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  1. View Forum Posts #1
    Abenteurer Die Orkjäger's Avatar
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    Nov 2006
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    Die Orkjäger is offline

    nordmar Nordmar #14

    Männer und Frauen, in diesen Hütten,
    Orkjäger werden sie genannt.
    Es sind ihre Regeln, die hier gelten,
    Blut vergossen für dieses Land.

    Drum Fremder sei auf der Hut
    besuchst du diesen rauen Ort.
    Hier findest du Ehre, Stärke und Mut,
    Krieger, warum willst du wieder fort?

    Für Lee!

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    Abenteurer
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    Jun 2009
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    Larsen Pint is offline
    Larsen weidete das Tier aus und ließ es ordentlich ausbluten . Es roch richtig stark. ,, Fertig ,, rief Larsen Toivo zu. Jetzt kommt dein Teil, wie abgesprochenen werde ich die Goblins anlocken und hier her führen. Bis dahin sollten ein paar Viecher hier sein . nach den Kampf wirst du den Sieger den Rest geben und hier verschwinden bevor noch ein Rudel oder ähnliches kommt.,, Mit diesen Worten begann Larsen in Richtung Goblinhöhle zu gehen. ,, Viel Glück oder besser scharfe Axt das ist glaub ich passender.,, Danach war er in Nebel verschwunden.

  3. View Forum Posts #3
    Waldläufer Ophiuchus's Avatar
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    Aug 2007
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    Ophiuchus is offline
    Ein Stürmischer Wind wehte entlang der Steilküste Nordmars. Aufgebracht peitschte die stürmische See die Gischt gegen die zerklüfteten Felsen. Ophiuchus wischte sich die Gischt die ihm auf dem schmalen streifen des Strandes in das Antlitz spritzte. Wenn er diesen aus Felsen und Schotter bestehenden Uferstreifen der immer wieder im Meer verschwand und einige hundert Meter wieder aus ihm auftauchte als Strand bezeichnen konnte. Langsam wurde es Nacht die Dämmerung hatte schon eingesetzt. Und er fragte sich Erneut warum Weshalb sie ausgerechnet hier warten mussten. Was hatte der Magier hier nur vor? Eine Reise voller Abenteuer und vielleicht den einen oder anderen Schatz den sie finden würden hatte er ihm versprochen. Pah! Bis jetzt hatte er nur sich durch das kalte Nordmar bewegen dürfen, vorbei an Hungrigen Bestien. Keines der Dörfer hatten sie Aufgesucht, immer nur durch die Eisige Landschaft die langsam im Schnee versank. Auch wenn jetzt nur die Berge unter der Weißen Pracht versanken so würde es nur noch tage vielleicht noch 2-3 Wochen dauern. Bis alles unter dem Schnee verschwand. Ihm war kalt und dies änderte auch nicht die Lichtkugel welche der Magier erzeugt hatte. Wenn dort oben am Rande der Steilküste nicht Unzählige Gefahren auf ihn lauern würden hätte er schon Längst sich auf den Rückweg gemacht . Doch alleine den schmalen Glitschigen Pfad hoch klettern? Nein dazu hatte er auch keine Lust.
    „Sie Kommen!“
    Wer Kommt? Was hatte der Magier gesehen, mit wem auf alles in der Welt hatte er sich hier verabredet. Die frage des Schlitzohres die er nicht mal wagte seinen Meister zu fragen wurde ihm schnell beantwortet. Ein schwaches Licht das vom offenen Meer auf sie zu kam. Entpuppte sich schnell als die Laterne eines Ruderbootes. Es wirkte schäbig wie die Männer die es Ruderten, dem Schlitzohr überfiel ein seltsames Gefühl von Unbehagen bei ihren Anblick. So sahen keine Fischer ,oder die Männer eines Handelsschiffes aus. Auch wenn sie der Magier freundlich begrüßte er traute diesen Männern nicht. Gab es in Nordmar keinen Hafen wo Handelsschiffe anlegten? Fragte er sich noch als er in das Boot stieg. Doch verwarf er den Gedanken seinen Mentor hiernach zu fragen. Hielt er es doch nun Wichtiger seine Augen Offen zu halten, damit der und sein Geldbeutel die Überfahrt die Hoffentlich nach Khorinis und nicht in ein Sklavenlager ging gut überstehen würde.

  4. View Forum Posts #4
    Ritter Stylios's Avatar
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    Apr 2007
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    Nordmar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Stylios is offline

    Nahe dem Flachland

    Das Schneetreiben hatte bereits wieder seit dem Morgengrauen aufgehört, die Wildnis Nordmars lag nun wieder ruhig dar. Ein ungewohnt blauer Himmel hing über den hohen Bergen mit ihre weißen Flanken und Gipfeln und ließ Erinnerungen an wärmere Tage aufkommen, die an diesem heutigen in weiter Ferne lagen. Es war schweinekalt, wie es lange nicht mehr zu Beginn der kalten Jahreszeit war und Stylios sah mit düsterer Miene einen harten Winter auf die Dörfer zukommen.

    Der in der Nacht frisch gefallene Schnee knirschte unter den Sohlen der Nordmänner, die in einer lang gezogenen Linie ein weites, weißes Tal durchquerten. Nur wenige Tannen und Dornensträucher waren zwischen den vor Eis starrenden Felswänden verteilt, kein Tier war zu sehen. Nicht einmal der Schrei eines Vogels oder der Ruf eines Wolfes durchdrangen die nur von den Stiefeln der Menschen gestörte Stille. Niemand sprach.
    Es war ein Anblick, der einem gestandenen Nordmarer durch Mark und Bein ging und Stylios konnte deutlich spüren, wie es ihm vor Wut den Atem verschlug: Sämtliche mächtigen Bäume, die im Sommer ein grünes Kleid und im Winter Massen von Schnee auf den Ästen hätten tragen sollen, waren verschwunden! Nur die schwächsten und kränksten Tannen standen dem eisigen Wind, der durch das Tal pfiff, noch entgegen. Tote, gestorbene Stümpfe streckten dafür traurig und anklagend ihre Überreste aus dem Schnee.

    „ Orks...!“ Knurrte Kalf neben Stylios, als sie sich einen Stumpf näher besahen und die grobschlächtigen Spalten, die die Äxte der Biester in das Holz geschlagen hatten, betrachteten. Neben den beiden Clankriegern hob der Jäger Renwick die gesplitterte Klinge eines der großen Werkzeuge aus dem Schnee.
    „ Wann waren sie hier? Woher kamen sie?“ Fragte der riesige Schürfer Liodred, der seine Spitzhacke in der Mine des Clans zurückgelassen hatte und dafür seinen schweren Hammer auf dem Rücken trug und sich gemeinsam mit den restlichen Nordmännern nun um dem Stumpf gesammelt hatte.
    „ Nicht lange her...Manche der Bäume sind vor nicht allzu langer Zeit gefällt worden, andere dagegen schon vor Wochen. Die Orks müssen den Ort hier gut kennen.“ Sprach der erfahrene Fährtenleser Satras und verschränkte die Arme vor der Brust.
    „ Die Hunde holzen und unsere Wälder ab! Sie haben nichts gelernt und streifen schon wieder durch unser Gebiet! Schluss mit dem Fingerabschlagen, der Kopf des Monsters muss rollen, bevor wir endlich Ruhe haben!“ Brüllte der Orktöter Arnthor und riss die Fäuste in die Luft.
    „ Kommen sie aus Faring?“
    „ Unwahrscheinlich. Kundschafter des Hammerclans überwachen den Pass und hätten größere Holzfällertrupps bemerkt.“ Erklärte Stylios und setzte sich nachdenklich auf den Baumstumm, der jetzt wenigstens so noch eine Aufgabe erfüllen konnte. „ Von den Zugängen im Westen werden sie auch nicht gekommen sein, da gibt es genug Holz. Für ihre Burg Faring werden sie es auch nicht brauchen, sonst wären sie, wenn die Grünfelle dort dumm genug sind, mit Horden über den Pass gestürmt. In der Nähe des Passes am Meer müssen sie etwas vorhaben und dafür ne Menge Holz brauchen.“ Sprach der Orkjäger seine Gedanken laut aus. Zustimmendes Gemurmel der Anderen setzte ein. Damit stand ihr nächstes Ziel fest, das immerhin auf dem Weg zu dem Ort, den die Clankrieger eigentlich hatten erreichen wollen, lag.

