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EU -> Deutschland wieder Exportweltmeister

  1. #1 Reply With Quote
    Feind von neun Welten  Sergej Petrow's Avatar
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    Geht ja gerade durch die Nachrichten:
    Spiegel Online

    Mir kam es hier hauptsächlich auf diesen Absatz an:

    Auszug:
    Der Schwerpunkt des deutschen Außenhandels werde weiterhin in Europa liegen. Hier werde sich insbesondere der Austausch mit den neuen EU-Mitgliedsländern sowie Osteuropa mit Russland als Schwerpunkt weiterhin sehr positiv entwickeln.
    Sergej Petrow is offline

  2. #2 Reply With Quote
    Abenteurer Shadow Blade's Avatar
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    Deutschland- Exportweltmeister
    Tja, das war schon lange so und wird auch noch ein weilchen so bleiben, liegt mit daran, dass Deutschland die größte Containerschiffflotte der Welt besitzt.
    Nur mal so ne Frage, handelt Deutschland nicht auch viel mit Japan/China?
    Übrigens sucht die Deutsche - Handelsschiffahrt dringend Nachwuchs. Also für alle Arbeitslosen...
    ++++++ Suchen noch Mitglieder für ein Gothic RPG mit vielen neuen Ideen und Features! ++++++

    ++++++++ Noch ist es in der Planphase, so dass ihr noch eigene Ideen einbringen könnt! +++++++
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    Shadow Blade is offline

  3. #3 Reply With Quote
    Schwertmeister Wulf von Avalon's Avatar
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    Quote Originally Posted by Shadow Blade
    Deutschland- Exportweltmeister
    Nur mal so ne Frage, handelt Deutschland nicht auch viel mit Japan/China?
    Ja in der Tat, Deutschland handelt viel mit China.
    Ein großes Dankeschön an China

    back to Topic
    Quote Originally Posted by Shadow Blade
    Tja, das war schon lange so und wird auch noch ein weilchen so bleiben, liegt mit daran, dass Deutschland die größte Containerschiffflotte der Welt besitzt.
    §dito

    Also das Deutschland Exportweltmeister ist, ist mir nicht fremd. Hab viel in den Nachrichten und in einer Zeitung darüber gelesen/gesehen.
    "Nach langer Abwesenheit wieder aktiv!" - Wulf von Avalon Freitag, 29.07.2011 23:19

    Sachlich unsachlich! |
    Wulf von Avalon is offline Last edited by Wulf von Avalon; 16.01.2006 at 16:44.

  4. #4 Reply With Quote
    Feind von neun Welten  Sergej Petrow's Avatar
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    Mir ging es eigentlich hauptsächlich darum, dass die Osterweiterung der EU nicht schuldlos an die guten Exportbilianzen ist. Oder im Umkehrschluss, dass es auch die Tatsache relativiert, dass wir zu den großen Nettozahlern gehören.
    Sergej Petrow is offline

  5. #5 Reply With Quote
    Tras Tadc Uncle-Bin's Avatar
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    Ich für meinen Teil bin froh, dass der Großteil unseres Außenhandels in der EU bleibt. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit, dass man sich bei Problemfällen in den EU-Staaten friedlich einigt wesentlich höher, als bei so manch anderen Handelspartnern.

    Intensiver Handel ist ja zum einen auch immer eine Art Friedensgarantie, da man so eine große und einflussreiche Lobby hat, die gegen einen Krieg, der ja den Handel stört, agiert. Gerade Frieden hier in Europa liegt mir als Europäer besonders nahe. Das ist wohl natürlich.

    Ich selbst stehe dem Handel mit Ländern wie Russland und China, die es mit Menschenrechten leider nicht so ganz genau nehmen, oft skeptisch gegenüber. Mir bleibt die Hoffnung, dass man über den Handel auch dort eine Verbesserung der Menschenrechtslage erreichen kann. Zumindest hat man so mehr Einfluss, als wenn man sich voneinander abgrenzt.

