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DSA-RPG #5 • Entlang »Am Großen Fluss«

  1. #1
    DSA-Barde  hangingtree's Avatar
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    »Ankunft in Ferdok«

    Die Fahrt war ruhig und verlief weitestgehend ereignislos. "Morgen...etwa zur achten Morgenstunde werden wir in Ferdok eintreffen", sagte ein ebenfalls sichtlich erschöpfter Kapitän Dielbrack.

    "Wer von Euch noch nicht die schöne Stadt Ferdok kennt...das Tor zum Westen...eine der wichtigsten Handelsstädte dieser Region, dem habe ich eine grobe Karte vorbereitet", sprach der Kapitän weiter. "Sie ist in meiner Kajüte einzusehen, aber bedenkt immer...die war ganz schön teuer, seid also vorsichtig im Umgang mit ihr."

    Ein frischer Windstrom flog über die fahrende Thalaria hinweg und ein Gefühl von Neuem lag in dem süßlichen Geruch der Umgebung.


    Last edited by hangingtree; 15.03.2011 at 13:25.

  2. #2
    Let there be FEE!  Leeyara's Avatar
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    Esmalda geht den dunklen Gang hinunter. Es riecht muffig und das trübe Wasser, welches sich hier durch den Boden frisst, reicht ihr bis zum Knöchel. Überall sieht sie dieses blaue Licht, es taucht die steinernden Mauern in ein pfahles Licht. Das Rauschen leitet sie, die Stimmen - leise flüstern sie in einem Chor auf sie ein. Sie hat keine Angst, sie weiß, es muss so sein. Vor ihr windet sich etwas. Nur etwas mehr Licht und sie kann es sehen - Flim Flam Funkel. Sie blickt in die Augen einer großen Schlange. Sie spricht!

    "Nun trödelt mal nicht so rum, ihr Leichtmatrosen! So werden wir nie in Ferdok ankommen, mal schneller." Dielbracks Stimme durchschnitt ihren Traum. Und eine sanfte Melodie war im Hintergrund zu hören. Wie lange hatte sie geschlafen? Es musste eine Ewigkeit her gewesen sein. Ihr Rachen fühlte sich verdammt trocken an. Sie wusste nur noch, dass sie von ihrer Verzweifelung getrieben, endlich Ruhe in der tiefen Schwärze gefunden hatte. Langsam erhob sie sich und blickte sich verwirrt um. Ihre Haare standen in alle Richtungen ab und sie rieb sich ihre Augen wach. Mit noch müden Armen tastete sie nach ihrem Wasserschlauch, den sie einfach neben sich fallen lassen hatte und genehmigte sich einen kräftigen Schluck. Ich bräuchte mal etwas, was meinen Kopf wieder in Gang setzt.
    Noch halb benommen stellte sie sich auf und streckte sich erstmal mit einem herzhaften Gähnen. Die Toten mögen mich vielleicht verfolgen, aber im Moment ist mein Hunger stärker. Mal schauen. Sie kramte in ihren Habseligkeiten rum, konnte aber außer einem alten Brot wenig finden. Ihr Blick fiel auf die Pfeile und den Zettel. Ich muss mal dringend mit Shanaa reden, da war ja was, aber erst brauche ich... Ihr Blick fiel auf ein Fass, dass am Schiffsrand stand. Dort lag ein Apfel. Er war etwas angenagt, wirkte aber ansonsten recht knackig. Die eine Stelle konnte man auch raus schneiden. Gedacht getan - mit ihrem kleinen Messer, welches sie für solche Gelegenheiten mit sich führte, entfernte sie die Stelle und biss herzhaft in den Apfel. Dabei ging sie an die Brüstung und schaute den Fluss hinunter. Was auch immer vor ihr lag, eins wusste sie ganz genau - sie war nicht allein. Sie ließ sich den Wind um die Nase und durch ihre langen schwarzen Haare wehen - endlich mal Ruhe, das Rauschen war nicht mehr da. Vielleicht .... hatte sie ja ein Mal im Leben einfach Glück. Ein Lächeln legte sich über ihre Lippen.
    Aber tief im Inneren wusste sie, dass sie sich gerade selbst etwas vormachte. Vielleicht war dies auch die besagte Ruhe vor dem Sturm. Sie lauschte noch ein wenig der Melodie und lächelte in sich hinein.

    Last edited by Leeyara; 15.03.2011 at 17:04.

  3. #3
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    »Nun trödelt mal nicht so rum, ihr Leichtmatrosen! So werden wir nie in Ferdok ankommen, mal schneller.« Utram stand noch bevor er richig wach war oder auch nur den Hauch einer Ahnung hatte was vor sich ging, aber umso schneller bereute er es wieder. »Verdammt!« Er tastete nach dem mitlerweile durch gebluteten Verband an seinem Bein und spürte deutlich, dass die dünne darunterliegende Schicht geronnen Blutes bei seinem ruckartigem Aufstehen wieder aufgebrochen war. Na großartig... Nun setzte sich Utram langsam in Bewegung um einen frischen Verband und etwas essbares zubesorgen, letzters war schnell gefunden hatte er doch wie Hugen einen Teil des gebratenen Wildschweins eingesteckt aber einen Verband zu finden gestaltete sich eher schwierig, selbst hatte er keine und Salm meinete an Bord habe man keine, da die Mannschaft noch nie welche gebraucht habe. Also entscheidet Utram sich einfach einen der Mitreisenden zufragen irgendwer hatte bestimmt was passendes. Ein schneller Blick über das Deck verrit ihm, dass Esmalda, die gerade auf den Fluss Blickte ihm am nächsten steht. Eigendlich war diese offensichtlich sehr junge Frau ihm ob ihrer Fähigkeiten etwas unheimlich aber hatte sie sein Misstrauen verdient? Nein, sie hatte mit ihnen Lidra und den Feuerkopf befreit und schien auch sonst keine bösen Absichten zu haben. Also überlegte Utram nicht lange sondern humpelte auf die Magierin zu:»Morgen Esmalda..... Ihr habt nicht zufällig nen Verband? Den hier...« Er deutet auf den roten Fetzen an seinem Bein »...Ist höchstens noch als Notlösung zugebrauchen...«

