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SoH - Von Prinzen, Sicherheitsprogrammen und Chaos [Kapitel 3]

  1. #21 Reply With Quote
    Lehrling Luxords_Bunny's Avatar
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    Sep 2009
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    Verwirrt öffnete Fyrion die Augen. Was war passiert? War er nicht gerade getötet worden? Und wo befand er sich überhaupt? Alles um ihn herum war schwarz...

    Was zur Hölle ist hier bitte schön los?

    Sein ganzer Körper schmerzte, dennoch setzte er sich keuchend auf. Er sah sich um, doch die Dunkelheit war überall um ihn herum, nirgends war auch nur der feinste Lichtstrahl... Obwohl, leuchtete da hinten nicht etwas? Ja, ein leichter Lichtschimmer war in einiger Entfernung zu sehen und es schien, als käme er immer näher. In der Tat erkannte Fyrion jetzt auch, dass er sich anscheinend in einem Gang befand.
    Wieder fragte er sich, was passiert war. Was war mit seinem Land geschehen? Sein Heimatland...
    Fyrion stockte. Er dachte nochmals an seine Heimat, welche ihm so wichtig war, an seine Freunde und Familie und die Gräueltaten, welche ihm und anderen angetan worden waren – doch nichts. Sein Inneres blieb leer, die Gefühle, die er eigentlich hätte empfinden müssen blieben aus. Jetzt, wo er darauf achtete, spürte er auch keinen Herzschlag mehr.
    Grinsend schloss Fyrion die Augen. Zwar empfand er keine Freude, doch dieses Gefühl der Leere erfüllte ihn mit Genugtuung.

    Ich verstehe... Ich bin wirklich gestorben. Ich habe mein Herz verloren. Also... existiert Fyrion nicht mehr.

    Als ihn diese Erkenntnis ereilte erschien vor seinem inneren Auge sein ‚alter‘ Name in leuchtenden Buchstaben. Sie schwebten noch einen Augenblick vor seinem inneren Auge, dann begannen sie, sich wie wild umeinander zu drehen und einen neuen Namen zu formen:

    R I F O X Y N


    Rifoxyn, wie?... Hört sich doch gar nicht mal so übel an.

    Mit diesem Gedanken stand er endgültig auf und wandte sich dem Licht zu.

    Zeit diesen tristen Ort zu verlassen... Mal sehen was mich noch so erwartet.

    Als Rifoxyn aus dem ‚Gang der Dunkelheit‘, wie er ihn getauft hatte, trat, fand er sich zu seinem Erstaunen in einer komplett anderen Welt wieder. Alles um ihn herum sah irgendwie mechanisch aus und er selbst stand anscheinend auf einer Art ‚Boot‘, welches kein Segel oder ein Steuerruder besaß. Als er an sich herunter schaute, bemerkte er, dass sich auch sein Aussehen verändert hatte.
    Leicht verwirrt drehte er sich einmal um sich selbst und entdeckte vier Personen, welche an der Anlegestelle des ‚Bootes‘ standen und verwirrt und erschrocken zu ihm hochsahen. Auch sie sahen so merkwürdig aus wie Rifoxyn selbst.
    Da er nicht wusste, was er sagen sollte, hob er leicht unsicher die Hand und versuchte ein freundliches Lächeln.

    Rifoxyn: „Ähm... Hi.“
    Luxords_Bunny is offline

  2. #22 Reply With Quote
    Krieger Nils Irving's Avatar
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    ???: ähm… hi“.

    Nils sah wie eine Person aus einem Dunklen portal.

    Cloud: Wer bist du?

    Nils, Mieu, Hoeji, Vladi: Hi.

    Cloud stieß ein lauten Seufzer aus.

    Cloud: Ich hab ein ungutes Gefühl… Wie ist dein Name?

    ???: … Rifoxyn.

    „Merkwürdiger Name…“

    Cloud: Du bist wohl der Hacker.

    Hoeji: Wie kommst du darauf?

    Cloud: Er kam durch einen Pfad der Dunkelheit. Er muss zu unseren Feinden gehören.

    Vladi: Dann halten wir in besser schnell auf.

    Nils Hoeji und Vladi rannten auf denn Typen zu. Nils Er schlug mit seinem Schlüssel auf ihn ein, doch er blogte sein Angriff mit seiner Sichel. Kurz darauf schlug hoeji mit seinen Schlüsselschwert zu, was Nils überraschte, da er nicht wusste, dass er auch eins besitzt. Aber er wich dem Schlag aus. Genauso wie den Schlägen von Vladi. Doch in dem Moment spie Mieu Feuer auf Rifoxyn. Durch den beinahe Treffer wurde er abgelengt und Cloud schlug mit dem Schwert Rifoxyn zurück. Kurz darauf rannte Nils wieder auf dem Typen zu, schlug auf ihn ein und Rifoxyn viel den Abgrund hinunter. Nils sah noch hinterher und musste sehen, wie der Typ durch den Pfad der Dunkelheit gerettet wurde und darin verschwand.

    „…Ich glaub, den werden wir noch einmal wieder sehen…“
    Nils Irving is offline

  3. #23 Reply With Quote
    Waldläufer Argidon's Avatar
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    Es hatte ihn einige Zeit gekostet, doch nun sollte es endlich soweit sein. Xarignod stand auf dem Dach des Torhauses des Schlosses. Vor ihm erstreckten sich der Schlosshof und dahinter natürlich das Schloss, dessen Fenster von Kerzenlicht erhellt wurden und aus dem leise Tanzmusik drang. Hinter ihm erhob sich eine kugelförmige Gestalt mit mehreren Metern Durchmesser. Der Herzlose hatte sich mit seiner Hilfe von den Einwohnern des Dorfes ernähren dürfen und war so auf diese Größe gewachsen. Ein Portal öffnete sich und Snari, gekleidet in ein ansehnliches schwarzes Kleid, trat an seine Seite und schaute sich um.

    Und? Was spielt sich da drin ab?

    Sie veranstalten einen Ball. Es geht um irgendeinen Jahrestag, wie auch immer einige der Gäste sind auf alle Fälle vom Widerstand, sie sind da auch drin und feiern in diesem Moment im großen Ballsaal.
    Und warum hast du dieses Ding da im Schlepptau?


    Sie deutet abschätzend auf den Herzlosen hinter ihm.

    Lass dich überraschen.
    Also Herzloser, du wirst jetzt mit jedem im Schloss dasselbe machen wie mit den Dorfbewohnern. Unter den Gästen gibt es eine Gruppe junger Menschen, die nicht hierher gehören, ich will, dass du sie mir vom Hals hältst, selbst wenn du dafür das gesamte Schloss zum Leben erwecken musst.

    Als er gerade fertig war, explodierte der Herzlose und die entweichende Dunkelheit teilte sich in hunderte kleine Wölkchen. Jedes dieser Wölkchen begann sich zu bewegen und bildete eine kleine Variante des riesigen Herzlosen. Wie eine Flutwelle flogen die kleinen Kugeln auf das Schloss zu. Sie ignorierten die Mauern einfach und durchdrangen sie auf der Suche nach neuen Opfern. Als auch der letzte kleine Herzlose verschwunden war bildete sich um das Gebäude eine Art schwarzer Nebel, der vor allem am Eingangstor so dicht war, dass man die Tür nicht mehr sah. Während im Schloss die ersten Angstschreie erklangen, marschierten Xarignod und Snari dem Eingangstor entgegen, Sie gingen ohne zögern durch die dunkle Nebelwand vor dem Tor und öffneten es. Doch als sie aus dem Nebel in die Eingangshalle traten.

    Ah! Was ist mit mir passiert?

    Statt Snari hüpfe nun eine aufgebrachte Weinflasche vor ihm herum. Auch Hresvelgr hatte sich verändert, doch war die Veränderung bei dem Vogel wesentlich schlimmer, direkt auf der Türschwelle stand nun eine Statue, die Hresvelgr aufs Genauste glich, er war mitten in der Bewegung erstarrt.

    Der Effekt des Herzlosen wirkt wohl jetzt auf alle Lebewesen im Schloss und er hat scheinbar auf Tiere eine andere Wirkung als auf Menschen, interessant.

    Interessant? Sorg sofort dafür dass ich und Hresvelgr wieder normal werden!

    Tut mir leid aber dafür müssten wir den Herzlosen vernichten und du verstehst doch sicher, dass wir es viel einfacher haben, wenn unsere Feinde dasselbe Problem haben wie du.

    *Schnauf* Und wie soll ich dir bitte helfen? Ich bin zum einen eine Flasche und ohne Hresvelgr kann ich meine Magie nicht effektiv nutzen!

    Beruhige dich, alle hier werden sich verändert haben, misch dich einfach unter sie. In deiner Gestalt wird keiner erkennen ob du zu ihnen gehörst oder nicht.

    Er schlenderte langsam auf die Treppe zu, die scheinbar in die restlichen Flügel des Schlosses führte. Auf dem ersten Treppenabsatz gab es außerdem noch eine große Tür, aus dem Raum dahinter kamen die Schreie, die er bereits draußen gehört hatte.

    Angstschreie, das Dümmste was man in einer Gefahrensituation tun kann. Oh ja, Gefühle sind schon was Tolles.

    Mit diesem Gedanken setzte er seinen Fuß auf die erste Stufe.
    Argidon is offline

  4. #24 Reply With Quote
    Abenteurerin Mina Valentine's Avatar
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    In the Deepground of my Heart
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    Mina erwachte in einem dunklen Raum. Der Boden war kalt und feucht, der Raum schnien mehrere Meter hoch zu sein. Sie konnte sich noch nicht bewegen.

    " Lily? Wo sind wir? "

    Erst, als sie ihren Namen aussprach, errinnerte sie sich. Lily... sie war tot. Zerfetzt von einem kleinen Greifen... Das war eigentlich nicht die Art dieser Tiere. Eigentlich waren eher die großen, ausgewachsenen Greifen dazu fähig, solch eine Tat zu begehen, und dann auch eher aus Hunger, als aus Mordlust. Irgentetwas stimmte nicht mit diesem Greifen.

    Einige stille Tränen rannen Mina noch über das Gesicht, dann breitet sich eine stoische Ruhe in ihr aus. Jedes Gefühl schien zu sterben. Sie war kalt. Eine Eisprinzessin...

    Als sie aufzustehen versuchte, merkte sich, warum ihr alles zu groß vorkam. Sie war geschrumpft, zu einem kleinem, tiefroten Sitzkissen.


    " Was zur Hölle... Nein, ich reg mich jetzt nicht auf. Schlimmer kann der Tag ja nicht mehr werden."


    Das stimmte nicht ganz, wie mina sehr schnell zu spüren bekam. Sie robte und sprang durch die Unterirdischen Steingänge, kam doch nicht wirklich vorwärts.

    " Toll. Sonst verfluche ich den Erbe, Mutter, doch heute könnte ich es gut gebrauchen! "


    Mit diesem wütenden Ausruf zersplitterte die Wand neben ihr und sie fand sich auf dem Außenhof wieder. Eine Statue und eine Weinflasche standen dort am Eingang. Von innen her ertönten aufgebrachte Schrei und Gekreische.

