PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Englische Bücher



Fighting Faith
05.04.2005, 12:36
Lali,
so, mal wieder ein Lebenzeichen von eurem Mod ;)

Wie sieht es bei euch aus, lest ihr auch Bücher, die englisch (oder anderssprachig) sind? Bevorzugt ihr sie vielleicht sogar, da sie im Originaltext sind oder ist es euch einfach alles viel zu unverständlich? Welche Bücher habt ihr schon so in den Fällen gelesen und wie fandet ihr sie?

Also ich lese gerade auf Empfehlung meines Buchhändlers (Mangahändlers gg) hin:
http://img.epinions.com/images/opti/17/2d/0441008941-books-resized200.jpg
The Book of Taltos - von Steven Brust

Ich muss sagen zu Beginn war es sehr schwer für mich mich zu überwinden, da er auch noch einige Dinge mit Eigennamen betitelt und ich lange nichts englisches mehr gelesen habe, aber nach und nach hat es irgendwie eine gewisses Flaire. Ich weiss nicht, ob ich mir das Buch in deutsch vorstellen könnte, da man im englischen ja doch andere Ausdrucksmöglichkeiten als im Deutschen verdendet.

Naja hier mal die ersten Seiten, sowie Cover und Rückseite (http://www.amazon.com/gp/reader/0441008941/ref=sib_fs_bod/102-5608272-0448966?%5Fencoding=UTF8&p=S00D&checkSum=CTRYEPNwU6BJ%2FXl4AFOxBlAExtcMLc5FjMYm189xOQM%3D#reader-link)

Have fun! :)

Wyd
05.04.2005, 12:48
Nun, bei englischen Büchern lese ich gerne mal die englische Ausgabe, sei es, weil die Übersetzung nicht an den Originaltext heranreicht, oder weil ich keine Lust zu warten habe, bis sie endlich erscheint, oder weil es gar keine gibt und vermutlich auch keine geben wird. Bei französischen Büchern eher weniger, obgleich ich auch da welche besitze und gelesen habe. Gelesen. Ja. Gelesen. So kann man es mit viel Wohlwollen bezeichnen.

Das letzte, das ich gelesen habe, war "Sins of the Fathers" von Jane Jensen, und fällt wohl in letztere Kategorie.

WormysQueue
05.04.2005, 14:37
Es gibt 2 Gründe, um englische Bücher im Original zu lesen:

1. ich liebe ganz einfach die englische Sprache.
2. selbst gute Übersetzungen sind nicht zu 100% in der Lage, alle Details aus dem Original ins Deutsche zu transferieren. Es geht also immer etwas verloren.

Z.B. Terry Pratchett - ich find die Übersetzungen gar nicht mal schlecht, aber wenn an manchen Stellen Fussnoten dazu herhalten müssen, um Wortspiele zu erklären, die beim besten Willen keinen adäquaten Ersatz im Deutschen haben - erkennt man sofort die Schwierigkeit und den Nachteil einer werksgetreuen Übersetzung.

Und wenn dann Idioten wie Wolfgang Krege meinen, dem Herrn der Ringe einen moderneren Sprachgebrauch aufzwingen zu müssen, nur weil man den jüngeren Lesern nichts mehr zutraut, krieg ich endgültig die Krise. Da importier ich mir die Bücher lieber oder geh in unsre Unibuchhandlung.

Das letzte Buch, was ich auf Englisch gelesen habe... hm, ist schon ne Weile her, war glaub ich "Harry Potter and the Order of the Phoenix" :D

Dafür les ich regelmässig die englische Ausgabe des Dragon Magazines bzw. des Dungeon Magazines . Bin also in Übung^^

Fighting Faith
05.04.2005, 14:40
Ach ja ich lese momentan noch was auf englisch
http://images-eu.amazon.com/images/P/0744004055.03.LZZZZZZZ.jpg
Lalaa, ich musste das einfach nochmal schreiben.

Und ja, meist sind Bücher es doch wert sie im Original zu lesen. Romeo und Juliet zum Beispiel :) Sonst macht man jedes Wortspiel kaputt :(

Ceyx
05.04.2005, 21:37
Hui, wenn du Romeo und Julia einfach so verstehst und die Wortspiele mitverfolgen kannst, dann will ich ma meinen Hut vor dir ziehen ;)

Englische Bücher, lese ich eigentlich gerne aus zwei Gründen:
-Training. Die Sprache halt ;)
-Weil eine Übersetzung nunmal nicht das original ist und niemals 100% dem Autor entspricht und dies auch nicht kann. Bei Übersetzungen geht immer was verloren, unweigerlich.

