Gilde: Königreich Argaan Rangstufe: Adept des Wassers (Rangstufe 3)
Skills:
Einhandwaffen Stufe 2 (bei Fisk gelernt und gemeistert)
Körperbeherrschung Stufe 2 (bei Grath gelernt und gemeistert)
Skillpunkte: 4 von 6 belegt
Warum er in der Barriere von Khorinis war: Mord an einem verräterischen Vertrauten König Rhobars II.
Waffen:
Dolch
Edles Schwert mit Klinge aus magischem Erz (auf der Quest "Palast der Tenebri" erhalten; den Namen der Waffe verwendet Sergio nicht; von der in ihr hausenden Seele eines Dämons und den magischen Eigenschaften ist auch nichts mehr zu spüren)
Erscheinungsbild:
Sergio ist etwa 1,85 m groß und muskulös. Seine inzwischen wieder langen, blonden Haare hält er mithilfe eines schwarzen Stirnbandes davon ab, ihm ins Gesicht zu fallen. Durch das Stirnband hat er Ähnlichkeit mit einem Piraten, der er tatsächlich eine Zeit lang war, doch weitere äußerliche Hinweise darauf gibt es nicht. Er trägt einen Dreitagebart, der diese Bezeichnung meist verdient, aber auch mal zu einem Siebentagebart werden kann.
Sergio bevorzugt einfache, bequeme Kleidung. Meist hängt er sich seinen abgenutzten Mantel, der nicht über Ärmel verfügt, locker um die Schultern, bei hohen Temperaturen ist er auch ohne anzutreffen. Sein Schwert, das er ständig bei sich hat, trägt er in einer Schwertscheide am Gürtel.
Vorgeschichte:
Sergio wurde in Vengard, der Hauptstadt Myrtanas, geboren und lebte dort, bis er in die magische Barriere von Khorinis geworfen wurde. Als er fünf Jahre alt war, drangen zwei Meuchelmörder nachts in das Haus seiner Eltern ein und versuchten, die Familie aus dem Weg zu räumen. Sie töteten seine Mutter, während er selbst mit seinem Vater entkommen konnte. Sergio vermutet, dass seine Eltern einigen Kriminellen im Weg standen, die daraufhin die Mörder beauftragt hatten. Genaueres weiß er aber bis heute nicht. Weitere Mordversuche blieben aus.
Sergio absolvierte bei einem alten Fischer eine Lehre, die er nur mit Mühe bis zum Ende durchhielt, weshalb er diesem Handwerk nicht mehr nachgeht. Ab seinem vierzehnten Lebensjahr begleitete er zusätzlich regelmäßig seinen Vater, einen einfachen Holzfäller, der trotzdem über bescheidenen Wohlstand verfügte, in den Wald, um gemeinsam mit ihm und einigen anderen Holzfällern Bäume zu fällen. Wegen der wilden Tiere und zahlreicher Banditen war dies jedoch nicht ungefährlich, auch wenn die Gruppe sich nie weit in den Wald hinein wagte.
Eines Tages wurde sie von einem Wolfsrudel attackiert und auseinandergetrieben. Sergio und sein Vater schafften es, die Wölfe abzuhängen, gerieten dadurch aber tief in den Wald. Kurz darauf stießen die beiden auf das Lager einer Banditenbande. Sergios Vater entdeckte unter den Banditen einen auch unter den einfachen Leuten bekannten Vertrauten des Königs, der unüberhörbar von einem bevorstehenden Überfall sprach. Vor Schreck achtete er nicht darauf, sich ausreichend im Unterholz zu verstecken. Er war loyal zu König Rhobar II. eingestellt, deshalb wollte er sich unbemerkt mit seinem Sohn von dannen schleichen, um dem König Bericht zu erstatten. Die Banditen hatten die Störenfriede jedoch entdeckt und es begann eine Verfolgungsjagd durch die Wildnis.
Nur der Anführer der Banditen schaffte es schließlich, die beiden zu stellen. Es kam zum Kampf und nach kurzer Zeit musste der damals 17-jährige Sergio zusehen, wie sein deutlich unterlegener Vater ermordet wurde. Verzweifelt wehrte er sich danach gegen den Anführer und hätte dies wohl nicht überlebt, wenn sein Gegner nicht plötzlich in der Nähe mehrere Paladine erblickt hätte, die auf der Suche nach versteckten Banditenlagern waren. Sergio nutzte den Augenblick der Ablenkung und erstach den Banditenanführer mit seinem Kurzschwert. Durch den Schrei des Getöteten aufmerksam geworden, entdeckten die Paladine den jungen Mann. Einer von ihnen erkannte den Vertrauten des Königs, wusste aber natürlich nichts von dessen falschem Spiel mit Rhobar II.
Sergio wurde festgenommen, ohne dass jemand seinen Beteuerungen Glauben schenkte, dass sein Opfer der Kopf einer Banditenbande gewesen sei. Kurzerhand wurde er schuldig gesprochen, einen Vertrauten des Königs und seinen eigenen Vater ermordet zu haben. Anschließend wurde er nach Khorinis transportiert und in die Barriere geworfen. Er überstand die etwa sieben Jahre bis zum Zusammenbruch der Barriere zunächst als Schürfer in der Alten Mine und später als Reisbauer im Neuen Lager, obwohl er seinen Lebensmut verloren hatte.
Danach ergriff Sergio die Flucht aus dem Minental und streifte eine Weile durch die Wälder in der Nähe des Hofes des Großbauern Onar. Um zu überleben, arbeitete er in der Folgezeit als Tagelöhner auf dem Hof, ohne sich viel von seinem weiteren Leben zu versprechen. Einige Monate vergingen, bis ihn eines Tages einer der Banditen des Hofes bezichtigte, ihm eine Handvoll Erzbrocken gestohlen zu haben, und ihn daraufhin vom Hof vertrieb.
Ein paar Wochen verbrachte der eingeschüchterte Sergio im Wald und überlebte dies nur knapp. Irgendwann fand er sich unerwartet vor einem Tor der Hafenstadt Khorinis wieder. Er blieb für ein paar Tage in der Stadt, bis er den Entschluss fasste, sich den Söldnern unter General Lee anzuschließen, um seinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Auf dem Hof fragte niemand mehr nach dem angeblichen Diebstahl und so wurde er zunächst als Schürfer aufgenommen.
Nach einer längeren Zeit, in der er seine Kampffertigkeiten erheblich verbessert hatte, befand Sergio sich im Rang eines Banditen und wurde schließlich Söldner. Danach gehörte er eine Zeit lang den Piraten unter Kapitän Greg an, von denen er sich jedoch schlussendlich wieder abwandte. Anschließend war Sergio wieder einer der Söldner Lees. Da er sich nicht besonders um die Bewachung des Hofes kümmerte und trotz seiner vorübergehenden Tätigkeit als Lehrmeister des Bogenschießens oft außerhalb unterwegs war, wurde er eines Tages zum Drachenjäger befördert.
Einige Monate später wurde Sergio auf seiner zweiten Reise ins Land Gorthar nahe des Fürstentums Rynthal von seinem Zwillingsbruder Vitor und dessen Banditenbande gefangen genommen und verschleppt. Fünf Jahre lang wurde er im Lager der Banditen in den Luzkanzacken festgehalten, bis eines Tages alle Banditen bis auf Vitor beim Überfall einer verfeindeten Bande auf das Lager getötet wurden. Die Sieger des Kampfes schenkten Sergio die Freiheit.
In der Stadt Gorthar fand er einen ehemaligen Kapitän samt Schiff, der bereit war, ihn für eine entsprechende Bezahlung zum Festland zu bringen, wo er nach General Lee suchen wollte. Zuvor sah er sich noch einmal auf der Insel Khorinis um und erfuhr dabei von einigen ehemaligen Söldnern, die die Burg im Minental in Beschlag genommen hatten, dass sich Lee in Setarrif aufhielt.
Wenig später nahm das Schiff von der Hafenstadt Khorinis aus Kurs auf Argaan. Kurz vor dem Ziel musste Sergio feststellen, dass sein Bruder ebenfalls an Bord des Schiffes war. Fast hätte Vitor ihn getötet, doch im letzten Moment brachte eine Riesenwelle das Schiff zum Kentern. Wie durch ein Wunder wachte Sergio am Strand auf und begab sich in das nahegelegene Setarrif, um sich von den zurückliegenden Ereignissen zu erholen. Nach ein paar Wochen schloss er sich den Söldnern der Stadt an und trat damit in den Dienst König Ethorns VI. Einige Zeit später wurde er in die Reihen der Klingen, wie die Studenten der Setarrifer Kriegerakademie genannt werden, aufgenommen.
Sergio hat sich das Ziel gesetzt, nach den Jahren der Gefangenschaft wieder zu einem starken Krieger zu werden und sich am Kampf gegen die Truppen König Rhobars III. zu beteiligen. Und obwohl er das Vorhaben, nach Vengard zurückzukehren, um seine ungerechtfertige Haft zu rächen, inzwischen etwas aus den Augen verloren hat, ist er noch immer entschlossen, dies eines Tages nachzuholen. Davon abgesehen bleibt zu hoffen, dass die Zukunft keine bösen Überraschungen bereithält.
Name: Dumak Alter:Anfang 20 mittlerweile dürfte er die Mittzwanziger überschritten haben In der Barriere gewesen?: ja Grund der Festnahme: Raub, Erpressung, Hehlerei Gilde/Clan:Jünger des LeeClans des Nordens Königreich Argaan Rang: ehemals Söldner (Rangstufe 4), jetzt Kundschafter (Rangstufe 2), jetzt der entsprechende Rang in der aktuellen Gilde (Rangstufe 2) Rüstung: schwarzer Schuppenpanzer (hergestellt aus kleinen zurechtgesägten Stücken aus den Panzerplatten von Minecrawlern, die auf Sumpfhaileder genäht wurden und sich wie die Schuppenhaut eines Fisches überlappen. Sehr leicht und geschmeidig und rostet nie.) Waffen: Zunge, Laute, wenns brenzlig wird (was er meist den beiden erstgenannten Dingen zu verdanken hat) noch diverse Messer... Skills: Hauptskills:
_______Einhand (Stufe 1)
_______Bogen (Stufe 1) _______.Diebeskunst (Stufe 2)
______Nebenskills:
_______.Barde
_______.Dieb (insgesamt 6/8) (insgesamt 4/4) Gute Eigenschaften: sehr intelligent, flink im Kopf, erkennt gute Gelegenheiten sofort, anpassungsfähig Schlechte Eigenschaften: Ehemals verlogen, hinterhältig, nur auf den eigenen Vorteil bedacht und pessimistisch ist er nun bekehrt zu einem meist gut gelaunten, optimistischen und an allem und jeden interessierten Mann, dem nichts so leicht die Laune dauerhaft verderben könnte. Vordem selbstsüchtig und skrupellos, versucht er nun, auch an andere zu denken und ihre Beweggründe zu erforschen. Geschichte: Als Kind gehörte Dumak wie die Leute, die ihn als ihren Sohn bezeichneten (ob sie seine wirklichen Eltern waren, darf bezweifelt werden), einer weitverzweigten Bande von Dieben in Khorinis an. Denn wie jedes andere Handwerk auch, waren auch die Langfinger in einer Art Gilde organisiert. Hier war sich allerdings jeder selbst der nächste. Dumak stieg durch seine gute Auffassungsgabe und sein Talent in der Hierarchie schnell auf. Nach ein paar Jahren jedoch flog die Bande auf, woran Dumak selbst keinen unerheblichen Anteil hatte. Denn er verriet seine eigenen Kumpane an die Stadtwache. Als Spion verdiente man einfach zu viel, als daß man diese gute Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen konnte. Da er wußte, wann die Soldaten des Königs kommen würden, um die Bande einzulochen, raffte er zuvor noch schnell die besten Stücke der letzten Beutezüge zusammen und machte sich davon, um in der Hauptstadt des Reiches sein Glück zu versuchen. Seinen ehemaligen Kumpanen weinte er keine Träne nach.
Jetzt arbeitete er auf eigene Rechnung, keine Organisation, die den Großteil des Beutegutes vereinnahmte. Hier, in der Nähe des Hofes von König Rohbar II. schien ihm tatsächlich die Sonne zuzulächeln. Die reichen Adeligen stolzierten wie die Gockel zum Hof und merkten meist nicht einmal, daß sie mit weniger nach Hause reisten, als sie angekommen waren. Wahrscheinlich machten sie ihre dummen Diener für die nachträglich bemerkten Verluste verantwortlich und anschließend einen Kopf kürzer. Dumak jedenfalls lebte in Saus und Braus. In den Hehlerstuben, Bordellen und zwielichtigen Schenken der Stadt war er Dauergast. Mit dem Einkommen aus Diebstählen gab sich Dumak nicht lange zufrieden. Er erschloß sich neue Einnahmequellen. Besonders die elegante Erpressung ebenso dummer wie reicher Pinkel brachte ihm Unsummen. Was ließen sie sich bei ihren schmutzigen Geschäften, unsauberen Machenschaften und heimlichen Verhältnissen auch von ihm und seinen Spitzeln erwischen? Dummköpfe!
So hätte das Leben immer weiter gehen können. Doch leider nahm mit der Größe der Stadt auch die Konkurrenz zu. War in der Provinzstadt Khorinis noch alles überschaubar, so wimmelte es hier in der Hauptstadt nur so vor Lumpenpack. Nunja, die reichen Pinkel zogen halt das Diebsgesindel an, wie Kuhscheiße die Fliegen. Dumak war sich schon bewußt, daß er auch nur am After der Gesellschaft lebte (eigentlich war er ganz zufrieden damit, zumal eine Menge für ihn abfiel), doch unter den anderen Schmeißfliegen waren leider auch recht gefährliche...
Den Assassinen entkam er gerade so, doch seine Flucht trieb ihn in die Arme der sonst so blinden Stadtwache. Jetzt rächte es sich, daß er nie viel von der Philosophie des Schweigegeldes gehalten hatte. Die Wächter schleppten ihn als willkommenen Fang vor den König und präsentierten ihn als den großen Übeltäter (und erkauften sich womöglich auf seine Kosten noch eine Solderhöhung). Das königliche Gericht sackte zuerst Dumaks angehäufte Reichtümer ein und befand ihn dann als für unwürdig eines schnellen Todes und so wurde er wieder zurück nach Khorinis und weiter zum Rand der Barriere gebracht, um dort in den Erzminen möglichst lange für den König zu schuften. Daß ihn die dummen Kerle, die ihn gleich über den Rand der Schlucht stoßen würden, nicht umgebracht hatten, würde ihnen noch leid tun.
Seitdem die Barriere verschwunden ist und Dumak wieder seine Freiheit genießen kann, bereitet er sich auf seine Rache vor. Als erstes wird er die Gardisten suchen, die ihn in die Barriere gestoßen hatten...
Aber eigentlich kann das auch noch warten. Es macht viel mehr Spaß, der Nase nach zu gehen und den Tag zu genießen. Irgendwie hat sich etwas in Dumak verändert, seit die Barriere verschwunden ist. Alles erscheint leichter. Wer die Barriere überlebt hat, den kann nichts mehr so leicht aus der Bahn werfen.
Und noch mehr hat sich verändert. Die Zeiten, in denen Dumak seinen Lebensunterhalt als Dieb verdiente, sind hoffentlich für immer vorbei. Jedenfalls, wenn es nach ihm ginge. Dumak ist durch die Entführung Aeryns, einer jungen Kriegerin zum Nachdenken über sich selbst gebracht worden. Am Ende ließ er sein Opfer frei und versuchte, sein Leben zu ändern, indem er der Selbstsucht abschwor und von nun an wieder Teil haben will am Leben anderer. Er hat erkannt, daß ihn sein bisheriges Leben in eine Sackgasse aus Einsamkeit, Hass, Mißtrauen und Gleichgültigkeit führte. Und plötzlich war ihm sein Leben zu viel wert, als das er es weiterhin dafür verschwendet hätte.
Ein neues Talent hat er entdeckt: Ihm ist es gegeben, einfache Worte kunstvoll aneinanderzureihen und so als Lieder auszudrücken. So wandert er nun als Barde umher. Seine größte Hoffnung ist es, daß Lee sich seiner Vergangenheit besinnt und seine Mannen zu ehrenhaften und edlen Kämpfern macht, die Ungerechtigkeit und Unterdrückung mutig entgegentreten. Für dieses Ziel singt Dumak überall, wo er hinkommt.
Taeris´ Bewaffnung setzt sich aus mehreren Klingen und seinem Langbogen zusammen. Er besitzt sie bereits seit vielen Jahren und so besitzt jede von Ihnen ihre eigene Geschichte.
Seit seinem letzten besuch in Gorthar besitzt Taeris ein eigenes Pferd. Er hat es einem Pferdezüchter in einem kleinen Fischerdorf an der Westküste des Landes abgekauft. Der Rappe Lorir begleitete ihn seither auf seinen Reisen und wurde sein treuer Begleiter.
Kleidung:(siehe Portrait)
Für entsprechende Anlässe besitzt Taeris jedoch auch eine stark abgeänderte Schwere Söldnerrüstung. Die Panzerplatten die den oberen Brustbereich und die Schultern bedecken, bestehen aus silbrig-schwarzem Metall, das auch im Sonnenlicht nur matt glänzt. Nach einem langen und strapaziösen Abenteuer und einer gewonnen Schlacht, wurden diese zum Dank durch die geschickten Schmiede eines fremden Volkes bearbeitet und verfeinert. Kleine schwer zu erkennende Runen säumen seither die Ränder und Säume der gehärteten Panzerplatten. Die Schulterteile und der Halsbereich sind bedeckt mit dem edlen Fell der Gletscherwölfe, gegen die Taeris und die Gefährten in einem eisigen arktischen Gebirge gekämpft hatten. Der Rest der Rüstung besteht aus gefüttertem und gegerbtem Leder und vielen Gurten, die die einzelnen Teile an ihrem Platz halten. Ansonsten ließ er die ursprüngliche Schwere Söldnerrüstung unverändert, weswegen man ihr trotz allem die Ähnlichkeit zu der damals bei den Söldnern Lee´s üblichen Version, auf den zweiten Blick noch ansieht. Außerdem pflegt Taeris über der Rüstung seinen, aus schwerem Brokatstoff gefertigten dunkel grünen Umhang zu tragen, an dessen Rändern sich ebenfalls kleinere eingearbeitete und etwas dunkler gewebte Runen befinden.
An den Unterarmen trägt er zusätzlich zu den mit kleinen Panzerplättchen verstärkten Handschuhen aus weichem Wildleder, noch lederne Armschienen - Eine Notwendigkeit, die sich aus Taeris´ Vorliebe für die Kunst des Bogenschiessens ergeben hat.
Ziele:
Wer hat schon richtige Ziele... Taeris lebt eigentlich nurnoch für seine Rache an den Orks, die warscheinlich erst vollzogen ist, wenn entweder er oder aber der letzte existierende Ork den Weg in Beliars Reich findet.
Eigenschaften:
Schlecht: Meist unfreundlich und zurrückgezogen, vor allem gegenüber Fremden. Er gibt sich in gewissen Situation gerne seinen Rachegelüsten hin. In vielen Dingen sehr Starrköpfig.
Gut: Durchaus zu Konversationen fähig, gutes strategisches Denkvermögen, geschickt und relativ stark. Ausserdem hat er ein recht ausgeprägtes Ehrgefühl.
Fertigkeiten:
(12/12)
Meister in der Kunst des Bogenschiessens.
Meister in der Kunst des einhändigen Schwertkampfes.
Meister im Kampf mit zwei Schwertern.
Meister im Kampf mit dem Zweihandschwert.
Geübt in der Kunst des Schleichens.
Hervorragender Jäger.
Weiß sein Pferd meisterlich zu führen.
Geschichte:
Es war ein kalter Herbsttag. Ein kalter Herbsttag den Taeris wohl noch sehr lange Zeit in Erinnerung behalten würde. Fröstelnd saß der Knabe an dem verdreckten und fast blinden Fenster und versuchte nach draußen zu spähen. Der Regen prasselte unaufhörlich gegen sie. Der Wind rüttelte an jedem Holzbalken des Hauses. Schaurig pfiff er durch die schmalen Ritzen der Wände. Eine sanfte ihm wohl bekannte Stimme riss ihn aus den Tagträumen.
„Taeris mein Junge, es gibt Essen. Beeil dich oder willst du das es kalt wird?“
Mürrisch fuhr Taeris herum. Er war gerade erst 17 geworden. Es nervte ihn schon länger das seine Muter ihn noch immer behandelte wie einen kleinen Jungen. Er hatte einfach genug davon sein ganzes Leben damit zu verbringen hier auf diesem kleinen Bauernhof zu leben und seinem Vater bei der Feldarbeit zu helfen. Er liebte seine Eltern, mehr als alles andere. Er war ihnen stets eine gute Hilfe gewesen. Sie waren mit ihm zufrieden gewesen und auch die Tatsache dass sie aufgrund der miesen Ernten und der hohen Steuern nie besonders viel Geld hatten, konnte dem Frieden in diesem Haus etwas anhaben. Aber Taeris wurde älter. Je Älter er wurde desto mehr sehnte er sich danach einmal hinaus in die Welt zu kommen. Abenteuer zu erleben statt hier Tag ein Tag aus Acker zu bewirtschaften. Sein Vater liebte seine Arbeit, trotz des niedrigen Lohns. Er währe stolz gewesen wenn sein Sohn der ihm doch so teuer war, in seine Fußstapfen getreten währe. Wenn auch aus ihm ein guter ehrbarer Landwirt geworden währe. Etwas missmutig setzte Taeris sich an den Tisch auf dem schon das Abendessen angerichtet war. Er sah seine Eltern an die ihn nur wohlwollend anlächelten. Wie lange sollte er noch in dieser heilen Welt gefangen sein? Er starrte in die Kerze die auf dem Tisch stand und die gemütliche Runde spärlich beleuchtete. An diesem Tag verspürte er keinen Hunger, er wusste nicht warum, aber irgendetwas stimmte nicht. Sein Blick verlor sich in der flackernden Flamme der Kerze. Diesmal war es sein Vater der ihn aus den Gedanken riss.
„Sohn, warum isst du nicht? Morgen wartet eine menge Arbeit auf uns. Iß, damit du zu Kräften kommst…“
Taeris hing es zum Halse heraus ewig so bemuttert zu werden. Stark war er doch ohnehin. Der 17-jährige war von drahtiger Statur und trotzdem recht muskulös. Die harte Arbeit, selbst bei schlechtem Wetter hatte aus ihm einen zähen Burschen gemacht. Ein fremder hätte ihn eher für einen Knecht oder gewöhnlichen Arbeiter des Hofes gehalten, wüsste er nicht das er der Sohn des Bauern war. Widerwillig würgte er einen Bissen herunter und starrte Gedankenverloren in die Runde, als plötzlich lautes Getöse von draußen zu hören war.
Es schepperte und Allerlei Dinge schienen draußen zu Bruch zu gehen. lautes Gegrunze und Gebrüll war zu hören. Taeris wurde unruhig, solche Laute hatte er nie gehört. Nicht im Entferntesten konnte er sich vorstellen das es die Orks waren die über das Land gekommen waren und die ersten Gehöfte und Farmen der ländlichen Grenzgegend Myrthanas verwüsteten. Sein Vater war es, der nun aufsprang. Eiligst holte er die Mistgabel die an der Wand neben der Tür lehnte und sah ein letztes Mal seine Frau und Taeris an.
“Bleibt hier, ich werde nachsehen.“
Es kam Taeris wie eine Ewigkeit vor, als sein Vater die Tür öffnete. Alles verstummte plötzlich, der Regen prasselte und der Wind pfiff. Dann fiel die Tür wieder ins Schloss und sein Vater war verschwunden. Ein Schrei ertönte. Ein Schrei, gefolgt von lauten Gebrüll und einem kurzen Klirren. Taeris sprang auf, wusste nicht was geschah. Er wollte nachsehen, wollte zur Tür springen und sie aufreißen, doch seine Mutter war es die ihn zurück hielt. Sie schien zu ahnen was vor sich ging. Er wollt etwas sagen, doch sie drückte ihm nur den Zeigefinger auf den Mund und führte ihn in die Vorratskammer. Taeris hatte keine Ahnung was geschah, er wollte protestieren, seine Mutter wach rütteln, doch plötzlich verstand er als seine Muter den schmalen geknüpften Teppich vom Boden weg riss. Sie öffnete völlig außer sich die Bodenluke die Taeris bis dahin noch niemals gesehen hatte und wies ihn an hinein zu schlüpfen. Sie war eng und dunkel. Seine Muter umarmte ihn flüchtig und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, ehe sie von ihm abließ.
„Keine Angst mein Junge, alles wird gut werden.“
Mit diesen Worten schloss sie die Luke und alles um Taeris herum wurde dunkel. Er hatte Angst, wusste nicht wie ihm geschah. Er hörte Schritte, seine Mutter entfernte sich. Dann ertönte ein ohrenbetäubender Knall. Holz splitterte und schien umher zu fliegen. Ein Markerschütternder Laut ließ Taeris erzittern. Es war ein furchtbares Gebrüll und ließ Taeris zusammen zucken. Wenig später jedoch vernahm er etwas das ihn kreidebleich werden ließ. Ein lauter Schrei. Eine Frau kreischte laut. Dann ein dumpfer Aufprall. Was folgte hörte sich an wie ein Erdbeben. Ein Sturm der wütete. Taeris hatte Angst. Er saß in diesem dunklen Loch und wagte es nicht heraus zu kommen. In der Ungewissheit und Angst schlief er schließlich völlig erschöpft ein....