    " Tja, wenigstens bin ich nicht alleine. Let the party begin ! "

    Mit diesen Worten begann sie auf die Weinflasche zuzurobben. Diese schimpfe auf schönste Weise vor sich hin, so das sie sie erst nicht bemerkte. Der Name Xarignod fiel recht oft.

    " Hey! Du, bist du Snari? "

    Mina fühlte sich gedemütigt, und doch hatte es ein Gutes, ein Sitzkissen zu sein. Man fiel nicht so oft auf.

    " Wer will das wissen ? "


    Erschrocken fuhr sie herum und starrte das Kissen an.

    " Mein Name ist unwichtig. Arengard hat mich auch hierher beordert. Wer ist dafür verantwortlich? "

    Sturre Kühle umwehte Mina und gab ihr einen harten Zug.

    " Das ist das Werk eines Herzlosen. Xarignod meinte, er könne uns helfen. Warum nennst du mir deinen Namen nicht? "

    Mehr brauchte Mina nicht zu wissen. Sie machte sich auf den Weg ins innere und sagte im Vorbeigehen zu Snari:

    " Lady, wenn ich dir meinen Namen sagen würde, müsste ich dich töten "

    Den Schauer, der durch Snari´s Körper lief spürte Mina noch lange Zeit später, als sie unter den kreischenden Gegenständen und den versteinerten Tieren untertauchte.
    Unter dem Buffettisch machte sie eine Pause. Es war verdammt müsam, ein Kissen zu sein. Ein großer, hell brauner kleiderschrank rannte vorbei und rammte dabei den Tisch. Viele der Schüsseln vielen zu Boden, auch eine, die mit Dip gefüllt war. Mina sah hinauf und sah, dass ein kleiner fellknäul mit der Schüssel unaufhaltsam zu Boden fiel. Im letzten Moment schaffte sie es, sich unter diese zu werfen und so den Aufprall abzufangen. Der Aufprall verursachte ihr Schwindel und Übelkeit, doch war sie froh, Brum gerettet zu haben. Mit Hilfe ihrer Magie schaffte sie es, die Schüssel umzustülpen und Brum so auf ihren Bauch sitzen zu lassen. Auch war eine kleine, kalte Statue geworden. Auf dem Tisch war noch eine weitere Statue, ein kleiner Laufdrache. Unter dem Aufwand ihrer letzten Kräfte schaffte sie es, auch diesen vom tisch zu sich herunter schweben zu lassen, dann verließen sie die Kräfte und sie ließ sich nachhinten sinken, ein Lied aus ihrer Kindheit singend.
    Ob sie es allerdings für die Tiere, oder sich selbst sang, war ihr nicht bewusst....
    Mina Valentine is offline

  5. #25 Reply With Quote
    Veteran Vamperator's Avatar
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    Nils sah noch hinterher und musste sehen, wie der Typ durch den Pfad der Dunkelheit gerettet wurde und darin verschwand.

    …Ich glaub, den werden wir noch einmal wieder sehen…


    Besiegt scheint er schonmal nicht. Aber wenigstens kann jetzt nichts mehr schiefgehen.


    Der Solarsegler brauchte nicht lang. Bald sah man schon ihr Ziel. Der I/O Tower türmte sich vor ihnen auf.

    Tron: Wir sind da, der I/O Tower. Kommt, Freunde.

    Zusammen stiegen alle vom Segler und näherten sich dem Tor.

    Tron: Irgendwas ist anders.

    Gut. An alle. Wir sollten aufpassen. Wir wissen nicht was dieser Hacker angestellt hat.

    Vorsichtig näherten sich alle dem Eingang.

    Wie öffnet man das Tor jetzt?


    Tron: Es sollte sich normalerweise von selbst öffnen.

    Hoeji sah sich um. In der nähe der Tür war ein großer, roter Knopf. Zielstrebig watschelte er darauf zu.

    Hab was gefunden!

    Tron: An diesen Knopf erinnere ich mich garnicht.

    Hoeji! Warte!

    ~Biep~ Doch er hatte ihn schon gedrückt.

    Und jetzt?

    Kurz darauf dematerialisierte sich der Boden unter jedem. Hoeji wollte noch "Oops" sagen, doch da war er und die anderen auch schon getrennt.


    Als er aufwachte, befand er sich in einer Art Zelle. Er versuchte heruaszukommen, doch das Lasertor warf ihn schmerzhaft wieder zurück.

    Ich hasse Computer...
    Vamperator is offline

  6. #26 Reply With Quote
    Kämpfer
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    Brian erwachte und dachte über sein weiteres Handeln nach.

    Seit wir aus Twilight Town zurück sind, ist noch überhaupt nichts Aufregendes passiert. Wenn das so weiter geht sterbe ich noch vor Langeweile.

    Er ließ Revue passieren, was er in der Zwischenzeit in Radiant Garden getan hatte. Als die anderen einer nach dem anderen den Hangar verlassen hatten, blieb er zurück und sah sich sein Motorrad an. Es war von dem Angriff auf sein Dorf ziemlich mitgenommen. Darum verbrachte er die meiste Zeit mit der Reparatur von diesem. Erst als er sah, wie sich die Gruppe von Cynthia und Vincent erneut auf den Weg machte, wurde ihm klar wie lang er schon daran saß. Zum Glück war er auch endlich fertig geworden.
    Doch seit dem hatte er einfach nichts zu tun. Er hasste den Untergrund. Sie versteckten sich wie Ratten vor den Herzlosen.

    Wieso unternehmen wir nicht endlich was, damit die Herzlosen verschwinden? In Twilight Town gab es nicht einmal welche. Die Reise dorthin hätt’ ich mir spar’n können.

    Es machte keinen Sinn weiter darüber nachzudenken.

    Ich werde mich wohl mal mit dem König unterhalten müssen.

    Er ging aus dem kleinen Apartment, in dem er sich niedergelassen hatte, raus auf die Einkaufsstraße. Ihm wurde jetzt erst klar, wie viele Leute doch hier unten lebten.

    Wie können die alle so froh sein? Sie wissen doch, dass sie hier gefangen sind.

    Nach einiger Zeit kam ihm Samus entgegen gerannt.

    Hey Brian. Komm mit, ich kann deine Hilfe jetzt gut gebrauchen.
    Wieso? Was ist denn los?
    Schnell, ich erkläre es dir unterwegs.

    Samus erzählte Brian von dem Übergriff auf den Hauptrechner und von dem Tunnelsystem.

    Na endlich was zu tun.

    Als sie am Eingang des Tunnels ankamen, sahen sie Gray, Aizen und Brook dort schon warten.

    Da seit ihr ja endlich.
    Wir wurden… aufgehalten.

    Samus und Brian hatten sich in Wahrheit einfach nur verlaufen.

    Naja, Hauptsache wir sind endlich da und die Party kann los gehen.
    Findest du das etwa spaßig?
    In gewisser Weise schon.
    Lasst uns endlich anfangen. Umso schneller sind wir hier fertig.

    Sie gingen in den Tunnel. Schon nach kurzer Zeit wurde ihnen klar, dass es sich dabei um ein ganzes Tunnelsystem voller Verzweigungen, Abbiegungen, Kreuzungen und Sackgassen handelte.

    Hier hat nicht zufällig jemand ’ne Karte, oder?
    Wir haben gerade ganz andere Sorgen.
    Ich weiß was du meinst.

    Sie sahen geradeaus Schatten an der Wand, die nicht die ihren waren. Schnell versteckten sie sich in einem Seitengang.

    Brook sah nach, um was es sich handelte.

    Es ist ein ganzer Trupp Herzloser.
    Warum bekämpfen wir sie nicht?
    Hast du dir diese Tunnelgänge mal angesehen? Die zerbrechen ja so schon fast von allein, da wär ein Kampf nicht sehr ratsam.
    Außerdem könnten sie unseren Feinden Bescheid sagen und das war es dann mit dem Untergrund und dem Widerstand.

    Als die Herzlosen vorbeigezogen waren, kamen sie aus ihrem Versteck, bereit weiterzugehen.
    Doch plötzlich…

    ???: Seit ihr etwa zu feige, um es mit den Herzlosen aufzunehmen?
    Wer bist du?

    Hinter der Gruppe war auf einmal ein Kuttenträger aufgetaucht. Sie machten sich kampfbereit.

    ???: Ihr wollt doch keinen Krach machen. Sonst kommen sie gleich noch zurück. Oder noch besser, ich rufe sie.

    Der Unbekannte streckte seinen Arm aus und erschuf aus dem Nichts einen Herzlosen in Gestalt eines Chamäleons.

    Mit dem werden wir doch sicher fertig.
    ???: Du sicher nicht.

    Der Kuttenträger schoss auf Samus zu, packte ihn, warf ihn durch ein Loch in der Decke des Tunnels und sprang hinterher.

    Samus!
    Dafür haben wir jetzt keine Zeit. Erstmal müssen wir dieses Vieh besiegen, dann können wir ihm helfen.

    Die Gruppe griff gemeinsam den Herzlosen an.
    Dieser stand nach ihrem Angriff noch genauso wie vorher.
    Nun machte der Herzlose sich bereit und schoss Strahlen aus seinen Augen, denen sie zwar leicht ausweichen konnten, doch kamen sie immer wieder auf sie zurück.

    Ich habe eine Idee. Haltet ihn solange auf.
    Ich glaub kaum, dass er einfach verschwinden wird.

    Wie durch reine Ironie wurde der Herzlose plötzlich unsichtbar.

    Jetzt dauert das ja nur noch länger.

    Brook, Gray und Aizen versuchten ihr Bestes um den Herzlosen zu besiegen, doch nichts schien zu funktionieren.
    Nach einem langen Kampf waren die drei schon ziemlich erschöpft, aber der Herzlose schien völlig unverletzt.
    Auf einmal hörten sie laute Motorengeräusche aus dem Tunnel. Brian kam auf seinem Motorrad zurück.

    Na warte!

    Brian schoss einen Energieball auf den Herzlosen, woraufhin dieser wütend wurde. Er fuhr an ihm vorbei und verpasste ihm dabei eins mit seinem Schlüsselschwert. Vor lauter Wut ließ der Herzlose von den anderen ab und rannte nun Brian hinterher, der weiterhin wegfuhr.

    So. Teil 1 meines Plans ist abgeschlossen. Teil 2… sollt ich mir langsam überlegen.


    Der Rest der Gruppe war erleichtert und trotzdem ratlos.

    Was sollen wir jetzt machen? Samus ist mit diesem Kuttentyp verschwunden und Brian wird von diesem Herzlosen gejagt.
    Ich habe so das Gefühl uns wurde die Entscheidung bereits abgenommen.

    Sie waren bereits von allen Seiten von Herzlosen umstellt.