  5. View Forum Posts #5
    Abenteurer Die Orkjäger's Avatar
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    Die Orkjäger is offline
    Dichter Nebel umhüllte das kleine Waldstück in dem die beiden Männer den Goblins eine falle stellen wollten. „Hoffentlich schafft er es bis zur Höhle.“ dachte Toivo und nahm seine Axt zur Hand. Sie hatte dem Orkjäger schon oft das Leben gerettet. Es war ein Erbstück seines Vaters der damit schon vor seiner Geburt Orks damit in Beliars Reich geschickt hatte.

    Langsam schweifte der Blick des Nordmanns über die Schneide der Axt und schließlich über einige der Bäume die ihn Umgaben. Sie hatten sich einen guten ort für ihren Hinterhalt ausgesucht. Der Weg war Umgeben von zwei kleinen Anhöhen. Larsen würde die Goblins auf den Pfad locken.

    Wenn der Frischling soweit sein würde sah der Plan vor das Toivo von einer der beiden Seiten herab stürmte um den Goblins in die Flanke zu fallen. Raschen Schrittes Stapfte er die Anhöhe Rechterseits und hockte sich hinter die Wurzel eines Umgestürzten Baumes. Jetzt hieß es warten bis Larsen mit der Meute Goblins anrückte...

    Drakk

  6. View Forum Posts #6
    Abenteurer
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    Larsen Pint is offline
    ,,Ahhhhhhh,, schrie Larsen zum wiederhohlten Mal. Die grünen Viecher waren schnell, schnellerals erwartet. Er hatte 6 Verfolger hinter sich, dennen langsam die Puste ausging. Ihn leider auch. Es würde nicht mehr lange dauern bis er die falle erreicht hatte. 30 m Die Goblins kamen näher.
    Einer warf ein Messer nach ihn , dass Larsen am Hinterkopf traf. Er ging zu Boden, die Sicht war verschwommen. Er drehte sich zur Seite und das keinen Moment zu früh. Neben in ging eine Keule nieder die ihn den Schädel wenige Sekunden später zerschlagen hätte. Larsen schoss das Adrenalin in die Beine. Er sprang auf und hetzte los. Die Goblinhorde nahm so fort die Verfolgung auf. Larsen war zwischen den beiden Anhöhen hinter einen wahr hoffentlich Toivo . Mit der letzten Kraft kletterte er einen Baum hoch und sah wie hinter den rechten Hügel Toivo hervorstürzte mit der Axt in der Hand.

  7. View Forum Posts #7
    Abenteurer Die Orkjäger's Avatar
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    Die Orkjäger is offline
    „Na dann mal los...“ murrte Toivo und stürmte los. Larsen war mittlerweile auf einem Ast in gut 3 Meter Höhe Angekommen während am Fuße des Baums die Goblins laut Quiekend umher rannten. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt dem Jäger, nicht eine achtete auf den heranstürmenden Orkjäger.
    Ohne einen Schrei aus seiner Kehle dringen zu lassen stürmte der Nordmann weiter. Die Goblins waren auf den Ansturm des Kriegers komplett unvorbereitet, die ersten Zwei Goblins lagen bereits nach Luft schnappend auf dem mit Blättern bedeckten Boden ehe der Rest auf Toivo Aufmerksam wurde. „Kommt her!“ brüllte der Krieger auf zog die Axt aus dem Kadaver seines zweiten Opfers. Ohne lange zu zögern rannte der erste Goblin mit hoch erhobenen Ast auf den Nordmann zu. Das war ein Riesen Fehler des Grünen Biestes, die Axt von Toivo zertrümmerte zunächst den Ast ehe sie den Schädel des Goblins in zwei Teile Spaltete.
    Das Blut des Goblins hatte noch nicht ganz den Boden berührt als die drei übrig gebliebenen Goblins auf den Orkkrieger zu stürmten. Mit einer mehr oder weniger elegant ausgeführten Drehung erledigt Toivo einen Goblin der sich auf seiner linken Seite Postiert hatte, Blitzartig drehte er sich weiter und trat dem nächsten Goblin mit aller Kraft gegen den Brustkorb.
    Der Goblin flog ein gutes Stück nach hinten und blieb schwer Atmend auf dem Boden liegend. Ohne lange zu zögern nahm der Orkjäger den letzten Goblin aufs Korn, die Axt zertrümmerte die Schulte des kleinen Quälgeistes und schickte ihn in Beliars Reich. Einen Moment lang blieb der Orkjäger ruhig in mitten der Kadaver stehen. Rasch erlöste er noch den letzten Lebenden Goblin von seinen Schmerzen ehe er seine Axt zurück auf den Rücken packte. „Kannst runter kommen, die sind Tod“ rief er Larsen zu und lehnte sich an den Baum.
    Drakk

  8. View Forum Posts #8
    Ehrengarde Magmaking's Avatar
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    Magmaking is offline
    Als noch die gestern die Sonne stand, kam Magmaking in Nordmar an.
    Er fror am ganzen Körper, die Kalte nahm ihn seine ganze Kraft weg die er hatte.
    Nachdem er am Ende des Passes war, traff er auf zwei dunkle Gestalten.

    Die dunklere Gestalt fragte: ,,Was bist du für einer? Du zitterst am ganze Körper."
    ,,Das weiß ich auch. Ich komme von Varant. Ich bin an so ein Klima nicht dran gewöhnt. Hatschi!"
    ,,Gesundheit. Ich weiß wie du schnell nach Hammrclan kommst. Kostet dir nur 1000 Glodstücke."
    ,,Wassss! Du Halsabschneider. Ich gebe dir noch nicht mal ein Goldstück."
    ,,Ich dachte du wärst ein schlauer Typ, aber wenn es so ist, hole ich mir dein Gold dann mit Gewalt."

    Die beide Gestalten zogen ihre Schwerter und griffen Magmaking an.
    Magmaking zog sein Messer und kämpfte gegen die.
    Der dünnere grifff Magmaking an, aber Magmaking musste niesen und nieste den Dünnen ins Gesicht.
    Er schrie sofort und riebte sich sein Gesicht.
    Der andere versuchte Magmaking mit sein Schwert zu verletzten, aber Magmaking duckte sich und rammte ihn das Messer ins Bein und rannte weg.
    Als der Andere wieder Sehen könnte und sich umguckte, fragte er zu den anderen: ,,He Chef. Wo ist die Person, die wir ausrauben wollte?"

