne Augen, die manchmal sehr dunkel wirken und immer rot gefärbte Lippen zeichnen die Frau aus, deren Alter keiner kennt. Oft jedoch hat sie ein schwarzes Tuch um ihren Kopf gebunden oder ist komplett vermummt in den Schatten der Nacht unterwegs.
Eigenschaften:
aufmerksam, scharfsinnig, undurchschaubar, geheimnisvoll

Vorgeschichte:
Die einen sprachen über sie, andere nicht. Keiner wusste woher sie gekommen war und noch wenigeren war bekannt, wohin sie ging. Sie erzählte wenig von sich und wenn sie etwas erzählte, dann widersprach eine Geschichte der anderen. Dafür hatte sie darauf geachtet, sich als Diebin und Spionin einen Namen zu machen. Manch einer behauptete gar, dass sie sich absichtlich mit diesem geheimnisvollen Ruf umgab, andere vermuteten eine düstere Vergangenheit.

In der Unterwelt Vengards wurde sie Raya gerufen. Doch nicht nur die Unterwelt kannte sie, auch einige einflussreiche Herren, die je nach Situation genug Gold locker machten, damit sie darüber schwieg. Allerdings hatte einer dieser hohen Herren eine Möglichkeit gefunden sie selber zu erpressen, was sie erstmals dazu bewegte unterzutauchen. Seither hat sie keiner mehr in Vengard gesehen ausser Darla und ein paar Reisende.

Darla: Abgesehen davon, dass sonst nicht viel über jene Person bekannt war, so bleibt eine Frau zu erwähnen, die sie Schwester nannte. Dennoch glaubte keiner daran, dass die beiden verwandt waren, denn Darla – die Besitzerin eines Bordells in Vengard – unterschied sich in jeglicher Hinsicht von Viraya. Dennoch tauchte die Diebin regelmässig in jenem Bordell auf und hatte mehrfach geholfen die Schliessung des Etablissements zu verhindern.

Zweitaccount von: Redsonja

zugelassen

Edon Mesotes
29.01.2012, 22:46
Name: Edon Mesotes
Beruf: Dieb, Räuber, Kopfgeldjäger, Landstreicher, Glücksritter, freischaffender Abenteurer
Alter: irgendwo in den Zwanzigern
Wohnort: Überall und nirgends
Aussehen: Edon ist 1,82 Meter groß, hat schwarzes, zerzaustes Haar, schwarze Augen und ein mimikreiches Gesicht
Narben: -Abdrücke von Wolfszähnen am linken Unterarm
-Narbe von an einem Schwertstreich an der linken Schulter
Eigenschaften:
Weil ich es kann - mehr braucht es für Edon nicht, um sein Handeln zu erklären. Von Gesetzen hält er ungefähr so viel wie von der Kirche Innos', dem Adel, Bürokratie und Fußpilz. Edon lebt ein Leben ohne Credo, ohne hohes Ideal und ohne Kodex. Er tut, was immer er tun will, denn einfacher lebt es sich, wenn man erst einmal verstanden hat, dass Freiheit als Patentrezept gegen die Sorgen des Lebens gilt - man muss sie nur zu nutzen wissen...
Waffen: Sturmschneide - Edons Schwert aus Meteoritenstahl, gehärtet im Blut eines Lindwurms. Ein Unikat und Edons wertvollster Besitz...
Schnitter - ein einfaches Kurzschwert
Wolfsbann - das Schwert, dass er einem jungen Rächer abgenommen hat.
Rüstung:
gehärtetes Leder und Kettenhemd, ansonsten einfache Alltagskleidung. Dabei trägt er beinahe ausschließlich schwarz
Inventar:
-ein alter Runenstein (bei einer Meuterei erbeutet und aus Neugier behalten)
-Pfeife und Sumpfkraut
-ein paar Dietriche
-ausreichend Gold (eher selten ehrlich verdient)
-ein paar alte Lumpen
Skills:
Einhand II (gelernt bei Marvin)
Diebeskunst I (gelernt bei Sarpedon)
Körperbeherrschung II (gelernt im Selbststudium)
Dieb
Kampfstil:
"Wer zuerst den Kopf verliert wird nur selten Sieger" - aus "Edons Weisheiten, Band 42 - ich scheiße klüger als du denkst"
Im Alltag mehr als Metapher zu verstehen, kann man diese Worte auf dem Schlachtfeld durchaus wörtlich auffassen... und als Metapher. Edon führt sein Schwert mit der Devise eines Pragmatikers: Ehre und Schlachtfeld passt einfach nicht unter einen Hut. Wie und wo sich ein Vorteil zeigt, da wird er auch genutzt.
Neben seiner Erfahrung und seiner Ausbildung in der Akademie von Setarrif machen Edon seine akrobatischen Fähigkeiten und das damit einhergehende Verständnis für Schauplätze aller Art nicht nur zu einem wendigen Angreifer sondern vor allen Dingen zu einem gewieften Verteidiger nach allen Regeln der Kunst...