Nun, der zweite Grund zählt natürlich nur für Bücher, die es mir auch wert sind, im Original zu lesen, als evtl einen philosophischen Anspruchen haben, oder eben ziemlich gut geschrieben sind.
Ich drücks mal so aus: ein 0815 Krimi-Fantasy-was-auch-immer-Roman kann ich auch getrost in der Übersetzung lesen, ohne dass ich das Gefühl habe, etwas verpasst zu haben.

Diese Unterscheidung natürlich ist höchst subjektiv...im Endeffekt latsch ich in den Buchladen, wenn ich Lust habe, was Englisches zu lesen und wühl da rum ;)

zyklop
05.04.2005, 22:22
Dafür les ich regelmässig die englische Ausgabe des Dragon Magazines bzw. des Dungeon Magazines . Bin also in Übung^^

Gratuliere, gute Wahl. Übrigens bin ich einer der wenigen Deutschen, die eine fast komplette Sammlung des Dragon ihr eigen nennen, angefangen mit der legendären Nummer Eins. Wenn du also mal Zugriff auf ein Archiv benötigst, sag Bescheid... :)
Vom Dungeon habe ich nur etwa 50-60 Titel, habe sie eh´ immer nur dazu benutzt, mir Anregungen für eigenen Abenteuer zu holen.

@fighting_faith
Die Geschichte von "taltos, the assassin" ist nicht schlecht, habe den ganze Zyklus in einem Sammelband von Pan Books im Original. Gibt es aber auch schon auf deutsch, zumindest habe ich es schon gesehen. Ich persönlich greife aber lieber zu etwas humorvolleren Sachen. Da ist Taltos eher ... Halt, Stop, werde nichts weiter verraten !

Grundsätzlich lese ich Bücher so, wie sie mir gerade "unter die Augen " kommen, also deutsch oder englisch. Allerdings gibt es Bücher (da gebe ich wormy Recht), die muss man im Original lesen. Pratchett wird meiner Meinung nach recht gut ins deutsche transferiert, kann ich zumindest nicht klagen. Ausnahme ist vielleicht "The Truth" - kommt im Original noch genialer als im deutschen. Aber z.B. R.A. Salvatore (um bei Fantasy zu bleiben) verliert enorm in der Übersetzung. Das "Cleric Quintett" z.B. ist im deutschen nur halb so vergnüglich wie im Original.
Und natürlich sollte man auch Shakespeare im klingonischen Original lesen... :D

DeusXMachina
06.04.2005, 12:04
ich lese gern englische bücher, einerseits natürlich um der übung willen, andererseits, um wirklich ein original zu lesen - oft merkt man erst dann, wie schlecht eine übersetzung ist, wenn man den vergleich mit der "echten" schöpfung des autors hat. sehr krass ist mir das z.b. aufgefallen beim "englischen patienten" von michael ondaatje - den film kennen wahrscheinlich viele, die deutsche übersetzung des buches ist allerdings imho ziemlich schlecht und fängt weder die sprachliche finesse noch die wunderbare stimmung, die durch den text vermittelt wird, wirklich ein.

das letzte, was ich auf englisch gelesen hab, war das hier (http://forum.worldofplayers.de/forum/showthread.php?p=973612#post973612) - auch ein echter lesegenuss :)

blue lord
08.04.2005, 17:56
Ich lese meist Fachbücher auf Englisch wenn ich Zeit habe auch manchmal anderes Zeug wie z.B. Romance at Camelot.
Wie
http://images-eu.amazon.com/images/P/0735709181.03.LZZZZZZZ.jpg

oder
http://images-eu.amazon.com/images/P/0735714096.03.LZZZZZZZ.jpg

Weltenherrscher
09.04.2005, 00:36
Ich lese Bücher grundsätzlich in ihrer Originalsprache, so ich denn diese Sprache einigermaßen beherrsche. Soll heißen, englisch- und spanischsprachige Bücher sind in meinem Regal in der Überzahl (im Vergleich zu übersetzten Werken natürlich; deutsche Werke habe ich ja auch genug). Auch die "ollen" alten lateinischen Schinken von Ovid und Co. sind vertreten. Deutsche Übersetzungen habe ich inzwischen nur noch ein paar. Man merkt, dass die Texte durch die Übersetzung teils sehr an Dynamik und Einfallsreichtum verlieren; jede Sprache hat eigene Ausdrücke, Redewendungen, Wortspiele. Und sowas ist eben sehr schwer der Grundstimmung und dem Gedanken des Autors getreu ins Deutsche hinüberzuretten.

