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Spielereports

  1. #61 Reply With Quote
    Deus Saturn's Avatar
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    6. Kapitel 1942/43



    Endlich ist der superschwere Panzer erforscht. Obwohl die Wissenschaftler zunehmend eigenständig ihrer Arbeit nachgehen, ist dies doch ein Schritt um die dominierende Rolle des deutschen Reiches zu festigen und auszubauen. In Europa tat sich weiteres, die nicht in der Achse befindlichen Staaten, allen voran Norwegen und Tschechoslowakei, verbündeten sich um eine neutrale Macht zu schaffen, neben der Achse, den Alliierten und den Komintern. Sie waren keine wirkliche Bedrohung, aber dennoch eine ernst zu nehmende Macht in Europa. Da die Vichy-Frnzosen zunehmend in Richtung der Alliierten drifteten, blieb nichts anderes übrig als ihnen den Krieg zu erklären. Obwohl nicht zuviele Truppen im südwesten stationiert waren, gab es doch einen schnellen und unblutigen Feldzug, welcher mit einem überragendem Sieg endete. Trotzdem verblieben die Vichy-Franzosen im Krieg und kämpften in Afrika weiter.

    Das indische Volk entschied sich in seiner vollkommenen Weisheit dafür der Achse beizutreten, lediglich die Japaner und Engländer waren nicht sonderlich begeistert von diesem Schritt, deshalb fielen Truppen aus Nepal recht bald auf dem indischen Subkontinent ein und eroberten große Teile Ostindiens. Erst deutsche Expediditonstruppen konnten sie nach langen Kämpfen wieder zurückschlagen und vertreiben. Nepal wurde geteielt in ein direkt zu Deutschland gehörendes Territorium und in einen unabhängigen Staat, welcher sich sogleich der Achse anschloss. Während der Operationen der Wehrmacht auf dem Land, wurde die Flotte wieder restauriert und auf Fordermann gebracht.

    Die siegreichen Truppen zogen von Indien weiter nach Siam, wo sie die neue englische Hauptstadt eroberten und das ganze Land von der britischen Unterdrückung befreiten. Nachdem dies geschafft war, landeten sie in Kyushu, wo ihnen nach wenigen Wochen der Nachschub ausging. Die britische und japanische Flottenpräsenz war einfach zu groß, um die Konvois, welche Munition, Nachrung und andere Güter bringen sollten, ungefährdet zu entsenden. So gab es nach wenigen Wochen drei eingekesselte deutsche Verbände auf Kyushu, welche ohne Nachschub versuchen mussten zu überleben. Der Vorteil war, dass die japanischen Truppen weiterhin gebunden waren und so weder auf dem chinesischen Festland, noch in Europa opperieren konnten.
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  2. #62 Reply With Quote
    veni, vidi, iuvi  Thorwyn's Avatar
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    @Enternix: Weiterschreiben!
    Klingt schon sehr gut, bloß ein paar Bilder oder ähnliches sollten noch rein.

    Desperados 1
    Achtung Spoiler!

    Mission 12 - Flucht aus El Paso
    Erzähler: John Cooper


    Verdammt. Sanchez scheint mit seiner Behauptung Recht gehabt zu haben. Als ich nach dem Erhalt des Kopfgelds Smith etwas ausquetschte, wurde er sehr unsicher und beinahe hätte ich aus ihm rausbekommen, was es mit El Diablo auf sich hat. Doch dann wurde er ermordet und Marshal Jackson fand mich neben der Leiche, so dass ich flüchten musste.
    Nun muss ich Sam, Doc und Kate finden, bevor sie Jackson in die Hände fallen, und dann nichts wie weg aus dieser Stadt.
    Sam fand ich als ersten, danach Doc auf einem Friedhof (natürlich). Dort konnte er auch gleich auf den Kirchturm steigen, von wo aus er einen guten Überblick hatte. Der Weg zu Kate war dann recht einfach, jedoch mussten wir außerdem unsere Pferde zurückholen. Da Doc und Sam aber noch ausreichend Gas und Dynamit hatten, war das kein allzu großes Problem.
    Das Hochsicherheitsgefängnis Fortezza ist nun unser nächstes Ziel - wir befreien Sanchez, denn nur er kann uns jetzt noch weiterhelfen.


    Mission 13 - Die Mauern von Fortezza
    Erzähler: Samuel Williams


    Mann, in was hat uns John da wieder reingeritten! Ausgerechnet in ein Gefängnis müssen wir einbrechen, nur um einen Verbrecher rauszuholen, den wir einenTag zuvor erst eingebuchtet haben. Kann verstehen, wenn der alte Mann da nicht gerade gut gelaunt ist.
    Aber irgendwie werden wir das Ding schon schaukeln, ich vertraue da voll auf Johns Messer - viel Lärm machen kann ich diesmal nicht.
    (Zwei Posten wachen hinter einem Zaun, Cooper schaltet den hinteren mit dem Messer aus.
    Sam legt die Klapperschlange hinter das Tor, Cooper lockt die Wache mit der Uhr an.
    Die Schlange beißt zu - Sam bekommt sein TNT, Doc sein Gas.)
    Auch dass er so gut klettern kann, ist verflucht nützlich. So kann er an einem Turm ins Gefängnis kommen und schon mal die Offiziere ausschalten, damit die Soldaten später weniger geordnet vorgehen. Später, das heißt: nachdem ich das Tor in die Luft gejagt habe!
    Daraufhin haben sich nur zwei Gruppen gebildet, die eine konnte Doc gleich mit einer Gasphiole ausschalten. Dann ließ er wieder einen seiner Ballons steigen und ich stellte mich südlich vom Tor auf. Als der Ballon weit genug war, reichte ein Schuss, um die Soldaten anzulocken und der Mann im Mantel holte das Gas mit seiner Knarre vom Himmel.
    Insgesamt 17 Mann, sowas soll mal einer nachmachen! Der Rest war ein Kinderspiel, am Ende musste nur noch Sanchez’ Zelle geöffnet werden und dann verschwanden wir über die Westmauer des Gefängnisses.


    Mission 14 - Sie nannten ihn Grizzly
    Erzähler: John Cooper


    In letzter Zeit geht auch alles schief! Erst müssen wir Sanchez wieder raushauen, dann wollen wir uns seine Bande als Unterstützung holen und müssen feststellen, dass El Diablos Männer die Festung komplett zerstört haben!
    Sanchez ist sauer und räumt die Festung nun im Alleingang auf. Mit seiner Kraft scheint er keine Grenzen zu kennen, schleudert einfach ganze Felsbrocken nach Leuten, die ihm im Weg stehen.
    Danach reißt er einfach die Gatling aus der Verankerung und eröffnet das Feuer. Ein paar Banditen war das zu viel und sie sind in ein Haus geflohen - aber hinterher Sanchez, der alle drei zur Tür hinausbefördert hat. Da darf er auch ein wenig angeben ...
    Auf Sanchez’ Bande können wir also nicht zählen, aber er weiß, wo wir suchen können - Carlos, dessen Leute Sanchez in El Diablos Auftrag am Schlangenpass zum Schweigen bringen sollten, weiß sicher etwas. Wir werden ihn in Socorro finden. Also los!
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  3. #63 Reply With Quote
    Ritter Enternix's Avatar
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    Der Byzantinische Krieg

    1096, die Belagerung Sofias war geglückt, im eisigen Winter hatten die ungarischen Bogenschützen den Ausschlag gegeben, die feigen Aufständischen mussten sich in ihre Burg zurückziehen und verhungern.

    Als man König Laszlo die frohe Botschaft überbrachte speiste er gerade mit dem Gesandten des französischen Königs.
    Gesandter:"Und ihr seid euch sicher, dass ein Bündnis Frankreich helfen könnte?
    Isch meine ihr habt zwar einige Länderein vorzuweisen, doch seid ihr arm wie Kirschenmäuse und eure Leibgarde erinnert, verzeiht mon Ami, an einen Haufen Straßenräuber."
    Innerlich kochend erwiderte Laszlo ruhig:"Ich danke für den anschaulichen Vergleich, desweiteren möchte ich darauf verweisen, dass ein Bündnis mit uns euch ebenso Schutz vor dem HRR und Mailand bietet, beide zählen zu den besten Freunden der Straßenräuber, und wir sind stets darauf bedacht unter unseren Freunden Ruhe zu bewahren, es liegt an euch ob ihr dazugehören wollt."
    "Nanana, wer wird denn gleisch beleidigt sein, ich sprach doch nur davon, dass wir zuverlässige Verbündete brauchen, wenn ihr euch so gewiss seid, warum überzeugt ihr uns dann nicht von eurer Treue, dursch, sagen wir 700 Gulden?"
    Laszlo wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, die dem Gesandten nicht gefallen hätte, da wurden die Türen des Thronsaals mit Wucht aufgestossen und ein blutbefleckter Mann taumelte herein.
    "Mein König, Sofia ist genommen, eurem Sohn geht es gut und die Rädelsführer der Rebellion wurden gerädert, ganz wie ihr es befahlt."
    Lächelnd wandte sich Laszlo an den Gast und fragte:" Nun, seid ihr nun von der Schlagkraft meines Militärs überzeugt, oder soll ich euch noch andere Beweise liefern?"
    "No, no das wird nicht nötig sein, wir akzeptieren eusch als vollwertigen Partner Frankreichs."

    Ohne jemals eine Goldmünze zu zahlen, hatte Lazlo nun das größte Reich Europas errichtet, verbündet mit den Mächten des Kontinents.
    Stolz wehten die Banner des Königshauses Ungarn von Budapest bis nach Bukarest, von Sofia bis nach Iasi und in Zagreb residierte der König selbst.
    Doch die junge Großmacht stand auch vor großen Problemen, die Gelder waren knapp, die Stärke der Armee beruhte nur auf Einzelerfolgen der Generäle und noch immer gab es keinen echten Fortschritt bei den Expansionsplänen gen Adria.
    König Laszlo traf seine bis dahin unpopulärste Entscheidung, er erhöhte landesweit die Steuern, wer immer nur einen Gulden sparte musste ihn jetzt abgeben, selbst Kindern wurde das Brotgeld genommen um die ehrgeizigen Pläne des Königs zu finanzieren.

    Doch bevor er genug Geld beisammen hatte um einen Feldzug gegen Venedig zu wagen, erreichte ihn eine Botschaft aus Sofia.
    Byzantinische Truppen, eine riesige Armee, belagerten die kleine Motte.
    Die einzige Hoffnung der Belagerten war der Entsatz durch General Istvan.

    Laszlo indes beschloss alles auf eine Karte zu setzen, er sammelte seine berittenen Bogenschützen um sich und ritt im Gallopp die Adria hinunter.
    Zwar gab er auf diese Weise Zagreb den Venezianern preis, doch hatte er keine andere Wahl, er musste den Ritt gen Durazzo wagen, um die Byzantiner zu schwächen...

    Die Schlacht um Sofia folgt...

    Anmerkung:Um eine Methode vernünftig große Screenshots zu machen wäre ich sehr dankbar, ebenso um Kritik.
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  4. #64 Reply With Quote
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    Enternix: Bilder mit Fraps machen. Und sonst *Feedbackgeb*. Kann man nicht viel sagen, ist einfach gut.
    _________



    Kapitel 4.
    Aus den Tagebüchern von Toki


    Da waren wir, irgendwo in Schottland, und es wimmelte nur so von britischen Patroullien. Schon auf dem Weg zu unserem Ziel, dem feindlichen Geheimdienstquartier, mussten wir mehrmals mit Waffengewalt zurück schlagen, obwohl wir abseits der Straßen unser Glück versuchten, uns durch Wälder und Gestrüpp schlugen. Die Gefechte beschränkten sich zwar meist auf kleinere Scharmützel, welche von Anne und mir doch recht schnell zu unseren Gunsten entschieden werden konnten, sonst würde ich diese Zeilen ja auch nicht schreiben können, aber es schien doch so, als würde uns jemand erwarten. Das britische Geheimdinstquartier erwies sich dann als ebenso unspektakulär, wie das deutsche. Es war besser gesagt eine kleine Siedlung, welche sie okkupiert hatten. Ein MG-Nest, drei Häuser, schon fast zu schlicht.