  4. #4
    Let there be FEE!  Leeyara's Avatar
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    Esmalda atmete tief die frische Luft ein und aus. Sie genoss die Ruhe, die ihr so selten vergönnt war und das Gefühl, mal nicht diese Einsamkeit zu verspüren. Da wurde sie von Utram angesprochen.
    »Morgen Esmalda..... Ihr habt nicht zufällig nen Verband? Den hier... Ist höchstens noch als Notlösung zugebrauchen...« Erschrocken riss sie die Augen auf. "Utram, bei allem - was ist denn in Euch rein gelaufen!?" Sofort kniete sie sich hin, um alles genauer anzusehen. "Zu dumm, dass ich mich gar nicht auskenne..." Sie murmelte in sich hinein. "Chara, da muss aber was getan werden!" Bestimmt stellte sie sich wieder auf und überlegte kurz. "Natürlich, wartet mal kurz hier Utram." Schnell flitzte sie zu ihren Habseligkeiten. Sie hatte sich vor ihrer Abreise mit Bandagen versorgt, die sie bisher nie wirklich gebraucht hatte. Beinahe hätte sie diese auch vergessen, aber jetzt in Anbetracht von Utrams Bein, fiel es ihr doch wieder ein. Als sie zurück kam, hatte sie frisches Verbandsmaterial in der Hand. Mit einem Lächeln auf den Lippen sagte sie: "Da hätte ich dies hier doch beinahe vergessen, Utram. Nehmt, was ihr braucht. Aber ich hoffe, ihr könnt sie alleine anlegen, meine Talente liegen wirklich eher in anderen Bereichen." Sie reichte ihm alles Notwendige und setzte sich ein wenig zu ihm hin.

    Last edited by Leeyara; 16.03.2011 at 12:39.

  5. #5
    Ritter Rayana's Avatar
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    Zurück auf der Thalaria, schönes Flötenspiel & Sehnsucht nach der Heimat

    Rayana


    Alle sind wieder auf dem Schiff die Namengeberin der Thalaria ist wieder da und an Ihrem angestammten Platz zurück und bald würden sie Ferdock erreichen, eine Stadt der Telora,von der sie so viel weiß und versteht wie ein Eichhörnchen vom Jagen. Eine Stadt erbaut aus totem Stein in der nix lebt. Rayana steht an Rehling der Thalaria und blickt sehsüchtig zurück und denkt an ihre Heimat. An die Bäume die Tiere ihre Eltern , Ihre Brüder und Schwestern. Nun würden sie Bald die aus totem Stein erbaute Stadt der Telora erreichen und Furcht ist in Ihrem Blick, Furcht vor der großen Stadt von der sie so wenig weiß wie ein Eichhörnchen vom Jagen. Furcht und Sorge was wird sie erwarten in dieser großen Stadt der Telora. Sie sehnt sich nach Ihren Wäldern und da löst sich eine kleine Träne und rinnt an Ihrer Wange herab. Plötzlich wird sie aus Ihren Erinnerungen gerissen, als ein schönes Flötenspiel an ihre empfindlichen Ohren dringt. Es kommt von Marcelo der ein Ihr unbekanntes aber schönes Lied auf einer Flöte spielt. Sie beschließt sich zu Ihm zu gesellen und gleitet anmutig und grazil an seine Seite, setzt ihre Okarina an die Lippen und stimmt in die schöne Melodie mit ein und denkt dabei an die Wälder der Sala. Nachdem sie eine Weile sich von der Melodie hat tragen lassen singt sie Marcelo an «Lieber Macelo ich hoffe es geht Dir besser ich habe für Dich getan was in meiner Macht stand, aber mein mandra war schon leicht erschöpft. Nun erreichen wir bald Ferdock. Kannst Du mir etwas über diese große Telora Stadt erzählen von der Ich so viel verstehe und weiß wie ein Eichhörnchen vom Jagen und sag mir wie kann man sich in einer Stadt aus totem Stein erbaut in der nix weiter lebt wohlfühlen bist Du so lieb es mir zu erzählen? Ich vermisse meine Wälder und fürchte mich davor was mich wohl in dieser Stadt erwartet.»Dann wartet sie gelassen mit Ihrem Blick ruhend auf Marcelo um Antwort auf Ihre Fragen zu erhalten.

  6. #6
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    In den Ruinen meiner Zwergenheimat Granithalle
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    »Danke aber mehr als zwei werde ich wohl nicht brauchen...« Langsam und vorsichtig setzte Utram sich und zückte seinen Dolch, mit einen paar geschickten Handgriffen schob er diesen unter den alten Verband und schnitt ihn auf, darunter lag die dünne Schicht geronnen Blutes durch die sich ein Riss zog aus dem nur wenig frisches Blut quoll, nun nahm er einen der Verbände zur Hand und begann ihn um sein Bein zu wickeln, um ihn dann schließlich fest zu ziehen. Das anlegen des Verbandes hatte nur wenige Minuten gedauert und schon erhob sich Utram wieder und blickte zu der Magierin hoch, mochte sie unter Menschen klein sein so war sie immer noch um einiges größer als er.

