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    Archipoeta Dumak's Avatar
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    Jul 2001
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Dumak is offline

    Post Dumak - Ein Barde und Vagabund

    Name: Dumak
    Alter: Anfang 20 mittlerweile dürfte er die Mittzwanziger überschritten haben
    In der Barriere gewesen?: ja
    Grund der Festnahme: Raub, Erpressung, Hehlerei
    Gilde/Clan: Jünger des Lee Clans des Nordens Königreich Argaan
    Rang: ehemals Söldner (Rangstufe 4), jetzt Kundschafter (Rangstufe 2), jetzt der entsprechende Rang in der aktuellen Gilde (Rangstufe 2)
    Rüstung: schwarzer Schuppenpanzer (hergestellt aus kleinen zurechtgesägten Stücken aus den Panzerplatten von Minecrawlern, die auf Sumpfhaileder genäht wurden und sich wie die Schuppenhaut eines Fisches überlappen. Sehr leicht und geschmeidig und rostet nie.)
    Waffen: Zunge, Laute, wenns brenzlig wird (was er meist den beiden erstgenannten Dingen zu verdanken hat) noch diverse Messer...
    Skills: Hauptskills:
    _______Einhand (Stufe 1)
    _______Bogen (Stufe 1)
    _______.Diebeskunst (Stufe 2)
    ______Nebenskills:
    _______.Barde
    _______.Dieb
    (insgesamt 6/8) (insgesamt 4/4)
    Gute Eigenschaften: sehr intelligent, flink im Kopf, erkennt gute Gelegenheiten sofort, anpassungsfähig
    Schlechte Eigenschaften: Ehemals verlogen, hinterhältig, nur auf den eigenen Vorteil bedacht und pessimistisch ist er nun bekehrt zu einem meist gut gelaunten, optimistischen und an allem und jeden interessierten Mann, dem nichts so leicht die Laune dauerhaft verderben könnte. Vordem selbstsüchtig und skrupellos, versucht er nun, auch an andere zu denken und ihre Beweggründe zu erforschen.
    Geschichte: Als Kind gehörte Dumak wie die Leute, die ihn als ihren Sohn bezeichneten (ob sie seine wirklichen Eltern waren, darf bezweifelt werden), einer weitverzweigten Bande von Dieben in Vengard an. Denn wie jedes andere Handwerk auch, waren auch die Langfinger in einer Art Gilde organisiert. Hier war sich allerdings jeder selbst der nächste. Dumak stieg durch seine gute Auffassungsgabe und sein Talent in der Hierarchie schnell auf. Doch der Chef der Bande verhökerte ihn an eine weitere Diebesbande in Khorinis. Vielleicht war ihm dumak suspekt oder aber er schuldete seinem Konkurrenzen in der alten Handelsstadt Khorinis noch einen Gefallen. Wer wußte das schon? Dumak arbeitete nun also für einen Hehlerring in Khorinis. Nach ein paar Jahren jedoch flog die Bande auf, woran Dumak selbst keinen unerheblichen Anteil hatte. Denn er verriet seine eigenen Kumpane an die Stadtwache. Als Spion verdiente man einfach zu viel, als daß man diese gute Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen konnte. Da er wußte, wann die Soldaten des Königs kommen würden, um die Bande einzulochen, raffte er zuvor noch schnell die besten Stücke der letzten Beutezüge zusammen und machte sich davon, um zurück nach Vengard zu reisen und in der Hauptstadt des Reiches sein Glück zu versuchen. Seinen ehemaligen Kumpanen weinte er keine Träne nach.

    Jetzt arbeitete er auf eigene Rechnung, keine Organisation, die den Großteil des Beutegutes vereinnahmte. Hier, in der Nähe des Hofes von König Rohbar II. schien ihm tatsächlich die Sonne zuzulächeln. Die reichen Adeligen stolzierten wie die Gockel zum Hof und merkten meist nicht einmal, daß sie mit weniger nach Hause reisten, als sie angekommen waren. Wahrscheinlich machten sie ihre dummen Diener für die nachträglich bemerkten Verluste verantwortlich und anschließend einen Kopf kürzer. Dumak jedenfalls lebte in Saus und Braus. In den Hehlerstuben, Bordellen und zwielichtigen Schenken der Stadt war er Dauergast. Mit dem Einkommen aus Diebstählen gab sich Dumak nicht lange zufrieden. Er erschloß sich neue Einnahmequellen. Besonders die elegante Erpressung ebenso dummer wie reicher Pinkel brachte ihm Unsummen. Was ließen sie sich bei ihren schmutzigen Geschäften, unsauberen Machenschaften und heimlichen Verhältnissen auch von ihm und seinen Spitzeln erwischen? Dummköpfe!

    So hätte das Leben immer weiter gehen können. Doch leider nahm mit der Größe der Stadt auch die Konkurrenz zu. War in der Provinzstadt Khorinis noch alles überschaubar, so wimmelte es hier in der Hauptstadt nur so vor Lumpenpack. Nunja, die reichen Pinkel zogen halt das Diebsgesindel an, wie Kuhscheiße die Fliegen. Dumak war sich schon bewußt, daß er auch nur am After der Gesellschaft lebte (eigentlich war er ganz zufrieden damit, zumal eine Menge für ihn abfiel), doch unter den anderen Schmeißfliegen waren leider auch recht gefährliche... Und auch seine alte Bande war hier noch aktiv und über seine Rückkehr gar nicht erfreut.

    Den Assassinen entkam er gerade so (er erfuhr nie, ob sie von den Dieben der Konkurrenz oder von einem seiner Opfer, dessen Paranoia er unterschätzt hatte, bezahlt worden waren), doch seine Flucht trieb ihn in die Arme der sonst so blinden Stadtwache. Jetzt rächte es sich, daß er nie viel von der Philosophie des Schweigegeldes gehalten hatte. Die Wächter schleppten ihn als willkommenen Fang vor den König und präsentierten ihn als den großen Übeltäter (und erkauften sich womöglich auf seine Kosten noch eine Solderhöhung). Das königliche Gericht sackte zuerst Dumaks angehäufte Reichtümer ein und befand ihn dann als für unwürdig eines schnellen Todes und so wurde er wieder zurück nach Khorinis und weiter zum Rand der Barriere gebracht, um dort in den Erzminen möglichst lange für den König zu schuften. Daß ihn die dummen Kerle, die ihn gleich über den Rand der Schlucht stoßen würden, nicht umgebracht hatten, würde ihnen noch leid tun.

    Seitdem die Barriere verschwunden ist und Dumak wieder seine Freiheit genießen kann, bereitet er sich auf seine Rache vor. Als erstes wird er die Gardisten suchen, die ihn in die Barriere gestoßen hatten...

    Aber eigentlich kann das auch noch warten. Es macht viel mehr Spaß, der Nase nach zu gehen und den Tag zu genießen. Irgendwie hat sich etwas in Dumak verändert, seit die Barriere verschwunden ist. Alles erscheint leichter. Wer die Barriere überlebt hat, den kann nichts mehr so leicht aus der Bahn werfen.

    Und noch mehr hat sich verändert. Die Zeiten, in denen Dumak seinen Lebensunterhalt als Dieb verdiente, sind hoffentlich für immer vorbei. Jedenfalls, wenn es nach ihm ginge. Dumak ist durch die Entführung Aeryns, einer jungen Kriegerin zum Nachdenken über sich selbst gebracht worden. Am Ende ließ er sein Opfer frei und versuchte, sein Leben zu ändern, indem er der Selbstsucht abschwor und von nun an wieder Teil haben will am Leben anderer. Er hat erkannt, daß ihn sein bisheriges Leben in eine Sackgasse aus Einsamkeit, Hass, Mißtrauen und Gleichgültigkeit führte. Und plötzlich war ihm sein Leben zu viel wert, als das er es weiterhin dafür verschwendet hätte.

    Ein neues Talent hat er entdeckt: Ihm ist es gegeben, einfache Worte kunstvoll aneinander zu reihen und so als Lieder auszudrücken. So wandert er nun als Barde umher. Lange Zeit war er mit der Kriegerin Nienor gemeinsam unterwegs und erlebte viele Abenteuer in fernen Ländern. Hin und wieder erzählt er davon.

    Dumaks Gedichte findet der geneigte Leser hier:

    Was sing ich nur?
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Was sing ich nur?

    Soll ich euch von Herzschmerz singen
    oder von gekreuzten Klingen,
    von den Wundern der Natur?
    Ja was sing ich nur?

    Sing ich euch von Gaumenfreuden?
    Will hier nicht mein Lied vergeuden.
    Eh’ die Zunge ich gewetzt,
    frag ich lieber jetzt!

    Wollt ihr hör’n von alten Sagen?
    Nicht daß danach eure Klagen
    Fürchterlich im Ohr mir schall’n.
    Was tät euch gefall’n?

    Ob bekehrt das Lob der Götter
    endlich auch die letzten Spötter?
    Soll ich davon euch erzähl’n?
    Will’s euch nicht verhel’n.

    Lüstet’s euch nach düstren Mären?
    Werd gewiss sie nicht verwehren,
    drauf mein bardisch Ehrenwort.
    Ich weiß von manch Mord.

    Wollt ihr was von Tugend wissen,
    meinen weisen Rat nicht missen?
    Davon ich berichten kann,
    Lieder ich ersann.

    (Freuen euch die kurzen Lieder
    oder wollt ihr immer wieder
    lange Epen von mir hör’n?
    Wie soll ich betör’n?

    Legt ihr keinen Wert auf Worte,
    von den Liedern, die ich horte,
    wollt nur hör’n die Melodie?
    Ich die Saiten zieh’!)

    Wollt dank Spotteslieder lachen?
    Ich glaub, da läßt sich was machen.
    Wollt ihr wissen, wer ich bin?
    Dann genau hört hin!



    Wer ich bin

    Wer ich bin
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Wer ich bin

    Dumak lautet mein Name
    und wenn ich spiel auf der Laute,
    den Damen gefällt mein Spiele,
    zu tanzen sich traute ne Dame,
    die sonst sich nicht viel traute.
    Der Namen hab ich nicht viele.



    Einst ein Dieb ich war
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Einst ein Dieb ich war

    Einst ein Dieb ich war.
    Ich führt’ ein Leben ohne Ehr,
    Kein ehrlich Dinge kam mir nah,
    Denn gar nichts kümmerte mich mehr,
    als meine Eitelkeit und Gier.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Wohl nichts es gab, was rührt’ mein Herz.
    Ich lachte laut, wenn Leid ich sah,
    als sei es ein gelungner Scherz.
    So hart das schwarze Herz wie Stein.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Ich nahm von allen mir das Gold,
    kein Stück ließ unberührt ich da.
    So oft das Glücke war mir hold.
    Fortuna auch dem Falschen lacht.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Ohn’ Achtung vor der Menschen Werk.
    Doch nunmehr seh ich endlich klar,
    zum Schlusse jetzt ich hab gemerkt
    Allein ich nur ein Staubkorn bin.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Stahl heimlich mich durch dunkle Nacht.
    Wohl in die Höll’ ich später fahr.
    Einst ich darüber hab gelacht.
    Jetzt bin ich klüger - viel zu spät.
    Einst ein Dieb ich war.



    Spottlieder

    Heldenwarnung
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Heldenwarnung

    War ein Recke, schön und stark,
    mutig war er noch dazu
    und obwohl sein Denken karg,
    flogen ihm die Herzen zu.

    Manche hohe Dame ihn
    in ihr Gemach hat eingeladen,
    seine Dummheit ihm verziehn,
    denn zuviel Klugheit kann auch schaden.

    Zuwenig davon leider auch,
    denn eines Tags ein saurer Gatte
    steckte in den Heldenbauch
    sein Schwert und das war nicht aus Watte.

    Drum liebe Helden, schärft die Sinne:
    Wie dieses kleine Lied beweist,
    Körper braucht ihr für die Minne,
    zum überleben jedoch Geist.



    Lees Mannen
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    Lees Mannen

    Noch nicht lange ist’s gewesen,
    viele wissens noch,
    als ein Kämpfer für die Freiheit
    streifte ab das Joch.
    Wollte Unrecht nun vergelten,
    das ihm angetan.
    Hat gesammelt viele Männer,
    die ihm treue warn.
    Wollt’ die Richter richten,
    des Adels Reihen lichten.

    Die Gefangenschaft, für immer
    sollte für ihn sein.
    Er entfloh, denn immerwährend
    ist ein falscher Schein.
    Magisch Kerker fiel’n zusammen
    und so war er frei.
    Seine Kämpfer mit ihm gingen,
    denn sie stehn ihm bei.
    Wollten Recht erreichen
    Die Feinde sollten weichen.

    Doch die weitgesteckten Pläne
    warn vergessen bald
    und der edlen Augen Blicke
    wurden leer und kalt,
    seine treuen, tumben Krieger
    dumm und tot sich saufen
    und wer den nächsten Tag erlebt,
    stirbt beim sinnlos Raufen.
    Wenn Wut und Zorn auflohen,
    ist Hoffnung längst geflohen.



    Gorr, der erste Streich
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    Gorr, der erste Streich

    Heut von großer Tapferkeit
    ich zu singen bin bereit.
    Nach ’nem Söldner, Gorr mit Namen,
    laßt mich im Gedächtnis kramen.

    Zur finstren Stund’ bei Mitternacht
    hält ein starker Söldner Wacht.
    Glücklich scheint ihm diese Stunde
    und so dreht er seine Runde.

    Träumt vom nächsten Tage schon,
    da bekommt er seinen Lohn.
    Kratzt sich über seine Glatze,
    zieht ne breite Grinsefratze.

    Wieviel mag der Sold wohl sein,
    den Onar ihm läßt angedein’n?
    Angestrengt die Stirn zieht krause
    er nach jeder Rechenpause.

    Eben noch ans Geld gedacht
    bei der langen Hofeswacht,
    mit sich und der Welt im Reinen,
    fängt er plötzlich an zu greinen.

    Einen Schatten er geseh’n
    und das Herze bleibt ihm steh’n.
    Plötzlich dringt ein plätschernd Strudel
    aus der gorrschen Söldnernudel.

    So schnell wandelt sich das Bild:
    Eben ungestüm und wild,
    ganz mit sich zufrieden scheinend,
    sieht man ihn nun bitter weinend.

    Da - der Schatten sich bewegt,
    hat man ihn hereingelegt?
    Nein er selber ist’s gewesen,
    hat die Zeichen falsch gelesen.

    Sagt’ ich schon, daß er nun greint?
    Die Gefahr ihm maßlos scheint.
    Hat vor seinem eignen Schatten
    Angst, wie’n Schaf vor Riesenratten.

    Durch die drohende Gefahr
    fällt ihm aus sein letztes Haar.
    Panisch sieht man über Felder
    ihn schnell rennen in die Wälder.

    Wenn er nicht gestorben ist,
    läuft der Gorr durch teuflisch List,
    japsend vor dem Schatten fliehend,
    ewig durch die Wälder ziehend.



    Gorr, der zweite Streich
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    Gorr, der zweite Streich

    Vor ein paar Tagen ist’s passiert,
    daß Lee nach starker Hilfe giert,
    denn Wölfe, für die Onars Herden
    zu einer Vorratskammer werden,
    sie streifen um des Bauern Haus:
    ›Lee, schick’ doch einen Söldner aus!‹

    Er ging zu seinem besten Mann,
    ob der die Wölfe jagen kann.
    ›Ich kann von diesem Platz nicht gehen,
    ich muß hier eisern Wache stehen.
    Zu dem zweitbesten Manne hier
    geh’ schell, gewiss doch hilft er dir.‹

    ›Es tut mir leid, hab schwer zu tun,
    muß für den Kampf mich üben nun.‹
    Der Zweite, den er hier getroffen
    zerstört ihm damit alles Hoffen.
    ›Doch ich weiß für dich einen Mann:
    Der Drittbeste es machen kann.‹

    Und frohgemut zieht Lee davon,
    sieht in der Fern’ den Dritten schon.
    Doch kann die Hoffnung er verwerfen:
    Der Dritte muß die Waffen schärfen.
    Darum geht er zum Vierten jetzt
    und hofft, daß der ihn nicht versetzt.

    So kommt er denn, er sucht nicht lang,
    zum Vierten, doch umsonst der Gang.
    Der muß erst eine Rüstung bauen,
    denn er sich würde niemals trauen
    ganz ohne in den Kampf zu zieh’n,
    er würde rüstungslos nur flieh’n.

    Lee läßt allein den Söldner steh’n
    und wendet sich zum weitergeh’n.
    Zum Fünften zieht er ganz verwegen,
    doch der kann sich vor Schmerz nicht regen.
    Und darum geht er seufzend dann
    letztendlich zum sechstbesten Mann.

    ›Willst helfen du mir auf die Schnell’,
    verdienen dir der Wölfe Fell?‹
    Doch der muß mit den Neuen fechten,
    kann drum nicht sehen nach dem Rechten.
    Er schüttelt deshalb mit dem Kopf.
    ›Zum Sieb’ten geh, pack ihm am Schopf!‹

    Der Siebente zum Jagen geht
    und Lee nun etwas ratlos steht.
    ›Was soll bei sowas ich nur machen,
    wenn jeder denkt an and’re Sachen?
    Gegen Orks der Achte streitet,
    ob mich denn das Unglück leitet?‹

    So geht schrittweise Mann für Mann
    er alle durch und niemand kann
    ihm seinen Wunsch erfüllen gehen.
    Nun sieht man ihn ganz ratlos stehen.
    Doch eine letzte Möglichkeit,
    steht unverhofft für ihn bereit.

    Mit wenig Hoffnung wendet er
    nun seine Schritte weg von hier.
    Da all’ ihm durch die Finger rannen,
    geht zum geringsten seiner Mannen
    er nun und spricht zu diesem schnell:
    ›Ich habe, Gorr, einen Befehl!‹

    ›Ein Rudel gleich? Das schaff ich nicht‹,
    sagt Gorr ihm direkt ins Gesicht.
    ›Ich werde mir Verstärkung holen.‹
    Und schon macht er auf schnellen Sohlen
    sich auf, um zu dem besten Mann
    zu gehen, den er finden kann.

    Wenn ihr im Schatten still bleibt steh’n,
    könnt ihr den Gorr wohl manchmal seh’n,
    wie er durchs ganze Lager hastet,
    zwischendurch ganz kurz mal rastet,
    vergeblich er dann weitersucht
    und hin und wieder leise flucht.



    Gorr, der letzte Streich
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    Gorr, der letzte Streich

    Vorhin, es war kurz vor neulich,
    was passierte, das war greulich.
    Doch will ich’s euch getreu berichten,
    kein einz’ges Wort hinzu noch dichten.

    Nun, wie ihr sicher alle wißt,
    hat Gorr noch nie ein Schwert vermisst.
    Da mag er lieber richtig Dicke,
    die auf sich ziehen alle Blicke.

    Von Äxten spricht mein wissend Mund,
    was dachtet ihr, tu ich euch kund?
    Gorrs Beifall werden nie erringen
    die Schwerter mit ihr’n dünnen Klingen.

    Wenn Kämpfer sieht er mit ’nem Schwert
    - der Anblick an Gorrs Nerven zerrt -
    erinnert ihn das Rumgehampel
    an Kinder Hin- und Hergestrampel.

    Genug der Rede langer Fluß,
    mich hat erreicht der Muse Kuss,
    so daß ins Schwatzen ich gekommen,
    doch weiter geht’s wie vorgenommen.

    Ein fremder Mann zum Hofe kam
    und über Nacht Herberge nahm.
    An seiner Seite hing ein Degen,
    sein Antlitz, das war sehr verwegen.

    Der Meister für ’nen Fechtstil bürgt,
    bei dessen Anblick Gorr schon würgt.
    Er also flugs noch Essen fassend,
    die Waffen schon im Zimmer lassend.

    Am gleichen Tag kommt Gorr herein,
    sucht sich ein Zimmer, fällt wie’n Stein,
    weil müde von des Tags Beschwerde,
    ins Bett, zählt langsam ’ne Schafherde.

    Doch was er dabei nicht bedacht:
    Dies Zimmer war für diese Nacht
    an den erwähnten Schwertkampfmanne
    vergeben schon – was für ne Panne.

    Plötzlich ertönt ein ein quiekend Laut,
    denn eine Maus an Krümeln kaut.
    Schnell Gorr entzündet ein paar Fackeln.
    Ein Schrei ertönt, daß Wände wackeln.

    Und so kommt ganz schnell angerannt,
    den Bierkrug noch in seiner Hand,
    der Gast, der hört’ des Rufes Klage,
    er stellt verwundert diese Frage:

    ›Ist hier denn irgendwas verkehrt?
    Ist’s eine Maus?‹ ›Oh nein, ein Schwert!‹,
    ruft Gorr, auf einem Hocker stehend,
    das Schwert mit tränend Auge sehend.

    ›Nimm weg das Ding oder ich bleib
    auf diesem Stuhl mit meinem Leib.
    Wie kommt dies Schwert in dieses Zimmer?
    Jetzt kann ich schlafen hier drin nimmer.‹

    Und eh der schwertgewandte Gast
    hat nicht mit allergrößter Hast
    die Waffe schnell hinfort getragen,
    wird dieser Raum Gorr nicht behagen.

    Laßt darum eins euch sein gesagt
    auf daß ihr niemals dieses wagt:
    Gorr und ein Schwert im selben Raume,
    das tut nichtmal im kühnsten Traume.



    Die Ballade vom Steg
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    Die Ballade vom Steg

    Am lichten Fenster seines marmornen Palastes
    Ethorn der Erste stand und schaute still hinaus.
    Neben sich den Stolz des edlen Königsstammes,
    Seinen jüngsten Sproß aus Argaans Herrscherhaus.

    „Sag Vater“, sprach der Jüngling zu ihm leise fragend.
    „Wie kann die Größe unsres Reichs bemessen sein?
    Ist es die Höh', in die des Goldes Berge ragen,
    Das glänzt in unsren Kammern hell im Fackelschein?

    Sind es all der Inseln, Länder weite Flächen,
    Die unser Kämpfer Rösser stampfend Huf' berühr'n?
    Ist es die Zahl an fleißig schaffend Untertanen
    Die die Größe des berühmten Argaans schür'n?“

    Der Vater hörte lächelnd seines jungen Sohnes
    Versuche, Argaans Größe zu beschreiben, an.
    Und gab ihm dann die heiß ersehnte weise Antwort,
    Über die der Knabe schon so lange sann.

    „Reichtum, Volk und blühend Land sind leicht zu zählen
    So mancher schon gedacht, dies sei die wahre Macht,
    Die Argaans Reich landauf, landab in aller Munde
    So siegreich, schön, erhaben und so strahlend macht.

    Doch höre gut, der wahre Grund für Argaans Wachsen,
    Warum wir herrschen über weites Erdenrund,
    Ist dieser halb vermodert hölzern Steg am Ufer,
    der sich tut dort unten deinem Blicke kund.

    Von diesem unscheinbaren Steg sind aufgebrochen
    unsre Flotten mit der Winde wechselnd Bahn.
    Feshyr, Korshaan, Torgaan selbst Khorinis' Küsten
    sind dank ihnen Argaans König untertan.

    Und seit Jahr und Tag treibt unser Volk dort Handel,
    mehrt den Reichtum mit so manchem seltsam Tand.
    Denn die überbordend schwer belad'nen Schiffe
    bringen all die Waren her aus fernem Land.“

    „Aber warum haben wir denn keinen Hafen?
    Vater sag!“, bedrängt der Sohn den König nun.
    „Das unser festes und so weit berühmtes Reiche
    von einem dürren Stege kam, läßt mich nicht ruhn!“

    „So höre denn das alte, düstere Geheimnis:
    Ein Gesetz der Götter gibt es, das uns zwingt,
    bei einem Hafen auch ein Viertel einzurichten,
    in das man aller Herren Länder Waren bringt.

    Voll von Tavernen, Schenken und auch dunklen Ecken
    Hat obendrein zu sein die Gegend angefüllt.
    Mit zahllos Dieben, Huren und auch Beutelschneidern.
    Von Unrat und Kloaken Düften ganz umhüllt.

    Dazu muß dieses überflüssig Hafenviertel
    Auf einer Höhe mit den Straßen dieser Stadt,
    Denn Treppen haben Götter wohl noch nicht erfunden.
    Frage nicht, welch hochgelehrten Sinn das hat!

    Dies ist der Grund, weshalb wir keinen Hafen haben,
    Sondern nur den kurzen, schwachen, schwankend Steg.
    Meist sind die Weisungen der Götter voller Klugheit,
    Doch manchmal sind den Menschen sie auch nur im Weg.“

    „Die Götter sind gar wunderkomische Gesellen,
    Wenn einst auf Argaan sie solch Spruche angewandt.
    Ich hört noch nie von solchem widrigen Geschicke“,
    So sprach der Sohn. „In keinem noch so fernen Land.“

    Doch wird es bis in unsre Tage so gehalten.
    Ethorn der Vierte acht' die Regeln seines Ahns:
    Setarrif bleibt ohne Hafen doch mit Tempeln,
    Trotz der hohen Götter Narretei und Wahns.



    Gaumenfreuden

    Der Grund des Trinkens (Mitleid)
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    Der Grund des Trinkens (Mitleid)

    Es wartet seit langem das Bier nun im Faß,
    vor Trauer ist es schon von Tränen ganz naß.
    Will keiner der Gäste es denn heut noch trinken?
    Auf all ihr Humpenkipper, ihr sonst so flinken,
    ihr immer so durstigen Kneipenstammzecher,
    bestellt euch beim Wirte sofort einen Becher.
    Trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink.

    Der Wein steht tief unten im dunkelsten Keller,
    wollt zahlen dafür etwa ihr keinen Heller?
    Er wird essigsauer vor Kummer und Gram,
    drum ran an die Theke und das nicht zu lahm!
    Gießt hinter den süßen, gekelterten Wein
    es wird euer Schade (und der vom Wirt) nicht sein.
    Trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink.

    Der Cidré, der schäumt schon gar mächtig vor Wut
    Ist er denn für euch etwa nicht gut genug?
    Bestellt euch ganz schnell einen ganz großen Trunk,
    sonst gibt es in dieser Taverne noch Stunk.
    Kühlt mit dem Trank euch die Zung’ und den Gaumen
    leckt ab euch die Finger danach (auch die Daumen).
    Trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink.

    Und wer jetzt noch steht und auch nun noch nicht lallt,
    dem sag ich bestimmt nicht in strengem Ton: Halt!
    Ich lad’ ihn ein auf seine eigenen Kosten
    Es gibt da noch etwas, das läßt Schwerter rosten.
    Die Hornhaut im Hals wir mit Feuerlikör testen,
    doch was macht der Wirt dann mit unseren Resten?
    Schwank Brüderlein, schwank Brüderlein, schwank Brüderlein, fall.



    Die Bestellung
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Die Bestellung

    Ein einsam Humpen steht auf dem Tisch,
    es dauert mich, ihn so allein zu sehn.
    Drum bringt mir ein Bier und zapft es ganz frisch,
    laßt neben dem ersten Bierkrug es stehn.

    Jetzt hab ich zwei Bier, nichts halbes - nichts ganzes,
    ich glaub, ich brauch noch ein drittes dazu,
    erst recht nach der großen Hitze des Tanzes
    läßt mich der Gedanke nicht mehr in Ruh.

    Drei Bier, das ist ja ganz unsymmetrisch,
    das sieht mein gelehrter Magen nicht ein
    und deshalb kipp ich mit mächtigem zisch
    den vierten Bierkrug ganz schnell noch hinein.

    Fünf ist doch auch ne ganz nette Zahl,
    das wollt ich schon immer mal wieder sagen.
    Das nächste Bier bringt mir auch gar keine Qual,
    im Gegenteil: mein Bauch gluckst vor Behagen.

    Doch die Behaglichkeit könnt größer noch sein,
    ich hab da noch so eine fixe Idee:
    ein sechstes Bier, wäre es doch nur mein,
    dies als nächstes Ziel ich anseh.

    Zum Glück ist der Wirt heute flink auf den Beinen,
    Nummer sechs findet den Weg zu den andern fünf Bier.
    Jetzt geht’s mir gut, das will ich doch meinen.
    Ja, doch, ich fühl mich ganz wohle hier.

    Der Wirt, der ist nun mein bester Freund,
    er liest mir die Wünsche von meinen Augen.
    Die nächste Bestellung er nicht versäumt,
    Bier sieben und acht gewiss etwas taugen.

    Und damit sie nicht ganz so alleine sind,
    kommt auch das neunte Bier zu mir schon.
    Doch irgendwie ich meinen Mund nicht mehr find.
    Lacht etwa jemand aus purem Hohn?

    Und endlich kommt auch das zehnte Bier,
    worauf ich ja ewig lange schon wart.
    Nur eins erscheint plötzlich seltsam mir,
    doch noch bin ins Bier ich ganz schrecklich vernarrt.

    Jetzt wend ich mich meinem Problem aber zu
    und zwar ist die Decke vollkommen schief.
    Ich glaub, ich leg mich besser zur Ruh,
    eben der Wirt schon abgewinkelt lief.

    Und warum klebt mir der Boden an'ner Backe?
    Und das Bier fließt mir an der Nase vorbei.
    Ich glaub, ich bin voll und ziemlich hacke,
    ach was solls, mir doch einerlei.

    Hey, ich kann fliegen, das ist ja toll.
    Autsch, die Landung war mächtig hart.
    Jetzt lieg ich im Dreck, bin sternhagelvoll,
    rausgeworfen und das nicht mal zart.

    Ich bette mein Haupt auf ein Büschel voll Gras,
    am Himmel funkeln die leuchtenden Sterne.
    Ein netter Regen, der pieselt mich naß.
    Morgen früh geh ich wieder hin zur Taverne.



    Der Rum, der ist des Seemanns Tod
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    Der Rum, der ist des Seemanns Tod

    Der Rum, der ist des Seemanns Tod,
    besoffen fällst du aus dem Boot.
    Doch was kann es schönres geben,
    denn sauer ist das Seemannsleben.
    Der Wind, der weht vom Mast dich weg
    und zack schon bist du fort von Deck.
    Ne Welle spült dich über Bord
    und schon bist du für immer fort.
    Piraten säbeln ab den Kopf
    und schon warst du ein armer Tropf.
    Der Proviant ist völlig faul
    und schon krepierst du wie ein Gaul.
    ’s Wasser ist bald ausgetrunken
    schon erlischt dein Lebensfunken.
    Beim Meutern hast du auch kein Glück
    und baumelst mausetot am Strick.
    Seeungeheuer fressen dich
    und schon dein Tod war fürchterlich.
    Sturm, der donnert von hoch droben
    und schon schwimmt dein Schiff kieloben.
    Ein Strudel reißt dich in den Schlund
    und schon bist du auf Meeres Grund.
    Nur eins dein Leben kann verbessern
    das ist Rum aus großen Fässern.
    Drum kipp hinter schnell den Fusel
    wer noch trinken kann, hat Dusel.
    Dennnnnn......
    Der Rum, der ist des Seemanns Tod,
    besoffen fällst du aus dem Boot ...



    Im Hohen Refektorium
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    Im Hohen Refektorium

    Gefeiert wird heut laut und lang,
    auf jede Speis folgt noch ein Gang,
    der Anlaß ist ganz schnell gefunden,
    ich sag ihn euch, ganz ungebunden:
    „Die Hüterin der dunklen Hallen“,
    so hört mans durch die Gänge schallen,
    „hat heute ihren hohen Tag,
    ihr Ehre zeigen jeder mag.“

    Im hohen Refektorium
    da biegen sich die Tische krumm,
    denn es wird emsig aufgefahren,
    als ob nach langen Dürrejahren
    nun endlich wieder Leckereien
    im Überfluss vorrätig seien.
    Und darum fühlt sich jeder Gast
    so ähnlich wie auf Schweinemast.

    Manche, die die Dummheit leitet,
    haben unlängst es verbreitet:
    Die schwarzen Magier hartgesotten,
    ernährten sich von staubig Motten,
    von Würmern, Spinnen, Froschgebeinen.
    Das will mir lächerlich erscheinen,
    denn Spinnenbeine sind zu klein,
    als daß man satt von könnte sein.

    Krötenschenkel sind zu glitschig,
    überhaupt erscheints mir kitschig,
    daran zu glauben, daß die Leute
    zermal’ner Fledermäuse Häute
    mit Blut verquirlt zum trinken heben,
    ich würd mich davon übergeben.
    Zu sowas sag ich ganz klar: Nein!
    Ich trinke lieber echten Wein.

    Und auch des Mondlichts silbern Staub
    wird schnell des Reisigbesens Raub.
    Auch Flattermotten sind zu trocken,
    als daß solch Speis’ mich könnte locken
    Ich sitz im hohen Essenssaale,
    der nächste Gang: gesott’ne Aale.
    Das wird auch allerhöchste Zeit,
    mein Magen ist schon längst bereit.

    So schaufle ich mit voller Kraft,
    was meine Esslust alles schafft.
    Pasteten, die aus Gänseleber,
    gefüllt mit Zung’ vom wilden Eber,
    dazu das hellste aller Brote
    gemacht aus feinstem Weizenschrote
    das tunk’ ich in die Soße rein,
    spül nach mit schwerem, süßen Wein.

    Fasan und Rebhuhn, weiß und zart,
    bereitet auf die beste Art,
    der Duft mein Herz läßt höher schlagen,
    ich werde einen Happen wagen,
    garniert auf einer großen Platte,
    kunstvoll gesetzt auf Zuckerwatte,
    so schwebt von Geisterhand herein,
    Geflügel, dazu roter Wein.

    Doch schon ist alles abgeräumt,
    wer nicht griff zu, hat viel versäumt.
    Der nächste Teller kommt geflogen,
    die Tische knacken ungelogen,
    und die Dämonen ohne Pause
    flink tragen auf, nur ein Banause
    könnt’ sich das köstlich Mahl verwehr’n
    doch sicher tät’s auch ihn bekehr’n.

    Und nochmal kommen Schüsseln her,
    des Hauses Speicher wird nicht leer.
    Ein weit’res mal die Gäste schlemmen,
    sich hinter ihre Teller klemmen,
    Gemüse, Eier, Fleisch und Suppe,
    das meiste kommt als Spachtelgruppe.
    Ich halt den Löffel in der Faust,
    pass auf, daß keiner mir was maust.

    Doch irgendwann bin ich dann satt
    und schleppe meinen Körper matt
    in eine abgeleg’ne Ecke
    wo müd’ ich meine Glieder strecke.
    Kann Antwort auf die Frage suchen,
    warum ich unbedingt vom Kuchen,
    noch essen mußt’ ein Riesenstück?
    Wie jetzt war ich noch nie so dick.



    Herzschmerz

    Weltflucht
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    Weltflucht

    Keinen Sinn hat unser Leben,
    drum lasst uns nun die Becher heben.
    Doch nicht, um damit anzustoßen,
    sondern um den Rausch, den großen,
    der vom Elend uns erlöst,
    sanft uns in den Abgrund stößt,
    ohne Zagen zu erreichen.
    Denn nichts ist damit zu vergleichen,
    als wenn man im Delirium
    lächelnd ins Elysium
    eintritt ohne anzuhalten
    und den Rücken kehrt der kalten,
    hoffnungslosen, öden Welt,
    die nur wenigen gefällt.
    Nun reiß mich fort, oh Geist des Weines
    Herr des ersehnten schönen Scheines.

    Reichtum scheffeln ist vergebens,
    nutzlos ist der Zweck solch Strebens,
    zu schnell verrinnt der Rausch der Gier,
    arm waren, sind und bleiben wir.
    So gib mir schnell noch einen Stengel
    und schon bald werd ich die Engel,
    die ins Paradies mich tragen,
    hören, wie sie leise sagen:
    Seliger, oh freudetrunken
    darnieder bist du nun gesunken,
    um zu umarmen all dies Glück,
    nie wieder willst du mehr zurück.
    Nach einem Zug vom süßen Dunst
    wähn ich mich in des Glückes Gunst.
    Oh nimm mich mit, weit mit dir fort
    Von diesem düstren, schwarzen Ort.

    Träf ich nur eine Amazone,
    ich gäbe alles ihr zum Lohne,
    wenn dieses sagenhafte Weib
    mit ihrem Zauber meinen Leib
    ganz und gar durchdringen würde,
    nicht länger trüg ich diese Bürde.
    Mein Dasein wär nicht länger Qual,
    vergessen wär dies Jammertal.
    Was irdisch Fühlen nicht geschafft,
    kann Liebe, die durch Zauberkraft
    vernebelt mit Magie die Sinne.
    Dann träumte ich von schönster Minne.
    Die Wirklichkeit wär schnell vergessen,
    was kann sich schon mit Träumen messen?
    So zieh ich fort, auf meine Reisen
    auf diese schönste aller Weisen.



    Bursche und Mägdelein
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    Bursche und Mägdelein

    Ein Bursche und ein Mägdelein.
    Er wollte gern, sie wäre sein.
    „So höre denn, du Liebster mein“,
    sprach sie zu ihm. „So bringe mir
    zur Hochzeit einen Ring von dir
    bis dahin will ich warten hier.“

    Und in sein Schiff er stieg geschwind.
    Sieben Meere er befuhr.
    Doch zuletzt den Weg er fand.
    Ein silbern Ringlein er erstand.
    Am Bug des Schiffes stand er nur.
    „Eil zu der Liebsten, wie der Wind.“


    Und als er wieder vor sie trat,
    um ihre Hand sie herzlich bat,
    das Ringlein an ihr’n Finger tat.
    Da sagte sie: „Ich dank dir schön
    Ein gülden Krönlein tät mir stehn“
    Und hieß ihn wieder von sich gehen.

    Und auf sein Roß stieg er geschwind.
    Sieben Reiche er beritt.
    Doch zuletzt den Weg er fand.
    Ein gülden Krönlein er erstand.
    Sein Roß, das lief in schnellem Tritt.
    „Eil zu der Liebsten, wie der Wind.“


    Und mit der Krone in der Hand
    er zu seiner Liebsten fand.
    „Was für ein wunderhübscher Tand.
    Geschmeide, ganz aus Edelstein.
    Ich wünschte sehr, sie wären mein.
    Bringst du sie mir, so werd ich dein.“

    Den Wanderstock er nahm geschwind.
    Sieben Berge er erklomm.
    Doch zuletzt den Weg er fand.
    Diamanten er erstand.
    Zurück er lief im Herzen fromm.
    „Eil zu der Liebsten, wie der Wind.“


    Doch als er zu der Liebsten ging,
    da trug sie einen Ehering.
    „Ein anderer mein Herz sich fing.
    Du warst so schrecklich lange fort
    an unbekanntem, fernen Ort.
    Da ist die Liebe ganz verdorrt.“



    Der Lauf des Wassers
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    Der Lauf des Wassers

    Weit oben, wo Adlers Kräfte versiegen,
    Sind die Spitzen der Berge wolkenumhüllt.
    In ihrem Schatten die Täler liegen,
    Dort Waldes Duft die Lüfte erfüllt.
    An solch eines Gipfels schattigen Flanken
    Entspringt ein Bächlein kühl und klar.
    Ein Wandrer dort saß, so entrückt in Gedanken,
    Nahm den Schatten des Abends nicht über sich wahr.
    Sein trauriger Blick blieb wehmutsvoll haften
    Am unstetig sprudelnden klaren Born
    Die Beine, die ihn bis hierhin noch brachten
    Hatten all ihre Kraft nun plötzlich verlorn.
    "Du Rinnsal, du plätscherst zum Tale hinab,
    So nimm meinen Gruße von hier mit dir mit.
    Dieser Wunsch ist der letzte, den ich noch hab,
    Seit im Dunkeln ich fliehend vom Hofe ritt."

    Ein einsamer Lichtstrahl fällt durch die Blätter
    Im Wald ist es düster und Dunkel herrscht hier.
    Einem Schmetterling ist dieser Lichtstrahl der Retter
    Auf ihm entkommt er dem feindlich Getier.
    Hier murmelt der Bach in steinigem Bette
    Und windet sich in seinem Tale entlang.
    Am Horizont droht noch die Bergeskette
    Ihr führt entgegen die Straße am Hang.
    Im Staub dieser Straße zieh'n eherne Recken,
    Der Hauptmann blickt starr auf das ferne Massiv
    "Dort wird der Verbrecher sich sicher verstecken",
    mit grimmigem Blick er den Männern zurief.
    "Du Bach rauschest weiter zum Tale hinab,
    So nimm meinen Fluch von hier mit dir mit.
    Die Freundschaft, die ich ihm einst freimütig gab
    Er reuelos nun sie mit Füßen tritt."

    Das Flüsschen umfließt nun saftige Hügel
    Und über dem weiten und fruchtbaren Land
    Ein Falke schlägt schwebend kaum mit seinem Flügel,
    Für ihn ist der Fluss nur ein glänzendes Band.
    Einer alten Burg Mauern sich drohend erheben
    Überragt von den Zinnen eines wuchtigen Turms
    Am Fenster ein Mädchen, ihre Lippen erbeben,
    Angstvoll gedenkt sie des drohenden Sturms.
    Zielsicher der Falke auf ihrem Arm landet
    "Hast du meinen Liebsten beim Fluge gesehen?"
    Der Lärm eisern Waffen leis an ihr Ohr brandet:
    Die Männer des Vaters, ins Gebirge sie gehen.
    "Du Flüsschen du rieselst zum Tale hinab,
    So nimm meine Bitte von hier mit dir fort.
    Denn sie ist die einzige, die ich jetzt hab.
    Lass ihn doch entkommen, an sicheren Ort."

    Es donnern die Hufe eines hetzenden Rappen
    Über Bögen die zu einer Brücke gespannt.
    Am Bewurf unterm Sattel des Burggrafen Wappen.
    Das Pferd, das springt weiter in Reiters Hand.
    Der Fluss ist nun breit und drängt träge durchs Tal
    Der Weg des Kuriers läuft an Ufern entlang.
    Er nahm ihn nicht gern, doch ihm blieb keine Wahl,
    Vor dem Ziel seiner Reise schon lang ist ihm bang.
    Heißt's nicht, dass der Bote, der Unglück verkündet,
    Schon oft als der Erste sein Leben verlor?
    Denn schlecht wählt, wer Mißglück und Zorne verbindet
    Und diese sich beide zum Führer erkor.
    "Du Fluss fließt gemächlich zum Meere dahin
    So nimm meine Hoffnung nun weit mit dir fort
    Wenn dunkle Vorahnung auch trübt meinen Sinn
    Hoff ich doch auf Schonung an meinem Ziel dort."