    Zuerst schlich ich mich in das mir am nahestehenste Haus, durch ein Fenster, nur eine hysterische Zivilistin, welche mir, vollkommen erschocken, einen Tee anbot. Das ganze Haus war scheinbar nicht besetzt, und so ging es weiter, vor der Tür konnte ich einen vor sich hin dösenden britischen Wachsoldaten erschießen, doch obgleich ich einen Schalldämpfer nutzte, muss doch sein Tod aufgefallen sein, jemand hatte es gehört oder sehen. Der Alarm erschrillte und von überall strömten nun die Feinde heran. Den ersten dieser Bastarde konnte ich noch im Hausflur niederstrecken, doch dann musste ich ins Obergeschoss flüchten. Die nette Dame blieb, zu meinem Leidwesen, immer an meiner Seite. Ob aus Angst vor mir oder aus Furcht vor den Briten war mir nicht klar. Auch konnte ich mit ihr nur nonverbal komunizieren, da sie kein Wort Japanisch verstand. Doch sie war meine geringste Sorge, vom Obergeschoss des Hauses aus gab es keinen Ausweg. Während also Anne, keine hundert Meter entfernt, in aller Seelenruhe, irgendwo im Schlamm, auf ihren dicken Brüsten lag, musste ich allein um mein Überleben kämpfen. Doch der befehlshaben Offizier war keine Leuchte und entschloss sich zu einem Frontalangriff. Es war kein Schweres ihm aufzulauern und einen nach dem anderen seiner Soldaten und schließlich ihn selbst, zu erschießen. Teilweise mit der schallgedämpften MP, teilweise mit dem Maschinengewehr. Der letzte verbliebene Gegner war anscheinend zu verängstigt, um seinen Tod zu finden - doch er hatte Stiefel an und verursachte so Geräusche. Kurzentschlossen nahm ich mein MG und feuerte eine Salve in den Boden. Wie sich später herausstellte war es die richtige Entscheidung.

    Frontal war es nicht möglich das Haupthaus anzugreifen, da die Briten ein Stand-MG aufgestellt hatten. So musste ich einen weiten Weg gehen, herum um ein weiteres Nebengebäude, um zum Ziel zu kommen. Nachdem ich durch ein Fenster eingebrochen war stellte sich heraus, dass dies wohl der falsche Raum war, eine abgeschlossene Bibliothek. Als ich weiter um der Haus herum schlich, auf der Suche nach einem Eingang, entdeckte mich, eine große Schande, ein Offizier. Nach einem Handgemenge konnte ich ihn abstechen, doch vorher schoss er mir mit seiner Pistole mehrfach ins Bein. Keine tödlichen Wunden, aber doch schmerzhaft. Nach weiteren Gefechten ging es in den zweiten Stock. Dort schaltete ich weitere Wachen aus und fand schlussendlich meine Zielperson, welche sich als erntzunehmender Kontrahent herausstellte. Nachdem auch er bewustlos war, schulterte ich seinen Körper, nahm alle interessant wirkenden Dokumente, welche sich finden ließen, und verschwand, denn die Briten hatten Verstärkung herbeigezogen. Anne hat während des ganzen Einsatzes keinen Finger krum gemacht und keinen Schuss abgegeben, faules Stück. Wieder in der Basis konnte ich zu meinem erfreuen feststellen, dass die Deutschen endlich einen exzellenten Kampfdolch im Angebot hatten.





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  5. #65 Reply With Quote
    veni, vidi, iuvi  Thorwyn's Avatar
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    @Enternix: Berittene Bogenschützen sind toll. Ich hasse es zwar, wenn die KI plänkelt, aber umgekehrt macht das Ganze gleich viel mehr Spaß, wenn man fast ohne Verluste große Armeen aufreiben kann. Als ich Byzantiner war, hat mir mein Adelsrat praktischerweise oft welche geschenkt, die waren immer sehr nützlich. Gegen feindliche Fernkämpfer kann man mit den richtigen Truppen auch einfach in den Nahkampf gehen und sie niederreiten. Zur Verfolgung sind berittene Bogenschützen wegen der hohen Geschwindigkeit auch perfekt geeignet. Nicht unterschätzen die Leute!

    Desperados 1
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    Mission 15 - Tanz mit dem Teufel
    Erzähler: Pablo Sanchez


    Da wären wir! Jetzt geht es diesem Bastard Carlos an den Kragen, er wird es bereuen, sich mit Sanchez angelegt zu haben. Meinetwegen könnten wir einfach die Stadt kurz und klein schlagen, aber John meint, wir kommen weiter, wenn wir leise sind.
    Kate will sich als Tänzerin in Carlos’ Bar bewerben, um die Penner dort abzulenken, so dass wir sein Büru durchsuchen können. Na mal sehen, wie das endet!
    (Kate ist angekommen, so dass einige Leute sich nun in der Bar aufhalten.
    Nachdem Doc die beiden Wachen unten mit seiner Präzisions-Buntline erledigt hat, wirft er eine Gasphiole nach oben.
    Cooper schaltet außerdem die Wachen im Innenhof aus, Doc öffnet dann die Tür, damit das Büro durchsucht werden kann.)
    Caramba! Wirklich interessant, was so alles in Carlos’ Safe zu finden ist, anscheinend will er sich bald mit El Diablos Männern zu einer Geldübergabe treffen! Das ist eine gute Gelegenheit, um diesem Feigling näherzukommen.


    Mission 16 - Eine Handvoll Dollar
    Erzähler: John Cooper


    Sanchez’ Enthusiasmus in allen Ehren, aber wir lassen es doch besser langsamer angehen. Mal sehen, was Carlos sagt, wenn sein Geld auf einmal nicht mehr da ist ... praktischerweise kennt Sanchez auch einen Geheimgang in die Bank, so dass sich dieser kleine Raubzug nicht allzu schwierig gestalten dürfte.
    In dem Park im Nordosten mussten nur ein paar Wachen beseitigt werden - mit einer vorgetäuschten Siesta konnte Sanchez für Ablenkung sorgen - um den Weg freizuräumen. Und er konnte wieder einmal zeigen, wieso man ihm den Namen Grizzly gegeben hat, die Statue über dem Geheimgang schiebt er doch tatsächlich im Alleingang aus dem Weg.
    Danach mussten wir noch Kate aus der Klemme helfen, Sanchez’ Steine und Docs Gas haben das aber problemlos hingekriegt. Kate konnte dann die Wachen in der Bank ablenken, so dass eine Gasphiole ausreichte, um alle schlafen zu legen. Ein paar weitere waren für die Patrouillen draußen nötig, so dass wir mit den Geldsäcken verschwinden konnte. Tja, Carlos wird ganz schön staunen ... wir machen uns jetzt auf den Weg nach Grants, um von dort aus nach Silver Creek zu reiten, wo die Übergabe stattfinden soll.


    Mission 17 - Bis zur letzten Kugel
    Erzähler: John Cooper


    Jackson! Der Kerl ist verdammt hartnäckig. Irgendwie hat er uns aufgespürt und kurzerhand die Raststation angezündet, in der wir übernachtet haben. Mia, die Tochter des Besitzers konnte uns durch einen Gang rausholen, aber ihr Vater wurde erschossen. Das werden die feigen Hunde bereuen ...
    (Wache 3 kontrolliert die Anwesenheit von Wache 2, Wache 2 die von Wache 1.
    Kate verführt Wache 1 und tritt sie k. o. Cooper schaltet sie aus und geht hinter’s Haus, während Sanchez die Leiche wegträgt und Kate auf Wache 2 wartet.
    Auch Wache 2 konnte Kate nicht widerstehen, was ihr zum Verhängnis wurde. Wache 3 kletterte kurz darauf die Leiter hinunter, um Wache 2 zu suchen, wurde aber gleich von Cooper abgefangen.)
    Die Deputys des Marshals sind erledigt, aber er selbst konnte entkommen. Wir werden jetzt wieder nach Grants aufbrechen, um Jackson kümmern wir uns später ...


    Mission 18 - Sechs glorreiche Halunken
    Erzähler: Doc McCoy


    Verfluchte Aasgeier! Am Bahnhof werden wir schon erwartet. Aber diese Penner müssen früher aufstehen, wenn sie mit uns fertig werden wollen, denn schneller mit der Hand und dem Auge sind sie auf keinen Fall (per Quick-Action wurden sechs Schüsse von vier Charakteren gleichzeitig ausgelöst). Nachdem der kleine Zwischenfall am Bahnhof erledigt ist, müssen wir nur noch ein paar Pferde auftreiben, damit John, Sanchez und der Klugscheißer weiter nach Silver Creek reiten können. Kate, Mia und ich halten inzwischen hier die Stellung.
    Dummerweise blockiert am nordwestlichen Ende der Stadt eine Gatling die Straße, und vor einem Laden vergnügen sich ein paar Aasgeier mit einem reichlich makaberen Spiel. Dass der Mann stirbt, wenn die Banditen nervös werden, wollen wir aber auf jeden Fall vermeiden, es muss also schnell gehen. Daher habe ich die drei Typen an der Gatling betäubt, Sam klemmt sich dahinter und ich gehe im Osten in Stellung, um einen der Banditen von dort aus ins Visier zu nehmen. Ein paar Sekunden später konnten die Penner Staub fressen - und das noch sehr, sehr lange.
    Ich frage mich bloß, was die Soldaten planen, die wir im Nordosten entdeckt haben ... ob das Jacksons Kavallerie ist, die uns immer noch verfolgt?
    Thorwyn is offline Last edited by Thorwyn; 05.10.2009 at 00:48.

  6. #66 Reply With Quote
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    Kapitel 5.
    Aus den Tagebüchern von Anne



    Gut, ich gebe es zu, Toki ist besser als erwartet. Trotz seiner lächerlichen Kampfmaske, seinem Wahn alles mit sich herum zu schleppen, was er in die Hände bekommt, trotz seinem selbstmörderischen Drang jeden Gegner im Nahkampf besiegen zu müssen, was ihm schon mehr als nur ein paar Narben einbrachte, hat er doch die Tendenz seine Gegner auszuschalten, dass ihn die Wehrmacht aber mit einer ganzen Flut an Auszeichnungen überschütten muss, während meine Arbeit nicht mal im Ansatz honoriert wird, ist unschön. Auf dem Weg zu unserem nächsten Auftrag, es ging darum einen gewissen Ludwig Weber zu befreien, ebenfalls ein deutscher Agent, warteten etliche Gegner auf uns. Patrouillen mitten in Wäldern, die sonst kein Mensch betreten würde, auf verlassenen Gehöften und Straßensperren soweit das Auge reicht. Ich frage mich, wovor die Briten solche Angst haben.

    Am Einsatzort angekommen war die Lage schnell klar - wir mussten von der offenen Straße so schnell wie möglich herunter, dort wären wir geliefert. Gerade nachdem Toki und ich die Mauer überwunden hatten, und uns vorerst in Sicherheit wogen, hörte man, wie sich ein kleiner Trupp näherte. Schnell bezogen wir hinter dem Wall Stellung und lauerten ihn auf. Und tatsächlich kletterten sie, es waren drei Mann, wirklich nacheinander über die Mauer. Es war kein Problem für mich einem nach dem anderen einen Kopfschuss zu verpassen. In dem Park wo wir nun waren, war es außergewöhnlich ruhig. Kein Vogelzwitschern, ein paar deplatziert wirkende Zivilisten. Wir robbten uns von Deckung zu Deckung, ohne jedoch nur einen britischen Soldaten zu entdecken. Auch in dem Haus, in welchem wir Weber vermuteten, gab es keine Wachen. Ich blieb im Untergeschoss, während Toki ihn im ersten Stock suchte, dann ging alles ganz schnell.

    Es war eine Falle, überall hatten sich Agenten versteckt. Auf der Toilette, auf dem Dachboden, im Keller, selbst in den Wandschränken schienen sie zu lauern. Scheinbar konnte Toki den ersten mit seinem MG erledigen. Kurze Zeit später kam Ludwig Weber herunter, aber ich konnte ihn nicht sehen. Ich war blind. Ein Agent war durch die Tür gekommen, ich traf ihn in die Brust, doch er mich an der Schläfe. Ein sehr schwerer, aber kein tödlicher Treffer. Dann feuerte ich, nichts sehend, zwei weitere Schüsse in seine Richtung und muss ihn tatsächlich erledigt haben. Toki verblieb noch einen Moment eine Etage höher und erledigte vom Fenster aus einen weiteren Agenten. Ich bekam von den Gefechten nicht viel mit, aber scheinbar erledigten Toki und Weber weitere Feinde. Langsam kehrte das Augenlicht zurück und ich konnte damit beginnen meine Wunden zu verarzten. In dieser Zeit probierte sich Toki, am Eingang, recht unerfolgreich, als Scharfschütze, konnte aber die Briten, welche nun auch aufmerksam waren, zumindest auf Distanz halten. Als es mir wieder besser ging, war ich natürlich auch wieder beteiligt und konnte sie zunächst zurückschlagen. Eine kleine Feuerpause nutzten wir, um uns aus dem Staub zu machen - Mission erfüllt. Wieder in der Heimat angekommen, im Hauptquartier, schulterte Toki weitere Waffen. Eine neue Panzerfaust, ein MG 34, Wurfsterne und Messer - vollkommen verrückt eben, aber auf eine süße Art.