    Wir müssen kämpfen, sonst werden sie uns an ihre Befehlshaber verraten.
    Roxas Deluxe is offline

  7. #27 Reply With Quote
    Kämpfer Issun the Artist's Avatar
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    Schnell in den Ballsaal!

    Sie liefen durch die Gänge,töteten ein par Herzlose und kamen schließlich im Ballsaal an.Draußen am Balkon sahen sie Cynthia stehen.Vincent lief zu ihr hin.

    Cynthia,irgendsoein Typ läuft hier im Schloss herum,und verwandelt Leute in Gegenstände!Du musst uns Helfen!

    Keine Reaktion,nur ein leises Schulchzen.


    CYNTHIA!

    Immer noch keine Reaktion.Wieder ein Schluchzer.

    Vincent packte Cynthia bei den Schultern,drehte sie auf seine Seite und verpasste ihr eine auf die Wange.Dann erst bemerkte er,dass kleine Tränen über ihre Wangen flossen.Plötzlich schwebte ein kleiner runder Herzloser auf sie zu und feuerte einen kleinen schwarzen Blitz ab.Vincent fühlte sich als wäre er ein Gegenstand.Er sah gerade noch wie sich der nun größer gewordene Herzlose durch die Wand verschwand.Er versuchte aufzustehen,bemerkte jedoch das er sich nicht richtig bewegen konnte.Er sah ansich hinunter.Er hatte einen Einband.

    Tja...Ich scheine mich in ein Buch verwandelt zu haben...

    Vincent blieb für seine beklagenswerte Situation recht gelassen.

    Ich bin wohl ein Tisch...ein Labortisch.

    Und ich eine...ähhh...Topfpflanze.

    Egal was wir sind wir müssen diesen Kerl finden und uns von ihm zurückverwandeln lassen.

    Mehr schlecht als recht hüpften sie durch die Gänge.

    Hey,dahinten ist ein Typ in schwarzer Kutte.

    Auf ihn!

    Vincent blätterte in sich herum bis er ein Bild zweier Chakrams fand,die von Flammen umgeben waren.

    Konzentration...

    Er stellte sich die Waffen vor seinem inneren Auge vor und tatsächlich erschienen sie nach einigen Sekunden in der Luft.Er versuchte die Waffen mithilfe seiner Gedanken zu bewegen.Sie schnitten die Luft wie ein Messer durch weiche Butter.

    Ich schätze ich hab den Dreh raus,fangen wir an!
    Issun the Artist is offline

  8. #28 Reply With Quote
    Waldläufer
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    Gray lief auf den nächsten Herzlosen zu und schlug mit dem Schwert zu. Er drehte sich einmal um sich selbst und erwischte dabei drei weitere Herzlose.
    Auch Aizen und Brook gaben ihr bestes, aber es waren einfach zu viele.

    Verdammt, das wird langsam eng.

    Brook: "In der Tat. Wir müssen uns einen Vorteil verschaffen."

    Gray nickte zustimmend.

    Aizen: "Aber was ist mit Samus und Brian?"

    Erst müssen wir unsere Freunde hier loswerden.

    Aizen und Brook stimmten zu und dann griffen sie wieder die Herzlosen an.
    Es schien kein Ende zu nehmen. Die Herzlosen griffen immer wieder an und für jeden besiegten kamen mindestens zwei neue.

    Jetzt reichts aber langsam!

    Doch dann bemerkte Gray, dass sich ein paar Herzlose entfernten. Sofort lief er hinter ihnen her.

    Aizen: "Gray, wo willst du hin?"

    Ich verfolge die Herzlosen hier! Wenn ihr bei euch fertig seid, helft Samus und Brian!

    Dann lief Gray um eine Ecke und verlor Brook und Aizen aus den Augen. Er verfolgte die Herzlosen ein Stück und hatte sie bald eingeholt. Er erwischte den ersten am Kopf und zerschnitt den zweiten in der Mitte. Doch die anderen Herzlosen liefen weiter.

    Warum bleiben die nicht stehen?

    Gray verfolgte die Herzlosen weiter. Schließlich trieb er die Herzlosen in eine Sackgasse.

    So, meine Freunde. Jetzt seid ihr fällig!

    Gray griff an und schlug einen Herzlosen gegen die Wand. Allerdings war das eine schlechte Idee, denn plötzlich fingen die Decke und die Wände der Höhle an zu bröckeln.

    Ach, so ein Mist!

    Gray lief wieder zurück. Er sah noch, wie die Herzlosen von den herunterfallenden Steinen erschlagen wurden. Gray beeilte sich. Doch plötzlich fielen vor ihm Steine herunter und verschütteten den Eingang. Er drehte sich um. Der Rükweg war auch versperrt. Gray war gefangen.

    So ein verdammter Mist!

    ???: „Du bist zu weich, Gray.“

    Gray drehte sich erschrocken um, aber hinter ihm stand niemand. Doch dann wurde Gray schwarz vor Augen und er brach zusammen.
    Als er die Augen wieder öffnete, stand seine andere Hälfte ihm gegenüber.

    ???: „Hey, hast gut geträumt?“

    Was willst du?

    ???: „Ich wollte dich warnen.“

    Wovor?

    Die Gestalt grinste.

    ???: „Du solltest wissen, dass du bereits beobachtet wirst.“

    Was meinst du?

    ???: „Naja, ich denke, jeder Halbdrache würde gerne wissen, wie es Seinesgleichen geht, richtig?“

    Gray sah die Gestalt fassungslos an.

    Soll das heißen, es gibt noch andere Halbdrachen?

    ???: „Was hast du denn erwartet?“

    Gray grinste.

    Ich fasse es zwar nicht, dass ich das sage, aber: danke!

    ???: „Du bist wirklich dämlich. Aber trotzdem bekommst du etwas von mir.“

    Das wäre?

    ???: „Meinen Namen. Schließlich wäre es besser, wenn du meinen Namen kennen würdest, oder?

    Gray nickte, auch wenn ihm das Ganze nicht geheuer war.

    ???: „Mein Name ist... Kenji.“

    In dem Moment, wo Gray diesen Namen hörte, erschienen unklare Bilder in seinem Kopf und Stimmen schwirrten durch sein Gedächtnis.

    Was... was ist... das?

    Die Gestalt grinste Gray an.

    Kenji: „Vergiss nicht Gray. Wenn du Hilfe brauchst, einfach nur rufen.“

    Und dann wachte Gray auf. Er sah sich um und bemerkte, dass er immernoch von den Felsen eingesperrt war.

    Das war... interessant.

    Und dann machte er sich daran, die Felsen wegzuräumen.
    Hollow_Ichigo is offline

  9. #29 Reply With Quote
    Waldläufer Argidon's Avatar
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    Er hatte sich für den rechten Weg entschieden und ging nun durch einen Größenteils verlassenen Gang als hinter ihm merkwürdige Geräusche erklangen. Als er sich umdrehte kam eine merkwürdige Kombination aus Gegenständen um die Ecke gehüpft. Zusammen mit einem Tischchen, das beladen war mit allerlei altmodischem Laborzubehör, kamen eine kleine Topfpflanze und ein Buch an gehüpft, sie hatten ihn bemerkt und da sie nicht wie die Meisten davonliefen mussten sie wohl zu den Leuten vom Widerstand gehören, von denen Snari ihm erzählt hatte. Um die Situation endgültig lächerlich zu machen schienen sich sie auf einen Kampf vorzubereiten.

    In so einem Moment wäre es wahrscheinlich angebracht zu lachen, aber mir ist nicht danach.
    Naja bringen wir es hinter uns.


    Er wollte gerade auf die merkwürdige Zusammenstellung von Raumverdrängern zu schlendern um sich ihrer zu entledigen, hielt jedoch inne als sich das Buch aufschlug und nachdem es einige Seiten umblätterte irgendwie merkwürdige, fliegende Chakrams, die von Flammen umgeben waren, aus seinen Seiten emporsteigen und auf ihn zuschießen ließ. Es blieb ihm nicht viel Zeit um aus zu weichen, also rief er sein Schwert und schleuderte es den Chakrams entgegen, allerdings auf anderer Höhe. Als die Waffen auf gleicher Höhe waren. bog sich sein Schwert und griff in die Rotation der Chakrams hinein. Es war derselbe Effekt als hätte er ein Seil über sie geworfen. Durch ihre Rotation wurde sein elastisches Schwert immer weiter gestraft bis es nicht mehr ging, dadurch näherten sich die beiden Chakrams einander und blockierten sich letztendlich gegenseitig und vielen zu Boden, wo sie mit einem kleinen Lichtblitz verschwanden. Sein Schwert flog zu ihm zurück und umkreiste ihn in einem gewissen Abstand, es wirkte als würde es sich auf einer unsichtbaren Kugel bewegen. Auch der kleine Tisch war nicht untätig, durch ständiges rotieren schaffte er es Phiolen und Fläschchen die sich auf ihm türmten in Xarignods Richtung zu schleudern. Allerdings war diese Methode nicht sonderlich zielsicher und nach einigen Versuchen, wobei lediglich eine Phiole vor seinen Füßen landete und mit ihrer Flüssigkeit den Boden verätzte gab der Tisch es auf. Auch die Pflanze stand etwas niedergeschlagen herum, zumindest glaubte er sie wäre deprimiert, es war schwer zu bestimmen. Das Buch machte ihm dagegen erneut Sorgen, denn in diesem Moment erhob sich ein riesiger Tomahawk aus seinen Seiten und kam wild schwingend auf ihn zu.

    Das wird mir langsam zu blöd, es wird Zeit das sie begreifen wer jetzt hier das Sagen hat.

    Ihr habt wohl noch nicht begriffen in welcher Situation ihr euch befindet.

    Er schnipste mit den Fingern und auf dieses Zeichen hin leuchteten alle Statuen im Gang violett auf und setzten sich in Bewegung. Jene die Beine hatten verließen ihren Sockel und marschierten auf die verwandelten Widerständler zu, und die die keine Beine hatten hüpften gemeinsam mit ihrem Sockel vorwärts. Da sich die Gruppe am Anfang des Gangs aufhielt befand sich zwischen ihnen und den zwei Dutzend lebendig gewordener Statuen der Tomahawk, der nun verheerend unter den Statuen wütete. Am Ende war es dann so viel Gewicht, das die Waffe niederdrückte, dass Xarignods Schwert es ohne Probleme zerschlagen konnte. während der Tomahawk auf den Boden gedrückt wurde. Seine steinernen Gehilfen wandten sich gerade wieder den kleinen Störenfrieden zu, als die fordere Reihe von Lanzen durchbohrt wurde. Langsam aber sicher erging es auch den restlichen Statuen so.

    Das kann doch nicht…Herzloser, schnell wo ist die Waffenkammer?