„Hey Man, hör auf hier herum zu pennen, die Orks warten nicht auf uns. Wir müssen uns beeilen wenn wir sie heute Nacht noch einholen wollen!“
Jemand packte ihn an der Schulter und rüttelte ihn wach. Völlig verwirrt sah Taeris auf. Er blickte einem Soldaten in die Augen. Er kannte ihn. Es war der Offizier seines Trupps. Ein eingebildeter Mistkerl der seine eigenen Männer in den Tod gehen lassen würde wenn er dafür vom Hauptmann befördert werden würde. Taeris hasste ihn. Er nickte nur mürrisch und sah sich um. Ein kleines Feldlager. Er saß an einem kleinen Lagerfeuer und war wohl eingenickt. Schweißgebadet saß er nun hier. Wieder einmal hatte er diesen ewig wiederkehrenden Albtraum. Immer wieder holte ihn die Vergangenheit ein. Das was er versuchte zu verdrängen, was er hinter sich lassen wollte. Deswegen war er auch hier. Er hatte sich den Truppen des Königs angeschlossen. 6 Jahre…. 6 Jahre war es jetzt her. Das er ziellos umhergestolpert war. Von einem Dorf ins nächste. Arbeit hatte er gesucht. Trost hatte er gesucht, vor dem Tod seines Vaters und der Entführung seiner Mutter, der Erinnerung an seine niedergebrannte Heimat. Und irgendwann hatte er dann beschlossen sich der Armee an zu schließen. Damals rechnete man sich noch Chancen gegen die einfallenden Orks aus. König Rhobar warb aus voller Kehle für den großen Feldzug der Menschen gegen die Orks. Und fürs Erste sollte er auch Recht behalten. Der Krieg verlief gut. Taeris sammelte Erfahrung in den zahlreichen Schlachten gegen die schlecht organisierten Orks. Er erlernte den Umgang mit Bogen und Schwert und hatte bereits nach wenigen Jahren viele Orks getötet und beinahe ebenso viele Schlachten gegen sie geschlagen. Doch irgendwann änderte sich alles, wie so oft, wo sich alles aus heiterem Himmel gegen einen stellen konnte. Die Orks kamen zu immer größeren Trupps über die Grenzen. Sie plünderten alles und organisierten sich in größere Verbände. Die so stolzen und zahlreichen Armeen des Königs wurden Garnison um Garnison dezimiert. Sie verloren mehr und mehr Schlachten und mussten sich schon bald an allen Fronten zurückziehen. Die kläglichen Überbleibsel der einst so starken Armee wurden zusammengeschlossen und man bildete kleinere Abteilungen die alle an unterschiedlichen Orten versuchten wichtige Versorgungswege der Orks zu unterbrechen und wenigstens die wichtigsten Städte gegen sie zu halten. In solch einer Gruppe befand sich nun auch Taeris. Taeris der eigentlich nicht zur Armee gegangen war um für den König oder für Myrthana zu kämpfen, sondern der einzig und allein gegen die Orks kämpfte um an ihnen Rache zu nehmen. Und um vielleicht irgendwann seine Mutter wieder zu finden. Eigentlich war es vollkommen idiotisch noch nach ihr zu suchen, doch Taeris konnte nicht wahrhaben das es keinen Sinn mehr machte. Wieder vernahm er die schnauzende Stimme des Offiziers. Mürrisch erhob er sich. Er blickte an sich herab. Seine Rüstung der königlichen Armee sah fürchterlich aus. Überall Schrammen und Blut. Blut von sich selbst und Blut von getöteten Orks. Das Banner des Reiches Myrthana war kaum noch zu erkennen und stark verwaschen und verdreckt. Widerwillig hob er seine Waffen vom Boden auf und steckte sie weg. Er war müde und ausgelaugt. Die tagelangen Märsche und das Umherhetzen von einem Hinterhalt zum nächsten, immer hinter irgendwelchen völlig belanglosen unbewaffneten Versorgungstrupps der Orks her. Nein, das war nicht mehr das weswegen Taeris hier her gekommen war. Bald waren sie bereit zum Abmarsch, das kleine Zeltlager war längst abgebrochen und die mit viel Wohlwollen zwei Dutzend Soldaten standen in einer Reihe Abmarschbereit. Taeris ließ den Blick umherwandern. Sie liefen nun schon seit mehreren Tagen durch diesen abgestorbenen Wald, immer der Fährte der Orks folgend. Die Anderen Soldaten sahen nicht minder mitgenommen aus als er selbst. Doch konnte er sie nicht ausstehen. Es waren arrogante Fatzken. Sie hielten noch immer fanatisch an den Parolen des Königs fest, bildeten sich etwas auf ihre Ränge und Namen ein. Nein, er gehörte hier nicht mehr her. Er wollte hier weg. Orks niedermetzeln konnte er auch allein. Er wollte sich nicht mehr durch irgendwelche Befehle umher jagen lassen, nicht mehr für diese speichelleckenden Soldaten dies ich seine Kameraden schimpften kämpfen und sich auf sie verlassen wenn es eng wurde. Abschätzend blickte er hinauf in den Nachthimmel. Er war Wolkenverhangen und man sah, wenn die Fackeln erloschen warne, Nichteinmahl mehr die eigene Hand vor Augen. Er würde verschwinden. Da war er sich sicher. Nicht erst seit heute hegte er diese Gedanken. Schon seit Wochen plante er sich ab zu setzen. Dann endlich war es so weit. Der Abmarschbefehl.
Schon seit Stunden marschierten sie nun durch die Dunkelheit, ohne auch nur einen Hauch einer Spur der Orks. Nach einiger Zeit gelang es ihnen dann doch den Trupp auf zu spüren und legten einen Hinterhalt. Zusammen mit einem anderen Soldaten legte Taeris sich wie befohlen an seiner Position auf die Lauer. Sie waren zu früh. Es würde noch Stunden dauern bis die Orks hier vorbei kommen würden. Zwischenzeitlich erhob sich plötzlich der andere Soldat und meinte nur dass er mal eben austreten müsste. Gerade als er gegangen war, beschloss Taeris seine Chance zu nutzen. So leise wie er konnte steckte er sich seine Waffen ei und nahm etwas von ihrem Proviant, ehe er so leise wie er sich so leise wie er konnte davon schlich. Langsam entfernte er sich von der schmalen Schlucht mitten im Wald. Gerade als er erleichtert zu rennen anfangen wollte hörte er eine Stimme. Sie war ihm wohl bekannt. Es war die seines Kameraden. Schritte waren zu hören.
„Keine Bewegung…. Geh nur einen Schritt weiter und du bist tot man.“
Taeris senkte den Kopf. Im selben Moment zerplatzte der Gedanke an Freiheit und die Aussicht darauf einfach so lange Orks zu töten bis er seinen Eltern dorthin folgen würde, wo sie sich nun für immer nieder gelassen hatten, wie eine Seifenblase
„Umdrehen…und Hände über den Kopf…du feiger Mistkerl.“
Taeris senkte den Kopf. Eigentlich hätte es doch ohnehin keinen Sinn mehr. Er könnte sich genauso gut über den Haufen schießen lassen und alles währe vorbei. Nein, das konnte er nicht tun. Das war er sich und seinen Eltern schuldig. Er konnte nicht einfach aufgeben.
Bloß was sollte er tun? Kämpfen? Gegen die Soldaten des Königs? Sie waren die Überbleibsel der königlichen Armee. Teilweise die Elite der Überlebenden, teilweise einfach nur Veteranen die es so weit gebracht hatten. Oder so wie Taeris, die Überlebenden. Es hatte keinen Sinn gegen sie zu kämpfen. Vielleicht ließ man ihn ja doch noch davon kommen. Er zweifelte zwar in diesem Moment selbst an seiner eigenen Blauäugigkeit, doch blieb ihm nicht viel anderes übrig wenn er jetzt nicht sterben wollte. Wie in Zeitlupe kam es ihm vor als er langsam die Hände hob und hoch über seinen Kopf in die Luft hielt. Wie aus Blei so schwer kamen sie ihm vor. Langsam drehte er sich um und blickte den Soldaten an. Mit erhobener Armbrust stand er da. Zusammen mit fünf weiteren Soldaten.
Taeris seufzte und nur wenige Augenblicke später wurde er fest genommen. Der Orktrupp erreichte sie nie. Unverrichteter Dinge beschloss man also Taeris zum nächsten Lager zu bringen um ihn von da aus in die Hauptstadt zu verfrachten wo er dem König vorgeführt werden konnte. Doch Taeris Trupp gelangte nie zum nächsten Lager. Stattdessen wurden sie an einem schmalen zerklüfteten pass von einer Gruppe marodierender Orks überfallen. Keiner von ihnen überlebte. Keiner, außer Taeris und dem Offizier. Während jedoch Taeris halbwegs heil aus dem Massaker heraus gekommen war, weil ihn die Orks scheinbar durch Zufall unter einem anderen gefallenen Soldaten übersehen hatten, hatte der Offizier weniger Glück. Die Orks hatten ihn grausam zugerichtet und an eine Knochenweide gefesselt. Er war schwer verletzt, lebte aber noch. Er schrie. Wie ein kleines Kind um Hilfe. Taeris hatte lange gebraucht bis er sich aufrichten und wieder halbwegs laufen konnte. Als er dies endlich geschafft hatte und seine Sachen notdürftig zusammen gesucht hatte, fiel sein Blick auf den Offizier. Sein Blick wanderte hin und her. Sollte er den Offizier retten? Oder einfach verschwinden, so lange er noch konnte? Es dauerte nicht wirklich lange bis er sich für letzteres entschlossen hatte. Er kehrte dem Schlachtfeld den Rücken. Endlich Freiheit. Taeris verbrachte einige Zeit allein in der Wildnis. Hin und wieder gelang es ihm sogar einzelne verstreute Orkpatrouillen zu überfallen. Doch abermals wendete sich eines Tages wieder das Glück von ihm ab. Nach langer Zeit versuchte er wieder zu schlafen und hatte sich an einem kleinen Lagerfeuer ein Schlaflager bereitet. Dies war unachtsam und ein folgenschwerer Fehler wie er später feststellen würde. Mitten in der Nacht wurde er unsanft geweckt. Seine Rippen schmerzten und er spürte den gepanzerten Stiefel eines königlichen Soldaten in der Seite. Ein weiteres Mal trat dieser zu. Taeris spuckte Blut und hustete. Müde öffnete er die Augen, blinzelte zu dem Soldaten auf. Er versuchte dessen Gesicht zu erkennen. Alles wirkte verschwommen. Im Hintergrund murmelte eine Stimme irgendetwas von Gesetzesverstößen. Taeris versuchte genauer hin zu hören, während der Soldat der ihn vorhin noch getreten hatte nun beinahe die Arme brach als er ihn fest nahm. Taeris spitzte die Ohren und versuchte zu verstehen was der andere Soldat mit der Schriftrolle in der Hand sagte.
„Im Namen König Rhobars des Zweiten werden sie, Soldat, der der Kollaboration mit dem Feind, des Diebstahls von königlichem Eigentum sowie und vor allem, der Fahnenflucht beschuldigt. Im Auftrag des ehrenwerten Königs werden sie nun fest genommen und der königlichen Gerichtsbarkeit vorgeführt. Sollten sie sich wehren haben wir den Befehl zu den Waffen zu greifen und die Strafe die auf den ihnen vorgeworfenen Verbrechen steht, an ort und Stelle zu vollstrecken. Den Tod.“
Taeris war am Ende. Es war aus. Alles war vorbei. Fesseln wurden ihm angelegt und schon zwei Tage später fand er sich in der Hauptstadt Myrthanas wieder. Von nun an ging alles ganz schnell. Der König verurteilte ihn in einem mehr als unfairen und undurchsichtigen Prozess. Eigentlich hätte Taeris die Todesstrafe verdient, doch der König fasste einen anderen Entschluss. Seit einiger Zeit existierte auf einer Insel namens Khorinis eine magische Barriere. Es hieß dort wurden sämtliche Gefangene abtransportiert um dort ein ominöses magisches Erz zu Tage zu fördern das möglicherweise die Wende im krieg gegen die Orks bringen würde. Man befahl also Taeris in die Barriere werfen zu lassen. Gesagt getan. Noch in derselben Woche ließ man ihn dann nach einem Gefängnisaufenthalt mit auszehrender Folter ohne jegliche Habe in die Strafkolonie werfen.
---
In der Kolonie irrte der völlig verwirrte und erschöpfte Mann umher, bis er schließlich vor den Toren des so genannten Neuen Lagers „strandete“. Man nahm ihn relativ gastfreundlich auf, wo sich heraus stellte das sich in diesem Lager auch einige Kriegsveteranen angesiedelt hatten und zusammen mit Wassermagiern, selbsternannten Dienern Adanos alles daran setzten die Barriere zu sprengen und in die Freiheit zu flüchten. Taeris blieb dort und knüpfte seit langem wieder erste Freundschaften. Er lernte die beiden Reisbauern Fisk und Scorpion kennen. Und schon bald gesellten sich auch andere Freunde hinzu, wie Dark Cycle oder Blackwyn. Sie erlebten viele Abenteuer und kämpften sich von einem Tag zum nächsten um in der Strafkolonie zu überleben.
---
Eines Tages jedoch fiel die magische Barriere. In kleinen Gruppen zogen sämtliche Bewohner des neuen Lagers aus um die Welt außerhalb der Barriere zu erkunden. Schon bald ließen sich die Söldner, Schürfer, Banditen und Bauern auf dem großen Gehöft eines Bauern namens Onar nieder. Der einzige halbwegs sichere Unterschlupf auf der Insel Khorinis. Der König übte durch die Stadt Khorinis seine Macht auf die halbe Insel aus, während die Orks und seltsame Kreaturen das Minental besetzt hielten. Lee, der Anführer der Söldner, der viele Jahre als General in der Armee des Königs gedient hatte, schwor nun endgültig Rache und setzte fortan alles daran eine Möglichkeit zu finden auf das Festland zu gelangen, das nahezu hermetisch abgeriegelt war. Taeris diente sich in den Rängen der Söldner hoch. Er schlug gemeinsam mit seinen Gefährten viele Schlachten und bestritt Abenteuer, von denen er sich nie hätte träumen lassen das er so etwas je erleben würde. Die vielen Abenteuer und die treuen Freunde die er gefunden hatte, die Tatsache das Lee ihn zum Bogenlehrmeister ernannt hatte, sowie die große Ehre zu den loyalsten und angesehensten Kämpfern in Lee´s Reihen zu gehören, ließen ihn jedoch nie vergessen was ihn dies alles gekostet hatte. Er schwor noch immer auf Rache an den Orks, lebe sie aus wo er nur konnte, indem er sich im wieder aufgebauten Außenposten der Lee´s im Minental niederließ und weiterhin auf seinen täglichen Beutezügen Orks hetzte und erlegte, oder an Schlachten gegen die Orks teilnahm.
Monde später, wurde der Außenposten in Abwesenheit der Drachenjäger und Söldner von Orks entdeckt und geplündert. Die Lee´s gaben den Außenposten in Folge dessen auf. Alles was blieb, waren verbrannte Ruinen und Asche. Seither lebte Taeris in einem kleinen Haus in der Söldnersiedlung auf Onars Hof, wo er die Führung über die Söldner übernommen hatte und mehr oder minder zu Lee´s rechter Hand geworden war. Um seine Zeit auch sonst produktiv nutzen zu können, trainierte er außerdem die Söldner des Hofes in der Kunst des Kampfes mit beidhändig geführten Waffen.
Für eine Weile lebte es sich dort ganz gut. Doch die Orks jenseits der Gebirgskette, die den Rest der Insel von dem Talkessel der einstiegen Minenkolonie trennte, drängten immer öfter Orks über die Pässe. Lee wollte sich gegen die wachsende Bedrohung der Orks wappnen und schmeidete Bündnisse mit der Garde. Doch selbst als die Orks den nahegelegenen Pass übertraten, zögerte er die Söldner in die Schlacht zu schicken. Die Folge war ein Disput zwischen ihm und seiner loyalen rechten Hand....Taeris. Taeris führte die Söldner in die Schlacht, an der Seite von Templern des Sumpfes und sogar den Paladinen der Garde. Doch der Sieg über die Orks hatte einen hohen Preis gefordert. Die Hälfte aller Söldner sollte nicht wieder zum Hof zurückkehren und war stattdessen auf dem Schlachtfeld zurück geblieben....für immer. Lee tobte vor Wut und Taeris verließ den Hof. Es war womöglich das richtige, das einzig richtige gewesen, was er getan hatte. Die Orks mussten aufgehalten werden.
Taeris ging so weit fort, wie er konnte. Alles wollte er zurücklassen, nie wieder nach hinten sehen, nur nach vorn. Doch war dies nicht der einzige Grund, wesshalb es ihn nach Gorthar verschlug. Seit Monden erhielt er eigenartige Nachrichten, Pergamentfetzen, auf denen eigenartige Worte standen. Gestalten die ihn verfolgten.
In Gorthar traf er auf alte Bekannte. Redsonja und Sly, sowie einige andere, mit denen er eine Weile durch Gorthar zog. Nachdem sich die Wege der Freunde irgendwann und nach zahlreichen Abenteuern wieder gretrennt hatten, fiel Taeris während seiner Reise plötzlich einer größeren Gruppe von Räubern in die Hände. Wie sich herausstellte, handelte es sich um Angehörige des Feuerclans. Ein Clan von Kriegern, die im fernen Nordmar auf dem Festland gegen Orks seit vielen Generationen gegen Orks kämpften. Taeris stand vor der Wahl, ob er für sie kämpfen wollte oder bei dem Versuch, davon zu laufen sterben wollte. Er entschied sich unauffällig zu bleiben und zumindest so zu tun, als würde er sich ihnen anschließen. Er unterstützte sie schließlkich bei ihrem Kampf gegen eine Armee von Söldnern, die ein reicher Händler in der Gegend angeheuert hatte, um die vermeintlichen Räuber zu bekämpfen. Doch es sollte anders kommen, als Taeris es gedacht hatte. Der Anführer der Krieger überredete ihn dazu, sie zurück nach Khorinis zu führen. Ins Minental, wo es eine besonders wilde und blutrünstige Art von Orks geben sollte, die sich von denen des Festlandes unterscheiden sollten. Taeris willigte ein .
Doch auf der Insel Khorinis angekommen, wurden die Krieger Zeuge eines Dramas. Die letzten freien menschen wurden von einer gewaltigen Armee der Orks von der Insel vertrieben. Die Insel stand förmlich in Flammen und alles was dazu in der Lage war, flüchtete von ihr. Doch irgendwie gelang es Taeris und den überlebenden orkjägern, zu den fliehenden menschen auf zu schließen. Überlebende der Paladine und der Söldner kämpften verbissen Seite an Seite mit den Piraten Jarkhendars um einen schmalen Küstenstreifen. Sie erhofften sich, von dort die letzten Überlebenden von Khorinis zu evakuieren und die waghalsige Überfahrt über das Meer zu riskieren. Das Festland war ihre einzige Hoffnung.
---
Und so sollte es schließlich geschehen. Sie erreichten das Festland mit Müh und Not. Sie landeten an der Küste einer verschneiten Gegend, die von Klippen umrandet war. Die schneebedeckten Hochebenen Nordmars. Nicht nur Taeris, auch die Söldner Lee´s und Lee selbst, schlossen sich den dort heimischen Orkjägern an. Sie befreiten gemeinsam mit ihnen die Minen des Hammerclans und erkämpften sich so den Respekt und das Ansehen der Clanlords.
Und so kam es, dass aus den Söldnern des Lee...die Krieger Nordmars wurden. Doch jeder, der einst auf dieser Insel unter Lee egdient hatte... betrachtete sich nach wie vor als Söldner des Lee. Abgesehen von Taeris, der nach wie vor die Konfrontation mit dem General mied.
Seither lebt Taeris in einer kleinen windschiefen Holzhütte im Lager des Hammerclans, ohne sich darüber im Klaren zu sein, was noch vor ihm lag. Vieleicht würde er irgendwann zum Feuerclan auf brechen. Im tiefsten Norden, im verschneiten Hochgebirge Nordmars lag das Lager jener Krieger, die sich größtenteils Innos verschrieben hatten und sich zu den größten Kriegern der Clans zählten. Dorthin hatten ihn seine Kameraden eingeladen. Jene Kameraden, an deren Seite er in Gorthar nur widerwillig gekämpft hatte und mit denen er auf dem Weg hierher durch die Hölle gegangen war.
---
Doch war auch in dieser verschworenen Gemeinschaft der Clans nicht alles so, wie es auf Anhieb schien. Es ging nicht viel Zeit ins Land und ein enger Vertrauter Alriks, dem Anführer jener Clankrieger, die Taeris und die übrigen Anhänger Lee´s hierher gelotst hatten, tauchte im Hammerclan auf. Der Feuerclan benötigte Waffen und Verpflegung, um weiterhin gegen die wachsende Orkbedrohung im hohen Norden kämpfen zu können. Der Feuerclan befand sich zu jener Zeit im Krieg mit dem Stamm der sogenannten „Schwarzfelle“. Einem der letzten großen Orkstämme in der Region. Und so schlossen sich Taeris und Gor na Jan dem kleinen Konvoi an und begleiteten ihn in den Feuerclan.
Dort angekommen stellte sich die Situation jedoch anders dar, als jene die der Vertraute geschildert hatte. Vor seinen Augen spielte sich ein Disput zwischen Alrik und dem Lord des Feuerclans ab. Ein simpler Streit über die Vorgehensweise im Kampf gegen die Orks entbrannte und eskalierte schließlich. Er endete mit dem Sturz des Clanlords.
Doch dieser Streit sollte nur der Anfang sein. Alrik war nahezu wahnsinnig vor Zorn. Und in seinem Wahn vergaß er jegliche Ideale denen er einst gefolgt war. Seinem Zorn folgte der Wunsch nach Macht. Macht, die ausreichte um die Orks und alle die sich gegen ihn stellen wollten, in die Flucht zu schlagen. Doch waren es ausgerechnet jene Orks, jener Stamm der Schwarzfelle, die dies ausnutzten. Sie versprachen ihm Herrschaft über die Clans des Nordens, wenn er dafür jenen unliebsamen und unbeugsamen Clanlord stürzen würde. Alrik wollte dieses Angebot nutzen und die Orks überlisten. Doch er setzte das Leben der Bewohner des Clans aufs Spiel, von denen dutzende ihr Leben lassen mussten.
Für Taeris war dies eine Lehre gewesen. Nur allzugut hatte ihn das Schauspiel vor dem Haupthaus des Clans an jene Situation auf dem Hofe Onars erinnert. Als er Lee gegenüebrgestanden hatte und anschließend Khorinis den Rücken gekehrt hatte.
Umso größer war Taeris´ Zorn, als er die Pläne Alriks durchschaute.
Sein Verrat hatte ihn tief getroffen. Sein Verrat und die Erkenntnis, dass Alrik die Verkörperung dessen war, was Taeris noch bevor stand.
Und so machte Taeris sich auf die Suche nach Alrik, der inzwischen mit seinen Getreuen geflohen war und bei seinen „Gönnern“ den Schwarzfeldorks vor dem unerwarteten Widerstand innerhalb des Feuerclans geflohen war. Taeris scharte den Widerstand der Überlebenden um sich und trat dem Heer der Orks entgegen. Unter dem vereinten Banner der drei großen Clans Nordmars zog eine Armee durch die eisigen Täler Nordmars, wie sie dort schon lange nicht mehr egsichtet worden war.
Der Sieg, wenn auch mit hohem Blutzoll erkauft, ging an die Clans. Die Orks wurden vertrieben und ihr Anführer getötet. Doch war es Taeris und seinen Gefährten nicht gelungen Alrik zu fangen. Er entwischte.
Taeris war nun an die Spitze des Feuerclans getreten, doch nichts ebschäftigte ihn so sehr, wie die Suche nach Alrik. Und so dauerte es nicht allzulange, ehe er den Clan und bald darauf die Gefilde Nordmars verließ. Immer wieder stolperte er über Hiwneise auf Alriks Verbleib und schloss sich auf seiner Suche schließlich widerwillig einem Mann namens Win’Dar an. Wie sich bald herausstellte, war auch eine alte bekannte, Redsonja in dessen Obhut. Gemeinsam schlugen sie sich bis nach Khorinis durch und wieder zurück. Auch wenn Win’Dar andere Ziele verfolgt hatte, so hatte er versichert, Taeris bei seiner Suche behilflich sein zu können.
Doch auch dies sollte sich als vergebens herausstellen. Alrik blieb vom Erdboden verschluckt...
Skill:Einhand II (bei Tuan und Angroth)
Bogen II (bei Taeris)
Schleichen I (Frost aka Superluemmel) oder moderner: Körperbeherrschung I
Barbierin
Waffenwurf
Skillarchiv:
Doppelschwert II (bei Redsonja) - Momentan ist sie leider Einhändig daher kann sie davon keinen Gebrauch machen.
Klingenmystik II (bei Redsonja) - davon ist sie geheilt
Waffen:Zwei Scimitars geschmiedet von einem Menschen, den sie wohl niemals vergessen wird und ein nachtschwarzer Dolch, sowie zwei weitere Wurfdolche.
in Myrtana verstreute Waffen: der Dolch, welchen ich Sly vor Jahren einmal ausgeliehen habe. Ein zweiter, nachtschwarzer Dolch. Ein Schwert, welches einst Ceyx gehört hatte und Fisks Shadowsong, sowie ein weiteres Geschenk: Ein Zweihänder, den Kaligulas mir an einem Wintertag überreicht hatte, nun schleppt sie ihn rum, ohne damit umgehen zu können
Zu guter Letzt führt sie noch einen wunderschönen, schwarzen Bogen, den Legolas extra für sie gefertigt und ihr geschenkt hat.
Sonstiges: Ein Ei. (inzwischen leider Spiegelei)
Die Spruchrolle von Meditate hat sie nach dreijährigem Herumschleppen auf der Überfahrt zum Festland verheizt.
Rüstung: Sie trägt meist (wenn sie ihr nicht - wie jetzt gerade - mal wieder abgenommen wurde) einen wunderschöne, leichte Rüstung, die ihr Drakk einst für ihren langen Weg durch Wildnis gefertigt hatte, darüber einen schlichten Umhang. Kürzlich wurde diese nochmals überarbeitet.
Erscheinung: Langes, rotes Haar fällt der jungen Frau sanft über die Schultern. Meist zumindest, wenn sie nicht wieder wochenlang durch die Wildnis gestreift ist und ihr Haar vom Wind zerzaust und verweht ist. Mit ihren strahlend grünen Augen mustert sie ihre Mitmenschen nur zu gerne. Ihre Haut ist blass.
Eigenschaften: Redsonja ist aufrichtig, stolz, ideenreich, herzlich, etwas zimperlich, manchmal leichtsinnig, unberechenbar, sensibel und kämpferisch.
Alles begann in Khorinis:
Ja, vor einiger Zeit lag Redsonja noch behütet in ihrem Zimmer und liess sich bedienen. Das einzige, was sie wirklich liebte, war im Wald laufen zu gehen. Dies vermittelte ihr irgendwie ein Gefühl von Freiheit. Ansonsten tat sie dass, was sich für eine Tochter aus besserem Hause schickte und sie hatte keine Ahnung, was in der Welt vor sich ging.
Eines Nachts wurde sie aus dieser geschützten Welt gerissen. Über längere Zeit wurde sie gefesselt und mit verbundenen Augen irgendwohin transportiert. Wohin sie gelangte wusste sie nicht. Die Welt hier war rüpelhaft und sie wurde bloss ausgelacht, wenn sie versuchte sich in ihrer gehobenen Sprache auszudrücken. Aber zum Glück war sie wenigstens anpassungsfähig. Bald beherrschte sie einigermassen den hiesigen „Kneipenslang“.
Trotzdem war sie voller Verzweiflung. Sie wollte nicht hier sein und schon gar nicht hier bleiben, bloss wie konnte sie wegkommen ohne überhaupt zu wissen, wo sie war? Am liebsten wäre sie damals, als die Entführer sie einfach weggeworfen hatten, an Ort und Stelle liegen geblieben und gestorben, aber dies blieb ihr nicht vergönnt. Sie kam bei einer älteren, schon etwas griesgrämigen Frau, unter. Nie war ihr etwas recht und Redsonja musste ziemlich zupacken, damit sie die Alte nicht wieder aus dem Haus jagte... damit drohte sie auf jeden Fall immer wieder, nur dass sie es auch in die Tat umsetzte, wagte Redsonja zu bezweifeln.
Irgendwie mochten sich die Alte und Redsonja trotzdem ziemlich gut, nur hätte keine der beiden jemals zugegeben, dass sie sich gerne hatten und doch brauchten sie sich irgendwie. Leider starb die Alte bald und liess Redsonja wieder alleine zurück. Dies war das erste Mal, dass sich der Tod in Redsonjas leben einmischte und es sollte bei weitem nicht das letzte mal sein. Manchmal war er ihr Bruder und andermal ihr schlimmster Feind.
Wieder stand Redsonja auf der Strasse. Eine Ohnmacht überkam sie. Das einzige, was sie mal gelernt hatte schien ihr in dieser Gegend nicht weiterzuhelfen. Was half ihr lesen und schreiben zu können, oder die Geschichte eines, in weiter Ferne liegenden Landes zu kennen? Alles theoretisches Wissen. Einzig einige Kenntnisse der Heilkunde würden ihr weiterhelfen können. Eins, zweimal hatte sie schon ein Schwert in der Hand gehalten, das war jedoch auch schon alles.
In Khorinis wollte sie auf jeden Fall nicht bleiben, aber wohin sollte sie dann?
