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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gräberfeld: Vorstellungen der Inaktiven und Ehemaligen 2013



Konrad Buchenholz
05.01.2013, 01:34
Name: Konrad Buchenholz
Alter: 43
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: keine Waffe
Beruf: Handwerker (Abdecker)
Startpunkt: Thorniara
Eigenschaften:
Still
Eigenbrötlerisch
Nachdenklich
Ehrlich
Loyal
Vorgeschichte:
Konrad war schon als kind immer anders gewesen. Das war zu der Zeit als er in Ardea lebte. Damals, als Knabe.
Er musste früh erwachsen werden,denn der Krieg gegen die Orks verlangte jedem viel ab.
Er verlor seinen Vater und seine zwei Älteren Brüder in dem Krieg als sie ,trotz der stetigen Versorgung mit magischem erz aus den Strafkolonien von Khorinis. Als einziger Mann im Haus trug er nun mit 14 Jahren bereits die Verantwortung für seine Mutter sowie eine Ältere und eine jüngere schwester. Dieser Verantwortung war er offensichtlich nicht gewachsen: Die Mutter starb an Krankheit, die junge Schwester wurde Zwangsverheiratet, mit der mitgift überlebten sie eine Woche, die Ältere starb während der Nahrungssuche im Wald. So kam es, dass Konrad bereits mit 16 jahren als obdachloser weise, der in den Gassen Vengards, wohin er aus ardea flüchtete, um essen bettelte und einem händler einen ring stahl um zu überleben. er wurde gefasst und, nach längeren bedenken wegen seines jungen alters, nach khorinis verschifft und die Barriere geworfen. Er hatte es nicht leicht. Als "Schwächling" und "Milchbube" verspottet ging er den Kämpfern aus dem weg und nahm einen job bei Snaf, dem Koch an, um nicht zu verhungern. später wurde er doch buddler um sein schutzgeld zahlen zu können. Nach dem Zusammenbruch der Barriere zog es ihn wieder zur Ostküste und er nahm eine Fähre, noch bevor die Esmeralda am hafen anlegte. da aber das halbe reich überrannt war und das königreich dringend Krieger suchte wurde er Zwangsrekrutiert und kämpfte vor den Toren Vengards gegen die Orks. Er floh aber nach den wirren einer Schlacht um endlich frei zu sein. doch auch diesmal war ihm sein glück nicht Hold: er wurde von einer orkpatrouille geschnappt und als sklave nach montera gebracht. auf dem Viehhof vor den Toren der Handelsstadt lernte er den beruf kennen, den er heute noch ausübt: den des Abdeckers: es war ein schmutziger job aber er gab konrad etwas, was noch nie hatte: Routine und Normalität. So freundete er sich mit diesem werk an und blieb dabei. als der joch der orks endgltig gebrochen war, dachte Konrad über Familie nach. Er war nie ein gefülsmensch geschweige denn ein romantiker, aber er machte sich nicht viel aus geld und hatte so einen Vorrat. er suchte sich eine frau aus, und zahlte eine ordentliche mitgift. Er bekam 3 söhne mit ihr, die er mit strenger hand erzog. schließlich, zu der zeit als Rhobar III. nach Argaan übersetzte verließ seine frau die lieblose ehe und nahm die kinder mit. Er, vor dem nichts stehend, beschloss nach argaan zu reisen um als siedler die eroberten gebiete zu bewohnen. er siedelte sich in thorniara ab und kümmert sich von nu nan um die rinder in argaan.

zugelassen

Thorenius
20.01.2013, 18:57
Name: Thorenius

Alter: 31

Rüstung: Bürgerkleidung

Waffe: Dolch

Startpunkt: Setarrif

Eigenschaften:

Nach außen wirkt Thorenius wie ein arroganter Adliger, der auf andere, besonders auf Nichtadlige, herabblickt. Manch einer würde ihn vielleicht sogar als Narzisst bezeichnen und, wenn man Thorenius Verhalten betrachtet, ist das garantiert keine gewagte Behauptung.

Das alles ist allerdings nicht mehr als eine Maske, denn Thorenius ist ein meisterlicher Schauspieler, der anderen stets eine Maske zeigt. Er zeigt nicht nur keine Emotionen, sondern spielt falsche Emotionen vor. Mal spielt er arrogant, dann aber auch wieder großzügig. Thorenius käme nie in den Sinn seine wahren Emotionen zu zeigen. Er analysiert lieber die Emotionen anderer und spielt schließlich falsche Emotionen vor, um diese anderen zu manipulieren. In diesen drei Dingen ist Thorenius sehr gut.

Hinter diesen Masken verbergen sich zwei weitere, wahre Persönlichkeiten. Zum einen ein extrem logisch und rational denkender Thorenius. Logisches Denken ist im übrigen eine weitere Fähigkeit, in der er sehr geübt ist. Diese Persönlichkeit ist perfektionistisch und kennt absolut keine Moral. Die andere Persönlichkeit ist vom puren Selbsthass erfüllt. Diese Teil von Thorenius verabscheut alles andere an ihm.

Alles in allem ist Thorenius sehr intelligent und dazu fähig enorm logisch zu denken und sich schnell auf eine neue Situation einzustellen. Er ist allerdings auch ein Stück zu selbstsicher und neigt nicht selten zur Selbstüberschätzung. Ab und an unterschätzt er deshalb andere Menschen. Daraus resultierend hat er ein großes Problem mit Autoritätspersonen, da er nur die wenigstens als solche akzeptiert. Auch ist es ihm vollkommen unmöglich anderen zu vertrauen.

Zum Teil ist Thorenius von Ehrgeiz zerfressen. Sein Machthunger kennt keine wirklichen Grenzen und andere zu kontrollieren wirkt auf ihn beinahe wie eine Droge. Die wahrscheinlich schlimmste Qual ist es für ihn, über sein eigenes Schicksal keine Kontrolle zu haben oder einmal nicht im Mittelpunkt zu stehen, was ja durchaus schon mal vorkommen kann. Thorenius hat in seinem Herzen auch keinen Platzt für etwas anderes als sich selbst. Die Worte Gewissen und Mitgefühl sind ihm fremd.

Aussehen:

Thorenius ist eher klein gewachsen und auch nicht sonderlich muskulös, denn er hat sich nie irgendwelchen sportlichen Tätigkeiten gewidmet. Dick ist er allerdings auch nicht. Für Thorenius äußerst wichtig ist die Mimik seines Gesichtes, die immer genauso aussieht, wie er es beabsichtigt. Dies hat er als Kind stundenlang vorm Spiegel gelernt. Seine braunen Augen blicken meistens kalt auf die Menschen um ihn herum, sie sind wahrscheinlich weitaus mehr Ausdruck seines Gefühle als der Rest seines Körpers. Seine Haare sind ebenfalls braun.

Vorgeschichte:

Thorenius Zacharian wurde als Sohn eines Grafen auf einem Anwesen nahe Geldern geboren, wo er auch aufwuchs. Thorenius war von Kindheit an widerspenstig. So weigerte er sich zum Beispiel von seinem Vater den Schwertkampf zu erlernen, denn er hatte keinerlei Interesse daran, jemanden töten zu können, lieber wollte Thorenius anderen befehlen können, jemanden zu töten. Wirkliches Interesse hatte Thorenius nur an zwei Dingen, der Schauspielkunst und den Büchern in der Bibliothek seines Vaters. Das einzige, was ihn an seinem Vater, den er nicht wirklich liebte, interessierte, war dessen gesellschaftlicher Status als Adliger. Zwar fand Thorenius es keineswegs gerecht, dass einzelne nur aufgrund ihrer Herkunft über anderen standen, doch Moral war ihm nie sonderlich wichtig. Diese Gesellschaftsstruktur nützte ihm, also war sie gut.

Unterrichtet wurde er von dem Ratgeber seines Vaters, Andraston. Dieser gehörte zu den wenigen Menschen, die Thorenius respektierte und er nannte den etwas älteren Mann respektvoll Onkel Andras. Thorenius wurde in verschiedenen Sprachen, den Naturwissenschaften, der Mathematik, der Rhetorik, der Philosophie, den Lehren über die Politik und die Gesellschaft, sowie der Geschichte unterrichtet. Seine Allgemeinbildung war am Ende seiner Ausbildung relativ groß, was nicht zuletzt auch an seinem persönlichem Interesse lag. Ansonsten widmete er sich meist eher persönlichen Projekten. So hatte er schon früh die Gewohnheit entwickelt andere Menschen zu beobachten und zu analysieren. Seine Ergebnisse notierte er sich dann in Notizbüchern.

Auch beschäftigte er sich mit der bereits erwähnten Schauspielkunst, die er zu perfektionieren versuchte und begann zu zeichnen. Nach dem Abschluss seines Unterrichts hatte er für diese Tätigkeiten noch mehr Zeit. Er begann nun auch Forschungsreisen durch Myrtana zu unternehmen. Sein Vater zog schließlich fort, um im ersten Orkkrieg zu kämpfen und seine Mutter wurde schwer krank. Keiner der Heiler, die Andraston auftreiben konnte, wusste Rat und so starb sie schließlich.

Bald darauf endete auch der Krieg, doch Thorenius Vater kehrte nicht zurück, er war im Kampf gefallen. So waren in kurzer Zeit beide Elternteile von Thorenius gestorben. Er hatte zwar nun den Grafentitel seines Vaters geerbt, doch viel Freude hatte er dadurch nicht. Es war nicht sein Vater, den er vermisste, sondern seine Mutter. Schließlich stellte sich heraus, dass seine Mutter vergiftet wurde. Andraston fand heraus, dass der Mörder ein Mann namens Mandorat gewesen war. Thorenius beschloss nun, diesen Mann zur Rechenschaft zu ziehen. Er machte sich mit Andraston auf, um ihn zu finden. Seine Spur führte die beiden nach Argaan...

zugelassen

Brandolf
25.01.2013, 16:07
Name:

Brandolf

Alter:

25 Winter

Beruf:

Jäger

Aussehen:

Brandolf ist ein recht großer Mann, er ist unegfähr 1.80 m groß. Sein Körper ist leicht muskulös und frei von Narben oder irgendwelchen Tattoowierungen.
Er hat schwarzes, ungefähr schulterlanges Haar, man erkennt das er einige Haarsträhnen zusammen gebunden hat. Einen leichten Kinnbart trägt er, ansonsten ist er frisch rasiert.
Seine Augen mustern die Umgebung meist freundlich und interessiert. Er hat grüne Augen.

Kleidung und Ausrüstung:

Er trägt eine einfache Lederrüstung, die noch ziemlich Neu aussieht, an seinem Gürtel hängt ein einfaches Messer, das er wohl zum Ausweiden von Tieren nutzt.

Eigenschaften:

Positive:

-Neugierig

-Freundlich zu anderen Menschen

-Hilfsbereit

-Ehrgeizig

Schlechte:

-Lässt sich ungern belehren

-Ist manchmal zu Stolz um seine Fehler einzusehen

-sagt seine unüberlegt seine direkte Meinung

Vorgeschichte:

Brandolf wuchs als viertes Kind in einer einfachen Bauernfamilie auf, irgendwo auf einer Insel außerhalb vom Krieg. In seiner Jugend hatte er viel Zeit, um zu lernen wie man in der Wildnis überlebt um ein fähiger Jäger zu werden. Mit seinen Geschwistern hatte er oft Ausflüge in andere Städte unternommen, oder war einfach mit ihnen im Wald spielen aber auch im See Schwimmen, in der Sommerzeit.

Als Brandolf zwanzig Jahre alt wurde, verdiente er sein eigenes Geld mit dem Verkauf von Tierfellen. Seine Eltern waren stolz auf ihn. Irgendwann kam eine Räuberbande in die nahegelegene Stadt und nahm diese kurzfristig ein. Oft waren sie auch auf dem Hof von Brandolf um dort Schutzgeld einzunehmen.

Heimlich versuchten die Stadtbewohner eine Rebellion gegen diese Banditen zu Planen, monatelang wurde geplant und sogar Waffen beschafft. Jedoch gab es einen Spitzel, der ganze Plan ging in die Hose.

Brandolf wurde zum Glück nicht erwischt und konnte sich in den Wald flüchten, wo er mehrere Monate überlebte, bis er von einem Freund die Nachricht bekam das die Banditen weitergezogen sind.

Als der Jäger zu seinem Hof kam, war dieser vollkommen zerstört und seine Eltern wurden getötet. Verzweifelt suchte er in der Stadt nach Hilfe, bekam diese auch von einem freundlichen alten Paar.

Lange lebte der Mann bei den Alten Leuten, bis diese schließlich verstarben und ihm ihr Geld vererbten. In der Taverne bekam er jedoch von einem bekannten die Information, das seine drei Geschwister noch am leben waren. Sie wurden anscheinend entführt, auf eine Insel gebracht um dort als Sklaven zu arbeiten.

Mit dem wenigen Geld in der Tasche beschaffte sich der Jäger eine gescheite Ausrüstung für eine längere Reise und Platz auf einem Schiff, das ihn auf die Insel bringen sollte: Argaan.

zugelassen

Rufus
01.02.2013, 18:28
Name: Rufus

Alter: 31

Rüstung: leichte Lederrüstung

Waffe: keine Waffe

Beruf: Jäger

Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

Eigenschaften: Rufus ist ein passabler Bogenschütze und kann sich notfalls selbst versorgen

Aussehen: Rufus ist 1,73 m groß, hat kurzes dunkelbraunes Haar, einen ziemlich schmächtigen Körper und braune Augen

Vorgeschichte:
"Aufwachen," rief der Matrose und piekste Rufus mit einem Stock in den Bauch.
Dieser schlief gerade noch seelenruhig in einer Ecke an Deck des Frachtschiffes Elenora.
"Wir sind gleich da, deshalb solltest du das Schiff bald verlassen.
Schließlich wolltest du den Leuten des Königs aus dem Weg gehen und wir fahren nach Thorniara, wo es nur von denen wimmelt.
Dort am Strand wirst du ein Wirtshaus finden."
Der Matrose zeigte mit dem Finger auf eine kleine Hütte, die man gerade noch erkennen konnte.
"Wir werden nah ran fahren, du wirst dann ein Stück schwimmen müssen und von dort ist es nicht mehr weit."
Schwimmen muss ich, dachte sich Rufus und blickte etwas beunruhigt drein, denn sehr gut schwimmen konnte er nicht.
Während sich das Schiff langsam dem Strand näherte, erinnerte Rufus sich an die vergangenen Tage . . .