    Eine der Türen hinter ihm flog auf hinter der sich eine Treppe befand, die ihn mehrere Etagen abwärts führte. Als er die erste Treppe geschafft hatte, traf ein greller Lichtblitz vor ihm in die Mauer. Eine der Lanzen steckte dort nun bis zur Hälfte in der Mauer. Er duckte sich und lief weiter. Als er dieses kleine Treppenhaus verließ fand er sich in einem weitaus weniger freundlich wirkendem Teil des Schlosses wieder. Die Wände bestanden aus alten Steinen, die von einem grünen Film bedeckt waren. Wieder flog eine Tür auf, diesmal ein paar Schritte vor ihm. Er hörte bereits das Hüpfen seiner Verfolger im Treppenhaus. Er rannte zur Tür und fand sich dann in einer größeren Halle wieder, sie war bis oben hin mit den verschiedensten mittelalterlichen Waffen gefüllt. Äxte, Schwerter, Hellebarden, Morgensterne und Schilde türmten sich hier zusammen mit den verschiedensten Rüstungsteilen auf.

    Na los! Worauf wartest du noch?

    Wie zuvor die Statuen leuchteten sämtliche Gegenstände im Raum auf. Die Rüstungsteile setzten sich zusammen und marschierten aus dem Raum, während ihnen Waffen und Schilde in die Hände flogen, es war als wären die Rüstungen nicht hol sondern als würden sie von Menschen getragen. Der Kampflärm aus dem Gang erklang draußen, doch Xarignod war sich sehr sicher denn es waren bereits 20 Rüstungssoldaten aus der Waffenkammer marschiert und diese war noch nicht einmal zu einem Zehntel gelehrt.
    Argidon is offline

  10. #30 Reply With Quote
    Waldläufer Noyne's Avatar
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    Jarec saß vor seinen Bildschirmen und beobachte die kleinen Gruppe, die auf dem Weg zu dem Solarsegler war. Was ihn aber überraschte, war das auftauchen einer Person auf dem Solarsegler. Was aber noch merkwürdiger war, er tauchte aus einem Portal auf.

    Was macht ein Niemand hier.

    Jarec beobachtete, wie die Guten den Solarsegler betraten. Dann kam das was zu erwarten war, die Guten griffen denn Niemand an und schnell stellte sich heraus, dass der Niemand unterlag.

    Mir kann es ja egal sein was aus dem Niemand wird. Mein Plan ist fertig, ich muss nur noch denjenigen finden, den ich befragen kann. Die anderen werde ich solange nur aufhalten müssen.
    Zeit schaffen. Wie schaffe ich genug Zeit. Auf Kers Hilfe brauch ich nicht zu hoffen.

    Er schaute in Richtung der Monitore und beobachtete den Versuch des Niemands sich zu verteidigen. Jarec grinste, er hatte die Idee, wie er die Guten eine Zeit lang beschäftigen konnte.

    Wenn ich den Niemand dazu bringe mir zu helfen, sollte mir das genug Zeit geben.

    Jarec schaute zurück auf die Bildschirme, der Niemand würde nicht mehr lange durchhalten. Wenn er ihn wirklich noch benutzen wollte, müsste er ihm so langsam Helfen.
    Er stand auf und öffnete sofort ein Portal. Noch bevor Ker wusste was er vorhatte, war Jarec verschwunden. Er lief den Korridor entlang. Kurz bevor er am Ausgang war, schaute er nochmal nach wie die Situation war. Zu diesen Zweck hatte er sich aus dem Kontrollzentrum einen Minicomputer als Armschiene mitgenommen. Nun beobachtete er den weiteren Kampf, er konnte sehen wie der Niemand verlor und über denn Rand gestoßen wurde. Jarec öffnete unter dem Solarsegler ein Portal und in dem Augenblick, wo er an dem Portal vorbei fiel, streckte er die Arme durch das Portal und riss ihn zu sich. Der Niemand landete unsanft hinter ihm, wo er sich verwirrt umschaute.
    Als er Jarec entdeckte wollte, er neben sich nach seiner Waffe greifen. Jarec rechnete damit und warf einen Dolch nach dem Niemand. Der Dolch blieb kurz vor seinen Gesicht im Boden stecken. Jarec zog bereits seinen zweiten Dolch und ging zu dem Niemand.

    An deiner Stelle würde ich nicht auf die Idee kommen, mich einfach so ohne weiteres anzugreifen. Nicht nach der Vorstellung, die du gerade da oben abgeliefert hast.

    ???: Wer bist bist du, dass du mich bedrohst und wo verdammt nochmal bin ich hier.

    Ich? Ich bin derjenige der dir grad dein Leben gerettet hat. Dazu wo du gerade bist, du befindest dich hier gerade in einem Korridor der Finsternis, aber das muss dir als Niemand wohl nicht erzählen.



    ???: Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung wo wir sind oder was ich bin. Alles woran ich mich noch erinnern kann, ist das meine Welt von denn Herzlosen zerstört wurde und ich in die Dunkelheit gezogen wurde.


    Ah, so ist das also. Ein Niemand, der bei der Entstehung eines Herzlosen erschaffen wurde. Ich glaub das könnte mir helfen.


    Hör mir zu. Ich mach dir ein Angebot. Wenn du mir hilfst, zeig ich dir wie du dich mit Hilfe dieser Korridore zwischen einzelnen Welten bewegen kannst.

    ???: Mir bleibt wohl keine andere Wahl.

    Da hast du verdammt Recht mit.


    Wie heißt du eigentlich?


    Ich heiße Rifoxyn.


    Gut, dann komm mal mit. Es wird nicht mehr lange dauern. Unterwegs erkläre ich dir, was du machen musst.


    Jarec und Rifoxyn machten sich auf denn Weg zurück zum Kontrollzentrum. Als sie dort ankamen, spürte man bereits die Aura von Ker, der wütend auf der anderen Seite des Portals stand.

    Einfaches Verschwinden wirft nicht gerade ein besseres Licht auf dich.


    Lass das meine Sorge sein. Mit solchen Gedanken brauchst du dich nicht zu beschäftigen. Außerdem bin ich ja wieder da.


    Und was will dieser Niemand hier.

    Ich bin davon ausgegangen, dass ich ein bisschen tatkräftigere Unterstürzung gebrauchen könnte, als jemanden der nur am meckern ist. Und nun gib ruhe. Mein Plan müsste bald aufgehen.


    Jarec wendete sich wieder seinen Kontrollpult zu und ignorierte Ker einfach. Es lief wie er es sich ausgemalt hatte. Die Guten waren am I/O Tower angekommen. Jarec beobachtete gespannt was nun passieren würde. Und es kam wie Jarec es geplant hatte, einer der Fünf drücke auf den Knopf. Tatsächlich war einer so leichtsinnig und drückte auf den Knopf, der denn Boden unter ihren Füßen auflöste. Jarec beobachtete das ganze mit einem leicht amüsierten Gesichtsausdruck.

    Wenigstens habe ich jetzt mein Opfer gefunden.


    Jarec hatte alles genau Geplant. Er hatte damit gerechnet, dass sie sich auf den Weg hierhin machen würden. Auch hatte er damit gerechnet, dass einer auf den Knopf drücken würde. Jarec war zufrieden mit sich.

    Ok, komm Rifoxyn. Wir müssen los. Ker, du bleibst hier, du kannst mich ja über die unzähligen Bildschirme beobachteten.


    Jarec öffnete das Portal und er und Rifoxyn traten durch das Portal. Innerhalb des Portals fing er an Rifoxyn denn Plan zu erklären.

    Du wirst ja bestimmt mitbekommen haben, dass mir die Guten gerade in die Falle gegangen sind. Deine Aufgabe ist es nun, wo sie in kleine Gruppen gesprengt worden sind, sie davon abzuhalten mir in die Quere zu kommen. Mir ist es egal, wie du das bewerkstelligst oder ob du sie tötest.

    Ich glaub, das kriege ich hin.

    Falls es für dich schlecht aussieht werde ich dir zur Unterstürzung Herzlose schicken. Und keine Angst, sie werden dich nicht Angreifen.

    Ok

    Jarec öffnete ein Portal im Korridor, durch das Rifoxyn zu Nils' Gruppe kommt.
    So, ich muss woanders hin.

    Jarec verließ denn Korridor und kam in einer Zelle raus. Die Zelle war leer, wie geplant. Jetzt hörte er auch schon aus der Nachbarzelle leises Gemurmel und dann ein leichtes Zischen. Als er sich das dann auf dem kleinen Bildschirm anschaute, sah er auch was passiert war. Der junge mit seinen orangenen Haaren hatte gegen die Laser Zellentür gepackt. Jarec schüttelte denn Kopf. Ihm war genau der Richtige in die Falle gegangen.

    So dann wollen wir mal mit der Show beginnen.

    Jarec machte sich innerlich bereit und klopfte gegen die Zwischenwand der Zellen.

    Hallo ist da jemand?

    Jarec verstellte seine Stimme dabei so, dass sie weicher und „gefühlvoller“ klingt. All das, nur um das Vertrauen des Jungen in der anderen Zelle zu bekommen. Kurz nach Jarecs frage hörte er auch schon eine Antwort.

    Ja, hier in diesem Raum. Wo bist du und wo sind wir.

    Ich bin nebenan. Wir befinden uns hier in einer Digitalen Zelle.

    Und wie kommen wir hier wieder raus?

    Von innen, gar nicht.

    Ich muss aber zurück zu meinen Freunden und ihnen Helfen.

    Du hast Freunde hier in Space Paranoid? Wenn ja, wäre das unsere Möglichkeit hier raus.

    Ich weiß aber nicht, wie ich sie benachrichtigen soll.

    Dann sitzen wir hier wohl noch eine längere Zeit fest.

    Wir finden schon einen Weg hier raus, das verspreche ich dir. Mein Name ist Übrigens Hoeji.

    So darauf habe ich gewartete. Nun da wir mit seinem Namen begonnen haben kann ich vorsichtig mehr erfahren.

    Mein Name ist Jonathan, du kannst mich aber kurz John nennen. Wie bist du hierher gekommen?


    Ich sollte zusammen mit meiner Gruppe den Hacker aufhalten, der hier das Chaos anrichtet. Kurz bevor wir ihn erreicht haben sind wir in eine Falle getappt und nun bin ich hier.

    Mir erging es nicht anders, meine Welt wurde von Herzlosen Angegriffen, nichts blieb übrig. Ich weiß nicht mal was aus meinem Dorf und meiner Freundin geworden ist. Ich wurde von der Dunkelheit verschlungen und als ich wieder zu mir kam war ich hier in dieser Welt und wurde in diese Zelle gesteckt. Am Anfang waren hier noch mehr Leute, aber nach und nach wurden sie abgeholt und ich hörte nichts mehr von ihnen.

    Schrecklich, meine Welt wurde auch überfallen. Mein Dorf wurde in Schutt und Asche gelegt. Danach wurde ich dann von einem komischen Schiff gerettet und bereise seitdem verschiedene Welten. Aber ich habe neue Freunde und einen Ort denn ich Zuhause nennen kann.

    Jetzt wirds langsam interessant, gleich habe ich mein Ziel erreicht.

    Schön ein Zuhause zu haben.

    Ja in New Raidiant Garden gefällt es mir echt gut.