    Eigendlich brannte ihm noch eine Frage an Esmalda auf der Seele aber er wusste beim besten Willen nicht wie er sie stellen sollte. Wie fragte man auch jemanden wo er gelernt hatte Untote zu beschwören, ohne wie einer dieser Hetzer des Menschen Gottes des Lichts zuklingen? Schließlich überwand Utram sein Unbehagen und fragte:»Wo hast du das mit dem Knochengestell gelernt?«

  7. #7
    DSA-Barde  hangingtree's Avatar
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    Marcello

    Der Gaukler hatte ein wenig auf der neuen Flöte, die er neben sich vorgefunden hatte gespielt, als die Elfe Rayana mit einer Art Tonflöte begonnen hatte miteinzusetzen. Marcello spielte das Lied zu Ende, doch wirkte etwas traurig. Er musste an ein altes Duett mit einer alten Freundin denken. Der Höflichkeit halber spielte das Stück zu Ende. Die Elfe Rayana konnte nichts dafür, dass er das Lied lieber alleine gespielt hätte. War Marcello in dieser Beziehung zu egoistisch?

    "Lieber Macelo ich hoffe es geht Dir besser ich habe für Dich getan was in meiner Macht stand, aber mein mandra war schon leicht erschöpft. Nun erreichen wir bald Ferdock. Kannst Du mir etwas über diese große Telora Stadt erzählen von der Ich so viel verstehe und weiß wie ein Eichhörnchen vom Jagen und sag mir wie kann man sich in einer Stadt aus totem Stein erbaut in der nix weiter lebt wohlfühlen bist Du so lieb es mir zu erzählen? Ich vermisse meine Wälder und fürchte mich davor was mich wohl in dieser Stadt erwartet.", drang es in einem melodischen Schwall an Marcellos Ohren, der zunächst nicht mehr als ein Ächzen erwidern konnte, sich dann aber unter Schmerzen aufraffte.

    "Verehrte Rayana, noch bin ich nicht ganz wieder bei Kräften, aber dank auch Eurer Hilfe zumindest noch am Leben." Der Gaukler fuhr sich mit der Hand über seinen Nacken, blickte zu Margali hinüber, sah einen Augenblick zu Boden. "Ich danke Euch sehr, dass ihr die Kraft Eures...Mandras so weit erschöpft habt, bis ich wieder bei Kräften war." Marcello sah einen Augenblick zu Utram und Esmalda, die junge Zauberin gab dem Zwerg ein paar Verbände, die er auch dringend nötig zu haben schien. "Nun, ihr sprecht wahr. Wir werden bald eine große Siedlung der Menschen mit Namen Ferdok erreichen. Da ihr wahrscheinlich soetwas noch nie zuvor gesehen hattet, ist es denke ich gut, wenn ich Euch ein paar Worte im Vorfeld sage." Wieder ächzte Marcello und richtete sich noch ein Stück weiter auf. Hugen schnarchte lautstark, er hatte sich den Schlaf verdient.

    "Der tote Stein, den die meisten Städte der Menschen umgibt, dient zum Schutz. Sie brauchen das tote um das Lebende erhalten zu können. Der Stein ist schon tot, ihm macht es nichts, wenn er Angriffe auf ihn gewirkt werden oder er Schaden nimmt." Der Gaukler räusperte sich. "Die Menschen fühlen sich sicher, wenn sie von toten Steinen umgeben sind...sie sehen auch nicht vornehmlich das Tote als wichtigstes Merkmal des Steins, sondern etwas ganz anderes, seine Stabilität und seine Standfestigkeit."

    Nachdem der Gaukler probiert hat zu erklären warum die Menschen ihre Städte mit Steinmauern umgeben, schafft er es aufzustehen, als er den Ruf eines Matrosen hört:

    "Ferdok in Sicht!" Und tatsächlich, da war sie "das Tor zum Westen", die Stadt mit dem köstlichsten Bier ganz Aventuriens. Ferdok!



    Es war noch früh am Tag, der Himmel war noch etwas dunkel. Der frische Wind und der Anblick der nicht mehr fernen Stadt belebte jedoch die Glieder und Gemüter an Bord der Thalaria. Marcello stand auf und ging an die Reling. "Da bist du wieder Ferdok! Da bist du mal wieder!"

  8. #8
    Let there be FEE!  Leeyara's Avatar
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    Esmalda zog erschrocken die Luft ein, mit einer so direkten Nachfrage hatte sie nicht gerechnet. »Wo hast du das mit dem Knochengestell gelernt?« Utram blickte sie an. Zumindest war es ihr so lieber - eine direkte Frage konnte direkt beantwortet werden. Besser als ständig mit Flüstern hinter dem Rücken und ängstlichen Blicken konfrontiert zu sein. Esmalda war dieser Weg, den Utram gewählt hatte, deutlich lieber.
    Sie atmete noch ein Mal tief ein und aus und antwortet auch ebenso ohne Ausflüchte. "Ich konnte das schon irgendwie immer. Ich musste keine Blutopfer bringen oder andere bösen Taten vollbringen. Ich habe eine Verbindung zum Reich der Toten. Das gebe ich zu, aber ich habe sie nie gewollt und manchmal würde ich meinen linken Arm dafür geben, sie wieder los zu werden. Aber ich kann nun mal nicht ändern, wer oder was ich bin. Ich bin Esmalda Hayransuni - tollpatschig und ungeschickt, mit dem Hang Knochengestelle anzuziehen. Aber ich schwöre, ich habe meine Gabe oder Fluch nie eingesetzt, um Böses zu vollbringen."

    Und schon liefen sie in Ferdok ein. Eine neue Episode würde in ihrem Leben anbrechen. "Danke Utram. Mir ist es lieber, wenn man mich einfach fragt."
    Sie hoffte, alles erklärt zu haben und sah etwas über die Rehling. "Verdammt, meine Robe ist ja noch ganz schmutzig."