Er lebte als Jäger friedlich in SIlden, auf einem der Höfe außerhalb der Stadt, bis dieser von Banditen geplündert und in Brand gesteckt wurde.
Alles was Rufus danach geblieben war, war das, was er bei sich trug.
Eine Lederrüstung, seinen Bogen, einige Pfeile und sein Messer.
Myrtana wurde immer gefährlicher, weshalb Rufus sich nach einem Neuen Platz zum Leben umschaute, ein Händler gab ihm dann den Tipp, dass die Südlichen Inseln sehr friedlich sein sollen.
Ein Schiff war schnell gefunden, aber die Überfahrt war teuer und hat den Jäger seinen Bogen und sein Messer gekostet, aber er war recht optimistisch, dass er dort schnell wieder zu Geld kommen würde. . .

Das Schiff drehte bei, wodurch Rufus aus seinen Gedanken gerissen wurde.
"Los jetzt," rief der Matrose und schubste Rufus über Bord.
Er fiel ins Wasser und schluckte einiges an Wasser, bevor er wieder an die Oberfläche gelangte, so hatte er sich den Landgang nicht vorgestellt, aber nun musste er schnell an Land gelangen.
Er strampelte wild herum, was nicht viel mit Schwimmen zu tun hatte, aber es erfüllte seinen Zweck, denn bald konnte er im Wasser stehen und einfach heraus laufen.
Nach einem kurzen Fußmarsch kam Rufus dann endlich an der Taverne an.

zugelassen

Pankratz
02.02.2013, 23:37
Name: Pankratz

Alter: 62

Rüstung: keine Rüstung

Waffe: keine Waffe

Beruf: Handwerker (Seiler)

Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

Eigenschaften:

Pankratz hat ein langes, stürmisches Leben geführt, das Spuren hinterlassen hat.

Vorgeschichte:

Fast so lange wie er denken konnte war Pankratz zur See gefahren. Als jungen Burschen hatte man ihn schanghait, just, als er volltrunken aus dem Gasthaus geworfen worden war und er seinen ersten Rausch in der Gosse vor der Kneipe ausschlief. Im Laufe seines Lebens hatte er dann auf verschiedenen Schiffen und Kuttern als Seiler angeheuert - und war auf seinen Reisen vielen Gefahren und Abenteuern begegnet.

Doch nun war er müde und alt, die Knochen schmerzten, die Finger wurden steif und krumm und seine Augen wollten auch nicht mehr richtig so, wie sie sollten. Sein letzter Käptn hatte ihn trotz seiner Zipperlein noch eine Weile mit auf Fahrt genommen, ihn aber kürzlich aus dem Dienst entlassen.

Jetzt war er des öfteren in der gespaltenen Jungfrau anzutreffen. Und wenn man ihm einen Rum spendierte, konnte es passieren, dass er die eine oder andere Geschichte aus seinem früheren Leben erzählte.

zugelassen

Salvendur
12.02.2013, 14:32
Name:
Salvendur
Alter:
21
Rüstung:
- leichte, abgetragene Lederrüstung
Bewaffnung:
- Holzknüppel
Inventar und Besitz:
- Beutel mit Gold (circa 60 Münzen)
- bereits etwas geleerte Flasche besten Rums
- Karte von Argaan
Beruf:
Jäger
Startpunkt:
Thorniara


Charakter und Persönlichkeit



Salvendur verbrachte den Großteil seiner Kindheit auf den Straßen seiner Heimatstadt Khorinis. Ohne Familie und ohne jemanden, der sich um ihn kümmerte, wurde er schnell Anhänger der zahllosen dunklen Gestalten, die des nachts Reisende überfielen und sich deren Goldes bemächtigten. Er lernte mit den Fäusten zu kämpfen, auch mit Messern und Dolchen und seine Opfer mitleidlos in düsteren Seitengassen zurückzulassen. Nach einer einige Monate dauernden Haftstrafe beschloss er, nie mehr diesem kriminellen Treiben nachzugehen. Die Ausbeute und das Risiko standen in keinerlei Verhältnis zueinander. Danach ging er bei den Jägern und Alchemisten von und um Khorinis in die Lehre, lernte draußen zu überleben und Tiere kapitalerbringend auszuschlachten. Er verbrachte die meiste Zeit draußen in der Wildnis bis er beschloss Khorinis für immer hinter sich zu lassen.

Salvendur hatte sein ganzes Leben lang niemanden, dem er vertrauen konnte und niemanden, der sich auch nur etwas darum scherte, ob er nun am Leben ist oder nicht. Er ist gewiss einfach für eine Sache zu begeistern und ein treuer Gefährte. An manchen Abenden wird er verbitterte Reden halten, über das Leben und wie ungerecht es ihm erscheint. Man merkt ihm seine raue, kriminelle Vergangenheit an. Doch insgesamt ist er nicht so verbittert, sondern eher ein fröhlicher Geselle und für vielerlei Spaß zu haben - auch für allerlei riskante Unterfangen.
Er ist ein Experte, wenn es um das Leben und Überleben in der Wildnis geht, auch wenn er noch nicht alle Bestien und Kreatueren dieser Welt gesehen hat, so weiß er doch, in welche Situationen man sich alleine im Schatten der Wälder doch lieber nicht begeben sollte.


"Positive" Eigenschaften:
- intelligent und gewieft
- wahren Freunden treu bis in den Tod
- wissensdürstig und willig zu lernen
- charismatischer Redner

"Negative" Eigenschaften:
- temperamentvoll und leicht reizbar
- kann Feinden und Fremden gegenüber sehr gleichgültig sein
- eine eindeutig kriminelle Tendenz ab und an
- sieht Regeln und Gesetze eher als störend an
- manchmal verbittert wirkend


Aussehen und Erscheinung


Zu seiner Erscheinung ist zu sagen, dass er erwachsener und älter wirkt, als er ist. Sein Gesicht ist schmal und von feineren Zügen, blasse Haut, ungewöhnlich für die vielen Stunden, die er draußen in der Sonne verbringt. Dennoch hat er etwas Bedrohliches in seinem Blick, die meiste Zeit lächelt er nicht und mustert Fremde eher misstrauisch. Seine Augen strahlen grünbraun, mit seltsam graublauen Farbrändern der Iris. Eine markante Narbe klafft auf seiner rechten Wange, zieht sich bis fast hinab zum Halsansatz. Die Haare sind dunkelblond ins braune gehend und reichen bis zu den Schultern, meist in Form eines angedeuteten Mittelscheitels. Zu meist hat er leichten Bartansatz, versucht jedoch sich regelmäßig zu rasieren, so weit sich die Möglichkeit in Form eines Barbiers oder einer Rasierklinge denn bietet.
Seine Größe ist durchschnittlich, seine Statur eher muskulös. Er muss wissen, dass körperliche Kraft manchmal von Nutzen sein kann und scheint gezielt zu trainieren. Dennoch ist er nicht so unglaublich athletisch und muskelbeladen, dass er sich nicht flink durch das Geäst bewegen könnte. Die Fäuste weisen Narben auf von Kämpfen der Vergangenheit. Der Rest seines Körpers hat ebenfalls viele Narben von Messern und Dolchhieben, vielleicht auch den ein oder anderen Tierbiss irgendwo am Bein. Doch insgesamt keine auffälligen, großen Wunden - abgesehen eben von jener in seinem Gesicht.



Vorgeschichte


Salvendur wurde in Khorinis geboren, seine Eltern - zu jung für eine solche Verantwortung - wollte ihn jedoch nicht und ließen ihn im Hafen, in einem der Warenhäuser im Stroh einer Kiste zurück. Er wurde gefunden und aufgezogen vom Gesindel, das im Dunkeln jener Metropole die Strippen der Macht zog.

Ausgebildet von Dieben, Mördern und anderen Halsabschneidern, ... Man muss wissen: Zu dieser Zeit fiel die Barriere, jede Menge Gesindel kam in die Stadt. Das kleine Kind musste sich oft behaupten: im Taschendiebstahl und dem Knacken einfacher Schlösser. Später als junger Mann dann im Überfallen und Ausrauben ahnungsloser Reisender. Bei einem Überfall auf einen fahrenden Händler traf die Stadtwache ein. Salvendurs Komplizen ließen ihn als Ablenkung zurück, um ihre eigene Flucht gelingen zu lassen. Die Übermacht der Miliz prügelte den Jungen nieder und schliff ihn auf Knien den ganzen Weg zurück zur Stadt. Dieses Erlebnis war ihm eine Lehre, auch der Haftaufenthalt danach. Seine Wunden verheilten nur schwer, er fühlte sich elend im Dunkeln der Gefängnismauern. Dieser Zustand dauerte an für gut zwei Monate, ab irgendeinem Punkt hörte er auf zu versuchen, die Tage zu zählen. Er schwor sich aber nie mehr seinen Hals für solch zwielichtige Gestalten zu riskieren.

Nach dem Vorfall wandte er sich ehrlicher Lehrlingsarbeit zu, bei den Jägern und Alchemisten der Stadt, auch außerhalb, wenn er denn durch Zufall einen der Wenigen traf, die sich trauten, zu jenen Zeiten des Barrierefalls außerhalb der Stadtmauern umherzustreifen.
Er lernte bei verschiedenen Meistern, wurde jedoch auf eigenen Wunsch niemals festangestellter Geselle bei jemanden. Er hortete so viel Wissen wie möglich: über die Aufenthaltsorte von diesem und jenem Wild, die Gefahren von dunklen Schluchten inmitten der Wälder und die heilende Wirkung besitmmter Gewächse und Wurzeln und der verheerenden Wirkung dagegen anderer.
Ab irgendeinem Punkt jedoch langweilte ihn die Insel. Er beschloss fortzuziehen. Nach mehr Verantwortung zu suchen, größeren Herausforderungen, besseren Lehrern und vielleicht auch Menschen, denen er endlich einmal vertrauen kann. Er nahm das nächste Handelsschiff gen Thorniara und hoffte, vorallem den Hafen der Stadt Khorinis nie mehr erblicken zu müssen.


Weitere Geschichte


Die Ankunft in Thorniara (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1227968-Thorniara-18/page16?p=20652941&viewfull=1#post20652941)

zugelassen

Wyldan
21.02.2013, 08:44
Name: Wyldan
Alter: 18
Rüstung: Bauernkleidung
Waffe: Messer
Beruf: Handwerker (Schafhirte)
Startpunkt: Setarrif
Eigenschaften:
Wyldan ist ein tapferer Verteidiger der Schafe, bereit für sie zu sterben sollte es erforderlich sein. Was andere davon halten interessierte ihn nie, auch sonst kümmerte es Wyldan nicht was andere von ihn halten, er lebte für sich und Schafe, sonst für niemanden. Auch ist er immer eifrig dabei, andere für den Kampf gegen den großen Vogel zu begeistern. Schließlich war es eine Bedrohung für jeden Menschen, also sollten die Menschen gegen diese Bedrohung geeint vorgehen!
In den gleichen Maßen in denen Wyldan Schafe liebte, hasste er den großen Vogel und alle seine Diener. Alles was Federn und Flügeln hatte war ein Diener des großen Vogels, und so brachte Wyldan alles was Federn und Flügeln hatte um. Menschen standen genauso unter Generalverdacht, denn das geflügelte Monster scharrte auch menschliche Diener um sich.
Vorgeschichte:
Wyldan erblickte das Licht der Welt in einen kleinen Bauernhof wo nur ein paar dutzend Menschen lebten. Er wuchs wie alle anderen Kinder auf und wurde darauf vorbereitet ein Leben als Schafhüter zu führen. Warum sollte es auch anders sein? Die Schafe mochten Wyldan und Wyldan mochte die Schafe, er verstand sich mit den Tieren sogar besser als mit seinen Brüdern und Schwestern. Ein Tag aber veränderte alles. Ein Vogel, so groß und breit wie ein zweistöckiges Haus, flog seine Kreise und entdeckte dabei Wyldans Bauernhof in all seiner hässlichen Pracht. Es war so hässlich und es stank dermaßen nach Kot, Schweiß, ungewaschenen Füßen und viel schlimmeren Dingen die nicht erwähnt werden sollten, das der Vogel kein Problem damit sah das Dorf mit seinen eigenen Kot zu verschönern. Leider war es dabei zu eifrig, kein sterbliches Wesen konnte so ein Bombardement ohne göttlichen Beistand überleben. Binnen Stunden war das Dorf nur noch Schutt und Asche, Überral verstreut lagen die leblosen Leiber von Männer, Frauen, Kinder und Schafe. Junge wie alte Schafe waren ohne Gnade ausgelöscht worden. Wo Wyldan zu dieser Zeit war konnte er nicht sagen, nur das er um diese Zeit nicht im Dorf war. Auf jeden Fall hatte er es überlebt. Er konnte nur noch zusehen wie der große Vogel verschwand. Tobend vor Wut und Trauer marschierte Wyldan ins nächstbeste Bauernhof, um die Bauern zu warnen. Überraschenderweise jedoch glaubten sie Wyldan nicht, im Gegenteil. Bevor er wusste was passierte entstand ein mörderischer Pöpel mit der Absicht den Wyldan zu töten, ohne das er wusste wieso. Nach seiner geglückten Flucht wusste er es. Der große Vogel hatte menschliche Agenten, welche die Menschen infiltrierten. Wer wusste schon wie weit ihr Einfluss reichte? Jemand musste diese Bedrohung stoppen! Und so begann Wyldan seinen Kreuzzug gegen das geflügelte Monster.

zugelassen

Devazar
26.03.2013, 09:26
Name: Devazar
Alter: Ende zwanzig
Waffe: Dolch
Beruf: ?
Startpunkt: Setarrif
http://upload.worldofplayers.de/files9/deva_profil.pngEigenschaften:
Introvertiert, wissensdurstig, eloquent, intelligent, dominant, arrogant, einprägend, willensstark, körperlich ziemlich schwach und ungeschickt, einzelgängerisch, selbstbewusst, skeptisch, unkoordiniert.