    Seit gestern sucht Magmaking nach der Stadt Hammerclan.
    Er verlief sich die ganze Zeit. Durch einen kleinen Schneesturm könnte er kaum sehen.
    Er ist fast paar mal über eine Klippe gefallen, aber könnte durch sein Messer sich immer wieder retteten in der letzte Sekunde.
    Er war aber durch die Kalte kaum noch Kraft und er wurde immer schwächer.
    Er fill zu Boden und ihm wurde Schwarz vor Auge.
    Als es alles Schwarz wurde, hörte er Beliar Stimme, wie sie zu ihn ruft.
    Magmaking wurde jetzt zu Beliar gehen, aber er musste seine Aufgabe erfüllen.
    Es wurde wieder alle hell und Magmaking sah wieder die Landschaft von Nordmar.
    Er stand wieder auf, aber er war fast erforen, nur weil er kurz Ohnmächtig auf den Boden war.
    Als er sich umguckte, sah die Stadt Hammerclan.
    Er ging zur Stadt, aber war immer noch halb erforen und entkräftig.
    Last edited by Magmaking; 25.09.2009 at 14:51. Reason: Moderator hat sich beschwert

  9. View Forum Posts #9
    Ritter Stylios's Avatar
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    Apr 2007
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    Nordmar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Stylios is offline
    „ Scheiß Schnee...“ Brummte Stylios, als er vergeblich versuchte, im dichten Schneegestöber irgendetwas vor sich auszumachen. Nicht nur, dass dank des Windes die heute besonders kalten und großen Flocken einem trotz zum Schutz aufgelegter Hand ins Auge flogen, nein, in der nächtlichen Dunkelheit konnte man eh nichts sehen. Natürlich machten die verdammten Grünfelle auch keine Anstalten, Fackeln bei ihrer Arbeit zu entzünden.
    „ Keine besonders guten Gäste, die Kerle.“ Murmelte Arnthor, der anscheinend an das Selbe gedacht hatte, und der genau wie Stylios auf dem nassen Boden lag und den Hang in Richtung finsteren Wald hinab sah.
    „ Wir müssen ordentlich Eindruck bei denen hinterlassen haben, als wir sie aus unseren Bergen gejagt haben. Auf jeden Fall haben sie mehr Angst vor uns, als vor den Viechern hier.“ Erwiderte der Orkjäger und schlug dem anderen Clankrieger gedämpft lachend gegen die massive Schulterplatte.
    „ Da werden sich die Schattenläufer freuen...“

    Das Knirschen im Schnee hinter ihnen ließ die beiden Nordmarer plötzlich aufhorchen. Sofort griffen sie zu ihren Waffen, die sie neben sich gelegt hatten. Als im dichten Schneefall jedoch die Gestalt eines Menschen und anschließend das Gesicht Kalfs zu erkennen war, entspannten sie sich wieder.
    „ Die Orks verschwinden, haben heute nur einen Baum gefällt. Die Hunde lassen ihn einfach liegen, nachdem sie ihn schon zum Stellen gefällt haben!“ Knurrte der Jäger, als er sich zu seinen Waffenbrüdern in den Schnee kniete und wie die beiden den Hang hinabsah.
    „ Haben sie euch bemerkt?“ Fragte Stylios daraufhin und versuchte vergeblich den Wald zu erkennen, der nur zwei Speerwurflängen den Hügel hinab von ihm entfernt war. Das Brechen von Holz war bis zu ihm zu hören.
    „ Kann sein, uns angegriffen haben sie nicht.“ Erwiderte Kalf, der sich schließlich gemeinsam mit Stylios aufrichtete und erwartungsvoll Arnthor, den Orktöter, ansah.
    „ Wir sammeln uns und warten erst einmal. Satras, Renwick und Hrotghar sollen die Wege ins Kernland überwachen. Eigentlich wissen wir, wo sie hinwollen, doch werden wir uns nicht von einer Bande Affen überrumpeln und die einfach so in Richtung der Siedlungen spazieren lassen

  10. View Forum Posts #10
    Ehrengarde Corax Erindar's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Corax Erindar is offline
    Der wage Schrei kam von irgendwo vor ihm. Corax zog den Mantel enger um sich und stapfte los in Richtung des Lautes. Seit er den Pass überschritten hatte stapfte er durch den matschigen Schnee Nordmars und verfluchte innerlich die Kälte. So schön auch die weißen Hügel die ersten Minuten lang anzusehen waren, so öde wurde der Anblick doch mit der Zeit. Doch weit schlimmer war eigentlich die Kälte, die Nässe und Weite des Landes. Er konnte gut verstehen warum die Edelmänner Myrtanas sagten : "Nordmar lässt man am besten im Gemälde." Doch das half ihm nicht weiter und so war alles was ihm blieb sich selbst innerlich etwas mit seiner Magie zu wärmen und auf seinem Weg zu versuchen die interessanteren Seiten Nordmars zu entdecken. Denn dieses Land wurde zu recht als wild bezeichnet und er meinte diese Wildheit, den Kampf der Pflanzen und Tiere ums Überleben beinahe riechen zu können. Seine schweifenden Sinne fanden Wolfsrudel auf der Jagd oder einen der imposanten Säbelzahntieger, die hier noch lebten. Ein Schatten über ihm und ein weiteres Krächzen holte ihn in die Wirklichkeit zurück. Auch seinen Führer hatte er nicht vergessen. Abwechselnd hatten ihn verschiedene Diener Iyandens auf seinem Weg begleitet, im Moment war es eine freche Nebelkrähe die ihm vorrausflog und durch das unbekannte Land lotste. Corax wäre gerne mitgeflogen, doch wollte er zum einen nicht seine Sachen, allen vorran Schärpe und Messer zurücklassen und zum anderen war er nach wie vor ein Mensch. Nicht mehr ganz mochte man vielleicht meinen, doch sah er sich noch als solcher und daher war es ratsam diese Form, die eines Flügellosen, als seine normale anzusehen und auch so zu leben.