Spike Spiegel
11.04.2005, 14:45
Mir hat mein Vater mal Harry Potter 4 auf englisch in die Hand gedrückt. Ich hab mich durch die Seiten quälen müssen. Ich hab zwar verstanden was drinn stand, aber vorstellen konnte ich es mir nicht. (kann aber auch drann liegen das die Autorin (Name zu schwer) schlecht beschreibt)
Seitdem pack ich keins mehr an. Obwohl Englisch einer der atmosphärischten Sprachen überhaupt ist (imo natürlich ^^), trau ich mich an das schwere Englisch, also das Literarische, nech so ran.

taakeslottet
20.04.2005, 01:23
Also Literatur in der original Sprache, muss ja nicht immer Englisch sein, ist ansich recht gut, sofern man gut mitbekommt, was denn nun geschrieben wurde, also man den Sinn versteht.
Denn dann ist der Text noch "unverfälscht", wenn ihr wisst was ich meine, denn durch die Übersetzung kommt es ja immer wieder zu kleinen Änderungen, die man im Original vielleicht anders aufgefasst hätte.

Ich für meinen Teil habe noch keine Bücher auf Englisch gelesen, aber ich wollte mir mal den Herrn der Ring bzw. Lord of the Rings zur Brust nehmen und das mal versuchen zu lesen, ansonsten habe ich auch noch Harry Potter ins Auge gefasst, eben englische Literatur, weil ich für Französisch zu schlecht bin :D

möe
20.04.2005, 15:58
hab nur harry potter 5 auf einglisch gelesen weil ich ent so lange warten wollte und ich muss sagen es lief ganz gut, aht mich gut unterhalten hatte es ziemlioch schnell dann durch

Aurvandill
20.04.2005, 19:52
Ich habe ein Englisches Buch aber es ist wirklich schwer zu lesen und s nervt auch jedes mal nahczugucken. Zum Glück sind die schwersten Vokabeln unten übersetzt und hinten ein umfangreches Vokabel-Lexiko sonst wäre ich verloren. Aber es macht shcon spaß sich mit spannenden Geschichten in der anderen Sprache zu verbessern. Ich habe aber nach einer zeit aufgehört, warum weiß ich selber nicht ich finde ein deutsches Buck schon ein Stück weit besser!

Tinquilius
21.04.2005, 21:52
Also ich eprsönlich lese generell eigentlich eher die deutschen Übersetzungen, obwohl ich mittlerweile z.B. beid er Shannara Saga auch die englschen Bücher lese, sie sind um Längen besser, da die Deutschen erst ein Jahr später rauskommen. Generell muss ich sagen,d as ich nichts gegen englische Bücher habe, will auch so ab den Sommerferein auch eine Kurzgeschichte auf Englisch schreiben, und mir vielelocht auch mal andere Bücher auf Englisch hole.;)

@taakeslottet: Ich würde dir nicht als erstes englisches Buch der Herr der Ringe epmfehlen,d a es doch an manchen Stellen recht schwer ist(ich war sodoof und habe es angefangen zu lesen und wzar als erstes englisches Buch). Man quält sich wirklich nur und selst ich, der sonst nie Wörter nachschlägt, musste einige nachschlagen um dann nach 50 Seiten zu stoppen.

DarkCava
24.04.2005, 13:00
Romane lese ich generell auf Englisch, sollte das auch die Originalsprache sein. Ich halte das Lesen von Englischen Büchern für ziemlich sinnvoll, da es auf Dauer den Wortschatz und das den Stil vom eigenem Englisch enorm verbessern kann.