Vorgeschichte:
„Ich schlage für gewöhnlich große Bögen um die Fehden der Politik. Deren Verfechter zögern bekanntermaßen nicht sehr lang, um unangenehme Stimmen verstummen zu lassen. Daher könnte ich mir auch gleich die Kehle durchschneiden, sollte ich meine detaillierte und scheinbar nicht der Teilung gedachte Meinung gleich jedem Halunken an diesen Tischen aufzwängen. Doch genug davon.“

Der Bursche gegenüber zuckte ein wenig zusammen, als der Krug ein wenig krachend auf die Tischplatte zurückgeführt wurde. In einem etwas tieferen Winkel des Raumes kochten die Stimmen langsam auf, beruhigten sich doch urplötzlich, als sich zwei weitere Männer näherten, welche sich kurz darauf zu jenen gesellten. Das natürliche Bild dieser Zeit nach den ersten Schlücken am Abend: ein wenig bebend, durchaus locker und offen, doch allen voran – dumm und leicht zugänglich. Eine ganze Herde, die nur darauf wartete, ausgebeutet zu werden. Es schien, als geselle sich eine Hand voll hinkender Kitze zu einem Wolfsrudel. Und am meisten profitierte der Wirt an den Rehen in seinem Garten, ein Fang im roten Fell sozusagen. Danach kamen die Spieler. Die einen mit den bekannten faulen Tricks, andere mit reinem Können, die sich um offene Partien drehte. Keine Möglichkeit für Mogeleien. Doch ein wenig Intellektualität vorausgesetzt. Wer blieb da nicht gerne?

„Wo waren wir?“ Sie lenkte ihre Augen zurück zum Spielbrett. Die Holzfiguren darauf teilten sich in zwei Farbgebungen, eine aus hellem Holz, die andere erschien nicht nur dunkel, sondern auch ziemlich verdreckt und abgenutzter. Das Karomuster auf der Bodenplatte mochte weit über hundert Felder aufweisen, manche mit den eigenartig geschnitzten Spielsteinen besetzt, andere drohten durch die streng fokussierenden Blicke der beiden Denkenden in Kürze Feuer zu fangen.
Dominant sog Devazar die stickige Tavernenluft durch ihre nur minimal geöffnete Lippen ein, bog sich über das Holzbrett mit den mysteriösen Figuren und blies den Atem wie ein Ross durch ihre Nase wieder heraus. Eine Frau erkannte man nicht auf den ersten Blick in ihr, doch auch die genauere Betrachtung weckte eher den Anschein, man würde einen Dämon vor sich sehen. Diabolische Absichten und unergründlicher Hass waren die Banner, die ihre scharfen Augen trugen. Eine bedrohliche Fassade was das eleganteste Bollwerk gegen jene, die ihr Schaden zufügen wollten.
Das Farbenspiel der vielen kleinen Laternen, die träge von den Balken der Decke hingen, schien sich bereits zu verzerren, so lange saßen sie schon am Tisch. Und passend mit dem gelangweilten Brummen der Bardame, die zwei neue Krüge auf dem schweren Holz absetzte, griff Devazar nach der Figur des Generals und zog sie mit übertriebenen Druck auf ein anliegendes Feld. Sich der Bedeutung dieses Spielzuges für den gesamten Kampf bewusst ließ sie ihre Finger erst nach einer Weile vom Spielstein los. Schließlich konnte jeder Schritt der eine sein, der ins Verderben führte, doch manche waren hierbei deutlich gravierender als andere.


"Du kannst Fragen stellen - für welches Volk denn entscheiden? Was meinst du? Ich bin Devazar und habe meine Finger in diesem schwerst verzweigten Spiel, welches ihren Fuß über die gesamte Insel fasst. Vielleicht bin ich derzeit keine der aktiver stehenden Figuren auf dem Spielbrett, dennoch weiß ich meine Macht zu schätzen. Ich bin der Meinung, es sei eine Frage der Zeit, bis der Trieb zum Finden einer Gesinnung gereift sein mochte. Ich habe so meine Gedanken, doch finde ich im Vergleich zu einem solch allgemeinen Glauben, wie uns zum Beispiel die Anhängerschaft Adanos' bescheeren will, nur unzählige Abweichungen. Ich sehe vieles unglaublich abstrakter, als ich es aus der pauschalisierten Meinung der Adanosgläubigen erfahren hatte, anderes widerum wird von mir stärker verallgemeinert."
Hastig schnappte sie nach Luft.
"Ich bin eine Denkerin, mir kannst du keinen Glauben aufzwingen, auch wenn Großteile dessen meine Zustimmung finden würden. Diese winzigen Kanten, die dennoch zwischen dem öffentlichen Konsens und meiner Persönlichkeit stehen, werden mir später noch die Knochen brechen. Wenn ich mich für solch eine Gemeinschaft entschließen würde, dann wäre es mir ein Gutes, eine Gleitschicht zu eben diesen Eckpunkten zu finden. Denn wenn ich dies nicht tue, bleibt mir nichts als die Fremde.
Ein Kollektiv verlangt Kompromisse, Ignoranz oder Blindheit. Ich weiß zumindest, welche beiden Wege mir davon ganz und gar nicht zusagen. Doch es bedeutet nicht, dass ich mich deshalb für den dritten entscheide."

zugelassen

Tevin
28.03.2013, 22:37
http://images5.fanpop.com/image/photos/31300000/-Jaime-Lannister-jaime-lannister-31372062-300-300.jpg

Name: Tevin

Alter: 27

Rüstung: Bürgerkleidung

Waffe: keine Waffe

Beruf: Handwerker (Schmied)

Startpunkt: Thorniara

Aussehen:
Tevin ist mit seinen 1,87 m recht hochgewachsen und kann einen stattlichen Körperbau aufweisen, welchen er seinen Jahren als Schmied verdankt. Dies ist ihm gerade bei der Damenwelt sehr von Vorteil. Seine dunkel-blonden Haare trägt er kurz und gehen in ein, zumeist, glatt rasiertes Gesicht über. Tevins grün-braune Augen werden von markanten Gesichtszügen eingerahmt, welche ihn tatsächlich eher wie einen Soldaten wirken lassen, denn einen Schmied.
Nicht zu vergessen ist sein charmantes und zugleich freches Lächeln, was so manch ein Gegenüber in Zweifel versetzen mag.

Eigenschaften:

+ stattlicher Körperbau
+ geschickt
+ loyal
+ aufgeschlossen
+ ambitioniert

- teils zu offen
- hitzköpfig
- stur
- mangelnder Ernst
- stolz

Charakter:
Tevin ist für gewöhnlich ein recht gelassener Mensch. Zumeist ist er guter Laune, lacht viel und verfügt über einen äußerst breit gefächerten Humor. Dieser reicht von kleinen Albernheiten bis zu übelstem Sarkasmus. Anderen Menschen begegnet er für gewöhnlich freundlich und aufgeschlossen, doch sollte ihm gegenüber jemand unfreundlich, oder gar beleidigend sein, kann sich Tevins Verhalten rapide ändern. In derartigen Situationen kann es sein, dass aus dem sonst so gelassenen Schmied ein Hitzkopf wird, der gerne mit dem Kopf durch die Wand geht. Dennoch hat er dabei den einen, oder anderen lockeren Spruch auf Lager. Ebenso zeichnet ihn ein gesunder Ehrgeiz aus, denn der Schmied hat nicht vor in seinem Beruf zu verweilen, zumindest nicht als einfacher Hersteller von Werkzeugen. Schon lange strebt er nach mehr, doch geht er dabei nicht so weit, anderen Schaden zuzufügen, sollten sie ihm im Weg stehen.

Dennoch zeigt sich Tevin nicht immer von seiner guten Seite. Schon seit jeher hegt der Schmied einen inbrünstigen Hass gegen die Orks und alle übrigen Diener Beliars, oder Feinde Myrtanas. Dabei bewertet er einen Menschen, oder auch Ork, nicht nach seinen Taten. Kommt bspw. jemand aus Setarrif, wird er von Tevin sofort als Feind abgestempelt, ohne Hoffnung, dass sich dies bald ändern wird. Mit dieser Einstellung kann er sich gut und gerne einige Probleme einhandeln, da er damit keineswegs hinter dem Berg hält. Doch es verhält sich nicht nur damit so, auch in vielen anderen Angelegenheiten, sagt er seine Meinung offen heraus und kann so gerne mal einen Streit entfesseln.
Seine Gelassenheit kann sich auch zu einem Fluch entwickeln, denn nicht selten geht er mit unzureichendem Ernst an eine Sache ran. Zumeist geht es dabei um zwischenmenschliche Konflikte. Nur wenn es um seine eigenen Ambitionen geht, bleibt er stets ernst.
Über die Jahre hat sich ebenfalls ein gewisser stolz entwickelt. Zum einen ist Tevin stolz auf Myrtana und dessen Streitkräfte und zum anderen auf sich selbst, denn nicht jeder baut sich eine Schmiede auf und hält sie über eine solche Zeit am Laufen. Dieser Stolz ist jedoch leicht angreifbar, was er sich zwar im Gespräch nicht anmerken lässt, doch sollte eines dieser Themen fallen, kann sich eine freundliche Konversation schnell in ein Wortgefecht, oder schlimmeres verwandeln.

Vorgeschichte:

Tevin wurde in den Wirren des Krieges geboren, zu der Zeit, als die Orks von den Armeen des Königs noch im Norden gehalten wurden. Seinen Vater lernte der Junge nie kennen. Seine Mutter erklärte, dass dieser im Kampf gegen die Orks gefallen wäre. Dies führte zu einer frühen Abneigung Tevins' den Orks gegenüber.

Seine Mutter besaß eine Taverne in einem Dorf vor Faring. Durch diese Gegebenheit lernte Tevin viele Menschen kennen. Reisende Händler, Abenteurer und auch Paladine, welche ihr Lager dort aufschlugen. Er hörte viele Geschichten, von großen Siegen und schrecklichen Niederlagen von den Paladinen und entwickelte eine gewisse Faszination für diese elitären Krieger. Je älter er wurde, desto mehr träumte er davon eines Tages auch ein Paladin zu werden und für Innos und das Königreich zu kämpfen.

Doch mit seinem 18. Namenstag erfüllte sich dieser Wunsch nicht. Statt in schwerer Rüstung und mit einem Schwert in der Hand den Orks gegenüber zu treten, ging er nach Faring und begann dort eine Lehre zum Schmied. In der großen Festung der Paladine hoffte er der Armee beitreten zu können und zumindest als einfacher Soldat gegen die Orks zu kämpfen, doch auch dieser Wunsch ging nicht in Erfüllung. Die Kämpfe liefen gut und auf Faring wurde ein Schmied benötigt, wenn auch nur für Aufgaben geringeren Anspruchs. Es verging einige Zeit. Langsam rückten die Orks vor und trieben die Truppen des Königs vor sich her. Auf Faring breitete sich langsam Angst aus. Es hieß, dass die Orks kurz vor der Grenze zu Myrtana stünden und Faring bald angreifen würden. Ein Teil der in Faring stationierten Truppen zog sich Vengard zurück, während der Großteil der Streitkräfte sich dort eingrub, Tevin blieb bei ihnen. Er half so gut er konnte bei der Verteidigung. Obwohl es wahrscheinlich war, dass e
r sterben würde, war er froh, dass er nun endlich helfen konnte gegen die Orks zu kämpfen. Doch es war vergebens. Die Orks eroberten Faring und Tevin wurde, zu seinem Glück, gefangen genommen. Die Orks setzten ihn ein, wie es vorher die Paladine taten. Er musste Werkzeuge herstellen und reparieren, oder auch Klingen am Schleifstein schärfen. So ging es einige Zeit, bis die Orks letztlich besiegt wurden und sich zurückzogen. Tevin fand nun ein zerstörtes Myrtana vor, welches wieder aufgebaut werden musste. Doch daran wollte er keinen Anteil haben. Auf dem Festland würde er seine Ziele, etwas in seinem Leben zu erreichen nicht erreichen können. So beschloss er das nächstbeste Schiff von Vengard zu den südlichen Inseln nach Thorniara zu nehmen. Dort baute er sich eine kleine Schmiede auf, in welcher er Gegenstände für die einfachen Leute herstellte. Als auch auf den Inseln Konflikte erwachten, kam Tevin wieder ins Gedächtnis was er einst werden wollte, ein Paladin, ein Krieger
Innos. Doch war er nur ein einfacher Schmied, er wusste nichtmal vernünftig Waffen herzustellen. Doch was noch nicht war, konnte ja noch werden...

