Vorwort: Diejenigen, die mich in ihrer ICQ-Liste haben, dürften wissen, warum ich diese Story geschrieben habe bzw. schreibe *wink*


Jeden Abend blicke ich in die Welt der Menschen. Bestialisch, was ich ersehe, wenn sie von Angesicht zu Angesicht über Belangloses streiten, in einer haltlosen Fülle an wortlosen Sätzen. Es zeigt mir immer wieder, wie Konflikte entstehen, wo sie nicht erblühen sollten. Gar nichts, das scheint das Beste, das ein jeder sagen kann, denn nur so verfängt man sich nicht im unvergänglichen Strudel der Missverständnisse. Doch wenn man gar nichts sagt, so sagt man auch nichts. Denn, wie jeder weiß ist eine Rose eine Rose und das bleibt sie auch, bis sie von der Strömung der vielfältigen Leere entblättert wird.
Nun stehe ich hier, vor dem Abgrund des Lebens, starre in das dunkle Antlitz des namenlosen Richters und warte sehnsüchtig, dass er seiner Berufung folgt und mir mein Schicksal preisgibt.

Nun stehe ich hier, vor dem Abgrund meines Lebens, mit wirren Gedanken und dem unerfüllbaren Wunsch nach Normalität.

Es tut mir leid.