    An der Mündung des Stromes erhebt sich ein Schloss
    Der Herrscher geruht aus dem Altan zu schaun
    Sieht den Boten sich sputen auf seinem Ross,
    Winkt den Wächtern zu heben den eisernen Zaun.
    "Lasst ein schnell des Grafen geschwinden Kurier
    Und führt ihn in meinen Thronsaal herein.
    Über die Jungfrau bringt Kunde er mir,
    Die ich beschloss, vor kurzem zu freien.
    Ganz sicher bin ich mir, nichts spricht dagegen
    Der Bote das Lob des Vasallen mir bringt -
    Barrieren ich dulde nicht auf meinen Wegen -
    Und also berichtet, wie's Gesuch mir gelingt.
    Wie die Wasser des Stromes im Meer sich zerteilen
    So nimm meine Order weit mit dir fort
    Bei Betrug meine Strafe wird jeden ereilen."
    So lautet des Königs unheilvolles Wort.



    Der Zauber der Amazonen
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    Der Zauber der Amazonen

    Kann jemand es ermessen, das wunderbar Gefühl,
    wenn's durch die Brust mir brandet, ich's nicht mehr missen will.
    Die Welt erscheint so schön dann, so lichtdurchflutet hell.
    Und jedes sanfte Lächeln ist mir Ergötzens Quell.
    Zu lang schon hab vermißt ich die Wonn', die darin liegt,
    hab niemanden gefunden, der sich an mich anschmiegt.
    So bleibt mir denn nur eins noch: Die Hilf' von Zauberkraft:
    Der Amazonen Zauber einst Männer hingerafft.
    Ein Kind mit hölzern Reifen, am Wegesrande spielt,
    Ich stell ihm meine Frage, die nur auf eins abzielt:
    "Sag, kennst du den Zauber der Amazonen?
    Weißt du, wo sie wohnen, wo ich sie find?"
    Stumm schaut es mich an. Ich weiß, du auch einst wirst
    danach traurig suchen. Leb wohl, mein Kind.

    So bin ich voller Sehnsucht, nach Dingen, lange her.
    Der Abschied von Vergang'nem fällt mir unsagbar schwer.
    Doch wenn der Amazonen Bezaub'rung mich umgarnt,
    und sich als süße Sehnsucht in meinem Herzen tarnt,
    dann wär ich schon zufrieden mit diesem kurzen Glück,
    und wenn der Zauber nachläßt, wünsch ich ihn mir zurück.
    So klag ich einem Wand'rer von meiner endlos Such,
    er ist ein Studiosus, zückt ein gelehrtes Buch.
    Darin er lange blättert und murmelt dabei leis,
    auf meine schwierig Frage er keine Antwort weis.
    "Sag, kennst du den Zauber der Amazonen?
    Weißt du, wo sie wohnen, ihr Bann mich narrt?"
    hab ich ihn gefragt, doch umsonst ich hoffte,
    denn's Wissen in Büchern ist and'rer Art.

    Ich ziehe also weiter, es ist mir eine Qual,
    die Welt ist, so erscheints mir, ein einzig Jammertal.
    Ich bin schon ganz versunken im Mitleid mit mir nur,
    mit sturmumwölkter Stirne, denn Herzweh folgt mir stur.
    An einem Feldesraine ein alter Mann sucht Rast,
    die sommerheiße Sonne erlaubt ihm keine Hast.
    Die Hitze auf dem Wege, sie flimmert in der Fern,
    was Mittagsgeister treiben, das wüßte ich jetzt gern.
    Ob denn für meinen Wunsche der Spuk Erfüllung weiß,
    frag in des Baumes Schatten ich leis den weisen Greis.
    "Sag kennst du den Zauber der Amazonen?
    Weißt du, ob nur Schattengespinst' ich jag?"
    Auch er keine Antwort mir konnte sagen.
    Für dich ist's zu spät und umsonst ich frag.

    In meinem endlos Streifzug ich sehe gar kein Ziel,
    gar niemand kann mich heilen - wohl gäb ich darum viel.
    An einer Wegeskreuzung lacht mich ein Gasthaus an
    Ich zög're müden Schrittes, geh durch die Türe dann.
    Drin reicht ein schönes Mädchen mir einen Krug mit Wein
    Mit roter Lippen Lächeln schenkt sie mir davon ein.
    Weiß nicht, durch welchen Zauber sie mich betöret hat
    Die Amazonensehnsucht in mir wurd gänzlich matt.
    Ich blieb bei diesem Mädchen, weil sie mir so gefällt
    Doch eine Frage gab es, die hab ich nie gestellt.
    "Sag kennst du den Zauber der Amazonen?
    Bist du gar am Ende eine von dort?"
    Wenn ichs hätt erfahren, was nützte es mir?
    Will von diesem Mädchen doch niemals fort.



    Lob der Götter

    Beliars finstere Jagd
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    Beliars finstere Jagd

    Tod streckt aus die finstren Glieder
    mächtig mit erhobnem Haupt,
    Eisgeschosse trommeln nieder,
    ihnen alles scheint erlaubt.
    Blätter werden abgerissen,
    Bäume, Sträucher sind entlaubt
    und die alten Weiber wissen:
    Junges Leben ward geraubt.
    Nur einen gibt’s, der solches gewagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Und die Ernte auf den Feldern
    wird vom Eis hinweggefegt.
    Bäume knicken in den Wäldern,
    Halmen gleichsam hingelegt.
    Schnitters Sense wird nicht rasten,
    bis nicht alles ist gemäht,
    wird das Werkzeug weiter hasten,
    gut ist’s, wenn nichts mehr sich regt.
    Nur einen gibt’s, dem dies wohl behagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Frost löscht Flammen in Kaminen,
    selbst durch Öfen Kälte braust.
    Kühle tritt, um ihm zu dienen,
    in die Häuser. Eisern Faust
    hält umklammert fest die Herzen,
    ängstlich all’n der Atem saust.
    Drinnen Eis verlöscht die Kerzen,
    draußen Sturm die Dächer zaust.
    Nur einen gibt’s, der hier nicht verzagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Donnernd schlagen auf die Hufe
    und in jedes tiefe Tal
    schall’n herab vom Himmel Rufe
    all der Reiter ohne Zahl.
    Eingehüllt von Flammenschweifen
    steigen Pferde voller Qual,
    Reiters Sporen, Sturmwinds Pfeifen
    lassen ihnen keine Wahl.
    Nur einen gibt’s, der im Sattel ragt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Wispernd Alte es erzählen:
    Übern Himmel braust die Schar,
    welchen Weg die Rösser wählen,
    neu bestimmt wird jedes Jahr.
    Brechen Bahn sich wilde Reiter,
    wo sonst fliegt allein der Aar,
    ist, wenn schließlich ziehen weiter
    sie, nichts mehr so, wie es war.
    Nur einen gibt’s, vom dem man dies sagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Sturm und Dunkel zieh’n vorüber,
    stumpf aus tiefen Löchern schaun,
    Menschen, die sich Hütten wieder
    aus den Trümmern müssen baun.
    Wer lebendig, wird es wagen,
    einen Neubeginn sich traun.
    Um die Toten wird man klagen:
    Junge, Alte, Männer, Fraun.
    Eins ist gewiß, wenn es wieder tagt,
    Dies war Beliars finstere Jagd.



    Innos' Licht
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    Innos' Licht

    Innos’ Licht erleuchtet • mir den langen Tag
    jeder sieht mit Staunen, • was seine Macht vermag.
    Alles auf der Erde, • was hier kreucht und fleucht,
    kommt durch seinen Segen, • allmächtig er mir deucht.

    Ihre göttlich Hitze • läßt die Sonne hell
    von dem weitgespannten • blauen Himmelszelt
    auf die Erde scheinen • Innos’ Sorge ist’s,
    daß das Leben sprieße, • ganz gewiß ihr wißt’s.

    Von dem kleinsten Käfer • bis zum größten Tier,
    von den Frühlingsblumen • zu den Bäumen hier,
    beseelt von seinen Kräften • ist die ganze Welt,
    seine Macht umspannt das • ganze Himmelszelt.

    Das wir ihn verehren • ist gerechter Lohn.
    Für die vielen Gaben • hast gedankt ihm schon?
    Ohne seine Güte • wärest du nicht hier,
    gäb es keine Menschen, • Pflanzen und Getier.

    In dem ew’gen Kampfe • mit dem bleichen Tod
    gibt er einen Funken • uns in unsrer Not
    seines göttlich Atems, • er haucht ihn uns ein,
    ohne diesen Funken • könnten wir nicht sein.

    Wenn die Lebensspanne • sich dem Ende neigt,
    dann ein letztes Mal noch • sich seine Größe zeigt
    und der Götteratem • kehrt zu ihm zurück,
    wahrhaftig von Innos • hatten wir ein Stück.

    Nimmermüder Streiter • für des Lebens Kraft
    Was vor dir noch keiner, • das hast du geschafft:
    Schönem Bahn zu brechen, • gegen Schmerz und Leid
    wagst die Stirn zu bieten • Todeseinsamkeit.



    Schläfers Macht
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    Schläfers Macht

    Durch des Lenzes laue Lüfte
    Schwaden schweben Schwalben gleich,
    kein dunkles Gräuel grauer Grüfte,
    nicht niedrer Nebel wallt vom Teich.

    Sumpfkraut ruft die röchelnd Raucher,
    sein duftend Dunst das Dasein süßt,
    wie trockner Tritt den nassen Taucher
    das grüne Gras den Bruder grüßt.

    Visionen schon der Schläfer schickte,
    mit Zauber durch den Zaun der Zeit
    und bebend blaues Auge blickte,
    was einst soll sein, wenn’s ist soweit.

    Und während ihres Weges wandern
    Sonne, Sterne, Sichelmond,
    vielleicht auch einst das Aug’ von andern
    sieht, daß sich der Schläfer lohnt.

    Drum Lieb und Leid lasst uns vergessen,
    auf trocknem Weg und trabend Tritts
    - mit Schläfers Macht kann nichts sich messen -
    kommt zum Sumpfe, schnellen Schritts.



    Tanz der Frostdämonen
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    Tanz der Frostdämonen

    Prelude

    Alter Ratschluß es bestimmte:
    Alles endlich solle sein,
    Nichts in ihren weiten Sphären
    Darf den Göttern ähnlich sein.

    Diesem ehernen Gesetze
    Muß sich beugen die Natur.
    Alles Leben darf erfreu'n sich
    Einer kurzen Spanne nur.

    Wenn im Herbste ihres Lebens
    Angekommen alle sind,
    Reißt die ruhelosen Geister
    Mit sich fort der Winterwind.

    Deshalb folgt der Tod am Ende
    Als Entscheidung ohne Wahl.
    Dieser Meister nimmt entgegen
    Huldigungen bleich und fahl.


    Triumph des Winters

    Meister öffne deine Tore,
    Laß uns streben in die Welt,
    Uns wie Wein aus der Amphore
    gieß hinaus, wenn's dir gefällt.

    Raunen solls, mit grimmen Stimmen
    Wollen wir die Luft erfüll'n,
    Sollst den Thron der Welt erklimmen,
    Sie in klirrend Frost einhüll'n.

    ---

    Kälte bringt uns Kräfte wieder,
    Kälte ist uns Lebensborn,
    Kälte reißt Ruinen nieder,
    Kälte dreht den Kreis von vorn.

    Kälte gibt uns neue Nahrung,
    Kälte macht uns rasend stark,
    Kälte friert ein zur Bewahrung,
    Kälte strömt bis tief ins Mark.

    Beliar ist unser Meister,
    Seinem Worte folgt, ihr Geister.

    Frost, Frost, Frost, Tod.


    Kälte endet müdes Leben,
    Kälte bricht den Daseinsmut,
    Kälte kürzt ein alles Streben,
    Kälte steigert unsre Wut.

    Kälte läßt herein den Schnitter,
    Kälte ist der Sense Glanz,
    Kälte greift die Ernte bitter,
    Kälte ruft zum Totentanz.

    Beliar, nach deinem Plane
    Sind auch wir dir untertane.

    Frost, Frost, Tod, Tod.


    Kälte saugt heraus die Seelen,
    Kälte gibt den Geiste uns,
    Kälte soll die Erde quälen,
    Kälte ist Sinn unsres Tuns.

    Kälte ist der einen Ohnmacht,
    Kälte ist für uns ein Fest,
    Kälte kommt in klarer Sternnacht,
    Kälte holt sich auch den Rest.

    Beliar, dir Weltenlenker,
    sind wir Kläger, Heer und Henker.

    Frost, Tod, Tod, Tod.

    ---

    Untertan dem dunklen Gotte,
    Hören wir auf seinen Spruch,
    Er sperrt auf die Frosteisgrotte,
    Wenn er nennt den Winterfluch.

    Schnell heraus aus dem Gefängnis
    Unser Sinn bleibt kalt und hart.
    Niemals ruhen werden wir, bis
    einst die Welt in Frost erstarrt.


    Epilog

    Kälte labt uns, Kälte nährt uns
    Kälte steigert unsern Mut
    Kälte läßt uns stärker werden
    Oh die Kälte tut so gut.

    Ferne Sonne, schwacher Abglanz,
    Kälte webt ein Netz aus Eis,
    Rote Scheibe hinter Nebel,
    Kälte nichts von Wärme weiß.

    Schwarze Nacht, sie fällt hernieder,
    Licht der Welt ist fortgewischt.
    Dunkelheit und ew'ge Kälte:
    Zu Eis erstarrt des Meeres Gischt.

    Kälte läßt selbst Zeit gerinnen,
    Kälte hindert jedes Tun.
    Jeder Ton erstarb vor langem,
    Ewig ist die Stille nun.



    Gekreuzte Klingen

    Oh tapf're Aeryn, sage mir ...
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    Oh tapf're Aeryn, sage mir ...

    Vor gar nicht allzulanger Zeit,
    vor ein paar Tagen ist’s gewesen,
    war eine Kriegerin bereit
    (wer’s noch nicht weiß, der kanns nun lesen).
    Sie gegen Tuan hat gekämpft,
    ich sag euch, es ist ungelogen,
    der Schwerter Klang ist ungedämpft
    bis nach Khorinis fast geflogen.

    Doch eine Frage stell ich dir,
    eins möchte gern ich von dir wissen.
    Drum tapf’re Aeryn, sage mir:
    Lees Fahne, willst du sie noch hissen?


    Denn scharfe Klingen zog man schnell,
    nur schneller flog ein spitzes Messer,
    ein fingerbreit von Blutes Quell,
    vom Herzen stak’s und das war besser,
    als wenn ihr Herz getroffen wär.
    So schleppte Aeryn sich voll Wunden –
    ihr Atem ging schon kurz und schwer –
    hinweg vom Kampfplatz, ganz zerschunden.

    Doch eine Frage stell ich dir,
    eins möchte gern ich von dir wissen.
    Drum tapf’re Aeryn, sage mir:
    Willst immernoch du Lee nicht missen?


    Weil niemand hat nach ihr gesehn
    Lee keinen Söldner nach ihr sandte,
    das kann bis heut ich nicht verstehn.
    In Not an Fremde sie sich wandte.
    Ein Mann aus Königs Ritterschar
    und einer aus dem Sumpf verbanden
    die Wunden ihr, was edel war,
    doch Lee hat abseits nur gestanden.

    Drum eine Frage stell ich dir
    Eins möchte gern ich von dir wissen.
    Oh tapf’re Aeryn, sage mir:
    Das Treueband, ist’s nicht zerrissen?



    Argaans Heer
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    Argaans Heer

    Setariffs Soldaten ziehen
    Aus dem Tor der Stadt zum Kampf hinaus.
    Menschenmassen streuen Blumen
    Über unsren tapfren Recken aus.

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!

    Siehst du dort das blaue Banner
    An der Heeresspitze, ganz weit vorn?
    Wie es stolz im Winde flattert?
    Und schon schmettert lauthals unser Horn.

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!

    Jeder Kämpfer in der Reihe,
    während Trommler halten ihren Takt,
    schützt mit seinem Schild den Nächsten.
    Festgefügt ist unser ehern Pakt!

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!

    Unser Schlachtruf heißt „Für Argaan!“
    Für die Heimat kämpfen wir mit Wut,
    Weisen Feinde in die Schranken.
    Unser Siegespfand ist Kampfesmut.

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!



    Auf der kargen Heide
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    Auf der kargen Heide

    Auf der kargen Heide saß ich,
    Als das große Heer dort stand.
    Auf der kargen Heide war es,
    Wo der Kampf ist einst entbrannt.
    Auf der kargen Heide schaut‘ ich,
    Schirmt‘ den Blick mit meiner Hand.
    Auf der kargen Heide sah ich
    Ein erträumtes, bessres Land.
    Auf der kargen Heide wußt‘ ich,
    Dieser Traum hat nicht Bestand.
    Auf der kargen Heide wurden
    All die Recken überrannt.
    Auf der kargen Heide rot ist
    Zwischen Gras der kahle Sand.
    Auf der kargen Heide hab ich
    Mich verzweifelt abgewandt.
    Auf der kargen Heide blieb das,
    Was uns alle einst verband.
    Nur die karge Heide weiß noch,
    Welches Unglück dort stattfand.



    Schlacht um Varant
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    Schlacht um Varant

    Kein Menschenalter ist vergangen,
    Erzählungen im Land erklangen,
    Lieder von der Schlacht berichten,
    landauf, landab die Skalden dichten
    von unerhörtem Kampfesruhme,
    berichtenswertem Heldentume
    und von dem Siege, der stattfand
    in den Sümpfen von Varant.


    Myrtanas Herrscher schon vor Jahren
    vier Reiche, die verfeindet waren,
    unter seine Herrschaft zwang.
    Die blutig Kriege zogen lang
    durch die Länder ihre Schneise,
    sähten Tod auf jede Weise.
    Doch nun das Ende ist in Sicht,
    denn wo die helle Sonne sticht
    auf der kahlen Heide Weiten,
    von Sumpf begleitet an den Seiten,
    ein silbern Schimmern schlägt entgegen
    dem Aug’, es blenden funkelnd Degen,
    Rüstzeug glänzt im hellen Lichte,
    Helme decken die Gesichte,
    von Kriegern, aufgestellt in Reih’n
    schwer gepanzert Arm und Bein,
    aufgepflanzt die Wimpel sind,
    flattern knatternd wild im Wind,
    dies der Ort der Schlacht wird sein
    und keiner wird danach so rein,
    wie er ist hineingegangen
    zum Schlusse wieder vorgelangen.
    Die Heere stehn sich gegenüber,
    die Blicke wandern hin und hüber
    zum Feinde, der mit voller Macht
    gespannt zum Kampf steht auf der Wacht.
    Die weite Heide, einstmals kahl
    füll’n grimmig Krieger, hoch an Zahl.
    Versammelt ist, was kämpfen kann,
    bewaffnet hat sich jeder Mann
    und von den Wachen wohlumstellt
    thront mittendrin des Feldherrn Zelt.
    Sein Banner sich im Wind entrollt,
    sind die Götter ihm heut hold?
    Kampfeslüstern wolln die Krieger,
    in Gedanken schon als Sieger,
    auf dem Schlachtfeld aufmarschieren,
    bereit, den Angriff zu parieren.
    Doch noch des Herolds Horn ist stille.
    Erst, wenn es des Feldherrn Wille
    und er aus seinem Zelt wird treten,
    um mit dem Heere still zu beten
    und Innos’ Blick auf sich zu lenken,
    ihn bitten, ihm den Sieg zu schenken,
    dann erst wird das Horn erklingen,
    auf das beginne nun das Ringen.
    Und endlich ist es dann so weit,
    die Krieger sind schon lang bereit.
    Stumm stehen sie, vor Waffen starrend
    Des Beginns des Kampfes harrend.
    Sie stürmen vor beim Klang des Hornes,
    die Herzen fest im Griff des Zornes
    und bald schon tobt das Kampfgewühl,
    Das Heer stürmt vorwärts mit Gebrüll.

    Und unsichtbar auf beiden Seiten
    in Dunkelheit den Kampf begleiten
    düstre Mächte, deren Schaffen
    viel’ Männer wird darnieder raffen.
    Für Beliar ist ein Festtag heute,
    er fährt ein die meiste Beute.
    Leiber für ihn wertlos sind,
    die Seelen nimmt er mit geschwind.


    Schwerter blitzen, Hörner schallen,
    zerrissne Bogensehnen knallen,
    Speere zischen durch den Himmel
    und in dem größten Kampfgetümmel
    des Feldherrn Garde unverdrossen
    des vielen Blutes, das vergossen,
    ihrer Äxte langen Schäfte
    wirbeln hoch und dann die Kräfte
    der tapf’ren Krieger sie bezwingen,
    den nächsten Feind sie niederringen.
    Schilde aufeinander prallen,
    ihr Krachen hört man weithin hallen.
    Mit Lanzen, tief herabgesenkt,
    kommen Reiter angesprengt.
    Ein wilder Kampf ist nun entfesselt,
    Krieger werden eingekesselt,
    rammen ihre langen Spieße
    mit den Enden in die Wiese
    und die Lanzenspitzen krachen
    in des feindlich Heerwurms Rachen.
    Doch weiterhin die Klingen singen,
    splitternd Lanzenschäfte springen,
    brüllend Krieger sich begegnen,
    Pfeilehagel niederregnen,
    Ketten rasseln, Rüstzeug splittert,
    wird wie Pergament zerknittert,
    wenn grausam Hiebe großer Wucht,
    die vergebens gleiches sucht,
    durch der Krieger Reih’n sich mäht,
    erhob’nen Haupts der Tod umgeht.
    Wie Halme unterm Schnitt der Sense,
    die Finger halten noch die Trense,
    werden Reiter hingeschlachtet,
    des Lebens Wert hier niemand achtet.
    Der Rösser schwer gepanzert Rümpfe
    stecken in der nassen Sümpfe
    bodenlosen saugend Gründen.
    Und vom grausam Tode künden
    Leichenberge, Blutesströme,
    hingemetzelt Erdensöhne.
    Doch die Schlacht nimmt ihren Lauf
    Kein Atemholen hält sie auf.
    Wer gefallen durch des Gegners
    Handarbeiten eines Degners,
    der das Schwerte hat geschmiedet
    im Feuer ’s Eisen hat gesiedet,
    mit Hammerschlag in Form gebracht,
    im Wasser Härte hat gemacht,
    der Klinge Stahl am Stein geschliffen
    fest das Schwerte dann gegriffen,
    und zur Waff’ hat werden lassen,
    die der Feind wird ewig hassen,
    also wer im Kampf getroffen,
    für den gabs nur noch ein Hoffen,
    daß in Beliars Reich der Ruhme,
    den er auf der Erdenkrume
    hier im Kampf erringen tat
    für Angedenken ist die Saat.

    Denn was bleibt dem sterblich Recken,
    wenn die Todesboten wecken
    seine ewig während Seele
    und aus keines Menschen Kehle
    dringt sein Name noch hervor,
    dann war im Tode er ein Tor,
    nutzlos gab sein Leben hin
    er im Kampfe ohne Sinn.


    Drum lasset innig uns gedenken,
    der Toten, die den Sieg uns schenkten.
    Denn einer kann im Kampf nur siegen,
    wenn übers Schlachtfeld Raben fliegen.
    Sie kamen her als Beliars Boten,
    krächzend äugend nach den Toten.
    Stunden wogte nun der Kampf,
    aus Pferdenüstern stieg der Dampf,
    aus Wunden endlos Blute quoll,
    bis zum Strome es anschwoll.
    Varants Söhne hingemordet,
    das Gemetzel überbordet,
    überrannt das feindlich Heer,
    erlahmt nun auch die Gegenwehr.
    Myrtana hat den Sieg errungen,
    entgültig ist Varant bezwungen.

    Die Heide tat vom Blut sich röten,
    es war ein Hauen, Metzeln, Töten.
    Und viele, die dabei gewesen,
    von ihren Wunden nie genesen,
    vom Todeskrug sie mußten kosten,
    ihr Harnisch wird im Regen rosten.
    Die Leiber niemand hat begraben,
    als Atzung dient ihr Fleisch den Raben.



    Tugend

    Edelmut
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    Edelmut

    Was ich dir sag, das höre gut:
    Manch Kämpfer ist schon ausgezogen,
    sah sich als Held, dank Waffen Kraft
    und hat sich damit selbst belogen.

    Ein wahrer Held ist nicht nur stark
    und kann mit Waffen um sich stechen,
    er sollte auch verzeihen könn’n,
    darauf verzichten, sich zu rächen.

    Dies nenn ich wahren Edelmut,
    der jedem guten Manne stünde.
    Herr über niedren Wunsch zu sein,
    das war noch niemals eine Sünde.

    Denn was bringt Rache außer Leid,
    aus dem nur Zorn und Hass erwachen?
    Sie wird in einem endlos Kreis,
    die Kämpfe immer neu entfachen.

    Darum beweise deinen Mut,
    nicht länger laß vom Zorn dich leiten.
    Leg fort das Schwert aus deiner Hand,
    denn besser ist’s für alle Seiten.

    Die größten Recken, die man kennt,
    war’n edel auch in ihrem Denken,
    drum bitt ich dich und mein es ernst,
    laß dich von ihrem Vorbild lenken.

    Vielleicht nach großen Taten einst
    auch über dich die Barden dichten
    und wenn es denn so kommen mag
    eins soll beherrschen die Geschichten.

    Wenn nämlich Lieder überall
    einst werden über dich gesungen,
    dann wird dein Ruhm der höchste sein,
    wenn er durch Edelmut errungen.


    Wenn Zorn die Gedanken leitet
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    Wenn Zorn die Gedanken leitet

    Ein unbedachtes, falsches Wort,
    zu schnell ist es laut verbreitet.
    Kommt aus Empfindens dunklem Hort,
    fliegt rasch von der Zunge fort,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.

    Wenn umwölkt die Stirne ist,
    des Geistes Dunkelheit fortschreitet
    und du im Griff des Schlechten bist,
    dann die Vernunft du nicht vermisst,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.

    Schnell ist viel kaputtgemacht,
    wenn dich des Zornes Teufel reitet.
    Mit Worten hast du unbedacht
    in Freunden Bitterkeit entfacht,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.

    Drum halte eine Weile ein,
    bis dein Blick sich wieder weitet
    und Klarheit zieht ins Haupt dir ein,
    denn du wirst schlecht beraten sein,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.



    Wahre Recken
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    Wahre Recken

    Durch stillen Wald und weite Flur,
    durch steiler Schluchten dunklen Grund,
    fand ich den Weg durch Zufall nur,
    sah mich schon fall’n in tiefen Schlund.

    Ich stand vor Bergen hoch und schroff,
    erstieg das höchste Felsenhorn,
    von mancher kahlen Bergwand troff
    mit leisem Klang ein kühler Born.

    Weit über Ackerrain und Feld
    führt über ausgetret’nen Steg,
    vorbei an Feldern, frisch bestellt,
    der einst von mir gewählte Weg.

    Selbst übers Meere fuhr ich hin,
    getrieben von unstetig Wind.
    Du fragst nach meiner Reise Sinn?
    Ich suchte, was wohl nie ich find’.

    Den wahren Held, zu meiner Schand’,
    fand ich niemals auf meiner Jagd.
    Ich hab gesucht im ganzen Land
    Und dann am Ende doch verzagt.



    Geben und Nehmen
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    Geben und Nehmen

    Mancher sich schon lang gefragt,
    was es wohl bedeuten kann,
    wenn zu Lee er hat gesagt,
    daß von nun an er sein Mann.

    Drum will ich versuchen nun,
    so getreulich, wie es geht,
    euch erklären euer Tun
    und euch sagen, wie es steht.

    Wenn ihr Lee die Treue schwört,
    eins ist unbestritten wahr:
    Auf sein Wort von nun ihr hört,
    allesamt, die ganze Schar.

    In den Kampf gemeinsam zieht
    Und dann gilt vor allem eins:
    Was eurem Leben auch geschieht,
    wichtiger allein ist seins.

    Wenn einen Auftrag er erteilt,
    Lee erwartet von euch schnell,
    daß ihr zur Erfüllung eilt
    hurtig wie vom Berg ein Quell.

    Gibt’s für euch nur noch die Pflicht?
    Und zum Klagen einen Grund?
    Ich sage euch, so ist es nicht,
    Lees Schuldigkeit tu ich nun kund.

    Euch zu nähr’n ist seine Pflicht,
    hat er dann zu kleiden auch
    jeden, der hier für ihn ficht,
    damit keiner friert am Bauch.

    Kampfeswunden, Krankheit, Harm
    sollte von euch halten fern
    er mit seinem mächtig Arm,
    wie’s sich anschickt für den Herr’n.

    Sorgen soll er nicht zuletzt
    sich um euer leiblich Wohl.
    Darum sag ich es euch jetzt:
    Sein Versprechen ist nicht hohl.

    Denn sein Wort hier jedem nützt,
    laßt’s durch euren Geiste zieh’n:
    Euer Leben er beschützt,
    mit eurem Leben schützt ihr ihn.



    Wunder der Natur

    Es ist Frühling
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    Es ist Frühling

    Zu wandern der Nase nach stand mir der Sinn,
    durch Wiese, Wald und Flur.
    Staunend stolpere ich und fall hin.
    Was ist das nur?
    Na klar: Es ist Frühling!

    Ein mächtig Gezwitscher aus jedem Baum,
    ein Tschilpen, Trillern und Pfeifen.
    Ich rapple mich auf und glaube es kaum,
    fang an, zu begreifen.
    Hach ja: Es ist Frühling!

    Grün sprießen die Blätter an jedem Strauch,
    das Blütenmeer schlägt hohe Wellen.
    Es blühen Narzissen, die Primeln, der Lauch
    an allen Stellen.
    Wie wahr: Es ist Frühling!

    Und ein junges Mädchen, das lächelt mir zu,
    vor Sehnsucht dahin ich gleich welke.
    Doch meine Trübsal ist verschwunden im Nu:
    Sie schenkt mir ne Nelke.
    Oh ja: Es ist Frühling!



    Frühling
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    Frühling

    Süße ungeahnte Düfte
    meine Nase nun erreichen,
    Schwaden schweben durch die Lüfte,
    niemals solln sie wieder weichen.

    Zarte Blätter sich entrollen
    auf so wundersame Weise
    und im Moos die Bienlein tollen,
    klar zu ihrer Frühlingsreise.

    Der Flug in jede Blüte führt,
    nimmermüde Honigsammler.
    Ihr Fleiß sogar mein Herze rührt,
    mir sorgenlosem Zeitvergammler.

    Beschwipst in meinem Frühlingsrausche
    torkle ich durch Feld und Wiese.
    Mit den Vöglein ich gern tausche,
    die Erde unter mir dann ließe.

    Doch einstweilen ich am Boden
    noch verbleibe auf zwei Beinen,
    stopf’ Blumen mir in meine Loden,
    möchte fast vor Freude weinen.

    Frühling ist die schönste Weile,
    die ganze Welt ist nun erweckt.
    Alles wächst in größter Eile,
    neues Leben man entdeckt.

    Während ich sinnierend liege,
    auf dem schönsten Wiesengrüne
    wächst mir eine grüne Riege
    Gräser in das Ohr ganz kühne.

    So viel Zeit ich hab verschwendet?
    Träum ich denn so lang schon liegend?
    Oder Wachstums Kraft sich wendet,
    über’n Winter endlich siegend?

    Einerlei, ich hab zu tun jetzt,
    muß der ganzen Welt verkünden,
    daß des Frühlings Kusse hinsetzt
    frisches Leben ohne Sünden.



    Sommergewitter
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    Sommergewitter

    Wolken türmen hoch sich auf
    und Gewitterblitze zucken,
    Wetter nimmt nun seinen Lauf.
    Bäume sich herniederducken.
    Nehmen Windes Kraft in Kauf,
    müssen seine Hiebe schlucken.

    Blätter bläst der Sturme fort,
    lang noch sie am Himmel tanzen,
    bis an einem fernen Ort
    sie als Boten fremder Pflanzen
    niederfall’n, verweilen dort,
    Speise sind für Krabbelwanzen.

    Doch einstweilen herrscht der Wind,
    wilde Böen die Felder fegen.
    Himmels Schleusen offen sind
    und nun endlich peitscht der Regen,
    Wasser übern Acker rinnt,
    Pfützen sammeln sich an Wegen.

    Krachend rollt des Donners Hall
    Übern vollgepackten Himmel
    und der dräuend Wolkenwall
    wird zum aufgebäumten Schimmel,
    trabend drängeln überall
    Wolkenherden im Gewimmel.

    Blitze donnern unterm Huf,
    Nebel fließt von ihren Mähnen,
    Götter Launen sie erschuf.
    freien Tritt sie sich ersehnen.
    Folgen sie des Sturmwinds Ruf,
    springend sich die Leiber dehnen.

    Endlich ist des Himmels Wut
    mit dem Regenschwall zerronnen
    und nun scheint letztendlich gut,
    was so düster hat begonnen.
    Alles blüht mit frischem Mut,
    hat an neuem Glanz gewonnen.



    Vom Bau der Welt
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    Vom Bau der Welt

    Einstmals kühne Männer waren,
    die vor ungezählten Jahren
    wollten auf die Seefahrt gehen,
    sich den Bau der Welt besehen.
    Und so sind sie losgezogen
    Damit ich hier ungelogen
    diese Kunde kann verbreiten
    aus schon längst vergangnen Zeiten.

    In den Ebenen im Süden
    Zeichnen sich der Wand’rer müden
    Fußspur’n ab im Wüstensande
    Quer durch unbekannte Lande.
    Sonne brennt dir heiß im Nacken
    Will dich braun und knusprig backen
    Mit erbarmungslosen Strahlen
    Schickt sie wahre Höllenqualen.

    Seltsam Völker lang schon wohnen
    In den ausgedörrten Zonen
    Gog und Magog ist ihr Name,
    klingt für uns ganz wundersame.
    Schwingen kreischend ihre Waffen,
    woll’n den Erdkreis an sich raffen.
    Wir vom Lande dort hernieden
    Sind durch Götter Macht geschieden.

    Breite Meere, Ozeane
    halten fern von ihrem Wahne
    uns’re glücklichen Gefilde
    wo die Sonne scheint so milde.
    Weiter geht die seltsam Reise
    und der Wind bläst still und leise
    in die Segel, die sich blähen.
    Launenhaft die Lüfte wehen.

    In den Bergen hoch im Norden
    stark behaarte dunkle Horden
    dort in Felsenhöhlen hausen,
    ungewaschene Banausen.
    Winters Kälte schlägt sich nieder
    an den Klüften immer wieder.
    Schnee begräbt die Täler alle,
    mancher Weg wird so zur Falle.

    Innos nie gesehen haben
    alle dort und seine Gaben
    wie die Wärme seiner Sonne
    nie gespürt dort ward mit Wonne.
    Zitternd sitzen in der Kälte
    dort die Menschen, als obs gälte
    zähneklappernd Takt zu schlagen,
    allen so ihr Leid zu klagen.

    Doch die Fahrt kann keiner stoppen,
    auch wenn Meeresgeister foppen
    die entsetzten mutig Forscher.
    Schiffes Planken werden morscher,
    denn erreicht ist jetzt das Meere
    der gehörnten Würmerheere,
    die sich endlos um sich schlingen,
    durch das Holz des Schiffes dringen.

    Weit im Westen leben Wesen
    manche haben von gelesen:
    Canophyten, Ichtyophagen
    hör ich die Gelehrten klagen,
    fressen Menschen zum Vergnügen,
    jeder muß sich ihnen fügen.
    Kochen sich im Topf ihr Fleische,
    bis es schmackhaft ist und weiche.

    Schnell sich aus dem Kochtopf ziehen
    alle und dann hurtig fliehen,
    sie zum Schiffe, ankerlichten,
    bleiben wollen sie mitnichten.
    Weiter geht die Fahrt nach Osten,
    um nun auch vom Glück zu kosten,
    denn an diesem fernen Orte
    liegt des endlos Segens Horte.

    Wie schon schrieben manche Weisen,
    soll’n am Ende alle Reisen
    in den selig Osten gehen
    wo die Sonn’ wir aufgeh’n sehen.
    Dort, so sagt man, liegt die Insel,
    wo selbst jeder Einfaltspinsel
    zum Gelehrten könne werden.
    Hier ist’s Paradies auf Erden.

    Dieses Land mit Götter Segen,
    wo die freundlich warmen Regen
    honigsüß vom Himmel fallen
    und Schalmeien laut erschallen,
    heißt Elysia in Sagen,
    niemand muß sich dort abplagen.
    Hier die Menschen glücklich leben,
    keine Angst läßt sie erbeben.

    Wenn du dort vorbeigezogen
    Auf des Meeres hohen Wogen
    Findest du die steilen Wände,
    die markier’n das Weltenende.
    Donnernd in den Schlund ergießen
    Sich die schaumbewachs’nen Wiesen,
    all der Meere endlos Flächen
    fließen ab in zahllos’ Bächen.

    Mächtig sprüht die Gischt hernieder.
    Ohne Pause. Immer wieder.
    Und ein großer Regenbogen
    glitzert leuchtend von hoch droben.
    Wenn der Sog dich will erfassen
    und nie wieder von sich lassen,
    will dich in den Abgrund ziehen,
    solltest du mit Eile fliehen.

    Kraftvoll bläst der Wind ins Segel
    und schon bald des Meeres Pegel –
    und das ist ein gutes Zeichen –
    ihren alten Stand erreichen.
    Ob die Wasser sich verlaufen
    oder Ungeheuer saufen
    all die riesig Wassermassen?
    Welcher Magen könnt’ das fassen?

    Nein, die großen Wassermengen
    später dann am Himmel hängen.
    Über’n Rand der Welt gefallen
    Wolken sich zusammenballen.
    Adanos schickt sanft gelinde
    wolkenschiebend günstig Winde.
    Und so fall’n die Wasser wieder
    regnend auf die Erde nieder.

    Meine Reise ist zu Ende,
    darum trete ich behende
    auf bekannten Boden wieder,
    bette meine müden Glieder
    auf der Heimat weiche Erde,
    von der mich auch hundert Pferde
    stampfend Hufes nicht vertreiben,
    hier werd ich für immer bleiben.



    Vom Vergehen
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    Vom Vergehen

    Weißt du noch, die kleine Blume?
    Gestern blühte sie noch dort.
    Heute such ich sie vergeblich,
    heute ist die Blume fort.
    Flogen Falter noch vor kurzem
    durch die milde Sommerluft
    aus Blütenkelchen, Trauben, Dolden
    strömte süßer Honigduft.

    Alles Leben ist vergänglich
    nichts bleibt für die Ewigkeit
    Für diese Wahrheit nicht empfänglich
    ist der Mensch und nicht bereit,
    wenn für mehr als bunte Blumen
    anbricht eine Trauerzeit.
    Und so endet, was mit Lachen
    seinen Anfang nahm, im Leid.



    Winterlied
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    Winterlied

    Winter hält in seinem eisig kalten Griffe
    das ganze Land,
    übern Himmel ziehn unstetig Wolkenschiffe,
    die wohlbekannt
    ihre glitzernd Ladung niederrieseln lassen
    ohne Ruhe,
    schneeweiß bestäubt nun alles ist, kanns kaum fassen,
    hier im Nuhe.
    Doch ein kalter Wind pfeift durch die Stoppelfelder
    ohn Unterlaß,
    und auch die hohen und so düstren Tannenwälder
    rauschen mir was.
    Frost hält umklammert Zweig und Wurzel ohne Gnade
    wie zum Hohne,
    blutig Wunden durch verharrschten Schnees Grate
    sind mein Lohne.
    Ein warmes Haus auf meiner Flucht vor Kältes Grimme
    erreich ich bald,
    mit frierend Ohren höre ich des Winters Stimme,
    er lacht so kalt.
    Und zum Abschied er noch einen donnernd Gruße
    schickt hinterher,
    die Schneelawine schnelle flieh, hab keine Muße
    ich nimmermehr.
    Nur die Hoffnung bleibt mir noch auf Winters Ende,
    bald, wenns ginge,
    sonst der Frühling immer bliebe nur Legende,
    die ich besinge.



    Meeresfahrt
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    Meeresfahrt

    Wind geduldig gibt die Richtung
    Zu dem Ziel der Reise vor,
    Doch der Regenwolken Schichtung
    Ist dem Sturm ein Ausfalltor.

    Wirbelnd strömt die Flut von oben,
    Brechend übers Deck herein.
    Ungezähmte Wasser toben,
    Fließen in das Schiff hinein.

    Während jeder sucht zu retten
    Sich vor gurgelnd salz'ger Flut,
    Steht umwickelt fest mit Ketten
    Der Rudergast voll Todesmut.

    Zu den Göttern heben alle
    Ihre Stimmen still und laut,
    Denn bei diesen Unglücksfalle
    Wird nur ihnen noch getraut.

    Ein lauter Knall. Es birst das Segel,
    Fort trägt es des Äthers Wut.
    Nur Zerstörung hießt die Regel,
    Sonst den Mächten nichts scheint gut.

    Niemand soll des Meeres Wiesen -
    Hört man's aus dem Sturmwind schrei'n -
    Zum Wandelgang sich auserkiesen!
    All die Hügel - die sind mein!
    Hier ergeh'n die Meeresriesen
    Sich und so soll's immer sein.
    Also seid nun ausgewiesen:
    Riesenspielzeug sollt ihr sein!

    Sturmwind braust und hebt den Nachen
    hoch hinauf in Himmels Schlund,
    Um ihn dann mit lautem Krachen
    Fall'n zu lassen in den Grund.

    Werden all die Planken halten,
    die einst eine kundig Hand -
    eines Zimmermannes Walten -
    festgefügt zusammen band?

    Sieh! Die Fluten wieder schwellen!
    Doch es hält dem Mahlstrom stand,
    Beugt sich unter hohen Wellen,
    Wie der Baum im Wind an Land.

    Plötzlich, so wie er gekommen
    ist der Sturm vorüber jetzt.
    Wer noch lebt, der ist benommen;
    Ist es überstanden jetzt?

    Glatt das Meer liegt vor den Blicken,
    Als ob's anders niemals war.
    Wird der Sturm noch einmal schicken
    Seine wilde Bestienschar?

    Niemand soll des Meeres Wiesen -
    Hört man's gurgelnd wie durch Stein -
    Zum Wandelgang sich auserkiesen!
    All die Hügel - die sind mein!
    Hier ergeh'n die Meeresriesen
    Sich und so soll's immer sein.
    Dies war nur ein kurzes Niesen.
    Gewarnt ihr Frevler, sollt ihr sein!

    Wasser endlos wallt hinüber,
    Stetig ist der Barke Bahn.
    Schallt der Ruf vom Mast herüber:
    Dunstig' Ufer sieht man nah'n.