General Lee und ihre Söldnerkumpanen:
Die Jahre vergingen und Redsonja verdiente sich ihren Sold im Dienste des Generals und da sie sich als besonders begabt im Umgang mit dem Schwert erwies, war sie bald gerne gesehen als Lehrmeisterin auf Onars Hof. Sie zog mit Sly durch die Landen, lernte Bloodflowers kennen und schätzen, trank mit Legolas Tee und liess ich von Taeris den Umgang mit dem Bogen beibringen. Doch wie sie Freunde gewann, so verlor sie andere wieder. Auf einer Reise verlor sie Ceyx und Anaya. Sie hatte versagt, konnte die kleine Diebin nicht beschützen.
Noch ein anderes, düsteres Kapitel brach in jener Zeit an. In einer eisigen Nacht begegnete sie Frost und nahm später sein Schwert, die Flammenschneide an sich. Damit brachte sie ihren damaligen Schüler beinahe um. Von diesem Augenblick an begann Redsonja ein anderer Mensch zu werden. Des öftern verlor sie in der Hitze des Gefechts die Kontrolle über ihre Handlungen. Sie hatte das Blut geleckt und würde davon nicht mehr so schnell loskommen.
Was andere zu berichten haben:
Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
Originally Posted by Ragnar
Redsonja musste Masochistin sein, dachte Ragnar im Stillen. Sie schien es sehr zu genießen, von pseudogelassenen Wichtigtuern und stets schlechtgelaunten Großmäulern umgeben zu sein.
Originally Posted by nochmals Ragnar
Sie musste ihren eigenen Weg gehen, allein ... und frei. Das war ihre Bestimmung, das war ihre Natur.
Originally Posted by Medin
Er wusste nicht, wie er ihr begegnen sollte. Bei keiner ihrer bisherigen Begegnungen hatte er das gewusst. Er konnte sie weder fürchten noch verachten noch wirklich verstehen. Er konnte nichts.
Originally Posted by Candaal
„Furcht empfinde ich nicht“, erklärte er wobei er die Spitze der Klinge beinahe liebkosend über ihren Hals gleiten liess. „Aber Respekt.“ Suchend blickte er ihr in die Augen, um zu sehen, was sie so ruhig bleiben liess. Hatte sie bereits ausgeheckt, wie sie ihn niederringen wollte? Nein, er begann schon wieder den Fehler zu glauben, dass sie dachte. Sie dachte nicht und das machte sie ja gerade so gefährlich. Sie schleuderte Dolche nach Begleitern aus einem reinen Bauchgefühl heraus. Wenn sie wirklich kämpfte, dann dachte sie nicht mehr. Ihrer Aussage nach konnte sie mit jedem Schwert tanzen, wenn sie sich nur etwas daran gewöhnt hatte. Ihre Schwerter fühlten sich nicht an, als wären sie mehr als die Erinnerungsstücke, welche sie beschrieben hatte. Es waren gute Schwerter, so wie viele andere gute Schwerter auch. Um sichergehen zu können, hätte er wohl Frosts Schwerter einmal in Händen halten sollen. Doch ganz im Ernst: Wer wollte Frosts Schwerter in die Hände nehmen, solange dieser noch lebte?
Originally Posted by Raad
Sie hatte gut gekämpft. In ihrer Geschwindigkeit und in ihrer Stärke, in all ihren Bewegungen lag eine seltsam passende Eleganz, die nicht an eine Niederlage glauben wollte. Die Kriegerin erhob sich selbst in den bittersten Momenten wie ein mit dem Stahl tanzender Sturm, der beinahe jeden Schlag des Gegners wie Papier im Wind hinwegfegte.
Originally Posted by Lothario Berengar
Der Lord hatte sich inzwischen in Rage geredet, je länger er die Rothaarige anblickte, die da mit erhobenem Schwert ihm gegenüber stand und mit grünem Feuer aus ihren Augen ansah. Dieser Blick machte ihn wahnsinnig. Wie konnte es sein, dass sie , die gesetzloser Abschaum war, der Tugenden wie Loyalität und Pflichtbewusstsein nichts bedeutenden, ihm trotzte? Sie, die einfach bloß eine Frau war. Wie konnte Redsonja wagen ihm, dem Lord Lothario Berengar von Trelisberg, zu trotzen und sich der Ordnung des Reiches in den Weg zu stellen.
Originally Posted by Raad
„Damit dürfte man es grob verstehen. Für weitere Details solltest du sie selbst fragen. Aber ich bezweifele, dass sie mehr erzählen wird. Manchmal scheint sie selbst keinen Plan von dem zu haben, was um sie herum geschieht. Steht einfach nur da, mitten im Sturm und wundert sich dann, warum sie von einem herumfliegenden Ast getroffen wird.“
Originally Posted by Medin
„Nun, wenn Ihr auf der Suche nach Ärger wart, dann war Redsonja die richtige Adresse. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen“, versuchte er das Gespräch weiter zu lenken und nahm einen Schluck aus seinem Krug. „Es ist schon seltsam … Ihr erinnert Euch ja an den Pass und die Schlacht, die wir damals gegen die Orks geschlagen haben. Ihr führtet die Bruderschaft, Taeris führte Lees Söldner und ich die königlichen Truppen. Und sie hat uns alle drei in Schwierigkeiten gebracht.“
Darauf Gor Na Jan:
Originally Posted by Gor na Jan
Es scheint ganz so, als hätte keiner von uns in den Plänen der Götter ein großes Mitspracherecht.
Originally Posted by Edon Mesotes
"Dann suche mal nach Redsonja: wenn sie nicht gerade versucht, dich umzubringen, ist sie wohl nicht schlecht darin, Leute auszubilden. Ob nun aber das eine oder das andere wahrscheinlicher wird, wenn du sie von mir grüßt, weiß ich auch nicht."
Originally Posted by Edon Mesotes
"Jedes Mal, wenn wir uns treffen, gibt es anschließend Tote. Ich kann also kaum davon ausgehen, dass du nur über die guten, alten Zeiten sprechen willst, obwohl sie weder Zeit zum alt werden hatten, noch jemals wirklich gut waren?"
Originally Posted by Lopadas
Obwohl die Geschichte mehr als abenteuerlich und im Bezug auf den versuchten Mord auch moralisch anzweifelbar war, hatte er mit dem oder etwas ähnlichem gerechnet. Die Rothaarige war einfach keine Frau wie jede andere. Sie kam auf die seltsame Ideen und neigte zu extremen Mitteln. Obwohl sie ihn schon das eine oder andere Mal in Gefahr gebracht hatte, fühlte er unter der rauen Schale einen treuen Kern. Er gab Sonjas Seele nicht auf. Sie gehörte zu den Guten auf dieser Welt, auch wenn sie ihren Weg nicht immer gerade ging.
Originally Posted by Madlen
Madlen kannte das Gefühl, das Redsonja auslösen konnte, indem sie einfach nur auftauchte. Es war, als fiele einem nicht nur ein Stein, sondern das ganze Weißaugengebirge vom Herzen. Als die junge Frau ihre Freundin dort auf der Trage gesehen hatte, hilflos, wie ein kleines Kind, war es, als hätte sie eine eiskalte Speerspitze mitten in ihren Körper getroffen. Die Bardin hatte immer gedacht, dass die Kriegerin unbezwingbar war, eine starke Frau. Sie jetzt so liegen zu sehen, es war, als würde Madlen weit in die Vergangenheit zurück geworfen werden. Eine einzelne Träne trat in ihre Augen und zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Minuten ließ es die Mutter zu, dass ihre Gefühle zu sehen waren. Sie hatte auch gar keine andere Wahl, als ihr bewusst wurde, wie vergänglich alle Wesen auf dieser Welt waren. Keiner entkam der Ewigkeit, egal wie lang man rannte. Jeder verwelkte, wie die Blätter im Herbst und schließlich zerbrach man durch den Stiefel eines unachtsamen Wanderers.
Gilde: Königreich Argaan (zuvor Das Wüstenvolk Adanos', Der Bund des Wassers und Die Heilige Allianz)
Rang: Priester Adanos'
Skillanzahl: 10/12
Skills: Meistermagie II, Magie Adanos IV, Teleport I, Heilung II, Alchimie
Beruf: Oberster Magier des Vereinten Kreis des Wassers Setarrifs und Al Shedims und Heiler
Waffe: Magie, Messer(wird kaum noch genutzt, meist fürs Kräutersammeln) (ehemalige Teleportrunen: Kloster Innos', Tempel von Jharkendar)
Rüstung: Robe der Priester Adanos', die sich der Umgebungswärme anpasst und den Körper kühlt -> bei einem missglückten Teleport verloren gegangen
Derzeit trägt er eine Wassermagierrobe als Ersatz (18.10.2010)
Tinquilius ist ein hilfsbereiter und wissbegieriger Diener Adanos', der das Gleichgewicht und dessen Erhaltung als eines seiner Lebensziele ansieht und versucht, sich auch daran zu halten. Er ist stets höflich, versucht dabei jedoch, nicht arrogant und überheblich zu wirken. Selbst Fremden bietet er schnell das "Du" an und versucht zu helfen, wo er kann, ob mit Rat oder Tat(hier besonders als Heiler).
Was negativ bei Tinquilius auffällt, ist seine manchmal zu freundliche Ader, die ihn schon so manches Mal in Schwierigkeiten brachte. Zudem ist er ein melancholischer Mensch und geht gerne in teils drastischer Selbstkritik auf, auch wenn er beides versucht nicht offen zu zeigen. Er ist selbstkritisch, manchmal über das normale Maß hinaus.
Waffen und Gewalt hat er anfänglich verabscheut, im Laufe der Jahre jedoch gemerkt, dass es manchmal nicht ohne geht. Dabei versucht er jedoch, so wenig wie möglich und doch so viel wie nötig anzuwenden - was ihm manchmal misslingt, vor allem wenn er die Magie einsetzt. Gibt er sich dieser zu sehr hin, durstet er nach Macht und vollbringt auch teils grausame Taten oder lässt sich nur schwer stoppen. Im Nachhinein jedoch ist er sich dessen immer bewusst und verfällt in harsche Selbstkritik und verliert die Achtung vor sich selbst.
Er ist auch noch nicht so gefestigt in siener Position als Oberster Magier des Kreis des Wassers, da auch hier sein Drang nach Perfektion hindurch kommt und er Fehler nur ungern zugibt und dabei direkt an seiner Eignung zweifelt. Aussehen:
Tinquilius ist 1,85m groß. Er hat mittellanges, blondes Haar und kräftig blaue Augen. Er hat eine normale Statur und einen kleinen Wohlstandsbauchansatz durch das viele Studieren und die wenige Bewegung.
Seine rechte Schulter weist eine kleine Narbe auf, durch einen Schwerthieb wurde diese verursacht. Unter seinen Füßen befinden sich viele Narben durch die Folterung durch den Kriegsherren Brosh dar Urkma. An seiner linken Hand fehlt der kleine Finger und in seiner linken Halshälfte befindet sich etwas Erz, was sich als blauer Streifen zeigt - beides durch einen missglückten Teleport verursacht.
Vorgeschichte:
Er wurde auf einem kleinen und armen Bauernhof geboren, der sich nicht weit von einer großen myrtanischen Stadt befand. Sein Vater war dort angestellt und er musste tagtäglich für seinen Herrn, einen dicken Bauern, Frondienste leisten.
Die ersten 4 Jahre musste Tinquilius nicht bei der Arbeit helfen, er war dafür viel zu jung. Seine ältere Schwester kümmerte sich um ihn, erzog ihn so gut sie konnte, da die Mutter dazu keine zeit hatte. Diese, noch recht jung für 3 Kinder, diente dem Herr des Hofes als Sklavin, einmal vielleicht sogar als Lustsklavin, das wurde ihm jedoch nie gesagt, er konnte es nur spüren.
Mit Vollendung des fünften Lebensjahres musste er dann als Knecht dienen, hatte jedoch ein weit besseres Leben als manch ein anderer Sklave, da er dem Herr direkt diente. Er brachte diesem das Essen, säuberte das Haus von ihm und half wo er nur konnte. In dieser Zeit wurden Gerüchte laut, das die Orks in der Nähe waren. Zwei der Familien auf dem Hofe flohen, man hörte sie seien sicher im nächsten Dorf untergekommen. Doch sollte dies für diese Familien genau der Untergang sein, denn die Orks griffen dort an, keiner überlebte es.
Nachdem dieser Schreck überwunden war, taten viele so, als würden die Orks oder die Banditen nicht mehr kommen. Das Leben ging weiter, Tinquilius wurde immer älter, reifte langsam zu einem Jugendlichen heran. Mit 12 Jahren durfte er zum ersten male die Stadt erblicken, war fasziniert von den Soldaten, aber besonders von den Dienern des Gottes Adanos, den Wassermagiern. Er hatte keineswegs eine religiöse Erziehung genossen, doch spürte er, das dieser Weg für ihn das richtige sein könnte und so war er einige Tage lang immer wieder bei einem Diener dieses Glaubens, einem Wassermagier.
Doch er musste nun auch härter schuften, man sah es seinem Körper an. Die Muskeln wurden nicht unbedingt mehr, nein, er nahm nur ab, immer und immer mehr. Mittlerweile wurde seine große Schwester schwanger, der Vater sollte angeblich einer der anderen knechte sein, ein stattlicher junger Bursche, wie sie ihn nannte. Es war eine schöne Zeit, wenn er sich nun daran zurückerinnerte, er hatte viel Spaß, neben der Arbeit.
Doch dies alles sollte ein langsames und zähes Ende haben, welches sich tief in seine Seele grub und er heute immer noch nicht vergessen konnte, auch wenn es oft aus seinem Gedächtnis schwand. Es war ein lauer Sommertag, die Ernte war bisher ganz gut gewesen und er durfte mal wieder in die Stadt, um seine Lehre weiter zu machen, er sollte ein Helfer der Diener Adanos werden. Mit dem Magier war es ein angenehmer Tag, er erfuhr die Geheimnisse des Glaubens an Adanos. Doch plötzlich traf schlechte Kunde ein, eine Räuberbande, über zwanzig Mann an der Zahl, solle sich hier aufhalten, hier irgendwo in der Nähe. Von Angst getrieben verließ er den Magier überstürzt und lief so schnell er konnte. Was würde nur geschehen, dachte er damals. Ging es seiner Familie gut?
Schon von weitem konnte er erkennen, das etwas nicht stimmte, eine Art Feuer loderte. Er hörte Schreie, sie stammten von seiner kleinen Schwester. Doch er konnte nichts tun, sah die große Räuberbande. Was danach geschah wollte er nicht mehr ins einer Erinnerung haben, er wollte es verdrängen, denn er musste tatsächlich mit ansehen, wie seine Schwester vergewaltigt wurde, zumindest hörte er das Geschrei und dann einen letzten Seufzer.
Noch Stunden lag er dort, achtete nicht auf die Räuber, die ihn möglicherweise fanden, sondern weinte einfach nur. Seine Familie, seine arme Familie. Er hatte mittlerweile das Alter von 14 erreicht, war fast ausgewachsen und doch fühlte er sich nun wie ein verlassenes Kind. Es war schlimm, wirklich einfach nur schlimm.
Als er dann zu dem Haus aufbrach, es war nur ein kleiner Teil abgebrannt, suchte er nach den Leichen seiner Eltern und seiner Schwestern. Zu seinem entsetzen stellte er fest, das die Leichen seiner Schwestern nicht hier waren. Wo waren sie nur? Er wusste es nicht, hoffte das der Tod sie ereilt hatte und nicht das diese Banditen sie gefangen genommen hatten.
Nachdem die Leichen seiner Eltern vergraben waren, holte er noch ein Langschwert und eine Robe des Vaters, verließ damit das Haus. Doch er sollte nicht zu dem eigentlichen Ziel kommen, denn er fand Spuren, die darauf hindeuteten, das seine Schwestern beide noch lebten. Das war entsetzlich, diese Banditen könnten ihnen ja alles mögliche antun, da sollten sie lieber sterben. Doch das durfte er auch nicht zulassen und lief so schnell er konnte hinter den Banditen her.
Er war jung und naiv, sehr naiv, denn er dachte, die Banditen überraschen zu können. Auf einer Lichtung erblickte er sie, sie begruben gerade drei Leichen. Drei Stück, was hatte dies zu bedeuten? Hatten sie auch das Kind seiner Schwester umgebracht? War es nun auch tot? Er wusste es nicht, sah jedoch nur ein paar Fetzen der Kleidung seiner Schwestern.
Dann schrie er wild los, lief mit erhobenem Langschwert auf die Banditen zu. Diese schienen anfangs wirklich perplex, doch bevor er den ersten erreichte, steckte ein Pfeil in seinem Körper, sein rechtes Bein war getroffen. Danach steckte ein weiterer in seinem Magen. Ihm wurde schlecht, es verschwamm alles und plötzlich, ob es wahr oder nicht wahr war, hörte er ein Geschrei, das von seinen Schwestern stammen konnte. Doch er wusste es nicht, wusste nur noch später, das die Banditen verschwunden waren, mit dem Geschrei.
Nachdem er aufwachte blickte er in das Gesicht eines alten Mannes. Sein Körper schmerzte nicht mehr, er fühlte sich schon bereits viel besser. Dieser Mann, ein Alchimist von Beruf, hatte ihn zufällig beim Kräuter sammeln gefunden und dann mit nach Hause genommen. Dieses lag in der großen Stadt, jedoch in einem Armenviertel. Und wie man sagte, seien Bauern und solche Knechte wie er nicht mehr gerne gesehen, da sie angeblich für die Banditenüberfälle verantwortlich wären. So durfte er sich nicht dem Magier zeigen, zumindest nicht direkt.
Ein Jahr lebte er in Angst, wurde von dem Alchimisten hier gut behandelt und versorgt. Dann schritt er nach draußen in das reichere Viertel, besuchte den Magier. Dieser, nicht von der Wut der Bürger geblendet, akzeptierte ihn weiterhin, dies sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Denn eine Woche später starb der Magier des Wassers, nicht an Altersschwäche, das wusste Tinquilius sofort, sondern er wurde ermordet. Wieso erfuhr er nie, er verlor nur ein wenig den Glauben außer Sicht.
Die nächsten Jahre waren ganz angenehm. Er diente dem Alchimisten, half die gesamte Zeit über wo er nur konnte und hoffte irgendwann etwas über die Alchimie lernen zu dürfen, doch dazu war dieser nicht ind er Lage oder wollte es nicht. Er brachte Tinquilius lediglich die Kunst des Barbierseins bei, er könne nun dadurch anderen Menschen helfen. Doch auch dies brachte fast nichts mehr, denn innerhalb der nächsten Wochen verschlechterte sich die Gesundheit des Alchimisten so, das man glaubte, er werde vergiftet. Dabei war es nur das hohe Alter. Weitere zwei Wochen mit Fieber überlebte er nicht mehr, Tinquilius reiste ab.
In der gesamten Zeit beim Alchimisten hatte er das Langschwert und die Robe verkaufen müssen, seine eigene Gesundheit war nicht die beste, da er sehr abgemagert war, zumindest für einen Mann wie er es mittlerweile war. Sein Ziel war Khorinis, die Hafenstadt und die dort liegenden Erzminen, sollte es sie noch geben. Man hörte, das dort jeder Mann gebraucht war, er wollte helfen, seinen Glauben wieder auffrischen und dann in das dort liegende Kloster gehen. Vielleicht schaffte er es ja.
Was ihm bisher in Khorinis passierte:
Sein Leben war anfangs nicht so einfach in Khorinis. Er hatte lange Zeit mit sich zu kämpfen, kämpfte um das Überleben, doch fand er zu dieser Zeit auch sehr gute Freunde. Vanion und Nurgon sind die Namen der ersten Menschen auf Khorinis, die er besser kennen lernte. Eines Tages trafen sie sich zufällig, Vanion auch erst kurz hier und erlebten ein wenig was von der Umwelt. Auch halfen sie bei dem Putz des Klosters, der damals ausgerufen wurde. Auch lernte er dort eine weitere Person kennen, Culgan war sein Name. Doch leider verlief sich die Spur zu diesem wieder, er sah ihn nie wieder.
Nachdem er weitere zwei Wochen in der Stadt verbrachte, er hatte zuvor eine junge Dame namens Florence kennengelernt, er rettete sie vor einem Warg, ging er zum Kloster. Sein Besitztum hatte sich enorm gesteigert, er wollte nun unbedingt in dem Kloster sein, wo er schon so lange von träumte, denn er hatte wochenlang den Predigten von Vatras, dem Wassermagier in der Stadt gelauscht. Und zu seinem Glück wurde er auch aufgenommen, sein Rang war ein Anwärter.
Anfangs war das Leben sehr seltsam, er musste viel arbeiten, war dies so nicht gewohnt und hatte auch direkt ein paar Schwierigkeiten mit einem Feuermagier namens Parlan. Auch half er bei der Weihe eines Feuermagiers, sein Name ist und war Leto Atreides. Es war ein toller Tag, das musste Tinquilius sagen, denn danach fand ein großes Fest im Sumpfe statt.
Nach gut einem Monat erfuhr er ein neues Wunder, er wurde zu einem Adepten des Wassers befördert, der Rat erkannte seine Arbeiten für das Kloster an, denn er half als Barbier. Es war nun auch eine schöne Zeit, er lernte die beiden Menschen Brona, anfangs ein Diener Beliar, der später zu dem Schläfer überlief und den Tinquilius seitdem nicht mehr gesehen hatte und Zakarum, ein Diener Innos der zur Garde ging und Milizsoldat wurde, kennen. Sie erlebten eine lange Reise voller Abenteuer, er sah zum ersten und bisher einzigen male Drakia und es war wirklich toll.
Doch lernte er noch viel mehr Leute kennen, viele Bewohner des Klosters, wie Snake, Anuron, Chargo und Neoistl, doch alle hat er seit langem nicht mehr gesehen, worüber er sehr traurig war.
Dann folgte ein weiteres tolles Ereignis, es war die Beförderung des Windfürstes zu einem Wassermagier udn wieder durfte er bei der Weihe helfen, dieses Mal als Weihdiener. Und zu allem Überflus war es auch noch so, das er und Chargo beide befördert wurden, er war und endlich Novize des Wassers. Zuvor hatte er eine kleine Reise in die Katakomben gehabt, sie suchten ein Buch für den Anwärter Rhobar, welches sie auch fanden. Hier lernte er auch seinen guten Freund Hirni kennen.
Doch ebenso wie er befördert wurde, so wurde auch die Situation mit dem Feuermagier Parlan immer schlimmer, er meckerte nun ständig mit dem Novizen. Es war ein Streit, den nun das ganze Kloster oft genug miterleben durfte, er mochte es aber nicht so sehr. Auch Hirni stritt sich oft mit dem Feuermagier, obwohl dieser auch ein Diener Innos war.
Doch ein schlimmes Ereignis sollte alles in den Schatten stellen. Mit seinem guten Freund Vanion, der mittlerweile auf dem Hofe Onars einen platz gefunden hatten, legte er ausversehen ein Feuer. Es wurde zu groß und ein Waldteil fing an zu brennen. Sofort wurden alle alarmiert, Helfer aus der Stadt, aus dem Kloster, aus dem Sumpflager, wenige aus der Burg und vom Hofe des Großbauerns kamen an und versuchten das feuer zu löschen. In seinem Glauben so enorm gestärkt, schritt der Wassermagier Riordian mit einigen Novizen des Wassers ind ie Flammen, er wollte es von innen ersticken. Draußen dagegen war das Chaos ausgebrochen, fast jeder war verletzt und um sen Gewissen etwas zu bereinigen half er als Barbier natürlich gerne. Eine Art Pumpmaschine wurde vom Hofe Onars geholt, sie brachte ein bisschen war, doch schien alles nichts zu nützen. Das Feuer war bisher nur in einem Tal, sie mussten als nur noch versuchen es aufzuhalten, es durfte nicht den restlichen Wald erreichen. Und plötzlich regnete es, wie er später erfuhr von Meister Riordian ausgelöst. Einige Menschen waren gestorben, weitere Verletzte starben im Kloster, doch alles in allem hatten sie die Situation bändigen können und als Strafe bekam Tinquilius von Riordian auferlegt Salben herzustellen, damit man immer gerüstet war.
Aber schon seit längerer Zeit war er auch mit der jungen Frau Florence zusammen. Sie waren ein inniges Liebespärchen und ihre Liebe wurde immer stärker, genauso der Hass von Meister Parlan. Mit Hirnis Austritt aus dem Kloster und dem Überlaufen ins Kastell verlor er einen sehr guten Freund im Kloster, verlor ihn jedoch nicht außerhalb dieses Gebäudes.
Als Novize schuftete er sehr hart, kümmerte sich um den Garten und machte auch so manches andere mit. Einmal wurde er sogar von einem Baal an der Schulter mit einem Schwert verletzt, es entzündete sich und nur durch die Hilfe des Heilers Darc-Cycle, der ein Priester Adanos war, konnte er vor dem Tod gerettet werden.
Bald begann seine große Ausbildungszeit. Es war bereits Winter, er hatte viel erlebt in den letzten Wochen, da fragte er zusammen mit Lektis, einem jungen Adepten des Wassers an, ob er nicht die Magie lernen dürfte, man gestatte es ihm. So lernte er zusammen mit Lektis die ersten beiden Kreise. Anschließend, nachdem er die Prüfung in den Katakomben geschafft hatte, lernte er alleine weiter, freundete sich sogar leicht mit dem Magier Myxir an. Auch diese Prüfung schaffte er, er bestand eine lange Zeit gegen den Magier in einem Kampfe. Doch danach sollte es nicht aufhören, er machte weiter, denn wieder stand etwas tolles an.
Er wurde erneut befördert, dieses Mal zu einem Magier des Wassers. Es war traumhaft, er war total glücklich und zeigte dies seinen Freunden. Auch traf er Hirni nochmal, er war ein Anhänger des Kastells geworden, diente nun Beliar und trotzdem hatte Tinquilius nur anfangs ein Problem damit. Schließlich war es immer noch Hirni, sein Freund.
Nach der Beförderung, einer tollen Weihe, fing er direkt an die weiteren Kreise der Magie zu erlernen, doch dies sollte sich lange hinziehen. Er schaffte es nach einiger Zeit die Zauber zu meistern, doch bevor er eine prüfung ablegen konnte, musste er einen Auftrag von einem Priester Adanos annehmen, da Bürger in der Stadt verschwanden. Zusammen mit dem Anwärter Mendrador brach er auf, traf zwischendurch noch auf Vanion, Zakarum, Drakun, den er auch bereits kennen gelernt hatte, ein Milizsoldat der Garde, Chrischplak, ein Ritter der Garde, Hirni und auch auf Nurgon, die ihn dann alle begleitete. Es war eine schwere Aufgabe, nach Tagen fanden sie erst die Höhle eines Alchimisten, der dafür verantwortlich sein sollte und Tinquilius war vollkommen verblendet, denn Florence war auch von diesem entführt wurden. Sie kämpften sich durch Reihen von Goblins und auch durch die Reihen der seltsam verformten Dienern des Alchimisten, ehemalige Bürger. Tinquilius wurde gefoltert, Tränke bekam er immer mehr, doch wurde er anschließend von Florence und den anderen gerettet. Sie besiegten die restlichen Bürger, die sie verfolgten und verließen die Höhle, verschütteten sie und hoffen nun, das der Alchimist und seine Diener tot sind.
Er schaffte die Prüfung der Magie, er musste Skulpturen erschaffen und war überglicklich, Doch seine Liebe zerbrach an den Geschehnissen bei dem Alchimisten. Nach dem großen Ball im Kastell, welcher atemberaubend war, erklärte seine Geliebte, das sie eine Auszeit brauche und Tinquilius gewährte er ihr. Nun ist er todtraurig, doch hat er dafür einen neue Aufgabe bekommen: Seit dem Ball ist er der neue Lehrmeister der Stufen 2 und 3 und bildete bereit Mick und Juan aus.
Die nächste Zeit war für den Magier des Wassers langweilig. Er hatte kaum etwas zu tun im Kloster, traf nur auf Arxas und Käptn Blaubär, begleitete sie zum Sumpf, doch mehr war da auch nicht. Nebenbei brachte er Lektis, einem alten Bekannten, die Künste der Magie Adanos der Stufe 2 bei.