    Jarec lachte innerlich, dieser Junge erzählte ihm doch gerade wirklich alles was er wissen wollte.
    Nun müsste er nur noch ein bisschen mehr herausfinden und einen guten Abgang hinlegen.

    Ich habe schon mal von Raidiant Garden gehört, aber ein New Raidient Garden kenne ich nicht?

    Das ist auch nicht verwunderlich, es liegt tief unter der Erde genau unter dem Alten Raidiant Garden.

    Jetzt habe ich endlich alles was ich wollte. Finli wird zufrieden mit diesen Informationen sein.
    Nun wird es aber Zeit das ich von hier verschwinde.


    Jarec rief zwei Herzlose von außerhalb der Zelle zu sich, die die Zelle öffnen sollten.

    Hoji hilf mir, nun wollen sie auch mich holen.

    Man hörte nur noch das Rufen von John und das etwas über denn Boden gezogen wurde. Dann war es beängstigend still.
    Natürlich ließ sich Jarec nicht von den Herzlosen über denn Boden ziehen. Sondern ließ sie einfach einen dritten ziehen. Als Jarec außer Reichweite war öffnete er ein Portal und machte sich auf denn Weg zurück zum Kontrollzentrum. Und das sichtlich zufrieden.
    Noyne is offline

  11. #31 Reply With Quote
    Abenteurer imported_samus's Avatar
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    Die Kutte schoss auf ihn zu, packte ihn, warf ihn durch eine Loch in der Decke des Tunnels und sprang hinterher.
    Noch während seines unfreiwilligen Fluges bekam er einen Schlag in den Rücken verpasst und wurde hart gegen einen Felsen geschleudert. Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

    Keuchend rappelte er sich wider auf und sah sich um. Er war in einer der vielen anderen Höhlen, vom Loch war nichts mehr zu sehen. Die Kutte hatte ihn irgendwo anders hin gebracht. Er zog seine Waffe und schritt hinaus.

    Erstaunt riss er die Augen auf.

    Er stand in einem riesigen Gewölbe, größer noch als die Haupthöhle von Radiant Garden. An der Decke hing ebenfalls ein gigantischer Kristall und an den Seiten taten sich hunderte von verwinkelten Gängen auf. Nur hatte keine Ahnung welchen er nehmen musste.”

    “Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als mich blind für einen Weg zu entscheiden.”

    Intuitiv wählte er einen Gang zur seiner rechten.

    Stunden marschierte er durch die Gänge, wobei er immer wieder an Weggabelungen kam. Längst hätte er den Weg zurück nicht mehr gefunden.

    Schließlich kam er an eine Kreuzung. Wieder hatte er mehrere Möglichkeiten.
    Er blickte ihn die verschiedenen Gänge, fuhr sich durch die Haare und stieß einen resignierten Seufzer aus.

    “Ja, das tu ich gerne. Seufzen und verzweifeln. Ist doch alles fürn Arsch. Ich verhungre doch bevor ich hier einen Weg raus finde. Wütend trat er gegen einen Stein.

    “Scheiß Höhlen.”

    Wie zur Antwort ertönte ein lautes Krachen von oben.

    “Toll, jetzt hat auch noch Nils wieder was kaputt gemacht.”

    Er verfiel in verzweifeltes Gelächter.

    “ Warum bin ich immer nur witzig wenn keiner da ist ?”

    Erschöpft lies er sich auf einen Felsen fallen.

    “ Ich geh hier drinnen noch drauf.”

    ???:" Da hast du recht."

    Die Kutte war aus dem Nichts erschienen und hilt Samus eine Pistole ins Gesicht.
    imported_samus is offline

  12. #32 Reply With Quote
    Lehrling Kaiser_Ken's Avatar
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    Jarec schien irgendetwas auf seinen Bildschirmen zu beobachten. Er schien wieder irgendetwas im Sinn zu haben. Wachend stand Ker immernoch am Rand des Raumes und beobachtete seinen "Schützling". Ihm war immernoch nicht ganz klar, wie Jarec an entscheidende Information herankommen wollte und es wär ihm auch egal, wenn er keine bekäme. Dann wär er ihn wenigstens los. Doch was war das? Jarec verschwand plötzlich in einem Portal.

    Was zur? Na warte. Wenn du wieder hier bist und keinen triftigen Grund hast, gehts dir an den Kragen.

    Ker ging zur Mitte des Raumes und sah sich die Bildschirme genauer an. Er erkannte eine Gruppe gegen einen ihm unbekannten Feind kämpfen.

    Was hast du vor, Jarec?

    Der unbekannte Feind fiel vom Gefährt und wurde in ein Portal gezogen.

    Er wird doch nicht...


    Ker lößte sich von den Bildschirmen. Er wartete. Kurze Zeit später öffnete sich auch wieder das Portal. Ker drehte sich langsam zu dem Durchgangt um.

    Einfaches Verschwinden wirft nicht gerade ein besseres Licht auf dich.

    Lass das meine Sorge sein. Mit solchen Gedanken brauchst du dich nicht zu beschäftigen. Außerdem bin ich ja wieder da.

    Du kleiner mieser....
    Und was will dieser Niemand hier.


    Ich bin davon ausgegangen, dass ich ein bisschen tatkräftigere Unterstürzung gebrauchen könnte, als jemanden der nur am meckern ist. Und nun gib ruhe. Mein Plan müsste bald aufgehen.

    Jarec wendete sich wieder seinen Kontrollpult zu und ignorierte Ker einfach. Dieser musste sich vollkommen zusammenreißen, um Jarec nicht auf der Stelle zu töten. Herzlose haben keine Gefühle, aber er war sich sicher, das war Hass was er spürte. Jarec wandte sich dem Niemand zu.

    Ok, komm Rifoxyn. Wir müssen los. Ker, du bleibst hier. Du kannst mich ja über die unzähligen Bildschirme beobachteten.


    Jarec öffnete das Portal und er und Rifoxyn traten hindurch. Ker stand kurz noch da. Er bebte. Sein gesamter Körper drängte ihn, Jarec nachzujagen und ihn auseinanderzunehmen. Dennoch hielt er sich mit aller Kraft zurück. Der Splitter in seiner Brust glühte. Es brannte. Ker fasste sich an dir Brust. Was war das...

    Was zur Hölle geschieht hier. Reagiert der Splitter auf meinen Hass?
    Aaaargh..!

    Das Glühen wurde zu stark. Ker fiel in Ohnmacht.


    In seiner Ohnmacht spielten sich erneut diese Bilder in ihm ab. Dennoch war etwas anders als befor. Es waren nur Erinnerungen einer Person. Eines Mädchens. Sie hatte rotes Haar. Anscheinend suchte sie verzweifelt nach jemanden. Sie schien starke Gefühle für ihn zu haben... War das die Person, dessen Splitter er in sich trägt? Und warum reagiert der Splitter auf starke Negative Gefühle? Ker wachte auf.


    ....ein Zuhause zu haben.


    Was ist das?

    Ja in New Raidiant Garden gefällt es mir echt gut.


    Wer? Der Bildschirm!?

    Ker stand auf und ging zu dem Bildschirm hin. Jarec redete mit jemanden.

    Ich habe schon mal von Raidiant Garden gehört, aber ein New Raidient Garden kenne ich nicht?

    Versucht er etwa den Standort des Wiederstands zu erfahren. Wenn er das schafft dann...

    Das ist auch nicht verwunderlich, es liegt tief unter der Erde genau unter dem Alten Raidiant Garden.

    Ker war wie versteinert. Hatte dieser Mistkerl wirklich gerade so eine elementare Information aus diesem Vollidioten herausgepresst? Wenn Finli das erfahren sollte. Dieser Jarec hat es wirklich geschafft. Was zur Hölle wird hier gespielt? Nur bruchstückweise nahm er die restliche Szene des Schauspiels war.
    Kurz darauf trat Jarec mit einem selbstzufriedenem Grinsen im Gesicht wieder herein.
    Beinahe herablassend sah er Ker an. Nur kaum würdigte er ihn einem Blick. Dünn sah er in das Gesicht, welches er nie wieder sehen wollte. Soll sein Ansehen bei Finli von so einem Wurm zerstört werden?

    Mission erfolgreich. Finli wird sich freuen, dass ICH so eine tolle Information für ihn hab.

    In dieser Sekunde zerstörte Ker mit einer kleinen Handbewegung das Pult vor sich.

    Alles was ich mir erarbeitet hab. Bis zu Finlis Seite. Ich habe mehrmals mein Leben aufs Spiel gesetzt. Meine Existens meinem Herrn verschrieben!

    Eine Aura aus purem Hass baute sich um Ker auf. Sein Splitter bebte. Er stand nur Sekunden davor, die Kontrolle zu verlieren.

    IcH gAb AlLeS. OpFeRtE aLlEs WaS eIn HeRzLoSeR nUr oPfErN kAnN!

    Finsterniss sammelte sich um seine Klauen. Diese wurden länger. Sein Ganzer Körper veränderte sich. Ihm wuchsen Dornen am Rücken und die Antennen eines Herzlosen erschienen erneut. Sein altes Maul mit Messerscharfen Zähnen erschien wieder. Er wurde zu einer Bestie.

    ALL DAS! DU WIRST ES MIR NICHT NEHMEN!

    Im Blutrausch stürmte er blitzschnell mit der vollen Absicht Jarec zu töten auf ihn zu. Bereit alles aufs Spiel zu setzten.

    STIRB, JAREC!
    Kaiser_Ken is offline

  13. #33 Reply With Quote
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    "Es sind noch immer zu viele!"

    "Dann müssen wir etwas dagegen tun!", rief Brook und zerriss mit einer gekonnten Bewegung 2 der Herzlosen. Auch Aizen schlug sich nicht schlecht und für einen Moment schien es, als ob die Anzahl der Herzlosen abnehmen würde, doch da kam schon der nächste Ansturm von Herzlosen, der einen Keil zwischen die beiden Verbliebenen trieb.

    Aizen war schon zu weit weg, als er bemerkte was die Herzlosen vorhatten. Ein Adowamp, ein Wesen das mehr einer Kugel als einem Herzlosen glich, raste auf Aizen zu. Er konnte gerade noch ausweichen und der Adowamp traf die brüchigen Wände der Höhle und ein weiterer Teil stürzte ein.

    Etwas Schweres traf ihn am Kopf und ihm wurde für ein paar Sekunden schwarz vor Augen. Als er wieder Etwas erkennen konnte sah er etwas ... nein jemanden der mit einem wundervollen Schwert den Adowamp erledigte, doch er konnte dessen Gesicht nicht erkennen. So schnell er erschien, war er auch schon wieder verschwunden.

    Sein Kampfstil kommt mir so vertraut vor ... Matt, warst du das?

    Der Rückweg war versperrt, also machte er sich auf in die andere Richtung um sein Team zu finden.
    Destati is offline

  14. #34 Reply With Quote
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    Rifoxyn fragte sich immer noch, wo er hier überhaupt war, als drei der vier Personen auf ihn zuliefen und ihn angriffen. Er wollte seine Sichel mit seinen telekinesischen Kräften gegen die Angreifer schleudern, doch nichts tat sich. Verwundert versuchte er es noch einmal, doch wieder rührte sich die Sichel, welche neben ihm am Boden lag, keinen Millimeter.