Sachbücher lese ich nicht auf Englisch. Das ist mir meistens zu kompliziert. "Normale" Englische Bücher kann ich wie ein Deutsches lesen. Aber für anspruchsvollere Bücher greife ich doch lieber auf die deutsche Übersetzung zurück.

Gidi
02.01.2007, 23:56
Moin
ich möchte nun um meine Englischnote aufzubessern mal ein Buch auf Englisch lesen. Welches Buch könnt ihr mir da empfehlen? Es sollte natürlich weder zu schwer, noch zu leicht sein (für die 11. Klasse). Macht mal ein paar Vorschläge.

Irian
03.01.2007, 00:29
Ist das nicht ein bisschen wenig Informationen? Kurzweilig zu lesen sind imho die Storys von Pratchett, aber natürlich dürfte man als nicht-Englisch-Profi ein paar Gags übersehen... Aber bewältigbar sollte es sein.

Persönlich hatte ich in Englisch nie Probleme, dank Internet und englischen (Rollenspiel Quellen-)Büchern :-)

Nirazul
03.01.2007, 00:43
Ist das nicht ein bisschen wenig Informationen? Kurzweilig zu lesen sind imho die Storys von Pratchett, aber natürlich dürfte man als nicht-Englisch-Profi ein paar Gags übersehen... Aber bewältigbar sollte es sein.

Uff fürn Anfang grad was von Pratchett? Ich weiss nicht, ich hätte da eher mit was einfacherem angefangen. Ich bin nämlich nicht so der Meinung, das Pratchett so einsteigerfreundlich ist, ich find das jetzt noch recht happig und er möchte ja ein Buch für die 11. Klasse, um sein Englisch erst zu verbessern :D.

Mh, Jeckill und Hyde schon durch? Da gibt es auch garantiert vereinfachte Versionen für Schüler. Ich würde da mal starten, ist auch ein spannendes Buch, find ich.

Irian
03.01.2007, 00:51
Das kommt darauf an, wie gut er in der 11. Klasse ist :-) Ich hab damals schon relativ flüssig englische Bücher gelesen. Natürlich gibt es spezielle Bücher für Englisch-Lerner, aber nach dem 4 Jahr wirds wohl dünner mit speziellen... Inzwischen gibts aber in div. Buchläden ja genug "Englische Bücher"-Abteilungen, da sollte sich doch was finden lassen... Wie wärs denn mit nem Buch, das man schon auf Deutsch kennt?

Evaine Dian
03.01.2007, 02:37
Dieser Vorschlag dürfte mittlerweile schon sehr abgedroschen sein, aber trotzdem: Harry Potter. :) Ich hab den ersten Band damals in der 6. Klasse oder so gelesen, da war er bei uns noch unbekannt und es gab ihn nur auf Englisch. Damals hatte ich schon noch so einige Probleme damit, aber im Jahr drauf kam ich schon ganz gut damit klar. Ich finde, die Bücher sind flüssig zu lesen, aber die Sprache trotzdem nicht zu kindisch oder zu einfach, das kann man auch als Erwachsener noch guten Gewissens lesen. Aber es kann natürlich gut sein, dass einem der Potter mittlerweile zum Hals raushängt. ;)

Ich hab gerade ein paar Klassiker gelesen: Unter anderem "The Time Machine" von H.G. Wells und "Brave New World" von Aldous Huxley. Die fand ich vom Thema her ganz interessant, geht in die Richtung Science Fiction, aber inwiefern Dich das interessiert und wie schwer die Sprache für Dich ist, kann ich nicht beurteilen.
"The Time Machine" hatte ich in 3 Stunden durch. Die Handlung ist sehr sonderbar und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.

Bei "Brave New World" liegt das Level schon höher, würde ich sagen, das habe ich über ein paar Tage verteilt immer mal wieder gelesen. Am Anfang fand ich es sehr seltsam und auch anstrengend zu lesen, aber nach einiger Zeit wurde die Handlung meiner Meinung nach sehr interessant und leichter zu lesen. Wenn Du aber eher etwas zur Unterhaltung suchst, dann ist das wahrscheinlich nicht das richtige, das geht mehr in die intellektuelle Richtung. ;)

"Dracula" von Bram Stoker soll eine interessante Stimmung haben. Auch ein Klassiker.