Vorgeschichte:
Welcher Gott hatte ihn wohl erschaffen? Mit ziemlicher Sicherheit der, der auch das Glücksspiel erfunden hat. Glaubt er an einen Gott? Natürlich, welcher war doch gleich der Schutzpatron der Diebe? Edon Mesotes war ursprünglich in der Wüste Varant zu Hause, welche er bereits mit 8 Jahren verließ, um die Welt zu bereisen. Seitdem lebt er allerdings auch auf der Straße und weiß deshalb nur zu gut, wie gut es denen geht, die ganz unten stehen. Wer um etwas bitten muss,der kann es sich nicht leisten, doch das hindert auch nicht daran, es sich trotzdem zu nehmen – man sollte sich dabei nur nicht erwischen lassen.
Edon hat es noch nie lange am selben Fleck gehalten, so trieben ihn die Jahre stetig weiter – immer in die Ferne, niemals in die Kirche. Zog es ihn am einen Tag noch tiefer in die Wüste, wollte er am nächsten Tag schon wieder Nordmar sehen und so trieb ihn der Wind stets vom einen Ort zum nächsten.
Mit 12 Jahren landete er auf der Insel Khorinis und blieb eine Weile, lernte einige Dinge, die ihn damals nicht interessierten, doch manchmal noch heute nützen, er weiß nur noch dunkel, von wem. Doch bald schon zog es ihn wieder weiter nach Gorthar und von dort bald wieder zurück aufs Festland.
So lebte er sein Leben in stetem Spott auf die Obrigkeit und steuert mit seinem Schiff nun das letzte Eiland an, dass von seinen Streifzügen bisher verschont wurde: Argaan.




Wissenswertes:

Mana Mesotes:
Das Mädchen aus Al Shedim ist neben Edons Schwester, Begleiterin und - zumindest nach ihrem Selbstverständnis - Auftraggeberin auch noch der Racheengel, der den Dieb in ein frühes Grab zu treiben gedenkt. Nach dem Tod ihrer Eltern hat sie Vergeltung für ihren verschollenen Bruder im Sinn und jagt mit Edon als Kopfgeldjäger Charon seinen Spuren auf Argaan hinterher, die bald hierhin, bald dorthin, bald ins Nichts und immer wieder im Kreise herum führen...

Arko & seine Crew: Auf einer Überfahrt nach Khorinis haben Edon, Mana und HerrBrom zusammen mit der Besatzung gegen den Kapitän gemeutert und damit nicht nur der Mannschaft das Leben erleichtert, sondern auch Freundschaft mit dem zum neuen Kapitän gewählten Arko geschlossen. Arko und seine Männer bereisen mittlerweile als Freibeuter die See und sie nie zu weit weg, um Edon bei seinen Schandtaten zu unterstützen oder diesen zu den ihren einzuladen...
Die verlorenen Geschichten:
Hier werden noch ein paar Nebengeschichten aufgeführt, die Edons Vorgeschichte ergänzen, sein teils skurriles Verhalten erklären und/oder für seine Zukunft noch einmal bedeutend sein werden/können (hier wird nur aufgeführt, was bereits in RPG-Posts beschrieben wurde, daher sind diese Geschichten nicht vollständig und werden von Zeit zu Zeit weiter ergänzt):

I. Vergessenes Blut:
Edons Blut und auch das Blut derer, die er im Kampf tötet oder verletzt hinterlässt keine Pfützen, Flecken oder ähnliches mehr, seit er sich dazu entschlossen hatte, ein Krieger Setarrifs zu werden; es scheint einfach zu versickern, warum ist nicht bekannt. Edon bemerkte dieses seltsame Phänomen erst einige Wochen nach der zweiten Schlacht am Silbersee als er Johann, Gardist von Olivia Rabenweil, tötete...

II. Ein kaltes Grab:
Bei der Schlacht am Silbersee wurde ein junger, unerfahrener Gardist von Edons Klinge enthauptet. Nach seinem Tod wurde der Dieb von einem Hünen in Rot attackiert, der den Zweikampf gesehen haben musste, allerdings entkam der Dieb ihm, jedoch konnte er nicht beobachteten, was weiter aus jenem Gardisten wurde. Nach der Schlacht begrub Edon jenen jungen Gardisten und stellte fest, dass dies ein Adliger gewesen sein musste. Dessen Schwert und ein Amulett unbekannter Herkunft nahm der Dieb an sich, das Schwert liegt heute jedoch in den Trümmern von Setarrif begraben.
Zwei Jahre später lief Edon einem Freund des Toten in die Arme, der ihn als Djang gekannt hatte. Den Zweikampf verlor der Rächer allerdings und verschwand mit dem Amulett seines Freundes und ein paar äußerst peinlichen Narben aus Edons Leben ...