    Corax hob den Kopf zum Himmel. Er hatte anhand des Standes der Sonne festgestellt das er nach Westen gegangen war, vielleicht auch ein wenig nördlich. Er hatte seinen Führern eigentlich aufgetragen ihn zu Wesen wie er eines war zu bringen, doch war er sich nicht sicher ob er längst erwartet worden war und die Führer ihren eigenen Willen hatten oder vielleicht sogar den Auftrag ihn zu einem bestimmten Ort zu bringen. Eine Klippe lag nun zu seiner Linken, ein Abgrund zur Rechten. Der schmale Grad auf den er wandelte führte nun um eine Biegung. Corax suchte noch einmal nach der Nebelkrähe doch sein Geist fand nichts. Beunruhigt runzelte er die Stirn und beschleunigte seinen Schritt. Was mochte passiert sein? Er bog um die Biegung und konnte das Ende des Grades erkennen, blockiert von einer schwarzen Masse. Erschrocken hielt Corax inne, Schneetreiben behinderte seine Sicht und das Gebrüllt des Windes machte ihn fast taub. Dennoch erkannten seine scharfen Augen die Umrisse eines großen Mannes der dort Stand und den durchgang zu bewachen schien. Einer der Menschen des Nordens? Warum hielt er hier Wacht? Corax begann langsam weiter zu gehen, ein Schritt, zwei... Der Mann regte sich und hob den Kopf und begann plötzlich gegen den Wind anzuschreien. Erschrocken wich Corax einen Fuß breit zurück, der Fremde brüllte gegen die Lüfte und schien scheinbar immer lauter zu werden. Der Wind flaute ab und aus dem Wettkampf ging der Mensch wie als Sieger hervor. Endlich schloss sich sein Mund, er öffnete die Augen, fixierte den Seher und griff nach etwas was an der Wand neben ihm lehnte. Corax' Pupillen weiteten sich als er das Wurfgeschoss sah das ihn pfählen sollte. Schnell wich er einige Schritt zurück und der Wurfspieß traf nur wenige Meter vor ihm zitternd auf den gefrorenen Boden. Corax starrte einen Moment auf den vor ihm liegenden kleinen Speer, Schrecken und Überraschung lag für einen kleinen Moment in seinen Augen, dann wurden sie hart. Er hatte keine Zeit für Spielchen, auch wenn er längst befürchtete das dies hier weit mehr war. Wenn er sich erst Respekt verschaffen musste, dann würde er es tun. Er ging zu dem Wurfspieß, bückte sich, platzierte einen Fuß auf der eisernen Spitze der Waffe und griff mit einer Hand nach dem hölzernen Schaft und brach diesen in einer fließenden Bewegung sauber ab, als sei er ein Zahnstocher. Corax besaß zwar keine schier übermenschlichen Kräfte wie Crow, doch dafür hatte er seine Magie und wusste sie so einzusetzen das sie andere einschüchtert. "Wer bist du und wieso greifst du mich an?", fragte der Seher ruhig und mit fester Stimme. Er beschwor wieder ein wenig seiner Magie herauf und brach den Holzstab, den er nun an beiden Enden mit je einer Hand hielt, mit ihr in zwei Teile. "Tirn n'losta", wehte langsam die raue Stimme des Mannes zu ihm herüber. Corax Hände verkrampften sich als er die Worte in der alten Sprache des Waldvolkes hörte. Das Treffen war kein Zufall. Corax biss sich auf den Kiefer und hob die beiden Holzstäbe etwas hoch, dann warf er sie begleitet von ein Schrei, sodass es schien er wolle sie anfeuern. Geleitet von seiner Magie flogen die beiden Fragmente des Schaftes wie zwei kurze Holzpflöcke durch die Luft auf den Berg von einem Mann zu. Er wich keinen Schritt zurück, nur die Miene des Fremden verzerrte sich zu einem breiten Grinsen. Corax steckte noch etwas mehr Kraft in seine Geschosse, seine Augen wurden schmaler als er sich auf das Ziel konzentrierte, die Brust des Mannes. Plötzlich wurden die beiden Pflöcke seinem Zugriff entrissen, als wären sie kurz vor ihrem Ziel auf eine Wand gestoßen prallten sie ab und fielen in den Abgrund. "Der Jäger wird in Nordmar nicht selten zum gejagten, junger Seher.", wehte die Stimme nun in der normalen Sprache wieder zu Corax hinüber. "Geh wieder in deine Wälder zurück, bevor du zur Beute wirst!" Das Grinsen des Fremden verschwand und nur noch die finsteren Augen blieben. Dann drehte er sich um und verschwand während der Seher noch vor Schreck gelähmt da stand.

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    Schwertmeister Cath's Avatar
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    Einst im Pyramidental... ~ICQ 299750834
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    Cath is offline
    Dem Rotnasigen einen WEISSEN Bären in seinen Traum hinein zu deuten, war vielleicht nicht die allercleverste Idee gewesen. Denn nun versteifte er sich darauf, dass weiße Bären nur in einer weißen Umgebung zu finden wären. Also im Schnee, ganz hoch oben im Norden. Je kälter und je höher die Schneewehen, desto besser.
    Cath brauchte ihre Karte gar nicht erst zu Rate zu ziehen, um zu wissen, dass eine Wanderung in den hohen Norden sie weit von ihrem Ziel entfernen würde. Außerdem hatte sie jetzt schon genug Schnee gesehen. Das war für ihr Empfinden einfach noch zu früh, um knöcheltief durch Schnee zu waten, war es doch gerade erst mal ein paar Tage her, dass sie den Spätsommer in Vengard genossen hatte. Nun musste doch erst mal Herbst kommen, ehe es Winter werden und schneien durfte… Und was wäre für einen Herbst besser als Wälder, die dann rot und gold leuchteten, in denen man durch Laub schlurfen und Nüsse sammeln konnte und es nach Pilzen duftete.
    Aber davon war Jäger Rotnase nicht zu überzeugen. Nachdem er Cath noch den Weg in ein relativ nahe gelegenes Dorf beschrieben und ihr versichert hatte, dass er die erste seiner von der Traumdeuterin vorhergesagten Töchter (oh Mann, wenn der wüsste…) nach ihr nennen würde, trennten sich ihre Wege. Er stapfte Richtung Nord-NordOst, Cath in westlicher Richtung weiter.
    Brrrrr…. es war kalt in den Hochtälern des Nordens. Bei jedem Ausatmen stand ein kleines Wölkchen vor Cath´ Mund. Jetzt war sie heilfroh, nicht noch mehr Zeit im Kastell oder in Vengard vertan zu haben; mit jedem weitern Tag wäre es sicher noch kälter hier gewesen.
    Das Leder, mit dem der überteuerte Schuhmacher in Bakaresh ihre Stiefel besohlt hatte, war offenbar nur für den Gebrauch in der Wüste gedacht gewesen, gegen Schnee hatte es jedenfalls nichts entgegen zu setzen. Cath hoffte, dass das von dem Jäger beschriebene Dorf nicht allzu weit entfernt war, dass sie es noch vor der Dunkelheit erreichen würde und dass es eine Schänke mit einem lustig prasselnden Kaminfeuerchen hatte, an dem sie ihre kalten Knochen wärmen und ihre nassen Füße trocknen konnte.
    Last edited by Cath; 01.10.2009 at 12:41.

  12. View Forum Posts #12
    Ehrengarde Corax Erindar's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Corax Erindar is offline
    Den Mann hatte er seit der Gradwanderung nicht wiedergesehen, dennoch war ihm schon seit dieser Begegnung so als würde ihn jemand beobachten. Zu gerne hätte er mit tierischen Augen nachgesehen ob tatsächlich jemand ihn beobachtete, doch die Fauna schien ihn hier beinahe zu meiden. Er hatte seit langem kein Tier mehr gesehen und wenn er eines erfühlte so entglitt es dem Blick seines geistigen Auges sofort wieder. Er fühlte sich zum ersten mal seit langer Zeit wieder vollkommen alleine, so als ob er von der Welt abgeschnitten wäre. Was für ein passender Ort für solche Gefühle. Mit der Kälte, dem Schnee und der weiten Sicht die man hier erlebte kam einem dieser Ort ein wenig so vor wie das Ende der Welt, sollte es denn eines geben. Corax hob den Kopf ein wenig nach oben und sah den Berghang hinauf, auf den der Pfad dem er folgte führte. Er wusste was sich dort oben befand, eines der alten Heiligtümer seines Herren, eines in das nun ein anderes Wesen Einzug gehalten hatte, welches dort nicht hingehörte. Er würde es vertreiben, was auch immer irgendwelche hünenhaften Bergeremiten ihm sagten. Tirn n'losta hatte der Fremde sich genannt, Wächter des Schlafes in der alten Sprache des Waldvolkes. Wessen schlaf bewachte dieser Mann?

    Seine Schritte führten ihn immer höher den Berg hinauf, auf dem alten Weg der zu diesem heiligen Ort führte, seit er vor Jahrtausenden in den frühen Zeiten geweiht wurde. Ob er wohl fliegen musste um ihn zu erreichen? Es war ein Ort des Raben, vielleicht konnte man ihn nicht zu Fuß erreichen. Mit geschlossenen Augen erinnerte sich Corax zurück an das was er wusste. Dieses Heiligtum war der Geburtsort von einem der Blutfürsten und ein großer Bär hatte diesen vertrieben. Bären hatten keine Flügel und konnten daher auch nicht fliegen... ausser vielleicht wenn sie von einer Klippe fielen, aber das war hier wohl auszuschließen. Also musste der Ort wohl zu Fuß erreichbar sein.