Dann jedoch kam die große Aktion auf dem Hofe der Lees. Dort wollte man die Minen von den minecrawlern säubern und dies war nun eine wirklich gute Idee, um mal zu üben. So nahm er dort teil und hatte viel Vergnügen, denn er traf auf Hirni, seinen alten, guten Freund und auch auf Drakun, der nun ein Ritter war. Auch dieser war sein guter alter Freund, mit dem er schon mehrere Male etwas unternommen hatte.
Die Kämpfe waren anstrengend, doch schaffte er es lebend heraus und traf wieder im Kloster ein. Um Lektis Ausbildung endlich zu beenden, stellte er ihm die prüfung, gegen ihn zu kämpfen. Es war hart, beide kämpften sie erbittert und so war es auch, dass sie beide ohnmächtig wurde, wobei Lektis mehr abbekam, was nicht unbedingt toll war. Eine Untersuchung des Hohen Rates der Wassermagier konnte er nur knapp bestehen, man gab ihm eine Frist von zwei Monaten, sie erst Ende Juni beendet sein würde.
Da er aber nicht Lust hatte, weiterhin im Kloster zu vergammeln, machte er sich auf zum Kastell, um dort die Heilung zu erlernen.
Und es sollte nicht vergebens sein. Er lernte kräftig und arbeitete hart unter der Fuchtel Cerons, seines Lehrmeisters. Er mochte den priester der dunklen Künste auf Anhieb, er war einfach richtig freundlich zu dem magier des Wassers.
Es dauerte mehrere Wochen, dann ging es mal nach draußen, in das Land hinter die Berge. Dort, so ein großer Zufall ereignete sich, konnte er zum ersten Mal seine Geistesheilungskünste erporeben. Es war Simba, der verletzt war und dessen Wunde sich wie bei einem Wunder wieder schloss. Dies war toll, doch es soltle noch besser werden.
Am nächsten Tag, sein Lehrmeister war ohne ihn aufgebrochen, erkundete er noch ein paar Ruinen und holte spezielles Harz für Trankexperimente. Danach, er wollte nicht mehr laufen und wurde von einem Sumpfhai angegriffen, er war noch durch die Heilung geschwächt, teleportierte er sich ins Kloster. Meister Riordian überfiel ihn mit der Leitung einer Weihe zum Wassermagier. Freudig aber zugleich auch nervös nahm er an, leitete diese Weihe und sie lief auch ganz gut. Es war die Weihe von Mick, einem alten Bekannten.
Am nächsten Morgen jedoch kam der vorläufige Höhepunkt. Der Hohe rat der Wassermagier ließ ihn rufen, natürlich kam er. Zuerst glaubte er an Sanktionen, es waren noch keine zwei Monate vergangen, doch es war etwas ganz anderes: Man beförderte ihn, erhob ihn in den Rang eines Hohen Wassermagiers. Er war überglücklich, auch als er später erfuhr, wieso.
Da er ja seiner Verpflichtung nachgehen wollte, brach er aber nachher auf, wollte wieder zum Kastell. Dort sah er eine interessante Heilung, die sein meister durchführte und lernte dann weiter die Künste der Heilung einzusetzen, was auch hier zu einem höhepunkt kam. Denn eines tages kam sein meister wieder zu ihm, er sah vollkommen weiß aus, richtig krank. Natürlich wollte Tinquilius helfen und setzte, leicht nervös, seine Kräfte ein, die er gelernt hatte. Es war nicht gerade sehr einfach, doch nach einer gewissen Zeit schaffte er es, sein Lehrmeister und eigentlich mittlerweile auch Freund war geheilt.
Wieder ein Höhepunkt: Dieses Mal war es die Anerkennung seiner Künste, von nun an konnte er sich Heilmeister nennen, er hatte die Ausbildung vollkommen abgeschlossen.
Eine ungewisse Zukunft liegt nun vor ihm. Was wird wohl geschehen?
Einhand 2 (gelernt und gemeistert bei Redsonja)
Armbrust 2 (gelernt und gemeistert bei Claw)
Zweihand 2 (gelernt und gemeistert bei Taeris)
Akrobatik 1 (bei Stoffel)
Reiten 2 (gelernt und gemeistert bei Succa)
Rüstungsschmied
Blutband
Eiserner Wille
Waffen
Ein einfaches Breitschwert
Schwere Zweihanderzaxt, von Kaligulas zum Training erhalten und nach seinen Verschwinden behielt der Hüne sie.
Sein Schwerer Erzzweihänder - Er besteht vollständig aus Magischem Erz und ist mit einigen Runen verziert. (Zur Zeit liegt dieser in Thorniara)
Rüstung/Aussehen
Drakks Rüstung wurde von ihm persönlich gerfertigt und besteht Vollständig aus Magischem Erz. Ihr äußeres ist fast komplett Schwarz, nur an einigen Stellen Schimmert das bläuliche Erz hindurch. Über seinen Schultern hängt das Fell eines Eiswolfs. Diese Rüstung wurde ihm in Kerker von Thorniara abgenommen.
Zur Zeit trägt er eine Rüstung der Schwerter Ethorns welche er mit einigen Runen verziert hat.
Der Rotschopf ist mit seinen 2,05 m ein wahrer Hüne. Seine Schulter sind die eines Schmiedes, breit und Muskolös.
Eigenschaften
- Sturr
- Unfreundlich
- Loyal
Vorgeschichte Drakk stammt aus den nördlichsten Gebirgen von Myrtanna. Er lebte in einem kleinen Dorf wo er als Schmied in Ausbildung war. Als er das 25 Lebensjahr hinter sich gebracht hat, und die Lehre beendet hatte, wollte Drakk mehr von der Welt sehen und schloss sich einem Trupp Nordmänner an die hin und wider in die Südlicheren Ländern fahren um die Händler zu überfallen. Auf seiner ersten Kaperfahrt fuhr die Gruppe nach Khorinis. Die ersten paar überfalle waren ein leichtes für den erfahren Trupp und Drakk konnte schon ganz gut mit den anderen mithalten.
Nach den ersten überfallen waren sie gelangweilt da die Händler nur geringe Gegenwehr leisteten und so kamen sie auf die Idee die gut bewachten Konvois in Richtung einer seltsamen großen Kuppel zu überfallen. Der erste überfall klappte problemlos, sodass sie dachten die Miliz sei nur schwach. Die Nordmänner wagten es sogar schon die Konvois schon kurz hinter der Stadtgrenze anzugreifen. Beim dritten überfall geschah es dann. Gerade als die Nordmänner die Milizen überfallen wollten sprangen aus den Wagen mehrere Paladine. Die Nordmänner kämpften verbissen gegen die Paladine aber die Paladinen waren in der überzahl und hatten bessere Rüstungen. Die Nordmänner zogen sich zurück. Sie liefen in Richtung Küste wo ihr Boot lag. Als Drakk gerade den letzten Hügel hinter sich lassen wollte wurde er von einem Bolzen am Bein getroffen. Er fiel zu Boden und hielt sich mit Schmerzverzerrten Gesicht die stark blutende Wunde zu.
Drakk schrie zum Rest der Truppe das sie abhauen sollen. Die restlichen Nordmänner zogen danach mit ihrem Schiff davon und Drakk wurde von den Paladinen gefangen genommen. Ein Magier heilte Drakk auf eine art die dem Nordmann noch nicht bekannt war. Er kam ins Gefängnis und wartete auf den Richter. Als der Richter kam war es bereits dunkel. Eine Miliz öffnete die Zellentür und ging hinein um den vermeintlich schlafenden Drakk zu aufzuwecken. Als die Miliz neben ihm stand, sprang Drakk auf und schleuderte die Miliz mit einer so großen wucht gegen die Zellenwand das sie ohnmächtig wurde. Drakk rannte aus der Zelle hinaus und stieß dabei den Richter um der direkt nach den Wachen rief. Die Wachen kamen gerade zum Richter als Drakk die Kaserne verließ. Er rannte die Treppe hinunter und zu einen Tor. Als er fast am Tor war drehte sich eine Torwache um und wollte gerade Losschreien als Drakk den wesentlich kleineren Milizsoldat mit seiner gesamten kraft schlug und zu Boden schickte. Er rannte einfach weiter und lief tief in den Wald. Die Milizen verfolgten ihn einige Zeit, gaben aber wegen der Dunkelheit und der angst vor den Tieren in den Wäldern auf und zogen sich nach Khorinis zurück. Drakk schlich sich auf einen Bauernhof und versteckte sich dort in einer Scheune. Er legte sich hin um zu schlafen. Am nächsten morgen würde ihm schon einfallen was er tun könne…
Kapitel 1 – Die Aufnahme bei den Lees
Drakk war einige Wochen nach seiner Ankunft unterwegs und erkundete die Insel Khorinis bis er schließlich auf dem Hof des Großbauern Hängen geblieben war. Dort bekam er Arbeit als Tagelöhner und verdingte sich so seinen Lebensunterhalt. Während seiner Tagelöhnerzeit half der Nordmann beim Aufbau der Arena mit, die schon lange in Vergessenheit geraten ist…
Kapitel 2 – Aufstieg eines Schmiedes
Es zogen einige Monate ins Land bis Drakk in die Mine gerufen wurde. Untertage arbeitete er als Schürfer und bekam nicht nur etwas besseren Lohn, nein, durch die harte Arbeit am Fels wurden seine damals schon stattlichen Arme noch etwas Kräftiger.
Er begann schließlich eine Ausbildung im Einhändigen Kampf bei der damaligen Hohen Söldnerin Redsonja. Diese Fähigkeit konnte er im bald folgenden Banditenaufstand gut gebrauchen…
Gjaron, der damals Schürferboss war, und Elpede, der einige Banditen unter sich scharte, vertraten zwei unterschiedliche Art und Weisen in Sachen Führungsqualitäten. Gjaron beförderte Drakk kurzerhand zum Banditen, damit dieser Versuchen konnte sich Elpedes Leuten anzuschließen und so herauszufinden was dieser vorhatte.
Dieser Versuch scheiterte und als die Hoftreuen sich in der Mine trafen um ihr weiteres Vorgehen zu besprechen, verbarrikadierten Elpedes Leute von außen die Mine. Der Banditenaufstand hatte damit begonnen….
Es dauerte einige Tage bis die Söldner es geschafft hatten bis zur Mine zu schleichen und die dort gefangen zu befreien. Elpede hatte die halbe Söldnersiedlung in beschlag genommen und das konnte die Hoftreuen Banditen nicht auf sich sitzen lassen.
Zusammen mit Ganzo startete der Nordmann schließlich eine Nacht und Nebelaktion auf die Aufständigen. Später ging es nur noch drunter und drüber und die Aufständigen zogen sich auf die Banditenburg zurück. Eine art Belagerung wurde aufgebaut. Drakk fiel mit Hilfe seines unglaublichen Geschickes in die Hände der Söldner und wurde später von Redsonja verhört. Ganzo und Drakk mussten zwangsläufig dem Vorschlag zustimmen und hielten die hoftreuen Banditen zurück damit die Söldner freie Bahn mit Elpede hatten.
Noch in derselben Zeit wurde Drakk auf sein können im Einhändigenkampf hin geprüft und bestand diese Prüfung.
Der Nordmann war ein Geschickter Schmied und da auf dem Hof kein Rüstungsschmied ansässig war wurde er zum Rüstungsschmied ernannt und versorgt auch heute noch die Gilde mit Rüstungen.
Einige Monate später wurde der Nordmann durch Taeris zum Söldner befördert und stand von nun an im Dienste Lees. Während der Befreiung des Piratenlagers bekam der Hüne einen Bolzen einer Gardearmbrust ab und war sofort von der Durchschlagskraft dieser Waffe begeistert. Kaum war er wieder auf dem Hof suchte er Claw auf, der Bekanntlich ein guter Schütze war und dem Söldner schließlich den Meisterlichen Umgang mit der Armbrust beibrachte.
Diese Fähigkeit machte sich der Hüne zum ersten mal während der großen Minecrawlerjagd zu nutzen. Einige Gruppen hatten damals die Mine auf dem Hofe des Großbauern gestürmt von den Minecrawler befreit die bis dahin immer und immer wieder Schürfer vertilgt hatten.
Einige Monate zogen ins Land und immer wieder Geriet der Schmied in einige Kämpfe. Lee bekam dies mit und entschied sich den Rotschopf zum Hohen Söldner zu Befördern. Es dauerte nicht lange da suchte der Schmied Taeris auf und ließ sich den Umgang mit dem Zweihänder beibringen, noch bis heute nutzt Drakk seinen Zweihänder öfters als alle seine anderen Waffen zusammen.
Kapitel 3 – Krieg
Ungefähr ein halbes Jahr verging ehe der Ruf zur Schlacht abermals über den Hof hallte. Taeris rief ein Treffen der Höchsten Söldner des Hofes aus – und beförderte ihn somit zum Veteranen. Auf dem Treffen wurde besprochen wie man der Gefahr, die von den Orks ausging, entgegen treten sollte. Die Diskussion endete damit das Lee dem Plan von Taeris zustimmte – die Söldner sollten nun die Gardisten im Minental unterstützen.
Kaum war der Plan gefasst packten die Söldner ihre Sachen und zogen ins Minental. Zunächst bezogen sie ihren Posten am Pass ins Minental ehe die offensive startete und die Truppen sich bis zur Burg durchkämpften. Die Orks machten den Kessel wieder zu sodass die Lees nun mit den Gardisten in der Burg festsaßen. Einige Tage später hatten sich die Krieger mithilfe der Magier und sonstigen Bewohner von Khorinis wieder befreit und konnten die Schlacht als Gewonnen ansehen.
Einige Wochen später wurde der Nordmann von einem unbekannte angesprochen und bekam ein Angebot das selbst Drakk ablehnte. Der Schmied erzählte Razor von diesem Gespräch und wurde prompt auf diesen Kerl angesetzt – im Auftrage des Rings des Wassers. Seit diesem Attentat ist Drakk Mitglied im Ring und sorgt für das Gleichgewicht der Kräfte.
Kapitel 4 – Die Flucht
Einige Monate war es still auf Khorinis. Viel zu still als das es gut gewesen währe. Während Drakk zusammen mit einigen Ringbrüdern sich aufmachte einen Magier zu finden der dem Obersten Wassermagier helfen konnte machten die Orks Mobil. Sie überrannten die Verteidigung der Königlichen Truppen und nahmen Khorinis ein.
Drakk landete mit seinen Ringbrüdern im Hafen von Khorinis und viel den Orks in den Rücken. Seine Kameraden auf dem Hof kämpften verbittert am Pass zum Minental, konnten die Orks aber nicht aufhalten. Sie zogen sich zurück, erst zum Tempel der Wassermagier und schließlich zum Piratenlager. Dort traf der Hüne auf seine Kameraden nachdem er mit einigen Gardisten, sowie einigen anderen Kriegern und seinen Ringbrüdern mit gekaperten Orkgaleeren dorthin gefahren war. Ein letztes mal kämpften der Verband aus Menschen gegen die Orks auf Khorinis ehe sie sich auf ihre Schiffe zurückzogen und Khorinis endgültig den Ork überlassen mussten.
Durch eine Aktion der Schwarzen Hand fuhr das Schiff der Söldner nach Norden. Ihre neue Heimat war von nun an Nordmar. Drakk war über diese Entwicklung sehr erfreut, war er doch nun wieder in seiner alten Heimat. Im Hammerclan griffen die Söldner den Orkjägern zum ersten Mal unter die Arme und befreiten zusammen mit ihnen ihre Mine von den Orks. Seit diesem tag sind die Söldner mit den Orkjägern verschmolzen und Kämpfen Seite an Seite, selbst die Leitung ihrer Clans liegt in der Hand der Söldner.
Der Schmied hat von General Lee das Kommando über den Hammerclan erhalten und sorgt seitdem für das Wohlergehen der Clanbewohner. Kaum war er zum Clanlord ernannt worden stapfte der Hüne auch schon durch die verschneiten Regionen Nordmars und suchte sein Heimatdorf – er fand es vor. Niedergebrannt von den Orks. Niemand hatte überlebt, sie waren alle ein Opfer der Grünfelle geworden.
Einige Tage nach dieser Traurigen Neuigkeit Schmiedete der Nordmann mithilfe eines erfahrenen Waffenschmiedes seinen Erzzweihänder. Er Schmiedete etwas von seinem Blut in die Klinge und Arbeitete einige Runen in die Klinge um die Gunst der Ahnen zu erhalten.
Waffen: Seine Zwillingsdolche
Erbstücke die soweit er es noch weiss schon seit langer Zeit im Besitz seiner Familie sind.
Sein Schwert Winterfunke
Geschmiedet von Kaligulas einem Templer der Sumpfbruderschaft, er bekam es bei seiner Einhandlehre von Kaligulas überreicht, da Redsonja diesen bat ihm ein Übungsschwert zu geben. Er hängt jedoch so sehr an diesem Schwert dass er es einfach nicht abgeben will.
Sein Bogen
Diesen Bogen Kaufte er einem einfachen Händler ab. Da er keine lust mehr hatte mit ihm darüber zu diskutieren wer den anderen Bogen bezahlen sollte (Ollowyn hatte den Händler umgerannt und dabei zerbrach der Bogen).
Rüstung:
Ollowyn trägt ausschließlich leichte Kleindung.
Also keine Rüstung die ihn bei angriffen sonderlich viel schützen würde.
Sonstiges:
1500 Goldstücke
Köcher mit Pfeilen
Sein Ring
Er bekam ihm von seinen Eltern die ihn großzogen, angeblich ein erbstück seiner echten Familie.
Ein altes Amulett
Er fand es als er noch ein anhänger Lees war auf einer Reise durch den Canyon in jharkendar auf der Insel Khorinis.
Eigenschaften:
Gute:
-oft gut gelaunt
-intelligent
-überlegt bevor er handelt
-steht zu seinen Freundschaften
Schlechte:
-ungeduldig
-unordentlich
-misstrauisch gegenüber fremden
-Kann sich selbst nur schlecht einschätzen und überschätzt sich daher des öfteren
Vorgeschichte:
Ollowyns Eltern starben als er 5 Jahre alt war. Kurz bevor sie starben erzählten sie ihm das sie nicht seine richtigen Eltern seien und das seine Eltern in Khorinis lebten. Dies konnte er jedoch nicht glauben wobei er diese Insel noch nicht einmal kannte. Danach striff er eine ganze weile durch die Gegend und ernährte sich von allem was er nur kriegen konnte. Er hatte kein Zuhause und musste sich oft Speisen erbätteln oder stehlen um überleben zu können.
Eines Tages hatte ein Magier Mittleid mit ihm und lud ihn zu sich ein. Dieser erzählte ihm von einem Land ohne grenzen und noch viel mehr, die rede war von Khorinis einer Insel vor dem Land Myrthana. Ollowyn erinnerte sich sofort an seine Angeblichen Eltern und beschloss sich Dorthin zu begeben. Ollowyn blieb jedoch erstmal eine Weile bei dem Magier und leistete ihm Gesellschaft. Der Magier nahm ihn dann für eine weile bei sich auf und Lehrte ihm alles was man wissen musste um zu Überleben und sich einen Namen zu machen. Eines Tages beschloss er dann nach Khorinis zu reisen, um seine wirklichen Eltern zu finden. Er schlich sich heimlich auf ein Schiff und fuhr mit diesem nach Khorinis.
Als er auf der Insel angekommen war schlich er sich in der Nacht wieder vom Schiff und erkundete die Stadt ein wenig. Er versuchte etwas über seine Wirklichen Eltern und generell über diese Insel herauszufinden. Über die Insel konnte man ihm sehr viel erzählen über seine Eltern jedoch fast nichts. Er fand nach gar nicht so langer Zeit ein paar Freunde. Es waren Diebe sie brachten ihm viel über das Stehlen bei und sie lebten zusammen im Untergrund. Dabei versuchte Ollowyn immer noch seine richtigen Eltern zu finden. Nach kurzer Zeit erfuhr er auch von einem Freund seiner Eltern dass sie Tot waren, sie wurden ermordet. Ollowyn suchte ihren Mörder auf und stellte ihn zur rede. Als er nichts sagen wollte brachte ihn der junge voller zorn um, kurz darauf fand man ihn und ließ ihn in die Barriere werfen. In der Barriere war Ollowyn ein Einzelgänger und hatte keinerlei Freunde, er führte ein einsames Leben und sorgte selbst für seinen Lebensunterhalt. Manchmal streifte er in der Barriere herum und schaute sich die Lager an, aber richtig interesse hatte er nicht daran dort zu hausen. So ging es viele Jahre aber Ollowyn wusste dass er hier irgendwann wieder herauskommen würde und dann würde es rache Geben, das Schwor er sich.
Werdegang:
G2: -Tagelöhner der Gilde Lees - Schürfer der Gilde Lees - Bandit der Gilde Lees - Novize des Wassers
G3: - Bruder der Waldbruderschaft - Pilger der Waldbruderschaft - Freigeist der Waldbruderschaft - Schürfer der Clans - Kundschafter der Clans
G4: - Wiederstandskämpfer des Königreich Argaans...
Freunde und Bekannte im RPG: Tinquilius, Redsonja, Tearis, Raad, Drakk, Kaligulas, Pheenix, Stylos, Nigel Ascan, Anne Bonny, Lakos, Beren, Angmar, Lydia, Amphion, Marissa, Dansard, Marvin, Corwyn, Xadoran, Trebor, Mephistopheles, ulrich, razorwhisper, Odie, Vanion...
Verschollen oder Tot: Tuan, Bloodflowers, elpede, John, Coolkill, Seloron, Elijatin...
Feinde: Noch keine...
Mein Name ist Sarpedon, ich erblickte vor 27 Jahren das Licht der Welt. Nun fodere ich sie heraus. Denn wer nichts wagt gewinnt nichts. Doch ich schweife ab. Man zählt mich zu den Taglöhnern, die auf Onars Hof rumgammeln. Bald werde ich mich jedoch in die Mine einschleusen, um dort des tyrannischen Schürferbosses Alptraum zu werden. Ich trage immer einen Dolch mit mir herum und wer glaubt ich würde es nicht wagen diesen einzusetzen, der täuscht sich gewaltig.
Nein, er war nicht abgrundtief Böse und er hatte eine wundervolle Jugend gehabt. Doch hatte er einst den süssen Geschmack der Macht gespürt und seither wollte er mehr. Macht über Menschen. Sie konnten zu seinen Spielfiguren werden. Besonders reizte es in den vermeintlich starken das Rückgrat zu brechen, sie flehen zu sehen, denn jeder Mensch hatte einen schwachen Punkt. Genau wie er selbst.
Rache, das war ein anderes Thema. Ihr Vater, der ehrenwerte Herr Graf hatte es einst gewagt seine Pläne zu durchkreuzen und ihn sogar an den Pranger zu stellen. Ihn dafür umzubringen wäre ein leichtes gewesen, doch er wollte ihn leiden sehen. So entriss Sarpedon ihm das Liebste was er hatte, seine Tochter.
Jedes mal wenn sie litt hatte er Genugtuung verspürt, doch die Frau wurde zu selbstständig. Mittlerweilen war sie eine gut ausgebildete Kämpferin, die immer von irgendwelchen Freunden umgeben war. Selbst ein Angriff aus dem Hinterhalt erwies sich als schwer und im Zweikampf hätte er ihr niemals das Wasser reichen können. Seine Lakaien hatten allesamt kalte Füsse bekommen und ihn im Stich gelassen. Unter den Schuften herrschte leider selten das Gesetz der Treue. Es gab also nur eine Möglichkeit er würde sich selbst zum Kämpfer ausbilden lassen und diese schmutzige Angelegenheit alleine zu Ende bringen müssen.
Zeit ist vergangen, ich befinde mich nun auf dem Weg nach Bakaresh um einen Meister zu finden. Die anderen Dinge sind vorerst nebensächlich. Wie schnell man doch vergisst. Sich selbst und andere.
Sprach er einst und erlernte kurz darauf die Diebeskunst von DraconiZ, später fand er ein Heim und ungewohnte Ruhe in Nordmar. Mit der Piratin Anne, seiner Geliebten, setzte er später nach Argaan über. In Setariff angekommen verspürte er den plötzlichen Wunsch sich dort nieder zu lassen. Frei von Rache, ein luxuriöses Doppelleben zu geniessen.
Originally Posted by Turang
Turang musste unwillkürlich lächeln. Sarpedon war wirklich ein interessanter Kerl. Auf dem schmalen Grat zwischen Anstand und Gaunerei verlor manch einer den Halt, doch Sarpedon hatte praktisch sein Haus darauf gebaut.
Was Hellseher doch schon bei der ersten Begegnung herausfinden:
Originally Posted by Miracoli
"Guten Abend, Miracoli.", antwortete der Fremde. Den Miracoli jetzt noch einmal musterte. Komischer Kauz. Aber irgendwie auch sympathisch. Könnte auch jemand sein der den Leuten das Geld aus der Tasche zieht ohne das sie es merken. Mann musste immer vorsichtig sein.
Originally Posted by Ardescion
Der Hüter des Kastells wandte sich dem Sarpedon zu und musterte ihn einen ruhigen Augenblick lang wie er entspannt da saß und doch sein gesamtes Äußeres den Anschein erweckte, als sei er jeden Moment bereit, aufzuspringen, um irgendetwas Dummes zu tun. Ja, etwas Dummes schien diesem Mann gut zu Gesicht zu stehen. Keineswegs Einfältig, aber dumm, weil er glaubte, es wäre das Richtige, trotzdem er sich sehr wohl bewusst war, dass er nichts wusste.