    Saturn is offline

  7. #67 Reply With Quote
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    Kapitel 6.
    Aus den Tagebüchern von Toki



    Ludwig Weber hatte uns also den Standort der von ihm versteckten geheimen Dokumente verraten. Irgendein Wald in Schottland. Klingt einfach und leicht, doch wir wurden auf dem Weg dahin mehrfach schwer unter Feuer genommen und konnten uns nur mit Glück zurückziehen. Endlich angekommen wurde schnell klar, was Agent Weber uns verschwiegen hatte. Auch die Briten wussten von den Dokumenten und suchten sie. Es war unmöglich ohne Waffengewalt an sie heranzukommen. Wir versuchten dennoch möglichst wenig Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen, denn die Zahl der Gegner war unklar, aber sicher war, dass wir von der Feuerkraft zu deutlich unterlegen waren. Es gelang uns wirklich, von Deckung zu Deckung sprintend, und dabei die Feinde, welche sich uns in den Weg stellten, erschießend, zu den gesuchten Dokumenten zu kommen und die Kampfzone unbemerkt wieder zu verlassen. Anne bekam dafür, verdienter Maßen, das Eiserne Kreuz zweiter Klasse.

    Captain Trofimov war also, in diesem immer verwirrender werdenden Auftrag, das nächste Ziel. Irgendwo tief im Ural hatte er sein Quartier. Besonders suspekt erscheint mir in diesem Zusammenhang die Annahme der Briten und Russen, dass für die Entführung ihrer Wissenschaftler eine dritte Kraft verantwortlich sein soll. Die Beweislast muss schon erdrückend sein, wenn sie die Schuld nicht bei der Achse suchen. Wie dem auch sei, vor uns lag ein streng bewachtes Gebäude mit nur einem Eingang. Es wäre Selbstmord gewesen diesen zu Nutzen. So entschloss ich mich mit der Panzerfaust einen weiteren Einlass zu schaffen. Das entstehende Chaos wäre dann Ideal, um sich zu den gesuchten Dokumenten durchzuschlagen. Und es lief auch so ab.

    Doch mein Instinkt sagt mir, dass dies noch nicht alles sein konnte, was sich hier finden ließ. Zuerst musste ich jedoch mit mehr Widerstand fertig werden, denn langsam organisierten sich die Russen. Nachdem ich mich bis zum Keller vorgekämpft hatte, wurde ich fündig. Seltsamer Weise eine handschriftliche Beschreibung für einen Überfall auf eine russische Waffenfabrik, ebenfalls im Ural. Mir ist vollkommen unklar, weshalb die Russen ihre eigene Industrie zerstören wollen, aber natürlich wurden wir, Anne und Toki, man hat ja sonst keine fähigen Agenten, damit beauftragt uns dies näher anzusehen. Anne hatte während des ganzen Einsatzes mal wieder keinen Schuss abgegeben, aber zumindest lässt sie mich meine Sache machen und wenn sie mal anvisiert, dann ist es für jeden Gegner zu spät.
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  8. #68 Reply With Quote
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    7. Kapitel 43/44


    Das Deutsche Reich und seine Verbündeten, die Achse, waren nun so mächtig, wie der gesamte Rest der Welt zusammen. Der Traum von einer friedlichen Gemeinschaft lag nun nicht mehr in weiter Ferne. Auch in den USA schien die Bevölkerung der Meinung zu sein, dass dieser Kurs unterstützt werden müsse. Erstmals in der Geschichte hatte die German Party mehr Zustimmung, als die Republikaner und als die Demokraten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Trend sich auch auf die Regierungsarbeit auswirken würde. Auch der nationale Zusammenhalt der Deutschen war durch geschickte Propagandamaßnahmen auf einem bislang unerreichten Stand. Finanziell war man sowieso enorm gut aufgestellt, neuste Produktionsanstrengungen gingen hin zu einem Aufbau einiger Fallschirmjägerdivisionen.

    An der Nordküste Afrikas landeten etliche schwere Panzerdivisionen, welche von motorisierter Infanterie unterstützt wurden. Sie sollten schnell vorstoßen und Vichy-Frankreich zur Kapitualtion zwingen. Und tatsächlich, die Franzosen ergaben sich recht schnell und wurden zu einem Mitglied der Achse. Auch die Belgier kapitulierten nachdem sie diesen weiteren Vorstoß sahen und wurden vollständig annektiert. Auch in Ostafrika gab es kleinere Gebietsgewinne, welche aber nicht relevant waren, zumindest aber die portugisischen Ländereien sichern konnten. Die Panzerdivisionen aus Nordafrika konnten in dieser Zeit weitere großartige Landgewinne verzeichnen. Sie eroberten die übrigen Teile Ägyptens und den Sudan. Dabei konnte zudem die neue britische Hauptstadt eingenommen werden.

    Eine Armee aus superschweren Panzern wurde fertiggestellt. Um ihre Schlagkraft zu prüfen, wurde der Krieg gegen die Republik Spanien ausgerufen. Viel zu lange war diese demokratische Eiterbäule im südwesten Europas tolleriert wurden. Sie war ein ständiger potentieller Gefahrenherd - besonders die Portugiesen fühlten sich dauerhaft bedroht. Neben den superschweren Panzern in den Pyrenäen landeten auch Truppen in Gibraltar, um von dort aus die Portugiesen entlassen zu können. Die ersten Tage liefen gut. Die Panzer waren zwar langsam, aber unbezwingbar. Es kam zu größeren Schlachten in Zentralspanien, an der Ostküste der iberischen Halbinsel wurden schnelle Durchbrüche erreicht. An der Atlantikküste gab es hingegen Rückschläge. Die Divisionen waren zahlenmäßig weit in der Unterzahl und konnten kaum die Geländegewinne sichern.
    Saturn is offline Last edited by Saturn; 07.10.2009 at 23:34.

  9. #69 Reply With Quote
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    Mission 19 - Für ein paar Dollar weniger
    Erzähler: Samuel Williams


    Soo, da sind wir! Eine verdammte Mine, die sich mit ihrem wackeligen Gerüst einen ganzen Berghang hinauf erstreckt, bewacht von drei Gatlings und ’nem Haufen Halsabschneider. Wird keine einfache Sache, bis ganz nach oben zu kommen, damit John das Treffen mit Carlos heimlich beobachten kann.
    Aber zum Glück können die meisten Banditen zu einem Tequila nicht nein sagen, so dass Sanchez sie damit anlocken kann. Hinterher kriegen sie einen Stein an die Rübe und sind damit erstmal ausgeschaltet.
    Da können auch die Banditen an den Gatlings nicht helfen, denn die bewachen eine ganz andere Stelle, so dass wir einfach von hinten kommen können. Sanchez hat die Dinger dann zur Mine geschleppt und dort ordentlich aufgeräumt, so dass John ganz nach oben klettern und von dort den Banditen auf’s Dach steigen konnte.


    Mission 20 - Little China Girl
    Erzähler: Mia


    Endlich sind sie zurück! Nachdem die Banditen Doc und Kate gefangengenommen hatten, musste ich schnell fliehen und auf die anderen warten.
    Aber sie sollen mich nicht wieder unterschätzen, diesen Fehler haben auch diese Gangster begangen. Doch Konfuzius sagt: Wer sich selbst überschätzt, wird auch an sich selbst scheitern.
    Ich habe auch einige Tricks auf Lager, mit denen niemand rechnet. Wenn ich mit meinen Blendböllern jemandem die Sicht raube, ist er ein leichtes Opfer, wie der große Sanchez mit einem Rundumschlag eindrucksvoll zeigt.


    Mission 21 - Zwischen allen Fronten
    Erzähler: Mia


    Auch das noch! Wir haben es zurück nach Grants geschafft, doch hier ist wahrlich die Hölle los. Soldaten greifen die Banditen in der Stadt an, überall gibt es Schießereien. Wir müssen uns das Chaos irgendwie zunutze machen, damit wir zu dem Zug kommen, der uns zu El Diablo bringen soll.
    Dabei sind meine Giftpfeile höchst nützlich: Wenn ich damit einen Mann treffe, wird er vollkommen verrückt und schießt auf alles um ihn herum, bis die anderen sich nicht anders zu helfen wissen und ihn töten. So ist es ein leichtes, Verwirrung unter unseren Feinden zu stiften, und durch das Ausspielen von Banditen und Soldaten gegeneinander ist es ein leichtes, zum Bahnhof zu gelangen. Nachdem die Soldaten von dort vertrieben wurden, fährt auch der Zug ab.


    Mission 22 - Showdown in Deadstone
    Erzähler: Sanchez


    Caramba! Wir kommen diesem Hundsfott von El Diablo immer näher! Aber bevor wir weiterreiten, müssen wir erstmal Doc befreien, den man schon wieder hängen wollte und der jetzt von Banditen zusammengeschlagen wird. Deshalb ist zu viel Lärm auch nicht gut, weil er sonst erschossen wird. Wir müssen uns also wieder etwas leiser durch diese Bastarde arbeiten.
    (Sanchez lockt die schwarzgekleidete Wache mit Tequila an, Mia pfeift inzwischen, um den Dicken unter dem Balkon abzulenken.
    Cooper schaltet den ersten Banditen aus und trägt ihn weg. Als der Dicke wieder hinschaut, will auch er sich den Tequila schnappen und erleidet dasselbe Schicksal. Danach kommt sofort Sanchez und wirft einen Stein nach dem unteren Banditen.)
    Am Ende ist Doc natürlich gerettet, und seinen Galgenhumor konnten sie ihm auch nicht nehmen! Er ist doch ein wahrer Teufelskerl!
    Und danach habe ich noch eine echte Meisterleistung vollbracht und drei Banditen mit nur einem Stein erwischt, das soll mir jemand nachmachen!
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  10. #70 Reply With Quote
    Drachentöter Domingo's Avatar
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    Kapitel 5 - Endlich!
    1203 - Londoner Palast:
    Königin: "...also hast du auch dieses Mal den Schwanz eingezogen und bist nicht übergesetzt?"
    König Francis: "Nein, nein, nein! Die Soldaten sind übergesetzt, nur ich bin nicht dabei."
    Königin: "Darf ich fragen, warum?"
    König Francis: "Nun... irgenjemand muss ja dieses Land regieren, oder? Wir wollen ja nicht riskieren, dass hier ein Machtkampf um den Thron oder dergleichen ausbricht, falls ich sterben sollte."
    Königin: "Dein Erbe steht doch sowieso bereits fest und das Volk ist dir dermaßen treu ergeben, dass sie keinen anderen als den von dir auserwählten auf dem Thron dulden würden. Dein Vater würde sich für dich schämen, wenn er noch leben würde, da du ja anscheinend selbst nicht den Mumm dazu hast, um eine Armee in die Schlacht zu führen."
    König Francis: "Sei froh, dass ich dich nicht so behandle, wie andere Männer ihre Frau behandeln... außerdem ist Stephen doch mehr als Kompetent genug, um eine mittelgroße Streitkraft leiten zu können."


    1204 - Irgendwo im Ärmelkanal:
    Lovell: "Antwerpen ist nun also gefallen?"
    Kapitän: "Um das zu bewerkstelligen, mussten die Franzosen aber auch ersteinmal in siebenfacher Überzahl angreifen. Nach der Schlacht gegen die Dänen war es ja auch nun wirklich ein Ding der Unmöglichkeit, das ganze noch wenden zu können. Immerhin hat unsere kleine Garnison sich tapfer geschlagen und einen entsprechenden Blutzoll von der französischen Armee gefordert."
    Lovell: "Immerhin klingt das glaubwürdiger als das, was mit den Dänen beim letzten Angriff auf Antwerpen passiert ist..."
    Kapitän: "Bei unserem letzten Zwischenstopp in Exeter hat mir übrigens ein königlicher Bote eine Nachricht für euch übergeben."
    Lovell: "Schauen wir mal... "Keine Planänderung, Durchführung wie in der letzten Nachricht abgesprochen.". Nun, die Sache ist jetzt wohl zu wichtig, als dass man sie noch weiter aufschieben könnte."
    Kapitän: "Nach dem Verlust Antwerpens wird ein Stützpunkt auf dem Festland eben dringend gebraucht. Wenn dann auch noch die Schotten im Spiel sind... aber was rede ich jetzt wieder so viel? Jungs, macht euch bereit zum Anlegen, ich sehe bereits die Küste der Normandie!"





    1204 - vor den Toren Caens:

    Stephen: "Nun, der Spion sagt, dass nur wenige Feinde dort stationiert sein sollen und hat für uns die Tore geöffnet."
    Soldat: "Wie lauten eure Befehle?"
    Stephen: "Ähm... macht das, was ihr für richtig haltet."
    Soldat: "Jawohl!"
    Stephen: "Dieses Kommandieren ist doch einfacher als gedacht, ha!"