    Was zur Hölle...?

    Seine Gegner waren inzwischen weiter auf ihn zugekommen und im letzten Augenblick packte Rifoxyn die Sichel an der stumpfen Seite und wehrte damit behelfsmäßig die Schläge ab, welche kurz darauf auf ihn einprasselten. Rifoxyn behauptete sich eine Zeit lang gegen seine Gegner, indem er immer wieder mit seiner Sichel abwehrte oder auswich, doch dann spie der Hase plötzlich Feuer und Rifoxyn konnte dem Strahl nur knapp entgehen. Durch den beinahigen Treffer wurde er abgelenkt und ein blonder Mann schlug Rifoxyn mit dem Schwert zurück. Kurz darauf rannte ein grünhaariger Junge wieder auf ihn zu, schlug auf ihn ein und Rifoxyn verlor plötzlich den Halt unter seinen Füßen.
    Er fiel immer tiefer und war sich sicher, dass das das Ende seiner sehr kurzen Lebenszeit ohne Herz war, als ihn plötzlich jemand am Arm packte und ihn mit einem heftigen Ruck zur Seite zogund kurz darauf schlug Rifoxyn unsanft auf dem Boden auf.
    Verwirrt schaute er sich um und entdeckte einen jungen Mann, welcher ihn herablassend beobachtete. Automatisch griff er nach seiner Waffe, doch bevor er diese erreichte, bohrte sich ein Dolch kurz vor seinem Gesicht in den Boden. Der Junge zog bereits einen weiteren Dolch und Rifoxyn versuchte lieber nicht noch mal, nach seiner Waffe zu greifen.

    ???: „An deiner Stelle würde ich nicht auf die Idee kommen, mich einfach so ohne weiteres anzugreifen. Nicht nach der Vorstellung, die du gerade da oben abgeliefert hast.“

    „Wer bist du, dass du mich bedrohst?! Und wo verdammt noch mal bin ich hier?“

    ???: „Ich? Ich bin derjenige der dir grad dein Leben gerettet hat. Dazu wo du gerade bist, du befindest dich hier gerade in einem Korridor der Finsternis, aber das muss ich dir als Niemand wohl nicht erzählen.“

    Niemand?

    „Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung wo wir sind oder was ich bin. Alles woran ich mich noch erinnern kann, ist das meine Welt von diesen schwarzen Wesen zerstört und ich in die Dunkelheit gezogen wurde.“

    ???: „...Hör mir zu. Ich mach dir ein Angebot. Wenn du mir hilfst, zeig ich dir wie du dich mit Hilfe dieser Korridore zwischen einzelnen Welten bewegen kannst.“

    ... Das könnte in der Tat nützlich sein....

    Er warf einen kurzen Blick auf den Dolch vor ihm, bevor er sich wieder an den Jungen wandte.

    „Mir bleibt wohl keine andere Wahl.“

    ???: „Wie heißt du eigentlich?“

    „Ich heiße Rifoxyn.“

    ???: „Gut, dann komm mal mit. Es wird nicht mehr lange dauern. Unterwegs erkläre ich dir, was du machen musst.“

    Rifoxyn hob seine Sichel auf und folgte dann dem Jungen. Als sie den Korridor verließen, fand er sich in einer Art Kontrollraum wieder, in welchem unzählige Bildschirme angebracht waren. An einer Wand stand eine Person, die entfernt an die schwarzen Wesen erinnerte. Er und der Junge stritten sich, doch Rifoxyn hörte nicht zu sondern betrachtete lieber die Bildschirme.
    Die Gruppe, welche ihn gerade noch angegriffen hatte, war an einer Art Turm angekommen. Ein blonder Junge ging auf den Turm zu und drückte auf einen Knopf, woraufhin sich der Boden unter der Gruppe dematerialisierte.
    Rifoxyn musste ein hämisches Grinsen unterdrücken. Wie dämlich Menschen doch sein konnten...

    ???: „Ok, komm Rifoxyn. Wir müssen los. Ker, du bleibst hier, du kannst mich ja über die unzähligen Bildschirme beobachteten.“

    Er öffnete ein Portal und Rifoxyn folgte ihm hindurch. Innerhalb des Korridors fing er an Rifoxyn den Plan zu erklären.

    ???: „Du wirst ja bestimmt mitbekommen haben, dass mir die Anderen gerade in die Falle gegangen sind. Deine Aufgabe ist es nun, wo sie in kleine Gruppen gesprengt worden sind, sie davon abzuhalten mir in die Quere zu kommen. Mir ist es egal, wie du das bewerkstelligst oder ob du sie dabei tötest.“

    „Ich glaub, das kriege ich hin.“

    ???: „Falls es für dich schlecht aussieht werde ich dir zur Unterstürzung Herzlose schicken. Und keine Angst, sie werden dich nicht Angreifen.“

    „Ok“

    Er war zwar etwas verwirrt, aber er befand, dass er das alles nicht unbedingt verstehen musste und der ‚Plan‘ war ja auch nicht allzu schwer zu verstehn. Außerdem war er dieses mal vorbereitet und würde sich nicht noch einmal so leicht geschlagen geben. Also trat er auch ohne zu zögern durch das Portal, welches sein neuer ‚Partner‘ öffnete.
    Auf der anderen Seite sah er sich dem grünhaarigen Jungen, einem Mann und dem fliegenden Hasen gegenüber.
    Als er die drei mit einem leisen Räuspern auf sich aufmerksam machte, nahmen diese sofort ihre Kampfstellung ein.

    „Hey hey, ganz ruhig. Wir wollen doch nichts überstürzen, oder?“

    Da Rifoxyn hier nicht seine volle Kraft nutzen konnte, wollte er erstmal Passiv bleiben und so viel Zeit herausschinden wie möglich. Und tatsächlich senkten die anderen ihre Waffen. Schließlich ergriff der Junge das Wort.

    ???: „Was willst du?“

    „Ich? Ich will gar nichts.“

    Die drei sahen sich kurz gegenseitig an, dann fragte der Mann:

    ???: „Warum hast du uns dann vorhin angegriffen?“

    „Ich habe euch nicht angegriffen. Überlegt doch mal, wer damit angefangen hat.“

    Die anderen schauten leicht beschämt zu Boden. In diesem Moment kam Rifoxyn eine Idee.

    „Aber ist schon ok, ich bin kein nachtragender Mensch. Wie sollte ich auch nachtragend sein können?“

    Er ließ ein gekünsteltes Lachen und eine kurze Pause, als würde er überlegen, folgen.

    „Allerdings... ihr habt vorhin von einem Hacker gesprochen. Ich glaube, wir suchen nach dem selben Mann.“

    Der Hase schaute ihn verwirrt an.

    Hase: „Wieso suchst du denn nach ihm?“

    Sprechen kann das Vieh auch noch?

    Rifoxyn überspielte seine Verwunderung, indem er einfach begann zu erzählen

    „Dieser Typ hat meine Welt an die schwarzen Wesen... die Herzlosen... verraten. Und kurz bevor unsere Welt unterging, ist er dann geflüchtet. Wahrscheinlich bin ich der letzte ‚Überlebende‘, und auch wenn ich keine Gefühle mehr habe, so möchte ich doch Vergeltung an diesem Verräter nehmen.“

    ???: „Dann haben wir wohl dasselbe Ziel... äh, Rifoxyn. Ich bin übrigens Nils und das da sind Tron und Mieu.“

    Tron: „Weißt du vielleicht, wo sich der Typ aufhält?“

    Das könnte jetzt gefährlich werden... ach, was solls.

    „Ja. Allerdings wart ihr Typen komplett falsch. Wir werden wohl den ganzen Weg zurückgehen müssen.“

    Mieu: „Aber warum bist du dann hier?“

    Oh, Shit...

    „Nunja... ich habe meine Fähigkeiten noch nicht ganz unter Kontrolle und hätte wohl alleine keine Chance gegen ihn...“

    Nils: „Haha, stimmt, du bist ziemlich schwach!“

    Rifoxyn bedachte Nils mit einem eiskalten Blick.

    „Übertreibs nicht, ja?“

    Tron: „Nunja, wir sollten uns besser auf den Weg machen. Die anderen können wir suchen, wenn wir mit diesem Hacker fertig sind.“

    Die Gruppe setzte sich in Bewegung und Rifoxyn grinste innerlich vor Vergnügen. Diese Idioten glaubten ihm wirklich. Dass würde den anderen wahrscheinlich mehr als genug Zeit verschaffen.
    Luxords_Bunny is offline

  15. #35 Reply With Quote
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    Whaaaaah
    Alle wurden plötzlich wegen dem Schalter den Hoeji betätigt hatte aufgelöst und verschwanden voneinander.

    Nach einiger Zeit spürte Vladi den Boden unter sich und merkte dass er mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden einer Zellenartiger Behausung lag.

    "...ist du wach?"

    Ein blonder Mann mit sehr stacheligen haaren sprach zu Vladi.

    Verdammt was hat Hoeji angestellt?!

    Cloud:"Er hat wohl eine Falle betätigt"

    Mhhh..sehr praktisch..
    Wo sind wir hier?


    Die beiden sahen sich ein wenig um...alles um sie war verschlossen und hatte dieses übliche "Space Paranoids-Blau"

    Cloud:"Das ist wohl eine dieser Arrestzellen von denen mit Tron erzählt hat"

    Arrestzellen? Und wie kommen wir hier raus?

    Cloud blickte nur zur seite und tat schon fast so als würde er Vladis Frage ignorieren...Aber das wunderte ihn auch nicht besonders, schließlich woher soll er es denn wissen?

    Nun denn, sehen wir dass wir raus kommen!

    Mit diesen Worten nahm sich Vladi seine Schwerter und griff eine der Wände damit an.
    Sie bekamen zwar einige Kratzer aber, nach jedem Schlag kamen einige Datenquellen und behoben sie wieder.
    Hm? Muss ich wohl zu härteren Mitteln greifen!

    Er ging ein wenig zurück und fasste stark an sein Masamune worauf dieses begann ein wenig zu röten.

    Los gehts!

    Mit einem gewaltigen Schlag auf die Mauer fielen ein Paar Feuerfetzen auf sie und verbrannten ein großes Stück davon.
    Schnell huschte Vladi hindurch, und die Wand rematerialisierte sich erneut.

    Mhh...fuck jetzt hab ich Cloud vergessen!

    Ein zweites Mal hatte Vladi keine Lust die Wand anzugreifen weil dieser Angriff ihm schon viel Kraft gekostet hat.

    Cloud? Clouud?! Nicht gut...

    Gerade als er wieder nach seinem Masamune zog sprenge sich die wand plötzlich auf Vladi fiel vom Rückstoß zurück.

    Heraus kam Cloud, mit seinem gigantischem Buster-Sword

    Cloud:"Vergiss mich bloß nicht nocheinmal!"