III. Die Sache mit der Sucht nach Blut
Auf einer Reise durch Varant wurde Edon eigentlich unfreiwillig zum Kopfgeldjäger, um den Mörder seiner Eltern an die Nomaden von Al Shedim zu verkaufen. Nach dieser erfolgreichen Jagd und einem Prozess erfuhren die Nomaden, dass ein Mann aus Thorniara ein Kopfgeld auf jeden toten Mesotes ausgesetzt hat und dass Edon der Grund dafür ist. Von Rachegelüsten beflügelt hat Mana Mesotes den nächstbesten Kopfgeldjäger angeheuert, um ihren verschollenen Bruder zu finden und zum Beliar zu schicken - zu dieser Zeit trieb sich nur ein einzelner Kopfgeldjäger in Al Shedim herum und der hat nicht das geringste Interesse daran, sich selbst vom Antlitz der Erde zu metzeln...
Die Spur nach dem Auftraggeber hinter den Morden führt in den Untergrund von Thorniara, wo ein Mann namens Gareo auf den Geheiß eines Unbekannten Kopfgeldjäger auf die verbliebenen Mesotes ausgesetzt hat ...


Zweitaccount von: Turang

zugelassen

Adson Muller
14.03.2012, 08:17
Name: Adson Muller

Alter: 24 (19 bei Einstieg)

Ausrüstung: alte, verstärkte Lederrüstung. Darüber trägt er meist einen dunklen Mantel mit Kapuze. Manchmal ist sein Gesicht mit einem Tuch bedeckt.

Waffe: einfaches Schwert; Bogen; Dolch/Jagdmesser

Beruf: Jäger

Rang: Einzelgänger

Skills:
- Jäger
- Einhand I u. II (gelernt bei Redsonja)
- Körperbeherrschung I (gelernt bei Nigel Ascan und Raad)
- Bogen I u. II (gelernt bei Badhor)

Eigenschaften/Besonderheiten:
Adson war ein ruhiger und freundlicher Zeitgenossen. Durch seine Arbeit hatte er starke, geschickte Hände und war emsiges und präzises Arbeiten gewöhnt. Als mittelgroßer, junger Mann (knapp sechs Fuß lang) mit hellen Haare, die er zum Zopf zusammenraffte, ließ er sich nicht schlecht ansehen. Sein einziges Makel war lange Zeit seine linke Hand, deren Ringfinger das letzte Fingerglied fehlte; es war am Anfang seiner Lehrzeit der Säge zum Opfer gefallen.
Seit einem Turnierkampf gegen Drakk steht Adsons Nase nach einem unbehandelten Bruch leicht schräg.
Seit einem unschönen Zwischenfall im Gebirge, ist das Gesicht des jungen Mannes von tiefen Narben und Rissen durchzogen. Dabei wurde auch ein Teil des rechten Nasenflügels zerfetzt. Außerdem wurde ihm im Kampf ein Stück des linken Ohrs abgeschlagen.

Als Sohn einer bodenständigen Bauernfamilie war er ein Freund von offenen Worten und Ehrlichkeit und hielt fest zu denen, die es schafften, seine Freunde zu werden. Er scheute den Genuss von Alkohol und Sumpfkraut, deswegen Trank er meist Wasser oder Most. Auch Magie und den Götterglauben betrachtete er mit einiger Skepsis. Durch sein ruhiges und sachliches Auftreten wirkte er mitunter etwas schüchtern und tatsächlich kostete es ihn meist etwas Überwindung, wenn er auf Fremde zugehen musste.
Nachdem er im Weißaugengebirge beinahe gestorben wäre, leidet Adson unter Gedächtnisverlust. Als Namen führt er die Bezeichnung 'Samij', die ihm ein alter Einsiedler gab. Seither ist der junge Mann misstrauischer und verschlossener, fühlt er sich doch fremd in der Welt und ohne Freund und Heimat.
Mittlerweile erlangte er Teile seines Gedächtnisses zurück und führt auch wieder seinen alten Namen. Ohne eine Gemeinschaft, zu der er sich zugehörig fühlt, streift er als Jäger über die Insel und ist mal hier und mal dort zu treffen. Regelmäßiger Rückzugsort ist dabei eine Höhle nahe der Silberseeburg.