    Auf den Titel "Exportweltmeister" bin ich übrigens nur bedingt stolz. Es ist schön, wenn man viel handelt, aber es wäre noch schöner, wenn andere Staaten auch die Möglichkeit hätte fairer mitzuhandeln.
    Das kann man jetzt einfach mal als Anspielung auf die Sklaverei verstehen, die wir mit unseren Kaffeekäufen leider viel zu oft fördern, verstehen. Es ist kein Geheimnis, dass in Afrika und in anderen Kaffeenationen Sklaverei und sklavereiähnliche Zustände auf Kaffeeplantagen herrschen. Der kleinste Teil des Kaffeepreises, den wir hier für unser Kilo bezahlen, landet beim Bauern und der (wenn er nicht gerade ein Raffzahn ist) hat oft kaum die Möglichkeit sich selbst ordentlich mit dem Geld zu versorgen. Ausweg für ihn ist die Sklaverei, ein Verbrechen, das durch seine Situation nicht gemildert wird, aber scheinbar bewusst provoziert wird, indem Kaffeefirmen die Preise diktieren oder aber der Wettbewerbsdruck keine höheren gestattet.
    In Deutschland kommen derzeit stolze 2% aller konsumierten Kaffeewaren aus so genannten "Fair Trade"-Projekten, die uns menschenwürdige Anbau- und Erntebedingungen garantieren. Diese Produkte haben das Manko, dass sie im Schnitt doppelt so viel kosten, wie "normaler" Kaffee. Ich trinke ihn trotzdem lieber für den doppelten Preis, da Kaffee ohne Blut einfach besser schmeckt.
    Schwäche des "Fair Trade"-Projektes: Es suggeriert, dass 98% der in Deutschland konsumierten Kaffeewaren von Kaffeeplantagen stammen, die sich an Sklaverei und ähnlichem beteiligen. Das stimmt natürlich nicht, aber der Anteil ist enorm groß und der günstige Preis hat anderswo fatale Folgen.

    Doch ich schweife ab... das hat nichts mit Export zu tun, sondern nur noch mit Handel. War mir trotzdem wichtig und schwirrte mir durch den Kopf, als ich hier gelesen habe. (Ich habe übrigens tagelang darüber nachgedacht, ob ich hier dazu überhaupt was sage, weil es ja schon irgendwie abschweift.)

    PS: Kaffee ist nur das gebräuchliche Beispiel, weil hier die Missstände wohl am größten (oder bekanntesten) sind. Leider beschränkt sich das Problem nicht auf den Kaffee.
    Macht euch Gedanken über das Zeug, das ihr konsumiert. Fragt euch wo es herkommt und ob ihr das so gut heißen könnt! Zur Not werdet konsequent und lernt zu verzichten!

    "Bedenkt: der Teufel, der ist alt, So werdet alt, ihn zu verstehen!" (Aus Goethes Faust)
    Uncle-Bin is offline

  6. #6 Reply With Quote
    Feind von neun Welten  Sergej Petrow's Avatar
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    Da wirst Du aber weit schauen müssen, damit Du wirklich Ware bekommst, bei der es nicht so ist.
    Um eine gerechte Bezahlung der Handelsgüter hinzubekommen, müssten auch die Bürger in den reichen Staaten bereit sein zu verzichten. Wenn es aber ums eigene Geld geht, bin ich mir nicht sicher, ob da wirklich jeder zu bereit ist oder auch bereit sein kann.
    Nehmen wir doch mal hier die Situation. Viele der unteren Gehaltsgruppen können nur in den Discountern einkaufen, weil sie für hiesige Maßstäbe günstig sind.
    Klar ein guter Weg ist kritisch einzukaufen und wenn man die Wahl hat, ein entsprechendes anderes Kaufverhalten an den Tag legen.

    Andererseits bietet eine aufstrebende Wirtschaft auch den Leuten vor Ort die Möglichkeit mehr Geld zu verdienen. Das das funktioniert siehst Du an den Tigerstaaten, die von ganz unten kamen und mittlerweile selbt im Hightech-Bereich mitmischen. Aber eben nicht bei grundlegenden Arbeiten. Ich denke, um da was zu bewirken, hilft es nur die Analphabetisierungsrate nach unten zu drücken. Bildung und nicht Maschinen oder hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
    Sergej Petrow is offline

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