    Düstre Mären

    Der Nachtmahr
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    Der Nachtmahr

    Einst ein Knabe jung und schön
    folgte einem Weg, zu gehen
    durch den dunklen Tannenhag,
    wünschte sich, es wäre Tag.
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Auf Gras, ganz helle, trat sein Fuß
    und plötzlich eine Maid zum Gruß
    ihm ihr strahlend Lächeln schenkt,
    an nichts andres er mehr denkt.
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Ganz verzaubert bleibt er stehn,
    kann keinen Schritt mehr weiter gehen
    „Oh schönes Mädchen, sage mir,
    wie finde ich nach Haus von hier?“
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Sie nimmt den Knaben bei der Hand,
    sein Herz umschließt ein festes Band
    und willig folgt er ohne Scheu
    in den dunklen Wald ihr treu.
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Den Knaben sah man nimmermehr,
    der Nachtmahr gab ihn niemals her,
    doch im hellen Sonnenschein,
    ein schönes Mädchen sitzt allein.
    Dunkle Träume trieben sie
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.



    Der Sucher in der Dunkelheit
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    Der Sucher in der Dunkelheit

    Ich sah harte Felsen Dünen gleich vergehen,
    Meere, die verdampften in grenzenlose Himmel,
    Konnt' steinern Adlers Werden mit starren Augen sehen,
    hört' in mir den Hufschlag der rasend Feuerschimmel.
    Gestirne haben vordem ihre Bahn begonnen:
    Es gibt keine Ordnung, nur wirres Gewimmel.

    Zwischen sterbenden Sternen, heißen Sonnen
    wandeln die Götter voll Macht umher.
    Sucher in Welten, die längst zerronnen,
    Seit Äonen sind ihre Hände leer.

    Was ist in den Welten, was hält sie zusammen?
    Was entstiegen der See und doch allverborgen?
    Was strebt auf der Aare, glüh'n Sphären in Flammen?
    Kann Wissen und Kunde für Antwort nicht sorgen,
    Denn ganz unentwirrbar ist alles versponnen.
    Im Wechsel der Sicht ist der Abend ein Morgen.

    Zwischen sterbenden Sternen, heißen Sonnen
    wandeln die Götter von einst umher.
    Sucher in Welten, die längst zerronnen
    Seit Äonen sind ihre Augen leer.



    Die Trauerweide
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    Die Trauerweide

    Auf der kahlen Heide,
    da steht ein alter Baum,
    eine Trauerweide,
    erstarrt in einem Traum.


    Bei einem alten Weibe,
    da darbte eine Maid,
    ihr geschah am Leibe
    einst ein großes Leid.

    Der Wind in ihren Zweigen
    bringt leise sie zum Spiel
    und in der Blätter Reigen
    findet er sein Ziel.


    Sie wollte hin zum Tanze
    mit einem Burschen gehn
    und flocht sich einen Kranze
    sie war so wunderschön.

    So rauschen denn die Blätter
    ohne Unterlass,
    im stürmisch Regenwetter
    glänzen sie ganz nass.


    Das Weibe aber sagte:
    ›Er wird nicht kommen her.‹
    Denn der Neid, der nagte
    an ihrem Herzen sehr.

    Am Tage scheint die Sonne
    auf ihr grünes Dach
    und Wandrer voller Wonne
    im Schatten liegen wach.


    Das Mädchen jedoch lachte
    und wollte hören nicht:
    ›Geschenke er mir machte,
    mein Herz er mir nicht bricht.‹

    Des Nachts die Sterne schimmern
    durch ihr lichtes Blatt
    und an dem silbern Flimmern
    sieht man sich nie satt.


    ›Zu Holz will ich erstarren,
    wenn er mich vergisst,
    ich werde seiner harren,
    auch wenn du gram mir bist.‹

    Im Frühjahr Weidenkätzchen
    mit ihrem Duft betör’n,
    man kann an manchem Plätzchen
    die Bienen summen hör’n.


    ›Wenn dies ist dein Wille,
    so möge er geschen.
    Als Baume sollst du stille
    auf der Heide stehn.‹

    Im Sommer spendet Schatten
    die weitgespannte Kron,
    viel Wandrer an dem glatten
    Stamme lehnten schon.


    Der Alten düst’ren Worte
    das Mädchen hörte nicht,
    es dacht’ an and’re Orte,
    ein Lächeln im Gesicht.

    Und wenn die Blätter fallen,
    von Herbstes Hauch gefärbt,
    wird von des Windes Krallen
    der Weidenbaum gegerbt.


    Die alte Hexe schickte
    einen Zauber aus,
    den Burschen er umstrickte
    mit tiefem Schlaf zu Haus.

    Auf die silbrig Rinde
    im Winter schneit es weiß,
    in dem kalten Winde
    die Zweige rascheln leis.


    Des Abendrotes Schimmer
    der Nacht hat Platz gemacht,
    der Bursche, der kam nimmer,
    die Maid umsonst gewacht.

    Am Morgen auf der Heide
    beugen sich verzagt
    die Zweige einer Weide,
    wie’s voraus gesagt.



    Der große Gleichmacher
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    Der große Gleichmacher

    Schnitter, schärfe deine Sense,
    Spann Gezäum dem Rosse vor.
    Silbern Mondlicht wird dich leiten
    Über Wälder, Berg und Moor.

    Eingehüllt in Nächtens Mantel,
    Weiß mit Schnee am Saum besetzt,
    Diamanten gleich mit Sternen,
    Ist der ganze Stoff benetzt.

    Unter dir die Welt liegt stille,
    Ruht in klarer Winternacht,
    'S ist das Feld mit deiner Ernte;
    Tu die Arbeit mit Bedacht.

    Unter diesem prächtig Zelte,
    Wartet eine große Schar,
    Deren Hoffnung längst verlor'n ist,
    Deren Leben Mühsal war.

    An dem Feldrain hingesunken
    Liegt ein Bündel Lumpen nur.
    Da - ein schwaches Menschlein wimmert.
    Weit weg führt die Wagenspur.

    Über Knochen spannt die Haut sich
    Und ganz leis im Fiebertraum
    Ruft das Mädchen nach der Mutter.
    Doch den Ton – man hört ihn kaum.

    Ausgezehrtes Mädchen, höre,
    Sollst vergessen deine Not
    Wohin ich dich führen werde,
    brauchst du niemals wieder Brot.


    In der festen Kemenate
    Liegt der Burgherr satt und warm:
    Unumschränkter Macht zum Trotze
    Traf den Herrscher Krankheit Harm.

    Weder Medicus noch Magier,
    Priester, Heiler, Scharlatan,
    Nicht Geschmeide, Gold und Reichtum
    Wehrt Geschwüren ihre Bahn.

    Deine Plage will ich kuren,
    Sollt' sie noch so schmerzhaft sein:
    Heilen wird dein langes Leiden
    Prompt der Schritt an meinen Schrein.


    Mitten in dem wilden Kampfe
    Fällt den Krieger zischend Pfeil
    Weil der Schütze richtig zielte
    Blieb des Streiters Herz nicht heil.

    Pfeifend rasselt schwacher Atem,
    Blut rinnt aus dem zitternd Mund.
    Dunkler Fleck auf weißem Schneekleid
    Tut des Kämpfers Wunde kund.

    Laß den Odem aus dir weichen!
    Nie mehr kämpfen ohne Sinn,
    Nicht für Klang von leeren Worten
    schenkst du mehr dein Leben hin.


    Ach, zerschunden ist der Körper,
    angekettet an die Wand
    von der Folter ganz zerstoßen
    sind die Finger jeder Hand.

    Für die Buhlschaft mit Dämonen
    War Beweis ihr rotes Haar.
    Sie gestand es unter Schmerzen:
    Ja, die Klage, sie ist wahr.

    Von der Welt sollst du dich lösen
    Sieh: sie hat sich abgewandt.
    Eh die Flammen dich verschlingen
    Komm mit mir, nimm meine Hand.


    Schnitters Mahd fällt alle Leben,
    Junge, Alte, arm und reich,
    Unterschiede kennt er keine:
    Im Tode sind sie alle gleich.



    Alte Sagen

    Der Nix und seine Töchter
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    Der Nix und seine Töchter

    Wenn der Mond am Himmel steht
    und die Sonne untergeht,
    dann kannst du an manchen Nächten
    den Nix, den Barte voller Flechten,
    aus dem Weiher steigen sehn.
    Nach ihm seine Töchter gehen.
    Und zum Bade sie nun schreiten,
    lassen sich vom Mondlicht leiten.

    In aus Schilf gewachsnen Hallen
    lassen sie anmutig fallen
    ihre algengrünen Kleider.
    Doch der alte Nix wacht leider
    über ihre Badestelle
    an erlenbruchgesäumter Quelle.
    So wird es dir nur schwer gelingen,
    bis zu ihnen vorzudringen.

    Willst du des Nixens Wacht umgehen,
    mußt du vor des Hahnes Krähen,
    damit der Nix dich nicht zerreißt,
    ein Kraut abpflücken, das da heißt
    Rührmichnichtan. Birgs an der Brust.
    Der Nix an dir verliert die Lust.
    Doch seiner Töchter lockend Duft,
    führt dich in eine nasse Gruft.

    Die Blicke ihrer Mandelaugen
    In die kühle Flut dich saugen
    und Wimpern Schwünge froh erzittern,
    sehn sie dich hinter nassen Gittern.
    Das grüne Haar der Wasserweiber,
    bedeckt nur knapp die schönen Leiber.
    Ihr Sang benebelt den Verstand
    Bringt flugs dich an des Wahnsinns Rand.

    Die weiße Haut im Mondenschein
    der Nixentöchter leuchtet rein.
    Mit Händen schmal und ganz grazil
    seltsam Zauber in den Siel
    mit wiegend Hüften wird gewebt,
    daß Balsam überm Wasser schwebt.
    Und ihre alabastern Glieder
    Senken sich zum Bade nieder.

    Dann in die Tiefe ziehn sie dich.
    Das Wasser braust ganz fürchterlich,
    nie wieder lassen sie dich ruhn,
    mußt ewig für sie Dienste tun.
    Wer nachts sich an den Teich begab,
    fand oft im Ried sein nasses Grab.
    Drum solltest du den Weiher fliehn,
    eh sie dich unter Wasser ziehn.

    Sticht dich jedoch der Übermut,
    so rat ich dir, doch höre gut,
    schneid aus Weide dir zwei Pfropfen,
    die mußt du in die Ohren stopfen,
    denn wenn du hörst die Nixen singen,
    wird es niemals dir gelingen
    ihren Armen zu entkommen,
    keiner ist jemals entronnen

    Doch hast du meinen Rat befolgt
    und das Glücke war dir hold,
    erreichst du taub für ihre Lieder
    eins der moosbestickten Mieder,
    so nimm es an dich still und leise,
    denn nur auf diese eine Weise
    ihren Zauber hältst du aus,
    kannst sie dann führen in dein Haus.

    Doch auch bei tränenreichem Flehen
    laß sie niemals wieder gehen,
    denn kehrt zum Teiche sie zurück
    schwindet sofort auch dein Glück.
    Drum halt die Kleider gut versteckt,
    daß sie niemals mehr entdeckt
    was ihr Herz an deines bindet.
    Aus ist’s, wenn sie’s wiederfindet.



    Der Prinz und der Drache
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    Der Prinz und der Drache

    Ein neuer Tag die Welt erreicht,
    die Dunkelheit dem Lichte weicht.
    Was gestern hoffnungslos erschien,
    wird heute schnell vorüber ziehn,
    hat Platz zu machen neuen Dingen,
    von manchen werde ich nun singen.

    Vor vielen Jahren, fern von hier,
    in einer Zeit, als Mensch und Tier
    noch sprachen mit der selben Zung
    und die Welt noch schön und jung,
    wuchs auf in einem fernen Reich
    ein Jüngling, klug und schön zugleich.

    Sein Name ist mir nicht bekannt,
    auch der von jenem fernen Land,
    des’ Thron sein Vater einst besessen,
    ist heutzutage längst vergessen.
    Nur noch ein ferner Widerhall
    dringt durch des Vergessens Wall.

    Doch alles ist noch nicht verklungen,
    von alten Taten wird gesungen
    und solang noch Menschen leben,
    wird es diese Lieder geben.
    Denn viele Dinge sind es wert,
    daß man sie auch in Zukunft hört.

    So laßt mich denn mein Lied erzählen,
    nicht länger soll euch Neugier quälen.
    Es geht um Liebe, Schmerz und Leid,
    um Trauer und um Einsamkeit,
    doch auch für Freude ist hier Platz
    und gutem End’ im letzten Satz.

    Der Königssohn, von dem ich sprach,
    ihn plagte einst ein Ungemach.
    Zu eng das Schloß des Vaters schien,
    so bat er ihn: ›Oh laß mich ziehn,
    zu sehn, was in der Welt passiert,
    mein Herz nach Abenteuern giert.‹

    Des Königs Herz jedoch fast brach
    und unter großem Weh und Ach,
    es hätt den Kummer nur vermehrt,
    wenn er den Wunsch ihm hätt verwehrt,
    ließ er ihn voller Trauer gehen.
    Würd er ihn jemals wiedersehn?

    Den Jüngling jedoch focht das nicht,
    die Freude stand ihm im Gesicht.
    Er schnallte um das Schwertgehänge,
    stieg auf sein Roß und mit Gepränge
    ritt er zum Tore dann hinaus
    und verließ der Jugend Haus.

    Lange führte ihn sein Weg
    über manchen schmalen Steg,
    hörte Wind in Wäldern rauschen,
    tat so manchem Vöglein lauschen,
    ritt über Brücken, schwamm im Fluß,
    setzt’ hier- und dorthin seinen Fuß.

    Erfuhr die größte Einsamkeit,
    traf keinen Menschen weit und breit,
    mußte gar in großen Städten
    sich vor dem Gewimmel retten,
    ritt über Wiese, Flur und Feld,
    lernte kennen so die Welt.

    Doch die Lust auf Abenteuer
    brannte in ihm wie ein Feuer,
    noch war nicht gelöscht die Glut,
    die ständig nährte seinen Mut
    und ihn trieb auf diese Weise
    zu seiner langen, fernen Reise.

    Und als er ruht auf einem Steine,
    schlägt übernander Bein auf Beine
    und er seine Rüstung lupft –
    das Roß derweil an Gräsern zupft -
    sein Schwert hell in der Sonne blinkt,
    ein Vogel ihm ein Liedlein singt.

    Da läßt er einen Seufzer fahren:
    ›Ach, nach wieviel langen Jahren
    soll ich denn nach Hause gehen,
    kein einz’ges Wunder ich gesehn?
    Meine Reise war vergebens,
    nur Verschwendung meines Lebens.‹

    Da des Vogels Lied erklingt
    und er in klaren Worten singt.
    Der Prinz versteht es Satz für Satz,
    wie er erzählt von einem Platz
    umrahmt von Bergen hoch und steil,
    nicht zu erklimmen ohne Seil.

    Dort in einem tiefen Tal,
    die Berge ringsum sind ganz kahl,
    lebt ein Drache, alt und schlau,
    gefangen hält er eine Frau,
    ein einsam Mädchen, jung und schön,
    läßt sie niemals von sich gehen.

    Traurig klingen ihre Lieder,
    doch sie singt sie immer wieder,
    wenn ihr goldnes Haar sie kämmt
    und die Spangen sie sich klemmt,
    sitzt sie an eines Baches Quell
    und ihre Stimme klingt so hell.

    Der Jüngling hörte ganz gebannt,
    dies Gefühl er nie gekannt,
    lang schon war der Vogel fort,
    doch er saß noch an diesem Ort.
    Er ans Mädchen nur noch dachte
    und sich auf die Suche machte.

    Tags er suchte nach der Stelle
    mit der ihm beschrieb’nen Quelle,
    nachts er fiebrig von ihr träumte.
    Unter ihm sein Roß sich bäumte,
    wenn er es hastig trat mit Sporen.
    War die Hoffnung schon verloren?

    Schließlich er im Bergland stand,
    keinen Weg von hier er fand,
    irrte tagelang umher
    ›Nach Hause find ich nimmermehr.‹
    Und sein Kopf sank in die Hände,
    er erwartete sein Ende.

    Stunden rannen, ungezählt,
    lange er sich hat gequält
    und sich nach Erlösung sehnte,
    endlich sich im Himmel wähnte.
    Sein Körper lag auf weichem Moos,
    der Kopf auf eines Mädchens Schoß.

    Lieblich einer Quelle Klang
    plätschernd an sein Ohre drang.
    Und das Mädchen sprach zu ihm:
    ›Eile dich, du mußt schnell fliehn,
    verweile nicht und lauf schnell fort,
    dies ist ein verfluchter Ort.‹

    Ungläubig und voller Staunen
    hört’ er sie die Worte raunen.
    ›Du schönes Mädchen, sage mir,
    an welchem Orte bin ich hier?
    Ich will nicht ohne dich mehr gehen,
    so lange bleib ich bei dir stehn.‹

    Und er sprang auf und sah sie an,
    so wie man es nur tun kann,
    wenn man im Innersten entzückt
    und die Seele ganz entrückt.
    ›Oh komm doch mit mir, Schönste mein
    und Königin wirst du bald sein.‹

    Da sagte sie: ›Ich kann nicht weg,
    gefesselt bin an diesen Fleck.
    Von einem Drachen wohl bewacht
    bin ich eingesperrt bei Nacht.
    Und aus den Augen läßt er nicht
    mich auch beim hellsten Tageslicht.‹

    ›Ich will das Ungeheuer töten
    und dich befrein aus deinen Nöten‹,
    sprach beherzt der Königssohn.
    Und auf sein treues Pferd er schon
    stieg auf und legt die Rüstung an,
    nimmt seine Lanze an sich dann.

    Das Mädchen warnt ihn: ›Fürchte dich,
    der Drache ist gar heimtückisch.
    Vor seiner List kein Mensch gefeit,
    stets zu Ränken er bereit,
    die du nicht hast vorhergesehn
    nie läßt er dich lebend gehen.‹

    ›Hab keine Angst, mein schönes Kind,
    wir bald wieder zusammen sind.
    Ich habe keine Furcht vorm Drachen,
    werde ins Gesicht ihm lachen,
    schlag mit dem Schwerte auf ihn drauf,
    spieß ihn mit meiner Lanze auf.‹

    Da schlug die Maid die Augen nieder
    ›Ich hoffe sehr, ich säh dich wieder.
    Nimm diesen Ring und noch den Rat,
    wenn du reitest nun zur Tat,
    Drachen niemals Tränen weinen,
    selbst wenn sie noch so menschlich scheinen.‹

    Und so ritt er zum Drachen hin,
    ihn zu töten, stand sein Sinn.
    In der Höhle Windung tief
    auf einem goldnen Schatze schlief,
    der angehäuft mit großer Gier,
    das garstig schöne Schuppentier.

    Mit langem Schwanz und großen Schwingen
    lag er auf all den prächtig Dingen,
    Pokalen, Silber, Gold, Geschmeide,
    es war die reinste Augenweide.
    Ein großes Glitzern und ein Funkeln,
    man sahs von Weitem schon im Dunkeln.

    Und ohne noch zu zögern lang,
    um des Pferdes Zügel schlang
    die Faust, gepanzert, voller Mut,
    der Prinz, und dann mit grimmer Wut
    er sein Roß zum Angriff lenkt,
    zum Stoß die Lanze niedersenkt.

    Jetzt war der Drache aufgewacht,
    im Rachen seine Glut entfacht,
    das Maul aufreißt, die Zähne blitzen
    mit ihren messerscharfen Spitzen,
    die krall’nbewehrten Pranken hebt,
    auf daß die ganze Höhle bebt.

    Der Drache war ein Ungeheuer,
    verbrannt den Prinz mit heißem Feuer,
    daß des Ritters Schutzschild schmolz,
    als wäre es aus morschem Holz.
    Doch der Jüngling nicht verzagt
    Und mutig er den Angriff wagt.

    Gegen das Untier reitet an,
    hebt die Lanze er und dann
    einen Stich mit voller Kraft,
    daß in des Drachens Körper klafft
    eine Wunde tief und schwer
    er bringt ihm bei mit seinem Speer.

    Ein letztes Mal der Atem rasselt
    und die Flammenhitze prasselt,
    dann der Drache ist besiegt
    und er geschwächt am Boden liegt.
    ›So laß mir wenigstens mein Leben,
    ich will dir auch die Jungfrau geben.‹

    Und so kriecht er denn auch fort,
    läßt zurück nur seinen Hort,
    an dem der Prinz sich gütlich tut
    und ihn auf sein Streitroß lud.
    Dann er zu dem Mädchen eilt,
    sie erscheint ihm seltsam kalt.

    Hebt auf sein Roß sie unverzagt,
    dann er mit ihr von dannen jagt.
    Findet nun mit etwas Glück
    den Weg nach Hause er zurück.
    Die Menschen dort die Straßen säumen
    vor Freude jubelnd überschäumen.

    Der Prinz vor seinen Vater tritt
    ›Ich bringe meine Frau dir mit.
    Sie soll die Königin hier werden,
    wenn wir dein Königreich einst erben.‹
    Der König sagt: ›So soll es sein,
    sie sei mir lieb als Töchterlein.‹

    Doch das Glück, das einst gewonnen,
    ist nach kurzer Zeit zerronnen:
    Im Königreich der Tod geht um,
    die Menschen werden still und stumm.
    Jung oder alt, ob arm, ob reich,
    vorm Schwarzen Tod sind alle gleich.

    Er macht nicht halt vor hohen Mauern,
    kann hinter jeder Ecke lauern
    und seine lange Knochenhand
    zerreißt nun auch das Lebensband
    des Königs, der voll Gram regiert,
    das Volk die Hoffnung nun verliert.

    Und in all den trüben Tagen
    hört die Prinzessin man nie klagen,
    nie traurig ihre Worte klangen,
    nie Tränen netzten ihre Wangen.
    Als tapfer dies Benehmen galt,
    doch war ihr Herz wie Stein so kalt.

    Doch schon das nächste Unglück droht,
    es folgte eine Hungersnot.
    Das Korn verdorrte auf dem Feld,
    Brot gabs bald nur für teures Geld.
    So mußten viele Menschen darben.
    und sie zuletzt vor Hunger starben.

    Des Prinzen Last ward immer mehr,
    der Kummer drückte ihn gar sehr,
    doch die Prinzessin focht das nicht,
    nie Tränen netzten ihr Gesicht.
    Hartherzig der Prinzessin Tun
    schien manchen, die sie sahen, nun.

    Ob zweie nicht genügend sein,
    die nächste Plage brach herein:
    Ein Heer die Grenzen überrennt
    und alle Dörfer niederbrennt.
    Der Königssohn die Schlacht verliert,
    der Feind nach noch mehr Beute giert.

    Der Prinz sodann in wilder Flucht
    die Rückkehr in sein Schloß versucht.
    Als er im Hof vom Pferde steigt,
    kein Rühren die Prinzessin zeigt.
    Da merkt auch er: Etwas nicht stimmt
    und er auf eine Prüfung sinnt.

    So zeigt er ihr den goldnen Ring,
    den er einst von ihr empfing.
    ›Wo hab ich diesen Ring hier her?‹
    Sie sagt: ›Das weiß ich nimmermehr.‹
    Nun endlich er den Fehler findet:
    Vor ihm sich der Drache windet.

    Beherzt sein scharfes Schwert er zückt,
    dem Drachen schnell zu Leibe rückt,
    genug hat der ihn nun getäuscht,
    nicht nochmal er ihm entfleucht.
    Der Zorn ihm alle Sinne raubt,
    flugs spaltet er des Mädchens Haupt.

    Und noch im Todeskampf verwandelt,
    des Drachens Leib den Hof verschandelt.
    Der Prinz des klugen Rats gedenkt,
    den die Maid ihm einst geschenkt:
    ›Drachen niemals Tränen weinen,
    auch wenn sie noch so menschlich scheinen.‹

    Schnell auf sein treues Roß er springt,
    den Feind dann mutig niederringt,
    und danach gleich voller Hast
    zur Drachenhöhle ohne Rast
    reitet er in einem fort,
    denn er weiß das Mädchen dort.

    Und als er dann das Tal erreicht,
    findet er sie dort ganz leicht,
    sieht der Prinz sie traurig sitzen,
    in ihren Augen Tränen blitzen.
    ›Der Drache ist nun endlich tot,
    zu Ende ist jetzt unsre Not.‹

    Und er nimmt sie bei der Hand,
    führt sie nach Hause in sein Land,
    und ganz plötzlich kommt zurück
    in sein Königreich das Glück.
    So lebten sie noch viele Jahr
    Als hochgeliebtes Königspaar.



    Die alte Burg
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    Die alte Burg

    Eines Turms verwittert Mauern
    steh’n auf steilem Berges Grat
    und an seinen Wänden kauern
    Gräser, Blumen, Frühlingssaat.
    Längst zerfallen sind die Wälle,
    Wind durch leere Räume pfeift,
    Fenster war’n an jener Stelle,
    die nun Wurzelwerk umgreift.

    Wer hat einst sich hier ergangen
    hinter dicker Kerkerwand?
    Wer lag im Verlies gefangen,
    angekettet Fuß und Hand?
    Ganz umsonst auf solche Fragen
    man nach einer Antwort sinnt,
    alles hat weit fortgetragen
    schon vor langem leis’ der Wind.

    Auch der Schwerter hellen Klänge
    kann man lang schon nicht mehr hör’n,
    edler Ritter Minnesänge
    keine Herrin mehr betör’n.
    Fest, Turnier und Hochgezeiten,
    alles ist vergangen längst,
    niemand wird zum Kampfe reiten,
    hoch auf seinem Schlachtenhengst.

    Wodurch ist die Burg gefallen,
    war’s des Feindes Übermacht?
    Riß er ein die lichten Hallen
    und zerstörte ihre Pracht?
    Oder fiel der Kraft des Sturmes
    dieses Felsennest anheim?
    Seh’ die Trümmer eines Turmes,
    mach mir darauf keinen Reim.

    Wind bewegt die grünen Kronen,
    deren Schatten auf mich fällt.
    Könnten doch - es würd sich lohnen -
    Bäume von dem Lauf der Welt
    mir erzähl’n mit rauschend Stimmen,
    denn des Ort’s Vergangenheit,
    so der guten als der schlimmen,
    wär zu lauschen ich bereit.

    Grün bemooste Stufen steigen
    in des Bergfrieds Windung rund.
    Welcher Ausblick wird sich zeigen,
    tut sich meinen Blicken kund?
    Voller Neugier steig ich weiter,
    achte nicht auf Sicherheit,
    doch die steingehau’ne Leiter
    führt bis oben fest und breit.

    Endlich auf der höchsten Spitze
    steh’ ich nun und staune stumm,
    auf der brüchig Brustwehr sitze
    ich und schaue still mich um.
    Von des Turmes schartig Zinne
    viele Länder kann man schau’n
    und wie ich da ruhend sinne,
    meinem Aug’ mag ich kaum trau’n.

    Reitet dort in glänzend Rüstung
    an der Spitze seiner Schar
    nicht ein Ritter? Doch die Brüstung
    zeigt, daß es ein Traum nur war.
    Sie will meine Neugier rächen,
    denn betagtes Mauerwerk,
    altersmüde Steine brechen,
    stürzen von dem hohen Berg.

    Rasch von diesem Platz ich fliehe
    hurtig Schrittes, voller Hast
    von hier schnell ich weiterziehe,
    zu gefährlich war die Rast.
    Mag der Weg auch lange dauern,
    der mich leitet von hier fort,
    wird doch Sehnsucht in mir lauern,
    wenn ich denk an diesen Ort.



    Die Drachenjäger
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    Die Drachenjäger

    Mutig Menschen zogen bergwärts,
    um der Ungeheuer Bahn
    frech zu kreuzen. Siegestrunken
    schlugen Herzen schon im Wahn.

    Eines Schlosses schwarze Mauern
    steigen als Ruinen steil
    auf des Berges Felsenhauern.
    Himmelwärts ragt Turmes Keil.

    Schweigend die Gesellen steigen
    auf des Grates Gipfelspitz',
    denn die Reste dieses Baues
    sind schon lang ein Drachensitz.

    Ihn zu jagen fort vom Schlosse
    ist das Ziel der Kämpferschar,
    doch der Drache schon geseh'n sie -
    Er hat Augen wie ein Aar.

    Und sobald sie angesichtig
    dieses großen Lindwurms sind,
    fühlen sie sich klein und nichtig,
    gerade so als wie ein Kind.

    Denn der Drache spreizt sich prächtig,
    lullt sie ein mit klugem Wort,
    dass der ganze Kampfeswille
    wie ein Windhauch flattert fort.

    Denn bedacht wurd' nicht von ihnen,
    dass ein Drache ist kein Tier,
    wie die Schlangen oder Echsen,
    sondern Zauberwerkes Zier.

    Durch die Wünsche, die nun einmal
    allen Menschen eigen sind,
    gelangt zu Macht der listig Wyrmling
    schneller als die Zeit verrinnt.

    Und so kommt es, wie befürchtet.
    Eben wollten sie's noch jagen,
    schaurigschönes Schuppentier.
    Nun zu ihm sie Dienstherr sagen.

    Lassen sich doch weiterschicken,
    auf des Untiers Widerrist,
    fort von ihrem wahren Ziele,
    tief verstrickt in Drachenlist.

    Obs den Helden, die sie gerne
    durch ihr Abenteuer wären
    noch gelingt, zu triumphieren,
    wird sich wohl erst später klären.



    Lee
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    Lee

    Auf hohen Turmes Zinne ∙ einst König Rhobar stand
    Die Stirne furchten Falten ∙ als er sah übers Land.
    Zum Führer seines Heeres ∙ hub er zu sprechen an
    und richtete die Worte ∙ an seinen treuen Mann:

    ›Mein Reich, das ist zerrissen ∙ seit allzulanger Zeit.
    Schon Feinde sich einschiffen ∙ und es ist nicht mehr weit
    mit meiner Königsherrschaft, ∙ die Feinde sind zu stark.‹
    Des Königs Seufzer trafen ∙ den Recken bis ins Mark.

    ›Darum nimm deine Brünne ∙ und gehe nun zum Heer
    Sollst deine Mannen leiten. ∙ Nimm Schwert dir, Helm und Speer.‹
    Sogleich der tapf’re Hüne ∙ den Helm setzt’ auf sein Haupt
    und sagte dann: ›Ich reite, ∙ wenn ihr es mir erlaubt.‹

    So zog er denn von dannen ∙ in eine blut’ge Schlacht
    und siegt’ nach langem Kampfe, ∙ den er nicht hat entfacht.
    Das Streitroß schweißbehangen, ∙ die Nüstern voller Dampf
    kam er zurück gegangen ∙ als Sieger aus dem Kampf.

    Das Schicksal ihm nun reichte ∙ den Kelch des Niedergangs.
    Er trank ihn bis zur Neige: ∙ ein Opfer seines Rangs.
    Am Königshofe Neider, ∙ sie planten den Verrat,
    gedung’ne Mörder führten ∙ aus die verruchte Tat.

    So wurde er gefangen ∙ als grad er kam zurück,
    das sie ihn nicht gleich hingen, ∙ das war sein großes Glück.
    Von Häschern eingekerkert ∙ er wußte nicht den Grund.
    Ins Loche sie ihn zwangen, ∙ gleich einem räudig Hund.

    Er saß an manchen Tagen ∙ in dämmrig Dunkelheit
    durch Neidlings falsche Lügen ∙ in Kerkereinsamkeit.
    Bis das mit einem Schlage ∙ auffunkelt Tageslicht,
    sein Ohr mußt es ertragen, ∙ was nun der Richter spricht.

    ›Hart sollt ich dich bestrafen ∙ an Leben und an Leib.
    Ein Diener dich gesehen ∙ bei unsres Königs Weib.
    Die hohe Frau gemordet, ∙ ein gräßlich Bild sich bot,
    vom Blut rot deine Hände, ∙ verdient hast du den Tod.‹

    ›Zur magischen Barriere ∙ verurteil’ ich dich nun,
    das bis zu deiner Bahre, ∙ du niemals mehr kannst ruh’n.
    In tiefen Schächten schlagen ∙ sollst du das magisch Erz,
    auf daß dies Urteil ehre ∙ des Königs gütig Herz.‹

    Solch niedere Intrigen ∙ die brachten so den Held,
    an den heranzuragen ∙ an Mut in dieser Welt,
    an ungezählten Siegen ∙ des Adels feige Brut
    nie jemals konnte wagen, ∙ in der Minen Glut.

    Sein Wunsch nach künft’ger Freiheit, ∙ der ward zu seinem Gral
    und oft er nachgesonnen: ∙ wie flüchten aus dem Tal?
    Doch ungezählte Wochen ∙ blieb er gefangen lang,
    es wurde nicht gebrochen ∙ der Zauberkräfte Bann.

    Doch blieb er seinen Zielen ∙ ergeben fest und treu,
    auch Söldner für ihn kämpften ∙ so tapfer wie der Leu.
    Die Freiheit sie erstrebten ∙ nicht minder sie an Zahl.
    Die Treue sie ihm schworen ∙ das sollt’ sein ihre Wahl.

    Die Stirn er hat geboten ∙ der Erzbaronen Macht,
    daß sie nur noch mit Wachen ∙ ruhig schliefen in der Nacht.
    Ein kleines Stück von Freiheit ∙ schuf er mit harter Hand,
    die Wachsamkeit der Söldner ∙ der Stärke Unterpfand.

    Selbst Magier für ihn stritten ∙ verfolgten einen Plan,
    das Erz, das wurd gesammelt ∙ zu Bergen es getan.
    Mit magisch Formelwerken ∙ durchbrechen wollten sie
    die Mauern der Barriere, ∙ doch gelang es nie.

    Als die ersehnte Freiheit ∙ dann eines Tages kam
    - ein Wunder schien es allen, ∙ denn es war wundersam -
    hat ihn und seine Mannen ∙ das Tal nicht mehr gesehn.
    Bei Onar er seitdem sitzt. ∙ Sag Lee, was soll geschehn?




    zugelassen

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    Held Balbero's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Balbero is offline



    [Bild: 04aussehenro3.jpg]Aussehen:


    Die milchig-weiße Haut eines Albinos, ein langes asketisches Gesicht umramt mit feinen weißen Haaren, die den Weben einer Meisterspinne würdig wären und das Antlitz in ein unheilvolles Halbdunkel wirft. Durch ihre roten, mandelförmigen und melancholischen Augen die aus den tiefen Höhlen wie Blumen aus der Hölle leuchten, ihren spitze Lippen welche die Worte mit einer Süßheit hervorbringen, das sie in den meisten Menschen ein Gefühl der Wehrlosigkeit hervorrufen wurde sie von den Bauern ihres Dorfes oft gemieden und gefürchtet.
    Ihre schlanken Augenbrauen die sowohl die Kälte der Seele als auch die Hitze die beim Gefecht frei wird wiedergeben, verstärken nur noch den Eindruck das sie durch alles und jeden hindurchsehen würde und agieren zusammen mit dem wölfischen Grisen zu einer Maske des Todes.
    Von schlanker Figur und mit der besonderen Eigenschaft, das sie ihre wahre Kraft zu verstecken weis, halten sie die meisten Menschen für eine eher schmächtige Frau mit der Hinterlist eines Wolfes, die über Leichenberge gehen würde um ihre Ziele zu erreichen.



    [Bild: 01primrewaffenzb0.jpg]Hauptwaffen:

    Balberos Hauptwaffe ist ein Langschwert von erstaunlicher Austrahlung. Schwarzer Stahl in welchem glühende Runen eingraviert sind, erwecken nicht nur Argwohn bei anderen Menschen, sondern oftmals auch eine leise Furcht. Angefüllt von einem mächtigen Wesen ist dieses Schwert oftmals mehr ein Fluch als ein Segen, für die Schwertmeisterin, aber auch oftmals die letzte Chance eine Situation im letzten Moment noch zu wenden.
    Somit bleibt das Schwert oftmals nur die letzte Möglichkeit, weshalb Balbero es vorsieht, sich mit ihren Kampfstab zur wehr zu setzen.




    [Bild: 02sekundrewaffenza6.jpg]Bis an die Zähne bewaffnet:
    Balbero hat sich als Lehrmeisterin für den einhändigen Kampf nicht nur auf die Schwerter beschränkt und verfügt über eine breit gefächerte Leidenschaft an Werkzeugen ihres Handwerks. So ist es nicht verwunderlich, das die Magierin, welche schon gar Paladine zu Boden rang, sich nicht nur auf ihr Schwert verlässt. Zu ihrer festen Ausrüstung gehören somit nebst zwei kleiner Dolche auch eine Peitsche und ein kurzes Breitschwert.






    [Bild: 03rstungundverteidigungwq9.jpg]Rüstung

    Wärend Balbero früher meist in einer derben Lederhose, sowie einer festen Rüstung unterwegs war, trägt sie nun meistens eine weiße Robe der Erbauer, welche es ihr ermöglicht sich vor der Sonne zu schützen. Die besonderen Eigenschaften der Robe, die Temperatur zu regulieren und sie gleichzeitig vor den Strahlen der Sonne zu schützen sind für die Albinofrau von unschätzbarem Wert, da ihr ansonsten der Tod sicher wäre.
    Sobald Balbero jehdoch auf Abenteuer geht, oder in die Schlachten zieht, wird ihre Robe durch eine starke Rüstung ergänst. Eine spezielle Mischung aus Robe und Rüstung ermöglicht es, die Gewandheit bei zu behalten, wärend die Abwehr um ein vielfaches gesteigert wird, wobei die in die Rüstung eingearbeiteten Schutzzauber, sicherlich nicht ganz unbeteiligt sind...

    [Bild: balb2copy2bk4.jpg]



    Weitere Aurüstungsgegenstände:

    Ring der Energie:
    Dieser wurde damals von Ken Suyoko auf einer Quest hergestellt, als Balbero schwer verletzt war. Der Ring tilgt jehgliche Schmerzen und erfüllt den Träger stetig mit neuer Energie, so dass dieser weder Erschöpfung noch Müdigkeit kennt.
    [Bild: 016ringderenergieec5.jpg]


    Noktarius Ring:
    Dieser Ring wurde beim Verschwinden des Erzdämons.. zurückgelassen, als sich dieser zurück zog. In ihm eingraviert ist das Wappen von Balberos Familie. Bei diesem Ring handelt es sich um einen magieschen Ring, welcher eine zähflüssige Masse in sich beinhaltet, welche stetig versucht sich neu zu formen aber dennoch immer wieder zerfliest. Die große Besonderheit dieses Ringes liegt wohl aber in ihm. Nachdem man es geistig geschaft hat ihn zu überwinden, erwartet den Suchenden ein kleiner Tempel in der fremden Dimension. So ist es möglich stehts all seine Runen und magieschen Schätze bei sich zu tragen, ohne großartig Stauraum zu verschwenden oder sich mit dem Gewicht abplagen zu müssen.
    [Bild: 017noktariusringkw8.jpg]

    Dämonenmaske:
    Diese Maske war einst der Kopf von einen der Dämonen in der vergessenen Stadt unter dem Kloster. Sie dient dazu dem Gegner im Kampf zu verwirren und ihn keinen Aufschluß auf ihre nächsten Aktionen zu geben. Somit ist der überaschungseffekt stehts auf ihrer Seite wenn es darum geht eine Finte zu schlagen oder einen schnellen Ausfall zu machen.

    [Bild: dmonenmaskeic4.jpg]






    Skills:



    Der einhändige Kampf

    [Bild: 05einhandgelerntlb5.jpg]
    Die Beherschung
    by Kaligulas and Azathot

    [Bild: 06einhandgemeistertvy9.jpg]
    Die Meisterschaft
    by Azathot





    Die elementare Magie : Wasser-Erde

    [Bild: 07wassermagie1dp1.jpg]
    Die erste Ebene
    by Erzdämon Ark´nior´rz

    [Bild: 08wassermagie2cs8.jpg]
    Die zweite Ebene
    by Erzdämon Ark´nior´rz

    [Bild: 09wassermagie3tz6.jpg]
    Die dritte Ebene
    by Erzdämon Ark´nior´rz





    Akrobatik:

    [Bild: 014schleichengelerntjx7.jpg]
    Die Beherschung
    by Scatty

    [Bild: 015schleichengemeistertoc3.jpg]
    Die Meisterschaft
    by Scatty












    Erzdämon Ark´nior´rz

    [Bild: elric_mattstewart.jpg]
    Ark´nior´rz Erzdämon und Beauftragter von Adanos, war einst Kaiser der Vaghra`lin A´ an, Vorfahren der Ihrmyrag, welche durch die verschmelzung der Vaghra`lin A´ an und den Menschen von Khorinis entstanden, welche einst über achtundzibzig Ebenen herschten und diese durch ein Heer von Zombies, Drachen und anderen übernatürlichen Wesen beherschte.
    Damals bekahm jehder Herrscher des strahlenden Reiches einen eigenen Schutzpatron von Adanos persönlich gestellt, waren sie doch seine direkten Vertreter auf den beherrschten Ebenen.
    Ark´nior´rz war zudem Verwand mit Balberos Vater, Vek´nar´ket und seiner Frau und Balberos Mutter Ermoril, welche einst als Reinkernation der alten Rasse galt. Später dann wurde Ark´nior´rz selbst in den Rang eines Erzdämons aufgenommen. Wie und weshalb ist für Balbero momentan noch ungewiss.
    Sicher ist nur, das Ark´nior´rz sowohl starke Feinde als auch ebendso starke Verbündete hat.
    Einer seiner Feinde, oder Gegenspieler hatte einst mal Ark´nior´rz ausgeschaltet und seiner statt Balbero dazu überredet Adanos zu verraten und den Schwarzmagiern und somit auch Beliar beizutreten. Zwar konnte Ark´nior´rz später alles revedieren, doch bleiben weiterhin viele Geheimnisse noch offen.
    Balbero hatte zwar durch Ark´nior´rz Wiedersacher eine menge über ihre Familie gelernt, aber weiß sie bis heute noch nicht, ob dies alles so stimmt.


    Klar ist jehdoch, das Ark´nior´rz es sich zur Aufgabe gemacht hat als Balberos Schutzpatron zu wirken, sie zu beschützen und ihr in schweren Situationen zu helfen sowie ihren Weg in eine bestimmte Richtung zu lenken.