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Galmon
24.04.2013, 18:00
Name:
Galmon

Aussehen:
http://fc09.deviantart.net/fs71/f/2012/068/4/5/damian_torn_world_by_lithriel-d4s82qz.jpg
Alter:
21 (Angefangen mit 20 Jahren)

Rüstung:
leichte Lederrüstung (siehe Bild)
Ein einfacher Ring, dünn versilbert, das Bild eines schwarzen Vogels aufgesetzt

Waffe:
Dolch
Schwert von dem Alten Wächter Cannach

Beruf:
Dieb

Rang:
Wächter von Tooshoo

Startpunkt:
Gespaltene Jungfrau

Eigenschaften:
Humorvoll
Hilfsbereitschaftlich
Ruhiges Händchen
Hatt keine Probleme Freund zu machen

Feritgkeit:
Einhand Stufe 1 (gelernt bei Ryu)
Diebeskunst Stufe 1+2 (gelernt bei Kjarl)

Vorgeschichte:
Galmon wurde anfang seiner Geburt in der nähe eines kleinen Fischerdorfes ausgesetzt. Warum wusste Galmon bis Heute nicht. Er wurd so kurz vor der Aufsteh zeit ausgesetzt. Galmon Weinte und Weinte. Bis ihn dann zu Galmons Glück ihn ein Fischer auffand der gerade dabei war zu Fischen. Er nahm das Körbchen wo Galmon drinnen lag und ging zu sich Nachhause. Dort beschloss er und seine Frau dann Galmon aufzunehmen. Seit dm kennt Galmon nur diese Familie.

Galmon wusste schon fast immer wie man Leute sich um ihre Sachen erleichtern kann. Da Galmon auch Lernen musste seit er 13 Jahre alt war selbstständig zu Überleben.

Galmon mochte schon immer die Natur, die Tiere folgten ihn Teilweise Förmlich auch. Er könnte wenn er will einen Hasen, Vogel oder Fuchs zu seinen Weggefährten machen. Was Galmon dann auch tat, er hatte es geeschafft das einer der Waldtiere ihm Folgte, es war ein Treuer Fuchs. Er wich Galmon nicht mehr von der Seite. Galmon gab ihm den Namen Max. Galmon kümmerte sich um Max als ob er Max schon seit seiner Geburt hatte.

Galmon war sogar schon einmal auf dem Festland wo er erfahren hatte das s ine Gemeinschaft im Wald gebe. Er wollte sich sofort dieser Anschließen aber Leider war sein Aufenthalt auf dem Fstland nur von Kurzer dauer. So hatte sich Galmon vorgenommen sich diesem Volk anzuschließen.

Als Galmon 20 Jahre alt wurde Feierte er seinen Geburtstag in der Gespaltenen Jungfrau. Als er dann mal nochmal so über dieses Volk im Wald nachdachte hatte er sich Entschieden das er sich jetzt auf den Weg zu diesem Volk machen würde. Und so begann sein Abenteuer. Und es begann bei der Gespaltenen Jungfrau.

Begleiter:

Das ist Max. Galmons Treuer begleiter.
http://www.hamsterkiste.de/01/Fuchs/B/Vulpes_vulpes_sitting-gemeinfrei.jpg

zugelassen

Kjellrun
26.04.2013, 13:41
http://upload.worldofplayers.de/files9/Mittelalter_haube_beige_144x192.jpg

Name: Kjellrun
Alter: 21
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: keine Waffe
Beruf: Barbierin
Startpunkt: Setarrif

Aussehen:
Kjellrun ist etwas größer als 5 Fuß und von schlanker Statur. Sie hat lange braune Haare die sie meist unter einer weißen Haube trägt. Sie trägt ein braunes Kleid mit einer weißen Schürze und in einer braunen Tasche hat sie ein paar wenige Utensilien, die sie für ihren Beruf braucht.

Eigenschaften:
Positive Eigenschaften:
+ Kennt sich mit Verletzungen und Krankheiten aus
+ sehr geduldig
+ geschickt
+ sehr offene Persönlichkeit
+ ist gerne auf Wanderschaft

Schlechte Eigenschaften:
- nicht sehr stark
- raucht Sumpfkraut
- kennt ihre Herkunft nicht
- obwohl sie ein sehr offener Mensch ist fällt es ihr schwer echte Freundschaften zu schließen
- leidet unter Alpträumen

Vorgeschichte: Kjellrun wuchs bei einem Barbier in Thorniara auf. Dieser fand sie als kleines Baby in einem Weidenkorb auf seinem Pferdewagen. Jemand schien das Mädchen dort ausgesetzt zu haben. Von den wahren Eltern gab es kein Zeichen weit und breit nur eine Halskette mit zwei gekreuzten Äxten als Anhänger. Der Babier nahm das Mädchen auf und nannte es Kjellrun.
Kjellrun durchlebte eine mehr oder minder spannende Kindheit. Der Barbier nahm sie mit auf seine Reisen quer über Insel und da es sich rausstellte, dass Kjellrun nicht nur geschickt, sondern auch clever war begann der Barbier, der selbst keine eigenen Kinder hatte, ihr sein Wissen weiterzugeben. So lernte Kjellrun früh wie man einige Wunden versorgte, Zähne zog, rasierte und Krankheiten heilte. All dies musste sie sich merken, denn genau wie ihr Ziehvater lernte Kjellrun nicht lesen und schreiben.
Dieses eigentlich sehr schöne Leben endete als Kjellrun 16 Sommer alt war.Auf einem Waldweg wurden der Barbier und Kjellrun von Räubern angegriffen und ausgeraubt. Der Barbier schützte Kjellrun, der er nie das Kämpfen gelehrt hatte, doch ließ er dabei sein Leben. Kjellrun konnte fliehen, doch verfolgen sie bis heute Alpträume, die sie immer wieder schlecht schlafen lassen.

Nach diesem Ereignis zog Kjellrun fortan alleine über die Insel um ihre Dienste an verschiedenen Orten anzubieten.

Posts im RPG:

Neuling: #1 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/87935-Vorstellungen-Neulinge-Rang-B%C3%BCrger/page2?p=20996329&viewfull=1#post20996329) #2 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page6?p=21003143&viewfull=1#post21003143) #3 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page6?p=21005423#post21005423) #4 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page17?p=21100769&posted=1#post21100769) #5 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page17?p=21100945&posted=1#post21100945) #6 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page17?p=21101148&posted=1#post21101148) #7 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page17?p=21101411#post21101411) #8 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page17?p=21102798#post21102798) #9 (https://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1247783-Setarrif-35/page21?p=21133291#post21133291) #10 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1261547-Setarrif-36?p=21133496&viewfull=1#post21133496) #11 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1261547-Setarrif-36?p=21133773#post21133773) #12 (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1261547-Setarrif-36/page3?p=21184422#post21184422)

Zweitaccount von: Raettich

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Jerycho
07.05.2013, 11:26
Name: Jerycho
Alter:25
Rüstung: keine
Waffe: Dolch
Beruf: Händler
Startpunkt: Setarrif
Eigenschaften:
Jerycho hält sich lieber verdeckt und beobachtet die Situation, ehe erhandelt. Auf Menschen geht er nur zögerlich zu, was keiner Schüchternheit sondern Vorsicht zugrunde liegt. Er ist als Sklave aufgewachsen und versteht es dadurch zu dienen. In Gesprächen kann er oft sarkastische Bemerkungen nicht zurückhalten. Er strahlt seinem Gegenüber sicher keine Herzlichkeit aus, ist aber auch kein Kind der Traurigkeit. Jerycho ist kein begnadeter Schwertkämpfer, viel lieber hat er einen Dolch an seinem Gürtel. Er liebt Wein und Sumpfkraut und hasst Fisch.

Vorgeschichte:
Jerychos Geburtsort ist Trelis, wenn er seinem Meister glauben schenken darf. Selber erinnert er sich nicht mehr an diesen Ort, den er zuletzt mit vier Jahren gesehen hatte. Es war dieser eine verhängnisvolle Tag, als ihn sein Vater an einen Varantischen Sklavenhändler namens Volthar verkaufte. Jerychos Vater plagten Goldsorgen und ein harter Winter stand bevor, so erzählte es ihm sein Meister. Sein Vater verkaufte Jerycho, damit er und seine Frau überleben konnten. Vielleicht war das auch besser so, denn vermutlich wären sie sonst alle drei gestorben. So wuchs er in Varant auf, zog mit seinem Meister durch die tödliche Wüste - 20 Jahre lang. Auch wenn er im Besitz seines Meisters war und er wusste, dass er vom ihm erkauft war, sah er ihn als eine Art Vaterfigur. Er wurde auch nie sonderlich schlecht von Volthar behandelt und die Aufgaben die Jerycho zu erledigen hatte,waren auch nicht die Schlimmsten. Meist musste er die Kleidung seines Meisters waschen, Nahrung kaufen oder den Nachttopf leeren. Er bekam jedoch auch Einblicke in das Händlerleben, indem er Liste führte oder selbst verkaufte und konnte dieses Handwerk zumindest ein wenig erlernen.
Sein Meister war ein treuere Diener Beliars, so wie es die Meisten Bewohner Varants sind. So wurde auch für Jerycho Beliar der einzige Gott, dem er folgen wollte.
Die heiße und trockene Wüste Varants forderte jedoch ihren Tribut. Volthar starb eines Tages, nachdem ihn eine Blutfliege stach und der nächste Heiler zu Weit entfernt war. Somit war er von seinem Sklavendasein befreit. Doch Jerycho freute sich nicht, sondern trauerte um seinen Meister, der ihm immerhin Sicherheit versprach und ein besserer Vater war, als es sein eigentlicher jemals war. Jerycho begrub seinen Meister in der Wüste und bezahlte mit dem restlichen Gold seines Meisters ein Schiff und segelte Richtung Südliche Inseln. Er musste weg von der Wüste Varants, seiner Heimat und seinem Untergang,sollte er bleiben.

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Nondra
12.05.2013, 22:02
[Hier ist mein Vorstellungspost :) ]

http://img3.fotos-hochladen.net/thumbnail/bilder4everexom2figyjc_thumb.jpg


Name: Nondra
Alter: 19
Rüstung: leichte Lederrüstung
Waffe: Dolch
Beruf: Jäger
Startpunkt: Thorniara

Eigenschaften: Nondra ist stets ein wenig misstrauisch anderen Menschen gegenüber, sodass sie alleine lebt und sich als Jägerin selbst ernährt.


Vorgeschichte: Auch wenn Nondras Auftreten weniger dem einer jungen Dame entsprach, so schafte sie es dafür sich selbst zu ernähren. Die Eltern verlor sie im Krieg und so verschlug sie es nach Thorniara. Ein ehemaliger Freund ihrer Familie hatte sich im Lauf des Krieges in Myrthana zu den Orks bekannt und Nondras Familie (die helfen wollte,das Land zurück zu erobern) an die Orks verraten. Sie wurden kurze Zeit darauf von einem Orktrupp überrascht und lediglich Nondra gelang es zu entkommen. Seit diesem Zeitpunkt fällt es ihr schwer anderen zu vertrauen; die Erkenntnis dass der Tod ihrer Familie durch den verräterischen Mund eines Freundes herbeigeführt wurde, geht ihr immer noch nach. Seit diesem für Nondra so tragischen Ereignis sind einige Jahre vergangen und sie hatte sich in Thorniara niedergelassen. Sie versorgte sich selbst mit dem, was sie tagsüber im Wald findet und jagt. Das Fleisch der gejagten Tiere und ab und zu ein paar Beeren und ähnliches, die sie, beim durchforsten des Waldes, wenn sie nach geeigneten Stellen für die Fallen
suchte, fand, reichten ihr um über die Runden zukommen.
Die Felle verkaufte sie an einen Zwischenhändler, sodass sie sich eine kleine etwas heruntergekommene Hütte leisten konnte. Unter dieser Lebensweise litt in gewissem Maße auch ihr Äußeres, insofern, als dass sie meistens aus Leder gefertigte Kleidung (das Blut der Tiere bekommt man aus Stoff kaum mehr raus) und einen Dolch (womit sonst soll sie die Tiere ausnehmen) bei sich trägt, was dazu führte dass sie einen, für eine Frau untypischen Eindruck hinterlies. Die daraus resultierende Distanz genoss Nondra jedoch, denn sie war lieber allein auf der Jagd, als sich mit den Leuten in der Stadt abzugeben.

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Jabari
21.05.2013, 23:44
Name: Jabari

Alter: 27

Waffe: Messer

(http://www.melbar.eu/Mittelalter-Shop/Blankwaffen/Messer-Bilder/showImage_1_Arbeitsmesser_E2102011.php)Beruf: Smutje

Aussehen:

Einige Eckdaten:
Größe: ~2 Meter (~6,5 Fuß)
Statur: athletisch-muskulös
Augenfarbe: braun
Sprache: jamaikanischer Akzent


http://i.imgur.com/07CNQy2.png


Eigenschaften:
Jabari war ein lebensfroher Mensch, der sehr auf seine Gesundheit bedacht war. Als Smutje bedeutete dies, dass er auch mal einen Rum mittrank, denn erfahrungsgemäß war die Gefahr, in der Gegenwart von Betrunkenen verletzt zu werden, weitaus geringer, wenn man selbst einen im Schuh hatte.
Die Moral seiner Kameraden war ihm das Wichtigste, und auch, dass sie genügend Vitamine zu sich nahmen, um Skorbut vorzubeugen. Ebenso Humor gehörte dazu, denn eine lachende Crew, war eine gut funktionierende Crew.
Selbst wenn er sich gern als freien Mann bezeichnete, so suchte er doch immer die Führung eines anderen. Selbständiges Denken brachte ihm nur Gewissenskonflikte ein und Sorgen über das Für und Wider seiner Taten.
Wie viele Seeleute glaubte er fest daran, dass ein Leben auf hoher See nur dann sicher war, wenn man sich zu Schützen wusste. Deshalb hatte er auf jeder Reise seine treue Begleiterin Kalypso dabei, eine Schiffskatze, die unteranderem einer Rattenplage vorbeugte und Glück auf jeder Fahrt versprach.
Des Nachts vertrieb er sich die Zeit mit Würfelspielen oder, wenn sich denn die Gelegenheit bot, in Freudenhäusern. Besonders genoss er seine freien Abende, in denen er mit der Mannschaft zusammensaß und den Geschichten lauschte, die seine Kameraden erzählten. Ab und zu ließ er sich auch hinreißen, ein Erlebnis seiner Vergangenheit zum Besten zu geben, wobei das Ausschmücken der Wahrheit eine Selbstverständlichkeit war und wegen seines melodischen Akzents viele Schmunzler die Runde machten.
Sein rastloses Wesen war seine Pein und er war froh, in der Schifffahrt etwas gefunden zu haben, dass ihm beides geben konnte: Familie und die Befriedigung seines Fernweh.

