Diablo II Addon “Lord of Destruction“
Action-Rollenspiel, Blizzard Entertainment, 2001, PC, Singleplayer/Multiplayer
Soloheld, Echtzeit
Iso-Perspektive, Steuerung mit Maus+Tastatur
USK: Ab 16
Gerade mal ein Jahr nach dem Hauptspiel, war es den Diablospielern zum ersten mal möglich, mit einer Auflösung von 800x600 Pixeln zu spielen. Zwar konnte man die Grafik weiterhin ’nur’ gut und nicht sehr gut oder gar herausragend nennen, aber Hack and Slay-Titel, speziell Diablo zogen ihre Stärken ja noch nie aus der Grafik.
Auch sonst lässt sich über das Erweiterungsset nur gutes berichten: Es gibt zwei neue Charaktere, mit denen man sich durch die Monsterhorden kloppen kann. Zum einen der Druide, ein naturverbundener Mann, der sich die Mächte der Elemente und Tierwelt zu nutzen macht aber auch selbst zum Tier werden kann (im wahrsten Sinne des Wortes!). Zum anderen die Assassine, eine äußerst geschickte Kämpferin, die sich Schatten, Fallen sowie mit Klauen an den Händen Kampfkünste zu nutzen macht.
Damit die Herrschaften ordentlich was zu tun bekommen, folgt auf das Ende der Classicvariante mit ihren vier Akten ein neuer, fünfter Akt. Als Grafikset dienen diesmal völlig neue, schneebedeckte Hochebenen, Eishöhlen sowie weitere Dungeons. Diese werden bewohnt von ebenso frischen Gegnern – allesamt angeführt von Baal, Herr der Zerstörung und Bruder von Diablo. Sofern etwas am Addon kritisiert wurde, war es dieser Punkt, der eisige Norden bietet zwar auch viele Stunden Spielspaß, aber gegen einen weiteren, neuen Akt wäre nichts einzuwenden gewesen.
Ansonsten bietet Lord of Destruction das, was man sonst noch von einem Addon erwartet: Es gibt neue Items (Elite & Charakterspezifisch), die kleine Truhe zum Aufbewahren von Gegenständen wird mehrfach vergrößert und die Gegenstände an sich können jetzt zusätzlich zu den Edelsteinen noch mit Runen versehen und so zu mächtigen Artefakten werden. Weitere, kleine aber feine Details wie die Möglichkeit Söldner nun selbst auszustatten oder Zauber im Inventar tragen zu können, die so einen dauerhaften Passivbonus bringen, runden das Paket ab.
Diablo II wird durch das Addon Lord of Destruction noch weiter verbessert, selbst heute kann es sich – wenn auch nicht technisch – mit der Konkurrenz messen, nicht zuletzt durch den guten Support von Blizzard, der auch noch Jahre nach Release Patches veröffentlicht.
Screenshot 1
Screenshot 2
Screenshot 3
http://www.diablogame.de/
http://diablo2.ingame.de/ (Größe Fanseite Europas)
http://www.blizzard.de/diablo2exp/ (Offizielle Seite des Herstellers)
http://www.planetdiablo.com/ (Große, englische Fanseite)

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). Die Story ist sicherlich nicht groß der Rede wert, es geht im wesentlichen um Rache an den Mördern des Clans der Graufüchse, aus welchem Wolfshund der letzte Überlebende ist. Das ganze wird relativ linear, aber solide erzählt. Es geht praktisch immer weiter und zu tun gibt es auch immer was. Auf seinen Abenteuern durchreist man verschiedene Locations, wie dunkle Wälder, lichtere Laubwälder, Auen, Wüste, Berge, teils schneebedeckt usw. und lernt "Freunde" kennen, die immer wieder mal im Verlaufe des Spiels eine Rolle spielen. 