    1204 - Caen, eine Stunde später:
    Stephen: "Warum seht ihr denn so blass im Gesicht aus, ist euch nicht gut?"
    Soldat: "Wir wären beinahe durch kochendes Pech verbrannt worden..."
    Stephen: "Die paar Verluste mehr oder weniger machen jetzt auch nicht soo viel aus. Seht ihr dieses verdammte, schottische Dreckspack? Ich habe einen neuen Befehl für euch: Tötet den schottischen König und seine Söhne. Verstanden?"
    Soldat: "Ja-Jawohl, Sir!"
    Stephen: "STEPHEN DE BREZES, VERNICHTER DER SCHOTTEN! Ein Titel, der schon bald mir gehören wird. Höchst angemessen, wie ich finde, nach solch einer strategischen Meisterleistung."
    Soldat: "Sir, Sir, König und Kronprinz sind soeben durch unsere Speerträger gefallen!"





    1204 - Londoner Palast:

    König Francis: "Die Franzosen wurden exkommuniziert, die Schotten gibt es nicht mehr, Caen wurde nach 50 Jahren endlich zurückerobert... herrlich!"
    Königin: "Letzteres aber nicht durch deine eigene Hand."
    König Francis: "Ach, sei doch endlich still und lasse mich meinen Triumph auskosten!"


    1207 - Rathaus von Caen:
    Stephen: "Kaum wurden diese Franzosen durch den Tod des Papstes wieder offiziell zu Gläubigen erklärt, fangen sie auch schon an, uns wieder zu belagern. Soldaten, ihr wisst ja, was zu tun ist."
    Soldat: "Dürfen wir Holzpfähle einsetzen, Sir?"
    Stephen: "Macht, was ihr wollt. Meinem Sieg dürfte mittlerweile nun nichts mehr im Weg stehen."


    1209 - Londoner Palast:
    Bote: "Nach einer kurzen, blutigen Schlacht haben unsere Soldaten den Angriff der Franzosen auf Antwerpen niedergeschlagen, Sire. Die Gefangenen wurden hingerichtet."
    König Francis: "Sehr gut, sobald wir uns vollends erholt haben, wird es Zeit, zum Gegenschlag auszuholen."
    Bote: "Ansonsten hätte ich da noch eine weitere Nachricht: Ein paar Knaben haben zu einem Kinderkreuzzug aufgerufen."
    König Francis: "Oh, wie süß."


    Domingo is offline Last edited by Domingo; 09.10.2009 at 21:37.

  11. #71 Reply With Quote
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    So, hier endet es. Das Spiel geht natürlich noch weiter, aber für mich ist hier schluss, wie schon am Anfang angekündigt. Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass es noch mehr Missionen bis zu diesem Zeitpunkt gibt (und die gibt es auch, aber ich habe sie unwissentlich übersprungen ) - so bleibt die Geschichte von Anne und Toki irgendwie unabgeschlossen, obwohl ich natürlich versucht habe noch ein Ende dazu zu schreiben.
    Ich bleibe den Spielereports natürlich erhalten, aber es wird ein paar Wochen dauern, bis etwas neues los geht - bis dahin kommen aber eventuell noch ein paar HoI3 kurz AARs.


    @ Domingo: Klasse, das erste mal, dass ich in diesem ganzen Thread wirklich lachen musste, weiter so.
    __________




    Kapitel 7.
    Aus den Tagebüchern von Anne



    Da waren wir, der Tunnel existierte wirklich und war unbewacht. Wir konnten unbehelligt bis in die Waffenfabrik robben. Dort angekommen stellte sich jedoch heraus, dass es noch immer mehr als genug Wachen gab, welche uns auch sofort zu Leibe rückten. Mindestens zehn Mann bewachten die Haupthalle und eröffneten das Feuer. Wir saßen in der Patsche. Eingeängt, ohne Rückzugsmöglichkeit. Es gelang zwar Toki und mir ein paar auszuschalten, doch es waren zu viele. Unter dem Feuer konnten wir zur ersten Deckung sprinten. Doch selbige stellte sich als großes Fiasko heraus. Es waren gefüllte Gasflaschen, welche zu explodieren drohten. Vom Regen in die Traufe. Der arme Toki erlitt mehrere Schusswunden, und auch ich konnte nicht vollkommen unverwundet aus dem Gefecht heraus kommen. Doch mit Glück und Geschick gelang es uns sie zu besiegen, doch wo war die Zielperson?

    Während ich die Haupthalle sicherte, machte Toki sich auf die Suche nach dem Zeugen. Es gab Büros und technische Anlagen, außerdem einen Bahnhof - überall dort konnte er sich verstecken. Was ich nun berichte stammt von Toki, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich glaube ihm. Er habe zuerst die zweite Etage überprüft, sei allerdings auf verschlossene Türen gestoßen. Danach ging er einen Stock höher, fand jedoch vorerst nur einen Raum mit einem verängstigtem Wissenschaftler. Ein weiterer schien leer, doch zur Sicherheit nutzte Toki eine Granate. Es ertönte ein Schrei, deshalb warf er seine zweite Granate, sie fiel durch den Boden und schlug ein Stockwerk tiefer ein. Dann stürmte er den Raum.

    Dort wartete auf ihn ein verängstigter Soldat, welcher abgestochen wurde. Im Augenwinkel sah er, wie jemand eine Pistole auf ihn richtete, es war Mikhail Valerievich, der gesuchte Zeuge und Agent. Gerade noch rechtzeitig konnte Toki ihn mit seinem MG niederstrecken. Es war vollbracht, Mission abgeschlossen. Für diesen erfolgreichen Einsatz erhielt ich das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, Toki sogar das Deutsche Großkreuz in Silber. Damit war unsere Zusammenarbeit, welche ich mit der Zeit sehr schätzen gelernt hatte, beendet. Die deutsche Heeresleitung beschloss nun eine größere Gruppe auszusenden, um der mysteriösen Gruppe Thors Hammer, auf die Schliche zu kommen.




    Was aus Anne und Toki wurde?
    Manche sagen, Toki sei zurück in seine Heimat gekehrt, andere, beide seien auf einer Mission gestorben. Mir jedoch gefällt der Gedanke, dass die beiden sich fern ab des Krieges ein ruhiges Plätzen gesucht haben und zusammen glücklich werden.
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  12. #72 Reply With Quote
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    8. Kapitel 44/45



    In Afrika ging es besser voran, als gedacht. Panzerdivisionen rollten durch das Herz des schwarzen Kontinents und konnten die Briten immer weiter zurückschlagen. Es gab keine Macht, abgesehen vom Treibstoffmangel, welche sich noch auf diesem Stück Erde dem Deutschen Reich entgegenstellen konnte. Nach mehreren Landungsopperationen in Südafrika kapitulierten auch sie und wurden ein Teil des mächtig gewachsenen portugisischen Imperiums. Letztendlich konnten die Divisionen der Briten vollständig vertrieben werden, auch wenn es teilweise erbitterten Widerstand gab und die superschweren Panzerdivisionen vor der Niederlage standen. Afrika stand nun, abgesehen von Liberia, welches eine Marionette der Vereinigten Staaten von Amerika war, vollständig unter Kontrolle der Achse, als erster Kontinent. Die Türken hatten Ägypten besetzt, Italien große Teile Nord- und Ostafrikas, Portugal Südafrika, Vichyfrankreich West- und Nordafrika und das Deutsche Reich alle verbliebenen Gebiete.

    Die Japaner waren erneut im Herzen des Deutschen Imperiums gelandet, in Rostock. Es dauerte wieder etliche Monate, bis sie vertrieben werden konnten. Nachdem unsere Truppen im Jemen landeten, dauerte es nur wenige Wochen, bis sie kapitulierten und die ehemalige Marionette der Briten sich der Achse anschloss. Ebenfalls trat Persien unserer Fraktion bei. Da die Transportflotte im Laufe der Zeit etliche Verluste hinnehmen musste, wurde sie um vierzig weitere Konvois aufgestockt. Außerdem wurde die Ausbildung der Fallschirmjäger und ihrer Lufttransportflotte abgeschlossen. Auch wenn die Flugzeuge sich auf einem antiquierten Stand befanden und die Heeresleitung sich noch nicht vollkommen im klaren war, wie selbige effektiv einzusetzen sind, hatte doch die deutschen Streitkräfte weiter an Schlagkraft gewonnen.

    In Spanien zogen sich die Gefechte dahin. Italien konnte die Balearen und Teile der spanischen Besitzungen in Nordafrika einnehmen. Portugal verlor im Kampf seine gesamten nördlichen Territorien seines Heimatlandes. Des weiteren gelang es einer Panzerdivision von der Pyrenäenfront bis nach Gibraltar durchzubrechen. Durch diesen Fortschritt erkannten die Spanier die Überlegenheit und zogen sich zu einem letzten Gefecht nach Madrid zurück. Es gab wochenlange Kämpfe um die Stadt, doch nachdem eine dritte Front eröffnet wurde, war die Übermacht der deutschen Panzerstreitkräfte zu groß und die spanische Hauptstadt fiel. Obwohl es noch zu einem Fiasko bei Sevillia kam, wo mehrere deutsche Divisionen eingekesselt und vernichtet wurden, war der Krieg doch faktisch gewonnen und die Spanier kapitulierten recht bald und wurden annektiert.


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  13. #73 Reply With Quote
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    9. Kapitel 45/46



    Dänemark und Luxenburg traten der Achse bei, besonders Dänemark ist ein wertvoller Verbündeter, da sie über Island und Grönland verfügen und somit die Nordpassage nach Amerika offen ist. Außerdem wurde El Savador Mitglied der Achse und somit das erste Land abseits vom eurasischen Kontinent. Damit war die Fraktion weiter gestärkt. Es gab Krieg gegen die Niederlande. Sie drifteten zusehens Richtung Alliierte. Eine Armee aus Marineinfanteristen umstellte das Land und eröffnete recht bald das Feuer. Es war ein schneller Krieg ohne große Verluste. Auf dem offenen Land konnten die Divisionen ohne nennenswerten Widerstand bis nach Amsterdam und darüber hinaus marschieren. Dennoch kapitulierten die Niederländer nicht, nachdem ihr Kernland erobert wurde, ein weiteres mal würde sich der Krieg auf die Kolonien ausdehnen.

    Es gelang auch die britischen Besitzungen in Kanada zu erobern, man traf dort auf keinen nennenswerten Widerstand, scheinbar ist es dem Königshaus noch immer nicht gelungen wieder eine intakte Armee aufzustellen, lediglich die Flotte kreuzt wahrscheinlich noch immer irgendwo, vermutlich vor Japan, da sie dort relativ geschützt ist. Danach gelang es den furiosen deutschen Truppen Fiji zu stürmen, damit hatte man endlich eine Basis im Südpazifik. Weiter ging es nach Hongkong, auch von den Briten besetzt. Lange Zeit sah es so aus, als müsste man sich zurückziehen, doch es gelang die dort stationierte Garnision zu vernichten. Ein Erfolg war die Unternehmung trotzdem nicht, nach monatelangen Kämpfen um die Stadt hatte man nicht einen Tag Zeit um sie zu besetzen, denn auf Timor hatten die Niederländer die Portugiesen überfallen.

    So musste also die Flotte auf schnellstem Wege zurückfahren und konnte gerade noch verhindern, dass auch der letzte Hafen in Timor besetzt wurde. Danach gelang es die niederländischen Truppen etwas zurück zu schlagen, doch Treibstoffprobleme verhinderten einen schnellen Vormarsch. Zu eben dieser Zeit erhoben sich auch die Bergvölker Nepals gegen die deutsche Herrschaft und konnten recht schnell große Teile des Landes unter ihre Kontrolle bringen, ohne dabei auf ernsthaften Widerstand zu treffen. In der USA war die "Partei der Deutschen" mittlerweile stärker als Demokraten und Republikaner zusammen. Der erste deutsche US-Präsidenten war nicht mehr illusorisch. Auch in Polen hatte die "Deutsche Partei" eine Zustimmung von über sechzig Prozent und der Nationale Zusammenhalt der Deutschen war so hoch wie nie zuvor.
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  14. #74 Reply With Quote
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    Kapitel 6 - "Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik."

