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Foltermethoden der Inquisition zur Zeiten der Hexenverfolgung

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    Schwertmeister Snakeshit's Avatar
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    Dec 2005
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    Referat über die Foltermethoden der Inquisition zur Zeiten der Hexenverfolgung

    Zur Zeiten der Hexenverfolgung wurden, von der Inquisition, ein Menge sadistischer Foltermethoden verwendet. Die Geständnisse, die von den angeblichen Hexen, unter grausamen Qualen, abgegeben wurden, gelten heute als ungültig, aber ist das nicht egal. Es reichte aus, wenn irgendjemand einen anderen der Hexerei beschuldigte, dann war dieser jemand verloren. Auf brutalster Art und Weise versuchte man diesen zum Geständnis zu zwingen. Ob schuldig oder nicht schuldig. War man einmal angeklagt, gab es keine Rettung mehr. Alle die, die unter ihren extremen Schmerzen, endlich Gestanden wurden verbrannt. Einige dachten sich.
    ,, Ich sterbe lieber jetzt, ohne zusagen, dass ich mich dem Teufel angeschlossen. Sonst verachtet man mich, auf ewig.
    Wie bereits angedeutet, wurden damals die sadistischsten Foltermethoden verwendet.
    Vom fünfzehnten bis zum siebzehnten Jahrhundert war diese Zeit, in der Folterer, ohne Erbarmen und absolut Fachmännisch, aus Hunderttausenden von Männer, Frauen und sogar Kindern, Geständnisse herausquälten.
    Der griechische Philosoph Aristoteles sah in der Tortur (früheres Wort für Folter) eine zuverlässige Methode, Beweise zu erhalten und Verbrecher zu bestrafen.
    Personen denen vorgeworfen wurde, dass sie Sakramente entweiht haben sollen, schlug man mit einem Beil die Glieder ab. Im Jahre 1642 wurde ein gewisser Jean Gehauds für schuldig befunden, Hostien mit Füßen getreten zu haben. Bevor er auf den Scheiterhaufen kam hackte man ihm den Fuß ab.
    Es gab Kopfpressen, in der die Angeklagten eingespannt wurden und von nun an dem Sadismus ihres Peinigers (Folterer) ausgesetzt waren. Dieser schraubte nämlich die Metallkappe der Presse auf den Kopf seines Opfers herunter. Dieser Druck konnte den Kiefer zersplittern, die Augäpfel aus den Augenhöhlen treten lassen und den Schädel zertrümmern. Es gibt einen Holzausschnitt aus dem 16.Jahrhundert auf dem abgebildet ist, wie ein gefesselter Angeklagter, von Richtern dazu gezwungen wird einen nassen Stoffstreifen, der manchmal auch geknotet war, herunterzuwürgen. Anschließend wurde der Streifen ruckartig herausgezogen, sodass die Eingeweide verletzt wurden. Das auf diese Weise herausgepresste Geständnis wurde von einem anwesenden Schreiber aufgezeichnet.
    Eine der grausamsten Strafen, war das Rädern. Die Opfer wurden zunächst mit gespreizten Glieder an Pflöcke gebunden. Der Peiniger zertrümmerte dem Verurteilten anschließend, mit einem schweren Rad, jeden größeren Knochen. Dann hat er den zerstörten Körper durch die Speichen geflochten und das Rad auf einen Pfahl gehievt. Während Hexen anschließend verbrannt wurden, überlies man andere Straftätern den Vögeln.
    Es gab einen mit Metallspitzen besetzten Folterstuhl der noch sadistischer war, als man es seinem Aussehen entnehmen kann. Der Eisensitz dieses Stuhls konnte, von unten, erhitzt werden. Dadurch erlitten die Verdächtigen unerträgliche Schmerzen, weil sich die glühendheißen Metallspitzen in das nackte Fleisch bohrten. Es gibt Berichte, in den gesagt wird, dass es selten länger als Fünfzehnminuten dauerte, bis die durch den Stuhl gequälten Menschen ein richtig umfassendes Geständnis ablegten.
    Es gab noch eine Menge anderer Foltermethoden, aber wenn man sich schon die von mir erwähnten Methoden durch den Kopf gehen lässt. Wird man eventuell merken, dass dies unser heutiges Vorstellungsvermögen erheblich überschreitet.
    Einer solchen Qual ausgesetzt zu sein, würde ich persönlich nicht einmal dem schlimmsten Verbrecher wünschen. Egal was er getan hat und wie oft er es getan hat. Niemand verdient es auf solch grausame Art und Weise behandelt werden, wie es vor Jahrhunderten der Fall war. Wäre sich die Inquisition damals darüber im klaren gewesen, hätten Millionen unschuldiger Menschen ihr, vielleicht bisher friedliches, Leben weiter führen können.
    Die Inquisitoren verurteilten alle im Namen Gottes, daher frage ich mich: Wenn Gott ein so barmherziger und heiliger Vater sein soll, wieso wurden dann zahlreiche unschuldige Männer, Frauen und Kinder, in seinem Namen, gequält, gefoltert und zum Tode verurteilt. Man kann daraus schließen, dass es vielleicht gar keinen Gott gibt und daher auch keinen Teufel, aber es war ja so, dass die Hexenverfolgung deshalb stattfand, weil man den Personen die angeblich der Hexerei mächtig waren, vorwarf sich dem Teufel verschworen zu haben. Daher kann ich nur sagen, dass der Glaube an einen Gott, den Geist des Menschen verdirbt. Warum sonst, hatten die Heiligen die mutmaßlichen Gotteslästerer, bis aufs letzte gequält.
    Snakeshit is offline

  2. #2 Reply With Quote
    Waldläufer Raharth's Avatar
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    Nachtrag zum Scheiterhaufen:
    Es war üblich den Verurteilten Zuerst auf eine "herkömmliche" Art und Wiese zu töten und ihn dann symbolisch zu verbrennen. Nur bei besonders schweren Straftaten wie Ketzerei in höchstem Maß, so wurden sie bei lebendigem Leib verbrannt, so Galileo.

    Die übliche Methode festzustellen , ob eine Frau eine Hexe war oder nicht war die sogeenannte Hexenprobe, bei der das Opfer zuerst auf einen Stuhl gefesselt und dann in einen Weier, See oder Fluss getaucht wurde. Falls die angebliche Hexe dies überlebte, weil sie beispeilshalber zu kurz in das Gewässer getaucht wurde so war sie als Hexe entlarvt und wurde auf der Stelle verbrannt.

    Das wohl größte und umfassenste Werk das zur Hexenverbrennung geschrieben wurde ist der Hexenhammer aus dem 15. Jahrhundert, das übrigens noch immer auf dem Index steht.
    Schöne Grüße
    Raharth
    ___________________
    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
    Raharth is offline

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