Kalypso: Vorstellung (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/28308-Unsere-Haustiere?p=21123508&viewfull=1#post21123508)

Die "Ramona": Bild (http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/bilder/kogge.gif)

Vorgeschichte:
Mit dreizehn Sommern war Jabari Turay alt genug gewesen, um an einen der Sklavenhändler verkauft zu werden, die seinen Stamm nach jedem Mondzyklus besuchten, um die Ware zu begutachten. Dort, wo die Götter keine Macht hatten, war Menschenhandel kein Frevel und brachte dem Stamm sogar einiges an lebensnotwendigem Gold ein, welches sie zwischen den Mondzyklen bei den Händlerkarawanen gegen Lebensmittel, Kleidung und Luxusgüter eintauschen konnten. Der für sein Alter hochgewachsene Stammessohn hatte seiner Familie einen guten Preis eingebracht und so würden sie einen weiteren Monat sicher überstehen können. Für den jungen Jabari begann ab diesem Zeitpunkt ein neues Leben.
Er ging von Hand zu Hand, war zunächst der Besitz eines einfachen Händlers, der ihn als Lastenschlepper benutzte. Als diesem irgendwann die Kunden fehlten – er hatte versucht ein Geschäft in Myrtana zu errichten, fern seiner Heimat - verkaufte er den Jungen an eine reiche, ältere Dame, die ihn zu ihrer Unterhaltung rief, wann immer es ihr danach verlangte – meist mehrere Male am Tag. Zwischen der Pflicht konnte er sich mit einem Küchenmädchen anfreunden, welches ihm die Landessprache beibrachte, so gut sie eben konnte. Es waren bereits einige Sommer gekommen und gegangen und das viele Reisen, das viele Schleppen, die viele Unterhaltung, die der Dunkelhäutige hatte spenden müssen, hatten seiner Entwicklung nicht geschadet. Ebenmäßige Züge, breite Schultern und weitere anderthalb Köpfe in Sachen Größe seit seiner Abreise von Zuhause, hatten aus ihm einen ansehnlichen jungen Mann gemacht.

Je besser er die Sprache des Mädchens verstand, desto besser mochte er sich leiden und schließlich verliebte er sich in sie. Eines Abends, als die Hausherrin erneut nach ihrem Sklaven schickte, fasste er kurzerhand einen Entschluss, suchte seine Geliebte in der Küche auf und floh mit ihr aus dem Haus, welches für zwei volle Sommer seine Heimat gewesen war.
Zwei junge Ausreißer, auf sich allein gestellt und ohne Ziel, das waren sie und nicht mehr. Sie wollten sich ein gemeinsames Leben aufbauen, doch das Schicksal mochte ihre Wünsche nicht teilen. Von Ort zu Ort zogen sie, auf der Suche nach einem Platz zum Bleiben, einem Platz der von Heimat kündete. Viele Male wollte das Mädchen verweilen – „Es ist doch egal, wo wir sind, solange wir zusammen sind!“, hatte sie oft gesagt, doch Jabari war anderer Meinung. Er war ein Suchender, der nicht wusste, wonach er suchte und als seine Geliebte schließlich sein Kind unter ihrem Herzen trug und einen neuerlichen Versuch startete, ihn zum Verweilen zu bewegen, wollte sein Herz entzwei reißen. Er blieb bei ihr, denn er wollte seiner Verantwortung nicht entfliehen, doch litt er sehr dabei.

Ein Sommer war alles, was er ihr opfern konnte, ehe seine Rastlosigkeit die Oberhand gewann und er sie nach schmerzenden Worten und vielen Tränen allein zurückließ mit einem Säugling, ohne Geld, ohne Haus.
Gewissensbisse trieben seinen Weg voran, bis hin zu einer Kaimauer, in einer Hafenstadt, fernab vom Ort seiner Schande. Er heuerte als Matrose auf einem Schmugglerschiff an, wo er als Küchenhilfe eingeteilt wurde. Mit der Zeit lernte er alles Wichtige über die See, über das Kochen und über den Beruf des Smutje. Die Sommer zogen dahin und bald konnte Jabari nicht mehr zählen, wie lang es her war, dass er seine Geliebte und den Säugling zurückgelassen hatte. Doch war es auch, als sei es ein anderes Leben gewesen, in einer anderen Welt, zu einer anderen Zeit.

„LAND IN SICHT!“, dröhnte die Stimme vom Krähennest in die Kombüse.

Das Hier und Jetzt war sein eigentliches Leben.

zugelassen

Lorian
21.07.2013, 23:30
Name: Lorian

Alter: 21

Rüstung: leichte Lederrüstung

Waffe: Messer

Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

Eigenschaften:
Er ist gutmütig, aber zuweilen auch naiv. Durch die Abgeschiedenheit wurde er ruhig und introvertiert, aber wenn sich dieser Mantel legt und er sich für etwas begeistert, ist er oft zu unbedacht und zu euphorisch. Und begeistern lässt er sich oft für die kleinen Dinge und für die Schönheit der Welt.

Vorgeschichte:
Geboren als unehelicher Bastard eines Adeligen, wurde Lorian bei Nacht und Nebel am Strand ausgesetzt. Ein Fischer aus Ardea fand ihn am nächsten Tag und nahm ihn unter seine Obhut. So verbrachte er sein junges Leben am Meer und half seinen Adoptiveltern so gut er konnte. Doch so gut er sich auch mit seinen Geschwistern verstand, fühlte er sich nie wie ein vollwertiges Glied dieser Familie und verbrachte zunehmens mehr Zeit in Myrtanas Natur. Er liebte es durch die Wälder zu streifen und vorsichtige Blicke in dunkle Höhlen zu werfen. Doch wie so oft mündete der jugendliche Mangel an Vorsicht dann eines Tages in einer Meute Wölfe, denen Lorian verletzt und knapp entkam.
Als Resultat daraus schenkten ihm seine Adoptiveltern einen Lederwams, welchen ihnen ein Händler nach ausgiebigen Verhandlungen zum Spottpreis überließ. Dies gab Lorian noch einen Schub Sicherheit und so verbrachte er nun immer mehr Zeit in der Wildnis und blieb manchmal auch tagelang weg... eines Tages fand er bei seinen Erkundungen nun ein Buch im Morast, mit alten Aufzeichnungen und Erzählungen über Tooshoo... gefesselt von diesem Baum aller Bäume fragte er seine Adoptiveltern mit leuchtenden Augen darüber aus und beschäftigte sich in den nächsten Monaten mit nichts anderem mehr. Seine Adoptiveltern merkten den Eifer von Lorian und auch, dass er sich trotz ihrer Bemühungen immer weiter von ihnen entfernte und fassten einen Entschluss: An seinem 21ten Jahrestag (ausgehend von dem Tag, an dem er gefunden wurde) schenkten sie ihm den Weg nach Argaan. Ein Bekannter fuhr daran vorbei und erklärte sich dazu einverstanden, ihn dort abzusetzen. Überglücklich sagte Lorian seinen Adoptiveltern und Geschwistern lebewohl, packte seine sieben Sachen und ein kleines Beutelchen Gold zusammen und machte sich auf in ein neues Kapitel in seinem Leben, dem er mit einem Kopf voller Neugierde und einem Herz voller Sehnsucht nach Tooshoo gegenüberstand.

zugelassen

Sayo
22.07.2013, 15:32
Name : Sayo

Alter : 32

Rüstung : Bürgerkleidung

Waffe : keine Waffe

Beruf : Barbier

Startpunkt :Thorniara

Aussehen : Er ist ein groß gewachsener Mann, mittleren Alters.
Sayo hat stahlblaue Augen, bei denen es scheint als ob sie direkt durch einen hindurch sähen.
Er trägt einfache Bürgerkleidung, die noch recht neu wirkt, durch wöchentliche Pflege.
Außerdem hat er, wenn das Tageslicht schwindet, immerzu eine dunkelgrünen Kapuzenmantel an, den er von seinem Vater geerbt hatte.
Er trägt eine kleine Umhängetasche aus dunkelbraunem Leder, inder er Utensilien aufbewahrt für Notfälle.


Eigenschaften :

Sayo ist eine der Personen, die nicht viel reden.
Manche mögen ihn als nachdenklich, in sich gekehrt beschreiben. Andere aber als Weise, abschätzend und undurchschaubar.
Wenn ein Kunde bei ihm ist, wird dieser sofort versorgt.
Er versteht sein Handwerk als Barbier.

Vorgeschichte :
Als Sayo ein kleiner Junge war, lebte er glücklich und zufrieden in einem Bauerndorf auf dem Festland.
Als Krieg aufzog, flüchteten er und seine Familie nach Argaan, nicht wissend das sie der Krieg auch hierhin verfolgen sollte.
Alsdann er ein stattlicher Bursche wurde, verbrachte er viel Zeit im Wald, mit seinem Vater. Er half ihm auch in seiner Praxis, als Lehrling.
Sayo erlangte mit der Zeit viel Wissen rund um die Wirkung von Kräutern und ähnlichem. Er galt als DER Barbier in der Umgebung. Als junger Erwachsener startete er ein neues Leben in Thorniara.
Unter vielen Umständen zog er ohne seine Mutter und seinen Vater los, da diese die Reise zu anstrengend fanden, und es wohl nicht geschafft hätten.
Ihm viel Glück wünschend und betend das er es schafft, verabschiedeten sie ihn. Sayo eröffnete in Thorniara seine neue Praxis mit dem Gold das er sich angespart hatte.
Die Kundschaft häufte sich und er sprach sich rum, in der Stadt von Welt. Aber er war es Leid, das einfache, eintönige Leben.
Es dürstete ihm nach Abenteuern. Hier setzt das Abenteuer von Sayo an. Er wollte nach höherem Streben. Feuermagie. Er wollte sich dem Glauben Innos verschreiben, und ihn in sich vereinen.


zugelassen

Geryon Barristan
25.07.2013, 17:15
Name:
Geryon Barristan

Alter:
18

Beruf:
Schreiner

Erscheinung:
Geryon trägt eine schmutzige Bürgerkleidung, sein braunes, kurzes Haar ist ebenso ungewaschen.
Sein Körper misst um die 175 cm und ist von schlanker Statur mit kräftigen Armen.
Braune Augen, spitze Nase und ein breiter Mund werden von weichen Bartstoppeln umrahmt.
Rasch erkennt man, dass der junge Mann keinerlei Habe, nicht einmal Gold mit sich trägt.

Startpunkt:
Gasthaus "Zur Gespaltenen Jungfrau"


Eigenschaften:
Aufgrund seiner Erzieung ist Geryon ein tugendhafter Mensch, oder versucht es zumindest zu sein.
Seine Ideale sind Frömmingkeit, Gerechtigkeit, Geduld, Pflichtbewusstsein und Treue.
Desweiteren zeichnet er sich durch sein Geschick bei seinem Beruf aus.
Allerdings wirkt Geryon auf andere Menschen oft sehr unfreundlich, da er eher mürrisch ist,
meist nur wortkarg Konversation betreibt und in seinen Attitüden viel Sturheit aufweist.
Im Grunde jedoch ist Geryon ein guter Mensch.


Geschichte:


Geryon Barristan, genannt Geryon oder Gery (Letzteres kann er nicht ausstehen), wurde in Khorinis geboren. Dort wuchs er auf und erlernte schon früh den Beruf des Schreiners, den Geryon mit der Zeit lieben gelern hat. Seine Eltern waren stets streng und unerbittlich, wenn es darum ging, ihrem Sohn die Tugenden Innos' zu verinnerlichen. Wohl nicht zuletzt deswegen ist er heute ein frommer, pflichtbewusster Mensch geworden, der sich im Leben wenig Luxus gönnt und dessen Arbeit eine hohe Priorität im Alltag einnimmt.

Als Geryon 17 Jahre zählte, verstarb sein Vater an einer schweren Krankheit, woraufhin sich der junge Mann finanziell auf sich alleine gestellt wiederfand. Da die berufliche Konkurrenz für ihn in Khorinis zu groß wurde und er immer mehr Schwierigkeiten bekam den Lebensunterhalt für sich und seine Mutter zu bestreiten, beschloss er, ein Schiff nach Argaan zu nehmen. Für den großteil ihrer letzten Ersparnisse bekamen sie eine Mitfahrgelegenheit auf einem Handelsschiff mit dem Kurs Argaan. Doch auf dem Weg dorthin erfasste sie ein heftiger Sturm, der trotz aller Gebete das Schiff schließlich auf Grund laufen ließ, wobei Geryon das Bewusstsein verlor.

Doch er sollte nicht sterben. Er erwachte an der Westküste Argaans, durchtränkt, frierend und mit nichts mehr als der Kleidung, die er am Leibe trug. Er war sich sicher, dass Innos ihn gerettet hatte, und dass er ihm nun sein Leben schuldete. Er sollte sein neues Leben dem Dienste Innos' widmen.


zugelassen

Agum
05.08.2013, 19:23
Name: Agum

Alter: 20

Rüstung: keine Rüstung

Waffe: Dolch

Beruf: Dieb

Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

Eigenschaften:

Agum ist den meisten Leuten eher misstrauisch gesonnen, da er lieber Nummer sicher geht bevor er handelt.

Vorgeschichte:

Agum ist ein junger Wildfang der schon sehr früh erfahren hat, das dass Leben kein Kinderspiel ist.

Er ist auf einem sehr kleinen gepächteten Hof aufgewachsen und verbrachte die meiste Zeit damit Schafe zu hüten, oder Botengänge für seinen Vater zu erledigen.

Eines Nachts hatter er jedoch einen sehr aussagekräftigen Streit mit seinen Vater um den es ging sich zu vermählen ,( zu der Zeit war er erst 16 und von Frauen die Schnauze voll), wutentbrannt ging er in den Wald um sich abzureagieren, auf dem halben Weg hörte er jedoch das aufeinander prasseln von Klingen aus der Richtung des Hofes.