    [Bild: 018vorgeschichteda7.jpg]Vorgeschichte:


    Als Kind eines Hexenmeisters und einer Beukotinen geboren, wurde Balbero von ihrem Vater kurz nach ihrer Geburt zu einem Prister Innos gebracht. Die einzigen Wertstücke die der Vater zurücklies waren das Zeremonienhemd der Hexerfamilie und zweitausend Erz um das Mädchen großzuziehen.
    Von diesem Tage an verlebte sie ihre Kindheit meist abgeschieden von den anderen Kindern im Hause des Pristers. Ihre Jugend war hart und voller Schmerz und Gewalt. Die Bauern aus dem Dorf fürchteten und hassten sie. Ihr Ziehvater machte sich einen Spass daraus sie dem Mob auszusetzen indem er Balbero in die Stadt schickte um die Einkäufe zu tätigen.
    Mit der Zeit wuchs der Hass in Balbero´s Herzen und sie durchforschte die Schriftrollen und Bücher ihres Vormundes um eine Möglichkeit der Flucht zu finden.
    Nach sechzehn Jahren der Demütigung und der Schmerzen hatte sie einen Weggefunden.
    In den tiefen des Kellergewölbes fand Balbero endlich wonach sie schon so lange gesucht gesucht hatte.
    Ein Teleport!
    Sorgsam hütete sie ihr Geheimnis und plante die Flucht mit ihren einzigen Freunden Kaligulas und Saareiylder, der Tochter des Pristers. Niemand außer ihnen wuste etwas davon.

    Drei Wochen später fand im nahegelegenem Dorf ein berauschendes Fest statt.Der würzige Duft vom gebratenem Fleisch und frisch gebackenem Brot schwängerten die Luft. Der klare und schwere Wein machte die Sinne benommen und alle Leute aus der Umgebung ob arme Bauern oder reiche Geschäftsleute betranken sich bis das letzte Faß geleert war.
    Bei jehnem durcheinander achtete niemand auf das Anwesen des Pristers in dem schohn die Vorbereitungen zur Flucht auf hochturen liefen.
    Doch die drei Gefährten machten einen gravierenden Fehler.
    Sie hatte jehnes Durchhaltevermögen beim Trinken des Pristers unterschätzt welches diesem schon mehrere male zu Ehre gereicht worden war.
    Der nuhn volltrunkene Prister überraschte Saareiylder und seine verhasste Ziehtochter beim Liebenspiel.
    Sie versuchten sich noch vor dem Vater zu schützen, doch der Prister schlug sie beide nieder und verbrante in seinem Blutrausch das gesamte Dorf zu Asche.
    Vom Prister hat man niewieder etwas gesehen.
    Balbero selber konnte sich und Saareiylder mit letzter Kraft durch die Flammen zum Teleport bringen.
    Doch als sie auf der anderen Seite in einem dichten Wald landeten verstarb sie in ihren Armen und Saareiylder´s Blut vermischte sich mit Babero´s Tränen und tränkten ihr Hemd. Seit jehnem Tag vergossen ihre dämonischen Augen keine Träne mehr und ihr eigentlich hüpsches Gesicht wurde zu einer Maske aus Sarkasmuß und Hass.
    Berichten nach zu folge sollen es außer Balbero nur noch eine handvoll weiterer Menschen aus dem Inverno entkomen sein. Darunter ihr alter Freund Kaligulas.

    Durch einige spärliche Informationen in einigen Kneipen konnte Balnero die Fährte von Kaligulas aufnehmen.


    [Bild: 019geschichtewt1.jpg] Das Leben der Balbero:

    (derzeit wird der Text grundüberarbeitet)



    Emailaldresse: FlorianisBack@gmx.de

    zugelassenLetzte Bearbeitung von doooom am 09.03.2004 um 20:38
    Last edited by Balbero; 06.01.2008 at 23:50.

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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    Post Vorstellungen: Gildenlose

    [Bild: sig_redsonja2.jpg]


    Name: Redsonja

    Alter: 28

    Rang: Schwert Ethorns

    Posten: Einhandlehrmeisterin

    Skill:Einhand II (bei Tuan und Angroth)
    Bogen I (bei Taeris)
    Schleichen I (Frost aka Superluemmel) oder moderner: Körperbeherrschung I
    Zweiwaffenkampf II (bei Redsonja)
    Barbierin
    Waffenwurf

    Skillarchiv:
    Doppelschwert II (bei Redsonja) - Momentan ist sie leider Einhändig daher kann sie davon keinen Gebrauch machen.
    Klingenmystik II (bei Redsonja) - davon ist sie geheilt

    Waffen:Zwei Scimitars geschmiedet von einem Menschen, den sie wohl niemals vergessen wird und ein nachtschwarzer Dolch, sowie zwei weitere Wurfdolche.

    in Myrtana verstreute Waffen: der Dolch, welchen ich Sly vor Jahren einmal ausgeliehen habe. Ein zweiter, nachtschwarzer Dolch. Ein Schwert, welches einst Ceyx gehört hatte und Fisks Shadowsong, sowie ein weiteres Geschenk: Ein Zweihänder, den Kaligulas mir an einem Wintertag überreicht hatte, nun schleppt sie ihn rum, ohne damit umgehen zu können
    Zu guter Letzt führt sie noch einen wunderschönen, schwarzen Bogen, den Legolas extra für sie gefertigt und ihr geschenkt hat.
    Sonstiges: Ein Ei. (inzwischen leider Spiegelei)
    Die Spruchrolle von Meditate hat sie nach dreijährigem Herumschleppen auf der Überfahrt zum Festland verheizt.

    Rüstung: Sie trägt meist (wenn sie ihr nicht - wie jetzt gerade - mal wieder abgenommen wurde) einen wunderschöne, leichte Rüstung, die ihr Drakk einst für ihren langen Weg durch Wildnis gefertigt hatte, darüber einen schlichten Umhang. Kürzlich wurde diese nochmals überarbeitet.

    Erscheinung: Langes, rotes Haar fällt der jungen Frau sanft über die Schultern. Meist zumindest, wenn sie nicht wieder wochenlang durch die Wildnis gestreift ist und ihr Haar vom Wind zerzaust und verweht ist. Mit ihren strahlend grünen Augen mustert sie ihre Mitmenschen nur zu gerne. Ihre Haut ist blass.

    Eigenschaften: Redsonja ist aufrichtig, stolz, ideenreich, herzlich, etwas zimperlich, manchmal leichtsinnig, unberechenbar, sensibel und kämpferisch.

    Alles begann in Khorinis:

    Ja, vor einiger Zeit lag Redsonja noch behütet in ihrem Zimmer und liess sich bedienen. Das einzige, was sie wirklich liebte, war im Wald laufen zu gehen. Dies vermittelte ihr irgendwie ein Gefühl von Freiheit. Ansonsten tat sie dass, was sich für eine Tochter aus besserem Hause schickte und sie hatte keine Ahnung, was in der Welt vor sich ging.
    Eines Nachts wurde sie aus dieser geschützten Welt gerissen. Über längere Zeit wurde sie gefesselt und mit verbundenen Augen irgendwohin transportiert. Wohin sie gelangte wusste sie nicht. Die Welt hier war rüpelhaft und sie wurde bloss ausgelacht, wenn sie versuchte sich in ihrer gehobenen Sprache auszudrücken. Aber zum Glück war sie wenigstens anpassungsfähig. Bald beherrschte sie einigermassen den hiesigen „Kneipenslang“.
    Trotzdem war sie voller Verzweiflung. Sie wollte nicht hier sein und schon gar nicht hier bleiben, bloss wie konnte sie wegkommen ohne überhaupt zu wissen, wo sie war? Am liebsten wäre sie damals, als die Entführer sie einfach weggeworfen hatten, an Ort und Stelle liegen geblieben und gestorben, aber dies blieb ihr nicht vergönnt. Sie kam bei einer älteren, schon etwas griesgrämigen Frau, unter. Nie war ihr etwas recht und Redsonja musste ziemlich zupacken, damit sie die Alte nicht wieder aus dem Haus jagte... damit drohte sie auf jeden Fall immer wieder, nur dass sie es auch in die Tat umsetzte, wagte Redsonja zu bezweifeln.
    Irgendwie mochten sich die Alte und Redsonja trotzdem ziemlich gut, nur hätte keine der beiden jemals zugegeben, dass sie sich gerne hatten und doch brauchten sie sich irgendwie. Leider starb die Alte bald und liess Redsonja wieder alleine zurück. Dies war das erste Mal, dass sich der Tod in Redsonjas leben einmischte und es sollte bei weitem nicht das letzte mal sein. Manchmal war er ihr Bruder und andermal ihr schlimmster Feind.
    Wieder stand Redsonja auf der Strasse. Eine Ohnmacht überkam sie. Das einzige, was sie mal gelernt hatte schien ihr in dieser Gegend nicht weiterzuhelfen. Was half ihr lesen und schreiben zu können, oder die Geschichte eines, in weiter Ferne liegenden Landes zu kennen? Alles theoretisches Wissen. Einzig einige Kenntnisse der Heilkunde würden ihr weiterhelfen können. Eins, zweimal hatte sie schon ein Schwert in der Hand gehalten, das war jedoch auch schon alles.
    In Khorinis wollte sie auf jeden Fall nicht bleiben, aber wohin sollte sie dann?

    General Lee und ihre Söldnerkumpanen:

    Die Jahre vergingen und Redsonja verdiente sich ihren Sold im Dienste des Generals und da sie sich als besonders begabt im Umgang mit dem Schwert erwies, war sie bald gerne gesehen als Lehrmeisterin auf Onars Hof. Sie zog mit Sly durch die Landen, lernte Bloodflowers kennen und schätzen, trank mit Legolas Tee und liess ich von Taeris den Umgang mit dem Bogen beibringen. Doch wie sie Freunde gewann, so verlor sie andere wieder. Auf einer Reise verlor sie Ceyx und Anaya. Sie hatte versagt, konnte die kleine Diebin nicht beschützen.
    Noch ein anderes, düsteres Kapitel brach in jener Zeit an. In einer eisigen Nacht begegnete sie Frost und nahm später sein Schwert, die Flammenschneide an sich. Damit brachte sie ihren damaligen Schüler beinahe um. Von diesem Augenblick an begann Redsonja ein anderer Mensch zu werden. Des öftern verlor sie in der Hitze des Gefechts die Kontrolle über ihre Handlungen. Sie hatte das Blut geleckt und würde davon nicht mehr so schnell loskommen.

    Was andere zu berichten haben:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Quote Originally Posted by Ragnar View Post
    Redsonja musste Masochistin sein, dachte Ragnar im Stillen. Sie schien es sehr zu genießen, von pseudogelassenen Wichtigtuern und stets schlechtgelaunten Großmäulern umgeben zu sein.
    Quote Originally Posted by nochmals Ragnar View Post
    Sie musste ihren eigenen Weg gehen, allein ... und frei. Das war ihre Bestimmung, das war ihre Natur.
    Quote Originally Posted by Medin View Post
    Er wusste nicht, wie er ihr begegnen sollte. Bei keiner ihrer bisherigen Begegnungen hatte er das gewusst. Er konnte sie weder fürchten noch verachten noch wirklich verstehen. Er konnte nichts.
    Quote Originally Posted by Candaal View Post
    „Furcht empfinde ich nicht“, erklärte er wobei er die Spitze der Klinge beinahe liebkosend über ihren Hals gleiten liess. „Aber Respekt.“ Suchend blickte er ihr in die Augen, um zu sehen, was sie so ruhig bleiben liess. Hatte sie bereits ausgeheckt, wie sie ihn niederringen wollte? Nein, er begann schon wieder den Fehler zu glauben, dass sie dachte. Sie dachte nicht und das machte sie ja gerade so gefährlich. Sie schleuderte Dolche nach Begleitern aus einem reinen Bauchgefühl heraus. Wenn sie wirklich kämpfte, dann dachte sie nicht mehr. Ihrer Aussage nach konnte sie mit jedem Schwert tanzen, wenn sie sich nur etwas daran gewöhnt hatte. Ihre Schwerter fühlten sich nicht an, als wären sie mehr als die Erinnerungsstücke, welche sie beschrieben hatte. Es waren gute Schwerter, so wie viele andere gute Schwerter auch. Um sichergehen zu können, hätte er wohl Frosts Schwerter einmal in Händen halten sollen. Doch ganz im Ernst: Wer wollte Frosts Schwerter in die Hände nehmen, solange dieser noch lebte?
    Quote Originally Posted by Raad View Post
    Sie hatte gut gekämpft. In ihrer Geschwindigkeit und in ihrer Stärke, in all ihren Bewegungen lag eine seltsam passende Eleganz, die nicht an eine Niederlage glauben wollte. Die Kriegerin erhob sich selbst in den bittersten Momenten wie ein mit dem Stahl tanzender Sturm, der beinahe jeden Schlag des Gegners wie Papier im Wind hinwegfegte.
    Quote Originally Posted by Lothario Berengar View Post
    Der Lord hatte sich inzwischen in Rage geredet, je länger er die Rothaarige anblickte, die da mit erhobenem Schwert ihm gegenüber stand und mit grünem Feuer aus ihren Augen ansah. Dieser Blick machte ihn wahnsinnig. Wie konnte es sein, dass sie , die gesetzloser Abschaum war, der Tugenden wie Loyalität und Pflichtbewusstsein nichts bedeutenden, ihm trotzte? Sie, die einfach bloß eine Frau war. Wie konnte Redsonja wagen ihm, dem Lord Lothario Berengar von Trelisberg, zu trotzen und sich der Ordnung des Reiches in den Weg zu stellen.
    Quote Originally Posted by Raad View Post
    „Damit dürfte man es grob verstehen. Für weitere Details solltest du sie selbst fragen. Aber ich bezweifele, dass sie mehr erzählen wird. Manchmal scheint sie selbst keinen Plan von dem zu haben, was um sie herum geschieht. Steht einfach nur da, mitten im Sturm und wundert sich dann, warum sie von einem herumfliegenden Ast getroffen wird.“
    Quote Originally Posted by Medin View Post
    „Nun, wenn Ihr auf der Suche nach Ärger wart, dann war Redsonja die richtige Adresse. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen“, versuchte er das Gespräch weiter zu lenken und nahm einen Schluck aus seinem Krug. „Es ist schon seltsam … Ihr erinnert Euch ja an den Pass und die Schlacht, die wir damals gegen die Orks geschlagen haben. Ihr führtet die Bruderschaft, Taeris führte Lees Söldner und ich die königlichen Truppen. Und sie hat uns alle drei in Schwierigkeiten gebracht.“
    Darauf Gor Na Jan:
    Quote Originally Posted by Gor na Jan View Post
    Es scheint ganz so, als hätte keiner von uns in den Plänen der Götter ein großes Mitspracherecht.
    Quote Originally Posted by Edon Mesotes View Post
    "Dann suche mal nach Redsonja: wenn sie nicht gerade versucht, dich umzubringen, ist sie wohl nicht schlecht darin, Leute auszubilden. Ob nun aber das eine oder das andere wahrscheinlicher wird, wenn du sie von mir grüßt, weiß ich auch nicht."
    Quote Originally Posted by Edon Mesotes View Post
    "Jedes Mal, wenn wir uns treffen, gibt es anschließend Tote. Ich kann also kaum davon ausgehen, dass du nur über die guten, alten Zeiten sprechen willst, obwohl sie weder Zeit zum alt werden hatten, noch jemals wirklich gut waren?"
    Quote Originally Posted by Lopadas View Post
    Obwohl die Geschichte mehr als abenteuerlich und im Bezug auf den versuchten Mord auch moralisch anzweifelbar war, hatte er mit dem oder etwas ähnlichem gerechnet. Die Rothaarige war einfach keine Frau wie jede andere. Sie kam auf die seltsame Ideen und neigte zu extremen Mitteln. Obwohl sie ihn schon das eine oder andere Mal in Gefahr gebracht hatte, fühlte er unter der rauen Schale einen treuen Kern. Er gab Sonjas Seele nicht auf. Sie gehörte zu den Guten auf dieser Welt, auch wenn sie ihren Weg nicht immer gerade ging.
    Quote Originally Posted by Madlen View Post
    Madlen kannte das Gefühl, das Redsonja auslösen konnte, indem sie einfach nur auftauchte. Es war, als fiele einem nicht nur ein Stein, sondern das ganze Weißaugengebirge vom Herzen. Als die junge Frau ihre Freundin dort auf der Trage gesehen hatte, hilflos, wie ein kleines Kind, war es, als hätte sie eine eiskalte Speerspitze mitten in ihren Körper getroffen. Die Bardin hatte immer gedacht, dass die Kriegerin unbezwingbar war, eine starke Frau. Sie jetzt so liegen zu sehen, es war, als würde Madlen weit in die Vergangenheit zurück geworfen werden. Eine einzelne Träne trat in ihre Augen und zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Minuten ließ es die Mutter zu, dass ihre Gefühle zu sehen waren. Sie hatte auch gar keine andere Wahl, als ihr bewusst wurde, wie vergänglich alle Wesen auf dieser Welt waren. Keiner entkam der Ewigkeit, egal wie lang man rannte. Jeder verwelkte, wie die Blätter im Herbst und schließlich zerbrach man durch den Stiefel eines unachtsamen Wanderers.



    Freunde und gute Bekannte im rpg: Taeris, Ferox, Dreia, Drakk, Claw, Blutfeuer, Dragan, Yinnesell, Ragnar, Troan, Esteban, Lair, Xerxo, Dragan, Sinistro, Krupp, Lando, Raad, Colodis
    verstorbene oder verschollene Freunde: Anaya, Gorr, Ceyx, Kano, Tuan, Kaligulas, Carras, Win'Dar, Bloodflowers, Narya, Saturn, Hel Oh Phüt, Angroth, Legolas, Renya, Sergio, Ganzo, Arrax, Sly, Sentinel, Frost, Fisk, Blutfeuer, Arrax, Claw, elpede, targor, Fighting Faith, Gypsy, Hmmmmm, Tarya, Vanion, Vexx

    "interessante" Begegnungen mit: Horaxedus, Uncle-Bin
    Feinde: Skazaam, Tat'ank'ka, Galen, Tim Andersson, Brosh, Stylios (more coming soon)
    Im Zwiespältigen Verhältnis: Ardescion, Lopadas, Medin, Candaal, Kashim, Lucia von der Berg, Marvin

    Begegnungen: Françoise, Angelina del Rio, Ceron, Jarvo, Lady Xrystal, Aeryn, Corruptor, Schmok, Sir Nils, Sir Ulrich, Trilo, Meditate, Echyt, Char, Crowner, Elfaire, Kire, Fenris, Fynn Stair, Gabor, Garos, Gjaron, Idaho, Sheyra, Samantha, Koyak, Sir Scorpion, Lore, Marvin, Melaine, Mihawk, Nug Na Shak, Odie, Saleph, Saria, Hummelchen, Satura, Saturas (?), Simba, Skeleon, Solaufein, Succa, Tak, Vicious, Waylander, Xalvina, Xion, Yenai, Errol, Rethus, Sarpedon, Anne Bonny, Estefania



    zugelassen
    ca. Frühling 2003 (Allfällige Jubithreads sind nicht nötig... dafür bin ich schon viel zu verstaubt)
    Last edited by Redsonja; 12.10.2014 at 21:34.

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    Das Gleichgewicht  Tinquilius's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Tinquilius is offline

    Post Vorstellungen: Königreich Argaan

    Name: Tinquilius

    Alter: 32 (bei RPG Eintritt 22)

    Gilde: Königreich Argaan (zuvor Das Wüstenvolk Adanos', Der Bund des Wassers und Die Heilige Allianz)

    Rang: Priester Adanos'

    Position: Oberster Magier des Vereinten Kreis des Wassers Setarrifs und Al Shedims

    Skillanzahl: 10/12

    Skills: Meistermagie II, Magie Adanos IV
    , Teleport I, Heilung II, Alchimie

    Beruf: Heiler und Alchimist

    Waffe: Magie, Messer(wird kaum noch genutzt, meist fürs Kräutersammeln)
    (ehemalige Teleportrunen: Kloster Innos', Tempel von Jharkendar)

    Rüstung: Robe der Priester Adanos', die sich der Umgebungswärme anpasst und den Körper kühlt -> bei einem missglückten Teleport verloren gegangen
    Derzeit trägt er eine Wassermagierrobe als Ersatz (18.10.2010)

    Gegenstände: Phiole der Duplikation

    Abenteuer: Der Alchimist, Roter Mond, Katharsis animus, Die 12 Pforten Beliars - Erster Teil: Gal'k'zuul, Die 12 Pforten Beliars - Zweiter Teil: Widharcal

    Eigenschaften:

    Tinquilius ist ein hilfsbereiter und wissbegieriger Diener Adanos', der das Gleichgewicht und dessen Erhaltung als eines seiner Lebensziele ansieht und versucht, sich auch daran zu halten. Er ist stets höflich, versucht dabei jedoch, nicht arrogant und überheblich zu wirken. Selbst Fremden bietet er schnell das "Du" an und versucht zu helfen, wo er kann, ob mit Rat oder Tat(hier besonders als Heiler).
    Was negativ bei Tinquilius auffällt, ist seine manchmal zu freundliche Ader, die ihn schon so manches Mal in Schwierigkeiten brachte. Zudem ist er ein melancholischer Mensch und geht gerne in teils drastischer Selbstkritik auf, auch wenn er beides versucht nicht offen zu zeigen. Er ist selbstkritisch, manchmal über das normale Maß hinaus.
    Waffen und Gewalt hat er anfänglich verabscheut, im Laufe der Jahre jedoch gemerkt, dass es manchmal nicht ohne geht. Dabei versucht er jedoch, so wenig wie möglich und doch so viel wie nötig anzuwenden - was ihm manchmal misslingt, vor allem wenn er die Magie einsetzt. Gibt er sich dieser zu sehr hin, durstet er nach Macht und vollbringt auch teils grausame Taten oder lässt sich nur schwer stoppen. Im Nachhinein jedoch ist er sich dessen immer bewusst und verfällt in harsche Selbstkritik und verliert die Achtung vor sich selbst.
    Er ist auch noch nicht so gefestigt in siener Position als Oberster Magier des Kreis des Wassers, da auch hier sein Drang nach Perfektion hindurch kommt und er Fehler nur ungern zugibt und dabei direkt an seiner Eignung zweifelt.
    Aussehen:
    Tinquilius ist 1,85m groß. Er hat mittellanges, blondes Haar und kräftig blaue Augen. Er hat eine normale Statur und einen kleinen Wohlstandsbauchansatz durch das viele Studieren und die wenige Bewegung.
    Seine rechte Schulter weist eine kleine Narbe auf, durch einen Schwerthieb wurde diese verursacht. Unter seinen Füßen befinden sich viele Narben durch die Folterung durch den Kriegsherren Brosh dar Urkma. An seiner linken Hand fehlt der kleine Finger und in seiner linken Halshälfte befindet sich etwas Erz, was sich als blauer Streifen zeigt - beides durch einen missglückten Teleport verursacht.


    Vorgeschichte:
    Er wurde auf einem kleinen und armen Bauernhof geboren, der sich nicht weit von einer großen myrtanischen Stadt befand. Sein Vater war dort angestellt und er musste tagtäglich für seinen Herrn, einen dicken Bauern, Frondienste leisten.
    Die ersten 4 Jahre musste Tinquilius nicht bei der Arbeit helfen, er war dafür viel zu jung. Seine ältere Schwester kümmerte sich um ihn, erzog ihn so gut sie konnte, da die Mutter dazu keine zeit hatte. Diese, noch recht jung für 3 Kinder, diente dem Herr des Hofes als Sklavin, einmal vielleicht sogar als Lustsklavin, das wurde ihm jedoch nie gesagt, er konnte es nur spüren.
    Mit Vollendung des fünften Lebensjahres musste er dann als Knecht dienen, hatte jedoch ein weit besseres Leben als manch ein anderer Sklave, da er dem Herr direkt diente. Er brachte diesem das Essen, säuberte das Haus von ihm und half wo er nur konnte. In dieser Zeit wurden Gerüchte laut, das die Orks in der Nähe waren. Zwei der Familien auf dem Hofe flohen, man hörte sie seien sicher im nächsten Dorf untergekommen. Doch sollte dies für diese Familien genau der Untergang sein, denn die Orks griffen dort an, keiner überlebte es.
    Nachdem dieser Schreck überwunden war, taten viele so, als würden die Orks oder die Banditen nicht mehr kommen. Das Leben ging weiter, Tinquilius wurde immer älter, reifte langsam zu einem Jugendlichen heran. Mit 12 Jahren durfte er zum ersten male die Stadt erblicken, war fasziniert von den Soldaten, aber besonders von den Dienern des Gottes Adanos, den Wassermagiern. Er hatte keineswegs eine religiöse Erziehung genossen, doch spürte er, das dieser Weg für ihn das richtige sein könnte und so war er einige Tage lang immer wieder bei einem Diener dieses Glaubens, einem Wassermagier.
    Doch er musste nun auch härter schuften, man sah es seinem Körper an. Die Muskeln wurden nicht unbedingt mehr, nein, er nahm nur ab, immer und immer mehr. Mittlerweile wurde seine große Schwester schwanger, der Vater sollte angeblich einer der anderen knechte sein, ein stattlicher junger Bursche, wie sie ihn nannte. Es war eine schöne Zeit, wenn er sich nun daran zurückerinnerte, er hatte viel Spaß, neben der Arbeit.
    Doch dies alles sollte ein langsames und zähes Ende haben, welches sich tief in seine Seele grub und er heute immer noch nicht vergessen konnte, auch wenn es oft aus seinem Gedächtnis schwand. Es war ein lauer Sommertag, die Ernte war bisher ganz gut gewesen und er durfte mal wieder in die Stadt, um seine Lehre weiter zu machen, er sollte ein Helfer der Diener Adanos werden. Mit dem Magier war es ein angenehmer Tag, er erfuhr die Geheimnisse des Glaubens an Adanos. Doch plötzlich traf schlechte Kunde ein, eine Räuberbande, über zwanzig Mann an der Zahl, solle sich hier aufhalten, hier irgendwo in der Nähe. Von Angst getrieben verließ er den Magier überstürzt und lief so schnell er konnte. Was würde nur geschehen, dachte er damals. Ging es seiner Familie gut?
    Schon von weitem konnte er erkennen, das etwas nicht stimmte, eine Art Feuer loderte. Er hörte Schreie, sie stammten von seiner kleinen Schwester. Doch er konnte nichts tun, sah die große Räuberbande. Was danach geschah wollte er nicht mehr ins einer Erinnerung haben, er wollte es verdrängen, denn er musste tatsächlich mit ansehen, wie seine Schwester vergewaltigt wurde, zumindest hörte er das Geschrei und dann einen letzten Seufzer.
    Noch Stunden lag er dort, achtete nicht auf die Räuber, die ihn möglicherweise fanden, sondern weinte einfach nur. Seine Familie, seine arme Familie. Er hatte mittlerweile das Alter von 14 erreicht, war fast ausgewachsen und doch fühlte er sich nun wie ein verlassenes Kind. Es war schlimm, wirklich einfach nur schlimm.
    Als er dann zu dem Haus aufbrach, es war nur ein kleiner Teil abgebrannt, suchte er nach den Leichen seiner Eltern und seiner Schwestern. Zu seinem entsetzen stellte er fest, das die Leichen seiner Schwestern nicht hier waren. Wo waren sie nur? Er wusste es nicht, hoffte das der Tod sie ereilt hatte und nicht das diese Banditen sie gefangen genommen hatten.
    Nachdem die Leichen seiner Eltern vergraben waren, holte er noch ein Langschwert und eine Robe des Vaters, verließ damit das Haus. Doch er sollte nicht zu dem eigentlichen Ziel kommen, denn er fand Spuren, die darauf hindeuteten, das seine Schwestern beide noch lebten. Das war entsetzlich, diese Banditen könnten ihnen ja alles mögliche antun, da sollten sie lieber sterben. Doch das durfte er auch nicht zulassen und lief so schnell er konnte hinter den Banditen her.
    Er war jung und naiv, sehr naiv, denn er dachte, die Banditen überraschen zu können. Auf einer Lichtung erblickte er sie, sie begruben gerade drei Leichen. Drei Stück, was hatte dies zu bedeuten? Hatten sie auch das Kind seiner Schwester umgebracht? War es nun auch tot? Er wusste es nicht, sah jedoch nur ein paar Fetzen der Kleidung seiner Schwestern.
    Dann schrie er wild los, lief mit erhobenem Langschwert auf die Banditen zu. Diese schienen anfangs wirklich perplex, doch bevor er den ersten erreichte, steckte ein Pfeil in seinem Körper, sein rechtes Bein war getroffen. Danach steckte ein weiterer in seinem Magen. Ihm wurde schlecht, es verschwamm alles und plötzlich, ob es wahr oder nicht wahr war, hörte er ein Geschrei, das von seinen Schwestern stammen konnte. Doch er wusste es nicht, wusste nur noch später, das die Banditen verschwunden waren, mit dem Geschrei.
    Nachdem er aufwachte blickte er in das Gesicht eines alten Mannes. Sein Körper schmerzte nicht mehr, er fühlte sich schon bereits viel besser. Dieser Mann, ein Alchimist von Beruf, hatte ihn zufällig beim Kräuter sammeln gefunden und dann mit nach Hause genommen. Dieses lag in der großen Stadt, jedoch in einem Armenviertel. Und wie man sagte, seien Bauern und solche Knechte wie er nicht mehr gerne gesehen, da sie angeblich für die Banditenüberfälle verantwortlich wären. So durfte er sich nicht dem Magier zeigen, zumindest nicht direkt.
    Ein Jahr lebte er in Angst, wurde von dem Alchimisten hier gut behandelt und versorgt. Dann schritt er nach draußen in das reichere Viertel, besuchte den Magier. Dieser, nicht von der Wut der Bürger geblendet, akzeptierte ihn weiterhin, dies sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Denn eine Woche später starb der Magier des Wassers, nicht an Altersschwäche, das wusste Tinquilius sofort, sondern er wurde ermordet. Wieso erfuhr er nie, er verlor nur ein wenig den Glauben außer Sicht.
    Die nächsten Jahre waren ganz angenehm. Er diente dem Alchimisten, half die gesamte Zeit über wo er nur konnte und hoffte irgendwann etwas über die Alchimie lernen zu dürfen, doch dazu war dieser nicht ind er Lage oder wollte es nicht. Er brachte Tinquilius lediglich die Kunst des Barbierseins bei, er könne nun dadurch anderen Menschen helfen. Doch auch dies brachte fast nichts mehr, denn innerhalb der nächsten Wochen verschlechterte sich die Gesundheit des Alchimisten so, das man glaubte, er werde vergiftet. Dabei war es nur das hohe Alter. Weitere zwei Wochen mit Fieber überlebte er nicht mehr, Tinquilius reiste ab.
    In der gesamten Zeit beim Alchimisten hatte er das Langschwert und die Robe verkaufen müssen, seine eigene Gesundheit war nicht die beste, da er sehr abgemagert war, zumindest für einen Mann wie er es mittlerweile war. Sein Ziel war Khorinis, die Hafenstadt und die dort liegenden Erzminen, sollte es sie noch geben. Man hörte, das dort jeder Mann gebraucht war, er wollte helfen, seinen Glauben wieder auffrischen und dann in das dort liegende Kloster gehen. Vielleicht schaffte er es ja.



    Was ihm bisher in Khorinis passierte:
    Sein Leben war anfangs nicht so einfach in Khorinis. Er hatte lange Zeit mit sich zu kämpfen, kämpfte um das Überleben, doch fand er zu dieser Zeit auch sehr gute Freunde. Vanion und Nurgon sind die Namen der ersten Menschen auf Khorinis, die er besser kennen lernte. Eines Tages trafen sie sich zufällig, Vanion auch erst kurz hier und erlebten ein wenig was von der Umwelt. Auch halfen sie bei dem Putz des Klosters, der damals ausgerufen wurde. Auch lernte er dort eine weitere Person kennen, Culgan war sein Name. Doch leider verlief sich die Spur zu diesem wieder, er sah ihn nie wieder.
    Nachdem er weitere zwei Wochen in der Stadt verbrachte, er hatte zuvor eine junge Dame namens Florence kennengelernt, er rettete sie vor einem Warg, ging er zum Kloster. Sein Besitztum hatte sich enorm gesteigert, er wollte nun unbedingt in dem Kloster sein, wo er schon so lange von träumte, denn er hatte wochenlang den Predigten von Vatras, dem Wassermagier in der Stadt gelauscht. Und zu seinem Glück wurde er auch aufgenommen, sein Rang war ein Anwärter.
    Anfangs war das Leben sehr seltsam, er musste viel arbeiten, war dies so nicht gewohnt und hatte auch direkt ein paar Schwierigkeiten mit einem Feuermagier namens Parlan. Auch half er bei der Weihe eines Feuermagiers, sein Name ist und war Leto Atreides. Es war ein toller Tag, das musste Tinquilius sagen, denn danach fand ein großes Fest im Sumpfe statt.
    Nach gut einem Monat erfuhr er ein neues Wunder, er wurde zu einem Adepten des Wassers befördert, der Rat erkannte seine Arbeiten für das Kloster an, denn er half als Barbier. Es war nun auch eine schöne Zeit, er lernte die beiden Menschen Brona, anfangs ein Diener Beliar, der später zu dem Schläfer überlief und den Tinquilius seitdem nicht mehr gesehen hatte und Zakarum, ein Diener Innos der zur Garde ging und Milizsoldat wurde, kennen. Sie erlebten eine lange Reise voller Abenteuer, er sah zum ersten und bisher einzigen male Drakia und es war wirklich toll.
    Doch lernte er noch viel mehr Leute kennen, viele Bewohner des Klosters, wie Snake, Anuron, Chargo und Neoistl, doch alle hat er seit langem nicht mehr gesehen, worüber er sehr traurig war.
    Dann folgte ein weiteres tolles Ereignis, es war die Beförderung des Windfürstes zu einem Wassermagier udn wieder durfte er bei der Weihe helfen, dieses Mal als Weihdiener. Und zu allem Überflus war es auch noch so, das er und Chargo beide befördert wurden, er war und endlich Novize des Wassers. Zuvor hatte er eine kleine Reise in die Katakomben gehabt, sie suchten ein Buch für den Anwärter Rhobar, welches sie auch fanden. Hier lernte er auch seinen guten Freund Hirni kennen.
    Doch ebenso wie er befördert wurde, so wurde auch die Situation mit dem Feuermagier Parlan immer schlimmer, er meckerte nun ständig mit dem Novizen. Es war ein Streit, den nun das ganze Kloster oft genug miterleben durfte, er mochte es aber nicht so sehr. Auch Hirni stritt sich oft mit dem Feuermagier, obwohl dieser auch ein Diener Innos war.
    Doch ein schlimmes Ereignis sollte alles in den Schatten stellen. Mit seinem guten Freund Vanion, der mittlerweile auf dem Hofe Onars einen platz gefunden hatten, legte er ausversehen ein Feuer. Es wurde zu groß und ein Waldteil fing an zu brennen. Sofort wurden alle alarmiert, Helfer aus der Stadt, aus dem Kloster, aus dem Sumpflager, wenige aus der Burg und vom Hofe des Großbauerns kamen an und versuchten das feuer zu löschen. In seinem Glauben so enorm gestärkt, schritt der Wassermagier Riordian mit einigen Novizen des Wassers ind ie Flammen, er wollte es von innen ersticken. Draußen dagegen war das Chaos ausgebrochen, fast jeder war verletzt und um sen Gewissen etwas zu bereinigen half er als Barbier natürlich gerne. Eine Art Pumpmaschine wurde vom Hofe Onars geholt, sie brachte ein bisschen war, doch schien alles nichts zu nützen. Das Feuer war bisher nur in einem Tal, sie mussten als nur noch versuchen es aufzuhalten, es durfte nicht den restlichen Wald erreichen. Und plötzlich regnete es, wie er später erfuhr von Meister Riordian ausgelöst. Einige Menschen waren gestorben, weitere Verletzte starben im Kloster, doch alles in allem hatten sie die Situation bändigen können und als Strafe bekam Tinquilius von Riordian auferlegt Salben herzustellen, damit man immer gerüstet war.
    Aber schon seit längerer Zeit war er auch mit der jungen Frau Florence zusammen. Sie waren ein inniges Liebespärchen und ihre Liebe wurde immer stärker, genauso der Hass von Meister Parlan. Mit Hirnis Austritt aus dem Kloster und dem Überlaufen ins Kastell verlor er einen sehr guten Freund im Kloster, verlor ihn jedoch nicht außerhalb dieses Gebäudes.
    Als Novize schuftete er sehr hart, kümmerte sich um den Garten und machte auch so manches andere mit. Einmal wurde er sogar von einem Baal an der Schulter mit einem Schwert verletzt, es entzündete sich und nur durch die Hilfe des Heilers Darc-Cycle, der ein Priester Adanos war, konnte er vor dem Tod gerettet werden.
    Bald begann seine große Ausbildungszeit. Es war bereits Winter, er hatte viel erlebt in den letzten Wochen, da fragte er zusammen mit Lektis, einem jungen Adepten des Wassers an, ob er nicht die Magie lernen dürfte, man gestatte es ihm. So lernte er zusammen mit Lektis die ersten beiden Kreise. Anschließend, nachdem er die Prüfung in den Katakomben geschafft hatte, lernte er alleine weiter, freundete sich sogar leicht mit dem Magier Myxir an. Auch diese Prüfung schaffte er, er bestand eine lange Zeit gegen den Magier in einem Kampfe. Doch danach sollte es nicht aufhören, er machte weiter, denn wieder stand etwas tolles an.
    Er wurde erneut befördert, dieses Mal zu einem Magier des Wassers. Es war traumhaft, er war total glücklich und zeigte dies seinen Freunden. Auch traf er Hirni nochmal, er war ein Anhänger des Kastells geworden, diente nun Beliar und trotzdem hatte Tinquilius nur anfangs ein Problem damit. Schließlich war es immer noch Hirni, sein Freund.
    Nach der Beförderung, einer tollen Weihe, fing er direkt an die weiteren Kreise der Magie zu erlernen, doch dies sollte sich lange hinziehen. Er schaffte es nach einiger Zeit die Zauber zu meistern, doch bevor er eine prüfung ablegen konnte, musste er einen Auftrag von einem Priester Adanos annehmen, da Bürger in der Stadt verschwanden. Zusammen mit dem Anwärter Mendrador brach er auf, traf zwischendurch noch auf Vanion, Zakarum, Drakun, den er auch bereits kennen gelernt hatte, ein Milizsoldat der Garde, Chrischplak, ein Ritter der Garde, Hirni und auch auf Nurgon, die ihn dann alle begleitete. Es war eine schwere Aufgabe, nach Tagen fanden sie erst die Höhle eines Alchimisten, der dafür verantwortlich sein sollte und Tinquilius war vollkommen verblendet, denn Florence war auch von diesem entführt wurden. Sie kämpften sich durch Reihen von Goblins und auch durch die Reihen der seltsam verformten Dienern des Alchimisten, ehemalige Bürger. Tinquilius wurde gefoltert, Tränke bekam er immer mehr, doch wurde er anschließend von Florence und den anderen gerettet. Sie besiegten die restlichen Bürger, die sie verfolgten und verließen die Höhle, verschütteten sie und hoffen nun, das der Alchimist und seine Diener tot sind.
    Er schaffte die Prüfung der Magie, er musste Skulpturen erschaffen und war überglicklich, Doch seine Liebe zerbrach an den Geschehnissen bei dem Alchimisten. Nach dem großen Ball im Kastell, welcher atemberaubend war, erklärte seine Geliebte, das sie eine Auszeit brauche und Tinquilius gewährte er ihr. Nun ist er todtraurig, doch hat er dafür einen neue Aufgabe bekommen: Seit dem Ball ist er der neue Lehrmeister der Stufen 2 und 3 und bildete bereit Mick und Juan aus.
    Die nächste Zeit war für den Magier des Wassers langweilig. Er hatte kaum etwas zu tun im Kloster, traf nur auf Arxas und Käptn Blaubär, begleitete sie zum Sumpf, doch mehr war da auch nicht. Nebenbei brachte er Lektis, einem alten Bekannten, die Künste der Magie Adanos der Stufe 2 bei.
    Dann jedoch kam die große Aktion auf dem Hofe der Lees. Dort wollte man die Minen von den minecrawlern säubern und dies war nun eine wirklich gute Idee, um mal zu üben. So nahm er dort teil und hatte viel Vergnügen, denn er traf auf Hirni, seinen alten, guten Freund und auch auf Drakun, der nun ein Ritter war. Auch dieser war sein guter alter Freund, mit dem er schon mehrere Male etwas unternommen hatte.
    Die Kämpfe waren anstrengend, doch schaffte er es lebend heraus und traf wieder im Kloster ein. Um Lektis Ausbildung endlich zu beenden, stellte er ihm die prüfung, gegen ihn zu kämpfen. Es war hart, beide kämpften sie erbittert und so war es auch, dass sie beide ohnmächtig wurde, wobei Lektis mehr abbekam, was nicht unbedingt toll war. Eine Untersuchung des Hohen Rates der Wassermagier konnte er nur knapp bestehen, man gab ihm eine Frist von zwei Monaten, sie erst Ende Juni beendet sein würde.
    Da er aber nicht Lust hatte, weiterhin im Kloster zu vergammeln, machte er sich auf zum Kastell, um dort die Heilung zu erlernen.
    Und es sollte nicht vergebens sein. Er lernte kräftig und arbeitete hart unter der Fuchtel Cerons, seines Lehrmeisters. Er mochte den priester der dunklen Künste auf Anhieb, er war einfach richtig freundlich zu dem magier des Wassers.
    Es dauerte mehrere Wochen, dann ging es mal nach draußen, in das Land hinter die Berge. Dort, so ein großer Zufall ereignete sich, konnte er zum ersten Mal seine Geistesheilungskünste erporeben. Es war Simba, der verletzt war und dessen Wunde sich wie bei einem Wunder wieder schloss. Dies war toll, doch es soltle noch besser werden.
    Am nächsten Tag, sein Lehrmeister war ohne ihn aufgebrochen, erkundete er noch ein paar Ruinen und holte spezielles Harz für Trankexperimente. Danach, er wollte nicht mehr laufen und wurde von einem Sumpfhai angegriffen, er war noch durch die Heilung geschwächt, teleportierte er sich ins Kloster. Meister Riordian überfiel ihn mit der Leitung einer Weihe zum Wassermagier. Freudig aber zugleich auch nervös nahm er an, leitete diese Weihe und sie lief auch ganz gut. Es war die Weihe von Mick, einem alten Bekannten.
    Am nächsten Morgen jedoch kam der vorläufige Höhepunkt. Der Hohe rat der Wassermagier ließ ihn rufen, natürlich kam er. Zuerst glaubte er an Sanktionen, es waren noch keine zwei Monate vergangen, doch es war etwas ganz anderes: Man beförderte ihn, erhob ihn in den Rang eines Hohen Wassermagiers. Er war überglücklich, auch als er später erfuhr, wieso.
    Da er ja seiner Verpflichtung nachgehen wollte, brach er aber nachher auf, wollte wieder zum Kastell. Dort sah er eine interessante Heilung, die sein meister durchführte und lernte dann weiter die Künste der Heilung einzusetzen, was auch hier zu einem höhepunkt kam. Denn eines tages kam sein meister wieder zu ihm, er sah vollkommen weiß aus, richtig krank. Natürlich wollte Tinquilius helfen und setzte, leicht nervös, seine Kräfte ein, die er gelernt hatte. Es war nicht gerade sehr einfach, doch nach einer gewissen Zeit schaffte er es, sein Lehrmeister und eigentlich mittlerweile auch Freund war geheilt.
    Wieder ein Höhepunkt: Dieses Mal war es die Anerkennung seiner Künste, von nun an konnte er sich Heilmeister nennen, er hatte die Ausbildung vollkommen abgeschlossen.
    Eine ungewisse Zukunft liegt nun vor ihm. Was wird wohl geschehen?