Wie wäre es mit einem Buch von Stephen King? Die sind häufig ja sehr dick, aber ich habe auch ein dünneres, das ist mehr als "Kinderbuch" gedacht und nennt sich "Die Augen des Drachen" bzw. "The Eyes of the Dragon". Fand ich sehr nett, ist eher eine Art Märchen.
Es gibt auch Sammlungen mit Kurzgeschichten von ihm, z.B. "Everything’s Eventual" ("Im Kabinett des Todes"), "Nightmares and Dreamscapes" ("Albträume") oder "Skeleton Crew" ("Blut" ?), die habe ich aber nicht gelesen. "Skeleton Crew" soll ganz gut sein, ich weiß aber nicht, wie schwierig das ist.
Ich persönlich finde "Needful Things" ("In einer kleinen Stadt") gut, es ist aber recht lang und manchmal etwas zäh, wie die meisten Bücher von Stephen King.

Am besten finde ich schon den Tipp, einfach nach einem Buch eines englischsprachigen Autors zu schauen, das Du auf Deutsch schon kennst und gerne magst. Ich glaube, da fällt Dir das Lesen leichter, weil Du die Handlung schon kennst, Dir bereits ein Bild im Kopf davon gemacht hast und es Dir dann leichter fällt, über etwaige sprachliche Schwierigkeiten/Unklarheiten hinwegzulesen bzw. sie zu beseitigen. Geht zumindest mir so. ^2^

LorD AvengeR
03.01.2007, 02:53
Ich habe auch überlegt, mit englischsprachigen Büchern anzufangen, wo ich auch inzwischen viel mehr Interesse für Filme und Serien mit Originalstimmen zeige (zumindest amerikanische ;)). Hab mir jetzt mal eins von Terry Pratchett bestellt, weil ich gehört habe, dass es nicht soo schwer zu verstehen sei - und ein Problemkind in Englisch bin ich sowieso nicht.
Ich habe mir nur überlegt, ob Fantasy und Sci-Fi nicht Probleme bei gewissen Wortgruppen darstellen? Schließlich gibt es da immer wieder Worte, die man jetzt nicht unbedingt im Englischunterricht beigebracht bekommt, die man teils nicht mal im Wörterbuch findet, oder?

Ich würde aber auch zu etwas raten, das du schon kennst, damit du nicht ganz auf dich allein gestellt bist mit dem Verstehen.

Evaine Dian
03.01.2007, 03:28
Ich habe mir nur überlegt, ob Fantasy und Sci-Fi nicht Probleme bei gewissen Wortgruppen darstellen? Schließlich gibt es da immer wieder Worte, die man jetzt nicht unbedingt im Englischunterricht beigebracht bekommt, die man teils nicht mal im Wörterbuch findet, oder?

Meinst Du meine Vorschläge? Bei der Science Fiction, die ich da vorgeschlagen habe, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass da Wörter vorkommen, die nicht irgendwo im Wörterbuch stehen. "The Time Machine" ist von 1895, "Brave New World" von 1932. Da ist der Wortschatz kaum sonderlich modern, es kommen auch keine Raumschiffe, andere Planeten oder Aliens oder sowas vor. ;) Die Technik ist da auf nem sehr einfachen Level aus heutiger Sicht. In "The Time Machine" geht es um eine Reise in die Zukunft, allerdings gibt es da keinen großen technischen Schnickschnack, für den man ein bestimmtes Vokabular braucht; in "Brave New World" geht es mehr um die Gesellschaft der Zukunft und... sagen wir mal um Gentechnik (oder die Vorstellung, die man in den 30ern davon hatte).

"The Time Machine" war meiner Meinung wirklich einfach geschrieben. Ich könnte mir eher vorstellen, dass die komische Handlung, das Szenario und auch das Alter beider Bücher eher abschrecken als die Sprache. Es liest nicht jeder gerne "veraltete" Science Fiction. Ich selber habe die ja auch nur gelesen, weil ich musste. ^2^ Ich war durchaus angenehm überrascht, aber ich muss auch vieles lesen, was furchtbar unangenehm ist, ich bin daher immer auf das schlimmste eingestellt. Vielleicht bin ich da also schon etwas vorbelastet.