  9. #9
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    Eboreus

    Eboreus stand an der Reling und beobachtete die Landschaft, die vorbei zog. Der Große Fluss war wahrlich ein wundervolles Geschenk Sumus an alle ihre Kinder. Er hatte sich für ein paar Stunden hingelegt, aber wirklich müde war er nicht. Und dann hatte er diese Flötenmusik gehört, eine sehr angenehme Melodie. Er setzte sich auf die Reling und hielt sich fest, damit er nicht rücklings über die Bordwand in den Fluss segelte und lauschte eine Weile dem Gaukler bei seinem Spiel. Schließlich stieß eine der beiden Elfen zu dem Burschen und sie unterhielten sich wenig später.
    Der Gelehrte betrachtete einige der schlafenden Gestalten auf dem Schiff. Ein wirklich interessanter Haufen verschiedenster Charaktere. Eigentlich würde es sich lohnen die Truppe ein wenig zu begleiten, was er nicht vielleicht alles an ihnen würde beobachten können. Er rutschte von der Reling und schlenderte zu den beiden hinüber.

    „Entschuldigt meine Einmische, aber wenn ich kurz anmerken darf: nicht jeder Stein ist tot.“, er neigte leicht entschuldigend den Kopf, dafür, dass er sich eingemischt hatte, „Fragt einen der Herren Zwerge, der wird da vehement widersprechen. Durch Berge ziehen sich Erze wie Adern und es gibt sogar Gesteine, die magische Fähigkeiten haben. Gut, es gibt auch welche, die jegliche Magie unterdrücken können. Natürlich sind sie meisten Steine viel leiser als jeder Baum, in dessen Blättern und Ästen der Wind rauscht.“
    Der Gelehrte blickte zum Bug. Dort tauchten die erste Häuser Ferdoks auf. Bald würden sie in den Ugdan-Hafen einlaufen.
    „Aaah, Ferdok. Die heimliche Hauptstadt des Bieres.“, meinte Eboreus mit leichtem Schmunzeln, „Ist eine Weile her, sei ich das letzte Mal dort war. Schön es mal wieder zu sehen.“

    Er schritt zur Reling und lehnte sich mit den Armen darauf, während sie sich dem Hafen näherte. Die Segel wurden gerafft, damit die Geschwindigkeit gedrosselt würde. Der Kapitän selbst stand am Steuerrad und lenkte das Schiff behutsam, damit seine kostbare Thalaria auch keine Schramme ab bekam.
    „Eines wundert mich immer noch...“, murmelte er vor sich hin und vielleicht so laut, dass der ein oder andere es auch hören konnte, „...warum dieser Schabernack mit der Galleonsfigur? Gibt es irgendjemand, der die Thalaria aufhalten wollte? Und warum?“
    Eboreus fuhr sich über den Bart. Um darüber irgendwelche Aussagen treffen zu können, kannte er die bunte Truppe zu wenig.
    „Hmm...“, murmelte er, „...seltsam. Man sollte die Augen und Ohren in Ferdok offen halten. Das war kein zufälliger Streich, glaube ich.“

  10. #10
    Ritter Saixes's Avatar
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    Daarin

    Verschlafen blinzelte Daarin erst, um seine sich noch im Halbschlaf befindenen Augen zu schonen, bevor er sie gänzlich öffnete. So lag er da, hinter einem Stapel Kisten mit seinem Beutel, den er fest umklammert hielt, wie ein Kind seine Spielsachen zu schützen versuchte. Eine alte Angewohnheit, die wohl nicht so leicht abschütteln sein würde, wenn er es denn überhaupt wollte. Gemächlich legte er seinen Beutel neben sich und schaute für einige Augenblicke in den Himmel, stellte sich vor zu fallen und dann langsam hinab auf die Schiffsplanken zu gleiten.
    »Genug geträumt«, ermahnte er sich selbst und richtete sich vorsichtig auf. Der provisorische Verband hielt und war noch weiß, wie zuvor. Als er auf die Beine gekommen war, sah er sie, die ersten Dächer einer Stadt, ebenso, wie es die Anderen auf dem Schiff taten. Er nickte Esmalda und Hugen im Vorbeigehen grüßend zu und trat neben Marcello an die Reling. Es musste noch Morgen sein, denn das Praiosgestirn stand noch nicht so hoch am Himmel und die Mannschaft verrichtete die ausstehenden Aufgaben zum einlaufen in den Hafen. Dies musste Ferdok sein. Für einen Miment riss er sich von dem erhabenen Anblick los.
    »Ihr seit schon wieder fit genug, zu laufen?«, erkundigte er sich wie beiläufig bein Marcello. »Naja, ich bin auf jeden froh, dass ihr es geschafft habt...«

  11. #11
    Suppenimperator  Tomatensuppe's Avatar
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    Hugen

    Hugen reckte und streckte sich.Der Schlaf hatte ihm ein wenig erholt.
    Er ging zu Reeling des Schiffes und schaute darüber.Man konnte schon die ersten Häuser sehen.Er grüsste den Jungen Darrin der ihm freundlich zu nickte
    Hugen war schon zweimal kurz in Ferdork gewesen und kannte sich ein wenig aus.Beide male hatte er als Transportwächter des Händlers Otto Schorniger gearbeitet der seinen Sitz allerdings in Angbar hatte.
    Brummend zog er sich an und schaute an Deck nach Utram,der allerdings mit Esmalda sprach.
    Hugen seufzte und nahm das in Öltuch eingeschlagene Schwert von Ibenburg hervor.
    Der Graf würde sicherlich nicht erfreut sein über die Nachricht vom Tode seines Ritters.
    Nach dem Anlegen hatte er vor sofort zum Grafen zu gehen und ihm zu berichten und das Schwert zu übergeben.Alle die Mitwollten sollten dies tun und von den anderen wollte er sich nach dem Anlegen verabschieden.Er würde es noch mit Marcello und den anderen besprechen müssen.Auch wusste er nicht was Utram oder Rumpo danach vorhatten.
    Auch müsste er noch Esmalda beiseite nehmen und ihr ein paar Münzen zustecken für die Reise nach Hause zu ihren Eltern.