    Email-Addresse: Hunter.Predd@web.de

    ICQ: 211143344

    zugelassen
    Last edited by Tinquilius; 07.04.2014 at 19:43.

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    Szieeeeh Fooood!  Drakk's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Drakk is offline

    ^_^


    Name
    Drakk

    Alter im RPG
    ~ 30 Winter

    Rang
    Schwert Ethorns

    Sonstiges:
    Rüstungsschmied des Königreichs ArgaanClans/Gilde Lees
    Armbrustlehrmeister des Königreichs ArgaanClans/Gilde Lees
    Clanlord des Hammerclans

    Skills

    Einhand 2 (gelernt und gemeistert bei Redsonja)
    Armbrust 2 (gelernt und gemeistert bei Claw)
    Zweihand 2 (gelernt und gemeistert bei Taeris)
    Akrobatik 1 (bei Stoffel)
    Reiten 2 (gelernt und gemeistert bei Succa)
    Rüstungsschmied
    Blutband
    Eiserner Wille

    Waffen
    Ein einfaches Breitschwert
    Schwere Zweihanderzaxt, von Kaligulas zum Training erhalten und nach seinen Verschwinden behielt der Hüne sie.
    Sein Schwerer Erzzweihänder - Er besteht vollständig aus Magischem Erz und ist mit einigen Runen verziert. (Zur Zeit liegt dieser in Thorniara)

    Rüstung/Aussehen
    Drakks Rüstung wurde von ihm persönlich gerfertigt und besteht Vollständig aus Magischem Erz. Ihr äußeres ist fast komplett Schwarz, nur an einigen Stellen Schimmert das bläuliche Erz hindurch. Über seinen Schultern hängt das Fell eines Eiswolfs. Diese Rüstung wurde ihm in Kerker von Thorniara abgenommen.

    Zur Zeit trägt er eine Rüstung der Schwerter Ethorns welche er mit einigen Runen verziert hat.

    Der Rotschopf ist mit seinen 2,05 m ein wahrer Hüne. Seine Schulter sind die eines Schmiedes, breit und Muskolös.

    Eigenschaften
    - Sturr
    - Unfreundlich
    - Loyal

    Vorgeschichte
    Drakk stammt aus den nördlichsten Gebirgen von Myrtanna. Er lebte in einem kleinen Dorf wo er als Schmied in Ausbildung war. Als er das 25 Lebensjahr hinter sich gebracht hat, und die Lehre beendet hatte, wollte Drakk mehr von der Welt sehen und schloss sich einem Trupp Nordmänner an die hin und wider in die Südlicheren Ländern fahren um die Händler zu überfallen. Auf seiner ersten Kaperfahrt fuhr die Gruppe nach Khorinis. Die ersten paar überfalle waren ein leichtes für den erfahren Trupp und Drakk konnte schon ganz gut mit den anderen mithalten.
    Nach den ersten überfallen waren sie gelangweilt da die Händler nur geringe Gegenwehr leisteten und so kamen sie auf die Idee die gut bewachten Konvois in Richtung einer seltsamen großen Kuppel zu überfallen. Der erste überfall klappte problemlos, sodass sie dachten die Miliz sei nur schwach. Die Nordmänner wagten es sogar schon die Konvois schon kurz hinter der Stadtgrenze anzugreifen. Beim dritten überfall geschah es dann. Gerade als die Nordmänner die Milizen überfallen wollten sprangen aus den Wagen mehrere Paladine. Die Nordmänner kämpften verbissen gegen die Paladine aber die Paladinen waren in der überzahl und hatten bessere Rüstungen. Die Nordmänner zogen sich zurück. Sie liefen in Richtung Küste wo ihr Boot lag. Als Drakk gerade den letzten Hügel hinter sich lassen wollte wurde er von einem Bolzen am Bein getroffen. Er fiel zu Boden und hielt sich mit Schmerzverzerrten Gesicht die stark blutende Wunde zu.

    Drakk schrie zum Rest der Truppe das sie abhauen sollen. Die restlichen Nordmänner zogen danach mit ihrem Schiff davon und Drakk wurde von den Paladinen gefangen genommen. Ein Magier heilte Drakk auf eine art die dem Nordmann noch nicht bekannt war. Er kam ins Gefängnis und wartete auf den Richter. Als der Richter kam war es bereits dunkel. Eine Miliz öffnete die Zellentür und ging hinein um den vermeintlich schlafenden Drakk zu aufzuwecken. Als die Miliz neben ihm stand, sprang Drakk auf und schleuderte die Miliz mit einer so großen wucht gegen die Zellenwand das sie ohnmächtig wurde. Drakk rannte aus der Zelle hinaus und stieß dabei den Richter um der direkt nach den Wachen rief. Die Wachen kamen gerade zum Richter als Drakk die Kaserne verließ. Er rannte die Treppe hinunter und zu einen Tor. Als er fast am Tor war drehte sich eine Torwache um und wollte gerade Losschreien als Drakk den wesentlich kleineren Milizsoldat mit seiner gesamten kraft schlug und zu Boden schickte. Er rannte einfach weiter und lief tief in den Wald. Die Milizen verfolgten ihn einige Zeit, gaben aber wegen der Dunkelheit und der angst vor den Tieren in den Wäldern auf und zogen sich nach Khorinis zurück. Drakk schlich sich auf einen Bauernhof und versteckte sich dort in einer Scheune. Er legte sich hin um zu schlafen. Am nächsten morgen würde ihm schon einfallen was er tun könne…


    Kapitel 1 – Die Aufnahme bei den Lees

    Drakk war einige Wochen nach seiner Ankunft unterwegs und erkundete die Insel Khorinis bis er schließlich auf dem Hof des Großbauern Hängen geblieben war. Dort bekam er Arbeit als Tagelöhner und verdingte sich so seinen Lebensunterhalt. Während seiner Tagelöhnerzeit half der Nordmann beim Aufbau der Arena mit, die schon lange in Vergessenheit geraten ist…

    Kapitel 2 – Aufstieg eines Schmiedes

    Es zogen einige Monate ins Land bis Drakk in die Mine gerufen wurde. Untertage arbeitete er als Schürfer und bekam nicht nur etwas besseren Lohn, nein, durch die harte Arbeit am Fels wurden seine damals schon stattlichen Arme noch etwas Kräftiger.
    Er begann schließlich eine Ausbildung im Einhändigen Kampf bei der damaligen Hohen Söldnerin Redsonja. Diese Fähigkeit konnte er im bald folgenden Banditenaufstand gut gebrauchen…

    Gjaron, der damals Schürferboss war, und Elpede, der einige Banditen unter sich scharte, vertraten zwei unterschiedliche Art und Weisen in Sachen Führungsqualitäten. Gjaron beförderte Drakk kurzerhand zum Banditen, damit dieser Versuchen konnte sich Elpedes Leuten anzuschließen und so herauszufinden was dieser vorhatte.
    Dieser Versuch scheiterte und als die Hoftreuen sich in der Mine trafen um ihr weiteres Vorgehen zu besprechen, verbarrikadierten Elpedes Leute von außen die Mine. Der Banditenaufstand hatte damit begonnen….
    Es dauerte einige Tage bis die Söldner es geschafft hatten bis zur Mine zu schleichen und die dort gefangen zu befreien. Elpede hatte die halbe Söldnersiedlung in beschlag genommen und das konnte die Hoftreuen Banditen nicht auf sich sitzen lassen.
    Zusammen mit Ganzo startete der Nordmann schließlich eine Nacht und Nebelaktion auf die Aufständigen. Später ging es nur noch drunter und drüber und die Aufständigen zogen sich auf die Banditenburg zurück. Eine art Belagerung wurde aufgebaut. Drakk fiel mit Hilfe seines unglaublichen Geschickes in die Hände der Söldner und wurde später von Redsonja verhört. Ganzo und Drakk mussten zwangsläufig dem Vorschlag zustimmen und hielten die hoftreuen Banditen zurück damit die Söldner freie Bahn mit Elpede hatten.
    Noch in derselben Zeit wurde Drakk auf sein können im Einhändigenkampf hin geprüft und bestand diese Prüfung.
    Der Nordmann war ein Geschickter Schmied und da auf dem Hof kein Rüstungsschmied ansässig war wurde er zum Rüstungsschmied ernannt und versorgt auch heute noch die Gilde mit Rüstungen.

    Einige Monate später wurde der Nordmann durch Taeris zum Söldner befördert und stand von nun an im Dienste Lees. Während der Befreiung des Piratenlagers bekam der Hüne einen Bolzen einer Gardearmbrust ab und war sofort von der Durchschlagskraft dieser Waffe begeistert. Kaum war er wieder auf dem Hof suchte er Claw auf, der Bekanntlich ein guter Schütze war und dem Söldner schließlich den Meisterlichen Umgang mit der Armbrust beibrachte.

    Diese Fähigkeit machte sich der Hüne zum ersten mal während der großen Minecrawlerjagd zu nutzen. Einige Gruppen hatten damals die Mine auf dem Hofe des Großbauern gestürmt von den Minecrawler befreit die bis dahin immer und immer wieder Schürfer vertilgt hatten.

    Einige Monate zogen ins Land und immer wieder Geriet der Schmied in einige Kämpfe. Lee bekam dies mit und entschied sich den Rotschopf zum Hohen Söldner zu Befördern. Es dauerte nicht lange da suchte der Schmied Taeris auf und ließ sich den Umgang mit dem Zweihänder beibringen, noch bis heute nutzt Drakk seinen Zweihänder öfters als alle seine anderen Waffen zusammen.

    Kapitel 3 – Krieg

    Ungefähr ein halbes Jahr verging ehe der Ruf zur Schlacht abermals über den Hof hallte. Taeris rief ein Treffen der Höchsten Söldner des Hofes aus – und beförderte ihn somit zum Veteranen. Auf dem Treffen wurde besprochen wie man der Gefahr, die von den Orks ausging, entgegen treten sollte. Die Diskussion endete damit das Lee dem Plan von Taeris zustimmte – die Söldner sollten nun die Gardisten im Minental unterstützen.

    Kaum war der Plan gefasst packten die Söldner ihre Sachen und zogen ins Minental. Zunächst bezogen sie ihren Posten am Pass ins Minental ehe die offensive startete und die Truppen sich bis zur Burg durchkämpften. Die Orks machten den Kessel wieder zu sodass die Lees nun mit den Gardisten in der Burg festsaßen. Einige Tage später hatten sich die Krieger mithilfe der Magier und sonstigen Bewohner von Khorinis wieder befreit und konnten die Schlacht als Gewonnen ansehen.
    Einige Wochen später wurde der Nordmann von einem unbekannte angesprochen und bekam ein Angebot das selbst Drakk ablehnte. Der Schmied erzählte Razor von diesem Gespräch und wurde prompt auf diesen Kerl angesetzt – im Auftrage des Rings des Wassers. Seit diesem Attentat ist Drakk Mitglied im Ring und sorgt für das Gleichgewicht der Kräfte.

    Kapitel 4 – Die Flucht

    Einige Monate war es still auf Khorinis. Viel zu still als das es gut gewesen währe. Während Drakk zusammen mit einigen Ringbrüdern sich aufmachte einen Magier zu finden der dem Obersten Wassermagier helfen konnte machten die Orks Mobil. Sie überrannten die Verteidigung der Königlichen Truppen und nahmen Khorinis ein.

    Drakk landete mit seinen Ringbrüdern im Hafen von Khorinis und viel den Orks in den Rücken. Seine Kameraden auf dem Hof kämpften verbittert am Pass zum Minental, konnten die Orks aber nicht aufhalten. Sie zogen sich zurück, erst zum Tempel der Wassermagier und schließlich zum Piratenlager. Dort traf der Hüne auf seine Kameraden nachdem er mit einigen Gardisten, sowie einigen anderen Kriegern und seinen Ringbrüdern mit gekaperten Orkgaleeren dorthin gefahren war. Ein letztes mal kämpften der Verband aus Menschen gegen die Orks auf Khorinis ehe sie sich auf ihre Schiffe zurückzogen und Khorinis endgültig den Ork überlassen mussten.

    Durch eine Aktion der Schwarzen Hand fuhr das Schiff der Söldner nach Norden. Ihre neue Heimat war von nun an Nordmar. Drakk war über diese Entwicklung sehr erfreut, war er doch nun wieder in seiner alten Heimat. Im Hammerclan griffen die Söldner den Orkjägern zum ersten Mal unter die Arme und befreiten zusammen mit ihnen ihre Mine von den Orks. Seit diesem tag sind die Söldner mit den Orkjägern verschmolzen und Kämpfen Seite an Seite, selbst die Leitung ihrer Clans liegt in der Hand der Söldner.

    Der Schmied hat von General Lee das Kommando über den Hammerclan erhalten und sorgt seitdem für das Wohlergehen der Clanbewohner. Kaum war er zum Clanlord ernannt worden stapfte der Hüne auch schon durch die verschneiten Regionen Nordmars und suchte sein Heimatdorf – er fand es vor. Niedergebrannt von den Orks. Niemand hatte überlebt, sie waren alle ein Opfer der Grünfelle geworden.

    Einige Tage nach dieser Traurigen Neuigkeit Schmiedete der Nordmann mithilfe eines erfahrenen Waffenschmiedes seinen Erzzweihänder. Er Schmiedete etwas von seinem Blut in die Klinge und Arbeitete einige Runen in die Klinge um die Gunst der Ahnen zu erhalten.


    Freunde im RPG: Ganzo, Ferox, Claw, Redsonja, Taeris, Grath, Razorwhisper, Kaligulas uvm.

    E-Mail
    Drakk (at) gmx.net



    Eintritt ins RPG: 15.04.2004

    Eintritt in die Gilde Lees: 14.05.04
    Last edited by Drakk; 09.04.2012 at 21:26.

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    Sword Master Sarpedon's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Sarpedon is offline
    Mein Name ist Sarpedon, ich erblickte vor 27 Jahren das Licht der Welt. Nun fodere ich sie heraus. Denn wer nichts wagt gewinnt nichts. Doch ich schweife ab. Man zählt mich zu den Taglöhnern, die auf Onars Hof rumgammeln. Bald werde ich mich jedoch in die Mine einschleusen, um dort des tyrannischen Schürferbosses Alptraum zu werden. Ich trage immer einen Dolch mit mir herum und wer glaubt ich würde es nicht wagen diesen einzusetzen, der täuscht sich gewaltig.

    Nein, er war nicht abgrundtief Böse und er hatte eine wundervolle Jugend gehabt. Doch hatte er einst den süssen Geschmack der Macht gespürt und seither wollte er mehr. Macht über Menschen. Sie konnten zu seinen Spielfiguren werden. Besonders reizte es in den vermeintlich starken das Rückgrat zu brechen, sie flehen zu sehen, denn jeder Mensch hatte einen schwachen Punkt. Genau wie er selbst.

    Rache, das war ein anderes Thema. Ihr Vater, der ehrenwerte Herr Graf hatte es einst gewagt seine Pläne zu durchkreuzen und ihn sogar an den Pranger zu stellen. Ihn dafür umzubringen wäre ein leichtes gewesen, doch er wollte ihn leiden sehen. So entriss Sarpedon ihm das Liebste was er hatte, seine Tochter.
    Jedes mal wenn sie litt hatte er Genugtuung verspürt, doch die Frau wurde zu selbstständig. Mittlerweilen war sie eine gut ausgebildete Kämpferin, die immer von irgendwelchen Freunden umgeben war. Selbst ein Angriff aus dem Hinterhalt erwies sich als schwer und im Zweikampf hätte er ihr niemals das Wasser reichen können. Seine Lakaien hatten allesamt kalte Füsse bekommen und ihn im Stich gelassen. Unter den Schuften herrschte leider selten das Gesetz der Treue. Es gab also nur eine Möglichkeit er würde sich selbst zum Kämpfer ausbilden lassen und diese schmutzige Angelegenheit alleine zu Ende bringen müssen.

    Zeit ist vergangen, ich befinde mich nun auf dem Weg nach Bakaresh um einen Meister zu finden. Die anderen Dinge sind vorerst nebensächlich. Wie schnell man doch vergisst. Sich selbst und andere.

    Sprach er einst und erlernte kurz darauf die Diebeskunst von DraconiZ, später fand er ein Heim und ungewohnte Ruhe in Nordmar. Mit der Piratin Anne, seiner Geliebten, setzte er später nach Argaan über. In Setariff angekommen verspürte er den plötzlichen Wunsch sich dort nieder zu lassen. Frei von Rache, ein luxuriöses Doppelleben zu geniessen.

    Quote Originally Posted by Turang View Post
    Turang musste unwillkürlich lächeln. Sarpedon war wirklich ein interessanter Kerl. Auf dem schmalen Grat zwischen Anstand und Gaunerei verlor manch einer den Halt, doch Sarpedon hatte praktisch sein Haus darauf gebaut.
    Was Hellseher doch schon bei der ersten Begegnung herausfinden:
    Quote Originally Posted by Miracoli View Post
    "Guten Abend, Miracoli.", antwortete der Fremde. Den Miracoli jetzt noch einmal musterte. Komischer Kauz. Aber irgendwie auch sympathisch. Könnte auch jemand sein der den Leuten das Geld aus der Tasche zieht ohne das sie es merken. Mann musste immer vorsichtig sein.
    Quote Originally Posted by Ardescion View Post
    Der Hüter des Kastells wandte sich dem Sarpedon zu und musterte ihn einen ruhigen Augenblick lang wie er entspannt da saß und doch sein gesamtes Äußeres den Anschein erweckte, als sei er jeden Moment bereit, aufzuspringen, um irgendetwas Dummes zu tun. Ja, etwas Dummes schien diesem Mann gut zu Gesicht zu stehen. Keineswegs Einfältig, aber dumm, weil er glaubte, es wäre das Richtige, trotzdem er sich sehr wohl bewusst war, dass er nichts wusste.
    zugelassen (26.10.2004)
    Last edited by Sarpedon; 18.01.2012 at 23:02.

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    Burgherrin Melaine's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Melaine is offline
    [Bild: melaine8tx.jpg]

    Name: Melaine

    Alter: 31
    2012
    Beruf: Barbier

    Waffe: Dolch

    Eigenschaften:
    +freundlich
    +intelligent
    +hilfsbereit
    -sturr
    -misstrauisch
    -zuweilen paranoid

    Aussehen:
    Rotes Haar
    grün oder graue Augen, je nach Stimmung

    Kleidung:
    Melaine trägt meistens einen dunkelblauen Rock und eine weiße Bluse. Zuweilen wird dies durch einen schwarzen Hut und/oder einem dunkelblauen Tuch, das ihre Schultern bedeckt, ergänzt.


    Vorgeschichte:
    Melaine betrachtete ihren Hut. Er war kein besonderes Stück. Keine besondere Fertigung, kein besonderer Wert. Zumindest nicht in Geld gemessen. Für sie war er was Besonderes. Sei es nur der Grund, dass er das einzige war, was sie neben ihren Kleid und einem kleinen Beutel mit 50 Goldstücken noch besaß. Und ihr Kleid war auch nichts Besonderes. Zwar war es Seide und in einem wunderschönen beige Ton, der ein wenig golden glänzte, gehalten, doch konnte dieses nicht über die Löcher und die Schlammspritzer hinwegtäuschen. Allem im Allem konnte man sie als arm und hilflos bezeichnen, wenn man das im Hinblick auf ihren früheren Lebensstandart tat, immerhin waren 50 Goldstücke auch in dieser Zeit nicht wenig.
    Vielleicht brachte das alte Amulett, welches ihr um den Hals hing, noch irgendwo etwas ein. Es war ein blauer von einem seltsamen grünen Metall eingerahmter Edelstein, der an einer silbernen Kette hing. Sie reichte genau bis zu ihrer Brust und war das einzige Erbstück, welches sie noch von ihrem Vater hatte.
    Langsam setzte sie ihren braunen Männerhut, den sie auf den Strassen gefunden hatte, und der ziemlich zertrampelt und zerknittert erschien, wieder auf. Die Zeit würde die Falten heilen. Immer noch fielen unter dem Hut ihre schulterlangen ungebundenen Haare hervor.
    Zögerlich setzten sich ihre Füße wieder in Bewegung und sie blickte auf das Ende der Straße, das direkt am Hafen endete und den Blick auf die Weiten des Meeres freigab.
    Brennend schien ihr die Sonne in den Nacken und auch der Hut schaffte es nicht sie so abzuwenden, dass sie ihr als angenehm erschien, es wäre eine Wohltat gewesen.
    Plötzlich tauchten vor ihr auf den Boden zwei Schatten auf. Sie kamen nicht von vorne, sondern schienen sich von hinten über den Boden wie eine Wasserlache auszubreiten. Zwei riesige Schatten, die nichts Gutes erahnen ließen. Schnell drehte sich die junge Frau um und blickte in die vier Augen zwei kräftig gebauter Männer, die leise zu grunzen schienen.
    „Was wollt ihr Schwachköpfe. Ich hab euch doch schon klar gemacht, dass ihr von mir nichts zu erwarten habt.“, schrie die Frau ihnen entgegen und versuchte dabei ihre Hysterie zu unterdrücken. Eigentlich war sie gar nicht hysterisch, doch ihre Stimme machte immer so schnell den Eindruck, als ob es so wäre.
    „Wie wollen doch nur dich, Frau. Haaaaaaaa!“, säuselte der Mann in einer widerlichen Stimme. Es klang er wie das Seufzen eines Schweins, das sich gerade zufrieden einen ganzen Vormittag im Dreck gewälzt hatte.
    Trotzdem musste diese Aussprache Melaine verwunden, obwohl sie sich eigentlich geschworen hatte, nicht hinzuhören. Die Ohren auf Durchzug zu stellen und zu warten bis der Schweinegestank sich in ihrem Kopf verflogen hatte.
    „Bitte?!“, fragte sie etwas entsetzt und zugleich wütend. Zuvor hatten die beiden Idioten immer nur von einem Schatz gelabert und nicht von ihr. Oder hatten sie mit Schatz sie gemeint?
    „Ihr bekommt mich nicht und auch nichts, was ich besitze, besitzt habe, und besitzen werde!“, fuhr sie die stämmigen Männer an, drehte sich um und rannte die Straße am Meer entlang. Während sie rannte griff sie runter zu ihrem Kleid und zerriss es ein kleines Stück, sodass sie besser und vor allem schneller und freier laufen konnte. Ihr Ziel war klar. Es gab nur eins, was ihr einen sicheren Schutz bieten konnte, auch wenn andere Männer sich dort noch widerlicher benahmen, wusste sie bei diesen, wie sie mit ihnen umzugehen hatte.
    Nach einiger Zeit lief sie auch schon auf die Schenke, ihr Ziel, genannt >Zum Tanzenden Luder<, zu. Die Schenke gehörter ihrer besten Freundin, An, und war nicht ganz so unanständig, wie der Name es vermuten ließ. Schnell öffnete sie die Tür und knallte sie hinter sich wieder zu.
    Die meisten Gäste im Schankraum waren Männer und die meisten davon waren besoffen, und merkten nicht mal, dass jemand rein gekommen war. Gemäßigt schritt sie zur Theke und meinte zu An:“ Hier werden gleich zwei fette Schweine reinkommen, die darauf warten, die Schlachtbank zu sehen!“ Dabei grinste sie die etwas dicklichere Frau hinterm Tresen spitzbübisch an und diese erwiderte es gut gelaunt:
    „Du hast auch immer Probleme, Melaine! Das hast du nun von deinem Körper, ich sag dir ja immer: Iss ein wenig mehr und ganz schnell werden dir die Männer nur noch hinterherlaufen, wenn du es willst. Glaub mir ich weiß es.“, tadelte sie die Frau und fing dann schallend an zu lachen. Melaine verzog den Mund und meinte dann spöttisch:“ Ich will aber noch lange Leben und vor allem durch die Tür passen und nicht auf halben Weg durch meine Langsamkeit verdursten!“
    Der dickeren Frau blieb das Lachen im Hals stecken und sie betrachtete die dünne Frau einen momentlang misstrauisch, bis sie wieder anfing zu lachen. Diesmal stimmte Melaine fröhlich mit ein, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde und wieder dieses schweinische Grunzen in die Ohren der Frau drang. „Da sind sie.“, flüsterte sie leise und An deutete mit dem Arm auf die dicken Männer.
    „Hey, ihr könnt gleich wieder verschwinden, der Trog steht im Stall!“
    Die Stille die sich im Raum beim Aufreißen der Tür ausgebreitet hatte wurde von einem plötzlichen lauten Gelächter und dem Klopfen von Bierkrügen auf den Tisch zerrissen. Durch die Menge schoben sich vier dicke Männer, die allerdings nur als dick bezeichnet werden konnte, wenn man es auf ihre Muskelpakete bezog.
    Als diese die Eingangstür erreichte erstarb das Gelächter plötzlich wieder und nur ein tiefes Grunzen war noch zu vernehmen, bis plötzlich zweimal ein lautes Knacken zu vernehmen war. Schlaff sackten die beiden Männer zusammen und wurden von den vier anderen nach draußen geschleppt und dann kurzerhand in den Innenhof zu den Schweinen verlagert.
    „Siehst du so einfach ist das und Elle und Bible haben nun auch wieder etwas zu fressen. Meine kleinen niedlichen Allesfresser. Du weißt gar nicht wie unausstehlich die sein können, wenn die länger nichts gehabt haben.“, meinte An grinsend und fing wieder an zu lachen, wieder stimmte sogar Melaine mit ein und das Gelächter und Gegröle schwoll ein weiteres Mal an. Doch nur die beiden Frauen wussten, dass Elle und Bible die Männer wirklich fressen würden….
    Am nächsten Morgen erwachte Melaine gut gelaunt in einem Bett im ersten Stock der Schenke >Zum tanzenden Luder<. Immer wieder hatte sie An gefragt, warum es gerade dieser Name hatte sein müssen. Und immer wieder war die Antwort gewesen „Man muss der Kundschaft halt etwas bieten“, die danach von einem lauten Lachen beendet wurde. Als die junge Frau dann in einem beige Wollkleid, welches ihr ihre Freundin an Abend mit den Worten „Das andere ist ja vollkommen versaut, wo treibst du dich bloß rum?!“ geschenkt hatte und welches wundersamer weise nicht zu groß war, die Treppen herunterstieg, schlug ihr auch schon der Duft von frisch gebackenen Brot und Tee ins Gesicht.
    Einer der Tische im Schankraum war reichlich gedeckt. Als Melaine sich umschaute, erkannte sie, dass sie wohl die einzige war, die an diesem Morgen ein Frühstück brauchte. Es sei denn es war schon so spät, dass die übliche Kundschaft bereits weg war.
    „An?!“, rief sie leise in die Küche hinein, die wie ausgestorben wirkte. Irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los, dass irgendetwas nicht richtig war, an diesem lauen Sommertag.
    Langsam ging sie zum gedeckten Tisch hinüber und nahm sich ein Stück Brot, welches sie langsam zum Mund führte. In Gedanken versunken kaute sie darauf rum. In ihrem ganzen Leben hatte sie die Schenke ihrer Freundin noch nie so leer gesehen. Noch nie!
    Dann riss sie ein schmerzerfüllter Schrei aus den Gedanken. Das Brot fiel zu Boden und während es noch viel, wandte sich die junge Frau in Richtung Küche, von wo eine weitere Tür in den Stall führte.
    Sie riss die Stalltür auf und sah ihre Freundin blutend am Boden liegen. Eine dicke Axt steckte in ihrem Bauch und aus ihrem Mund Quoll das Blut hervor.
    „Was bei Adanos ist hier geschehen!“, ihre Stimme war nicht mehr die ihre. Verzweiflung und Hass überdeckten sie. Schnell griff sie nach ihren kleine Beutel mit Medikamente, den sie von ihrer Mutter, die ebenfalls Barbier war und den sie beim Tod ihrer Mutter an sich genommen hatte. Sie hatte viel von ihrer Mutter gelernt. Eigentlich hatte sie alles von ihr gelernt. Schnell kramte sie einige Fläschchen hervor, doch im Grunde war ihr klar, dass es längst zu spät war.
    „An?! Wer war das? An?? Antworte mir!..... An…“, schluchzend sackte sie neben ihrer Freundin zusammen und blickte in die vor Entsetzen aufgerissen Augen dieser. Wer oder was konnte so grausam sein?

    Nach einiger Zeit, ihr kam es vor wie Minuten, doch die Sonne war schon weit über ihren höchsten Punkt hinweg gezogen, richtete sie sich wieder auf und rannte aus dem Stall. Sie musste hier Weg. Weg von dieser grausamen Welt in der sich alles so schnell verändert hatte.
    Sie erreichte die Straße wenige Momente später und blickte sich um. Die Straße war leer und das einzige Schiff was noch im Hafen lag, war gerade dabei loszumachen. Aufgeregte Stimme riefen Befehle und nervöse Leute mit zittrigen Händen beeilten sich so gut es ging diesen nachzukommen.
    Und Melaine rannte so schnell sie konnte. Rannte auf das Schiff zu. Es würde nicht ohne sie ablegen. Es durfte nicht ohne sie ablegen! Ein Seil flog über die Reling und sie ergriff die Gelegenheit, die letzte die sie wahrscheinlich bekommen würde.
    Langsam wurde das Seil hochgezogen, während sich das Schiff immer weiter vom Hafen entfernte.
    „Noch einen Moment, Lady! Gleich haben wir sie oben.“, erklang eine kräftige Männerstimme, doch die Barbierin hörte sie nicht.
    Erst ihre Eltern, dann ihre Familie und zum Schluss ihre beste Freundin. Die Orks wüteten im Land und sie war unfähig etwas dagegen zu tun. Wo waren die Paladine, wenn man sie brauchte? Wo war das Gleichgewicht, welches sie verehrte? Wie konnte es unter Adanos Hand dazu kommen, dass soviel Tod in diesem Land herrschte?
    „Wo fährt diese Schiff hin?“, fragte sie mit zittriger Stimme, als der Mann sie an der Hand griff und sie auf Schiff zog.
    „Nach Khorinis, Lady!“, antwortete er mit fester Stimme, die wohl beruhigend wirken sollte.
    Melaine hingegen griff nervös nach ihrem Amulett. Sie würde es nicht verkaufen. Niemals. Jetzt war es das einzige, was sie noch an ihre Heimat erinnerte.
    „Khorinis also…. Gut!“, brachte sie mit leiser Stimme heraus. Langsam wischte sie sie die letzten Tränen aus ihren Augen….


    Quote Originally Posted by Ptah View Post
    Vermutlich würde sie ihm verständnisvoll wie immer Gehör schenken. Oder war das nur eine weitere Form von Höflichkeit?
    Er hatte Mühe ihre kühle Haltung einzuordnen. Fast schien es ihm, als würde sie nie aussprechen, was sie dachte, sondern sich immer nur nach reiflicher Überlegung und nachdem sie einen zweiten Blickwinkel hinzugezogen hatte, mit Bedacht äußern.
    Quote Originally Posted by Colodis View Post
    Für einen Moment noch, sah er sich den Augen ausgesetzt die zuvor den Mann gemustert hatten.
    Etwas kaltes und endgültiges ruhte darin, wie ein schlafendes Ungeheuer. Welches selbst dann noch genug bedrohlichen Respekt ausstrahlte und man lieber einen vorsichtigen Schritt zurück machen wollte, als zu riskieren es zu wecken.
    -zugelassen-
    Last edited by Melaine; 07.05.2013 at 21:47.

  8. View Forum Posts #8 Reply With Quote
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    Name:
    Colodis

    Alter:
    32

    Beruf:
    Früher war er Schmied, hatte aber lange Zeit keinen Schmiedehammer mehr in der Hand. Er hat beschlossen nicht mehr zu Schmieden. So wurde er von Trolor(NPC) im Tischlerhandwerk unterrichtet und ist fortan Tischler der Clans des Nordens. Selbst dies ist bereits Monate oder gar Jahre her. Was früher überlebenswichtige Grundlagen bot, rückte in den Hintergrund. Seit der Flucht aus seiner Heimat, den grossen Krieg um Myrtana beginnend... war aus dem Beruf ein Hobby geworden.

    Rang:
    Schwert Ethorns

    Waffen:
    Ein Wellendolch:
    Er hat in einer Höhle im Wald hinter Sekobs Hof gefunden hat. Den Namen Wellendolch hat er ihm darum gegeben Weil die Klinge wellenförmig aussieht.

    Einfaches, edles Schwert: (zerbrochen)
    Sein erste Schwert, damit hat er den Einhändigen Kampf erlernt und gemeistert.

    Ein Kriegshammer: (geopfert)
    Er ist verrostet taugt aber zum Kämpfen. Diese Waffe rettete ihm das Leben auf einer Quest, seither trägt er ihn bei sich. Den Namen Morhasil hat rivas, sein Freund dem Hammer zum Zeichen ewiger Freundschaft gegeben.
    Schweren Herzens hat er seinen Hammer im mächtigen Ahnenfeuer zu Ehren der Ahnen geopfert. Um sich, von der ihm am meisten bedeutendsten Waffe Morhasil, ehrenvoll zu verabschieden.

    Ursaring: (kaputt)
    Ein Schwert mit einem Bärenkopf am Griff, das von Swordfish geschmiedt wurde und Colodis eine ganze Weile begleitet hat.

    Das Barbarenschwert: (Verloren)
    Er hat es aus dem Hammerclan und ist von Bester Qualität. Colodis führt dieses ungewöhnliche Schwert ohne Spitze, weil er durch dieses breite und wuchtige Schwert seine Kraft optimal einsetzen kann.

    Colodis Axt (Doppelschneidig):
    Aus schwarzem Erz, er hat es von einer Quest mitgenommen. Er trägt sie seit beginn seiner Zweihandlehre. Er kennt die Waffe und vermag sie mit einer tödlchen Präzision und unglaublicher Gewalt zu führen. Durch die Zwischenfälle im Ahnengrab, hat die Waffe ihren alten Glanz wiedererlangt und schimmert wieder typisch blau. Sie ist aber auch zu einem Bindeglied zwischen Ahn und Krieger geworden. Für ihn hat das Wort Ahnenkrieger eine ganz neue Bedeutung erlangt. Colodis fühlt sich mit der Waffe und dem Ahnen verbunden, beides ist fest mit seinem Leben verschmolzen. Wenn der Nordmann auf einen interessanten Gegner trifft steigert er sich in den Kampf. Er kann sich beinahe nicht mehr gegen die Instinkte seines Kämpfers wehren. Auch wenn er sich in jedem Moment der Kontrolle sicher ist, bricht er kaum einen Kampf ab. Jeder Schlag wirkt wie eine Droge. Und mit zunemender Euphorie welche er vom Ahnen zulässt pulsiert die Erzwaffe stärker.
    Mit dem Endkampf und Tod gegen seinen Ahnenbruder, hat die Waffe ihre Wichtigkeit als solches verloren. Es war seit den Ereignissen von Bakaresh nicht mehr das Selbe. Aber sie ist wohl das wichtigste Erinnerungsstück des Kriegers. Das wiederhergestellte Vertrauen stärkt auch das Solche in seine Axt.
    So stürzt er sich mit neuer Entschlossenheit, alten und neuen Waffen in den Krieg um Argaan.



    Rüstungen:

    Leichte Nordmarüstung (zerfetzt)

    Ahnenkriegerrüstung: Durch die typisch fellbestückte Nordmarerkleidung schimmert das magische Erz, welches aus unserer örtlichen Mine stammt. Und durch eine einzigartige Technik in Perfektion verarbeitet wurde. Zwischen Gürtel und den Nieten welche die Riemen der Schädel befestigten, prangt eine Erzplatte worauf ein Zeichen eingraviert ist. Eine drehende Axt, sie soll dem Krieger Mut und Vertrauen in die Ahnen schenken. Auf den Schultern thronen zwei Säbelzahntigerschädel aus reinem Erz. Mehrere Funktion sollen diese Errungenschaften erfüllen, Schutz als Schulterpanzer, Einschüchterung der Feinde und natürlich vervollständigen sie die Rüstung. Sie ist nach dem Vorbild der Rüstung eines verstorbenen Ahnen gefertigt und Colodis trägt sie als Anerkennung an dessen Taten.



    Aussehen:(Avatar)

    Grösse:
    185cm
    Gewicht:
    100kg
    Haare:
    schulterlang, wild, orange, durcheinander,
    Augenfarbe:
    Grün
    Statur:
    kräftig, muskulös,ein wenig korpulent aber nicht dick



    Eigenschaften:

    Colodis hat sich zu einem stolzen Nordmann entwickelt. Er achtet und schätzt die ehrwürdigen Ahnen wie es Brauch ist. Ehre hat für ihn im Kampf Priorität, lieber würde er in einem würdigen Kampf sein Leben lassen, als zu flüchten oder aufzugeben.
    Er ist absolut loyal jedem gegenüber den er respektiert. Colodis hat seinen Stolz, dennoch ist er nicht dumm. Er lässt sich auch durch einen guten Freund oder Gefährten helfen, genauso wie er selbst jedem zur Seite steht der Welche benötigt.
    Wenn er sauer ist sollte ihn jeder meiden der dafür verantwortlich ist. Er richtet seine Wut niemals gegen einen Freund es sei den er hat einen verdammt guten Grund dazu.


    Hüter der Ahnenklinge

    Es handelt sich dabei um eine Form der Symbiose. Dabei erhält der Titel Ahnenkrieger wirklich eine Bedeutung. Die Seele eines Ahnen wird dabei in die Waffe eines Nordmanns übertragen. Ob die angeblich dümmlichen Krieger des Nordens das geplant haben?
    Ein Seelenstein wurde in den Griff einer Axt einarbeitet. Seltenen Berichten zufolge ist dieser Stein in der Lage eine Seele in seinem Innern aufzunehmen. Manch einer mag sich fragen wie das wohl von Statten gegangen sein mag. Nordmarer sind keine Magier, nein natürlich nicht. Es war der unbändige Wunsch zu beschützen was er mit seinem Leben nicht verteidigen konnte. Was sich in Erzählungen wie eine wilde Fantasie anhört wurde in diesem speziellen Fall Wirklichkeit. Der Barbarenkrieger war tatsächlich in der Lage seine Macht in den Ahnenstein zu leiten um so auch in Zukunft für seine Heimat zu kämpfen.

    Aber jemand hatte etwas dagegen, oder war einfach nur gierig. Ein Bandit drang in das Grab des angeblich Toten ein und wollte die Axt und die Steintafel stehlen. Niemand konnte wissen, dass ein dummer Halunke zufällig das Rätsel des Steinsarges lösen konnte. Aber diese Tatsache zwang ihn zu Handeln. Ohne jemals den Umgang mit Magie gelernt zu haben, gelang es ihm doch die Knochen um ihn herum zu erwecken, selbst seine eigenen. Als Untoter nun ward ihm die Aufgabe zu teil, sein eigenes Vermächtnis zu schützen. Aber er hatte versagt, so schnell das Gerippe ihn trug verfolgte er den Feind bis zum Ausgang. Ein letzter, stummer Schrei versiegelte die verbliebene Macht in 3 Teile und ehe sie nicht wieder eins waren…. würden Wissen, Können und Kraft verloren bleiben.
    Solange sie wenigstens nicht in den Händen des Feindes ruhten. Er konnte nichts mit der Steintafel anfangen, sie war unlesbar versiegelt. Die Sinne wurden gezielt vernebelt um den Inhalt des Textes zu schützen. Die Waffe war ebenfalls unbrauchbar, zwar nicht im eigentlichen Sinne, aber dennoch nicht voll nutzbar. Die Klinge wurde verkauft und die Tafel verstaut… in einer Truhe. Doch jemandem würde es gelingen die verstreuten Teile zusammen zu führen. Er, Colodis fand die Axt zufällig auf einer Insel abseits Nordmar. Zufall oder Schicksal?
    Das Erlebnis im Grab hatte sein Leben verändert und geprägt. In einem erbitterten aber ehrenhaften Kampf unter Nordmännern gelang es dem Tischler sich als würdig zu erweisen. Und den Bann zu brechen der den Seelenstein unter Verschluss hielt. Eine neue Macht flammte in einem Krieger auf. Ebenso nicht zufällig, das Muster des Willens Nordmar zu schützen stimmten verblüffend, was eine neue Verbindung zu erschaffen vermochte. Ein Körper, zwei Seelen und eine Klinge.
    Ein Kampf entbrannte um die Vorherrschaft der Kontrolle. Es war ihnen nicht bestimmt sich zu verstehen, der letzte Teil war noch nicht wieder hergestellt und somit unvollständig. Das Wissen war immer noch verloren. Können und Kraft vereint ergab noch kein vollständiges Symbol. Jenes was wenig später auf der Rüstung der Krieger thronte. Nach dem Vorbild eines grossen Kriegers geschaffen, in Anerkennung an dessen Taten. Ein Eid besiegelte schliesslich ihre Schicksale, unwiderruflich verwoben… zu einem.
    Schon bald war er mit einem weiteren Gefährten dem Geheimnis auf der Spur. Den Weg den die Ahnen für ihn vorgesehen hatten. Ein Magiekundiger dessen Wissen unergründete und verlorene Zusammenhänge logisch erkennbar erleuchteten. Tinquilius, oberster Wassermagier, Priester Adanos und Ergründer verschwommener Mysterien. Ihr Weg führte sie in die Halle des Wissens und dann zum Ursprung. Nur dort konnte Colodis den Vorgaben gerecht werden und in die Fusstapfen seiner Vorfahren treten. In die Rolle des Hüters der Ahnenklinge.