Charakter-Name:
Phili (Eigentlich hat er einen viel längeren Namen, aber den kann sich niemand merken)
Gilde:
Königreich von Argaan
Rang:
Widerstandskämpfer (Stufe 1)
Die Geschichte seines Schwertes:
Das Schwert der verlorenen Seelen
1. Kapitel
An irgendeinen Morgen, welcher ist auch egal, wachte ich auf und ging natürlich ich wie immer zur Schule. Man es sollte echt ein scheiß Tag werden. Ohne einen Funken Hoffen auf Besserung nahm ich mein Frühstück zu mir. Was heute so schrecklich werden sollte? Ganz einfach die Schule. Heute waren drei Arbeiten dran, eine davon, wie sollte es anders sein, eine Klassenarbeit. Nachdem ich eine Schüssel Cornflakes und zwei Äpfel gegessen hatte huckelte ich meinen Ranzen auf und machte mich auf den Weg. Und natürlich werden auch andere eine Frage haben, warum genau war das so schlimm? Hatte ich nicht gelernt. Aber wie sollte das gehen? Ich hatte nämlich gestern versucht was zu lernen aber jemand hatte mich gestört. Meine Freundin hatte mir einen kleinen Besuch abgestattet und wie man verstehen kann fühlte sich das wichtiger an. Jetzt weiß ich dass das ein Fehler war. Also, als ich nun auf den Weg war erregte etwas meine Aufmerksamkeit. Ein Mann lag am Straßenrand, wohl ein besoffener. Ich wusste es ehrlich gesagt nicht. Aber mir fällt ein: Wie bin ich denn unhöflich? Ich hab mich ja noch nicht ml vorgestellt. Also ich bin, wie es sich anhört, der Schriftsteller dieses Textes. Mein richtiger Name ist Philipp Gläser. Man nennt mich in diesem Forum Phili. Und diese Geschichte die bald folgen wird hängt mit meinen Posts zusammen. Die im RPG natürlich. Also ich mach mal weiter ich will ja nicht zu viel verraten. Ach ja, wegen des Beginns lest dann noch mal das Nachwort. Wäre nett, sonst denkt ihr was anderes und ich bekomme wieder anschiss vorn den Mods. *g*
Auf den Weg lag halt dieser Mann. Ich dachte ich kenne alle Menschen von unseren kleinen Kaff, Beierfeld. Vor allem solche Penner kenne ich zur Genüge. Fragt mich lieber net woher. Natürlich ich bin ein sehr hilfsbereiter Mensch und mache natürlich das Richtige. Was ist das Richtige? Ich habe einen Erste-Hilfe Schein wegen meines Schulsanitätsdiensts. Nach meinen Kenntnissen zufolge habe ich alles getan und ich bemerkte dass dieser Mann bewusstlos war. Ich nahm mein Handy und ruf die Notfallnummer an. Der Krankenwagen kam dann nach 4 Minuten. Die Sanitäter fanden den Mann dann in einer perfekten stabilen Seitenlage. Ein Mann der auch noch nicht so richtig alt war dankte mir ganz herzlich. Meine Gedanken schlugen in diesen Moment über. Ich hatte eine Idee. Ich fragte den Mann wegen einer Entschuldigung, weil ich wegen dieses Vorfalles zu spät kam. Der Sanitäter nickte und nahm einen Zettel heraus und schrieb ein paar Zeilen darauf. Als sie dann Fortfuhren war ich auch ein bisschen froh denn so konnte ich die Arbeit verpassen, sie fand in der ersten Stunde statt und so konnte ich sie verschieben lassen und dann wieder lernen und diesmal ohne meine Freundin. Ich ging nun wie gewohnt zur Schule und musste die Arbeit in der nächsten Woche nachschreiben. Die anderen Arbeiten waren leichter, denn es waren meine Lieblingsfächer(Anfragen deswegen per ICQ). So dann am Ende der Schule, besser gesagt nach der 7. Stunde. So es war ein sehr schöner Tag, das freute mich sehr. Denn so konnte ich meine Zeit zum Lernen draußen verbringen und mir ein paar Brisen um die Ohren wehen lassen. Man konnte sich natürlich auch so besser konzentrieren. Doch auf den Weg passierte was, was mich noch eine Weile verfolgen würde. Also ich lief den Weg den ich heut gegangen war wieder zurück. Es war ein steiler Berg aber ich war ihn schon so oft gelaufen dass ich nicht mal ins Keuchen kam. Mein Körper fühlte sich gut an, denn als letztes hatte ich eine sehr ruhige Stunde gehabt. Als ich den Weg hinaufging musste ich an diesen Mann von heute Morgen denken. Und wenn man vom Teufel spricht(denkt)…! Der Mann kam mir entgegen, ob es ihn wieder gut ging ich wollte ihn fragen aber eher entgegnete er mir was. „Ähm bist du der Junge der mir heute früh geholfen hat?“ Ich war sehr verblüfft und meine Antwort war danach auch sehr knapp. „Ja!“ Der Mann nahm meine Hände und bedankte sich aus vollem Herzen bei mir. Ich stand da und schaute etwas bedröppelt da. Aber ich raffte mich wieder zusammen und unterhielt mich eine Weile mit diesem Mann. Am Ende gab er mir noch ein Buch. Ich freut mich sehr darüber auch wenn es keinen Namen. Der Mann sagte er als er mir das Buch überreichte: „ Hier nimm dieses Buch, ich hab es selber geschrieben und noch niemand hat es vor dir gelesen.“
2.Kapitel
Ich bedankte mich herzlich. Es war eine nette Geste gewesen aber das Buch von so einem Penner, konnte, so dachte ich, nichts bringen. Ich würde es später lesen und ihn doch eine Chance geben. Mein Weg führte mich erstmal wieder nach Hause. Ich nahm den Hefter aus den Ranzen und wollte für die Arbeit lernen, die ich nachschreiben sollte. Aber der Stoff war echt so langweilig dass man eher an Selbstmord dachte als an lernen. In diesen Frust, nie war hervorzubringen, holte er das Buch heraus und begann nun zu lesen. (Aus bestimmten Gründen lasse ich jetzt die Zwischengeschichten zurück.)
Es war im s schon spät im Winter. Innos machte gerade wieder seinen Morgenspaziergang in seinem Reich des Himmels. Seine Gedanken waren am Kochen. Wie konnte es sein das sein Bruder Beliar es wagte einfach auf die Erde zu kommen und seine Geschöpfe auf die Menschen loszulassen. Was konnte er dagegen machen? Beliar hatte auf der erde selber keine Macht deswegen hatte er sein Reich entfesselt und tausende von Skeletten auf seine Menschen losgelassen. Wie konnte Innos da verhindern. Innos war ein Gott, der Herr des Lichtes und der Menschen. Aber seine Macht versiegte auf der Erde. Adanos der Gott der Gerechtigkeit hatte sich dieses Gebiet geformt und zurechtgelegt. Auf diesen Platz hatte er keine Macht. Wenn er das könnte dann wäre er einfach auf die Erde gegangen und mit einen Furz alle Geschöpfe vernichtet. Aber das ging ja nicht. Natürlich hatte er die Menschen schon informiert, damit sie sich den Kampf stellen und die Geschöpfe Beliars zu Grunde richten. Die würden das auch wirklich schaffen. Aber es gab ein größeres Problem, denn Beliar hatte sein mächtigstes Geschöpf auf die Erde losgelassen. Es war ein Dämon der sich die die Form eines Skelettes geliehen hatte. Dieses Monster hatte eine unverzehrende Macht die nicht gestoppt werden konnte. Sein Schwert war aus den tiefsten Schatten der Hölle und mit den Feuern des Reiches des Inneren geschmiedet. Dieser Dämon war wohl von keinen seinen Mensch zu besiegen. Was sollte er da noch machen?
3.Kapitel
Doch in diesem Moment ging ein funken durch seine Gehirnwindungen, wieso sollte er nicht auch seine Kraft nutzen um die Menschen zu unterstützen? Klar aber wie sollte er das machen. Ein Schwert mit dem Lichte seines Reiches. Aber was sollte er noch nehmen und welche Materialien und so sprach er in einer Vision zu einen Schmied des Reiches Myrthana, aus der Provinz Nordmar. Aus diesem Gebiet kamen die besten Schmiede. Der Mann beantwortete seine Fragen. Er brauchte: Ein Metall für die Klinge, ein schwereren Stoff für die Klinge, damit sie gut in der Hand lag. Und dann noch andere Materialien die sich nach dem Aussehen richten sollte. So zog Innos hinaus in die Welt. So befahl er einige Menschen die Stoffe zu besorgen. Am Ende bekam er dann die verlangten Stoffe. Geschmolzenes Platin, eine Rohklinge aus veredelten Stahl des reinsten Erzes, Gold für den Griff und einen roten Diamant. Wieso er rot war, wusste selbst Innos nicht. Als er alles zusammenhatte segnete er alles mit seinem eigenen Blut. Er schnitt sich in seinen Arm und nahm das Blut und träufelte auf den Rubin der sich sofort danach blau verfärbte. Er ab diese Dinge an den Schmied weiter, der darauf „Die verlorenen Seelen“ schmiedete. Der Griff war golden, die Klinge aus dem Stahl mit einem Titanüberzug. Im Schwerthals war der blaue Diamant eingearbeitet. Das war nun das Schwert seines Lichtes und seiner Weisheit.
4.Kapitel
Er gab dieses Schwert einen Ritter, der von nun an das mächtigste Schwert der Welt in seinen Händen hatte. In einer letzten Schlacht sollte es nun um das Überleben auf der Erde gekommen. Es waren nur noch wenige Gestalten der Bösen auf der Erde. Doch dann trat dieser Dämon auf und die beiden Auserwählten kämpften gegeneinander. Es war ein harter Kampf, doch am Ende gewann der Ritter. Die Seele des Dämons ging in den Diamant über der nun voll geladen war. Doch der Schmied bemerkte dann den Fehler, denn das Schwert zerstörte alles was ich in die Nähe kam. Auch Innos bekam es mit der Angst zu tun und er reif Magier zusammen um die Macht des Schwertes für immer zu verschließen und es gelang. Doch der Schmied hatte immer noch Angst und er schaffte es nach Khorinis um es in den Höhlen des Pyramidentals zu verstecken. Seit dem wurde es nie wieder gefunden.
5.Kapitel
Nachdem ich das Buch nun durchgelesen hatte. Es ging noch weiter aber ich bemerkte dass es schon spät war und wie es aussah hatte ich wieder nicht gelernt. Jetzt half nur noch ein Stoßgebet. Aber die Geschichte war spannend gewesen und so baute ich sie in die Geschichte meines Chars ein.
Nachwort
Alle Rechte vorbehalten. @ copyrigt protectet.
Dies war die Geschichte meines Schwertes „Die verlorenen Seelen.“
Ich hab es ins RPG eingebaut und ich hoffe es findet Anklang bei euch. Also noch was: Schickt bitt mir eure Meinung bitte zu diesen text. Gefällt sie euch? Ja, dann schreibt mir bitte eure Zusagen und ich schreibe mal weitere Geschichten über mein Leben also ne Biographie oder wenn ihr wollt weitere Innosgeschichten.
Außerdem noch was: Alle Geschichten frei erfunden. Bitte bei Probleme an mich wenden
Wie wurde es gefunden?
Phili schaute diesen Boten einen Moment nach und blickte dann ungläubig auf Saturn. Noch nie auf eine Karte geschaut was? Drakia ist eine Stadt. Sie ist eigentlich sehr bekannt, weil es von dort die kürzeste Verbindung nach Myrthana ist. Eine Schifffahrt nach Gothar dauert von dieser Stadt nur 10 Minuten. Gothar wirst du ja kennen. Es ist ja die die zweitgrößte Stadt in Myrthana. Sie ist dreifach so groß wie Khorinis, und das ist ja riesig. Saturn nickte klar. Er hatte es wohl jetzt reichlich kapiert. Was sollten denn sie jetzt machen in der Zeit Phili wusste es. Hey Saturn was machst du jetzt? Ich würde sagen wir trennen uns erstmal. Denn du wirst keine Lust haben mit mir und Dister die alte Kultur zu erforschen. Saturn sträubte sich, wie konnte es auch anders sein? Niemals gehe ich mit, verrückt bin ich bei weiten nicht. Ich schau euch beiden doch nicht dabei zu, wie ihr versucht alte Zeichen zu entziffern, lieber lege ich mich mit Orks an. Ich schau mich vielleicht mal nach ein paar Biestern um. Für einen Nichtmagier war diese Reaktion normal. Deswegen wünschte Phili Saturn alles Gute und sagte: Na gut wir sehe uns heute Abend aber lass dich net von Snappern anfressen. Saturn nickte und Dister ging mit Phili nun davon. Der Anwärter schaute zu ersten Mal auf die Umwelt, denn bisher hatte er noch nicht viel Zeit gehabt. Es war ein wirklich wundervolles Tal. Die Sonne fiel durch die Baumwipfel und erzeugte einen coolen Licht-Schattenkontrast. Sie waren in einen kleinen Wald. Die Pyramiden waren noch nicht zu erkennen. Sie liefen eine Weile. Es gab einen kleinen Pfad, den sie entlanggingen. Ihre Reise war nicht von großen Sachen geprägt. Als sie dann zu diesen großartigen Bauwerken kamen war er froh denn endlich hatte er sein Ziel erreicht. Die Pyramiden erinnerten ihn an die anderen großen Bauwerke, die er in seinen Leben gesehen hatte. Das Kastell war natürlich ein riesiges Gebäude gewesen und er musste immer an die magischen Räume denken. Auch war die Kathedrale ein sehr packendes Gebäude. Bevor er sich den Erkundungen widmete kniete er sich kurz nieder. Innos segne meinen Weg, denn ich diene in deinen Auftrag und versuche neue Erkenntnisse zu sammeln. Beschütze auch alle meine Freunde und die mich sehr beeinflussen. Ich danke dir wenn du auch immer auf meinen Kumpel Tialk schaust. Amen, für Innos.
Er stand wieder auf nickte einmal und ging nun auf die Pyramiden zu. Als erstes schaute er auf die Struktur der Pyramiden, wie ihre Treppen angeordnet waren. Oben angekommen war ein kleines Haus aber ohne Eingang. Er ging Außenrum um das oberste Stockwerk und beschaute alles. Es war zwar ein schöner Ausblick aber er suchte immer noch den Eingang. Er lehnte sich nach einer Weile dann an die Wand und ein Stein in sein Rücken gab auf einmal nach. Dann merkte er wie der Boden unter seinen Füßen verschwand und er ein Stück fiel, dann landete er auf einer schrägen Ebene auf der er anfing zu rutschen. Die Fahrt war wirklich brisant. Es dauerte eine Weile, bis er merkte dass er schon auf einen festen Boden saß. Dister hatte einen Schrei gehört und war sofort von seiner Plattform auf die oberste Ebene gerast. Doch dort wo vor einigen Momenten noch Phili gestanden hatte war eine Klappe die sich schon wieder verschloss. Mit aller Kraft versuchte er das Schließen zu verhindern. Doch es misslang ihn, was sollte er jetzt machen? Er rannte schnell hinunter, kurz danach blieb er stehen und sagte etwas zu sich. Das bringt nichts. Saturn war bestimmt net mehr da. So widmete er sich seinen Gedanken und wie man Phili wieder befreien konnte. Er war irgendwo hinuntergefallen. Wo konnte er jetzt sein. Vielleicht in einer unterirdischen Höhle? Er wollte auf jeden Fall das Gebiet um der Pyramide untersuchen und beobachten. Phili fand sich in einen fast dunklen Raum wieder. Nur durch ein paar kleine Fackeln wurde der Raum ein bisschen erleuchtet. Phili nahm sich eine von den Fackeln und schaute sich in den Raum um. Es waren drei Gänge. Er ging auf den Mittelgang zu und sah dass eine Steintafel angebracht war. Er trat näher. Er hatte schon Angst gehabt die Schrift sein ein einer fremden Schrift geschrieben. Aber es war sogar ein Text in seiner Heimatsprache mit einem leichten Dialekt erkennbar. Diese Sprache war ihm sehr bekannt. Eine grobe, unsanfte Sprache mit direkten Wörtern. Es waren die Wörter Nordmars. Phili überging die die Zeilen. 2Pass auf was du suchst denn du wirst es niemals finden außer wenn du diesen Weg gehst der für dich vorgesehen war. Nur der Berechtigte kann den Klang der Freiheit vernehmen.“ Phili dachte eine Weile nach. Dann ging er zu jeden Tor und lauschte den Geräuschen. Im Ersten hörte er gar nichts. Dann ging er zu Zweiten hier hörte das Schallen von Tropfen. Im Dritten war ein leichtes Flattern zu hören. Phili stand nun vor einen großen Rätsel wo sollte er lang gehen? Er legte sich kurz hin und dachte an die Geräusche. Dabei bekam er das Gefühl die Sache falsche anzugehen. So dachte er dann an die Freiheit. Danach sprang er auf. Ging auf den ersten Eingang zu und ging hinein. Es passierte nichts. So war dieser Gang der Richtige. Er ging einen schmalen Pfad entlang bis er in einen zweiten Raum trat. Hier war nur ein Gang und es gab auch keine Tafel. Es musste also der richtige Gang sein. Doch sein Gefühl sagte ihn das irgendwas faul war. Er schaute sich noch mal um und sah ein kleiner Schalter da war, er konnte des Rätsels Lösung sein. Also ging er unverzüglich zu dem Schalter. Vorher schaute er auf den Boden, es sah so aus als konnte in jeder Sekunde Dornen herauskommen. Deswegen musste er sich was ausdenken vielleicht war der Hebel der Auslöser des Mechanismus. Er sprang auf und krallte sich an der Mauer fest. Dann in dieser hängenden Position aktivierte er den Schalter. Gleich darauf kamen eine unzählige Anzahl Dornen aus dem Boden, die darauf auch gleich wieder verschwanden. Phili ließ sich wieder fallen und achtete auf seine Umgebung und er bemerkte sofort, dass sich eine Wand öffnete, es entstand ein Durchgang. Phili ging nun wieder einen schmalen Gang lang. Er kam wohl jetzt wieder in einen Raum. Sein Tipp war richtig. Er befand sich jetzt in einen Raum der stark erleuchtet war. In der Mitte befand sich ein Bücherständer. Er lass den Text. „Du, der sich so vielen Gefahren entgegengestellt hast, bist wohl ein Auserwählter deines Gottes. Dein Verlangen wird wahrscheinlich erfüllt außer wenn deine Seele unrein ist. Ob du das bist, weiß nur deine Kleidung.“Phili ging auf eine Kiste zu und betete um Innos gerecht zu werden und ihm zu danken. Danach wandte er sich der Kiste zu und wollte sie öffnen aber sie ging nicht auf. Doch warum sollte er sonst hierher gekommen sein, wenn er die Kiste nicht öffnen konnte. Die Frage gab wohl nur meine Kleidung preis. Phili griff instinktiv in seine Tasche der Anwärterrobe. Er fand etwas, was er noch nie gesehen hatte. Ein goldener Schlüssel. Er beschaute sich den Gegenstand. Er war wundervoll gemacht, und in der Mitte war ein Diamant eingeschmiedet. War das der Schlüssel zu der Truhe? Er probierte es aus und ja, die Kiste klackte. Er öffnete die Kiste ganz sachte und schaute hinein. Es waren drei Sachen in dieser Kiste. Ein Stein ,den Phili als Runenstein erkannte. Ein Buch dass sich „Die allwissende Macht des Lebens“ nannte. Und noch was. Ein wundervoll geschmiedetes Schwert. Er versuchte es zu führen doch als er eine Bewegung ausführen wollte, schmerzte seine Hand und er lies das Schwert fallen. So nahm er es und steckte es in seinen Beutel und was ihn wunderte es passte perfekt hinein. Und der Beutel nahm nicht an Gewicht zu. Er musste jetzt erst mal wieder hier raus. Er schrie um die Wände. Wie komme ich hier raus kann mir jemand helfen? Es war eher als Scherz gemeint aber es zeigte sich dass die höhle es voll Ernst nahm. Denn auf einmal erschien einer Horte Geister. Phili erschreckte sich so heftig. Sein Herz schlug wie Will bis hinauf in seinen Hals. Er griff sich an die Brust als hätte er Angst dass sein Herz aus seinen Körper springen könnte. Einen Moment später fiel er in Ohnmacht. Unmerklich in diesen Zustand transportierten ihn jene Geister zu einer kleinen Wiesenfläche in der Nähe von den Pyramiden. Er war schlief einen traumlosen Schlaf.
Rüstung:
Lederrüstung
Eigenschaften:
Phili ist sehr wagemutig, offen für neues. Er hat einen freundlichen,
netten Umgangston und durch seine vielen Hobbys findet er schnell
Freunde
Aber auch wenn er alles versucht um die Sachen die er anfasst gut zu
machen, läuft doch meistens vieles schief.
Und wenn was schief läuft dann flippt er aus. Er ist musikalisch und
weil er gläubig ist(sehr, sehr, sehr) singt er oft aus Spaß um sich ein
paar Goldstücke extra zu hohlen.
Vorgeschichte: Phili der auch mit seinen langen Namen Philipos heißt, dachte er würde ein ganz normales Leben führen. Sein Leben begann wie jedes andere. Mit einer Geburt: Seine Mutter war eine starke Frau doch die Wehen im kalten November, waren ihr doch zu hart gewesen. Sie überlebte die folgenden Tage nicht. Wer sich jetzt denkt, im November ist es eigentlich noch nicht ganz so kalt, der sollte sie erstmal in Nordmar einfinden. Es war ein sehr kalter Ort und er Winter war besonders hart. Nun hatte Phili nur noch seinen Vater. Dieser erzog ihn streng in den Glauben Innos. Denn sein Erzeuger, der mit richtigen Namen Vander hieß, war einer der wichtigste Magier Nordmars außerdem war er auch ein Bestandteil des hohen Rates von Myrthana und war einer der besten Priester die in ganz Myrthana arbeiteten. Er überzeugte jeden dessen Gedanken etwas irre gewandert waren. Außerdem war er ein wirklich sehr guter Lehrer im hohen Orden des Feuers. Seine Verbindungen zur Insel Khorinis waren sehr gut und da sich der Krieg gegen die Orks über seine Lande hinzog fuhr er mit seinen Sohn nach Khorinis. Sie wohnten eine Weile in der Hafenstadt, doch Phili sollte seine Lehre in der Magie des Feuers weiterführen. Auf den Weg wurde er leider von Banditen überfallen. Sein Vater starb und er konnte mit großer Not in die Taverne entkommen. Von diesem Tag an schwor er sich irgendjemand dafür zu bestrafen. Dieser Tag würde schon irgendwann kommen. Als er dann sich selbstständig machte und Händler wurde, verlor er die Sicht an den Geistlichen und konzentrierte sich nur noch auf die materiellen Werte. Als er dann später bereit war sich einer Gilde anzuschließen schwamm er zwischen den Kastell und der Garde doch als er bei der Garde war, bemerkte er dass das auch nicht das Richtige war. So ging er ins Kastell wo er zwei gute Freunde auf den Weg kennen lernte. Zu einen Dister ein Bürger der Garde. Und noch Saturn ein Schürfer aus den Bereich von Onars Hof. Doch Dister machte ihn klar dass das auch nicht der richtige Weg war so ging er den Weg seines Vaters Bestimmung und ist nun ein Anwärter des Klosters im Auftrage der Feuermagier.
Natürlich erlebt der gebürtige Mann aus Nordmar verschiedenste Abenteuer. So habe ich micht gedacht, dass ich zur Übersicht eine Gliederung anlege und JEDEN Post verlinke. Viel Spaß beim Lesen. (Wenn sich Jemand die Mühe macht)
Inventar: 180 Goldstücke, leichte Lederrüstung, Anwärterrobe in grün der alten Heiligen Allianz, Ring als Zeichen der ersten erfüllten Aufgabe im Kloster, Dolch, 4 Phiolen Menschenblut, Orkwaffe, 3 Köpfe von Fangheuschrecken, 2 Übungsschwerter aus Holz, 2 Übungsschwerter (Metall), Aquamarin, Saphir, 9 Blüten von äußerst seltenem Großen Rotflieder (es waren einige Abenteuer nötig um da ran zu kommen), 1 Ausdauertrank (Wirkung), 2 Päckchen Sumpfkraut aus Schwarzwasser
Beruf:
Einhandwaffenlehrmeister des Königreichs Argaan
Eigenschaften:
Er ist schon immer ein Freund des Waldes und der Wildheit gewesen. Städte und von Menschen bewohnte Gebiete meidet er soweit es geht. Er hat sich dem absolut neutralem Charakter verschworen, seitdem er sich dem Kreis des Wassers angeschlossen hat. In die Geschehnisse greift er nur ein, wenn das Gute oder das Böse eine zu große Oberhand gewinnt.
Geschichte:
Seine Eltern waren tot und seine Stiefeltern behandelten ihn schlecht. Mit 15 Jahren lief er von zu Hause weg und lebte fortan im Wald. Er schloss sich einer Gruppe Wilderer an und wuchs dort auf. Besucher kamen vorbei und ließen sich von ihm heilen, da er über die Jahre viel Kenntnis über Kräuter gewonnen hat. Seine einzigen Freunde wären die Bäume und die Tiere. Man sagte er sei ein Zauberer des Waldes. Doch eigentlich versteht er sich nur gut in der Wildnis. Töten tut er nur selten, nie aus Spaß. Er verbrachte seine Jugend unter einem wilden Haufen von Banditen und Waldläufern bis er spürte, dass die Bäume zitterten und die Tiere sich fürchteten. Er fühlte sich gezwungen der Sache auf den Grund zu gehen. Er ging in die zivilisierte Welt um nicht mehr als Eremit zu leben. Irgendetwas hat er zu erledigen, doch was es ist hat er noch herauszufinden.
Er hat sich der Heiligen Allianz angeschlossen (näheres folgt demnächst)
Er hat sich zusammen mit den Wassermagiern abgespaltet (näheres folgt demnächst)
Er folgte dem Orden nach Varant und nach Argaan. (näheres folgt demnächst)
In dem neuen König von Myrtana Rhobar III., sah Nelean einen mächtigen Avatar, der Innos schwache Kraft auf der Welt wieder erstarken konnte, was ihm auch gelang. Auch wenn Nelean seine Hintergründe nicht kannte, doch mit dem Angriff auf Argaan, beanspruchte er seiner Meinung nach ein zu hohes Herrschaftsgebiet für seinen Gott Innos. Aus diesen Gründen sieht sich der Diener Adanos' auch als Verbündeten der Stadt Setarrif und seines Königs Ethorn IV gegen die wachsende Bedrohung aus Thorniara, der derzeitigen Residenzstadt König Rhobar III.
Doch bevor er im bevorstehenden Konflikt tatsächlich eine Hilfe sein konnte, sollte er zuvor seine Ausbildung in den Künsten der Magie beenden....
Aussehen:
Rotes Haar
grün oder graue Augen, je nach Stimmung
Kleidung:
Melaine trägt meistens einen dunkelblauen Rock und eine weiße Bluse. Zuweilen wird dies durch einen schwarzen Hut und/oder einem dunkelblauen Tuch, das ihre Schultern bedeckt, ergänzt.
Vorgeschichte:
Melaine betrachtete ihren Hut. Er war kein besonderes Stück. Keine besondere Fertigung, kein besonderer Wert. Zumindest nicht in Geld gemessen. Für sie war er was Besonderes. Sei es nur der Grund, dass er das einzige war, was sie neben ihren Kleid und einem kleinen Beutel mit 50 Goldstücken noch besaß. Und ihr Kleid war auch nichts Besonderes. Zwar war es Seide und in einem wunderschönen beige Ton, der ein wenig golden glänzte, gehalten, doch konnte dieses nicht über die Löcher und die Schlammspritzer hinwegtäuschen. Allem im Allem konnte man sie als arm und hilflos bezeichnen, wenn man das im Hinblick auf ihren früheren Lebensstandart tat, immerhin waren 50 Goldstücke auch in dieser Zeit nicht wenig.
Vielleicht brachte das alte Amulett, welches ihr um den Hals hing, noch irgendwo etwas ein. Es war ein blauer von einem seltsamen grünen Metall eingerahmter Edelstein, der an einer silbernen Kette hing. Sie reichte genau bis zu ihrer Brust und war das einzige Erbstück, welches sie noch von ihrem Vater hatte.
Langsam setzte sie ihren braunen Männerhut, den sie auf den Strassen gefunden hatte, und der ziemlich zertrampelt und zerknittert erschien, wieder auf. Die Zeit würde die Falten heilen. Immer noch fielen unter dem Hut ihre schulterlangen ungebundenen Haare hervor.
Zögerlich setzten sich ihre Füße wieder in Bewegung und sie blickte auf das Ende der Straße, das direkt am Hafen endete und den Blick auf die Weiten des Meeres freigab.
Brennend schien ihr die Sonne in den Nacken und auch der Hut schaffte es nicht sie so abzuwenden, dass sie ihr als angenehm erschien, es wäre eine Wohltat gewesen.
Plötzlich tauchten vor ihr auf den Boden zwei Schatten auf. Sie kamen nicht von vorne, sondern schienen sich von hinten über den Boden wie eine Wasserlache auszubreiten. Zwei riesige Schatten, die nichts Gutes erahnen ließen. Schnell drehte sich die junge Frau um und blickte in die vier Augen zwei kräftig gebauter Männer, die leise zu grunzen schienen.
„Was wollt ihr Schwachköpfe. Ich hab euch doch schon klar gemacht, dass ihr von mir nichts zu erwarten habt.“, schrie die Frau ihnen entgegen und versuchte dabei ihre Hysterie zu unterdrücken. Eigentlich war sie gar nicht hysterisch, doch ihre Stimme machte immer so schnell den Eindruck, als ob es so wäre.