    Nääääh....tut mir ja Leid

    Vladi rappelte sich auf und betrachtete Clouds Schwert ein wenig. Es war wirklic groß und voller Verband umwickelt.
    Vladi wunderte es ein wenig dass Jemand wie Cloud so ein großes und schweres Ding überhaupt tragen konnte, denn sonderlich stark war er gerade nicht gebaut. Dennoch spürte Vladi viel Kraft von ihm ausgehen.

    Nun denn...wir sollten nach den anderen suchen gehen!

    Cloud packte sein Buster-Sword wieder ein und sah nach oben...an eine Kammer voller Bildschirme und sonstigem technischem Zeugs.
    Vladi drehte sich auch um und bemerkte diesen primitiven Ort.

    Cloud:"Was denkst du was ist das?"

    Das wissen wir erst wenn wir es besucht haben!

    Mit großen neugierigen Schritten ging Vladi hinauf auf die Plattform zur kammer dicht gefolgt von Cloud.
    Als sie etwas weiter angekommen sind hörten sie eine Stimme:

    ...IR NICHT NEHMEN!

    Hm?
    Was war das denn?

    Cloud:"Wir sollten nachsehen!"

    Hmmm...

    Die beiden gingen noch etwas weiter hoch bis sie wieder etwas wahrnahmen:
    STIRB JAREC!

    Cloud:"Hört sich ganz nach einem Kampf an"

    Ein Kampf?

    Beide sprangen hoch bis zur Kammer und blieben kurz vor ihr stehen.
    N4ok3Y is offline

  16. #36 Reply With Quote
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    Snari befand sich in Gestalt einer Weinflasche irgendwo im Schloss. Hresvelgr war nirgends zu finden, da er erstarrt war.

    Toll, Xarignod. Hast du echt super hinbekommen. Was soll ich jetzt bitte machen?

    Mühsam hüpfte Snari ein paar Meter. Von überall her klangen Angstschreie der Gäste des Balls. Alle liefen durcheinander und versuchten, zu flüchten. Die Leute wurden in die unglaublichsten Gegenstände verwandelt. Dazwischen erschienen unzählige kleine Herzlose, die wild durcheinander hüpften. Noch einmal versuchte Snari, ein Stück vorwärts zu hüpfen.

    Hoffentlich werde ich nicht von den Menschen zertrampelt.... und hoffentlich geht es Hresvelgr gut...Und wer war diese Person, die mir ihren Namen nicht sagen wollte?!

    Snari hatte es satt, sich so abzumühen. Sie versuchte vorsichtig, zur Seite zu kippen und rollte sich schnell über den Boden, zwischen den ganzen Füßen der panischen Menge.

    Oh Gott! Ich kann nicht anhalten!

    Mit voller Wucht knallte Snari gegen eine Wand. Benommen blieb sie ein paar Minuten liegen und rührte sich nicht. Zum Glück war sie noch ganz und nicht zerbrochen. Das war noch einmal gut gegangen. Schließlich versuchte sie, sich aufzuraffen. Aber es funktionierte nicht. Also robbte sie über den Boden, aus dem Ballsaal raus. In einer Ecke der riesigen Eingangshalle verschnaufte Snari erst einmal.

    Wer war das nur? Und warum hat sie mir nicht ihren Namen gesagt? Ok, werde ich später Xarignod fragen. Der ist es ja auch Schuld, dass ich jetzt eine Weinflasche bin...Dabei mag ich Wein noch nicht mal.

    Nun machte Snari sich daran, zur Treppe zu robben und sie Stufe für Stufe zu erklimmen. Auf halbem Weg nach oben sah sie, dass alle Rüstungen im Schloss zum Leben erweckt wurden und auf die Gäste losgingen. Erschrocken sprang Snari zur Seite, als jemand direkt neben ihr die Treppe herunter fiel.


    Wo bin ich nur gelandet?


    Dann fiel Snari ein, dass sie unbedingt nach Hresvelgr schauen sollte. Hoffentlich hatten die Herzlosen erkannt, zu welcher Seite er gehörte und nicht zerschmettert oder Sonstiges mit ihm angefangen. Sofort begann Snari, vorsichtig die Treppe herunter zu hüpfen. In der Eingangshaller versuchte sie, durch die vielen Beine der Menschen etwas zu erkennen.


    Da hinten steht Hresvelgr! Hoffentlich hat ihm niemand etwas angetan!


    Snari hüpfte, so schnell es ging, auf Hresvelgrs erstarrten Körper zu und versteckte sich neben ihm.


    Was mache ich jetzt nur?! Am besten, ich suche Hilfe.


    Snari sah sich noch einmal besorgt nach Hresvelgr um. Es gefiel ihr gar nicht, ihren besten Freund allein zurück zu lassen. Ohne irgendeine Art von Schutz. Aber wenigstens ging es ihm bis jetzt gut.

    Also, dann mal los.

    Entschlossen stürzte Snari sich erneut in die Menge.
    Judas Thaddaeus is offline

  17. #37 Reply With Quote
    Abenteurer imported_samus's Avatar
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    Samus versuchte der Kutte die Waffe aus der Hand zu schlagen, doch sie war zu schnell. Sie packte seinen Arm und warf ihn über ihre Schultet. Schnell kroch er hinter einige Felsen, als die ersten Schüsse dort niedergingen, wo er zuvor noch gelegen hatte. Er schaute hinter seiner Deckung hervor, und feuerte ein paar Schüsse auf die Kutte ab, die seelenruhig da stand . Die Schüsse schienen an einer Art unsichtbaren Kraftfeld abzuprallen.

    Kutte:” Erbärmlich. Hast du seid den letzten mal den nichts dazu gelernt ? “

    “Der Typ, schon wieder. Nun wenn er unbedingt will, kann er es gerne so haben wie beim letzten mal.”

    Er hielt den Abzug gedrückt und schon bildete sich eine Kugel reinster Energie an der Waffenspitze.
    Dann kam das Geräusch was er mehr als alles andere hasste. Sein Gewehr gab ein Summen von sich und die Kugel löste sich auf.

    Kutte: “Munition leer. ? Hehe das wird noch einfacher als ich gedacht habe. Aber ich kann dich doch nicht einfach erschießen , wo bleibt da der Spaß ?

    Er rieb nachdenklich an seinen Kinn.

    Kutte:” Ich hab’s ! Ich schneide dich in feine kleine Stücke und verteile deine Innereien
    über den Boden.

    “Oh, man.”

    Die Kutte holte ein schwarzes Schwert hervor.

    Kutte:” Komm schon., wir beide legen unsere Knarren ab und kämpfen mit den Schwert, Mann gegen Mann. Ein faires Duell ! “


    “ Ob ich ihn dass jetzt glauben soll ? Mir bleibt kaum was anderes übrig.”

    Er legte sein ohnehin nutzlos gewordenes Gewehr auf den Boden und trat aus seiner Deckung hervor.

    Die Kutte hatte Wort gehalten, ihre Pistole lag vor ihren Füssen. Als sie sah das Samus sein Gewehr nicht mehr hatte kickte sie, sie zur Seite. Dann nahm sie ihre Kampfstellung ein.

    Samus rief sein Schlüsselschwert.

    Ihre Klingen kreuzten sich. Sofort fegte eine einzige Salve von Schläge über ihn hinweg. Samus hingegen begnügte sich damit zu parieren Dann sah er seine Chance gekommen. Die Kutte führte einen langsamen Schlag und es war ihm ein leichtes auszuweichen und zurückzuschlagen. Darauf hatte sein Feind aber nur gewartet. Die Kutte sprang zurück und führte einen präzisen Schlag gegen sein Handgelenk. Nun da er eingeschränkt war, war es einfach für seinen Gegner sine Verteidigung zu durchdringen und ihm aus der Drehung. Eine Tritt gegen den Bauch zu geben. Er stürzte und die Kutte verpasste ihm schon die nächsten zwei Tritte gegen den Brustkorb und den Unterleib. Er konnte spüren wie die Luft aus ihm gepresst wurde ganz zu schweigen von seinen Schmerzen an seinem Genital.

    Die Klinge fuhr herab und Samus konnte sich gerade noch zur Seite rollen und mit einem Sprung in Sicherheit bringen. Aber die Kutte war schnell gewesen und hatte ihm einen üblen Schnitt quer über den Rücken zugefügt. Gebückt, um seinen geschundenen Rücken zu schonen, nahm er wieder Stellung an. Leider beschloss die Decke in diesen Moment einzustürzen.

    “Scheiß Höhlen !! “
    imported_samus is offline

  18. #38 Reply With Quote
    Lehrling
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    Mar 2009
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    Brook kämpfte weiter gegen die Herzlosen, mit seinen Krallen zerriss er einen nach den anderen, doch die "Lawine" von Herzlosen wurde einfach nicht weniger.. nach einiger Zeit, hatte er seine ganzen Kollegen aus den Augen verloren..

    Ach Mist, jetzt habe ich sie verloren.. und ehrlich gesagt habe ich kein Bock sie zu suchen.. doch es sind zu viele..ich komme nicht raus..

    Brook nutzte einen kurzen Moment der Achtseimkeit seitens der Herzlosen, um weiter ins innere des Tunnelkomplexes zu laufen

    Es sind zu viele.. vielleicht gibt es .. Irgendwas oder Irgendjemand, der die Vermehrung der Viecher stoppen kann?

    Brook ging weiter in den Tunnelkomplex und je weiter er kam, desto weniger wurden es.. aber desto gefährlicher wurden die Wesen..während er im Kampf mit einen Herzlosen verwickelt war, kam ein riesiger Herzloser von hinten und warf Brook einen riesigen Felsen an den Hinterkopf..

    >>..ich.. werde... bewusstlos.. bin... verloren..habe eigentlich kein Bock... würde lieber.. schlafen... HILFFEEEEEE!!!!!<<

    Brook sackte zusammen..ungewiß, was jetzt mit ihm geschehen würde..
    Brook is offline

  19. #39 Reply With Quote
    Krieger Nils Irving's Avatar
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    Apr 2009
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    Der Nils Trupp setzte deren Suche nach dem Ausgang fort.

    Mieu: Nils… meinst du wir können ihn trauen?

    Mieu setzte dabei eine äußerst besorgte Miene.

    „Ja… ich trau ihn. Er scheint keine schlechte Person zu sein.“

    Mieu: Aber er wirkt so gefühllos…

    „Genau wie Vincent. Und dem können wir doch auch trauen… glaub ich.“

    Mieu: Das hört sich wirklich beruhigend an….

    Rifoxyn: Was habt ihr beiden denn zu tuscheln?

    Sprach Rifoxyn die beiden an. Nils sagt aber nur gelassen.

    „Nö.“

    Dabei legt er sei Grinsen auf.
    Kurz darauf erschienen Roboter ähnliche Herzlose.

    Mieu: Herzlose!!!

    „Was sind das für welche?“ Sie sehen sehr merkwürdig aus… ok alle sehen sehr merkwürdig aus.“


    Plötzlich erschienen drei Motorräder.