    Zwischenzeitliche Ereignisse

    Mit dem Ende der Clans, dass Colodis herbei geführt zu haben glaubt. Sind Zweifel in ihm aufgekommen. Er ist nicht mehr der, der er einmal war. Die Ahnenklinge ist Vergangenheit und hat ein tiefes, klaffendes Loch gerissen. Geprägt von der Bindung lechzt sein Körper nach dem was er nicht mehr hat. Die Vertrautheit einer engen Bindung welche seiner gebrandmarkten Seele Trost spendet. Abhängig von diesem Gefühl ist sein Körper leer, in der Regel ist er nicht im Stande Emotionen zu zeigen. Um das Defizit auszugleichen nährt sich sein Körper von solchen Gefühlen.
    Die Lösung sollte sich im Blutband des Königreiches Argaan finden. Nach etlichen Misserfolgen und Opfern gelang es ihm mit der Hilfe der Wassermagierin Melaine dieses Band zu erschaffen.
    Nun fühlte er seine neuen Blutsbrüder, das Gefühl war überwältigend. Aber ein neues Problem eröffnete sich nunmehr ihnen, sein Ahnengefährte bedrohte die neue Verbindung. Die Gefahr und Notwendigkeit verlangte nach Abstand - die Sehnsucht und die Lösung des Problems verlangte nach Nordmar...



    Training und Vorkommnisse in Nordmar
    Seine Reise führten ihn in seine alte Heimat.
    Die Brüder Nordmars im Hammerclan hiessen ihn weder Willkommen noch duldeten sie einen Verräter im Dorf. Schockiert und verzweifelt erkannte er die Tatsache, dass sie wohl in den Augen der Männer nichts anderes darstellen mochten. Wütend und aufgebracht rächten sie sich für den Verrat und verprügelten ihn. Ausserstande sich zu wehren... liess er es geschehen.
    Danach lag er eine kurze oder längere Zeit im Schnee, halbtot und ohne Bewusstsein. Schliesslich wurde er von einem älteren Mann gefunden, ein Eremit, welcher in den Bergen des Nordens lebte.
    Es dauerte Tage oder gar Wochen bis es ihm wieder halbwegs gut ging, genaue Zeit konnte er damals nicht erfassen.
    Alles führte dazu, dass dieser Mann dem Tischler helfen sollte. Eine sehr lange Zeit verging, die er vorallem dazu nutzte sein versäumtes Training wieder aufzunehmen. Alte Techniken aufzufrischen und neue zu lernen. Eine Art zu Kämpfen die er erst bei sehr erfahrenen Kriegern gesehen hatte, nicht ohne Grund. Ausserdem erforderte es ein hohes Mass an Konzentration aufzubringen um die Bewegung in einer Weise zu analysieren die es erlaubte auf Angriffe gekonnt zu reagieren.
    Verschiedene Ereignisse führten dazu, dass er einige Male weiteren Verletzungen nur knapp nicht erlag.
    Schliesslich erreichte ihn ein alter Freund wieder und gemeinsam fanden sie eine Lösung das Problem anzugehen, von dem er glaubte, dass es sein Leben massgeblich beeinflusste. Nur um später zu erfahren, dass es dieses noch mehr beeinflussen würde.
    Der Feind von dem er glaubte ihn in ihm zu finden, war kein Feind, sondern ein lange verloren geglaubter Freund... ein Bruder.
    Schlussendlich waren einstige Freunde keine Feinde, sonder opferten sich nur um ihn zu schützen.
    Trotz allem was passierte gab ihm der Ahne so viel und es sollte sich herausstellen, dass es noch mehr sein würde.
    Er zeigte ihm die zwei Aspekte des Kriegers, körperliche und mentale Stärke. Ebenso erkannte er die direkte Abhängigkeit davon. Wie ein Nichtmagier die magische Kraft aus seiner physischen Kraft gewinnen und Nutzen konnte.
    Die letzte Gabe entpuppte sich als die mächtigste Waffe eines Kriegers. Der Glaube, welcher in direkter Form den Willen eines Kriegers beeinflusste.
    Das neue Ziel vor Augen, in Gedanken an alte Freunde beschloss er das Vermächtnis anzunehmen und sich der Aufgabe zu stellen die Nordmänner aus dem Griff König Rhobars zu befreien.



    Skills 12/12:

    Einhand: 1+2
    Zweihand: 1+2
    Körperbeherrschung: 1+2
    Blutband: 1+2
    Waffenloser Kampf: 1
    Schild:
    Tischler:
    Eiserner Wille:



    Vorgeschichte:

    Es war mitten in der Nacht, in einer kleinen Stadt. Ein grosser, kräftiger Mann names Colodis schnarchte auf einer Strohmatte in einer zerlumpten Strohütte.
    Als er plötzlich von etwas aufgeschreckt wurde schlug er die Augen auf und war auf der Stelle hellwach. Colodis stand auf und ging zu einer kleinen Öfffnung in der Wand das wie eine Art Fenster aussah. Nichts aussergewöhnliches, er ging zur Tür , öffnete sie und ging hinaus. \"Jetzt da ich schon wach bin kann ich auch einen Spaziergang machen.\" Er ging am Marktplatz vorbei und lief richtung Haupthaus als er plötzlich in einer kleinen Seitengasse etwas schimern sah. Er drehte sich um und lief schnurstraks auf die düstere, schmutzige Gosse zu. Er erschrak als er da eine Leiche liegen sah, sie war kreideweiss und lag einfach nur da mit einer blutigen Wunde genau auf Herzhöhe. Daneben lag ein glänzendes Schwert, die Klinge war blutverschmiert. Er dachte sich das es keinen guten Eindruck machen würde wenn in jemand hier sähe, also erhob er sich und wollte gerade zurückgehen, als da auch schon 2 Soldaten standen. Mit im Mondlicht glänzenden edelstahl Rüstungen und gezückten Schwertern standen sie da.
    Sie sahen die Leiche und dann das Schwert daneben. Der eine sah Colodis mit einem hämischen Lächeln an und die beiden hoben die Klingen und verhafteten ihn. Colodis schritt dem einen Soldaten nach in Richtung Kaserne, hinter sich hielt der andere Soldat ihn mit seinem Schwert in Schach. Sie erreichten die Kaserne, sie steckten ihn in eine Zelle und schlossen die Tür hinter sich.
    Er dachte über dies alles nach und war sich bewusst das er unschuldig war.
    Obgleich ihm das niemand glauben würde, den die Soldaten waren felsenfest davon überzeugt das er den Mord begangen hatte. Er sah keinerlei Chancen für sich aus dieser Sache wieder heil rauszukommen. Dann überkam ihn die Müdigkeit und er schlief ein. Am nächsten Morgen hörte er einen Schlüssel klicken und die Tür quietschen. Ein Soldat kam herein und nahm in mit.
    Colodis fragte den Mann:\" Wohin bringen sie mich.\" Er antwortete darauf:\" Zu deinem Prozess.\" Colodis liess den Kopf hängen und trottete weiter dem Soldaten hinterher. Nach 2 Minuten erreichten sie das Richterhaus. Der Soldat führte ihn in einen Saal. Am anderen Ende sassen der Richter und die 2 Soldaten die ihn in der Nacht zuvor gefunden hatten. Der Soldat setzte ihn grob auf einen Stuhl. Er selber stand daneben und bewachte ihn mit seinem Schwert. Eine geschlagene Stunde später verkündete der Richter das Urteil. Colodis wurde zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt, als alles vorbei war führte ihn ein Soldat wieder in seine Zelle, liess ein hämisches Grinsen aufblitzen und sagte:\" Einen schönen Aufenthalt wünsche ich.\" Weil er sich ja irgendwie beschäftigen musste, fing Colodis an das Schmiedehandwerk zu erlernen. 3 Jahre später, Colodis sass wieder mal in seiner Zelle, wartete er nur noch auf eines seine Freilassung.
    Nach 10min kam die Wache schloss das Tor auf und liess ihn wieder seiner Wege gehen. Colodis hatte Zeit zum nachdenken gehabt er packte das nötigste ein und heuerte auf dem nächsten Schiff das nach Kohrinis fuhr an.

    kevin.koster@bluewin.ch


    zugelassen
    Last edited by Colodis; 30.04.2014 at 21:43.

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    General Nigel Ascan's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Nigel Ascan is offline

    Anmeldung für das RPG

    Name: Nigel Ascan
    Alter: ~ 25 Jahre
    Gilde: Königreich Argaan
    Rang: OT: Wächter der Akademie // RPG: Meister der Klingen
    Skills: 4/8
    - Einhand II (Tarnum)

    - Körperbeherrschung II (Lobedan)

    Beruf:
    Eigenschaften
    :

    + kann rudimentär lesen & schreiben
    + gute Orientierung(überirdisch)
    + vielseitig interessiert, neugierig
    + spontan
    - launisch
    - inkonsequent
    - leicht überheblich
    - ungeduldig


    Portrait:
    [Bild: Portrait.jpg]

    Erscheinungsbild:

    • ~1,80 m groß
    • 130 Pfund schwer
    • wildes, dunkles Haar, mittellang
    • Drei-Tage-Bart
    • schlank, athletisch

    Kleidung:
    Rüstung:
    Rüstung der Klingen der Akademie Setarrif

    [Bild: wY2R_stung_Nigel_Ascan_klein.png]
    Waffen:


    besonderer Eigentum:

    Vorgesichte:

    Part I: Ein einfaches Fischer-Dasein

    Nigel war Sohn eines armes Fischers.
    Er lebte mit seinem Vater auf der Mineninsel Khorinis nördlich der Hauptstadt, die den gleichen Namen trug wie die Insel. Nigel hatte keine Geschwister und seine Mutter starb bei seiner Geburt. Er bewohnte mit seinem Vater eine kleine Fischerhütte mitten im Wald. Die einzigen Beschäftigungen, die Nigel hatte, war das Fischen. So verging viel Zeit und Nigel wurde älter. Er war nun schon größer und stärker als sein Vater, der immer älter wurde. Nun war es Nigel, der die Einkäufe in Khorinis tätigte, während sein Vater den Familienbetrieb von dort lenkte. Die zwei verdienten ihr Brot, indem sie die Fische an die Tavernen und Marktstände der Stadt verkauften.
    Als sein Vater starb, übernahm Nigel, der nun sein 17. Lebensjahr erreicht hatte, den Betrieb. Lange musste er nicht nach einer helfenden Hand suchen. Er fand in Khorinis einen Straßenjungen, der seine Eltern bei einem Hausbrand verlor. Dieser Junge war wenige Monate jünger als Nigel selbst. Die meiste Zeit seines Lebens hatte der Junge, dessen Namen Johann war, auf der Straße verbracht. Doch Nigel war froh, dass er jemanden so schnell gefunden hatte. Allein hätte er den Familienbetrieb nicht weiterführen können und hätte sich etwas in der Stadt suchen müssen. Doch dies war ganz und gar nicht in Nigels Ermessen. Er liebte die kleine Fischerhütte tief im Wald und das Bootshaus unten am Meer. Es war seine Existenz. Mit Johann kam er gut aus und so verdienten die beiden jungen Männer ihr Brot. Der Betrieb lief und die beiden lebten gut von den Fischen.

    Nigel kam aus der Stadt, wo er Einkäufe erledigt hatte. Der Karren, den Nigel hinter sich her zog war gefüllt mit Brot, Wasser, Käse und eben dem, was man zum Leben brauchte. Die Sonne war hinter den Bäumen verschwunden und tauchte ins Meer ein.
    Er bog in den fast nicht sichtbaren Trampelpfad und hatte sofort ein komisches Gefühl im Magen. Etwas stimmte nicht. Die Luft war mit dem Geruch nach verbranntem Holz gefüllt. Er beschleunigte seine Schritte, bis er schließlich mit dem Karren im Schlepptau durch den Wald rannte. Er war sich schließlich sicher, dass es im Wald brannte und Nigel hatte die unangenehme Ahnung, dass es von der Fischerhütte kam und beschleunigte weiterhin das Tempo. Der Karren krachte hinterher und erst als die Achse brach, ließ Nigel den Wagen los und rannte weiter.
    Plötzlich stand der Junge vor seinem Zuhause. Es brannte lichterloh, die umstehenden Kiefern hatten schon Feuer gefangen.
    Nigel begann zu zittern. Er wusste nicht, wie lange er reglos da stand. Doch er löste den Blick von seiner verbrennenden Hütte und suchte die Gegend ab. Dabei entdeckte der junge Fischer seinen Freund etwas abseits auf dem Boden liegen. Johann war am ganzen Körper verbrannt, lebte allerdings noch. Doch das einzige, was er dem jungen Nigel erzählen konnte, war nur ein Wort.
    „Orks!!“
    Danach sagte Johann, der Straßenjunge aus Khorinis, der nicht älter als achtzehn Jahre alt wurde, nichts mehr.

    Nigel brach weinend zusammen, hinter ihm hörte man das brennende Holz knistern. Alles war vorbei. Doch nach einigen Momenten hatte sich Nigel wieder beruhigt. Er sah eines ganz klar: Rache; Rache für Johann und Rache für seine Existenz, für sein Leben.
    Er wusste wen er jagen musste und plötzlich spürte der Junge wieder Energie in sich. Er stand auf und sah noch einmal zu der immer noch brennenden Fischerhütte, in der er die meiste Zeit seines Lebens verbracht hatte.
    Dann rannte er den kleinen Trampelpfad zum Bootshaus hinunter.
    Dies hatten die Orks nicht gesehen, denn es war unberührt.
    Es war ein kleiner Trost für Nigel. Schnell band er ein Boot vom Steg und setzte sich hinein. Dann ruderte er. Er ruderte einfach nur. Nigel wollte einfach nur weg!

    Part II: Das Leben geht weiter

    Wie von selbst bewegten sich seine Hände. Es dauerte auch nicht lange, da erreichte er die Hafenstadt.
    Im Hafen angekommen, band er sein Boot fest und ging in die Hafenkneipe. Er war schließlich so betrunken, dass er ins Wasser torkelte und fast ertrank. Es hätte ihm zu diesem Zeitpunkt auch nichts ausgemacht, doch sein Schicksal hielt etwas anderes bereit. Am nächsten Morgen wachte Nigel in einem warmen Bett auf. Er hatte keine Erinnerung, wie er dorthin gelangte. In den darauffolgenden Tagen war der junge Fischer oft im Wald bei den verbliebenen Überresten seiner Existenz. Der Karren war noch an der Stelle, wo er ihn liegen lassen hatte.
    Aus der Fischerhütte war nichts mehr zu retten, doch im Bootshaus fand er noch einige nützliche Sachen.
    Sein Leben wurde von Zeit zu Zeit wieder lebenswert. Um sich abzulenken und etwas zu tun, meldete sich Nigel freiwillig bei der Bürgerwehr. Dort lernte er Sunder kennen. Sunder war ein alter Seebär und leitete die Bürgerwehr. Von ihm bekam Nigel genug Arbeit, so dass er kaum noch an das schicksalhafte Ereignis denken konnte.
    Ebenso lernte Nigel dort den jungen Golsir kennen. Es sollte eine Freundschaft auf Lebenszeit sein, doch das wussten die beiden damals noch nicht.
    Mit dem Gedanken an Rache meldete sich Nigel schlussendlich bei der städtischen Miliz und absolvierte eine Rekrutenausbildung bei Anawiel. Danach begab sich der angehende Soldat in die Lehre. Er lernte bei Tarnum, einem Ritter, den Umgang mit dem Schwert. Auch Tarnum konnte er nach kurzer Zeit seinen Freund nennen. Die Trauer war abgeflacht und die Wut und der Zorn nahmen Überhand.
    Unter der Führung des charismatischen Paladins Uncle Bin trieben die Milizsoldaten, zu denen sich Nigel zählte, die Pacht ein. Bei Bengar kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Milizsoldaten und den Söldnern.
    Wieder zurück in Khorinis, hielt Nigel Wache und ging Patrouille. Des Weiteren lernte er nun den Umgang mit einem Schwert, was er auch brauchte, wie ihm die Begegnung mit den Söldnern gezeigt hatte.
    Mit seinem Partner Arthur lernte der Rekrut viel und war bald ein guter Schwertkämpfer. Doch es war nicht gut genug für die bevorstehende Bedrohung. Orks kamen! Und sie kamen alle! Durch einen Verrat standen ganze Orkarmeen im Hafen und rollten die Stadt von hinten über. Die Soldaten verschanzten sich in der Burg und wagten einen Ausfall, um zum Hafen zu kommen und zu fliehen. Nigel jedoch war nicht mit dabei. Dieser kroch, während sein Lehrmeister sich durch die Orkreihen kämpfte, durch die Kanalisation zum Hafen. Doch ganz unnütz waren Nigel und Arthur nicht. Sie brachten die Kinder, Frauen, Alten und Kranken zu den Schiffen.
    Auf einer Orkgaleere fanden die Freunde wieder zusammen.
    Und sie segelten davon, die Heimat im Rücken liegend. Doch es sollte nicht lange dauern, bis sie die Umrisse ihrer neuen Heimat sehen konnten: Myrthana!

    Part III: Eine neue Heimat
    Die Flüchtlinge aus der Heimat wurden mit offenen Armen empfangen. Schnell mischten sich Khorisianer mit Vengarder, schließlich kämpfte man nun Seite an Seite gegen die Orks. Doch von Orks sah der Soldat damals noch nichts. Vielmehr sah er, wie facettenreich eine Stadt sein konnte. Tag für Tag schob der Waffenknecht Wache. Viel Abwechslung gab es nicht. Ein größeres Abenteuer war die Reise zurück nach Khorinis, doch auch das hatte sein Ende. Dann begleitete der Knappe einen Konvoi nach Nordmar. Doch die meiste Zeit verbrachte Nigel damit, Wache zu halten und sich auszubilden. Der Schwertkämpfer bis dato lernte erst bei Grendal, dann bei seinem Freund Golsir den Umgang mit dem Bogen. Doch dann war wieder Wache schieben auf dem Programm. Alles musste bewacht werden. So kam der Tag, an dem der kleine unbedeutende Knappe Nigel Asccan sich entschloss, die Stadt zu verlassen. Er erwarb sich eine Karte von der Gegend und machte sich auf den Weg. Schließlich landete Nigel in Silden. Ihm gefiel es dort, dass er kurzer Hand entschloss, sein altes Leben aufzugeben, um in Silden ein unbeschwerliches Leben fortzuführen. Bei dem örtlichen Fischer Stan verdiente er seine Brötchen und es war fast wieder so wie damals. Aber irgendetwas war anders. So ließ Nigel die Angelei wieder sein und machte eine Reise, diesmal als freier Mann, in den Süden. Dort lernte er viele Leute kennen. Einer von diesen war der Ruinenwächter Lobedan, der den Sildener in der Kunst der Körperbeherrschung unterrichtete. Doch auch diese Zeit ging zu Ende und Nigel kehrte zurück. Doch nie hielt es den Pirscher, den Waldläufer lange an einem Ort. Und so zog er durchs Land.
    Mit einem Schüler zog er unentwegt in den Krieg. Im Osten des Landes tat sich etwas, von dem Nigel nichts gewusst hatte. Durch seine damaligen Verpflichtungen war Nigel bereit für den König, für die Menschen zu kämpfen. Doch er erkannte, dass er keine Rolle mehr im System des Königs spielte und so zog er sich zurück in die Wälder.

    Part IV: Das verlorene Ziel
    In den Wäldern schien er sich zunehmend zu verlaufen, so dass er immer mehr herumirrte.
    Die Zeit lief an ihm vorbei, oder er lief an ihr vorbei. Letztendlich wusste Nigel nicht mehr, wo er war, noch wer er eigentlich war oder sein wollte.
    Diese Ziellosigkeit gemischt mit Alkohol machte aus ihm ein Wrack.
    Doch das war nicht immer so gewesen.
    Am Anfang fühlte er sich mächtig stark, er glaubte, er habe den Durchblick und könne mit der Wahrheit die Welt verändern.
    Doch vielmehr nahm Nigel mit seiner Wahrheit einigen Leuten die Perspektive und stürzte sie ins Unglück.
    Als es ihm jedoch bewusst wurde, war es zu spät.
    Er war ein Opfer seiner selbst geworden...

    Part V: Der Neuanfang
    Nach einer kleinen Odyssee auf Khorinis landete Nigel auf der südlichen Insel Argaan. Mit ihm auch alle anderen. Lees Söldner, die Wassermagier aus der Wüste und die Soldaten von König Rhobar, der sein Reich auf dem Festland wieder geeint hatte und nun dieses mit den südlichen Inseln erweitern wollte. Er selbst kam durch Zufall nach Setarrif, wo er blieb und sich langsam etablierte...

    zugelassen
    (von Renata)

    Last edited by Nigel Ascan; 11.02.2014 at 01:33. Reason: Aktualisierung

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    Burgherrin Estefania's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Estefania is offline
    Charakter-Name:

    Estefania

    [Bild: pByo3I4dSbYARmrHWestefania.jpg]



    Charakter-Alter:

    23

    Beruf:

    Diebin

    Waffen:

    Dolch
    Schwert

    Rüstung/Kleidung:

    Lederrüstung
    Waffenrock
    Lindgrünes Leinenkleid (nur noch Fetzen)
    sandfarbene Wüstenkleidung

    Rang:

    Meisterin der Klingen

    Skills:

    [Bild: estefaniasskillssf3.jpg]


    Eigenschaften:

    -Intelligent trotz rauher Umgangsformen
    -meinst unfreundlich, besonders zu Fremden da gibt es natürlich auch
    Ausnahmen.
    -Launisch
    -ungewöhnliche Reaktion beim Genuss von Sumpfkraut


    Vorgeschichte:

    Estefania ist eine junge Frau die sich schon eine Weile allein durch schlägt. Vor einiger Zeit schon hatte sie das Schicksal auf Onars Hof verschlagen. Dort ernährte sie sich durch kleinere Hilfsarbeiten bei Onar. Doch sich auf dem Hof als Tagelöhnerin verdient zu machen, dazu konnte sie sich einfach nicht entschließen. In der Söldnersiedlung traf sie einen jungen Mann, dem sie vorlog sie wäre Banditin. Sie unterhielten sich ein wenig und er war auf der Suche Ölfarben. Er war Künstler. Auf dem Hof war in dieser Richtung nichts aufzufinden, deshalb machten sie sich auf den Weg in die Stadt. Auf dem Weg dorthin überfiel sie ein Bauernmädchen, die sie zwang ihr ihre Kleider zu geben. Damit die angebliche Banditin auch an der Stadtwache vorbei kam. Als Ehepaar getarnt kam sie und der Junge Novize unbemerkt in die Stadt. Abends saßen sie in der Hafenkneipe und schmiedeten einen Plan.

    Bei einer waghalsigen Aktion besorgte Estefania für Hel Oh Phüt die Ölfarben aus einem Lagerhaus im Hafenviertel. Bald wurden sie als Diebe entdeckt und sie mussten schnellst möglich aus der Stadt flüchten. Zu Fuß machten sie sich auf den Weg nach Jharkendar. Auf dem Weg dorthin frischte Hel seinen Vorrat an Sumpfkraut auf. Ein paar Tage gewährten ihnen Gregs Piraten Asyl in ihrem Versteck. Am Strand kamen sich die Beiden etwas näher, aber Hel benahm sich sehr jungfräulich.... in jeder Beziehung. Estefania mochte ihn, vielleicht mehr als es gut war in diesem Moment und als er sie dann auf einer sehr unbequemen Palme, die auch noch unaufhörlich pikste,malte. Später durch ein "Stolperstein" gerieten sie beide schon in eine prikelnde Situation, sie küssten sich das erste Mal am Strand. Allerdings passierte auch nicht viel mehr als sie sich später unbeobachtet in einem Zimmer der Taverne befanden. Am nächsten Tag schon begleitete Estefania Hel noch bis zum Sumpflager und verabschiedeten sich Estefania entschied sich nach längerem überlegen sich der Garde Innos anzuschließen. Schon bald musste sie Khorinis verlassen, weil die Insel von Orks regelrecht überrannt wurde.

    Bei ihrer Einhandlehre in Varant lernte sie Bardasch den Meisterdieb kennen und er brachte ihr auf dem Weg zurück nach Myrtana das Diebeskunsthandwerk bei. Zwischen den beiden entwickelte sich zuerst eine Hassliebe, die sich keiner der Beiden eingestehen wollte. Schließlich mussten sie einsehen, dass sie nicht mehr ohne den Anderen leben wollte. Das dauerte fast ein halbes Jahr. Ein ewiges hin und her... zwischen Streit und Liebe. Eine ganze Weile hatte Bardasch sie im Leuchturm von Ardea allein gelassen und sie hatte ihn längst zum Teufel gewünscht, als plötzlich ein anderer Herumtreiber bei ihr am Leuchtturm auftauchte. Hasso Küttel. Es stellte sich heraus, dass er ein Schlitzohr war und auf der Suche nach Bardasch dem Meisterdieb.

    Die Zeit ging ins Land. Estefania trennte sich von Bardasch nachdem sie sich bei einer Diebestour in ihr Opfer einen Assassinen namens Karim verliebt hatte. Aber diese Affaire war auch nicht von langer Dauer. Estefania musste aus verschiedenen Gründen Bakaresh verlassen und ging zurück nach Ardea. Dort lernte sie Saraliel kennen. Er war Feuermagier und durch und durch ein aufrechtiger Mensch ganz im Gegensatz zu der Diebin. Für ihn hätte sie fast die Diebeskunst an den Nagel gehängt aber sie verlor ihn aus den Augen und damit auch ihre Absichten ein ehrlicher Mensch zu werden.

    Wenig später traf sie Arachnas wieder, den sie zuvor nur einmal flüchtig in Silden kennen gelernt hatte. Er, ebenfalls ein Meisterdieb erzählte ihr von einer Diebesgilde in die sie von ihm wenig später auch aufgenommen wurde. Nach ein paar schönen Tagen und Nächten in Silden verschwand er plötzlich. Es war schon das zweite mal dass er sich ganz plötzlich aus ihrer Umarmung löste.
    Das nächste Lebenszeichen von ihm bekam sie in der Taverne von Al Shedim. Es war ein Ring und ein Zettel auf dem stand "Für Estefania von Arachnas" nicht mehr und nicht weniger. Die Diebin wusste nicht so richtig was sie davon halten sollte. Bald musste sie schmerzlich erfahren, dass dieser Ring nichts anderes als der Erkennungsring der Diebesgilde war und nichts weiter. Sie versuchte Arri zu vergessen, was ihr ziemlich schwer fiel und eigentlich auch nie richtig gelang. Noch immer in Al Shedim lernt sie Hiroga kennen. Einen Rüstungsbauer mit dem sie gemeinsam zurück nach Myrtana reiste und mit ihm gemeinsam so einige Abenteuer erlebte. Natürlich wie sollte es anders sein verliebte sich auch dieser junge Mann in sie, aber für Estefania blieb er nur ein guter Freund. Nachdem er ihr eine wundervolle Rüstung aus dunklem Snapperleder angefertigt hatte verließ sie den Ritter der Gilde Innos' und traf Saraliel wieder mit dem sie für eine kurze Zeit nach Khorinis reiste. Auch von ihm wurde sie schließlich allein gelassen und sie begab sich wieder auf ein Schiff dass sie nach Kap Dun brachte wo die erste Weihe der Diebesgilde im Hauptquartier stattfinden sollte. Plötzlich tauchte Arri wieder auf und ihr Glück schien endlich perfekt doch er überlegte sich bereits während ihrer ersten gemeinsamen Nacht wieder zu verschwinden. Estefania schwor sich niemals wieder Gefühle in einen Mann zu investieren. So ganz klappen wollte das nicht. Bei Maris ihrem Doppelschwertlehrmeister hatte sie sich gerade noch im Griff, aber bei Candaal, dem Dieb den sie in Mora Sul kennen lernte warf sie ihre guten Vorsätze schon fast wieder über den Haufen. Aber eben nur fast, weil die Begegnungen mit Candaal waren immer sehr intensiv und leidenschaftlich. Doch ihnen beiden war klar, dass es nur die pure Lust war was sie verband.
    Wieder einmal hatte sie den verwegenen Dieb getroffen und auch mit ihm die Nacht verbracht, als sie den Mann traf, der ihr Leben verändern sollte. Am Anfang hatte die Diebin einen blassen Schimmer was aus der Bekanntschaft mit Sinistro entstehen würde. Sie ahnte Schlimmes als sie auf der Reise nach Nordmar mit ihm einließ, jedoch war es da schon viel zu spät... Sie trennten sich noch im Kloster von Nordmar und Estefania kehrte zu ihrem Leuchtturm von Ardea zurück. Fast den ganzen Rest des Winters blieb sie da. Schon als sie gar nicht mehr dran glaubte, tauchte der Hohepriester plötzlich wieder auf. Ihr Glück schien fast perfekt zu sein. Natürlich kam ihr ein sehr lukrativer Auftrag dazwischen, der sie nach Vengard führte. Unglücklich sich schon wieder von Sinistro trennen zu müssen zog sie los. Dieser lukrative Auftrag brachte sie mit dem Schatzmeister zusammen. Er hieß Andreas und war ein Priester Innos. Der Arme hatte sich total in Estefania verliebt und folgte ihr sogar in die Wälder Myrtanas um mit ihr Abendteuer zu bestehen. Wieder einmal war es Candaal der ihr aus dieser Situation heraus half und mit ihm ging sie auch nach Varant und nach Bakaresh. Auf dem Ball des Kastells traf sie auch Sinistro wieder, aber leider war das nicht so wie sie sich erhofft hatte. Außerdem tauchte auch Andreas auf diesem Ball auf und ließ sie nicht mehr aus den Augen. Schließlich hatte ihr Freund Candaal eine brillante Idee. Er täuschte Estefanias Tot vor und segelte mit ihr nach Gorthar.
    Als sie Monate später nach Bakaresh zurück kehrten War Andreas nicht mehr dort. Zumindest trafen sie ihn nicht. Estefania hatte vor nach Ardea zurück zu reisen und wurde aber von Assassinen gefangen genommen. Nachdem sie mehrere Tage in einem Erdloch gefangen gehalten wurde kamen zwei Männer vorbei und retetten sie. Die waren zwar auch Assassinen aber da gab es wohl auch verschieden Gruppierungen die sich untereinander bekämpften. Der eine von ihnen hieß Joe Black.
    Inzwischen ist die Diebin irgendwie auf Argaan gelandet und bewohnt zusammen mit Sheila, einer ehemaligen Schülerin der Diebeskunst, die sie auf der Insel wieder traf, in einem alten Leuchtturm am Hafensteg von Setarrif.




    zugelassen
    [Bild: schwertethorns.jpg]
    Mehr Kriegerinnen für das Königreich!!
    Last edited by Anne Bonny; 11.03.2011 at 18:21.

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    Silmacil is offline

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    Silmacil der Krieger
    [Bild: fg78945.png]

    Charakter-Name: Silmacil

    Charakter-Alter: 25

    Beruf: Goldschmied

    Momentane Waffe:

    Rüstung: leichte Lederrüstung

    Rang: 6 = Ahnenkrieger

    Erster RPG-Post: 28.12.2006

    Schürfer der Clans seit: 14.1.2007

    Kundschafter der Clans seit: 15.2.2007

    Jäger der Clans seit: 30.4.2007

    Orkjäger der Clans seit: 19. 8. 2007

    Orktöter der Clans seit: 24. 1. 2008

    Ahnenkrieger der Clans seit: 17. 1. 2010

    Seit dem 8.3.2007 verantwortlich für das kleine Sklavenmädchen Silelen.


    Besonderer Besitz:

    Geheime Mine in Nordmar

    1 Maßgefertigtes schlichtes Schwert das Adanos gesegnet ist
    Schneewolffellkleidung
    1 Großes Orkschwert (hängt an der Wand der Hütte)
    1 wachsendes Bündel mit Waffenbauplänen (1Bündel aus dem Goblinlager vorm Hammerclan, 1Bündel aus Silden, gleich 3 Mappen aus Al Schedim, mehrere Steintafeln des alten Volkes, 1 Bündel aus der alten Bibliothek des alten Kastells)
    1 Buch: Über das m. Erz und seine Erscheiningsformen
    1 Kiste mit Erz aller Arten, Gold und einigen Phiolen Drachenblut
    Gewaltige Armbrust

    Eigenschaften:

    Größe, Gestalt und körperliche Fähigkeiten:
    Silmacil ist etwas mehr als 2 Meter groß und hat die Statur eines Orkkriegers. Dabei ist er drahtig, recht wendig, geschickt, und sehr robust.
    Er ist sehr sehr stark, und extrem Ausdauernd hat gutes Heilfleisch, schwerze Haare und Augen von hellblauer bis feueroter Farbe die je nach Gemütsregung wechselt. Normalerweise wirkt sie wie gefrorenes Feuer, kann aber auch klirrend kalt und unmenschlich wirken, oder warm und herzlich. Bei einem Wutanfall wirkt es, als stünden seine Augen in Flammen. Seine Haut ist wettergegerbt, und hatt einen leichten Stich ins bronzene. Silmacil ist Beidhänder.

    Soziale Eigenschaften:
    Silmacil ist ein Mensch, der seine Meinung geradeheraus sagt.
    Er verbiegt sich nicht für andere, ist jedoch sehr tollerant und erwartet dafür dieselbe Toleranz für sich.
    Silmacil findet nur sehr schwer Freunde, da er von seinen Freunden viel erwartet. Saufkumpane sind keine Freunde! Ein Freund ist für ihn jemand, der für ihn sein Leben geben würde, und ihn unter keinen Umständen hängen lässt.
    Im Gegenzug kann jemand den Silmacil Freund nennt von ihm erwarten, dass dieser ihm unbedingt loyal ist und alles für ihn geben würde. Deshalb ist er sehr wählerisch, wen er als Freund akzeptiert.
    Silmacil hat einen seltsamen Instinkt. Er lässt sich von ihm Leiten und vertraut ihm. Silmacil handelt oft rein Instinktiv, und noch nie hat dieser ihn fehlgeleitet. Besonders im Kampf vertraut er auf seine Gefühle.
    Auch wen Silmacil manchmal schwer von Begriff ist, so ist er doch alles andere als Dumm und weiß einen Vorteil zu nutzen wenn er sich ihm bietet.
    Silmacil ist dazu noch ein ziemlicher Dickschädel. Was er sich einmal in den Sinn gesetzt hat, daszieht er auch durch. Es braucht dann wirklich schwerwiegende Gründe um ihn davon abzuhalten (ein Freund ist ein schwerwiegender Grund).
    Er ist Perfektionist und erledigt Aufgaben die ihm übertragen wurden gewissenhaft und Gründlich. Nichts wurmt ihn mehr las etwas nich zu ende zu bringen oder sich übertrumpfen zu lassen.
    Er ist recht Genügsam und entsagt (sehr zum erstaunen seiner Mitmenschen) sowohl Sumpfkraut als auch dem Wein.
    Silmacil ist Grunderlich, was aber Spitzbübische anwandlungen nicht ausschließt, solange dabei keiner zu Schaden kommt.
    Er ist ein freundlicher und Hilfsbereiter Mensch, aber ein echtes Schlitzohr mit einem seltsamen Humor und einem großen Ehrgefühl, auch wenn er aufbrausend ist und, wenn er erst einmal in Wut gerät, zu allem Fähig ist.
    Wenn Silmacil richtig die beherrschung verliert, wird er zum Berserker. Er ist dann nicht mehr zurechnungsfähig, und schlägt alles in der Umgebung kurz und klein. Er ist dann gerade noch so bei Sinnen, das er sich geziehlt lenken kann, aber sein ganzes Denken ist dann auf zerstöhren gerichtet. In so einem Fall leuchten seine Augen feuerrot (siehe oben)!
    Wenn er auf Orks trifft ist er kaum noch zu halten und wird sich auf sie stürzen um Familie und Freund zu rächen und es braucht sehr gute Gründ ihn davon abzuhalten.
    Silmacil ist ein treuer Kamerad, und liebt schlichte Eleganz.
    Er ist ein ganz passabler Schmied und hilft wo er kann.
    Silmacil neigt dazu zu übertreiben, nicht im Gespräch, aber mit seinen Handlungen. Ein Paradebeispiel dafür ist sein Trainingsprogramm, welches zu hart für die meisten normalen Leute ist, Silmacil aber allmorgendlich bis in den Nachmittag durchtrainiert, wenn er sonst nichts zu tun hat.

    Vorgeschichte:


    Silmacil wurde in eine kleine Schmiedefamielie des Hammerklans in Nordmar geboren. Dort lernte er unterer den erfahrenen Erzschmelzern und Orkjägern des Klans die grundzüge der Schmiede und Kriegskunst. Nachdem seine ganze Famielie durch einen Orküberfall ausgelöscht wurde, verlies er Nordmar und schloß sich, obwohl er erst 16 war, Robar im großem Orkkrieg an um seine Familie zu rächen. Dabei traf er dem Feldschmied Horatio und sie beide wurden enge Freunde. Dann, bei der Feier eines kleinen Sieges kam es zu einer Schlägerei, wobei Horatio seinen Gegner so unglücklich traf, dass ihm das Genick brach. Als alle noch unter Schock standen, zog der Freund des Getöteten ein Messer und wollte Horatio niederstechen. Silmacil erkannte die Gefahr rechzeitig, und brach dem Angreifer den Arm. Daraufhin, wurden Horatio und Silmacil wegen Mordes und Körperferletzung verurteilt und in die Barriere geworfen.
    Horatio war dadurch gebrochen und wurd Feldarbeiter im neuen Lager, und Silmacil, der schon die Fähigkeiten hatte um in einem der Lager aufgenommen zu werden blieb bei seinem Freund und nutzte seine Kenntnisse als Schürfer um sich in der neuen Mine beliebt zu machen. Die Jahre gingen ins Land, und Silmacil blieb Schürfer und seinem Freund treu. Aber im Gegensatz zu Horatio lies Silmacil sich nicht von dem Reislord und seinen Schlägern fertigmachen und trainierte bei Horatio seine Stärke und seine Schmiedekunst. Die harte Arbeit, die gesunde Ernährung und immer häufigere Schlägereien mit Lefti taten ihr übriges um ihn in Form zu halten.
    Als die Barriere schließlich in sich zusammenfiel brachen er und Horatio nach Korrines auf um um Begnadigung zu bitten. Doch beide wurden nicht einmal angehört und sofort ins Mienental zurückgesannt, zusammen mit einigen anderen ehemaligen Häftlingen, darunter auch Diego und Gorn.
    Vor allem die Kraft und die Erscheinung Gorns ließen in Silmacil den Gedanken reifen, das er, sollte er je hier wegkommen, die Söldner des neuen Lagers suchen und sich ihnen anzuschließen würde. Dies wurde von seinem neuentbrannten Hass auf die Paladine ob dieser zweifachen ungerechtigkeit noch verstärkt.
    Kurz darauf wurde die Truppe von Orks überfallen. Silmacil konnte dank seiner gefesselten Hände nicht viel unternehmen und musste schwerverwundet ansehen wie sein Freund Horatio von den Orks getötet wurde. Silmacil nutzte instinktiv die Gunst der Stunde und stellte sich tot, was ihm ob seiner Wunden nicht schwerfiel, und wurde von den Paladinen zurückgelassen. Mit letzter Kraft, und von der Trauer über seinen Freund zerfressen, schleppte er sich in Richtung der Bauernhöfe wo sich Gerüchten zufolge die Söldner aufhielten...

    Email-Adresse: sven@kreuer-nord.de

    Freunde: Farmar, Silelen, Navrathil, Ravenne, Marvin
    zugelassen
    Last edited by Silmacil; 05.10.2014 at 16:19.

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    Ehrengarde Ptah's Avatar
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    Mar 2007
    Location
    Setarrif
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Ptah is offline
    Name:
    Ptah (Petach gesprochen)


    Rasse:
    Mensch


    Alter:
    etwa 27 bei Beginn, nun 32


    Größe:
    1,82m


    Rang:
    Adept


    Rüstung:
    Adeptenrobe des Wassers


    Eigenschaften:
    wird von seinem Gegenüber aufgrund
    seines Körperbaus oft unterschätzt
    ausgeprägter Hass auf Sklavenhändler
    zielstrebig
    genügsam
    misstrauisch und daher Fremden
    gegenüber eher wortkarg

    leicht schizophren
    verschlossen


    Skills:
    Handwerker (Robenwirker)
    Teleport I
    Wassermagie I
    Wassermagie II

    [Bild: Ptah.jpg]

    Kleidung:
    mittlerweile trägt Ptah die Robe eines Wasseradepten, ist während seiner Reisen allerdings zum Selbstschutz dazu übergangen sie mit einem Reisemantel zu bedecken


    Aussehen:
    hochgewachsen, sehr hager, seine mittelbraune Haut klebt geradezu auf den Sehnen und Knochen seines Körpers, kaum Muskeln, stechender Blick und dunkele Augen, von denen das linke durch eine Narbe geschmückt ist, eingefallenene Wangen, pechschwarzes Haar, das jedoch kurz geschoren ist und ein Bart der ein wenig zu wuchern beginnt


    Besondere Merkmale:
    eine lange Narbe, die sich von seiner Schläfe über das Augenlid bis zu seiner Oberlippe zieht, ferner ist ein großes schwarzes Ankh, auf seinen Rücken tättowiert; woher dieses stammt, kann Ptah sich nicht erklären

    seit kurzem hat der vormals gesunde Teint wegen der regelmäßigen Aderlässe stark an Farbe eingebüßt, darüber hinaus ist mit Ausnahme von Kopf, Hals und des rechten Armes der gesamte Körper mit rätselhaften, schwarzem Symbolen überzogen

    Die vermeintlichen Fluchmale sind mitsamt des Ankhs nach Ptahs Aufenthalt in der Tintendimension des Buchs der toten Tage verschwunden.

    Vorgeschichte:
    Ptah wurde in äußerst einfachen Verhältnissen in den Tiefen der Wüste von Varant geboren. Seine Eltern, die ein Einsiedlerdasein in einer abgelegenen Oase führten, wurden von Sklavenhändlern getötet, der siebenjährige Ptah von diesen verschleppt. Als die Sklavenhändler-Karawane eines Nachts rastete, gelang es dem ausgehungerten Jungen zu fliehen, irgendwann brach er zusammen und wurde durch eine glückliche Fügung von Nomaden gefunden, sie nahmen ihn auf, dort lernte er lesen und schreiben. Doch Ptah konnte und wollte sich nicht so recht in die Gemeinschaft integrieren und rannte nach 9 Jahren davon. Er ging zurück in die Einsamkeit der kleinen Oase seiner Eltern. Dort baute er die niedergebrannte Unterkunft und den kleinen Adanosschrein notdürftig wieder auf, und fristete ein sehr karges Leben. Er begann mehr und mehr schizophren zu werden und mit seinen toten Eltern zu sprechen. Im Winter bekritzelte er mit Holzkohle die Innenwände der Hütte mit Versen, um die schier unendlich lange
    Zeit und den stechenden Hunger zu verdrängen. Wenn die Einsamkeit ihn zu überrollen drohte, wendete er sich bisweilen sogar mit Gebeten zu Adanos.