„Wie wollen doch nur dich, Frau. Haaaaaaaa!“, säuselte der Mann in einer widerlichen Stimme. Es klang er wie das Seufzen eines Schweins, das sich gerade zufrieden einen ganzen Vormittag im Dreck gewälzt hatte.
Trotzdem musste diese Aussprache Melaine verwunden, obwohl sie sich eigentlich geschworen hatte, nicht hinzuhören. Die Ohren auf Durchzug zu stellen und zu warten bis der Schweinegestank sich in ihrem Kopf verflogen hatte.
„Bitte?!“, fragte sie etwas entsetzt und zugleich wütend. Zuvor hatten die beiden Idioten immer nur von einem Schatz gelabert und nicht von ihr. Oder hatten sie mit Schatz sie gemeint?
„Ihr bekommt mich nicht und auch nichts, was ich besitze, besitzt habe, und besitzen werde!“, fuhr sie die stämmigen Männer an, drehte sich um und rannte die Straße am Meer entlang. Während sie rannte griff sie runter zu ihrem Kleid und zerriss es ein kleines Stück, sodass sie besser und vor allem schneller und freier laufen konnte. Ihr Ziel war klar. Es gab nur eins, was ihr einen sicheren Schutz bieten konnte, auch wenn andere Männer sich dort noch widerlicher benahmen, wusste sie bei diesen, wie sie mit ihnen umzugehen hatte.
Nach einiger Zeit lief sie auch schon auf die Schenke, ihr Ziel, genannt >Zum Tanzenden Luder<, zu. Die Schenke gehörter ihrer besten Freundin, An, und war nicht ganz so unanständig, wie der Name es vermuten ließ. Schnell öffnete sie die Tür und knallte sie hinter sich wieder zu.
Die meisten Gäste im Schankraum waren Männer und die meisten davon waren besoffen, und merkten nicht mal, dass jemand rein gekommen war. Gemäßigt schritt sie zur Theke und meinte zu An:“ Hier werden gleich zwei fette Schweine reinkommen, die darauf warten, die Schlachtbank zu sehen!“ Dabei grinste sie die etwas dicklichere Frau hinterm Tresen spitzbübisch an und diese erwiderte es gut gelaunt:
„Du hast auch immer Probleme, Melaine! Das hast du nun von deinem Körper, ich sag dir ja immer: Iss ein wenig mehr und ganz schnell werden dir die Männer nur noch hinterherlaufen, wenn du es willst. Glaub mir ich weiß es.“, tadelte sie die Frau und fing dann schallend an zu lachen. Melaine verzog den Mund und meinte dann spöttisch:“ Ich will aber noch lange Leben und vor allem durch die Tür passen und nicht auf halben Weg durch meine Langsamkeit verdursten!“
Der dickeren Frau blieb das Lachen im Hals stecken und sie betrachtete die dünne Frau einen momentlang misstrauisch, bis sie wieder anfing zu lachen. Diesmal stimmte Melaine fröhlich mit ein, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde und wieder dieses schweinische Grunzen in die Ohren der Frau drang. „Da sind sie.“, flüsterte sie leise und An deutete mit dem Arm auf die dicken Männer.
„Hey, ihr könnt gleich wieder verschwinden, der Trog steht im Stall!“
Die Stille die sich im Raum beim Aufreißen der Tür ausgebreitet hatte wurde von einem plötzlichen lauten Gelächter und dem Klopfen von Bierkrügen auf den Tisch zerrissen. Durch die Menge schoben sich vier dicke Männer, die allerdings nur als dick bezeichnet werden konnte, wenn man es auf ihre Muskelpakete bezog.
Als diese die Eingangstür erreichte erstarb das Gelächter plötzlich wieder und nur ein tiefes Grunzen war noch zu vernehmen, bis plötzlich zweimal ein lautes Knacken zu vernehmen war. Schlaff sackten die beiden Männer zusammen und wurden von den vier anderen nach draußen geschleppt und dann kurzerhand in den Innenhof zu den Schweinen verlagert.
„Siehst du so einfach ist das und Elle und Bible haben nun auch wieder etwas zu fressen. Meine kleinen niedlichen Allesfresser. Du weißt gar nicht wie unausstehlich die sein können, wenn die länger nichts gehabt haben.“, meinte An grinsend und fing wieder an zu lachen, wieder stimmte sogar Melaine mit ein und das Gelächter und Gegröle schwoll ein weiteres Mal an. Doch nur die beiden Frauen wussten, dass Elle und Bible die Männer wirklich fressen würden….
Am nächsten Morgen erwachte Melaine gut gelaunt in einem Bett im ersten Stock der Schenke >Zum tanzenden Luder<. Immer wieder hatte sie An gefragt, warum es gerade dieser Name hatte sein müssen. Und immer wieder war die Antwort gewesen „Man muss der Kundschaft halt etwas bieten“, die danach von einem lauten Lachen beendet wurde. Als die junge Frau dann in einem beige Wollkleid, welches ihr ihre Freundin an Abend mit den Worten „Das andere ist ja vollkommen versaut, wo treibst du dich bloß rum?!“ geschenkt hatte und welches wundersamer weise nicht zu groß war, die Treppen herunterstieg, schlug ihr auch schon der Duft von frisch gebackenen Brot und Tee ins Gesicht.
Einer der Tische im Schankraum war reichlich gedeckt. Als Melaine sich umschaute, erkannte sie, dass sie wohl die einzige war, die an diesem Morgen ein Frühstück brauchte. Es sei denn es war schon so spät, dass die übliche Kundschaft bereits weg war.
„An?!“, rief sie leise in die Küche hinein, die wie ausgestorben wirkte. Irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los, dass irgendetwas nicht richtig war, an diesem lauen Sommertag.
Langsam ging sie zum gedeckten Tisch hinüber und nahm sich ein Stück Brot, welches sie langsam zum Mund führte. In Gedanken versunken kaute sie darauf rum. In ihrem ganzen Leben hatte sie die Schenke ihrer Freundin noch nie so leer gesehen. Noch nie!
Dann riss sie ein schmerzerfüllter Schrei aus den Gedanken. Das Brot fiel zu Boden und während es noch viel, wandte sich die junge Frau in Richtung Küche, von wo eine weitere Tür in den Stall führte.
Sie riss die Stalltür auf und sah ihre Freundin blutend am Boden liegen. Eine dicke Axt steckte in ihrem Bauch und aus ihrem Mund Quoll das Blut hervor.
„Was bei Adanos ist hier geschehen!“, ihre Stimme war nicht mehr die ihre. Verzweiflung und Hass überdeckten sie. Schnell griff sie nach ihren kleine Beutel mit Medikamente, den sie von ihrer Mutter, die ebenfalls Barbier war und den sie beim Tod ihrer Mutter an sich genommen hatte. Sie hatte viel von ihrer Mutter gelernt. Eigentlich hatte sie alles von ihr gelernt. Schnell kramte sie einige Fläschchen hervor, doch im Grunde war ihr klar, dass es längst zu spät war.
„An?! Wer war das? An?? Antworte mir!..... An…“, schluchzend sackte sie neben ihrer Freundin zusammen und blickte in die vor Entsetzen aufgerissen Augen dieser. Wer oder was konnte so grausam sein?
Nach einiger Zeit, ihr kam es vor wie Minuten, doch die Sonne war schon weit über ihren höchsten Punkt hinweg gezogen, richtete sie sich wieder auf und rannte aus dem Stall. Sie musste hier Weg. Weg von dieser grausamen Welt in der sich alles so schnell verändert hatte.
Sie erreichte die Straße wenige Momente später und blickte sich um. Die Straße war leer und das einzige Schiff was noch im Hafen lag, war gerade dabei loszumachen. Aufgeregte Stimme riefen Befehle und nervöse Leute mit zittrigen Händen beeilten sich so gut es ging diesen nachzukommen.
Und Melaine rannte so schnell sie konnte. Rannte auf das Schiff zu. Es würde nicht ohne sie ablegen. Es durfte nicht ohne sie ablegen! Ein Seil flog über die Reling und sie ergriff die Gelegenheit, die letzte die sie wahrscheinlich bekommen würde.
Langsam wurde das Seil hochgezogen, während sich das Schiff immer weiter vom Hafen entfernte.
„Noch einen Moment, Lady! Gleich haben wir sie oben.“, erklang eine kräftige Männerstimme, doch die Barbierin hörte sie nicht.
Erst ihre Eltern, dann ihre Familie und zum Schluss ihre beste Freundin. Die Orks wüteten im Land und sie war unfähig etwas dagegen zu tun. Wo waren die Paladine, wenn man sie brauchte? Wo war das Gleichgewicht, welches sie verehrte? Wie konnte es unter Adanos Hand dazu kommen, dass soviel Tod in diesem Land herrschte?
„Wo fährt diese Schiff hin?“, fragte sie mit zittriger Stimme, als der Mann sie an der Hand griff und sie auf Schiff zog.
„Nach Khorinis, Lady!“, antwortete er mit fester Stimme, die wohl beruhigend wirken sollte.
Melaine hingegen griff nervös nach ihrem Amulett. Sie würde es nicht verkaufen. Niemals. Jetzt war es das einzige, was sie noch an ihre Heimat erinnerte.
„Khorinis also…. Gut!“, brachte sie mit leiser Stimme heraus. Langsam wischte sie sie die letzten Tränen aus ihren Augen….
Originally Posted by Ptah
Vermutlich würde sie ihm verständnisvoll wie immer Gehör schenken. Oder war das nur eine weitere Form von Höflichkeit?
Er hatte Mühe ihre kühle Haltung einzuordnen. Fast schien es ihm, als würde sie nie aussprechen, was sie dachte, sondern sich immer nur nach reiflicher Überlegung und nachdem sie einen zweiten Blickwinkel hinzugezogen hatte, mit Bedacht äußern.
Originally Posted by Colodis
Für einen Moment noch, sah er sich den Augen ausgesetzt die zuvor den Mann gemustert hatten.
Etwas kaltes und endgültiges ruhte darin, wie ein schlafendes Ungeheuer. Welches selbst dann noch genug bedrohlichen Respekt ausstrahlte und man lieber einen vorsichtigen Schritt zurück machen wollte, als zu riskieren es zu wecken.
+ glaubt an Adanos
+ mutig
+ intelligent
+ geschickt
- zu gütig
Vorgeschichte:
Angelina wurde als Baby vor der Tür eines Klosters gefunden. Die Priester haben das Mädchen aufgenommen und mit dem Glauben an Adanos erzogen. Sie verbrachte eine dort eine wohlbehütete und auch glückliche Kindheit. Im
Kloster hatte sie so manche handwerkliche Tätigkeiten erlernt. Sie lernte Schafwolle zu verarbeiten, wie man einen Garten pflegte, Käse herstellte und vieles mehr. Sie fühlte sich dort sicher und war sehr zufrieden mit
ihrem Leben. Unter normalen Umständen hätte sie das Kloster nie verlassen, doch eines Tages wurde das Kloster von Orks angegriffen. Sie zerstörten das gesamte Kloster und Angelina konnte sich noch rechtzeitig, mit ihren wenigen Habseligkeiten, die sie schnell in ihre Tasche packte, in einen der unterirdischen Gänge flüchten. Dort harrte sie solange aus bis keine Geräusche mehr nach unten in den Gang drangen. Doch sie ging nicht zurück, sondern nahm den anderen Ausgang der sie im nahe gelegenen Wald führte. Von da aus sah sie, dass kaum noch ein Stein auf dem anderen war und das es keine Zweck hatte dahin zurück zu gehen, auch wenn die Orks inzwischen nicht mehr dort waren.
Angelina machte sich auf den Weg in eine neue Welt. Sie war gespannt was dort, wohin ihr Weg sie führen würde, erwartete.
So ging es weiter...
Barfuß war Angelina über den Pass vom Minental gelaufen, immer noch auf der Flucht vor den Orks und auch anderen gefahren die Auf eine wehrlose Frau in der Wildnis lauerten. Mit Müh und Not erreichte sie einen Bauernhof, wo sie etwas zu essen bekam und auch übernachten durfte. Ihre Rettung war, dass sie Corinna kennen lernte, eine Gildenlose, die ihr gern half sich in der Neuen Umgebung zurecht zu finden. Zuerst besorgten sie ihr gescheites Schuhwerk in der Stadt und dann begleitete sie die Adanosgläugige zum Kloster. Da sich jedoch die Beiden Glaubenanhänger voneinander getrennt hatten, bemerkte Angelina schnell, dass sie hier nicht ihr neues Zuhause finden konnte. Als nächstes besuchte sie zusammen mit der Waldläuferin Onars Hof, weil dort die Wassermagier Zuflucht gefunden hatten. Vorerst bis sie ein Platz finden würden, wo sie sich niederlassen konnten.
Auf dem Hof lernte Angelina Razor, den Banditenführer kennen. Unerfahren in Bezug auf Männer schmeichelten ihr seine Komplimente und sie verliebte sich Hals über Kopf in den Mann. Erst später stellte sich heraus, dass sie einfach nicht zusammen passten. Er war Jemand der nichts mit Magie anzufangen wusste und außerdem nie eine Möglichkeit ausließ nach anderen weiblichen Wesen umzusehen. Bei Angelinas Weihe wurde ihr es endgültig klar, dass es keine Andere Möglichkeit gab als sich von ihm zu trennen.
Die Adanosgläubigen hatten eine neue Heimat gefunden und zwar in Jharkendar. Bei den Tempelruinen, die sie nach und nach wieder aufbauten, restaurierten und sie in einem neuen Glanz erstrahlen ließen. Angelina fühlte sich dort sehr wohl. Erlernte die Magie Adanos, den Stabkampf und wurde sogar zur Robenwirkerin ernannt, nach dem sie schon eine ganze Weile als Weberin die feinsten Stoffe hergestellt hatte. Durch diese Aufgabe hatte sie immer etwas zu tun, denn unzählige Initianden kamen zu ihr um sich ihre Robe abzuholen. Ein Symbol, dass sie dem Bund des Wassers angehörten.
Eines Tages ging sie über den Tempelhof. Ein Mann lag dort auf dem Boden zugesammen gerollt in seinen Umhang gewickelt und hatte anscheinend dort die Nacht verbracht. In Sorge er könnte vielleicht erfroren sein, auch wenn es mitten im Sommer war, weckte sie ihn. Es ging ihm gut und sie lud ihn zu einem Frühstück ins Refektorium ein. Sie unterhielten sich prächtig. Unteranderem erfuhr sie dass er ein Schwarzmagier war, der sich kleidete wie ein Pirat. Zumindest an dem Tag als sie ihn kennenlernte. Er hieß Ceron. Angelina gefiel seine unkomplizierte Art und wie er Dinge um sich herum beschrieb. Sie zeigte ihm gern die Tempelanlagen von Jharkendar. Als sie die Führung auch auf die Umgebung ausweiteten, wurden sie an diesem schönen Sommertag von einem Gewitter überrascht. Es folgte eine unfreiwillige Nacht in einer Höhle. Sie kannten sich kaum, doch diese Vertrautheit war fast beängstigend. Nur ein zaghafter Kuss, bei dem sich ihre Lippen berührten, brachte Angelina um den Verstand. Ihr Vorsatz in Zukunft ohne Mann an ihrer Seite zu verbringen rutschte immer mehr in den Hintergrund. Wer konnte auch schon ahnen, dass er ihr über den Weg laufen würde.
Es dauerte ein paar Wochen nachdem sie sich getrennt hatten bis sie sich endlich auf den Weg machte ihn im Kastell zu besuchen. Kein Tag war vergangen, ohne dass sie an ihn hatte denken müssen. Dann das wieder das schlechte Gewissen, ihre Aufgabe das Gleichgewicht zu wahren, zu vernachlässigen... Doch dazu bekam sie noch Gelegenheit früher als sie gedacht hatte.
Ein Missverständnis im Piratenlager, bei dem Angelina fast gestorben war, ließ Ceron in ein tiefes Loch fallen. Er glaubte versagt zu haben, weil er ihr gegen diese verwirrte Piratin nicht beigestanden hatte. Er verschwand erst unauffindbar. Bis sie ihn im Minental schließlich fand und ihn nach einigen Schwierigkeiten wieder in die Wirklichkeit zurück holte...
Auf dem Festland:
Inzwischen lebte die Magierin auf dem Festland. Sie hatte zusammen mit den Piraten Khorinis verlassen müssen, weil die ganze Insel von den Orks überrannt wurde. Sie hatten versucht sie aufzuhalten, aber es waren einfach zu viele gewesen. Die Wassermagier haben sich in der Wüste beim Tempel von Al Shedim nieder gelassen. Die Piraten schlossen sich den Nomaden an.
Die Kluft zwischen den Magieschulen wurde größer, was zur Folge hatte, dass Angelina und Ceron sich einen neutralen Ort suchten an dem sie zeitweise wohnen konnten. Natürlich konnte sie weiterhin auch das Kastell des Zux betreten musste allerdings um dorthin zu gelangen durch die von Assassinen bewohnte Stadt Bakaresh. Sie fanden einen verlassenen Turm an der Südküste von Varant. Außer Staub und Kakerlaken war da nicht viel zu entdecken gewesen trotzdem gefiel Angelina dieser Turm.
Viele Abenteuer haben die beiden Magier gemeinsam erlebt. Gemeinsam lernten sie um die Weiten Myrtanas zu überwinden Reiten. Ihre erste weitere Reise führte sie nach Nordmar, wo Ceron in einem der Ahnengräber die größte mögliche Macht seiner Magie erfuhr. Kurz danach in einer Vollmondnacht, wie sollte es anders sein geschah etwas das ihr Leben verändern sollte. Im Frühling des darauf folgenden Jahres wurde Jil geboren. Noch als die kleine Tochter ein Säugling war wurde sie entführt. Der Auftraggeber war einer von Zubens Handlangern Die Tatsache das sie keine Unterstützung von den Wassermagiern erhielt, enttäuschte Angelina sehr und es gab den ersten Knacks in der Beziehung zum Wüstenvolk Adanos. Immer seltener hielt sie sich im Tempel von Al Shedim auf und lebte von nun an in dem Turm an der Südküste oder im Kastell des Zirkels.
Kurz vor der großen Flutwelle flüchtete Angelina, enttäuscht das Ceron sich nur mit einer kurzen Nachricht aus dem Staub gemacht hatte, aus Bakaresh und fuhr mit einem Segelschiff nach Khorinis. Sie lebte einige Monate in Drakia ohne zu wissen ob Ceron das Unwetter überlebt hatte oder was mit ihm los war. Als Angelina genug Gold als Schneiderin zusammen gespart hatte, konnte sie sich die Überfahrt nach Varant auf einem Piratenschiff leisten. Die Sehnsucht nach ihm war stärker als die Enttäuschung die sie erfahren hatte und was noch wichtiger war- Jil vermisste ihren Vater. Im Kastell traf sie Ceron wieder und alle Unstimmigkeiten waren schnell geklärt.
Angelinas Wandel in eine ganz andere Frau
Als sie von einer gemeinsamen Reise mit Ceron und Jil durch Myrtana zurück kehrten, bemerkte Angelina das sie langsam aber stetig ihre magische Kraft verlor. Zuerst war sie ratlos was sie tun sollte, wälste einige Bücher in der Bibliothek entschied sich dann nach einem Gespäch mit Ceron dazu das Kastell zu verlassen und eine Lehre zu absolvieren damit sie nicht nur auf ihre Magie angewiesen war. Nachdem sie von dem Besitzer der Goldmünze erfahren hatte, dass es in Faring einen solchen Lehrer geben sollte, machte sie sich auf den Weg.
Als sie dort jedoch ankam, begann der Krieg. Der Orksöldner hatte keine Zeit sie unterrichten und verließ Faring. Angelina folgte ihm nach Montera, aber es war unmöglich dort mitten zwischen den kämpfen etwas zu lernen. In Montera lernte sie Lair kennen. Einen jungen Dieb aus Bakaresh, ziemlich ungepflegtes Äußeres aber sonst ein netter Kerl. Angelina mochte ihn. Gemeinsam reisten sie nach Varant. In Bakreresh suchte Angelina den Bordellbesitzer auf und erzählte ihm das sie ganz umsonst nach Faring gereist war. Nach etwas hin und her erklärte er sich bereit ihr beizubringen ohne Waffe zu kämpfen. Allerdings wollte er gerade in See stechen und der Priesterin blieb nichts anderes übrig als mit ihm zu reisen. Lair begleitete sie.
Während der Reise machte er sie zu einer Kämpferin, das nicht gerade leicht war. Auf Gorthar kämpften sie sogar gegen Orks und dann endete die Reise auf der Insel Argaan, von deren Existenz Angelina bis dato nichts gewusst hatte.
-zugelassen-
Last edited by Angelina del Rio; 20.01.2011 at 22:06.
Charakterbeschreibung: "Ich will nicht viele Worte über diesen komischen Typ verlieren." Das wäre ein Zitat, den man sagen würden, wenn man Rhen zu lange kennt.
Vollkommen undurchschaubar bahnt er sich den Weg durch diese Welt. In einen Moment glaubt er an Beliar. Doch nun hat er seine Bestimmung gefunden. So glaubt man jedenfalls. Niemals wird man den genauen Weg von Rhen erkennen. Außer man ist Rhen, aber wer kann das von sich behaupten? Er hasst aus irgendeinen Grund Wüstenratten über Alles. Niemand weiß wieso.
Was Rhen wirklich besonders macht, sind seine Augen. Stechend bezeichnet man diese. Ein tiefes reines Grün erfüllt dieses aufmerksame Organ. Seine Haare sind Blond und hängen herunter. Leichte Locken sind zu erkennen. Deswegen ist das Haar auch gewellt.
Sein Körper ist groß und kräftig. Sein Oberkörper bildet ein normales Körper-V.
Seine Beine sind meistens verhüllt, aber gut trainiert.
Sein Körper ist bedeckt von seiner jeweiligen Rangkleidung oder nach Anlass.
Man würde ihn schon als gut aussehend bezeichnen. Jedoch wirkt er etwas alleingängerich in seinen Umgang.
Eigenschaften:Rhen ist ein erfahrener und ziemlich mutiger Mann. Er kennt viele verschiedene Leute, doch fühlt sich nie mit irgendjemand befreundet. Er ist ein Einzelgänger und hasst es von Anderen abhängig zu sein.
Jedoch ist er ein Menschenkenner und darum auch Händler. Schnell umgarnt er sein Gegenüber. Frauen und Männer gleichfalls.
Schnell begreift Zusammenhänge. Jedoch ist es nur sein Willen, allein zu sein und seine Macht zu vergrößern.
Eine äußerst komisch und ironischer Person, der seine Meinung sagt. Leider meckert er in dieser Beziehung fast zu sehr herum.
Durch Rhens Boshaftigkeit, Wut und Hass auf Feiglinge und Schwächlinge ist nicht gerade für gesellschaftlliche Anerkennung. Doch ist er seiner Gilde und treu und erledigt alle Aufgaben mit großer Gewissheit. Durch und durch: merkwürdig. Seine Philosophie lautet: "Jeder Post könnte mein letzter sein."
Vorgeschichte:Rhen kommt aus dem myrthanischen Festland. Aus der Region um Gothar. Sein Vater war ein Händler, der mit Schiffen oft von seiner Heimat nach Khorinis segelte um ordentlich Profit zu machen. Seine Mutter lehrte ihn, wenn sein Vater auf Reisen war, lesen und schreiben. Deswegen konnte Rhen, schon in früheren Jahren, sehr gut lesen und schreiben, was ihn jetzt als Händler sehr von Nutzen war. Er fuhr, als er dann älter als zehn war, oft mit seinen Vater nach Khorinis und lernte das Land dort sehr gut kennen. Während des Orkkrieges fuhren sie oft über die See um nach Khorinis zu kommen und dort zu handeln. Es war eine gefährliche Zeit. Es ging eine ganze Weile sehr gut. Durch das Erz wurden sie auch immer reicher, aber doch als die Barriere zusammenbrach, wurde diese Handelsgemeinschaft wieder ärmer und Rhens Vater konnte seine Schiffe nicht mehr so gut bew! achen. Doch sie fuhren weiter, des Geldes Willen. Eines Tages, jedoch, wurde das Schiff auf den Rhen und sein Vater sich befand von einen orkischen Kriegsschiff angegriffen. Das Schiff sank und nun war Rhen auf sich allein gestellt. Zu diesem Zeitpunkt war er sechzehn. Er hatte keine Hoffnung auf sein Leben. Er versuchte sich nach vorne zu bewegen, aber die Wellen drückten ihn immer wieder unter Wasser. Rhen fiel in Ohnmacht.Stunden später, als er tot auf den Meeresboden liegen sollte wachte ein kleiner Junge auf und blinzelte in die Sonne. Seine Sachen waren durchnässt und er hatte keine Kraft in seinen Knochen. Rhen lebte doch noch. Er lag auf einen sandigen Boden und die Meeresvögel kreischten über seinen Kopf. Er hatte keine Chance sich irgendwie zu retten und er hatte Hunger. So lag er Stunden da…Bis plötzlich er eine Stimme hört. Hey Leute, da liegt einer!Es war ein Fischer. Von da an wohnte er bei diesem Fischer. Dieser zeigte ihn Tricks für das Leben. Von da an war er auch Händler in Khorinis und reiste sehr viel. Doch niemals musste er so kämpfen um in die Stadt zu kommen…
Gilde: das Königreich Argaan | Rang: Schwert Ethorns
Posts
2,446
Name:
Colodis
Alter:
31
Beruf:
Früher war er Schmied, hatte aber lange Zeit keinen Schmiedehammer mehr in der Hand. Er hat beschlossen nicht mehr zu Schmieden. So wurde er von Trolor(NPC) im Tischlerhandwerk unterrichtet und ist fortan Tischler der Clans des Nordens. Selbst dies ist bereits Monate oder gar Jahre her. Was früher überlebenswichtige Grundlagen bot, rückte in den Hintergrund. Seit der Flucht aus seiner Heimat, den grossen Krieg um Myrtana beginnend... war aus dem Beruf ein Hobby geworden.
Rang:
Schwert Ethorns
Waffen: Ein Wellendolch:
Er hat in einer Höhle im Wald hinter Sekobs Hof gefunden hat. Den Namen Wellendolch hat er ihm darum gegeben Weil die Klinge wellenförmig aussieht.
Einfaches, edles Schwert: (zerbrochen)
Sein erste Schwert, damit hat er den Einhändigen Kampf erlernt und gemeistert.
Ein Kriegshammer: (geopfert)
Er ist verrostet taugt aber zum Kämpfen. Diese Waffe rettete ihm das Leben auf einer Quest, seither trägt er ihn bei sich. Den Namen Morhasil hat rivas, sein Freund dem Hammer zum Zeichen ewiger Freundschaft gegeben.
Schweren Herzens hat er seinen Hammer im mächtigen Ahnenfeuer zu Ehren der Ahnen geopfert. Um sich, von der ihm am meisten bedeutendsten Waffe Morhasil, ehrenvoll zu verabschieden.
Ursaring: (kaputt)
Ein Schwert mit einem Bärenkopf am Griff, das von Swordfish geschmiedt wurde und Colodis eine ganze Weile begleitet hat.
Das Barbarenschwert: (Verloren)
Er hat es aus dem Hammerclan und ist von Bester Qualität. Colodis führt dieses ungewöhnliche Schwert ohne Spitze, weil er durch dieses breite und wuchtige Schwert seine Kraft optimal einsetzen kann.
