....
....
Ich denke solche Aufzählungen hehören dazu und haben ja auch einen Sinn, deshalb lese ich sie in der Regel schon. Natürlich, gerade wenn man das Buch schon kennt oder es irgendwie gezwungenermaßen lesen muss (Schullektüre) und unter Zeitddruck steht, dann überlese ich solche Dinge oder auch ellenlange Beschreibungen gerne mal.
Ansonsten finde ich sie aber wichtig und wenn ich ein Buch genießen will, dann lese ich diese Passagen natürlich auch mit. Ich finde es kann auch sehr lustig sein, weil es dem Autor natürlich auch klar ist, dass es so wirken kann, sind gerade solche Passagen oft mit einem sehr eigenen Witz gewürzt (so sehe ich das...)
Wenn der Test nicht wichtig ist, ich ihn also nicht werten oder zwingend verstehen muss, dann überspringe ich Aufzählungen ganz einfach, das ist schon ein Stück weit Faulheit, aber irgendwo auch notwendig, damit ich den Rest lesen kann. Denn bei mir kommt es häufig vor, dass ich langweilige Textstellen zwar lese, dabei aber an die Frau denke, die gerade die Bahn verlässt, oder wie lecker das Essen war.
Natürlich komm ich dann im Buch nich mehr mit und muss manchmal ganze Absätze neu lesen, aber wenn diese nicht besonders spannend sind, dann passiert das halt so und bei langen Aufzählungen (insbesondere Namen (asiatische etwa) und Daten) wäre das sofort der Fall, darum überspringe ich sowas, das is mein Selbsterhaltungstrieb. xD
Wie gesagt, wenn ich den Text werten muss, dann tue ich das natürlich nicht, nicht dass man mir noch nach sagt, ich würde unfair bewerten...
Was haltet ihr eigentlich von Wasser als Handelsware?
http://www.right2water.eu/de
Aus Bertolt Brechts "An die Nachgeborenen".Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
In The picture of Dorian Gray gibts ein Kapitel, das eigentlich nur aus einer Art Aufzählung besteht.
Sich da durchzuquälen war anstrengend. Und gerade wenn man Bücher nicht in der Muttersprache ließt, ist das schnelle Drüberweglesen nicht möglich.
Also wenn ich ein Buch lese, dann lese ich auch alles egal obs langweilig ist oder nicht, aber wenn ich das Buch toll finde, aber nur ein, zwei Stellen langweilig sind, dann lese ich die auch bewusst mit, sodass ich alles drin habe, der Vollständigkeit halber.
Ich informier mich vor jedem Kauf über die Ware und das auch bei Büchern, falls es meiner Vorstellung entspricht werde ich es mir kaufen und bis zum bitteren Ende lesen unabhängig ob es langweilig bzw. viele zeitraubende Aufzählungen enthält.
Meist enthalten Aufzählungen Infos die im Normalfall auch sehr nützlich sein können.
Wenn ich ein Buch zum ersten Mal lese, lese ich ebenfalls solche Aufzählungen mit, das man dadurch teilweise bestimmte Situationen oder bestimmte Handlungen von Charakteren nachvollziehen kann. Beim nochmaligen Lesen überspringe ich solche Aufzählungen jedoch häufig.
Waldläufer
Anekdote: Im Potter 5 hab ich es mit Umbridges Rede genauso gemacht wie Harry und habs dann nochmal genauer durchgelesen, als Hermine ihre Anmerkung dazu gab.
Ja, das kann mir passieren. Ich mache das aber nie mit Absicht, sondern ganz von allein verwandelt sich das Lesen in Überfliegen, es sei denn, irgendwo sticht ein Wort hervor. Dann schau ich natürlich genauer hin.
*strolls away singing*
hat "Jehova" gesagt!
Manchmal lese ich sie, mal nicht. Ich überfliege meine Lektüre meistens sowieso. Wenn das Deutsch so veraltet wie das im Anfangspost ist, dann neige ich zum Überfliegen.
Bei so langen Aufzählungen geht mir persönlich sehr viel Information verloren. Auch wenn ich die Aufzählung konzentriert durchlese, weiß ich am Schluss nicht mehr, was alles genannt wurde! Damit verfehlt es meines Erachtens seinen Zweck und seine Wirkung! Aus diesem Grunde tendiere ich mittlerweile bei sowas auch dazu, darüber hinweg zu lesen!
Hm, hier prallen ja einige Meinungen aufeinander...
Für mich gehören Aufzählungen, wie Punkpferd schon richtig gesagt hat, zum Text dazu. Auch wenn sie noch so lange sind, vermitteln sie trotzdem stets die Umgebung, gehen detailliert bis drastisch auf Emotionen und Gefühle ein und geben Beschreibungen aller Art wieder. Ohne diese Aufzählungen würde es für mich also recht schwer werden, dem Buch das Bild, das sich der Autor beim Schreiben gemacht hat, abzuwringen - und für keinen anderen Zweck als diese Bildvermittlung sind Beschreibungen und somit Aufzählungen ja da.
Ich kann also mit bestem Gewissen sagen: ja, ich lese Beschreibungen. Ich versuche, sie mir so gut wie möglich einzuprägen, um später darauf zurückgreifen zu können, sollte es nötig sein. Und wenn sie noch so lang und ermüdend sind, beiße ich mich durch.
Greets
"Man sollte glauben, das Leben sei ein einfaches Thema.
Wenn man die 10 Gebote beherzigen würde, dann wäre es auch so.
Dummerweise macht das heutzutage kein Mensch mehr."
- Al Fifino