Er eilte zurück und erblickte seinen Vater mit einem Dolch in der Brust, vom Täter keine Spur, er zog die Klinge aus dem Leib ,seines Vaters um dessen Wunde zu versorgen und erblickte dabei im Schaft merkwürdige, eingravierte Zeichen, jedoch war er zu spät und zu seinem Glück tauchten die Tagelöhner seines Vaters auf und sahen ihren Herren tot und daneben denn Sohn, der anscheinend auch zu körperliche Gewalt fähig ist, mit einem blutigen Dolch in der Hand.



Diese misslige Lage führte dazu das Agum im zarten Alter von 16 Jahren in die Gefängnisskolonie geschickt wurde.

Anfangs sehr Unentschlossen wie er überleben sollte tat er das was er am besten kann, er erledigte Botengänge für sich andere zu Schade waren.

Auf seinen Botengänge lernte er die verschiedesten Persönlichkeiten kennen, dabei waren treue Soldaten, gierige Söldner und eingebildete Magier. Von den Soldaten lernte er die Loyalität zu seinem Meistern, von den Söldern die Gerissenheit eines Diesbes und von den Magiern lernte er das egal wie selbstsicher sie waren mit ihren Kenntnisse der verschiedenen Kulturen das niemand die Symbole auf seinem Dolch entziffern konnte.



Als ihm die Botengänge zu anstrengend wurde machte er sich das gewonne Wissen zu nutze und probierte sich in den Tavernen des der verschiedenen Lager als Taschendieb.

Meistens hatter er auch Erfolg dabei und wenn nicht ist er keiner Prügelei aus dem Weg gegangen was er meistens auch bereute.



Als die Barriere dann fiel, verliess er die Kolonie ,er half einer Händlerkarawanne bestehend aus Sträfflingen aus der Kolonie, denn es war ihm zu gefährlich alleine zu reisen.



Als er dann die Stadt erreichte verbrachte er erstmals einige Woche mit dem verkauf von Hehlerwaren und dem erleichtern unachtsamen Bürgern um deren Geldbeutel.



Auch in der Stadt konnte niemand das Rätsel um die Tatwaffen zum Mord seines Vaters und somit auch die Identität des wahren Möders helfen.

Also machte er sich mit einem Schiff auf dem Seeweg nach Argaan, außerdem wurde ihm das ständige Klauen langsam brenzlig da er doch schon sehr bekannt bei den Wachen wurde.



Auf Argaan angekommen machte er sich auf dem Weg zu einer Taverne, schliesslich weiß jeder das man dort an Informationen kommt. Die erste Taverne auf die er traf war die der Gespaltenen Jungfrau...

zugelassen

Noach
06.08.2013, 22:15
Name: Noach

Alter: 21

Rüstung: leichte Lederrüstung

Waffe: Knüppel

Beruf: Zimmermann

Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

Eigenschaften:
ironisch
lässig
bedingt freundlich
nahezu immer misstrauisch

Vorgeschichte: Seit jeher war das Minental ein Ort, welcher es aus irgendeinem Grund schaffte all den Abschaum, welcher sich sonst nur allzugerne in den dunkelsten Ecken der Welt verschanzte. Früher hätte man das Tal durchaus als ästhetische Landschaft aufnehmen können. Als der Erzrausch begann wurde das Minental jedoch ausgebeutet, denn Jeder sah seine Channce auf Reichtum in dem magischen Gestein. Infolge dieses "Erzrausches" wurde das einst relativ schöne Land völlig verunstaltet und das Leben innerhalb der ehemaligen Strafkolonie extrem gefährlich. Nur diejenigen, welche sonst kein anderes zuhause besaßen, oder an anderen Orten nicht aktzeptiert wurden ließen sich im Minental nieder, nicht um zu schürfen, sondern viel eher um sich ihren Lebensunterhalt mit unlauteren Mitteln zu verdienen. Es glich einem Wunder, dass es in einer gewissen Räubergruppierung tatsächlich Nachwuchs gab. Eigentlich hatte man den kleinen Jungen bereits vor seiner Geburt für eine sichere Totgeburt gehalten, schließlich musste das Kind ohne jegliche Hilfe auf die Welt gebracht werden und selbst wenn es tatsächlich die ohnehin schon mühsame Geburt überstehen würde, was für Überlebenschancen hatte es schon an einem der gefährlichsten Orte der Welt? Wider aller Erwartungen überlebte der Junge jedoch sowohl Geburt als auch das restliche Leben innerhalb des Minentals. Die Geburt des Kleinen inspirierte die Menschen in der ehemaligen Strafkolonie, da sie nun sahen, dass das Minental seinen ehemaligen Glanz wiedererlangen konnte. Es konnte hier Leben entstehen. Als eine Art Rettung für das wüste Minental wurde der junge Mann erzogen und noch heute prägt diese Erziehung das Lebensziel des jungen Mannes. Er hat es sich zum Ziel gemacht das Minental zu säubern und wieder bewohnbar. Er wäre bereit Alles dafür zu geben um sein Ziel zu erreichen, seine Zeit, seine Gliedmaßen und falls dies wirklich notwendig sein würde... sein Leben. Doch auch wenn die Intentionen Noachs noch so rein waren, so war er nichts weiter als ein motivierter Jüngling und nicht ein Ritter in strahlender Rüstung. Er musste erst zu einem wahren Krieger werden um sein Ziel zu erreichen. Warum er sich nicht von den ansässigen, kampferfahrenen Banditen ausbilden ließ? Nun tatsächlich wollte der junge Mann einen Neuanfang für das Minental und weigerte sich von Jemandem unterwiesen zu werden, welcher seinen Lebenunterhalt verdient indem er das Leben Anderer nahm. Der Schwarzhaarige meldete sich freiweillig in der Inselstadt Khorinis als Rekrut und wurde der Division, welche auf Argaan stationiert war zugeteilt. Auf Argaan angekommen merkte er jedoch, dass das Soldatenleben ihm einerseits zu viel Zeit rauben würde, als auch dass es beständig Aufmerksamkeit erfahren musste, welche Noach ihm jedoch nicht bieten konnte. Aus diesem Grund desertierte er und streift heute nahezu völlig ziellos auf Argaan umher.

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Dyvessa
17.08.2013, 22:50
Name: Dyvessa
Alter: 28
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: Dolch
Startpunkt: Setarrif
Eigenschaften:
Dyvessa versteht sich auf alles Adlig-Standesgemäße inklusive dem Servieren der kältesten aller Speisen: Rache.
Sie hat nunmehr Blauschwarzes, langes Haar, das ihr glatt und geschmeidig das schöne Gesicht umrahmt, ist von mittelgroßem Wuchs und schlanker, faszinierender Erscheinung.
Vorgeschichte:
Vor langen Jahren, war Dyvessas Leben von Innos mit Ordnung versehen gewesen.
Ihre ersten Erinnerungen zeigten ihr das warme, runzlige Gesicht ihrer Amme, die sie im Schein des Küchenfeuers in den Armen hielt und ihr vorsang. Mutter und Vater waren ihr nur abstrakte Begrifflichkeiten und wenn sie ihre Amme fragte, woher sie komme, sollte sie immer die gleiche Geschichte hören; Innos habe in seiner Weisheit und Gnade zwei Menschen, einem sehr, sehr jungen und einem eher in die Jahre Gekommenen, eine Herzensfreude gemacht. So seien Sie, die Amme und das kleine blonde Mädchen zusammengekommen, im Haus des ehrwürdigen Herren in der Oberstadt von Khorinis. Als Dyvessa, deren Name zu jener Zeit noch anders geheißen hatte, mit der Zeit zu dem Entschluss kam, dass die Worte ihrer Amme zwar blumig, nicht aber befriedigenden Inhalts waren, entschloss sich der ehrwürdige Herr, sie an Tochter statt unterrichten zu lassen. Der Haushalt war bis zu Dyvessa Ankunft Kinderlos gewesen und obwohl, so wurde hinter vorgehaltener Hand geflüstert, manche Dame über Nacht blieb, wohnten doch nur der ehrwürdige Herr, die altgediente Magd und Amme und schließlich Dyvessa im noblen Anwesen.
Jahre des Lernens, der Hausarbeit, des Spiels und der Lieder zogen ins Land und verwoben sich zu einer glücklichen Kindheit und Jugend. Und da es ihr im Herzen und an Gut an nichts mangelte, sie ihre Pflichten Freiheiten gleichermaßen genießen konnte, glaubte sie sich bis auf einen Umstand vom Herrn des Lichts gesegnet; Einer ihr innewohnenden Anziehungskraft auf die Jungen und Männer in ihrer Umgebung. Schon in ihrer ersten Jahren verhielten sie sich ihr gegenüber seltsam fasziniert. Später sogar aufdringlich. Niemandem jedoch war es gelungen einen Kuss von ihr zu stehlen, denn so angetan man auch von ihr war, Dyvessas Interessen waren platonisch.
Sie hatte es sich zu eigen gemacht, ihr lockiges Haar stets gebunden zu tragen und ihre Kleidung schlicht zu halten, doch der Liebreiz, der von ihr ausging, überdauerte all ihre Versuche, ihm zu entgehen.
Vom Wohlstand des ehrwürdigen Herren mit finanzieller Sicherheit gesegnet, stellte sich trotz der hohen Bildung, die ihr zuteil wurde, niemals die Frage einen Beruf zu ergreifen. Sie wäre es zufrieden gewesen, ihre Tage im schönen Khorinis zu verbringen und mit dem Herrn und der Amme , ihren Freunden und - im Gebet - mit Innos zu arbeiten, zu singen und zu leben. Dann aber nahm ihr Leben eine Wende.

Die Dämmerung war zur Nacht geworden, der Schneefall war im Begriff zu ersterben und sie hatte die Fenster zu ihrem Balkon geöffnet, um frische Luft für die Nachtruhe herein zu lassen. Wie jeden Abend saß sie beim Kamin und kämmte bei Kerzenschein ihr Haar. Sie mochte den Anblick der goldenen Lockensträhnen, doch sie bedauerte nicht, der Stadt ihren Anblick vorzuenthalten.
Der ehrwürdige Herr war, wie die Amme, bereits zu Bett gegangen und Dyvessa waren die Lider bereits schwer, als ein Luftzug, den sie nicht zu spüren vermochte, die Kerzen ausblies und sie in Dunkelheit zurückließ.
Dunkelheit. Dunkelheit und ein Gefühl. Ein Gefühl, dass so fern war, wie ein verblasster Traum, den man vor Jahren geträumt zu haben glaubt, als das Licht der Dämmerung noch Verheißungen sandte, die Luft noch nach Heimat roch und das Leben in Ordnung war, wenn man sich das Haar zu einem Knoten band. Ein Gefühl: Jemand hatte sie in dieser Dunkelheit berührt.


Sie erwachte, mit wild schlagendem Herzen auf harter Erde. Schwarzes, glattes Haar hüllte sie vom Schopf bis zur Taille ein und verbarg ihr weißes Nachtgewand. Ihre Finger endeten in überlangen Nägeln, als seien sie lange Zeit nicht gepflegt worden, doch sie waren so sauber und rein, wie vor 7 Jahren, in der Nacht vor ihrem einundzwanzigsten Geburtstag. »Ein Lied...«, dachte sie benommen.
»Da war doch ein Lied...«
Sie stützte sich mit steifen Fingern auf dem harschen Boden auf und fuhr zusammen, als einer der langen Nägel brach und blutig einen scharfen Schmerz in ihren Arm hinauf schickte. Sie sah sich um. Steine mit Inschriften verdeckten ihren Blick auf das Meer, doch sie konnte das Salz in der Luft schmecken. Sie strich sich behutsam das Haar aus dem Gesicht und bemerkte verwundert, dass es tiefschwarz war. Panik keimte in ihrem Herzen und sie zwang sich aufzustehen. Das Meer beruhigte sie, wie es das immer getan hatte, auch, wenn sie die Küste, an der sie sich befand, nicht kannte.

Kannte sie sich noch? Es kam ihr vor, als habe sie Jahrelang geschlafen. Keinen Schlaf, aus dem man am morgen erwacht, den man als Traumlos wahrgenommen hat und sich bewusst ist, dass Zeit seit dem Einschlafen vergangen sein muss, weil nun die Sonne, statt dem Mond die kleinen Härchen auf der hellen Haut sichtbar macht, wenn man ganz genau hinsieht. Es war ein Gefühl des Verlustes und sie sollte bald feststellen, dass sich die letzten Jahre ihrer Erinnerung entzogen. Da war nur Dunkelheit. Dunkelheit und dieses eine Gefühl. Dieses Gefühl, das von einem Lied begleitet wurde. Und Schließlich nur eine Frage: Wer hatte sie in dieser Dunkelheit berührt?

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Rildred
28.08.2013, 15:39
Name: Rildred

Alter: 24

Rüstung: keine Rüstung

Waffe: Messer

Beruf: Händler

Startpunkt: Thorniara

Eigenschaften:

Positive Eigenschaften

- Sehr gebildet und intelligent
- Treu und loyal
- Gute Manieren
- Gelehrsam und wissbegierig

Negative Eigenschafen

- Lebt in seiner eigenen Welt
- Wird wegen seiner Art oft als arrogant abgetan
- Sozial unbeholfen und kaum fähig Vertrauen
aufzubauen
- Mag körperliche Anstrengung nicht
- Trinkt

Vorgeschichte:

Rildred kommt aus gutem Elternhaus. Sein Vater war ein wohlhabender Händler der vor allem mit Kunstwerken handelt und seine geliebte Mutter war mal eine angesehene Malerin gewesen bevor sie ihren Sohn gebar.
Rildred konnte mit Kunst jedoch nie wirklich etwas anfangen. Für ihn war es nur Verschwendung von Zeit und Material. Wieso sollte er sich auch ein Bild von einem Haus ansehen wenn er draußen ganz viele Häuser sehen konnte?
Diese Abneigung der Kunst gegenüber war oft der Auslöser für Streit mit seinem Vater. Wie konnte es nur sein das der Sohn von zwei kunstbegeisterten Menschen, nicht nur kein Talent sonder auch kein Interesse daran haben konnte?
Seine Mutter hingegen war stolz darauf das ihr Sohn seinen eigenen Weg finden wollte. Seine ganze Jugend lang unterstützte sie ihn dabei immer mehr verschiedenes Wissen anzuhäufen.
Rildred hatte eine Vorliebe für Mathematik und Philosophie entwickelt und verschlang ein Buch nachdem anderen und liebte es seine Mutter von neuen Erkenntnissen zu berichten.
Doch irgendwann endet alles. So auch die Unterstützung seiner Mutter. Ihr Mann, sein Vater, hatte solange auf sie eingeredet das sie nicht anders konnte.