Colodis Axt (Doppelschneidig):
Aus schwarzem Erz, er hat es von einer Quest mitgenommen. Er trägt sie seit beginn seiner Zweihandlehre. Er kennt die Waffe und vermag sie mit einer tödlchen Präzision und unglaublicher Gewalt zu führen. Durch die Zwischenfälle im Ahnengrab, hat die Waffe ihren alten Glanz wiedererlangt und schimmert wieder typisch blau. Sie ist aber auch zu einem Bindeglied zwischen Ahn und Krieger geworden. Für ihn hat das Wort Ahnenkrieger eine ganz neue Bedeutung erlangt. Colodis fühlt sich mit der Waffe und dem Ahnen verbunden, beides ist fest mit seinem Leben verschmolzen. Wenn der Nordmann auf einen interessanten Gegner trifft steigert er sich in den Kampf. Er kann sich beinahe nicht mehr gegen die Instinkte seines Kämpfers wehren. Auch wenn er sich in jedem Moment der Kontrolle sicher ist, bricht er kaum einen Kampf ab. Jeder Schlag wirkt wie eine Droge. Und mit zunemender Euphorie welche er vom Ahnen zulässt pulsiert die Erzwaffe stärker.
Mit dem Endkampf und Tod gegen seinen Ahnenbruder, hat die Waffe ihre Wichtigkeit als solches verloren. Es war seit den Ereignissen von Bakaresh nicht mehr das Selbe. Aber sie ist wohl das wichtigste Erinnerungsstück des Kriegers. Das wiederhergestellte Vertrauen stärkt auch das Solche in seine Axt.
So stürzt er sich mit neuer Entschlossenheit, alten und neuen Waffen in den Krieg um Argaan.
Ahnenkriegerrüstung: Durch die typisch fellbestückte Nordmarerkleidung schimmert das magische Erz, welches aus unserer örtlichen Mine stammt. Und durch eine einzigartige Technik in Perfektion verarbeitet wurde. Zwischen Gürtel und den Nieten welche die Riemen der Schädel befestigten, prangt eine Erzplatte worauf ein Zeichen eingraviert ist. Eine drehende Axt, sie soll dem Krieger Mut und Vertrauen in die Ahnen schenken. Auf den Schultern thronen zwei Säbelzahntigerschädel aus reinem Erz. Mehrere Funktion sollen diese Errungenschaften erfüllen, Schutz als Schulterpanzer, Einschüchterung der Feinde und natürlich vervollständigen sie die Rüstung. Sie ist nach dem Vorbild der Rüstung eines verstorbenen Ahnen gefertigt und Colodis trägt sie als Anerkennung an dessen Taten.
Aussehen:(Avatar)
Grösse:
185cm Gewicht:
100kg Haare:
schulterlang, wild, orange, durcheinander, Augenfarbe:
Grün Statur:
kräftig, muskulös,ein wenig korpulent aber nicht dick
Eigenschaften:
Colodis hat sich zu einem stolzen Nordmann entwickelt. Er achtet und schätzt die ehrwürdigen Ahnen wie es Brauch ist. Ehre hat für ihn im Kampf Priorität, lieber würde er in einem würdigen Kampf sein Leben lassen, als zu flüchten oder aufzugeben.
Er ist absolut loyal jedem gegenüber den er respektiert. Colodis hat seinen Stolz, dennoch ist er nicht dumm. Er lässt sich auch durch einen guten Freund oder Gefährten helfen, genauso wie er selbst jedem zur Seite steht der Welche benötigt.
Wenn er sauer ist sollte ihn jeder meiden der dafür verantwortlich ist. Er richtet seine Wut niemals gegen einen Freund es sei den er hat einen verdammt guten Grund dazu.
Hüter der Ahnenklinge
Es handelt sich dabei um eine Form der Symbiose. Dabei erhält der Titel Ahnenkrieger wirklich eine Bedeutung. Die Seele eines Ahnen wird dabei in die Waffe eines Nordmanns übertragen. Ob die angeblich dümmlichen Krieger des Nordens das geplant haben?
Ein Seelenstein wurde in den Griff einer Axt einarbeitet. Seltenen Berichten zufolge ist dieser Stein in der Lage eine Seele in seinem Innern aufzunehmen. Manch einer mag sich fragen wie das wohl von Statten gegangen sein mag. Nordmarer sind keine Magier, nein natürlich nicht. Es war der unbändige Wunsch zu beschützen was er mit seinem Leben nicht verteidigen konnte. Was sich in Erzählungen wie eine wilde Fantasie anhört wurde in diesem speziellen Fall Wirklichkeit. Der Barbarenkrieger war tatsächlich in der Lage seine Macht in den Ahnenstein zu leiten um so auch in Zukunft für seine Heimat zu kämpfen.
Aber jemand hatte etwas dagegen, oder war einfach nur gierig. Ein Bandit drang in das Grab des angeblich Toten ein und wollte die Axt und die Steintafel stehlen. Niemand konnte wissen, dass ein dummer Halunke zufällig das Rätsel des Steinsarges lösen konnte. Aber diese Tatsache zwang ihn zu Handeln. Ohne jemals den Umgang mit Magie gelernt zu haben, gelang es ihm doch die Knochen um ihn herum zu erwecken, selbst seine eigenen. Als Untoter nun ward ihm die Aufgabe zu teil, sein eigenes Vermächtnis zu schützen. Aber er hatte versagt, so schnell das Gerippe ihn trug verfolgte er den Feind bis zum Ausgang. Ein letzter, stummer Schrei versiegelte die verbliebene Macht in 3 Teile und ehe sie nicht wieder eins waren…. würden Wissen, Können und Kraft verloren bleiben.
Solange sie wenigstens nicht in den Händen des Feindes ruhten. Er konnte nichts mit der Steintafel anfangen, sie war unlesbar versiegelt. Die Sinne wurden gezielt vernebelt um den Inhalt des Textes zu schützen. Die Waffe war ebenfalls unbrauchbar, zwar nicht im eigentlichen Sinne, aber dennoch nicht voll nutzbar. Die Klinge wurde verkauft und die Tafel verstaut… in einer Truhe. Doch jemandem würde es gelingen die verstreuten Teile zusammen zu führen. Er, Colodis fand die Axt zufällig auf einer Insel abseits Nordmar. Zufall oder Schicksal?
Das Erlebnis im Grab hatte sein Leben verändert und geprägt. In einem erbitterten aber ehrenhaften Kampf unter Nordmännern gelang es dem Tischler sich als würdig zu erweisen. Und den Bann zu brechen der den Seelenstein unter Verschluss hielt. Eine neue Macht flammte in einem Krieger auf. Ebenso nicht zufällig, das Muster des Willens Nordmar zu schützen stimmten verblüffend, was eine neue Verbindung zu erschaffen vermochte. Ein Körper, zwei Seelen und eine Klinge.
Ein Kampf entbrannte um die Vorherrschaft der Kontrolle. Es war ihnen nicht bestimmt sich zu verstehen, der letzte Teil war noch nicht wieder hergestellt und somit unvollständig. Das Wissen war immer noch verloren. Können und Kraft vereint ergab noch kein vollständiges Symbol. Jenes was wenig später auf der Rüstung der Krieger thronte. Nach dem Vorbild eines grossen Kriegers geschaffen, in Anerkennung an dessen Taten. Ein Eid besiegelte schliesslich ihre Schicksale, unwiderruflich verwoben… zu einem.
Schon bald war er mit einem weiteren Gefährten dem Geheimnis auf der Spur. Den Weg den die Ahnen für ihn vorgesehen hatten. Ein Magiekundiger dessen Wissen unergründete und verlorene Zusammenhänge logisch erkennbar erleuchteten. Tinquilius, oberster Wassermagier, Priester Adanos und Ergründer verschwommener Mysterien. Ihr Weg führte sie in die Halle des Wissens und dann zum Ursprung. Nur dort konnte Colodis den Vorgaben gerecht werden und in die Fusstapfen seiner Vorfahren treten. In die Rolle des Hüters der Ahnenklinge.
Zwischenzeitliche Ereignisse
Mit dem Ende der Clans, dass Colodis herbei geführt zu haben glaubt. Sind Zweifel in ihm aufgekommen. Er ist nicht mehr der, der er einmal war. Die Ahnenklinge ist Vergangenheit und hat ein tiefes, klaffendes Loch gerissen. Geprägt von der Bindung lechzt sein Körper nach dem was er nicht mehr hat. Die Vertrautheit einer engen Bindung welche seiner gebrandmarkten Seele Trost spendet. Abhängig von diesem Gefühl ist sein Körper leer, in der Regel ist er nicht im Stande Emotionen zu zeigen. Um das Defizit auszugleichen nährt sich sein Körper von solchen Gefühlen.
Die Lösung sollte sich im Blutband des Königreiches Argaan finden. Nach etlichen Misserfolgen und Opfern gelang es ihm mit der Hilfe der Wassermagierin Melaine dieses Band zu erschaffen.
Nun fühlte er seine neuen Blutsbrüder, das Gefühl war überwältigend. Aber ein neues Problem eröffnete sich nunmehr ihnen, sein Ahnengefährte bedrohte die neue Verbindung. Die Gefahr und Notwendigkeit verlangte nach Abstand - die Sehnsucht und die Lösung des Problems verlangte nach Nordmar...
Training und Vorkommnisse in Nordmar
Seine Reise führten ihn in seine alte Heimat.
Die Brüder Nordmars im Hammerclan hiessen ihn weder Willkommen noch duldeten sie einen Verräter im Dorf. Schockiert und verzweifelt erkannte er die Tatsache, dass sie wohl in den Augen der Männer nichts anderes darstellen mochten. Wütend und aufgebracht rächten sie sich für den Verrat und verprügelten ihn. Ausserstande sich zu wehren... liess er es geschehen.
Danach lag er eine kurze oder längere Zeit im Schnee, halbtot und ohne Bewusstsein. Schliesslich wurde er von einem älteren Mann gefunden, ein Eremit, welcher in den Bergen des Nordens lebte.
Es dauerte Tage oder gar Wochen bis es ihm wieder halbwegs gut ging, genaue Zeit konnte er damals nicht erfassen.
Alles führte dazu, dass dieser Mann dem Tischler helfen sollte. Eine sehr lange Zeit verging, die er vorallem dazu nutzte sein versäumtes Training wieder aufzunehmen. Alte Techniken aufzufrischen und neue zu lernen. Eine Art zu Kämpfen die er erst bei sehr erfahrenen Kriegern gesehen hatte, nicht ohne Grund. Ausserdem erforderte es ein hohes Mass an Konzentration aufzubringen um die Bewegung in einer Weise zu analysieren die es erlaubte auf Angriffe gekonnt zu reagieren.
Verschiedene Ereignisse führten dazu, dass er einige Male weiteren Verletzungen nur knapp nicht erlag.
Schliesslich erreichte ihn ein alter Freund wieder und gemeinsam fanden sie eine Lösung das Problem anzugehen, von dem er glaubte, dass es sein Leben massgeblich beeinflusste. Nur um später zu erfahren, dass es dieses noch mehr beeinflussen würde.
Der Feind von dem er glaubte ihn in ihm zu finden, war kein Feind, sondern ein lange verloren geglaubter Freund... ein Bruder.
Schlussendlich waren einstige Freunde keine Feinde, sonder opferten sich nur um ihn zu schützen.
Trotz allem was passierte gab ihm der Ahne so viel und es sollte sich herausstellen, dass es noch mehr sein würde.
Er zeigte ihm die zwei Aspekte des Kriegers, körperliche und mentale Stärke. Ebenso erkannte er die direkte Abhängigkeit davon. Wie ein Nichtmagier die magische Kraft aus seiner physischen Kraft gewinnen und Nutzen konnte.
Die letzte Gabe entpuppte sich als die mächtigste Waffe eines Kriegers. Der Glaube, welcher in direkter Form den Willen eines Kriegers beeinflusste.
Das neue Ziel vor Augen, in Gedanken an alte Freunde beschloss er das Vermächtnis anzunehmen und sich der Aufgabe zu stellen die Nordmänner aus dem Griff König Rhobars zu befreien.
Es war mitten in der Nacht, in einer kleinen Stadt. Ein grosser, kräftiger Mann names Colodis schnarchte auf einer Strohmatte in einer zerlumpten Strohütte.
Als er plötzlich von etwas aufgeschreckt wurde schlug er die Augen auf und war auf der Stelle hellwach. Colodis stand auf und ging zu einer kleinen Öfffnung in der Wand das wie eine Art Fenster aussah. Nichts aussergewöhnliches, er ging zur Tür , öffnete sie und ging hinaus. \"Jetzt da ich schon wach bin kann ich auch einen Spaziergang machen.\" Er ging am Marktplatz vorbei und lief richtung Haupthaus als er plötzlich in einer kleinen Seitengasse etwas schimern sah. Er drehte sich um und lief schnurstraks auf die düstere, schmutzige Gosse zu. Er erschrak als er da eine Leiche liegen sah, sie war kreideweiss und lag einfach nur da mit einer blutigen Wunde genau auf Herzhöhe. Daneben lag ein glänzendes Schwert, die Klinge war blutverschmiert. Er dachte sich das es keinen guten Eindruck machen würde wenn in jemand hier sähe, also erhob er sich und wollte gerade zurückgehen, als da auch schon 2 Soldaten standen. Mit im Mondlicht glänzenden edelstahl Rüstungen und gezückten Schwertern standen sie da.
Sie sahen die Leiche und dann das Schwert daneben. Der eine sah Colodis mit einem hämischen Lächeln an und die beiden hoben die Klingen und verhafteten ihn. Colodis schritt dem einen Soldaten nach in Richtung Kaserne, hinter sich hielt der andere Soldat ihn mit seinem Schwert in Schach. Sie erreichten die Kaserne, sie steckten ihn in eine Zelle und schlossen die Tür hinter sich.
Er dachte über dies alles nach und war sich bewusst das er unschuldig war.
Obgleich ihm das niemand glauben würde, den die Soldaten waren felsenfest davon überzeugt das er den Mord begangen hatte. Er sah keinerlei Chancen für sich aus dieser Sache wieder heil rauszukommen. Dann überkam ihn die Müdigkeit und er schlief ein. Am nächsten Morgen hörte er einen Schlüssel klicken und die Tür quietschen. Ein Soldat kam herein und nahm in mit.
Colodis fragte den Mann:\" Wohin bringen sie mich.\" Er antwortete darauf:\" Zu deinem Prozess.\" Colodis liess den Kopf hängen und trottete weiter dem Soldaten hinterher. Nach 2 Minuten erreichten sie das Richterhaus. Der Soldat führte ihn in einen Saal. Am anderen Ende sassen der Richter und die 2 Soldaten die ihn in der Nacht zuvor gefunden hatten. Der Soldat setzte ihn grob auf einen Stuhl. Er selber stand daneben und bewachte ihn mit seinem Schwert. Eine geschlagene Stunde später verkündete der Richter das Urteil. Colodis wurde zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt, als alles vorbei war führte ihn ein Soldat wieder in seine Zelle, liess ein hämisches Grinsen aufblitzen und sagte:\" Einen schönen Aufenthalt wünsche ich.\" Weil er sich ja irgendwie beschäftigen musste, fing Colodis an das Schmiedehandwerk zu erlernen. 3 Jahre später, Colodis sass wieder mal in seiner Zelle, wartete er nur noch auf eines seine Freilassung.
Nach 10min kam die Wache schloss das Tor auf und liess ihn wieder seiner Wege gehen. Colodis hatte Zeit zum nachdenken gehabt er packte das nötigste ein und heuerte auf dem nächsten Schiff das nach Kohrinis fuhr an.
Waffen:
Langschwert aus der Rüstkammer des Setarrifer Palast
besonderer Eigentum:
-
Vorgesichte:
Part I: Ein einfaches Fischer-Dasein Nigel war Sohn eines armes Fischers.
Er lebte mit seinem Vater auf der Mineninsel Khorinis nördlich der Hauptstadt, die den gleichen Namen trug wie die Insel. Nigel hatte keine Geschwister und seine Mutter starb bei seiner Geburt. Er bewohnte mit seinem Vater eine kleine Fischerhütte mitten im Wald. Die einzigen Beschäftigungen, die Nigel hatte, war das Fischen. So verging viel Zeit und Nigel wurde älter. Er war nun schon größer und stärker als sein Vater, der immer älter wurde. Nun war es Nigel, der die Einkäufe in Khorinis tätigte, während sein Vater den Familienbetrieb von dort lenkte. Die zwei verdienten ihr Brot, indem sie die Fische an die Tavernen und Marktstände der Stadt verkauften.
Als sein Vater starb, übernahm Nigel, der nun sein 17. Lebensjahr erreicht hatte, den Betrieb. Lange musste er nicht nach einer helfenden Hand suchen. Er fand in Khorinis einen Straßenjungen, der seine Eltern bei einem Hausbrand verlor. Dieser Junge war wenige Monate jünger als Nigel selbst. Die meiste Zeit seines Lebens hatte der Junge, dessen Namen Johann war, auf der Straße verbracht. Doch Nigel war froh, dass er jemanden so schnell gefunden hatte. Allein hätte er den Familienbetrieb nicht weiterführen können und hätte sich etwas in der Stadt suchen müssen. Doch dies war ganz und gar nicht in Nigels Ermessen. Er liebte die kleine Fischerhütte tief im Wald und das Bootshaus unten am Meer. Es war seine Existenz. Mit Johann kam er gut aus und so verdienten die beiden jungen Männer ihr Brot. Der Betrieb lief und die beiden lebten gut von den Fischen.
Nigel kam aus der Stadt, wo er Einkäufe erledigt hatte. Der Karren, den Nigel hinter sich her zog war gefüllt mit Brot, Wasser, Käse und eben dem, was man zum Leben brauchte. Die Sonne war hinter den Bäumen verschwunden und tauchte ins Meer ein.
Er bog in den fast nicht sichtbaren Trampelpfad und hatte sofort ein komisches Gefühl im Magen. Etwas stimmte nicht. Die Luft war mit dem Geruch nach verbranntem Holz gefüllt. Er beschleunigte seine Schritte, bis er schließlich mit dem Karren im Schlepptau durch den Wald rannte. Er war sich schließlich sicher, dass es im Wald brannte und Nigel hatte die unangenehme Ahnung, dass es von der Fischerhütte kam und beschleunigte weiterhin das Tempo. Der Karren krachte hinterher und erst als die Achse brach, ließ Nigel den Wagen los und rannte weiter.
Plötzlich stand der Junge vor seinem Zuhause. Es brannte lichterloh, die umstehenden Kiefern hatten schon Feuer gefangen.
Nigel begann zu zittern. Er wusste nicht, wie lange er reglos da stand. Doch er löste den Blick von seiner verbrennenden Hütte und suchte die Gegend ab. Dabei entdeckte der junge Fischer seinen Freund etwas abseits auf dem Boden liegen. Johann war am ganzen Körper verbrannt, lebte allerdings noch. Doch das einzige, was er dem jungen Nigel erzählen konnte, war nur ein Wort.
„Orks!!“
Danach sagte Johann, der Straßenjunge aus Khorinis, der nicht älter als achtzehn Jahre alt wurde, nichts mehr.
Nigel brach weinend zusammen, hinter ihm hörte man das brennende Holz knistern. Alles war vorbei. Doch nach einigen Momenten hatte sich Nigel wieder beruhigt. Er sah eines ganz klar: Rache; Rache für Johann und Rache für seine Existenz, für sein Leben.
Er wusste wen er jagen musste und plötzlich spürte der Junge wieder Energie in sich. Er stand auf und sah noch einmal zu der immer noch brennenden Fischerhütte, in der er die meiste Zeit seines Lebens verbracht hatte.
Dann rannte er den kleinen Trampelpfad zum Bootshaus hinunter.
Dies hatten die Orks nicht gesehen, denn es war unberührt.
Es war ein kleiner Trost für Nigel. Schnell band er ein Boot vom Steg und setzte sich hinein. Dann ruderte er. Er ruderte einfach nur. Nigel wollte einfach nur weg!
Part II: Das Leben geht weiter
Wie von selbst bewegten sich seine Hände. Es dauerte auch nicht lange, da erreichte er die Hafenstadt.
Im Hafen angekommen, band er sein Boot fest und ging in die Hafenkneipe. Er war schließlich so betrunken, dass er ins Wasser torkelte und fast ertrank. Es hätte ihm zu diesem Zeitpunkt auch nichts ausgemacht, doch sein Schicksal hielt etwas anderes bereit. Am nächsten Morgen wachte Nigel in einem warmen Bett auf. Er hatte keine Erinnerung, wie er dorthin gelangte. In den darauffolgenden Tagen war der junge Fischer oft im Wald bei den verbliebenen Überresten seiner Existenz. Der Karren war noch an der Stelle, wo er ihn liegen lassen hatte.
Aus der Fischerhütte war nichts mehr zu retten, doch im Bootshaus fand er noch einige nützliche Sachen.
Sein Leben wurde von Zeit zu Zeit wieder lebenswert. Um sich abzulenken und etwas zu tun, meldete sich Nigel freiwillig bei der Bürgerwehr. Dort lernte er Sunder kennen. Sunder war ein alter Seebär und leitete die Bürgerwehr. Von ihm bekam Nigel genug Arbeit, so dass er kaum noch an das schicksalhafte Ereignis denken konnte.
Ebenso lernte Nigel dort den jungen Golsir kennen. Es sollte eine Freundschaft auf Lebenszeit sein, doch das wussten die beiden damals noch nicht.
Mit dem Gedanken an Rache meldete sich Nigel schlussendlich bei der städtischen Miliz und absolvierte eine Rekrutenausbildung bei Anawiel. Danach begab sich der angehende Soldat in die Lehre. Er lernte bei Tarnum, einem Ritter, den Umgang mit dem Schwert. Auch Tarnum konnte er nach kurzer Zeit seinen Freund nennen. Die Trauer war abgeflacht und die Wut und der Zorn nahmen Überhand.
Unter der Führung des charismatischen Paladins Uncle Bin trieben die Milizsoldaten, zu denen sich Nigel zählte, die Pacht ein. Bei Bengar kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Milizsoldaten und den Söldnern.
Wieder zurück in Khorinis, hielt Nigel Wache und ging Patrouille. Des Weiteren lernte er nun den Umgang mit einem Schwert, was er auch brauchte, wie ihm die Begegnung mit den Söldnern gezeigt hatte.
Mit seinem Partner Arthur lernte der Rekrut viel und war bald ein guter Schwertkämpfer. Doch es war nicht gut genug für die bevorstehende Bedrohung. Orks kamen! Und sie kamen alle! Durch einen Verrat standen ganze Orkarmeen im Hafen und rollten die Stadt von hinten über. Die Soldaten verschanzten sich in der Burg und wagten einen Ausfall, um zum Hafen zu kommen und zu fliehen. Nigel jedoch war nicht mit dabei. Dieser kroch, während sein Lehrmeister sich durch die Orkreihen kämpfte, durch die Kanalisation zum Hafen. Doch ganz unnütz waren Nigel und Arthur nicht. Sie brachten die Kinder, Frauen, Alten und Kranken zu den Schiffen.
Auf einer Orkgaleere fanden die Freunde wieder zusammen.
Und sie segelten davon, die Heimat im Rücken liegend. Doch es sollte nicht lange dauern, bis sie die Umrisse ihrer neuen Heimat sehen konnten: Myrthana!
Part III: Eine neue Heimat
Die Flüchtlinge aus der Heimat wurden mit offenen Armen empfangen. Schnell mischten sich Khorisianer mit Vengarder, schließlich kämpfte man nun Seite an Seite gegen die Orks. Doch von Orks sah der Soldat damals noch nichts. Vielmehr sah er, wie facettenreich eine Stadt sein konnte. Tag für Tag schob der Waffenknecht Wache. Viel Abwechslung gab es nicht. Ein größeres Abenteuer war die Reise zurück nach Khorinis, doch auch das hatte sein Ende. Dann begleitete der Knappe einen Konvoi nach Nordmar. Doch die meiste Zeit verbrachte Nigel damit, Wache zu halten und sich auszubilden. Der Schwertkämpfer bis dato lernte erst bei Grendal, dann bei seinem Freund Golsir den Umgang mit dem Bogen. Doch dann war wieder Wache schieben auf dem Programm. Alles musste bewacht werden. So kam der Tag, an dem der kleine unbedeutende Knappe Nigel Asccan sich entschloss, die Stadt zu verlassen. Er erwarb sich eine Karte von der Gegend und machte sich auf den Weg. Schließlich landete Nigel in Silden. Ihm gefiel es dort, dass er kurzer Hand entschloss, sein altes Leben aufzugeben, um in Silden ein unbeschwerliches Leben fortzuführen. Bei dem örtlichen Fischer Stan verdiente er seine Brötchen und es war fast wieder so wie damals. Aber irgendetwas war anders. So ließ Nigel die Angelei wieder sein und machte eine Reise, diesmal als freier Mann, in den Süden. Dort lernte er viele Leute kennen. Einer von diesen war der Ruinenwächter Lobedan, der den Sildener in der Kunst der Körperbeherrschung unterrichtete. Doch auch diese Zeit ging zu Ende und Nigel kehrte zurück. Doch nie hielt es den Pirscher, den Waldläufer lange an einem Ort. Und so zog er durchs Land.
Mit einem Schüler zog er unentwegt in den Krieg. Im Osten des Landes tat sich etwas, von dem Nigel nichts gewusst hatte. Durch seine damaligen Verpflichtungen war Nigel bereit für den König, für die Menschen zu kämpfen. Doch er erkannte, dass er keine Rolle mehr im System des Königs spielte und so zog er sich zurück in die Wälder.
Part IV: Das verlorene Ziel In den Wäldern schien er sich zunehmend zu verlaufen, so dass er immer mehr herumirrte.
Die Zeit lief an ihm vorbei, oder er lief an ihr vorbei. Letztendlich wusste Nigel nicht mehr, wo er war, noch wer er eigentlich war oder sein wollte.
Diese Ziellosigkeit gemischt mit Alkohol machte aus ihm ein Wrack.
Doch das war nicht immer so gewesen.
Am Anfang fühlte er sich mächtig stark, er glaubte, er habe den Durchblick und könne mit der Wahrheit die Welt verändern.
Doch vielmehr nahm Nigel mit seiner Wahrheit einigen Leuten die Perspektive und stürzte sie ins Unglück.
Als es ihm jedoch bewusst wurde, war es zu spät.
Er war ein Opfer seiner selbst geworden...
Part V: Der Neuanfang
Nach einer kleinen Odyssee auf Khorinis landete Nigel auf der südlichen Insel Argaan. Mit ihm auch alle anderen. Lees Söldner, die Wassermagier aus der Wüste und die Soldaten von König Rhobar, der sein Reich auf dem Festland wieder geeint hatte und nun dieses mit den südlichen Inseln erweitern wollte. Er selbst kam durch Zufall nach Setarrif, wo er blieb und sich langsam etablierte...
zugelassen(von Renata
Last edited by Nigel Ascan; 06.05.2013 at 00:15.
Reason: Aktualisierung
Lederrüstung
Waffenrock
Lindgrünes Leinenkleid (nur noch Fetzen)
sandfarbene Wüstenkleidung
Rang:
Meisterin der Klingen
Skills:
Eigenschaften:
-Intelligent trotz rauher Umgangsformen
-meinst unfreundlich, besonders zu Fremden da gibt es natürlich auch
Ausnahmen.
-Launisch
-ungewöhnliche Reaktion beim Genuss von Sumpfkraut
Vorgeschichte:
Estefania ist eine junge Frau die sich schon eine Weile allein durch schlägt. Vor einiger Zeit schon hatte sie das Schicksal auf Onars Hof verschlagen. Dort ernährte sie sich durch kleinere Hilfsarbeiten bei Onar. Doch sich auf dem Hof als Tagelöhnerin verdient zu machen, dazu konnte sie sich einfach nicht entschließen. In der Söldnersiedlung traf sie einen jungen Mann, dem sie vorlog sie wäre Banditin. Sie unterhielten sich ein wenig und er war auf der Suche Ölfarben. Er war Künstler. Auf dem Hof war in dieser Richtung nichts aufzufinden, deshalb machten sie sich auf den Weg in die Stadt. Auf dem Weg dorthin überfiel sie ein Bauernmädchen, die sie zwang ihr ihre Kleider zu geben. Damit die angebliche Banditin auch an der Stadtwache vorbei kam. Als Ehepaar getarnt kam sie und der Junge Novize unbemerkt in die Stadt. Abends saßen sie in der Hafenkneipe und schmiedeten einen Plan.