    1210 - Pariser Palast:
    franz. König: "Ihr sagt also, dass genau der Francis, der beim Papst in Ungnade steht und aufpassen muss, dass er nicht exkommuniziert wird, einen Mönchsorden gegründet hat und vom heiligen Vater selbst die Autorisierung dazu bekam?"
    Berater: "Nein, ein Franziskus, nicht Francis hat einen Orden gegründet."
    franz. König: "Das ist aber derselbe Name!"
    Berater: "Ich möchte euch drauf hinweisen, Sire, dass es mehr als nur eine Person mit dem Namen "Francis", "Franziskus" oder sonstwie gibt, aber ich schweife von der eigentlichen Botschaft ab, die ich euch überbringen wollte: Caen wird wie geplant belagert, die Reserven für den Fall einer Niederlage stehen bereit."
    franz. König: "Trés bien! Mir hat die Rückeroberung durch die Engländer bereits einige Sorgen bereitet."


    1212 - Londoner Palast:

    König Franics: "Wer wagt es, mich in meiner wahrhaft unendlich großen Trauer über den Verlust meines Erben zu stören?"
    Berater: "Sire! Ein Bote kam gerade mit den neusten Neuigkeiten vom Festland!"
    König Francis: "Ach, du bist's. Ich habe es so langsam satt, diese Fassade vor dem Volk aufrecht zu erhalten. Warum erwartet denn wirklich jeder, dass ich um jemanden trauern muss, der nur Erbe für den Fall, dass ich keinen selbst produzieren kann, ist? Er ist ja nichteinmal in einer Schlacht gefallen, sondern einfach so tot umgekippt."
    Berater: "Wenn ihr nicht endlich mal aufs Schlachtfeld zieht, wird euch dasselbe Schicksal erleiden."
    König Francis: "ICH bin König, bei mir ist es egal, ob ich kämpfe oder nicht."
    Berater: "Wie dem auch sei, eigentlich bin ich ja wegen einigen Nachrichten zu euch gekommen. Da wäre zum einen ein Dschihad, der auf irgendeine Siedlung in Byzanz ausgerufen wurde, die vom englischen König unterzeichnete Magna Carta..."
    König Francis: "Moment, ich weiß nichts von einer "Magna Carta"."
    Berater: "In der Nachricht steht: "König John unterzeichnete ein Abkommen mit dem Adel, welches besagt, dass der König nicht über dem Gesetz steht und dass er seinen Untertanen einige Rechte eingesteht."
    König Francis: "Welches Pack kann sich meinen anscheinend Namen nicht merken und verbreitet solche hetzerischen Nachrichten? Ich würde nie im Leben so einen Schund unterzeichnen!"
    Berater: "Ehe das ganze hier noch in einer Diskussion ausartet, möchte ich euch Kunde aus Caen überbringen: "Die Franzosen griffen an, ihr Belagerungsgerät wurde mit mehr oder weniger großem Erfolg zerstört, und den Soldaten wurde erlaubt, das zu tun, was sie für richtig halten. Sie wurden dann recht verlustfrei zurückgeschlagen. - Stephen de Brezes"





    1215 - Aus den Tagebüchern von Pater John, englischer Priester:
    Einfach unglaublich, wie feindlich man mir und meinen Kollegen während des Laterankonzils begegnet ist: "Dreckige Engländer", "Ketzer" und "Kriegstreiber" hat man uns genannt, und das, obwohl uns die Franzosen andauernd angreifen, so wie zuletzt schon zum zweiten Mal hintereinander in Caen. Zumindest weiß Gott, wer hier die wahren Kriegstreiber sind, und hat uns geholfen, den Feind mit altbewährter Taktik zurückzuschlagen. Hoffentlich erkennt der heilige Vater bald den ernst der Lage und droht dem französischen König den Kirchenbann an, aber er ist wohl zu sehr mit den Dominikanern beschäftigt, von denen er sich Fortschritte bei der Zurückführung von Ketzern und Ungläubigen erhofft...





    1216 - im belagerten Caen:

    Prinz Stephen: "Das ist Wahnsinn! Wieviele Leute haben die Franzosen denn noch in Reserve? Wenigstens zeigen sie mir so Respekt, immerhin bin ich jetzt formell der neue Thronerbe, falls Francis kein Kind mehr bekommt.."
    Brigadeführer: "Sir, die uns jetzt belagernde Armee ist recht klein, sie werden also nicht mehr viele Leute in der Nähe haben... Weiterhin glaube ich, dass es dem Feind eher um die Stadt geht als um euch."
    Prinz Stephen: "Achtet auf das, was ihr von euch gebt!"
    Brigadeführer: "Ich muss bereits mit um die 400 Mann darauf achten, dass die Stadt in englischer Hand bleibt. Habt ihr bereits einen Plan, wie wir das anstellen sollen?"
    Prinz Stephen: "Ihr wisst doch bereits, was ihr machen sollt."
    Brigadeführer: "Sir, wir müssen aber von euch wissen, ob wir abwarten oder einen Ausfall wagen sollen. (Benutz verdammt nochmal endlich dein Hirn!)"
    Prinz Stephen: "Für so eine wichtige Entscheidung muss ich mich ersteinmal zurückziehen."

    [2 Stunden später]

    Prinz Stephen: "Wir machen einen Ausfall."
    Brigadeführer: "Wann?"
    Prinz Stephen: "Jetzt! Ich möchte mal selbst einige Taktiken ausprobieren, immerhin muss ich als zukünftiger Monarch ein wenig Ahnung von der Kriegsführung haben. Außerdem scheint mir das, was ihr zuvor gemacht habt, so einfach, dass es selbst ein Bauer erlernen könnte."
    Brigadeführer: "Jawohl, Sir! (Was ist in den zwei Stunden mit ihm passiert?)"
    Prinz Stephen: "Ach ja, sag den Soldaten, dass sie mir viele Franzosen übrig lassen sollen. Beim letzten mal konnte ich leider fast gar keine Feinde niederreiten."
    Brigadeführer: "Wird gemacht."





    1218 - Aus den Tagebüchern von Pater John:
    Der Herr hat sich uns gezeigt, zumindest indirekt: Nachdem ich wieder in Caen zurückgekehrt war, wurde ich sofort zum Prinzen geschickt, um ihm eine kleine Audienz zu gewähren. Er erzählte mir, dass ihm ein alter Mann, in leuchtendem weiß gekleidet, während eines Erholungsnickerchens im Traum erschienen ist und zu ihm sprach: "TU ENDLICH ETWAS UND TRAGE VERANTWORTUNG!" Danach wurde er von ihm mit einem riesigen Eisenkreuz verprügelt und wachte schweißgebadet wieder auf, woraufhin er sich geschworen hat, sich selbst in Zukunft etwas aktiver am Kampfgeschehen zu beteiligen. Obwohl sich mir die Symbolik des Traumes, vor allem die des zweiten Teils, noch verschließt, habe ich ihm zu seiner Entscheidung gratuliert und gesagt, dass er so weitermachen soll. Bei der letzten Schlacht hat er immerhin durch sein Eingreifen die Franzosen scheinbar dermaßen verunsichert, dass sie sich in diesem Jahr nicht mehr nach Caen getraut haben. Nun kann endlich wieder die Garnison verstärkt werden, die während meiner Abwesenheit doch stark zusammengeschrumpft ist. Möge der Herr uns vor der französischen Horde schützen!


    1222 - Aus den Tagebüchern des königlichen Beraters:

    So langsam mache ich mir Sorgen um den geisitgen Zustand des Königs. Gerade, als er zum Gegenschlag befehlen wollte, also gen Rennes zu ziehen, verstarb Mr Lovell vollkommen überraschend, aber aufgrund seines hohen Alters nicht ganz unerwartet. Als dann noch eine riesige Feindarmee bei Rennes auftauchte, war es vorbei mit dem Angriff, und nachdem er auch noch endlich realisiert hatte, dass diese "Könign", mit der er angeblich verheiratet ist, nur ein Hirngespinst war*, hat er sich prompt in seine Gemächer eingesperrt, aus denen man nun irgendein unverständliches Brabbeln hört. Bereits zwei Monate lang musste ich dem Volk nun klar machen, dass der König an einer schweren Grippe erkrankt sei und sich deswegen zurückziehen musste, es wäre ja auch selbstmörderisch, ihnen die Wahrheit zu sagen. Hoffentlich erholt er sich bald, denn Caen ist zwar sicher, allerdings zieht eine neue Bedrohung aus dem Osten auf, die auch uns betreffen könnte.

    1225 - Londoner Palast:
    Berater: "Die Horde hat die Hauptstadt der Choresmer eingenommen, und das, obwohl diese bisher das beste Militär aller Nationen hatten."
    König Francis: "Es dürfte aber noch einige Jahre dauern, bis die Mongolen ihren Blick direkt gen Mitteleuropa richten. Derzeit gibt es andere, interessantere Ereignisse, die Norweger scheinen sich in der letzten Zeit ja keine Freunde gemacht zu haben. Wenn wir Glück haben, werden die Dänen oder die Franzosen exkommuniziert."
    Berater: "Es gibt da noch etwas: Die Deutschen sind wieder im Rennen. Ich schätze, dass sie das Potential haben, die nächsten paar Jahre wenigstens zu überleben. Wenn sie die kritische Phase dann hinter sich haben, könnten sie den Dänen in den Rücken fallen."
    König Francis: "Gibt es sonst noch etwas?"
    Berater: "Nun, wir könnten eventuell bald berittene Armbrustschützen ausbilden. Ansonsten ist noch zu sagen, dass der Papst in der letzten Zeit ein wenig... komisch geworden ist. Ich kann aber versichern, dass der Priester, der euch bald mit eurer Verlobten vermählen wird, zur alten Schule gehört."

    1228 - Aus dem Tagebuch eines englischen Kaufmannes:
    In diesen Tagen redet wirklich jeder mittlerweile nur noch vom Tod dieses "Assisi", ohne seinen Kopf für die wirklich wichtigen Dinge freizuhalten. So marschieren die Franzosen wieder mit zwei riesigen Armeen gen Caen, was natürlich niemand gewusst hatte, bis ich in einem Eilbrief ihre ungefähre Position dem Prinzen übermittelt habe. Leider hatte er nicht vor, mich angemessen dafür zu belohnen, da er mir nur einen Brief mit den Worten: "Vielen Dank! Mache weiterhin das, was du für richtig hälst." gesendet hat.

    1236 - Londoner Palast:
    König Francis: "Dieser senile Sack will also, dass Stephen beim Kreuzzug mitmacht und droht mit eventueller Exkommunikation, wenn er es nicht macht?"
    Berater: "Ganz genau."
    König Francis: "Nun ja, würden die Franzosen Caen seit fast sechs Jahren nicht mehr oder weniger dauerbelagern, wäre das auch kein Problem. Egal, wie vernichtend die Ausfälle bei jeder einzelen der bisherigen Belagerungen gewesen sind, sie schicken immer noch Truppen hinterher, die aller Voraussicht nach in Massen sterben werden. Da ihr König sich einen feuchten Kehricht um seine Truppen schert und das von uns geforderte Lösegeld mittlerweile nie zahlen will, steigt ihre Opferzahl umso schneller an."
    Berater: "Vielleicht ist der heilige Vater noch ein wenig gereitzt wegen der Sache mit den Templern?"
    König Francis: "So langsam werde ich gereitzt, er kann von Glück reden, dass wir momentan keine kompetenten Attentäter haben."
    Berater: "Genauer gesagt haben wir keine."
    König Francis: "..."
    Berater: "Weiterhin möchte ich erwähnen, dass die Mongolen im Kaukasus eine Offensive gestartet haben, aber das interessiert euch wohl eher weniger, Sire..."








    ______________________________________________

    *Kurioserweise habe ich erst jetzt gemerkt, dass Francis doch noch nicht verheiratet gewesen ist. Irgendwann wurde mir angeboten, ihn mit einer Frau zu vermählen, was ich natürlich auch sofort gemacht habe, immerhin weiß ich jetzt den Grund für den mysteriösen Nachwuchsmangel.
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  15. #75 Reply With Quote
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    Mission 23 - Das Tor zur Hölle
    Erzähler: Mia


    Direkt unheimlich hier. Der Zugang zum Versteck dieses Banditen scheint hier in einem verlassenen Pueblo (Bild folgt) zu liegen, natürlich gut bewacht von seinen Handlangern! Aber womit diese nicht rechnen, ist mein Gift, das schon so manchen unbedachten Schritt bestraft hat. Ein gut gezielter Schuss zur rechten Zeit bläst gleich einem ganzen Haufen Schurken das Lebenslicht aus.
    Kate konnte sich inzwischen ihrer Bewacher entledigen und ist jetzt wieder bei uns - zusammen werden wir es mit diesem El Diablo sicher aufnehmen!