    Tron: Steigt hier rauf!!!

    Nils, Rifoxyn und Tron setzten sich auf die Motoräder. Mieu auf Nils Schulter.

    „Mh… wie die wohl funktionieren…“

    Das Motorrad setzte sich in Bewegung. Nils viel die Steuerung des Fahrzeugs sehr leicht. Als wäre es nicht das erste mal dass er sowas benutzt.

    Sie fuhren im riesen Raum entlang. Nils rammte die Herzlosen gegen die Wand, die immer plötzlich auftauchten, oder griff mit seinem Schlüsselschwert an, wann immer es Gelegenheiten gab. Er konnte nicht erkennen was die anderen machten, da er darauf achten musste, dass er nicht gegen eine Wand fährt.

    „Man… kann man denn gar nicht hier raus?“

    Kurz darauf sah Nils ein riesiges Loch in der Wand.

    Er sah das Tron und Rifoxyn auch auf das Loch zu rasen. Wenig später fuhren sie durch das Loch. Kurz darauf befanden sich die Vier in einen Raum wieder. Doch plötzlich hörten sie einen lauten schrei.

    ???: Stirb Jarec!!!

    „Jarec!!!???“

    Nils erinnert sich an einen Jungen der plötzlich mitten im Kampf verschwand. Er war in Gefahr.

    „Leute wir müssen ihm helfen!!!“


    Die Vier rannten dort hin von wo die Stimme halt.
    Nils Irving is offline

  20. #40 Reply With Quote
    Waldläufer Zcar's Avatar
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    Aug 2009
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    Sie wurden umzingelt. Es war Hoffnungslos!
    Cynthia konnte in ihrer momentanen Form nicht einmal kämpfen.
    Zygmond lies es schnell bleiben, mit den Chemikalien um sich zu werfen. Er wusste nicht, was sich in den Behältern befand und er konnte es nicht riskieren, diese Welt mit Schwefelsäure, oder etwas noch wesentlich Schlimmerem zu verpesten. Und so wurde auch er ziemlich schnell nutzlos.
    Vincent war der einzige, der sich momentan gegen die Unmenge, von Rüstungen und Staturen zu bewehren vermochte. Eine Waffe nach der anderen, mal ganz normale Messer, mal eine mit Blumen verzierte Sense, beschwor er sich herauf, um die Feinde zurück zu drängen.

    Ein Glück sind Miss Bouche und Herr von Unruh mit den Dorfbewohner zurück in das Kaminzimmer gegangen, als schon die ersten Herzlosen aufgetaucht sind, also waren sie fürs erste schon einmal nicht in Gefahr.

    Cynthia, Vincent und Zygmond jedoch wurden immer weiter gegen die Wand gedrängt. Es waren zu viele. Es wurden immer mehr! Und trotz seiner starken Waffen konnte Vincent nicht eine Rüstung zerstören. Und die wenigen Staturen, welche er besiegte, waren das kleinste Problem.
    Plötzlich machte eine Statur einen Sprung, und landete direkt auf Vincent. Er wurde zugeschlagen, und konnte sich nicht mehr öffnen. Anscheinend konnte er so seinen Zauber nicht weiter aufbehalten. Die sechs Lanzen, mit welchen er gerade am kämpfen war, verschwanden, und Cynthia und Zygmond waren völlig ungeschützt.

    Plötzlich ein lautes Brüllen. Die Staturn und Rüstungen hielten kurz inne, und schon wurden sie zerstört, eine nach dem anderen. Cynthia und Zygmond erblickten etwas hinter ihnen.
    Es war ein... Biest. Mit einem hasserfülltem Blick zerstörte er die Feinde. Man sah im sofort an, dass es im Blutrauch war. Speichel floss ihm aus dem Mund. Sein Anblick war furcheregent.

    “Oh mein Gott!!”

    Er besiegte alle Feinde, ehe er sich Cynthia, Zygmond und dem wieder befreitem Vincent zuwandte.

    Biest:”Verschwindet von hier!”

    Spucke flog ihnen in die Reagensgläser, auf die Blütenblätter und den Einband. Kein schönes Erlebnis...

    “Ähm, ja. Wir gehen sofort...”

    Doch dazu kam es nicht. Eine Stimme ertönte von der anderen Seite des Koridors. Zygmond und die anderen beide erkannten sie sofort wieder.

    “Was!?! Wie ist das möglich!?! All meine Lakaien, zerstört?!”

    Das Biest wand sich zu ihm.
    “Was, Du...?!? Ich spüre es sofort, du bist genau so wie Xaldin!!”

    “Xaldin??? Mhh Interessant!”

    Biest:”Ich habe ihn schon getötet, weil er sich unerlaubt in MEINEM Schloss aufhielt. Das gleiche werde ich auch mit dir machen, wenn du nicht sofort verschwindest!!”

    Das Biest rannte auf ihn zu, wollte ihn mit seinen Krallen zerfetzen. Doch der Fremde brachte sich schnell durch ein schwarzes Loch in Sicherheit.
    Das Biest blickte noch eine Weile voller Zorn auf die Stele, an welcher dieser ebent noch stand.

    Belle:”Da bist du ja!!”

    Belle war am Ende des Ganges erschienen. Das Biest sah zu ihr rüber. Vincent und Cynthia blickten auch zu ihr rüber, Zygmond jedoch, sprang was ins Auge.
    Das Biest sah nun überhaupt nicht mehr gefährlich aus. Sein zorniger Blick war verschwunden, er wisch purer Angst.

    Ich glaube nicht, dass jemand mit so einem Blick nur Böse ist...

    Es kam Zygmond so vor, als fühlte sich das Biest missverstanden..., ängstlich..., einsam...

    Genau so, wie ich mich immer fühle...

    Belle:”Aber wo willst du den hin?!?”

    Belles Frage riss Zygmond aus seinem Gedanken. Das Biest war geflohen, Belle rannte ihm hinterher.

    Es schämt sich für sich selbst... . Wieder eine Gemeinsamkeit mit mir...

    Eine Uhr, ein Kerzenständer, eine kleine Tasse und eine Teekanne hüpften plötzlich um die Ecke und den beiden im gewissen Abstands hinterher.

    Tasilo:”Seid doch ein bisschen langsamer, wir wollen auch mit!”

    Cynthia, Vincent und Zygmond hüpften mit ihnen mit, als diese bei ihnen ankamen.
    Als die Gegenstände das Biest und Belle erreichten, waren beide schon in einen Zimmer.
    Sie lehnten sich an die Tür und lauschten.

    Belle:”Aber ich habe dich doch schon als Biest geliebt!”
    Biest:”Du verstehst nicht!”
    Belle:”Ja, ich verstehe es nicht. Warum reagierst du so über?”
    Biest:”Verschwinde!!”

    Seine Stimme wurde immer lauter.

    “Wie, schon als Biest geliebt??”
    fragte Cynthia die Diener flüsternd.

    Von Unruh:”Das Schloss wurde schon einmal verflucht, und ebent so wie jetzt, wurde der Prinz damals zu einem Biest.”

    “Ja, das habe ich ebent in dem Buch in meinem Zimmer gelesen.”

    Sie wanden sich wieder dem Gespräch von Belle und dem Biest zu.

    Belle:”Nein!”
    Biest:”Verschwinde!!!!!”

    Ein lauter Krach ertönte, als wäre ein Möbelstück an die Wand geworfen wurden.

    Belle:”Ist gut... . Ich verschwinde... .”

    Die Tür öffnete sich langsam.
    Alle Möbelstücke hüpften schnell von der Tür weg. Belle musste nicht unbedingt wissen, dass sie die beiden belauscht hatten.
    Belle trat durch die Tür. Tränen liefen ihr über die Wange, ihr Kopf war gesenkt, sie presste sich ihre Hände gegen die Brust.

    Madame Pottine:”Oh, du armes Ding!”

    Belle nickte ihr kurz zu, ehe sie fortging.

    Lumiere:”Los! Wir sollten ihr hinterhergehen.”

    Lumiere, Tasilo, Von Unruh und Madame Pottine hüpften ihr hinterher.

    “Wir sollten ihr auch folgen.”
    “Ja!”

    Die beiden hüpften ein paar Mal, dann wanden sie sich um.
    Zygmond hatte sich nicht einen Millimeter bewegt, er war wieder in seinen Gedanken versunken.

    “Willst du nicht mitkommen, Zygmond?”
    “Was?? Oh, ich... komme gleich nach. Geht ihr schon einmal vor!”
    “Ok, bis gleich.”
    “Ja, ... bis gleich.”

    Die beiden hüpften weiter.
    Zygmond wand sich jedoch dem Zimmer des Biestes zu.
    Irgendetwas in ihm wollte, dass er zu dem Biest ging und mit ihm sprach. Aber was würde das schon bringen?
    Plötzlich spürte Zygmond einen starken Schmerz. Es wunderte ihn, dass er als Gegenstand Schmerzen spüren konnte, doch dadurch wurden sie nur noch schlimmer...

    ???:“Spreche mit ihm, alleine!! Wenn jemand ihn versteht, dann du! Du weißt, wie es ihm geht. Die gleichen Gedanken und Gefühle, wie ihm, kommen auch dir immer wieder hoch!”

    Eine Stimme in seinem Kopf sprach zu ihm. Die Schmerzen wurden immer Schlimmer.
    Der Koridor vor seinen Augen verschwamm, bis nichts mehr zu erkennen war, dafür formten sich andere Bilder vor seinen Augen...

    ...Er selbst, als 6jähriger Junge. Voller Erwartungen auf den ersten Schultag. Jedoch wurde er von den anderen schamlos ausgelacht, weil er mit seinem Lieblingsbuch zur Schule gegangen ist
    ...Er selbst, als 9jähriger Junge. Im Wandschrank versteckt. Nur um mit anzuhören, dass sein Vater sich von seiner Mutter trent, weil Er eine zu große Blamage sei. Nicht mal im Stande, mit einem einfachen Schwert umzugehen,
    ...Er selbst, als 11jähriger Junge. Im Regen liegend. Ebent noch von drei Jugendlichen zusammengeschlagen, nur weil sie wussten, dass er sich nicht wehren konnte.

    Hass stieg in ihm auf, er verspürte ein starkes Verlangen nach Rache, egal mit welchen Mitteln. Er schrie vor Schmerz und Zorn. Dann flaute alles mit einem Mal ab, und er erwachte, auf dem Boden liegend...
    Die Reagensgläser sind auf ihm umgefallen, jedoch zum Glück nicht zerbrochen.
    Er erhob sich vorsichtig. Er zitterte, die Chemiegeräte auf ihm rutschten hin und her.
    Zygmond wusste nicht, was gerade geschehen war. Er hatte große Angst davor, was er gerade verspürt hatte. Solche Gedanken hatte er schon immer versucht zu unterdrücken, doch... es hatte gewirkt.
    Er ging, wie es die Stimme ihm befahl, Richtung Tür, atmete noch einmal tief durch und klopfte an die Tür...
    Zcar is offline

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