„Der Junge muss erwachsen werden. Er muss was ordentliches lernen. Mit diesen Zeichnungen von Dreiecken und Kreisen kann man kein Geld verdienen.“

Genau dieser Satz änderte sein ganzes Leben. In den nächsten zwei Jahren lernte Rildred, auf Drängen seiner Mutter, den Beruf des Vater. Er sollte ein Kunsthändler werden. Rildred, er der für Kunst nichts übrig hat? Aber was sollte er tun? Er war nun einmal sehr behütet aufgewachsen und wusste nicht wie er sich selbst versorgen könne. Dies hat er sich jedenfalls immer vor Augen gerufen wenn er wieder einmal alles hinwerfen wollte.

Doch kam es kurz vor seinem 22igsten Geburtstag zu einem Vorfall das sein Leben komplett ins Chaos stürzen sollte. Zusammen mit seinem Vater war Rildred gerade auf dem Rückweg von Setarrif, auf dem Wagen drei große doch sehr leichte Statuen. Diese waren wohl der Grund wieso sie überfallen wurden.
An viel konnte er sich nicht mehr erinnern nur an das schöne Gesicht einer jungen Frau mit braunen Augen und Haaren. Welch ein schöner lebensverändernder Vorfall sie doch war.
Ach und an die Tatsache das sein eigener Vater mit dem Wagen und den Wachen ihn, Rildred, zurückgelassen hat... Ganz besonders daran...

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Medoras
01.10.2013, 23:58
Name: Medoras
Alter: 24
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: Messer
Startpunkt: Setarrif
Eigenschaften:

Eigenschaften sind aus der Vorgeschichte zu entnehmen

Vorgeschichte:

"Medoras sagst du? Ja, an den erinnere ich mich gut. So einen kann man gar nicht so schnell vergessen, da musst du dir doch nur den Namen anhören, verstehste? Klingt als käme er aus irgendeiner reichen Adelsfamilie, und nicht als wäre er der Sohn eines Taugenichts von Vater. Seine Mutter musste eine Träumerin gewesen sein und irgendwelche Hoffnungen gehabt haben.

Wie er mich aus seinen stahlblauen Augen immer angestarrt hatte, so schnell vergisst man das nicht. Is'n guter Junge, hatte immer einen leicht verklärten Blick und sprach stets davon diese gottverdammte Insel zu verlassen. Wer würde es ihm verübeln? Wenn sein alter Herr mal überhaupt Gold nach Hause brachte, versoff er es meist noch am gleichen Abend in der Taverne am Hafen. Medoras selbst hatte nie die Chance gekriegt was aus sich zu machen. Ich meine: Wer nimmt schon irgendein Hafenkind als Arbeiter? Keiner nahm es dieser Sorte von Mensch übel, wenn er sich mit krummen Dingern über Wasser halten musste, zumal er ohnehin nicht zu den finsteren Gesellen von Khorinis gehörte. Klar, er konnte schonmal was mitgehen lassen und ab und zu fand man seine Finger auch an den Lederbeuteln fremder Leute, aber ich hatte nie wirklich das Gefühl, dass er einer von den bösen war. Ich meine, wenn man sein Leben lang nur durch den Hafen streunen kann, dann muss man manchmal eben zu besonderen Maßnahmen greifen. Ab und zu hatte er ja auch die Gelegenheit gehabt, sich sein Geld ehrlich zu verdienen. Aber heutzutage ist das in dieser Stadt eine Seltenheit geworden.

Jedenfalls haben wir ab und zu mal bei 'nem Bier geredet, und bis zu dem Tag an dem er dann tatsächlich abgehauen ist, hat er mir stets von irgendwelchen Plänen seinerseits erzählt, in ein Schiff zu kommen um die Insel zu verlassen und das Festland zu erreichen. Das Träumerische muss er von seiner Mutter haben, denn er blieb felsenfest davon überzeugt, es schaffen zu können. Ich belächelte den Kerl natürlich, vor allem da seine Ideen immer wieder unterhaltsam waren. Es wurde dann aber keine spektakuläre Aktion in denen er sich im Frachtraum versteckte, sondern einfach nur das Angebot als Matrose auf einem der Handelsschiffen zu arbeiten, aber immerhin hatte er es geschafft. Ja, ich kann mich noch gut an das triumphierende Lächeln erinnern, als er mir von seiner Chance erzählt hatte. Komischer Kerl, weißt du? Er hatte kein einfaches Leben, und nie einen Grund zum Lachen und war dennoch stets gut gelaunt und brachte den ein oder anderen mit 'nem guten Witz zum Lachen. Ein lebendiger Kerl, in einer mir manchmal tot erscheindenen Stadt, der einem zumindest manchmal an die Hoffnung im Leben glauben ließ...auch wenn das dämlich klingt. Werd' den kleinen Bastard vermissen, schätze ich."

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Xavina
10.10.2013, 13:36
Name: Xavina
Alter: 17
Rüstung: Bauernkleidung
Waffe: Messer
Beruf: Dieb
Startpunkt: Setarrif
Eigenschaften:Ist überzeugend, bescheiden, charmant und schlagfertig. Sie hat lange rote Haare, ein schneeweisses Gesicht mit lieblichen Zügen und hellblaue Augen.
Vorgeschichte:Xavina erinnert sich gut daran, wie sie an jenem Abend mit ihrem fahrenden Zirkus das Publikum in Setarrif mit ihrer Darbietung verzaubert hat, wie sie den hallenden Applaus genossen und ihr Vater sie nach der Vorstellung voller Stolz in die Arme geschlossen hat. Eine ereignisvolle Nacht- jedoch kaum so ereignisvoll, wie der Morgen darauf, der eine plötzliche Wendung im Leben der 15-jährigen Seiltänzerin mit sich brachte.Auf der Weiterreise nach Süden wurde die Zirkusgruppe von reissenden, plötzlich auftauchenden Wassermassen in einem Wadi erfasst. Xavina war die einzige, die es nicht aus dem sich schnell füllenden Flussbett schaffte. Nach ihrem Erwachen wusste sie nicht mehr, was dann geschehen ist, nur dass sie wohl tagelang geschlafen hat. Dass sie überlebte, verdankte sie alleine dem Bauer Munk, der sie fand und gesund pflegte.In der Hoffnung, ihr Zirkus und somit auch ihre Familie würde wieder in die Stadt am Meer kommen, kehrte sie nach ihrer Genesung nach Setarrif zurück und kam durch Stehlen über die Runden. Doch nach zwei Jahren ohne Anzeichen auf ihre Bekannten gab sie die Hoffnung auf und machte sich Gedanken über ihre Zukunft ohne Publikum, Seiltanz und alte Freunde...

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Raymond Carben
07.11.2013, 15:57
Name: Raymond Carben

http://upload.worldofplayers.de/files9/TvDd36spartacus.jpg

Alter: 24
Grösse: 185 cm
Gewicht: 93 kg
Augenfarbe: graublau
Haarfarbe: dunkelbraun

Eigenschaften:
Raymond hat einen sehr leicht reizbaren Charakter. Ausserdem gilt
er als sehr stur wenn er sich mal etwas in den Kopf gesetzt hat.
Er ist hilfsbereit und hat ein gutes Herz.
Dies führt auch dazu, dass er sich schnell in Schwierigkeiten bringt,
wenn er sieht, dass anderen Leid zugefügt wird. Seine Neugierde brachte ihn
ebenfalls schon in Schwierigkeiten ebenso wie sein Hang zu Frauen und Alkohol.

Kleidung:
-Einfache Stoffhosen dunkelbraun
-Leinenhemd schwarz
-dünne Lederweste mit Brusttaschen dunkelbraun
-abgelatschte Schnürstiefel dunkelbraun
-Leinenumhang weinrot

Ausrüstung/ Hab und Gut:
-lederne Umhängetasche mit diversen Fächern
-Münzbeutel
-Feldflasche
-goldener Siegelring der Carben Familie ( wurde gestohlen)
-Rasiermesser
-Spielwürfel
-Reichsbürgerurkunde ( wurde gestohlen)

Waffen:
-keine

Rüstungen:
-keine

aktuelles Zuhause:
-keins

Bekannte/ Kontakte/ Freunde /(NPC):
-Conrad (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1278690-Thorniara-21/page16?p=22025329&viewfull=1#post22025329) ein Adlatus des Feuers in Thorniara
-Olaf (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1278690-Thorniara-21/page15?p=21970303&viewfull=1#post21970303) ein älterer Seebär der im Hafen Thorniaras lebt
-Raol (http://forum.worldofplayers.de/forum/threads/1278690-Thorniara-21/page16?p=22072730&viewfull=1#post22072730), eine Wache aus Thorniara

Vorgeschichte:

Die Carbens sind eine Familie Monteras die schon über etliche Generationen existieren.
Aus ihren Reihen entsprangen Künstler, Gelehrte, Krieger sowie Magier!
Raymond Carben, Sohn des Rufus Carben wollte schon als Kind in die Fussstapfen seines Vaters treten
der in den Reihen der Soldaten unter König Rhobar zu Ruhm und Ehre fand.
Allerdings war es Raymond als jüngster unter den fünf Brüdern nicht vergönnt
aus den Schatten eben dieser zu treten. Durch den Altersunterschied waren seine Brüder in Montera
und rund herum rasch in der Hierarchie aufgestiegen und überall sah man ihn selbst immer nur als den kleinen Carben.
Obwohl er kräftig war und auch mutig und sich stets für das Recht anderer einsetzte war es ihm nicht möglich
durch seine Taten gross zu werden.
Also beschloss Raymond eines Tages den Schoss der Familie zu verlassen und
sein Glück dort zu suchen, wo seine Familie nicht bekannt war.
Dort wo keiner seiner Brüder durch das Blut der Feinde watete oder holde Jungfrauen von Drachen gerettet hatte!
Es zog ihn mit einem Handelsschiff gen Thorniara,eine aufblühende Stadt unter dem strengen Blick Innos.
Dort wo Abenteuer auf ihn wartete!
Dort wo er seine eigene Geschichte schreiben würde!












Zweitaccount von: Joe Black


zugelassen

Joe Almar
10.11.2013, 17:14
Name:
Joe Almar



Name:
Joe Almar

Alter:
29

Aussehen:
-Schwarze Haare
-Blaue Augen
-Kurzhaarschnitt
-braune Lederweste
-Schwarze Hose aus billigem Stoff
-1,89 groß

Rüstung:
keine Rüstung

Waffe:
keine Waffe

Beruf:
Jäger

Startpunkt:
Setarrif

Eigenschaften:
-Starker Charakter, viel Raffinesse
- überhaupt kein Geschick, schlechter Umgang mit Waffen

Vorgeschichte:
Er kommt aus dem schönen Khorinis, wo er seine meiste Zeit im Minental verbracht hat. Er wurde festgenommen weil er ein Bier klaute in Orlans Taverne. Da hatte man ihn in Die Kolonie geworfen. Dort hatte er keine Lust auf das Erz schürfen für den König. So schloss er sich dem Neuen Lager an und wurde Bandit unter Führung von Lares. Er war an sehr vielen Raubzügen auf das Alte Lager beteiligt. Ebenfalls hatte er sich eine beträchtliche Summe Gold zurückgelegt, falls mal die Barriere einstürzt. Und genau das passierte auch. Nachdem er sein Gold sich zurückgeholt hatte, ging er getarnt in die Hafenstadt Khorinis. Dank seines Goldes konnte er sich eine Überfahrt nach Myrtana leisten, denn er wollte nicht mehr in Khorinis wohnen. In Myrtana war er dann stark am Ork Krieg beteiligt. Nach seiner Flucht von den Orks und dem Verlust seines ganzen Goldes, ließ er sich auf Argaan nieder. Genaugenommen außerhalb der Stadt Setarrif. Da er Lehrling von Bosper dem Bogner war, kannte er sich mit dem
Jagen aus. Er beschloss ehrbar zu werden und baute seine eigene Hütte. Dort jagte er bis heute Tiere und konnte sich so ernähren. Sein Leben war eigentlich perfekt, doch er wollte mehr von der Welt sehen. Er wollte die Ruinen auf der verwilderten Insel Khorinis sehen, er wollte nach Nordmar gehen, er wollte so vieles doch leider wurde er mit der Zeit sehr schwach, wenns um das Kämpfen geht. Doch sein Traum besteht bis heute und er möchte sich endlich den Traum erfüllen. Eines Tages kam ein Ork vorbei, betrunken und konnte kaum laufen. Joe nahm den Ork mit rein und legte ihn auf das Bett. Nach einem Tag war der Ork tot. Joe durchsuchte den toten Ork und fand eine Karte. Ein Kreuz war auf Argaan gesetzt. Seine Neugier war am Schluss stärker und er wollte sich auf den Weg machen nach Argaan, um das Kreuz zu untersuchen....... So ist er zu den südlichen Inseln gesegelt,

zugelassen

Ruppert
10.11.2013, 18:47
Name: Ruppert
Alter: 20
Aussehen: Ruppert ist relativ gross und kräftig gebaut, er hat eine Glatze und ein kleines Bärtchen am Kinn. Seine haut ist dunkel, wie bei allen die von Torgaan stammen.
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: Messer
Beruf: Handwerker (Fischer)
Startpunkt: Thorniara