    Hugen selbst wusste nicht was er danach tun würde.Sicherlich erstmal im Hafen ein paar Helle nehmen....aber danach ?
    Sicherlich würde er im Hafen oder im Zwergenviertel Arbeit finden und sicher auch Utram wenn er nicht andere Pläne hatte.Mit Rumpo zusammen würde es schon schwerer werden,aber es würde ihm schon was einfallen.

    Erstaunt stellte er fest das ihm der Abschied von den Anderen schwerfallen würde.Kaum zu glauben das sie erst ein paar Tage zusammen waren,aber er hatte den Eindruck schon Monatelang mit ihnen auf dem Fluss zu fahren.
    Hugen schüttelte den Kopf...er wurde langsam zu weich.Eine Eigenschaft die man sich als Söldner nicht leisten konnte.
    Schon wollte er zu Marcello gehen und mit ihm besprechen wer vorhatte zum Grafen mitzugehen als er den Fremden Gigrim sprechen hörte.

    Die Worte Bier und Figur hatten seine Aufmerksamkeit geweckt.
    Hugen stellte sich neben dem Fremden und sprach...
    "Ja Bier können die Menschlinge hier brauen...das muss ich sagen.Auch das mit der Holzpuppe ist seltsam" grollte Hugen."Wer klaut einem dem Geldbeutel nur um ihn dann im dessen Rucksack zu verstecken ? Vieleicht sollten wir dem Käpitän noch eine Wahrnung zu kommen lassen wenn wir von Bord gehen.
    Sagt guter Gigrim,ihr habt nicht zufällig etwas Pfeifenkraut übrig " ?

  12. #12
    fmSiW! Gwydion's Avatar
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    Eboreus

    Die Thalaria glitt mühelos parallel zum Anlegesteg. Die Entfernung zu jenem Holzsteg war nicht zu weit, aber es drohte auch an keiner Stelle Gefahr, dass sie daran entlang schrammen würde. Eboreus bestaunte die Präzision, mit der Kapitän Dielbrack sein Schiff steuerte. Der Mann redete zwar manchmal viel, aber er beherrschte sein Schiff wahrlich, das musste man ihm lassen. Schon gab er Befehl die Thalaria zu sichern und zwei Matrosen sprangen mit Haltetauen in den Händen herunter auf den Steg.

    Eboreus kramte in seiner Tasche nach dem Tabaksbeutel und reichte ihn an Hugen weiter, als er ihn gefunden hatte.
    „Ja, wir sollten dem Kapitän eben bescheid geben.“, bekundete er Zustimmung mit dem Zwerg, „Für irgendetwas muss das gut gewesen sein. Entweder man wollte die Thalaria aufhalten, so dass sie er später in Ferdok ankommen würde. Oder man wollte die Mannschaft oder einen der Insassen testen. Immerhin war sie kaum beschädigt und es wurde darauf geachtet, sie möglichst schonend vom Bug zu bekommen.“
    Der Gelehrte fuhr sich über den Bart und ihm fiel erst jetzt auf, dass er die ganze Zeit Garethi gesprochen hatte. Das verstand der Zwerg zwar auch, aber wenn man schon mal Gelegenheit hatte mit einem echten Muttersprachler zu korrespondieren, da sollte man seine Sprachenkenntnisse doch auch ein wenig austesten. Er räusperte sich kurz, um in das tiefe Grollen des Rogolan zu wechseln.
    Der Dieb wollte keinen Schaden anrichten.“, brummelte er also in Zwergensprache und die Tatsache, das er wenigstens ein wenig Bart hatte, machte die Aussprache ein wenig leichter, „Da steckt mehr hinter, als wir bisher wissen, möcht' ich wetten.“

    Er bekam von Hugen seinen Tabaksbeutel zurück, der mittlerweile seine Pfeife gestopft hatte.
    Die Neisbecks verkaufen allerlei Zeug hier in Ferdok.“, meinte Eboreus noch, „Die kriegen ihre Waren von überall her. Bei einem ihrer Händler könnt Ihr sicher Eure Vorräte an Tabak wieder auffüllen. Bestimmt haben die auch was Stärkeres. Sinoda-Pfeifenkraut vielleicht. Könnten auch Mohacca haben.“
    Der Gelehrte verstaute seinen Tabaksbeutel wieder. Bei der Gelegenheit könnte er ihn vielleicht selbst mal auffüllen. Die Thalaria lag mittlerweile sicher vertäut am Steg und die Matrosen kümmerten sich darum die Stelling zum Steg zu schieben, damit die Passagiere auch hinaus könnten.
    „Ich werde mich ein wenig in Ferdok umsehen. Wie wäre es mit einem Treffen im Flinken Frettchen zur Mittagszeit? Ich gebe eine Runde Bier für die tapferen Retter aus.“, bot er dem Zwerg an, sagte es jedoch auf Garethi und so laut, dass auch andere Passagiere der Thalaria es würden hören können.
    Welcher Zwerg konnte schon zu einem Freibier 'Nein' sagen?

    Last edited by Gwydion; 17.03.2011 at 19:14.

  13. #13
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    Shanaa streckte sich und stand auf. Sie musste wohl eingeschlafen sein. Alles schien in Bewegung zu sein. Liefen sie schon in Ferdok ein? Shanaa war einerseits neugierig auf die Stadt, aber andererseits hatte sie auch Angst. Sie kannte sich hier nicht aus, war noch nie in Ferdok und so wie es den Anschein hatte, schien die Stadt auch relativ gross zu sein. Wie mochten die Bewohner auf eine Waldelfe, wie sie eine war, reagieren? Ihre Gedanken schwirrten umher und blieben bei Matthias von Ibenburg hängen. Endlich konnte er seine Ruhe finden. Shanaa hatte keine Ahnung, was Marcello mit ihm vorhatte. Wichtig war nur, das endlich etwas passierte, er hatte es nicht verdient, noch länger tot an Bord eines Schiffes zu liegen. Seufzend sammelte Shanaa ihre Sachen ein und ging zu den anderen an die Reling des Schiffes.