Wenn man aber richtig gut Englisch können will, dann sollte man schon Bücher aus allen möglichen Genren und aller Schwierigkeitsgrade lesen, um einfach einen besseren Einblick in die Sprache zu bekommen. Da hilft nur Übung und sich nicht so schnell von komischen Wörtern einschüchtern lassen. Ich finde auch, man sollte nicht sofort jedes Wort nachschlagen, das man nicht kennt, sondern einfach mal weiterlesen. Den gestörten Lesefluss find ich viel schädigender für das Verständnis als ein paar unbekannte Wörter. Mit etwas Glück und Fingerspitzen- bzw. Sprachgefühl erschließt sich der Sinn mit der Zeit oft von alleine. Wenn ich dann ein Wort nachschlage, weil es besonders wichtig in der Handlung ist, es mich wirklich interessiert und es irgendwie nicht mehr aus meinem Kopf rausgeht, dann bleibt es auch wirklich bei mir hängen, viel besser als es je mit irgendeiner Vokabel aus dem Unterricht ginge.

Übrigens sind natürlich gerade die Wörter, die man nicht im Unterricht lernt, die interessantesten und wichtigsten, denn die braucht man "im richtigen Leben" viel häufiger als die aus dem Unterricht. Schulenglisch ist nun mal nicht besonders auf den tatsächlichen Alltag ausgelegt.

Irian
03.01.2007, 12:24
Einzelne Worte sind meistens relativ unwichtig. Man lies fürs Gesamt-Verständnis und ned für ne Wortanalyse :-) Und ich denke, fast alle unbekannten Wörter sollten sich nach dem Lesen auf http://dict.leo.org finden lassen.

Nirazul
03.01.2007, 13:16
Zu Time Machine hätt ich sogar per Zufall ne Leseprobe parat, die ich hochladen könnte. Da ich aber nicht weiss, ob ich damit ein Copyright verletzte, mach ichs mal nicht öffentlich. Einfach per PN melden bei Interesse.
Es gibt übrigens eine sehr gute Reclam Version davon, wo die schwierigsten Wörter unten auf jeder Seite übersetzt sind (Standard eben). Ist eine sehr schöne Lektüre und daneben sogar Weltliteratur (einer der ersten Science Fiction Romane). Weitere Klassiker sind wie teilweise schon erwähnt: Dracula oder Frankenstein, diese sollen ebenfalls interessant sein.

Persönlich kann ich dir ebenfalls 'Fight Club' von Chuck Palanhiuk empfehlen. Nachdem ich den Film gesehen habe, musste ich einfach das dazugehörige Buch lesen.

StonedBeer
03.01.2007, 13:30
Also ich find Terry Pratchett ziemlich schwer, auch weil das buch von den gags lebt, also selbst wenn man den inhalt mitbekommt sind die bücher doch recht trocken ohne sehr gute englisch kenntnisse.
Ich kann empfehlen "The Black Magician Trilogy" von Trudy Canavan, imho ein sehr gutes buch(oder eben drei^^) und wenn man nicht sofort aufgibt, erschließt sich auch die story. Es hat die ein oder andere langweilige passage drin, aber einfach nicht aufgeben, der letzte band ist auch der beste. Ich habs in ein paar tagen durchgelesen, konnte nichtmehr weg davon^^.
Ansonsten Herr der Ringe, da weiß jeder was abgeht, deswegen auch gut verständlich, das englisch is halt ein bisschen alt aber trotzdem....

Ankou
03.01.2007, 20:03
Ich schieb den Thread mal mit dem alten Englisch-Thread zusammen.

vivi_sect_vi
21.01.2007, 17:20
Ich habe bisher nur zwei Bücher in englischer Sprache gelesen. Obwohl es mich sehr interessiert gute Bücher, welche ich in deutscher Sprache gelesen habe, auch in Englisch zu lesen, bin ich bisher aus zeitlichen Gründen noch nicht zum lesen weiterer Werke in der englischen Sprache gekommen.

Zum ersten habe ich
http://thecia.com.au/reviews/s/images/silence-of-the-lambs-poster-0.jpg
gelesen.

Und zum zweiten
http://i4.ebayimg.com/03/c/00/c0/7d/4c_9.JPG

Die Idee zum lesen englischsprachiger Bücher bekam ich durch einen berufsbedingten Aufbaukurs in Englisch, welchen ich im Jahre 2005 mit 'Berlitz` absolvierte.