Eigenschaften:
freundlich, weltoffen, kräftig
naiv, gutgläubig, träumerisch

Vorgeschichte:
Ruppert wuchs auf der Insel Torgaan auf. Er gehörte einem der weniger kriegerischen Stämme der Insel an, der sich vor allem der Fischerei verschrieben hatte. So hatte auch Ruppert dieses Handwerk erlernt, schon als Jugendlicher war er ein Meister im Lenken eines Einbaumes und verstand es sowohl mit dem Netz und der Rute, als auch im Tauchgang mit Harpune und Messer reichhaltige Beute zu erledigen. Seine Familie war damals mächtig stolz auf ihren Sohn, verhalf er ihnen durch sein Talent zu Ansehen im Dorf. Seine Ware konnte selbst für einen guten Preis an ander Stämme verkauft werden, wenn das eigene Dorf genug zu essen hatte.
Doch Ruppert war jung und wollte etwas erleben. Viele Stämme auf Torgaan waren dafür bekannt ihre Krieger in die ganze Welt zu senden um dort Ruhm und Ehre zu erkämpfen, doch Ruppert selbst blieb dieses Abenteuer untersagt. Sein Stamm wollte ihn keinesfalls verlieren, ausserdem gehörte es sich für seine Angehören nicht in den Krieg zu ziehen.
So suchte Ruppert eben sein eigenes Abenteuer, er fuhr weiter hinaus als die anderen und tauchte tiefer als jene vor ihm. Und eines Tages geschah das unvermeindliche, er fuhr zu weit raus und wurde von einem Sturm erfasst. So begann sein Abenteuer... rückblickend würde Ruppert wohl sagen, endlich... doch auf hoher See, sich an seinen Einbaum klammernd und dabei noch versuchend seine Beute nicht zu verlieren, war ihm so gar nicht darum sich darüber zu freuen. Am Horizont zuckten die Blitze auf, Donner grollte, das Salzwasser peitschte um Ihn ja auf Ihn. Seine Gelenke schmerzten und lange würde es Ruppert nicht mehr machen, so betete er ein Stossgebet zu allen Göttern die er kannte und auch jenen die er nicht kannte. Als würden sie auf ihn hören... oder zumindest einer von Ihnen... begann sich der Sturm zu legen.

Ruppert hatte es geschafft und vor ihm erkannte er eine Küste... Und Ruppert war überwältigt, von dem was er dort erkannte. Riesige Steinbauten, besonders zwei davon die wie riesige Bäume ohne Äste in die Höhe ragten und an ihren Spitzen blinkten fesselten seinen Blick. Sein Mund stand weit offen, während er sich langsam in den Hafen Thorniaras treiben liess. Je näher er kam, desto mehr musste er staunen, zuerst schienen es kleine Lebewesen zu sein, die herumwuselten, doch dann erkannte er, dass es Menschen waren, Menschen mit blasser Haut, in verschiedenste Farben gehüllt. Und so erkannte Ruppert, dass dies das Ende seines langweilgen Fischerlebens darstellte, das sein Abenteur hier beginnen würde. "He du, das ist meine Anlegestelle, verpiss dich gefälligst!" mit diesen Worten wurde er in die Realität zurgeholt, erschrocken paddelte er weiter in den Hafen hinein, was würde ihn hier wohl alles erwarten?

zugelassen

Eysenck
16.12.2013, 18:07
Name: Eysenck
Alter: 30
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: keine Waffe
Startpunkt: Gespaltene Jungfrau
Eigenschaften:
Man mag ihn als etwas verschroben und wirr erleben, diesen kleinen Kerl, der ob seines geringen Wuchses nie die Stärke eines Mannes erlangte. Doch im Grunde trägt er eine gute Seele in sich und ein Lächeln auf den Lippen.
Vorgeschichte:
Manche erzählen, es sei die unerbittliche Kälte des Nordens, die Eysenck jene Gestalt verlieh, welche allerorts Aufsehen erregt. Die Wahrheit ist: Kein einziger derer, die sich die Mäuler darüber zereißen weiß, warum er niemals über das Maß eines Kindes hinauswuchs und nicht zu jenem stolzen Nordmarer heranwuchs, den sich der Vater an seines Sohnes statt gewünscht hätte. Es mochte an den Schuldgefühlen für den Tod der Mutter bei seiner Geburt, der mangelnden Liebe seines alten Herren oder sonst einem Grund liegen, dass Eysenck dazu bestimmt war, als ein "Zwerg" über die Erde zu wandeln. Doch trotz oder gerade wegen dieser widrigen Umstände, hatte der kleine Kerl recht früh gelernt, was das Leben mit sich brachte und wie man darüber nicht den Kopf verlor, sondern stattdessen weiter voranschritt, jedes Hinderniss als eine Chance und jeden Schaden, als eine tiefergehende Lehre begriff.
Während andere den Umgang mit Schwert und Axt erlernten, sich im Kampf oder Handwerk erprobten, verbrachte Eysenck schon recht bald seine Zeit damit, den eigenen Geist zu schärfen und zu schulen. Wo es seinen Gliedmaßen an Länge fehlte, da erschloss er im geschickten Gedankenspiel unerforschtes Gebiet und was ihm an Häme zuteil wurde, das lehrte ihn das Wesen der Menschen besser zu verstehen.
So machte seines Schicksals Windungen aus ihm einen klugen Denker und scharfen Beobachter, der nach nichts so sehr verlangt, wie der Ergründung der menschlichen Psyche.

zugelassen

Bernhard Brimdall
28.12.2013, 09:18
Name: Bernhard Brimdall
Alter: 23
Beruf: Barbier

Wesen:
Bernhard ist ein junger Mann. Ein ruhiger Mann, mit klaren Moralvorstellung. Ein Wanderer einer vergangen Zeit. Zärtlich und altmodisch in seiner Seele.

Oft wirkt er ruhig und naiv. Einfach. Dieser Eindruck täuscht. Er ist bewaffnet mit einem scharfen Verstand. Doch oft wählt er bewusst den Pfad der Ignoranz, wählt seine stärkere Waffe.

Die Leidenschaft. Jene Kraft welche Bernhard dazu bewegt die Welt positiv zu sehen. Dass gute in ihren Wesen und den Sinn in den Geschicken der Welt. Mit aller Kraft will er teil daran haben sie zu einem besseren zu formen.

Bernhard ist gross gebaut. Doch hager und sehning. Seine schwarzen Haare hängen ihm immer struppig um den Kopf. Wer in sein Gesicht blickt sieht zu guten Zeiten ein freundliches warmes Lächeln. Zu schlechten schmerzlich verzogene Mundwinkel. Doch niemand kann über seine nussbraunen Augen einfach hinweg sehen. Sie sind mysteriös und tief wie ein Wunschbrunnen. Begeistert von Möglichkeiten und vergessenen Geheimnissen verleiten sie einen dazu sich in ihnen zu verlieren.

Vorgeschichte:
Bernhard Hasafah Brimdall, den Mittelnamen hat er der varanesischen Herkunft seiner Mutter zu verdanken, wuchs in Thorniara auf. Seine Familie hatte nie viel Geld. Litt aber auch nie an Armut. Seine Vater hatte immer danach gesehen. Wie Bernhard war ein ehrlicher und netter Mann gewesen. Pflichtbewusst gegenüber seiner Familie, sanft gegenüber seinen Mitmenschen.

In schlechten Zeiten, wie wir sie alle in jungen Jahren haben, hielt er ihn für einen einfachen Feigling. Bestärkt wurde diese Ansicht durch die Familie seiner Mutter. Nicht durch die Mutter, sie war auch eine freundliche Seele. Inzwischen verstand er warum die beiden sich so geliebt hatten. Bis heute hat er grösste Achtung vor ihrem Andenken.

Doch, wie erwähnt, war die Familie seiner Mutter ein anderes Kaliber. Ein traditionsbewusster Klan aus Varant. Alle ihre Besuche waren seltsam und mysteriös. Bis jetzt muss es wirken als ob Zorn oder Hass geherrscht hat. Doch dies war nie der Fall.

Sie waren stets beschäftigt. Mystisch und flüchtig in ihrem Auftreten. Viele handelten mit Schätzen und Artefakten. Oder waren Gelehrte auf dem Gebiet alter Schriften. Immer schien etwas wichtiges in der Luft zu liegen und ihre Besuche waren nie von Dauer. Auch sie schätzten Bernhards Vater als einen guten und rechten Mann. Sie respektierten ihn und konnten ihn gut leiden. Nur war der Kontrast so gross dass Bernhard in seinen wilderen Jahren seine Familien-Idylle oft einfach als langweilig wahr genommen hatte.

Heute schmerzt ihn der Gedanke wie wenig Dankbarkeit er gehabt hatte. Oft wünscht er sich dass er die Zeit mehr genossen hätte. Eines Tages verschwand sein Vater einfach. Ein Unfall wird ihn auf einen der vielen Arbeiten in die er sich stürzte ereilt haben. Vielleicht stürzte er auf einem Kutter wo er als Hilfsfischer gearbeitet hat ins Meer. Die Sache lies sich nie aufklären.

Danach wurde seine Mutter krank. Es war zu viel für ihr Herz. Ein junger Heiler bereits zu der Zeit, sein Onkel ein reisender Arzt hatte ihn bis jetzt das Handwerk gelehrt, kümmerte er sich ambioniert um sie. Er und sein Onkel kümmerten sich gemeinsam um sie. Doch beide waren überfordert. Wieder musste er den Tod eines Elternteil akzeptieren.

Sein Onkel verschwand kurz darauf. Deckte ihn mit genügend Geld und weiteren Geschenken ein wie es Sitte war. Nun war er allein. Nichts hielt ihn mehr in Thorniara. Er war sich sicher dass er eines Tages wieder kommen würde. Für jetzt waren aber die Erinnerungen zu schmerzlich.

Entschlossen als Heiler Gutes in die Welt zu tragen. Schicksale wie seines zu verhindern, oder zu schmälern, zog er in die Welt.

zugelassen

Jalda
29.12.2013, 14:59
Name: Jalda
Alter: 16
Rüstung: keine Rüstung
Waffe: keine Waffe
Startpunkt: Khorinis
Eigenschaften:
sie ist ein junges, scheues Mädchen. Mehr ist nicht zu sagen
Vorgeschichte:
Sie war mit dem Schiff gekommen. Nicht offiziell natürlich, dafür hätte sie kein Geld gehabt. Auf der Flucht vor dem Gendarmen war sie in eine Kiste geschlüpft, die dann von den Hafenarbeitern auf irgendein Schiff geschleppt wurde. Als das Schiff dann ablegte war es zu spät zur Flucht.

Aber was hatte sie schon zu verlieren außer ihrem warmen Schlafplatz auf dem Dach neben dem Schornstein der Lollo-Schänke? Den einzigen Freund, den sie schmerzhaft vermisste war Rorro? Er hatte sie begleitet, seit sie die alte Hütte verließ, nachdem sie ihre Großmutter begraben hatte. Natürlich hoffte sie, dass der Rabe sie beobachtet hatte und ihr irgendwie folgen würde. Er hatte das immer gekonnt, auch bei waghalsigen Abenteuern. Ja, das wäre traurig mit dem Raben. Ihre Großmutter hatte ihn immer als ihren Glücksboten bezeichnet und er war wohl so alt wie sie, denn er hatte sie schon seit Kindheitstagen begleitet. Aber Raben leben länger als Menschen und als Großmutter starb, hatte sie Rorro wohl befohlen, auf ihre Enkelin aufzupassen.

Im Gepäck hatte sie wenige Kupfermünzen, die sie am Hafen erbettelt hatte mit den Kunststückchen, die Rorro auf ihren Befehl hin vorführte. Und sie hatte den Beutel, den ihr Großmutter vor ihrem Tod in die Hand gab.

"Pass auf dich auf, Jalda, mein Mädchen. Vor allem hüte dich davor, deine Gabe allzu offensichtlich zu zeigen. Verschließe sie tief in deinem Herzen und lass den Lauf der Jahre entscheiden, wann die Menschen dich für eine weise Frau halten. Bis dahin nimm diesen Beutel. Er enthält einige der wertvollsten Zutaten zu Heiltränken, die ich aus Zeiten besitze, in denen ich noch auf hohe Berge und in tiefe Schluchten steigen konnte. Rorro kann dir beizeiten zeigen, wo du sie findest."

Großmutter hatte auf ihrem Sterbebett auch noch gesagt: "Mein Kind, sieh nach vorn. Hinten sind nur die Geister der Vergangenheit. Jeder Blick nach hinten tut weh, also lass es!. Du bist gesegnet mit besonderen Fähigkeiten und ich hoffe, du wirst wissen, wann die Menschen sie brauchen."

Sie hatte den Beutel um ihren Hals gehängt und ihn seither nicht mehr abgenommen. Er war das einzige, was ihr von Großmutter geblieben war, bis auf ein großes buntes Tuch, das ihr als Mantel und Decke diente.

Nach der Beerdigung hatte sie die Hütte sorgfältig verschlossen, den Schlüssel unter einem Stein versteckt und war losgelaufen. Wie die Tränen, die nicht enden wollten.

Und nun war sie offenbar in einem Hafen. Sie hörte das Geschrei von Leuten, das Trampeln der Matrosen, das Quitschen der Taue und das Flappen der Segel, die offenbar eingeholt wurden. Und sie hörte Leute fluchen über einen Raben, der Unglück gebracht hätte, denn das Schiff wurde offenbar von irgendwelchen Banditen empfangen, die die Hälfte der Ladung für sich beanspruchten. Als Hafengebühr und Schutzgeld.

Höchste Zeit sich zu verdrücken.

zugelassen