  14. #14
    DSA-Barde  hangingtree's Avatar
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    Langsam und geschmeidig, wie ein heißes Messer, dass durch Butter gleitet, erreichte die Thalaria die Anlegestelle am Ugdan-Hafen in Ferdok. Kapitän Dielbrack zückte einen kleinen, silbernen Flachmann aus seiner Innentasche und nahm einen kräftigen Schluck. "Männer, macht alles bereit für einen Gang an Land!", schrie er über das Schiff, dann sprach er in etwas leiserem Ton zu den Helden, die sich auf den Aushand von Graf Growin gemeldet hatten.

    "Verehrte Abenteurer, Glücksritter und Helden. Hier ist sie nun. Eure Chance einfach eine kostenfreie Fahrt nach Ferdok genossen zu haben. Wenn ihr nicht auf mehr aus ward, dann bitte, geht von Bord und mögen es die Zwölfe, werden sich uns Wege eines Tages noch einmal kreuzen."

    In diesem Moment wurde ein robustes Brett, das von der Thalria bis auf einen Steg des Ugdan-Hafens reichte gelegt.

    "Für alle anderen, die weiterhin in den Diensten des Grafen stehen wollen, sind folgende Hinweise von wichtiger Bedeutung." Der Kapitän räusperte sich, als zwei der Männer seiner Besatzung das Schiff verließen. Zum einen war es Vier-Finger-Salm zum anderen die stumme Hummel.

    "Findet Euch spätestens zur sechsten Abendstunde in der Taverne 'Flinkes Frettchen' hier im Ugdan-Hafen ein. Von dort werdet ihr dann von einem Bediensteten des Grafen abgeholt und zur gräflichen Residenz zu einer Audienz geleitet."

    Der Kapitän nahm einen weiteren kräftigen Schluck aus seinem Flachmann. "Ich werde solange hier auf meinem Schiff bleiben, ihr findet mich also hier, falls ihr noch Fragen habt. Nun denn, Phex auf!", sprach der Kapitän schenkte ein jedem Helden ein freundliches Lächeln und ging dann ruhigen Schrittes in seine Kajüte.

  15. #15
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    Gespräch mit Marcelo & dem neuen Gefährten

    Rayana


    Interessiert lauscht sie den Ausführungen von Marcelo, als sich der neue Gefährte kurz einmischt und etwas über Steine den Taubra inne wohnt erzählt. Als Rayana gerade antworten will läuft die Thalaria auch schon in den Hafen von Ferdok ein Also singt sie beiden zur Antwort» Also umgeben sich die Telora absichtlich zum Schutz mit totem Stein, wo Doch Bäume auch Schutz bieten und diese können noch viel mehr. Wir erreichen gerade den Hafen und da ich noch nie in einer großen Stadt der Telora war und mich nicht auskenne würde mich jemand von Euch mitnehmen? «Als sie endet lässt sie gelassen Ihren Blick auf ihren Gefährten ruhen um dann an den neuen Gefährten Gewand noch anzufügen »Nur weil in Steinen taubra inne wohnt macht es sie noch nicht lebendig, Ich bin übrigens Rayana Latala bha selya « Dann wartet sie wieder gelassen auf Antwort und blickt jeden Ihrer Gefährten mit Ihren strahlende Smaragdaugen freundlich an.

  16. #16
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    Hugen in Ferdork

    Hugen nickte dem Fremden Gigrim freundlich zu und machte sich die Pfeife an.
    "Heiliger Hammer" entfuhr es ihm."Das ist gutes Kraut".Erfreut bließ er einen Rauchkringel in die Luft.In der Tat schmeckte es hervoragend und war mit sicherheit nicht das Billige Zeug was Hugen aufgrund seines Geldbeutels bevorzugte.
    Der Fremde hatte Umgangsformen und das imponierte ihm.Nicht nur das er Rogolan beherrschte...Nein der Gigrim wollte auch noch einen Ausgeben.

    "Warte Bitte noch einen Augenblick ich bin gleich wieder da" Sprach Hugen und ging zu seinem Schildbruder Utram.
    " Na alter Freund geht es dem Bein besser" ? Fragte er und legte vertraulich die Hand auf die Schulter von Utram.
    Hugen war sich bewußt das ihre kleine Reise in den Wald die gegensätzlichkeit ihrer Charactere zum Ausdruck gebracht hatte und ein kleiner Schatten über ihre Freundschaft gefallen war.Er bedauerte das zutiefst aber wie Utram konnte er nicht aus seiner Haut.Er war ein Söldner und Abenteurer.Eine Mietklinge die sich an den verkaufte der am besten zahlte.
    Utram war Stolz und lebte mit seiner Schande wie ein echter Angroscho...auch wenn er diesen Natur Fimmel hatte.
    Hugen war trotzdem Stolz sein Schildbruder zu sein.
    "Also" sprach er zu Utram.."Ich gehe über den Hafen zu der Taverne Flinkes Fred...äh Fretchen,oder so.Kommt doch mit wenn es dir passt.

    Danach wandte er sich an Rumpo..." Du kommst besser mit mir Rumpo.Ich möchte nicht das du alleine in der Stadt umhergeisterst.Da sind viele die einen Gobo nicht mögen" fuhr er fort.
    Hugen mochte den Rotpelz sehr auch wenn er das nicht immer zeigen konnte.
    Natürlich wusste er das er Rumpo keine Vorschriften machen konnte,aber der Gedanke Rumpo könnte den Gefürchteten Ferdorker Lanzenreiterinnen in schlechter Laune über den Weg laufen,ließ in Schlucken und er fügte ein "Bitte" hinzu.