    Mission 24 - Todesouvertüre
    Erzähler: John Cooper


    Verflucht! Wir sind mitten in eine Falle geraten, jetzt sitzen wir in diesem Gefängnis fest und Sanchez wurde weggebracht. Aber Mias Affe ist noch da, der kann vielleicht die Wärter anlocken, so dass wir sie überwältigen und an unsere Sachen aus der Truhe kommen können ...
    Der Plan geht tatsächlich auf und wir arbeiten uns immer mehr in Richtung El Diablo vor. Sam konnte sich an einer Gatling oberhalb eines Sees postieren, Doc arbeitet von der anderen Seite aus mit seiner Präzisions-Buntline. Zusammen können die beiden doch viel zustandebringen, wenn sie weit genug voneinander entfernt sind. Nur noch wenige Meter trennen uns jetzt von El Diablo, doch er flieht und überlässt Sanchez seinen Männern - mit einem geistesgegenwärtigen Rundumschlag rettet er sich aber.
    Einige hinterhältige Fallen hat dieser El Diablo noch, aber die können mich nicht aufhalten, nicht so kurz vor dem Ziel. So stehe ich am Ende vor seinem Hauptquartier, wenn auch allein, da die anderen nicht folgen können.


    Mission 25 - Inferno
    Erzähler: John Cooper


    Jackson! Er steckt hinter den Zugüberfällen, El Diablo hat Mias Vater ermordet! Beide sind ein und dieselbe Person! Dafür wird der Mistkerl büßen, in einem Duell gibt es immer noch keinen, der mir das Wasser reichen kann, trotz aller Fallen und miesen Tricks.
    Nachdem alle Kugeln verschossen waren, mussten wir anders weitermachen - doch die Entscheidung brachte schließlich mein Messer, mit dem Jackson nicht mehr gerechnet hatte. Ein Bösewicht weniger auf der Welt ...
    Thorwyn is offline Last edited by Thorwyn; 24.10.2009 at 15:34.

  16. #76 Reply With Quote
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    10. Kapitel 46-48 / Resümee


    Die Jahre flogen friedlich dahin, Argentinien und Honduras schlossen sich der immer stärker werdenden Achse an, in den Vereinigten Staaten übernahm die Partei der Deutschen in Amerika die Macht und stellte den Präsidenten, auch in der Sowjetunion stieg die Zustimmung zur nationalsozialistischen Ideologie auf beachtliche 25 Prozent und es gab einen weiteren Schub für die deutsche Wirtschaft, nachdem etliche Fabriken gebaut wurden. Des weiteren wurden auch die Heeresgruppen Berlin, Bitburg und Königsberg wieder auf ihre Sollstärke gebracht, besonders im Bereich der Luftwaffe wurde nachgerüstet. Im Pazifik verzichtete die Wehrmacht und die Flotte auf weitere Operationen, da die zu erwartenden logistischen Probleme zu groß waren, man konzentrierte sich stattdessen darauf die eroberten Gebiete zu kontrollieren.

    Nach dreizehn Jahren Regierungszeit lässt sich abschließend feststellen, dass das deutsche Reich eine dominierende Rolle innerhalb der Weltgemeinschaft eingenommen hat - sowohl wirtschaftlich, als auch militärisch. Obwohl sie in dieser Zeit immer wieder aggressiv vorgegangen sind, wird die Geschichte im Nachhinein die Briten als Auslöser des zweiten Weltkrieges sehen. Europa und Afrika werden faktisch von der Achse kontrolliert, in allen anderen Teilen der Welt steigt ihr Einfluss beständig. Hervorragende Arbeit des deutschen Geheimdienstes und deutscher Diplomaten hat das Einschreiten der USA zugunsten der Alliierten, welche faktisch nur noch Japan als relevante Kraft auf ihrer Seite hatten, unmöglich gemacht. Auch die Sowjetunion und ihr Verbündeter, die Mongolei, verhielten sich, anders als von vielen Zeitgenossen erwartet, vollkommen friedlich und richteten ihre Kräfte auf die Reorganisation im Inneren.

    Noch ein paar Worte zum Spiel selber. Abstürze und Bugs gab es relativ wenige, abgesehen davon, dass das Spiel nicht am 1.1.1948 endete, so wie es vorgesehen war. Im Nachhinein stellte sich "Sehr Leicht" als zu leicht heraus, was wohl nicht anders zu erwarten war. Im nächsten Spiel wird dies auf jeden Fall etwas nach oben korrigiert. Besonders gefallen haben mir die diplomatischen Optionen und die Spionage, kurz HoI3 ist anders, und auch besser als der Vorgänger, auch wenn ich natürlich noch nicht hinter alle Features gestiegen bin. Auch werde ich mich das nächste mal an einer etwas kleineren Nation probieren, eventuell Frankreich, aber das ist noch nicht sicher. Dann wird es auch endlich mal einen etwas ausführlicheren AAR von mir geben. Jedoch werde ich mir bis dahin noch etwas Zeit lassen. Mein nächstes Projekt startet aber in rund einer Woche und ich freue mich schon sehr darauf. Was es ist, verrate ich natürlich nicht - nur soviel, soetwas hat es bisher nicht ansatzweise in diesem Thread gegeben. Ach ja, abschließend bedanke ich mich bei all den Lesern, welche sich die Arbeit gemacht haben sich durch dieses Kurz-AAR zu quälen, das nächste wird besser, versprochen.
    Saturn is offline

  17. #77 Reply With Quote
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    Hier ist also mein neues AAR. Ich werde versuchen mir diesmal etwas mehr Mühe mit den Beiträgen zu geben. Erstmals werde ich auch versuchen in Maßen Smilies einzubauen um gewisse Emotionen besser vermitteln zu können, also nicht wundern. Da das Spiel erst heute erschienen ist, und ich es somit zum ersten Mal spiele, wird es viele Sachen geben, welche ich wohl falsch machen werde, auch hier nicht wundern (das ist außerdem der Grund für den sehr leichten Schwierigkeitsgrad). Natürlich würde ich es lieben, wenn es diesmal Feedback geben würde (und nicht nur irgendwann im TuS, sondern gleich hier in diesem Thread), aber ich werde mich auch nicht entmutigen lassen, wenn mal wieder keiner antwortet.

    Die Fakten:
    Das Spiel: Fussball Manager 10
    Verein: Hertha BSC
    Spielmodus: Teammanager
    Mit Entlassung spielen: Nein
    Spielbare Länder: Deutschland (3 Ligen), England, Spanien, Italien (je 1 Liga)
    Nationalität: Deutsch
    Sprachen: Deutsch, Englisch
    Gesamtschwierigkeit: Sehr leicht


    _________________

    Die wahnwitzigen Wege William Wonkas


    1. Auf geht es!

    Da bin ich also, meine erste Trainerstation, Hertha BSC, der Hauptstadtclub. Die Erwartungen riesig, die Spieler schlecht und der Etat desolat. Alle träumen von der Meisterschaft und internationalem Fußball, doch in der Realität ordnet sich der Verein bestenfalls im Mittelfeld ein. Recht neugierig bin ich schon, was mich da in den nächsten Jahren - hoffentlich werden es mehrere - erwartet. Natürlich überschätze ich mich maßlos und plane schon die Messis und Christiano Ronaldos an die Spree zu holen, bevor ich mich überhaupt mit den ersten ernsten Problemen herumgeschlagen habe. Mal schauen was wird.

    Sofort nach meiner Ankunft wird mir gesagt, dass mein Kader 28 Mann umfasst, dass die erste Elf eine Stärke von 799 hat, was auch immer das zu bedeuten hat, und, dass Arne Friedrich der beste Spieler ist. Nun gut, wäre das also auch geklärt. Ach ja, ich kann keinen Schritt unbeobachtet machen, die Presse Fuzis sind einfach überall.

    Doch kaum möchte ich mich zu meiner Mannschaft gesellen, da steht auch schon die Pokalauslosung an. Der Knüller ist natürlich die Begegnung Bayern München gegen Wuppertaler SV, aber auch die Hertha hat kein leichtes Los erwischt, Energie Cottbus - Revierderby in der Lausitz. Auch wenn die Hauptstädter sich gewöhnlich schwer tun im Pokal ist ein Sieg doch Pflicht, auch wenn ich mich eigentlich auf die Meisterschaft konzentrieren möchte.

    Mit dem Vorstand einige ich mich darauf, dass man am Ende in der oberen Tabellenhälte landen soll, dass im DFB-Pokal die dritte Runde ebenso erreicht werden soll, wie im UEFA-Cup. Ambitioniert alle mal, aber so is das Leben.

    Der vorläufige Etat sieht folgender Maßen aus:
    Gesamt: 74.000.000€
    Gehälter: 47.500.000€ (keine Ahnung, ob dies realistisch ist)
    Transfers: 4.100.000€ (damit wird man die Abgänge von Simunic, Pantelic und Voronin kaum kompensieren können)
    Baukosten: 17.700.000€ (viel Geld, mal schauen, wo es am besten angelegt werden kann, ich liebe Jugendcamps)
    Sonstiges: 4.700.000€ (muss reichen)

    Kaum in meinem Büro angekommen stehen die Sponsoren schlage. Ich verhandel hart und verprelle mir meinen Favoriten, am Ende sagt mir lediglich Pogo.de einen zweijährigen Vertrag zu mit Grundeinnahmen von reichlich 7 Millionen Euro. Es hätte besser kommen können, aber damit muss man leben.

    Schauen wir uns doch mal den Kader an.

    Tor:
    Drobny (75) - Ganz klar die Nummer 1. des Teams. Er wird auch diese Saison ein starker Rückhalt sein und die Abwehr ordnen, ich habe vollstes Vertrauen in ihn.
    Ochs (68) - Kann eventuell verkauft werden, ich sehe nicht, was ich mit ihm anfangen soll.
    Gäng (60) - Ein ganz junger, aber vielleicht gehört ihm die Zukunft, ist die klare Nummer zwei im Tor.

    Verteidigung:
    RV - Janker (69) - Puh, hab auf der Position scheinbar keine Alternative, werde eventuell noch mal auf dem Transfermarkt aktiv werden müssen, oder jemanden aus der Innenverteidigung auf diese Position ziehen. Janker ist nicht schlecht, aber für meine Ziele nur zweite Wahl.
    LV - Stein (69) - Wird wohl vorerst auf die Bank müssen, hat aber das Potential für mehr.
    LV - Pejcinovic (70) - Erstmal auf der linken Seite gesetzt, aber er hat starke Konkurenz, es wird sich zeigen, ob er sich durchsetzen kann.
    LV - Radjabali-Fardi (62) - Ein junger Spieler mit viel Potential, aber bis jetzt nicht mehr.
    IV - Friedrich (76) - Kapitän und stärkster Spieler. Er ist gesetzt und muss Impulse geben.
    IV - von Bergen (69) - Es wird schwer für ihn, ist bis jetzt für mich der dritte Innenverteidiger, aber das kann sich ändern.
    IV - Kaka (69) - Er wird es ganz schwer haben sich durchzusetzen, hat aber ebensoviel Können wie seine beiden Mitkonkurrenten.
    IV - Bengtsson (69) - Der junge Schwede wird die ersten Spiele neben Friedrich stehen, hat aber zwei harte Verfolger im Rücken.

    Mittelfeld:
    DM - Dardei (73) - Das Urgestein der Hertha, hat gute Chancen wieder eine Saison Stammspieler zu sein, wenn er sich nicht verletzt - ist auf jeden Fall ganz wichtig für die Mannschaft.
    DM - Kacar (76) - Er ist gesetzt. Ich liebe ihn schon jetzt.
    DM - Cicero (71) - Hat starke Gegner auf seiner Position, aber ich baue auf ihn, auch wenn er vorerst nur auf der Bank sitzen wird.
    DM - Hartmann (61) - Kann verkauft werden.
    DM - Arguez (70) - Junger Spieler mit viel Potential, vielleicht wird aus ihm was - vorerst nur auf der Bank.
    DM - Lustenberger (68) - Sollte er sich von seiner Verletzung wieder erholen bestehen sogar Chancen, dass er sich in die Stammelf spielt. Auch einer von den jungen Wilden der Hertha, die eine gloreiche Zukunft generieren sollen.
    RM - Ebert (74) - Ist erstmal gesetzt, mal schauen, wie er sich so macht. Manchmal etwas überhastet, könnte aber schon bald in der Nationalmannschaft spielen.
    RM - Kringe (72) - Vom BvB gekommen und gleich wieder auf der Ersatzbank gelandet.
    RM - Piszczek (69) - Ich schätze den polnischen Nationalspieler sehr, um auf Einsätze zu kommen muss er sich dennoch deutlich steigern.
    LM - Nicu (72) - Auf der linken Seite erstmal gesetzt, ich hoffe er bleibt torgefährlich.
    LM - Cesar (70) - Eine gute Alternative.