    Zumindest sollte er für lange Zeit glauben, dass die Ereignisse sich damals zugetragen hatten...


    Nach 11 langen Jahren in der Ödnis wurde er von einer Schlange in die Wade gebissen und konnte sich zwar das Gift aussaugen, doch dennoch gelangte Dreck in die Wunde und so entzündete sie sich bald. Mit einem vertrockneten Stock als Stütze und einem Wasserschlauch machte er sich allein auf den Weg in die unerbittliche Wüste um nach Heilung zu fragen.

    Tagelang irrte er ohne rechtes Ziel umher, verlor schließlich das Bewusstsein und wurde von einer Gruppe Reisender gefunden und mit nach Al Arristo genommen, wo er seine Retter kennen lernte: Hyperius, ein Novize im Dienste Adanos, Janina, eine freundliche Gauklerin, Irenir, ein stolzer Nomade, und Tamar, ein eher schweigsamer Zeitgenosse. Mit diesen zog es ihn nach einigen Tagen in Richtung Braga weiter, wo sich im Ruinenfeld südlich des Städtchens der Heiler Merdarion seines Beins annahm. Im Anschluss daran ging es nach Al Shedim weiter. Unterwegs brach das Eis zwischen ihm und seinen Gefährten allmählich. Und die Grundsteine für immer noch andauernde Freundschaften gelegt.


    Seitdem hatte sich viel getan; Ptah hat einen beachtlichen Teil seiner Menschenscheue verloren und ist umgänglicher geworden, dennoch holten ihn immer wieder die Dämonen seiner Vergangenheit ein, was ihn in tiefe Krisen stürzte.

    Nach dem Ende der großen Flut, von der er erstaunlicherweise kaum etwas mitbekam, traten Veränderungen ein, deren Folgen derzeit noch nicht absehbar sind. Ein mysteriöser Fluch hat von ihm Besitz ergriffen und so ist sein Körper indes fast gänzlich von schwarzen Mustern gezeichnet, die ihm nach und nach die Kontrolle über betroffene Extremitäten entziehen. Durch glückliche Fügung des Schicksals traf er allerdings die alte Shasa, eine weise Frau, der es gelang das Voranschreiten der Hexerei mittels Aderlässen einzudämmen. Über Zwischenstationen im Kastell, wo er auf Ardescion, den Hüter des Zirkels traf, gelangte er an einen Trank, der die Wirkung des Fluchs vorerst einzudämmen vermochte.

    Auch Ptah blieb durch die Wirren des Krieges nicht unbeeinflusst, gemeinsam mit der Gesandschaft der Wassermagier Al Shedims gelangte Ptah nach Argaan in die geheimnisvolle Stadt Setarrif, Heimat einer weiteren Gruppe von Wassermagiern.


    to be updated
    Email: larodar12@yahoo.de
    ICQ: 238-085-845

    zugelassen
    Last edited by Anne Bonny; 20.02.2012 at 15:27.

  13. View Forum Posts #13 Reply With Quote
    Knight yinnesell's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    yinnesell is offline
    Name:
    yinnesell

    Rasse:
    Mensch

    Alter:
    28

    Familienstand:
    Ledig
    Sohn Sanchez, gebohren am 24.01.09 in Al Shedim
    Vater des Kindes - Khaled, Oberster einer Abtrünnigensippe in den nördlichen Bergen bei Braga.

    Beruf:
    Tänzerin

    Waffe:
    Dolch

    Kleidung:
    seidig fallendes und violett farbenes Kleid, barfuss, lange und grau farbene Tunika, graues Kopftuch.

    Besitz:
    Im Reisegepäck:
    • 20 Goldmünzen
    • Teures Parfumfläschchen - Geschenk von Miracoli
    • Fellmantel
    • Grünes Leinenkleid

    In einem geheimen Versteck:
    • Lederbeutel mit 140 Goldmünzen, 12 Lederbeutel mit jeweils 100 Goldmünzen
    • Kistchen mit Schmuck
    • Von Kunden "gestifteter", goldener Ring
    • Von Kunden "gestifteter" Beutel mit reich verziertem Dolch, aufwendige Karaffe, kleines Schmuckkästchen
    • Kleidungsstücke - brauner Umhang, Schleier, Kopftuch




    Eigenschaften:
    Einerseits ist yinnesell gewillt, nicht nur äußerlich als sehr weiblich zu erscheinen, sondern auch durch ihr Verhalten. Andererseits liebt sie es aber auch, gelegendlich ihre derbe Seite heraus hängen zu lassen. Sie lacht nicht nur über die weniger feine Art, die ihre männlichen Thekengenossen vom Stapel lassen, sondern gibt auch gerne selber was zum Besten. Yinnesell tanzt für ihr Leben gern und schreckt nicht davor zurück, ihre weiblichen Reize wärend ihren Darbeitungen spielen zu lassen.
    Mit ihrer Körpergröße von rund 1,55 m ist die Frau recht klein. Sie ist ein eher dunkler Hauttyp und vom Körperbau schlank und drahtig.
    Bis auf eine Allergie gegen Erdbeeren, ist yinne in bester, körperlicher Verfassung.

    Vorgeschichte:
    Geboren wurde die junge Frau auf der Insel Khorinis, genauer gesagt auf einem Hof, der dem Großbauern Onar gehörte. Nach den Erzählungen ihres Vaters, mußte ihre Mutter eine wunderbare Frau gewesen sein, doch yinnesell lernte ihre Mutter nie kennen, da diese unmittelbar nach ihrer Geburt starb. Wenige Jahre nach ihrem Tod lernte ihr Vater eine neue Frau kennen und lieben und überlies seine Tochter in der Obhut der Stiefmutter, da es ihm selber an Zeit fehlte. Nur wenig bekam yinnesell ihren Vater zu Gesicht, verdiente dieser das Geld für die Familie in der naheliegenden Mine. Die mangelnde Zeit alleine war es aber nicht, die yinnesell zu schaffen machte. Das ihr Vater nur wenig Zeit für seine Tochter hatte, war schon schlimm, doch schlimmer war der Umstand, das die Neue an seiner Seite eine reine Hexe war, die in dem jungen Ding lediglich einen Störfaktor sah. So war es auch nur verständlich, das yinnesell ihre Stiefmutter zu hassen begann und mit Erreichen eines Alters, in dem sie selber für sich Entscheidungen treffen konnte, dem Hof und den Menschen, die auf diesem lebten, den Rücken kehrte.

    In der Stadt Khorinis hatte sie eine neue Heimat gefunden, in der sie auch die Kunst des Tanzens erlernte. Die Menschen aus der „roten Laterne“ waren fortan die neue Familie, die ihr Halt boten und ihr die Möglichkeit gaben, gute Münzen zu verdienen. Sparsam wie yinnesell war, legte sie alles Gold für, wie sie immer sagte, bessere Zeiten zurück und hoffte damit, sich bald den Traum von einem besseren Leben zu verwirklichen, doch mußte sie bald bitter feststellen, das bis dahin ein weiter und harter Weg sein würde. Konnte sie anfangs noch ihr Darsein in der Stadt sorgenfrei fristen, kamen schneller als ihr lieb war, schlimme Zeiten auf die junge Frau zu, in denen es nicht nur zu Problemen mit dem Bordellbesitzer und den Damen kam, sondern auch die einfallenden Orks dem friedvollen Leben ein Ende bereiteten. Noch bevor die junge Frau ihre durchaus schlechte Lage erkannt hatte, befand sie sich zusammen mit anderen Flüchtlingen auf einem Schiff, das das Festland ansteuerte.

    Die folgende und bis dato letzte Zufluchtsstätte nannte sich Vengard, in der sie sich allein gelassen wiederfand und glaubte, das ersehnte Glück nicht mehr finden zu können. So war die junge Frau den Tränen nahe, als ein weiteres Schiff den Hafen der Stadt anlief, auf dem sich ihr Vater befand.Das Leben in ärmeren Vierteln kannte sie und so störte es sie nicht, das sie mit dem Armenviertel Vengards vorlieb nehmen und sie sich eine Einraumhütte mit ihr fremden Personen teilen mußten.

    Monate waren seid der Ankunft vergangen. Yinnesells Vater war in der Stadt geblieben, wärend sie selber mit einer kleinen Gruppe durch die Lande zog. Viele Orte hatte sie mit der Gemeinschaft bereist, hatte dabei viel erlebt und sich dem Gefühl der Freiheit erfreut, doch nun war die Vorfreude groß, die Stadt und den Vater wieder zusehen.

    yinnesells Vater - NPC-Charakter

    [Bild: 013jh9.jpg]
    Name: Hakan
    Alter: 46 Jahre
    Skills:
    Bogen 1
    Einhand 2
    Jäger
    ehemaliger Beruf Minenarbeiter

    Hakan ist ein ruhiger und nachdenklicher Mensch, der Konflikten gerne aus dem Weg geht. Daher verbringt er seine Zeit gerne mit sich alleine. Er ist kräftiger Statur, trinkt nicht und raucht nicht.
    yinnesells Musikantentruppe NPCs

    Maria - Alter zwischen 40 und 50 Jahren (geschätzt, genaues Alter gibt sie nicht bekannt), Körpergröße 1,60m, rundlich und vollbusig, sieht aus wie eine Zigeunerin und benutzt als Instrument die Rassel und manchmal ihre Stimme.
    Jonas - wärend des Krieges in Vengard gefallen.
    Der Bärtige (auch Bärtchen, Bärchen genannt), 39 Jahre alt, wie der Name schon sagt, trägt er einen Vollbart, Körpergröße 1,70m, ein paar Kilos zuviel, spielt ein Streichinstrument.

    Mit ihnen zieht yinnesell durch die Lande und tanzt.
    Bekanntschaften:

    Jun Qel-Dromâ, Sir Ulrich, Neraida, Wenda, Schattengreif, Hasso Kuettel, Morlon (Die Gilde Innos)
    Stylios, Ganzo, Drakk, Randy (Die Clans des Nordens)
    Bardasch, Angelina del Rio, Molgadir, Corwyn, Jail, Rebekka, Xarih, Khaled (Nomaden-NPC) (Das Wüstenvolk Adanos)
    Miracoli, Ornlu, Ryu, Tavaron, Griffin, Char, Uglatz Fettwampe, Sarpedon, Aidar, Garaia, Ojami, Dekker, Florence (Waldbruderschaft)
    Krupp, Tat'tan'Ka, Rok Shar (Orks)
    Red Sonja (Gildenlose)
    Candaal (ZuX)

    Freundschaft/Sympathie ~ Neutral ~ Nervig ~ Feind

    zugelassen
    Last edited by yinnesell; 22.03.2011 at 09:23.

  14. View Forum Posts #14 Reply With Quote
    Schwertmeister Solveg's Avatar
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    Dec 2007
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    Solveg is offline
    Name:
    Solveg

    Alter:
    39

    Kleidung:
    dunkler, eher ungepflegt wirkender Kapuzenumhang

    Skills (7/12):
    Elementarmagie (Wasser, Erde) 1 gelernt bei Corwyn
    Elementarmagie (Wasser, Erde) 2 gelernt bei Melaine
    Elementarmagie (Wasser, Erde) 3 gelernt bei Xarih
    Elementarmagie (Wasser, Erde) 4 gelernt bei Cecus und im Selbststudium
    Meistermagie (Wasser, Erde) 2 gelernt im Selbststudium
    Schriftgelehrter gelernt bei Overun sowie im Selbststudium

    Eigenschaften:
    Still und zurückgezogen ist noch sehr positiv ausgedrückt. Er meidet Gesellschaft, ist tiefsinnigen Gesprächen zugleich aber nicht abgeneigt, wobei man dann keine gehobene Sprache von ihm erwarten sollte, wie es für Magier üblich ist. Zwar versucht er sich überlegt auszudrücken, oftmals stolpert er dabei jedoch über die eigene Unsicherheit, weshalb er seinen Gesprächspartnern auch nur selten ins Gesicht schaut.

    Aussehen:
    schmächtige, fast schon abgemagerte Statur
    relativ klein (1,59 m)
    nicht sonderlich gepflegte, schulterlange dunkelblonde Haare
    graue Augen

    Vorgeschichte:
    Die unendlichen Weiten Nordmar waren immer Solvegs zu Hause, vor Jahren wie heute. Er lebte in einer kleinen Holzhütte unweit eines stattlichen Bergmassives, genau so stattlich wie es dort in die Höhe ging, ging es nicht weit entfernt wieder nach unten, die Steilküste und Bergmassive Nordmars bildeten eine natürliche Begrenzung seines imaginären Gartens. Er hielt nie viel darauf, irgendwelche speziellen Dinge besonders gut oder besonders schlecht zu können, mal versuchte der dunkelblonde Mann sich mit der effektiven Beschaffung von Essbarem, mal wollte er seine Hütte ausbauen, mal hatte er es mit Schreiben versucht. Letzteres macht er bis heute, wann immer Solveg Zeit und Lust hat, kramt er von irgendwo Pergament und Feder heraus und schreibt ein paar Zeilen nieder. Als so etwas wie eine Berufung sieht er das Schreiben jedoch nicht an, eher als einen Zeitvertreib. Ein ebensolcher Zeitvertreib ist für ihn auch das Weintrinken. Bei einer günstigen Gelegenheit erstand Solveg für wenig Gold ein großes Fass Wein, das bis heute in seiner Hütte lagert. Wie lange es noch reichen wird, hatte er nie errechnet oder versucht herauszubekommen, wenn es alle sein würde, dann war es eben alle, auf jeden Fall genoss er jeden Schluck aus dem großen Holzfass, als sei es das Beste auf der gesamten Welt. Vielleicht war es das sogar.
    Eines schönen Tages geschah dann etwas völlig unerwartetes. Die Sonne schien sogar und es verhieß ein angenehmer Tag zu werden, obwohl längst wieder etliche Massen Schnee gefallen waren und die Temperaturen mehr als unmenschlich waren. Dann plötzlich durchbrach ein lautes Rumpeln die Stille. Wie ein Erdbeben begann auf einmal alles zu wackeln, Solveg wusste nicht, was geschah. Ein Blick aus dem Fenster, das zum Bergmassiv hin gewandt war, verriet die Ursache: eine Lawine. Fast ohne zu überlegen schnappte er sich, was er tragen konnte, warf einen traurigen Blick auf das Weinfass und verließ sein Haus. Doch es war zu spät, die Schneemassen kamen wie wild angebraust und rissen ihn mit. In der Hoffnung die Götter würden ihm gnädig sein, schloss er die Augen und wartete, dass es aufhörte, denn er merkte, dass er nicht tot war.



    zugelassen am 27.12.2007
    Last edited by Solveg; 26.12.2012 at 22:02.

  15. View Forum Posts #15 Reply With Quote
    Auserwählter Joe Black's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Joe Black is offline



    ~ Einst ein angesehener Assassine des Bundes, sowie treuer Priester in den Reihen des Zirkels.
    Nun kriegerischer Streiter Beliars, Klinge des Todes, Schatten in der Dunkelheit ~




    Name: Joe Black Alter: 35 Sommer Grösse:189 cm Gewicht: ca. 95 Kg Rang: Meister der Klingen

    Gottheit: Beliar Anmerkung: Sumpfkrautabhängig + Wird schwach bei leichten Mädels


    [Bild: z465__Andere_.jpg]


    Aussehen:

    Seine Augen sind dunkelbraun mit einem Grünstich, beim genaueren hinsehen erkennt man jedoch feine goldige Linien um die Iris. Durch hartes Training , etlichen Abenteuern und
    Kämpfen wurde sein Körper durch trainiert und athletisch.

    Er trägt die sehr dunkelbraunen fast schon schwarze und durch das Alter leicht ergrauten Haare meist offen.
    Der Bart ist meist getrimmt.Narben zieren seinen Körper an diversen Stellen.

    Er strahlt eine Wildheit aus die so mancher Frau den Kopf verdreht und so manchen Gegner das Fürchten lehrt. Weiter ist sein Körper von Hautmalereien geziert die

    seine Geschichte im Dienste Beliars erzählen. Kenner der Kasbah werden auch den Totenkopf am rechten Unterarm wiedererkennen der als Zeichen der Elite-Assassinen gestochen wurde.



    Skills (6/8):


    - Er erlernte den Kampf mit Einhändigen Waffen bei der in einem epischen Kampf
    verstorbenen Vinara, und meisterte ihre Techniken. Eine Zeit lang war er selbst Lehrmeister
    um das Wissen des Krieges weiterzugeben. ( Einhand 1+2 sowie Waffenwurf Nebenskill)


    - Des Weiteren erlernte er bei Tenebricus, einem verlogenen Bastard des Kastells, alles
    über das Handwerk eines Diebes und wurde durch Ihn zum tödlichen Meuchelmörder
    ausgebildet. ( Diebeskunst 1 + Körperbeherrschung 1) )


    - Der Umgang mit dem Schild wurde ihm schon in der Grundausbildung der Kasbah gelehrt.
    Das Wissen festigte sich im Training wodurch der Schild nun als Schutz sowie auch als Waffe bestens fungiert. (NS:Schild)



    Bewaffnung:

    - Ein uraltes Schwert das er mit Wyrdrak in den Katakomben Rutra ben Selars fand. Joe nennt es selbst Schattenlied.
    Eine mittlerweile gefürchtete schwarze Breitklinge.

    - Einen edlen Dolch erworben von einem der Grosshändler Bakareshs, den er immer im
    verborgenen verwahrt.
    Wird öfters auch als Wurfdolch verwendet.

    - Quer über die Brust erstreckt sich ein Lederband an dem sieben Wurfmesser befestigt sind.



    Rüstung:


    - Black trägt eine Kombination aus schwarzensilbernen Arm und Beinschützer aus gehärtetem Stahl.

    - Rüstet er sich zum Kampf oder auf Reisen legt er seinen Harnisch an.

    - Ebenfalls hat er meist einen handlichen Rundschild bei sich. Nicht im Gebrauch lässt sich dieser am Rücken befestigen.


    Kleidung:

    - Schwarze Regenfeste und innen gefütterte schwere Stiefel.
    - Dunkelbraune schnürbare Lederhose die mit einem dicken schwarzen Ledergurt befestigt sind.
    - Am Oberkörper trägt er ein hellgraues Leinenhemd und darüber eine dicke dunkelbraune schnürbare Lederweste mit reichlich Taschen.
    - Unterwegs trägt er dazu einen langen wetterfesten schwarzen Kapuzenumhang.
    - Er trägt in der Regel ein bis drei Ringe aus Gold und Silber sowie stets eine schwarze etwa zweifingerbreit grosse Beliarsstautette an einer silbernen dünnen Kette um den Hals.



    Am Gürtel und in den Westentaschen:


    - Dietriche
    - ein Goldbeutel
    - Einen kleinen runden schwarzen Stein mit deren Hilfe er mit der Hexe Merideth Kontakt aufnehmen kann. ( aktuell durch den Drachen blockiert )
    - Sumpfkrautbeutel mit Papier und Tabak sowie eine kleine hölzerne Schachtel mit Zundhölzer.
    - ein schwarzes Seidentuch für das Gesicht. ( Zum Verbergen oder Schutz in der Wüste etc.)
    - eine Karte von Aargan
    - Ein kleines schwarzes in Leder gebundenes Notizbuch mit Kohlestift



    In der Umhängetasche:

    - Öle und Lappen zum Reinigen der Klingen
    - Ein Trinkbeutel
    - meist etwas Proviant
    -Schatulle mit Würfelspiel

    Sein Heim:

    - Aktuell kein fester Wohnsitz


    Joe Blacks Bekannte, Gefährten, Kontakte :

    - Pete Schlangenauge:aus Tooshoo. Ca. 40 Sommer alt, guter Bogenschütze, Schwertkämpfer und Schmuggler auf See und zu Land.

    - Die Hexe Beliars Merideth. Hintergrund!

    - Leopold Van Daren, ein im Kunstviertel Setarrifs wohnhafter alter Greis, der heimlich als Berührter Beliars ( von den jeweiligen Göttern berührter Seher)fungiert.


    Tierischer Gefährte:


    Spike die myrtanische Dogge

    [Bild: Isanto_vom_Schlo__Seehof1.jpg]

    Hintergrundgeschichte


    Die Lebensgeschichte :


    Die Geschichte vor der Neugeburt im Dienste Beliars:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)


    Joe Black ist der Sohn von Jack Black und dessen Frau Sarah Black.
    Jack und Sarah kannten sich schon als Kinder und schworen sich sehr früh, die ewige Liebe.
    Sie heirateten und zogen durch die Welt, ihr Handwerk war das Betrügen von Menschen.
    Immer und immer wieder zockten sie Unwissende Bürger oder Kaufleute ab.
    Mal waren sie als Söldner unterwegs, die ein Dorf von blutsaugenden Schattengoblins , schützen wollten, dafür jedoch Gold benötigten um div Ausrüstung zu erwerben.
    Oder Jack gab sich als Händler aus, der ein Wunderelexier verkaufte, dass alte Leute innere Jugend verschuf. Natürlich mit der Hilfe von Sarah, die als alte Witwe verkleidet den Trank testete und plötzlich durch die Gegend hüpfte wie ein kleines Mädchen. Ja die beiden waren in diversen Dörfern verhasst, aber sie verdienten Unmengen an Gold. Und immer im Winter zogen sie sich, in ein Städtchen Namens Breslan zurück, und genossen dort ihre Zeit als „normale“ Bürger, bis es wieder wärmer wurde.
    Irgendwann wurde Sarah schwanger, und im Winter darauf gebar sie ihr erstes und letztes Kind. Sie nannten den Knaben Joe.Im Laufe der Jahre erlernte dieser das Handwerk seiner Eltern, und sie zockten die Menschen zu dritt ab.
    Eines Abends jedoch, es war wieder einmal Winter, stand ein Mob Menschen vor dem Haus der Black`s. Sie hielten Fackeln in der Hand und waren sehr wütend.Sarah befahl Joe sich in der Nische hinter dem Ofen zu verstecken, und dort zu bleiben bis sich die Situation beruhigte. Danach traten Jack und Sarah vor die Türe, um zu sehen was die Menschen von ihnen wollten. Es konnten unmöglich Leute aus dieser Stadt sein, den hier hatten sie nie jemanden betrogen, und niemand wusste was ihr Handwerk war.
    Jack trat an vor die Leute und fragte:„Was ist hier los? Was sucht ihr hier? Warum stört ihr unseren Frieden?“Ein kleiner Mann trat aus der Menge und entgegnete Jack:
    „Narr! Wir sind ehrliche Bürger von verschiedenen Gemeinden, die du mit deiner Brut abgezockt hast! Es hat sich rumgesprochen! Und wir lassen es nicht auf uns sitzen. Wir haben einen Spion bezahlt, der uns euren Wohnsitz ausfindig machte, und nun zahlt ihr eure Rechung.!“Sarah klammerte sich instinktiv an Jack und blickte mit Tränen in den Augen zum Ofen im Haus…War der Tag gekommen? Was würde aus ihrem Sohn werden? Er war doch erst vierzehn Jahre alt…
    Dann ging alles sehr schnell, der Mob rannte die Blacks förmlich über den Haufen, sie knüppelten auf Jack und Sarah ein, und nach wenigen Minuten hingen sie aufgeknüpft an der grossen Eiche in ihrem Garten. Danach durchsuchten sie das Haus, und nahmen alles mit was von Wert war, den kleinen Joe jedoch, fanden sie nicht. Erst Stunden später kroch dieser aus seiner Nische. Mit zitternden Beinen ging er nach draussen. Die Sonne erhob sich gerade, und der rote Schimmer warf weite Schatten.An diesem Tage brach für Joe Black eine Welt zusammen.Etwas in ihm starb, und etwas anderes erwachte zum Leben. Es war ganz klein in seinem Inneren, doch es war da. Von nun an war er alleine, einsam und auf sich gestellt.
    Im laufe der Jahre wurde Joe erwachsen, selbstständiger Trickbetrüger, und etwas merkwürdig.Die Einsamkeit seiner Jugend und der innere Wahnsinn, bewegten ihn dazu oft ausgiebige Selbstgespräche zu führen. Dies war am Anfang etwas schräg für ihn, doch mit der Zeit wurde es zur Gewohnheit.



    Der Weg zur Bestimmung!:

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    „Schöne mit Scafengerleder beschichtete Hosen!Molerathauthandschuhe für den Mienenarbeiter!Schafswollunterwäsche für die Frau von Welt!
    Kommt Leute! Kommt zu eurem Joe, den er hat die Art von Mode die euch von den normalos abhebt!“
    Der Mann mit dem Silberstreifen im Haar brüllt gegen den Regen an, der den Marktplatz förmlich überflutet. Viele der Händler klappten die Fenster ihrer Markthäuschen zu und beendeten die Arbeit für heute. Die Kunden blieben sowieso in der Taverne und liessen ihr Geld für Alkohol liegen. Doch Joe Black konnte sich dass nicht leisten. Er musste möglichst schnell möglichst viel verdienen, denn die Schuldeneintreiber von diesem Schurken Dario, besuchten ihn alle vier Tage und er hatte die letzte Frist erhalten.Müde rieb er sich an den blauen Flecken die ihn als Erinnerung mitgegeben wurden.Black war klatschnass, eine Erkältung würde nicht lange auf sich warten lassen und wenn er weiter hier herumstehen würde, müsste er sich sorgen machen, ob die alte Gerda das verschwinden ihrer Unterwäsche bemerken würde, und die Stadtwache alarmierte, bevor er sich aus dem Staub machen konnte.
    Ja heute war wieder einmal nicht sein Tag. So wie Gestern.. und vorgestern ..und die ganze verdammte letzte Woche. Nichts lief so wie es sich Joe vorstellte.
    Wie üblich begann Black Selbstgespräche zu führen um eine Lösung zu finden.
    „Verdammt Joe……du musst die Knete besorgen…sonnst….sonnst…..arrrgh. .ich brauche meine Finger!“„Tja, warum musstest du auch die Tochter von Dario angraben, die Kleine war zwar gut aussehend aber den Stress nicht wert!“„Ja und? Was kann ich den dafür wenn ich Probleme mit der Selbstbeherrschung habe?“
    „Vergiss es Black! Er will Gold sehen…zuviel Gold, wenn du mich fragst…ich meine….so gut war sie auch wieder nicht…“„Verdammt ich schweife wieder ab, natürlich will er einen Haufen Gold, es ist seine Tochter!“
    „Tochter, Schwester, Mutter…egal…seit wann kann man Stolz und Ehre mit Gold erkaufen!?!“„Joe…Joe…Joe du solltest froh darüber sein dass es so ist!“„Hmm?..ne ist klar….“„Aber so komme ich nie an das Gold….und Morgen wollen es diese Halunken bereits abholen….“„Wo war der Treffpunkt nochmals?“„Beim alten Baum glaube ich…….“„Black! Glauben ist nicht wissen! Wissen ist Macht, und davon hast du einfach zu wenig!“„Ja ist ja schon gut…beim alten Baum gegen Mittag…..aber das schaff ich nie….“„Auch schon bemerkt?“„Arrrgh ich mach mich noch wahnsinnig!!“
    Black drehte sich ein paar mal um die eigene Achse, die Wahre die er auf dem Tisch liegen hatte, konnte er in diesem Zustand sowieso nicht mehr verkaufen.
    Er war verzweifelt, alle Finger wollte ihm Dario abhacken lassen, wenn er ihm den Betrag nicht geben würde. Und Darios Leute waren Eiskalt. Mörder Diebe und Zuhälter.
    Es schien ihm nur eine Möglichkeit zu bleiben, die Flucht. Wohin? Das wusste er noch nicht. Hauptsache weit weg. Am besten mit dem nächsten Schiff...Hauptsache weg von Dario...
    Er huschte durch die dunklen Gassen in Richtung Hafen. Dort angekommen schlug er den Weg in die Taverne ein.Kaum hatte er diese erreicht, suchte er sie auch schon nach einem Opfer ab.Er hatte Glück, ein betrunkener Matrose lag mit dem Kopf auf dem Tisch vor ihm, in einer Pfütze aus Bier.Unauffällig setzte sich Joe zu ihm, und stupste ihn an.
    „Hey, aufwachen! Der Kapitän sucht schon überall nach dir!“Total betrunken wachte der Seebär auf, seine roten Augen blickten müde zu dem Typen mit dem merkwürdigen silbernen Steifen in den Haaren.„Wer bissn du?“„Wer ich bin?Bei Innos, Addanos und Beliar! Wie betrunken bist du den?“„Ick? Öööhm….ahhhh, verdammmt, hab keeeinen Schimmer wo isch biün?Wat wolltest du nockmal? Zum Kapäään?“„Mann, Mann, Mann das wird Ärger geben Freundchen! Los aufstehen, wir müssen los!“„Aye Aye, Kapitäääään, huuups…aaaaahhhh“
    Joe half dem betrunkenen aufzustehen, und führte ihm am Arm aus der Taverne. Zusammen torkelten sie in Richtung Hafenrand.Dort bemerkte Joe beiläufig zu dem Matrosen, dass dieser seine Uniform waschen müsse, weil er ihn so auf keinen Fall aufs Schiff nehmen kann. Dieser wieder rum entkleidete sich gehorsam, und stand nun nur in Unterhosen im Regen am Hafenbecken.Joe nahm die Kleidung freundlich an sich, und kickte den Matrosen mit einem gezielten Tritt in den Magen und einem Danke in Meer.
    Der Rest war einfach, er zog sich die Kleidung über, suchte sich das nächste Schiff das Auslief, nutzte den allgemeinen Trubel aus um unauffällig aufs Schiff zu kommen, und wenige Stunden später war er schon auf der Reise.
    Natürlich wurde schnell klar, dass es sich hier um einen Schwindler handelte, und die Gardisten auf dem Schiff legten ihn in Ketten, mit dem versprechen, ihn bei der Ankunft in Myrtana sofort einzusperren.Ja es lief wie immer beschissen für Joe Black, doch immerhin.




    Auf den Pfaden Beliars:

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    Nachdem Joe in den Reihen der Kinder Beliars aufgenommen und in die Obhut des Assassinen der Kasbah gegeben wurde, begann eine lange harte Zeit der Entbehrung für Ihn.
    Die Meister der Kasbah sahen die Schwäche die in ihm wohnte, woraufhin sie ihn mit etlichen Aufgaben brachen um aus den Scherben seiner selbst einen stärkeren Mann zu schaffen.
    Nachdem er seine Lehrzeit hinter sich gebracht hatte, begann das Training mit der Waffe sowie in der Kunst des Meuchelmordens. Viele Gefährten kamen und gingen. Manche freiwillig und manche durch das Schwert. Joe erlebte einige Abenteuer, erkundete unter anderem den Tempel Ben Sutras, einem mächtigen Schwarzmagier aus längst vergessenen Zeiten. Dort fand er auch die schwarze Klinge die er Todbringer taufte und seither in die Schlacht trug.
    Währen Joe seine Fertigkeiten ausbaute und sich durch erbrachte Dienste in der Gunst der Kasbah nach oben arbeitete, tauchte eine Gefahr aus alten Tagen auf! Im Körper des Mannes aus der Familie Black hatte sich ein Dämon eingenistet. Cherubael war sein Name und es stellte sich heraus, dass der Dämon schon seit Kindheitstagen in Joe lebte und ihn führte. Dass er die Stimme war, die Joe schon immer als Wahnsinn in seinem Kopf ansah. Erst freundete sich Joe mit dem Gedanken an, einen Dämon in sich zu tragen. Die Bosheit Cherubaels färbte auf ihn ab, machte ihn härter, kompromissloser und vor allem tödlicher! Doch bald bemerkte er, dass der Dämon stetig an Kraft zulegte und seine Entscheidungsgewalt grösser und grösser wurde.
    Zusammen erklommen Sie die Hierarchie der Assassinen bis Black zu der Elite der Kasbah gehörte und im Bund aufgenommen wurde. Zu dieser Zeit lernte er den Hohepriester und damaligen Hüter des Kastells Ardescion kennen sowie seine Seelenverwandte Sheila Schattenlied ! Rasch erkannte er, dass Ardescion ein Auserwählter Beliars war! Ein Diener der den Willen des dunklen Gottes erkannte und ihn als dessen Sprachrohr weitergab.
    Dies führte zu einem Zwiespalt in Joe. Denn die Meister der Kasbah, DraconiZ und Berash verurteilten seine Faszination gegenüber des Priesters! Sie waren inmitten politischer Ränkeleien und bereiteten sich auf einen Krieg gegen die Lakeien Innos vor, die Bakaresh und ganz Varant bedrohten! Joe war hin und hergerissen, unwissend wohin er ruhigen Gewissens zu wandeln hatte.
    Zu diesem Zeitpunkt verbrachte er auch viel Zeit mit der Diebin Estefania, die seine Gefühle durcheinander und die warme herzlichere Seite in Black zum Vorschein brachte. Doch als Cherubael die Schwäche Blacks nutzend zum Angriff übersetzte im Versuch, Blacks Körper vollends für sich zu beanspruchen, war es Ardescion der ihm erschien und mit geballter Kraft den Dämon ins Reich Beliars verbannte!

    An diesem Tag schwor Joe Black dem Hohepriester die Treue und ein dunkles Band, dass nie gebrochen werden durfte entstand!
    Doch dies blieb dem Bund der Assassinen nicht verborgen. Uneinigkeit, Verrat und Misstrauen hatte sich in ihre Reihen geschlichen und sie begannen Black von ihren Handlungen auszuschliessen aus Angst, er könnte dem Zirkel die Informationen zuspielen. Black schluckte den Kummer den sie ihm dadurch bereiteten und hielt sich am Gedanken fest, das einzig Richtige zu tun. Beliar nach Tat und Kraft zu dienen war sein höchstes gebot geworden. Er hatte alles geopfert um so weit zu kommen und würde nicht damit aufhören.
    Dann kam der Krieg…

    In einer epischen Schlacht inmitten Bakareshs kämpfte der Elite Assassine an der Seite seiner Bundsbrüder die just in diesem Moment erkannten, wer die wahren Verräter waren.
    Doch es war zu spät. Zu wenige wahre Anhänger des Bundes waren vor Ort, zu viele hatten Sie verraten. Der Feind fegte über sie hinweg und zerstörte alles was ihnen heilig war. Das Kastell entschwand auf magische Art und Bakaresh fiel.

    Viel Zeit verging. Zeit In der Joe nicht mehr er selbst war. Nachdem er Bakaresh, den Bund und den Zirkel verloren hatte. Fühlte er sich Führerlos. Er schloss sich Diebesbanden an. Mordete, Schändete, stahl und raubte! Und meist tötete er nach längeren Raubzügen seine eigenen Kameraden um das Wissen über seine Existenz zu begraben…

    So führte Ihn seine Reise im Suff und Bluttanz auch nach Aargan. Auf dieser ihm neuen Insel, scherte er sich erst recht um nichts und niemanden und führte seinen blutigen Weg fort.
    Doch eines Nachts erschien ihm ein monströser Schattenwolf mit feurigen Augen und hielt ihn an, seinen ursprünglichen Weg einzuschlagen und Beliar zu dienen! Dem Zeichen demütig folgend fand Black das Kastell im Süden der Insel und beschloss sich dem Zirkel anzuschliessen.
    Doch die Assassinen gab es auch hier nicht mehr und so wurde entschlossen, dem treuen Diener Joe Black auf eine weitere Probe zu stellen. Erneut musste er von ganz unten Anfangen und verdiente sich als Lehrling die Sporen.
    Monate vergingen und Black stieg erneut in den Rängen empor indem er jede Möglichkeit nutzte seine treue und seine Loyalität unter Beweis zu stellen. Jedoch wusste er, dass er nicht darum herumkam Magie zu erlernen um weiter in der Hierachie aufsteigen zu können. Da er aber nie Begabung dafür zeigte und auch die einfachen Versuche nicht fruchteten. Beschloss er nachzuhelfen.
    Forschungen brachten ihn auf einen alten Tempel im hiesigen Orkwald indem ein Dämon hauste der ihm einen wunsch erfüllen würde, wenn er ihm Leben opfern würde!
    Sofort stellte Black eine Gruppe zusammen die ihn auf der Reise begleitete. Auchs eine treue alt bekannte Gefährtin und Seelenverwandte Sheila Schattenlied war mit von der Partie.
    Sie alle opfernd, flüchtete Black aus den Tempelruinen des bösartigen Dämons, nun jedoch mit der Begabung der Magie beschenkt!
    Sofort widmete er sich den Studien dazu indem er zuerst bei dem Hohepriester Ceron sein Grundwissen erlangte und schliesslich beim Hohepriester Don Esteban in die Lehre ging.
    Der Umgang mit der Magie war rasch fester Bestandteil in Joes Leben geworden und so kam es, dass er auserkoren wurde, selbst Magie zu unterrichten und so Beliar noch besser zu dienen.
    Durch diesen Umstand lernte Black Olivia Rabenweil kennen. Eine junge unverdorbene Frau voller Naivität in der er jedoch grosses Potential sah. Rasch war klar, dass sich die beiden wie schon damals Joe und Ardescion gefunden hatten. Ein weiteres dunkles Band entstand!

    Mit ihr und dem Hohepriester Ardescion der sich Joe endlich wieder zu erkennen gab und das Trio somit bündelte, zog er gen Thorniara der Stadt des falschen Königs!
    Dort erkannte Joe, dass Rhobar und seine Lakaien auch auf Argaan bereits ihre Krallen ausstreckten und alles verschlangen. Ihre Aufgabe konnten sie dort zwar nicht erfüllen, dennoch gelang es ihnen Olivia Rabenweil durch erschütternde Ereignisse fester an sich zu binden.
    Zurück im Kastell strebte Black nach weiterer Ausbildung in den Künsten der Magie, nun durch die Führung seines Meisters! Doch auch Zweifel verdunkelten seine Seele. Den seit dem Verlust der Kasbah und der Beliarstreuen Stadt Bakaresh, fehlte etwas was zuvor Erfüllung in Joes Leben brachte. Neid über die Macht und das Ansehen Innos zerfrass ihn……

    Ergänzungen folgen...
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    Last edited by Joe Black; 02.10.2014 at 09:12.

  16. View Forum Posts #16 Reply With Quote
    Ehrengarde Hyperius's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Hyperius is offline
    Name:
    Hyperius

    [Bild: Hyperius.jpg]

    Rasse:
    Mensch

    Alter:
    27 Jahre (Geboren am 01.03. [Bei Beginn 21Jahre])

    Berufe:
    Handwerker (Kartograph)
    Handwerker (Baumeister)

    Posten:
    Kartenzeichner und Baumeister des Königreichs Argaan
    Anführer der "Wüstenmaden"
    Bibliothekar des Tempels in Al Shedim(OT-Ausübung durch den NPC Bibliothekar Kuron)
    Erzdekan Setarrifs und Hüter des Glaubens Adanos'


    Rang:


    Im RP:
    [Bild: zfgWoYuwassermagier.jpg]

    OT:
    [Bild: magier4b.png]

    Skills (8/8):

    Kartograph(Beruf)
    Baumeister(Beruf)
    Teleport I
    Elementarmagie Wasser und Erde Stufe I
    Elementarmagie Wasser und Erde Stufe II
    Elementarmagie Wasser und Erde Stufe III
    Elementavatar Sand Stufe I
    Elementavatar Sand Stufe II


    Waffe:
    -Ein antiker Steinstab, der mit mehreren blauen Kristallen gespickt ist.
    -Ein kleiner verzierter Dolch seines Vaters(mittlerweile in dessen Grab in Lago vergraben)

    Rüstung:
    Magierrobe[hergestellt von Angelina (getragen)] mit Schärpe der Orks mit der Aufschrift "Wüstenmade"[übergeben von Moltok in Lago]
    Adeptenrobe [hergestellt von Angelina]
    Novizenrobe [übergeben von Riordian]
    Lederkluft[gekauft bei Bass]
    Weiße Leinensachen

    Inventar:
    Kartographenwerkzeug
    Karte von Varrant
    Karte von Al Shedim
    Karte von Myrtana
    Schärpe der Orks mit der Aufschrift "Wüstenmade" (erhalten von Moltok in Lago [Siehe Bild oben])
    Ein kleines altes Buch
    ne größere Menge Gold
    Nahrungsvorräte für ein paar Tage
    Einen Reisesack
    Schattenläuferhorn
    Feuerwaranzunge
    Sumphaizähne


    Eigenschaften:

    Hyperius ist eigentlich zu allem und jedem freundlich und zuvorkommend. Er strahlt meist Güte und eine Art innere Ruhe aus. Zudem ist er sehr hilfsbereit und kann eigentlich nur schwer nein sagen, falls ihn jemand um etwas bittet. Hyperius vertraut den Leuten recht schnell, da er versucht bloß das Gute in ihnen zu sehen. Außerdem ist der junge Kartenzeichner sehr neugierig und wissbegierig, weshalb er auch sehr gerne Bücher liest. Gewalt verabscheut er in jeder Form, da dies seiner Auslegung des Weges Adanos' widerspricht, was auch den Grund dafür darstellt, dass er alle Lebewesen gleich behandelt und auch als gleichwertig ansieht. Doch trotz seiner Freundlichkeit allen gegenüber dauert es doch eine Weile, bis er jemanden als wirklichen Freund ansieht, was man auch daran merkt, dass er relativ lange bei der Höflichkeitsform in der Anrede bleibt. Man könnte auch sagen, dass es ihm schwer fällt engere Bindungen zu seinen Mitmenschen zu knüpfen, da er Angst hat verletzt zu werden. Diese Angst findet seinen Höhepunkt im Umgang mit Frauen und der Liebe, bei der eine bloße Berührung oder Umarmung einen Schauder in seinem Innern auslösen kann. Die Tatsache, dass er noch nie näher etwas mit weiblichen Personen in der Vergangenheit zu tun hatte, oder gar geküsst wurde, stellen wohl die Ursache für die Unsicherheit des Mannes dar, der sich sonst von kaum etwas Erschrecken oder aus der Ruhe bringen lässt. Als wohl einzige negative Eigenschaft könnte man seine Sucht nach Tee beschreiben, der momentan in seinem Leben wohl mit die wichtigste Rolle spielt, weshalb er auch Unmengen davon vertilgt und stets auf der Suche nach neuen Sorten ist.