    Hugen ging auch zu Shaana...
    "Ich habe mich noch gar nicht bei euch bedankt,das ihr mir bei der Suche am Fluss geholfen habt" sprach er sie an.
    "Ich gehe über den Hafen zu einer Taverne.Kommt doch mit ich würde mich freuen"sprach er und wandte sich auch an die andere Elfe die er kaum kannte.
    "Die Einladung gilt auch für euch".
    Hugen wusste das den Elfen die Stadt so Fremd seinen musste wie ihm der Wald und fuhr fort..."Auch wenn ihr andere Pläne habt.Haltet den Geldbeutel geschlossen und fallt nicht auf jede Freundlichkeit der Gigrims hier herrein.

    Hugen schritt zu jung Esmalda und nahm sie beiseite.
    Vieleicht ist es besser den Aufruf des Grafen erstmal zu folgen.Wir sollten von Ibenburgs Andenken ehren" sprach er."Falls wir uns doch nicht mehr in der Taverne sehen sollten so nehmt dies" sprach er und drückte der jungen Menschenfrau den erbeuteten Geldbeutel des Piraten in die Hand.
    "Für die Überfahrt nach Hause Esmalda" sagte er und lächelte freundlich.

    Um Margali machte er einen großen Bogen,alleine weil ihn schon die Katze wahrscheinlich Böse anfauchen würde.Sein Bedarf an Streit war mehr als gedeckt.

    "Lidra" entfuhr es dem Zwerg als er die Maga entdeckte.
    "Es tut mir Leid das man euch vom Schiff entführt hat.Ich hatte durchaus Anteil daran und an dem Ungemach was ihr in der Drachenhöhle erlebt habt.Verzeiht mir" brachte Hugen hervor.
    "Ich danke euch für eure Taten und würde mich freuen euch Heute Abend beim Grafen zu sehen.Ansonsten möge euch Angrosch ein langes Leben schenken und Kor fette Beute".

    " He Darrin" winkte Hugen den aufgeweckten Gigrim zu und lachte.
    "Um euch denke ich brauche ich mir keine Sorgen zu machen,hier in Ferdork.
    Habt auch Dank für eure Hilfe auf der Reise.Möget Aves über euch wachen junger Menschling.Ich hoffe wir sehen uns am Abend in der Taverne".

    Hugen konnte nicht anders und ging doch noch zu Margali.
    "Nun also..Ich..wenn ihr versteht...Also.."
    Er schüttelte den Kopf.Was sagte man zu einer Magd ?
    "Lebt wohl" sprach er und ging zum Kapitän.

    "Käpitän" grollte Hugen mit einer Stimme das dieser fast den Flachman fallen ließ.
    "Vieleicht solltet ihr eine Wache für die Holzpuppe abstellen bevor ihr und eure Manschaft euch an Land volllaufen lasst.Irgentwas stimmt da nicht".

    Hugen drängte sich nun an Salm vorbei um zu Marcello zu gelangen.

    "Wie ich sehe geht es euch besser.Hätte nach dem Kampf keinen Kreuzer auf euch gesetzt" sprach Hugen und fuhr fort.
    "Also als ich euch das...ach lassen wir das.Wenn ihr direkt zur Taverne wollt,dann nehmt meine Schulter als Stütze" sprach er.
    Hugen hätte noch gerne mehr gesagt aber Marcello war für ihn einfach der Anführer des kleinen Haufens als von Ibenburg starb.Was hätte er sagen sollen ?
    Er brachte schließlich ein Kopfnicken zu stande und ging unter Deck.

    Vor der Holzkiste mit von Ibenburgs Leiche kniete er nieder.
    Der Ritter hatte ihm das Leben gerettet in Nadoret an der Mühle und hatte seines verloren als Hugen betrunken an Deck lag.
    "Es tut mir Leid" sprach er und seine Augen füllten sich mit Tränen.
    Sanft strich er über die Holzoberfläche und vergoss mehr als eine Träne.
    Ein Held der Trollpforte...ermordet während er seinen Rausch ausschlief.
    Hugen wünschte sich er könnte das Rad der Zeit zurückdrehen.
    Er hatte von Ibenburg gemocht,auch wenn Boron ihm keine Zeit gelassen hatte für eine Freundschaft.

    Grummelnd machte er sich auf zu dem Fremden Gigrim.
    "Verzeiht mir die Wartedauer" und streckte die Hand aus.
    "Mein Name ist Hugen Grummelbart...Söldner und Abenteuerer.
    Wie lautet eurer Name ?

    Last edited by Tomatensuppe; 19.03.2011 at 09:49.

  17. #17
    Ritter Rayana's Avatar
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    Einladung eines Bartmurmlers

    Rayana

    Sie wartet noch gellassen auf die Antwort von Marcelo und dem neuen Gefährten , als sich einer der Bartmurmler an sie wendet und sie einlädt Ihn zu begleiten. Also singt sie diesen an» Danke für die Einladung lieber Herr Zwerg, aber ich glaube ich passe so gut in eine Taverne der Telora wie Du in meine Wälder. Und bei Dieser Bemerkung schmunzelt sie leicht und fährt dann fort. Diese Scheiben die Ihr Geld nennt interessieren mich nicht besonders, außer dass sie schön Funkeln wenn die Sha auf sie trifft. Ich vermisse meine Wälder, bin aber nun hier und sollte das Beste daraus machen also begleite ich Dich gern lieber Hugen, das war doch Dein Name oder? «

  18. #18
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    »Das hätte ich dir auch nie Grundlos unterstellt....« Meinte Utram fast mehr zu sich als zu Esmalda, in seinen Augen war ihre Gabe keinesfalls ein Segen, aber er verstand warum sie nicht nur einen Fluch darin sehen wollte, konnte sie doch nichts dafür so zu sein wie sie ist.