Vorgeschichte: Adson war ein Bauersohn und wuchs nahe der Stadt Khorinis auf. Sein Vater war Bauer gewesen, sein Großvater hatte den Acker bestellt und so bestand kein Zweifel, dass auch der junge Adson später die Felder pflügen würde. Doch dem Jungen missfiel der Gedanke, dass er sich Tag für Tag mit Feldfrüchten und Vieh abmühen sollte. Er wollte nicht für immer in der Nähe der Stadt hausen und nichts sehen als immer wieder Rüben und hin und wieder ein paar Feldräuber. Auch liebte er das Schnitzen und den Umgang mit Holz und zeigte großes Geschick im Umgang mit dem Messer und anderen Handwerkern. So zog es in ihn die Stadt, wo er, sehr zum Ärger seines Vaters, beim Tischlermeister Thorben in die Lehre ging. Er arbeitete hart und lernte emsig; das genaue Zuschneiden von Brettern, das Abschleifen von Kanten, das Abschätzen der Qualität von Brettern und das Feilschen um Preise, das Zimmern von Stühlen und Tischen, die gerade und ohne Wackeln stehen, all dies lernte der junge Adson. Auch zeigte ihm der Meister Feinheiten, wie das Drehen von Zapfen und Kerzenständern an der Drehmaschine und die Fertigung von Schlössern für Truhen. Schließlich ging die Lehre bei Meister Thorben zu Ende. Als Gesellenstück fertigte Adson einen schweren Tisch mit gedrehten und doch stabilen Beinen und verzierter Tischplatte, den er seinen Eltern für den Hof schenkte. Die Freude über dieses Geschenk war groß, doch schlug sie schnell in Trauer um, als Adson seinen Abschied bekannt gab und sich auf machte, um die Insel als wandernder Handwerksgeselle zu verlassen. Dank seiner handwerklichen Fähigkeiten fand er schnell ein Schiff, packte seine Werkzeuge und anderen Habseligkeiten in ein Bündel, griff zum Wanderstock und betrat neugierig und aufgeregt das Schiff, welches in eine neue, spannende Welt bringen sollte. Die Reise ging in Richtung der südlichen Insel und nach einiger Zeit, ein paar leichten Stürmen und einer ordentlichen Portion Seekrankheit, erreichte das Schiff die Insel Argaan und Adson ging im Westen der Insel an Land. In der Nähe der Landestelle lebten einige Fischer, in ärmlichen Hütten, nicht weit entfernt konnte Adson eine Taverne erkennen. Voller Zuversicht machte er sich auf den Weg in die Taverne und konnte schon bald Rufe nach Met, Geschrei von Zechern und Knechte und das herbe Lachen dunkler Männerstimmen hören. Er war in der großen, weiten Welt angekommen!

In der Taverne traf er auf einige Reisende, mit denen er nach Thorniara zog und später auch nach Setarrif. Dort schloss er sich der Widerstandsbewegung des Königreiches Argaan an und fand eine Anstellung in der städtischen Taverne 'Zur Sturzkampfmöwe'.

Als Widerstandskämpfer und Söldner war er an Kämpfen gegen die Besatzer aus Myrthana beteiligt, unter anderem an der Rückeroberung der Silberseeburg. So wurde er schließlich in die Akademie zu Setarrif aufgenommen. Nach erfolgreicher Mithilfe bei der Ausrichtung des großen Kampfturniers in Setarrif, erhielt Adson den Rang des Arenaleiters und mühte sich, die Arena als Kampf- und Übungsplatz zu etablieren.

Das Leben des jungen Mannes veränderte sich maßgeblich, als er nach einem schweren Sturz im Gebirge ohne Gedächtnis aufwachten. Schwer verletzt, im Gesicht entstellt und ohne Wissen um den eigenen Namen oder die eigene Herkunft, galt es nun sich allein durchs Leben zu schlagen. Seit dieser Zeit nennt sich der junge Mann meist Samij. Den Names erhielt er von einem Heimatlosen im Gebirge, der ihn notdürfig versorgt und mit dem Nötigsten ausgestattet hatte.


Bekannte Personen [als Adson] (? - nicht namentlich):
Aniron, Colodis, Drakk, Estefania, Edon Mesotes, Ethorn, Haris, Iain, Jaryvil, Konsul, Kerdric (?), Kilijan, Lair, Lenus, Madlen, Manuele, Naberius, Nigel Ascan, Onyx, Raad, Redsonja, Robina, Rognor Hammerfaust, Sarpedon, Sergio, Sir Scorpion, Stylios (?), Turang, Venom, Viraya, Xeratos ...

[als Samij]: Dennik, Gath, Joe Black

zugelassen