    Die Sonne schickte ihre letzten Strahlen auf die Felswand vor ihm, er hatte das Ende des Pfades erreicht, eine große glatte Steilwand ragte vor ihm auf, in ihrer Mitte klaffte ein Loch. Ein großes Loch, der Eingang zu einer Höhle oder gar einem Höhlensystem. Corax tat einen Schritt auf die Pforte zum inneren der Erde zu, doch das Geräusch von Schritten im Schnee ließ ihn innehalten. "So denn beginnt die Jagd nun endlich!" Der Hüne hatte den Speer gegen einen wuchtigen Zweihänder getauscht und die Kapuze tief in das Gesicht gezogen, so das im Zwielicht nur sein bärtiges Kinn zu sehen war. Ein, durch eine Narbe im rechten Mundwinkel, verunstaltetes Lächeln entblöste seine vergilbten Zähne, als er seinen Zweihänder in eine hohe Deckung brachte, die unter Schwertkämpfer als die Wacht des Falken bekannt war so denn Corax sich recht erinnert. Wollte der Fremde ihn verspotten? Oder war das nur ein Zufall? Corax langte mit einer Hand nach einem der Beutel in denen er verschiedenste Pflanzensamen mit sich führte. Wer immer dieser Fremde auch sein mochte, er wollte einen Kampf um Leben und Tod und er würde ihn auch bekommen. Nur Schade für ihn das er auf gewisse Weise wehrhafter war als es den Anschein hatte. Corax schnippte einen Eichensamen in die Luft und ließ dann, mit einem schiefen Lächeln auf den Zügen, seine Magie wirken. In der Luft begann der Keimling zu wachsen, wurde jedoch nicht zu einem normalen Baum, sondern nahm vom Seher geformt die Form eines dicken Stabes an, der sich nach vorne hin verjüngte. "Nun dann ist die Zeit für den Jäger gekommen den Tod zu umarmen.", rief Corax und ließ den hölzernen Dorn auf den Mann zufliegen. Der hatte die ganze Zeit nur still lächelnd da gestanden und mit den verborgenen Augen das Treiben des Sehers beobachtet. Kein Versuch ihn aufzuhalten, keine Anstalten dem Geschoss auszuweichen. Was der Hühne der soviel von der Jagd sprach lebensmüde? Corax spürte wie etwas an seiner Verbindung zu seinem Geschoss riss. Wie bei dem ersten Aufeinandertreffen mit dem Unbekannten. Etwas stimmte nicht. Diesmal würde er sich nicht abschütteln lassen. Seine Augen verengten sich und leuchteten grün auf als er mit aller Kraft den Dorn vorrantrieb. Ein Knacken durchriss das monotone Pfeifen des Windes, ein Knacken dessen Echo sich in seinen Kopf fraß, dort anschwoll bevor es, einen dumpfen Schmerz hinterlassend, verschwand. Der große Pflock war in eine Myriade von Splittern zerborsten, die nun den Schnee vor und hinter dem Hühnen spickten. "Narr, die Beute tötet den Jäger nie." Die brummige Stimme ließ Corax erschaudern. Er war alles andere als Hilflos, konnte mit seinem Messer sicherlich gut umgehen, aber einen ausgebildeten Kämpfer mit seinem Zweihänder im offenen Kampf besiegen? Nicht ohne seine Magie und die versagte hier vollkommen. Schritte, der Hühne näherte sich, langsam, als sei er sich seiner Beute sicher und genieße das Ende der Hatz. Corax biss sich auf die Lippen, noch war er nicht am Ende, so einfach ergab er sich nicht. Er könnte eine Schutzwand auf Gras und Ranken hochziehen und diese verholzen lassen, aber die würde der Wächter mit seinem großen Schwert mühelos in kürzester Zeit klein geschlagen haben. Eine giftige Dornenpeitsche? Nein das half ihm alles nicht weiter, wenn er seinen Gegner nicht treffen konnte. Er hatte scheinbar soetwas wie einen Schutzschild, woher dieser auch immer kam, das oder er war selbst ein Druide. Doch das bezweifelte er, wäre dem so hätte der erste Speer ihn nie verfehlt. Dennoch war er ihm ausgeliefert, hatte keine Chance ihn zu besiegen oder zumindest kampfunfähig zu machen. Wenn man einen Gegner nicht besigen kann, zieht man sich zurück und wartet auf eine bessere Situation. , zitierte er im Geiste eine alte Kriegsweisheit. Wenn er ihn schon mit seiner Magie nicht umbringen konnte, dann würde er ihm immerhin Steine in den Weg legen können. Erneut griff er nach einem der Beutel, doch diesmal war es kein Eichensamen der in seiner Hand landete. Stattdessen hatte er einen kleinen Haufen Moossporen hervorgeholt und warf diese nun dem Hünen entgegen. Wie aus dem nichts verwandelten die winzigen Spooren sich zu Moosfetzen und umschwirrten den Jäger der nun einen Fluch ausstieß, da man ihm die Sicht geraubt hatte. Corax zögerte nicht und rannte auf den Eingang der Höhle zu, hinter sich hörte er wie sein Verfolger unsicher versuchte rauszufinden wo sein Gegner hin war. Eine kleine Lichtkugel erhellte den großen Raum hinter dem Eingang und offenbarte einen großen Haupttunnel, sowie einige schmale Nebengänge. Was sich hier wohl alles verbarg? Corax konnte soetwas wie Felsmalerei an den Wänden erkennen, doch hatte keine Zeit sie sich genau anzusehen. Die Mooswolke entglitt seiner Kontrolle, jetzt wo er sich entfernte und der Hüne würde bald seine Spur aufgenommen haben. Corax rannte auf einen der schmalen Nebengänge zu und löschte die Lichtkugel nach einigen Schritten, darauf bedacht sich so klein wie möglich in eine der Felskuhlen zu drücken.

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    Ehrengarde Corax Erindar's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Corax Erindar is offline
    Das Geräusch von schweren Stiefeln auf dem Felsboden hallte von den steinernen Wänden des engen Ganges wieder. Er näherte sich. Corax versuchte sich noch weiter in die Felsspalte zurückzuziehen, doch er hatte sich bereits so weit hineingezwängt wie es ihm irgend möglich war. Er schloss die Augen und widmete sich ganz dem Hören. In der Dunkelheit sah man sowieso nichts, das war auch sein Schutz, sein einziger wohlgemerkt, denn die Felsspalte schützte ihn zwar davor das der Hüne in ihn reinlief, jedoch schützte sie ihn nicht vor Blicken. Er öffnete die Augen kurz wieder und erstarrte. Ein langsam stärker werdender goldener Lichtschein fiel auf die Wände des Ganges. Ein tiefer Schrecken befiel ihn, klammerte sich fest in seine Brust und lähmte ihn. Wie sollte er jetzt entkommen? Weiter in den Gang hinnein? Nein das würde nicht funktionieren, er endete in einer Sackgasse soweit er gesehen hatte. Eine Verwandlung? Nicht genug Zeit und in der Form eines Rabens konnte er seine Mission nicht erfüllen. Zudem wollte er nicht unbedingt nackt durch Nordmar laufen. Was dann? Er schluckte, irgendetwas musste unternommen werden. Er konnte den Schatten des Hünen bereits sehen, gleich wäre er da. Die Kälte der Felswand wurde ihm plötzlich deutlich bewusst und ein seltsames Kribbeln lief über seine Haut. Corax schloss die Augen und sog zitternd die Luft ein. Was passierte hier? Er spürte wie seine Magie floss, seinen Körper umfing. Das Kribbeln wurde stärker und ein seltsam warmes Gefühl umgab ihn nun, wie als ob er von warmem Wasser umgeben wäre. Er öffnete die Augen wieder, er konnte den Jäger jetzt sehen wie er langsam näher kam. Er versuchte seine Hand zu entdecken, doch konnte er sie seltsamer Weise nicht entdecken. Er bewegte einen Finger und seine Augen weiteten sich als der Fels sich mit bewegte. Plötzlich fielen ihm Ornlus Worte wieder ein, manche Druiden hatten die Fähigkeit die Farbe ihrer Umgebung anzunehmen wenn sie sich verstecken wollten. Schnell schloss er die Augen, unsicher ob diese Auch die Farbe geändert hatten und versuchte so ruhig wie möglich zu atmen. Er hörte wie die Schritte näher kamen, ihn erreichten und schließlich - er atmete auf - ihn passierten.