    »Na alter Freund geht es dem Bein besser?« Von Utram unbemerk hatte Hugen sich genähert. »Also: Ich gehe über den Hafen zu der Taverne Flinkes Fred...äh Fretchen,oder so.Kommt doch mit wenn es dir passt.« »Ich werde dort sein.... Aber ob ich mit komme oder nicht entscheidet ihre Reaktion.....« antwortete Utram in seiner Muttersprache, was keinen Zweifel an seinem Entschluss ließ der Gruppe die trotz Matthias Tod weiterziehen wollt über sein Verbrechen berichten zuwollen, er wollte sie entscheiden lassen ob sie einen Rogarmörder duldeten oder nicht.

    Als Hugen weiter gegangen war beschloss Utram ein wenig durch Ferdok zuspazieren bevor er in's Flinke Fretchen gehen würde.

    Last edited by Jul25; 18.03.2011 at 17:27.

  19. #19
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    Eboreus

    „Eboreus Durenald.“, meinte der Gelehrte, „Aber mir fällt ein, ich habe mich ja bereits im Piratenlager vorgestellt. Und was die Steine angeht… sicher sind die meisten, hinter denen sich die Menschen verstecken tot. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass nicht jeder Stein tot ist. Hmm… das ist glaube ich schwierig zu erklären.“
    Eboreus blickte gen Himmel. Der Morgen war klar, nur wenige Wolken zogen über diese große Fläche, die noch grau-rosa gefärbt war von der Morgenröte. Es würde wohl ein angenehmer Tag werden.
    „Also… es gibt manche Menschen, die glauben, dass Zwerge zum Beispiel aus dem Stein der Berge geboren würden.“, der Gelehrte zwinkerte und konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, „Und dass sie sich auch von Steinen ernähren würden. Das stimmt zwar so nicht ganz… aber ich glaube trotzdem, dass es Steine gibt, die nicht ganz so tot sind wie andere.“
    Er deutete auf die Stadt Ferdok, über deren Dächer die Morgensonne kletterte.
    „Keiner der Steine, aus denen diese Häuser sind, lebt wohl. Das ist richtig.“, er senkte seine Stimme ein wenig, „Aber es gibt Steine, in denen eine Art Leben steckt. Ganz sicher. Nur sind sie sehr selten und man kommt nur schwer an sie heran. Aber ich kann gut verstehen, wenn eine Fay das nicht so glauben kann.“

    In der Zwischenzeit war der Zwerg wieder gekommen, der scheinbar seine Abschiedsrunde über das Deck gedreht hatte.
    „Eboreus Durenald.“, stellte er sich auf die Vorstellung des Zwerges erneut vor und sprach auf Rogolan weiter, „Nett Euch kennen zu lernen. Habt Ihr Euch eben verabschiedet? Wollt Ihr denn nicht mehr mit dem Trupp hier umher ziehen?“ Das überraschte den Gelehrten ein wenig. Er hatte nur verstanden, dass scheinbar zumindest ein Teil der hier Versammelten dem Grafen zu Diensten waren. Der Zwerg war wohl nur ein zeitweise angeheuerter Söldner? Oder er hatte ebenfalls nur eine Fahrt nach Ferdok gebraucht, wie Eboreus. Wobei sich der Gelehrte schon fast vorgenommen hatte ein wenig zu bleiben. Die Sache versprach auf jeden Fall interessant zu werden.

    Na, lasst uns erst mal den Hafen begutachten.“, meinte er, „Und dann eine kleine Mahlzeit und ein Ferdoker Helles genießen. Vielleicht haben sie heute im Frettchen Schmelzkäsetopf. Oder Pfannenkuchen und guten Apfelbrei aus Kosch-Äpfeln.“
    Wie es aussah würde Rayana die beiden auch ein Stück begleiten. Aber das war Eboreus recht, man wusste nie, wozu eine Elfe alles gut sein konnte. Man sollte sich immer eine warm halten. Und vielleicht würde sie sich ja wirklich die Mühe machen ihm ein wenig ihrer Sprache beizubringen.
    So marschierte er gemächlich von Deck, drehte sich auf dem Kai aber noch einmal um und wandte sich zu Dielbrack.
    „Was schulde ich Euch für die Fahrt hier her, guter Mann?“, rief er zur Brücke der Thalaria hoch.

  20. #20
    Ritter Rayana's Avatar
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    Ausflug nach Ferdok

    Rayana


    Gelassen lauscht sie den Ausführungen von dem neuen Gefährten der sich als Eboreus vorgestellt hat. Als er endet denkt sie darüber nach ob es wirklich Steine gibt in Welchen Leben inne wohnt und muß den Kopf schütteln um dann dem vorausgegangenen Eboreus grazil zu Folgen ,als er anstalten macht von Bord zu gehen.Als sie Ihn erreicht singt sie Ihn noch einmal an.»Kannst Du lieber Eboeus mir etwas von dieser Telora Stadt erzählen ich kenne mich mit Telora Städten so gut aus , wie ein Eichhörnchen es versteht zu jagen« singt sie und kann sich ein weiteres Schmunzeln nicht verkneifen. Dann fügt sie an» Ich habe schon von Steinen gehört welche Leuchten aber leben tun auch diese nicht wirklich. Ich sehe schon Dich zu begleiten ist eine gute Idee und vllt lerne ich ein wenig mehr über Euch Telora und über die Boroborinoi« Fügte sie mit einem freundlichen Lächeln an.Dann stellt sie sich neben Ihn und wartet gelassen darauf ob sich Ihnen noch mehr Gefährten anschließen würden und auf die Antwort von Eboreus.

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