Bei einer waghalsigen Aktion besorgte Estefania für Hel Oh Phüt die Ölfarben aus einem Lagerhaus im Hafenviertel. Bald wurden sie als Diebe entdeckt und sie mussten schnellst möglich aus der Stadt flüchten. Zu Fuß machten sie sich auf den Weg nach Jharkendar. Auf dem Weg dorthin frischte Hel seinen Vorrat an Sumpfkraut auf. Ein paar Tage gewährten ihnen Gregs Piraten Asyl in ihrem Versteck. Am Strand kamen sich die Beiden etwas näher, aber Hel benahm sich sehr jungfräulich.... in jeder Beziehung. Estefania mochte ihn, vielleicht mehr als es gut war in diesem Moment und als er sie dann auf einer sehr unbequemen Palme, die auch noch unaufhörlich pikste,malte. Später durch ein "Stolperstein" gerieten sie beide schon in eine prikelnde Situation, sie küssten sich das erste Mal am Strand. Allerdings passierte auch nicht viel mehr als sie sich später unbeobachtet in einem Zimmer der Taverne befanden. Am nächsten Tag schon begleitete Estefania Hel noch bis zum Sumpflager und verabschiedeten sich Estefania entschied sich nach längerem überlegen sich der Garde Innos anzuschließen. Schon bald musste sie Khorinis verlassen, weil die Insel von Orks regelrecht überrannt wurde.
Bei ihrer Einhandlehre in Varant lernte sie Bardasch den Meisterdieb kennen und er brachte ihr auf dem Weg zurück nach Myrtana das Diebeskunsthandwerk bei. Zwischen den beiden entwickelte sich zuerst eine Hassliebe, die sich keiner der Beiden eingestehen wollte. Schließlich mussten sie einsehen, dass sie nicht mehr ohne den Anderen leben wollte. Das dauerte fast ein halbes Jahr. Ein ewiges hin und her... zwischen Streit und Liebe. Eine ganze Weile hatte Bardasch sie im Leuchturm von Ardea allein gelassen und sie hatte ihn längst zum Teufel gewünscht, als plötzlich ein anderer Herumtreiber bei ihr am Leuchtturm auftauchte. Hasso Küttel. Es stellte sich heraus, dass er ein Schlitzohr war und auf der Suche nach Bardasch dem Meisterdieb.
Die Zeit ging ins Land. Estefania trennte sich von Bardasch nachdem sie sich bei einer Diebestour in ihr Opfer einen Assassinen namens Karim verliebt hatte. Aber diese Affaire war auch nicht von langer Dauer. Estefania musste aus verschiedenen Gründen Bakaresh verlassen und ging zurück nach Ardea. Dort lernte sie Saraliel kennen. Er war Feuermagier und durch und durch ein aufrechtiger Mensch ganz im Gegensatz zu der Diebin. Für ihn hätte sie fast die Diebeskunst an den Nagel gehängt aber sie verlor ihn aus den Augen und damit auch ihre Absichten ein ehrlicher Mensch zu werden.
Wenig später traf sie Arachnas wieder, den sie zuvor nur einmal flüchtig in Silden kennen gelernt hatte. Er, ebenfalls ein Meisterdieb erzählte ihr von einer Diebesgilde in die sie von ihm wenig später auch aufgenommen wurde. Nach ein paar schönen Tagen und Nächten in Silden verschwand er plötzlich. Es war schon das zweite mal dass er sich ganz plötzlich aus ihrer Umarmung löste.
Das nächste Lebenszeichen von ihm bekam sie in der Taverne von Al Shedim. Es war ein Ring und ein Zettel auf dem stand "Für Estefania von Arachnas" nicht mehr und nicht weniger. Die Diebin wusste nicht so richtig was sie davon halten sollte. Bald musste sie schmerzlich erfahren, dass dieser Ring nichts anderes als der Erkennungsring der Diebesgilde war und nichts weiter. Sie versuchte Arri zu vergessen, was ihr ziemlich schwer fiel und eigentlich auch nie richtig gelang. Noch immer in Al Shedim lernt sie Hiroga kennen. Einen Rüstungsbauer mit dem sie gemeinsam zurück nach Myrtana reiste und mit ihm gemeinsam so einige Abenteuer erlebte. Natürlich wie sollte es anders sein verliebte sich auch dieser junge Mann in sie, aber für Estefania blieb er nur ein guter Freund. Nachdem er ihr eine wundervolle Rüstung aus dunklem Snapperleder angefertigt hatte verließ sie den Ritter der Gilde Innos' und traf Saraliel wieder mit dem sie für eine kurze Zeit nach Khorinis reiste. Auch von ihm wurde sie schließlich allein gelassen und sie begab sich wieder auf ein Schiff dass sie nach Kap Dun brachte wo die erste Weihe der Diebesgilde im Hauptquartier stattfinden sollte. Plötzlich tauchte Arri wieder auf und ihr Glück schien endlich perfekt doch er überlegte sich bereits während ihrer ersten gemeinsamen Nacht wieder zu verschwinden. Estefania schwor sich niemals wieder Gefühle in einen Mann zu investieren. So ganz klappen wollte das nicht. Bei Maris ihrem Doppelschwertlehrmeister hatte sie sich gerade noch im Griff, aber bei Candaal, dem Dieb den sie in Mora Sul kennen lernte warf sie ihre guten Vorsätze schon fast wieder über den Haufen. Aber eben nur fast, weil die Begegnungen mit Candaal waren immer sehr intensiv und leidenschaftlich. Doch ihnen beiden war klar, dass es nur die pure Lust war was sie verband.
Wieder einmal hatte sie den verwegenen Dieb getroffen und auch mit ihm die Nacht verbracht, als sie den Mann traf, der ihr Leben verändern sollte. Am Anfang hatte die Diebin einen blassen Schimmer was aus der Bekanntschaft mit Sinistro entstehen würde. Sie ahnte Schlimmes als sie auf der Reise nach Nordmar mit ihm einließ, jedoch war es da schon viel zu spät... Sie trennten sich noch im Kloster von Nordmar und Estefania kehrte zu ihrem Leuchtturm von Ardea zurück. Fast den ganzen Rest des Winters blieb sie da. Schon als sie gar nicht mehr dran glaubte, tauchte der Hohepriester plötzlich wieder auf. Ihr Glück schien fast perfekt zu sein. Natürlich kam ihr ein sehr lukrativer Auftrag dazwischen, der sie nach Vengard führte. Unglücklich sich schon wieder von Sinistro trennen zu müssen zog sie los. Dieser lukrative Auftrag brachte sie mit dem Schatzmeister zusammen. Er hieß Andreas und war ein Priester Innos. Der Arme hatte sich total in Estefania verliebt und folgte ihr sogar in die Wälder Myrtanas um mit ihr Abendteuer zu bestehen. Wieder einmal war es Candaal der ihr aus dieser Situation heraus half und mit ihm ging sie auch nach Varant und nach Bakaresh. Auf dem Ball des Kastells traf sie auch Sinistro wieder, aber leider war das nicht so wie sie sich erhofft hatte. Außerdem tauchte auch Andreas auf diesem Ball auf und ließ sie nicht mehr aus den Augen. Schließlich hatte ihr Freund Candaal eine brillante Idee. Er täuschte Estefanias Tot vor und segelte mit ihr nach Gorthar.
Als sie Monate später nach Bakaresh zurück kehrten War Andreas nicht mehr dort. Zumindest trafen sie ihn nicht. Estefania hatte vor nach Ardea zurück zu reisen und wurde aber von Assassinen gefangen genommen. Nachdem sie mehrere Tage in einem Erdloch gefangen gehalten wurde kamen zwei Männer vorbei und retetten sie. Die waren zwar auch Assassinen aber da gab es wohl auch verschieden Gruppierungen die sich untereinander bekämpften. Der eine von ihnen hieß Joe Black.
Inzwischen ist die Diebin irgendwie auf Argaan gelandet und bewohnt zusammen mit Sheila, einer ehemaligen Schülerin der Diebeskunst, die sie auf der Insel wieder traf, in einem alten Leuchtturm am Hafensteg von Setarrif.
1 Maßgefertigtes schlichtes Schwert das Adanos gesegnet ist
Schneewolffellkleidung
1 Großes Orkschwert (hängt an der Wand der Hütte)
1 wachsendes Bündel mit Waffenbauplänen (1Bündel aus dem Goblinlager vorm Hammerclan, 1Bündel aus Silden, gleich 3 Mappen aus Al Schedim, mehrere Steintafeln des alten Volkes, 1 Bündel aus der alten Bibliothek des alten Kastells)
1 Buch: Über das m. Erz und seine Erscheiningsformen
1 Kiste mit Erz aller Arten, Gold und einigen Phiolen Drachenblut
Eigenschaften:
Größe, Gestalt und körperliche Fähigkeiten:
Silmacil ist etwas mehr als 2 Meter groß und hat die Statur eines Orkkriegers. Dabei ist er drahtig, recht wendig, geschickt, und sehr robust.
Er ist sehr sehr stark, und extrem Ausdauernd hat gutes Heilfleisch, schwerze Haare und Augen von hellblauer bis feueroter Farbe die je nach Gemütsregung wechselt. Normalerweise wirkt sie wie gefrorenes Feuer, kann aber auch klirrend kalt und unmenschlich wirken, oder warm und herzlich. Bei einem Wutanfall wirkt es, als stünden seine Augen in Flammen. Seine Haut ist wettergegerbt, und hatt einen leichten Stich ins bronzene. Silmacil ist Beidhänder.
Soziale Eigenschaften:
Silmacil ist ein Mensch, der seine Meinung geradeheraus sagt.
Er verbiegt sich nicht für andere, ist jedoch sehr tollerant und erwartet dafür dieselbe Toleranz für sich.
Silmacil findet nur sehr schwer Freunde, da er von seinen Freunden viel erwartet. Saufkumpane sind keine Freunde! Ein Freund ist für ihn jemand, der für ihn sein Leben geben würde, und ihn unter keinen Umständen hängen lässt.
Im Gegenzug kann jemand den Silmacil Freund nennt von ihm erwarten, dass dieser ihm unbedingt loyal ist und alles für ihn geben würde. Deshalb ist er sehr wählerisch, wen er als Freund akzeptiert.
Silmacil hat einen seltsamen Instinkt. Er lässt sich von ihm Leiten und vertraut ihm. Silmacil handelt oft rein Instinktiv, und noch nie hat dieser ihn fehlgeleitet. Besonders im Kampf vertraut er auf seine Gefühle.
Auch wen Silmacil manchmal schwer von Begriff ist, so ist er doch alles andere als Dumm und weiß einen Vorteil zu nutzen wenn er sich ihm bietet.
Silmacil ist dazu noch ein ziemlicher Dickschädel. Was er sich einmal in den Sinn gesetzt hat, daszieht er auch durch. Es braucht dann wirklich schwerwiegende Gründe um ihn davon abzuhalten (ein Freund ist ein schwerwiegender Grund).
Er ist Perfektionist und erledigt Aufgaben die ihm übertragen wurden gewissenhaft und Gründlich. Nichts wurmt ihn mehr las etwas nich zu ende zu bringen oder sich übertrumpfen zu lassen.
Er ist recht Genügsam und entsagt (sehr zum erstaunen seiner Mitmenschen) sowohl Sumpfkraut als auch dem Wein.
Silmacil ist Grunderlich, was aber Spitzbübische anwandlungen nicht ausschließt, solange dabei keiner zu Schaden kommt.
Er ist ein freundlicher und Hilfsbereiter Mensch, aber ein echtes Schlitzohr mit einem seltsamen Humor und einem großen Ehrgefühl, auch wenn er aufbrausend ist und, wenn er erst einmal in Wut gerät, zu allem Fähig ist.
Wenn Silmacil richtig die beherrschung verliert, wird er zum Berserker. Er ist dann nicht mehr zurechnungsfähig, und schlägt alles in der Umgebung kurz und klein. Er ist dann gerade noch so bei Sinnen, das er sich geziehlt lenken kann, aber sein ganzes Denken ist dann auf zerstöhren gerichtet. In so einem Fall leuchten seine Augen feuerrot (siehe oben)!
Wenn er auf Orks trifft ist er kaum noch zu halten und wird sich auf sie stürzen um Familie und Freund zu rächen und es braucht sehr gute Gründ ihn davon abzuhalten.
Silmacil ist ein treuer Kamerad, und liebt schlichte Eleganz.
Er ist ein ganz passabler Schmied und hilft wo er kann.
Silmacil neigt dazu zu übertreiben, nicht im Gespräch, aber mit seinen Handlungen. Ein Paradebeispiel dafür ist sein Trainingsprogramm, welches zu hart für die meisten normalen Leute ist, Silmacil aber allmorgendlich bis in den Nachmittag durchtrainiert, wenn er sonst nichts zu tun hat.
Vorgeschichte:
Silmacil wurde in eine kleine Schmiedefamielie des Hammerklans in Nordmar geboren. Dort lernte er unterer den erfahrenen Erzschmelzern und Orkjägern des Klans die grundzüge der Schmiede und Kriegskunst. Nachdem seine ganze Famielie durch einen Orküberfall ausgelöscht wurde, verlies er Nordmar und schloß sich, obwohl er erst 16 war, Robar im großem Orkkrieg an um seine Familie zu rächen. Dabei traf er dem Feldschmied Horatio und sie beide wurden enge Freunde. Dann, bei der Feier eines kleinen Sieges kam es zu einer Schlägerei, wobei Horatio seinen Gegner so unglücklich traf, dass ihm das Genick brach. Als alle noch unter Schock standen, zog der Freund des Getöteten ein Messer und wollte Horatio niederstechen. Silmacil erkannte die Gefahr rechzeitig, und brach dem Angreifer den Arm. Daraufhin, wurden Horatio und Silmacil wegen Mordes und Körperferletzung verurteilt und in die Barriere geworfen.
Horatio war dadurch gebrochen und wurd Feldarbeiter im neuen Lager, und Silmacil, der schon die Fähigkeiten hatte um in einem der Lager aufgenommen zu werden blieb bei seinem Freund und nutzte seine Kenntnisse als Schürfer um sich in der neuen Mine beliebt zu machen. Die Jahre gingen ins Land, und Silmacil blieb Schürfer und seinem Freund treu. Aber im Gegensatz zu Horatio lies Silmacil sich nicht von dem Reislord und seinen Schlägern fertigmachen und trainierte bei Horatio seine Stärke und seine Schmiedekunst. Die harte Arbeit, die gesunde Ernährung und immer häufigere Schlägereien mit Lefti taten ihr übriges um ihn in Form zu halten.
Als die Barriere schließlich in sich zusammenfiel brachen er und Horatio nach Korrines auf um um Begnadigung zu bitten. Doch beide wurden nicht einmal angehört und sofort ins Mienental zurückgesannt, zusammen mit einigen anderen ehemaligen Häftlingen, darunter auch Diego und Gorn.
Vor allem die Kraft und die Erscheinung Gorns ließen in Silmacil den Gedanken reifen, das er, sollte er je hier wegkommen, die Söldner des neuen Lagers suchen und sich ihnen anzuschließen würde. Dies wurde von seinem neuentbrannten Hass auf die Paladine ob dieser zweifachen ungerechtigkeit noch verstärkt.
Kurz darauf wurde die Truppe von Orks überfallen. Silmacil konnte dank seiner gefesselten Hände nicht viel unternehmen und musste schwerverwundet ansehen wie sein Freund Horatio von den Orks getötet wurde. Silmacil nutzte instinktiv die Gunst der Stunde und stellte sich tot, was ihm ob seiner Wunden nicht schwerfiel, und wurde von den Paladinen zurückgelassen. Mit letzter Kraft, und von der Trauer über seinen Freund zerfressen, schleppte er sich in Richtung der Bauernhöfe wo sich Gerüchten zufolge die Söldner aufhielten...
wird von seinem Gegenüber aufgrund
seines Körperbaus oft unterschätzt
ausgeprägter Hass auf Sklavenhändler
zielstrebig
genügsam
misstrauisch und daher Fremden
gegenüber eher wortkarg
leicht schizophren
verschlossen
Skills:
Handwerker (Robenwirker)
Teleport I
Wassermagie I
Wassermagie II
Kleidung:
mittlerweile trägt Ptah die Robe eines Wasseradepten, ist während seiner Reisen allerdings zum Selbstschutz dazu übergangen sie mit einem Reisemantel zu bedecken
Aussehen:
hochgewachsen, sehr hager, seine mittelbraune Haut klebt geradezu auf den Sehnen und Knochen seines Körpers, kaum Muskeln, stechender Blick und dunkele Augen, von denen das linke durch eine Narbe geschmückt ist, eingefallenene Wangen, pechschwarzes Haar, das jedoch kurz geschoren ist und ein Bart der ein wenig zu wuchern beginnt
Besondere Merkmale:
eine lange Narbe, die sich von seiner Schläfe über das Augenlid bis zu seiner Oberlippe zieht, ferner ist ein großes schwarzes Ankh, auf seinen Rücken tättowiert; woher dieses stammt, kann Ptah sich nicht erklären
seit kurzem hat der vormals gesunde Teint wegen der regelmäßigen Aderlässe stark an Farbe eingebüßt, darüber hinaus ist mit Ausnahme von Kopf, Hals und des rechten Armes der gesamte Körper mit rätselhaften, schwarzem Symbolen überzogen
Die vermeintlichen Fluchmale sind mitsamt des Ankhs nach Ptahs Aufenthalt in der Tintendimension des Buchs der toten Tage verschwunden.
Vorgeschichte:
Ptah wurde in äußerst einfachen Verhältnissen in den Tiefen der Wüste von Varant geboren. Seine Eltern, die ein Einsiedlerdasein in einer abgelegenen Oase führten, wurden von Sklavenhändlern getötet, der siebenjährige Ptah von diesen verschleppt. Als die Sklavenhändler-Karawane eines Nachts rastete, gelang es dem ausgehungerten Jungen zu fliehen, irgendwann brach er zusammen und wurde durch eine glückliche Fügung von Nomaden gefunden, sie nahmen ihn auf, dort lernte er lesen und schreiben. Doch Ptah konnte und wollte sich nicht so recht in die Gemeinschaft integrieren und rannte nach 9 Jahren davon. Er ging zurück in die Einsamkeit der kleinen Oase seiner Eltern. Dort baute er die niedergebrannte Unterkunft und den kleinen Adanosschrein notdürftig wieder auf, und fristete ein sehr karges Leben. Er begann mehr und mehr schizophren zu werden und mit seinen toten Eltern zu sprechen. Im Winter bekritzelte er mit Holzkohle die Innenwände der Hütte mit Versen, um die schier unendlich lange
Zeit und den stechenden Hunger zu verdrängen. Wenn die Einsamkeit ihn zu überrollen drohte, wendete er sich bisweilen sogar mit Gebeten zu Adanos.
Zumindest sollte er für lange Zeit glauben, dass die Ereignisse sich damals zugetragen hatten...
Nach 11 langen Jahren in der Ödnis wurde er von einer Schlange in die Wade gebissen und konnte sich zwar das Gift aussaugen, doch dennoch gelangte Dreck in die Wunde und so entzündete sie sich bald. Mit einem vertrockneten Stock als Stütze und einem Wasserschlauch machte er sich allein auf den Weg in die unerbittliche Wüste um nach Heilung zu fragen.
Tagelang irrte er ohne rechtes Ziel umher, verlor schließlich das Bewusstsein und wurde von einer Gruppe Reisender gefunden und mit nach Al Arristo genommen, wo er seine Retter kennen lernte: Hyperius, ein Novize im Dienste Adanos, Janina, eine freundliche Gauklerin, Irenir, ein stolzer Nomade, und Tamar, ein eher schweigsamer Zeitgenosse. Mit diesen zog es ihn nach einigen Tagen in Richtung Braga weiter, wo sich im Ruinenfeld südlich des Städtchens der Heiler Merdarion seines Beins annahm. Im Anschluss daran ging es nach Al Shedim weiter. Unterwegs brach das Eis zwischen ihm und seinen Gefährten allmählich. Und die Grundsteine für immer noch andauernde Freundschaften gelegt.
Seitdem hatte sich viel getan; Ptah hat einen beachtlichen Teil seiner Menschenscheue verloren und ist umgänglicher geworden, dennoch holten ihn immer wieder die Dämonen seiner Vergangenheit ein, was ihn in tiefe Krisen stürzte.
Nach dem Ende der großen Flut, von der er erstaunlicherweise kaum etwas mitbekam, traten Veränderungen ein, deren Folgen derzeit noch nicht absehbar sind. Ein mysteriöser Fluch hat von ihm Besitz ergriffen und so ist sein Körper indes fast gänzlich von schwarzen Mustern gezeichnet, die ihm nach und nach die Kontrolle über betroffene Extremitäten entziehen. Durch glückliche Fügung des Schicksals traf er allerdings die alte Shasa, eine weise Frau, der es gelang das Voranschreiten der Hexerei mittels Aderlässen einzudämmen. Über Zwischenstationen im Kastell, wo er auf Ardescion, den Hüter des Zirkels traf, gelangte er an einen Trank, der die Wirkung des Fluchs vorerst einzudämmen vermochte.
Auch Ptah blieb durch die Wirren des Krieges nicht unbeeinflusst, gemeinsam mit der Gesandschaft der Wassermagier Al Shedims gelangte Ptah nach Argaan in die geheimnisvolle Stadt Setarrif, Heimat einer weiteren Gruppe von Wassermagiern.
Kleidung:
dunkler, eher ungepflegt wirkender Kapuzenumhang
Skills (7/12):
Elementarmagie (Wasser, Erde) 1 gelernt bei Corwyn
Elementarmagie (Wasser, Erde) 2 gelernt bei Melaine
Elementarmagie (Wasser, Erde) 3 gelernt bei Xarih
Elementarmagie (Wasser, Erde) 4 gelernt bei Cecus und im Selbststudium
Meistermagie (Wasser, Erde) 2 gelernt im Selbststudium Schriftgelehrter gelernt bei Overun sowie im Selbststudium
Eigenschaften:
Still und zurückgezogen ist noch sehr positiv ausgedrückt. Er meidet Gesellschaft, ist tiefsinnigen Gesprächen zugleich aber nicht abgeneigt, wobei man dann keine gehobene Sprache von ihm erwarten sollte, wie es für Magier üblich ist. Zwar versucht er sich überlegt auszudrücken, oftmals stolpert er dabei jedoch über die eigene Unsicherheit, weshalb er seinen Gesprächspartnern auch nur selten ins Gesicht schaut.
Aussehen:
schmächtige, fast schon abgemagerte Statur
relativ klein (1,59 m)
nicht sonderlich gepflegte, schulterlange dunkelblonde Haare
graue Augen
Vorgeschichte: Die unendlichen Weiten Nordmar waren immer Solvegs zu Hause, vor Jahren wie heute. Er lebte in einer kleinen Holzhütte unweit eines stattlichen Bergmassives, genau so stattlich wie es dort in die Höhe ging, ging es nicht weit entfernt wieder nach unten, die Steilküste und Bergmassive Nordmars bildeten eine natürliche Begrenzung seines imaginären Gartens. Er hielt nie viel darauf, irgendwelche speziellen Dinge besonders gut oder besonders schlecht zu können, mal versuchte der dunkelblonde Mann sich mit der effektiven Beschaffung von Essbarem, mal wollte er seine Hütte ausbauen, mal hatte er es mit Schreiben versucht. Letzteres macht er bis heute, wann immer Solveg Zeit und Lust hat, kramt er von irgendwo Pergament und Feder heraus und schreibt ein paar Zeilen nieder. Als so etwas wie eine Berufung sieht er das Schreiben jedoch nicht an, eher als einen Zeitvertreib. Ein ebensolcher Zeitvertreib ist für ihn auch das Weintrinken. Bei einer günstigen Gelegenheit erstand Solveg für wenig Gold ein großes Fass Wein, das bis heute in seiner Hütte lagert. Wie lange es noch reichen wird, hatte er nie errechnet oder versucht herauszubekommen, wenn es alle sein würde, dann war es eben alle, auf jeden Fall genoss er jeden Schluck aus dem großen Holzfass, als sei es das Beste auf der gesamten Welt. Vielleicht war es das sogar. Eines schönen Tages geschah dann etwas völlig unerwartetes. Die Sonne schien sogar und es verhieß ein angenehmer Tag zu werden, obwohl längst wieder etliche Massen Schnee gefallen waren und die Temperaturen mehr als unmenschlich waren. Dann plötzlich durchbrach ein lautes Rumpeln die Stille. Wie ein Erdbeben begann auf einmal alles zu wackeln, Solveg wusste nicht, was geschah. Ein Blick aus dem Fenster, das zum Bergmassiv hin gewandt war, verriet die Ursache: eine Lawine. Fast ohne zu überlegen schnappte er sich, was er tragen konnte, warf einen traurigen Blick auf das Weinfass und verließ sein Haus. Doch es war zu spät, die Schneemassen kamen wie wild angebraust und rissen ihn mit. In der Hoffnung die Götter würden ihm gnädig sein, schloss er die Augen und wartete, dass es aufhörte, denn er merkte, dass er nicht tot war.
Gilde: Königreich Argaan | Rang: Wächterin der Akademie [5]
Aktuell:
Waffenlos und als 'Belle' in Thorniara unterwegs ...
Aussehen:
Scheila ist etwa 1,70 m groß und besitzt einen schlanken, athletischen Körper. Ihre kurzen, schwarzen Haare und die braunen Augen sind nur zwei Merkmale ihrer jugendlichen Schönheit.
Die Kleidung der jungen Frau ist, den Temperaturen ihrer Heimat entsprechend, aus leichtem, feinen Stoff. Neben einem bauchfrein, ärmellosem Obergewand trägt sie eine robuste Hose, die durch einen breiten Stoffgürtel gehalten wird und deren Enden in dunkelbraunen Stiefeln enden, die aus Snapperleder gefertig sind.
Um sich vor der Sonne, und neugierigen Blicken zu schützen trägt Sheila meistens einen dunkles, fest sitzendes Obergewand mit Kapuze. Bis auf Ausnahmen verdeckt sie ihr Gesicht mit einem Halstuch und hüllt sich auf Reisen in einen schwarzen Umhang.
Zum Schutz ihres Körpers trägt Sheila lederne Rüstungsteile.
Wesen und Eigenschaften:
Sheila ist die gebohrene Einzelgängerin und anderen Menschen steht sie misstrauisch und verschlossen gegenüber. Fremde haben von ihr keine sonderlich freundliche Behandlung zu erwarten und nur Vertrauten gegenüber zeigt sie manchmal die umgängliche Seite ihres Wesens. Wobei die Sjadu hin und wieder auch starken Stimmungsschwankungen ausgesetzt und bisweilen recht launisch ist.
Sie spricht nur sehr wenig und zweckorientiert.
Die Assassine ist in erster Linie darauf bedacht ihren eigenen Willen durchzusetzen und so handelt sie auch nach dieser Devise.
Waffen:
-Messer
-Wurfmesser (6St.)
-Assassinenschwert: Lerithium
-Dolch: Augen Beliars (noch nicht in Besitz)
Rüstung:
Sheilas Rüstung besteht aus mattem, schwarzen Lederteilen, die lediglich einige wichtige Stellen ihres Körpers schützen. Diese Konstruktion ermöglicht ihrer Trägerin aufgrund der durchdachten Fertigung eine hohe Beweglichkeit, bei bestmöglichem Schutz.
(Siehe Bild)