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    Ehrengarde Corax Erindar's Avatar
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    Die Waldbruderschaft im Forenrollenspiel
    Corax Erindar is offline
    Auf leisem Fuße schlich Corax zurück in die Haupthöhle, er wusste nicht genau wo der Hüne sich rum trieb, doch war er sich sicher das er immer noch einen der Gänge nach ihm durchsuchen musste. Doch er würde ihn wahrscheinlich hören können wenn er sich ihm näherte, daher fühlte er sich fürs erste relativ sicher. Eine kleiner Lichtpunkt bildete sich an seinem Zeigefinger und warf ein mattes, gelbes Licht auf die Wand vor ihm. Er war wieder in der großen Halle wenn mann es so nennen mochte, der Stein war hier glatt und die Höhle hatte die Form eines halben Eis. Insgesamt waren auf jeder Seite neben dem großen Hauptgang in der Mitte drei Abzweigungen in kleinere Gänge zu sehen. Drei zu jeder Seite , sieben insgesamt, wer auch immer diesen Ort hier angelegt hatte schien eine Begeisterung für mystische Zahlen empfunden zu haben. Langsam ließ er seine kleine Lichtkugel zur Decke steigen. Blutrote Linien zogen sich über die Oberfläche des Steines, Corax ließ seine Lichtkugel leicht anschwellen und sich dann in mehrere kleine teilen, die einen größeren Bereich abdeckten. Die Decke wurde zu großen Teilen von den Umrissen eines Vogels eingenommen, um ihn herum war die Decke weiß getüncht worden, wie um den effekt der starken Farbe die für das Tier verwendet wurde zu verstärken. Corax horchte nach den Schritten seines Verfolgers doch dieser schien immer noch die die Nebentunnel untersuchen. Wohin nun? Sein Ziel war nahe, das wusste er. Wahrscheinlich hielt es sich in der Kammer hinter dem Mittelgang auf. Corax ging bedächtig auf den großen durchgang zu. Etwas Licht enthüllte die Runen die in den Fels über das Tor geschlagen worden waren. Iaun en tirn en hîth, las Corax langsam. Das Heiligtum des Wächters des Nebels. Einer der Blutfürsten? Zweifelsfrei, doch welches Wesen mochte die Chance genutzt haben ihn in Zeiten der Schwäche von hier zu vertreiben? Ein Bär? Der Bär? Corax schluckte und trat durch den Durchgang. Ein heißer Luftschwall wallte ihm entgegen. Vorsichtig schickte er seine Lichtkugel etwas weiter nach oben und ließ sie etwas heller werden. Im Zwielicht erkannte er nur Umrisse, doch das reichte ihm. Er erkannte endlich was er hier sah. Ursan, die große Bärin ruhte hier, hielt ihren Schlaf um später gestärkt zu erwachen. Tirn n'losta ... Wächter des Schlafes, das also beschützte dieser Hüne. Doch was konnte er nun tun? Ursan war eine der Ersten, ein Kind Adanos' und der Natur, ein Naturgeist. Er hatte bereits mit eigenen Augen gesehen wie Moreala, der kaum mehr als ein Fürst sein konnte, die Wunden die ihm von normalen Waffen zugefügt worden waren wieder heilte. Ursan war weitaus mächtiger und vorallem größer. Selbst die große Echse konnte diesen lebenden Berg nicht an Masse übertreffen.

    Corax sammelte sich, breitete die Arme aus und entließ einen magischen Schrei der direkt an den Geist des Wesens gerichtet war, das so alt wie die Welt selbst sein musste. Er würde den Wecker für dieses Biest spielen und dann. Dann würde er hoffen seinen Fängen schnell genug entrinne zu können. Ein Knurren erklang, dröhnend, doch unterschwellig. Er hatte Ursan kaum zum Gähnen gebracht. Das Dröhnen setzte sich jedoch selbst nachdem es verklungen war in seinem Kopf fort, schwoll an und ließ ihn unerträgliche Kopfschmerzen leiden. Er fühlte sich als würde sein Kopf zerquetscht. Stärke. Er erinnerte sich noch gut an den letzten Bären mit dem er es zu tun gehabt hatte. Bevor Saphiria ihm zu Hilfe eilte hatte er es ganz allein mit dem brauenen Koloss aufgenommen. Stärke war es was zählte für die Sippe Ursans, sie bewunderten die eigene Stärke, respektierten andere für ihre Stärke. Das Gesetz des Stärkeren ware ihre Maxim, das höchste Gut ihrer Philosophie, wollte man es denn so nennen. Wenn man sich gegen einen Bären durchsetzen wollte musste man stark sein, stärker als man es eigentlich war. Corax biss die Zähne zusammen und kämpfte gegen den Druck an. Er beschwor seine magische Kraft, spürte das brennen in den Adern und stemmte sich mit aller Kraft gegen den Druck.

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    Kämpferin Naram's Avatar
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    Naram is offline
    Schnee. Wind. Kälte. Ja, so kannte Naram ihr Nordmar. So liebte Naram ihr Nordmar ...
    Am frühen Morgen war die junge Tätowiererin aufgewacht und hatte begonnen ihren Rucksack für die Reise einzupacken. Das kleine, alte Zelt wurde zusammengerollt, der Bogen in der Stofftasche verstaut und Vorräte zusammengesucht. Danach suchte sie wichtigen Kleinkram zusammen. Einen kleinen Schleifstein für Schwert und Messer, Feuerstein und Zunder, Tabak und Sumpfkraut, zwei leere Wasserschläuche und so weiter. Auch ihr Tätowierwerkzeug fand noch Platz, denn vielleicht würde sie auf potenzielle Kunden treffen.
    Mit einem melancholischen Auge und einem Fröhlichem hatte sie auf die, noch glimmende, Asche im Kamin geschaut. Ihre Hütte war noch so neu und schon musste sie sie wieder verlassen. Sie wusste nicht für wie lange. Doch trotzdem freute sich Naram auf die Reise. Sie war einfach ein Mensch der sehr gerne auf Wanderschaft war. Ein Blick nach draußen hatte ihr verraten, dass es noch immer dunkel gewesen war.