    Sturm:
    HS - Raffael (73) - Begnadeter junger Techniker, da ich allerdings keinen HS einplane ist es keineswegs sicher, dass er spielt.
    ST - Wichniarek (72) - Im letzten Jahr überragend bei der Arminia. Ich hege große Zweifel an seinem Können, trotzdem erstmal in der Startelf.
    ST - Chermiti (71) - Wird es schwer haben sich durchzusetzen, wie alle anderen Stürmer auch.
    ST - Domovchiyski (70) - Torgefährlicher Brecher, wird eventuell zu dem Torjäger, oder aber in der Versenkung verschwinden.
    ST - Ramos (70) - Noch ein Stürmer, der sich Chancen auf die Stammelf macht - bei guter Form durchaus berechtigt.


    Insgesamt ist der Kader nicht zu schlecht, es fehlt aber an richtigen Typen und genialen Spielmachern. Mal sehen, was sich so erreichen lässt - ein Blick in die zweite Mannschaft zeigt, dass da nicht viel zu holen ist, nicht so schlimm. Doch was ist das, ein Blick zu unserer Jugend zeigt erstaunliches, Hertha betreibt die beste Jugendarbeit in Deutschland und steht international vor Mannschaften wie Chelsea. Das ist sehr gut.

    Weiter streife ich durch die Hallen des Vereines, schaue hier, frage dort, ändere, was mir beliebt. Alles ist so groß und neu, ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich Trainer eines solchen Vereins bin.

    Auf dem Transfermarkt ist auch so einiges los, Bayern München will Luca Toni verkaufen, Real Guti, doch so ein richtiger Star sticht mir nicht ins Auge.

    6.7.: Das erste Freundschaftsspiel steht an.


    Hertha BSC - Erzgebirge Aue: 1:0 (0:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Bengtsson, von Bergen, Pejcinovic - Ebert, Kacar, Dardei, Cicero - Wichniarek, Raffael

    50. 1:0 Wichniarek (Kacar)

    Chancen: 11:2

    Das Spiel wirkt langweiliger, als es war. Besonders Kacar, der eine geniale Vorlage zum Tor geben konnte, und der bewegliche Wichniarek konnten sich auszeichnen. Bengtsson und Raffael werden jedoch im nächsten Spiel wohl auf die Bank müssen. Insgesamt kein schlechter Test, aber gegen einen Drittligisten muss mehr als ein 1:0 heraus kommen.


    14.7.: Bei einem Jugentturnier werden die Herthaner vierter. Da geht noch mehr.

    15.7.: Freundschaftsspiel gegen die Alemannia


    Hertha BSC - Alemannia Aachen 1:1 (1:1)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Kaka, von Bergen, Pejcinovic - Ebert, Kacar, Dardei, Nicu - Wichniarek, Chermiti

    3. 1:0 Wichniarek (Chermiti)
    16. 1:1 Müller

    Chancen 5:8

    Ein sehr lebhaftes Spiel mit einer besseren Halbzeit für Aachen und einer besseren, der zweiten, für Hertha. Am Ende ein gerechtes Ergebnis. Gegen einen Zweitligisten ist das trotzdem zu wenig. Besonders die Abwehr steht noch nicht, Drobny musste einige Male eingreifen und hat das auch gut gemacht.



    15.7.: Frankreich wird U-20 Weltmeister, verdienter maßen. Die Deutschen dürfen sich über den zweiten Platz freuen.

    19.7.: Der Sponsorentag war ein voller Erfolg.

    20.7.: Fanclubtreffen

    21.7.: Jugendtag, Oliver Husterer wird eingeschult.

    22.7.: Der letzte Test steht an.

    Hertha BSC - Hertha BSC (A-Jugend) 8:0 (3:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Kaka, von Bergen, Pejcinovic - Ebert, Kacar, Cicero, Nicu - Wichniarek, Chermiti

    12. 1:0 Nicu (Chermiti)
    28. 2:0 Wichniarek (Kacar)
    34. 3:0 Friedrich (Kacar)
    48. 4:0 Wichniarek
    77. 5:0 Nicu
    83. 6:0 Wichniarek
    84. 7:0 Kacar (Wichniarek)
    88. 8:0 Wichniarek (Kacar)

    Chancen: 26:1

    Ein Testspiel gegen die eigene Jugend muss so gewonnen werden. Deswegen wird hier auch kein Spieler gelobt. Zu wenig haben aber Cicero und Ebert geleistet. Zumindest ein erfreuliches Ende der Vorbereitung.



    23.7.- 31.7.: Trainingslager in Polen

    30.7.: Mehreinnahmen von knapp 800.000€. Soetwas ist doch schön.

    31.7.: Erste Runde des Pokals gegen Energie Cottbus.


    FC Energie Cottbus - Hertha BSC 2:1 (0:1)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Bengtsson, von Bergen, Stein - Ebert (110. Kringe), Kacar, Cicero, Nicu - Wichniarek (66. Domovchiyski), Chermiti

    34. 0:1 Cicero (Freistoß)
    69. 1:1 Kruska
    114. 2:1 Rost (Freistoß)

    Chancen: 6:17

    Tja, wenn man seine Chancen nicht verwandelt, dann hat man die Soße. Heute gab es sowohl Pech, Kacar traf zweimal den Pfosten, als auch Unvermögen - so oft darf Chermiti einfach nicht neben das Tor schießen. Die Stürmer waren im Allgemeinen der Manschaftsteil, der es verbockt hat. Nunja, Pokal ist geschichte, immerhin noch zwei Wettbewerbe, in denen die Hertha dabei ist. Hertha ist neben Gladbach der einzige Erstligist, den es schon erwischt hat, the same procedure as every year.



    Durch das Fiasko im Pokal gehen die kalkulierten Einnahmen gleich mal um 5 Millionen zurück - ein herber Schlag.

    6.8.: Im UEFA-Cup geht es zuerst gegen PAOK Thessaloniki. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber was will man machen?

    7.8.: Pal Dardais Trikot verkauft sich am besten, er ist eben die Identifikationsfigur Nummer 1.



    Das nächste mal: Der Start in die Liga und nach Europa.
    Saturn is offline Last edited by Saturn; 29.10.2009 at 18:00.

  18. #78 Reply With Quote
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    2. Der Start in die Liga und nach Europa.


    Da bin ich also, Trainer der Hertha, und die Fans haben mich jetzt schon nicht mehr lieb, nach der Pokalschlappe gegen Cottbus. Das ist doch alles schrecklich; zurechfinden? Davon kann keine Rede sein, mich überfordert das Amt eindeutig, na mal sehen, wie es weitergeht. In der Liga müssen jetzt Siege her, und zwar schnell. Deswegen nicht lange quatschen und ab auf die Trainerbank, der Job ruft.


    8.8.: Die Fans beschweren sich über die Parkplatzsituation. Solange sie sonst keine Probleme haben,...

    8.8.: Insgesamt wurden 15.703 dauerkarten verkauft, darüber bin ich erfreut.

    8.8.: Erstes Bundesligaspiel

    Hertha BSC - Hannover 96: 3:1 (0:1)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Bengtsson, Kaka, Stein - Kringe, Kacar, Cicero, Nicu - Wichniarek, Chermiti

    21. 0:1 Forssell
    61. 1:1 Wichniarek (Bengtsson)
    66. 2:1 Kringe
    69. 3:1 Chermiti (Kringe)

    Chancen: 14:11

    Nunja, die ersten 60 Minuten vergessen wir lieber, ganz schwaches Spiel, Hannover hätte durchaus schon höher führen können. Jedoch hat sich die Mannschaft dann als Kollektiv gefangen und eine sehr überzeugende Leistung gezeigt. Eventuell waren die Norddeutschen auch geschockt über den Schienbeinbruch ihres Spielers Chahd, dem ehemaligen Berliner. Wie dem auch sei, so kann es auf jeden Fall weitergehen, ein Auftakt nach Maß. Damit stehen wir auf Platz 3.


    15.8.:
    M'Gladbach (14.) - Hertha BSC (3.): 2:1 (2:1)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Bengtsson, Kaka, Stein - Kringe, Cicero, Nicu - Raffael - Wichniarek (78. Domovchiyski), Chermiti

    5. 1:0 Neuville
    22. 2:0 Bobadilla
    37. 2:1 Chermiti (Cicero)

    Chancen: 8:8

    Ein munteres Spielchen, welches wohl auch anders hätte ausgehen können, ja müssen, wenn der Schiedsrichter keine Eier auf den Augen gehabt hätte. Aber da kann man nichts machen, am Ende war es die Schuld der Mannschaft, natürlich nicht meine, dass sie verloren haben. Ich musste auf Kacar verzichten, der einfach zu erschöpft war, um zu spielen - vielleicht gab das den Ausschlag.


    15.8.: Ein Konzert im Olympiastadion - wie schön. Und es bringt ganz neben bei noch 50.000€ in die Kasse.

    17.8.: Wir geben ein Angebot für Nedum Ohuoha von Manchester United ab, mal schauen, was sie dazu sagen.

    18.8.: Ich schließe einen Sponsorvertrag mit EA Sports und bekommen dafür ordentlich Geld in meine private Kasse.

    18.8.: Erstaunlicher Weise finde ich genau an diesem Tag eine Freundin, die, um ehrlich zu sein, potthässlich ist.

    20.8.:

    Thessaloniki - Hertha BSC 1:3 (1:1)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Bengtsson, Kaka, Stein - Kringe, Cicero, Nicu - Raffael - Domovchiyski, Chermiti

    30. 1:0 Conceicäo
    38. 1:1 Nicu (Domovchiyski)
    69. 1:2 Kringe
    76. 1:3 Kringe

    Chancen: 18:9

    Ich hab ein schweres Spiel erwartet, aber nicht soetwas. Die Griechen waren in allen Belangen überlegen - abgesehen vom Torwart. Drobny hatte etliche Glanzparaden. Man kann gar nicht in Worte fassen, wie Thessaloniki gedrückt hat, am Ende war es einfach nur Glück. Trotzdem, oder gerade deswegen, steht die Hertha jetzt mit einem Bein in der Gruppenphase.


    21.8.: Weitere Verhandlungen mit
    Ohuoha, ich hab ein gutes Gefühl.

    22.8.:

    Vfl Bochum (14.) - Hertha BSC (7.): 0:5 (0:4)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Bengtsson, Kaka, Stein - Kringe (73. Piszczek), Cicero (77. Dardai), Kacar, Nicu - Domovchiyski, Chermiti (85. Raffael)

    8. 0:1 Cicero (Freistoß)
    17. 0:2 Chermiti (Kacar)
    35. 0:3 Chermiti (Kringe)
    44. 0:4
    Domovchiyski (Cicero)
    84. 0:5
    Domovchiyski (Nicu)

    Chancen: 3:10

    Was für ein Spiel. Die Chancenauswertung grandios. Es war ein richtiges Feuerwerk, welches die Spieler da abgebrannt haben. Besonders freut es mich für die zwei Stürmer, welche ich eigentlich anfangs der Saison nicht in der Startelf gesehen habe. Jedoch harmoniert auch das Mittelfeld prächtig, nur Kacar fällt etwas ab, aber das wird schon noch.


    22.8.: Weitere Verhandlungen mit
    Ohuoha, jetzt muss es aber klappen, ob er will oder nicht.

    24.8.: Noch eine Verhandlungsrunde mit Ohuoha, der tanzt mir langsam richtig auf der Nase rum.

    25.8.: Ohuoha kommt nach Berlin - hoffentlich ist der Junge sein Gehalt auch wert. Kann ja verstehen, dass man von Manchester nicht an die Spree wechseln will, aber deswegen so ein Theater zu veranstalten. Tztztz. Er bekommt die Rückennummer 14. Im selben Moment kommt der Vorstandsvorsitzende zur Tür herein, oder besser sein Telegramm, und berichtet mir, dass ich das Transferbudget überschritten habe. Shit happens ist die Antwort darauf. Lässt sich ja doch nicht mehr ändern.

    27.8.:
    Hertha BSC - Thessaloniki: 3:2 (2:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich (69. Janker), von Bergen, Kaka, Stein - Kringe (70. Piszczek), Dardai, Kacar, Nicu (77. Arguez) - Domovchiyski, Raffael

    10. 1:0 Raffael (Kacar)
    38. 2:0 Kacar (Nicu)
    72. 2:1 Muslimovic
    77. 3:1 Kacar
    79. 3:2 Arabatzis

    Chancen: k.a.

    Gut, spätestens nach dem 2:0 war das Spiel dann wirklich endgültig gelaufen, man erinnere sich an das Hinspiel. An eben jenes wurden auch die Erinnerungen wieder in der zweiten Halbzeit wach, da waren die Griechen deutlich überlegen und hätten auch noch zwei Tore mehr schießen können. Wie dem auch sei, die erste Hürde ist geschafft, aber die wahren Aufgaben kommen erst noch. Die Hauptstadt erwartet Europa.