    Aussehen:



    -Durschnittlicher Körperbau
    -trägt manchmal eine getönte Lesebrille
    -schwarze und meist abstehende Haare
    -eine markante, aber nicht große Nase
    -trotz seiner Herkunft eine recht helle Haut

    Vorgeschichte:
    Hyperius wuchs in dem kleinen Küstenort Lago auf. Sein Vater erzog ihn alleine, weil seine Mutter kurz nach der Geburt an einer schweren Krankheit starb. Die Familie war ziemlich arm, weil der Vater sein Geld mit dem Verkauf von Jagdtrophäen verdiente und es deshalb oft kaum etwas zu essen gab, wenn der Jagderfolg ausblieb. Hyperius war in seiner Kindheit also schon oft alleine zu Hause, während der Vater auf der Jagd war. Er kümmerte sich, während der Abwesenheit seines Vaters, um die häuslichen Pflichten. Immer wenn er die Arbeit erledigt hatte, ging er ein Stück hinaus in die Wüste, um sich die Landschaft anzusehen. Er war schon immer sehr fasziniert von den weiten Dünen und der kleinen Felshügel, deren Anblick sich in der Wüste bot. Hyperius begann die Landschaften abzuzeichnen. Zuerst mit einem Stein, mit dem er ein paar Linien und Formen auf einen Fels kratzte, später dann mit einem Kohlestift auf etwas Pergament, das er sich bei einem Händler gekauft hat, nachdem er mehrere Monate lange gespart hatte. Hyperius war zwar sehr oft alleine, weil der Vater so oft weg war, aber er nutzte diese Zeit, um in der Wüste seine Zeichnungen anzufertigen. Nach einigen Monaten wurden seine Zeichnungen relativ gut, sodass man sie schon fast als einfache Karten nutzen konnte. Ihm gefiel diese Arbeit und er übte so oft er nur konnte. Um neues Pergament zu kaufen, half er den Händlern beim Verkauf aus oder unterstütze andere Leute aus Lago. Der mittlerweile schon junge Mann nahm sich vor eine Karte seines Dorfes zu zeichnen, während sein Vater die Trophäen nach Bakaresh bringen wollte. Er setzte sich auf einen kleinen Felsenvorsprung oberhalb des Dorfes und begann zu zeichnen. Nach ein paar Tagen war die Karte fertig.Sie war alles andere als hübsch, aber ein Anfang. Als Hyperius gerade die fertige Karte in sein Haus bringen wollte, sprach ihn einer der fahrenden Händler an, dass er ihm doch folgen solle und dafür beigebracht bekäme, wie man richtig Karten herstelle. Hyperius war sich erst unsicher und beredete es mit seinem Vater. Als jedoch auch dieser zustimmte, nahm Hyperius die Chance wahr und reiste fortan mit dem Händler. Die nächsten paar Jahre waren sehr hart für ihn, aber er sah auch sehr viel von Varrant und lernte, wie man besser Karten herstellen konnte. Er übte und übte und es gab sogar ein paar Kunden des Händlers, die die Karten kauften. Im Alter von 21 Jahren verließ Hyperius den Händler und machte sich auf den Rückweg in sein Heimatdorf. Als er dort ankam, bekam er einen sehr großen Schreck. Sein Vater lag schwer verwundet in der Hütte und teilte ihm mit, dass er wahrscheinlich bald den Verletzungen von der letzten Jagd erliegen würde. Er gab Hyperius noch das angesparte Gold der letzten Jahre und bat ihn sich ein neues Leben damit aufzubauen. Der Vater schickte ihn weg, damit er ihn nicht leiden sah. Er verließ traurig Lago und zog noch Bakaresh. Hier kaufte er sich ein kleines Haus am Stadtrand und eröffnete einen kleinen Landkartenstand.

    Nichtspieler Charaktere :

    Kuron

    Der ältere Hohe Wassermagier wird von den meisten nur Wächter der Bibliothek genannt, da er seine meiste Zeit dort verbringt, um sich vor der ach so verdorbenen Jugend zurückzuziehen. Er ist felsenfest stets der Meinung, dass früher alles disziplinierter, ruhiger, ordentlicher, freundlicher, respektvoller und schlicht und einfach besser war, als es in diesen Tagen sein könnte. Kaum ein Fehler, den es früher so ja nicht gegeben hätte, bleibt seinen wachsamen Augen verborgen und kaum ein Kommentar bleibt ohne Grummeln über die Jugend. Wer sich als junger Adept oder Novize in seine Nähe wagt muss wirklich mit dem vollen Potential an Demut und Respekt aufwarten, um nicht gleich eine Predigt zuhören bekommen, die auch all jene erwartet, welche in seiner Bibliothek nicht nach seinen Regeln spielen. Vom Aussehen her kann man ihn eigentlich als durchschnittlichen Meschen im hohen Alter bezeichnen. Sein Gesicht ist voll mit Zornes oder Trauerfalten und ein weißer gepflegter Bart ziert seinen sonst so kahlen Schädel. Um ihn mit einem Wort abschließend noch einmal zu beschreiben, könnte man von ihm als Personifizierung alles Konservativen sprechen.

    Kruzius

    Der Winzling oder auch Zwerg unter den erwählten des Hohen Kreises des Wassers, hört auf den Namen Kruzius. Seine roten Haare stehen genauso unbändig und ungepflegt ab, wie sein roter Bart, durch den er sich hin und wieder mit der Hand fährt. Um seinen Hals trägt der nervöse Wassermagier fast stets ein großes Buch an einer langen metallenen Kette, das fast auf dem Boden schleift. Beobachtern fallen zunächst seine meist nervöse und hibbelige Art, sowie den Gebrauch von Fremdwörtern, deren Bedeutung wohl nur er selbst kennt, auf. Wer sich jedoch näher auf den vom Reste des Ordens meist belächelten Mann einlässt, der bekommt sicherlich eine seiner komischen Abhandlungen über irgendein selbst gewähltes Forschungsthema präsentiert, oder kriegt eine Maschine gezeigt, die auf umständliche Art und Weise die Probleme löst, die der kleine Mann, dessen Spiel und Erfindertrieb wohl nie versiegt, ständig entwickelt. Im Umgang mit anderen Menschen, ist er zumeist freundlich, obwohl es scheint, dass er teilweise mehr an der Erforschung ihres Verhaltens, als dem ernsthaften Umgang mit ihnen interessiert wäre. Abschließend sei noch erwähnt, dass trotz der Tatsache, dass seine Forschungen belächelt werden, seine großen magischen Fähigkeiten sehr respektiert werden.


    Alondril

    Zwei Dinge bestimmen das Leben des Priesters Adanos', der auch als Alondril bekannt ist. Erstmal wären da seine wunderschönen und langen schwarzen Haare, wie man sie selten in Wüste trifft. Wahr ist, dass er neben seinen Ordenspflichten und jenen, die er sich selbst auferlegt hat, einen Großteil damit verbringt diese Haarpracht zu pflegen. Unwahr hingegen ist jedoch, dass er für diese Haarpflege einen ganzen Harem von Bediensteten anstellt. Die zweite immer wieder auftauchende Konstante im Leben des Wassermagiers ist sein hingebungsvoller und unverrückbarer Glauben an den Gott des Gleichgewichts. Seiner Ansicht nach sind viele Relikte oder Stätten Adanos' bei den meisten Bewohnern der Wüste in Vergessenheit geraten, so dass er es sich selbst zur Aufgabe gemacht hat diese Ort auf seinen vielfältigen Pilgerreisen zu besuchen. Tief gläubig und möglicherweise noch fundamentalistisch, aber keines falls fanatisch beschreibt Alondril gut, da er für letzteres einfach zu viel Respekt für die Kreaturen Adanos' hat und keine Person ihr freier Wille geraubt werden soll. Neben seinen langen schwarzen Haaren, fällt bei dem Priester auch die hünenhafte Statur auf, die davon zeigt, dass er sich wohl auch in der Kunst des Kampfes versteht.

    Warus

    Ein zynisches oder sarkastisches Kommentar, gibt es bei dem Heiler Warus bei jeder Behandlung mit dazu. Man sagt über ihn, dass er mit einer der Besten des Faches ist und auch schon einige sehr schlimme Fälle geheilt hat. Wer jedoch zu ihm kommt, muss damit rechnen, dass er auf eine harte Probe gestellt wird, da die Art des Wassermagiers mit seinen Patienten umzuspringen nicht für alle psychisch zu verkraften ist. Dass meist irgendwo hinter seiner harten Schale und den messerscharfen Kommentaren eine kleine gute Absicht versteckt sein muss, erahnen wohl nur, die die ihn wirklich gut kennen und zu durchschauen gelernt haben. Für Fremde ist er bloß ein alter und unfreundlicher Kauz, der seine Einsamkeit im Leben an seinen Opf.. äh Patienten ablässt. Dass er hin und wieder Leute auch ganz sicher ohne auch nur den Hauch einer guten Absicht bloß stellt, ist hingegen wohl eine seiner schlechteren Eigenschaften, die aber in den letzten Jahrzehnten keiner ändern konnte und nun bestimmt auch noch den Lebensabend des Hohen Wassermagiers überdauern werden.

    Harzus

    Der Wassermagier Harzus machte einen mehr oder weniger unscheinbaren Eindruck und hatte eigentlich auch ein allerwelts Aussehen, wenn man damit nur die Leute aus Varant meinte. Er vereinte in sich die typischen Aussehensmerkmale und einen normalen Körperbau ohne dabei groß von der Norm abzuweichen. Auch was die Magie angeht, sind seine Fertigkeiten nicht besonders herausragend und im Besten Falle Durchschnitt. Einzig und allein sein stets wacher Geist zeichnen ihn aus und heben ihn von der grauen Masse ab. Er liebt es Rätsel zu lösen und erschließt sich die Dinge meist auch selbst, wenn er die groben Zusammenhänge kennt, was ihn auch für viele der Bewohner Al Shedims zu einem wichtigen Ansprechpartner macht, falls sie mal ein Problem haben und Rat suchen. Meist fühlt er sich jedoch unterfordert, aber er gibt die Hoffnung nicht auf, dass einmal der Tag kommen würde, wo er Harzus ein Rätsel lösen würde, dass ihn noch für Jahre bekannt machen würde. Bis zu diesem Tag jedoch, wirkt er mitunter schon von seiner Tätigkeit recht gelangweilt.

    Lurzyr

    Uhirun

    Fortsetzung folgt
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    Last edited by Hyperius; 08.05.2014 at 09:59.

  17. View Forum Posts #17 Reply With Quote
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Kroen is offline
    Name:
    Kroen (gespr.: Kro-en)

    Alter:
    Zu Beginn 32, inzwischen 38 Jahre alt

    Rang:
    Verstoßener und seines Rangs enthobener Feuermagier, Novize des Wassers und Asylsuchender im Tempel Adanos' zu Setarrif

    Äußeres:
    Kroen ist mit ca. 1,45 Metern nicht sonderlich groß, man könnte ihn fast als Giftzwerg beschimpfen. Diesen Eindruck verstärken seine strubbeligen, unzähmbaren schwarzen Haare sowie ein kurzer Bart, den er sich noch nie rasiert zu haben schien. Als Kleidung benutzt er zumeist Leinenhosen und -hemden. Außerdem hat er eine seitlich geschulterte Umhängetasche, in der er seine Habseligkeiten aufbewahrte - sie ist fast immer leer.

    Eigenschaften:
    Kroen hat einen oft aufbrausenden und missmutigen Charakter, erscheint zum Teil gar respektlos oder streitsuchend. Trifft man ihn jedoch zur passenden Zeit, oder weiß ihn aus seinen Launen zu locken, kann er auch einen freundlichen oder zuvorkommenden Charakter zeigen.
    Sein Verhältnis mit den Götter ist zwiegespalten. Zwar erkennt er ihre Existenz an, jedoch nicht ihren Hoheitsanspruch über die Welt. Besonders Innos und Beliar sind oft Ziel seines Spottes und seiner Verachtung, er ist gar der Meinung, dass die Welt ohne sie eine bessere wäre.
    Als Magier jedoch bezieht er seine Kraft aus göttlicher Energie, sodass er zumindest Adanos gegenüber eine gewisse Dankbarkeit und etwas Respekt entgegenbringt.

    Seit der Entdeckung der Magie Adanos' ist Kroen in besonderer Weise von ihr gezeichnet. Er nimmt sie als immerwährender Sturm wahr, der alles durchdringt und an den Grundfesten seines Bewusstseins rüttelt. Da er sie ständig spürt und ihr stets ausgesetzt ist, leidet er darunter: Als Folge zeichneten sich vor allem Kopfschmerzen, Schwierigkeiten der Koordination sowie Konzentrationsschwächen ab. Lediglich wenn er Magie wirkt, nehmen die Symptome ab, jedoch kann er die nötige Konzentration nur für wenige Augenblicke aufrecht erhalten.

    Skills:
    0/4

    • Die Ansätze der Magie Innos' (Stufe 1)

    Erlernt bei Yasmin D'Ahra
    Die erste Stufe der Magie lernte Kroen zusammen mit Tavik bei der Feuermagierin Yasmin D'Ahra. Nicht selten wurden die beiden als Packesel missbraucht, doch schlussendlich zahlte es sich aus, da sie beide die Prüfung, vor die Yasmin sie stellte, bestanden. Insgesamt lernten sie eine Flamme erlöschen zu lassen, zu entzünden oder zu manipulieren; das Beschwören eines Lichtes; das magische Verschliesen sowie das Öffnen von Schlössern sowie das Teleportieren nach Vengard


    • Die ersten Schritte der Magie Innos' (Stufe 2)

    Erlernt bei Bassi
    Die zweite Stufe der Magie wurde Kroen durch den hohen Feuermagier Bassi nähergebracht. Nachdem er sich bereiterklärt hatte, den Schwarzhaarigen zu unterrichten, brachte er ihm verschiedene Grundzauber bei. Den Feuerball, sowie das Werfen selbigens, das Manipulieren und Beschwören eines Windes sowie das Heraufbeschwören von Blitzen auf seiner Handfläche. Zu guter Letzt lernte der damalige Novize noch, wie er verschiedene magische Komponenten zu neuen Zaubern kombinierte.


    • Magischer Schmied

    im Selbststudium
    Das Verzaubern von Gegenstände ist eine Möglichkeit, die sich dem Schwarzhaarigen durch Zufall erschloßen haben. Durch seine von Natur aus große Neugierde versuchte er, die magischen Kräfte an Gegenstände zu binden. Sein erstes Werk war ein schlichter schwebender Kiesel, doch bald fand er schon Mittel und Wege auch andere Wirkungen in die Objekte zu binden, nicht zuletzt durch ein Buch über Magische Schmiede, das er in der Bibliothek des Ordens gefunden hatte.


    Bekanntschaften:

    Sir Philas Xeon, Schattengreif, Danrius, Cartaar, Shibuhya, Matthew, Irenir, Yasmin D'Ahra, Tavik, Bassi, Ribas, Lugdrub, Hyperius, Shey, Gwydion, Bartimäus, Silohtar, Grimbar, Vicktar, Maldomus, Harivald, Ravenne, Turang, Aniron, Tinquilius, Wombel

    Vorgeschichte:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Kurz nach seiner Geburt im Vengarder Armenviertel kam ein seltsamer Mann, der seinen Eltern prophezeite dass der junge Kroen Unglück über seine Eltern bringen würde. Kurzerhand gaben sie den Jungen weg, in ein Bündel gewickelt vor einem der Häuser der Reichen. Wenn er nicht bei ihnen leben konnte, so sollte er es wenigstens gut haben dachten sie. Dort wurde er auch aufgenommen und wuchs als reicher, verwöhnter Junge auf. Er war hochnäsig und arrogant, er bekam alles was er wollte. Er experimentierte gerne mit den Jagdhunden seines Stiefvaters und dem Küchenbesteck seiner Stiefmutter. Nie bekam er Ärger oder Rüge, er konnte alles tun was er wollte, ohne Moralische Erziehung. Doch innerlich brodelten seine Zieheltern, so dass sie ihn mit 14 Jahren in den Innostempel gaben, wo sie hofften, dass er Anstand gelehrt kriegt. Jedoch blieb er weiterhin der verzogene Bengel, der er vorher war. Als er schließlich 21 war, änderte sich auch sein Benehmen, so dass er endlich von den Innospriestern in die Welt geschickt wurde. Inzwischen war Kroen der Glaube gleichgültig geworden. Er wollte zum Hafenviertel, wo er schnellstmöglich Vengard verlassen konnte.

    Doch an diesem Tag lief kein Schiff aus, und so quartierte er sich in einer Hütte ein. Bald schon kamen jedoch die Eigentümer zurück und entdeckten den friedlich Schlafenden. Eine Hand schüttelte ihn wach und der junge Mann erschrak. „Was? Was ist passiert?“. Schockiert blickte er in die beiden Gesichter. Sie waren nicht wütend, jedoch auch nicht glücklich den Fremden in ihrem Haus zu haben. „Wer bist du?“ fragten sie misstrauisch. „Kr..Kroen“ antwortete dieser ängstlich. Das Paar vor ihm wechselte einen Blick. „Kroen also. Mach sofort das du hier wegkommst!“ die Stimme des Mannes schwoll an, wurde fast panisch. „Kann ich nicht die Nacht über bleiben? Es ist so kalt?“ Er stieß nur auf Inakzeptanz. „Verschwinde! Sofort!“ Enttäuscht verließ der junge Mann das Gebäude, kam jedoch nicht umhin, das Gespräch der beiden weiter zu verfolgen „Meinst du wirklich, dass das der richtige Weg ist?“ fragte jetzt die Frau. „Keine Ahnung, aber wir dürfen kein Risiko eingehen. Was wenn es wirklich stimmt?“ – „Aber es ist unser Sohn!“ Kroen schnappte nach Luft. Mit einem Mal riss sein Vater die Tür auf, streckte eine Öllampe und seinen Kopf raus und schrie ihn an, was er noch dort mache. Kroen antwortete nicht, sondern deutete stammelnd auf die Öllampe, aus der stetig brennendes Öl tropfte. Auch der Mann bemerkte es, doch es war zu spät, der Ärmelsaum hatte etwas des brennendes Materials abbekommen und stand lichterloh in Flammen. Er schrie wie am Spieß, rannte hinein und wälzte sich auf seinem Bett herum, dass in sekundenschnelle ebenfalls in Flammen stand. Bald stand die ganze Bretterhütte in Flammen. Kroen versuchte es zu löschen, doch es war aussichtslos. Kurz nachdem er sie wiedergefunden hatte, musste er zusehen wie seine Eltern in der Feuersbrunst starben. Seitdem bekam man ihn in Vengard nicht mehr zu Gesicht.


    zugelassen
    Last edited by Kroen; 06.09.2014 at 19:00.

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    Heldin Aniron's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Aniron is offline
    Name:
    Aniron


    Rasse:
    Mensch

    Alter:
    26

    Beruf:
    Barbier, Hebamme, Kräuterzüchterin

    Waffe:
    kleiner Dolch
    Stab


    Rüstung:
    Magierinnenrobe

    Eigenschaften:
    immer hilfreich, freundlich zu Fremden, sanft, geduldig
    ängstlich (besonders vor Orks und um ihre Kinder), anhänglich


    Rang im RPG:
    Magierin

    Rang im OT:
    [Bild: magier6a.png]

    Skills:
    (6/12)
    Magie Adanos' Stufe I (Licht, Wasser schaffen, Magische Flamme) Melaine
    Stabkampf I+II Ornlu
    Magie Adanos' Stufe II (Eisgeschoss, Kondensation, Schlichten) Kruzius [Hyperius]
    Heilung I Ceron


    Vorgeschichte:
    Aniron stammt aus Myrtana, wo sie am Rande der Stadt Vengard elternlos aufwuchs. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, der Vater, nicht wissend, was er mit dem Kind anfangen sollte, gab sie der Hebamme mit. Aniron hatte ein gutes Leben bei der schon älteren Frau, die selber nie Kinder hatte. Durch die alte Dame lernte sie die Kunst des Heilens mit Kräutern und wurde schließlich als Hebamme ausgebildet. Aniron verdiente sich durch die Versorgung von kleinen Wunden und den alltäglichen Beschwerden der Stadtbewohner ein gutes Geld. Bis zum Tod der alten Wehmutter war das Leben der jungen Frau recht ereignislos. Doch dann wurde sie zu einer verhängnisvollen Geburt gerufen. Die Frau eines Tischlers lag in den Wehen, doch Aniron wusste, diese Frau hatte bisher nur Totgeburten zur Welt gebracht. So sollte es auch diesmal sein. Der Zimmermann, welcher ihr angedroht hatte, ihr die Hand abzuschlagen, würde sie seiner Frau nicht helfen können, wollte seine Drohung in die Tat umsetzen. Der im Kampf gänzlich unerfahrenen Hebamme blieb nichts anderes übrig, als vor dem wütenden Zimmermann und seinen Handlangern zu fliehen. Nicht wissend wohin, da sie weder Freunde noch Familie hatte, floh sie nach Süden. Sie hatte schon viel von der Stadt Al Shedim gehört… Als Heilerin ist Aniron eine Dienerin des Lebens. Krieg und Tod schenkt sie stets Verachtung, weiß aber, dass manche Schlachten nötig sind. Orks sind ihr etwas suspekt. Diese klobigen Wesen jagen ihr in erster Linie Angst ein. Aber sie würde nie einem Wesen ihre Hilfe abschlagen, sei es noch so gegen ihre Weltansichten.

    In Al Shedim:
    Nachdem Aniron es in die Wüstenstadt geschafft hatte, traf sie während einer Geburt auf einen Heiler, der ihr die Welt der Magie offenbarte. Seither hegt sie den Wunsch, ebenfalls Heilerin zu werden.
    Al Shedim war nun Anirons neue Heimat, obwohl sie schon einmal um ihr Leben fürchten musste, als eine Horde seltsamer Männer sie entführt hatte. Im letzten Moment wurde sie gerettet, doch seitdem ist sie vorsichtiger geworden.

    Seit einiger Zeit lebt die junge Frau mit Maris zusammen, dem Obersten Nomaden. Die beiden verbindet eine innige Liebe, die der Hebamme Kraft für ihren noch langen Weg zur Magierin und Heilerin gibt.

    Inzwischen ist viel passiert, Maris ist in den Norden gegangen und Aniron in Al Shedim geblieben. Wieder auf sich allein gestellt, lernte sie zunächst Hyperius kennen, der ein Theaterstück geschrieben hatte. Aniron spielte darin die Hauptrolle. Durch Hyperius lernte sie yinnesell kennen, er hatte ihr von der Hochschwangeren erzählt, die sie nun unter ihren Schutz nahm, als ein fremder Mann Aufsehen in der Stadt erregte. Es war Ornlu, der aus den Wäldern Myrtanas auf der Suche nach etwas in die Stadt gekommen war. Er war es, der ihr den Stabkampf beibrachte. Doch trotz allen Bemühen konnte sie yinnesell nicht vor den Abtrünnigen schützen. Nach der erfolgreichen Geburt yinnes Sohnes wurden beide entführt. Jail, yinnes Freundin machte Aniron dafür verantwortlich und beide Frauen hegen seitdem einen Groll gegeneinander. Trotz allem konnte sie ihre Lehre abschließen und war fast traurig, dass Ornlu sie als seine Schülerin entließ. Doch bevor auch er Al Shedim wieder verließ, erlebten er, Jail und Aniron noch die alte Macht des Hetzers in einer abgelegen Höhle in den Ruinen der Wüstenstadt.

    Ein weiteres und prägendes Ereignis war Hyperius' Weihe, bei der sie als Weihhelferin an der Seite des jungen Magiers stand, als dieser im Kreis Adanos' aufgenommen wurde. Auch mit Saleph hatte sie inzwischen Bekanntschaft gemacht, er war ein Mann mit einfachen Mitteln, aber einen großem Herzen, der, wie sie später erfuhr, Melaines Hand für sich gewinnen konnte.
    Eine besonders delikate Angelegenheit war, als drei Orks in die Wüste kamen. Hyperius hatte sie geschickt, da einer schwer verletzt gewesen war und Aniron hatte sich trotz ihrer großen Angst dazu bereit erklärt, ihn zu versorgen. Sie konnte dem Ork helfen und entschloss sich, mit nach Lago zu gehen. Doch der Ork hatte ihre Hilfe nicht gewollt und war auf sie losgegangen, dass sie zutiefst verschreckt wieder zurück nach Al Shedim gehen wollte. Jedoch traf sie vor den Toren Lagos auf Marissa, einer jungen Schwarzmagierin, der sie die Grundlagen des Stabkampfes beibrachte. Die beiden Frauen begaben sich gemeinsam zum Kastell der Schwarzmagier, in dem ein prächtiger Maskenball stattfand, der mehrere Tage dauerte.
    Nachdem Marissas und ihre Wege sich getrennt hatten, begegnete sie an der Küste einem recht zerstreuten Magier names Kruzius, gemeinsam holten sie eine Alge vom Meeresgrund. Nun endlich kehrte sie wieder nach Al Shedim zurück, doch Maris war immer noch nicht wieder da. Aber yinne war aufgetaucht, wenn sie auch in einem erschreckenden Zustand war, so hatte Aniron jemanden, um den sie sich kümmern konnte.

    Nach einer scheinbaren Ewigkeit war Maris wieder aufgetaucht und beide waren nach Silden zum Samhainfest gereist. Dieses Fest sollte ihr noch lange in Erinnerung bleiben, schließlich hatte Maris ihr nicht nur einen Heiratsantrag gemacht, sondern sie war auch dem Geist ihrer toten Ziehmutter begegnet. Außerdem geschah es in Silden, dass Aniron schwanger wurde.
    Nachdem die beiden Verlobten wieder nach Al Shedim zurückkehrten und Aniron einem Fremden die Grundlagen des Stabkampfes beigebracht hatte, brach das Unglück über die Stadt des Wüstenvolkes herein. Adanos' Zorn stürzte in Form einer riesigen Flutwelle auf sie nieder und zerstörte alles bis auf den Tempel. Tod, Zerstörung, Krankheit und Hunger war über sie hereingekommen. Die Gemeinschaft musste stark zusammenhalten, um diese Tragödie zu überwinden.
    Trotz allem wurde Anirons Bauch immer dicker, was Maris aber nicht davon abhielt, sich in weitere Gefahren zu stürzen. Daraufhin begab sich Aniron nach Bakaresh, um im nahegelegenen Kastell bei Ceron die Grundlagen der Heilung zu erlernen. Zusammen mit ihrem Liebsten kehrte sie nach Al Shedim zurück, das nun von einem Dschungel umwuchert war. Auch der Kräutergarten war davon betroffen, sodass Aniron bis kurz vor ihrer Niederkunft dort noch Arbeiteten verrichtete.

    Nun sind Maris und Aniron stolze Eltern eines Zwillingspärchens: Runa und Sinan. (geb. am 4. Juli 2010)

    In Setarrif:
    Als eine Delegation nach Al Shedim kam und die Aussicht auf ein sicheres Leben hinter den Mauern einer Stadt auf Argaan im Kreise der Glaubensbrüder und -schwestern stellten, überlegte Aniron nicht lange. Sie konnte Maris überreden, die Wüste zu verlassen, da sie nun ihren Kindern gegenüber eine große Verantwortung hatten.
    Doch in Setarrif angekommen, lag einiges im Argen. Die Al Shedimer kämpften gegen Korruption und Machtbesessenheit, ihren ersten Sieg konnten sie gegen Oktavian verbuchen. Leider gibt es unter der Anhängerschaft nicht die Einigkeit, die sie aus Al Shedim gewöhnt waren und immer noch müssen sie gegen Neid und Missgunst kämpfen, doch mehr und mehr werden sie aufgenommen.

    Aniron hat in der blinden Danee eine gute Freundin und Mentorin gefunden, deren Unterstützung sie braucht. Auch Arbeit gibt es mehr als genug, Aniron kümmert sich um den Kräutergarten und betreut das städtische Bordell. Ob sie sich nun endlich mit ihrer Familie niederlässt auf immer? Wird Maris sein Versprechen wahr machen und sie heiraten?




    Aniron und ihre Mitmenschen:
    Maris- die Liebe ihres Lebens
    yinnesell- die Hebamme half ihr aus der Not und betrachtet die Tänzerin inzwischen als gute Freundin, auch, wenn sie sie schon lange nicht mehr gesehen hat
    Ornlu- ihr Stabkampflehrmeister, dem sie mit Respekt und Ehrfurcht begegnet
    Tinquilius- auf den Priester traf sie schon bei mehreren Ereignissen und hatte sogar die Ehre mit ihm zu tanzen, sie steht bedingungslos hinter ihm
    Wombel- ein Novize der Wassermagier, ihr Stabkampfschüler und auch gutmütiger Freund, der viel für die Zwillinge und Aniron tut - Weihhelfer zur Magierweihe
    Solveg- ein Mitstreiter, mit dem Aniron einige gefährliche Momente erlebt hat und dessen Meinung und Magiekönnen sie sehr schätzt
    Hyperius- ebenfalls ein guter Freund, den Aniron stets auf gleicher Augenhöhe begegnet und ebenfalls schätzt
    Carras- Wollte im Drogenrausch über sie herfallen, Aniron weiß nicht ganz, was sie von ihm halten soll.



    Sonstiges:
    Aniron besitzt (besaß) eine Katze names Sirii. - Aniron hat diese einem Novizen namens Fyr in Al Shedim anvertraut, bevor sie nach Setarrif ging.
    Aniron als:

    - Hebamme im RPG
    - Stabkampflehrmeisterin

    Kontakt:
    über ICQ oder PN
    zugelassen
    Last edited by Aniron; 28.03.2014 at 17:59.

  19. View Forum Posts #19 Reply With Quote
    Schwertmeister Jaryvil's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Jaryvil is offline
    Und so sprach Adanos zu seinen Brüdern:
    Nie mehr sollt ihr mein Land betreten,
    denn es ist heilig
    und so soll es sein.

    Name:

    Jaryvil

    Alter:

    17 (zu Beginn)

    Königreich Setarrif

    Rang:

    Wassermagier(RPG), Hoher Wassermagier (OT)

    Skills(5/10):

    Bogen II
    Avatar des Eises II
    Magie Adanos' I

    Waffe:

    Langbogen
    Magie

    Rüstung:

    Robe eines Wassermagiers

    Aussehen:

    Jaryvil ist ungefähr 1,80 groß, schlank und relativ gut gebaut. Seine schwarzen Haare und seine blauen Augen lassen ihn recht freundlich aussehen, doch er kann auch ganz anders. Ein kurzer Stoppelbart ziert, neben ein paar kleineren Narben ebenfalls sein Gesicht. Sein ganzer Körper ist von kleineren Narben durchzogen, bis auf seinen Oberkörper, denn dort prangt eine große Narbe, die sich von der linken, Schulter bis hinunter zur rechten, untersten Rippe zieht. An seinen Händen stecken einmal dieser und einmal dieser Ring. Meist trägt er seine Magierrobe.


    Eigenschaften:

    Hilfsbereit und Treu, was gute Freunde betrifft
    zu Fremden sehr verschlossen
    Vertrauen muss man sich erarbeiten
    Ein gutes Geschäft schlägt er nicht aus


    Vorgeschichte:

    Er ist in Bakaresh aufgewachsen, lebte dort ganz 'normal'. Schon mit 12 Jahren sollte Jaryvil in der Kampfkunst unterwiesen werden, doch weigerte er sich, da Jary diesen Halsabschneidern nicht helfen wollte. Zu seinem Glück wurde der Schmiedelehrling nicht dazu gezwungen und konnte seine Ausbildung bei Asicon beenden. An Jaryvils 14 Geburtstag jedoch, wurde er nochmals aufgefordert den Kampf mit einer Klinge zu lernen und die Rüstung eines Assassinen zu tragen. Wieder verweigerte dieser sich, doch es blieb nicht ohne folgen. Die Assassinen töteten seine Eltern und nahmen ihn als Sklave, seit dieser Zeit fristete Jary seine Zeit als Sklave eines Assassinen. Oft wurde er geschlagen wenn etwas falsch gemacht wurde und einmal wurde ein Dolch nach ihm geworfen, der ihm eine Narbe von seiner linken Schulter bis rechts unter die Rippen.

    Nach einer etwas längeren Reise nach Al Shedim war der junge Mann nun endlich dort angekommen, wo er hin wollte. Er hatte Arbeit als Schmied gefunden, doch diese Arbeit war nicht von Dauer, denn nachdem der Bakaresher eine Aufgabe nicht richtig ausgeführt hatte, also statt der Bezahlung zwei Ringe (siehe oben) erhalten hatte, wollte sein Meister Neth diese, doch er bekam sie nicht, also attackierte der Schmied den jungen Lehrling, dieser flüchtete zu Keleth, dem Mann, von dem er die Ringe bekommen hatte. Nicht nur die Ringe, schließlich hatte der ehemalige Sklave eine Arbeit als Stängeldreher und eine Unterkunft bekommen.

    Eines Tages arbeitete Jaryvil wieder bei seinem Meister Keleth und drehte Tabakrollen, während sein Meister sich mit einem älteren Nomaden unterhielt. Dieser ältere Nomade stellte sich als ein gewisser Josh heraus, der beim Wüstenvolk wohl einiges zu sagen hatte und nach einigen Fragen des Alten hatte er den jungen Mann als Wasserträger im Wüstevolk aufgenommen, auf wenn es nicht wirklich eindeutig war.


    [Bild: sig1ue7.gif]

    [Bild: magier2b.png]

    [Bild: adept.jpg]

    [Bild: wassermagier.jpg]

    [Bild: zfgWoYuwassermagier.jpg]

    zugelassen


    Last edited by Jaryvil; 16.07.2012 at 17:27.

  20. View Forum Posts #20 Reply With Quote
    Ritter Candaal's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Candaal is offline
    Name:
    Candaal

    Rasse:
    Mensch

    Alter:
    29

    Beruf:
    Ganove [Bild: musketeer.gif]

    Aussehen:
    Candaal ist weder gross noch klein gewachsen. Für einen Südländer gross, für einen Myrthaner wohl eher durchschnittlicher Grösse.
    Dadurch, dass er stets unterwegs ist, kommt er nicht dazu auch nur ein Quäntchen Fett anzusetzen.

    Fähigkeiten:
    Einhand 2, Diebeskunst 2, Akrobatik 2

    Waffe:
    Schwert aus Zubens Waffenkammer, Estefanias Schwert, Redsonjas Wurfdolche, meistens befinden sich noch Stilette in seinen Stiefeln

    Rüstung:
    Dunkle Assassinenkluft

    Eigenschaften:
    ob gut oder schlecht hängt wohl von der Situation ab.

    In erster Linie an seinem eigenen Wohl interessiert
    Hat einen ausgeprägten Hang zu Frauen und Gold

    Vorgeschichte:
    Manch einer hätte sich ein Leben wie das seinige gewünscht, doch niemand kannte ihn wirklich, um zu verstehen, dass es vielleicht doch nicht nur wünschenswert war. Aber von seinen Schattenseiten soll hier noch keine Rede sein: Candaal hatte in seinen 28 Jahren einiges erlebt. Doch Spuren hatte er wenige hinterlassen. Das ist wohl auch der Grund, weshalb man ihm in Kennerkreisen den Übernamen „Schattenhand“ gab. Wenige Auftraggeber kannten sein wahres Gesicht und noch weniger wussten von seinem Namen. Am besten kannten ihn wohl die leichten Mädchen aus den Städten Varants. Wann immer er einen Auftrag ausgeführt hatte, stattete er den Frauenbildern der Gegend einen Besuch ab.

    Vielleicht beschreiben wir ihn also am besten aus der Sicht einer jungen Varanterin:
    Der Assassine - manche munkelten, er würde seinen Namen selbst nicht einmal kennen - wusste was und wie er es wollte. Und wenn er nicht gerade im Auftrag eines Unbekannten mit gezücktem Schwert durch fremde Gemächer schlich, wusste er seinen eigenen Willen auch durchzusetzen. Mit funkelnden Präsenten becircte er die Mädchen und zog sie ganz in seinen Bann. In der Tat: Bis anhin gab es keinen einzigen Auftrag, der nicht in den Liebeskissen eines Mädchens endete.

    Bis anhin, denn dieser letzte war etwas anders! Im Auftrag des Herrschers der Wüste, sollte Candaal einen Mord einfädeln. Doch dieses Mal war nicht seine Klinge gefragt, sondern seine Überzeugungskünste und sein Auge für Meuchler, denn er sollte den Mord den Assassinen von Bakaresh in die Schuhe schieben. Die Intrige glückte und der Assassine wurde reich entlohnt. Wie gewöhnlich suchte er mit prall gefüllten Taschen seine Schatzgrube auf, doch dieses Mal sollte ihm seine Liebe zu den Schätzen zum Verhängnis werden. Gerade als er nach einem speziellen Kleinod grub, verlor er das Gleichgewicht und stürzte in die Grube. Dann hörte man lautes Fluchen, gleich darauf einen lauten Knall und schlussendlich war nur noch das Rieseln von Goldmünzen zu hören.

    Der Zusammenstoss mit der Luke seines Schatzverstecks hatte dem Assassinen vorübergehend das Licht ausgepustet. Doch nicht nur das: Der gefürchtete Meuchelmörder hatte sein Gedächtnis verloren. Doch für den Moment wusste er von alledem noch nichts. Noch lag er bewusstlos auf einem Haufen Gold.

    Alter Egos:
    Candaal ist ein Meister der Verwandlung. Er scheut sich keineswegs, aus seiner Haut zu schlüpfen. Man könnte fast behaupten, er stehle Persönlichkeiten. Manchmal kann es vorteilhaft sein, jemand anders zu sein.
    Um dem geneigten Leser die verschiedenen Alter Egos etwas näher zu bringen, folgt hier die kleine Einführung.

    Wun Aba:
    Ursprung des Namens:
    Wie der Dieb so da sass und die Wachen der Kabash beobachtete, begannen zwei Händler zu seiner Linken lautstark zu diskutieren. „Alib Aba, du kannst nicht allen Ernstes von mir verlangen, dass I…“ – „Wun D‘erlampé, ich kann. Du bist nichts weiter als ein schlitzäugiger Wichtigtuer! Deine Waren sind heute Abend noch beim Hafenkontor, oder…“ Der weitere Fortgang des Gesprächs interessierte ihn gar nicht, denn er hatte bereits was er wollte: Alib gefiel ihm nicht und ebensowenig wollte er sich D’erlampé nennen. Aber der Mix: Wun Aba war einfach geradezu für ihn geschaffen. Ja, so würde er sich dem Emir vorstellen.

    Aussehen: Er sieht Candaal zum Verwechseln ähnlich.

    Charakterisierung: Wun Aba unterscheidet sich kaum von Candaal. Den Namen hatte er angenommen, da er sich an seinen richtigen Namen schlichtweg nicht mehr erinnern konnte. Der Name wurde auch nicht mehr weiter verwendet, nachdem er seinen früheren Namen wieder gefunden hatte.

    Gerar Sonnenlicht:
    Aussehen: Gerars Erscheinung ist jener Candaals sehr ähnlich. Dennoch unterscheiden ihn die Rebellenrüstung und das von Innos gesegnete Lächeln auf Gerars Lippen vom verschlagenen Candaal.

    Charakterisierung: Gerar Sonnenlicht unterscheidet sich in einer entscheidenden Hinsicht von allen anderen Alter Egos: Er lebte bereits bevor Candaal ihn zum Leben wiedererweckt hatte. Gerar war ein Vengarder Soldat, der als Rebell gegen die Orks gekämpft und sein Leben gelassen hatte. Um die Hauptstadt im Dienste der Orks zu infiltrieren, nahm Candaal seine Identität an. Noch auf derselben Mission desertierte Gerar Sonnenlicht und floh schliesslich über eine Orkgaleere aus dem brennenden Hafen Vengards. Gerar hat zwar seinen Rang und die Anerkennung der Garde verloren, nicht aber seinen Überlebenswillen. Anders als Candaal, bevorzugt er offene Gefechte, wo er seinem Gegner in die Augen blicken kann.

    Phillip von Freimann:
    Aussehen: Candaal wirft sich in elegante Kleidung, wenn er in die Rolle von Freimann, einem unabhängigen Händler zur See, schlüpft. Nebst den Accessoires, welche einen Mann von Stand in der Gesellschaft zeichnen, kleidet ihn selbstverständlich auch seine wohlgeformte Sprache. Freimann kann reden wie ein Gortharischer Adeliger, wenn er denn will.

    Charakterisierung: Phillip ist ein gewitzter Mann adeliger Abstammung. Er treibt Handel mit dem, womit sich der Handel lohnt. Seine liebreizende Frau Clara, gespielt durch die noch reizendere Estefania, begleitet ihn manchmal auf seinen Reisen zur See. Phillip kann jedoch nur mit professionellen Partnerinnen zusammenarbeiten, deshalb instruiert er seine liebste Clara auf dem Weg zur feinen Gesellschaft:

    „Falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte: Frauen haben in dieser Welt nur etwas zu sagen, wenn sie gefragt werden, oder wenn der Stand ihrer Ehegatten sie so weit über die übrigen Anwesenden hebt, dass sie es sich erlauben können. Gerne würde ich revolutionäre Frauen unterstützen, denn glaub mir, es ist einiges besser mit einer Frau, die weiss was und wie sie es will, doch… möchte ich Anschluss finden an die Händlergemeinschaft Gorthars. Wenn es dir also möglich wäre, dich die nächsten paar Stunden zumindest zum Scheine wie eine kluge Händlerfrau zu verhalten, dann wäre das unserer Sache bestimmt dienlich.“

    Ohne Clara wäre ihm wohl der grosse Coup in Gorthar nicht gelungen. Phillip ist sich durchaus bewusst, dass seine Frau zwar in der Gesellschaft nicht auf seiner Höhe steht, ihre Ratschläge nimmt er jedoch gerne zu Herzen.

    Gilbert Rottingham:
    Aussehen: Gilbert trägt einen kecken Kinnbart. Er kleidet sich wie es sich für einen Kapitän eines Korsarenschiffes gebührt. Vor Prunk schreckt er nicht zurück. Typisch für ihn ist der Dreispitz, welchen er noch aus seinem Dienst in der Marine Gorthars hat.

    Charakterisierung: Gilbert Rottingham ist ein Mann der Tat. Mit nichts als einem riesigen Goldschatz an der Küste Lagos gestrandet machte er sich auf nach Bakaresh, um dort nach den Erdbeben sämtliche Bordelle zusammenzukaufen. Dabei ist ihm jeder schmutzige Trick recht, wenn er nur die Quelle des Goldes gelangt. Diejenigen, die für ihn arbeiten, behandelt er jedoch mit Respekt, da er sich auf diese Weise motivierte Arbeiter erhofft.


    Frauenzimmer:
    Eine von Candaals Lieblingsbeschäftigungen war schon immer der Zeitvertreib mit dem anderen Geschlecht
    Die Kellnerin der Hafenkneipe, Rebekka - Die Wirtsgehilfin in Al Shedim, Estefania und der sich bewegende Heuhaufen, yinnesell oder die dunkle Verführung.

    zugelassen
    Last edited by Candaal; 03.06.2010 at 08:02.

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