    Bei Sonnenaufgang hatten sich die Drei, Kalyvala, Byggwir und Naram, an der Brücke zum Hammerclan getroffen. Die Luft roch sauber und frisch. Naram war bereit. Alle ihre Waffen hatte sie verstaut. Ihr schwert zun ihrer Linken ihr Köcher zu ihrer Rechten. Das Messer war ebenfalls am Gürtel befestigt.
    So haben sie den Hammerclan verlassen um sich auf den Weg nach Al Shedim zu machen ...

    Wie lange sie nun unterwegs waren, konnte Naram nicht genau sagen, allerdings war sie sich sicher, dass es noch nicht Mittags war, denn dafür stand die Sonne noch nicht senkrecht genug am Himmel. Die Tätowiererin war bester Laune, auch wenn Kalyvala einen einen recht schnellen Schritt an den Tag legte, mit dem die junge Frau allerdings eher weniger Probleme hatte. Ihr lag das Wandern und Reisen einfach im Blut.

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    Ritter Stylios's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Stylios is offline
    Scheiße, sie mussten hier unbedingt weg!
    Im zugeschneiten Wald herrschte das absolute Chaos! Wildes Gebrüll mischte sich mit den Rufen von zornigen Männern. Kampfgeräusche drangen von jedem Winkel aus heran. Es war ein heilloses Durcheinander und Stylios konnte nur hilflos zusehen, wie ihre Lage immer schlimmer und schlimmer wurde...
    Der Orkjäger stand auf einem Wildwechsel zwischen dicht stehenden Bäumen und allerlei Gestrüpp . Vor seinen Füßen lag der leblose und blutüberströmte Körper des Kundschafters, der den Trupp Clankrieger, der in dem Wald auf die sich nähernden und plündernden Orks gewartet hatte, hatte warnen wollen. Seine Warnung war zu spät gekommen und der erste geworfene Speer hatte den Brustkorb des noch sehr jungen Mannes zertrümmert. Stylios und seine Gefährten hatten sich mit dem Wissen auf die Lauer gelegt, dass die Gruppe Orks, die sie bereits seit einigen Tagen beobachteten, nichts von ihnen wusste und bald ihr blaues Wunder erleben würde. Mit dem zweite Trupp bis an die Zähne bewaffneter Orks, der auf einmal in ihrem Rücken auftauchte, hatten die Nordmänner nicht gerechnet. Wie die Bestien waren sie über die Clankrieger hergefallen und hatten sie im dichte Schneetreiben voneinander getrennt. Nun wusste niemand mehr, wo er gerade war und wo sich die Anderen aufhielten und musste auf sich alleine gestellt um sein Leben kämpfen.

    Stylios blutete aus einer Wunde an seinem linken Arm. Das Schleudergeschoss eines Orks hatte ihn beim überraschenden Angriff der Viecher erwischt. Er musste unbedingt seine Waffenbrüder finden und mit ihnen verschwinden, denn die Zahl der Stimmen, die er von seiner Position aus hören konnte, sprach klar für die Grünen. Plötzlich knackte etwas im Unterholz in seinem Rücken und lautes Rascheln und das Knirschen des Schnees verriet Stylios, dass er nicht mehr alleine war.
    „Da du Floh also! Verkriech`n we lecka Hase! Komm, Morra!“
    Blitzschnell drehte sich der Orkjäger mit der Axt in der Hand um und blickte sich einem sich siegessicher mit der Zunge über die Zähne leckenden Grünfell entgegen.

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    Kämpfer Die Orks's Avatar
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    Auf dem Schlachtfeld
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    Die Orks im Forenrollenspiel
    Die Orks is offline
    Orks ließen sich von niemandem aufhalten!
    Seid Wochen schon kamen die Holzfällertrupps unter Führung des berühmt berüchtigten Elitekriegers Bratok über den Pass, um die mächtigen Bäume des Nordens zu fällen und das Holz zu holen. Es zeigte sich nun, dass auch die Krieger der Norddörfer sie nicht davon abhalten konnten. Die Orks, die im letzten Winter von den Morras aus den Norden gejagt worden waren, mussten wahre Schwächlinge gewesen sein!
    Kratok, der jüngere Brüder des Truppführers, hatte jeglichen Respekt vor den Nordmorras verloren. Bereits, als die Orks in den Wald, aus dem sie heute ein Bäume reißen wollten, waren die Menschlinge in großes Geschrei ausgebrochen. Allein der Anblick der großen Krieger unter seinem Bruder Bratok musste sie in Angst und Schrecken versetzt haben, keine Frage!
    Natürlich waren sie den Fliehenden Morras sofort nachgestürmt.

    Kratok, der einer der Krieger der Vorhut war, war als erster tiefer in den Wald vorgedrungen. Als er sich jedoch einen Weg durch das dichte Gestrüpp bahnte, hätte er beinahe seinen Augen nicht getraut. Anstatt zu fliehen, kämpften die Morras dort bereits! Hatten die anderen Krieger des Holzfällertrosses ihn überholt?
    Wenige Schritte vor Kratok lieferten sich gerade eine Hand voll Orks ein erbittertes Gefecht mit einer kleinen Gruppe Morras. Staunend betrachtete der Krieger die Schärpen seiner Artgenossen, die nicht zu denen der Orks seines Bruders passten. Der Pfeil, der plötzlich aus dem Gewühl der Kämpfenden auf Kratok zusauste, zischte nur wenige Fingerbreit an seinem Schädel vorbei und bohrte sich in einen Baumstamm hinter ihm. Er hatte den Windzug spüren können!
    Was war hier los? Wer waren die anderen Orks?
    Als Kratok gerade seine große Axt, ein ordentliches Krush Pach, zog, ertönte auf einmal hinter ihm lautes Brüllen und die Krieger seines eigenen Trupps stürmten zwischen den Bäumen hervor aufs Geschehen zu. Die nun klar unterlegenen Morras nahmen die Beine in die Hand, verfolgt von den Kriegern. Kratok blieb alleine zwischen den Bäumen zurück und wunderte sich immer noch über das Geschehen, bis schließlich wieder Bewegung in ihn kam und er beschloss, die Gegend nach weiteren Morras abzusuchen. Zu seiner Trophäe würde er schon noch kommen!
    Als er dann hinter einigem Dornengewächs einen unvorsichtigen Morra erspähte, erschien ein breites Grinsen in seinem Gesicht.
    „Da du Floh also! Verkriech`n we lecka Hase! Komm, Morra!“ Sprach Kratok den Menschling an, um ihm nicht feige in den Rücken zu fallen und stürzte anschließend sofort auf ihn zu, als er merkte, dass der Morra doch vorbereiteter war, als er gedacht hatte.

    Gorbag

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    Ritter Stylios's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Stylios is offline
    Ohne groß eine andere Wahl zu haben warf sich Stylios dem anstürmenden Ork entgegen und schaffte es, mit einem schnellen Hieb seiner doppelklingigen Axt die weitaus größere und schwerere Waffe zur Seite zu lenken. Rasch setzte der Orkjäger nach und führte in der selben Bewegung einen Schlag gegen das linke Bein des Grünfells, das jedoch flinker als erwartet weggezogen wurde. Als der Ork daraufhin versuchte, Stylios mit seiner freien Pranke zu packen zu kriegen, machte dieser einen weiten Satz zurück und entfernte sich aus der Reichweite der langen Arme.
    Augenblicklich ging es weiter. Während aus dem restlichen Wald das Klirren der Waffen und die lauten Stimmen von Menschen und Grünfellen zu Stylios hinüberdrangen, musste dieser sich gegen die wuchtigen Hiebe seines Gegners behaupten. Immer in Bewegung versuchte der Nordmann vor allem, ein Aufeinanderprallen der beiden unterschiedlich großen Äxte zu vermeiden, da er zum einen schon alleine bei der Wahl der Waffen unterlegenen war und zum anderen in einem direkten Kraftduell nicht bestehen konnte. Der Ork dagegen, der einfach nur wild um sich zu schlagen schien und sicherlich noch nicht lange zu den Kriegern der Grünfelle gehörte, schien immer mehr Geduld und Beherrschung zu verlieren.
    Als Stylios es schaffte, einem Schlag des Orks vollständig auszuweichen, ging er sofort zum Gegenangriff über, und zielte bei seinem Hieb auf den Schädel des Orks. Dieser duckte sich jedoch weg, sodass Stylios nur die massive Schulterplatte des Gegners erwischte, von der die Klinge einfach abrutschte. Sofort ging der Nordmarer wieder auf Abstand.