    27.8.: Europapokalauslosung, und das Glück war der Alten Dame nicht hold. Mit dem PSV, Tel-Aviv und Nikosia hat man eine Gruppe erwischt, welche auch in der CL spielen könnte. Ganz bitter. Natürlich ist noch nichts verloren, aber man muss die Erwartungen doch etwas dämpfen, will man nicht des Übermutes bezeichnet werden.

    27.8.: Lustenberger ist endlich wieder fit - damit steht eine weitere Option für das Mittelfeld zur Verfügung.

    29.8.:

    Hertha BSC (3.) - Werder Bremen (4.): 0:0 (0:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich (71. Domovchiyski), von Bergen, Onuoha, Stein - Kringe, Cicero, Kacar, Nicu - Chermiti, Wichniarek (66. Pejcinovic)

    -

    Chancen: 7:4

    Ein Spitzenspiel, dass seinen Namen nicht verdient hat. Das spekatkulärste war wohl der Wechselfehler von Wonka, also mir, als anstatt von Domovchiyski Pejcinovic eingewechselt wurde. Erst, als mich mein Assistentstrainer auf den Lapsus aufmerksam gemacht hatte, wurde auch noch Friedrich herausgenommen und das ganze sinnvoll geordnet. Onuoha gab einen unauffälligen, aber sehr guten Einstand, er könnte genau der richtige für die Innenverteidigung sein. Habe ich schon erwähnt, dass ich torlose Spiele hasse wie die Pest? Nunja, dem ist halt so und es lässt sich nicht ändern.

    29.8.: Ich trenne mich von meiner Freundin, sie hatte nicht nur viel zu rote Haare, sondern war auch Fan von Union. §dumm



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  19. #79 Reply With Quote
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    3. Die Alte Dame stolpert und fällt.


    So, da bin ich wieder, fühle mich schon fast zuhause, heimisch, einfach gut. Die vor mir liegenden Aufaben werde ich schon schaffen, hab sogar mal Zeit gehabt golfen zu gehen. Eigentlich wollte ich mir auch ein passenden Wagen zulegen, aber es gibt in ganz Berlin scheinbar nur Hyundaihändler, was für ein Fiasko. Wer in Berlin ein Auto kauft, ist aber auch selber schuld. Stattdessen habe ich mir für 50.000 ein Appartment mit Blick auf Kreuzberg zugelegt.

    31.8.: Der Transfermarkt schließt. Der Kicker meint, dass Ohuoha der Toptransfer war - dass spricht nicht für Deutschland, aber für mich.

    1.9.: Da es ein spielfreies Wochenende gibt, schicke ich meine Mannschaft und mich nach Bad Schwalbach ins Trainingslager.

    2.9.: Pal Dardai zieht sich im Länderspiel gegen Schottland eine Gehirnerschütterung zu.

    9.9.: Dardai ist wieder fit, war wohl doch nichts Ernstes.


    12.9.:
    Mainz 05 (11.) - Hertha BSC (5.): 2:0 (0:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Kaka, Onuoha, Pejcinovic - Kringe, Cicero, Kacar, Nicu - Chermiti, Wichniarek

    68. 1:0 Baljak
    86. 2:0 Drobny (ET)

    Chancen 7:4

    Das war gar nichts. Das Team ausgelaugt und müde, der Trainer apatisch und überfordert. Mainz hatte nicht nur mehr, sondern vor allem viel bessere Chancen und hat verdient gewonnen. Ich weiß noch nicht wie, aber die Jungs müssen sich deutlich steigern, sonst wird das eine harte Saison - und die starken Gegner kommen erst noch. Nun, ich werde das Training verändern und zusehen, dass sie wieder spritzig werden.


    17.9.:

    PSV - Hertha: 2:0 (1:0)


    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Kaka, Onuoha, Pejcinovic - Kringe, Cicero, Kacar, Nicu - Chermiti, Wichniarek

    37. 1:0 Bakkal
    59. 2:0 Toivonen

    Chancen: 6:3

    Das dritte Spiel in Folge ohne Torerfolg, irgendetwas stimmt da einfach nicht. Und wieder mal waren es meine Spieler, welche es vollkommen versäumt haben ordentlich zu spielen. Gegen den PSV auswärts kann man schonmal verlieren, die Niederlage wirft mich jetzt nicht weit zurück in meinen Planungen, aber die Art und Weise macht doch nachdenklich.


    18.9.: Arguez verletzt sich und wird wohl zwei Wochen ausfallen, kein schwerer Verlust.

    19.9.:


    Hertha (8.) - Freiburg (15.): 0:1 (0:1)

    Aufstellung: Drobny - Janker, von Bergen, Onuoha, Pejcinovic - Ebert, Kacar, Nicu - Raffael - Domovchiyski, Ramos

    39. 1:0 Butscher

    Chancen: 2:8

    Man, man, man - dass kann doch alles nicht wahr sein. Ich werde das ganze System umstellen und nicht nur etwas rouchieren. Das hat gar nichts gebracht. Die Mannschaft ist platt wie eine Flunder. Außerdem wird der Trainigsplan vollkommen umgekrempelt. Das darf doch alles nicht wahr sein. Einzig und allein Drobny konnte überzeugen.



    26.9.:

    TSG Hoffenheim (4.) - Hertha (10.): 1:0 (1:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Onuoha, Pejcinovic - Ebert, Dardei, Kacar, Cesar - Raffael - Wichniarek, Chermiti

    7. Gustavo

    Chancen: 7:4

    Ja, nein, kein schlechtes Spiel, aber auch kein gutes. Vielleicht muss sich die Mannschaft erst an das 3-5-2 gewöhnen, aber viel Zeit hat sie dafür nicht mehr. Dass Timo Hildebrand Spieler des Spiels war, zeigt deutlich, dass wir uns hier nicht versteckt haben - aber das hilft nun auch nicht weiter. Ich muss erstmal über das Vergangene sinieren, vielleicht bin ich einfach nicht zum Trainer geboren.



    26.9.: Arguez wieder fit.

    29.9.: Raffael plaudert Mannschaftsinterna aus. Depp, jetzt muss er 30.000€ zahlen.

    1.10.:

    Hertha - Tel-Aviv: 1:1 (0:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Onuoha, Pejcinovic - Kringe, Dardei, Kacar, Cesar - Raffael - Wichniarek, Chermiti

    61. 0:1 Tomasic
    77. 1:1 Jan (ET)

    Chancen 10:4

    Das ist unklar - jetzt müssen schon die Gegner treffen, damit man Tore bekommt. Die Israelis waren sicherlich nicht unschlagbar, abgesehen von ihrem Torwart, aber es ist uns einfach nicht gelungen das Spiel wirklich zu dominieren. Außerdem kassieren wir viel zu viele Gegentore nach Ecken, dass darf nicht sein. Im UEFA-Cup ist noch nicht alles verloren, aber wenn man noch etwas erreichen will, muss man das Ruder rum werfen. Sowieso muss die Mannschaft langsam mal das Ruder rum werfen, ich weiß auch nicht, was ich noch machen soll.


    3.10.:

    Hertha (13.) - HSV (6.): 0:0 (0:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Onuoha, Pejcinovic - Kringe (63. Ebert), Lustenberger, Kacar, Cesar - Raffael - Wichniarek, Chermiti

    -

    Chancen: 4:3

    Ein gutes Spiel, eigentlich. In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten die Hamburger. Das es keinen Sieger gab, geht in Ordnung, dass meine Spieler wieder kein Tor geschossen haben nicht und ein 0:0 schon mal gar nicht. §grr

    3.10.: Ein Angestellter des Fanshops brennt durch und klaut 10.000€. Ich liebe solche Geschichten von verzweifelten Junggesellen.
    Saturn is offline Last edited by Saturn; 31.10.2009 at 14:23.

  20. #80 Reply With Quote
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    4. Die Alte Dame humpelt weiter.

    So, da bin ich wieder, neue Ideen und frischer Elan sind am Start. Es muss besser werden, und das wird es auch, da es gar nicht mehr schlechter geht. Die Gegner in nächster Zeit sind durchaus schlagbar, ich bin optimistisch, dass ich die Hertha schneller als gedacht aus dem Abstiegsstrudel herausziehen kann. Anstatt zu arbeiten gehe ich golfen und segeln, dass Leben ist schön. Des weiteren vermiete ich eine kleine Wohnung, welche ich mir zuvor gekauft habe - hab mir also neben dem Fußball ein zweites finanzielles Standbein gesucht - und steige zudem in den Aktienhandel ein.

    5.10.: Eine ordentliche Party für die Spieler hebt die Stimmung enorm.

    10.10.: Piszczek verletzt sich am Oberschenkel.

    15.10.: Ein Restaurantbesuch mit der Mannschaft. *mapf*

    17.10.:

    Nürnberg (6.) - Hertha (14.): 1:5 (0:2)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich (60. Janker), Onuoha, Pejcinovic - Ebert, Cicero, Kacar (58. Lustenberger), Nicu - Raffael - Wichniarek, Chermiti (59. Domovchiyski)

    17. 0:1 Raffael
    29. 0:2 Raffael (Cicero)
    55. 0:3 Raffael
    58. 0:4 Chermiti (Ebert)
    67. 1:4 Eigler
    78. 1:5 Cicero (Freistoß)

    Chancen: 7:8

    Es geht doch. Und wie es geht. Die Nürnberger an die Wand gespielt als Auswärtsmannschaft, und wie. Besonders Raffael hat, mit einer unglaublichen Chancenauswertung, gefallen, aber das ganze Team war gut, nein überragend. So muss es weiter gehen. Die Hertha hat mittlerweile die viertbeste Tordifferenz, steht aber nur auf Platz elf, dass heißt, wir müssen konstanter werden.


    17.10.: Piszczek ist wieder fit.

    22.10.:

    Nikosia - Hertha: 2:2 (2:0)

    Aufstellung: Drobny - Friedrich, Onuoha, Pejcinovic - Ebert, Cicero, Kacar, Nicu - Raffael - Wichniarek, Chermiti

    13. 1:0 Kosowski
    37. 2:0 Zewlakow
    58. 2:1 Raffael (Chermiti)
    83. 2:2 Chermiti (Cicero)

    Chancen: 7:8

    Am Ende muss ich wohl mit dem Unentschieden zufrieden sein, bin es aber nicht. Da war sicher mehr drin, wenn man die erste Hälfte nicht so unglücklich agiert hätte. Chermiti mal wieder mit einer herausragenden Leistung. Es ist in der Gruppe noch nicht alles verloren, obwohl man erst zwei Punkte aus drei Spielen sammeln konnte, aber eine Steigerung muss her, um hinter dem PSV wenigstens zweiter werden zu können.


    24.10.: Das Spiel gegen Wolfsburg wird um einen Tag verschoben.

    25.10.:

    Hertha (11.) - Wolfsburg (2.): 2:3 (1:1)

    Aufstellung: Drobny - Janker, Onuoha, Cesar - Ebert, Cicero, Nicu - Raffael - Ramos, Chermiti (46. Kaka), Domovchiyski

    15. 1:0 Raffael
    44. 1:1 Misimovic
    56. 1:2 Martins (Elfmeter)
    64. 1:3 Dzeko
    67. 2:3 Domovchiyski (Raffael)

    Chancen: 11:12

    Verdienter Sieg der Wolfsburger, keine Frage. Abgesehen von den ersten und letzten Minuten waren sie haushoch überlegen und dominierten das Spiel. Sie hätten schon in der ersten Halbzeit drei, vier Tore schießen müssen. Die besten Noten bekamen Drobny und Onuoha, was zeigt, dass die Niederlage nicht an der Abwehr lag. Das es am Ende der eingewechselte Kaka, war, welcher den Elfer verschuldet hatte, ist natürlich unglücklich, aber man kann es nicht ändern. Die Umstellung auf 3-4-3 war auch nicht so das Wahre, 4-4-2 aber auch nicht, es wird also wieder zum 3-5-2 kommen, sobald Kacar fit ist.

    25.10.: Der von mir verpflichtete Onuoha wird vom Kicker als "Echte Verstärkung" eingestuft - recht haben sie.

    31.10.:
    BvB (13.) - Hertha (14.): 1:1 (0:0)

    Aufstellung: Drobny - Janker, Onuoha, Cesar - Ebert, Cicero, Lustenberger, Nicu - Raffael - Chermiti, Domovchiyski

    70. 1:0 Chermiti (Cicero)
    73. 1:1 Zidan

    Chancen: 5:9

    Auswärts beim BvB ist ein Unentschieden nicht zu verachten, aber trotzdem wäre hier mehr drin gewesen, wie auch das Chancenverhältnis zeigt. So stecken wir weiter im Abstiegskampf fest, was ich mir vor der Saison alles ganz anders vorgestellt habe.
    Saturn is offline

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