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    Die Orks im Forenrollenspiel
    Gorbag is offline
    „ Lasst das Rudel weiter ausschwärmen und die Morras verfolgen. Keiner kämpft alleine, die Untergruppen bleiben zusammen. Los, und bringt mir, was ich will!“ Rief Gorbag den Spähern zu, die er auf einer Lichtung um sich gescharrt hatte und die seine Befehle umgehend an seine Krieger weitergeben würden. Sofort setzten sich die vier Orks in Bewegung und verschwanden im Wald, um die anderen Knochenjäger zu suchen, die gerade die Morras vor sich hertrieben. Gorbag blieb dabei allein zurück. Er war der Elitekrieger, er war der Anführer des Trupps und bei einem so unübersichtlichen Kampf musste er einen kühlen Kopf bewahren. Viele andere Kämpfer seiner Kaste hätten anders gehandelt, aber das war ihm egal. Er war der Anführer und seine Clanbrüder taten, was er ihnen befahl.

    Es war eigentlich nur ein Zufall gewesen, der den Shak-Trupp nach Nordmar gebracht hatte. Als Gorbag und seine Krieger von Gotha aus an Faring in Richtung der Küstenregion gezogen war, hatte der Elitekrieger von den Holzfällern erfahren, die immer wieder in die Berge Nordmars vorgedrungen waren, ohne wirklich von den Morras gestört zu werden. Das war das Zeichen gewesen, wieder in die Heimat zurückzukehren und sich für die letzten Niederlagen seines Volkes dort zu rächen.
    Umgehend hatten die Shaks den Pass überquert und die unvorsichtigen Nordmarer aufgespürt, die gerade dabei gewesen waren, sich auf das Auftauchen der Holzfäller vorzubereiten. Schnell hatten die Orks die Morras weiter in den Wald hineingejagt und sie zersprengt.

    Gorbag genoss die Atmosphäre, die in dem umkämpften Wald herrschte. Es war Kriegermusik, die an seine Ohren drang und die sein Blut zur Wallung brachte. Ganz und gar vom Moment erfüllt und im Wissen, dass seine Krieger gerade die Feinde zur Strecke brachten, verließ Gorbag die Lichtung, um ebenfalls in den Kampf einzugreifen. Ohne Hast streifte er dabei durchs Unterholz, rückte beiläufig seine Rüstung zurecht und nahm langsam seine Armbrust vom Rücken, als er hinter sich ein verdächtiges Geräusch hörte. Hechelten Morras? Unwahrscheinlich.
    Schnell nahm Gorbag einen Bolzen aus seinem Köcher an der Seite, legte ihn in die Kerbe vor die bereits gespannte Sehne und drehte sich auf der Stelle um, als er hastiges Fußgetrapel in seinem Rücken hörte. Gorbag legte auf den Eiswolf, der wahrscheinlich in der Aussicht auf leichte Beute ins Kampfgebiet gekommen war, an und der Bolzen erwischte das Mistvieh im Sprung. Mit einem einzigen lauten Jaulen ging das Viech zu Boden und rührte sich nicht mehr.
    Den Bogenschützen, der in diesem Moment auf ihn anlegte, sah der Elitekrieger zu spät. Gerade, als Gorbag dem Morra in die Augen blickte, ließ dieser einen Pfeil von seiner Sehne los. Der Ork hatte keine Möglichkeit, auszuweichen, doch spürte er nur einen Luftzug, als das Geschoss, von einer jähen Windböe erfasst, knapp an ihm vorbei zischte.
    Seinen Kriegsschrei ausstoßend stürmte Gorbag augenblicklich auf den Schützen zu und zog im Rennen sein großes Schwert vom Rücken. Als er erkannte, dass der Morra, der bereits graues Haar und seine besten Kämpferjahre bereits hinter sich hatte, keine Anstalten machte, eine andere Waffe zu ziehen sondern versuchte, noch schnell einen Pfeil aufzulegen, beschleunigte Gorbag seine Schritt und schlug den Bogen bei erreichen des Feindes splitternd aus dessen alten Händen. Seine Beute sichernd verpasste der Elitekrieger dem Grauhaar einen Hieb mit der flachen Seite seines Eisenhandschuhs und schickte ihn blutend ins Land der Träume.

  20. View Forum Posts #20
    Ritter Stylios's Avatar
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    Die Gilde Innos' im Forenrollenspiel
    Stylios is offline
    Dem Ork schien langsam die Puste auszugehen.
    Immer öfter musste das Grünfell nach Luft ringen, sich den Schweiß aus dem nassen Fell im Gesicht wischen und seine Angriffe kamen immer ungenauer und kraftloser. Stylios witterte seine Chance. Immer noch ständig in Bewegung bleibend umkreiste er seinen Gegner und schaffte es immer wieder, ihm kleinere Wunden beizubringen, die langsam an der Kraft des Orks zerrten. Stylios wusste durch die vielen Kämpfe in den letzten Jahren mit ihnen genau, wo die Schwachstellen der einzelnen Rüstungstypen waren und wie er am besten an sie heran kam.

    Den nächsten Ausfall des Kriegers konnte der Orkjäger früh vorhersehen. Mit einem schnellen Schritt nach hinten wich Stylios dem schwungvollen Hieb aus und stürzte sich sofort auf die nun ungedeckte Seite des Feindes. Tief bohrte sich der Dorn seiner Axt von unten in den Schlagarm des Orks, der sofort seine Waffe aus den kraftlos gewordenen Fingern fallen ließ. Als Stylios anschließend den langen Dolch im Wehrgehänge des Grünfells entdeckte, zog er diesen rasch heraus und durchstieß damit die Hand des anderen Arms, der versuchte hatte, ihn zu greifen. Brüllend vor Schmerz taumelte der Ork ein paar Schritte zurück und stürzte schließlich über eine unter der Schneedecke verborgenen Wurzel zu Boden. Stylios folgte ihm vorsichtig, um die Sache zu Ende zu bringen und dann schleunigst seine Freunde zu suchen und zu verschwinden. Zwar hatte er den Ork verwundet, aber sich auf eine augenscheinliche Kampfunfähigkeit verlassen, wollte er nun nicht. Der Klotz war immer noch sicherlich doppelt so schwer wie er und brauchte seine Hände nicht, um ihm alle Knochen zu brechen.
    Mit einem leisen „Für die Ahnen“ auf denn Lippen hob Stylios langsam die Axt und beobachtete die Regungen des Orks, der schwer atmend im rot gefärbten Schnee lag, dabei genau. Das Geräusch eines dumpfen Aufschlags hinter ihm ließ ihn dann jedoch zögern.

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